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SAP - overweight - 500 Beiträge pro Seite

SAP
ISIN: DE0007164600 | WKN: 716460
94,82
26.05.17
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Morgan Stanley - SAP "overweight"

12:23 26.06.07

New York (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Morgan Stanley stufen die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) unverändert mit \"overweight\" ein und bestätigen das Kursziel von 46 EUR.

Die Analysten würden mit einem erfolgreichen Produktzyklus und steigenden Kundenzahlen rechnen. In einem so genannten \"bull case\" werde davon ausgegangen, dass die Produktzyklen erfolgreich seien und SAP ausgehend von einer derzeitigen Marge von 27% die 40%-Margen seiner Konkurrenten erreichen werde.

Steigende Kundenzahlen würden den Effekt noch verstärken. Die Bewertung im Vergleich zu Markt und Wettbewerbern sei trotz solider Wachstumsmöglichkeiten und niedriger Margen relativ günstig. Allerdings verdiene SAP einen Aufschlag, da SAP schneller organisch wachse. SAP bleibe der Favorit im Technologiesektor. Unter der Annahme des optimistischsten Szenarios könnte die Aktie sogar ein Aufwärtspotenzial von 100% auf 76 EUR bieten.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Morgan Stanley die Aktie von SAP weiterhin mit dem Votum \"overweight\". (Analyse vom 26.06.07)

Werte Wallstreet-Online Gemeinde,

nachdem nun SAP über 2 Jahre als wankender Koloss durch WO gepostet wurde, nehme ich die Bewertung von Morgan Stanley zum Anlass um einen neuen Thread zu kreieren. Aber es liegt natürlich an Euch wo bei w-o gepostet wird.

Es wäre meines Erachtens zumindest im Sinne von SAP, bzw. hätten es sich die Mitarbeiter verdient; Overweight hat ja auch was kolossales...

Herzliche Grüße
soyus1
Von overweight Einstufung bis zum Kauf der Aktie sollte man
gewöhnlich 3 - 6 Wochen warten. bis dahin kann die Aktie auch noch 5%
billiger werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.329.661 von paradisewalk am 26.06.07 17:44:23Interessante Info; Ist das statistisch erfasst oder Deine Erfahrung?

Gruß soyus
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.329.495 von soyus1 am 26.06.07 17:37:13Bin dabei...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.329.790 von soyus1 am 26.06.07 17:48:57Das sind nur meine eigenen Erfahrungen.
Von Anlyst zu Analyst kann das natürlich etwas variieren.
Overweight ist aber auch ein etwas dehnbarer Begriff der in etwa auch Hold oder Aufstocken entsprechen könnte.
Der Gesamtmarkt sollte jedenfalls nicht ausser Acht gelassen werden.

Gruss
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.330.525 von paradisewalk am 26.06.07 18:17:48Alles klar!

Overweight hat aber in Sprache Morgan Stanleys schon eine klare Bedeutung, die eher! als Buy (und nicht Hold) zu interpretieren ist aber eigentlich so am besten erklärt ist:

Overweight

Die Investmentbank Morgan Stanley hat Mitte März 2002 ihr Bewertungssystem für Aktien von vier auf drei Einstufungen reduziert. Die Ratings lauten seitdem: Overweight (übergewichten, entwickelt sich besser als der Markt), Equal-weight (entwickelt sich wie der Markt) und Underweight (untergewichten, entwickelt sich schlechter als der Markt). Das Bewertungssystem sollte dadurch vereinfacht werden. Die Einstufungen sind mittelfristig und beziehen sich auf einen Zeitraum von zwölf bis 18 Monaten.

Quelle: http://www.boerse-online.de/wissen/lexikon/boersenlexikon/in…
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.329.495 von soyus1 am 26.06.07 17:37:13beobachte das teil seit wochen....ist nur ne frage der zeit bis es ausbricht...hab mir mal vorsorglich 12.000 stück eines OS gekauft ....
CG46FY

OLLI


stay long
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.332.403 von OLLIMZ am 26.06.07 19:31:20Immer diese KOs, wobei m.E. meist noch besser als normales Calls ;)

Wer von Zeitwert, Knock-Out Schwellen (noch ca. 7% Reserve) und intensiveren beobachten verschont bleiben mag, der hat mit der Aktie die nervenschonendere Option; Aber jeder wie er mag :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.332.403 von OLLIMZ am 26.06.07 19:31:20Hättest mal lieber Interview vom Mitbegründer Plattner gelesen.
Dann hättest Du verkauft.
Darf man erfahren warum Knockouts besser sind als Calls? Wenn du dich mit den Kennzahlen auskennst wirst du um Längen nicht so abgezockt wie bei den intransparenten Zertifikaten. Und nochmal zum Argument der Laufzeit: Bei open-end Zerts zahlt man für die unlimitierte Laufzeit kräftig drauf...
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.332.804 von chaosmaker am 26.06.07 19:47:39Es hängt natürlich vom jeweiligen Schein ab, aber ich hatte in den seltenen Fällen wo ich mit Derivaten gehandelt habe besser Erfahrugen mit KOs. Das aber vermutlich nur deswegen, weil ich früher mit den Calls nicht so stark auf den Zeitwert geachtet habe.

-> Wenn Du mehr/andere Erfahrungen gemacht hast, wird es schon stimmen; Deswegen auch die Formulierung m.E. in meinem Posting.

Gruß soyus
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.333.165 von soyus1 am 26.06.07 20:02:07habe auch bis dato bessere erfahrunge mit den KOs gemacht.

so schauen wir mal ob morgen der inverted hammer bestätigt wird.

allen noch einen schönen abend
;)
So fühl mich gleich wohler hier,als unter einem wankelnden Koloss ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.332.784 von profiteuse am 26.06.07 19:46:51profiteuse ich habe nur diesen Ausschnitt hier http://www.golem.de/0605/45435.html gefunden; Du kannst aber gerne das komplette Interview reinstellen oder verlinken. Der Thread ist für alle :)

Wirtschaft / 19.05.2006 / 11:37 Trackback Versenden Druck

SAP-Gründer denkt über Fusion nach
Hasso Plattner: Nur IBM, Microsoft und Google kommen in Frage
In einem Interview gab SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner an, dass er sich einer Übernahme oder Fusion des größten europäischen Softwareherstellers nicht widersetzen wolle.

"Das muss man emotionsfrei sehen", sagte Plattner in einem Interview mit der Financial Times Deutschland. Er wolle sich jeder Entscheidung der Aktionäre beugen, wenn diese einen Verkauf von SAP oder die Fusion mit einem anderen Unternehmen beschließen würden. Auf Plattners Zustimmung kommt es dabei auch an, hält der Mitbegründer des Unternehmens doch rund 11 Prozent der Aktien.

Die Konzerne, die an SAP Interesse haben und sich einen derartigen Deal auch leisten können, benannte Plattner ebenfalls: "Es gibt doch nur drei potenzielle Käufer: IBM, Microsoft und Google. Mehr sehe ich nicht." Die einzelnen Unternehmen kommentierte Plattner nicht weiter, Microsoft scheint jedoch außer Konkurrenz zu laufen: Bereits Ende 2003 verhandelten die beiden Software-Riesen über eine Fusion, kamen jedoch im Frühjahr 2004 zu dem Ergebnis, sich nicht zusammenzuschließen. SAP und Microsoft gaben damals zwar an, dass die Aufgabe zu groß wäre. Bis heute halten sich aber hartnäckige Gerüchte, dass die Fusion auch wegen kartellrechtlicher Probleme verworfen wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.334.046 von soyus1 am 26.06.07 20:41:13Sinngemäß:Die Ende diesen Jahres angebotene Software für Kleinbetriebe,die direkt vom Internet geloadet werden kann und
dementsprechend margenschwächer ist,wird den Umsatz der
konventionellen Produkte laut Plattner schwächen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.333.646 von stock-rookie am 26.06.07 20:21:46da scheints aber nachbörslich doch noch ganz schön zu wanken, zumindest bei der Konkurrenz, dem Koloss Oracle.
Meines Erachtens gut für SAP:

Oracle kann Umsatz und Gewinn kräftig steigern, übertrifft Erwartungen

22:30 26.06.07

Redwood City (aktiencheck.de AG) - Die Oracle Corp. (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum vierten Fiskalquartal 2006/07 veröffentlicht. Dabei konnte der US-Softwarekonzern seinen Umsatz um 20 Prozent und seinen Gewinn um 23 Prozent steigern und damit die Erwartungen übertreffen.

So belief sich der Nettogewinn auf 1,6 Mrd. Dollar bzw. 31 Cents je Aktie, nach 1,3 Mrd. Dollar bzw. 24 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Einmaleffekte lag das Ergebnis bei 2,26 Mrd. Dollar bzw. 37 Cents je Aktie und übertraf damit die Analystenschätzungen von 35 Cents je Aktie.

Der Umsatz erhöhte sich von 4,85 Mrd. Dollar auf nun 5,83 Mrd. Dollar. Damit lagen die Umsatzerlöse oberhalb der Analystenerwartung von 5,61 Mrd. Dollar.

Für das laufende erste Fiskalquartal 2007/08 gehen Analysten von Umsatzerlösen in Höhe von 4,11 Mrd. Dollar und einem Gewinn von 21 Cents je Aktie aus.

Die Aktie von Oracle schloss heute an der NASDAQ bei 19,16 Dollar (-1,64 Prozent). (26.06.2007/ac/n/a)

Quelle: www.aktiencheck.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.334.913 von profiteuse am 26.06.07 21:20:41Danke, habs nun auch gelesen!

Plattner ist halt 100% ehrlich und der "Vertriebsmann" Apotheker nur zu 95%! Kann mir schwer vorstellen, dass viele Firmen größer 500 Mitarbeiter Ihre wichtigsten Daten nicht in eigener Hand haben wollen und über das Internet abrufen werden (zumindest in den nächsten paar Jahren).

Bei kleineren Unternehmen kann ich mir das sehr wohl vorstellen, da der Aufwand für einen redundante IT, die aber SAP für Ihre Outsourcing Dienste sicher hat, sehr hoch ist.

Insofern wird es ein paar Überschneidungen geben, aber der Vorteil ein neues Kundensegment zu bedienen wird meines Erachtens überwiegen. Ich arbeite übrigens in der IT-Branche aber nicht bei/für SAP...

Gute Nacht & progressiven Morgen wünscht
soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.338.253 von soyus1 am 27.06.07 00:36:37Hallo soyus,

Kann mir schwer vorstellen, daß Mittelstandsfirmen ihre wichtigsten
Daten aus der Hand geben...

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Das kann ich mir auch nicht
vorstellen. Wenn ich da so an die ältere Generation von Firmenchef's
denke, die sowieso diesen neumodischen Computer-Krims-Krams eher
kritisch sehen...:laugh::laugh::laugh:

Also wenn SAP diese Nummer durchzieht wird das eher eine Lach- bzw.-
Nullnummer :D

Gruß Fridolin23
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.341.716 von Fridolin23 am 27.06.07 09:12:13Morgen Fridolin23,

ich habe nicht den gesamten Mittelstand, sondern nur Unternehmen größer 500 Mitarbeiter geschrieben:

Kann mir schwer vorstellen, dass viele Firmen größer 500 Mitarbeiter Ihre wichtigsten Daten nicht in eigener Hand haben wollen ...

Auch oder weil schon seit Jahren Outsourcing propagiert wird, ist es nun so, dass spät aber doch hier eine gewisse Bereitschaft zu erkennen ist (was auch für meine Integralis und GFT gut ist); Insofern ist es gut, wenn SAP hier nichts verschläft...

Gruß soyus
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.341.716 von Fridolin23 am 27.06.07 09:12:13Das Ganze ist schon lang Stand der Technik. Was denkt Ihr was bei SAP-Hosting in St. Leon Rot im Rechenzentrum steht?
zur Info aus dem Handelsblatt www.handelsblatt.de

Zweifel am Dax
Von Ralf Drescher


Mehr zum Thema: Aktuelle Marktberichte
Dax tendiert erneut schwächer (27.06. 09:46)


Zinsängste hin, Zinsängste her – internationale Aktienstrategen und Vermögensverwalter lassen sich nicht unterkriegen. Bis Ende des Jahres erwarten sie weiter steigende Kurse an den Weltbörsen, mit Taiwan und den Vereinigten Staaten an der Spitze. Das hat eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters ergeben. Den US-Leitindex S&P 500 sehen die Anlageprofis im Schnitt am Jahresschluss bei 1 590 Punkten, also 100 Punkte über seinem aktuellen Stand.
Skeptisch wird dagegen der Dax beäugt: Nach seinem deutlichen Anstieg im ersten Halbjahr trauen ihm die Experten nicht mehr viel zu. Gemeinsam mit australischen und kanadischen Aktien stehen sie auf der Favoritenliste für den Rest von 2007 ganz unten. Immerhin: Rückschläge erwarten sie auch in Deutschland nicht, im Schnitt gehen die Prognosen von einem leichten Anstieg auf 8 1000 Punkte aus. Damit läge der Dax aber auch Ende des Jahres unter seinem Rekordhoch bei 8 136 Punkten, an dem er bereits zuletzt zweimal scheiterte.

Aktuell geht es für den Index ohnehin erst mal darum, den Abwärtstrend zu stoppen. Zumindest im frühen Handel gelingt ihm das heute nicht. Obwohl die US-Vorgaben nur leicht negativ waren, fällt der Dax wie schon die Indizes in Asien und auch andere europäische Pendants wie der britische Footsie oder der Pariser Cac-40 deutlich zurück. Zu den wenigen Werten, die sich dem Negativtrend entziehen können, zählen Adidas und SAP. Grund sind gute Zahlen der US-Konkurrenten Nike und Oracle. Offenbar trügt die Einschätzung der Anlageprofis nicht: Wenn es zurzeit positive Nachrichten an der Börse gibt, gehen die eher von den USA als von Deutschland aus.
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer sind die deutschen Aktien in die
Mittwochsitzung gegangen. Gegen 9.29 Uhr büßt der DAX 0,9% bzw 67 Punkte auf 7.793 ein. Die Hedge-Fonds-Krise und der Kursverfall der US-Staatsanleihen sorgten für Zurückhaltung, sagen Händler. Zudem müsse nun auch in Japan mit einem stärkeren Zinsanstieg gerechnet werden, nachdem die Einzelhandelsumsätze im Mai das erste Mal seit acht Monaten leicht gestiegen sind. Im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Donnerstag dürfte der Markt sich nicht mehr erholen. Am Nachmittag stehen die Auftragsdaten der US-Industrie im Blickpunkt. Eine stärkere technische Unterstützung für den Index liegt laut einem Analysten bei 7.718 Punkten.

:eek:SAP werden von Quartalszahlen von Oracle vom Vorabend gestützt
und gewinnen 0,2% auf 37,57 EUR.
Als "das wahrscheinlich bestmögliche Ergebnis für SAP" bezeichnet Merrill Lynch die Quartalszahlen von Oracle. Sie belegten eine gesunde IT-Nachfrage bei gleichzeitig großen Wachstumspotenzialen sowohl für Oracle als auch für SAP. SAP seien daher weiter ein Kauf.

Gute Geschäftsergebnisse von Nike verhelfen adidas zu einem leichten Kursplus von 0,1% auf 44,94 EUR. E.ON handeln kaum verändert. Sie profitieren von der Aussicht auf umfangreiche Aktienrückkäufe. Der Versorger will für bis zu 7 Mrd EUR E.ON-Aktien kaufen. Siemens verbilligen sich dagegen um 1,2% auf 103,50 EUR. Die Münchener haben angekündigt, für den Börsengang der Sparte VDO die Veröffentlichung der Drittquartalszahlen der Sparte vorzuziehen. Continental, die VDO übernehmen will, verlieren 0,6% auf 100,40 EUR. Lanxess will für 400 Mio EUR ein Kautschuk-Werk in Asien bauen. Händler bewerten dies positiv: Nachdem der Margenanstieg ausgereizt sei, könne Gewinnwachstum nur noch über
Umsatzwachstum erzielt werden. Lanxess geben dennoch um 1% auf 38,68 EUR nach.
ProSieben steigen gegen den Trend um 1,4% auf 28,75 EUR. Der Medienkonzern hat die Übernahme der SBS Broadcasting Group abgeschlossen.DJG/bek/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 27, 2007 03:38 ET (07:38 GMT)

© 2007 Dow Jones & Company, Inc.
Moin Moin Kollegen,

hier mal ne Möglichkeit auch bei momentaner Lage Geld zu verdienen.

Unlimited Turbo Call auf SAP WKN: DR5YQ4
KaufKurs bei 2,20 € ca. 1.000 Stck.
Verkaufslimit bei 2,70 €
und das Spielchen kann man momentan täglich wiederholen.
macht 500 € am Tag

Stückzahl kann man natürlich verändern.;)
27.06.2007 11:39:39 (dpa-AFX)
ANALYSE: Merrill Lynch bestätigt SAP mit 'Buy' - Ziel 57,50 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Merrill Lynch hat SAP nach Quartalszahlen des
US-Konkurrenten Oracle mit 'Buy' und einem Kursziel von 57,50 Euro bestätigt.
Das sehr gute Abschneiden der Amerikaner im vierten Quartal sei ein Zeichen
starker Nachfrage nach Softwareprodukten, schreibt Analyst Raimo Lenschow in
einer Studie am Mittwoch.

Besondere positiv stimme, dass Oracle von besser als erwarteten Lizenzumsätzen
profitiert habe. Dabei habe auch Europa offenbar an die starke Erholung bei den
Investitionensausgaben angeknüpft und Oracle habe hier weiter starkes Wachstum
gezeigt. Sorgen um die makroökonomische Entwicklung habe Oracle unterdessen
nicht geäußert. Das alles färbe positiv auf SAP ab - sowohl mit Blick auf die
IT-Ausgaben als auch auf die Marktstimmung an sich.


Die für Softwareunternehmen typischen Aussagen zu Marktanteilsgewinnen sollten
aus Sicht der Analysten unterdessen nicht zu hoch bewertet werden. Beide
Unternehmen generierten 70 bis 80 Prozent ihrer Lizenzumsätze mit ihren eigenen
Produkten. Insgeamt bleibe für beide genug Platz für Wachstum.

