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Sarah Wagenknecht (11.200 € + 290 Tagesgeld) erklärt Che und Hugo zu Humanisten - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 23.07.08 12:53:47 von
Blanchefort

neuester Beitrag 28.09.09 11:54:54 von
Friseuse


Avatar
Blanchefort
23.07.08 12:53:47
Beitrag Nr. 1
Sahra ernennt Hugo und Che zu Humanisten
Eine Anfrage zum Antisemitismus in Venezuela und zum freundschaftlichen Verhältnis des vonezolanischen Präsidenten zum Präsidenten des Iran beantwortete die Europa-Abgeordnete Sahra Wagenknecht wie folgt:


" Was den angeblichen Antisemitismus von Hugo Chávez angeht, möchte ich darauf hinweisen, dass die Leitung der Konföderation der jüdischen Vereinigungen Venezuelas selbst, der Confederación de Asociaciones Israelitas de Venezuela (CAIV), bereits Januar 2006 die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Chávez vehement zurückgewiesen hat. Man sollte also nicht auch noch den Gegnern der venezolanischen Regierung mit abstrusen Anschuldigungen eine Steilvorlage liefern.

Da ich einige Male Venezuela besichtigen durfte, konnte ich mir selbst ein Bild von der Lage in diesem Land machen. Die im Beitrag von http://www.lisaswelt.net beschriebenen Bilder sind in vielerlei Hinsicht nicht zutreffend. Mal davon abgesehen, dass der Artikel auf http://www.lizaswelt.net mehrere grobe inhaltliche Fehler enthält, fällt darüber hinaus noch der sehr abfällige Ton gegen bekannte Linke und Humanisten wie Hugo Chávez und Che Guevara auf. Solcherart antikommunistische Tendenzen bedienende Diffamierungen ist man eigentlich nur von jenen gewohnt, die ihre Berufung in der Bekämpfung emanzipatorischer und linker Entwicklungen sehen. Statt die Erfolge Kubas und Venezuelas unsachlich zu diskreditieren, wäre es doch vielmehr angebracht, die fortschrittlichen Entwicklungen etwa im Bildungssektor und anderswo weiter zu stärken. Dass in Kuba der Zugang zu Bildung vom Geldbeutel unabhängig ist, ist sicher eine wichtige Errungenschaft für die Menschen. Gleiches gilt über die erfolgreichen Alphabetisierungskampagnen in Venezuela zu sagen. Und es ist wohl nur zu unterstützen, dass Kuba der Bevölkerung eine kostenlose medizinische Versorgung gewährleistet. Davon kann man ja in einer so reichen Bundesrepublik Deutschland momentan nur träumen. Hierzulande wird Gesundheit leider zunehmend der Rendite geopfert. Was internationale Solidarität wirklich bedeutet, zeigt sich auch in denen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Venezuela und Kuba: Über 10.000 Ärzte und medizinische Hilfskräfte unterstützen das venezolanische Gesundheitssystem, als Gegenleistung erhalten die Kubanerinnen und Kubaner verbilligte Ölimporte. Man kann nur hoffen, dass diese gute Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten sich so fortsetzt.

Die LINKE unterstützt ohne jeden Zweifel die linken Regierungen Südamerikas und die Kämpfe der Bevölkerungen für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine und Lothar Bisky haben mehrfach öffentlich ihre Solidarität mit Kuba und Venezuela bekundet.

Mit freundlichen Grüßen
Sahra Wagenknecht "

So, jetzt wissen Sie alles über das hervorragende Gesundheitssystem in Kuba und das Wesen der internationalen Solidarität. Was Sie vielleicht nicht wissen, ist, wieviel Frau Wagenknecht dafür bezahlt bekommt, dass sie als Europaabgeordnete der LINKEN den Mörder Che, den Diktator Fidel und den Despoten Hugo in Brüssel und Straßburg vertritt. Passen Sie mal auf: Es sind 7.3oo.- Euro steuerpflichtiges Gehalt und 3.9oo.- Euro steuerfreie Unkostenpauschale, macht zusammen schon mal 11.2oo.- Euro. Dazu kommt ein steuerfreies Tagegeld von 29o.- Euro, das jeder Abgeordnete und jede Ageordnete für jeden Tag in Brüssel bzw. Straßburg bekommt. Und schließlich 16.ooo.- Euro monatlich für die Bezahlung der Mitarbeiter. So hat Frau Wagenknecht den “Traum” von einer besseren Gesellschaft für sich schon vor der Revolution verwirklicht.
http://www.zeit.de/2000/41/200041_traum_wagenknech.xml
Ansonsten ist sie der Meinung, dass die Mauer ein “notweniges Übel” und die DDR der bessere deutsche Staat war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sahra_Wagenknecht
Und jetzt überlegen Sie mal, wer das alles bezahlt. Die EU. Das heißt: Sie.

Herzlichen Glückwunsch!
http://www.abgeordnetenwatch.de/sahra_wagenknecht-651-12385-…

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sahra/
Avatar
Brnie
23.07.08 13:35:23
Beitrag Nr. 2
:cry:
armes Deutschland
Avatar
PresAbeL
23.07.08 13:56:25
Beitrag Nr. 3
Wer so auf Wagenknecht, Che, Fidel und Hugo steht, sollte sich mal den Artikel hier reinziehen:

http://www.independent.org/newsroom/article.asp?id=1535

Danach koennen wir ja gern noch einmal ueber Guantanamo sprechen ... :D
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23552
23.07.08 14:20:42
Beitrag Nr. 4
War es nicht die Wagenknecht, die nicht wollte, dass die Presse Fotos veröffentlicht, auf denen sie beim Essen in einem Luxusrestaurant zu sehen ist.

Die Frau ist, wie die meisten in ihrem politischem Lager, einfach nur verlogen.

Aber für das Geld, und für den lauen Job, würde ich mir das auch noch mal überlegen, und meine politische Einstellung ändern.

Warum nicht den Kommunisten spielen, wenn ein kapitalistisches Land einem dafür ein gutes Einkommen sichert.
Avatar
king daniel
23.07.08 14:39:15
Beitrag Nr. 5
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.568.625 von Blanchefort am 23.07.08 12:53:47@Blanchefort
Aber, aber, Sie sind mir EINER, wie wagen Sie es hier die Wahrheit vorzubringen, wissen Sie den NICHT, dass die Wahrheit vorzubringen in der "BRD" streng verboten ist:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Avatar
raubritterloulou
23.07.08 15:05:06
Beitrag Nr. 6
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.569.424 von 23552 am 23.07.08 14:20:42...die Schnecke hat nen reichen Macker......!!!! Sie darf Rosa Luxemburg spielen und er hat seine Ruhe.........!!!!!:cool::cool::cool:
Avatar
CaptainFutures
23.07.08 17:30:55
Beitrag Nr. 7


:mad:
Avatar
Blanchefort
23.07.08 23:17:03
Beitrag Nr. 8
:laugh:
Avatar
Blanchefort
23.07.08 23:36:40
Beitrag Nr. 9
Avatar
monika1955
23.07.08 23:48:19
Beitrag Nr. 10
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.568.625 von Blanchefort am 23.07.08 12:53:47allein die tatsache das dieses gesamte EU parlament mit solchen unfähigen und hirnlosen figuren wie s...wagen..... und konsorten
geradezu verseucht ist spricht bände !!!

kein wunder also !! das für die meisten menschen in europa dieses EU PARLAMENT ...ein korrupter krimineller dreckshaufen ist.

amen
Avatar
ConnorMcLoud
24.07.08 00:31:14
Beitrag Nr. 11
Gemessen an einer Figur wie Bush ist Chavez sogar ein Ober-Humanist.
Da muß man Wagenknecht ausnahmsweise mal Recht geben.;)
Avatar
goldmist
24.07.08 00:38:00
Beitrag Nr. 12
typische deutsche neid-debatte !

:mad::mad::mad:


:laugh::laugh:
Avatar
monika1955
24.07.08 00:49:49
Beitrag Nr. 13
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.574.228 von goldmist am 24.07.08 00:38:00"typisch deutsche neid-debatte !" L O L

es ist wohl eher ein typisch deutsches armutszeugnis !

oder .......... eher die folgen korrupter,krimineller,+++++ unfähiger .........der gesamten parteienmafia in diesem land !
Avatar
goldmist
24.07.08 00:59:50
Beitrag Nr. 14
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.574.259 von monika1955 am 24.07.08 00:49:49natürlich ist das korrupter,krimineller,+++++ unfähiger .........d

aber dann soll man sich nicht den Linken raus-picken und sich an dem/der /die abreagieren !?!!

:D
Avatar
Blanchefort
24.07.08 01:05:27
Beitrag Nr. 15
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.574.217 von ConnorMcLoud am 24.07.08 00:31:14Von Bush war gar nicht die Rede, aber wenn wir bei dem idiotischen Bild bleiben wollen, war im Vergleich zu Pol Pot Pinochet ein Humanist.
Avatar
PresAbeL
24.07.08 03:17:09
Beitrag Nr. 16
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.574.285 von goldmist am 24.07.08 00:59:50Ach so, ich verstehe: links-kriminell ist also besser als rechts-kriminell. Linker Mord ist besser als rechter Mord. Linke Korruptheit ist besser als rechte Korruptheit.

Das muessen sie Dir hier im Forum beigebracht haben.

Wenn mir ein Linker sagt "PresAbeL, Du Arschloch", dann ist das okay. Schliesslich reden die so.

Wenn ich sage "Goldmist, Du Arschloch", dann werde ich gesperrt.

Ich glaube, ich han begriffen wo de Haas langloeft ...
Avatar
23552
24.07.08 08:07:59
Beitrag Nr. 17
Die Wagenknecht sollte froh sein, dass sie in der BRD lebt, und nicht mehr in der DDR. Wäre damals ihr Lebensgefährte ein Kapitalist gewesen, wäre sie wohl in Sibirien, oder mindestens in Bautzen gelandet.
Avatar
rohrberg
24.07.08 08:36:35
Beitrag Nr. 18
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.574.371 von PresAbeL am 24.07.08 03:17:09wir haben doch nach der wende die ganzen betrügereien der kommunistischen führungsmaffia in der ddr erfahren.

zb, der sohn von honnecker kauft sich schon in jungen jahren in chile eine hazienda für ca 5 mio us-dollar.
das waren zu dem zeitpunkt immerhin ca 125 mio = 125 000 000 ostzonenmark.
das duchschnittseinkommen in der ostzone lag damals bei ca 400 ostmark/monat

schalck golockowski lebt am chiemsee in einer villa für ca 2,5 mio DM.
er hat offizell 0 vermögen mit in den westen gebracht und kein einkommen.

das offizielle vermögen der sed betrug damals geschätzte 5-6 mrd us-dollar und ist verschwunden.

ps.: vor kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass der fidele castro offiziell eine rente von 60 €uro/monat bekommt.
seine behandelnden ärzte aus den kapitalistischen ländern haben zeitweise 20 000 €uro/tag liquidiert.

das ist das wahre gesicht des sozialismus.
Avatar
goldmist
24.07.08 09:36:26
Beitrag Nr. 19
das offizielle vermögen der sed betrug damals geschätzte 5-6 mrd us-dollar und ist verschwunden.

:eek:

Ich weiß nicht ob es sich schon bis zu Dir rumgesprochen hat , durch die subprime Krise und deren Folgen sind Billionen dollar vernichtet worden, geld das einfach weg ist und jetzt durch ausfallbürgschaften und dergleichen von den Steuerzahlern in allen ländern aufgebracht wird .

Kleine kapitlistische panne...

:confused:

wenn man bedenkt, das die wagenknecht 10.000 euro im monat verdient
relativiert sich schnell die ganze aufregung um die subprime scheiße ...

:laugh:
Avatar
goldmist
24.07.08 09:39:38
Beitrag Nr. 20
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.159 von goldmist am 24.07.08 09:36:26wenn man bedenkt, das die wagenknecht 10.000 euro im monat verdient

muss mich korrigieren sind ja (11.200 € + 290 Tagesgeld)

:D
Avatar
Juling
24.07.08 09:46:20
Beitrag Nr. 21
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.159 von goldmist am 24.07.08 09:36:26Billionen dollar vernichtet worden, geld das einfach weg ist

Geld wird nicht vernichtet, es wird lediglich verschoben.
Auch bei Aktiencrashs wird immer wieder von "Geld vernichten" gesprochen, letztendlich ist es aber nur bei dem gelandet, der zu einem hohen Kurs verkauft hat.
Avatar
goldmist
24.07.08 10:00:23
Beitrag Nr. 22
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.268 von Juling am 24.07.08 09:46:20ja natürlich, aber ich und du wir haben's nicht oder ?

;)
Avatar
23552
24.07.08 10:03:08
Beitrag Nr. 23
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.417 von goldmist am 24.07.08 10:00:23Warum willst unbedingt du es haben. Ich denke, du bist nicht geldgierig.

Aber mal im ernst. Die Kredite sind verbrannt. Aber die Häuser sind deswegen nicht in Luft aufgelöst worden. Du kannst da in Amerika jetzt sicher ein Schnäppchen machen.
Avatar
Juling
24.07.08 10:08:06
Beitrag Nr. 24
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.417 von goldmist am 24.07.08 10:00:23ja natürlich, aber ich und du wir haben's nicht oder ?

Der Satz hoert sich stark nach Neiddebatte an...
Ich persoenlich habe nichts dagegen das es einige Leute gibt die unglaublich viel mehr Geld als ich besitzen und obwohl sie nicht alles sinnvoll selber verbrauchen koennen mir nichts abgeben...Das ist deren Sache...
Der einzige Bereich wo etwas "der Gerechtigkeit oder Chancengleichheit" wegen geaendert werden muesste ist das Bildungssystem...
Avatar
rohrberg
24.07.08 10:40:14
Beitrag Nr. 25
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.494 von Juling am 24.07.08 10:08:06neid hin, neid her.

herr schröder hat damals per heuschreckengesetz in D leerverkäufe erlaubt.
seit der zeit, können leute, die einige 100 mio reserve haben, fast jeden kurs manipulieren.
du und ich als kleinanleger haben gegen diese leute keine chance.
Avatar
goldmist
24.07.08 12:19:55
Beitrag Nr. 26
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.494 von Juling am 24.07.08 10:08:06Ich habe auch nichts dagegen wenn manche leute mehr geld haben als ich .

Aber wenn einige leute meinen, sie könnten hier in großem Stil Roulette spielen und Leute die gar nicht am Tisch sitzen sollen nachher ihren Reibach bezahlen alles unter den Augen von SEC, Bafin u. dergl. gutbezahlten Kontrolleuren , dann krieg ich nen Hals.

:mad:
Avatar
Blanchefort
24.07.08 12:23:06
Beitrag Nr. 27
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.576.925 von goldmist am 24.07.08 12:19:55Schönes Ablenkungsmanöver. Wir könnten ja den Humanisten in Venezuela fragen, ob der die Rechnung bezahlen könnte. Schließlich ist Sozialismus des 21. Jhr. eine globale solidarische Angelegenheit.
Avatar
goldmist
24.07.08 12:27:21
Beitrag Nr. 28
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.576.952 von Blanchefort am 24.07.08 12:23:06Ablenkungsmanöver ?

meinst Du , weil du jetzt den chavez hier reinbringst ?

Dumpfbacke !

:D
Avatar
ConnorMcLoud
24.07.08 12:28:13
Beitrag Nr. 29
Da fragen wir lieber den Herrn Bush. Wer bisher 850 Mrd. Dollar für den Irak-Krieg hatte, der kann doch wohl alles bezahlen auf dieser schönen Welt.:kiss:
Avatar
ArthurSpooner
24.07.08 12:31:02
Beitrag Nr. 30
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.575.446 von 23552 am 24.07.08 10:03:08Die Kredite sind verbrannt. Aber die Häuser sind deswegen nicht in Luft aufgelöst worden. Du kannst da in Amerika jetzt sicher ein Schnäppchen machen.


:laugh:...:laugh:...:laugh:...:laugh:...:laugh:...


Stimmts, Du hast immer noch nicht kapiert wo das ganze Geld für den Wahnsinn herkam??? Ist auch nicht weiter wild, leb in Deiner eigenen kleinen Welt, liess Bild, schau FOX und sing mit ZankApfel zusammen dreimal am Tag die amerikanische Nationalhymne....That`s the way, Baby....:D


Arthur Spooner
Avatar
goldmist
24.07.08 12:35:14
Beitrag Nr. 31
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.576.952 von Blanchefort am 24.07.08 12:23:06ach ja , versteh schon Du meinst ablenkung von Deiner Obsession

<<< seht her die verlogenen Linken und das liebe geld >>>>>

scheint ne echte Fixierung von Dir zu sein , is ja mittlerweile wohl der 135. thread den du zu diesem thema aufgemacht hast ,

sehr interessant ...



:cry:


bleibdran , das ist die Ursache allen Übels !


:cry:
Avatar
23552
24.07.08 13:06:33
Beitrag Nr. 32
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.022 von ArthurSpooner am 24.07.08 12:31:02ich glaube, ich habe dir Pfeife schon mal erklärt, dass ich nicht Bild lese.

Dein Problem ist deine Dummheit. Und wenn du andere nicht verstehst, bleibt dir nichts anderes übrig, als zu versuchen ,diese lächerlich zu machen.

Ich vermute mal, dass du, wie auch ich, nicht die Bildzeitung liest. Ich tippe aber darauf, dass du doch in ihr rumblättert. Es sind nämlich schön viele Bilder drin, und die schaffst du wohl mit deinem IQ anzuschauen.
Avatar
Blanchefort
24.07.08 13:09:09
Beitrag Nr. 33
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.056 von goldmist am 24.07.08 12:35:14<<< seht her die verlogenen Linken und das liebe geld >>>>>


Ich sehe, langsam hast du das Thema inhaltlich verstanden.

weiter so!
Avatar
goldmist
24.07.08 13:14:36
Beitrag Nr. 34
Schade dass das keine Linken sind, sonst könntest Du,
lieber Plantschi, gleich einen neuen thread raushauen.

;)

Cindy McCain, die Frau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, soll angeblich durch Insidergeschäfte mit Short-Selling vor dem 11. September 2001, Millionen verdient haben.

Sie soll Put-Optionen des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im Vorfeld gekauft haben, dessen Aktien dann ab den 12. September durch den „Terroranschlag“ stark gefallen sind, weil die World Trade Center Gebäude unter Anderem bei der Swiss Re versichert waren. Die Versicherungspolice wurde nur 6 Wochen vor dem 11. September 2001 durch den neuen Pächter Larry Silverstein abgeschlossen und beinhaltete ausdrücklich die Klausel „Terroranschläge“.

Larry Silverstein, obwohl nicht Eigentümer sondern nur Pächter der WTC Gebäude, kassierte nach langem Rechtsstreit die riesige Versicherungssumme von 4.6 Milliarden Dollar.

Das heisst, jemand hat Cindy McCain den Tipp gegeben, ein "Terroranschlag" würde am 11. September 2001 stattfinden, und sie hat dieses Wissen benutzt, um auf fallende Kurse der Aktien der Firmen zu wetten, die an diesem Tag einen Schaden erleiden würden.

Laut hochgestellten Bundesagenten welche in Washington DC stationiert sind, welche mit dem bekannten Informanten Steward Webb gesprochen haben, werden die bisher geheimen Steuererklärungen von Cindy McCain aufzeigen, dass sie Millionen mit Insider-Trading von Put-Optionen der Swiss Re Aktien verdient hat.

Der Preis der Swiss Re Aktie lag am 20. August 2001 bei 120, dann wurde sie massiv verkauft und lag am 10. September bei 99. Am 7. September 2001 war der Handel mit Swiss Re Aktien doppelt so hoch wie normal. Am 12. September stürzte sie auf 86 ab. Ein Verlust von fast 30% innerhalb drei Wochen, den die Personen mit Insiderwissen über den Anschlag und Short-Selling in einen riesen Gewinn verwandelt haben.

Das ist genau so wie wenn man die Lottozahlen im Voraus weiss und dann garantiert einen Sechser macht.

Damit kommen die berechtigten Fragen auf, wer hat Frau McCain den Tipp gegeben, der 11. September wird stattfinden, die World Trade Center Türme werden zerstört und die Gebäude sind bei der Swiss Re versichert, deshalb würde man eine goldene Nase verdienen wenn man Swiss Re Put-Optionen kauft? Es kann ja nur ihr Mann, der Senator John McCain, gewesen sein ... und woher hat er es denn gewusst? Weil er im Militär-Ausschuss des US-Senats sitzt? Weil er sogar beteiligt war?

Jetzt verstehen wir, warum die Untersuchung über das 9/11 Insider-Trading bisher im Sande verlief, man nichts mehr darüber hört, im offiziellen 9/11 Kommissionsbericht sehr wenig darüber steht, "Es gab tatsächlich ungewöhnlichen Handel, aber jede Transaktion hatte eine unverdächtige Erklärung ... es gab keine Verbindung zu Al-Kaida", ist ja auch klar warum ... Bin Laden hatte damit nichts zu tun, die Kommission hat in der falschen Richtung ermittelt, nicht in den eigenen Reihen gesucht, denn die höchsten Politiker waren darin involviert.

Das Ganze stinkt zum Himmel, ein ungeheuerliches Verbrechen, in dem die Kriminellen an der Macht den Anschlag nicht nur selbst inszenierten, damit ihre Kriege und den Polizeistaat rechtfertigen, sondern durch den Tot von fast 3'000 Menschen auch noch privat profitierten.

Ausserdem werden die Steuerakten aufzeigen, dass Cindy McCain, geborene Hensley, Erbe eine Millionenvermögens, Kriegsgewinne in Millionenhöhe gemacht hat, in dem ihre Firma, die Hensley & Co. (Hensley Beer), der drittgrösste Grossverteiler der Anheuser-Busch Brauerei (Budweiser) in Amerika, Lieferverträge mit dem US-Militär im Irak auf dubiose Art abgeschlossen hat.

Thomas Heneghan, eine Autorität im US-Geheimdienstbereich, mit unzähligen Kontakten zu Bundesbehörden behauptet, die Steuererklärung von Cindy McCain aus dem Jahre 2001 würde weiter aufzeigen, dass sie geheime Konten bei Offshore-Firmen hat, welche durch Leonard Millman eingerichtet wurden, der in den „Keating Five“-Skandal (US-Senatoren welche 1989 der Korruption beschuldigt wurden, einschliesslich John McCain, wegen der Savings and Loan Krise, der grössten Bankenpleite bis dahin) und mit Geldwäscherei im Iran-Contra Skandal von Vater Bush involviert war.

Heneghan behauptet weiter, Frau McCain hat Millionen aus einem gemeinsamen Geschäft verdient, zusammen mit Hillary und Bill Clinton und Medienmilliardär Ruppert Murdoch, mit einer Firma die pornografische Webseiten aus den Cayman Islands betreibt.

Diese Beschuldigungen schreien nach einer Strafuntersuchung noch vor den Wahlen am 4. November 2008.

John McCain hat sich bisher immer aus Gründen des Interessenkonflikt vom Vermögen seiner Frau distanziert. So hat er bei der Steuererklärung für das Jahr 2006 nur eine zweiseitige Zusammenfassung des Vermögens seiner Frau abgegeben. Frau McCain hat eine Fristverlängerung für das Jahr 2007 erhalten und muss erst am 15. Oktober 2008, nur 19 Tage vor der Präsidentschaftswahl, diese vorlegen, ausser sie beantragt eine weitere Verlängerung bis nach der Wahl.

Werden hier Kriegsgewinne und andere kriminelle Profite verheimlicht?

Heneghan erzählte weiter, dass Anheuser-Busch einer von vielen Firmen ist, welche strafrechtlich von den Bundesbehörden untersucht werden, wegen dem Verdacht der Absprachen bei Offerten, Bestechung und Schmiergeldzahlungen an Mitglieder des Militärs und an Zivilisten, welche im Pentagon für den Einkauf für den Irakkrieg verantwortlich sind.

Webb, der sagt er wurde illegal durch Präsident George H.W. Bush (Vater Bush) kurz vor der Bush-Clinton Wahl 1992-1993 als politischer Dissident ins Gefängnis gesteckt, um die Justizuntersuchungen zu behindern und das Wissen und die Beweise über die Beteiligung von Vater Bush an dem Iran-Contra „Drogen für Waffen“ Skandal zu unterdrücken, erzählt, der Kauf von Anheuser-Busch durch die belgische Firma vor wenigen Tagen könnte ein geplanter Versuch sein, die Beweise für einen Kriegsprofit zu vertuschen, welcher mit Frau McCain’s $100 Millionen Dollar Finanzimperium in Verbindung gebracht wird, welches auch aus offshore Steuerhinterziehung und durch Profite vom 11. September 2001 besteht. Sollten die Beweise ans Licht kommen, würde dies die Glaubwürdigkeit von John McCain als Präsidentschaftskandidat völlig untergraben und seine Kandidatur beenden.

Vor neun Monaten berichteten Offizielle des US-Militärs, würden Beschaffungsverträge in Höhe von 6 Milliarden Dollar für Lebensmittel, Wasser und Unterkunft für die US-Soldaten in Kuwait, Irak und Afghanistan, durch Kriminalbeamten untersucht, wegen dem Verdacht der Offertabsprache, Bestechung und Schmiergeldzahlungen, eine Zahl die doppelt so hoch ist wie das Militär bisher veröffentlicht hat.

Der Chef von Hensley Beer, Robert Delgado, der Finanzchef von Hensley Beer und Stiefsohn von John McCain, Andrew McCain, und August Busch der III, Vorstandvorsitzender von Anheuser-Busch, sind die wichtigsten Karriereförderer von Senator John McCain.

McCain hat sich für diese Unterstützung entsprechend revanchiert und zum Beispiel im Jahre 2000, im Interesse der Getränkelobby gegen das „Alkohol am Steuer“ Gesetz mit einem Limit auf 0.8 Promille abgestimmt.

Die Korruption im militärischen Beschaffungswesen für die Kriege ist skandalös und das parlamentarische Komitee zur Überwachung des Militärs, dessen ranghohes Mitglied wiederum John McCain ist, hat die amerikanischen Wähler nicht versichert, dass Anheuser-Busch, der Lieferant von Bier, Wasser und nichtalkoholischen Getränken, nichts mit dem Pentagon-Skandal um die Absprache, Bestechung und Schmiergeldzahlungen zu tun hat.

