Charts, Trends und Branchen 2009 - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 01.01.09 17:57:11 von
    mickym

    neuester Beitrag 01.01.10 19:43:35 von
    mickym
    Beiträge: 442
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    mickym
    schrieb am 01.01.09 17:57:11
    Beitrag Nr. 1 (36.288.831)
    Hallo Atze :) und alle anderen stillen Mitleser,

    Dir erst mal und natürlich auch allen anderen ein erfolgreiches Börsenjahr 2009 :)

    Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr weiter Durchhalten und unsere Depots mit den von uns selbst gewählten Strategien weiter durchhalten. Wir gehen ja nun in 2009 bereits in das 6. Jahr und auch wenn die Performance immer noch zu wünschen übrig lässt ;) - so habe ich gerade in diesem Forum, schon einige Depots kommen und gehen sehen. ;)

    Da dies ein Forum für Depotbesprechungen ist, bleibt der Schwerpunkt auf unseren Musterdepots - wobei natürlich - insbesondere Dank Atze2 :kiss: - auch weiterhin eine Menge an Infos mit schönen Charts den neuen Thread schmücken soll und natürlich weiter Raum für Diskussionen bleibt.

    Meine Handlesstrategie mit Aktien aus 16 Segmenten mit jeweils einem Einzelwert, die nach der realtiven Stärke ausgesucht werden, bleibt weiter unverändert (Segmentgrösse im Moment: 1300 €).
    Die Handelsstrategie ist im Detail hier beschrieben: http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm

    Zustätzlich werden noch Zertifikate auf den DAX gehandelt. Die Details wurden ja in den Vorgängerthreads bereits erläutert, aber ich habe mal die Gewinne anhand der folgenden Charts dargestellt.




    Zustätzlich folgt dann noch die letztes Jahr praktizierte "Follow Up Strategie in der Folgewoche, wenn die 1000 Punkte Strategie erfolgreich war.



    Zue Zeit steht die Zertifikatsampel auf "GELB", d.h. in Warteposition bis sich wieder ein Trend ergibt - entweder die Wiederaufnahme des Abwärtstrends oder die Trendwende. ;)

    Insgesamt schaut meine Musterdepotperformance über die vergangenen 5 Jahre wie folgt aus:



    Zum Schluss noch unsere Historie der Threads der vergangenen Jahre:


    Thema: Charts, Trends und Branchen 2008: http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1136841-701-710/c… Die Threadnummer kann ich bei dem neuen Design leider nicht mehr finden. :mad:

    Thema: Charts, Trends und Branchen 2007: Thread: Charts, Trends und Branchen 2007

    Thema: Charts, Trends und Branchen 2006: Thread: Charts, Trends und Branchen 2006

    Thema: Charts, Trends und Branchen 2005: Thread: Charts, Trends und Branchen 2005

    Thema: Charts - und Elliottwellen, Trends und Branchen 2004: Thread Thread: Charts - und Elliottwellen, Trends und Branchen 2004


    Also auf ein gutes ertragreiches Jahr 2009!




    Gruss Mic :)
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    mickym
    schrieb am 01.01.09 18:21:56
    Beitrag Nr. 2 (36.288.896)
    So hier noch mal die Threadhistorie in der richtigen Reihenfolge:

    2002-2004:
    Branchen für die Baisse oder den Baerenmarkt ??? : Thread: Branchen für die Baisse oder den Baerenmarkt ???

    2004:
    Charts - und Elliottwellen, Trends und Branchen 2004: Thread: Charts - und Elliottwellen, Trends und Branchen 2004

    2005:
    Charts, Trends und Branchen 2005: Thread: Charts, Trends und Branchen 2005

    2006:
    Charts, Trends und Branchen 2006: Thread: Charts, Trends und Branchen 2006

    2007:
    Charts, Trends und Branchen 2007: Thread: Charts, Trends und Branchen 2007

    2008:
    Charts, Trends und Branchen 2008: Thread: Charts, Trends und Branchen 2008
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    Atze2
    schrieb am 01.01.09 18:23:19
    Beitrag Nr. 3 (36.288.902)
    Hi Mic, :)

    auch ich wünsche Dir und allen, die hier mal vorbeischauen, ein



    In der 2. Jahreshälfte 2008 habe ich meine Strategie wieder abgeändert und hoffe nun, dass ich damit künftig auf längere Sicht gesehen ein Plus-Ergebnis erzielen werde.

    Da es eine reine LONG-Strategie ist, muß ich mir ja was einfallen lassen, damit ich nicht zum Bären-Futter werde. :laugh:




    Hier nun meine Zusammenfassung bezüglich der Strategie:



    Hier im Detail der Einstieg (vice versa der Ausstieg)



    Wenn der DAX also über der 38-Tage-Linie bleibt, MUSS ich spätestens am Dienstag zum Xetra-Schluss ein Depot eröffnen.

    Um die reale Jahresperformance 2009 zu bestimmen, halte ich hier meinen Musterdepotstand zu Anfang des Jahres fest:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    0,00 €
    18.235,19 €

    100,00 %
    0,00 %
    91,18 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 0,00 €
    - 1.764,80 €

    - 0,00 %
    - 8,82 %
    Gesamt – 1.764,80 €
    – 8,82 %


    DAX am Jahresende 2008 zum Vergleich: 4.810,20

    Eine Prognose über den DAX-Verlauf erspare ich mir. Ich weiß es einfach nicht. :rolleyes::laugh::D:confused:

    Die deutsche Wirtschaft schrumpft. So viel ist für 2009 absehbar. Die Vorhersagen der Ökonomen – und inoffiziell auch die der Bundesregierung – liegen bei einem Minus von zwei bis vier Prozent.

    Ich weiß absolut nicht, wie der DAX mit so einer Vorhersage umgeht. :D Ich lasse mich mal überraschen. ;)

    Dann hoffen wir mal, dass es für uns ein erfolgreiches und schönes Jahr 2009 wird. :)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 01.01.09 18:35:23
    Beitrag Nr. 4 (36.288.924)
    Hi Atze :)

    Hier nochmal der Versuch den 2008er Link hier einzustellen:

    2008:
    Charts, Trends und Branchen 2008: Thread: Charts, Trends und Branchen 2008

    ---------------

    Ansonsten hoffe ich mal, dass Du nun mal nächste Woche einsteigen musst. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Oakatzl
    schrieb am 01.01.09 19:35:47
    Beitrag Nr. 5 (36.289.048)
    ein frohes Neues

    Lesezeichen *
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    Atze2
    schrieb am 02.01.09 11:08:21
    Beitrag Nr. 6 (36.290.745)
    Hi Mic, :)

    weißt Du, was der Verkaufsrenner in den USA zum Jahresende war? :D



    Die US-Bürger reagieren auf die Wirtschaftskrise und erhöhen die Sparquote.
    In Washington wird das Sparschwein zum Verkaufsschlager. :laugh:
    (sie scheinen ihren Banken wohl auch nicht mehr zu vertrauen). :rolleyes:

    Händler in den USA sprechen von einem Trend. „Die Leute wollen unbedingt ihr Geld zusammenhalten“, sagt Erin Mara von Homebody, einem Geschenkartikelladen in Washington. Bei amazon.com hat die Nachfrage nach Kleintresoren sprunghaft zugenommen. Eine Marke sei von Verkaufsrang 2755 auf 260 vorgerückt.

    Diese Nachfrage nach Sparschweinen und Tresoren hat einen ernsten Hintergrund. Die US-Konsumenten geben ihr Geld nicht mehr so leicht aus und legen etwas auf die hohe Kante. Im November sparten die Amerikaner 2,8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Noch im April war die Sparquote in den USA bei null Prozent gelegen.

    Ökonomen befürchten, dass die Sparquote mit dem Zusammenbruch des Immobilienmarktes und den drastischen Verlusten auf den Aktienmärkten weiter steigt. Gerade jetzt würde die Konjunktur eine fundierte Inlandsnachfrage und privaten Konsum benötigen. Eine steigende Sparquote sei dagegen Gift für die Konjunktur.

    Die Sparquote ist in den USA traditionell niedrig. Zuletzt war sie im Jahr 1982 so hoch, als die US-Wirtschaft durch zwei Rezessionen beeinträchtigt war. Damals belief sich die Sparquote auf 11,2 Prozent. :eek:

    Europa spart mehr
    In Europa sind solche Werte dagegen nicht so ungewöhnlich. In Deutschland bezifferte die Bundesbank die Sparquote mit 11,4 Prozent und prognostiziert für 2009 zwölf Prozent. In Österreich wird ebenfalls traditionell viel gespart. Die Sparquote lag zuletzt bei 11,8 Prozent.
    http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,90172

    ----------------------------------------

    Wie man sieht, ist bei den US-Bürgern noch viel Luft bis zur Sparquote von 1982. Damals fing nach einer laaaangen Seitwärtsbewegung erst die Hausse an, d.h.,als die Sparquote am höchsten war.



    Für mich ist das ein weiteres Indiz, dass es 2009 ein ganz schwieriges Aktienjahr wird (nervige Seitwärtsbewegung ?).

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.01.09 16:37:15
    Beitrag Nr. 7 (36.293.008)
    Hi Atze :)

    Nun in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es doch klar, dass sich die Leute in "reale" Werte stürzen.

    Sparschweinchen sind ja süss, aber das Problem ist wohl wie immer, wirtschaftliche Unsicherheit und damit auch Verlust des Arbeitsplatzes.

    Insofern zeigt ja der Chart genau, welche Assets in der jeweiligen Periode gerade "IN" ist.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.01.09 18:01:37
    Beitrag Nr. 8 (36.293.820)
    Hi Mic, :)

    irgendwann erwischt es auch den besten Börsianer.... ;)

    Warren Buffett im Sog der Finanzkrise
    Seine Anlagestrategie machte ihn zum zeitweise reichsten Mann der Welt. Doch die Finanzkrise verschont auch eine Investment-Legende nicht: Der Wert von Warren Buffetts Firma Berkshire Hathaway ist im vergangenen Jahr um 32 Prozent eingebrochen. Schuld sind fallende Kurse im Portfolio und riskante Wetten.:rolleyes:



    DÜSSELDORF. "Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde", mit Weisheiten wie dieser ist der US-Investor Warren Buffett, 78, mit seiner Firma Berkshire Hathaway zum zeitweise reichsten Mann der Welt geworden. Nun aber wirkt Buffetts Zitat wie ein unbeabsichtiger Appell an die eigenen Aktionäre: Der Wert der ruhmreichen Investmentgesellschaft ist im vergangenen Jahr um 32 Prozent eingebrochen - der tiefste Fall seit drei Jahrzehnten. Kostete eine Berkshire-Aktie Ende 2007 noch stolze 141 600 Dollar, bekam man sie am 31. Dezember 2008 für nur noch 96 600 Dollar. 2007 war der Wert noch um 29 Prozent gestiegen.

    Kleiner Trost für Buffett: Der Vergleichsindex Standard and Poor's (S&P) 500 ist im selben Zeitraum um 38 Prozent und damit noch stärker eingestürzt, der Dow Jones um 34 Prozent. Und so kann Berkshire immerhin melden, den S&P zum 14. Mal in 20 Jahren übertroffen zu haben. Die Finanzkrise schmälert neben Aktienkursen eben auch die Ansprüche - selbst die von Investment-Legenden.

    Den Großteil der Verluste hat Buffett laut der Nachrichtenagentur Bloomberg im vergangenen Quartal eingefahren, als die Rezession viel von dem Wert der Berkshire-Investments auffraß, die sich zum 30. September noch auf 76 Mrd. Dollar beliefen. Zwar sollen die offiziellen Bilanzzahlen erst in ein paar Wochen veröffentlicht werden. Doch angesichts der Tatsache, dass die meisten der Top-Beteiligungen Buffetts in den vergangenen drei Monaten zweistellig verloren haben, dürften die Berkshire-Aktionäre nicht erfreut sein: Die Top-Anlage Coca-Cola fiel um 14 Prozent, die Nummer zwei Wells Fargo um 21. ConocoPhilips brach gar um 29 Prozent ein.

    Neben den bröckelnden Unternehmenswerten im Berkshire-Portfolio dürften auch Buffetts milliardenschwere, langfristige Wetten auf Aktienindizes auf den Kurs gedrückt haben. Der Investor hat weltweit Wetten auf vier Indizes laufen,:eek: etwa auf den Standard & Poor's. Investoren gaben Buffett demnach 4,85 Mrd. Dollar dafür, dass er sie absichert, sollten die Indexstände dramatisch fallen. In diesem Fall müsste er den Geldgebern ab 2019 bis zu 36 Mrd. Dollar zurückzahlen. Sollten die Märkte aber steigen, hat Buffett ein gutes Geschäft gemacht.

    Solcherlei Wetten machen die Berkshire-Anleger zunehmend nervös,;) da in der Finanzkrise auch Unmögliches möglich werden kann. Als warnendes Beispiel gilt der japanische Nikkei-Index, der 1989 noch 39 000 Punkte erreichte. Heute liegt er unter 9000 Punkten. Während Buffett im November besorgten Investoren versprach, noch transparenter bei seinen Geschäften zu sein, verdreifachte sich im vergangenen Quartal der Preis für Absicherungen von Berkshire-Geschäften. Solche Credit Default Swaps spiegeln das Vertrauen der Anleger wider - je höher der Preis, desto niedriger die Zuversicht.

    Anleger rechnen nun offenbar mit einem weiter sinkenden Berkshire-Kurs. Die Zahl der Leerverkäufe jener Titeln war laut Daten von Bloomberg zuletzt so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr. Bei Leerverkäufen wetten Anleger auf fallende Kurse.

    Optimistisch wie immer gibt sich freilich Buffett selbst. Die allgemeinen Kurseinbrüche, sagte er im November bei "Fox Business Network", machten "keinen Unterschied". So etwas sei ihm bereits drei Mal zuvor passiert. "Ich hoffe, dass ich noch lange genug lebe, damit es mir noch ein paar Mal mehr passiert", sagte er. Schließlich ist der Berkshire-Kurs trotz der Rückschläge seit 1965 jedes Jahr durchschnlittlich um 20 Prozent gestiegen. :cool: Eine Anlage von 1000 Dollar zur damaligen Zeit wäre heute gut sieben Mio. Dollar wert.

    Mögliche Zweifel an seinem Geschäftssinn zertreute der Investor mit seinem jüngsten Coup: Mit einer Wette auf die diesjährige Hurrikan-Saison in Florida verdiente er 224 Mio. Dollar. Buffett hatte dem Bundesstaat zugesichert, bei größeren Sturmschäden mit Anleihen auszuhelfen. Glück für den Geschäftsmann: Die Stürme blieben aus.;) Die an den Finanzmärkten allerdings wehen noch.
    http://isht.comdirect.de/html/news/selector/main.html?sNewsI…

    Ich wußte gar nicht, dass Warren Buffett auch ein Langfrist-Zocker ist. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.01.09 18:24:06
    Beitrag Nr. 9 (36.294.034)
    Hi Mic, :)

    damit die Manager nicht verarmen.... :rolleyes:

    Das Spiel geht weiter, nehmt es den Ärmeren und gebt es den Reichen.

    Lohnrunde paradox:
    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Gehälter im Top-Management anheben - und den übrigen Beschäftigten drohen Einbußen. :eek:

    ...Politiker aller Parteien haben Manager vielstimmig zur Mäßigung aufgerufen. :laugh: Zum anderen soll bei dem Konzern ganz unten massiv gespart werden, mehr noch als 2003. Für das Bodenpersonal werden im Top-Management erhebliche Einschnitte bei der betrieblichen Alterversorgung und Einbußen beim Lohn bis zu zwanzig Prozent diskutiert. :eek: Allein am Frankfurter Flughafen wären mehr als 5000 Beschäftigte von möglichen Lohnkürzungen betroffen. Je nach Einzelfall drohen ihnen Lohneinbußen bis zu 550 Euro im Monat.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/437/453132/text/

    Mir fehlen die Worte bei soviel Dreistheit! :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.01.09 18:49:54
    Beitrag Nr. 10 (36.294.220)
    Hi Atze :)

    Ich denke auch, dass Buffets Zenit längst überschritten ist. Für die, die 1969 investiert haben und dabei geblieben sind :rolleyes: (ich möchte nicht wissen, wieviele das sind) war es ein Geschäft.

    Optimistisch wie immer gibt sich freilich Buffett selbst...
    .. so ein wie immer trete ich grundsätzlich mit Skepsis gegenüber. Der Mann wird auch nicht nochmal 40 Jahre leben.

    ===============

    Zu Frsport kann ich auch nur sagen, dass es ja eigentlich nicht nur die Unverfrorenheit der Manager ist, sondern auch derer, die diesen Erhöhungen (sprich Aufsichtsrat) zustimmen.

    Das zeigt für mich einfach nur, dass diese Kontrolle einfach nicht funktioniert, wenn dort nur Manager aus anderen Unternehmen und Politik sitzen, die ausser Lippenbekenntnissen nichts begriffen haben. :(

    Gruss MIc :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.01.09 19:24:18
    Beitrag Nr. 11 (36.294.497)
    Hi Mic, ;)

    Insgesamt wurde in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten ein Börsenwert von 6,9 Billionen Dollar vernichtet....

    Der Unterschied zwischen ARM und REICH wird immer kleiner. :laugh::laugh:



    Gruss ;)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.01.09 23:25:22
    Beitrag Nr. 12 (36.295.974)
    Hi Atze :)

    Die Karrikatur trifft es sicher gut - aber ist schon fast böse. ;)

    So nun komme ich gleich zu meiner ersten Wochenabrechnung im Neuen Jahr, :) die trotz des heutigen guten Börsentags erst mal sehr unspektaklär ist. ;) Der Cashbestand ist immer noch hoch. ;)

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    5.372,80 €
    15.672,43 €

    105,23 %
    25,53 %
    74,47 %
    Gesamt
    21.045,24 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +461,21 € .
    +584,02 € .

    +9,39 % .
    +2,92 % .
    Gesamt+1.045,24 € .
    +5,23 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+4,51 %)
    Monat (+4,97 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,72 % .
    +0,26 % .
    +0,26 % .
    +0,26 % .

    Jahr 2009 (real)

    +0,24 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +1,02 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.01.09 12:53:42
    Beitrag Nr. 13 (36.297.028)
    Hi Mic, :)

    ich werde die Aktienauswahl für den Einstieg noch mechanischer machen. :cool::D

    Am 1. Tag des Kaufsignals wird künftig die Aktienauswahl festgelegt. Bei den Karenztagen für den Einstieg bleibt es jedoch.

    Freitag war zwar der 3. Tag des Kaufsignals, aber da ich diese kleine Änderung erst jetzt beschlossen habe ;), werde ich also die DAX-Performance (für den Einstieg) von gestern nehmen (Performance-Aufstellung von W : O).

    Ich lege deshalb nun fest, welche 7 DAX-Positionen ich am Montag oder Dienstag zum Xetra-Schluss ins Depot aufnehmen werde.

    Deutsche Börse
    Deutsche Telekom
    Fresenius Med.Care
    Henkel
    MAN
    Münchener Rück
    Thyssenkrupp

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.01.09 20:32:19
    Beitrag Nr. 14 (36.298.449)
    Hi Atze :)

    Warum diese Regel?

    Ändert sich das so schnell? Und was ist für Dich der Unterschied diese Aktien zu Beginn oder zum Ende der Karenzperiode zu bestimmen?:confused:

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.01.09 22:47:20
    Beitrag Nr. 15 (36.298.773)
    Hi Mic, :)

    das kann sich täglich ändern. Die Performance-Prozentzahlen unterscheiden sich teilweise nur hauchdünn voneinander.

    z.B. Deutsche Börse: Performance der letzten 3 Mon. -15,06 %.
    Diese Aktie ist auf Platz 10 der besten ;) Aktien.
    Das bedeutet, ich kann sie in´s Depot legen.

    Auf Platz 11 der besten Aktien ist z.B. K+S mit - 15,11 %.

    Wie Du siehst, kann sich die Rangfolge 1-10 sogar stündlich ändern während der Handelszeit. Ich meine, dass W : O das auch lfd. aktualisiert.

    Deshalb lege ich nun schon mal fest, welche Aktien ich Mo. oder Di. in´s Depot lege. Es sei denn, es gibt bis dahin noch einen Einbruch.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.01.09 23:05:05
    Beitrag Nr. 16 (36.298.824)
    Hi Atze :)

    OK - es kann sich also stündlich ändern, aber was ist der Unterschied, ob Du Dich zu Anfang festlegst oder nicht?:confused:
    Hoffst Du dass die Werte, die zu Anfang gut gelaufen sind, während dieser 5 Tage korrigiert?

    5 Deiner Werte sind auch in meiner Tabelle auf Platz 1-7.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.01.09 23:10:38
    Beitrag Nr. 17 (36.298.839)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.298.824 von mickym am 03.01.09 23:05:05Hi Mic, :)

    sagen wir mal so, es ist ein Grund der Bequemlichkeit. :D

    Ich müßte ja sonst lfd. schauen, welche Aktien ich reinnehmen darf.

    Deshalb lege ich es künftig am 1. Tag fest.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.01.09 23:16:04
    Beitrag Nr. 18 (36.298.857)
    Hi Atze :)

    sagen wir mal so, es ist ein Grund der Bequemlichkeit :D

    Das ist natürlich ein valider Grund. Man sieht wieder einmal, dass es vielfältige Gründe für ein Investment gibt. :laugh:

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.01.09 23:36:18
    Beitrag Nr. 19 (36.298.911)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.298.857 von mickym am 03.01.09 23:16:04:laugh:
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.01.09 23:44:41
    Beitrag Nr. 20 (36.298.935)
    Hi Atze :)

    Sind die 5 Tage nun eigentlich fix und lässt Du Dir es weiterhin offen, wann Du innerhalb dieser 5 Tage investierst? Also zum Beispiel an einem Korrekturtag innerhalb dieser 5 Tage aber noch über der 38 Tageslinie?

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.01.09 23:50:29
    Beitrag Nr. 21 (36.298.949)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.298.935 von mickym am 03.01.09 23:44:41Hi Mic, :)

    das überlasse ich meinem Bauchgefühl, ob ich an Tag 1,2,3,4 oder 5 einsteige. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.01.09 17:12:21
    Beitrag Nr. 22 (36.300.900)
    Hi Mic, :)

    hier ist ein seltsamer Artikel. :confused: Zwischen den Zeilen gelesen, könnte man meinen, wir werden auf den Super-GAU eingestimmt. :confused: OK, als Beispiel wird in der Geschichte ein reiches Ehepaar dargestellt. Vom Reichtum bin ich weit entfernt, aber ich möchte natürlich auch nicht vor der Suppenküche landen. :cry:

    Das neue Jahr ist noch jung. Trotzdem plagt manchen Anleger schon wieder der Gedanke, wie sich die Kapitalmärkte in der nächsten Woche entwickeln werden. Die wirtschaftlichen Ereignisse des vergangenen Jahres sind zum Teil schlimm, und der Erdrutsch hat bei vielen Privatleuten das Gefühl ausgelöst, dass es keine Sicherheit mehr gibt. Dieser Eindruck ist richtig und wahrscheinlich die beste Lektion, die das vergangene Jahr liefern konnte. Es gibt weder in der Liebe noch in der Gesundheit oder beim Geld irgendwelche Garantien. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Hinzu sollte nur die Erkenntnis kommen, dass werthaltige Anlagen nicht beliebig vermehrbar ist. Wer in der Hoffnung lebt, durch Zinsen und Zinseszinsen reich zu werden, sollte diesen Traum so bald wie möglich begraben, da die Natur in anderen Maßstäben wächst.....