Gemäß der Einstufung 'Buy/Medium Volatility Risk' geht Merrill Lynch davon aus,
dass die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten einen Gesamtertrag aus Kursgewinn und
Dividende von mindestens zehn Prozent abwerfen wird. Dies gilt für Werte, die
eine niedrige bis mittlere Kursschwankungsbreite aufweisen./fat/dr

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co..
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.345.594 von ForaGeggen am 27.06.07 12:06:37sehr schöööööööööööööööön!!!
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.345.850 von Ruebenkraut am 27.06.07 12:19:13SAP wird noch schöner, wenn erst die Zahlen da sind. evtl. kommen die Zahlen ja frührer, damit könnte der Vorstand wenigstens einmal glänzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.346.728 von desy am 27.06.07 13:11:25wann ist den die Veröffentlichung der Zahlen geplant?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.346.869 von Morpheus77 am 27.06.07 13:19:05Vorläufige Ergebnisse 2. Quartal 2007
(19. Juli)
Wie schön wäre das wenn SAP mal wieder Zahlen Veröffentlich die alle überzeugen. Vielleicht noch ein positiver ausblick dazu und dann passt doch alles:)
WOW:D
Ich glaub da hab ich (wir alle hier) auf das richtige Pferdchen gesetzt. Schöner Abpraller an der 200er und das gegen den Markttrend heute.
(Nun reihe ich mich doch ein in diese leichte Euphorie hier...schlechtes Zeichen...:look: )
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.347.080 von dicki31785 am 27.06.07 13:31:11Wird so kommen, die Zahlen sind gut, aber nach wie vor ist die Übernahme im Gespräch. wird es dann nicht unter EURO 57,00 geben.
Jetzt hagelt es aber Empfehlungen: :eek::eek::eek:

27.06.2007 15:43
SAP AG: kaufen (Independent Research)
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Aleksander Kuntz, Senior Analyst von Independent Research, empfiehlt die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716460) zu kaufen.

Am gestrigen Dienstag habe der SAP-Hauptkonkurrent Oracle nach Börsenschluss in den USA die Geschäftszahlen für das vierte Quartal (31. Mai 2007) und das Gesamtjahr 2006/07 bekannt gegeben. Wie die Analysten berichten würden, hätten die Zahlen für das vierte Quartal leicht über den Erwartungen gelegen. Der Umsatz sei um 20% auf 5,83 Mrd. USD verbessert worden. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis habe 2,26 Mrd. USD betragen und einem EpS von 0,37 USD entsprochen. Zum organischen Wachstum des Unternehmens seien keine Angaben gemacht worden.

Im Gesamtjahr 2006/07 habe Oracle einen Umsatz in Höhe von 18 Mrd. USD realisiert. Der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen habe sich in diesem Zeitraum auf 5,9 Mrd. USD belaufen. Auf Basis konstanter Währungsverhältnisse habe der Anstieg 17%, sonst wie ausgewiesen 20%, betragen. SAP habe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Anstieg der Softwareerlöse und des Gesamtumsatzes um ca. 10% und auf währungsbereinigter Basis um ca. 11% realisiert.

Nach Erachten der Analysten sollte hervorgehoben werden, dass Oracle im Verlauf des Geschäftsjahres trotz des umfangreichen Umsatzanstiegs die Margen nicht habe verbessern können. Unter normalen Umständen müssten die Investitionen früher oder später zu Synergieeffekten führen, sonst müsste die Werthaltigkeit der investierten Mittel in Frage gestellt werden.

Oracle habe keine Stellungnahme zur Klage gegen SAP abgegeben. SAP habe bereits mitgeteilt, dass für den 02. Juli eine Stellungnahme zu den Vorwürfen geplant sei. Hinzu komme, dass sich gestern der Aufsichtsratschef Hasso Plattner zu Wort gemeldet habe. Im Rahmen einer Branchenveranstaltung habe Plattner die Ansicht vertreten, dass sich das neue Mittelstandsprodukt A1S in Konkurrenz mit der bestehenden Geschäftspolitik befinde, habe aber keine konkreten Aussagen zu der erwarteten Auswirkung oder eventuellen Maßnahmen gemacht. Nach Ansicht der Analysten, könne es im Vorfeld der Veröffentlichung am 02. Juli zu Kursausschlägen kommen. Man glaube nicht an nachhaltige Konsequenzen für den SAP-Konzern durch die Klage Oracles.

Die Analysten von Independent Research bestätigen, bei einem Kursziel von 45 Euro, ihre zuvor veröffentlichte Empfehlung "kaufen" für die SAP-Aktie. (Analyse vom 27.06.2007) (27.06.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.06.2007
27.06.2007
WestLB

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der WestLB stufen die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) unverändert mit "reduce" ein und bestätigen das Kursziel von 31 EUR.

Oracles Zahlen zum abgelaufenen Quartal seien robust ausgefallen. Der einzige Schwachpunkt seien die neuen Lizenzen gewesen (währungsbereinigtes Wachstum 10%), wo der direkte Wettbewerb zu SAP stattfinde. Wenn man noch den Beitrag von Hyperion herausrechne, verbleibe nur noch ein Plus von 6%, was bedeute, dass SAP Marktanteile gewonnen haben müsste, wenn die Wachstumserwartungen von 9% getroffen würden.

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Die Analysten würden weiterhin an ihrer Einschätzung festhalten, dass es im Falle einer Fortsetzung der Verlagerung von einem reinen Lizenzmodells zu einem gemischten Modell aus Lizenzen und On-Demand, für alle kurzfristigen Erwartungen an Softwareumsätze Risiken gebe.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der WestLB die Aktie von SAP weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 27.06.07) (27.06.2007/ac/a/d)
Habt ihrs gesehen???
:eek::eek::eek:

Zack...da isse...die 38...stark!!!
Hier die Analysen der letzten Woche zu SAP auf einem Blick (aus www.handelsblatt.de):
:D:D:D

27.06.07 Merrill Lynch BUY Kursziel 57,50 (+ 52,08%)
26.06.07 Morgan Stanley BUY " 46,00 (+ 21,66%)
20.06.07 Credit Suisse BUY " 45,00 (+ 19,02%)
19.06.07 Dresdn. Kleinw. BUY " 43,00 (+ 13,73%)
19.06.07 Deutsche Bank BUY " 50,00 (+ 32,24%)

nur der Vollständigkeit halber:
27.06.07 WestLB Sell " 31,00 (-18,01%)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.353.372 von Ruebenkraut am 27.06.07 18:27:41und dann noch

27.06.07 Independent Research BUY Kursziel 45,00 (+ 19,02%)

Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.

Auch nicht schlecht:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.353.623 von Ruebenkraut am 27.06.07 18:42:01Hier auch ein Ranking der Analystenhäuser, wobei es mit Vorsicht zu genießen ist (wenn man es sich genauer ansieht) und auch stark vom betrachteten Zeitraum abhängt:

http://www.datenbank-bildungsmedien.de/search.phtml?mask=sim…

Ausgewählte Parameter: Beginn des Abrechnungsszeitraumes: 01.01.2005
Ende des Zeitraums: 01.01.2006
Maximale Laufzeit der Analysen: 360 Tage
Minimale Anzahl der verwendeten Analysen: 10
Die Performance wurde am DAX gemessen.
Ranking ermittelt am: 27.06.2007


--------------------------------------------------------------------------------
Lfd.
# Analyst Rendite/
360 Tage Gewertete
Tage Anzahl
Analysen Ø
Wertungstage
1. German Business Concepts: 31.47% 10504 40 263
2. Citigroup: 23.86% 297 17 17
3. MIDAS Research: 20.82% 1049 10 105
4. Frankfurter Börsenbrief: 16.45% 12451 48 259
5. Bear Stearns: 16.12% 1550 10 155
6. Markus Frick Inside: 15.57% 10059 33 305
7. Finanzwoche: 14.18% 3462 17 204
8. Aktienservice Research: 12.94% 9368 32 293
9. Bankhaus Lampe: 9.36% 17416 178 98
10. Sal. Oppenheim: 9.35% 29390 329 89
11. EURO am Sonntag: 9.21% 23329 106 220
12. BetaFaktor.info: 8.74% 7585 26 292
13. Frankfurter Tagesdienst: 7.20% 16342 103 159
14. Landesbank Baden-Württemberg: 6.81% 33466 369 91
15. Pictet & Cie.: 6.76% 2611 28 93
16. SES Research: 6.68% 21178 501 42
17. Merck Finck & Co: 6.47% 16069 455 35
18. Fuchsbriefe: 5.85% 14325 45 318
19. ExtraChancen: 5.71% 24068 77 313
20. Bankgesellschaft Berlin: 5.48% 22855 424 54
21. Wirtschaftswoche heute: 5.29% 7445 21 355
22. Hamburger Sparkasse: 5.11% 12432 160 78
23. TradeCentre.de: 5.01% 12710 47 270
24. Independent Research: 4.98% 38813 712 55
25. M.M.Warburg & CO: 4.31% 24002 673 36
26. UBS: 4.08% 7028 33 213
27. Commerzbank: 4.07% 3342 13 257
28. obb online.de: 4.03% 14165 59 240
29. neue märkte: 3.48% 16990 128 133
30. Die Actien Börse: 2.58% 10464 42 249
31. Morgan Stanley: 1.97% 11243 177 64
32. Nord LB: 1.56% 15812 252 63
33. Landesbank Rheinland-Pfalz: 1.25% 20777 742 28
34. Goldman Sachs: 1.22% 11818 236 50
35. HSBC Trinkaus & Burkhardt: 1.07% 43918 289 152
36. DZ-Bank: 0.96% 6253 33 189
37. Deutsche Bank: 0.95% 5876 25 235
38. Anlagebrief.de: 0.50% 5854 17 344
39. Focus Money: 0.47% 24382 77 317
40. Delta Lloyd Securities: 0.23% 2506 17 147
41. der aktionärsbrief: 0.03% 14313 53 270

--------------------------------------------------------------------------------

42. Nur für Abonennten: -0.17% 8851 65 136
43. Nur für Abonennten: -0.54% 14111 444 32

---------------------------------------------------
Geht bis 71. Es werden aber für nicht Abonennten nur die mit positiver Performance angezeigt!

Gruß soyus1
Ich bin nun schon mehrmals rein und raus. Die SAP wird seit Monaten mit Traumkursen jenseits der 40E empfohlen. Sie dümpelt aber leider unter diesem Kurs. Es tut sich aber auch rein gar nichts. Es sind schon derart viele Empfehlungen raus, dass es schon beinahe unheimlich ist. Ich bin dennoch weiter auf der Lauer und werde bei Kursen unter 35 nochmals kaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.355.699 von andorra-hans am 27.06.07 20:22:26Sehe ich nicht so!

Ich bin auch erst vor kurzem rein bei 34,45 ("vor kurzem" bzgl meines Anlagezeitraumes)

Und ich denke dass SAP seither für einen Daxwert sehr gut performed hat!

Erwartest du dass die KZs bereits in den nächsten 3 Wochen erreicht werden?

Ich hab da ein wenig mehr Geduld!

Aber nur meine Meinung!
Und morgen werden wir sicher die 38,00 € (diesmal hoffentlich langfristig) knacken. Und wenn der Dax nicht mehr signifikant einbricht glaube ich vorerst nicht an Kurs von unter 36 €. Tut mir leid. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.357.467 von mad_marc am 27.06.07 21:34:51Morgen rechne ich mit mindestens 38,50.
Oracle derzeit im Ammiland gut 2% im Plus.
Dies wird auch morgen SAP beflügeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.357.467 von mad_marc am 27.06.07 21:34:5136 glaub ich auch nichtmehr!

Die 37-37,5 war ne starke Hürde die jetzt zu ner Unterstützung "mutiert" ist die halten wird!

Aber nur meine Meinung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.358.858 von Morpheus77 am 27.06.07 22:33:4437,50 mehrfacher boden . gut erkannt ! morgen 38,50-38,70...

haben bei L&S schon 38,23 !! morgen gehts steil hoch...
rechne mit 40 euro mitte juli !!
morgen
trade schon die ganze zeit mit normalen optionscheinen auf die sap,basis 40,laufz. 12.07. bez,verh.0,400 und die allianz basis 185,laufz.12.07,bez.verh. 0,100.welches bez.verhältnis ist bei normalen optionscheinen das bessere?bei knock outs auf einzelwerte,hat da ein unterschiedliches bezugsverhältnis einfluss auf die taxe?
schönen tag und gute trades
mfg aus dem kraichgau
Ist zwar ein paar Tage her, aber ich finde die Aussagen recht realistisch und nach wie vor aktuell, was m.E. auch langfristig unserer SAP zu Gute kommt:

http://boerse.ard.de/content.jsp?go=meldung&key=dokument_235…

21.06.2007 16:05

"Privatanleger werden zurückkehren"

Für Ingo Mainert hat der Dax sein Zenit noch nicht erreicht. Der Cominvest-Stratege hält einen Sprung des Dax auf 10.000 Punkte in den nächsten zwei Jahren für möglich. Anleger würden die nächste Korrektur nutzen, um in den Markt noch einzusteigen, glaubt er.

Ingo Mainert, Chief Investment Officer von Cominvest
boerse.ARD.de: Sie prophezeien, dass der Höhenflug des Dax weitergeht und die Marke von 10.000 Punkten in den nächsten 24 Monaten überschritten wird. Sind Sie da nicht ein bisschen zu optimistisch?

Mainert: Nein, wir sehen immer noch ein Kurspotenzial von 20 bis 25 Prozent. Denn das Umfeld ist weiterhin positiv. Die Konjunktur läuft gut, wir befinden uns in der Mitte des Aufschwungs. Die Exporte haben die Wirtschaft nach oben gezogen. Jetzt wird investiert, der Konsum zieht ebenfalls wieder an. Die Weltkonjunktur brummt so stark wie nie. Seit fünf Jahren wächst die Weltwirtschaft ungebrochen mit fast fünf Prozent jährlich. Eine so lange nachhaltige Wachstumsphase gab es schon lange nicht mehr. Hinzu kommt, dass deutsche Aktien immer noch günstig bewertet sind. Das derzeitige KGV von 13 bis 14 ist historisch betrachtet eher unterdurchschnittlich.

boerse.ARD.de: Immer wieder wird vor einer großen Korrektur gewarnt. Rechnen Sie nicht mit Rückschlagen in den nächsten zwei Jahren?

Mainert: Doch, doch, es wird in den nächsten zwei Jahren immer wieder zu Korrekturen kommen - wie zum Beispiel im Frühjahr 2006. Das ist übrigens völlig normal. In den Jahren 1998 und 99 hat der Aktienmarkt beispielsweise zweimal um jeweils zehn Prozent korrigiert. Der aktuelle positive Trend ist aber weiterhin intakt.

boerse.ARD.de: Sehen Sie die Korrektur als Einstiegsgelegenheit für neue Investoren?

Mainert: Ja, die nächste Kurskorrektur dürfte nochmals eine gute, vielleicht sogar eine der vorerst letzten günstigen Gelegenheiten zum Einstieg sein. Denn - um es in der Fußball-Sprache auszudrücken - wir befinden uns konjunkturell gesehen zurzeit mitten in der zweiten Halbzeit des Spiels. Wenn Sie in der 60. Minute eingewechselt werden, haben Sie noch gute Chancen, am Spielerfolg teilzuhaben.

boerse.ARD.de: Nachdem der Dax im März 2000 sein Allzeithoch erreichte, ging es rasant bergab. Was ist diesmal anders?

Mainert: Die fundamentale Situation ist anders. Wir waren im März 2000 am Ende des Zyklus angelangt. Heute spricht vieles dafür, dass wir uns noch mitten und nicht am Ende des Zyklus stehen. Ein großer Unterschied ist auch die Bewertung: Lag das KGV der Dax-Firmen damals bei 30, liegt es heute bei unter 15. Gleichzeitig machen die Unternehmen so viel Gewinne wie nie zuvor. Auf den Punkt gebracht: Die Bewertung der Dax-Unternehmen ist heute halb so hoch wie anno 2000, die Gewinne der Konzerne sind dagegen doppelt so hoch. Außerdem waren es vor sieben Jahren nur wenige Werte wie die Telekom, SAP und Mannesmann, die den Dax trieben. Heute ist die Struktur wesentlich gesünder: Fast die Hälfte der Dax-Werte haben sich seit Anfang des Jahres besser entwickelt als der Leitindex.

boerse.ARD.de: Im Vergleich zu 2000 sind auch deutlich weniger Privatanleger engagiert...

Mainert: Ja, bis März 2000 wurde die Hausse wurde vor allem von zwei Gruppen getrieben: den Privatanlegern und den Versicherern. Diese haben sich seither teilweise verabschiedet. Die Zahl der Aktionäre sank von sechs auf vier Millionen. Die Aktienquote der Versicherer ging von einst fast 30 Prozent auf zehn Prozent zurück.

boerse.ARD.de: Die jüngste Hausse ging an diesen beiden Gruppen also vorbei. Glauben Sie, dass diese nun allmählich wieder an den Markt zurückkehren?

Mainert: Ja, und sie werden auch gut daran tun. Allerdings müssen insbesondere Privatanleger ihre oftmals allzu sicherheitsorientierten Einstellungen überdenken, um an den Chancen des Aktienmarktes voll zu partizipieren. Jetzt wo sich die Konjunkturerwartungen und der Arbeitsmarkt weiter stabilisieren, sollte die Aktie wieder stärker ins Blickfeld rücken. Die Einführung der pauschalen Abgeltungssteuer ab 1.1.2009 dürfte ebenfalls dazu beitragen und Ende 2008 zu Vorzieheffekten führen. Die Versicherer werden meiner Einschätzung nach auch wieder verstärkt in Aktien umschichten. Die Quote dürfte in den nächsten zwei Jahren von jetzt 10 auf dann rund 13 Prozent steigen.

boerse.ARD.de: Wenn die Privatanleger wieder massiv einsteigen, ist das nicht das Ende vom Anfang? Euphorie schadet doch dem Aktienmarkt.

Mainert: Ich denke nicht, dass die Privatanleger massiv in den Markt (zurück)kommen. Sie werden nicht sprunghaft, sondern langsam einsteigen. Von Euphorie kann derzeit auch keine Rede sein, noch überwiegt der Pessimismus. Statt sich zu fragen: "Muss ich jetzt rein?", fragen sich die Anleger "Wann muss ich raus?"

boerse.ARD.de: Bisher war der Höhenflug vor allem von ausländischen Investoren getragen. Was ist, wenn diese aussteigen?