Die Frage liegt in der Luft, warum die Partei der Demokraten bisher das Finanzgebaren von Cindy McCain völlig ignoriert hat, und sich für ihr Insider-Trading um 9/11, ihre Kriegsprofite, ihre Steuerhinterziehung im Ausland und ihre Mangel an Bereitschaft ihre Steuererklärung offen zu legen, nicht zum Wahlkampfthema machen. Liegt es daran, dass die Politiker der „Opposition“ genau so viel Dreck am Stecken haben wie die Republikaner? Wahrscheinlich schon!

Es bestätigt sich meine Aussage die ich schon lange mache, Krieg ist das beste Geschäft, dazu kommen illegaler Waffenhandel, Drogenhandel, Menschenhandel ... alles was Profit abwirft ... wir werden von höchst kriminellen Verbrechern regiert, die alle gleich korrupt sind, die skrupellos über Leichen gehen, denen jedes Mittel recht ist, um mehr Macht und Geld zu erhalten. Und die Medien berichten wie üblich nichts darüber, weil sie ja ihnen auch gehören! Quelle: TomFlocco.com


tja wie gesagt, leider alles keine Linken, das wäre
dein El dorado..

so ein Pech !

:cry:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/07/es-schliess…
Avatar
Blanchefort
24.07.08 13:22:42
Beitrag Nr. 35
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.459 von goldmist am 24.07.08 13:14:36Goldmist, hör schon auf mit dem Gezappel. Hier geht es um eine Kommunistin, die ihre menschenverachtende Propaganda auf Kosten der Steuerzahler betreibt, und ihren Hummerfaible an den Trögen und Töpfen auslebt. Die Tochter von McCain interessiert mich nicht.
Avatar
goldmist
24.07.08 13:27:20
Beitrag Nr. 36
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.543 von Blanchefort am 24.07.08 13:22:42Hier geht es um eine Kommunistin, die ihre menschenverachtende Propaganda auf Kosten der Steuerzahler betreibt, und ihren Hummerfaible an den Trögen und Töpfen auslebt.


jaja schlimme sache das , ekeleregend, isses nicht schrecklich ???


Die Tochter von McCain :confused:
interessiert mich nicht.

jaja die tochter von der mutter ihrem freund , blickst ja voll durch.

:laugh::laugh::laugh:
Avatar
Blanchefort
24.07.08 13:32:54
Beitrag Nr. 37
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.613 von goldmist am 24.07.08 13:27:20Das könnte daher kommen, daß ich deine Smilieorgien nur noch überfliege. :laugh::laugh::laugh:
Avatar
goldmist
24.07.08 13:37:19
Beitrag Nr. 38
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.671 von Blanchefort am 24.07.08 13:32:54ne, liegt an Deiner Fixierung,

unter Kennern auch als Tunnelblick bekannt.

;)
Avatar
Blanchefort
24.07.08 13:40:01
Beitrag Nr. 39
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.715 von goldmist am 24.07.08 13:37:19Rechte Korruption, rechte Gewalt - böse pfui!
Linke Korruption, linke Gewalt - muß man verstehen, ist für eine gut Sache!
Avatar
PresAbeL
24.07.08 13:42:11
Beitrag Nr. 40
Keine Ahnung, wie man von einer Kommunistin, die das demokratisch-parlementarische System erklaertermassen ablehnt und bekaempfen will, gleichwohl krasftig von ihm profitiert, auf voellig absurden Quatsch ueber die Frau eines amerikanischen Praesidentschaftskandidaten kommen kann!

Offenbar ist das Gewissen bei den Ablenkenden so schlecht, sind die Argumente so armselig, dass mal wieder Amerika als Beelzebub herhalten muss. Man bringt es selbst hinten und vorne nicht - dann muss eben wieder der culprit jenseits des ponds herhalten!
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goldmist
24.07.08 13:47:07
Beitrag Nr. 41
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.735 von Blanchefort am 24.07.08 13:40:01Rechte Korruption, rechte Gewalt - böse pfui!
Linke Korruption, linke Gewalt - muß man verstehen, ist für eine gut Sache!


irgendwie kann ich Dich als Anwalt für eine ausgewogene Beurteilung
der Gegenwart nicht ernstnehmen.

:p
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goldmist
24.07.08 13:48:11
Beitrag Nr. 42
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.760 von PresAbeL am 24.07.08 13:42:11lenk nicht vom thema ab !

:mad:
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Blanchefort
24.07.08 13:52:31
Beitrag Nr. 43
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.760 von PresAbeL am 24.07.08 13:42:11Lustig, hier geht es um eine deutsche Kommunistin, und Goldmist, der anderen Fixierung und Tunnelblick vorhält, macht daraus einen anti-Amerika Thread. :laugh::laugh:

Haltet den Dieb!
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goldmist
24.07.08 13:54:31
Beitrag Nr. 44
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.880 von Blanchefort am 24.07.08 13:52:31Könnte sich bei dir allerdings auch um einen Fall von schwerer
Cerebral-Phimose handeln, schon mal drüber nachgedacht ?

:D
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Wilbi
24.07.08 14:11:10
Beitrag Nr. 45
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.830 von goldmist am 24.07.08 13:48:11Was Kommunisten weltweit an Schaden bisher angerichtet haben, ist mit Zahlen wahrscheinlich garnicht zu erfassen. Dagegen sind die Bankenverluste Peanuts.
wilbi
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PresAbeL
24.07.08 14:11:36
Beitrag Nr. 46
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.830 von goldmist am 24.07.08 13:48:11:laugh:

Einen gewissen Sinn fuer Humor kann ich Dir nicht absprechen. Um aber in einer Liga mit dem Valiumprinzen spielen zu koennen, musst Du noch ein paar Schippen daruflegen ...
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Friseuse
24.07.08 14:21:25
Beitrag Nr. 47
Der letzte Aufgeilungsthread genügte schon kaum zur selbstgerechten Identitätsstiftung.

Ob Sarah nun im Geiste mit Che kuschelt:confused: wer wollte das wissen:laugh:

Da war die Bushheiligsprechung über den Umweg Mugabe ja quasi intelligibel:rolleyes:
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goldmist
24.07.08 14:34:17
Beitrag Nr. 48
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.578.045 von PresAbeL am 24.07.08 14:11:36Ja presabel, auch Du sollst Deinen Spaß haben.

:laugh:
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king daniel
24.07.08 16:26:35
Beitrag Nr. 49
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.897 von goldmist am 24.07.08 13:54:31@goldmist
"Cerebral-Phimose"
Hat der Onkel Doktor das bei Ihnen festgestellt:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
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ConnorMcLoud
24.07.08 18:29:17
Beitrag Nr. 50
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.577.459 von goldmist am 24.07.08 13:14:36Daß die Rechten sich nicht über die skandalöse Korruption ihrer eigenen Leute aufregen hat ja einen Grund:
Sie haben mit nichts anderem gerechnet.
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goldmist
24.07.08 19:36:17
Beitrag Nr. 51
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.579.513 von king daniel am 24.07.08 16:26:35ne, das gibt's ja noch gar nicht .

pass bloß auf, dass es dich nicht auch noch erwischt !


:laugh:
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CaptainFutures
24.07.08 23:09:45
Beitrag Nr. 52
Der Antifa-Mythos der Linkspartei

Wiederholt hat die Linke Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. Wer Diktaturen hofiert, kann nicht glaubwürdig gegen rechts eintreten

Immer wieder geriert sich die „Linke“ als Vorkämpferin gegen echten oder vermeintlichen Rechtsextremismus. Kaum ein anderes Thema außer „soziale Gerechtigkeit“ und „Pazifismus“ bedeutet für die Linkspartei so viel wie „Antifaschismus“. Gerade auch damit versucht sie, demokratisch zu scheinen und Unpolitische zu sammeln. Sogar Kritiker der Linkspartei loben, wenigstens engagiere sie sich gegen Rechtsextremismus. Doch wie glaubwürdig ist das Engagement der Partei gegen Rechtsextremismus? Ein Bock als Gärtner?

Wiederholt hat die Linke Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. So gibt Hans Modrow, langjähriger Ehrenvorsitzender der PDS, „der BRD eine Mitschuld an der innerdeutschen Grenze.“ Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin, erklärte nach dem Tod von Stasi-Vizechef Wolf: „Wir trauern um unseren Freund und Genossen, der aufrecht durch sein Leben ging“; Parteichef Lothar Bisky feiert Walter Ulbricht als „großen Staatsmann“. Linken-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch befindet: „Ich bin dafür, dass es Kommunistinnen und Kommunisten in der PDS gibt und dass die sich einmischen.“ Bartsch will seine Partei damit als pluralistisch präsentieren. Zugleich konzediert er die Existenz von Kommunisten in seiner Partei. Doch Kommunismus ist per definitionem undemokratisch. Kommunismus und Demokratie passen zusammen wie Feuer und Wasser; demokratischer Kommunismus ähnelt einer vegetarischen Metzgerei.

Gysi persönlich kritisiert den „totalitären Machtanspruch“ der Bundesrepublik. Er warnt vor einer „Überbewertung des Rechts“. Nach der Devise „Haltet den Dieb“verkündet er: Die gemäßigten Parteien „verhalten sich verfassungswidrig“. Sahra Wagenknecht, Leitfigur der kommunistischen Plattform und Mitglied des Bundesvorstandes der Linken, lobt offen den Massenmörder Stalin. Die Politik des Diktators habe „nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraumes“ bewirkt.

Die Linke zählt militante Demokratiefeinde wie Thälmann und Rosa Luxemburg zu ihren Idolen: Bisky lobt Thälmann, Gysi hofierte einst vor laufenden Kameras den Massenmörder Milosevic, Lafontaine umschmeichelt die kubanische Diktatur, unter anderem bei seinem Besuch auf der Insel 2007. Letztlich will die Linkspartei den „Kapitalismus“, also Demokratie und (soziale) Marktwirtschaft, „überwinden", das heißt zertrümmern. Selbst André Brie, Chefideologe der Linken, warnt seine Partei vor einer „ReSEDisierung“. Sie müsse überhaupt erst ihren autoritären Wurzeln nachspüren. Bis heute bieten die geistig-moralischen Hinterlassenschaften der „antifaschistischen“ SED, darunter eine weitgehend areligiöse Gesellschaft, im Osten mancherorts fruchtbare Felder für Rechtsextremismus. Dazu gehören Überbleibsel der SED-Herrschaft wie Freund-Feind-Denken („Klassenfeind“), Antipluralismus, Autoritarismus, Kollektivismus („klassenlose Gesellschaft“), Untertanengeist, Militarismus (Militarisierung der Schulen), Kirchen-, USA-, Israel- und Ausländerfeindlichkeit.

Trotz aller Unterschiede zu braunen Hasspredigern, die schlecht integrierte Deutsche sammeln (wollen): Wer wie die Linke Opfer von massiven Menschenrechtsverletzungen verhöhnt und Diktaturen hofiert, kann kein legitimer Helfer bei der wichtigen Aufgabe sein, Rechtsextremismus zu bekämpfen, braune Sümpfe trockenzulegen und Deutschland in eine No-go-Area für Rechtsextremismus zu verwandeln.

Menschenrechte sind unteilbar. Eine Partei wie die Linke, die versucht, Diktaturen und massive Menschenrechtsverletzungen zu beschönigen, kann keinen glaubwürdigen Beitrag gegen Rechtsextremismus leisten.

Der Autor ist Parteienforscher und veröffentlichte dieser Tage das Buch „Die neue ,Linke‘, Partei zwischen Kontinuität und Kurswechsel“, Bouvier-Verlag, Bonn.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Die-Linke;art1…
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23552
25.07.08 09:30:34
Beitrag Nr. 53
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.582.968 von CaptainFutures am 24.07.08 23:09:45Sahra Wagenknecht, Leitfigur der kommunistischen Plattform und Mitglied des Bundesvorstandes der Linken, lobt offen den Massenmörder Stalin

Mein Gott. Stell dich nicht so an.

Schon Mao hatte erkannt, dass man zur Not bereit sein muss, die Hälfte des Volkes zu opfern, damit der Rest im tollen Sozialismus leben kann. Dagegen war doch Stalin mit seinen paar Millionen doch harmlos. Wobei auch Mao es am Schluss nur auf ca. 20 Millionen Tote im eigenen Land geschafft hat. Also bei weitem nicht die Hälfte der eigenen Bevölkerung. Soe ein sparsames Umgehen mit den eigenen menschlichen Ressourcen verdient doch wirklich ein lob.

Der Zweck heiligt eben die Mittel.
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Friseuse
25.07.08 13:24:40
Beitrag Nr. 54
Die Sarah ist nur für die Optik auf dieser Welt, kein Grund selbst politisch so verbissen zu werden. Leider bleiben die Plätze der Nichtwähler nicht in den Parlamenten leer.

Das ist schade:(
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PresAbeL
25.07.08 14:48:16
Beitrag Nr. 55
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.586.256 von Friseuse am 25.07.08 13:24:40Ich wuesste nicht fuer wessn Optik, jedenfalls nicht fuer meine. Mich kannste mit dem Leukoplastcharme, den die ausstrahlt, jagen! Da gefaellt mir das Bildchen neben Deinem Nick schon erheblich besser ... ;)
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king daniel
25.07.08 15:18:06
Beitrag Nr. 56
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.581.216 von goldmist am 24.07.08 19:36:17@goldmist
"ne, das gibt's ja noch gar nicht "
Doch, den lieben Onkel Doktor fragen, fragen kostet ja nichts.:laugh:
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Friseuse
25.07.08 15:23:58
Beitrag Nr. 57
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.586.991 von PresAbeL am 25.07.08 14:48:16Die Ansichten von Tante Sarah sind jedenfalls verbleibend belanglos:cool:

Wurde die wirklich gefragt:laugh:
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CaptainFutures
25.07.08 18:26:43
Beitrag Nr. 58
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.584.179 von 23552 am 25.07.08 09:30:34Dessen sollte sich auch jeder bewusst sein der immer noch mit dem leichtsinnigen Gedanken spielt DIE LINKE zu wählen. :O
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insti
28.07.08 09:37:59
Beitrag Nr. 59
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.584.179 von 23552 am 25.07.08 09:30:34Bei Stalin waren es aber auch 20 Mio....:look:
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23552
28.07.08 10:09:34
Beitrag Nr. 60
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.596.038 von insti am 28.07.08 09:37:59Stimmt, aber Mao hat klar gesagt, dass er sogar bereit gewesen wäre, die Hälfte der Bevölkerung zu opfern. Stalin hat das nicht gesagt. Hat er wohl vergessen gehabt.:D
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umkehrformation
29.07.08 02:17:24
Beitrag Nr. 61
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.596.261 von 23552 am 28.07.08 10:09:34Der entscheidende Unterschied scheint ja wohl zu sein, daß es einer sagt...

Was meinst Du wohl, welche Kalkulationen bzw. Pläne die BRD-Regierung für den Kriegsfall hat?

Oder wieviel Prozent der bevölkerung riskiert man mit der Kernenergie?
Frag mal die deutschen Versicherer, warum sie z.B. KKW´s nur so hoch versichern, daß es höchstens für alle Anwohner der jeweiligen Bundesländer zu einer Fahrkarte fürs Ausreisen reichen würde...
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PresAbeL
29.07.08 04:47:21
Beitrag Nr. 62
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.602.643 von umkehrformation am 29.07.08 02:17:24Klasse Vergleich, den Du da ziehst: Moeglicher AKW-Unfall wird fuer schlimmer erklaert als tatsaechlich veruebte Morde Deiner (das sollte ja nun in diesem Zusammenhang passend festgestellt werden) Genossen Stalin und Mao.

Wie auch immer man es dreht und wendet, Du hast offenbar ueberhaupt kein Begriff davon, was ein Mord, geschweige denn Massenmord ueberhaupt ist.

Ich habe so etwas bei Stalinisten immer fuer moeglich gehalten. So einem bei der Ausschuettung seines Hirninhaltes zuzusehen, jagt mir freilich kalte Schauer ueber den Ruecken. So etwas habe ich noch nicht erlebt!
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23552
29.07.08 09:02:31
Beitrag Nr. 63
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.602.643 von umkehrformation am 29.07.08 02:17:24Was meinst Du wohl, welche Kalkulationen bzw. Pläne die BRD-Regierung für den Kriegsfall hat?

Für welchen Kriegsfall? Wenn will die BRD denn angreifen, und hat dann eine Verlustkalkulation aufgemacht.

Oder meinst du, wenn wir angegriffen werden.

Das wäre allerdings eine interessante Frage. Erst recht, weil damit das (angegriffene) Opfer seinen eigenen Schaden kalkulieren soll.

Wie ist es, wenn jemand nachts durch die Straßen einer Stadt geht. Hat schon vorher, für den Fall, dass er überfallen und zusammengeschlagen wird, eine Schadenskalkulation berechnet.

Hatte der Mann, der in der Münchner U-Bahn zusammengeschlagen wurde (die Gerichsverhandlung ist ja gerade in den letzen Wochen durch die Medien gelaufen), bevor er die Jungen ansprach, eine Schadenskalkulation gemacht.

Was geht blos in deinem Kopf vor. Eine Schadenskalkulation macht ja wohl derjenige, der angreift. - Abwägung von Chancen und Risiko. Aber wohl kaum derjenige, der überfallen wird. Höchstens noch, wenn er genug Zeit hat, und sich die Frage stellen kann, ist Verteidigung besser, oder weglaufen.
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23552
29.07.08 09:04:50
Beitrag Nr. 64
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.602.682 von PresAbeL am 29.07.08 04:47:21Du bist ja nun ziemlich weit weg. Auf der anderen Seite des Atlantik.

Manchmal frage ich mich wirklich, wieso du dir das hier antust.
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umkehrformation
29.07.08 10:45:48
Beitrag Nr. 65
!
Dieser Beitrag wurde moderiert.
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CaptainFutures
29.07.08 17:45:28
Beitrag Nr. 66
"Ich habe schon öfter mal Hummer gegessen" :mad:

Sahra Wagenknecht von der Linkspartei über Luxus und Klassenkampf, warum sie BMW verstaatlichen will und Deutschland nicht für eine Demokratie hält.

Sahra Wagenknecht, 38, wählt ein Café im Westteil Berlins, um ihre Sicht auf Geld und die Welt zu erläutern. Deutschlands Vorzeigekommunistin ist seit dieser Woche als Vizechefin der Linkspartei im Gespräch, die in der Bundesrepublik immer mehr zum Machtfaktor wird. Im Gespräch erklärt sie, wie sie das Land durch Verstaatlichungen von Konzernen und andere Eingriffe verändern will - und warum sie immer noch "wir" sagt, wenn sie von der DDR spricht.

SZ: Frau Wagenknecht, reden wir über Geld. Kürzlich waren Sie mit anderen linken EU-Abgeordneten Hummer essen. Ihre Kollegin knipste das. Sie haben sich die Kamera ausgeliehen und die Fotos gelöscht. Warum?

Sahra Wagenknecht: Ich sah auf den Fotos blöd aus. Niemand ist frei von Eitelkeit.

SZ: Ging es nicht um etwas anderes? Sie als Antikapitalistin und Anklägerin der Reichen wollten Schlagzeilen verhindern, zu denen es nach Bekanntwerden Ihrer Löschaktion doch kam: "Schöne Kommunistin isst Hummer im Nobelrestaurant".

Wagenknecht: Ist das so schlimm? Es war übrigens kein Nobelrestaurant. Der Fischteller, auf dem das beanstandete Hummerteil lag, hat etwas über 20 Euro gekostet. Ich weiß, dass sich viele Menschen das nicht leisten könnten. Trotzdem wird man mir nicht im Ernst unterstellen, dass ich für so ein Hummergericht meine Seele verkaufe.
SZ: Der Eindruck ist doch: Die Wagenknecht isst heimlich Hummer und möchte nicht, dass es bekannt wird.

Wagenknecht: Haben Sie wirklich keine anderen Probleme?

SZ: Haben Sie schon öfter Hummer gegessen?

Wagenknecht: Ich gestehe: Ich habe schon öfter mal Hummer gegessen.

SZ: Ein neues Geständnis.

Wagenknecht: Diese Debatte ist doch verlogen. Ich predige nicht Wasser und trinke selbst Wein. Für den Sozialismus zu sein, heißt, Wein predigen und meinetwegen auch Hummer, aber für alle. Ich bin für eine Gesellschaft, in der alle Menschen Hummer essen können.

SZ: Wir auch!

Wagenknecht: Sehen Sie.

SZ: Die Frage ist doch, ob selbsternannte Kämpfer der Entrechteten ehrlich sind. Und glaubwürdig. Ihr Parteivorsitzender Oskar Lafontaine kassierte lange Zeit ausgerechnet vom Springer-Konzern dicke Honorare für Kolumnen in der Bild-Zeitung.

Wagenknecht: Lafontaine macht linke Politik. Wo ist das Problem? Er hat die Linke zu einer bundesweiten Kraft gemacht, die die anderen Parteien zu sozialen Zugeständnissen zwingt. Er hat die Partei nach links gerückt - das ist gut so.
SZ: Weit links, wohin er die Partei jetzt rückt, waren Sie als Chefin der "Kommunistischen Plattform" schon immer. Wollen Sie "Hummer für alle" wirklich realisieren, indem Sie Konzerne verstaatlichen?

Wagenknecht: Da, wo kapitalistisches Eigentum gesellschaftliche Macht erzeugt, bin ich für öffentliches Eigentum. BMW, Siemens, Nokia werfen trotz Rekordgewinnen Tausende auf die Straße und erpressen die Demokratie damit, ins Ausland zu gehen. RWE und Eon diktieren immer höhere Strompreise. Bei gleichen Anreizen arbeiten staatliche Firmen ähnlich effizient wie private.

SZ: Uns fällt kein staatlicher Vorzeigebetrieb ein.

Wagenknecht: Es gibt in Frankreich oder Schweden nicht wenige Staatsbetriebe, die genauso agieren wie private. Ob Gaz de France oder Vattenfall. Allerdings ist das genau nicht das, was ich will. Öffentliches Eigentum muss genutzt werden, um auch andere Prioritäten zu setzen. Also etwa: erneuerbare Energien statt Atomstrom, auch wenn das weniger rentabel ist.

SZ: Gaz de France ist Monopolist, der Verbrauchern die Preise diktiert. Als Kunde wird man von Staatsmonopolisten am schlechtesten behandelt. Meistens gewinnt man durch Privatisierung.





Wagenknecht: Wo denn? Wo Wasser privatisiert wurde, ist es viel teurer als in anderen Kommunen. Bei der Post gibt es seit der Privatisierung weniger Filialen und Briefkästen. Und da, wo Wohnungen privatisiert wurden, ist die Miete keinesfalls gesunken - im Gegenteil.

SZ: Telefonieren war noch nie so billig wie seit der Privatisierung und der Einführung von Wettbewerb. Und die Post hat länger auf.

Wagenknecht: Die Telekom ist das einzige Beispiel, wo die Preise gefallen sind. Aber um welchen Preis? Brutale Arbeitsplatzvernichtung und Lohndumping gehören immer dazu.

SZ: Der Antikurs der Linkspartei gegen die Marktwirtschaft kommt an, sie könnte erstmals im Westen Regierungen mitbestimmen. Sind Sie für Koalitionen?

Wagenknecht: Das Land Berlin zeigt, dass Koalitionen mit der SPD wenig bringen. Sie ist heute eine neoliberale Partei und für den sozialen Abriss seit 1998 hauptverantwortlich. Klaus Wowereit hat ja recht, wenn er sagt: Wer die Linke kleinhalten will, muss es machen wie ich. Aber wir sollten nicht so dumm sein, uns darauf einzulassen.

SZ: Jetzt wollen mehrere Mitglieder Ihrer Partei, dass Sie Vize-Chefin der Linken werden. Parteichef Lothar Bisky ist dagegen. Kandidieren Sie beim Parteitag in einem Monat dafür?

Wagenknecht: Ich habe mich noch nicht entschieden.

SZ: Setzt überhaupt ein Staat die Politik um, die Ihrem Ideal entspricht?

Wagenknecht: Kein Staat ist ideal. Aber Länder wie Venezuela zeigen, dass die von den Neoliberalen gepredigte Alternativlosigkeit eine Lüge ist, dass der Staat sich von den Konzernen nicht alles gefallen lassen muss. Heute wird die Rendite oft durch eine regelrechte Zerstörung von Produktion gesteigert. Der Kuchen für die Mehrheit wird kleiner, nur die Reichsten bekommen ein wachsendes Stück.

SZ: Nur noch Reiche? Der deutsche Kuchen ist größer, als er in sozialistischen Ländern je war.

Wagenknecht: Aber er schmeckt nicht, wenn selbst im Aufschwung Löhne und Renten fallen.

SZ: Sie sind noch im Frühjahr 1989 in die SED eingetreten, ein halbes Jahr vor dem Fall der Mauer. Warum?

Wagenknecht: Ich wollte einen reformierten Sozialismus. Man konnte den Leuten nicht jeden Abend in der "Aktuellen Kamera" die heile Welt vorspielen, und im realen Leben häuften sich die Probleme.

SZ: Warum reisten Sie erst ein halbes Jahr nach dem Mauerfall in den Westen?

Wagenknecht: Ich hatte dort damals nichts zu tun.

SZ: Was bedeutet der Fall der Mauer für Sie?

Wagenknecht: Mit der Mauer wurde auch die DDR weggefegt. Der Osten bekam den Anschluss und den Kapitalismus, der sich in Ost wie West von seinen alten sozialstaatlichen Zugeständnissen löste. Das war nicht die Perspektive, die ich wollte.

SZ: Für andere bedeutet das Ende der DDR das Scheitern einer Diktatur, die seine Bürger bespitzelte und an der Mauer erschoss.

Wagenknecht: Das wollte ich nicht. Aber wirkliche Demokratie gibt es im Kapitalismus so wenig wie in der DDR. Dafür ist die Macht der Wirtschaftslobbys viel zu groß. Viele Freiheitsrechte setzen voraus, dass man sie sich leisten kann.

SZ: Sie halten die Bundesrepublik nicht für demokratisch?

Wagenknecht: Sie können heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der Dax-Konzerne fallen, sind von ungleich größerer Relevanz. Und wie groß ist die Freiheit eines Hartz-IV-Empfängers, der damit rechnen muss, dass überprüft wird, ob er um 18 Uhr am Abend auch zu Hause ist?