    Auf vermeintlich sichere Konten :confused:

    ...und drittens stellt sich die Frage, wie die Staaten die üppigen Garantien, die sie in den vergangenen Wochen übernommen haben, auf Dauer finanzieren wollen. Wer mehr verspricht, als er halten kann, handelt letztlich genauso wie die gescholtenen Banken. :confused::confused:
    http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc…

    Was heißt das denn jetzt? Sind Ersparnisse nicht mal mehr bei der Sparkasse sicher? :confused:

    Ich habe ja manchmal auch schon gedacht, was passiert, wenn das Geld aus dem Rettungsschirm aufgebraucht ist? :confused:

    Gruss :confused:
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.01.09 18:04:36
    Beitrag Nr. 23 (36.301.095)
    Hi Atze :)

    Der Artikel sagt ja eigentlich im Grundtenor, dass es letztlich keine Sicherheit geben kann.

    Daher kann die Devise für das Ehepaar nur lauten, das Geld breit zu streuen und kostengünstig anzulegen

    Ich denke dass ist der einzige Rat, der richtig ist. Man muss unter Umständen auf einen Teil seines Vermögens verzichten. :( Alles nun auf die Sparkassen zu tragen ist wahrscheinlich genauso wenig richtig.

    Letztlich kann man nur hoffen, dass je mehr von irgendwiner Katastrophe betroffen sein werden, diejenigen immer mehr in die Schranken weisen, die durch Gier, dass ganze System mit dieser Geschwindigkeit zum Einsturz brachten.
    Und das sind bei weitem nicht nur die Bänker.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 13:59:56
    Beitrag Nr. 24 (36.305.152)
    Hi Mic, :)

    dieser Artikel hört sich auch nicht gut an.... :confused:

    Bundeshaushalt
    Bürgschaften drohen zur Milliardenfalle zu werden:eek:

    Neue Hiobsbotschaft für das Finanzministerium: Experten haben jetzt die Hermesbürgschaften als "tickende Zeitbombe" bezeichnet. Diese Zusagen des Bundes sollen Exportgeschäfte von deutschen Firmen absichern. Doch nun steigt das Ausfallrisiko. Für den Bund geht es um viele Milliarden Euro.

    Die Hermesbürgschaften des Bundes entwickeln sich offenbar zum unkalkulierbaren Risiko für den Bundeshaushalt. Auslöser ist einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge die sich rapide verschlechternde Zahlungsfähigkeit ausländischer Schuldner – etwa in Russland. „Das Ausfallrisiko steigt durch die weltweite Rezession erheblich“, sagte Steffen Kampeter (CDU), haushaltspolitischer Sprecher der Union.

    Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bundestages, sprach dem Bericht zufolge von einer „tickenden Zeitbombe“ für den Haushalt. „Die Exportnation Deutschland ist von einem globalen Wirtschaftseinbruch besonders bei der Exportabsicherung betroffen“, sagte der SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider.

    Für die Absicherung von Exportgeschäften deutscher Unternehmen sieht der Bundeshaushalt 2009 Bürgschaften von bis zu 117 Milliarden Euro vor.:eek: Im Haushalt ist der Zeitung kein Puffer für den Fall vorgesehen, dass die Garantien in Zukunft verstärkt in Anspruch genommen werden. Noch im November hatte das Bundeswirtschaftsministerium angekündigt, man werde „die Exportwirtschaft gerade auch in dieser schwierigen Zeit mit Hermesdeckungen und Investitionsgarantien begleiten“. Man sei „für das, was möglicherweise noch bevorsteht, gut gerüstet“, heiße es in einem Papier des Ministeriums. Der Rahmen von 117 Milliarden Euro sei zu etwa 80 Prozent ausgeschöpft.

    Allein 2007 hatte die Bundesregierung dem Blatt zufolge Neugeschäfte in Höhe von 17 Milliarden Euro mit Hermesdeckungen abgesichert. Der größte Teil des Neugeschäfts sei dabei mit 61 Prozent auf Russland entfallen, es folgten China und die Türkei. „Die dramatische Entwicklung der russischen Wirtschaft wird für deutsche Unternehmen nicht ohne Folgen bleiben. Forderungsausfälle werden sich häufen“, heißt es laut der Zeitung in Wirtschaftskreisen.

    Der Haushaltsentwurf für 2009 hat ein Gesamtvolumen von 290 Milliarden EURO.
    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article2969870/Buergschaften-d…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 17:00:43
    Beitrag Nr. 25 (36.307.084)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.297.028 von Atze2 am 03.01.09 12:53:42Hi Mic, :)

    es ist wohl nicht mehr damit zu rechnen, dass der DAX bis morgen unter die 38-Tage-Linie fällt.
    Ich eröffne deshalb heute zum Xetra-Schluss wieder ein Musterdepot.


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 18:43:54
    Beitrag Nr. 26 (36.308.059)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.307.084 von Atze2 am 05.01.09 17:00:43Hier das Musterdepot:
    http://www.comdirect.de/index.html?gourl=http%3a%2f%2fisht.c…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 18:51:03
    Beitrag Nr. 27 (36.308.123)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.308.059 von Atze2 am 05.01.09 18:43:542. Versuch:


    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 18:52:50
    Beitrag Nr. 28 (36.308.136)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.308.123 von Atze2 am 05.01.09 18:51:033. Versuch:

    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html
    Avatar
    mickym
    schrieb am 05.01.09 19:01:38
    Beitrag Nr. 29 (36.308.225)
    Hi Atze :)

    Schön Dich wieder an Board zu haben. :)

    Ich wollte Dir gerade schreiben, dass der Link nicht funzt, aber der letzte geht nun. :)

    Du bist ja nun gleich ordentlich wieder eingestiegen. Na ich bin ja gespannt, wie sich das nun entwickelt.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.01.09 22:38:44
    Beitrag Nr. 30 (36.310.396)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.308.225 von mickym am 05.01.09 19:01:38Hi Mic, :)

    Du bist ja nun gleich ordentlich wieder eingestiegen. Na ich bin ja gespannt, wie sich das nun entwickelt.

    Vielleicht habe ich ja Glück und es wird ein kleines Plus.

    Ich hoffe mal auf eine Obama-Start-Bärenmarkt-Rally. :laugh:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 06.01.09 17:44:50
    Beitrag Nr. 31 (36.316.865)
    Mit VW-Aktien verspekuliert

    Pharma-Milliardär
    Unternehmer Adolf Merckle begeht Selbstmord

    http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 06.01.09 18:23:57
    Beitrag Nr. 32 (36.317.281)
    Der Rettungsschirm wird wieder benötigt....

    Dresdner Bank braucht Kapitalspritze

    Fitness-Spritze für die Fusion: Die Commerzbank verhandelt mit dem Rettungsfonds Soffin über Hilfe für die Dresdner Bank. Ohne Unterstützung droht die Kapitaldecke angesichts immer neuer Kreditausfälle sonst gefährlich dünn zu werden.

    Frankfurt am Main - Die Commerzbank-Führung wurde bereits zum zweiten Mal beim Banken-Rettungsfonds Soffin vorstellig: Diesmal verhandelt man über Staatshilfen für die besonders stark getroffene Dresdner Bank...

    In den Gesprächen geht es den Kreisen zufolge um die Übernahme von Risikopapieren beider Häuser sowie um erneute Kapitalhilfen. Der Rettungsfonds Soffin hatte der Commerzbank mit einer Kapitalspritze von 8,2 Milliarden Euro ausgeholfen und eine staatliche Garantie für Anleihen der Bank von insgesamt bis zu 15 Milliarden Euro abgegeben. Dafür muss die Bank eine Gebühr zahlen, kann sich darüber aber voraussichtlich kostengünstiger refinanzieren als ohne Staatsgarantie.

    "Diese Hilfen könnten nun für die Zeit nach dem Dresdner-Kauf nicht mehr ausreichen", sagte ein Insider. Vor allem drohe die Kernkapitalquote der fusionierten Bank wegen neuer Belastungen unter acht Prozent zu rutschen - diesen Wert muss sie aber erreichen, um ihre Staatsgarantien nutzen zu können.

    Die Dresdner Bank musste trotz Milliardenabschreibungen noch keine Rettungsgelder in Anspruch nehmen. Ihre Kernkapitalquote schmolz indes bis Ende September auf 8,1 Prozent - ein weiterer Rückgang ist Experten zufolge wahrscheinlich.....
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,599769,00.html

    Mic, ich frage mich, wem hilft eigentlich diese Fusion, den 9.000 Leuten, die entlassen werden sollen, wohl nicht. :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 06.01.09 18:54:52
    Beitrag Nr. 33 (36.317.632)
    Hi Atze :)

    Mic, ich frage mich, wem hilft eigentlich diese Fusion, den 9.000 Leuten, die entlassen werden sollen, wohl nicht.


    Das frage ich mich auch immer - zudem auch die sogenannten Synergien oft nur auf dem Papier stehen und es Jahre dauert. :(

    Ich denke auch, dass generell dieser Zusammenschluss zu diesen Grosskonzerenen falsch ist. Sieht man ja an der Autoindustrie.

    Unternehmer Adolf Merckle begeht Selbstmord


    Das ist schon tragisch. :( Auch wenn ich das nicht nachvollziehen kann. Klar ist ein Lebenswerk zerstört, aber der Mann hätte trotzdem noch genug gehabt, um sich nochmal umzuorientieren und einen anderen Sinn im Leben zu finden. Letztlich war auch diese Fehlspekulation nur von Gier geprägt, wenn dieser Mio.verlust solche drastischen Auswirkungen hat. :(
    Aber letztlich weiss keiner, was wirklich dahinter steht. :confused:

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 06.01.09 19:40:19
    Beitrag Nr. 34 (36.318.235)
    Hi Atze :)

    Bei mir gab es heute auch wieder einen Kauf im Musterdepot - und das auch im DAX Segment. ;)

    Gekauft wurden 22 Aktien der Dt. Börse zu 57,04€.

    Hier noch der Chart mit der 38 Tageslinie:



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 06.01.09 22:51:41
    Beitrag Nr. 35 (36.320.165)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.318.235 von mickym am 06.01.09 19:40:19Hi Mic, :)

    dann haben wir ja jetzt beide die Dt.Boerse im Depot. :)

    -----------------------------

    Die Börsenkrise hat auch teilweise ihr Gutes.
    Nur dadurch kam schließlich erst der Betrüger Madoff zu Fall.

    Madoff wird von der Staatsanwaltschaft und der SEC vorgeworfen, Anleger in einem gigantischen Schneeballsystem um bis zu 50 Milliarden Dollar betrogen zu haben. Bei einem Schneeballsystem werden die Renditen der Investoren nicht mit Anlagegewinnen, sondern mit dem Geld neuer Anleger bezahlt. Ziehen zu viele Kunden Geld ab oder fließen keine neuen Mittel, bricht das System zusammen. In Amerika gehören prominente Privatanleger und Stiftungen zu den Opfern. Auch Banken in Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz hatten eigenes Geld oder das ihrer Kunden bei Madoff investiert. :eek:

    Aufgrund seines Renommees und seiner Expertise saß Madoff in Beratungsgremien der SEC. Ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen ist die Beziehung von Madoffs Nichte zu ihrem jetzigen Ehemann, der einst bei der SEC für die Aufsicht von Madoffs Unternehmen zuständig war. Madoff hatte noch 2008 öffentlich mit seinen „engen Beziehungen“ zu den Aufsichtsbehörden geprahlt. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ wurde das Wertpapierhaus Bernard L. Madoff Investment Securities in 16 Jahren von der SEC und anderen Regulatoren mindestens achtmal geprüft. Madoff selbst wurde mindestens zweimal verhört, nachdem ein New Yorker Hedge-Fonds-Manager vor „sehr ungewöhnlichen Geschäftspraktiken“ gewarnt hatte. Auch die der SEC nachgeordnete Aufsicht Finra ergriff keine Maßnahmen, obwohl sie vor einem Jahr feststellte, dass Teile von Madoffs Unternehmen scheinbar keine Kunden hatten.
    http://www.faz.net/s/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4/Doc…

    Der Typ hatte sein Betrugssystem wirklich perfekt organisiert. :mad:


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 08.01.09 17:13:43
    Beitrag Nr. 36 (36.334.092)
    Hi Mic, :)

    der DAX sehr volatil im Minus und auch bei meinem Musterdepot sieht´s nicht so gut aus. :(

    Irgendwie pervers die Geschichte mit der Commerbank. :mad:
    Da hilft unser Staat praktisch mit, dass man 9.000 Leute rauswerfen kann mit dieser sinnlosen Übernahme.

    Die Commerzbank wird teilverstaatlicht

    Der Staat übernimmt 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank. Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Privatbank teilverstaatlicht wird. Zudem bekommt der künftige neue Bankenriese aus Commerzbank und Dresdner Bank mindestens weitere zehn Milliarden Euro aus dem Rettungsfonds....
    http://www.welt.de/wirtschaft/article2992036/Die-Commerzbank…

    Die Aktie verliert imo ca. 14 %.

    -------------------------
    Das wird wohl nix mit einer Obama-Rally. ;) Jetzt muss man dies lesen:

    Obama warnt USA vor dramatischen Krisenjahren :eek:

    Jetzt gilt es: Kurz vor seiner Amtseinführung skizziert der künftige US-Präsident Barack Obama in einer Grundsatzrede, wie er die Wirtschaft des Landes aus der Krise holen will. Er warnt vor zweistelligen Arbeitslosenquoten und Verlusten für die Wirtschaft in Billionen-Dollar-Höhe....
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600142,00.html

    Auch bei uns sieht es schlimm aus. :(

    Deutscher Industrie brechen die Aufträge weg

    Die globale Wirtschaftskrise trifft die deutsche Industrie mit Wucht: Im November brachen die Auftragseingänge erneut um sechs Prozent ein - deutlich stärker als Ökonomen erwartet hatten. Im Jahresvergleich beträgt das Minus sogar knapp 30 Prozent, und auch die Exporte gingen stark zurück...Im Vergleich zum November 2007 stürzten die Exporte damit um 11,8 Prozent ab, so tief wie noch nie seit Oktober 1993. Damit fielen die Ausfuhren aus Deutschland weitaus deutlicher als von den meisten Beobachtern zuvor erwartet.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600137,00.html


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 08.01.09 19:30:32
    Beitrag Nr. 37 (36.335.438)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.092 von Atze2 am 08.01.09 17:13:43Fortsetzung.... ein kritischer Kommentar zur Commerzbank, dem man sich nur anschliessen kann.

    Commerzbank - Die Staatsbank

    Die Regierung orchestriert die Fusion zweier offensichtlich schwacher Banken - mit immer neuen Milliarden. So finanziert der Steuerzahler die Entstehung einer neuen staatlichen Bank. Als ob es davon nicht schon genug gäbe. ;)

    Ganz schön teuer, diese Übernahme: 18 Mrd. Euro blättern wir alle hin, damit die Commerzbank die Dresdner Bank schlucken kann - nach jetzigem Stand. Vielleicht wird es ja noch ein bisschen mehr? Macht ja eigentlich auch nichts mehr. In dieser Krise ist ohnehin das Maß für Zahlen verloren gegangen.

    Deshalb müssten wir uns an sich ja auch gar nicht mehr aufregen. Darüber, dass die Politik die Fusion zweier offensichtlich ganz schwacher Banken vorantreibt, koste es, was es wolle. Berlin streitet über lächerlich kleine Konjunkturpakete, warnt vor der Verschuldung unserer Kinder und Kindeskinder - und legt sich nebenbei eine neue Staatsbank zu. :rolleyes: Als ob es nicht schon genug marode Landesbanken gäbe, für deren Rettung in schöner Regelmäßigkeit Steuergelder verpulvert werden.

    Die Abwicklung der Landesbanken ist überfällig. Doch selbst in der schwersten Krise seit der Großen Depression wird dieses Land sie nicht los. Stattdessen bekommt es noch ein staatliches Institut dazu. Wie soll die Commerzbank das Geld zurückzahlen? Diese Masse an Kapital plus Zinsen? In absehbarer Zeit wird das kaum gelingen. Diese Bank wird also vorerst am Tropf des Staates hängenbleiben, und damit an uns allen, mit allen Problemen, die sich daraus ergeben - Stichwort Wettbewerbsverzerrung. Konkurrenten wie die Deutsche Bank werden sehr genau darauf achten, ob die neue Staatsbank mit Kampfkonditionen um Kunden wirbt.

    Die Politik hat diesen Zusammenschluss gewollt - damit sich ja keine ausländischen Investoren ein deutsches Institut krallen. Jetzt tut sie alles, um ihn durchzusetzen. Ohne staatliche Hilfe wäre dieser Husarenritt schon längst zu Ende. Mit jeder neuen Milliarde für die Commerzbank wird klarer, wie sehr die Übernahmepläne von Anfang an auf Kante genäht waren. Für so was gehören Manager abgestraft. An den Märkten geschieht das auch, der Verfall der Commerzbank-Aktie spricht eine deutliche Sprache.

    Trotzdem werden sich die Beteiligten wohl über die Ziellinie retten. Irgendwie. Der Steuerzahler muss sich derweil fragen, warum Geld aus einem an sich sinnvollen Paket zur Rettung von Banken dazu missbraucht wird, eine von ehrgeizigen Managern und Politikern gewollte Fusion einzelner Institute durchzuziehen. Darüber kann man sich auch nach anderthalb Jahren Krise noch richtig aufregen.
    Quelle: http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Commerzbank-…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 08.01.09 19:40:22
    Beitrag Nr. 38 (36.335.524)
    Hi Mic, :)

    wie soll man nur aus diesem Dilemma wieder herauskommen? :confused:

    Der Exportweltmeister ist angezählt :(

    http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/d…
    Avatar
    mickym
    schrieb am 08.01.09 21:47:10
    Beitrag Nr. 39 (36.336.672)
    Hi Atze :)

    der DAX sehr volatil im Minus und auch bei meinem Musterdepot sieht´s nicht so gut aus.

    Nun ja tröste Dich, mir geht es ja auch nicht viel besser und mit ca. 1,5%-2% ist doch der Verlust im Vergleich zum DAX noch tragbar.


    Irgendwie pervers die Geschichte mit der Commerbank.
    Da hilft unser Staat praktisch mit, dass man 9.000 Leute rauswerfen kann mit dieser sinnlosen Übernahme.


    Ja mit der Commerzbank ist schon ein Stück. Aber vielleicht muss man das auch positiv sehen. Beide Banken fusionieren und werden teilverstaatlicht. Damit rettet der Bank gleich 2 Banken und hat auch noch die Kontrolle und es gibt keinen Manager bzw. einen weniger der max. 500000€ einsackt im Jahr.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 17:42:09
    Beitrag Nr. 40 (36.343.773)
    Die Wirtschaftskrise geht weiter....


    Porzellanhersteller Rosenthal meldet Insolvenz an
    Das Traditionsunternehmen folgt damit dem irischen Mutterkonzern Waterford Wedgwood in die Pleite, der zu Beginn der Woche unter seiner Schuldenlast zusammengebrochen war.
    Rosenthal hat 1.600 Mitarbeiter.

    Sitten und Gebräuche ändern sich....
    Der 1879 gegründete fränkische Konzern schrieb im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 einen Verlust von 10,4 Millionen Euro bei einem Umsatz von 71 Millionen Euro. Den Fabrikanten feiner Tafelservice macht seit Jahren die Billigkonkurrenz aus Osteuropa zu schaffen. Teures Porzellan fehlt heutzutage, anders als früher, meist auf dem Gabentisch zur Hochzeit. http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…



    Autozulieferern droht Pleitewelle
    Binnen vier Wochen haben fünf Autozulieferer mit 10.000 Beschäftigten Insolvenz angemeldet. Nun droht der Branche eine Pleitewelle, es macht bereits das Unwort von einem "Insolvenz-Tsunami" die Runde. 100 Firmen gelten als „ernsthaft gefährdet“.

    Zulieferer im Eigentum von Finanzinvestoren gelten als besonders gefährdet :eek:
    Der Grund: Ihre Besitzer haben ihnen die Kreditlast für die meist hochgradig kreditfinanzierten Übernahmen aufgebürdet und sind oft nicht in der Lage, frisches Geld nachzuschießen. http://www.faz.net/s/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4/Doc…

    Auf Pump klappt sowas auf Dauer halt nicht. Hoffentlich lernt man daraus. :(


    Postbank kündigt tiefrote Zahlen an
    Den genauen Verlust im Jahr 2008 will die Postbank zwar erst im Februar nennen. Doch in Bonn wurden die Anleger jetzt schon mal auf tiefrote Zahlen vorbereitet. http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…

    Ob diese Übernahme bald auch vom Staat finanziert wird? :confused: Die Deutsche Bank wird wohl genug eigene Probleme haben.


    --------------------------


    2008 gingen 2,6 Millionen Jobs verloren. In USA steigt die Arbeitslosigkeit
    Die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten ist im Dezember auf den höchsten Stand seit Jahren gestiegen. Die Quote kletterte auf 7,2 Prozent. Insgesamt fielen allein im vergangenen Monat über eine halbe Millionen Jobs weg.

    Der DAX natürlich im Minus und deshalb erfolgt heute meine 1. Minus-Abrechnung in diesem Jahr. :keks:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 18:31:51
    Beitrag Nr. 41 (36.344.316)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.623,19 €
    925,87 €

    100,00 %
    83,12 %
    4,63 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 686,13 € .
    - 1.764,80 € .

    - 3,43 % .
    - 8,82 % .
    Gesamt - 2.450,93 € .
    - 12,25 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 686,13 €
    Monat. ..... .. .. : - 686,13 €
    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    Hier das Musterdepot:
    https://isht.comdirect.de/228606062/tiny.html

    Ich hoffe, es geht nicht so rasant weiter in´s Minus, sonst brauche ich auch noch einen Rettungsschirm.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 18:43:37
    Beitrag Nr. 42 (36.344.435)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.623,19 €
    925,87 €

    100,00 %
    83,12 %
    4,63 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 686,13 € .
    - 1.764,80 € .