Mainert: Es gab drei Investorengruppen, die den Dax seit vier Jahren nach oben getrieben haben: die ausländischen Anleger, die Unternehmen selbst und die Unternehmensvorstände. Die Zahl der ausländischen Aktionäre wuchs von rund 25 Prozent Ende 2002 auf 40 Prozent Mitte 2006. Wenn sich die Ausländer verabschieden, wäre dies sicherlich mit einem Kursrutsch verbunden. Daran glaube ich jedoch nicht. Im Ausland herrscht nach wie vor die Meinung, dass Deutschlands Wachstumsstory weiterhin intakt ist.

boerse.ARD.de: Wo liegt das größte Risiko für den deutschen Aktienmarkt?

Mainert: Das größte Risiko, das wir jeden Morgen auf unserem Radar beobachten, ist, dass die US-Notenbank die Leitzinsen anheben muss, weil die US-Konjunktur besser brummt als erwartet. Damit rechnen wir allerdings nicht. Wir erwarten fallende Zinsen zum Jahresende in den USA.

boerse.ARD.de: Wo steht der Dax Ende 2007?

Mainert: Nach unserer Prognose wird er bei 8500 Punkten stehen. Bis Mitte 2009 dürfte er dann die 10.000er-Marke erreichen, vielleicht auch schon früher.

Das Interview führte Notker Blechner.
Falls Ihr es noch nicht kennt?

http://de.wikipedia.org/wiki/SAP_AG

Ganz gut gemacht von den wiki-Leuten finde ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.364.564 von MoneyLecherous777 am 28.06.07 11:51:01Man kann es aber auch so sehen:



Quelle: RichyBerlin
SAP-Comeback: Call mit Chance auf 50% Gewinn
12:04 28.06.07



Nach dem schwachen Jahresauftakt gehen Analysten davon aus, dass es der SAP AG (WKN 716460) gelingen wird, mit den Q2-Zahlen das Vertrauen der Investoren zurück zu gewinnen. In den ExtraChancen spekulieren wir daher mit einem Call-Optionsschein auf das Comeback der Walldorfer Software-Schmiede. Nachdem sich die Aktie vor allem zu Beginn des Jahres schlechter als der Markt entwickelt hat, konnte sich der Kurs mittlerweile von den Tiefstständen aus dem Frühjahr lösen. Anfang der Woche wurde dabei ein markanter Widerstand überwunden. „Sollte sich SAP über 37,50 Euro festsetzen, könnte die Aktie aus charttechnischer Sicht zunächst bis auf 40 Euro steigen“, fasst ein Liniendeuter die charttechnische Situation zusammen. Die Kursziele der Analysten liegen sogar noch deutlich über dieser Marke. Mark Bryan von der Deutschen Bank geht davon aus, dass die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 19. Juli dazu beitragen werde, das Anlegervertrauen wiederherzustellen. Er sieht die Aktie als attraktiv bewertet und hat sein Kursziel von 50 Euro in seiner Kaufstudie bestätigt. Auch James C. Clark von Credit Suisse setzt auf den Quartalsbericht, der die Glaubwürdigkeit in das Management nach dem schwachen und von verfehlten Erwartungen geprägten Jahr 2006 wieder herstellen sollte. Er sieht das Software-Unternehmen auf Kurs und rechnet im Gesamtjahr mit einem Gewinn pro Aktie von 1,60 Euro. „Das Kerngeschäft entwickelt sich gut, getrieben von Upgrades bei bestehenden Kunden“, heißt es in seiner Studie. Clark sieht zudem auch in Amerika „Spielraum für eine Aufwärtsentwicklung“. Vor diesem Hintergrund hat er sein Kursziel gestern von 40 auf 45 Euro angehoben und dabei seine „Outperformer“-Einschätzung bestätigt. In den kommenden Wochen dürfte sich die Aufwärtsdynamik bei dem Titel weiter verstärken. Erreicht die Aktie bis zu den Q2-Zahlen das nächste charttechnische Kursziel, wird unser SAP-Call-Optionsschein rund 50% an Wert zulegen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.extrachancen.de
so und wieder eine empfehlung :D

SAP outperform


Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Credit Suisse stufen die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) unverändert mit "outperform" ein und bestätigen das Kursziel von 45 EUR.
Die Quartalszahlen von Oracle seien über den Erwartungen ausgefallen. Sowohl bei den Anwendungslizenzen als auch bei den Datenbanklizenzen seien die Ergebnisse besser als angenommen gewesen.

Die Analysten würden den Quartalsbericht auf SAP bezogen für extrem positiv halten. Die jüngsten Marktanalysen würden auf ein weiterhin gutes Wachstum im Amerikageschäft und auf ein Wiederaufleben in Europa hindeuten.

Das starke Datenbanken/Middleware-Geschäft von Oracle würde bestätigen, dass das Nachfrageumfeld stark bleibe. Das relativ gesehen schwächere Anwendungsgeschäft sei wahrscheinlich ein unternehmensspezifisches Problem und könnte dabei helfen, Bedenken im Hinblick auf Marktanteilsverluste von SAP zu verringern, was Oracle seit über zwei Jahren behaupte.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten der Credit Suisse die Aktie von SAP weiterhin mit dem Votum "outperform". (Analyse vom 27.06.07) (28.06.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 28.06.2007
Einer muss ja aus der Reihe tanzen:

FinanzNachrichten.de, 28.06.2007 14:43:00
SAP AG: hold (Société Générale (SG))
Paris (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Société Générale stufen das Wertpapier von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) mit "hold" ein.

Oracle habe gestern die Ergebnisse des vierten Fiskalquartals vorgelegt und die Markterwartungen übertroffen. Der Quartalsumsatz habe sich auf 5,8 Mrd. USD belaufen, während die Konsensschätzung auf 5,6 Mrd. USD gelautet habe. Das EPS sei mit 0,37 USD ebenfalls besser als die Konsensschätzung (0,35 USD) ausgefallen. Die im Vergleich zu Europa schwachen Wachstumsraten im US-Geschäft seien auch im Hinblick auf SAP besorgniserregend, so habe man hier einige Bedenken bezüglich der Situation auf dem Markt für Software-Anwendungen.

Nach Einschätzung der Analysten würden die Umsatzvorgaben von SAP nahezu auf einem Best Case-Szenario beruhen und die Risiken bei der aktuellen Umstellung des Geschäftsmodells und eine potenzielle Abschwächung der Ausgaben für Software-Anwendungen auf dem US-Markt nicht berücksichtigen. Das Wachstum des Unternehmens sei in zunehmendem Maße von neuen Technologien (Middleware) und der Expansion in neue Märkte (SMB) abhängig. Nach Berechnung der Analysten werde SAP im Geschäftsjahr 2007 ein EPS von 1,63 EUR erzielen (KGV: 23,2), für die Jahre 2008 und 2009 erwarte man ein EPS-Wachstum auf 1,86 EUR respektive 2,20 EUR. Das Kursziel der Aktie liege auf Sicht von zwölf Monaten bei 37,00 EUR.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten der Société Générale die Aktie von SAP mit "hold".
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.370.401 von lieberlong am 28.06.07 16:38:40Für mich auch ok--nur die 35--wäre für mich zuviel des Guten ;)
Kaum geht der Gesamtmarkt hoch geht SAP runter!

Eine typisch antizyklische Aktie halt!

Schade dass die 38 heute wieder nicht hält!

Mit den Zahlen werden wir es hoffentlich schaffen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.371.911 von Morpheus77 am 28.06.07 17:36:44scheiss tag heute...aber denke nächste woche kommt die 39...:):):):)
Hallo Leute,

zuerst einmal: SAP ist natürlich ein zyklische Aktie, die zum Technologiesektor gehört, der den Aufschwung der letzten Jahre bisher nicht und oder als Underperformer mitgemacht hat.

Das Papier wird m.E. nicht mehr aus dem kurzfristigen Trendkanal herausfallen. Die 38,50 aus dem Zeitraum September bis Dezember letzten Jahres erweisen sich als massive Barriere.

Wir sind am unteren Ende des Trendkanals. Dass der Ausbruch nach oben kommt ist nur eine Frage der Zeit. Nächstes Kursziel 39,50 €.
Mittelfristig 45 bis 55 €.

Hang loose
Guten Abend Zusammen

mal abwarten was heute Abend die Zinsentscheidung in den USA macht.
Bin gespannt wie der Gesamtmarkt reagieren wird.
Als der Dax in den letzten Tagen gefallen ist hat sich SAP auch gut gehalten. Heute hatte ich mir auch mehr erhofft.Wieder abgeprallt bei 38,50 €.

bin trotzdem noch positiv gestimmt ;) warten wir eben die Zahlen
ab - hoffe die werden es richten :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.374.240 von Exciter01 am 28.06.07 19:28:42Das hoffe ich auch!
Weiß schon nicht mehr, wie oft ich in SAP investiert war...
diesmal bleibe ich!!!
Diesmal will ichs wissen!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.374.240 von Exciter01 am 28.06.07 19:28:42wann kommen die Zahlen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.379.973 von Seroblade am 28.06.07 23:51:54Vorläufige Ergebnisse 2. Quartal 2007
(19. Juli)

---aber du hast doch auch internet ?!
http://www.sap.com/germany/company/investor/calendar/index.e…;);)
Ich bin immer noch der meinung das sap die groesste troblemaker aktie schlechthin ist!

Warum?

Weil hier ein muster zu erkennen ist, das sich die aktie haelt wenns runter geht aber wenns hoch geht, ist sie hinten an!

Nur, das ist die schlechteste aller welten! Fuer leute die eventuell nachkaufen wollen, ist es nicht gut, weil der kurs sich nicht bewegt, sprich billiger nachkaufen koennen sie nicht. Und fuer all diejenigen, die gedacht haben, wenn der dax 250 punkte steigt (von 7735 auf 7985 in 2 tagen), das nun endlich mal kohle rein kommt, wurden wieder krass enttaeuscht.

es bringt eben keine kohle wenn eine aktie sich gut haelt aber eben auch nicht steigt. Da ist mir eine allianz lieber, wo ich weiss ich kann bei 170 noch mal nachkaufen und weiss ich habe profit gemacht am naechsten tag!

sap ist murks hoch 3!

man sollte nicht vergessen, das zeit geld ist -an der boerse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.383.076 von baltimora am 29.06.07 04:43:18Es gibt sicher bessere Kurzzeitinvestments, aber wer ein wenig Geduld hat, wird bei SAP m.E. auch reichlich belohnt werden. Die haben noch viel vor. Abgesehen davon muss noch der kleine Widerstand im Chart genommen werden bevor wir größere Sprünge machen!

SAP - die Langfristaktie :)

Gruß soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.383.076 von baltimora am 29.06.07 04:43:18Hallo baltimora,

Bei all diesem Lobgesang auf SAP hier im Thread - mal ne kritische
Meinung zu lesen tut gut. :look:

Gruß Fridolin23

PS: Du bist aber heute zeitig aufgestanden:eek:
es sind wieder gerüchte im umlauf, das sap entweder übernommen wird oder eine sparte verkauft.
hoffentlich ist diesmal was wahres dran.
wenn ja, dann wissen wir alle wo es hingehen kann und das ziemlich schnell.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.383.076 von baltimora am 29.06.07 04:43:18Hallo baltimora!

Wenn Du so sicher bist bezüglich des Kursverhaltensmusters der SAP zum DAX, dann nutze doch die Zyklen für Dich aus!

Doch merke: "Hin und her .... macht Taschen leer!"

Freundliche Grüße!
Habe in einem anderen Thread einen interessanten Beitrag gefunden:

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1517. Oracle / SAP - bei Anwendungssoftware hinkt Oracle omega512 28.06.07 13:47

Vergleich Oracle - SAP - s. a. Redskin #1501

J.B. schreibt in seinem heutigen PTT:
http://www.ariva.de/...der_Bredouille_t295051?pnr=3383916#jump3383916

Oracle
Same procedure as every quarter. Oracles Finanzberichterstattung beschwört mit einer solch eintönigen Konsequenz das immergleiche Mantra, dass man dahinter den Plan vermuten könnte, Oracle wolle seine Zuhörer in eine Trance versetzen, auf dass sie ebenfalls in die Parallelwelt eintauchen, in der es Oracle sich bereits bequem gemacht hat.

Zugegeben, in den meisten Quartalen legt Oracle recht solide Zahlen vor, die sich allerdings meist vom starken Datenbankgeschäft speisen. Doch aufgrund der hier bereits erreichten Dominanz lässt sich der Ehrgeiz von Oracles Gründer und Chef Larry Ellison nur noch mit der Anwendungssoftware befriedigen. Das Prozedere hier: Dank andauernder Zukäufe verzeichnet Oracle bei den Lizenzerlösen Zuwachsraten, die dann mit den (organisch erzielten) Raten von SAP verglichen werden - und regelmäßiger Jubel, wenn man die Walldorfer überflügelt. Doch wieder schrumpft das für Q4 verzeichnete Wachstum von 13 Prozent währungsbereinigt auf zehn und akquisitionsbereinigt auf sechs Prozent zusammen. Da SAP in etwa zweistellig wächst, verkehrt sich Oracles Aussage, man würde Marktanteile gewinnen, so ins Gegenteil.

Ellison hat angekündigt, dass sein Übernahmefieber noch nicht kuriert ist - kein Wunder, flöge der Bluff sonst schneller auf. Allerdings geht Oracle langsam die Munition aus. Aus über 9 Mrd. $ Barem Ende 2004 sind heute 500 Mio. $ Nettoschulden geworden - SAP verfügt über 3,8 Mrd. Euro Kasse. Und während Oracles Bilanz zu 40 Prozent aus Firmenwert besteht, sind es bei SAP lediglich 12,5 Prozent.

Bei einem freien Mittelzufluss von rund 5 Mrd. $ dieses Jahr hat Oracle zwar die Kassen schnell wieder voll. Doch man fragt sich, wo die sonst so vorlauten aktivistischen Hedge-Fonds bleiben, wenn hier 20 Mrd. $ für 31 Übernahmen verbraten werden, die im Endeffekt - vor allem bei der Anwendungssoftware - Oracle so wenig vorangebracht haben. Wollen sie etwa bis 2009 warten, wenn Ellison mit 65 vielleicht in Rente geht? Bis dahin könnte - in seiner Welt - noch SAP übernehmen wollen.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Quelle Posting: ariva user omega512
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.389.193 von soyus1 am 29.06.07 11:57:46Habe von der gleichen Quelle auch einen Chartvergleich SAP - Oracle mit folgendem Inhalt:

Beim Vergleich der Charts (10 / 5 / /3 / 1 Jahr / 6 / 1 Monat) zeigt sich, dass Oracle grundsätzlich volatiler performt.

Je kürzer der Betrachtungszeitraum in der Vergangenheit, desto eher wird klar, dass momentan (!) SAP ein größeres "Aufholpotential" besitzt.

(SAP = dunkle Linie – Oracle = farbige Linie)

Der Vollständigkeit halber:

29.06.2007 11:02
Hiermit teilt die SAP AG mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechte am Ende des Monats Juni 2007 insgesamt 1268030600 Stimmrechte beträgt. Die Veränderung der Gesamtzahl der Stimmrechte ist seit dem 11.06.2007 wirksam.

Somit um rund 470.000 oder 0,037% mehr Aktien als am 15.05.2007. -> Der Gewinn je Aktie wird m.E. die Mitarbeiteroptionen verkraften...

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-06/artikel-…
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-05/artikel-…
Letztes Posting für heute und nur erklärend, warum ich mich um einen neuen Thread bemühe:

Worte haben nun mal eine gewisse Bedeutung und ich bin ungern in einem wankenden Koloss investiert. Finde es auf für die vielen Tausend Mitarbeiter besser, wenn ein so viel diskutierter Aktienthread einen freundlichereren Titel hat/kriegt, zumal sich viele denken, dass SAP bessere Zeiten bevorstehen.

So, nun zu den News, auch wenn Sie im anderen Thread (aber nicht vollständig ;) ) zu finden sind:

Quelle: computerwoche.de

Nachrichten

SAP-Strategie: Plattner widerspricht Plattner
Seite 1 von 2 29.06.2007 um 13:30 Uhr

Das neue Mittelstandsprodukt A1S, das SAP ab 2008 anbieten will, konkurriert nicht mit anderen SAP-Produkten, stellt Hasso Plattner klar. Damit versucht der Ex-SAP-Chef, seine wenige Tage zuvor gemachten Äußerungen zurechtzurücken.


Die neue Mittelstandslösung, Codename A1S, werde weder die anderen SAP-Produkte kannibalisieren noch in Konkurrenz zum bestehenden Geschäftsmodell der SAP treten, machte Plattner deutlich. Damit will der SAP-Gründer laut einem Bericht von Computergram seine Äußerungen, die er kurz zuvor anlässlich einer Veranstaltung seines Hasso-Plattner-Instituts (HPI) gemacht hatte, in ein anderes Licht rücken. Seine Ausführungen seien missverstanden worden. Er stehe voll und ganz hinter dem SAP-Management und unterstütze dessen Strategie – speziell im Bereich Mittelstand.

Vor wenigen Tagen hatte Plattner zur Eröffnung der Konferenz "IT-Design" am HPI gesagt, das mit A1S verbundene Geschäftsmodell stehe mit der gegenwärtigen Geschäftspolitik des Konzerns in Wettbewerb. Software, die als Service zur Miete via Web-Zugriff angeboten werde, bedeute eine große Herausforderung für das klassische On-Premise-Modell, bei dem die Software beim Kunden installiert wird und der Hersteller Lizenz- und Wartungsgebühren kassiert. 99 Prozent der SAP-Installationen funktionierten nach diesem Prinzip.

Eigentlich befindet sich Plattner mit seiner Einschätzung in guter Gesellschaft. Immer wieder hatten in den zurückliegenden Monaten Experten prognostiziert, dass SaaS-Modell werde den Softwaremarkt kräftig durcheinander wirbeln (siehe auch: Ray Lane: Softwarelizenzen und Wartung sind überholt). "Die Softwareindustrie stehe an einem Scheideweg", sagte der ehemalige Oracle-Manager Ray Lane Anfang Mai. Er gehe davon aus, dass das klassische Lizenz- und Wartungsmodell immer stärker unter Druck geraten werde. Prognosen, die in Walldorf nicht unbedingt gern gehört werden dürften.