SZ: Wenn Sie die DDR meinen, sagen Sie "wir" und "uns". Von der Bundesrepublik reden Sie in der dritten Person.

Wagenknecht: In Ost wie West sagen die meisten "bei uns", wenn sie das Land meinen, in dem sie aufgewachsen sind. Aber richtig ist, dass ich mich mit den heutigen Machtverhältnissen nicht identifiziere.

SZ: War der Mauerbau richtig?

Wagenknecht: Sozialismus muss so attraktiv sein, dass man die Leute nicht einmauern muss. Ob die Mauer unter den damaligen Bedingungen vermeidbar war, mögen Historiker entscheiden. Fakt ist, dass darüber nicht primär in Berlin, sondern vor allem in Moskau und Washington entschieden wurde.

SZ: In Washington? Das glauben Sie doch selbst nicht. Was verdienen Sie eigentlich als Europa-Abgeordnete?

Wagenknecht: 7000 Euro brutto. Davon gehen Steuern und 1300 Euro Spenden im Monat ab. Wichtiger ist aber, ob man mit dem Parlamentsmandat seinen Lebensstil verändert. Ich wohne noch in meiner ersten Wohnung und habe kein Auto. Nicht aus Askese, sondern weil mir andere Dinge wichtiger sind. Ich habe früh eigenes Geld verdient.

SZ: Wie?

Wagenknecht: Als Jugendliche habe ich in den Ferien Post ausgetragen oder Tomaten geerntet. Letzteres war eine nachhaltige Erfahrung. Nach dem ersten Tag konnte ich nicht mehr stehen und sitzen. Ich verstehe jeden, der heute nicht bereit ist, für einen Hungerlohn Spargel zu stechen.

SZ: Bei Ihrem Gehalt können Sie jeden Monat 1000 Euro zurücklegen. Kaufen Sie Aktien?

Wagenknecht: Nein, denn dann müsste ich mich freuen, wenn Firmen Leute rauswerfen, dann steigt ja der Kurs.

SZ: Aktien sind doch das Eigentum an Produktionsmitteln, der Weg zur Macht. Bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank könnten Sie die Geschäftspolitik kritisieren.

Wagenknecht: Herr Ackermann wird sich totlachen, wenn ich mit Aktien im Wert von ein paar tausend Euro seine Geschäftspolitik mitbestimmen will.

SZ: Wenn das viele Millionen Deutsche machen würden, dann nicht.

Wagenknecht: Viele Millionen wissen nicht, wie sie angesichts sinkender Realeinkommen ihren bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten können. Sie haben andere Sorgen, als im großen Stil Aktien zu kaufen. So kann man den Kapitalismus nicht bezwingen.

SZ: Vielleicht ist der Marxismus eine Illusion. Hatten Sie nie Zweifel?

Wagenknecht: Nein. Die Welt von heute zeigt doch, wie aktuell Marx ist. Auch die Finanzmarktkrise wurzelt letztlich in Widersprüchen des Kapitalismus. Eine Illusion ist, dass entfesselte Märkte zum Gleichgewicht führen. Hier ist Marx viel aktueller als die moderne Mainstream-Ökonomie.

SZ: Selbst in Ihrer Partei waren Sie meist eine linke Randerscheinung. Haben Sie darunter gelitten?

Wagenknecht: Als Randerscheinung säße ich weder im Parteivorstand noch im Europaparlament. Auch bei Veranstaltungen bekomme ich in der Regel ziemlich viel Zuspruch.

SZ: Ihr eigener Parteichef Lothar Bisky nannte Sie einst die Njet-Maschine. Und: die Frau mit den kalten Augen.

Wagenknecht: Das ist lange her.

Sahra Wagenknecht wird 1969 in Jena als Tochter einer Deutschen und eines Iraners geboren. Ihren Vater lernt sie nie kennen. Sie wächst in Ostberlin auf, studiert Philosophie und tritt ein halbes Jahr vor dem Mauerfall 1989 in die SED ein. Sie leitet zusammen mit anderen Genossen die Kommunistische Plattform der Linkspartei und sitzt seit 2004 im Europaparlament. Wagenknecht ist Mitglied des Parteivorstandes der Linken und denkt darüber nach, auf dem Parteitag im Mai als Vize-Chefin zu kandidieren.

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/865/300863/text/

Meine Güte, die ist ja noch dümmmer als ihre Parteifreunde Gysi & Lafo! :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
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ConnorMcLoud
29.07.08 18:27:23
Beitrag Nr. 67
Aber wirkliche Demokratie gibt es im Kapitalismus so wenig wie in der DDR. Dafür ist die Macht der Wirtschaftslobbys viel zu groß. Viele Freiheitsrechte setzen voraus, dass man sie sich leisten kann.


Stimmt.;)
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CaptainFutures
29.07.08 18:37:58
Beitrag Nr. 68
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.390 von ConnorMcLoud am 29.07.08 18:27:23Quatsch. ;)
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23552
29.07.08 18:41:48
Beitrag Nr. 69
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.604.074 von umkehrformation am 29.07.08 10:45:48Speziell an 23552:
Um es sachlich klarzukriegen: War für Dich die gesamte Militärplanung des kalten Krieges nur Verteidigung?


Ich sass nie im Pentagon oder im Weißem Haus, bzw. im Kreml. Daher kann ich nur vermuten.

Ich würde aber deine Frage im Grundsatz mit ja beantworte. Zumindest nach Stalins tot. Salin wollte, wenn möglich nicht nur Westberlin, sondern auch die BRD sich einverleiben. Sein Vorschlag, BRD und DDR zu vereinigen, und als einen neutralen Staat zu deklarieren, weist darauf hin. Wenn die Amis erst einmal draußen wären, hätte die Sowjetunion versucht ihren Einfluss auf ganz Deutschland auszudehnen.

Wenn ich mich jetzt nicht irre, war Stalin sogar gegen den Einmarsch von Nordkorea in den Süden.

Kuba war ein Versuch, die Schlinge der Atombomben in den Hinterhof der USA zu legen. Ich glaube aber nicht das das als Angriff gedacht war, sondern dem Gegner nur das Messe an die Kehle setzen sollte, sollte dieser selbst angreifen wollen. Immerhin gab es auf der anderne Seite Atombomben in der Türkei.

Die ganze Rangelei in Afrika war doch nur, damit der andere dort keine Fuss auf den Boden bekam. In den ganzen Staaten, die frisch selbstständig wurden, bemühte man um Einfluss. Wäre ganz Afrika sowjetfreundlich geworden, wäre es, wäre es wirklich zu einem dritten Weltkrieg gekommen, sicher ein strategischer Vorteil für die Sowjetunion gewesen. Solange es zu keinem Atomkrieg kam, hätte man damit weite Küsten des Pazifik und des Atlantik, sowie Teile des Mittelmeeres beherrschen können. Umgedreht genauso.

Man darf dabei nicht vegessen, dass gerade die Sowjetunion, durch ihre Erfahrungen im 2. WK, in einer Einkesselungsangst lebten. Auf der anderen Seite war der USA klar, dass keine Armee die rote Armee hätte aufhalten können, wenn sie westwärts bis zum Atlantik maschiert wäre. Es sei denn, durch Atombomben.

Wäre die Sowjetunion bis zum Atlantik marschiert, und die USA hätte keine Atombomben geworfen, wäre ganz Europa unter sowjetischer Herrschaft gelangt. Dann wäre wohl auch Afrika und der Nahe und Mittlere Osten über kurz oder lang komplett für die USA verloren gewesen. Man stelle sich mal vor. Auch Saudi Arabien, Kuweit und Iran in russischer Hand. Die USA hätte einpacken können

Na klar gab es auf beiden Seiten sicher auch Hardliner, die durspielten, dass ein Überraschungsangriff auf den Gegner, vielleicht die Sache sogar gewinnen ließ. Aber die Hardliner waren eine kleine Minderheit.

Im Grunde gab es den kalten Krieg aus Angst davor, der andere würde zuschlagen. Es war nur Verteidigung. Da bin ich mir ziemlich sicher. Zumindest nach Stalins tot.
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23552
29.07.08 18:54:34
Beitrag Nr. 70
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.039 von CaptainFutures am 29.07.08 17:45:28Meine Güte, die ist ja noch dümmmer als ihre Parteifreunde Gysi & Lafo

Ach ich weiß nicht. Mit der Einstellung hat sie es immerhin zur Abgeordneten im Europaparlament geschafft. Besser als Hartz IV.

Und das mit der Eitelkeit im Restaurant ist doch gesponnen. Die Frau weiß zu leben, und sie weiß wer sie bezahlt, und was sie sagen muss, damit man sie weiter bezahlt.
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umkehrformation
29.07.08 18:58:12
Beitrag Nr. 71
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.483 von 23552 am 29.07.08 18:41:48Machen wir die Argumentation mal Schritt für Schritt:

Dann aber wirst Du auch zugestehen müssen, daß die BRD mit Sicherheit
auch jede Menge Tote miteinkalkuliert hat.

Wenn jetzt der Hinweis kommt, Mao oder andere hätten andere Zwecke gehabt, die das Einkalkulieren von Toten weniger rechtfertigen würden, dann kommen wir zu der Debatte darüber, für welche Zwecke überhaupt...

Da stehe ich eher auf dem standpunkt: für keinen...

Aber jetzt sag erst mal Du wieder dazu.
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CaptainFutures
29.07.08 19:00:06
Beitrag Nr. 72
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.582 von 23552 am 29.07.08 18:54:34Wird wohl bald Zeit für einen Radikalenerlass im Europaparlament um die alten und neuen Kommunisten aus der Europapolitik rauszuhalten. :mad::mad::mad:
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umkehrformation
29.07.08 19:07:18
Beitrag Nr. 73
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.627 von CaptainFutures am 29.07.08 19:00:06Na da wird der Stasi-Gesichtspunkt mal wieder geständig....
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23552
29.07.08 20:28:14
Beitrag Nr. 74
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.618 von umkehrformation am 29.07.08 18:58:12Dann aber wirst Du auch zugestehen müssen, daß die BRD mit Sicherheitauch jede Menge Tote miteinkalkuliert hat.

Bei was einkalkuliwert hat?

Bei dem nächsten Überfall Richtung Sowjetunion? Daran denkt wohl keiner.

Oder meinst du, wenn jemand Deutschland angreift?
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CaptainFutures
29.07.08 21:02:33
Beitrag Nr. 75
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.675 von umkehrformation am 29.07.08 19:07:18Ein Linksparteiwähler hat gesprochen...
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Borealis
29.07.08 21:07:51
Beitrag Nr. 76
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.609.342 von 23552 am 29.07.08 20:28:14"Bei dem nächsten Überfall Richtung Sowjetunion? Daran denkt wohl keiner."

Wer wird denn gleich Überfall dazu sagen, wenn doch bloß GasGerd befreit werden soll.
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CaptainFutures
29.07.08 21:11:26
Beitrag Nr. 77
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.609.678 von Borealis am 29.07.08 21:07:51GasGerd will doch gar nicht wieder zurück nach D. Soviele Millionen wie bei Gazprom kann er hier nicht mehr abstauben.
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23552
29.07.08 21:14:46
Beitrag Nr. 78
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.609.711 von CaptainFutures am 29.07.08 21:11:26Gegenfrage.

Wieviel müssen wir zahlen, damit er ganz in Russland bleibt.
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umkehrformation
30.07.08 12:08:22
Beitrag Nr. 79
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.609.636 von CaptainFutures am 29.07.08 21:02:33wo hast Du das denn her?
Deine Quellen sind verdammt schlecht. Solltest mal Deinen Stasi-Führungsoffizier fragen.
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umkehrformation
30.07.08 12:09:37
Beitrag Nr. 80
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.609.342 von 23552 am 29.07.08 20:28:14Bei dem was sie in der kalten Kriegs zeit gemacht hat.
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Friseuse
30.07.08 12:14:01
Beitrag Nr. 81
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.608.039 von CaptainFutures am 29.07.08 17:45:28Macht Hummer nicht fett:confused:
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23552
30.07.08 12:32:03
Beitrag Nr. 82
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.613.455 von umkehrformation am 30.07.08 12:09:37Da war die Rechnung eine andere. Auch wenn es na klar pervers war.

Aber gehen wir mal davon aus, dass niemand jemanden angreifen wollte, aber jeder dachte der andere tut es.

Da waren die Überlegungen die, dass man selbst so furchterregend sein wollte, dass der andere vor einem Angriff abgeschreckt wird.

Jeder wusste, dass auf dem Höhepunkt des kalten Krieges es so viele Atomwaffen gab. dass das Problem "Menschheit" für die Erde erledigt gewesen wäre, da es für die Menschheit ein "Totalschaden" gewesen wäre.

Die Grundidee war sicher pervers. Aber das Motto lautete. "Wer zu erst schießt, stirbt als zweites.

Wer wegen dieser Einstellung hier auf die Amis aber schimpfen will, sollte nicht vergessen, dass beide Seiten so eine perverse mathematische Formel hatten. Also bitte keine Amihetze jetzt.
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CaptainFutures
30.07.08 12:35:55
Beitrag Nr. 83
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.613.496 von Friseuse am 30.07.08 12:14:01Kommt drauf an wieviele Hummer Du isst. ;)

100g Hummer hat ungefähr 80 kcal.
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umkehrformation
30.07.08 13:27:05
Beitrag Nr. 84
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.613.660 von 23552 am 30.07.08 12:32:03Die Rechnung war wie sie sein mag, es wurden jedenfalls jede Menge Opfer einkalkuliert - auf beiden Seiten.
Nicht mehr und nicht weniger. Denk dran, wir sind immer noch ganz am Anfang des Gedankens.

Und bitte hör auf, einen gedanken gleich mit einem Verbot zu belegen oder gleich in Schubladen zu packen.

Es soll rein um den GEdanken bezüglich der kalkulation gehen. Was dann dabei herauskommt, wird man sehen. Aber das wird nicht vorher bestimmt, was da erlaubt ist oder nicht. SOVIEL sollte man doch die Meinungsfreiheit oder was man dafür hält, selber zu praktizieren trauen.
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23552
30.07.08 15:52:42
Beitrag Nr. 85
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.614.164 von umkehrformation am 30.07.08 13:27:05Und bitte hör auf, einen gedanken gleich mit einem Verbot zu belegen oder gleich in Schubladen zu packen.

Es ist nicht gerecht immer nur eine Seite zu verurteilen. Darauf hinzuweisen, ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Und es hat nichts mit Aufrechnung zu tun.

Ein Einmarsch der roten Armee in die BRD hätte, wenn man sich denn verteidigt hätte, Opfer gegeben. Dieses wollte man, ohne rot zu werden, verhindern. Daher hoffte man, das wenn man eine ausreichende Drohgebärde aufbaut, verhindern. Also dass keine Verteidigung . mit Opfern - nötig wäre.

Die Alternative wäre sich überrollen zu lassen, nach dem Motto "lieber rot als tot."

Da nun aber wohl jeder einem Staat das Recht nicht vorenthalten will, sich zu verteidigen, war immer Opfer mit sich bringen würde, sehe ich erst einmal, nichts schlimmes daran, diese Verteidgung auf eine System aufzubauen, dass dem anderen die Lust anzugreifen, nimmt.ä

Wie sagte schon Dwight D. Eisenhower:

Das Problem der Verteidigung liegt darin,
zu wissen, wie weit man gehen darf,
ohne das von innen zu zerstören,
was ma nsich nach außen
zu verteidigen bemüht.

Zumindest für den Westen hat da ja wohl geklappt.
Und was den Ostblock betrifft, den gibt es zwar nicht mehr, aber die Menschen, gibt es noch.
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umkehrformation
30.07.08 15:56:18
Beitrag Nr. 86
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.615.656 von 23552 am 30.07.08 15:52:42immer nur eine Seite ...

???

Dafür hätte ich mal gerne einen Beleg von Dir an meinen Ausführungen.!!!
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CaptainFutures
30.07.08 15:59:54
Beitrag Nr. 87
Diesem System keinen Mann und keinen Groschen!

Mit Empörung muss ich die Unterstellung von mir weisen, die ]http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sahra/…, nämlich dass unter anderem mit meinen Steuergeldern das Gehalt der Frau Wagenknecht bezahlt werde, die solche Lichtgestalten wie Fidel Castro, Che Guevara oder Hugo Chavez feiert. Bitte, ich zahle seit 2007 meine Steuern in Amerika. Die werden eher ]http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Carrier.750pix.jpg][b ausgegeben, also für äußerst nützliche Dinge.
Was en Antisemitismus des Herrn Chavez betrifft, den Frau Wagenknecht meint, leugnen zu können, empfehle ich die Lektüre von ]http://www.commentarymagazine.com/viewarticle.cfm/hugo-ch-v….

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/diesem_…
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23552
30.07.08 16:02:40
Beitrag Nr. 88
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.615.694 von umkehrformation am 30.07.08 15:56:18Wieso Beleg.

Ich habe, darauf hingewiesen, dass nicht nur einseitig verurteilt werden soll, immerhin ist es bei W:O durchaus gängige Praxis, nur der USA schlechtes nachzusagen. Das du diesen Einwand als Einschränkung der Meinungsfreiheit hingestellt, finde ich schon merkwürdig.
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umkehrformation
30.07.08 16:17:46
Beitrag Nr. 89
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.615.780 von 23552 am 30.07.08 16:02:401. ich bin nicht w:o
2. also bitte gehe nur auf meine aussagen ein
3. daher Beleg, da ich noch von überhaupt keiner seite gesprochen habe
4. solltest du schon einfach mal genauer hingucken wer wann und wozu was sagt, denn ich habe das mit dem denkverbot vorher gesagt und es bezog sich, darauf daß beim nachdenken NICHT eine einseitige verurteilung der usa herauskommen soll - dazu habe ich gesagt: was dabei herauskommt wird man schon sehen.
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23552
30.07.08 18:54:17
Beitrag Nr. 90
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.615.955 von umkehrformation am 30.07.08 16:17:46Es ist nicht gerecht immer nur eine Seite zu verurteilen. Darauf hinzuweisen, ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

daher Beleg, da ich noch von überhaupt keiner seite gesprochen habe

Wie gesagt, es war von mir ein Hinweis, dass nicht einseitigd verurteilt werden soll. Habe ich dich namentlich ewähnt?
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ConnorMcLoud
30.07.08 20:19:54
Beitrag Nr. 91
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.615.745 von CaptainFutures am 30.07.08 15:59:54Unsinn. Nicht jeder, der einen Juden kritisiert, ist deswegen ein Anitisemit.;)
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umkehrformation
30.07.08 20:39:35
Beitrag Nr. 92
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.617.459 von 23552 am 30.07.08 18:54:17damit wir uns nicht in blöden debatten verzetteln:

du hast auf mein posting geantwortet, daher fühle ich mich angesprochen. wenn es soo nicht gemeint war, ist das ding mit dem beleg vom tisch.

dennoch bleibt die frage, warum du schon wieder beim verurteilen bist.

wir sind weiterhin erst mal bei der kalkulation, die statten mit ihren leuten so anstellen. und da bleibt fstzuhalten daß eben auch die hiesige seite auch massige verluste in kauf zu nehmen bereit ist / bzw
massiv in den 70/80ern war

das ist est mal der punkt nicht mehr und nicht weniger.

übrigens rein wissenschaftlich gesehen: wenn man sich mit einer sache befaßt, meinetwegen kalkulation der usa oder brd, und man käme zu dem urteil, daß davon nichts zu halten ist, dann ist das nicht ungerecht oder sonstwas sondern der gedanke stimmt oder nicht. und falls er stimmt, wird er nicht falsch dadurch daß man andere staaten und deren kalkulation gerade mal NICHT betrachtet hat.
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PresAbeL
30.07.08 21:56:44
Beitrag Nr. 93
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.603.197 von 23552 am 29.07.08 09:04:50Du bist ja nun ziemlich weit weg. Auf der anderen Seite des Atlantik.

Manchmal frage ich mich wirklich, wieso du dir das hier antust.


Du hast es ja gerade mit einem Fan der Dialektik zu tun. Also lass es mich so formulieren: nur mit dem Abstand macht es ueberhaupt Spass. Ich war in meinen letzten Monaten in D mehrmals kurz davor, in die Tischkante zu beissen.

Aber so? Ich lese mir das entspannt durch - und bin froh, dass ich fuer solche Leute nicht mehr aufkommen muss. Oder ich geh zum Nachbarn und wir spielen ne Runde Golf.

So was soll's? Lass den Wortverdreher (er ist einer der schlimmsten hier, weil offenkundig politrukmaessig auf der Parteischule gedrillt) doch weiter Maulaffen feil halten. Who cares?
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CaptainFutures
30.07.08 22:15:17
Beitrag Nr. 94
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.618.041 von ConnorMcLoud am 30.07.08 20:19:54Stimmt, Herr Chavez dagegen ist aber ein lupenreiner Antisemit. ;)
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ConnorMcLoud
30.07.08 22:49:17
Beitrag Nr. 95
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.618.904 von CaptainFutures am 30.07.08 22:15:17Klar, so wie Putin ein lupenreiner Demokrat ist.;)
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CaptainFutures
30.07.08 23:10:10
Beitrag Nr. 96
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.619.137 von ConnorMcLoud am 30.07.08 22:49:17Also doch nicht? :eek:
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ConnorMcLoud
30.07.08 23:43:39
Beitrag Nr. 97
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.619.256 von CaptainFutures am 30.07.08 23:10:10Wieso nicht?:rolleyes:
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umkehrformation
31.07.08 00:34:52
Beitrag Nr. 98
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.618.733 von PresAbeL am 30.07.08 21:56:44Who cares?

haha

kleiner Heuchler
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23552
31.07.08 07:51:24
Beitrag Nr. 99
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.618.159 von umkehrformation am 30.07.08 20:39:35wir sind weiterhin erst mal bei der kalkulation, die statten mit ihren leuten so anstellen. und da bleibt fstzuhalten daß eben auch die hiesige seite auch massige verluste in kauf zu nehmen bereit ist / bzw massiv in den 70/80ern war

Das sehe ich anders. Man wollte gerade den Krieg verhindern.

Jeder Staat, dem du das Recht der Verteidgung zusteht, rechnet selbstverständlich mit eigenen Verlusten. Im kalten Krieg wollte man den Krieg dadurch verhindern, in dem man dem Gegner klar machte, dass, sollte er angreifen, selbst vernichtet wird. Eine ganz neue Taktik, und auch das erste Mal in der Geschichte der Menschheit überhaupt anwendbar. In früheren Zeiten konnte man, auch als Angreifer einen Krieg verlieren, man war aber deswegen nicht gleich vom Erdboden verschwunden.

Schon 1945 war den Westmächten klar, dass sie, auf konventioneller Weise, die Rote Armee, wollte sie weiter nach Westen marschieren, nicht hättte aufhalten können. Es blieb also nur zwei Methoden. 1. war die Segel streichen, und dem anderen das Feld überlassen, oder eien Drohgebärde aufbauen, die dem Gegner klar machte, sollte er angreifen, bliebe von ihm selbst nichts übrig.

Einen Verlust in der eigenen Bevölkerung konnte man nur vermeiden, wenn man den Krieg verhinderte, dazu musste gelinde ausgedrückt, der potenzielle Gegner überredet werden, oder schon in Friedenszeiten kapitulierte.

Stellt sich die grundsätzliche Frage, durfte in der Gescchite jemals ein Staat sich verteidigen, wenn er angegriffen wurde, oder durfte er nicht. Und hat sich da heute was geändert.
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Friseuse
12.08.08 13:43:15
Beitrag Nr. 100
Die Frau Wagenknecht sieht so hungernd aus:(

Vielleicht sollten die Multikultis aus Deutschlands Prolgegenden Care-Pakete schicken:cool:
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Red_Eileen
12.08.08 20:13:04
Beitrag Nr. 101
So ein Blödsinn - sie hat einen Hummer gegessen - daran ist überhaupt nichts verwerfliches.


Dieser "Mann" hat ein ganzes Volk in "transparente Ketten" gelegt und wurde von seinen Meistern zufriedenstellend belohnt.



Heutzutage ist dieser "Mann" steuerlich in der Schweiz gemeldet.
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Friseuse
12.08.08 20:18:58
Beitrag Nr. 102
Wohnt der mit seinen drei Frauen nicht in Hannover:confused:
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23552
13.08.08 08:59:03
Beitrag Nr. 103
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.712.226 von Red_Eileen am 12.08.08 20:13:04So ein Blödsinn - sie hat einen Hummer gegessen - daran ist überhaupt nichts verwerfliches.

Da hast du sogar recht. Aber es verheimlichen zu wollen, dass ist verwerflich.


Geb mal Quellen an, wegen Schröder und der Schweiz. Meines Wissens wohnt er immr noch in Hannover. Wenn du also behauptest, er ist ein Steuerflüchtling, dann belege es.

Wobei, selbst wenn er es wäre, Michael Schumacher wohnt auch nicht in D, und alle finden ihn toll.
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ConnorMcLoud
13.08.08 12:15:15
Beitrag Nr. 104
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.714.339 von 23552 am 13.08.08 08:59:03:laugh::laugh::laugh:Aber es verheimlichen zu wollen, dass ist verwerflich.:laugh::laugh::laugh:
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Wilbi
13.08.08 14:13:21
Beitrag Nr. 105
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.716.411 von ConnorMcLoud am 13.08.08 12:15:15Na, Hummer ist doch ein Kapitalistenessen, das von Kommunisten doch verteufelt wird. Das berühmte Wort gilt: "Wasser predigen und Wein saufen."
wilbi
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hausbesetzer
13.08.08 16:23:04
Beitrag Nr. 106
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.717.722 von Wilbi am 13.08.08 14:13:21Ja, ja, wenn der gute Wilbi, Wähler der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, endlich seinen Neid ablegen könnte.
Sagt man das nicht immer den Linken nach ?