    - 3,43 % .
    - 8,82 % .
    Gesamt - 2.450,93 € .
    - 12,25 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 686,13 €
    Monat. ..... .. .. : - 686,13 €
    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    Hier das Musterdepot:

    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Ich hoffe, es geht nicht so rasant weiter in´s Minus, sonst brauche ich auch noch einen Rettungsschirm. ;)


    Zur 1. Abrechnung auch noch meine Strategie:



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:11:53
    Beitrag Nr. 43 (36.344.685)
    Hi Mic, :)

    gestern Abend gab es einen interessanten Film über einen Aussteiger, der Finanz-Szene in London. So einiges findet man auch in diesem Artikel wider.

    Asche zu Asche
    Hedgefonds waren die Superstars der Finanzwelt. Jetzt verlieren sie Hunderte Milliarden und ihre Macht

    Von John F. Jungclaussen und Arne Storn

    Es ist gerade ein Jahr her, dass David und Edwina Roberts in der Charles Street die Schlüssel für ihre Traumwohnung mit Dachterrasse übernahmen. Dort, mitten in Mayfair, einem kleinen, vornehmen Viertel in Londons Zentrum, wollten sie wohnen, und so liehen sie sich knapp acht Millionen Pfund von der Bank. Sie dachten sich nichts dabei, sie verdienten zusammen Millionen, sie arbeiteten um die Ecke bei einem amerikanischen Hedgefonds. Einem der vielen Hedgefonds, die sich in Mayfair ballen.

    Doch kurz vor Weihnachten mussten die Roberts wieder ausziehen. Ende Oktober hatten ihre Chefs alles Geld aus London abgezogen. »Aus, vorbei, ohne Vorwarnung«, erinnert sich die 43-jährige Edwina. Jetzt steht ihnen der Bankrott ins Haus. Die Zinsen fressen das Ersparte auf, die Wohnung steht für sieben Millionen Pfund zum Verkauf, doch keiner will sie haben. Mayfairs Immobilienmarkt verfällt.

    So viel Millionen für den Normalbürger auch sind – im Metier der Roberts sind sie wenig. Hedgefonds rechneten in Milliardeninvestitionen, Milliardenkrediten und, ja, Milliardengehältern. Bisher jedenfalls haben sie viel Geld von Pensionsfonds, Stiftungen und reichen Privatpersonen erhalten, um es zu mehren, und weil sie zudem Geld bei Banken liehen, konnten sie riesige Summen in Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren investieren. Oft waren ihre Geschäfte riskanter als vieles, was Banken gestattet ist, doch Hedgefonds erzielten über Jahre hohe zweistellige Renditen. Ihre Manager wurden als Magier gefeiert und zum Inbegriff einer Ära der Gier. Das alles endete 2008 spektakulär und abrupt. Für Hedgefonds wird das Jahr 2009 das annus horribilis.

    Mayfair, nur ein paar Schritte vom einstigen Haus der Roberts entfernt, vorbei an stattlichen Bürgerhäusern aus dem 18. Jahrhundert, vorbei am Luxus der Bond Street, über die Oxford Street, hinauf in den vierten Stock. Dort sitzt Fauchier Partners. Im Empfang dieses 1994 gegründeten Hedgefonds, der 6,2 Milliarden Dollar verwaltet, fällt der Blick auf zwei impressionistische Gemälde. Alles dort wirkt zurückhaltend, gediegen, so auch der Vorstandschef, Christopher Fawcett. Es ist Ende Dezember und einer seiner letzten Arbeitstage als Chairman von AIMA, der weltweit größten Lobbyorganisation von Hedgefonds – diese haben London neben New York zum wichtigsten Zentrum ihrer Branche erkoren. Mit seiner sanften Stimme und dem eleganten Anzug, den, passend zum rosa Hemd, rote Nadelstreifen durchziehen, ist Fawcett der perfekte Repräsentant einer Branche, bei der die Öffentlichkeit an vorlaute 30-Jährige im Ferrari denkt. Der 56-Jährige kennt noch die kleinen Anfänge der Fonds, ihren Aufstieg, nun ist er bereit, über ihre Krise zu reden. Aber mit stiff upper lip. »Selbst wenn es Grund zur Panik gibt, im Vereinigten Königreich zeigt man sie nicht«, sagt er und verzieht keine Miene. Zu sagen, dass die Branche sich dieses Jahr »sehr verändern wird«, ist für Fawcett das Äußerste. Und es ist eine gewaltige Untertreibung. Seit Monaten erleben Hedgefonds einen tiefen Sturz.

    Noch Mitte 2008 gab es weltweit 10.000 Hedgefonds. Sie wachten über 2.000 Milliarden Dollar, eine enorme Finanzkraft, die mit Krediten auf geschätzte 10.000 Milliarden Dollar wuchs. Hedgefonds waren ein integraler Bestandteil des internationalen Finanzsystems. Sie handelten auch all die komplexen Finanzprodukte, die zur Finanzkrise führten, und kauften den Banken große Kreditpakete ab. Das ermöglichte diesen wiederum eine beispiellose Kreditexpansion.

    Dann, mit dem Herbst, kam der Einbruch. Viele Fonds machen seither riesige Verluste, Anleger ziehen unzählige Milliarden ab, Banken kappen ihre Kredite. In der Branche hat ein Massensterben eingesetzt, dessen volles Ausmaß erst in den nächsten Monaten zutage treten wird. Die Hälfte aller Fonds könnte ihm zum Opfer fallen, das Anlagevermögen auf 500 Milliarden Dollar schrumpfen. Zudem werden die Banken absehbar kaum mehr größere Kredite vergeben. Die Branche schrumpft somit auf einen Bruchteil ihrer bisherigen Größe. Und als wäre das nicht genug, arbeiten Politiker von Washington bis Brüssel an schärferen Kontrollen. Mit alldem naht das Ende der Hedgefonds in ihrer heutigen Form.

    Fünf Topmanager, stehend, die rechte Hand zum Eid erhoben, bereit zum Kreuzverhör – es ist dieser Auftritt auf dem Capitol Hill, der mehr als alles andere zeigt, wie radikal sich die Zeiten für Hedgefonds geändert haben. Es ist der 13. November 2008, Donnerstag, gegen zwölf Uhr mittags. Showdown im US-Kongress.

    Jeden dieser Männer zählte die Finanzwelt im Boom zu den »Masters of the Universe«. Jeder leitet einen Hedgefonds, der eine zweistellige Milliardensumme verwaltet. Jeder hat 2007 persönlich mehr als eine Milliarde Dollar verdient. Sie haben »mehr Geld als Gott«, sagt ein Abgeordneter später.

    Ganz rechts steht Kenneth Griffin, der Gründer von Citadel, einem Fonds, der in den USA rund zehn Prozent des Tageshandels mit amerikanischen Stammaktien verantwortet. In der Mitte steht John Paulson, der im richtigen Moment auf einen Einbruch des US-Immobilienmarktes setzte. Links steht George Soros, der 1992 mit spektakulärem Erfolg gegen das britische Pfund spekulierte. Sie alle gehören einer Branche an, die viele Jahre kein Gesicht hatte, die Öffentlichkeit mied, wo sie nur konnte. Doch jetzt stehen sie vor der amerikanischen Flagge, vor Abgeordneten und einer Fotografenmeute.

    Die Legenden geben sich demütig. »Ja, ich denke, dass einige Hedgefonds ein systemisches Risiko darstellen«, sagt Soros, der die ganze Anhörung über mit einem Stift spielt. »Ja.« –»Yep.« – »Ich stimme zu.« Fast unisono gestehen die Manager zu, dass Hedgefonds dem Staat künftig detaillierter als bisher Bericht erstatten sollten. »Ich würde dem zustimmen«, sagt Paulson auf die Frage, ob der Staat bei Gefahr mehr Eingriffsrechte haben müsste.

    Zurück geht die Branche auf Alfred Winslow Jones. Wer eine Aktie kauft, dachte er 1949, hält sie für unterbewertet. Führt die Analyse indes zum Schluss, dass eine Aktie überbewertet ist, kann er auch leer verkaufen. Dabei leiht er sich Aktien, die er verkauft, nur um sie nach dem Kursverfall zurückzukaufen und zurückzugeben. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis ist der Gewinn, der Nebeneffekt die Absicherung gegen Bewegungen in beide Richtungen, das »Hedgen«. Eine einfache, im Kern vernünftige Idee.

    Die Idee machte Karriere, wenn auch langsam. Noch 1990, als Kenneth Griffin mit 22 Jahren Citadel gründete, gab es weltweit nur 600 Hedgefonds, denen Investoren in Summe knapp 40 Milliarden Dollar anvertraut hatten. Erst Ende der Neunziger begann der Boom. Die Fondsmanager lockten damit, in guten Jahren hohe Renditen einzufahren und in schlechten Jahren zumindest noch Gewinne. Die Fonds bekamen jährlich zwei Prozent der Anlagegelder als Gebühr sowie 20 Prozent aller Gewinne. Sie arbeiteten mit einer Reihe von Strategien: Manche setzten auf globale Trends, andere auf Anleihen und Arbitragegeschäfte, einige auf ein aggressives Auftreten als Minderheitsaktionär – so der TCI Fund, der 2005 die Führung der Deutschen Börse stürzte und in Mayfair in der kleinen Clifford Street residiert, Nummer 7, hinter hell geputzten Backsteinen, einer grünen Tür, dritte Klingel von oben.

    Je nach Strategie arbeiteten Hedgefonds mal ohne Kredite – und mal mit enormen Schulden: Wer für 100 Millionen Dollar Aktien kauft und sie für 110 Millionen Dollar verkauft, macht normalerweise zehn Prozent Gewinn aufs eingesetzte Kapital; doch auf 100 Prozent Gewinn kommt, wer von 100 Millionen Dollar Kaufpreis nur zehn Millionen Dollar aus eigener Tasche und den Rest per Kredit bezahlt. Natürlich mussten die Fonds auf die Kredite Zinsen zahlen, doch diese lagen lange Zeit sehr niedrig. Im Extremfall zahlten die rechtlich kaum Auflagen unterworfenen Fonds von 100 Millionen Dollar »Einsatz« nur drei Millionen Dollar mit Eigenkapital.

    Die Banken spielten das Spiel mit, mehr noch, sie lebten mit den Hedgefonds in einer Symbiose. Zum einen kassierten sie Zinsen. Und zugleich konnten sie der Hedgefondsindustrie viele riskante Papiere verkaufen, damit Gefahren aus den eigenen Bilanzen entfernen und so das Eigenkapital, das sie selbst zur Absicherung vorhalten müssen, niedrig halten. Dazu gab es allerlei lukrative Dienste. In Midtown Manhattan richteten Banken ein, was die Szene »Hedgefondshotels« nannte: ganze Gebäude voller bezugsfähiger Büros, bestückt mit Kaffeemaschine, PC und Anschluss an das Buch- und Handelssystem der Bank. Diese fungierte als prime broker, der alles abwickelte und Geld und Wertpapiere treuhänderisch verwaltete. Oft verließen Händler eine Bank, um einen Hedgefonds zu gründen – und kehrten durch die Hintertür zurück, als zahlender Kunde im Hedgefondshotel. »Alle großen Banken haben das gemacht. Und sie haben sich eine goldene Nase verdient«, heißt es.

    Wer waren die Hedgefondsmanager, diese Männer, die Milliarden machten und zum Archetyp einer ganzen Ära wurden? Viele von ihnen hatten dieselben Universitäten besucht und bei denselben Banken gearbeitet. Oft zählten Fonds nur eine Handvoll Mitarbeiter, das viele Geld verteilte sich auf wenige Köpfe. Mit dem Erfolg wuchsen die Egos. In der Hoch-Zeit der Branche antwortete der junge Manager eines Zwei-Mann-Fonds auf die Frage nach seiner Risikokontrolle: »Auch meine Schwiegermutter hat ihr Geld bei mir angelegt. Das ist die wirksamste Risikokontrolle, die es gibt.« Ein anderer erzählte mit breiter Brust, wie er der Freundin seine Prioritäten klargemacht habe: »Die Firma, das ist mein Baby. Danach kommt ganz lange gar nichts. Und wenn du nett zu mir bist, dann, irgendwann, kommst du.« Bei Scott’s in Mayfairs Mount Street ging man teuer essen, am Berkeley Square kaufte man Bentleys.

    Die wilden Geschichten, die Attitüde des Emporkömmlings, trennten das neue Geld von den alten Eliten. In einen feinen Club wie das Londoner Whites kamen Hedgefondsmanager hinein – am Tisch der Herzöge Platz zu nehmen blieb ihnen aber verwehrt. So gaben sie sich auf der Suche nach gesellschaftlicher Anerkennung zunehmend generös, etwa auf dem jährlichen Charity-Dinner des französischen Hedgefondsmanagers Arpad Busson, zu dem Gastredner wie Bill Clinton und bis zu 500 Hedgefondsmanager kamen. Im vergangenen Jahr boten sie etwa 380.000 Pfund für eine von der Künstlerin Tracy Emin entworfene Handtasche. Unterm Strich kamen 25 Millionen Pfund für Karitatives zusammen.

    Mit der Generosität ist es nun schlagartig vorbei. Für dieses Jahr ist kein Dinner geplant. »Die Organisatoren wissen, dass sie unter diesen Umständen niemals so viel Geld einfahren können wie im vergangenen Jahr«, sagt einer der Gäste. Auch im Süden Londons ist der abrupte Sinneswandel zu spüren. In einem fensterlosen Raum, mitten in einer Betonsiedlung in Lewisham, haben Gloria und Ruben Makawillie – Mutter und Sohn – ein kleines Tonstudio zusammengezimmert, in dem sich die schwarzen Jugendlichen der Umgebung regelmäßig treffen, um Rap oder Hip-Hop zu spielen. »Es sind Jungs mit wenig Aussicht auf Erfolg«, erklärt die 46-jährige Gloria. »Durch die Musik können sie nicht nur ihren Frust abbauen, sondern sie erleben einen enormen kreativen Erfolg.« Noch kürzlich versprach ein anonymer Hedgefondsmanager 20.000 Pfund für professionelle Aufnahmegeräte. Die Jungs sollten ihre Musik auf CDs brennen und verkaufen. »Das Beispiel sollte Schule machen«, sagt Ruben. »Aber auf einmal hat unser Spender kein Geld mehr.«

    Plötzlich ist sich jeder selbst der Nächste. Als am 15. September 2008 die US-Investmentbank Lehman Brothers pleiteging, verfiel die Welt der Hedgefonds in Anarchie. Mitarbeiter von plötzlich klamm gewordenen Banken erwähnten am Ende eines Telefonats beiläufig: »Ach übrigens, Ihre Kreditlinie ist gekürzt.« Auch scheuten sich Kreditinstitute nicht, Bares einzubehalten oder deponierte Wertpapiere zu verkaufen – ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksprache. Um Gesetze scherte sich in der Panik kaum einer, um alte Bindungen schon gar nicht. »You have to watch your back«, sagt der Gründer eines viele Milliarden schweren Fonds noch heute.

    Auch die Investoren forderten Geld von Hedgefondsmanagern zurück – weil sie es brauchten, weil ihnen die Märkte zu stark abstürzten. Zwar gelten bei Rückforderungen Fristen von mehreren Wochen oder Monaten, aber plötzlich rangen die Fonds um Bares. »Viele Fondsmanager waren überrascht von der Höhe der Rückforderungen«, sagt Christopher Fawcett von Fauchier. Massenhaft stießen sie Aktien oder Kreditpakete ab und trieben damit die Börsen noch stärker nach unten. Das wiederum veranlasste weitere Investoren, ihr Geld zurückzufordern. Verschärfend kam in dem Tumult hinzu, dass zahlreiche Länder kurzfristig Leerverkäufe verboten.

    Nur wenige Hedgefonds haben in diesem Umfeld im Jahr 2008 Gewinn gemacht, so etwa John Paulson, der – auch durch Spekulationen gegen britische Banken – hohe Renditen eingefahren haben soll. Im Durchschnitt hat die Branche ein Minus von mehr als 20 Prozent erwirtschaftet – das größte ihrer Geschichte. »Bis vor wenigen Monaten waren wir wie Gärtner in den Tropen«, sagt ein junger Londoner Hedgefondsmanager. »Jede Saat trug fette Früchte. Jetzt gärtnern wir in der Wüste, ohne Saatgut und ohne Wasser.« Es hilft wenig, dass die Aktienmärkte weltweit noch größere Verluste eingefahren haben. Das Versprechen war, auch in schlechten Zeiten Profit zu machen. Dieses haben die Fonds gebrochen, sagt ein Investmentbanker: »Das ist die Todsünde.«

    Dabei bleibt es nicht. Gerade gegenüber den Investoren – denen die Hedgefonds, wie sie immer betonen, vor allen anderen Rechenschaft schulden – lassen die Fonds derzeit Respekt vermissen. Als wären die Verluste nicht genug, begrenzen viele ihre Rückzahlungen ganz oder teilweise. Sogar Griffins Citadel hat laut Financial Times nach einem Jahresminus von fast 50 Prozent alle Rückzahlungen aus seinem wichtigsten Fonds bis März ausgesetzt. Solche Sperren hält Andreas Benz für »fatal«. Er führte bis 2006 für Man Investments, weltweit einen der größten Anbieter von Hedgefonds, das Geschäft im deutschsprachigen Raum. »Viele Investoren fragen sich, ob die Industrie noch flüssig, ob sie noch seriös ist.« In Fällen, in denen Verkaufsprospekte derartige Maßnahmen nicht vorsahen, beriefen Fonds schnell Versammlungen aller Anleger ein, um sie zu ändern. »Das hat es haufenweise gegeben«, heißt es.

    So verzweifelt die Taten, so wenig schuldbewusst sind die Briefe der Fonds an die Investoren. Darin machen sie für das Desaster die Panik an den Märkten verantwortlich, das Verbot von Leerverkäufen – nur nicht sich selbst. »Vom gescheiterten globalen Geldsystem« beschädigt sah sich Tosca – nach Verlusten von mehr als 30 Prozent allein im September. »Unser Portfoliomanagement war vernünftig«, schrieb, nach Quartalsverlusten von 17 Prozent, Greenlight, ein Fonds, der gegen Lehman gewettet hatte. Es folgte ein Filmzitat für echte Männer: »There’s no crying in baseball.« Als einer der wenigen bewies Lee Ainslie III von Maverick echte Haltung: »Als Investor finde ich Managementteams, die eine enttäuschende Performance eher äußeren Faktoren als ihren eigenen armseligen Entscheidungen zuschreiben, recht frustrierend – und wenn ich das oben Gesagte nachlese, erkenne ich, dass ich genau das getan habe, und ich entschuldige mich dafür.«

    Klaus-Wilhelm Hornberg, 52 Jahre, ist einer der Menschen, die die Eskapaden der Branche hinnehmen müssen. Er sammelt in seinem Büro die Informationen zahlloser Hedgefonds in Hängemappen und Ordnern. Hornberg ist verantwortlich für 150 Millionen Euro, die die Privatbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. bei Hedgefonds investiert hat. Die Bank ist stolz auf ihre Tradition: Golden ist der Rand ihres Kaffeegeschirrs, den Glasuntersetzer ziert ein farbiges Wappen, auf dem Geschäftsbericht im edlen Schuber steht Das 219. Geschäftsjahr. Oft hat Hornberg diesen Stolz hinunterschlucken müssen, wenn er von Köln nach London oder New York reiste, um Hedgefonds auf den Zahn zu fühlen – dann mussten oft umgekehrt »wir beweisen, dass wir eine gute Bank sind«, sagt er.

    Haben sich Hedgefonds zu viel erlaubt? Hornberg sieht langfristig weiter große Gewinnchancen, aber »die Investoren lernen vor allem auch, dass sie sich stärker mit den einzelnen Fonds und ihren Strategien befassen müssen«. Sal. Oppenheim selbst ist direkt an zwei großen Londoner Hedgefonds beteiligt, das erlaubt Mitsprache. Andreas Benz, einst bei Man, ist deutlicher. »Hedgefonds haben die Erwartungen, die sie bei ihren Investoren geweckt haben, nicht erfüllt«, sagt er. »Die Branche muss sich neu erfinden.«

    Sie muss es wohl zu neuen Regeln. Die Fonds verweisen zwar darauf, dass die Finanzkrise von den hoch regulierten Banken ausging, doch umgekehrt wird ihnen vorgeworfen, ihre Leerverkäufe hätten den Niedergang von Banken beschleunigt. »In vielen Phasen der Krise waren Hedgefonds ein erheblicher Katalysator«, sagt ein Investmentbanker. Nun will die Politik, die sich viele Jahre lang Rufen nach Regulierung verweigerte, eingreifen. Ton und Tempo setzte der Weltfinanzgipfel der G20 im vergangenen November, auf dem versichert wurde, dass »alle Finanzmärkte, Finanzprodukte und Teilnehmer reguliert oder Gegenstand einer Aufsicht werden«. Bis Ende März sollen Vorschläge aus Politik und Finanzwelt vorliegen. Schon zuvor will die Managed Funds Association (MFA), das New Yorker Pendant zur Londoner Lobbyorganisation AIMA, Empfehlungen vorlegen. Gut möglich, dass am Ende nur detailliertere Berichte an die Aufsicht stehen, über Größe, Verschuldungsgrad, Strategien, Anlagen und Risikomanagement von Hedgefonds. Bisher fehlt es selbst bei simpelsten Fragen an verlässlichen Daten.

    Was auch immer auf die Branche zukommt – hier und da macht sich schon wieder Optimismus breit. Die Überlebenden seien groß und stark, die Strategien für die Zukunft einfach, die Gewinnchancen gewaltig, heißt es. Es gebe derzeit »viele Anfragen von Investoren«, sagt Christopher Fawcett von Fauchier. »Hedgefonds werden die neuen Investmentbanken sein«, meint ein anderer Topmanager gar.

    Möglich ist das. Viele werden indes nicht überleben. Mark Tapley, Chef des Hedge Fund Centre an der London Business School, sieht den tiefen Fall noch nicht beendet. »2008 wurden Hedgefonds so schlimm getroffen wie nie zuvor – und 2009 wird es noch schlimmer werden.« Die Stunde der Wahrheit kommt im Sommer, erst dann werden viele Rückzahlungen erfolgt sein. Vor allem den vielen Tausend Fonds unter der Größe von 100 Millionen Dollar droht dann das Aus. »Eine gewaltige Bereinigung« erwartet Klaus-Wilhelm Hornberg von Sal. Oppenheim. Sinken die von Investoren eingesetzten Mittel um 75 Prozent, wie George Soros befürchtet, und bleiben neue Kredite aus, werden Hedgefonds zu Nischenspielern schrumpfen. Oder, wie Hornberg es formuliert: »Das Rad, das die Branche dreht, wird sehr viel kleiner sein.«

    Quelle: http://www.zeit.de/2009/03/Hedgefonds

    Insofern hat ein Crash auch sein Gutes, damit eine Bereinigung dieser Zockerei stattfindet. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:27:40
    Beitrag Nr. 44 (36.344.813)
    Hi Mic, :)

    gestern Abend gab es einen interessanten Film über einen Aussteiger der Finanz-Szene in London. So einiges findet man auch in diesem Artikel wider.