Die SAP-Führung rund um Vorstandssprecher Henning Kagermann und dessen Stellvertreter Leo Apotheker bemühen sich seit Monaten, die angekündigte Hosting-Lösung A1S als zusätzlichen Umsatzquell für SAP darzustellen. Der Softwarekonzern will mit der Mietsoftware, die Anfang 2008 an den Start gehen soll, sein Mittelstandsgeschäft weiter ankurbeln. Viele Anbieter konzentrieren sich mehr und mehr auf diesen Markt, nachdem sich im Großkundengeschäft zunehmend eine Sättigung abzeichnet (siehe auch: Oracle sucht den Mittelstand).

Seite 2 siehe hier: http://www.computerwoche.de/nachrichten/595328/index2.html

Schönes Wochenende wünscht allen
soyus1
Ok, es :rolleyes: war das vorletzte Posting für heute ;)

Hier die Fortsetzung von dem computerwoche-Bericht:

Von Bedenken, das neue Angebot könnte gegen die bestehenden Mittelstandprodukte "All-in-One" und "Business One" konkurrieren, wollen die SAP-Manager nichts wissen. A1S richte sich an Anwenderunternehmen, die bislang nichts von SAP wissen wollten, betonte Kagermann im Frühjahr dieses Jahres. Diese Klientel hätte aus Angst vor komplexen Softwareprojekten die Finger von SAP-Produkten gelassen. Das soll sich mit A1S ändern.

Die Erwartungen sind hoch. Die neue Software-as-a-Service-Lösung soll SAP einen Markt mit einem Volumen von 15 Milliarden Dollar erschließen. Rund 10.000 neue Kunden will der badische Hersteller jährlich mit A1S hinzugewinnen. Insgesamt sollen bis 2010 rund 100.000 Namen auf SAPs Kundenliste stehen. Heute sind es etwas mehr als 39.000.

Schon heute kämen 65 Prozent der Kunden aus dem Mittelstand, versuchen sich die SAP-Verantwortlichen als Softwareanbieter für dieses Segment zu profilieren. Allerdings liegt der Umsatzanteil dieses Geschäfts nur bei 30 Prozent. Damit wird deutlich, dass der Anbieter nach wie vor den Löwenanteil seiner Einnahmen mit dem angestammten Großkundengeschäft verdient.

Offenbar tut sich die SAP-Führung schwer, sich ganz auf das SaaS-Modell einzulassen (siehe auch: SAP springt auf den SaaS-Zug auf). Zwar werden Kagermann und Co. nicht müde, A1S als die neue Lösung für den Mittelstand zu propagieren. Darüber hinaus ist aber auch immer häufiger zu hören, SaaS sei nicht der Weisheit letzter Schluss und man müsse den Kunden auch die Wahlfreiheit lassen, wie er seine Software beziehen möchte. SAP bringt in diesem Zusammenhang immer stärker Hybrid-Modelle ins Spiel, in denen ein Wechsel von der Mietsoftware auf ein On-Premise-Produkt möglich ist. Eine ähnliche Strategie hat der Anbieter bereits im Rahmen seines CRM-on-Demand-Angebots verfolgt. Damals hatte es geheißen, Kunden könnten mit der Mietsoftware starten und etwas experimentieren, um dann auf ein herkömmliches Lizenzmodell umzusteigen. (ba)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.387.713 von laboetrader am 29.06.07 10:49:12:laugh: Spruch kenne ich von der guten Zahnfee :D:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.385.253 von soyus1 am 29.06.07 08:49:12sehe ich genauso:

SAP ist zum Liegenlassen (für den "normalen" Anleger), wird den DAX künftig outperformen und geht über 50,-- bis 2008

also vergeßt nicht Eure Schlaftabletten (bekannte Empfehlung von Kostolany selig) :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.392.979 von soyus1 am 29.06.07 15:11:59Erst einmal riesigen Dank an soyus1 für die exzellenten Infos und die Pflege...

@alysant
also, einschlafen wollte ich eigentlich nicht;)
vielleicht ein kurzes Nickerchen bei 38...aber dann....:D
Hallo miteindander,

wíe man ja in den letzten Tagen sehen konnte reagiert der Kurs von SAP zum Halbjahresende weder nach unten noch nach mit dem DAX.

Der Grund wird im window dressing der Vermögensverwalter liegen. SAP bringt für das Aufpolieren der Bilanz kurz vor Ultimo nicht das, was die Manager noch brauchen.

Wenn die Quartalszahlen nicht enttäuschen wird es den Schub für die Aktie geben. Das zweite Halbjahr ist i.d.R. immer das bessere für die SAP. Hinzu wird die Umschichtung der Fonds in die Technologietitel kommen.
@Soyus ich finde den Thread jetzt auch passender,denn niemand möchte unter einem wankelden Koloss stehen,zumal sich dieser ja anscheinend stabilisiert.
Und ich schätze dein Engagement,das verleiht dem Ganzen hier eine gute Qualität....:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.393.563 von alysant am 29.06.07 15:36:36Ja das mit dem Liegenlassen von Kosto sollte man nicht so zur Maxime erklären,das musste ich seiner Zeit schmerzhaft,wie viele andere auch,bei der Telekom,erfahren....;)
Schönes WE.. an alle Investierten,sieht doch gut aus bis jetzt..
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.397.605 von stock-rookie am 29.06.07 19:21:47Bei guten Nachrichten von SAP betreffend dem leidigen Oracle Thema
könnten wir am Montag vielleicht schon über die 39 EUR Marke kommen. Persönlich rechne ich bereits vor den nächsten Zahlen mit dem Überschreiten der 40 EUR.
Kein Stück gebe ich derzeit aus der Hand.
Nicht vergessen: um den 2. Juli rum wollte die SAP zu den Vorwürfen der Industriespionage und Urheberrechtsverletzung seitens Oracle Stellung beziehen.... Die nächste dürfte also eine spannende Woche werden. ;)
Es gibt Leute, die lassen sich wg. einem Rückgnag von 2-5 Euro verrückt machen und versuchen immer wieder Panikgerüchte zu streuen.

Es herrscht Null Pank und man mekt, dass der Markt nach oben will, aber seine Zeit braucht, um das alte ATH zu überwinden.

Jetzt beginnt wieder die earing season für das 2.Q, ich bin mir sicher, dass diese besser als erwartet ausfallen wird und auch derAsublick weiterhin sehrh gut ist. Ich denke jetzt kommt der Durchmarsch !

Das wird passieren:

Seit 20 Jahren war der Dax nicht in einer so starken Verfassung wie zur Zeit. Er steckt förmlich jeden leichten Rückgang weg um am nächsten Tag wieder nach oben zu laufen.

Ja und es ist so: Die Gewinne der Unternehmen haben sich m Vergleich zum Jahr 2000 bei den großen Daxwerten teils verdreifacht !!

Es gibt immer noch Werte, die lächerlich notieren, zB Allianz !!

KGV von 9 !!! Gewinn: 11 Mrd Euro !!!!!!! Das ist mehr als sensationell und das Kursziel für diese liegt bei 220 Euro (in 4 Wochen !!!)

SAP: hat enormes Nachholpotential, hat als größter deutscher Softwarekonzern die gesamte Rallye nicht mitgemacht, hat aber glänzende Q1 Ergebnisse hingelegt ...und eins ist klar: Bei guter Konjunktur brummt in jedem Falle auch das Geschäft von SAP, auch wg. der laufenden Umstrukturierungen !!

Also: ich bin dem Meinung, dass wir um 10-15% über das alte Alltime High voin 8.136 hinausschiessen, dh, wir sehen die 9000 Punkte im Dax noch in den nächsten Wochen !!!

Zudem verkappt sich das Akteinangebot durch Fusionen, Übernahmen und Rücknahme massiv, so dass die Gewinne auch deswegen steigen !!!
Allein der Effekt wird von Kennern als massives Kauargument (völlig zu Recht !!9 genannt !!

Wer short ist, dem würde ich dringend raten, die Positionen zu schliessen, das kann sonst teuer werden !!


brokersteve
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.397.605 von stock-rookie am 29.06.07 19:21:47:laugh: ich habe das auch etwas scherzhaft nur auf SAP bezogen und nicht auf die Telekom, die doch von Anfang an künstlich gepusht wurde :laugh:

SAP hat dagegen Prügel eingesteckt und die Erfahrung lehrt, daß ein Wert dann seinen Tiefpunkt annähernd erreicht hat, wenn sich negative Nachrichten nicht mehr so auf den Kurs auswirken.

Beispiel hierzu GM:

dort wurde bei yahoo.com permanent von Pleite geredet vor ca 1 Jahr, seither Kursverdoppelung :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.408.192 von alysant am 30.06.07 16:33:15Hallo miteinander,

sieht ja mal gut für SAP nächste Woche. Während andere Software- und Technologiefirmen wie IBM, Intel, Oracle, Red Hat u.a. in den USA Kursverluste hatten, stieg der Kurs der SAP sogar.

M.E. wird der Kurs noch vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen anziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.405.804 von BrokerSteve am 30.06.07 09:05:19Absolut meine Meinung ! Es gibt überhaupt kein Argument für eine deutlich Konsolidierung,denn die Fakten sagen eindeutig,daß noch Luft ist nach oben und der Anstieg der letzten Jahre ist eine völlig normale gesunde entwicklung,die musste halt deutlich ausfallen und mündet jetzt in einem äusserst starken Umfeld....
Der Dax wird nicht konsolidieren und wenn,dann nur um Luft zu holen....es wird auch keine Panik einsetzen nichts deutet daraufhin...
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.409.066 von MikeOS am 30.06.07 18:02:35letzter Satz entspricht auch meinem Gefühl :D
mann, ist das alles gefühlig hier.
Und so ein Satz wie:
Die Fakten sagen eindeutig, dass noch Luft nach oben ist...
Das ist ein Satz für wahrhaft Rechtgläubige.
Es wird schon nach den Fakten gehen, denn die Fakten haben recht und stehen seit 5 Jahren auf Luft nach oben.
Sorry für meinen Sarkasmus, aber ich brauche doch bitte keinen Thread in dem sich Aktionäre gegenseitig Mut machen, sich in einen Wert hineinpushen oder im schlechteren Falle eben Durchhalteparolen ausgeben.
Infos wären mir lieber.
Die großen Firmen setzen inzwischen ja schon ganze PR-Abteilungen auf Blogs und Foren an.
In diesem Jubel-Thread sind da sicher auch schon welche dabei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.429.758 von random access am 01.07.07 15:52:30rechtgläubig höre ich gerne, da ich katholisch bin :laugh:

hineinpushen erscheint mir hier etwas übertrieben, da wir so ziemlich von unten kommen.

Aber ich gebe Dir insoweit recht, daß wir ein ausgeglicheneres Niveau von kurzen postings und ausführlicheren Meldungen bräuchten, aber bitte nicht seitenlange Erläuterungen - die liest i.d.R. kein Schwein, zumindest nicht ich, der immerhin mit 140 kg wuchern kann :laugh:

noch einen schönen Sonntag - als gefühlvolle Schlußbemerkung:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.429.758 von random access am 01.07.07 15:52:30
Jetzt wirds interessant !!:

Sonntag, 1. Juli 2007
Nach Oracle-Attacke
SAP nimmt Stellung
In den Rechtsstreit zwischen Europas führendem Softwarekonzern SAP und seinem US-Konkurrenten Oracle kommt Bewegung: Das Walldorfer Dax-Unternehmen will sich am Montag erstmals konkret zu den Industriespionagevorwürfen des Rivalen äußern. Oracle wirft SAP vor, sich wiederholt unerlaubt Zugang zu einer Kundenbetreuungs-Website verschafft und von dort tausende Softwareprodukte sowie anderes vertrauliches Material heruntergeladen zu haben. SAP bestreitet die Vorwürfe.
Oracle-Chef Larry Ellison hatte die Klage wegen Diebstahls geistigen Eigentums Ende März bei einem Bezirksgericht in San Francisco eingereicht und später um eine Urheberrechtsklage ergänzt. SAP hat bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen Stellung bezogen. Der Vorstandschef des Weltmarktführers für Unternehmssoftware, Henning Kagermann, kündigte jedoch an, das Unternehmen werde sich massiv zur Wehr setzen und eine Klageerwiderung bei Gericht einreichen.
SAP und Oracle stehen seit Jahren in einem erbitterten Wettbewerb im Markt für Unternehmenssoftware. Während der deutsche Konzern mit Sitz in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) auf Wachstum aus eigener Kraft setzt, verfolgt US-Milliardär Ellison eine aggressive Einkaufspolitik. Um SAP von seiner Spitzenposition zu verdrängen, hat der Datenbankspezialist in den vergangenen drei Jahren mehr als 25 Milliarden Dollar für zahlreiche Unternehmenssoftware-Firmen hingeblättert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.394.657 von Ruebenkraut am 29.06.07 16:26:45Danke für Dein Lob Ruebenkraut!

Ist ja auch für einen guten Zweck; Siehe Posting Nr. 1 und Nr. 71:

http://aktien.wallstreet-online.de/informer/community/thread…

-> @ all: Bitte erhaltet diesen Thread :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.444.090 von soyus1 am 02.07.07 09:39:36thread lebt, wie man der Zahl der Aufrufe entnehmen kann !

Er wird sich zum Haupt-thread entwickeln - denke in diesem Zshg. an meinen comedy-thread bei USXP, der als einziger unter zehn die wahre Richtung vorgibt :laugh::laugh::laugh:
http://www.computerwoche.de/nachrichten/595439/

Nachrichten

SAPs US-Kunden trauern Agassi hinterher

Seite 1 von 2

02.07.2007 um 14:10 Uhr

Die US-amerikanischen SAP-Kunden sind traurig über den Abgang von Shai Agassi, kündigten aber an, den Kontakt mit dem deutschen Management zu suchen.

"Shai Agassi war ein Freund der American SAP User Group (ASUG)", sagte der alte und neue Vorsitzender der Anwendervereinigung Rod Masney. Man habe in der Vergangenheit eng mit Agassi zusammengearbeitet, auch um Einfluss auf die Produktstrategie von SAP zu nehmen. "Daher war ich sehr traurig, als Agassi ging", berichtet Masney. Im gleichen Atemzug kündigte der ASUG-Chef an, den Kontakt zur SAP-Führung aufrecht zu erhalten. So will er beispielsweise die regelmäßigen Treffen mit hochrangigen Managern des deutschen Softwarekonzerns beibehalten. "Wir sind dabei, eine Beziehung zu Leo Apotheker aufzubauen."

Agassi, der bereits als Nachfolger von SAP-Chef Henning Kagermann gehandelt worden war, hatte den Konzern im April dieses Jahres überraschend verlassen (siehe auch: Agassis Aufgaben werden aufgeteilt). In der Folge waren Gerüchte über interne Verwerfungen im Konzern aufgekommen. Angeblich soll es Differenzen zwischen den US-amerikanischen und deutschen Entwicklungszentren gegeben haben (siehe auch: Kampf der Kulturen bei SAP). Als Folge werde sich SAP-Gründer Hasso Plattner wieder verstärkt in das Tagesgeschäft einmischen, hatte es geheißen. SAP hat die Spekulationen über die Verstimmungen mehrfach kategorisch zurückgewiesen. "Gerüchte sind Gerüchte, nicht mehr", hatte Kagermann auf der Kundenveranstaltung Sapphire vor wenigen Wochen unwirsch erklärt. Wer das in die Welt setze, habe keine Ahnung was bei SAP passiert (siehe auch: SAP dementiert Probleme und feiert E-SOA).

Neben dem Kontakt zur SAP-Spitze wollen die US-Anwender auch den Nutzen ihrer SAP-Installationen erhöhen. Dazu soll die Benchmark-Umfragen ausgeweitet werden, kündigten die ASUG-Verantwortlichen an. Künftig werde beispielsweise auch der Einsatz von Human-Capital-Management- (HCM) und Supply-Chain-Management-Lösungen (SCM) abgefragt. Die Ergebnisse der Umfragen werden in Benchmark-Tabellen zusammengefasst und allen rund 1700 Mitgliederunternehmen zur Verfügung gestellt. Ziel sei es, den SAP-Anwendern dabei zu helfen, sich und ihr System einzuordnen, erläutert Masney. Die Anwender erhielten ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit ihrer SAP-Installationen und könnten erkennen, an welchen Stellen es noch Verbesserungsbedarf gebe.

Weiter zu Seite 2:
http://www.computerwoche.de/nachrichten/595439/index2.html
Hallo sojus,

Was muß ich da gerade feststellen, Du liest heimlich den
Nachbarthread?:laugh:

So nun aber mal im Ernst
Dein Thread soll doch bestimmt eine Art Gegengewicht zum Thread
"der Koloss wankt" sein. Wenn dem so ist, dann finde ich Deine
Idee den Thread "SAP-overweight" zu nennen gut. Deine
Threadbetreuung ist vorbildlich(kein Schleim - ehrliche Meinung).
Für die postings die Dir in den Thread gestellt werden kannst Du
ja nix.
Solltest Du Dich durch mein posting irgendwie angegriffen fühlen,
dann bitte ich um Entschuldigung. Ein Angriff auf Dich bzw.Deinen
Thread lag keinesfalls in meiner Absicht.

In diesem Sinne auf gute Nachbarschaft:keks:

Gruß Fridolin23
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.449.474 von Fridolin23 am 02.07.07 15:25:20Hallo Fridolin,

kein Problem, ich bin auch fast nie jemanden böse und selbst wenn würde ich mir den Spruch vor Augen führen "Seine Feinde soll man am meisten lieben" :)

Zurück zu den SAP Threads: Mein Ziel ist es nicht ein Gegengewicht zu installieren (2 Threads wären ja mühsam), sondern dass dies irgendwann (wann/wenn es die Mehrheit so will) der Hauptthread wird, weil ich den Threadtitel passender finde (wie in der Nachbarschaft zu lesen ist, stehen nach dem allgemeinen Deutschverständnis wankende nicht auf guten Füßen!)