:laugh::laugh::laugh:
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Wilbi
13.08.08 17:17:15
Beitrag Nr. 107
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.719.226 von hausbesetzer am 13.08.08 16:23:04Solltest du was nicht verstanden haben? Na ja, wie immer.
wilbi
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ConnorMcLoud
13.08.08 18:24:50
Beitrag Nr. 108
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.719.226 von hausbesetzer am 13.08.08 16:23:04Wilbi kann doch selber für das Europaparlament kandidieren wenn er so neidisch ist.
Aber dazu fehlt es wohl an Substanz.
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23552
13.08.08 18:54:24
Beitrag Nr. 109
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.716.411 von ConnorMcLoud am 13.08.08 12:15:15Was lachtst du denn Immerhin schien es der Wagenknecht ja peinlich gewesen zu sein, dabei fotografiert zu werden. Warum, wenn doch alles angeblich ok war.
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Red_Eileen
13.08.08 19:01:05
Beitrag Nr. 110
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.714.339 von 23552 am 13.08.08 08:59:03Michael Schumacher hat ja auch nicht seine Anhänger verkauft.

Was Schröder gemacht hat ist mehr als pervers -

ich wünsche niemandem was - aber der soll für seine Taten noch mal schwer zahlen müssen.
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Red_Eileen
13.08.08 19:08:37
Beitrag Nr. 111
Wenn die Wagenknecht sich tatsächlich geschämt hat, sich beim Hummeressen fotografieren zu lassen; dann zeugt das noch von Scham - und Ehrgefühl. Es mag im Gedanken an den Sarrazzin Speiseplan für Hartzler ein ungutes Gefühl sein sich dabei fotografiert zu sehen.

Andere kennen aber weder Ehre noch Schande - nur Eigennutz und Raffgier.

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ConnorMcLoud
13.08.08 20:21:35
Beitrag Nr. 112
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.720.858 von 23552 am 13.08.08 18:54:24Ich habe auch schon Fotos von mir gelöscht die ich peinlich fand.
Naund?
Avatar
Wilbi
13.08.08 22:47:39
Beitrag Nr. 113
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.721.589 von ConnorMcLoud am 13.08.08 20:21:35Dann konntest du doch alle Fotos von dir löschen.
wilbi
Avatar
ConnorMcLoud
14.08.08 11:28:58
Beitrag Nr. 114
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.722.687 von Wilbi am 13.08.08 22:47:39Genauso ist es.;)
Avatar
technostud
14.08.08 12:31:20
Beitrag Nr. 115
Oha. Die typisch deutsche Neiddebatte. Ihr tut mir leid.
Avatar
Friseuse
14.08.08 12:50:44
Beitrag Nr. 116
Auf Hugo oder Connor:confused:
Avatar
Linker_Verteidiger
14.08.08 13:15:15
Beitrag Nr. 117
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.568.625 von Blanchefort am 23.07.08 12:53:47Sarah Wagenknecht ist eine der wenigen ehrlichen und vertrauenswürdigen Politikerinnen in unserem Land!
Und Che Guevara waren eines der größten Genies aller Zeiten!!!
Avatar
Friseuse
14.08.08 13:29:23
Beitrag Nr. 118
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.726.487 von Linker_Verteidiger am 14.08.08 13:15:15Die Frau Wagenknecht bedient die am Monatsanfang mit dem Taxi vorfahrende Kioskkundschaft und der Herr Che bediente mal die Poster- und T-Shirt-Aufdruckfreunde.

Fidelt Fidel noch:confused:

Aus der Ecke kamen noch so einige Kuriositäten:laugh: Enver Hodscha oder Pol Pott:cry: dabei sind die ehemaligen Weltrevolutionäre vom KBW längst zu Schwiegermutterlieblingen geworden:laugh:

Von Stamokap bis Gazprom ging ja auch:laugh: Oder von der Raf bis in die Regierung:laugh:
Avatar
Borealis
14.08.08 13:31:09
Beitrag Nr. 119
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.717.722 von Wilbi am 13.08.08 14:13:21"Das berühmte Wort gilt: Wasser predigen und Wein saufen."

Welches Wasser hat denn die Sarah gepredigt? Hat sie irgendwann mal Billigessen empfohlen?
Solche "Empfehlungen", wie die Leute ihren Speiseplan zusammenstellen sollten, kommen bisher bloß von Ganoven aus anderen Parteien.
Avatar
reimar
14.08.08 13:45:53
Beitrag Nr. 120
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.726.600 von Friseuse am 14.08.08 13:29:23wer noch nicht mal den Vornamen von dieser "Sahneschnitte" richtig schreiben kann, wird auch nie in seinem Leben sowas auch nur annährend in die Nähe seine Bettkante kriegen ;)



btw

Dein Avatar hat mir schon immer gefallen :laugh::laugh::laugh:
Avatar
Wilbi
14.08.08 14:08:19
Beitrag Nr. 121
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.726.615 von Borealis am 14.08.08 13:31:09Das Typishe an den Kommunisten. Das Volk soll gleich sein, die Funktionäre können in Saus und Braus leben.
wilbi
Avatar
ConnorMcLoud
14.08.08 14:29:26
Beitrag Nr. 122
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.726.945 von Wilbi am 14.08.08 14:08:19Ist ja wie bei der CDU.:eek:
Avatar
Wilbi
14.08.08 14:44:32
Beitrag Nr. 123
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.727.194 von ConnorMcLoud am 14.08.08 14:29:26Aha, deine SPD-FReunde haben die Diätenerhöhung nicht mitbeschlossen?
wilbi
Avatar
technostud
14.08.08 17:15:27
Beitrag Nr. 124


:laugh: :laugh:
Avatar
technostud
14.08.08 17:17:39
Beitrag Nr. 125


:laugh: :laugh:
Avatar
fast4ward
14.08.08 19:13:46
Beitrag Nr. 126
Bei dem üppigen Salär kann sich die "rote" Sarah natürlich locker dreimal täglich Hummer leisten.
Es sei ihr gegönnt. Ich hasse Seafood. würg

Ansonsten hat die Story schon was komisches.
Sie wollte wohl so nicht fotografiert werden um ihr Proll-Kumpel Image nicht zu schädigen?! Pech, enttarnt.

Erinnert mich an Bsirske und Konsorten, die auf Demos jämmerliche Sakkos und/oder Hemden tragen um sich anzupassen. Danach gehts wieder ab in die Villa. HARHARHAR

11.000,00€ im Monat für ALLE Bundesbürger!!! Es soll schließlich $ozial gerecht zugehen.:laugh::laugh:
Avatar
Borealis
15.08.08 08:51:15
Beitrag Nr. 127
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.730.204 von fast4ward am 14.08.08 19:13:4611.000€, aber nicht für alle, sondern bloß für die, die arbeiten.
Für die, die ohne zu arbeiten auf Kosten anderer von "Kapitalerträgen" gelebt haben, gibt´s 11 Jahre.
Avatar
ConnorMcLoud
15.08.08 17:48:40
Beitrag Nr. 128
Richtig, es kann nicht sein daß jemand nur von Mieten oder Zinsen lebt die andere erst erwirtschaften müssen.:eek:
Avatar
Friseuse
15.08.08 19:51:09
Beitrag Nr. 129
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.726.748 von reimar am 14.08.08 13:45:53Ah ja, der Threadgründer war wohl im Geiste auf dem Weg in die Sahara:laugh: wo er die liebe Frau Wagenknecht gut aufgehoben sah.

Nennen wir sie doch Saharah:D
Avatar
zierbart
16.08.08 13:19:21
Beitrag Nr. 130
http://www.gottwein.de/Eth/Human01.php



Der marxistisch-sozialistische Humanismus:

Bereits in den Anfängen wurde die Schwäche des liberaldemokratischen Humanismus, die Kluft zwischen Theorie und Praxis, zwischen Ideologie und Wirklichkeit zum Ausgangspunkt eines neuen Humanismus:

Karl Marx setzt gegen Ruges ideologischen einen „konkreten" oder „realen Humanismus", indem nicht der Industrialismus und die darin ideell gesetzte Materie, sondern die Arbeit in der konkreten Gestalt des selbstentfremdeten Proletariers zum dialektischen Prinzip der Geschichte und deren Rückkehr zur menschlichen Natur wird. So stellt er 1844 die Gleichung auf: „Dieser Kommunismus ist als vollendeter Naturalismus = Humanismus,:eek: als vollendeter Humanismus = Naturalismus; er ist die wahrhafte Auflösung des Widerstreits zwischen dem Menschen mit der Natur und mit dem Menschen [...]". Diese Begründung des Kommunismus als Humanismus wird 1848 im Kommunistischen Manifest über Bord geworfen und vom Kommunismus erst im Zeichen der Volksfrontbewegung der 30er Jahre wieder aufgegriffen. Seitdem ist der Humanismus ein Grundbegriff der marxistischen, besonders auch der sowjetischen Sozialphilosophie.

Die Dialektik zwischen Natur und Geist, Geschichte und Freiheit wird im Marxismus im Begriff der Arbeit konkretisiert. Der Humanismus besteht in der materiellen Aufhebung der Selbstentfremdung durch die geschichtliche Dialektik der Arbeit.:eek: Es ist der Klassenkampf und die Revolution zur Herstellung einer freien Gesellschaft, in der die Freiheit aller Menschen als Arbeiter durch eine Herrschaft der Vernunft gesichert wird.
Avatar
reimar
16.08.08 13:24:05
Beitrag Nr. 131
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.739.827 von Friseuse am 15.08.08 19:51:09moin Friseuse ;)

nicht nur der "Threadgründer" scheint einer Fata Morgana aufzusitzen :laugh:
Avatar
Friseuse
16.08.08 14:06:55
Beitrag Nr. 132
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.741.936 von reimar am 16.08.08 13:24:05Die tägliche W:O Wüste halt :laugh: So oft habe ich mir Zurückhaltung vorgenommen und immer wieder Rückfälle:(

Was tun:confused:
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reimar
16.08.08 14:17:27
Beitrag Nr. 133
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.056 von Friseuse am 16.08.08 14:06:55Gott sei Dank hab ich ein ausgefülltes Privatleben, sodaß ich schon aus Zeitgründen nicht mehr auf jeden W::mad: Zug aufspringe :D

Als Infoquelle zum Geldverdienen hat sich dieses "Instrument" sowieso nie geeignet. Böswillige könnten sogar behaupten, daß hier soviele Kontraindikatoren rumlaufen, die als Solche auch schon wieder brauchbar sind :laugh:
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Friseuse
16.08.08 14:24:02
Beitrag Nr. 134
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.071 von reimar am 16.08.08 14:17:27Du bist ja noch böser als ich;)

Den Allianzthread finde ich prima, ohne einzelne User besonders zu loben.

Oder ist Connor nicht wichtig für die Welt:confused: wer sonst sollte seine Idole vergöttern:laugh:

Passt schon:D
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reimar
16.08.08 14:29:25
Beitrag Nr. 135
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.086 von Friseuse am 16.08.08 14:24:02neee, böse bin ich nicht :laugh:

vielleicht ein bisserl hämisch :cool:
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Friseuse
16.08.08 14:35:44
Beitrag Nr. 136
Aha:D
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reimar
16.08.08 14:36:53
Beitrag Nr. 137
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.086 von Friseuse am 16.08.08 14:24:02btw,

weißte was aus Sahra´s Ehemann und der "Heiligen Appolonia" so geworden ist...:confused::laugh:

http://www.presseportal.de/pm/6329/315358/gruner_jahr_stern/
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reimar
16.08.08 15:01:06
Beitrag Nr. 138
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.118 von Friseuse am 16.08.08 14:35:44Irgendwie erinnert mich die Sahra an unsere andere "Extremistin" :laugh::laugh::laugh:

http://www.youtube.com/watch?v=2iGDqOeXQyI
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Friseuse
18.08.08 12:54:11
Beitrag Nr. 139
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.742.192 von reimar am 16.08.08 15:01:06Die Spinatwachtel Verona finde ich unterhaltsam, freundlich und entspannend. Kein Vergleich mit den Krampfhennen und -hähnen hier oder der verbiesterten Saharasahra:D
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reimar
18.08.08 13:28:46
Beitrag Nr. 140
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.353 von Friseuse am 18.08.08 12:54:11Moin Friseuse,

die Verona hat sogar was mit Che gemeinsam :eek:

Sie is in Kolumbien geboren und er dort gestorben :laugh::laugh::laugh:
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technostud
18.08.08 13:37:11
Beitrag Nr. 141
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.663 von reimar am 18.08.08 13:28:46Verona ist in Bilivien geboren ... aber das liegt ja da ums Eck :D :laugh:
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technostud
18.08.08 13:42:21
Beitrag Nr. 142
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.753 von technostud am 18.08.08 13:37:11Nein nicht in Billigivien, sondern in Bolivien ... :laugh: ;)
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reimar
18.08.08 13:42:41
Beitrag Nr. 143
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.753 von technostud am 18.08.08 13:37:11i bolive you,

war Bolivien :laugh:
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technostud
18.08.08 13:55:26
Beitrag Nr. 144
:laugh:

I bilove you :D :laugh: ;)
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technostud
18.08.08 13:56:16
Beitrag Nr. 145
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.907 von technostud am 18.08.08 13:55:26Gemeint war:

I bilove you :kiss: :kiss: :kiss:
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reimar
18.08.08 13:58:35
Beitrag Nr. 146
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.918 von technostud am 18.08.08 13:56:16ich war grad gedanklich bei dem anderen großes Humanisten Kohllumbus :laugh::laugh::laugh:
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technostud
18.08.08 14:05:28
Beitrag Nr. 147
Cunnilingus? :lick: :lick:
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reimar
18.08.08 14:12:22
Beitrag Nr. 148
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.748.973 von technostud am 18.08.08 14:05:28die Feldmusch :confused::rolleyes:
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technostud
18.08.08 15:34:38
Beitrag Nr. 149
Yep. Die Geldmusch ohne Busch :eek:
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reimar
18.08.08 16:06:06
Beitrag Nr. 150
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.749.739 von technostud am 18.08.08 15:34:38Da wär´ich doch lieber der Michael Leckebusch von der Sahara und würd´s ihr im Beat-Club mit meinem Stalin besorgen :laugh::laugh::laugh:
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Friseuse
25.08.08 19:52:44
Beitrag Nr. 151
Die News von Saharasahra dürft ihr mir hier schon erzählen:D

Kauft die sich einen Daimler:confused:
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technostud
26.08.08 10:24:06
Beitrag Nr. 152
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.750.049 von reimar am 18.08.08 16:06:06:laugh: :laugh: :laugh:

Mit der Stalinorgel? :D
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Friseuse
26.08.08 15:15:56
Beitrag Nr. 153
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.860.292 von technostud am 26.08.08 10:24:06Mit einem kleinen :laugh:
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Friseuse
31.08.08 13:41:05
Beitrag Nr. 154
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.864.816 von Friseuse am 26.08.08 15:15:56Mit dem kleinen Trotzki. Der fiel gar unter den Tisch:laugh:
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Friseuse
31.08.08 13:43:47
Beitrag Nr. 155
Dann gibt es eine Frau Wagenknecht:cool: die betont gleich vorab ihre Geburt in Celle:eek:

[urlSylt-Fans gibt es viele und die in Celle geborene Künstlerin Hanna Wagenknecht gehört ganz sicher auch dazu.]http://www.cellesche-zeitung.de/kultur/regional/347672.html[/url]
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Friseuse
30.09.08 16:13:56
Beitrag Nr. 156
Hat unsere Sahara Sahra auch eigene Vorstellungen oder mümmelt die nur:confused:



23.09.2008
Chance verpasst!
Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 23.09.08

Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über die Kontrolle von Hedgefonds und Private Equity erklärt Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete für die LINKE und Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses im Europäischen Parlament:

Das Europäische Parlament hat die heutige Abstimmung über den Bericht Rasmussen nicht genutzt, um klare und eindeutige Regelungen zur Kontrolle von Hedgefonds und Private Equity einzufordern. Auch das gegenwärtige Debakel der internationalen Finanzwirtschaft hat offenbar nicht ausgereicht, um die Mehrheit des Parlaments zu einem deutlichen Statement zu bewegen.

Stattdessen folgte das Parlament der vom Wirtschaftsausschuss vorgegebenen Linie: Dort war es zu einem Schulterschluss von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen gekommen, der kurz vor der Abstimmung in der Vorlage eines neuen Textentwurfs gipfelte, in dem die ursprünglichen Forderungen rundherum geglättet und verwässert worden waren. Entsprechend dieser Linie wurden nun auch im Plenum alle Anträge abgelehnt, mit denen weitergehende Kritik verankert worden wäre. Der Beschluss des Parlaments bleibt deshalb schwach und wirkungslos.

Mit der heutigen Entscheidung hat das Europäische Parlament die Chance vertan, sich in einer immens wichtigen Frage klar und eindeutig zu positionieren und die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung nach einer wirksamen Kontrolle der Finanzmärkte zu vertreten. Stattdessen zeigt sich das Parlament erneut als eine Institution, die zu mehr als windelweicher Kritik nicht willens ist, um ja nicht den Interessen des Finanzkapitals und der großen Unternehmen zuwider zu agieren.

Sahra Wagenknecht, MdEP

Brüssel, den 23. September 2008

http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/410.chance_verpas…
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Sexus
01.10.08 13:12:18
Beitrag Nr. 157
Mich würden mal die Gegenvorschläge von Klein-Sarah interessieren. Konstruktive Vorschläge hört man nie. Bloße populistische "Kritik" und der Ruf nach Steuererhöhung und abermals neuen Steuern ist alles was die drauf haben.
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Friseuse
19.11.08 22:53:13
Beitrag Nr. 158
Die Sahra hat ihre persönliche Inhaltskrise bei der Finanzkrise http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/446.rede_von_sahr…

Plakativ ist noch geschmeichelt:(
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McMillan
19.11.08 23:11:02
Beitrag Nr. 159
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.362.745 von Sexus am 01.10.08 13:12:18"Konstruktive Vorschläge hört man nie."

Das macht der Oskar, der ist der Wirtschafts- und Finanzexperte der Leftology-Sekte.
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Borealis
20.11.08 00:34:23
Beitrag Nr. 160
Brandaktuell: Sahra Wagenknecht analysiert den globalen Finanzcrash und zeigt Wege aus der Krise auf.
http://www.amazon.de/Wahnsinn-mit-Methode-Finanzcrash-Weltwi…
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McMillan
20.11.08 11:01:06
Beitrag Nr. 161
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.011.151 von Borealis am 20.11.08 00:34:23"Wagenknecht zeigt, welche Auswege sich durch eine undogmatische, marxistisch geprägte Denkweise auftun können."

Dann ist aber Schluß mit Hummer und Champagner für alle. :D
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Sexus
20.11.08 12:23:05
Beitrag Nr. 162
Sarah macht einfach alle gleich arm. Dann gibt es keine Reichen mehr und alle können zufrieden sein. Nur....gegen wen soll die Linkspartei dann nur hetzen?
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McMillan
20.11.08 13:10:47
Beitrag Nr. 163
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.014.536 von Sexus am 20.11.08 12:23:05Hetzen ist das nicht mehr nötig, die haben ja dann das sagen und können Leute wie dich endlich einlochen, wegen staatsfeindlicher Boykotthetze! :D
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Sexus
21.11.08 10:08:22
Beitrag Nr. 164
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.015.247 von McMillan am 20.11.08 13:10:47Dann gibts statt Hartz IV Hohenschönhausen II
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Borealis
21.11.08 11:08:35
Beitrag Nr. 165
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.029.494 von Sexus am 21.11.08 10:08:22Hohenschönhausen? Dann wäre das Pack ja immer noch hier.
Der Wladimir hat doch bestimmt noch ein paar Arbeitslager und Verwendung für tatkräftige Menschen. In Sibirien gibts ja noch so viel aufzubauen.
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Sexus
21.11.08 11:38:16
Beitrag Nr. 166
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.030.360 von Borealis am 21.11.08 11:08:35Herrje, du bist ja ein richtiger Philanthrop. Und angesichts solcher Äußerungen wirft man Sinn vor, sein Vergleich von der Verfolgung der Juden mit der der Banker seien an den Haaren herbeigezogen. Du kannst ja schon mal üben, die Banker, die Manager, die "Reichen" für die Züge zu sortieren. Hast du auch noch eine alte Uniform im Schrank, die du manchmal anziehst und dich mit ihr im Spigel betrachtest?
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CaptainFutures
23.11.08 23:22:41
Beitrag Nr. 167
Sahra Wagenknecht sagt Supercrash voraus :laugh:

http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/6…
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McMillan
24.11.08 05:22:42
Beitrag Nr. 168
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.049.025 von CaptainFutures am 23.11.08 23:22:41Dann ist Schluß mit dem Hummer auf Kosten der Kapitalisten! :laugh:
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Friseuse
24.11.08 14:29:22
Beitrag Nr. 169
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.049.201 von McMillan am 24.11.08 05:22:42Den wird sich unsere Gaststudentin schon aus ihren Büchern leisten können. Der Kerl gibt doch ihr Geld nicht mehr aus, oder:confused:

Sonst bleibt ja noch die mittelbare Finanzierung von Normalbürgern aus dem EU-Napf, sehr nahrhaft und fern der Unterschichtsghettos
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brunnenmann
24.11.08 16:47:47
Beitrag Nr. 170
Hört doch endlich auf, Euch über diese dümmliche junge Frau zu ärgern.
Ihr Geschäftsmodell ist es zu provozieren, mehr kann sie nicht. So haben übrigens C.Klar und U.Meinhoff auch mal angefangen, mal schaun wo Sarah noch landet.
Ich tippe auf Stammheim!
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Friseuse
24.11.08 16:57:19
Beitrag Nr. 171
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.053.268 von brunnenmann am 24.11.08 16:47:47Kalt, ganz kalt:( da gibts keinen Hummer:laugh:
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McMillan
24.11.08 21:36:30
Beitrag Nr. 172
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.053.268 von brunnenmann am 24.11.08 16:47:47Ich ärger mich nicht über Fr. Wagenknecht. Hübsche Frau, hat Köpfchen, aber ein wenig wirr. Ich tippe darauf, daß sie in 5 Jahren nicht mehr in der Linkspartei ist. Entweder rausgemobbt oder selbst gegangen...
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Friseuse
30.11.08 17:25:36
Beitrag Nr. 173
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.145 von McMillan am 24.11.08 21:36:30Die Gute hat sich einfach perfekt positioniert. Die ist hübsch und hat keinen Plan, also spricht sie die planlose Klientel an und landet im satt alimentierten Politseniorenheim.

Andere studieren Marketing und schaffen das nicht.
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McMillan
01.12.08 11:25:55
Beitrag Nr. 174
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.119.313 von Friseuse am 30.11.08 17:25:36Ich glaub nicht, daß sie derart berechnend ist, ich hab sie ein paar mal in Talkshows erlebt, die ist m. E. wirklich fanatsich und glaubt den Bockmist selbst, den sie erzählt. Und was das schöne Leben angeht, das stört dabei rein gar nicht, siehe Honecker und alle anderen Bonzen, die sahen sich sozusagen als Testpersonen des Kommunismus/Endstufe, alles im Überfluß vorhanden, so wie es später die proletarische Klasse auch hat.
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Friseuse
01.12.08 12:01:01
Beitrag Nr. 175
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.122.032 von McMillan am 01.12.08 11:25:55Sahara Sahra als Naturtalent mit biblischen Erntequalitäten, hat was:D

Der quasi religiöse Auftritt muß ja so sein, sonst müßte die gesehene Realität mit praktischen Taten verknüpft werden und das schafft sie ja noch weniger als die Träumer von Attac.

Sie hebt sich immerhin von den Nurabschöpfern im Europaparlament ab, versteckt sich nicht, frisst sich keinen Ranzen an, hat mal überhaupt eine Meinung und passt auch sonst nicht in das Vergreistenparlament.

Die Marke Sahra Wagenknecht kann man gerade in dieser Zeit locker flockig weiter aufbauen, die muß mich nur fragen:laugh: Die bringt doch solche Politpokemons wie Gabriel in 0,5 sec. auf 180 :laugh: und allein dafür ist die ihr Geld wert.
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Sexus
01.12.08 12:29:57
Beitrag Nr. 176
Marke Wagenknecht? Sagen wir besser Aushängeschild Wagenknecht! Denn mehr ist sie auch nicht: Es ist doch üblich bei den Kommunisten, daß sie junge hübsche Frauen, auch Geschmackssache wohlgemerkt, in den Vordergrund rücken, um so zu maskieren, daß es sich bei den Kommis um eine Truppe handelt, die ihre Parteitage genausogut in Schrebergärten abhalten könnten. Das Durchschnittsalter der Partei liegt bei weitem über 60. Viele sind bereits seit Jahren Rentner. Und es sind hauptsächlich Männer.

Wäre Wagenknecht clever, hätte die sie schon längst stärker um den Finger wickeln können. Aber sie ist selbst hier nicht mehrheitsfähig. Wie gespalten die Linkspartei innerlich ist, hat man kürzlich am Parteitag erleben können. Da meldeten sich einzelne Delegierte lautstark zu Wort und kritisierten die Obersten. Es wurde versucht, ihnen das Mirko zu entreissen. Fast kam es sogar zu handfesten Prügeleien auf den Parteitag der Linkspartei. Auch die anwesende Presse sollte nicht weiterdrehen dürfen, weigerte sich allerdings vehement. Szenen wie bei den ersten Demos im Herbst 89 spielten sich dort ab.
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McMillan
01.12.08 12:32:56
Beitrag Nr. 177
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.122.362 von Friseuse am 01.12.08 12:01:01> Politpokemons wie Gabriel

:laugh: *köstlich*
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Sexus
05.12.08 12:44:03
Beitrag Nr. 178
Auszug aus einem Inteview mit "Welt Online"



WELT ONLINE: Frau Wagenknecht, wie alt waren Sie, als Sie "Das Kapital" zum ersten Mal gelesen haben?

Sahra Wagenknecht: Ich war 18 Jahre alt. Damals hatte ich mir alle 42 Bände der Marx-Ausgabe zum Geburtstag gewünscht.

WELT ONLINE: Welche These von Karl Marx hat Sie am meisten beeindruckt?

Wagenknecht: Dass es eine Alternative zur kapitalistischen Gesellschaft geben muss.

WELT ONLINE: Haben Sie selbst mal mit Ihren Händen gearbeitet.

Wagenknecht: Während der Schulzeit. Das war tatsächlich nicht schlecht an der DDR-Schule. Einmal pro Woche war Arbeit im Betrieb.


WELT ONLINE: Gibt es in Ihrem Bekanntenkreis Arme?

Wagenknecht: Wenn Sie damit Menschen meinen, die von Hartz IV leben, ja.

WELT ONLINE: Und auch reiche Menschen?