    Er hat ein Buch geschrieben:
    Cityboy: Das Buch aus dem Herzen des Londoner Finanzdistrikts

    Asche zu Asche
    Hedgefonds waren die Superstars der Finanzwelt. Jetzt verlieren sie Hunderte Milliarden und ihre Macht

    Von John F. Jungclaussen und Arne Storn

    Es ist gerade ein Jahr her, dass David und Edwina Roberts in der Charles Street die Schlüssel für ihre Traumwohnung mit Dachterrasse übernahmen. Dort, mitten in Mayfair, einem kleinen, vornehmen Viertel in Londons Zentrum, wollten sie wohnen, und so liehen sie sich knapp acht Millionen Pfund von der Bank. Sie dachten sich nichts dabei, sie verdienten zusammen Millionen, sie arbeiteten um die Ecke bei einem amerikanischen Hedgefonds. Einem der vielen Hedgefonds, die sich in Mayfair ballen.

    Doch kurz vor Weihnachten mussten die Roberts wieder ausziehen. Ende Oktober hatten ihre Chefs alles Geld aus London abgezogen. »Aus, vorbei, ohne Vorwarnung«, erinnert sich die 43-jährige Edwina. Jetzt steht ihnen der Bankrott ins Haus. Die Zinsen fressen das Ersparte auf, die Wohnung steht für sieben Millionen Pfund zum Verkauf, doch keiner will sie haben. Mayfairs Immobilienmarkt verfällt.

    So viel Millionen für den Normalbürger auch sind – im Metier der Roberts sind sie wenig. Hedgefonds rechneten in Milliardeninvestitionen, Milliardenkrediten und, ja, Milliardengehältern. Bisher jedenfalls haben sie viel Geld von Pensionsfonds, Stiftungen und reichen Privatpersonen erhalten, um es zu mehren, und weil sie zudem Geld bei Banken liehen, konnten sie riesige Summen in Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren investieren. Oft waren ihre Geschäfte riskanter als vieles, was Banken gestattet ist, doch Hedgefonds erzielten über Jahre hohe zweistellige Renditen. Ihre Manager wurden als Magier gefeiert und zum Inbegriff einer Ära der Gier. Das alles endete 2008 spektakulär und abrupt. Für Hedgefonds wird das Jahr 2009 das annus horribilis.

    Mayfair, nur ein paar Schritte vom einstigen Haus der Roberts entfernt, vorbei an stattlichen Bürgerhäusern aus dem 18. Jahrhundert, vorbei am Luxus der Bond Street, über die Oxford Street, hinauf in den vierten Stock. Dort sitzt Fauchier Partners. Im Empfang dieses 1994 gegründeten Hedgefonds, der 6,2 Milliarden Dollar verwaltet, fällt der Blick auf zwei impressionistische Gemälde. Alles dort wirkt zurückhaltend, gediegen, so auch der Vorstandschef, Christopher Fawcett. Es ist Ende Dezember und einer seiner letzten Arbeitstage als Chairman von AIMA, der weltweit größten Lobbyorganisation von Hedgefonds – diese haben London neben New York zum wichtigsten Zentrum ihrer Branche erkoren. Mit seiner sanften Stimme und dem eleganten Anzug, den, passend zum rosa Hemd, rote Nadelstreifen durchziehen, ist Fawcett der perfekte Repräsentant einer Branche, bei der die Öffentlichkeit an vorlaute 30-Jährige im Ferrari denkt. Der 56-Jährige kennt noch die kleinen Anfänge der Fonds, ihren Aufstieg, nun ist er bereit, über ihre Krise zu reden. Aber mit stiff upper lip. »Selbst wenn es Grund zur Panik gibt, im Vereinigten Königreich zeigt man sie nicht«, sagt er und verzieht keine Miene. Zu sagen, dass die Branche sich dieses Jahr »sehr verändern wird«, ist für Fawcett das Äußerste. Und es ist eine gewaltige Untertreibung. Seit Monaten erleben Hedgefonds einen tiefen Sturz.

    Noch Mitte 2008 gab es weltweit 10.000 Hedgefonds. Sie wachten über 2.000 Milliarden Dollar, eine enorme Finanzkraft, die mit Krediten auf geschätzte 10.000 Milliarden Dollar wuchs. Hedgefonds waren ein integraler Bestandteil des internationalen Finanzsystems. Sie handelten auch all die komplexen Finanzprodukte, die zur Finanzkrise führten, und kauften den Banken große Kreditpakete ab. Das ermöglichte diesen wiederum eine beispiellose Kreditexpansion.

    Dann, mit dem Herbst, kam der Einbruch. Viele Fonds machen seither riesige Verluste, Anleger ziehen unzählige Milliarden ab, Banken kappen ihre Kredite. In der Branche hat ein Massensterben eingesetzt, dessen volles Ausmaß erst in den nächsten Monaten zutage treten wird. Die Hälfte aller Fonds könnte ihm zum Opfer fallen, das Anlagevermögen auf 500 Milliarden Dollar schrumpfen. Zudem werden die Banken absehbar kaum mehr größere Kredite vergeben. Die Branche schrumpft somit auf einen Bruchteil ihrer bisherigen Größe. Und als wäre das nicht genug, arbeiten Politiker von Washington bis Brüssel an schärferen Kontrollen. Mit alldem naht das Ende der Hedgefonds in ihrer heutigen Form.

    Fünf Topmanager, stehend, die rechte Hand zum Eid erhoben, bereit zum Kreuzverhör – es ist dieser Auftritt auf dem Capitol Hill, der mehr als alles andere zeigt, wie radikal sich die Zeiten für Hedgefonds geändert haben. Es ist der 13. November 2008, Donnerstag, gegen zwölf Uhr mittags. Showdown im US-Kongress.

    Jeden dieser Männer zählte die Finanzwelt im Boom zu den »Masters of the Universe«. Jeder leitet einen Hedgefonds, der eine zweistellige Milliardensumme verwaltet. Jeder hat 2007 persönlich mehr als eine Milliarde Dollar verdient. Sie haben »mehr Geld als Gott«, sagt ein Abgeordneter später.

    Ganz rechts steht Kenneth Griffin, der Gründer von Citadel, einem Fonds, der in den USA rund zehn Prozent des Tageshandels mit amerikanischen Stammaktien verantwortet. In der Mitte steht John Paulson, der im richtigen Moment auf einen Einbruch des US-Immobilienmarktes setzte. Links steht George Soros, der 1992 mit spektakulärem Erfolg gegen das britische Pfund spekulierte. Sie alle gehören einer Branche an, die viele Jahre kein Gesicht hatte, die Öffentlichkeit mied, wo sie nur konnte. Doch jetzt stehen sie vor der amerikanischen Flagge, vor Abgeordneten und einer Fotografenmeute.

    Die Legenden geben sich demütig. »Ja, ich denke, dass einige Hedgefonds ein systemisches Risiko darstellen«, sagt Soros, der die ganze Anhörung über mit einem Stift spielt. »Ja.« –»Yep.« – »Ich stimme zu.« Fast unisono gestehen die Manager zu, dass Hedgefonds dem Staat künftig detaillierter als bisher Bericht erstatten sollten. »Ich würde dem zustimmen«, sagt Paulson auf die Frage, ob der Staat bei Gefahr mehr Eingriffsrechte haben müsste.

    Zurück geht die Branche auf Alfred Winslow Jones. Wer eine Aktie kauft, dachte er 1949, hält sie für unterbewertet. Führt die Analyse indes zum Schluss, dass eine Aktie überbewertet ist, kann er auch leer verkaufen. Dabei leiht er sich Aktien, die er verkauft, nur um sie nach dem Kursverfall zurückzukaufen und zurückzugeben. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis ist der Gewinn, der Nebeneffekt die Absicherung gegen Bewegungen in beide Richtungen, das »Hedgen«. Eine einfache, im Kern vernünftige Idee.

    Die Idee machte Karriere, wenn auch langsam. Noch 1990, als Kenneth Griffin mit 22 Jahren Citadel gründete, gab es weltweit nur 600 Hedgefonds, denen Investoren in Summe knapp 40 Milliarden Dollar anvertraut hatten. Erst Ende der Neunziger begann der Boom. Die Fondsmanager lockten damit, in guten Jahren hohe Renditen einzufahren und in schlechten Jahren zumindest noch Gewinne. Die Fonds bekamen jährlich zwei Prozent der Anlagegelder als Gebühr sowie 20 Prozent aller Gewinne. Sie arbeiteten mit einer Reihe von Strategien: Manche setzten auf globale Trends, andere auf Anleihen und Arbitragegeschäfte, einige auf ein aggressives Auftreten als Minderheitsaktionär – so der TCI Fund, der 2005 die Führung der Deutschen Börse stürzte und in Mayfair in der kleinen Clifford Street residiert, Nummer 7, hinter hell geputzten Backsteinen, einer grünen Tür, dritte Klingel von oben.

    Je nach Strategie arbeiteten Hedgefonds mal ohne Kredite – und mal mit enormen Schulden: Wer für 100 Millionen Dollar Aktien kauft und sie für 110 Millionen Dollar verkauft, macht normalerweise zehn Prozent Gewinn aufs eingesetzte Kapital; doch auf 100 Prozent Gewinn kommt, wer von 100 Millionen Dollar Kaufpreis nur zehn Millionen Dollar aus eigener Tasche und den Rest per Kredit bezahlt. Natürlich mussten die Fonds auf die Kredite Zinsen zahlen, doch diese lagen lange Zeit sehr niedrig. Im Extremfall zahlten die rechtlich kaum Auflagen unterworfenen Fonds von 100 Millionen Dollar »Einsatz« nur drei Millionen Dollar mit Eigenkapital.

    Die Banken spielten das Spiel mit, mehr noch, sie lebten mit den Hedgefonds in einer Symbiose. Zum einen kassierten sie Zinsen. Und zugleich konnten sie der Hedgefondsindustrie viele riskante Papiere verkaufen, damit Gefahren aus den eigenen Bilanzen entfernen und so das Eigenkapital, das sie selbst zur Absicherung vorhalten müssen, niedrig halten. Dazu gab es allerlei lukrative Dienste. In Midtown Manhattan richteten Banken ein, was die Szene »Hedgefondshotels« nannte: ganze Gebäude voller bezugsfähiger Büros, bestückt mit Kaffeemaschine, PC und Anschluss an das Buch- und Handelssystem der Bank. Diese fungierte als prime broker, der alles abwickelte und Geld und Wertpapiere treuhänderisch verwaltete. Oft verließen Händler eine Bank, um einen Hedgefonds zu gründen – und kehrten durch die Hintertür zurück, als zahlender Kunde im Hedgefondshotel. »Alle großen Banken haben das gemacht. Und sie haben sich eine goldene Nase verdient«, heißt es.

    Wer waren die Hedgefondsmanager, diese Männer, die Milliarden machten und zum Archetyp einer ganzen Ära wurden? Viele von ihnen hatten dieselben Universitäten besucht und bei denselben Banken gearbeitet. Oft zählten Fonds nur eine Handvoll Mitarbeiter, das viele Geld verteilte sich auf wenige Köpfe. Mit dem Erfolg wuchsen die Egos. In der Hoch-Zeit der Branche antwortete der junge Manager eines Zwei-Mann-Fonds auf die Frage nach seiner Risikokontrolle: »Auch meine Schwiegermutter hat ihr Geld bei mir angelegt. Das ist die wirksamste Risikokontrolle, die es gibt.« Ein anderer erzählte mit breiter Brust, wie er der Freundin seine Prioritäten klargemacht habe: »Die Firma, das ist mein Baby. Danach kommt ganz lange gar nichts. Und wenn du nett zu mir bist, dann, irgendwann, kommst du.« Bei Scott’s in Mayfairs Mount Street ging man teuer essen, am Berkeley Square kaufte man Bentleys.

    Die wilden Geschichten, die Attitüde des Emporkömmlings, trennten das neue Geld von den alten Eliten. In einen feinen Club wie das Londoner Whites kamen Hedgefondsmanager hinein – am Tisch der Herzöge Platz zu nehmen blieb ihnen aber verwehrt. So gaben sie sich auf der Suche nach gesellschaftlicher Anerkennung zunehmend generös, etwa auf dem jährlichen Charity-Dinner des französischen Hedgefondsmanagers Arpad Busson, zu dem Gastredner wie Bill Clinton und bis zu 500 Hedgefondsmanager kamen. Im vergangenen Jahr boten sie etwa 380.000 Pfund für eine von der Künstlerin Tracy Emin entworfene Handtasche. Unterm Strich kamen 25 Millionen Pfund für Karitatives zusammen.

    Mit der Generosität ist es nun schlagartig vorbei. Für dieses Jahr ist kein Dinner geplant. »Die Organisatoren wissen, dass sie unter diesen Umständen niemals so viel Geld einfahren können wie im vergangenen Jahr«, sagt einer der Gäste. Auch im Süden Londons ist der abrupte Sinneswandel zu spüren. In einem fensterlosen Raum, mitten in einer Betonsiedlung in Lewisham, haben Gloria und Ruben Makawillie – Mutter und Sohn – ein kleines Tonstudio zusammengezimmert, in dem sich die schwarzen Jugendlichen der Umgebung regelmäßig treffen, um Rap oder Hip-Hop zu spielen. »Es sind Jungs mit wenig Aussicht auf Erfolg«, erklärt die 46-jährige Gloria. »Durch die Musik können sie nicht nur ihren Frust abbauen, sondern sie erleben einen enormen kreativen Erfolg.« Noch kürzlich versprach ein anonymer Hedgefondsmanager 20.000 Pfund für professionelle Aufnahmegeräte. Die Jungs sollten ihre Musik auf CDs brennen und verkaufen. »Das Beispiel sollte Schule machen«, sagt Ruben. »Aber auf einmal hat unser Spender kein Geld mehr.«

    Plötzlich ist sich jeder selbst der Nächste. Als am 15. September 2008 die US-Investmentbank Lehman Brothers pleiteging, verfiel die Welt der Hedgefonds in Anarchie. Mitarbeiter von plötzlich klamm gewordenen Banken erwähnten am Ende eines Telefonats beiläufig: »Ach übrigens, Ihre Kreditlinie ist gekürzt.« Auch scheuten sich Kreditinstitute nicht, Bares einzubehalten oder deponierte Wertpapiere zu verkaufen – ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksprache. Um Gesetze scherte sich in der Panik kaum einer, um alte Bindungen schon gar nicht. »You have to watch your back«, sagt der Gründer eines viele Milliarden schweren Fonds noch heute.

    Auch die Investoren forderten Geld von Hedgefondsmanagern zurück – weil sie es brauchten, weil ihnen die Märkte zu stark abstürzten. Zwar gelten bei Rückforderungen Fristen von mehreren Wochen oder Monaten, aber plötzlich rangen die Fonds um Bares. »Viele Fondsmanager waren überrascht von der Höhe der Rückforderungen«, sagt Christopher Fawcett von Fauchier. Massenhaft stießen sie Aktien oder Kreditpakete ab und trieben damit die Börsen noch stärker nach unten. Das wiederum veranlasste weitere Investoren, ihr Geld zurückzufordern. Verschärfend kam in dem Tumult hinzu, dass zahlreiche Länder kurzfristig Leerverkäufe verboten.

    Nur wenige Hedgefonds haben in diesem Umfeld im Jahr 2008 Gewinn gemacht, so etwa John Paulson, der – auch durch Spekulationen gegen britische Banken – hohe Renditen eingefahren haben soll. Im Durchschnitt hat die Branche ein Minus von mehr als 20 Prozent erwirtschaftet – das größte ihrer Geschichte. »Bis vor wenigen Monaten waren wir wie Gärtner in den Tropen«, sagt ein junger Londoner Hedgefondsmanager. »Jede Saat trug fette Früchte. Jetzt gärtnern wir in der Wüste, ohne Saatgut und ohne Wasser.« Es hilft wenig, dass die Aktienmärkte weltweit noch größere Verluste eingefahren haben. Das Versprechen war, auch in schlechten Zeiten Profit zu machen. Dieses haben die Fonds gebrochen, sagt ein Investmentbanker: »Das ist die Todsünde.«

    Dabei bleibt es nicht. Gerade gegenüber den Investoren – denen die Hedgefonds, wie sie immer betonen, vor allen anderen Rechenschaft schulden – lassen die Fonds derzeit Respekt vermissen. Als wären die Verluste nicht genug, begrenzen viele ihre Rückzahlungen ganz oder teilweise. Sogar Griffins Citadel hat laut Financial Times nach einem Jahresminus von fast 50 Prozent alle Rückzahlungen aus seinem wichtigsten Fonds bis März ausgesetzt. Solche Sperren hält Andreas Benz für »fatal«. Er führte bis 2006 für Man Investments, weltweit einen der größten Anbieter von Hedgefonds, das Geschäft im deutschsprachigen Raum. »Viele Investoren fragen sich, ob die Industrie noch flüssig, ob sie noch seriös ist.« In Fällen, in denen Verkaufsprospekte derartige Maßnahmen nicht vorsahen, beriefen Fonds schnell Versammlungen aller Anleger ein, um sie zu ändern. »Das hat es haufenweise gegeben«, heißt es.

    So verzweifelt die Taten, so wenig schuldbewusst sind die Briefe der Fonds an die Investoren. Darin machen sie für das Desaster die Panik an den Märkten verantwortlich, das Verbot von Leerverkäufen – nur nicht sich selbst. »Vom gescheiterten globalen Geldsystem« beschädigt sah sich Tosca – nach Verlusten von mehr als 30 Prozent allein im September. »Unser Portfoliomanagement war vernünftig«, schrieb, nach Quartalsverlusten von 17 Prozent, Greenlight, ein Fonds, der gegen Lehman gewettet hatte. Es folgte ein Filmzitat für echte Männer: »There’s no crying in baseball.« Als einer der wenigen bewies Lee Ainslie III von Maverick echte Haltung: »Als Investor finde ich Managementteams, die eine enttäuschende Performance eher äußeren Faktoren als ihren eigenen armseligen Entscheidungen zuschreiben, recht frustrierend – und wenn ich das oben Gesagte nachlese, erkenne ich, dass ich genau das getan habe, und ich entschuldige mich dafür.«

    Klaus-Wilhelm Hornberg, 52 Jahre, ist einer der Menschen, die die Eskapaden der Branche hinnehmen müssen. Er sammelt in seinem Büro die Informationen zahlloser Hedgefonds in Hängemappen und Ordnern. Hornberg ist verantwortlich für 150 Millionen Euro, die die Privatbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. bei Hedgefonds investiert hat. Die Bank ist stolz auf ihre Tradition: Golden ist der Rand ihres Kaffeegeschirrs, den Glasuntersetzer ziert ein farbiges Wappen, auf dem Geschäftsbericht im edlen Schuber steht Das 219. Geschäftsjahr. Oft hat Hornberg diesen Stolz hinunterschlucken müssen, wenn er von Köln nach London oder New York reiste, um Hedgefonds auf den Zahn zu fühlen – dann mussten oft umgekehrt »wir beweisen, dass wir eine gute Bank sind«, sagt er.

    Haben sich Hedgefonds zu viel erlaubt? Hornberg sieht langfristig weiter große Gewinnchancen, aber »die Investoren lernen vor allem auch, dass sie sich stärker mit den einzelnen Fonds und ihren Strategien befassen müssen«. Sal. Oppenheim selbst ist direkt an zwei großen Londoner Hedgefonds beteiligt, das erlaubt Mitsprache. Andreas Benz, einst bei Man, ist deutlicher. »Hedgefonds haben die Erwartungen, die sie bei ihren Investoren geweckt haben, nicht erfüllt«, sagt er. »Die Branche muss sich neu erfinden.«

    Sie muss es wohl zu neuen Regeln. Die Fonds verweisen zwar darauf, dass die Finanzkrise von den hoch regulierten Banken ausging, doch umgekehrt wird ihnen vorgeworfen, ihre Leerverkäufe hätten den Niedergang von Banken beschleunigt. »In vielen Phasen der Krise waren Hedgefonds ein erheblicher Katalysator«, sagt ein Investmentbanker. Nun will die Politik, die sich viele Jahre lang Rufen nach Regulierung verweigerte, eingreifen. Ton und Tempo setzte der Weltfinanzgipfel der G20 im vergangenen November, auf dem versichert wurde, dass »alle Finanzmärkte, Finanzprodukte und Teilnehmer reguliert oder Gegenstand einer Aufsicht werden«. Bis Ende März sollen Vorschläge aus Politik und Finanzwelt vorliegen. Schon zuvor will die Managed Funds Association (MFA), das New Yorker Pendant zur Londoner Lobbyorganisation AIMA, Empfehlungen vorlegen. Gut möglich, dass am Ende nur detailliertere Berichte an die Aufsicht stehen, über Größe, Verschuldungsgrad, Strategien, Anlagen und Risikomanagement von Hedgefonds. Bisher fehlt es selbst bei simpelsten Fragen an verlässlichen Daten.

    Was auch immer auf die Branche zukommt – hier und da macht sich schon wieder Optimismus breit. Die Überlebenden seien groß und stark, die Strategien für die Zukunft einfach, die Gewinnchancen gewaltig, heißt es. Es gebe derzeit »viele Anfragen von Investoren«, sagt Christopher Fawcett von Fauchier. »Hedgefonds werden die neuen Investmentbanken sein«, meint ein anderer Topmanager gar.

    Möglich ist das. Viele werden indes nicht überleben. Mark Tapley, Chef des Hedge Fund Centre an der London Business School, sieht den tiefen Fall noch nicht beendet. »2008 wurden Hedgefonds so schlimm getroffen wie nie zuvor – und 2009 wird es noch schlimmer werden.« Die Stunde der Wahrheit kommt im Sommer, erst dann werden viele Rückzahlungen erfolgt sein. Vor allem den vielen Tausend Fonds unter der Größe von 100 Millionen Dollar droht dann das Aus. »Eine gewaltige Bereinigung« erwartet Klaus-Wilhelm Hornberg von Sal. Oppenheim. Sinken die von Investoren eingesetzten Mittel um 75 Prozent, wie George Soros befürchtet, und bleiben neue Kredite aus, werden Hedgefonds zu Nischenspielern schrumpfen. Oder, wie Hornberg es formuliert: »Das Rad, das die Branche dreht, wird sehr viel kleiner sein.«

    Quelle: http://www.zeit.de/2009/03/Hedgefonds

    Insofern hat ein Crash auch sein Gutes, damit eine Bereinigung dieser Zockerei stattfindet.

    hier ist die Geschichte von dem City-Boy, dem Aussteiger aus der Finanz-Szene.