Wünsche bis dahin auch gute Nachbarschaft!
Gruß soyus1
Bitte um etwas Geduld:

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http://www.computerwoche.de/nachrichten/595439/index2.html

SAP reicht bis Mitternacht US-Westküstenzeit Erwiderung zu Oracle-Klage ein

02.07.2007 14:58

02.07.2007 WALLDORF (AWP International) - Europas grösster Softwarehersteller SAP will bis Mitternacht amerikanischer Westküstenzeit die Erwiderung zur Klage des Erzrivalen Oracle wegen angeblicher Industriespionage einreichen. Das teilte der deutsche Weltmarktführer für Unternehmenssoftware am Montag mit. Demnach werde die Erwiderung noch vor 9.00 morgens deutscher Zeit (3. Juli) erfolgen. Die Amerikaner werfen SAP vor, sich über die Kundenbetreuungs-Website Softwareprodukte herunter geladen zu haben. SAP bestreitet die Vorwürfe./fn/sk
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@fridolin: Viele andere posten m.E. übrigens auch sehr gut hier!
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.450.041 von soyus1 am 02.07.07 15:50:14:cool: Warum SAP wieder Rücksicht bei der zeitlichen Veröffentlichung auf die Amis nimmt ist mir unverständlich. Als deutsches Unternehmen ist erst mal die Heimatbörse dran! Hatten wir doch vor nicht allzu langer Zeit schon mal mit anschliessend fallenden Kursen für den deutschen Anlager.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.451.801 von Tilac am 02.07.07 17:21:17Hallo Tilac,

vielleicht liegt es auch an der Herkunft der Klage. Hoffe aber, dass es SAP richtig steuert! Denke die werden das gut vorbereitet haben. Die Agressivität von Oracle (welche sich vom Chef bis zur deutschen Webseite zieht), wird sich nicht ewig auszahlen. Man erntet immer das was man säht...

Gruß soyus1

SAP Depotbeimischung

02.07.2007 16:10:09

Berlin (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Weberbank, Sören Wiedau, empfiehlt die SAP-Aktie (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) als Depotbeimischung zum Kauf.
SAP (Systeme, Anwendungen, Produkte) sei der weltweit führende Anbieter von E-Business-Softwarelösungen, die Prozesse in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg integrieren würden. Kernstück der Produktpalette sei my-SAP.com, eine umfassende E-Business-Plattform für die Integration aller relevanten Geschäftsprozesse über das Internet, die als Gesamtpaket aus Software und Serviceleistungen bestehe.

Die von SAP veröffentlichten Zahlen für das 1. Quartal 2007 hätten im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten um 6,1% auf 2,17 Mrd. Euro gestiegen und habe damit leicht unter dem Marktkonsens von 2,22 Mrd. Euro gelegen. Vor allem der starke US-Dollar sei für dieses Ergebnis verantwortlich gewesen. Bei stabilen Währungsverhältnissen wäre ein Umsatzanstieg von 15% generiert worden.

Erfreulich habe sich der Umsatz bei den viel beachteten Softwareerlösen entwickelt. Die Erlöse hätten um 10% auf 563 Mio. Euro ausgebaut werden können und damit die durchschnittlichen Analystenerwartungen in Höhe von 557 Mio. Euro übertroffen. Zusätzlich habe SAP seinen weltweiten Marktanteil am Produktumsatz um 2,4% auf 25,1% ausbauen können. Hier habe insbesondere die hohe Nachfrage aus den USA und Lateinamerika geholfen. Dagegen habe der operative Gewinn mit einem Zuwachs von 6% auf 433 Mio. Euro und einer operativen Marge von 20% bei den Marktteilnehmern für Enttäuschung gesorgt.

SAP habe die Ziele für das Gesamtjahr 2007 bekräftigt. Danach solle das Wachstum der Software- und softwarebezogener Service-Erlöse währungsbereinigt um 12% bis 14% betragen. Das Ziel für die operative Marge werde aufgrund der Investitionskosten in das neue Mittelstandsprodukt bei 26% bis 27% liegen. Um zusätzliche Marktchancen in neuen, noch unberührten Segmenten im Mittelstand zu erschließen, wolle das Unternehmen über den Zeitraum von zwei Jahren rund 300 Mio. Euro bis 400 Mio. Euro zusätzlich investieren. Aufgrund des starken Free Cashflows halte SAP weitere Aktienrückkäufe für möglich. Für 2006 schlage SAP der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,46 Euro je Aktie vor.

SAP habe insgesamt solide Quartalszahlen präsentiert. Vor allem die für die zukünftige Geschäftsentwicklung wichtigen Softwareerlöse hätten für eine positive Überraschung gesorgt. Die Negativmeldungen im 1. Quartal 2007 sowie die Sorge einer nachlassenden Wachstumsdynamik gegenüber den Wettbewerbern scheinen demnach übertrieben gewesen zu sein, so die Analysten der Weberbank.

Für das laufende Jahr seien die Analysten bezüglich der Umsatz- und Ertragsentwicklung weiter optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit als auch das Produktportfolio sollten der Aktie eine gute Unterstützung bieten. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau sei die Aktie im internationalen Vergleich attraktiv bewertet. Das Stopp-Loss-Limit erhöhe man von 30,00 Euro auf 33,00 Euro.

Die Analysten der Weberbank empfehlen die Aktie von SAP als Depotbeimischung zum Kauf. (Analyse vom 29.06.2007) (29.06.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 29.06.2007
http://www.firmenpresse.de/pressinfo32039.html

Chance für den Mittelstand: Mit SAP Offshore Outsourcing bis 70% Kosten sparen!

02.07.2007

Nun nutzen auch mittelständische Firmen vermehrt die Chancen des Offshore Software-Outsourcing! Dieser Trend setzt sich insbesondere in den Hochpreisländern Schweiz, Deutschland und Österreich fort. Insbesondere für teure SAP-Entwicklungen lassen sich durch eine Offshore-Kooperation bis zu 70% des Entwicklungskosten einsparen!

Neue Wege und Konzepte zum Erfolg: Mit SAP Offshore Outsourcing bis 70% Kosten sparen!

Immer mehr Unternehmen profitieren von der Auslagerung ihrer Software-Entwicklung in Billiglohnstaaten mit hervorragenden Ressourcen an Software-Ingenieuren. Viele Offshore-Firmen bieten heute ausgezeichnete Dienstleistungen mit europäischen Qualitätsstandards, deutschsprachiger Projektabwicklung und Kundenbetreuuung an. Wesentlich ist, dass endlich nun auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von der Offshore Software-Entwicklung profitieren können. Lesen Sie dazu unser Ratgeber-Artikel mit dem Titel IT-Offshore-Outsourcing: Wussten Sie nicht, dass Ihre Wettbewerber bereits die Vorteile des Offshore Software-Outsourcing nutzen?

Dr. Franz Beeler & Partner ist Vertriebspartner der indischen PALNAR TRANSMEDIA PVT. LTD. und ermöglicht KMUs und Jungfirmen die Nutzung des Offshore Software-Outsourcing. "Wir sind Garant für eine seriöse Vorabklärung und Aufbau einer langfristigen Kooperation unter Einhaltung rigoroser Qualitätskriterien."

PALNAR TRANSMEDIA PVT. LTD. ist ein mittleres Softwareunternehmen im südindischen Trivandrum und entwickelt seit 8 Jahren mit grossem Erfolg anspruchsvolle Softwareprodukte für namhafte deutsche, holländische, österreichische und Schweizer Kunden in unterschiedlichen Programmiersprachen und -gebieten wie C++, Java, Visual Basic, Delphi, SAP R/3, SAP-ABAP/4, CAD/CAM etc.

PALNAR TRANSMEDIA PVT. LTD. hat sich als Offshore-Partner für SAP-Projekte in der Schweiz und in Deutschland bereits etabliert und verfügt über namhafte Referenzkunden sowohl im Grossfirmenbereich als auch bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs). Nähere Informationen unter Offshore Software-Entwicklung für den Mittelstand.

Mittelständische Unternehmen (KMU) profitieren von folgenden Vorteilen:

1. Seriöse Vorabklärung durch Dr. Franz Beeler & Partner in Zusammenarbeit mit Palnar Transmedia über die Möglichkeiten erfolgreicher Offshore-Kooperation (Voraussetzungen, Einsparpotential. etc)

2. Realistische Abschätzung der Kosteneinsparungen: Bis zu 70% tiefere Kosten im Vergleich zu den Hochpreisländern Schweiz, Deutschland und Österreich

3. Deutschsprachige Betreuung Vor-Ort und Projektabwicklung

4. Hoch-qualitative Qualitätskriterien während der Projektabwicklung inkl. Einhaltung der festgelegten Termine und Kostenvereinbarungen

5. Jederzeit Unterstützungshilfe durch Dr. Franz Beeler & Partner als Vertriebspartner Partner der Palnar Transmedia Pvt. Ltd.

PALNAR TRANSMEDIA PVT. LTD. besitzt eine hochentwickelte Qualitätskultur und legt hohen Stellenwert auf eine langfristige Zusammenarbeit haben.

Kontaktadresse der PALNAR TRANSMEDIA PVT. LTD.:

Dr. Franz J. Beeler
Vertriebspartner der Palnar Transmedia Pvt. Ltd.
Aeschi
6410 Goldau /Schweiz

Tel: +41 41 855 62 92
Fax: +41 41 855 62 91
Mobile: +41 79 455 51 34
www.kmuinnovation.com/offshoresoftwareentwicklung.htm
Interessante Details zum Thema elektronische Rechnungen:

http://www.ebpp.de/aktuell/1-news/976.html

AuthentiDate eBilling Connector erhält Status “powered by SAP NetWeaver”

02.07.2007 (authentidate) AuthentiDate Deutschland GmbH kündigt heute an, dass der AuthentiDate eBilling Connector (Version 30.1) zum elektronischen Rechnungsaustausch den Status „powered by SAP NetWeaver“ erhalten hat. Der AuthentiDate eBilling Connector wurde von der TietoEnator Topas GmbH, einem Special Expertise Partner von SAP Deutschland, entwickelt und arbeitet exklusiv mit den AuthentiDate Signaturprodukten und –Services.

Das SAP Integrations- und Zertifizierungscenter hat zertifiziert, dass sich der AuthentiDate eBilling Connector nahtlos über SAP NetWeaver XI an Lösungen der SAP Business Suite integrieren lässt. Somit ist eine „Out-of-the-Box“ – Anbindung von SAP-Systemen an die AuthentiDate Signaturprodukte möglich und es können z.B. elektronische Rechnungen in SAP-Lösungen erzeugt und automatisch gesetzeskonform signiert werden.

Die elektronisch signierten Rechnungen können ohne zusätzliche Papierrechnung zum Vorsteuerabzug verwendet werden. Über die SAP ArchiveLink Schnittstelle ist die automatische Verbuchung der signierten Rechnungen direkt in SAP-Systemen möglich. Ebenso können durch Verknüpfung mit SAP Finance und SAP Material Management die elektronischen Rechnungsdaten automatisch weiterverarbeitet werden.

Der AuthentiDate eBilling Connector unterstützt auf Basis openTRANS-XML diverse Rechnungsformate, wie z.B. IDOCs, CSV, ASCII und PDF. Zur Einhaltung unternehmensspezifischer Vorgaben können Vorlagen und Sprachtemplates hinterlegt werden.

Der AuthentiDate eBilling Connector wird mit Add-Ons für SAP-Lösungen, die Rechnungsversender und Rechnungsempfänger erfassen, ausgeliefert. Dadurch wird z.B. ein detailliertes Prozessmonitoring ermöglicht. Zusätzlich kann über diese Add-Ons für SAP Lösungen automatisch, die vom Gesetzgeber geforderte Prüfung der Signaturen der elektronischen Rechnungen angestoßen werden. Durch die Verwendung von anerkannten Industriestandards, kann der AuthentiDate eBilling Connector selbstverständlich auch eingesetzt werden, wenn die Rechnungsempfänger nicht über SAP-Systeme verfügen.
„Durch den Einsatz der zertifizierten Schnittstelle des AuthentiDate eBilling Connectors können Anwender von SAP Lösungen „Out-of-the-Box“ auf elektronische, signierte Rechnungen umstellen“, so Jan C. Wendenburg, Vorsitzender des Vorstands der AuthentiDate International AG, die Muttergesellschaft der AuthentiDate Deutschland GmbH. „Somit können Kosten beim Rechnungsaustausch reduziert und die Potentiale von SAP NetWeaver XI noch optimaler genutzt werden.

Die SAP NetWeaver Plattform bildet die technologische Grundlage der Lösungen von SAP Business Suite, der Composite Applications, den sogenannten SAP xApps, und Drittlösungen. Als umfassende Integrations- und Anwendungsplattform ermöglicht SAP NetWeaver, innovative Lösungen zu entwickeln und mehr aus vorhandenen IT-Investitionen heraus zu holen.

www.authentidate.de
Nach Central European Time wird es in ca. 8,5 Stunden interessant (bis dahin gute Nacht bzw. guten Morgen & positiv denken, dass die gute Arbeit von SAP stärker ist als die aggressive Saat von Oracle)

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Alert for Media and Analysts: SAP to Host Teleconferences Regarding Its Response to Oracle Lawsuit
Posted : Mon, 02 Jul 2007 20:07:59 GMT
Author : SAP AG
Category : PressRelease

WALLDORF, Germany, July 2 /PRNewswire-FirstCall/ -- SAP AG will host two teleconferences regarding its response to Oracle's lawsuit.

(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20050310/SFTH009LOGO-a) Tuesday, July 3 at 8:00 a.m. CET/ 2:00 a.m. EDT / 11:00 p.m. PDT (July 2) UK/Europe dial-in: +44 208 515 2301 United States dial-in: (480) 293-1744 A replay will be available until July 17: UK/Europe: +44 207 154 2833 United States: (303) 590-3030 Access code: 3755412 Tuesday, July 3, at 8:00 a.m. PDT / 11:00 a.m. EDT / 5:00 p.m. CET UK/Europe dial-in: +44 208 515 2302 United States dial-in: (480) 629-9564 A replay will be available until July 17: UK/Europe: +44 207 154 2833 United States: (303) 590-3030 Access code: 3755415

The teleconferences also will be simulcast via SAP's Web site at http://www.sap.com/press.

Any statements contained in this document that are not historical facts are forward-looking statements as defined in the U.S. Private Securities Litigation Reform Act of 1995. Words such as "anticipate," "believe," "estimate," "expect," "forecast," "intend," "may," "plan," "project," "predict," "should" and "will" and similar expressions as they relate to SAP are intended to identify such forward-looking statements. SAP undertakes no obligation to publicly update or revise any forward-looking statements. All forward-looking statements are subject to various risks and uncertainties that could cause actual results to differ materially from expectations The factors that could affect SAP's future financial results are discussed more fully in SAP's filings with the U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC"), including SAP's most recent Annual Report on Form 20-F filed with the SEC. Readers are cautioned not to place undue reliance on these forward-looking statements, which speak only as of their dates.

SAP, R/3, mySAP, mySAP.com, xApps, xApp, SAP NetWeaver and other SAP products and services mentioned herein as well as their respective logos are trademarks or registered trademarks of SAP AG in Germany and in several other countries all over the world. All other product and service names mentioned are the trademarks of their respective companies. Data contained in this document serve informational purposes only. National product specifications may vary.

Quelle: http://www.earthtimes.org/articles/show/news_press_release,1…
Schade, ich fürchte Oracle wird sich nicht außergerichtlich einigen wollen und wir haben einen längeren (US?) Prozess vor uns!

War/ist sicher viel eingepreist; Kurs gibt bisher! kaum nach bzw. hat sich von den vorbörslichen Notierungen (über -2% auf ca. -1% erholt), aber alles nur Momentaufnahmen...

Wie seht Ihr das?

http://www.visavis.de/modules.php?name=djnews&djn_id=13411

Dow Jones News
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DJ SAP stellt bei TomorrowNow "einige unangemessene" ... (zwei)

In der am Dienstag eingereichten Klageerwiderung schreibt SAP, "dass TomorrowNow berechtigt war, im Auftrag seiner Kunden Material von der Oracle-Website zu laden". Allerdings seien von TomorrowNow auch "einige Support-Dokumente und Fehlerbehebungen in unangemessener Weise heruntergeladen" worden. Diese Materialien seien aber auf separaten, eigenständigen Systemen von TomorrowNow verblieben. SAP habe über ihre Tochtergesellschaft keinen Zugriff auf geistiges Eigentum von Oracle gehabt.

Wie SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann am Dienstagmorgen in einer Telefonkonferenz sagte, geht SAP in der Klageerwiderung davon aus, dass Oracle dadurch "kein signifikanter Schaden" zugefügt worden sei. Nach wie vor seien "alle Optionen" für eine Beilegung der Klage offen. Dazu gehöre auch eine außergerichtliche Einigung mit dem US-Wettbewerber, so Kagaremann.

Der Aufforderung des US-Justizministeriums nach Vorlage einiger Dokumente wollen SAP und TomorrowNow nachkommen.

"Für mich ist selbst ein einziger unangemessener Download inakzeptabel und wir bedauern diesen Vorfall sehr", so Kagermann. "Ich möchte unseren Aktionären, Kunden, Partnern und Mitarbeitern versichern, dass SAP jede Abweichung von den hohen Grundsätzen, die wir für alle unsere Geschäfte definiert haben, sehr ernst nimmt, egal wo sie stattfindet und sei sie noch so begrenzt."

So habe Kagermann, als er von diesem Vorfall erfuhr, "umgehend Maßnahmen eingeleitet, um die Kontrolle über den Geschäftsbetrieb von TomorrowNow zu verstärken und gleichzeitig sicherzustellen, dass TomorrowNow-Kunden auch in Zukunft einen ausgezeichneten Service erhalten."

SAP kündigte Veränderungen in der Geschäftsführung von TomorrowNow an, "um eine Einhaltung angemessener Geschäftspraktiken sicherzustellen". Chief Operating Officer (COO) Mark White werde als Executive Chairman von TomorrowNow das Geschäft der US-Tochter leiten. TomorrowNow-CEO Andrew Nelson werde künftig an White berichten.

TomorrowNow lade häufig Support-Material von der Oracle Internetseite. Dieses erfolge für und im Auftrag von Kunden, die sich für eine Fremdwartung ihrer vorhandenen Oracle Anwendungen entschieden haben, so SAP. Drittanbieter für Softwarewartung wie TomorrowNow seien davon abhängig, dass ihre Kunden es ihrem Dienstleister erlauben, mit Hilfe des Kundenpasswortes auf Support-Material zuzugreifen, um so den Support und Service für die Oracle-Applikationen beim Kunden leisten zu können.

Am 4. September sollen laut SAP die weiteren Schritte in dem Verfahren vor Gericht besprochen werden.