Wagenknecht: Wirklich reich sind für mich Menschen, die ein Geldvermögen von mehr als einer Million Euro haben. Davon gibt es in Deutschland etwa 800.000. Solche Leute gehören nicht zu meinem Bekanntenkreis.

WELT ONLINE: Finden Sie Reichtum unanständig?

Wagenknecht: Für mich ist eine Gesellschaft unanständig, die einem Menschen das 200-fache des Einkommens eines anderen gewährleistet.

WELT ONLINE: Wie sollte dieser einseitige Reichtum gerecht verteilt werden?

Wagenknecht: Deutschland braucht eine Millionärssteuer. Wer mehr als eine Million Euro Vermögen hat, muss darauf zehn Prozent Steuern zahlen. Allein das würde dem Staat zusätzliche Einnahmen in Höhe von 200 Milliarden Euro verschaffen.

WELT ONLINE: Allerdings bezahlt das bestverdienende Viertel in Deutschland bereits 80 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer.

Wagenknecht: Das ist ja auch völlig in Ordnung. Sie zahlen ja nur deshalb so viel, weil sie ein hohes Gehalt haben.
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Sexus
05.12.08 12:47:55
Beitrag Nr. 179
Lafontaine wird dieses Interview gar nicht freuen. Denn auch erst müßte dann seinen "Palast der sozialen Gerechtigkeit" im Saarland mit 10% versteuern. Denn diese schmucke Villa gehört ja immerhin zu seinem Vermögen.

Hm....ich überlege gerade, ob wir da nicht eine fortschreitende Enteignung von Privatbesitz erleben.

Denn ein Haus zu versteuern, also jedes Jahr Geldmittel zur Verfügung zu stellen, läuft irgendwann darauf hinaus, daß das Haus verkauft werden muß.
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McMillan
05.12.08 12:51:17
Beitrag Nr. 180
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.153.622 von Sexus am 05.12.08 12:44:03"Wer mehr als eine Million Euro Vermögen hat, muss darauf zehn Prozent Steuern zahlen. Allein das würde dem Staat zusätzliche Einnahmen in Höhe von 200 Milliarden Euro verschaffen."

Jährlich? Dann wär ihr Parteigenosse Oskar bald seine bescheidene Hütte los. :laugh:
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Sexus
05.12.08 12:59:49
Beitrag Nr. 181
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.153.671 von McMillan am 05.12.08 12:51:17Jawohl, jährlich. Und die meint das auch noch ernst. :laugh:

Also mich bringt sie immer wieder zum lachen, die Kleine mit ihren Gute-Nacht-Geschichten von Marx.

Ich denke, die Gute hat in ihrer Jugend einfach nicht genug mit Jungs unternommen.
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CaptainFutures
05.12.08 17:21:18
Beitrag Nr. 182
Wagenknecht fordert Extra-Steuer für Millionäre :mad:



Berlin. Millionäre sollten in der Finanz- und Wirtschaftskrise stärker herangezogen werden, findet Sahra Wagenknecht von der Partei Die Linke. Mit einer Extrasteuer will sie Mehrausgaben des Staates finanzieren.

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will Millionäre extra besteuern und so dem Staat zu mehr Einnahmen verhelfen. „Wer mehr als eine Million Euro Vermögen hat, muss darauf zehn Prozent Steuern zahlen“, sagte Wagenknecht "Welt Online".

Laut Wagenknecht könnte der Staat so 200 Milliarden Euro mehr einnehmen. Das Geld sollte in Bildung, Gesundheit und die Grundsicherung fließen. „Die absolute Untergrenze sind heute etwa 1500 Euro. Soviel sollte jeder Mensch in Deutschland zum Leben mindestens haben.“, sagte sie dem Online-Portal.

Wagenknecht griff in dem Interview die Arbeit der Regierung in der Finanz- und Wirtschaftskrise scharf an. Es sei laienhaft, was die Regierung derzeit biete. „Die deutsche Reaktion auf die Krise ist besonders blamabel. Hier bettelt die Bundesregierung förmlich, dass die Banken endlich unser Steuergeld nehmen. Das ist doch absurdes Theater. (we)

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2008/12/4/news-9…
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Sexus
08.12.08 11:18:11
Beitrag Nr. 183
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.018 von CaptainFutures am 05.12.08 17:21:18Die Betonung liegt auf Vermögen. Nicht auf Einkommen.

Das ist ein elementarer Unterschied, der herausgehoben werden muß.

Dieses Ansinnen der Sozialisten ist faktisch eine Zwangsenteignung von Privatbesitz.
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Sexus
08.12.08 11:20:05
Beitrag Nr. 184
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.018 von CaptainFutures am 05.12.08 17:21:18Im übrigen würden 200 Milliarden Euro nicht ansatzweise ausreichen, um ein bediungungsloses Grundeinkommen von 1500 Euro zu garantieren. Dafür wären mindestens 600 Milliarden Euro notwendig. Jedes Jahr.
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Bernd_das_Brot
08.12.08 11:33:34
Beitrag Nr. 185
Avatar
Friseuse
10.12.08 23:34:55
Beitrag Nr. 186
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.018 von CaptainFutures am 05.12.08 17:21:18Da strauchelt das kapitalistische Bankensystem und Sahara Sahra findet keinen Text:(

Kann die als marxistische Frontfrau nicht Kredite direkt von EZB/Staat/Eu/Bundesbank/KfW fordern:confused:

Vereinfacht gesagt haben die Banken schlicht keinen Bock mehr und machen nur auf meckernde Ziege. Da muß ein neuer Bock her und die fordert das nicht:cry:

Schwach:(
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23552
11.12.08 08:50:21
Beitrag Nr. 187
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.164.795 von Sexus am 08.12.08 11:20:05Und wenn du 10% Steuern auf das Vermögen ansetzt, ist es bald weg.

Entweder eben durch die Steuer enteignet, oder in der Schweiz.

Wird Frau Wagenknecht eigentlich für solche Äußerungen vom schweizer Finanzminister bezahlt?

Wenn ich 0,1% von dem Geld, was dadurch zusätzlich in die Schweiz gelangt, gekommen würde, würde ich auch solche Reden schwingen.
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Borealis
11.12.08 09:45:57
Beitrag Nr. 188
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.164.778 von Sexus am 08.12.08 11:18:11Wer redet denn von enteignen. Vermögen, die sich bisher erfolgreich der verfassungsmäßigen Sozialbindung ("Eigentum verpflichtet") entzogen haben, werden bloß dieser wieder zugeführt. Ein Glück, daß es wenigstens in der Linkspartei noch Verteidiger unserer Verfassung gibt.
Und Zwang wird auch nicht nötig sein. Die Millionäre werden ihre Extrasteuer ganz freiwillig zahlen.
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McMillan
11.12.08 12:13:59
Beitrag Nr. 189
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.185.198 von Borealis am 11.12.08 09:45:57Die Sozialbindung des Eigentums verpflichtet zu rein gar nix, schon gar nicht dazu, Habenichtsen was abzugeben. Das bilden sich diese Typen immer ein, es stimmt aber nicht. Übrigens müßte der Oberpopulist Oskar auf seine Hütte dann auch jedes Jahr 10% abdrücken, könnt er schon jetzt freiwiilig machen, wenn er das für so toll hält.
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Nannsen
11.12.08 12:25:41
Beitrag Nr. 190
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.185.198 von Borealis am 11.12.08 09:45:57:confused:

übrigens ist die eigentumsverpflichtung eine ureigene forderung von kapitalisten. ich schließe mich dieser forderung zur erhaltung des kapitalismus natürlich an.

Ich wäre nicht nannsen, wenn ich nicht gleich die begründung für diese forderung mitliefern würde.

Die verpflichtung aus dem eigentum heraus ergibt ich schon deshalb, weil ein auf schulden/guthaben und zinsen basierendes system ohne den zwang zur einbringung von eigenem eigentum ( z.b. durch beleihung) den kapalistischen prozess beenden würde.
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Sexus
12.12.08 12:31:53
Beitrag Nr. 191
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.185.198 von Borealis am 11.12.08 09:45:57Wer redet vom Enteignen? Sarah Wagenknecht redet von Enteignung!


Wenn du jedes Jahr 10% eines betrieblichen oder privaten Vermögens (Häuser, Gewerbehallen etc.) versteuern mußt, ist nach spätestens nach zehn Jahren nix mehr übrig.

Das liegt daran, weil irgendjemand früher mal festgelegt hat, daß 10 x 10% = 100% ergeben. Ich weiß, daß ist jetzt womöglich zuviel Wissen auf einmal für einen Linken, aber so siehts nunmal aus.


Im übrigen ist Wagenknecht nicht die einzige, die enteignen will. Oskar Lafontaine ist dabei mit von der Partie. Ich erinnere nur mal an die Debatten um die Schaeffler-Familie.
Avatar
Sexus
12.12.08 12:41:37
Beitrag Nr. 192
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.185.198 von Borealis am 11.12.08 09:45:57Ein Glück, daß es wenigstens in der Linkspartei noch Verteidiger unserer Verfassung gibt.

:laugh::laugh::laugh:


Ist das dein Ernst?

:laugh::laugh:


Deswegen leben wir laut den Kommunisten ja auch nicht in einer Demokratie. Ist doch richtig, oder? Die DDR war wohl eine Demokratie. Trug das "demokratisch" ja auch schon im Namen.

Und deswegen lehnen die Kommunisten wohl auch den Vertrag von Lissabon ab.

Und deswegen werden die Linken wohl immer noch vom Verfassungsschutz beobachtet.

Und deswegen, weil sie die Demokratie so lieben, schmeissen sie Kritiker aus der Partei oder reissen ihnen das Mikro weg auf dem Parteitag, wenn gerade keine Schläger in der Nähe sind.


In solchen Momenten wünsche ich mir, Lafontaine wäre 1990 Kanzler gewesen.
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ConnorMcLoud
12.12.08 12:48:08
Beitrag Nr. 193
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.194.934 von Sexus am 12.12.08 12:31:53Mit dem Prozentrechnen, das üben wir aber nochmal.

Wer 100.000 hat, zahlt 10% davon, hat also nur noch 90.000.
Im Zweiten Jahr zahlt er 10% von 90.000, also 9.000, bleiben also 81.000

Auf Null kommt er so nie.
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Sexus
12.12.08 12:55:35
Beitrag Nr. 194
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.064 von ConnorMcLoud am 12.12.08 12:48:08Wow, ich bin beeindruckt. Hat da tatsächlich ein Linker den Mathekurs mit "ausreichend" beendet. Glückwunsch!!!

Aber Connor, verrate mir dann doch auch gleich, wieso die Immobilie auf einmal an Wert verliert. ;)
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Sexus
12.12.08 13:03:54
Beitrag Nr. 195
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.127 von Sexus am 12.12.08 12:55:35Und da du ja so schlau bist, Connor, Du hast deine "Ausreichend" ja nicht geschenkt bekommen, dann beantworte mir doch mal die Frage, was wohl passiert, wenn die Immobilie plötzlich an Wert gewinnt. :eek:

Ja, Connor, was ist denn dann los?
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Sexus
12.12.08 13:05:36
Beitrag Nr. 196
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.064 von ConnorMcLoud am 12.12.08 12:48:08Mit dem Prozentrechnen, das üben wir aber nochmal


Ja, das würde ich auch anraten.

:kiss:
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McMillan
12.12.08 13:09:47
Beitrag Nr. 197
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.210 von Sexus am 12.12.08 13:05:36Die Folge dabei ist, daß die Vermögenswerte irgendwann liquidiert werden müssen, und das ist ja wohl auch die Absicht dahinter, denn gestandene Sozialisten wollen kein Betriebsvermögen oder Grundbesitz in Privathand, es sei denn, es handelt sich um peanuts.
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:12:42
Beitrag Nr. 198
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.197 von Sexus am 12.12.08 13:03:54Welche Immobilie?:confused:
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:13:17
Beitrag Nr. 199
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.248 von McMillan am 12.12.08 13:09:47Deshalb also gibt es in Amerika eine Vermögenssteuer?:eek:
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McMillan
12.12.08 13:13:58
Beitrag Nr. 200
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.270 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:12:42Oskars Millionenvilla. Oder Schaefflers Betrieb. Reiche Leute haben keine Sparbücher mit Cash.
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Sexus
12.12.08 13:16:21
Beitrag Nr. 201
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.248 von McMillan am 12.12.08 13:09:47Das ist klar. Für jeden Besitz mußt du 10% abgeben. Nach maximal 10 Jahren ist dann der Wert dieses Vermögens überschritten. Folglich wird jeder Grundbesitzer seine Werte schnellstens abstoßen müssen.

Absoluter Preisverfall, keine Investitionen. Nix. Das wird dann hier so aussehen, wie 1990 in Ostdeutschland. Der Putz der Häuserwände riselt mit dem Kalk in den Köpfen der Ostler um die Wette.
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Sexus
12.12.08 13:17:57
Beitrag Nr. 202
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.270 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:12:42Bist du wirklich so blöde oder tust du nur so? Und tut das eigentlich weh?
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:19:03
Beitrag Nr. 203
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.296 von Sexus am 12.12.08 13:16:21Also deswegen verfällt in den USA alles?:( Und da kommen die Amis nicht von selbst drauf ?:eek:
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McMillan
12.12.08 13:21:46
Beitrag Nr. 204
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.274 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:13:17Weiß nicht, ob die USA eine Vermögenssteuer haben, außerdem ist das für unsere Diskussion völlig irrelevant, weil die ggf. nicht bei 10% liegen wird.
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McMillan
12.12.08 13:22:21
Beitrag Nr. 205
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.327 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:19:03:laugh: Irgendwas ist ja immer! :D
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Sexus
12.12.08 13:25:30
Beitrag Nr. 206
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.327 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:19:03Muß man dir wirklich alles erklären?

In den USA entstand die Krise überhaupt erst, weil sich Verbraucher teure Häuser und dicke Autos kreditiert haben, die sie in hundert Jahren nicht abbezahlt hätten können. Die privaten Verbraucher waren zu gierig. Sie nahmen Darlehen für Immobilien auf und kauften sich Autos oder/und Boote.

Hierin liegt die eigentliche Ursache.


Sei froh, daß angesichts deiner Unkenntnis überhaupt noch jemand mit dir diskutiert.
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:26:40
Beitrag Nr. 207
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.313 von Sexus am 12.12.08 13:17:57Ja, so bist Du. Wenn Dir die Argumente ( von denen Du ja ohnehin nicht viele hast, da die Realität eben anders ist als Deine kleine Gedankenwelt) ausgehen und Du nicht mehr weiter weißt, wirst Du persönlich.

Immerhin schaffst Du es Dich hier einzuloggen. Aber uns die Welt erklären wollen, das ist ne Nummer zu groß für Dich.:)
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McMillan
12.12.08 13:27:07
Beitrag Nr. 208
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.399 von Sexus am 12.12.08 13:25:30Der Connor weiß schon Bescheid, der will dich nur ein wenig auf die Palme jagen. Immer locker bleiben... ;)
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Sexus
12.12.08 13:28:39
Beitrag Nr. 209
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.354 von McMillan am 12.12.08 13:21:46Wenn erstreckt sich die "Vermögenssteuer" auch nicht auf Vermögen wie Immobilien, sondern allein auf Einkommen.

Sarah Wagenknecht sagte jedoch klipp und klar, daß sie das Vermögen versteuern möchte und nicht allein das Einkommen. Das soll ja bereits mit bis zu 80% versteuert werden.
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:31:55
Beitrag Nr. 210
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.399 von Sexus am 12.12.08 13:25:30:laugh::laugh::laugh:weil sich Verbraucher teure Häuser und dicke Autos kreditiert haben:laugh::laugh::laugh:

Ach die haben sich die Kredite also selbst genehmigt und durchgewunken??:laugh::laugh::laugh:

Wo lebst Du?:(
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Sexus
12.12.08 13:51:09
Beitrag Nr. 211
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.456 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:31:55Meine Fresse, die haben Kredite für Häuser aufgenommen, die diese Häuser bei langem nicht wert waren und die sie auch dann nicht hätten finanzieren können. Klar hätte das eine Bank genauer prüfen müssen. Allerdings kann sie nicht überprüfen, ob die genehmigten Mittel auch tatsächlich fürs Haus ausgegeben werden oder aber eben für ein dickes Auto.

Wenn Du doch bloß mal Zeitungen lesen würdest, wäre so manches viel einfacher.
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Borealis
12.12.08 13:53:03
Beitrag Nr. 212
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.194.934 von Sexus am 12.12.08 12:31:53"Das liegt daran, weil irgendjemand früher mal festgelegt hat, daß 10 x 10% = 100% ergeben. Ich weiß, daß ist jetzt womöglich zuviel Wissen auf einmal für einen Linken, aber so siehts nunmal aus."

Jaja, die PISA-Studie hat schon recht, Mit den Mathekenntnissen hapert es etwas (sonst gäb´s auch keine Kapitalismus-Verteidiger).
Zum Glück gibt es ja noch Linke, insbesondere die aus Sachsen, die können besser rechnen.

Ein Vermögen ist bei 10%iger jährlicher Besteuerung keineswegs nach 10 Jahren weg, weil ja nicht mehr der Anfangsbestand besteuert werden kann, sondern bloß noch das, was noch da ist.
Anfangstand 100%
nach 1 Jahr noch 90%
nach 2 Jahren noch 81%
nach 3 Jahren 72,9%
nach 4 Jahren 65,61%
nsch 5 Jahren noch 59,05%
nach 6 Jahren noch 53,14%
nach 7 Jahren noch 47,83%
nach 8 Jahren noch 43,05%
nach 9 Jahren noch 38,74%
nach 10 Jahren noch 34,87%
selbst nach 20 Jahren sind noch 12,16% und nach 30 Jahren noch 4,24% übrig. Fairer geht´s nun wirklich nicht.

Man könnte höchstens über einen anderen Steuersatz nachdenken, 20% zum Beispiel. Keine Angst, auch da ist das Vermögen nach 10 Jahren noch nicht alle.
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ConnorMcLoud
12.12.08 13:55:09
Beitrag Nr. 213
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.614 von Sexus am 12.12.08 13:51:09Allerdings kann sie nicht überprüfen, ob die genehmigten Mittel auch tatsächlich fürs Haus ausgegeben werden oder aber eben für ein dickes Auto.

Bitte hör auf damit. Das ist ja kaum noch zu ertragen was Du hier für einen Schwachsinn abläßt.
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McMillan
12.12.08 14:00:18
Beitrag Nr. 214
Schminkt euch das ab, Leute, für euch ist da nix zu holen. Ohne Arbeit wirds bei euch nix mit dem Wohlstand. ;)
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Sexus
12.12.08 14:07:06
Beitrag Nr. 215
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.638 von Borealis am 12.12.08 13:53:03"Fairer gehts wirklich nicht"

:laugh:


Nee, ist wirklich "fair", wenn mir das Kollektiv noch 4,24% lassen würde, wenn ich zuvor 100% vom meinem Eigenkapital reinstecke, damit renoviere, investiere, Arbeitsplätze und Wohnraum schaffe.
Nein, wirklich "fair". :rolleyes:


Im übrigen hast du die Auflistung wirklich schön gemacht. Hast lange dran gesessen, oder?

Nehmen wir doch mal den Anfangswert von sagen wir 100.000 Euro. Davon 10% = 10.000 Euro. Wird dieser Wert angesetzt, so ist das Vermögen nach 10 Jahren aufgebraucht. Weil 10 Jahre x 10.000 Euro p.a. = 100.000 Euro.

Du verstehst das Prinzip, oder? Nicht, daß du so endest wie Connor und nur mit einer "Ausreichend" aus dem Kurs entlassen werden mußt, wobei ich schon jetzt eher zu "Mangelhaft" tendiere.

Möchtest du von der "Mangelhaft" weg? Okay, was ist, wenn wir den Wert variabel machen, weil ja gerechter, was angesichts dieses Vorschlages der Linkspartei absolut lächerlich klingt?

Und, jetzt kommen wir zum Kern, was ist, wenn die Steuerschuld nicht frei verfügbar ist? Woher nimmt der Grundbesitzer dann das Geld um seine Steuerschuld zu tilgen?
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Sexus
12.12.08 14:10:12
Beitrag Nr. 216
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.655 von ConnorMcLoud am 12.12.08 13:55:09Du übe dich besser mal in der Prozentrechnung. Viel mehr als strassentauglich kann man deine Mathekenntnisse jedenfalls nicht nennen.
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ConnorMcLoud
12.12.08 14:18:44
Beitrag Nr. 217
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.766 von Sexus am 12.12.08 14:10:12Ich seh schon: eine Besteuerung analog der Abschreibung ist Dir nicht begreiflich zu machen. Dazu verfügst Du über zu wenig Substanz.
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Sexus
12.12.08 14:22:58
Beitrag Nr. 218
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.838 von ConnorMcLoud am 12.12.08 14:18:44Was soll ich mich mit dir überhaupt rumstreiten. Bist ja sowieso völlig beratungsresistent.

So Leute wie dich "liebe" ich wirlklich, zu allem ne Meinung, aber von nix ne Ahnung.
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ConnorMcLoud
12.12.08 14:26:29
Beitrag Nr. 219
Früher haben sich Diskussionen mit FDPlern schon deshalb gelohnt, weil sie in aller Regel hervorragend informiert waren und Faktenkenntnis hatten.
Dagegen bist Du nur ne Lachnummer. Aber Du scheinst Dir in Deiner Rolle irgendwie zu gefallen. Der Pausenclown halt. Sozusagen der Pofalla von WO.
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Sexus
12.12.08 14:32:06
Beitrag Nr. 220
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.903 von ConnorMcLoud am 12.12.08 14:26:29:laugh:

Wenn hier einer mit "Pausenclown" tituliert wird, dann bist meistens du gemeint. Als ich mich hier angemeldet habe war das schon so, und ich habe mich immer gefragt, was haben die bloß gegen den. Jetzt weiß ich es besser.

So, und nun laß gut sein. Irgendwann kann ich das Elend auch nicht mehr ertragen.
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Borealis
12.12.08 14:56:43
Beitrag Nr. 221
"was ist, wenn die Steuerschuld nicht frei verfügbar ist?"

Ist nicht schlimm, dann werden Eigentumsanteile übertragen.
Einen kleinen Freibetrag könnte man auch noch einführen, damit das Haus im Laufe der Zeit nicht ganz weg ist und der Eigentümer selber einziehen kann, wenn über ihm eine Kellerwohnung frei wird.
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Wilbi
12.12.08 15:37:52
Beitrag Nr. 222
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.838 von ConnorMcLoud am 12.12.08 14:18:44"Ich seh schon: eine Besteuerung analog der Abschreibung ist Dir nicht begreiflich zu machen. Dazu verfügst Du über zu wenig Substanz. "

Eine Besteuerung analog der Abschreibung?
Gibt es denn sowas? Wenn ja, würden ja beide Rechenbeispiele passen. Bei der sogenannten degressiven Afa wird vom jeweiligen Restwert berechnet, bei der linearen Afa vom Ursprungswert.
wilbi
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McMillan
12.12.08 16:15:54
Beitrag Nr. 223
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.196.507 von Wilbi am 12.12.08 15:37:52Lohnt sich eh nicht, über eine Steuer zu diskutieren, die nur in den Wunschträumen einiger Hardcore-Sozialisten existiert.
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ConnorMcLoud
12.12.08 18:30:09
Beitrag Nr. 224
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.196.507 von Wilbi am 12.12.08 15:37:52Noch einfacher wäre es die 25% Abgeltungssteuer auch auf Vermögen zu übertragen.
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McMillan
12.12.08 21:15:08
Beitrag Nr. 225
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.197.802 von ConnorMcLoud am 12.12.08 18:30:09Warum nicht 100%, dann würde jeder sofort kapieren, worum es geht. :D
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ConnorMcLoud
12.12.08 21:41:48
Beitrag Nr. 226
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.198.609 von McMillan am 12.12.08 21:15:08Achso, bei 25% kapierst Du es nicht. Das hatte ich nicht ahnen können.:kiss:
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Wilbi
12.12.08 21:45:11
Beitrag Nr. 227
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.196.825 von McMillan am 12.12.08 16:15:54Ja die Genossen ernten gern, wo sie nicht gesät haben. Das liegt in deren Genen (Neidkomplex).
wilbi
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ConnorMcLoud
12.12.08 21:54:19
Beitrag Nr. 228
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.198.734 von Wilbi am 12.12.08 21:45:11Da brauchst Du Dir keinen Kopf drum zu machen. Du gehörst mit Sicherheit nicht zur anvisierten Zielgruppe.:kiss:
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Wilbi
12.12.08 22:33:51
Beitrag Nr. 229
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.198.770 von ConnorMcLoud am 12.12.08 21:54:19stimmt!!!:laugh:
wilbi
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reimar
13.12.08 10:24:19
Beitrag Nr. 230
moin @ all

Das Label Sahra W. is ne billige Raubkopie von Rosa Luxemburg und hat sich sogar Friseusentechnisch so stylen lassen...;):D:cool:

Fragt sich nur, wer -in the future- zu ihrem Karl Liebesknecht wird :laugh::laugh::laugh:

Oskar wäre da mein politischer Geheimfavorit ; optisch, werbe- und kohletechnisch allerdings doch eher der Wladimir Klitschko :look::look::look:
Avatar
reimar
13.12.08 10:48:00
Beitrag Nr. 231
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.199.571 von reimar am 13.12.08 10:24:19Ns,

grad fällt mir noch Bushido ein, dessen Verstaatlichungprogramm schon ein Mehrfaches des DDR-Erwerbs gefressen hat :rolleyes:

Der soll ja ab Januar frei werden :laugh::laugh::laugh:
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Friseuse
13.12.08 18:40:22
Beitrag Nr. 232
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.199.571 von reimar am 13.12.08 10:24:19hewhoenjoysgravity ist in Thread: Eine Frau finden für HeWhoEnjoysGravity...w:o User helfen im Angebot. Lets make a deal:laugh:

Wird doch für einen Zonk gut sein:confused:



Zonk,der: ist ein rot-schwarz gemischter Mischling


http://www.stupidedia.org/stupi/Zonk
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reimar
15.12.08 13:01:58
Beitrag Nr. 233
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.200.853 von Friseuse am 13.12.08 18:40:22da sollte man doch etwas Wasser in den Wein schütten dürfen, denn bei solchen "Verkuppelungsaktionen" von hyperaktiven Boardschreibern gebe ich zu bedenken, das sie im Reallife nicht das halten könnten, was ihre Plattform-Quali- äääh Quantitäten vermuten lassen könnten :laugh::laugh::laugh:
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umkehrformation
15.12.08 20:01:47
Beitrag Nr. 234
Linke als bessere Banker?

auch Sarah W. bekommt ihr Fett weg...

http://www.contradictio.de/blog/?p=1052
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McMillan
15.12.08 23:01:20
Beitrag Nr. 235
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.208.967 von umkehrformation am 15.12.08 20:01:47Interessanter Artikel, lesenswert! :)
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23552
16.12.08 09:51:36
Beitrag Nr. 236
Ja sehr interessant.