    City Boy"
    Investmentbanker im Sumpf von Sex und Drogen
    (13) Von Tina Kaiser 31. August 2008, 11:01 Uhr
    Fast zwei Jahre lang veröffentlichte Geraint Anderson unter dem Pseudonym "City Boy" schmutzige Details aus der Londoner Finanzwelt. Es ging um Macht, Sex und Drogen. Jetzt hat er sich geoutet: Er ist ehemaliger Analyst der Investmentbank Dresdner Kleinwort.

    Es war fünf Uhr morgens, als Steve Jones merkte, dass heute kein Feiertag, sondern ein ganz normaler Montag war. Das war übel. Der Abend hatte mit einem Absinth-Wetttrinken mit seinen Kumpels in einem Pub begonnen, die restliche Nacht hatten sie bei Sam zu Hause mit Koksen verbracht. Dreimal war der Dealer gekommen, sie hatten immer wieder Nachschub bestellt. Duschen und umziehen half wenig, "ich sah aus wie aufgewärmte Scheiße". Als Steve zwei Stunden später an seinem Arbeitsplatz in einer großen Bank in der Londoner City ankam, blinkte ihn schon die Meldung an: Ein Kraftwerk von Scottishpower war explodiert. Das war noch übler, denn als Analyst für Energieaktien musste Steve nun schnell entscheiden, wie groß die Folgen für den Scottishpower-Kurs sein würden. Kokain waberte durch seine Adern, während er dem Aktienhändler seiner Bank die folgenschwere Einschätzung gab: "Das ist nur ein Vier- oder Fünf-Pence-Ereignis."


    "Die hätten mich damals rausschmeißen sollen, dann wäre ich nicht so ein geldgieriges, egoistisches Arschloch geworden", sagt Geraint Anderson. Steve Jones ist Andersons Alter Ego in seinem kürzlich veröffentlichten Buch "City Boy. Beer and Loathing in the Square Mile". Ein echtes Enthüllungsbuch ist es nicht, denn die Identitäten der Personen bleiben geheim. Auch die Banken haben neue Titel wie "Banque Inutile", "Scheissebank" und "Megashite". "Wenn ich die echten Namen genannt hätte, säße ich jetzt nicht hier, sondern im Gefängnis." Alles in dem Buch sei aber wahr. "Ich hab' nur ein paar Details ausgeschmückt und mir einen cooleren Namen gegeben." Steve Jones heißt auch der Gitarrist der Punkband Sex Pistols.

    "Wir sind beide Revolutionäre, wissen Sie", sagt Anderson. Der 35-Jährige sitzt auf der Dachterrasse des schicken Londoner Privatklubs Soho House. Nur teuer zahlende Mitglieder und ihre Gäste dürfen hier speisen. Die Anzugträger von den Nachbartischen luken neugierig zu Andersons Tisch. Seit Anderson sich im Juni geoutet hat, ist er ein Prominenter in der Stadt. 22 Monate war seine Identität eines der bestgehütetsten Geheimnisse in der Londoner City, wie das Finanzzentrum hier genannt wird. Unter dem Pseudonym "City Boy" veröffentlichte er in der Gratiszeitung "The London Paper" schmutzige Details aus der Londoner Finanzwelt. 500.000 Leser verfolgten jeden Freitag seine Geschichten von ausufernden Hummer- und Champagner-Abenden auf Spesenrechnung, Drogenexzessen, Prostitution und illegalem Aktienhandel.


    Arbeiten bei einer deutschen Investmentbank

    Anderson ist ein Insider: Zwölf Jahre hat er als Analyst in London gearbeitet, zuletzt bei der deutschen Investmentbank Dresdner Kleinwort. Für den Energiesektor wurde er in den vergangenen drei Jahren beim regelmäßigen Ranking zum besten Analysten aller Londoner Banken gewählt. Ende Juni gab er seinen wahren Namen preis, um sein Buch vermarkten zu können. Über 20.000 Exemplare hat er in neun Wochen verkauft - sehr viel für ein Wirtschaftsbuch. Seine Geschichten bestätigen genau die Vorurteile und bösen Befürchtungen, die viele ohnehin schon hatten.

    Längst nicht alles, was Analysten wie er voraussagen, ist so fundiert, wie es scheint. Letztlich könne keiner die Zukunft voraussagen. "Du musst eben möglichst überzeugend eine Meinung vertreten und dann beten, dass sie eintritt." Bei Scottishpower ging es daneben.

    Am schlimmsten sind laut Anderson die Hedgefonds. "Sie streuen negative Gerüchte, wetten dann auf fallende Kurse und streichen innerhalb von Stunden Millionen ein." Dass sie damit Wert vernichten, sei ihnen egal. Erwischt wird niemand, da illegale Geschäfte kaum nachzuweisen seien. Das gelte auch für Insiderhandel. Bei fast jeder Übernahme gingen die Aktien des gekauften Konzerns vorher um rund zehn Prozent nach oben. "Jeder weiß, dass Insidergeschäfte der Auslöser sind, aber niemand tut etwas dagegen."

    Anderson ist jetzt ein Nestbeschmutzer, der nicht mehr willkommen ist in bestimmten Zirkeln. Selbst seine Freunde haben sich abgewandt. "Ein alter Kumpel von der Commerzbank hat gesagt: 'Du hast uns betrogen, weil du die Welt gezeigt hast, die uns so reich gemacht hat.'" Der Weg zurück ist ihm versperrt. "Ich glaube nicht, dass mich eine Firma in der City einstellen möchte, nachdem ich einige Hundert Seiten darüber geschrieben habe, wie korrupt und gierig meine früheren Kollegen sind." Muss er aber auch nicht: Drei Millionen Pfund hat Anderson in den vergangenen zwölf Jahren verdient. Er grinst: "Wenn du deine Seele schon an den Teufel verkaufst, dann lass sie dir gut bezahlen."

    Wie ein Millionär sieht er irgendwie nicht aus. Die Haare sind verstrubbelt, um seinen sonnengebräunten Hals trägt er eine billige Holzstrandkette. Seine Augenringe versteckt er unter einer verspiegelten Sonnenbrille: "Die letzten drei Tage hab ich durchgefeiert, sorry." Peinlich sei es ihm nicht, dass nun alle über sein Leben so detailliert lesen können. "Ich hab' zwölf Jahre in der Hölle gearbeitet, nun will ich zwölf Jahre Gutes tun und büßen." Einen Teil des Gewinns aus dem Buch, aber auch seines gerade veröffentlichten Popsongs will er spenden für einen guten Zweck.

    "Nur meinen Eltern hab' ich gesagt, dass sie das Buch nicht lesen sollen." Andersons Eltern - sein Vater ist ein angesehener Lord in der Labourparty, seine Mutter die Tochter eines bolivianischen Missionars - haben ihn christlich erzogen. Eigentlich sei er ein linker Hippie und in die ganze Karrieresache nur so reingerutscht. "Nach meinem Geschichtsstudium bin ich zwei Jahre durch Asien getourt und wollte danach mein Geld damit verdienen, Ethnokram nach Europa zu exportieren." Sein Bruder - damals Fondsmanager in der City - redete ihm den Plan aus. "Er hat gesagt, ein Job in der City sei der schnellste Weg, Geld zu machen." Ihm sei klar gewesen, dass er seine Ideale verraten musste, aber "ich hatte fest vor, nach fünf Jahren auszusteigen". Später stellte er fest, dass das jeder sagt. "Eines Tages wachen sie mit über 40 auf, haben eine Trophäenfrau und zwei verzogene Kinder auf teuren Privatschulen und stellen fest, dass sie ihr Leben weggeschmissen haben und nie mehr da rauskommen."

    "Ich war nie besonders gut in Mathe", entschuldigt sich Anderson. "Mein Erfolgsrezept war deswegen, mit meinen Kunden bis zum Morgengrauen durch die hippsten Klubs der Stadt zu ziehen, ihnen Prostituierte zu besorgen und sie zu den teuersten Konzerten und Fußballspielen einzuladen." Kunden, die denken, dass man ihr Freund sei, würden einem mehr Geld anvertrauen. So einfach sei das.

    Alles ging so lange gut, bis ihn vor zweieinhalb Jahren die Frau verließ, die er heiraten wollte. "Mir war alles egal, auch mein Job." Deswegen sagte er "Ja", als ihn eine Freundin fragte, ob er für "The London Paper" eine anonyme Kolumne schreiben wollte. "Meinen Frust durch diese Kolumne loszuwerden hat mich vor einem Nervenzusammenbruch gerettet." Nach und nach kamen ihm immer mehr Leute auf die Schliche. "Die haben gesagt: 'Die Geschichte vom City Boy hab' ich vorher aus deinem Mund gehört.'" Doch er konnte alle überzeugen, dichtzuhalten.

    Gekündigt hat Anderson erst, nachdem sein Jahresbonus auf seinem Konto war. Am 19. Dezember 2007 lag er in Goa am Strand, in der einen Hand einen Margarita, in der anderen einen Joint. "Ich rief meinen Chef an, um nach meinem Bonus zu fragen, und die Chancen standen 50 zu 50: Entweder er sagt: 'Du bist gefeuert, weil wir rausgefunden haben, dass du City Boy bist', oder er sagt: 'Du kriegst eine halbe Million Pfund.'" Sein Chef entschied sich für die halbe Million.

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article2375791/Investmentbanker-…

    Gruss
    Atze
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    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:32:00
    Beitrag Nr. 45 (36.344.857)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.623,19 €
    925,87 €

    100,00 %
    83,12 %
    4,63 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 686,13 € .
    - 1.764,80 € .

    - 3,43 % .
    - 8,82 % .
    Gesamt - 2.450,93 € .
    - 12,25 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 686,13 €
    Monat. ..... .. .. : - 686,13 €
    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    Hier das Musterdepot:

    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Ich hoffe, es geht nicht so rasant weiter in´s Minus, sonst brauche ich auch noch einen Rettungsschirm.



    Meine Strategie:





    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:33:14
    Beitrag Nr. 46 (36.344.865)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
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    20.000,00 €
    16.623,19 €
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    100,00 %
    83,12 %
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    - 1.764,80 € .

    - 3,43 % .
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    - 12,25 % .


    Verlauf:

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    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
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    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

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    Gruss :)
    Atze
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    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:34:11
    Beitrag Nr. 47 (36.344.876)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
    Depot:
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    20.000,00 €
    16.623,19 €
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    100,00 %
    83,12 %
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    - 1.764,80 € .

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    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
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    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
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    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:35:34
    Beitrag Nr. 48 (36.344.884)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
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    20.000,00 €
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    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
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    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

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    schrieb am 09.01.09 19:36:35
    Beitrag Nr. 49 (36.344.896)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche brauchst Du nicht mehr alleine eine Abrechnung machen. :D
    Nach langer Pause an der Seitenlinie bin ich nun auch wieder dabei. Leider in dieser Woche ein Minus.
    Ist ja kein Wunder bei diesen vielen schlechten Nachrichten, die der DAX verkraften musste.


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.623,19 €
    925,87 €

    100,00 %
    83,12 %
    4,63 %




    GuV in € GuV in %

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    - 686,13 € .
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    - 3,43 % .
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    Gesamt - 2.450,93 € .
    - 12,25 % .


    Verlauf:

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    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

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    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:42:58
    Beitrag Nr. 50 (36.344.950)
    Hi Mic, :)

    irgendwie hat sich ein Fehler eingeschlichen, weshalb ich alles doppelt und dreifach reingestellt habe.

    Also meine Postings von heute in der Zusammenfassung, damit Du es alles hintereinander lesen kannst:

    Die Wirtschaftskrise geht weiter....

    Porzellanhersteller Rosenthal meldet Insolvenz an
    Das Traditionsunternehmen folgt damit dem irischen Mutterkonzern Waterford Wedgwood in die Pleite, der zu Beginn der Woche unter seiner Schuldenlast zusammengebrochen war.
    Rosenthal hat 1.600 Mitarbeiter.

    Sitten und Gebräuche ändern sich....
    Der 1879 gegründete fränkische Konzern schrieb im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 einen Verlust von 10,4 Millionen Euro bei einem Umsatz von 71 Millionen Euro. Den Fabrikanten feiner Tafelservice macht seit Jahren die Billigkonkurrenz aus Osteuropa zu schaffen. Teures Porzellan fehlt heutzutage, anders als früher, meist auf dem Gabentisch zur Hochzeit. http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…



    Autozulieferern droht Pleitewelle
    Binnen vier Wochen haben fünf Autozulieferer mit 10.000 Beschäftigten Insolvenz angemeldet. Nun droht der Branche eine Pleitewelle, es macht bereits das Unwort von einem "Insolvenz-Tsunami" die Runde. 100 Firmen gelten als „ernsthaft gefährdet“.

    Zulieferer im Eigentum von Finanzinvestoren gelten als besonders gefährdet
    Der Grund: Ihre Besitzer haben ihnen die Kreditlast für die meist hochgradig kreditfinanzierten Übernahmen aufgebürdet und sind oft nicht in der Lage, frisches Geld nachzuschießen. http://www.faz.net/s/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4/Doc…

    Auf Pump klappt sowas auf Dauer halt nicht. Hoffentlich lernt man daraus.


    Postbank kündigt tiefrote Zahlen an
    Den genauen Verlust im Jahr 2008 will die Postbank zwar erst im Februar nennen. Doch in Bonn wurden die Anleger jetzt schon mal auf tiefrote Zahlen vorbereitet. http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…

    Ob diese Übernahme bald auch vom Staat finanziert wird? Die Deutsche Bank wird wohl genug eigene Probleme haben.


    --------------------------


    2008 gingen 2,6 Millionen Jobs verloren. In USA steigt die Arbeitslosigkeit
    Die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten ist im Dezember auf den höchsten Stand seit Jahren gestiegen. Die Quote kletterte auf 7,2 Prozent. Insgesamt fielen allein im vergangenen Monat über eine halbe Millionen Jobs weg.


    Gruss :)
    Atze
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    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:45:52
    Beitrag Nr. 51 (36.344.987)
    hier die Geschichte von dem City-Boy, dem Aussteiger aus der Finanz-Szene. Wurde gestern im TV gezeigt.

    City Boy"
    Investmentbanker im Sumpf von Sex und Drogen
    (13) Von Tina Kaiser 31. August 2008, 11:01 Uhr
    Fast zwei Jahre lang veröffentlichte Geraint Anderson unter dem Pseudonym "City Boy" schmutzige Details aus der Londoner Finanzwelt. Es ging um Macht, Sex und Drogen. Jetzt hat er sich geoutet: Er ist ehemaliger Analyst der Investmentbank Dresdner Kleinwort.

    Es war fünf Uhr morgens, als Steve Jones merkte, dass heute kein Feiertag, sondern ein ganz normaler Montag war. Das war übel. Der Abend hatte mit einem Absinth-Wetttrinken mit seinen Kumpels in einem Pub begonnen, die restliche Nacht hatten sie bei Sam zu Hause mit Koksen verbracht. Dreimal war der Dealer gekommen, sie hatten immer wieder Nachschub bestellt. Duschen und umziehen half wenig, "ich sah aus wie aufgewärmte Scheiße". Als Steve zwei Stunden später an seinem Arbeitsplatz in einer großen Bank in der Londoner City ankam, blinkte ihn schon die Meldung an: Ein Kraftwerk von Scottishpower war explodiert. Das war noch übler, denn als Analyst für Energieaktien musste Steve nun schnell entscheiden, wie groß die Folgen für den Scottishpower-Kurs sein würden. Kokain waberte durch seine Adern, während er dem Aktienhändler seiner Bank die folgenschwere Einschätzung gab: "Das ist nur ein Vier- oder Fünf-Pence-Ereignis."


    "Die hätten mich damals rausschmeißen sollen, dann wäre ich nicht so ein geldgieriges, egoistisches Arschloch geworden", sagt Geraint Anderson. Steve Jones ist Andersons Alter Ego in seinem kürzlich veröffentlichten Buch "City Boy. Beer and Loathing in the Square Mile". Ein echtes Enthüllungsbuch ist es nicht, denn die Identitäten der Personen bleiben geheim. Auch die Banken haben neue Titel wie "Banque Inutile", "Scheissebank" und "Megashite". "Wenn ich die echten Namen genannt hätte, säße ich jetzt nicht hier, sondern im Gefängnis." Alles in dem Buch sei aber wahr. "Ich hab' nur ein paar Details ausgeschmückt und mir einen cooleren Namen gegeben." Steve Jones heißt auch der Gitarrist der Punkband Sex Pistols.

    "Wir sind beide Revolutionäre, wissen Sie", sagt Anderson. Der 35-Jährige sitzt auf der Dachterrasse des schicken Londoner Privatklubs Soho House. Nur teuer zahlende Mitglieder und ihre Gäste dürfen hier speisen. Die Anzugträger von den Nachbartischen luken neugierig zu Andersons Tisch. Seit Anderson sich im Juni geoutet hat, ist er ein Prominenter in der Stadt. 22 Monate war seine Identität eines der bestgehütetsten Geheimnisse in der Londoner City, wie das Finanzzentrum hier genannt wird. Unter dem Pseudonym "City Boy" veröffentlichte er in der Gratiszeitung "The London Paper" schmutzige Details aus der Londoner Finanzwelt. 500.000 Leser verfolgten jeden Freitag seine Geschichten von ausufernden Hummer- und Champagner-Abenden auf Spesenrechnung, Drogenexzessen, Prostitution und illegalem Aktienhandel.


    Arbeiten bei einer deutschen Investmentbank

    Anderson ist ein Insider: Zwölf Jahre hat er als Analyst in London gearbeitet, zuletzt bei der deutschen Investmentbank Dresdner Kleinwort. Für den Energiesektor wurde er in den vergangenen drei Jahren beim regelmäßigen Ranking zum besten Analysten aller Londoner Banken gewählt. Ende Juni gab er seinen wahren Namen preis, um sein Buch vermarkten zu können. Über 20.000 Exemplare hat er in neun Wochen verkauft - sehr viel für ein Wirtschaftsbuch. Seine Geschichten bestätigen genau die Vorurteile und bösen Befürchtungen, die viele ohnehin schon hatten.

    Längst nicht alles, was Analysten wie er voraussagen, ist so fundiert, wie es scheint. Letztlich könne keiner die Zukunft voraussagen. "Du musst eben möglichst überzeugend eine Meinung vertreten und dann beten, dass sie eintritt." Bei Scottishpower ging es daneben.

    Am schlimmsten sind laut Anderson die Hedgefonds. "Sie streuen negative Gerüchte, wetten dann auf fallende Kurse und streichen innerhalb von Stunden Millionen ein." Dass sie damit Wert vernichten, sei ihnen egal. Erwischt wird niemand, da illegale Geschäfte kaum nachzuweisen seien. Das gelte auch für Insiderhandel. Bei fast jeder Übernahme gingen die Aktien des gekauften Konzerns vorher um rund zehn Prozent nach oben. "Jeder weiß, dass Insidergeschäfte der Auslöser sind, aber niemand tut etwas dagegen."

    Anderson ist jetzt ein Nestbeschmutzer, der nicht mehr willkommen ist in bestimmten Zirkeln. Selbst seine Freunde haben sich abgewandt. "Ein alter Kumpel von der Commerzbank hat gesagt: 'Du hast uns betrogen, weil du die Welt gezeigt hast, die uns so reich gemacht hat.'" Der Weg zurück ist ihm versperrt. "Ich glaube nicht, dass mich eine Firma in der City einstellen möchte, nachdem ich einige Hundert Seiten darüber geschrieben habe, wie korrupt und gierig meine früheren Kollegen sind." Muss er aber auch nicht: Drei Millionen Pfund hat Anderson in den vergangenen zwölf Jahren verdient. Er grinst: "Wenn du deine Seele schon an den Teufel verkaufst, dann lass sie dir gut bezahlen."

    Wie ein Millionär sieht er irgendwie nicht aus. Die Haare sind verstrubbelt, um seinen sonnengebräunten Hals trägt er eine billige Holzstrandkette. Seine Augenringe versteckt er unter einer verspiegelten Sonnenbrille: "Die letzten drei Tage hab ich durchgefeiert, sorry." Peinlich sei es ihm nicht, dass nun alle über sein Leben so detailliert lesen können. "Ich hab' zwölf Jahre in der Hölle gearbeitet, nun will ich zwölf Jahre Gutes tun und büßen." Einen Teil des Gewinns aus dem Buch, aber auch seines gerade veröffentlichten Popsongs will er spenden für einen guten Zweck.

    "Nur meinen Eltern hab' ich gesagt, dass sie das Buch nicht lesen sollen." Andersons Eltern - sein Vater ist ein angesehener Lord in der Labourparty, seine Mutter die Tochter eines bolivianischen Missionars - haben ihn christlich erzogen. Eigentlich sei er ein linker Hippie und in die ganze Karrieresache nur so reingerutscht. "Nach meinem Geschichtsstudium bin ich zwei Jahre durch Asien getourt und wollte danach mein Geld damit verdienen, Ethnokram nach Europa zu exportieren." Sein Bruder - damals Fondsmanager in der City - redete ihm den Plan aus. "Er hat gesagt, ein Job in der City sei der schnellste Weg, Geld zu machen." Ihm sei klar gewesen, dass er seine Ideale verraten musste, aber "ich hatte fest vor, nach fünf Jahren auszusteigen". Später stellte er fest, dass das jeder sagt. "Eines Tages wachen sie mit über 40 auf, haben eine Trophäenfrau und zwei verzogene Kinder auf teuren Privatschulen und stellen fest, dass sie ihr Leben weggeschmissen haben und nie mehr da rauskommen."

    "Ich war nie besonders gut in Mathe", entschuldigt sich Anderson. "Mein Erfolgsrezept war deswegen, mit meinen Kunden bis zum Morgengrauen durch die hippsten Klubs der Stadt zu ziehen, ihnen Prostituierte zu besorgen und sie zu den teuersten Konzerten und Fußballspielen einzuladen." Kunden, die denken, dass man ihr Freund sei, würden einem mehr Geld anvertrauen. So einfach sei das.

    Alles ging so lange gut, bis ihn vor zweieinhalb Jahren die Frau verließ, die er heiraten wollte. "Mir war alles egal, auch mein Job." Deswegen sagte er "Ja", als ihn eine Freundin fragte, ob er für "The London Paper" eine anonyme Kolumne schreiben wollte. "Meinen Frust durch diese Kolumne loszuwerden hat mich vor einem Nervenzusammenbruch gerettet." Nach und nach kamen ihm immer mehr Leute auf die Schliche. "Die haben gesagt: 'Die Geschichte vom City Boy hab' ich vorher aus deinem Mund gehört.'" Doch er konnte alle überzeugen, dichtzuhalten.