Webseite: http://www.sap.com/

-Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 505,

industry.de@dowjones.com

DJG/abe/rio

(END) Dow Jones Newswires

July 03, 2007 02:04 ET (06:04 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.
Wir Aktonäre der SAP haben Glück, dass das Eingeständnis von unerlaubten Downloads an einem Tag veröffentlicht wurde, an dem der Markt stark ist. Ansonsten hätte es sehr viel schlechter ausgesehen.
Wahrscheinlich ist es für die Kursentwicklung nicht schlecht, dass irgendein Ergebnis dieses Schwelbrandes vorliegt und schon in kurzer Zeit und insbesondere bei guten Quartalszahlen, wird die Sache gegessen sein.

Ich bin allerdings von der SAP Führung enttäuscht, denn für mein Gefühl haben sie zu lange den unschuldigen strammen Maxe gespielt um jetzt nach zu langem Zögern einzuknicken und mit der Wahrheit rauszurücken.
Keine Panik,der Kurs wird sicher bald wieder nach oben gehen.

pimpim
Die ganze Angelegenheit mit Oracle sollte kaum Auswirkung auf den SAP Kurs haben. Aus dem operativen Geschäft entstehen immer mal irgendwelche Vorfälle. ( Auto Rückrufaktionen etc. )
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.464.116 von hvamo am 03.07.07 09:42:10Was die SAP Führung betrifft sehe ich es so wie pimpim!

Was den SAP Kurs betrifft ist die Frage was die Großen schon gewusst haben. Sollten Sie es schon gewusst haben, so gebe ich Dir recht hvamo (was aber (für uns) unfair wäre). Sollten Sie selbst überrascht worden sein könnte es ein Gapclose geben (oder es gilt "Buy on bad news")

Schreib zwar nicht gern so was, aber ich schreibe was ich mir denke...

Andere Meinungen :confused:

Gruß soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.463.658 von soyus1 am 03.07.07 09:17:25In der am Dienstag eingereichten Klageerwiderung schreibt SAP, "dass TomorrowNow berechtigt war, im Auftrag seiner Kunden Material von der Oracle-Website zu laden". Allerdings seien von TomorrowNow auch "einige Support-Dokumente und Fehlerbehebungen in unangemessener Weise heruntergeladen" worden.

Scheint ja ziemlich wirr zu sein was wer darf und wer nicht darf.

Grundsätzlich ist es also Drittanbietern für Softwarewartung wie TomorrowNow erlaubt Daten herunterzuladen auf die Oracle Kunden Zugriff haben. Andereseits dürfen einige dieser Dateien nur von den Kunden selber kopiert werden und nicht vom beauftragten Softwarespezialisten.
Find ich ziemlich spitzfindig.
Ergibt sich die Frage ob auf der Oracle Webpage dieser Sachverhalt auch klar genug herausgestellt wird.
laßt euch nicht verrückt machen: heute ist die sache thema nr. 1 und jeder schreibt und spricht darüber, aber morgen wird wieder eine andere sau durchs dorf gejagt und alles wird sich beruhigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.464.691 von boccador am 03.07.07 10:08:13Man sollte es sicher ohne Emotionen betrachten (wenn auch nicht immer einfach) und die Wellen werden sich auch wieder legen.

Auf ariva.de werden im Moment aber was SAP betrifft (leider) ordentlich die Emotionen gepostet...

Erhöhte Vorsicht die nächsten paar Tage (und Stunden) kann aber nicht schaden.

Schönen Tag
soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.464.116 von hvamo am 03.07.07 09:42:10Recht so hvamo.
Dieser Vorgang ist von absolut geringer Wertigkeit.
Außerdem ist eine gründliche Aufklärung der Vorgänge nicht
nachteilig sondern von Vorteil.
Hätte sich SAP ohne seriöse Recherche geäußert, entspreche
dass dem Stil von ORACLE und zumindest da sollte man sich
nicht amerikanisieren lassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.464.803 von freelist am 03.07.07 10:13:03Also das hoffe ich auch für SAP und alle Aktionäre!

Das poste ich auch nicht gerne, wir sollten nur alle Informationen haben! Darum frage an die Bloomberg Seher: Stimmt das was auf ariva.de gepostet wurde?:


35. Erste Schätzungen:100.000.000 € + X Schadensersatz Peddy78 03.07.07 10:05

könnten auf SAP zukommen.

Nichts genaues weiß man noch nicht,

aber das wären ja schon Größeordnungen,
die eine SAP schmerzen würden,

wo man dann ein Rekordergebnis sowieso gut gebrauchen könnte.
Wenn es denn tatsächlich kommen sollte.

Auch das glaube ich noch nicht.

Und die Bewertung von SAP ist nach wie vor auch noch zu hoch.

Also:

Gute Reise abwärts! AG-Filter: SAP
Übersicht Kurse Chart
News Forum

Performance seit Posting

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Börsenspiel / Depot Platz
Trader 2007 262/1092
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36. Wie kommste denn darauf ? Yohoho 03.07.07 10:09

Ich würde mir eine Schätzung nicht anmaßen. Vor allem nachdem Sap
ein "Geständnis" nach 5 Wochen abgelegt hat.
Ich persöniche tippe auf eine sehr hohe 9 stellige Summe, es könnte aber auch 10 stellig
werden, wenn Oracle die Logs veröffentlicht. loool AG-Filter: SAP
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37. Ich würde mir da auch keine Einschätzung anmaßen, Peddy78 03.07.07 10:18

aber diese Schätzung wurde eben von ersten Analysten bei Bloomberg genannt.

Habe diese also nur weiter gegeben,
wie realistisch diese ist???

Aber möchte damit auch nur die Gefahr verdeutlichen,
die noch sowieso niemanden interessiert.

Aber demnächst ist das gejammer dann wieder groß.
Kennt man ja. AG-Filter: SAP
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Mal einfach wieder nur News (ohne Meinung und Emotion):

http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=compa…

SAP: Erwarten in USA keinen Schaden aus Rechtsstreit

Di Jul 3, 2007 8:45 MESZ

Stuttgart (Reuters) - Der weltgrößte Hersteller von Unternehmenssoftware SAP erwartet für sein US-Geschäft keinen Schaden durch den Rechtsstreit mit Oracle.

Das Programm zur Kundenabwerbung von Oracle (Safe Passage Programme) laufe zudem weiter, sagte SAP-Chef Henning Kagermann am Dienstag. Die Aktivitäten der US-Tochter TomorrowNow seien nur ein kleiner Teil des Safe Passage Programmes. Dazu, wie TomorrowNow unerlaubt Daten von Oracle herunter geladen hat, machte er keine Angaben.
Im Gegensatz zum "Führer" (heute bei ntv Interviewter von Dresdner mit österr.:D Akzent), der von einer Zerstörung des sentiments sprach, sehe ich das statement von SAP positiv:

alle Ungewißheiten beseitigt - das liebt die Börse

Kurs stabil

Strafe / Buße werden weggesteckt

buy zwischen 34 und 37:D
HANDELSBLATT, Dienstag, 3. Juli 2007, 11:34 Uhr
Oracle-Klage

Diebstahl lädiert SAP
Europas führender Software-Konzern SAP hat zugegeben, dass sich eine US-Tochter unerlaubt Zugriff auf Daten des Erzrivalen Oracle verschafft hat. Dennoch reagiert die Börse gelassen: Zwar fürchten Experten einen Image-Schaden. Finanziell dürfte SAP ihrer Meinung nach aber glimpflich davon kommen.
SAP gibt Datenklau zu (03.07. 08:09)

HB WALLDORF. Vorstandschef Henning Kagermann räumte am Dienstag in einer ersten Erwiderung auf eine Oracle-Klage zwar Verfehlungen ein, wies den Vorwurf der Industriespionage aber vehement zurück. Die SAP-Tochter Tomorrow-Now habe zwar Wartungsdokumente des US-Konkurrenten in „unangemessener Weise“ heruntergeladen. Die Muttergesellschaft habe aber keinen Zugang zu diesen Downloads gehabt und damit auch keinen Diebstahl geistigen Eigentums begangen.

Das unerlaubte Herunterladen von Oracle-Software ist für SAP nach Einschätzung des Analystenhauses Fairresearch ein „Marketing-Supergau“. Analyst Heinz Steffen sagte: „Diese Geschichte schadet dem Ansehen des Unternehmens.“ Auf lange Sicht seien die Folgen jedoch nicht gravierend. Er rechnet mit einer Einigung vor Gericht. Dabei werde SAP wohl eine Summe zwischen 10 und 15 Mill. Euro zahlen. Die Kollegen von M.M. Warburg schlagen in die gleiche Kerbe: Sie verweisen darauf, dass Tomorrow-Now nur ein sehr kleiner Geschäftsbereich von SAP ist. Etwaige Geldbußen oder außergerichtliche Vergleiche dürften daher den Wert des Konzerns kaum mindern. Allerdings sehen auch sie Gefahren für den Ruf von SAP.

SAP-Chef Kagermann hat bereits die Möglichkeit einer gütlichen Einigung mit Oracle in Aussicht gestellt. Die Börsianer reagierten deshalb relativ gelassen auf die Erklärung von SAP. Während der Dax um rund 1 Prozent nach oben ging, verlor der Einzelwert 1 Prozent.
SAP AG O.N.

SAP-Chef entschuldigt sich

Oracle-Chef Larry Ellison hatte die rund 50-seitige Klageschrift gegen SAP wegen Diebstahls geistigen Eigentums Ende März bei einem Bezirksgericht in San Francisco eingereicht und später um eine Urheberrechtsklage ergänzt. Der deutsche Weltmarktführer für Unternehmenssoftware soll sich danach wiederholt unerlaubt Zugang zu einer Kundenbetreuungs-Website verschafft und von dort tausende Software-Produkte sowie anderes vertrauliches Material heruntergeladen haben.

„Für mich ist selbst ein einziger unangemessener Download inakzeptabel und wir bedauern diesen Vorfall sehr“, betonte Kagermann und kündigte personelle Konsequenzen für das Management der US-Tochter an. Dirket nach der Oracle-Klage hatte Kagermann die Vorwürfe des Rivalen noch strikt zurückgewiesen und angekündigt, SAP werde sich massiv dagegen zur Wehr setzen.

Wie SAP die Sache erklärt

Als Erklärung für die Vorgänge führte der Vorstandschef nun an, dass Tomorrow-Now im Auftrag von Drittanbietern, die sich für die Fremdwartung ihrer Oracle-Anwendungen entschieden haben, häufig Wartungsmaterial – so genannte Patches und Updates – von Oracle-Internetseiten lädt. Dem Dienstleister werde für diese Arbeiten das Kundenpasswort zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang sei es zu den unerlaubten Downloads gekommen. Das US-Unternehmen Tomorrow-Now bietet seine Dienstleistungen für Software-Anwendungen unter anderem für Produkte der SAP-Konkurrenten J.D. Edwards, Siebel und Peoplesoft an. SAP hatte die Texaner 2005 gekauft.

SAP werde nun mit den US-Behörden kooperieren und habe bereits zusammen mit Tomorrow-Now dem amerikanischen Justizministerium Material zur Verfügung gestellt, um den Vorgang zu klären, teilte Kagermann mit. Am 4. September sollen die weiteren Schritte in dem Verfahren vor Gericht besprochen werden.

SAP und Oracle stehen seit Jahren in einem erbitterten Wettbewerb im Markt für Unternehmenssoftware. Während der deutsche Konzern mit Sitz in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) auf Wachstum aus eigener Kraft setzt, verfolgt US-Milliardär Ellison eine aggressive Einkaufspolitik. Um SAP von seiner Spitzenposition zu verdrängen, hat der Datenbankspezialist in den vergangenen drei Jahren mehr als 25 Mrd. Dollar für zahlreiche Software-Firmen hingeblättert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.468.338 von 11up am 03.07.07 13:14:02sehe schon den Erfolg auf die Einwendungen von random access:

kurzes statement und seriöse Erläuterung

= ausgewogenes Niveau :D
Bis jetzt steht die Deutsche SAP doch als Saubermann da.
Offensichtlich waren es die skrupellosen Texaner.
Kagermann weist zunächst jegliche Schuld von sich.
Das unterstreicht, dass er von nichts wußte.
Nachher entschuldigt er sich für seine Texaner und kündigt obendrein auch personelle Konsequenzen an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.468.664 von 11up am 03.07.07 13:36:49Die Amis nehmen das heute auch gelassen. Ich glaube, der Käse ist gegessen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.467.727 von alysant am 03.07.07 12:39:1937 offenbar neuer Boden !
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.473.562 von alysant am 03.07.07 17:56:47denke 36 sehn wir noch vor den zahlen..........
In FRA wieder bei 37,30 RT. Leute, was seid ihr so hektisch?! Ich lasse meine Calls laufen... Wird sich nochmal richtig rentieren
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.474.563 von chaosmaker am 03.07.07 18:58:2937,39 sorry
HANDELSBLATT, Dienstag, 3. Juli 2007, 18:49 Uhr
Interview mit Henning Kagermann

SAP-Chef erklärt den Datenklau
Schenkt man SAP-Chef Henning Kagermann Glauben, dann schießt Konkurrent Oracle mit Kanonen auf Spatzen, wenn er der US-Dienstleistungstochter des Walldorfer Softwareriesen Diebstahl geistigen Eigentums vorwirft. Kagermanns Aussagen deuten darauf hin, dass SAP den Fall eher als PR-Problem denn als juristisches betrachtet.

Handelsblatt: Herr Kagermann, was ist denn nun eigentlich passiert bei Tomorrow Now?

Henning Kagermann: Die Kunden geben ihr Passwort für die Wartung der Oracle-Systeme an Tomorrow Now als Dienstleister weiter. Das ist auch üblich. Das Passwort berechtigt beispielsweise zum Herunterladen von aktualisierter Software von gekauften Produkten. In einigen Fällen wurde dieser Rahmen überschritten.

Und was wurde dann mit den Daten gemacht?

Das wissen wir noch nicht zum derzeitigen Zeitpunkt. Wir wissen aber sicher, dass es keinerlei Zugriffe von SAP-Mitarbeitern auf diese Daten gab. Der Vorwurf des massiven Diebstahls von „intellectual property“, geistigem Eigentum, ist also nicht nachvollziehbar.

Kann Ihr Statement und die Entschuldigung denn als Angebot an Oracle gewertet werden, die Sache außergerichtlich zu klären?

Nein, aber wir prüfen alle rechtlichen Optionen. Das ist aber normal und wird auch vom US-Gericht erwartet. Was allerdings schon verwundert, ist die Tatsache, dass man das Thema, wenn es so früh bekannt war, nicht sofort über die normalen Kanäle erörtert und gelöst hat. Es ist ja nicht so, dass es keine Verbindungen zwischen Oracle und uns gibt.

Befürchten Sie jetzt weitere Klagen, etwa Sammelklagen von Kunden?

Nein, dafür gibt es keinen Grund.

Die Fragen stellte Jens Koenen
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.474.150 von OLLIMZ am 03.07.07 18:35:04wann kommen die zahlen denn...? hab vor ein turbobull mit 35 knockout..., vielen dank ;)

gruss rh
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.475.751 von rodgerhodger am 03.07.07 20:03:33imho am 19. Juli ... ohne gewähr, schau doch selbst nach :D
Am 19.7. präsentiert SAP die Zahlen für das 2. Quartal. Darin wird auch eine Bekanntmachung etwaiger Rückstellungen für die Oracle-Geschichte enthalten sein.

Anbei meine Einschätzung der aktuellen Lage:

1. Dass an den Vorwürfen von Oracle etwas dran sein musste, war klar. Denn ganz ohne Grund wird keine Klage erhoben.
2. Dass Kagermann seine Stellungnahme bis auf die letzte Minute hinauszögerte, ließ den Schluss zu, dass SAP durchaus Fehler einräumen musste. Wäre rein gar nichts dran gewesen, hätte man doch wohl die Unsicherheit gewiss eher aus dem Markt genommen.
3. Dass Kagermann den letztmöglichen Zeitpunkt für seine Stellungnahme wählte, war sehr geschickt. Denn so bleibt den Amis nur ein Börsentag, gegen SAP zu spekulieren. Da dieser heutige Börsentag in den USA ohnehin verkürzt ist und morgen gar nicht gehandelt wird, besteht die Chance, dass sich die Gemüter wieder beruhigen und man zur Tagesordnung übergeht.
4. Dass sich jetzt etliche Analysten beeilen, ihre Kauf-Empfehlungen zu bestätigen, ist sicherlich keine hinterhältige Tour, ahnungslose Anleger im letzten Moment noch in ein abschiffendes Investment zu treiben. Anscheinend sehen sie tatsächlich ihre Einschätzungen durch die aktuellen Vorkommnisse nicht tangiert. Schließlich wollen sie mit ihren Empfehlungen am Ende auch gut da stehen - oder?
5. Zur Charttechnik: SAP hat im letzten halben Jahr eine Umkehrformation herausgebildet, wie sie fast nur im Lehrbuch vorkommt. Seit Mitte Mai hat sich dabei ein Aufwärtstrend etabliert, der den Kurs mittlerweile über wichtige Widerstände getrieben hat. Zuletzt wurde der 200-Tage Durchschnitt erfolgreich geknackt. Dieser liegt aktuell bei etwa 37,30. Diese Marke wurde bereits am 25./26. Juni erfogreich von oben getestet, heute allerdings leicht unterschritten. Häufig sind es aber gerade solche kurzzeitigen Trendverletzungen, die den Startschuss für eine scharfe Rallye geben. Kommt der Kurs wieder über diese Marke, so kann man von den erhofften Kurssteigerungen auf 40 - 42 in den nächsten Tagen ausgehen. Unterstützend kommt hinzu, dass in diesem Bereich dann ein Gap aus dem Januar herrührend, geschlossen wird. Dieses Gap hat deshalb quasi magische Anziehungskraft, da in dieser Kursregion kaum ein Investor noch mit Gewinn verkaufen kann. Die meisten haben zu Kursen drüber eingekauft - und die darunter eingekauft haben, werden derzeit gerade durch solche negativen Meldungen wie heute abgeschüttelt!
6. Überproportional profitieren von einem raschen Kursanstieg kann man mit dem Optionsschein CG32PA , der zur Zeit für 33 Cent zu haben ist. Dieser Schein ist recht solide mit einer Laufzeit bis Mitte 2008 und einem Basispreis von 40 Euro. Gelingt es der SAP-Aktie im Umfeld der Zahlen zum zweiten Quartal über 40 Eur zu springen, so seht dieser Schein dann bei mindestens 50 Cent. Dies entspricht einem Gewinnvon 50 Prozent - mit überschaubarem Risiko.
03.07.2007 - 22:21 Uhr
FTD: Imageschlacht der Software-Giganten
SAP startet im Rechtsstreit mit Oracle um die amerikanische Tochter Tomorrow Now die große PR-Offensive. Es geht um Schadensbegrenzung.