Es ist irgendwie schade, dass man heute den Begriff "Neoliberalismus" eigentlich völlig falsch gebraucht. Nicht so, wie er entstanden, und im Grundsatz auch gemeint ist.

Interessant ist dabei, dass der Macker von Sissi (Kaiser Franz), für seine Standesgenossen zu neoliberal galt. Also eigentlich zu links. Wobei man sicher nicht vergessen darf, von welcher Stelle man das damals sah.

Neoliberalismus heißt aber eben nicht, dass jeder, auf welche Art auch imemr, Geld vedienen darf.

Neoliberalismu heißt, dass es Regeln gibt, und diese Regeln auch eingehalten werden.

Neoliberalismus ist wie ein Fußballspiel. Die Spieler spielen selbst und versuchen Tore zu schießen. Die Schiedsrichter achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden.

Was bei der Bankenkrise passierte, ist kein Neolibealismus. Die Spieler haben die Schiedsrichter vom Platz gewiesen, und haben dann ohne Regeln gespielt. Die Schiedsrichter haben sich das gefallen lassen. Das hat mit Neoliberalismus nichts zu tun.
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umkehrformation
16.12.08 11:44:21
Beitrag Nr. 237
Avatar
23552
16.12.08 12:39:27
Beitrag Nr. 238
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.212.275 von umkehrformation am 16.12.08 11:44:21Und?

Das ändert doch nichts an den Tatsachen.

Du erwartest anscheinend, dass ein Arzt, der bei einem Patienten ein Krebsgeschwür entdeckt hat, zum Medizinschrank geht, die Doppelläufige raus holt, lädt, und den Patienten erschießt.

Sicher würde er damit Erfolg haben, Da das Herz nicht mehr schlägt, das Blut nicht mehr zirkuliert, wird auch das Krebsgeschwür absterben. Operation gelungen.

Aber das ist doch nicht die Lösung.

Man beschreibt diese Krise, von der Schwere her, wie es damals 1929 war Nun denn, auch damals sind wir raus gekommen. Und heute sind wir besser vorbereitet, als 1929
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McMillan
16.12.08 12:59:07
Beitrag Nr. 239
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.212.880 von 23552 am 16.12.08 12:39:27Vor allem ist heute die Reaktion auf die Krise eine ganz andere.
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Borealis
16.12.08 13:06:23
Beitrag Nr. 240
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.212.880 von 23552 am 16.12.08 12:39:27"Nun denn, auch damals sind wir raus gekommen. Und heute sind wir besser vorbereitet, als 1929"

Vergiß nicht hinzuzufügen, wie "wir" damals da wieder rausgekommen sind, mit massiven Investitionen in die Kriegsvorbereitung durch einen gewissen Gröfaz.
Wenn wir diesmal schon besser vorbereitet sind, kann´s ja bald losgehen.
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Bernd_das_Brot
16.12.08 13:24:32
Beitrag Nr. 241
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.213.075 von McMillan am 16.12.08 12:59:07seltsame Deflation?





Musik 2,3,4 kein Eisberg weit und breit




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umkehrformation
16.12.08 14:54:01
Beitrag Nr. 242
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.212.880 von 23552 am 16.12.08 12:39:27Du solltest Dir das mal ganz anhören.

Was sind denn die Tatsachen?

Tatsache ist, daß dieses System notwendigerweise (also nicht wegen individueller Verfehlungen) immer wieder Krisen hervorbringt, die für die Mehrheit der Betroffenen extrem lebensgefährlich sind.

Mal ganz abgesehen vom tagtäglichen Dienst am Gewinn und nicht am Gebrauchswert.
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umkehrformation
16.12.08 18:33:18
Beitrag Nr. 243
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.212.880 von 23552 am 16.12.08 12:39:27Das Bsp mit dem Kranken und dem Arzt hinkt, wie viele Beispiele, ist aber nicht untricky.

Wer sich drauf einläßt den Kapitalismus mit dem Patienten gleichzusetzen, ist in der moralischen Falle, weil wer will schon einen Menschen töten.

Es mag Dumme geben, die darauf reinfallen, aber hier läuft das nicht.
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Friseuse
16.12.08 19:17:01
Beitrag Nr. 244
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.208.967 von umkehrformation am 15.12.08 20:01:47Die Macht des Geldes schwindet:rolleyes:

Häh:confused:

Die wo mit ohne Geld haben wohl nicht unter einer zu großen Machtfülle zu leiden:confused:

Und überhaupt ist das mal wieder tautologischer Strunz. Begrifflichkeiten werden als gesetzt genommen und am Ende kommen die Theoretiker mit ihren Anfangsaxiomen als Aussage um die Häuser. Solche Argumentationen sind ab 2 Promille verständlich, vorher nicht und wahr werden sie eh nicht.

Was wollen diese Worte sagen:confused: Das Finanzsystem zerstört sich selbst

Voll die Lüge. Heli-Ben macht den Hahn jetzt richtig auf:laugh: selbst die EZB verlässt ihre Kleinkrämerei. Alles wird größer, blasiger, keine drei Jahre und der Dax strebt von einem Höchstkurs zum nächsten Höchstkurs.

Krise ermöglicht die Geburt von Zukunft, Lösung von der Vergangenheit. Die Transformation von Zentralbankgeld in realwirtschaftliche Gütermärkte dauert halt, die von der Zinsspitze zu Aktienkursen auch.

Wo ist das Problem:confused:
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Nannsen
16.12.08 19:19:42
Beitrag Nr. 245
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.213.130 von Borealis am 16.12.08 13:06:23:confused:

Wenn wir diesmal schon besser vorbereitet sind, kann´s ja bald losgehen.

besser????? oder anders???

wenn es "besser" wäre, würde sich dieses "besser" nach erreichen des schlaraffenlandes beweisen lassen.

wenn wir vorsichtshalber von "anders" aufgestellt sprechen, glauben wir daran, dass nach einer künstlichen geldmengen explosion (blow-off) eine stabilisierung auf sehr hohem niveau möglich sein könnte.

Leider hat es dies in der weltgeschichte so noch nicht gegeben, dass eine blase als blase dauerhaft stabilisiert werden konnte. irgendwie ging dann doch die luft raus.

Ich verfolge deine beiträge und stimme im wesentlichen überein.
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23552
16.12.08 19:28:08
Beitrag Nr. 246
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.216.434 von umkehrformation am 16.12.08 18:33:18Das Beispiel ist keien moralische Falle.

Der Kapitalismus hat uns zu einem Wohlstand geholfen, wie es kein anderes System geschaffen hat. Wenn sich daraus Auswuchse bilden, die den Kapitalismus schaden, dann müssen diese Geschwüre beseitigt werden. Nicht mehr.

Es mag Dumme geben, die darauf reinfallen, aber hier läuft das nicht.

Es gibt Dumme, die es nicht kapieren.
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umkehrformation
16.12.08 20:02:39
Beitrag Nr. 247
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.216.777 von Friseuse am 16.12.08 19:17:01Wenn Du schon Widerworte gibst, dann bitte ordentliche Zitate und ordentliche Widerlegung.

Sonst ist das nur Begriffsfrisur.
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umkehrformation
16.12.08 20:09:18
Beitrag Nr. 248
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.216.865 von 23552 am 16.12.08 19:28:08Wer genau was vom kapitalismus hat ist schon einer befassung wert.

Aber das mal dahingestellt.

Dein Argument: jetzt gibts mehr Reichtum als früher,

mag ja sein, aber das kann einem doch nicht verbieten (dein "nicht mehr"), mal zu analysieren worin der kapitalismus besteht, und zwar unvoreingenommen und nicht unter dem verdikt, das alles schlechte ja NUR Auswüchse sein dürfen (in der Analyse)

++

wenn man per bsp kapitalismus als mensch setzt, hat man schon im ausgangspunkt des Bsps die nichtbeseitigung postuliert, daher moralische falle

wie gesagt so nicht.
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23552
16.12.08 20:40:53
Beitrag Nr. 249
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.217.222 von umkehrformation am 16.12.08 20:09:18Es ist keine moralische Falle, jemanden, durch ein Bildnis etwas begreifbar zu machen.

Dafür ist eine Metapher da.

Wenn Auswüchse des Kapitalismus sich als falsch erwiesen haben, müssen diese Auswüchse beseitigt werden. Es wäre aber quatsch, deshalb den ganzen Kapitalismus zu verdammen.

Du hast eine verklemmpte Moralvorstellung.
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umkehrformation
16.12.08 20:55:25
Beitrag Nr. 250
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.217.557 von 23552 am 16.12.08 20:40:53das bild taugt aber nix

warum habe ich belegt

du hast erneut das argument ausgelassen warum es nur auswüchse sind.

hör dir den vortrag in aller länge an, dann weißt du warum es keine auswüchse sind.
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Friseuse
17.12.08 16:30:05
Beitrag Nr. 251
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.217.163 von umkehrformation am 16.12.08 20:02:39In der Zitateansammlung und seiner Verhackstückung ist keinerlei Realitätsbegriff oder auch nur -ansatz erkennbar. Im Paraleluniversum denkt es sich geschlossen anders, verbohrt und verbittert. Problem der historischen Linken wird ihr Theorieverbleib bleiben, die Verknüpfung mit Realität ist zart bis fehlend und daraus strömt pseudointellekter Gefühlssermon.

Utopien, Visionen, Ziele fehlen schon, man braucht schon nicht mehr an der Realitätsverknüpfung zu scheitern wie die Vorgänger. Man beschränkt sich gleich auf Kritikastertum und bröselt sich im schlauen Gewand ein Feindbild hin, das ist schon leidlich schwächlich.

Die Finanzkrise bietet für diese historischen Relikte eine Megabühne und sie verkacken jeden Ansatz, finden das breite Einfallstor nicht. Dabei fragt die Welt heute jeden Willi.
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umkehrformation
17.12.08 16:34:30
Beitrag Nr. 252
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.223.803 von Friseuse am 17.12.08 16:30:05Das mit den Promille trifft eher auf Dich zu.

Jetzt zitier doch mal wenigstens ein einziges Argument aus dem Vortrag und sag was deiner Meinung daran falsch sein soll. Bist Du dazu in der Lage?

++

"Die linken"... wie Du andem Einstiegstext gemerkt haben müßtest, das war einfachstes Deutsch, wird hier gerade auch die gängie Linke kritisiert.

Aber ja , es ist so einfach mit den Schubladen...
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umkehrformation
17.12.08 16:39:24
Beitrag Nr. 253
Und an die stillen Mitleser, die an der Sache wirklich interessiert sind, hier ein schöner akustik-Link, der VWL-Argumente und Marx-Theoretisches prüft..

http://www.archive.org/details/MarxContraVwl-VortragVonRolfR…
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Blume_des_Propheten
17.12.08 18:22:26
Beitrag Nr. 254
Ich finde, Sarah Wagenknecht ist sehr intelligent und gebildet.
http://www.sahra-wagenknecht.de/
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umkehrformation
17.12.08 18:35:43
Beitrag Nr. 255
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.224.970 von Blume_des_Propheten am 17.12.08 18:22:26Uiuiu da ist jemand auf einem Niveau unterhalb der Sesamstrasse, deren Hauptdarsteller immerhin noch fragten: wieso weshalb warum...

Hallo Mister Blümchen: kennst Du den Begriff "Argument" ???
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umkehrformation
17.12.08 18:40:11
Beitrag Nr. 256
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.223.803 von Friseuse am 17.12.08 16:30:05Das muß abschließend zu Dir gesagt werden:


Zuviel Haarspray im Hirn?

"Die Welt fragt jeden Willi" ???

Die Welt??? Was ist das für ein Subjekt? Jedenfalls keines der auf der Welt agierenden. Und noch anders gesagt, glaubst Du wirklich, daß die Staaten, die derzeit gegeneinander um den geringsten Schaden für den jeweiligen Staat (das ist was anderes als das Wohlergehen der Insassen) konkurrieren, also ihre Macht stärken wollen, ernsthaft auf Vorschläge von Kritikern warten, geschweige denn
diese ernsthaft prüfen?

Auf so etwas kommen nur bedingungslose Untertanen.
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23552
17.12.08 18:56:36
Beitrag Nr. 257
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.217.690 von umkehrformation am 16.12.08 20:55:25Was da passierte sind nur Auswüchse. Der Kapitalismus hat vorher gut funktioniert, und er wird auch weiter gut funktinieren.

hör dir den vortrag in aller länge an, dann weißt du warum es keine auswüchse sind.

Das ist Quatsch, was das erzählt wird. Glaubst du alles was man dir vorsetzt.
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umkehrformation
17.12.08 19:15:33
Beitrag Nr. 258
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.244 von 23552 am 17.12.08 18:56:36Du hast es wirklich nichtdrauf, mitzubekommen was gesagt wird, weil Du vor lauter Schubladen und Untertanenmitmacherverstand nicht mehr neutral sehen kannst.

1. Klar funktioniert der Kapitalismus gut, das ist ja das Schlimme,
sein Funktionieren bedeutet ja den Schaden für die Mehrheit inklusive verseuchter Umwelt etc.
2. Krisen innerhalb der Funktion des Kapitalismus sind leider nicht seine Krisen, sonder ein notwendiger Bestandteil seines Funktionierens.
3. Ziemlich erbärmlich von Dir, mit dem "glaubst Du alles" Kalauer Dich um jedes Argument des Audio-Beitrages zu drücken.
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McMillan
17.12.08 20:51:10
Beitrag Nr. 259
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.224.970 von Blume_des_Propheten am 17.12.08 18:22:26Ich finde, Sarah Wagenknecht ist sehr intelligent und gebildet.

Das wohl eher nicht, aber zum Ausgleich wird sie im Bett eine Niete sein. :laugh:
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McMillan
17.12.08 20:53:35
Beitrag Nr. 260
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.434 von umkehrformation am 17.12.08 19:15:33Daß die Mehrheit unter dem Kapitalismus leidet, ist eine von den armen Schluckern gern verbreitete Lüge. In Wahrheit sind die Armen und Erfolglosen deutlich in der Minderheit. Deshalb funktioniert das System ja so gut. :D
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23552
17.12.08 21:04:20
Beitrag Nr. 261
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.434 von umkehrformation am 17.12.08 19:15:33Dann gehörst du also in diesem schlimmen System zu den wenigen Privilegierten. Also ein Ausbeuter.

Nach deiner Theorie dürftest du ansonsten gar nicht wissen, was ein PC ist, oder gar das Internet. Du hättest gar nicht das Geld, und die Ruhe, dich hier zu äußern.

Wenn die Mehrheit des Volkes so arm wäre, dass sie sich nichts leisten können, wieso kann die Mehrheit dann hier soviel Gesülze von sich geben, was sie nur mit Geräten machen können, die es im Sozialismus für die Masse gar nicht zu Verfügung stehen würde. Wäre die Mehrheit so arm wie du beschreibst, müssten sie, statt das Geld für einen Compuer ausgeben, notwendige Lebensmittel kaufen.

Der Luxus eines Computers für jeden hätte es im Sozialismus gar nicht gegeben. Die sozialistische Industrie hätte wahrscheinlich auch eine Lieferzeit von 20 Jahren für einen PC.
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23552
17.12.08 21:20:14
Beitrag Nr. 262
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.434 von umkehrformation am 17.12.08 19:15:33Das ist einfach nur lachhaft.


Welche Argumente meinst du.

Nenne die entsprechende Aufnahme und die Minutenangabe, und das Argument was du meinst.

Dann bekommst du auch eine konkrete Antwort. Erwarte aber nicht, dass du dir das hier so einfach machst, einfach ein paar Aufnahmen reinzusetzen, und man soll dann auf jeden Satz eine Erwiderung bringen. Werde konkret, dann werde ich es auch.

Ansonsten bleibe ich pauschal dabei: "Alles die üblichen Plattitüden." Ist das eigentlich eien Sozi-Genkrankheit?
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umkehrformation
18.12.08 00:54:36
Beitrag Nr. 263
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.226.301 von 23552 am 17.12.08 21:20:14eine sozi-genkrankheit...

aha ein rassist outet sich.

+++


zum vortrag: ich finde alles richtig.´von 0:00 bis 2:00
sag du doch einfach ein argument welches du falsch findest und warum

++

platitüden..

Du hast wirklich nicht eine sekunde reingehört. das unterscheidet sich absolut von allem anderen linken gedudel.

++

übrigens an alle, die mir hier dummdreist einen reinwürgen wollen.
es geht nicht darum, Euch Apologeten zu überzeugen, ganz im gegenteil, anhand von Euren Aussagen ist es ein leichtes, zu zeigen, daß das dafürsein anscheinend NUR SO geht, daß man jedes Argument der von mir angeführten Analyse meidet wie der Teufel das Weihwasser.
Eine schöne Kenzeichnung der Qualität des Dafürseins - nur mit Dummheit möglich....

nehme ich/ wir gerne an
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umkehrformation
18.12.08 01:02:52
Beitrag Nr. 264
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.226.205 von 23552 am 17.12.08 21:04:20Anscheinend meinst Du mit der BILD-Version Deines Feindbildes JEGLICHE Befassung mit einem Gedanken vermeiden zu können.

An alle sachlich orientierten Mitleser:

1. Welcher Gedanke aus der verlinkten Kritik Kritik am Kapitalismus ist damit widerlegt, daß es ein staatliches Lager gegeben hat, welches sich dem normalen Geschäftsgang entzogen hat? WAS die da drüben gemacht haben, ist damit weder thematisiert noch erklärt worden, sondern schlicht als identisch und einzig mögliche realisierbare Variante einer egal wie gearteten Kritik gedanklich gesetzt. SEHR BILLIG: Machst Du nicht meins, verorte ich Dich in meinem Feindbild. Der deutsche Bürger ist schon sehr kriegstauglich.
2. kein PC etc...
naja, dummerweise haben die da drüben es verdammt lange gegen die Atomkriegsdrohung der NATO ausgehalten, alles ohne PC...
was hätten die bloß MIT PC geschafft...
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umkehrformation
18.12.08 01:05:27
Beitrag Nr. 265
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.226.205 von 23552 am 17.12.08 21:04:20Noch ein Nachtrag zu Deiner gedanklichen Logik:

Wer was vom Systenm hätte, dürfe gar nichts dagegen sagen.

Schau an, was für ein Wahrheitskriterium. Nicht der Inhalt des Gedankens macht die Stimmigkeit aus, sondern der persönliche Nutzen.

Vielen Dank für die Offenbarung Deiner theoretischen Brutalität.
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23552
18.12.08 09:46:27
Beitrag Nr. 266
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.227.226 von umkehrformation am 18.12.08 01:05:27Der persönliche Nutzen treibt uns doch alle voran. Sicher sollte man dabei gesellschaftliche Regeln verletzen. Aber trotzdem ist es der persönliche Nutezn, der uns vorantreibt.

Das war übrigens schon so, als wir noch in Fell gekleidet durch die Pampa liefen, um ein Mammut zu jagen. Auch das haben wir aus persönlichem Nutzen gejagt.

Nun ein kurzes Beipspiel aus den Hörspielen, das mir spontan einfällt.

Es wird behauptet, dass das Geld kein einfaches Tauschobjekt mehr ist. Begründet wird es dadurch, dass man eben nurn och mit Geld tauschen kann, und nicht mit anderen Dingen. Will man etwas haben, benötigt man unbedingt Geld.

1. Ist das nicht richtig, da du durchaus, solltest du Brot haben wollen, zum Bäcker gehen, und deine alte Nachttischlampe als Tausch anbieten. Das Problem ist nur, dass er vielleicht schon eine Nachttischlampe hat, und deine nicht braucht. Er würde dir aber ein Brot geben, wenn er du ihm dafür ein neues Backblech geben könntest. Nun, das hast du aber nicht.

Das du nicht mehr selbst jagen darfst, um dir Fleisch zu besorgen, liegt nicht am bösen Kapitalismus, sondern einfach daran, dass,sollte auf einem Gebiet wie Deutschland 80 Millionen Menschen wieder mit dem Speer in den Wald laufen, um sich das Essen zu besorgen, bald alles Getier wege wäre. Wir müssen unsere Nahrungsbeschaffung nun mal, bei der Menge von Leuten, etwas organisieren. Und dazu brauchst du Geld. Wie schon erwähnt, was nützt dir das Brot beim Bäcker, wenn er deine Nachttischlampe nicht braucht. Der Bäcker hattte kein Mehl, wenn der Müller vielleicht als Gegenleistung eine Pferdekutsche benötigen würde, die der Bäcker aber gerade nicht hat. Mit Geld bekommt man alles auf einen Nenner.

Geld ist im Grunde immer ein Tauschobjekt. Daran ändert auch nichts, dass einige mehr davon haben, und andere dafür arbeiten lassen. Die Welt ist zu kompakt, als dass wir alle aleine vor uns hinarbeien könnten. Damit würde man auch keine Massenware herstellen können, die wir aber benötigen.

Persönlicher Nutzen war schon immer die Triebkraft etwas zu tun. Auch als man noch Bilder in Höhlen malte, und noch nicht wusste, was Marx irgendwann mal über das Kapital schreiben würde.

Auch im Kapitalismus gibt es Regeln. Wenn diese Regeln gebrochen werden, oder sogar, bleiben wir bei dem Beispiel des Fußballspiels, die Spieler die Schiedsrichter einfach vom Platz schicken, dann ist das Fußballspiel trotzdem keine schlechte Sache. Nur das die Spieler selbst die Regeln bestimmen, ist ein Auswuchs der beendet werden muss. Man kann auch das Beispiel mit dem Körper (Krebsgeschwür) bringen. Das ist egal.

So ich habe dir ein Beispiel aus dem Quatsch genannt. Wenn du noch mehr willst, dann nenne gefälligst ein ganz bestimmten Punkt, und hör auf allgemein vor dich hin zu reden.


Warum gehst du eigentich arbeiten. Tust du das, um deinem Chef zu gefallen, oder aus persönlichem Nutzen?
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McMillan
18.12.08 09:52:08
Beitrag Nr. 267
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.056 von 23552 am 18.12.08 09:46:27Warum gehst du eigentich arbeiten.

Viele der Unzufriedenen, die hier jeden Tag nach Haaren in der Suppe des Kapitalismus suchen, gehen doch gar nicht arbeiten.
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umkehrformation
18.12.08 10:47:36
Beitrag Nr. 268
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.056 von 23552 am 18.12.08 09:46:27Es ist immer wieder sehr schön und vielsagend, daß die Apologeten gegen die Kritik am allgemeinen Geschäftsgang, also dem was tagtäglich passiert und auf dem alles basiert, NUR Beispiele anführen können, die sicher möglich sind, aber eben NICHT die Regel.

Zum Jagen: Daß Grundbesitz und Waffenrecht etc NUR DAZU in der Welt wären, um eine geordnete Nehrungsmittelversorgung zu gewährleisten...
Junge das ist Kabarett, trittst Du damit auch auf?

Da tobt sich der Untertanenverstand so richtig aus, alles was es gibt, verplausibilisiert er sich damit, daß es eigentlich dazu da wäre, ihm ein schönes Leben zu besorgen. Und da es nun mal vorhanden ist (besagte Regeln etc) will er sich absolut NICHTS anderes vorstellen können, weswegen jede Kritik an den besteheneden regeln nicht immanent gesehen und bewertet sondern gleich der Kritiker als Verfechter ÜBERHAUPT KEINER Regeln hingestellt wird.

Daß die Mehrheit der Leute arbeiten geht, weil man anders kaum was für sich tun kann, enthält gleich mehrere logische Schnitzer.
+ steht es nicht im Belieben der Leute ob sie auch arbeiten können, ob man sie läßt, ist also ein Verweis auf einen anderen als von Dir behaupteten Zweck des hiesigen Arbeitens.
+ zweitens (und ist schon wieder der gedankliche untertan am werk wie im vorigen punkt) geht es in der kritik nicht um arbeit überhaupt sondern um die art der hiesigen arbeitsorganisition, zu welchem zweck etc...
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umkehrformation
18.12.08 10:50:58
Beitrag Nr. 269
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.108 von McMillan am 18.12.08 09:52:08was für ein wahrheitsbegriff:

als ob die richtigkeit eines arguments von der tätigkeit der person die es vorbringt abhängt...

das war wie schon gesagt wie gesagt nicht für hetzer wie dich sondern für die interessierten
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McMillan
18.12.08 11:03:26
Beitrag Nr. 270
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.622 von umkehrformation am 18.12.08 10:50:58Es ist nun mal eine Tatsache, daß Arbeitslose, Arme, Sozialschmarotzer und Globalisierungsverlierer die weit überwiegende Mehrheit der "Systemkritiker" stellen. Sie kommen schlicht und einfach mit ihrer persönlichen Situation nicht zurecht. Und anstatt ihre Situation zu ändern, hetzen sie in Assi-Kneipen, Szenetreffs für Neonazis und Internetforen über "das System". Ich sag das alles mal so ganz ohne Wertung, ob du dazu gehörst, weiß ich nicht, aufgrund deines rigiden Verhaltens halte ich das allerdings für gut möglich. Im übrigen habe nicht ich dich, sondern du mich angesprochen, eine Diskussion mit Usern wie dir halte ich nämlich für sinnlos.
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Metrik
18.12.08 11:06:11
Beitrag Nr. 271
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.056 von 23552 am 18.12.08 09:46:27*
"Persönlicher Nutzen war schon immer die Triebkraft etwas zu tun. Auch als man noch Bilder in Höhlen malte..."