    Gekündigt hat Anderson erst, nachdem sein Jahresbonus auf seinem Konto war. Am 19. Dezember 2007 lag er in Goa am Strand, in der einen Hand einen Margarita, in der anderen einen Joint. "Ich rief meinen Chef an, um nach meinem Bonus zu fragen, und die Chancen standen 50 zu 50: Entweder er sagt: 'Du bist gefeuert, weil wir rausgefunden haben, dass du City Boy bist', oder er sagt: 'Du kriegst eine halbe Million Pfund.'" Sein Chef entschied sich für die halbe Million.

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article2375791/Investmentbanker-…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.01.09 19:50:10
    Beitrag Nr. 52 (36.345.015)
    Hi Mic, :)

    hier meine Abrechnung :eek:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.623,19 €
    925,87 €

    100,00 %
    83,12 %
    4,63 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 686,13 € .
    - 1.764,80 € .

    - 3,43 % .
    - 8,82 % .
    Gesamt - 2.450,93 € .
    - 12,25 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 686,13 €
    Monat. ..... .. .. : - 686,13 €
    Quartal. ....... ..: - 686,13 €
    Jahr 08...........: - 686,13 €

    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .
    - 3,43 % .


    2009 (REAL) = - 3,39 %

    DAX-Stand am 09.01.2009 = 4.783,89, d.h. seit Jahresanfang - 0,55 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    Hier das Musterdepot:

    https://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 09.01.09 23:36:51
    Beitrag Nr. 53 (36.346.517)
    Hi Atze :)

    Schön, dass Du nun wieder mit abrechnest - auch wenn der Auftakt erst mal nicht so gut ist.

    Bei mir ist es auch ein Minus in dieser Woche geworden. :(

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.215,62 €
    14.407,55 €

    103,12 %
    30,14 %
    69,86 %
    Gesamt
    20.623,17 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +39,15 € .
    +584,02 € .

    +0,63 % .
    +2,92 % .
    Gesamt+623,17 € .
    +3,12 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+5,23 %)
    Monat (+4,97 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -2,11 % .
    -1,85 % .
    -1,85 % .
    -1,85 % .

    Jahr 2009 (real)

    -1,77 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,61 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 10.01.09 12:55:00
    Beitrag Nr. 54 (36.347.662)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.346.517 von mickym am 09.01.09 23:36:51Hi Mic, :)

    Schön, dass Du nun wieder mit abrechnest - auch wenn der Auftakt erst mal nicht so gut ist.

    Der Auftakt war wirklich nicht so gut. Das wird wohl ein sehr schwieriges Jahr werden, befürchte ich.

    Wegen der Teilverstaatlichung der Commerzbank wird nun schon diskutiert (in der FTD), wann die Deutsche Bank den Rettungsschirm in Anpruch nehmen wird. Irgendwie ist es ja auch eine Wettbewerbsverzerrung, die nun eintritt.

    Wenn so eine Rettungsschirm-Maßnahme bekannt wird, dann rauscht der DAX wohl wieder in die Tiefe und ich bin wahrscheinlich mit einem Verlust wieder an der Seitenlinie. :(


    Mit den Milliarden wird ja nur noch so um sich geworfen.



    Die Bundesregierung senkt ihre Prognose für 2009 - einem Zeitungsbericht zufolge geht sie von einem Rückgang von bis zu drei Prozent aus. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem zweiten Konjunkturpaket, zu dem auch ein 100-Milliarden-Euro-Rettungsschirm für Firmen :eek: gehören soll.


    Aus den deflationären Tendenzen werden wir wohl bald wieder Inflation zu spüren bekommen. Lt. Lehrbuch soll das auch wieder nicht gut für die Börsen sein.

    Für Festgeld (Dauer 1 Jahr) gibt die Santander-Bank z.B. noch 5,1 %. Ich befürchte mal, dass ich das mit dem Musterdepot nicht erreichen werde. ;)

    Na ja, Du weißt ja, dass ich inzwischen der Meinung bin, dass die Börse für die Altersvorsorge nix taugt. ;)
    Dieses Kasino (s.# 51) macht nur einige Manager reich und die Masse der kleinen Leute soll´s denen bezahlen.
    Und wenn´s dann in die Hose gegangen ist, dann kommt die Teilverstaatlichung (s. Banken in den USA, England und D). :laugh:

    Aber nichts desto trotz, macht es mir immer wieder Spaß, mit Dir einen Depot-Wettstreit zu führen. :D
    ..... obwohl ich auf der Performance-Kurve fast immer hinten liege. :laugh:
    Mal schauen, wie meine Strategie in diesem Jahr funktioniert. :rolleyes: Ich gebe ja nicht auf. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 12.01.09 18:22:34
    Beitrag Nr. 55 (36.357.641)
    Hi Mic, :)

    der DAX nähert sich schon wieder gefährlich der 38-Tage-Linie. :eek:



    Wenn eine Blase platzt, dann entwickelt sich ja meist schon die nächste Blase.
    Jetzt haben wir inzwischen die Staatsanleihen-Blase.

    Hier auszugsweise 2 Artikel darüber:

    Staatsanleihen - Wann platzt die erste?

    Es gibt einen Markt, der misst, wie hoch das Risiko ist, dass ein Staat als Rückzahler ausfällt und am Ende der Laufzeit seine Schulden nicht begleichen kann. Den Markt der „Credit Default Swaps“ (CDS), der Wertpapiere, mit denen Länder und Firmen sich gegen den Ausfall von Krediten absichern. Auch dort steigen die Preise so stark, dass es Sorgen macht.

    Versicherungsprämien steigen

    Noch vor zwei Jahren reichte ein Dollar, um eine zehnjährige amerikanische Staatsanleihe über 10.000 Dollar ein Jahr lang abzusichern. Anfang 2008 waren es rund acht Dollar, und jetzt kostet es sogar 62. Für deutsche Papiere sieht es nicht viel besser aus, die werden jetzt für 43 Dollar versichert.

    Doch beide Länder stehen noch sehr gut da. Sie werden als sicherste Schuldner der Welt gehandelt, dicht gefolgt von Japan, Frankreich und den Niederlanden. Am gefährlichsten ist es aktuell laut CDS-Kursen, Argentinien, der Ukraine, Pakistan oder Venezuela Geld zu leihen. Die führen die Liste der Hochrisikoschuldner an. Argentiniens Ausfallrisiko ist so hoch, dass die Absicherung einer 10.000-Dollar-Anleihe 2900 Dollar :eek: kostet.

    Anleihenexperten warnen nun: Mit dem Geld, das die Staaten auch über Anleihen auf den Markt schwemmen, befeuern sie eine neue Blase: die Bond-Blase. .....http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc…


    Milliardenkredite
    Staaten bedrohen mit Anleihen die Kapitalmärkte

    Konjunkturpakete und Bürgschaften für Banken belasten die öffentlichen Haushalte. Die dafür nötigen Milliarden holen sich die Regierungen über Anleihen. Doch die gigantischen Kredite könnten die Kapitalmärkte bald überstrapazieren. Ein Kurseinbruch bei Staatsanleihen wäre die Folge....

    Sollte die Inflation früher zurückkehren als erwartet, wären Staatstitel mit derart niedriger Verzinsung durch die Inflation plötzlich eklatant überteuert. Die kleinste Nachricht über einen renditefressenden Teuerungsschub könnte dann einen Ausverkauf auslösen. Analysten sagen für diesen Fall zweistellige Kursverluste voraus. In wenigen Tagen könnten dann drei oder vier Jahresrenditen vernichtet werden.

    "Die Inflation wird zurückkommen", sagt Joachim Paul Schäfer, Asset-Manager der Vermögensverwaltung PSM. Dafür würden alleine die schuldenfinanzierten Stimulus-Programme sorgen.

    Ausgerechnet auf diesen unsicheren Markt rollt ein wahrer Schulden-Tsunami zu. Die Industrieländer werden dieses Jahr Bonds im Volumen von drei Billionen Dollar emittieren. Schon im Januar kommt der Belastungstest, wenn Staatspapiere im Wert von 250 Milliarden Dollar auf den Markt gebracht werden sollen. Die Schätzungen könnten sich als zu niedrig herausstellen, umfassen doch allein die Konjunkturprogramme der wichtigsten sieben Volkswirtschaften 1236 Milliarden Euro - nach jetzigem Stand. Hinzu kommen Bankgarantien im Volumen von über 13 000 Milliarden Euro.

    Zwar betonen die Regierungen stets, dass diese Bürgschaften nicht im Haushalt wirksam werden. Indes zeigt das Beispiel Commerzbank, wie schnell der Steuerzahler zur Rettung eines Instituts in die Verantwortung genommen wird. Mit zehn Milliarden Euro sprang der Bund am Donnerstag ein, nachdem er bereits im Herbst acht Milliarden zuschießen musste, um die Bank zu stabilisieren.

    Vergangene Woche war am Bondmarkt bereits ein leichtes Vorbeben zu verspüren: Als die für das Schuldenmanagement zuständige Finanzagentur des Bundes versuchte, zehnjährige Staatstitel im Wert von sechs Milliarden Euro per Versteigerung zu platzieren, erhielt sie lediglich Angebote für 5,2 Milliarden. Das war die schlechteste Bond-Auktion seit dem Jahr 2000. :eek: "Staatspapiere bieten keinen Wert für langfristig agierende Investoren", stellte James Montier, Stratege bei der Société Générale, fest. Anleger müssen sich deshalb bei klassischen Rentenfonds in Acht nehmen.
    http://www.welt.de/finanzen/article3007833/Staaten-bedrohen-…

    Also wie wird´s kommen? Zuerst die Deflation und dann die Inflation? :confused:
    Lassen wir uns mal überraschen. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 12.01.09 18:36:16
    Beitrag Nr. 56 (36.357.767)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.357.641 von Atze2 am 12.01.09 18:22:34Fortsetzung.....

    Was passiert, wenn die Staaten zahlen müssen?

    Die USA haben beim Beschließen von Hilfsprogrammen eine historische Größenordnung erreicht. Eine Studie beziffert das Volumen derzeit mit 8500 Milliarden Dollar. Das sind mehr als 60 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts. Ein paar weitere Anhaltspunkte: Die NASA hat seit ihrer Existenz gut ein Zehntel dessen verbraucht. Die Kosten der USA für den Irak-Krieg werden mit knapp 600 Milliarden Dollar beziffert.

    Die Hilfspakete, die Europa geschnürt hat, machen nach Schätzungen weitere 4000 bis 5000 Milliarden Dollar aus.

    In erster Linie enthalten diese Pakete Haftungen und Garantien. Können die Unternehmen und Banken, für die gehaftet wird, ihre Geschäfte ohne Hilfe erledigen, werden die jeweiligen Staaten nicht in die Pflicht genommen und könnten mit Haftungsprämien sogar verdienen.

    Was passiert allerdings, wenn die Staaten tatsächlich einspringen und zahlen müssen? Die Antwort des Linzer Volkswirtschaftsprofessors Friedrich Schneider auf diese Frage ist so unwissenschaftlich wie unangenehm: „Wir können nur beten, dass das nicht passiert. Man kann sich das kaum ausmalen.“

    Auch die Experten können nur Szenarien berechnen. Fest steht, dass es das, was wir derzeit unter Krise verstehen, bei weitem übertrifft und jeden Einzelnen massiv treffen würde.

    Um die fälligen Haftungen bedienen zu können, müssten die Staaten weitere Schulden machen, die Staatsverschuldung somit erhöhen. Der regelmäßige Schuldendienst würde den Spielraum des Staates massiv einschränken. Letztlich würde dies nicht reichen. Die Staaten würden die Notenpressen im großen Stil anwerfen. Das würde die Geldmenge in einem Ausmaß erhöhen, dass wir mit Hyperinflation konfrontiert wären.

    Angst vor Inflationsgespenst
    Selbst wenn nicht alle Haftungen schlagend würden, wäre eine Inflationsrate im zweistelligen Bereich die Folge, ist Schneider überzeugt. Geld würde drastisch an Wert verlieren. Die Menschen würden aus den betreffenden Währungen flüchten und ihr Heil im Ankauf von Sachwerten suchen, was wiederum die Inflation weiter anheizen würde.

    Um die Inflation in den Griff zu bekommen, erhöhen die Notenbanken normalerweise die Leitzinsen. Steigen aber die Zinsen, wird das letzte Häuchlein eines Aufschwungs abgewürgt. Dies wiederum beeinträchtigt die Wirtschaft weiter und kostet Arbeitsplätze.

    Höhere Arbeitslosigkeit erhöht die Belastung des Staatshaushalts, der im konkreten Fall ohnehin kaum noch schnaufen könnte. Eine Spirale nach unten wäre die Folge. Die Amerikaner sprechen in diesem Zusammenhang schon von einer „Bailout Bombshell“, quasi einer Hilfsprogramm-Zeitbombe, die jahrzehntelang aufgebaute Werte zu zerstören droht und „um die Ecke lauert“.

    Zusagen am Limit
    Die Kredit- und Haftungszusagen der öffentlichen Hand waren wichtig, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Jetzt ist es wohl an der Zeit, diese Zusagen noch einmal zu hinterfragen und jene zurückzunehmen, die nicht notwendig sind. Die Programme auf weitere Branchen auszuweiten, die jetzt nacheinander um Unterstützung anklopfen, wird wohl nicht möglich sein.
    Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,93608

    Dann wollen wir mal hoffen, dass alles gut geht. :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.01.09 19:56:56
    Beitrag Nr. 57 (36.358.420)
    Hi Atze :)

    Also wie wird´s kommen? Zuerst die Deflation und dann die Inflation?
    [/i

    Ja so sagt es die Lehre glaube ich und ich bin auch von einer massiven Inflation überzeugt - mindest wie in den 70igern mit 2stelligen Inflationsraten. Damals ist die Welt zwar auch nicht untergegangen, aber woher wird denn das Geld kommen, wenn es sich der Staat über Anleihen nicht mehr vom Bürger holen kann, entweder weil er nichts mehr zum Sparen hat oder arbeitslos ist oder die Zinsen zu niedrig sind. Die Zinsen müssen entweder wieder steigen und die Kurse für Anleihen fallen dann sowieso. Das Geld wird aber benötigt - holt man es sich nicht real, dann druckt man es eben, was zwangsläufig zur Inflation führen muss - auch wenn es die grossen Währungen im Gleichklang tun und es sich deshalb schleichend bemerkbar machen wird.

    Meine Meinung. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 12.01.09 22:14:43
    Beitrag Nr. 58 (36.359.370)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.358.420 von mickym am 12.01.09 19:56:56Hi Mic, :)

    mindest wie in den 70igern mit 2stelligen Inflationsraten. Damals ist die Welt zwar auch nicht untergegangen,

    Im Gegensatz zu damals, gab es nicht diese Unsicherheit bezüglich des Arbeitsplatzes. 4,4% betrug die Arbeitslosenquote im Herbst 1975. Deshalb hat man die 70er Jahre mit den hohen Lohnabschlüssen als sehr angenehm empfunden.

    Heute scheint mir alles anders zu sein. :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.01.09 12:53:57
    Beitrag Nr. 59 (36.362.656)
    Hi Mic, :)

    wie Du in # 55 sehen kannst, ist der DAX wieder unter die 38-Tage-Linie gekracht. :( Ich hatte es ja schon befürchtet, aber Strategie ist halt Strategie. :rolleyes:
    Bleibt es heute bei diesem Absturz unter der 38-Tage-Linie (bis zum späten Nachmittag), dann löse ich mein Musterdepot zum Xetra-Schluss wieder auf.

    Es zwar heute der 5. Tag in Folge, an dem der DAX im Minus ist, aber ich spekuliere mal nicht auf eine Gegenbewegung.

    Hier ist auch ein interessantes Schaubild im DAX über die Gewinne der DAX-Unternehmen in Rezessionsjahren. Wie man sieht, ist noch viel Luft nach unten möglich.


    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…

    Dieses Schaubild zeigt auch eindrucksvoll, wie klotzig die Firmen in den letzten Jahren verdient haben. Und was haben die AN davon gehabt? :rolleyes: :(

    Es zeigt eindrucksvoll die Devise: Gewinne werden eingesackt und Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt. Aber das ist ja das Wesen des Kapitalismus.

    Konjunkturpaket II
    Höchste Neuverschuldung der Geschichte
    Mit dem größten Konjunkturprogramm der Nachkriegsgeschichte stemmt sich die Bundesregierung gegen die Krise. Doch das Paket von 50 Milliarden Euro wird die Neuverschuldung auf einen neuen Rekordwert treiben. Ob es etwas hilft? Die Einschätzungen gehen weit auseinander.

    Hier sind die Die Eckpunkte des Konjunkturpakets
    http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…

    Der DAX ist scheinbar skeptisch. ;) Aber vielleicht überlegt er es sich ja noch anders und klettert heute wieder über die 38-Tage-Linie. :laugh:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.01.09 16:43:02
    Beitrag Nr. 60 (36.364.658)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.362.656 von Atze2 am 13.01.09 12:53:57Hi Mic, :)

    Aber vielleicht überlegt er es sich ja noch anders und klettert heute wieder über die 38-Tage-Linie.

    Der DAX hat sich wieder erholt und befindet sich mehr oder weniger AUF der 38-Tage-Linie. ;)

    Ich sehe das mal positiv und behalte mein Depot. Ich kann ja morgen ggf. wieder neu entscheiden. :laugh:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 13.01.09 18:54:04
    Beitrag Nr. 61 (36.365.973)
    Hi Atze :)

    Der DAX hat sich wieder erholt und befindet sich mehr oder weniger AUF der 38-Tage-Linie. ;)


    Na da hast Du ja nochmal Glück gehabt. Bei mir ist die Dt. Börse wieder geflogen- War eben auch nur 1 Woche im Depot.

    Gekauft wurden 22 Aktien zu 57,04€ und heute zu 48,25€ wieder verkauft. Das macht einen realisierten Verlust - inkl. Spesen von 17%. :(

    Hier noch der Chart:



    ------------------

    Das Schaubild ist ja auch recht interessant. Im Moment werden die Farben düsterer als Schwarz gemalt und trotzdem sind imo die Gewinne noch lange nicht so abgestürzt, wie das 2002 der Fall war.

    Entweder kommt da noch der Riesenschub - Crash bei den Gewinnen oder irgendwas ist hier faul und es war nur eine schnelle kräftige Konsolidierung. :confused:

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 13.01.09 21:40:45
    Beitrag Nr. 62 (36.367.365)
    Hi Atze :)

    Mein DAX Segment soll aber doch nicht unbelegt bleiben. Für das Musterdepot wurden 47 EON Aktien zu 27,23€ ausserbörslich gekauft.

    Hier noch der entsprechende Chart:



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.01.09 21:54:32
    Beitrag Nr. 63 (36.367.492)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.365.973 von mickym am 13.01.09 18:54:04Hi Mic, :)

    der DAX hat nun doch UNTER der 38-Tage-Linie geschlossen, d.h. das Verkaufssignal wurde ausgelöst. Ich muß nun innerhalb der nächsten 4 Tage verkaufen, falls keine Erholung kommt.

    ---------------------
    betr. # 59
    Das Schaubild ist ja auch recht interessant. Im Moment werden die Farben düsterer als Schwarz gemalt und trotzdem sind imo die Gewinne noch lange nicht so abgestürzt, wie das 2002 der Fall war.

    Entweder kommt da noch der Riesenschub - Crash bei den Gewinnen oder irgendwas ist hier faul und es war nur eine schnelle kräftige Konsolidierung.


    Also für mich stellt es sich so dar, dass uns die dicken Gewinnabstürze noch bevor stehen. :(

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 13.01.09 21:59:41
    Beitrag Nr. 64 (36.367.528)
    Hi Atze :)

    Also für mich stellt es sich so dar, dass uns die dicken Gewinnabstürze noch bevor stehen.
    :(


    Also Atze - wir brauchen Optimismus, damit weiter konsumiert wird. Was willst Du denn dagegen machen, wenn jetzt alles zusammenkracht. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.01.09 22:05:54
    Beitrag Nr. 65 (36.367.576)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.367.528 von mickym am 13.01.09 21:59:41Hi Mic, :)

    Was willst Du denn dagegen machen, wenn jetzt alles zusammenkracht.

    Ich suche Mitte des Jahres den Schrottplatz auf wegen des alten Autos :laugh: und bestelle dann was Neues. ;)

    Hast Du vorhin Frontal 21 gesehen? Das hört sich alles nicht gut an. :(
    Außerdem liest man doch nur Horror-Nachrichten. :(

    Eine gute Entscheidung ist die zeitliche Ausweitung des Kurzarbeiter-Geldes. Damit wird zumindest die Stammbelegschaft geschützt. :) Ich hoffe mal, dass nach 18 Monaten alles überstanden ist.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 14.01.09 17:19:14
    Beitrag Nr. 66 (36.373.885)
    Hi Mic, :)

    der DAX im freien Fall,:( d.h. heute eindeutig unter die 38-Tage-Linie gerutscht. Das Musterdepot wird deshalb zum Xetra-Schluss aufgelöst. :keks:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 14.01.09 21:13:13
    Beitrag Nr. 67 (36.376.302)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.373.885 von Atze2 am 14.01.09 17:19:14Hi Mic, :)

    hier schon mal meine Abrechnung auf Grund der Depot-Auflösung.
    Dieses kurzzeitige Verlassen der Seitenlinie hat enorm viel an Performance gekostet. :(


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    0,00 €
    16.340,76 €

    100,00 %
    0,00 %
    81,70 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    0,00 € .
    - 3.659,23 € .

    0,00 % .
    - 18,30 % .
    Gesamt - 3.659,23 € .
    - 18,30 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 1.208,30 €
    Monat. ..... .. .. : - 1.894,43 €
    Quartal. ....... ..: - 1.894,43 €
    Jahr 09...........: - 1.894,43 €

    - 6,04 % .
    - 9,47 % .
    - 9,47 % .
    - 9,47 % .


    2009 (REAL) = - 10,39 %

    DAX-Stand am 14.01.2009 = 4.422,35, d.h. seit Jahresanfang - 8,06 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm


    Hier der Grund, dass der DAX heute 4,63 % verliert:

    4,8 Milliarden Quartalsverlust - Deutsche Bank schockt die Börse

    Schwache Auftragslage - Siemens stimmt auf schwieriges 2010 ein
    Siemens hat wegen der schlechten Auftragslage pessimistische Töne angestimmt. Der Konzern hält aber am Gewinnziel für 2009 fest. Denn die eigentliche Wucht der Krise trifft nächstes Jahr.