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Am Abend vor der Kundenmesse Sapphire im Mai in Wien gab sich Henning Kagermann zahm. Bei Sachertorte und Schnittchen parlierte der SAP-Chef im feinen Hotel Sacher lieber über die neue Wachstumskurve des Walldorfer Softwarekonzerns statt über den Rivalen aus Redwood City. Nur eines konnte sich der Professor der theoretischen Physik nicht verkneifen. Oracles aus der Luft gegriffene Klage sei schlechter Stil. Und das Gehabe von Oracle-Chef Larry Ellison nicht seine Sache.

Am Dienstag hörte sich das schon anders an. Zwar ist Kagermann unter den meist lauten Topmanagern der Branche nach wie vor der Spröde, Unspektakuläre. Aber im schwelenden Streit mit Oracle, in dem die Kalifornier SAP des "unternehmerischen Diebstahls in großem Stil" bezichtigen, hat Kagermann SAP nun eine PR-Offensive verordnet.

Bislang bestimmten Oracle und der publicitywirksame und America's Cup segelnde Ellison die Schlagzeilen. Nun kontern die Walldorfer mit einer Informationsfülle und Zugriff auf den Firmenchef, der Transparenz und Reue kommunizieren soll. Dabei geht es vor allem um Schadensbegrenzung. SAP räumt kleinere Fehler ein und bestreitet die schwerwiegenden Anschuldigungen. "Den Vorwurf des Diebstahls geistigen Eigentums weisen wir zurück", sagte Kagermann am Dienstag im FTD-Interview.

Keine Interviews, keine Telefonkonferenzen

Üblicherweise äußern sich Unternehmen zu laufenden Verfahren kaum öffentlich. Besonders in den USA. Auch SAP hielt sich lange zurück. Es hätte also wenig überrascht, wenn SAP am Montag kurz vor Mitternacht (Dienstagmorgen europäischer Zeit) die Erwiderung auf die von Oracle am 22. März erhobene Klage stillschweigend beim Gericht in San Francisco eingereicht hätte. Oracle machte im März wenig Aufheben um die recht martialisch abgefasste Klageschrift. Es gab keine Interviews, keine Telefonkonferenzen.

Anders bei SAP am Dienstag. Der Softwarekonzern lud Analysten und Presse zum paneuropäischen Konferenzgespräch mit Kagermann - in dem der reservierte Vorstandsvorsitzende von seinen Gefühlen sprach. Er sei "überrascht und enttäuscht" gewesen, dass Oracle nicht das Gespräch mit ihm gesucht habe. Schließlich seien die beiden Softwarekonzerne zwar "starke Konkurrenten", aber auch in einer Branche, in der man zuerst miteinander rede, anstatt gleich vor Gericht zu ziehen. Kagermann gewährte Interviews und stellte sich am Dienstag dann in einer weiteren Konferenz zusätzlich den US-Journalisten und -Analysten.

Seit Dienstag betreibt SAP eine dem Verfahren gewidmete Website. Unter www.tnlawsuit.com können Interessierte Informationen wie Schriftsätze und Zeitachsen abrufen. Der Ursprung des Falls, der für SAP allen Beschwichtigungen zum Trotz folgenschwer sein könnte - Oracles Klageschrift -, ist dort jedoch nicht zu finden.

Auf das SAP-Feuerwerk war am Dienstag aus dem Silicon Valley ganz untypisch wenig zu vernehmen. Außer einem dürren Statement eines Anwalts, der feststellte, dass Kagermann das "wiederholte und illegale Herunterladen von geistigem Eigentum" eingeräumt habe, herrschte Funkstille. Aber wohl nicht lange. "Oracle wird versuchen, das Beste daraus zu machen", so Analyst Stefan Kuppen von der Bank JP Morgan.

Möglicherweise wartet Oracle, bis der Konzern alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Am Mittwoch feiern die Amerikaner Unabhängigkeitstag. Da sind Nachrichten von einem reuigen deutschen Softwarekonzern von begrenztem Interesse


Autor/Autoren: Mark Krümpel und Helene Laube

(c) FTD
Eine Frage wird ja wohl noch erlaubt sein:
seit wann werden Börsenkurse von den PR-Abteilungen entschieden?
Hallo sojus,

Ich habe da mal ein paar Fragen zum "Datenklau" von SAP.

Also nehemen wir mal an ein Unternehmen in USA entschließt sich,
aus welchen Gründen auch immer, seine Software von Oracle auf SAP
umzustellen.
Der SAP-Service-Mensch kommt, installiert die Software und stellt
fest, daß es Probleme bei der Übertragung von Firmendaten gibt.
Dann muß er doch meiner Meinung nach unbedingt die Webseite von Oracle benutzen, um Probleme lösen zu können bzw. Fehler zu
beseitigen. Oder nicht?:confused:
Stellt sich noch die Frage was bedeutet in diesem Zusammenhang die
Formulierung "unangemessen"?:confused:
Eine weitere Frage stellt sich noch für mich:
Wenn im umgekehrten Fall ein Kunde sich entschließt von SAP zu
Oracle zu wechseln muß dann nicht Oracle das gleiche tun.:confused:
Ich seh' da einfach nicht durch. Ich hoffe Du kannst mir helfen.

Fruß Fridolin23
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.478.130 von marwie1 am 03.07.07 23:11:22marwie1

Deine OS Empfehlung ist für übervorsichtige Anleger eventuell,vielleicht zu empfehlen.Ich würde einen solchen Schein nicht kaufen, denn das OMEGA mit ca. 5,6 ist mir zu gering.Gerade bei SAP, wo man doch mit einer kurzfristigen Kurserholung rechnen kann, gehe ich schon etwas mehr Risiko ein und brauche keine Laufzeit bis Juni 08. Wenn aber schon LZ bis Juni 08, dann einen Schein wie z.B. CM7257 mit einem OMEGA von fast 7 oder den 58, mit über 8.

Der Schein CK6573 mit einem OMEGA von 9,54 Laufzeit Dez.07 Basis 42,50 (ist nebensächlich) liegt mir mehr im Moment mehr. Aber, bei OS kommt es schon sehr auf den Anlegertypen an und ich gehe gerne überschaubare Risiken ein und verkaufe halt notfalls rechtzeitig.
pimpim
Die Amerikaner übersetzten das Wort unangemessen (uangemessene Downloads) mit inappropriate und goutieren dies.
z.B. SAP admits 'inappropriate' Oracle downloads
http://www.iht.com/articles/2007/07/03/business/sap.php
Das Wort appropriate wurde von diesem Herrn negativ belegt


Indeed, I did have a relationship with Miss Lewinsky that was not appropriate.
http://www.analitica.com/Bitblio/clinton/on_Lewinsky.asp
Könnte aber sein dass dies nun einen Typen wie Ellison eher neidisch macht, dass sein ärgster Konkurent mit Bill Clinton assoziiert wird.
SAP in aller Munde.
Jeder PR Mann weiß: Bekanntheitsgrad ist das worauf es ankommt.
Würde mich nicht wundern wenn am Ende der Schuß für Larry Ellison nach hinten losgeht.
Schade, dass wir jetzt zwei aktuelle Threads haben.

Hier sollte eine salomonische Lösung gefunden werden in dem ein dritter Titel gefunden wird.

Ich muß es nicht machen - wer machts? Ich würde mitmachen und alle bitten, sich anzuschließen, denn es fehlt so ein Zusammenhang der Zuschriften und man verliert beim derzeitigen Zustand den Überblick über die Meinungen.

Wie wär's denn mit einem neutralen Titel in der Art??

SAP - News - Meinungen - Fakten
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.481.420 von pimpim am 04.07.07 10:55:19Hallo pimpim,

bin von einem dritten Thread nicht begeistert (bis neutral).

Finde SAP - overweight im Vergleich zu vielen anderen Threadtiteln zu anderen Aktien auch überhaupt nicht reisserisch... und wenn über 2 Jahre in SAP - der Kolloss wankt gepostet wurde, sehe ich kein Problem zumindest eine zeitlang hier zu posten!

Es war übrigens ein hoher Aufwand den Thread ins Laufen zu bringen, aber jeder soll posten wo er mag. Würde mich freuen wenn es hier ist :) Und alle - natürlich auch kritische - SAP Beiträge hier diskutiert werden. Ich denke nach den Q2-Zahlen wird dieser Thread auch noch seinen Durchbruch erleben...

Gruß soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.479.804 von Fridolin23 am 04.07.07 09:17:47Hallo Fridolin,

ich sehe das auch so, bzw. ist so im Sinne der Unternehmen vorgesehen, dass andere IT-Berater einen gewissen Zugriff haben.

Finde es sogar auch etwas beschämend für Oracle, dass Sie hier die sensibleren Daten nicht besser mit Firewalls; Stichwort DMZ http://de.wikipedia.org/wiki/Demilitarized_Zone geschaffen haben (das geht auch innerhalb von LANs).

Gruß soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.481.818 von soyus1 am 04.07.07 11:18:32Man könnte meinen die wollten die "inappropriate Oracle downloads" provozieren:laugh:
Die Braut läßt grüssen:D
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=548277
04.07.2007 09:03:00

Börsen-Zeitung: Fallensteller Kommentar zum von SAP eingestandenen unerlaubten Zugriff auf Datenbanken des Rivalen Oracle, von Bernd Freytag.
Frankfurt (ots) - SAP hat keine weiße Weste, das ist es, was hängen bleibt. Kein Diebstahl von geistigem Eigentum zwar, aber auf Daten des amerikanischen Erzrivalen Oracle habe man sehr wohl zugegriffen, und zwar "unangemessen", wie Konzernchef Henning Kagermann gestern kleinlaut eingestehen musste.

SAP wird zahlen, darüber gibt es schon jetzt keine Zweifel. Dazu kommt der enorme Imageschaden, der das Geschäft in den Staaten ganz sicher nicht beflügelt. Oracle-Gründer Larry Ellison hat den Walldorfern ein PR-Debakel der ganz besonderen Art beschert. Gegen den angriffslustigen Raubauz schlecht aussehen - das muss SAP erst einmal einer nachmachen.

Nach Lesart von SAP hat die US- Tochter Tomorrow Now mit Hilfe von Kundenpasswörtern nicht autorisierte Oracle-Programme heruntergeladen. Der SAP-Mutterkonzern selbst besitze aber keinen Zugriff auf diese Downloads, und das geistige Eigentum von Oracle sei nicht verletzt worden. Die "brave" SAP hatte Tomorrow Now eigens gekauft, um Oracle-Kunden abzuwerben, und so Ellisons Zorn entfacht, auch das sollte man wissen.

Um das Schlimmste zu verhindern, muss der sonst so umsichtige SAP-Chef nun in die Rolle des naiven Leichtmatrosen schlüpfen. Auch er habe sich gewundert, warum Oracle nicht schon früher auf SAP zugegangen sei und stattdessen Klage erhoben habe, sagt Kagermann, der doch genau um den erbitterten Zweikampf um Firmenkunden weiß. Man hätte das Problem sofort gelöst, soll das heißen, um Gottes willen, wenn der Mutterkonzern nur davon gewusst hätte. Nun wird der US-Manager Marc White als Executive Chairman bei Tomorrow Now installiert. Der SAP-"Compliance Officer" Melissa Lea wurde gestern vorsorglich mit keinem Wort erwähnt.

SAP muss verhindern, dass aus der zivilrechtlichen Klage eine strafrechtliche wird, das ist das Kalkül. Es gilt also unter allen Umständen der Eindruck zu vermeiden, das Management habe wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen. Denn wenn erst einmal die Bundesbehörden klagen, wird auch die US-Börsenaufsicht SEC die Keule auspacken. Und wohin das führen kann, weiß man nicht erst seit dem Abgang von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. Oracle, sagt Kagermann, habe überhaupt keinen Schutzwall aufgebaut, um das Herunterladen zu verhindern. Ellison muss darüber bestimmt lachen.

(Börsen-Zeitung, 4.7.2007)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.482.585 von 11up am 04.07.07 12:07:30"...das haben wir bei Siemens gesehen.."
ja klar beim Kurs.Der Kurs ist relevant und nicht Kleinfeldt.
Alles nur Gequatsche von Leuten,deren Wissen über einen
Download hinaus begrenzt ist.
das ist schon heftig...
SAP belegt in der Top-Ten der meistgelesensten Aktien-Empfehlungen bei finanznachrichten glatt 4 Stellen - Platz 3,4,5 und 6.
Wann gibts die Ü40-Party?
Wie seht Ihr das?

Ich denke langfristig auch kaum an Schäden :), aber ein klein wenig bleibt immer hängen, oder :confused:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/92216

04.07.2007 17:17

Experte: Kein langfristiger Schaden für SAP wegen Spionageaffäre

Die Industriespionageaffäre wird den Softwarekonzern SAP nach Einschätzung von Experten nicht langfristig beschädigen. "Konsumenten reagieren bei Skandalen oft irrational, Unternehmen orientieren sich dagegen an Fakten", sagte der Leiter des Kieler Instituts für Krisenforschung (IFK), Frank Roselieb, in einem Gespräch mit der dpa heute. "Die SAP-Software kostet viel Geld und der Kauf ist mit großem Aufwand verbunden. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass sich viele Kunden von der SAP-Software trennen werden."

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Europas führendes Softwarehaus habe mit dem Eingeständnis, unerlaubt auf Datenbanken seines Erzrivalen Oracle zugegriffen zu haben, das richtige Krisenmanagement angewendet, erklärte der Experte. "Ein systematisches Leugnen bis zur Gerichtverhandlung wäre der falsche Weg gewesen." Ein gutes Signal nach außen war nach Einschätzung von Roselieb auch, personelle Konsequenzen bei der SAP-Tochter TomorrowNow anzukündigen. SAP-Chef Henning Kagermann hatte am Dienstag zugegeben, dass die US-Tochter des Walldorfer DAX-Unternehmens Wartungsdokumente des Rivalen Oracle in "unangemessener Weise" heruntergeladen hatte.

Nun müsse SAP aber beweisen, dass der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware auch Lehren aus dem Skandal gezogen hat, betonte der Institutsleiter. Möglich wäre, einen Kodex für die Zukunft zu formulieren, um ähnliche Fälle ausschließen. "Mit Dreck nach dem Konkurrenten zu werfen, um von den eigenen Flecken auf der Weste abzulenken, wird dagegen in der Regel als dumme Ausrede gewertet", sagte Roselieb. "Unternehmen sind dann schlau, wenn sie mit der richtigen Dosis zurückschießen."

Nach Einschätzung des Krisenmanagers sollte SAP weiterhin den Weg an die Öffentlichkeit suchen und vor allem den erwarteten Prozess begleiten. Am 4. September wird vor dem Bezirksgericht in San Francisco der Sachverhalt erörtert. Oracle-Chef Larry Ellison wirft SAP in einer Klage Diebstahl geistigen Eigentums und die Verletzung von Urheberrechten vor.

Zur Industriespionageaffäre zwischen SAP und Oracle siehe auch:

Kratzer am SAP-Image
SAP räumt unerlaubten Zugang zu Oracle-Datenbanken ein
Oracle füttert Klage gegen SAP mit neuen Vorwürfen


Oracle-Chef lehnt außergerichtliche Einigung mit SAP ab
Oracle fordert Beweissicherung bei SAP
SAP will sich gegen Industriespionage-Vorwürfe wehren
Oracle beschuldigt SAP des Diebstahls in großem Stil
Oracle verklagt SAP wegen angeblicher Copyright-Verletzungen
(dpa) / (anw/c't)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.481.818 von soyus1 am 04.07.07 11:18:32Hallo sojus,

Danke für die Beantwortung meiner Fragen. Das was Du schreibst
ist einleuchtend, und langsam ergibt die Sache für mich einen
Sinn.
Larry hat ein Unternehmen was Software erstellt. Natürlich hat da
niemand Ahnung wie man sensible Daten schützt.:laugh::laugh::laugh:
Also hat Larry das Ganze nur inszeniert um einen Imageschaden für
SAP zu erzeugen. Scheint aber voll in die Hose zu gehen.:D
Um es auf den Punkt zu bringen:
Wenn Larry nicht weiß wie das Internet funktioniert sollte er
es lieber bleiben lassen.:laugh::laugh::laugh:

Gruß Fridolin23

P.S.: Übrigens solltest Du Dein Fachwissen im Thread mehr
einbringen. Könnte mir vorstellen, daß dies für viele
User von Nutzen wäre.

Also dann auf gute Nachbarschaft;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.482.585 von 11up am 04.07.07 12:07:30Übertriebene Panik. Wir kennen doch Larry. Netter PR gag, sonst nichts. Und die BZ fällt drauf rein.

Wenn Oracle software zum weitgehend unkontrollierten download anbietet, dann ist selbige vermutlich nicht viel wert. Wie im richtigen Leben: "was nichts kostet, etc...".

Daraus dann einen Schaden für Oracle abzuleiten ist gewagt.

Nehmen wir doch mal an, Larry hätte recht. Dann sollte es jetzt eigentlich der Oracle-Kurs sein, der in den Keller geht, da man dort offenbar nicht ansatzweise weiß, wie man seine Kronjuwelen schützt. Die Chinesen wären die wahren Gewinner und Oracle's (in)tangible assets wären wertlos.