Ja. man geht heute davon aus, dass sich auch die Kunst als evolutionärer Vorteil dem Menschsein zugesellt hat.
Quasi als Kunst-Gen. Das malende Männchen dokumentierte mit seinen Bildern nonverbal - ähnlich dem
Radschlagen eines Pfaus (Imponiergehabe) - dass es genug Ressourcen hat, um neben dem Jagen noch
genug wenig Nützliches leisten zu können.

Wettbewerbsvorteil beim Werben - und beim Umworben sein: Auch Literarische Größe, z.B. Die Fähigkeit des
Geschichtenerzählens ließ auf gute Geisteskräfte schließen, Phantasie - Dinge, die schon damals wichtig
waren zum Überleben. Gut, wenn man einen klugen Partner sein eigen nennen konnte. Eine(r), der/die
nicht nur rennen konnte, sondern auch wusste, in welche Richtung... :D
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umkehrformation
18.12.08 11:16:00
Beitrag Nr. 272
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.746 von McMillan am 18.12.08 11:03:26Du verwechselst schlicht und einfach den Punkt INHALT der Kritik mit dem Punkt welche PERSON äußert die Kritik.

DAS auseinanderzuhalten sollte doch nicht so schwer sein.
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Sexus
18.12.08 11:45:41
Beitrag Nr. 273
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.579 von umkehrformation am 18.12.08 10:47:36Es steht im Belieben der Leute, arbeiten zu gehen. Nicht im Belieben der Leute steht es allerdings zu recht, auf Kosten anderer nicht arbeiten zu gehen.

Desweiteren läßt dich jeder arbeiten. Die Behauptung, Dritte würden dieses verhindern wollen, ist blanker Unsinn. Es ist nur die Frage, wieviel Motivation ein Mensch mitbringt, einer Arbeit auch nachzugehen, und -falls er sich überqualifiziert fühlt, was ja mitunter immer wieder durchsickert- diese Arbeit nötigenfalls als Basis für spätere, qualifiziertere Tätigkeiten anzusehen.
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Sexus
18.12.08 11:58:39
Beitrag Nr. 274
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.777 von Metrik am 18.12.08 11:06:11Das Imponiergehabe des Pfauen ist nicht weniger nützlich als das Jagen bwz. bei dieser Gattung das Aufspüren von Nahrung. Evolutiv erfüllt es den wichtigen Zweck, den Fortbestand der Art zu sichern. Ein Pfau befindet sich im Wettstreit mit anderen, was Darwin "survival of the fittest" genannt hat.

Für den Menschen gilt dieses Prinzip nicht weniger. Ein Höhlenmaler, der sich besonders gut ausdrücken konnte, hatte womöglich einen evolutiven Vorteil gegenüber seinen weiblichen Artgenossen. Nicht weniger als ein Geschichtenerzähler, sofern diese Tätigkeiten als kulturell bedeutsam angesehen wurden.

Und letztlich kann man Darwin auch auf politische, gesellschaftliche und soziale Strukturen anwenden, so etwa beim Betrachten der Systeme Sozialismus und Kapitalismus. Der Sozialismus hat verloren. Evolutiv war er immer schon dem Untergang geweiht, da er nicht zu bieten vermochte, was der Kapitalismus zu bieten in der Lage war und ist. Der Tod wurde nur durch die Plünderung sämtlicher Ressourcen der Natur und des Menschen hinausgezögert bishin zu seinem logischen Ende.
Darum handelt es sich auch um eine enorme Leistung des westlichen, also marktwirtschftlichen Systems, die Menschen, die unter einem sozialistischen System zu leben und zu leiden hatte, in ihrem Lebensstandard auf das Niveau des Westens zu bringen. Quasi ein Zeitsprung in der Lebensqualität aus dem Fünfzigern hinein in die Neunziger. Wie ich finde, eine besondere historische Leistung der sozialen Marktwirtschaft, die ein sozialistisches System niemals hätte erbringen können.
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umkehrformation
18.12.08 12:40:15
Beitrag Nr. 275
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.229.156 von Sexus am 18.12.08 11:45:41faschistoide Äußerungen (schmarotzer)

und unglaublich dreiste Falschwiedergabe von Arumenten
(dritte würden das verhindern - wo ist von dritten die rede)
und dreiste Lüge (jeder läßt einen arbeiten)

Du scheinst das berufsmäßig zu machen
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23552
18.12.08 12:44:33
Beitrag Nr. 276
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.228.579 von umkehrformation am 18.12.08 10:47:36Es ist immer wieder sehr schön und vielsagend, daß die Apologeten gegen die Kritik am allgemeinen Geschäftsgang, also dem was tagtäglich passiert und auf dem alles basiert, NUR Beispiele anführen können, die sicher möglich sind, aber eben NICHT die Regel.

Ich hatte dir vorgeschlagen, dass du ein Thema aus den Vorträgen raussuchst, und darüber redne wir. Das hast du abgelehnt, sondern mir die Entscheidung überlasssen. Da du nicht wolltest, hast du selbst schuld, wenn ich nicht das rausgesucht habe, was du gerne wolltest.

Zum Jagen: Daß Grundbesitz und Waffenrecht etc NUR DAZU in der Welt wären, um eine geordnete Nehrungsmittelversorgung zu gewährleisten...
Junge das ist Kabarett, trittst Du damit auch auf?


Du merks aber auch gar nichts. Wann und wo habe ich behauptet, dass Grundbesitz und Waffenrect nur dazu in der Welt sind um geordenter Nahrungsaufnahme zu gewährleisten.

Kannst du überhaupt lesen?


Und da es nun mal vorhanden ist (besagte Regeln etc) will er sich absolut NICHTS anderes vorstellen können, weswegen jede Kritik an den besteheneden regeln nicht immanent gesehen und bewertet sondern gleich der Kritiker als Verfechter ÜBERHAUPT KEINER Regeln hingestellt wird.

Was willst du eigentlich. Du kritisierst das System und hälst es für falch? Kannst du eigentlich noch was anderes, als hier rumzupupsen? Wenn ich das Autofahren kritisier, muss ich Alternativen anbieten. Von dir kommt nichts.

Ich komme auf das Thema zurück, was ich, aus dem Hörspiel mir rausgesucht habe. Wenn einer sich beschwert, dass das Geld allgegenwärtig ist, und man nur mit Geld in diseser Gesellschaft leben kann, dann muss die Alternative aufgezeigt werden. Die Alternative wäre Tauschhandel, so wie es unsere Vorfahren vor 10.000 Jahren getan haben. bei 80 Millionen Menschen alleine auf dem Gebiet der BRD wäre das ein ziemliches hin und her gehetze, umd gerade das in der Hand zu haben, womit man dann beim Bäcker Brot eintausshen kann.


Daß die Mehrheit der Leute arbeiten geht, weil man anders kaum was für sich tun kann, enthält gleich mehrere logische Schnitzer.
+ steht es nicht im Belieben der Leute ob sie auch arbeiten können, ob man sie läßt, ist also ein Verweis auf einen anderen als von Dir behaupteten Zweck des hiesigen Arbeitens.
+ zweitens (und ist schon wieder der gedankliche untertan am werk wie im vorigen punkt) geht es in der kritik nicht um arbeit überhaupt sondern um die art der hiesigen arbeitsorganisition, zu welchem zweck etc...


Auch das ist absoluter Käse. (fast) Jeder muss arbeiten, um Leben zu können. Das ist übrigens keine Erfindung des Kapitalismus. Auch das Jagen hinter einem Mammut hat ein Neandertaler wohl nicht als Hobby, sondern als Arbeit empfunden. Die Arbeit hat sich in den letzen 10.000 Jahren nun mal etwas geändert. Wobei die heutige Arbeit wohl nicht so auf die Knochen geht, wie das Jagen hiner einem Mammut. Theortetisch könnte man na klar erlauben, dass die Menschen auch heute wieder auf Jagd gehen, um sich ihr Essen zu besorgen. Aber wie schon erwähnt. Bei 80 Millionen Deutschen wären die Wälder bald leer.

Die Arbeitsorganisation läßt sich wohl kaum, bei der Menge von Leuen, anders bewältigen. Wieviel Autos schaffen wir, wenn jeder selbst vor sich hin in der Garage so etwas zusammen bastelt.

Auch was die Arbeitsorganisation betrifft, hat gerade der Kapitalismus ein System geschaffen, was

1. doch sehr human ist (Wir arbeiten wenige und haben mehr davon, als wir jemals hatten.

2. effektiv ist. Wir schaffen viel, so das jeder was bekommen kann.
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23552
18.12.08 12:49:45
Beitrag Nr. 277
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.229.668 von umkehrformation am 18.12.08 12:40:15Wer läßt dich nicht arbeiten?

Und wenn niemand arbeit hat, die er dir geben kann, kannst du dich doch immer noch selbstständig machen.

Du kannst von einem Bäcker nicht verlangen, dass er dir Arbeit gibt, wenn er keine für dich hat. Er kann nun mal nur so viele Brötchen herstellen, wie er auch verkauft (oder zu Nachttischlampen eingetauscht) bekommt.

Das heißt doch aber nicht, dass er dich daran hindert zu arbeiten.
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umkehrformation
18.12.08 12:53:31
Beitrag Nr. 278
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.229.710 von 23552 am 18.12.08 12:44:33machen wir es punkt für punkt

"Es ist immer wieder sehr schön und vielsagend, daß die Apologeten gegen die Kritik am allgemeinen Geschäftsgang, also dem was tagtäglich passiert und auf dem alles basiert, NUR Beispiele anführen können, die sicher möglich sind, aber eben NICHT die Regel.

Ich hatte dir vorgeschlagen, dass du ein Thema aus den Vorträgen raussuchst, und darüber redne wir. Das hast du abgelehnt, sondern mir die Entscheidung überlasssen. Da du nicht wolltest, hast du selbst schuld, wenn ich nicht das rausgesucht habe, was du gerne wolltest."

Das Argument ist, daß ein (auch denkbares bzw. mal vorkommen könnendes) Beispiel keine Widerlegung davon ist, daß heutzutage
Tausch nur noch mit Geld geht. Da es hier um die Erklärung der Grundlage eines Systems geht, kann nicht eine Singularität ein Einwand sein.

++

Jagen

"Das du nicht mehr selbst jagen darfst, um dir Fleisch zu besorgen, liegt nicht am bösen Kapitalismus, sondern einfach daran, dass,sollte auf einem Gebiet wie Deutschland 80 Millionen Menschen wieder mit dem Speer in den Wald laufen, um sich das Essen zu besorgen, bald alles Getier wege wäre. Wir müssen unsere Nahrungsbeschaffung nun mal, bei der Menge von Leuten, etwas organisieren. Und dazu brauchst du Geld. Wie schon erwähnt, was nützt dir das Brot beim Bäcker, wenn er deine Nachttischlampe nicht braucht. Der Bäcker hattte kein Mehl, wenn der Müller vielleicht als Gegenleistung eine Pferdekutsche benötigen würde, die der Bäcker aber gerade nicht hat. Mit Geld bekommt man alles auf einen Nenner.
"

a. widersprichst Du Dir im Finalsatz gerade selber (Punkt vorher)
b. nicht jeder darf jagen, ... ich habe genau das benannt, wie es realisiert wird... du willst es sehen als versorgungsleistung

soweit erst mal
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McMillan
18.12.08 13:30:47
Beitrag Nr. 279
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer nicht arbeiten gehen will, findet immer Gründe für seine Untätigkeit, auch Gründe dafür, warum die Welt angeblich so ungerecht ist.
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umkehrformation
18.12.08 13:34:23
Beitrag Nr. 280
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.230.148 von McMillan am 18.12.08 13:30:47Taugt leider nicht zur Beurteilung der Qualität der vorgebrachten Argumente / Gründe.

An Dir merkt man den Standpunkt des Menschenmaterial-Verwenders.
Die Leute sollen arbeiten gehen, zuviel Denken schadet nur - hatten wir doch schon mal....
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Borealis
18.12.08 13:54:02
Beitrag Nr. 281
Der vorsintflutliche Tauschhandel ist ja nicht die einzige Alternative zum Kapitalismus.
Gegen die Verwendung von Geld spricht ja nichts.
Es muß bloß unterbunden werden, daß man ohne eigene Leistung nur mit Geld wieder Geld verdienen kann. Dann haben wir eine nichtkapitalistische Marktwirtschaft.
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McMillan
18.12.08 13:58:13
Beitrag Nr. 282
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.230.172 von umkehrformation am 18.12.08 13:34:23Die Leute sollen arbeiten gehen, zuviel Denken schadet nur - hatten wir doch schon mal....

Klar sollen die Leute arbeiten gehen, und wenn sie darüber nachdenken, ist ihnen das auch klar. Leider denken nicht alle nach, und deshalb gibts immer wieder Leute, die meinen, es ginge auch anders. Dafür braucht man aber Kapital, und das haben die nicht, weil sie nicht arbeiten bzw. sparen wollen. So einfach ist das.
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McMillan
18.12.08 14:04:08
Beitrag Nr. 283
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.230.340 von Borealis am 18.12.08 13:54:02Es muß bloß unterbunden werden, daß man ohne eigene Leistung nur mit Geld wieder Geld verdienen kann.

Dann verdienen die Leute halt Geld mit der Überlassung von Grund und Boden, Produktionsmitteln oder Gütern. Daß die zeitweise Überlassung von Dingen, die wertschöpfend sein können, bezahlt werden muß, ist schon immer so gewesen, weil dem eine innere Logik innewohnt. Wer z. B. früher Saatgut verliehen hat, verzichtete für die Zeit der Leihe auf die Erträge aus der Aussaat, das ließ er sich natürlich bezahlen. Wenn sowas verboten gewesen wäre, hätte er logischerweise nix verliehen.
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Borealis
18.12.08 15:54:27
Beitrag Nr. 284
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.230.404 von McMillan am 18.12.08 14:04:08"ist schon immer so gewesen"
Dann ist es ja höchste Zeit, das zu ändern.

"Wer z. B. früher Saatgut verliehen hat, ... , das ließ er sich natürlich bezahlen."
Der bekam nach der Ernte die gleiche Menge Korn wieder zurück und kein Krümel mehr. Er hat sogar noch extra für die Lagergebühren bei der "Bank" bezahlt (die will ja auch nicht für lau arbeiten). So hat das Korngiro im alten Ägypten jahrtausendelang funktioniert.
Wem das nicht ausreicht, und der ohne "Zinsen" auf`s Verleihen verzichtet, der kann den Getreidekörnern ja beim Vergammeln zuschauen.
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Nannsen
18.12.08 16:40:23
Beitrag Nr. 285
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.231.514 von Borealis am 18.12.08 15:54:27:confused:

soweit ich informiert bin, wurde das korn o.ä. im kollektiv angebaut und gelagert.

somit eine völlig andere ausgangssituation als bei den meinetwegen gerade seßhaft gewordenen vormals nomadisierenden ( aus einem kollektiv,dem stamm kommenden) einzelnen bauern.

erst dieser einzelne, für sich selber verantwortliche ist nun erst der entscheidene ausgangspunkt für die folgende kulturgeschichte der menschheit mit dem verhältnis gläubiger/schuldner und den alles entscheidenen zins als risikoprämie.
denn für sich selbst verantwortlich (ohne das kollektiv des stammes) sein heist vorsórge treffen-und das heist voraus denken lernen.
Die ernte, die dieser vorausplanende erste bauer anbaut, muss also so bemessen sein, dass er sowohl genug für den winter zur ernährung, als auch genug zum aussaht im frühjahr übrigbehält.

das heist, er produziert mehr, als er im moment selber verwenden kann. in der menschheitsgeschichte war dies der entscheidene durchbruch, denn erst mit der mehrproduktion entstand eigentum, weil er diese überschussernte sowohl tauschen als auch verkaufen konnte.

Entscheidender aber war, dass er mitgliedern seiner gemeinschaft, die meinetwegen durch eine misswirtschaft, fehlernte oder durch feuer in einer notlage waren, diesen mit seinen eingelagerten überschüssen aushelfen konnte.
Denn erst der überschuss von meinetwegen korn ermöglicht die abgabe einer bestimmten menge an einem anderen.

nun ist es menschlich nachvollziehbar, dass, wenn jemand einen anderen etwas leiht, dass dieses aus der hand geben ein verlustrisiko bedeutet, denn ich kann mir als herausgeber nicht sicher sein, wie der andere mein eigentum behandelt und ob ich es überhaupt wiedersehe.
aus dieser logischen sicht heraus entstand natürlicherweise zunächst die risikoprämie, das heist, ich gebe dir 5 säcke und bekomme aus deiner daraus erwachsenden ernte 6 säcke zurück. ein sack als meine risikoprämie und belohnung.
gleichzeitig übte der nun auf den schuldner lastende zwang zur produktion und zur tilgung seiner schuld einen notwendigen leistungsdruck aus.
erst durch das verhältnis schuldner/gläubiger heraus entwickelte sich die schrift zum festhalten des vereinbarten, die gesetze, bzw. regeln des vereinbarten usw.

somit hat das alles entscheidende schuldner/gläubiger verhältnis und der daraus entstehende zinsdruck die menschheit überhaupt erst aus der stammesgesellschaft zur staatsbildung vorangebracht. anhand der römischen geschichte, die in den sümpfen bei rom mit einzelnen seßhaft gewordenen bauern begann, kann man, wenn man denn will, dies sehr gut nachvollziehen.

Selbstverständlich wollte der mensch niemals tauschen, also wie dämliche kinder einen rostigen nagel gegen einen anderen rostigen nagel usw. sondern immer etwas besitzen und festhalten, das heist etwas erwerben, was in seinen augen einen höheren wert hatte als das, was er dafür geben wollte.
die tausch idee ist schon deshalb ein unausrottbarer blödsinn, weil sie nicht der natur des menschen entspricht.
Somit ist das jetzige papiergeld nichts weiter als einen umlauffähig gemachte schuld, mit der nicht getauscht wird, sondern mit der eine andere schuld, z.b. beim kauf, der kaufpreis, durch bezahlen abgelöst wird.

der zins als prämie und leistugsdruckmittel ist deshalb die grundlage unserer kultur bis heute.
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Nannsen
18.12.08 17:00:48
Beitrag Nr. 286
:confused:

ich möchte hinzufügen, dass ich es bewusst nicht kommentiere, ob diese kultur nun etwas gutes oder etwa schlechtes ist.

entscheidend ist die erklärung, weshalb die menschheit innerhalb relativ kurzer zeit diesen entwicklungssprung machen konnte.

wenn wir uns des besseren verständnisses wegen den zeitraum unserer existenz als ein metermaß vorstellen, dann sind dort vielleicht 2 mm unsere bekannte geschichte wie ich sie erklärt habe.
denn vorher war ohne jeglichen druck zur mehrproduktion oder zur wesentlichen vorsorge, weil die großfamilie, der stamm etc. als kollektiv füreinander einstand.
das reichte zum überleben auf niedrigstem niveau, aber nicht zur weiterentwicklung.

Deshalb ist für mich z.b. sozialismus immer nur, der anpassungsfähigen menschlichen natur wegen, ein vegetieren auf stammesgeschichtlichen niveau mit der tendenz zur ständigen rückentwicklung.
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Borealis
18.12.08 17:55:28
Beitrag Nr. 287
Übrigens hat eine Leihe generell kostenfrei zu erfolgen (sonst wäre es eine Miete oder Pacht).
"Durch den Leihvertrag wird der Verleiher einer Sache verpflichtet, dem Entleiher den Gebrauch der Sache unentgeltlich zu gestatten." §598 BGB
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Nannsen
18.12.08 19:03:38
Beitrag Nr. 288
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.232.645 von Borealis am 18.12.08 17:55:28:confused:

aha...

soll das heissen, du hast nicht begriffen, warum es mir ging????
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23552
18.12.08 19:05:50
Beitrag Nr. 289
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.231.514 von Borealis am 18.12.08 15:54:27Das bei verderblicher Ware andere Regeln gelten, hat eine gewisse Logik. Wenn er es nicht verliehen hätte, wäre es inzwischen vergammelt, und er hätte einen Verlust gemacht. Durch das Verleihen hat er das Risiko des Verlustes verhindert. Also hat er dadurch, dass er das Getreide verliehen hat doch einen Gewinn gemacht.

Das ändert aber nichts daran, dass, sollte man erst eine Fabrik bauen, wenn man das Geld selbst erspart hat, eine Fabrik wohl nie gebaut wird. Wenn ich einem Geld leihe, damit er eine Fabrik bauen kann, verdient der Kreditnehmer, durch mein Geld, wenn die Fabrik fertig ist. Es gibt keinen Grund dafür zu sorgen, dass er an meinem Geld verdient, ich aber nicht.
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23552
18.12.08 19:11:08
Beitrag Nr. 290
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.229.811 von umkehrformation am 18.12.08 12:53:31Ich widerspreche mich nicht.

Wir könenn nicht mehr, wie unsere Vorfahren leben. Dazu sind wir zu viele auf einen Haufen. Also müssen wir produktiver arbeiten, als hinter den paar Tieren noch herzulaufen, die in der freien Natur sind. Es würde uns auch wenig helfen, wenn jeder seine eigene Kuh hat. Wo bitte in einer Großstadt?. Also muss die Arbeit aufgeteilt werden. Einer sorgt für viele Kühe, ein anderer für Getreide. Wieder ein andere baut den Traktor damit das Getreide, und auch die Kuh, dann von A nach B transportiert wird. Und um das alles unkompliziert am Laufen zu halten, wird das Geld benötigt. Daher ist die Aussage von dem Redner völlig schwachsinnig, wenn er sich beschwert, dass es schlimm ist, dass wir vom Geld abhängig sind.
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umkehrformation
18.12.08 19:18:21
Beitrag Nr. 291
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.233.296 von 23552 am 18.12.08 19:11:08antworte doch bitte auf meine antworten zu deinem langen statement
und komm jetzt nicht mit allgemeinplätzen. wer hat denn behauptet, daß es völlig OHne regeln etc gehen soll (das habe bereits
schon mal geschrieben, daß du dir da eine schimäre aufbaust)
es geht halt drum welche regeln zu welchem zweck
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umkehrformation
18.12.08 19:22:09
Beitrag Nr. 292
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.233.296 von 23552 am 18.12.08 19:11:08wenn es ums geld geht geht es eben nicht um gebrauchswerte. selbige werden nur als mittel zum zweck (geld) genutzt. daher unterbleibt diverses anproduktion daher wird auch mal viel zu viel produziert daher wird die umwelt versaut weil kosten

und das findet der redner wie auch ich scheiße weil ein widerspruch zu einer vernünftigen produktion
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Nannsen
18.12.08 19:54:06
Beitrag Nr. 293
:confused:

zunächst sollte man sich klar darüber sein, was denn damit damit gemeint sein könnte, wenn man von geld spricht, weil sich erst daraus das verständnis des zins ableiten läßt.

Somit wird im gleichen atemzug der blödsinn der geldmenge verständlich.

Deshalb ist auch die angebliche erfindung des geldes zur erleichterung des tauschhandels absurd.

wenn man den begriff geld auf das reduziert, was es ist, nämlich nichts als einen verbriefte forderung, das heist eine umlauffähig gemachte schuld, dann bewegt sich euro diskussion auf einer völlig anderen ebene.

nehmen wir doch ein praktisches beispiel: wir setzen uns alle zusammen an einem tisch und beschließen, weil wir uns alle gut kennen und einander vertrauen, sofort neues geld zu schaffen.
wie das??? wir machen uns gegenseitig zahlungsversprechen und halten die bedingungen auf einem bierdeckel fest. ich nannsen schulde wem auch immer hiermit 100000 euro, zahlbar dann am soundsovielsten usw, und so fort. der schuldschein ist damit ein zahlungsversprechen, es ist geld.

nur, wenn du mit diesem bierdeckel zum bäcker gehst, wird man dir dafür keine brötchen verkaufen wollen, weil man weder den aussteller, also mich, noch den übergeber des bierdeckels kennt und daher nicht traut.
was nun???

ganz einfach, wir versuchen den bierdeckel oder wechsel, also das zahlungsversprechen, umlauffähig zu machen, indem wir eine notenbank dazwischensetzen, die diesen wechsel mit einer bestimmten gebühr (keine zinsen)(diskont oder lombard) ankauft.
dieser bierdeckel ist damit legales geld, eingeteilt in die entsprechenden banknotieretn scheine mit jeweils zwei wichtig aussehenden unterschrifetn darauf. holt mal so einen lappen aus eurer tasche und ihr seht, tatsächlich, nichts als eine urkunde, oder schuldschein.

es sind endlich diese wunderbaren knisternden banknoten, mit denen wir alles kaufen, wohlgemerkt kaufen, nicht tauschen wollen, denn diese scheine sind und bleiben schuldscheine, dahinter stehe ich armer kerl und muss mich fürchterlich abplagen, damit ich zum vereinbarten zeitpunkt meinen schuldschein durch reale zahlung/leistung ablösen kann.

Daraus ergibt sich schlicht und einfach, dass die ominöse geldmenge nicht als eine menge verbriefter schulden sind. Also forderungen gegen irgedjemanden, der fürchterlich schwitzt und sich anstrengt um diese abzulösen.
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23552
18.12.08 21:16:31
Beitrag Nr. 294
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.233.385 von umkehrformation am 18.12.08 19:22:09Was heißt es wird viel zu viel produziert.

Na klar wird mehr produziert, als benötigt wird. Welche Frau braucht (zum überleben) schon 20 Kleider und noch mehr Paar Schuh. Auch den PC brauchen wir nicht unbedingt. Auf jeden Fall nicht im Privathaushalt. Und ein Fenseher ist auch nicht unbedingt Lebensnotwendig.

Und wenn man ganz ehrlich ist. Wieviel Familien brauchen wirklich unbedingt ein Auto. Die, die in einer Stadt leben und dort auch arbeiten, und das sind die meisten) können auch mit dem ÖPNV fahren.

Vor 15 Jahren waren Leute mit Handy Angeber, Aufschneider. Heute fühlen die Leute sich nackt, wenn sie kein Handy bei sich haben.

Willst du das alles abschaffen?


Ist dein Computer nicht eigentlich auch überflüssig? Warum hast du ihn dann?
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umkehrformation
18.12.08 21:34:30
Beitrag Nr. 295
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.234.411 von 23552 am 18.12.08 21:16:31Hast Du nen Hackenschuß?
Lies doch einfach mal nur was dasteht und interpretier nicht gleich alles auf BILD_Niveau.

schon mal was von unverkäuflichen Auto-Halden gehört Butterberg etc...

Aber es zeigt dem neutralen Mitleser daß Apologie des Kapitalismus wirklich nur mit Dummheit zu haben ist.
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Nannsen
18.12.08 21:40:26
Beitrag Nr. 296
:confused:

Schade, leider etwas spät heute, sonst würde ich euch noch etwas vom zinsdruck erzählen und warum der kapitalismus die menschen unter segensreichen erfolgszwang setzen muss.

ich habe die hoffnung nicht aufgegeben, euch doch noch in die offenen arme des kapitalismus sicher hinein zugeleiten.

Gestern habe ich einen von zeugen jehovas wieder auf den rechten weg gebracht. 6 std. intensive gehirnwäsche und er war wieder zurechtgepolt.
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Bernd_das_Brot
18.12.08 21:54:00
Beitrag Nr. 297
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.234.613 von Nannsen am 18.12.08 21:40:26LOL :laugh:

:cool:
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umkehrformation
18.12.08 23:18:50
Beitrag Nr. 298
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.234.613 von Nannsen am 18.12.08 21:40:26Ich denke es reicht wenn Du weiter einen vom Pferd erzählst...
Dann mußt Du Dich nicht am roten Faden orientieren, sonst gerietest Du glatt noch ob des farbbezogenen Adjektivs in Kommunismusverdaccht
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23552
19.12.08 11:42:33
Beitrag Nr. 299
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.234.563 von umkehrformation am 18.12.08 21:34:30Du bist der Dumme mit dem Hackenschuss

Autohalden haben wir erst seit kurzem, und das wird sich von alleine wieder klären. Es werden nämlich dann einfach weniger Autos gebaut. Auf Kosten der Arbeitsplöätze na klar. Aber das läßt sich nicht ändern.

Die Zeiten mit dem großen Butterberg sind nun auch schon einige Jahre vorbei, und wenn du glaubst, dass Subventionen an Bauern, wodurch der Butterberg entstanden ist, irgendetwas mit Kapitalismus zu tun hat, dann ist dein Hackenschuss nicht nur riesig, sondern auch nicht reparabel.
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23552
19.12.08 12:06:25
Beitrag Nr. 300
Noch mal auf deine Autohalde zu kommen.

Der Kapitalismus war das einzige System, dass es überhaupt geschafft hat, genug Autos für alle Bürger zu bauen. Wenn sich der Autokauf plötzlich, wegen einer Krise, verringert, können auch kapitalistische Firmen das nicht sofort ausgleichen. Es dauer einige Zeit, bis die Produktion verringert wird. Es wird ja schon Kurzarbeit gefahren, um dem Problem zu lösen.

Im Sozialismus hätte es auf die Autoproduktion na klar keine negativen Auswirkungen, wenn die Kundenbestellung um 20% zurückgehen würde. Im Gegenteil. Die Wartezeiten für ein Auto würden kürzer.
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umkehrformation
19.12.08 12:13:32
Beitrag Nr. 301
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.401 von 23552 am 19.12.08 11:42:33es gibt permanent auch im nahrungsmittelbereich überschüsse, Milchsee und diverses anderes, die muß man nicht aufzählen, das ist schlicht jedem bekannt, steht in der Presse, teilweise werden die sogar vernichtet, hauptsache niemand bekommt sie umsonst...

(übrigens bestätigst Du damit ja daß, wenn geld der zweck der produktion ist, eben NICHT die Gebrauchswerte der Zweck sind)

ach subventionen haben nichts mit kaitalismus zu tun - schon mal was vom begründungsstichwort marktregulierung oder erhaltung bestimmter stände/ produktionsgruppen (aber stimmt markt hat ja nicht mit kapitalismus zu tun) gehört unter dem das ablief und bei anderen (milch) abläuft...

"na klar auf kosten von Arbeitsplätzen"

Merkst Du noch was?
1. die argumentation ist die des totalen mitmachers: weil etwas so ist, ist es auch in ordnung, wenn auch leider. Die pure Existenz als Grund des Dafürseins - irre
2. das ist doch z.B einer der punkte die einen grund GEGEN Kapitalismus abgeben, daß da wegen geschäft auch mal schlicht einige existenzen verdammt eng werden.

komisch, ich dachte kapitalismus wäre das beste für die Leute
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umkehrformation
19.12.08 12:17:24
Beitrag Nr. 302
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.401 von 23552 am 19.12.08 11:42:33Der hackenschuß bei Dir begründet sich weiterhin darin, daß Du bei dem bloßen Hinweis auf Produktionsmengen an Gebrauchswerten, die wegen eines ANDEREN ZWecks eben nicht identisch mit dem Bedarf sind, und zudem auch Ressourcen verschleudern, gleich dem Kritiker in den Mund legen willst, er wäre für Bedürfnisbeschränkung.

GERADE DA, wo ich die mangelnde Erfüllung der Bedürfnisse kritisiere.

Aber wie gesagt, es soll den Mitlesern nützen, Du scheinst ja DEine Berufung in Apologie und Vernebelung gefunden zu haben, warum auch immer
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umkehrformation
19.12.08 12:20:56
Beitrag Nr. 303
Wer sich mal ganz neutral mit den theoretischen Grundlagen
befassen will, seien folgende Links empfohlen

http://www.farberot.de/texte/k1kommalt/aufbau.html
http://www.farberot.de/texte/k1kommalt/1kap.html
http://www.farberot.de/texte/k1kommalt/2kap.html

etc. indexierung ...3kap ...4kap ff
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umkehrformation
19.12.08 12:27:52
Beitrag Nr. 304
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.688 von 23552 am 19.12.08 12:06:25erstens ist der verweis auf ein empirisches faktum
"ganz viele autos" kein argument pro oder contra weil durch die empirie nie klar ist, warum und wieso es zustandekommt. dafür muß man schon mal analytisch wissenschaftlich rangehen und die notwendigkeit erstens des zustandekommens und zweitens der gtründe dafür ableiten.

zweitens ist es eine spannende frage, was in der ddr am werke war, die bloße etikettierung sizialismus, die sie gerne auch selber gemacht haben, ist noch keine wissenschaftliche analyse der zwecke die dort herrschten (war übrigens auch eine aber extrem verquere marktwirtschaft, WEIL in mehrwertübberschüssen kalkuliert wurde und nicht in gebrauchswerten) - lies mal NÖSPL-Texte von damals - horrende billigkopien kapitalistischer mechanismen

übrigens noch ein wissenschaftstheoretischer hinweis
durch den vergleich zweier empirien klärt man keine inhaltliche notwendigkeit werder der einen noch der anderen sache
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Wilbi
19.12.08 16:23:48
Beitrag Nr. 305
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.233.690 von Nannsen am 18.12.08 19:54:06"Deshalb ist auch die angebliche erfindung des geldes zur erleichterung des tauschhandels absurd."

Ich hab es damals schon geahnt, was ich doch für dusselige Berufsschullehrer und Ausbilder gehabt habe.
:laugh::laugh:wilbi
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Wilbi
19.12.08 16:29:29
Beitrag Nr. 306
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.234.563 von umkehrformation am 18.12.08 21:34:30"schon mal was von unverkäuflichen Auto-Halden gehört Butterberg etc..."

Da habe ich schon mal was von gehört.

Ich habe auch schon davon gehört, daß Besteller 6 Jahre auf eine Schrottkiste warten mußten und Butter es auch nicht immer gab, weil die an Kapitalisten gegen Bares ausgeführt wurde.
wilbi
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23552
19.12.08 17:19:58
Beitrag Nr. 307
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.904 von umkehrformation am 19.12.08 12:27:52Versuch doch mal nicht hochwissenschaftlich ran zu gehen. Mit der Wissenschaft kannst du alles beweisen - und das Gegenteil.

Theorie ist wenn du alles weißt, aber nicht warum.
Praxis ist wenn alles funkioniert, und keiner weiß warum.

Es ist Fakt, dass deine Argumentation mit den Autohalden und mit dem Butterberg schwachsinn ist.

Wie schon erwähnt, hatte/hat der Butterberg eher eine sozialistische Struktur.

Und was die Autohalden angeht, kann selbst der Kapitalismus nicht so schnelle reagieren, dass wenn der Absatz abbricht, man sofort die Produktion entsprechend runter schraubt.

Fakt ist aber, dass auch die Halden wieder abgebaut werden. Man wird die Produktion drosseln, und da wo man am Markt vorbei produziert hat, wird man die Produktion umstellen. Das dauert vielleicht ein paar Monate, und die Entwicklung eines wirklich neuen Autos dauert vielleicht ein oder zwei Jahre (im Sozialismsu würde es wohl ein oder zwei jahrzehnte dauern), aber man wird die Krise in den Griff bekommen.

Opel fährt z.B Sonderschichten, weil sein neues Auto (keine Ahnung wie es heißt) ein Renner ist.

Imn übrigen spielt es keine Rolle, ob die DDR nun echter Sozialsimus war, oder nur ein etikettierter.

Ein Problem (nicht das einzige) des Sozialismus ist, dass es keinen Anrzeiz gibt, was neues zu erfinden. Hat man was neues erfunden und das wird ein Renner, bekommt man einen warmen Händedruck und wird "Held der Arbeit", hat man was neues erfunden, und es wird ein Reinfall, wird man abgestraft, da manb Volksegentum vernichtet hat, und darf dann höchstens noch den Hof fegen. Wer sollte also das Risiko einer Veränderung wenn man dabei nur die Wahl zwischen einen Orden, und Verbannung hat. Ohne persönliche Chance gib es auch kein persönliches Risiko.

Das war und ist nun mal so. Egal was die wissenschaftlicher Theorie dazu sagt.
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23552
19.12.08 17:25:16
Beitrag Nr. 308
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.842 von umkehrformation am 19.12.08 12:20:56Mal eine ernsthafte Frage.

Was ist an diesem Auszügen "neutral."


Und es zeigt, dass wissenschaftliche Theorie ganz schön weltfremd sein kann.

Solche Manifeste gibt tausende. Selbstveständlich immer von neutralen Autoren geschrieben.
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Nannsen
19.12.08 18:54:26
Beitrag Nr. 309
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.240.047 von Wilbi am 19.12.08 16:23:48:confused:

freut mich für dich, dass dich deine ahnung damals nicht getrogen hat.
schade, dass deine berufsschullehrer wahrscheinlich schon unter der erde liegen, denn ich hätte dir noch schlüssiger zu der leisen ahnung, die du jetzt hast, beibringen können, warum eine verbriefte forderung (banknote) kein tauschmittel sein kann.

Damit hättest du diese alten zauseln noch einmal richtig beeindrucken können. zumindestens stirbst du selber nicht so doof , wie deine ausbilder. ;)
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Wilbi
19.12.08 20:51:58
Beitrag Nr. 310
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.241.419 von Nannsen am 19.12.08 18:54:26Hast Du das selbst entdeckt oder erforscht, daß Geld nicht dadurch entstanden ist, daß man seine Sachen einfacher und leichter einem Interessenten geben konnte, weil er gerade keine Erbsen da hatte die der Erwerber haben wollte, sondern nur Bohnen, die der Abgeber aber absolut nicht mochte.
wilbi
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Nannsen
19.12.08 21:06:59
Beitrag Nr. 311
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.242.185 von Wilbi am 19.12.08 20:51:58:confused:

wilbi, bei einem solchen kleinkinderwissen streuben sich mir die nackenhaare. es gibt inzwischen sehr gute litaratur, die dies eindeutig und unzweifelhaft belegen. nur, wie du sicher selber weist, mythen halten sich ewig. egal wie falsch sie sein mögen.
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23552
19.12.08 21:44:30
Beitrag Nr. 312
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.237.808 von umkehrformation am 19.12.08 12:17:24Aber wie gesagt, es soll den Mitlesern nützen, Du scheinst ja DEine Berufung in Apologie und Vernebelung gefunden zu haben, warum auch immer


Wer von uns beidern versucht hier was zu vernebeln. Das bin ja wohl nicht ich.

Es ist doch erwiesen, dass der Kapitalismus schneller sich den Bedürfnissen anpassen kann, als der Sozialismus. Auch die Autos, die zur Zeit auf Halde sind, werden benötigt werden. Sie werden nicht eingestampft werden. Im Zweifel werden sie unter Preis, zum Vorteil der Kunden, vekauft werden. Sie werden nicht verschrottet werden. Wenn der Bedarf sich innerhalb von ein paar Monaten so reduziert, werden für ein paar Monate zuviel auf dem Markt sein. Es ändert aber nichts daran dass die Autos noch auf den Markt kommen werden. Immerhin ist der Bedarf ja nicht auf 0 geschrumpft. Es ist also keine Verschwendung von Ressourcen.


Apropo Vernebelung. bis jetzt hast du, außer deiner Kritik am Butterberg (der nicht kapitalistisch entstanden ist), und an den kurzzeitigen Halden der Autos, nichts konkretes gebracht. Du vernebelst dich in theoretisches Gesülze.
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HeWhoEnjoysGravity
20.12.08 08:17:24
Beitrag Nr. 313
Bush vererbt Obama das Autodesaster
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,597695,00.html

Wer hat hier eigentlich versagt? Der Kapitalismus oder die Menschen an der Macht (u.a. Manager)?

Mit guten Leuten an der Spitze würden viele Systeme (Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, Demokratie, ...) funktionieren, weil sie eher richtige Entscheidungen auch zum Allgemeinwohl treffen. Schlechte Menschen an der Macht können dagegen das beste System in den Abgrund steuern.
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zierbart
20.12.08 09:07:18
Beitrag Nr. 314
Ehrlich gesagt , habe ich keine Ahnung , warum die westliche Gesellschaft derart verkommen ist.
Der EU Bürger wird auf einen Konsumenten degradiert , woran scheinbar das ganze System hängt.
Dekadente Massentierhaltung , Umweltweltverschmutzung , eine Menschheit , die sich wie die Karnickel vermehren , die Ressourcen der Erde kahlschlagen , - der Konsument ( Markt ) soll es regeln.

Unsere geliebte EU hat erst kürzlich beschlossen , dass bei der Hühnerhaltung 40% mehr Tiere gehalten werden können , als bisher erlaubt war. Habt ihr euch diese Quälerei mal angeschaut ?:mad:
Wer sowas live gesehen , steckt sich keine Keule mehr ins Maul !:cry:

Aus meiner Sicht ist ein Grund des Übels unser Geldsystem.
Als Exportnation exportieren wir hochwertige Waren , gegen weiche , beliebig vermehrbare Dollars.
Dazu kommt der riesige Finanzausgleich innerhalb der EU , wo Deutschland stets Zahlmeister ist.
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HeWhoEnjoysGravity
20.12.08 09:51:14
Beitrag Nr. 315
#313 Der Grund des Übels sind schlechte Menschen an der Macht und Korruption.
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Borealis
20.12.08 10:26:01
Beitrag Nr. 316
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.240.047 von Wilbi am 19.12.08 16:23:48"... was ich doch für dusselige Berufsschullehrer und Ausbilder gehabt habe"

Dusselig waren sie sicher nicht, nur angepaßt.
Solange Lehrer meist aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als weiterhin mitzuhelfen, daß die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung gemacht wird. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.
Ein Lehrer, der das System infrage stellt, gefährdet damit seinen Arbeitsplatz.
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Sexus
20.12.08 12:08:22
Beitrag Nr. 317
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.243.478 von Borealis am 20.12.08 10:26:01Dies gilt aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht für intime Einheitsschulen - auch Gesamtschulen genannt. Dort sitzt dann ein alternativer Lehrer und berichtet im Deutsch-Leistungksurs über seine Pilgerfahrten nach Santiago de Compostilla....die Gitarre liegt bereits hinter dem Lehrerpult. Nicht erdacht, sondern mir berichtet worden.

Da frage ich mich, wie junge Menschen in der Welt zurecht kommen sollen, wenn sie solche Lehrer hatten. Ich, der noch vom Humanismus schöpfen konnte und zu eigenem Denken angeregt wurde, ist zutiefst erschocken darüber, wie wenig manche Lehrer heute an Wissen mitbringen und wie oft sie ihre eigenen, mithin verworrenen Ansichten an die Schüler vermitteln.
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ConnorMcLoud
20.12.08 15:53:25
Beitrag Nr. 318
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.243.845 von Sexus am 20.12.08 12:08:22auch Gesamtschulen genannt. Dort sitzt dann ein alternativer Lehrer und berichtet im Deutsch-Leistungksurs über seine Pilgerfahrten nach Santiago de Compostilla.

Ach, deswegen also baut die CDU in NRW die Gesamtschulen aus!:eek:
Avatar
Friseuse
21.12.08 01:01:28
Beitrag Nr. 319
Avatar
niemwolf
21.12.08 08:21:42
Beitrag Nr. 320
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.242.480 von 23552 am 19.12.08 21:44:30
Autohalden haben wir erst seit kurzem,......Auch die Autos, die zur Zeit auf Halde sind, werden benötigt werden. Sie werden nicht eingestampft werden. Im Zweifel werden sie unter Preis, zum Vorteil der Kunden, vekauft werden. Sie werden nicht verschrottet werden.

Endlich jemand, der Ahnung hat und mir sagen kann, was aus den 380 ooo Autos geworden ist, die 1975 auf irgendwelchen Halden standen und zu denen jedes Jahr einige 1000 dazugekommen sind, so wie im Frühjahr 1985 alleine 60 000?
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Friseuse
21.12.08 10:37:06
Beitrag Nr. 321
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.245.896 von niemwolf am 21.12.08 08:21:42Ein Auto brachte den Hummer für Sahra, der Koch kam allerdings mit der Strapazenbahn zur Arbeit.

Und aus den Halden entstand ein neues Berufsbild, der Haldenförster:laugh:
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Sexus
22.12.08 13:45:00
Beitrag Nr. 322
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.244.566 von ConnorMcLoud am 20.12.08 15:53:25Wer hats erfunden?
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ConnorMcLoud
22.12.08 21:05:09
Beitrag Nr. 323
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.251.288 von Sexus am 22.12.08 13:45:00Die erste ausführliche Konzeption für eine Gesamtschule legte 1809 der preußische Leiter der Sektion für Kultus und Unterricht Wilhelm von Humboldt vor.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule

Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, kurz: Wilhelm von Humboldt, (* 22. Juni 1767 in Potsdam; † 8. April 1835 in Tegel) war ein deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin (heute: Humboldt-Universität zu Berlin).
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umkehrformation
23.12.08 00:32:29
Beitrag Nr. 324
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Friseuse
24.12.08 17:31:17
Beitrag Nr. 325
Dann wünsche ich Sahara-Sahra flotte Gedanken, Umkehrformation weniger Halbsätze und größere Nachbarschaft von Beschreibung und Schlußfolgerung, W:O Usern Entspannung und aus neuer Kraft zeitige Anspannung für neue Taten.

Glück auf
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Sexus
27.12.08 14:13:43
Beitrag Nr. 326
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.254.975 von ConnorMcLoud am 22.12.08 21:05:09Bravo. Du kannst also googlen.

Nur soll die Zahl der Gesamtschulen in NRW nicht erhöht werden. Worum es geht, ist die Einführung bzw. Erweiterung der sogenannten Verbundsschulen, also der Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen.
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Friseuse
06.02.09 01:55:35
Beitrag Nr. 327
Sind die Linken ins Kloster gezogen:laugh: fällt denen selbst bei einer Finanzkrisensteilvorlage kein Text ein:confused:

Schwach:(
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Sexus
06.02.09 11:19:37
Beitrag Nr. 328
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.524.190 von Friseuse am 06.02.09 01:55:35Ja was hast du denn erwartet? Daß die Linken nur Schaumschläger sind, hat sich gestern wieder im hessischen Landtag gezeigt als sie unbedingt einen Vizepräsidenten haben wollten, der ihnen formal überhaupt nicht zustand. Also wird ein Antrag eingebracht, der von den anderen Fraktionen einstimmig abgelehnt wird, Sitzungsunterbrechung, dann wieder ein Antrag auf Erweiterung des Präsidiums, welcher erneut von allen Fraktionen abgelehnt wurde......die Linken kosten nur Zeit und Geld. Denn so ein erweitertes Präsidum hätte wieder eine Stelle mehr bedeutet, die der Steuerzahler bezahlen hätte müssen.
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Friseuse
06.02.09 13:06:04
Beitrag Nr. 329
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.525.961 von Sexus am 06.02.09 11:19:37Die leben seit Jahren die Gysi-Nummer mit den kurzen Beinen und dem großen Maul. Texte für H4-Plattenbewohner und die privat fett eingehamsterten Taler sind so fett:cry: die werden bei obskuren Anlagen verklatscht oder zu Hummer mit Partnersponsoring:laugh:

Das Sein bestimmt das Sein:laugh: besonders bei fehlendem Bewusstsein:laugh:

Allgemein fehlt Politik der marktwirtschaftliche Lösungsansatz, sollen mal die Plätze der Nichtwähler in den Parlamenten leer bleiben und die staatlichen Transferzahlungen nicht geleistet werden. Mancher Zoo kann sich dann mehr bunte Vögel leisten, die erfreuen vielleicht sogar:confused:

Von einer Linken erwartet die Welt eh keine praktischen Lösungen. Müssen die in ihrer Zielsetzung schon kränkeln:rolleyes: in der Vision luschen:confused:

Sind die auf Rente:confused:
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Borealis
08.02.09 15:50:11
Beitrag Nr. 330
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Friseuse
09.02.09 11:19:02
Beitrag Nr. 331
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.636 von Borealis am 08.02.09 15:50:11:laugh::laugh::laugh:
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Sexus
09.02.09 11:22:45
Beitrag Nr. 332
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.636 von Borealis am 08.02.09 15:50:11Ddie Linken verpennen einfach alles. Die haben ja nichtmal geahnt, daß die Mauer fällt, bis ihnen die Steine auf die Köpfe plumpsten.
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Friseuse
13.02.09 14:46:49
Beitrag Nr. 333
Sahara Sahra gabs gestern im Fernsehen, hab leider oder Gott sei Dank nur den Anfang gesehen.

Kauder brachte sie gleich auf die Palme, sehr nett zu sehen. Bei dem hoffnungslos überforderten SPD-Linken mußte ich abschalten, gabs noch was:confused:
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insti
13.02.09 14:55:02
Beitrag Nr. 334
diese Frau agiert wie unter Hypnose

beängstigend:eek:
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Wilbi
13.02.09 14:59:47
Beitrag Nr. 335
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.022 von insti am 13.02.09 14:55:02Ein Paradebeispiel für Unbelehrbarkeit
wilbi
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insti
13.02.09 15:02:24
Beitrag Nr. 336
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.071 von Wilbi am 13.02.09 14:59:47die wurde irgendwann mal so programmiert und läuft und läuft und läuft bis in alle Unendlichkeit so weiter...

beängstigend ...:eek:
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tls72
15.02.09 12:07:15
Beitrag Nr. 337
Quelle: spiegel-online, 08.02.2009:

"Hunderttausende demonstrieren gegen Chávez
Venezuelas Präsident Hugo Chávez will unbegrenzt wiedergewählt werden dürfen und hat deshalb ein Verfassungsreferendum anberaumt - die Opposition macht dagegen mobil: Rund 600.000 Menschen protestierten in Caracas.

Caracas - Vor dem Verfassungsreferendum über eine unbegrenzte Wiederwahl des Präsidenten haben in der venezolanischen Hauptstadt Caracas am Wochenende mehr als 600.000 Menschen gegen den Amtsinhaber Hugo Chávez demonstriert. Dies berichtete die Zeitung "El Nacional" im Internet unter Berufung auf einen Veranstalter.


REUTERS
Demonstration in Caracas: Chávez will unbegrenzt wiedergewählt werden
Demonstranten schwenkten die Nationalflagge und Transparente gegen die Verfassungsänderung. Am 15. Februar entscheiden 16 Millionen wahlberechtigte Venezolaner per Verfassungsreferendum, ob der Staatsführer unbegrenzt wiedergewählt werden darf, oder ob die Ära Chávez 2013 gemäß der Verfassung nach zwei Amtszeiten endgültig zu Ende ist.

Ein erstes Referendum in dieser Sache war im Dezember 2007 gescheitert. Gegen das Referendum am 15. Februar gab es in den vergangenen Wochen massive Studentenproteste, die teils von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst wurden. Trotz enormer Mobilisierungsbemühungen kann sich Chávez einer Mehrheit für eine Zustimmung zum Referendum nicht sicher sein...."

Das kriegt Hugo schon hin. Gregor, Sahra und Oskar haben ihrem Freund zwischenzeitlich sicher erklärt, wie man ein einstimmiges Wahlergebnis hinkriegt! :laugh:
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Friseuse
27.04.09 06:59:04
Beitrag Nr. 338
Sahara Sahra war aktiv und hat vor dem Rentnerparlament geredet. Finanzmarktstabilität sei ein öffentliches Gut und das geht gut mit mehr Eigenkapital und das stellt der Staat und am Ende die Vergesellschaftung der Finanzbranche.

Die Frau ist schon ein Event, kann sich He Who... bewerben:D
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Friseuse
04.07.09 15:45:11
Beitrag Nr. 339
Sahara-Sahra mit Prof.Sinn in der Zeithttp://www.zeit.de/2009/27/Streitgespraech-Sinn-Wagenknecht

Sinn findet sich teils in der Erklärung von Vergangenheit, bei der Stellung von Zukunft may be im nächsten Leben.

Oder auch nicht:confused: wer weiß:laugh:
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Waldsperling
04.07.09 16:00:20
Beitrag Nr. 340
Ich hoffe, Sarah hat dem Unsinn die Fresse poliert.
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Friseuse
13.07.09 16:25:59
Beitrag Nr. 341
Der geht der Text aus:(

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BrianBrain
13.07.09 17:35:58
Beitrag Nr. 342
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.518.582 von Friseuse am 04.07.09 15:45:11Sahra Wagenknecht: Das ist Schönfärberei. Alle seriösen Institute gehen davon aus, dass wir nächstes Jahr über fünf Millionen Arbeitslose haben werden. Die Krise ist noch lange nicht vorbei, im Gegenteil: Es wird noch weiter runtergehen.

Sie scheint short gegangen zu sein... :cool:
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Friseuse
28.09.09 11:54:54
Beitrag Nr. 343
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.562.668 von BrianBrain am 13.07.09 17:35:58Die ist long auf der aktuellen Hummerliste http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/W…
Vier Jahre Bundestag


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