Wer's glaubt....
Oracle faces long, hard road to prove SAP charges
Wed Jul 4, 2007 12:14PM EDT
http://www.reuters.com/article/businessNews/idUSL04806132200…
By Georgina Prodhan, European Technology Correspondent

FRANKFURT (Reuters) - Oracle's (ORCL.O: Quote, Profile, Research) search for a smoking gun to prove the truth of its allegations that rival SAP (SAPG.DE: Quote, Profile, Research) stole its software is likely to be long and arduous, making an out-of-court settlement attractive for both parties.
A day after SAP unexpectedly admitted in a court filing that a subsidiary had improperly downloaded software from Oracle, computer security experts said Oracle would need to do much more to push its case far further.
SAP said on Tuesday its TomorrowNow subsidiary, which provides services for customers using Oracle legacy software, had in some cases carried out "inappropriate" downloads of support materials from an Oracle site using customer log-ins.
But it denied Oracle's more serious claim that SAP itself took advantage of this practice to assemble a library of illegally acquired Oracle software. SAP says firewalls prevented it from accessing the material held by TomorrowNow.
"Technologically, yes, SAP could be blocked from accessing that information," said Graham Cluley, senior technology consultant at IT security firm Sophos. "But you'd really need a third party to go in and see how the firewalls were configured."
The search would then be on for evidence SAP had actually accessed any stolen software code.
"It would be a long and painstaking investigation," said Edward Wilding, chief technology officer at computer crime investigation company Data Genetics International (DGI).
"It can take anything from a month right through to several years, depending on the extent of the alleged misappropriation."
"Normally you're looking for an out-of-court settlement because if it goes to court it's more expensive," he added.
SAP said on Tuesday it would be willing to consider settling the case. Oracle declined to comment.
"The smoking gun would be to find it on SAP's own servers within their organization. That's the piece of evidence which Oracle would really need," said Sophos's Cluley.
"I imagine SAP would have hundreds of thousands of computers so it wouldn't be a trivial matter."
After examining information such as audit trails and firewall logs that a court might order SAP to hand over, a search might begin by searching the company's email archive to identify individuals involved.
If any such individuals were found -- which would make the investigation simpler -- the search would then broaden out initially to those people's computers and the areas to which they had access.
DGI's Wilding said such cases of corporate industrial espionage were unusual, with most cases concerning individuals, often ex-staff, stealing data from the company where they work.
"It's quite rare to get a case of wholesale software or code misappropriation," he said. "Generally speaking, the software houses understand the rules."
"I don't think for one minute that SAP would willingly have put themselves in the position they find themselves in."
To read a Reuters story on the Oracle-SAP legal battle, please double click on (ID:nL03650657: Quote, Profile, Research)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.499.538 von 11up am 05.07.07 09:37:44Sehr interessanter Beitrag 11up!

Da gehen Sie auch etwas auf das Firewallthema ein (hab dazu hier gestern auch was gepostet).

Hier auch ein ganz frischer anderer Beitrag:

http://www.marketing-boerse.de/News/details/SAP-Partner-gr%F…

SAP Deutschland AG & Co.KG. 05.07.2007

SAP-Partner gründen Interessensvertretung
„International Association for SAP Partners“ fördert Vernetzung von Partnern und koordiniert Austausch mit SAP

Walldorf/Baden, 05. Juli 2007 ---- Die Partnerunternehmen der SAP haben eine Interessensvertretung mit Sitz im SAP Partnerport in Walldorf/Baden gegründet: Der „International Association for SAP® Partners e.V.“ (IA4SP) gehören namhafte Software- und Hardware-Anbieter, Beratungsfirmen, Systemintegratoren und weitere Partner aus dem SAP-Ökosystem an. „Die IA4SP bietet SAP-Partnerunternehmen den organisatorischen Rahmen, um ihre übergeordneten Interessen gemeinsam abzustimmen und in der Partnerschaft zu vertreten“, so der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Franz Baljer, Senior Partnermanager SAP bei T-Systems. Vorrangige Ziele sind der Aufbau eines Partner-Netzwerkes und die Abstimmung mit der SAP in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung, Beratung, Support und Training.

Die IA4SP konzentriert sich auf Themen, die für alle Partner von Interesse sind, darunter Zertifizierungen, Support-Prozesse und Schnittstellen-Standardisierungen. Die inhaltliche Kommunikation wird durch Arbeitskreise, Gremien und Meetings auf Management-Ebene strukturiert und vertieft. Partner spielen im SAP-Ökosystem eine große Rolle und ihre Zahl wächst von Jahr zu Jahr. Durch den Partnerverein kann der Dialog mit der SAP gebündelt und optimal gestaltet werden.

Die IA4SP wird eng mit der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V., Walldorf, zusammenarbeiten und sich ergänzen. Während die DSAG die Kundenanliegen von über 1.900 Mitgliedsunternehmen gegenüber der SAP vertritt, liegt der Schwerpunkt der IA4SP auf den übergeordneten Interessen der Partner. Dazu Alfons Wahlers, DSAG-Vorstandsvorsitzender: „Wir begrüßen die Gründung der Partnervereinigung ausdrücklich und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund des SAP-Ökosystems ist es vorteilhaft, dass auch die Partner sich organisieren und ihre Anliegen gegenüber SAP abgestimmt vertreten. Unsere Mitglieder profitieren von einheitlichen und strukturierten Kommunikationskanälen zwischen SAP, Partnern und Kunden.“

Die IA4SP strebt eine möglichst breite Mitgliederbasis an, unabhängig von Partnerkategorie und -status. Voll-Mitglied kann jedes rechtlich selbstständige Unternehmen werden, das mindestens einen offiziellen SAP-Partnerstatus besitzt. Die Associate-Mitgliedschaft ist für Unternehmen vorgesehen, die ihr Geschäftsmodell auf Basis von SAP angelegt haben.

Bereits heute sind internationale SAP-Partner in der IA4SP vertreten.

Informationen für Interessenten:
Fon: +49 (6227) 73-3300, Fax +49 (6227) 73-3301
info@ia4sp.com

Informationen für die Medien:
Franz Baljer, Fon: +49 (6227) 83998-710
www.ia4sp.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.480.167 von 11up am 04.07.07 09:38:21Übersetzung:

not appropriate - dran gehabt

Frage:

wie ist die angemessene Übersetzung für "drin gehabt" ?

:laugh::laugh::laugh:
Abstimmung in Sachen Vertrieb, Entwicklung und Support
SAP-Partner formieren sich in der Interessensvertretung IA4SP
05.07.2007 | Autor: Stefan Riedl


SAP-Partner aller Länder vereinigt Euch! So könnte das Motto des neu gegründeten Vereins »International Association for SAP Partners e.V.« lauten, der auch auf die Kurzform IA4SP hört.




Franz Baljer, Senior Partnermanager SAP bei T-Systems, ist der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende des IA4SP e.V.

Der frisch eingetragene IA4SP-Verein will Software- und Hardwarefirmen, Beratungsunternehmen, Systemintegratoren und weitere Partner aus dem SAP-Umfeld im Rahmen einer Partner-Interessensvertretung an einen Tisch bekommen. »Die IA4SP bietet SAP-Partnerunternehmen den organisatorischen Rahmen, um ihre übergeordneten Interessen gemeinsam abzustimmen und in der Partnerschaft zu vertreten«, so der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Franz Baljer, Senior Partnermanager SAP bei T-Systems.


Vorrangige Ziele sind der Aufbau eines Partner-Netzwerks und die Abstimmung mit SAP in den Bereichen Vertrieb, Beratung, Support und Training. Damit dem Witz, SAP stehe für »Sanduhr-Anzeige-Programm« die Grundlage entzogen wird, will der Verein auch aktiv auf Entwicklungsebene mit dem Walldorfer Software-Riesen zusammenarbeiten. Die IA4SP konzentriert sich auf Themen, die für alle Partner von Interesse sind, darunter Zertifizierungen, Support-Prozesse und Schnittstellen-Standardisierungen. Die inhaltliche Kommunikation wird durch Arbeitskreise, Gremien und Meetings auf Management-Ebene strukturiert und vertieft.



Partner und Anwender


Die IA4SP wird als Vertreter der Partnerunternehmen dabei eng mit der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V., ebenfalls aus Walldorf, zusammenarbeiten. Während die DSAG die Kundenanliegen von über 1.900 Mitgliedsunternehmen auf Anwenderebene gegenüber SAP vertritt, liegt der Schwerpunkt der IA4SP auf den übergeordneten Interessen der Partnerunternehmen. Dazu Alfons Wahlers, DSAG-Vorstandsvorsitzender: „Wir begrüßen die Gründung der Partnervereinigung ausdrücklich und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“


Vereinsbestimmungen


Die IA4SP strebt eine möglichst breite Mitgliederbasis an, unabhängig von Partnerkategorie und -status. Vollmitglied kann jedes rechtlich selbstständige Unternehmen werden, das mindestens einen offiziellen SAP-Partnerstatus besitzt. Die Associate-Mitgliedschaft ist für Unternehmen vorgesehen, die ihr komplettes Geschäftsmodell auf ein SAP-Fundament gestellt haben.


Hintergrund zu den Abkürzungen


SAP stand einst für Systeme, Anwendungen und Produkte. Allerdings hat die Hauptversammlung 2005 beschlossen, diese Auflösung des Kürzels aus der Unternehmenssatzung zu streichen. Die SAP-Programmiersprache ABAP, mit der zunächst nur kundenspezifische Auswertungen programmiert wurden, stand einst für »Allgemeiner Berichts-Aufbereitungs-Prozessor«. Im Zuge der Weiterentwicklungen der Sprache sowie der Internationalisierung des Unternehmens steht die Abkürzung nun für »Advanced Business Application Programming«.
fasse Dich kurz stand früher an den Telefonzellen.

Ellenlange Berichte ließt doch niemand. Schade, denn so wird dieser Thread nicht überleben.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.508.905 von pimpim am 05.07.07 18:13:07stimmt: zu lang

Soyus wird das noch lesen und sich danach richten, denn der thread muß überleben, sonst besteht die Gefahr einer

thread - dilution

(ähnlich wie beim pink shit:laugh:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.512.073 von alysant am 05.07.07 20:48:02Klee sang/sagte schon man muss nichts müssen ;)

Falls nach den Q2 Zahlen keine overweight Stimmung ist - was keiner garantieren kann - dann gibt es eben thread dilution oder er lebt später mal wieder auf.... nobody knows...

Aber danke jedenfalls für die aufmunternden Worte alysant und Danke für den Hinweis pimpim!

Good night
soyus1
Hallo ein vorerst letztes mal Allen!

Man soll ja an der Börse nicht gegen den Markt handeln (gilt nicht überall),
insofern werde ich auch nicht gegen den W-O Markt posten.

In den ersten Tagen waren hier immer über 1000 Leser am Tag,
jetzt bleibt dies wieder Thread "SAP - der Kolloss wankt" vorbehalten.

Ich möchte hier nicht künstlich die Dikussion am Leben erhalten
und darum werde ich mich langsam in (Sommer-)Postingpause begeben.

Vielleicht erwacht der Thread ja tatsächlich mit den Q2 Zahlen :)

Hier noch Für alle die, die es noch nicht wissen,
dass man alles kann, doch man muss nichts müssen (siehe voriges Posting):

http://www.ariva.de/board/user.m?id=soyus1

Danke an alle, die hier gelesen und vor allem gepostet haben!
Machts gut & sinnvolles glückliches Leben :)
wünscht Euch soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.518.877 von soyus1 am 06.07.07 11:24:09beste Wünsche zurück !

=====================

- 37 - ist für mich jetzt der neue Boden Richtung über 50 in 2007
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.527.754 von alysant am 06.07.07 20:22:29Oh, ha,

hoffentlich irrt sich da nicht Deine Glaskugel!

Freundliche Grüße!
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.590.979 von laboetrader am 09.07.07 13:14:36:laugh::laugh::laugh:

aus dem heutigen Wirken eines Hobby-Chart-Technikers:

scharfer Ausbruch, ausgehend um 37, steht unmittelbar bevor !

Die Glaskugel gibt bald die Antwort ! :D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.591.714 von alysant am 09.07.07 14:08:08Es wird mit einer vorzeitigen Veröffentlichung der Zahlen gerechnet. Einmal etwas positives. Was ist mit der Übernahme, ziemlich ruhig geworden, ein gutes Zeichen ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.592.680 von desy am 09.07.07 15:12:15es wir mit neiner vorzeitigen Veröffentlichung der Zahlen gerechnet-meinst Du. Wer meint denn dies außer Dir noch?

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.592.758 von pimpim am 09.07.07 15:17:05U. a. Aktiencheck.de, HSH, UBS !!!
sell Dell, buy SAP


Silkeborg (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten der Jyske Bank stufen ihr Rating für den Anteilschein des US-amerikanischen Unternehmens Dell (ISIN US24702R1014/ WKN 121092) von "buy" auf "sell" herab.

Als Alternative zu der Aktie von Dell empfehle man die Anteilscheine von SAP, IBM, Samsung Electronics oder LG Electronics zum Kauf.

http://www.aktienresearch.de/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=255414
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.595.837 von random access am 09.07.07 18:01:12Kaufempfehlungen bei sinkendem Aktienkurs? Das sieht aber deutlich nach Bereinigung des eigenen Portfolios aus, oder?

Also technisch sehe ich nur KO Signale und fundamental wird der erwiesene Fall von Industrie-Spionage noch lange an der Aktie zehren. Fazit: Jetzt raus und im best case 2009 wieder rein; dann aber bei 24.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.596.909 von nomonomo am 09.07.07 18:58:13Haha.. Industrie-Spionage. Ein paar Downloads sollen den Kurs um 50% einbrechen lassen? Selten so gelacht. Selbst eine Strafe jenseits der 100 Mio machen ein paar Cents im Ergebnis aus. Na und.

Ich bin Wirtschaftsinformatiker und von der Marktstellung von SAP zumindest hierzulande nach wie vor beeindruckt. Die Aktie war schon lange nicht mehr so günstig. Kaufen, entspannen lautet hier die Devise.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.596.909 von nomonomo am 09.07.07 18:58:1324: not in your life time :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.597.814 von chaosmaker am 09.07.07 19:52:02sehe ich haargenauso:D
09.07.2007 · 18:40 Uhr

Deutsche Firmen als Ausspäh-Opfer
Wie sich Baden-Württemberg und der Bund gegen Wirtschaftsspionage wehren
Von Peter Hölzle

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein. Letzte Woche räumte der deutsche Softwarekonzern SAP, ansonsten hochgelobt für Solidität und Seriosität, illegale Datenzugriffe seiner US-Tochter Tomorrow Now auf den amerikanischen Konkurrenten Oracle ein. Sensationell an der Nachricht ist nicht die Spionage an sich, die ist heute leider gang und gäbe.

Sensationell ist vielmehr, dass im Auftrag eines deutschen Unternehmens Datenklau betrieben wurde. Normalerweise ist es umgekehrt. Deutsche Firmen sind in der Regel Ausspähungsopfer ausländischer Konkurrenz oder ausländischer Geheimdienste. Die deutsche Spionageabwehr, die den Informationsabfluss durch letztere verhindern soll, lässt aber zu wünschen übrig.

Wir haben heute den Fakt, dass Erkenntnisse in Nachrichtendiensten, soweit sie sich mit der Aufklärung fremder Staaten und Volkswirtschaften beschäftigen, zu sechzig Prozent wirtschaftliche Sachverhalte........

Lesenswerter Langer Artikel. Weiter unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/645034…
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.618.791 von 11up am 10.07.07 18:27:38Wenn amerikanische Interessen/Arbeitsplätze bedroht sind, dürfen die Ammis ungestraft ausspähen. Ist leider so. Trotzdem, die Sache mit Oracle wird hochgespielt um günstig noch an Aktien zu kommen.
Wenn die Übernahme feststeht, wird sie auch verkündet, nur dann können wir, soweit wir nicht schon Aktionäre sind, nur zuschauen wie der Kurs explodiert.
Wieso sollte die Nr. 1, SAP, bei irgendwelchen zweit-oder drittklassigen Firmen etwas ausspähen. Würden sich doch nur selber schwächen. Würde sich Mercedes, Infos von dem tollen chinesischen Auto illegal besorgen ? Momentan gute Kaufkurse.
...die Konsolidierung kann bis 7000 runter gehen. dann haben wir SAP-Kurse von 34-35€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.628.634 von misspeggy am 11.07.07 11:52:42Wie seht Ihr denn die SAP Aktie Ende 2007?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.629.868 von Max_Mustermann am 11.07.07 12:57:30Irgendwo zwischen 20 und 70 Euro.
Der Dax geht heftig runter und SAP steigt, die Zahlen kommen ja bald und dann dürfte es weiter nach oben gehen. Aber wichtiger noch, wann kommt die Übernahme ???
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.629.868 von Max_Mustermann am 11.07.07 12:57:30d.h.

45 :D:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.632.632 von desy am 11.07.07 15:41:04entspricht meiner These SAP = antizyklisch :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.633.924 von alysant am 11.07.07 16:43:57Morgen gibts zur Abwechslung mal wieder eine 37 vor dem Komma würde ich vorschlagen. Meine Calls würde es freuen :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.644.107 von chaosmaker am 11.07.07 23:51:28Freut mich, dass hier positive Stimmung aufkommt :) Diese Meldung ist m.E. auch eher positiv zu werten (aber eher nur im Sinne der Aktie, nicht des deutschen Arbeitsmarkts; aber es sind ja lange Fristen und ev. ändert sich an der absoluten Zahl in Deutschland gar nichts wenn SAP weiter wächst was anzunehmen ist):

http://www.monstersandcritics.de/artikel/200728/article_1640…

SAP-Chef kündigt verstärkte Forschung im Ausland an

Der Vorstandssprecher des Softwareunternehmens SAP: Henning Kagermann © DPA

11. Jul 2007, 22:39

Mannheim - SAP-Chef Henning Kagermann hat angekündigt, dass sein Unternehmen einen immer größerer Teil der Software-Entwickler im Ausland beschäftigen werde. «Heute sitzen 65 Prozent unserer Entwickler in Deutschland», sagte Kagermann dem «Mannheimer Morgen».

Die Gewichte würden sich aber allmählich verschieben. Innerhalb der nächsten zehn Jahre werde nur noch die Hälfte der Forscher in Deutschland sitzen. «Wir müssen da investieren, wo unsere Kunden sind», betonte Kagermann.

© 2007 dpa - Deutsche Presse-Agentur
Im Sinne von pimpim (nicht zu lange Postings) die Headline:

12.07.2007 | 10:25 Uhr

Gegen Fachkräftemangel - für Innovationskraft / SAP Deutschland wird Partner von Erfahrung Deutschland - IT-Unternehmen engagiert sich für Bewahrung von hoch qualifiziertem Expertenwissen

Wer mehr lesen möchte:
http://www.presseportal.de/pm/61509/1015426/erfahrung_deutsc…
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