    Bankenkrise - Bund angeblich vor Einstieg bei Hypo Real Estate
    Der Bund steht angeblich vor dem Einstieg bei einer zweiten deutschen Großbank. Der Immobilienfinanzierer brauche erneut Unterstützung, berichten mehrere Nachrichtenagenturen - dabei hat er schon 30 Milliarden Euro Staatshilfen erhalten.

    Konjunktur - Wirtschaftswachstum sinkt auf 1,3 Prozent
    Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich 2008 deutlich abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nur noch um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Unterdessen meldet der deutsche Maschinenbau für den November einen Auftragseinbruch von 30 Prozent

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 14.01.09 22:22:14
    Beitrag Nr. 68 (36.376.881)
    Hi Atze :(

    Das mit dem Wochenverlust von 6% ist schon bitter. :( Du hast dem DAX gestern ja noch eine Chance gegeben. :(

    Mein Depot hat es auch gebeutelt - aber aufgrund des geringeren Investitionsgrades liegt der momentane Wochenverlust bei ca. 4%.

    Wir bewegen uns ja immer noch in einer Seitwärtsrange und auch trotz der Horrormeldungen, die Du ja hier auch nur auszugsweise bringen kannst - habe ich mir ja schon mal überlegt, ob man noch eine Ergänzungsstrategie mit dazu nehmen soll, habe es aber erst mal verworfen. ;)

    Auch wenn Du mal geschrieben hast, dass Börse nicht zur Altersvorsorge geeignet ist - man muss eben seine Strategien anpassen. Ich glaube immer noch an ein paar grundsätzliche Gesetzmässigkeiten. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 15.01.09 16:09:52
    Beitrag Nr. 69 (36.381.867)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.376.881 von mickym am 14.01.09 22:22:14Hi Mic, :)

    Auch wenn Du mal geschrieben hast, dass Börse nicht zur Altersvorsorge geeignet ist - man muss eben seine Strategien anpassen. Ich glaube immer noch an ein paar grundsätzliche Gesetzmässigkeiten.

    Ich werde es mal bei meiner 38-Tag-Linie-Strategie belassen. Mal schauen, ob ich damit pleite gehe. ;)

    Der Ein- und Ausstieg hat ja ca. 10 % Minus-Performance gekostet. :(
    Festgeld (1 Jahr Laufzeit) bei der Santander gibt es zur Zeit + 5,10 % (Angebot gültig bis 18.01.2009).

    Wenn ich das toppen will, muß ich also erstmal meine Minus-Performance wieder reinholen
    und dann auch noch die + 5,10 % erreichen. Ob das möglich ist in diesem Jahr? :rolleyes:

    Im Augenblick hat also die Festgeld-Anlage (für die Altersvorsorge) die Nase vorn. ;)

    Bin mal gespannt, wie Du in diesem Jahr abschneidest, ob Du die 5,10 % toppen kannst. Spannend ist es allemal. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 15.01.09 18:08:37
    Beitrag Nr. 70 (36.383.077)
    Hi Mic, :)

    ich mache mal weiter im Thema:
    Aktien ein Glückspiel oder geeignet für die Altersvorsorge? ;)

    Ich weiß ja, es gibt Warren Buffett, der mit Aktien steinreich geworden ist. Oder es gibt auch Darvas, der in der 50er-Jahren mit Aktien zum Millionär wurde. :cool: Aber ich denke, es sind Ausnahme-Erscheinungen.
    (Genau so wie es immer wieder mal Lotto-Gewinner gibt). ;)

    Ich weiß, dass seit der Tulpen-Blase immer wieder versucht wird, mit Aktien ein Vermögen zu machen. :D
    Ich hab´s ja auch versucht mit Nemax-Aktien. :laugh:
    Aber das Problem ist halt, wenn man mal einen dicken Gewinn gemacht hat, diesen meistens auch wieder versemmelt. :(:rolleyes:

    Hier der 5-Jahres-Chart beim DAX:




    Beim DOW und beim Nikkei sieht´s noch schwieriger aus,
    Geld mit Aktien zu verdienen bzw. nicht wieder zu versemmeln.





    Auch viele Banker mit ihrer techn. Top-Ausstattung verzocken sich beim kurzfristigen Handeln.
    Also scheint auch das nicht zu taugen.

    Hier der Chart der Deutschen Bank von 1992 bis jetzt:


    Wer mit dieser Aktie in den letzten 17 Jahren getradet hat, wird wohl nur mit Extrem-Glück dick im Plus liegen.
    Bei den meisten wird es wohl eher heißen: Wie gewonnen - so zerronnen. :keks:

    -----------------------------------------------

    Ich bin sehr gespannt, wie es künftig bei uns klappen wird bei unserem Musterdepot-Wettstreit. :D
    Aber ich sehe es aus den o.a. Gründen doch mehr als Glücksspiel an. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 15.01.09 22:19:36
    Beitrag Nr. 71 (36.385.225)
    Hi Atze :)

    Auch viele Banker mit ihrer techn. Top-Ausstattung verzocken sich beim kurzfristigen Handeln.
    Also scheint auch das nicht zu taugen.



    Beim kurzfristigen Handeln gebe ich Dir Recht, dass das in der Regel mehr einem Glückspiel gleicht, aber gerade Deine Langfristcharts zeigen doch, dass es über einen längeren Zeitraum geht. Gut ziehe nochmal 10% oben und unten ab - das ist zumindest entweder in beiden Richtungen ein Gewinn oder auch nur in der Longrichtung, wenn man die Disziplin (so wie bei Deinem Musterdepot) eben nicht zu zocken.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 16.01.09 18:28:33
    Beitrag Nr. 72 (36.391.740)
    Hi Mic, :)

    das sagen die Elliott-Wellen von Wieland Staud :eek: ;)

    Elliott-Welle wird Dax unter 3.600 Punkte drücken

    Von der Bärenmarktrally zu weiteren Kurstiefs?

    Mittlerweile kann endgültig kaum ein Zweifel daran bestehen, dass der gesamte Anstieg seit dem 21. November von 4.035 Punkten aus eine klassische Bärenmarktrally war. Wenn die Vorzeichen nicht trügen, dann hat der Dax selbst für den Fall, dass er sich ein weiteres Mal von diesen Tiefs aus erholen sollte, seinen langfristigen Abwärtstrend wiederaufgenommen. Neue Tiefstkurse unter 4.000 Punkten sind damit, vielleicht schon in den nächsten beiden Wochen, so gut wie unvermeidbar geworden.

    Die in der Jahresprognose für 2009 erwartete Elliott "5" bis in Regionen zwischen 3.300 und 3.600 Punkten rollt.

    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…



    Nun, mit meinem Bauchgefühl würde das passen. :D

    .... aber vielleicht bekommen wir vorher noch eine Obama-Rally. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 16.01.09 19:18:42
    Beitrag Nr. 73 (36.392.297)
    Hi Atze :)

    Ja eine Welle 4 würde passen. Ein Dreieck. ;) Selbst eine Obmama Rally würde nicht über 5000 hinausreichen.

    Gruss MIc :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 17.01.09 13:07:58
    Beitrag Nr. 74 (36.395.197)
    Hi Atze :)

    Hier nun meine Abrechnung. Sie ist mit einem Wochenminus von -1,79% weit aus weniger dramatisch ausgefallen, als befürchtet. Das liegt wohl an dem geringen Investitionsgrad. DAX & Co. haben ja teilweise über 8% in dieser Woche verloren. :eek:
    Das augenblickliche Depot ist zwar im Minus, aber insgesamt noch ein kleines Plus.

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.096,68 €
    14.169,24 €

    101,33 %
    30,08 %
    69,92 %
    Gesamt
    20.265,92 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -104,72 € .
    +370,64 € .

    -1,69 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+265,92 € .
    +1,33 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+3,12 %)
    Monat (+4,97 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,79 % .
    -3,64 % .
    -3,64 % .
    -3,64 % .

    Jahr 2009 (real)

    -3,47 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,26 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 17.01.09 14:27:59
    Beitrag Nr. 75 (36.395.453)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.395.197 von mickym am 17.01.09 13:07:58Hi Mic, :)

    durch Deinen geringen Investitionsgrad und dem dicken Wochenverlust beim DAX, hast Du zumindest eine gute Chance, den DAX auf der Performance-Kurve zu toppen. :)
    Bei mir wird das nur klappen, wenn ich an der Seitenlinie bleiben muss und der DAX nun weiter in die Tiefe rauscht.

    Aber mal schauen, wie die Obama-Rally ausfällt ;), wenn Obamas 800 Milliarden gegen die Krise ausgeschüttet werden.

    Bei den Banken droht schon wieder Ungemach......
    Der staatliche Rettungsschirm für die Banken könnte sich bald als zu klein erweisen. Zwar ist er auf die Garantie neuer Anleihen im Gesamtvolumen von 400 Milliarden Euro ausgelegt. Aber der Markt für Bankenfinanzierungen ist so ausgedörrt, dass selbst dieser Betrag knapp zu werden droht.....

    Allein die zehn größten deutschen Banken müssen in den kommenden zwölf Monaten gut 400 Milliarden Euro aufbringen, um Anleihen zu tilgen. Bei der Landesbank Baden-Württemberg sind es nach Daten des Informationsdienstleisters Bloomberg 89 Milliarden Euro, bei der Deutschen Bank gut 50 Milliarden Euro.

    Die großen Banken müssen viele fällig werdende Anleihen refinanzieren

    Die Summen sind so groß und die Lage auf dem Markt für privat finanziertes Fremdkapital ist so angespannt, dass Analysten bereits spekulieren, ob die staatlichen Hilfen ausgeweitet werden müssen. Zumal die zehn großen deutschen Banken auf Sicht von drei Jahren knapp 900 Milliarden Euro an Anleiherückzahlungen aufbringen müssen. In normalen Zeiten begeben Banken einfach neue Anleihen, wenn sie fällig werdende Titel tilgen müssen.
    http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc…


    Ich frage mich, wo soll das nur alles noch hinführen? :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 18.01.09 10:12:59
    Beitrag Nr. 76 (36.397.250)
    Hi Atze :)

    Nun ja wir sind wohl trotz Paketen wahrscheinlich schon in einer Abwärtsspirale drin.

    Auch aus Deinem zitierten Artikel:
    Bleibt es beim geringen Interesse der Anleger an Bankentiteln ohne Staatsgarantie, müssen andere Finanzierungsformen ausgeweitet werden. Gelingt das nicht, müssen die Banken ihre Kreditvergabe einschränken.

    Das geringe Interesse kommt ja nicht nur wegen der Riskoaversion der Leute, sonder die Zinsen sind ja imo auch alles andere als berauschend. Wenn dann die Zinsen wieder steigen, was in meinen Augen wahrscheinlich ist, dann kannst Du diese Paipere eben auch nicht mehr vernünftig auf dem Markt verkaufen.

    Also das ist imo auch keine wirkliche Alternative.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 19.01.09 12:34:12
    Beitrag Nr. 77 (36.402.210)
    Hi Mic, :)

    Halluzinationen waren Schuld am Finanzdesaster :laugh:

    Kaffeebohnen: Ab der siebten Tasse, so Forscher der Universität Durham, kann es zu Halluzinationen kommen. Vor allem die Finanz- und die Kreativindustrie sind von diesem Problem betroffen



    ....Wenn man schon nach sieben Tassen blaue Elefanten phantasiert, sieht man nach 50 Bechern natürlich noch viel wahnwitzigeres Zeug: Zum Beispiel Immobilien in Kansas, die ständig im Wert steigen. Oder Anleihen auf abgeklungene Plutonium-Brennstäbe, die ein AAA-Rating aufweisen.

    Mit der Zeit wurde der Kaffeekoller zur Gruppenpsychose. Die Banker waren derart mit Tres Rios Costa Rica Bella Vista zugeballert, dass sie begannen, sich ihre Halluzinationen gegenseitig zu verkaufen. Kurz darauf flog uns alles um die Ohren....

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601697,00.html

    Viel Spass beim Lesen des Artikels. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 19.01.09 16:22:49
    Beitrag Nr. 78 (36.404.194)
    Hi Mic, :)

    ich schaue mal wieder :confused: auf den Aktienmarkt. Die Bankenkrise geht in die nächste Runde.

    Es kündigte die Royal Bank of Scotland (RBS) für das vergangene Jahr einen Rekordverlust von umgerechnet
    bis zu 31 Milliarden Euro an. :eek: Der Staat erhöht nun seinen Anteil an der Bank von 58 auf 70 Prozent.
    Die Aktie verliert imo über 60 %.

    ------------------------------------------------

    Hier ist ein interessanter Artikel, der darstellt, wie Banker-Nieten mit finanzmathematischen Modellen :laugh: rumgespielt haben. Was dabei herausgekommen ist, erleben wir ja laufend. :(

    Die Devise lautete: Runter mit dem Eigenkapital. :mad:

    In normalen Zeiten sammeln Banken Geld von Sparern ein und verleihen es weiter. Das jetzt von der großen Erosion bedrohte Eigenkapital halten Banken nur als Sicherheitspuffer vor. Diesen Puffer haben die Finanzinstitute in den vergangenen Jahren systematisch verkleinert (siehe Grafik). Betriebswirtschaftlich ist das logisch: Den Gegenwert des Eigenkapitals kann man nicht ausleihen, um damit Geld zu verdienen. Es ist ein bisschen wie ein Feuerwehrteich. Solange es nicht brennt, ist er nutzlos.;)

    Dazu kommt noch etwas. Nach all den guten Jahren fühlten sich die Banken bis 2007 hinein sehr sicher mit ihren kleinen Kapitaldecken. Sie hatten mit komplizierter Finanzmathematik :laugh: ausgerechnet, dass kleinere Sicherheitspuffer reichen. Die Begründung leuchtet auch ein, zumindest auf den ersten Blick: Kredite und Wertpapiere ohne Ausfallrisiko (sprich: mit besten Noten der Rating-Agenturen) brauchen kein Eigenkapital in der Rückhand.

    Die Banken argumentieren mit der „Kernkapitalquote“

    Relevant sei nur das Verhältnis von Eigenkapital zu riskanten Krediten, wurde in den Banktürmen ausgegeben. Das ist grob jene Kernkapitalquote, mit der die Banken heute argumentieren (siehe Grafik). Die Bankregulierung zog mit :mad: und verständigte sich mit den Banken auf jene "risikogewichtete" Kapitalquote. Danach lautete die Losung der Banken und ihrer Anteilseigner damals: Runter mit dem Kapital.

    Das war fatal. Denn es tauchten Risiken auf, die in den finanzmathematischen Modellen :laugh: nicht vorkamen. Die Banken wurden voll von der Finanzkrise erwischt. Sie hatten praktisch keine Eigenkapitalreserven, die über das von der Bankenaufsicht vorgeschriebene Kapital hinausgehen....
    http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…


    Wie sich der Knoten wohl auflöst? :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 19.01.09 20:58:03
    Beitrag Nr. 79 (36.406.574)
    Hi Atze :)

    Der Kaffeeartikel ist gut. :)

    Folglich halluzinierten die Banker drauf los, als hätten sie ein ganzes Löschblatt Sunshine-Acid durchgekaut. Sie erblickten Vermögenswerte, die sonst niemand sah - psychedelische CDOs, trippige Subprime-Hypotheken, abgefahrene Plain Vanilla Swaps.

    Allerdings brauchen den ja nicht nur Bänker. Ich sollte es auch mal damit probieren. Bei uns ist auch jeder auf der Suche - nach neuen Vermögenswerten und Einsparungen. Vielleicht sehe ich mit ein paar Espresso mehr. ;)

    =====================

    Zu Deinem Bankenartikel bleibt mir nicht anderes zu sagen übrig als

    Gruss Mic :(
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 20.01.09 21:46:35
    Beitrag Nr. 80 (36.414.678)
    Hi Mic, :)

    schon wieder ein :confused:-Artikel.
    Man kann nur hoffen, dass sich diese Spekulanten :mad: dermassen verzocken, dass sie bettelnd durch die Strassen gehen.


    Hier ein Artikel aus der WELT:

    Spekulanten haben die Kurse griechischer, irischer, italienischer oder spanischer Regierungsbonds zum Einstürzen gebracht. Im Gegenzug sind die Zinsen dieser Schuldtitel in die Höhe geschossen. Viele Anleger trauen Griechenland, Irland und Spanien nicht mehr. Fliegt jetzt die Euro-Zone auseinander? Und was dann?

    An seinem zehnten Geburtstag steht der Euro vor seiner härtesten Bewährungsprobe. Die Kapitalmärkte spekulieren knallhart auf ein Auseinanderbrechen der Währungsunion. Die Zentrifugalkräfte werden mit jedem Tag größer. Die Politik ist alarmiert. EU-Finanzkommissar Joaquin Almunia hat sich zu Wochenbeginn besorgt geäußert.

    Wie seinerzeit der Meisterstratege George Soros das britische Pfund im Jahr 1992 in die Knie gezwungen hat, haben jetzt seine Nachfolger :mad: einzelne Staaten der 16 Länder umfassenden Eurozone ins Visier genommen. Der Unterschied: Während Soros noch gegen eine einzelne Währung spekulieren konnte, ist das bei den jetzt betroffenen Staaten Griechenland, Irland oder Spanien anders. Da diese Mitglied im Euro-Club sind, haben sich die Investoren ein anderes Feld gesucht, nämlich die Staatsanleihen der jeweiligen Länder.

    Die Folgen sind nicht minder dramatisch. Die Marktakteure haben die Kurse griechischer, irischer, italienischer oder spanischer Regierungsbonds zum Einstürzen gebracht. :mad: Im Gegenzug sind die Zinsen dieser Schuldtitel in die Höhe geschossen. Griechische Papiere mit zehnjähriger Laufzeit müssen inzwischen 5,72 Prozent abwerfen, irische 5,25 Prozent und spanische 4,21 Prozent.

    Wie ernst die Lage ist, erschließt sich bei einem Blick auf zehnjährige Bundesanleihen, die lediglich etwas über drei Prozent rentieren. Die Differenz zu griechischen Papieren beträgt damit inzwischen 2,66 Prozentpunkte, der Spread zu irischen ganze 221 Basispunkte. Tendenz rasant steigend. Noch vor einem Jahr waren die Unterschiede kaum der Rede wert. Die Zinsdifferenz, auch Risikoaufschlag genannt, gibt an, wie viel Rendite ein Emittent mehr zahlen muss, um Bond-Halter anzulocken.

    Hintergrund für die Malaise ist die Finanzkrise, die die einzelnen 16 Länder der Eurozone unterschiedlich hart trifft. Insbesondere Staaten wie Spanien, Irland oder Portugal, die einen Immobilienboom erlebten, stehen jetzt schlecht da. Ebenso Griechenland, das vom wirtschaftlichen Einbruch auf dem Balkan mit nach unten gezogen wird und zusätzlich unter heimischen Problemen leidet.

    Die Investoren spekulieren bei den schwachen Ländern auf zwei mögliche Debakel: Dass ein Land gezwungen sein könnte, aus der Eurozone auszuscheiden. Schließlich ist der gemeinsame Euro eine Art Korsett gerade für kleinere Staaten. Ein einzelnes Land kann weder den Leitzins seinen Bedürfnissen anpassen, noch zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft eine eigene Währung abwerten. Steht es Spitz auf Knopf, gibt es auch keine nationale Zentralbank und damit die Möglichkeit, die Notenpresse anzuwerfen, um Schulden zu begleichen. "Im Fall eines Euro-Ausstiegs müsste ein Land Bankrott anmelden, sein Bankensystem würde in die Brüche gehen. Darüber hinaus würde ein Ausschluss aus der Wirtschaftsgemeinschaft drohen“, zeigt UBS-Ökonom Paul Donovan mögliche Konsequenzen auf.

    Doch so weit muss es nicht kommen. Manche Marktteilnehmer spekulieren darauf, dass einzelne schwache Länder als Mitglied der Euro-Gemeinschaft insolvent gehen. Für einen solchen Fall gibt es im Maastrichter Vertrag keine explizite Verpflichtung der restlichen Mitglieder einzuspringen.

    Die rasant steigenden Risikoaufschläge setzen eine Art selbst erfüllender Prophezeiung in Gang. Denn je höher die Zinsen der schwachen Staaten klettern, umso mehr müssen die jeweiligen Regierungen für die Refinanzierung ihrer Schulden berappen. Und die Außenstände klettern in atemberaubendem Tempo. Insbesondere die irische und spanische Schuldenquote steigt. Für Irland werden auch die umfassenden staatlichen Bankengarantien teuer. Auch die Ratingagenturen spielen den Spekulanten in die Hände. Die jüngsten Bonitätsabstufungen von Griechenland und Spanien durch S&P haben zur Spreadausweitung beigetragen.

    Nicht nur die Finanzmärkte spekulieren auf ein Auseinanderbrechen. Auch bei der Internetbörse Intrade stehen die Wetten inzwischen bei 30 Prozent, dass bis Ende 2010 ein Land aus der Eurozone heraus fällt. http://www.welt.de/finanzen/article3061586/Die-Eurozone-steh…

    Die Obama-Rally fällt auch aus (heute zumindest), der DOW imo 3.6 % im Minus.

    Gruss :confused:
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 21.01.09 20:54:29
    Beitrag Nr. 81 (36.422.349)
    Hi Atze :)

    Nun der letzte Artikel - dass das mit der EU und dem EURO nicht so einfach wird, wurde ja schon mal diskutiert und da gabs sogar schlimmere Artikel, die von 2 verschiedenen EURO Sorten sprachen. In diesem Fall denke ich aber auch, dass das nicht nur Spekulanten am Werk sind. In meinen Augen hat man die unterschiedliche Wirtschaftskraft vieler EU Länder in meinen Augen unterschätzt. Schau mal wie früher gerade die italienische Lira immer abgewertet hat - da gabs ja auch Diskussionen, inwieweit Italien sich vom Euro wieder verabschiedet.

    =============================

    So ich habe wieder einen Kauf im EuroStoxx Segment zu vermelden.

    Ich habe 86 Aktien von Telefonica zu 14,91€ gekauft. Hier noch der Chart mit 38Tageslinie.



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 21.01.09 22:00:27
    Beitrag Nr. 82 (36.422.820)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.422.349 von mickym am 21.01.09 20:54:29Hi Mic, :)

    Schau mal wie früher gerade die italienische Lira immer abgewertet hat - da gabs ja auch Diskussionen, inwieweit Italien sich vom Euro wieder verabschiedet.

    Ja, da hast Du auch wieder Recht.

    Also mal abwarten, was die ganzen Rettungspakete bringen.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 22.01.09 19:18:46
    Beitrag Nr. 83 (36.429.851)
    Hi Mic, :)

    hier mal wieder etwas zur umgekehrten Robin-Hood-Geschichte. :(
    Nehmt es den Armen und gebt es den Reichen. Im Jahr 2007 hat das mal wieder erfolgreich geklappt. :(

    Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland weiter vergrößert.

    Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung über die Vermögensverteilung in Deutschland.

    Demnach besaß das reichste Zehntel der deutschen Erwachsenen im Jahr 2007 rund 61,1 Prozent des gesamten Privatvermögens. Im Jahr 2002 waren es noch knapp 58 Prozent gewesen.
    Mehr als ein Viertel der Bevölkerung (27 Prozent) :eek: besitzt demnach gar kein Privatvermögen oder ist sogar verschuldet.

    Der Studie zufolge besaßen die Deutschen 2007 insgesamt 6,6 Billionen Euro, jeder Erwachsene hatte damit im Durchschnitt 88 000 Euro. Damit stieg das Nettovermögen im Vergleich zu 2002 zwar um zehn Prozent. Allerdings liegt der Median – die Schwelle zur Trennung des reicheren vom ärmeren Teil der Bevölkerung – weiterhin bei rund 15 000 Euro. Die gestiegenen Privatvermögen gehen also ausschließlich auf das Konto der reicheren Deutschen.


    Ich denke mal, Herr Zumwinkel gehörte zu den 10 % der Reichen.
    Obwohl er zu diesem Personenkreis gehört, hat ihn noch die Gier übermannt bzw. er hat den Hals nicht vollbekommen und mußte Steuern hinterziehen. Vor Gericht gesteht Klaus Zumwinkel, Steuern hinterzogen zu haben. "Das war der größte Fehler meines Lebens", sagt der ehemalige Post-Chef. Er hofft auf ein mildes Urteil.:rolleyes:

    Dieses milde Urteil wird er bestimmt bekommen. :laugh: Schließlich gehört er zu den erlesenen 10 %.


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 23.01.09 21:20:50
    Beitrag Nr. 84 (36.439.915)
    Hi Atze :)

    Ja das ist schlimm - egal was man imo überhaupt liest.
    Es liegt wahrscheinlich in der Natur der meisten gierig zu sein, nur ein paar gelingt das eben besser, als anderen.
    Ich könnte Dir Stories aus dem realen Leben erzählen, wo Du Dich fragst, ob diese Leute nicht wirklich komplett den Boden verloren haben und in einer anderen Welt leben.

    Gruss MIc :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 24.01.09 00:02:32
    Beitrag Nr. 85 (36.440.748)
    Hi Atze :)

    Obwohl alle von Deflation nun reden, die Zinsen sinken, steigt das Gold. :kiss:

    Deshalb habe ich auch - trotdem die meisten Indizes diese Woche abgegeben haben - ein Miniplus im Depot zu vermelden.

    Hier die Abrechnung im Detail:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.566,76 €
    12.876,98 €

    102,22 %
    37,01 %
    62,99 %
    Gesamt
    20.443,75 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +73,10 € .
    +370,64 € .

    +0,98 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+443,75 € .
    +2,22 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+1,33 %)
    Monat (+4,97 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,89 % .
    -2,75 % .
    -2,75 % .
    -2,75 % .

    Jahr 2009 (real)

    -2,62 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,43 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 24.01.09 13:18:15
    Beitrag Nr. 86 (36.441.805)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.440.748 von mickym am 24.01.09 00:02:32Hi Mic, :)

    Du bist ja nun wieder besser als der DAX auf der Performance-Kurve. :cool: :)

    DAX-Stand am 23.01.2009 = 4.178,94, d.h. seit Jahresanfang - 13,12 % %

    Ist es das Jahrestief? Ich glaube nicht. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 26.01.09 19:21:06
    Beitrag Nr. 87 (36.452.024)
    Hi Mic, :)

    erinnerst Du Dich noch als die ING als eine der ersten, staatliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte?

    Heute ist dies zu lesen und die Aktie steigt um 23 %. :eek:
    Der niederländische Finanzkonzern ING hat im vergangenen Jahr vorläufigen Zahlen zufolge einen Verlust von 1 Mrd. Euro verzeichnet und nimmt erneut Staatshilfen in Anspruch. Allein für das vierte Quartal rechne die Bank mit einem Verlust auf vergleichbarer Basis von 3,3 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Es sei das schlimmste Quartal für die Aktien- und Kreditmärkte seit mehr als einem halben Jahrhundert gewesen.

    Der Konzern kündigte zudem an, rund 7000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Dadurch sollen die Kosten um 1 Mrd. Euro reduziert werden.

    Zur Stärkung der Kernkapitalquote des Instituts werde der niederländische Staat eine Bürgschaft für 80 Prozent von Ramschhypotheken in Höhe von insgesamt 27,7 Mrd. Euro übernehmen, teilte ING weiter mit. Bereits im Oktober hatte der Staat der Bank mit einer 10 Mrd. Euro schweren Hilfe unter den Arme gegriffen.

    Mit den Milliarden wird ja nur noch so um sich geworfen :rolleyes: und die Börse bejubelt es. :confused:

    Hoffentlich verschluckt sich der niederländische Staat nicht. :confused:

    --------------------------------------------

    Scheinbar macht sich inzwischen auch schon Protektionismus breit.

    Die spanische Regierung wiederum hat an ihre Bürger appelliert, bevorzugt spanische Waren zu kaufen. Es steht zu hoffen, dass dies alles nicht in offenen Protektionismus, in Abwertungswettläufe und einen allgemeinen Handelskrieg eskaliert. Die Folgen wären unabsehbar. http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 27.01.09 13:16:24
    Beitrag Nr. 88 (36.456.572)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.429.851 von Atze2 am 22.01.09 19:18:46Fortsetzung der Geschichte vom gierigen Nimmersatt... (diese Formulierung steht in unserer Tageszeitung). :laugh:

    Das Bochumer Landgericht hatte den früheren Post-Chef wegen Steuerhinterziehung in Höhe von fast einer Million Euro zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss der geständige Manager eine Geldbuße in Höhe von einer Million Euro zahlen.

    Der Vorsitzende der 12. Strafkammer, Wolfgang Mittrup, sagte in der Urteilsbegründung, Zumwinkel sei bei seiner Steuerhinterziehung „akribisch, dauerhaft und mit krimineller Energie“ vorgegangen. Er habe „seine Vorbildfunktion nicht erfüllt“. Insofern sei seine eigentlich beeindruckende Lebensleistung deutlich geschmälert.

    Es sei unverständlich, dass sich vermögende Menschen wie Zumwinkel zu solchen Straftaten hinreißen ließen. „Allein mit dem Streben nach immer mehr Reichtum ist das wohl nicht erklärbar“, sagte der Richter.

    Auch Oberstaatsanwalt Gabriel sprach in diesem Zusammenhang von Pluspunkten für den Angeklagten. Er äußerte aber auch Unverständnis. „Selbst wenn er die Steuern gezahlt hätte, hätte ihn jeder vernunftbegabte Mensch immer noch als reich bezeichnet“, hieß es in dem Plädoyer.....
    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article3097951/Zumwinkel-fuehl…

    Jetzt geht es weiter..... :rolleyes:

    Zumwinkel beendet Reuephase
    Steuerbetrüger Klaus Zumwinkel hat sich im Verfahren gegen ihn reumütig gezeigt und seine Tat offen gestanden. Kaum ist er verurteilt, mäkelt er am Urteil.

    Schon im kurzen Prozess wurde deutlich, was Klaus Zumwinkel am meisten geärgert hatte: Dass man auf ihn eine mediale Hatz veranstaltet habe.

    Doch Zumwinkel selbst ist zu schlau, sich diesen Ärger im Gerichtssaal anmerken zu lassen. Er streift sich mustergültig das Büßerhemd über, spricht den Satz: "Es war der größte Fehler meines Lebens." Und achtet peinlich genau darauf, dass er von den Kameras nur schamvoll lächelnd abgelichtet wird. :rolleyes: Hier ist ein Medienprofi am Werk, der mustergültig den reuigen Steuersünder gibt. Bis zum Urteilsspruch.

    Kaum wieder auf freiem Fuß, fängt er an, nachzukarten...
    Die Behörden hätte bei den Ermittlungen gegen ihn "gegen mehrere Gesetze verstoßen", sein Vertrauen in den Rechtsstaat habe gelitten und daraus sei dann eine "mediale Hinrichtung" geworden.

    "Kriminelle Energie"
    Auch hier nutzt Zumwinkel die Medienaufmerksamkeit souverän. Es geht ihm um den Eindruck, er sei nur deshalb härter bestraft worden als nötig, weil er so prominent ist. Und er stilisiert sich als Opfer der gefräßigen Medienmaschinerie.

    Angesichts des Stafmaßes ist dieser Eindruck nach Ansicht von Experten verfehlt - Zumwinkel bekam zwei Jahre auf Bewährung und dies, weil er sein Hinterziehungssystem jahrelang mit "krimineller Energie" verschleiert hat. Der langjährige Steuersünder sollte deshalb sehr vorsichtig sein mit Fingerzeigen auf andere....
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/535/456205/text/

    Hier auszugsweise aus dem Bild-online-Artikel:

    Zumwinkel spricht von Verrat und Hinrichtung :eek:
    Reue? Von wegen. Der wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Ex-Postchef Klaus Zumwinkel rechnet ab....http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2009/01/27/zumwinkel…

    Ist ja nicht zu fassen, diese Dreistigkeit!!!! :laugh: :mad:
    Erst backt er kleine Brötchen, damit das Urteil möglichst mild ausfällt und nun hat er ´ne große Klappe.

    Post-Aktie (eine Achterbahn-Fahrt). ;)



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 27.01.09 21:18:37
    Beitrag Nr. 89 (36.460.433)
    Hi Atze :)

    Weder die Geldstrafe, noch die Bewährungsstrafe tut weh. Ich masse mir zwar nicht an die Strafmasshöhe festzulegen, dennoch wäre eine abschreckende Wirkung besser, wenn die Strafe nicht auf Bewährung gewesen wäre. Die Mio. zalhlt der doch aus der Portokasse.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 27.01.09 22:12:35
    Beitrag Nr. 90 (36.460.877)
    Hi Mic, :)

    es sind ja immer schlimme Schlagzeilen, die man lesen kann. :confused:

    Großbritannien droht der Bankrott

    Zwischen Island und Großbritannien werden Parallelen sichtbar: Am Ende könnte die Regierung in London gezwungen sein, den Internationalen Währungsfonds um Hilfe zu bitten.

    Angst treibt die Regierungen Europas um, gleich welcher politischen Couleur. Die Politiker wissen nicht, ob die Rettungspakete, die sie für ihre Banken schnüren, die erhoffte Wirkung zeigen werden. Sie wissen nicht, was noch für Hiobsbotschaften auf sie warten. Auch haben die Regierenden letzten Endes keinen Schimmer, wie das Ganze enden wird, ob "nur" in tiefer Rezession, ob in ausgewachsener Depression oder am Ende doch in Hyperinflation. Die Ratlosigkeit teilen sie mit Bankiers und Otto Normalverbraucher, der rätselt, wie er sein Erspartes am besten sichern kann......

    http://images.zeit.de/text/online/2009/05/grossbritannien-ba…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 29.01.09 16:49:51
    Beitrag Nr. 91 (36.475.041)
    Hi Mic, :)

    wie wir nun in den Medien lesen können, hat sich die Firma Schaeffler anscheinend mit der Conti-Übernahme verhoben.

    Heute kann man noch lesen:
    Conti-Schaeffler-Krise / Steinbrück: „Klares Nein“ zu Staatshilfen

    Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat bereits klar gemacht, dass er staatliche Hilfen für Schaeffler ablehnt. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, in solchen Fällen einzugreifen, in denen unternehmerische Entscheidungen möglicherweise nicht durchdacht genug waren“, :rolleyes: sagte er der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag). „Wir können es doch keinem Menschen erklären, Unternehmen, hinter denen Milliarden-Vermögen stehen, mit Steuergeldern zu unterstützen.“ Auf die Frage, ob die Regierung einen Rettungsschirm über die Schaeffler-Gruppe spannen werde, sagte Steinbrück wörtlich: „Ein ganz klares Nein.“
    http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…

    Na mal schauen, wie es weitergeht, ob es bei dem NEIN bleibt. ;):laugh:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 29.01.09 17:36:51
    Beitrag Nr. 92 (36.475.406)
    Thema: Fonds-Sparpläne....

    Die kräftigen Kursabschläge an den Aktienmärkten machen auch Fondsanlegern, die langfristig in Sparpläne einzahlen, zunehmend zu schaffen. Die kürzlich veröffentlichte Sparplan-Statistik des Bundesverbandes Investment (BVI) liefert ein ernüchterndes Bild.

    Wer beispielsweise über die vergangenen zehn Jahre Monat für Monat 100 Euro in einen Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Deutschland eingezahlt hat, musste im Durchschnitt je Jahr ein Minus von 9,7 Prozent hinnehmen. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass von den insgesamt eingezahlten 12.000 Euro ganze 4683 Euro übriggeblieben sind.:(

    Über die vergangenen zwanzig Jahre hellt sich das Bild nur unwesentlich auf. Zwar steht über diesen Zeitraum für Deutschland-Aktienfonds ein jährlicher Wertzuwachs von 3,2 Prozent zu Buche, so dass aus den eingezahlten 24 000 Euro mittlerweile 33 611 Euro geworden sind. Wird jedoch die Inflation berücksichtigt, bleibt danach kaum noch etwas übrig.

    Fondssparer mit einem Fokus auf den Heimatmarkt schneiden damit sogar noch ganz gut ab. Europa-Aktienfonds weisen selbst über 20 Jahre einen leichten Verlust von 0,4 Prozent aus.

    http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc…
    Avatar
    mickym
    schrieb am 30.01.09 21:29:09
    Beitrag Nr. 93 (36.485.704)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.475.406 von Atze2 am 29.01.09 17:36:51Hi Atze :)

    Ja das ist wirklich ernüchternd, diese Bilanz des Fondsparens. Da wurde immer der Cost- Average- Effekt allen Kunden verkauft. Das Schlimme ist, dass ja auch viele konservative Anlagen - Aktienfonds halten.

    Mein Fazit: Aktien ja - aber selber die Kontrolle behalten. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 31.01.09 12:23:23
    Beitrag Nr. 94 (36.487.205)
    Hi Atze :)

    Etwas verspätet - aber hier nun meine Wochenabrechnung. Sie ist auch total unspektakulär, da sich das Depot in dieser Woche quasi nicht verändert hat.

    Hier die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.591,51 €
    12.876,98 €

    102,34 %
    37,09 %
    62,91 %
    Gesamt
    20.468,49 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +97,85 € .
    +370,64 € .

    +1,31 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+468,49 € .
    +2,34 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+2,22 %)
    Monat (+4,97 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,12 % .
    -2,63 % .
    -2,63 % .
    -2,63 % .

    Jahr 2009 (real)

    -2,51 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,46 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 31.01.09 13:15:55
    Beitrag Nr. 95 (36.487.357)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.487.205 von mickym am 31.01.09 12:23:23Hi Mic, :)

    im Monat Januar hast Du sehr gut abgeschnitten gegenüber dem DAX. :cool:

    So viel haben deutsche Anleger im Januar verloren

    Rot ist die Farbe des Blutes, der Liebe und der Aktienmärkte. ;) Letztes zumindest scheint nach den ersten vier Handelswochen des Börsenjahres wieder einmal festzustehen. Ende Januar notierte der Dax bereits mit 9,8 Prozent im Minus. Damit verzeichnete das Börsenbarometer nach 2008 einen weiteren miserablen Auftakt. Vergangenes Jahr hatte der Index im ersten Handelsmonat 14 Prozent verloren.....
    http://www.welt.de/finanzen/article3121745/So-viel-haben-deu…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 31.01.09 19:11:41
    Beitrag Nr. 96 (36.488.362)
    Mal wieder etwas aus der Zockerwelt der Milliardäre.... ;)

    Frau Schaeffler hat sich verhoben und will die Hilfe des Steuerzahlers. :mad:

    Was sagen denn unsere Politiker? - wie man sieht herrscht mal wieder völlige Uneinigkeit. :laugh: :laugh:

    SPD-Fraktionschef Peter Struck lehnt Staatshilfen für den angeschlagenen fränkischen Auto-Zulieferer Schaeffler ab.

    Zahlreiche Politiker forderten außerdem, Schaeffler-Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler solle zunächst ihr milliardenschweres Privatvermögen einbringen, bevor sie nach staatlichen Hilfen rufe.

    Glos hatte als Vorbedingung für weitere Gespräche ein tragfähiges Konzept, einen Eigenbeitrag der Eigentümer und Banken verlangt.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schloss Staatshilfe für die Gruppe nicht aus. :confused:

    Merkel setzt einen anderen Akzent als ihr Stellvertreter, SPD-Kanzlerkandidat Außenminister Frank Walter Steinmeier (SPD). Der äußerte sich bei einem Besuch beim Schaeffler-Konkurrenten Bosch skeptisch über eine Stützung. Damit haben sich führende Politiker aus SPD und FDP gegen Staatshilfen für Schaeffler gewandt.

    Vizeregierungssprecher Thomas Steg sagte, darüber werde entschieden, wenn die Konzepte vorlägen.

    CDU und CSU wollen, auch unter dem Druck unionsgeführter Regierungen in Bayern und Niedersachsen, die Frage offenhalten.

    http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…

    ---------------------------------------------

    Wird ein Arbeitnehmer durch Management-Fehler (was ja leider immer häufiger passiert) arbeitslos und benötigt nach ALG 1 dann ALG 2, dann muss er sein Privatvermögen aufbrauchen. :(

    Dann wollen wir mal schauen, ob Frau Schaeffler auch ihr milliardenschweres Privatvermögen antasten muß. :confused:

    Ich denke mal, nein. :laugh::laugh:

    Ist doch eine Super-Sache, die Reichen zocken auf Teufel komm raus und wenn´s in die Hose geht (was ja meistens der Fall ist), dann hilft der Steuerzahler. :cool:


    ---------------------------------------

    Nun noch etwas aus der Welt der Bespitzelungen..... :laugh:

    Bahnchef Hartmut Mehdorn gerät immer mehr unter Druck: Medienberichten zufolge deutet sehr vieles darauf hin, dass die Korruptionsbekämpfung nicht das einzige Ziel der Spitzel-Aktionen war.

    Da bin ich mal gespannt, wie lange sich dieser Herr noch hält. :rolleyes:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 01.02.09 19:24:50
    Beitrag Nr. 97 (36.490.864)
    Hi Mic, :)

    zahlreiche Heuschrecken, die deutsche Firmen auf Pump gekauft haben, könnten eigentlich auch noch einen Rettungsschirm gebrauchen, ach am besten eine dicke Kapitalspritze. ;)

    Angst vor der Pleitewelle
    Finanzinvestoren haben in Deutschland Hunderte Firmen gekauft: Jetzt erwarten Fachleute, dass bis zu ein Viertel der betroffenen deutschen Unternehmen ihre Schulden nicht bedienen können....
    http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/wirtschaft/146/456810/text…

    Der ganze Sumpf kommt immer mehr an´s Licht. :(

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.02.09 20:09:21
    Beitrag Nr. 98 (36.497.439)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.487.357 von Atze2 am 31.01.09 13:15:55Fortsetzung der Januar-Performance 2009.....

    Wall Street ist um einen traurigen Rekord reicher:

    Der Dow Jones, das aus dreißig führenden Industrieaktien berechnete Börsenbarometer, hat im Januar 8,8 Prozent verloren und den Monat fast genau auf 8000 Punkten abgeschlossen. Es war der miserabelste Jahresbeginn in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Dow Jones, noch ein wenig schlechter als im Weltkriegsjahr 1916.

    Der S&P-500, ein deutlich breiterer Index, büßte 8,57 Prozent ein, mehr noch als jene 7,65 Prozent, die im Jahr 1929 verzeichnet wurden.

    Den Dow Jones und auch den S&P-500 trennen inzwischen mehr als 40 Prozent von ihren Rekorden aus dem Jahr 2007.

    http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.02.09 14:31:50
    Beitrag Nr. 99 (36.501.911)
    Hi Mic, :)

    wieder interessante Daten..... ;)


    Buy-and-Hold mit Aktien-Fonds für die Altersvorsorge hat sich wohl erledigt. :D

    Aktienfonds rechnen sich erst nach 25 Jahren :eek:

    In der Vergangenheit hatte der Bankberater selbst nach einem Kurseinbruch an den Börsen leichtes Spiel: „Ja, derzeit sieht es nicht so gut aus, aber schauen Sie sich mal die langfristige Wertentwicklung des Aktienfonds an“, lautete das Standardverkaufsargument. :rolleyes:

    Die Statistik wies für die jeweils letzten zehn Jahre zuverlässig jährliche Durchschnittsrenditen von acht Prozent und mehr aus. Doch das Argument zieht nicht mehr: Nach dem schlechten Börsenjahr 2008 mit einem Wertverlust von mehr als 40 Prozent stehen auch für den Zehn-Jahres-Zeitraum durchweg Minuszeichen vor den verschiedenen Gruppen der Aktienfonds. Den Zahlen des Fondsverbandes BVI zufolge müssen die Produktverkäufer mittlerweile schon Datenreihen über 25 Jahre und mehr bemühen, um auf verkaufsfördernde Durchschnittsrenditen zu kommen.:laugh:....

    Er muss schon in der ersten Hälfte der 80er-Jahre sein Erspartes investiert haben, um brutto überhaupt bei mehr als fünf Prozent zu liegen. :eek:

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article3135656/Aktienfonds-rechn…

    -----------------------------------------------------

    Was wurde in den letzten Jahren über den ach so tollen Wirtschaftsboom erzählt. Mit schön dargestellten Statistiken und Hungerlöhnen war ja schon bald Vollbeschäftigung möglich. Wurde uns doch im letzten Jahr noch vorgegaukelt. :rolleyes:

    So sieht allerdings die Realität aus. :( Wirklich traurig. :cry:

    Wohnbezirke
    Deutschland bekommt ständig neue Problemviertel

    Experten schlagen Alarm: Die Zahl der Problemquartiere in deutschen Großstädten steigt rasant. Hinzu kommt: Sozial schwache Menschen und Migranten leben immer isolierter in abgegrenzten Vierteln. Wohnprojekte der Kommunen scheitern reihenweise. Der Trend zur Ghettobildung scheint kaum aufhaltbar......

    „Durch das Hartz-IV-Gesetz werden immer mehr sozialschwache deutsche Familien gezwungen, in Problemquartiere umzuziehen.“ :(

    „Die zum Mittelstand zählende Bevölkerungsgruppe wird immer kleiner, die auf Sozialtransferleistungen angewiesenen Haushalte immer mehr“, sagt Freitag und verweist auf eine Studie der OECD.

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article3135064/Deutsc…

    Durch die Wirtschaftskrise wird das wohl noch schlimmer. Da kann man nur hoffen, dass von der Politik dagegen gesteuert wird.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.02.09 20:20:01
    Beitrag Nr. 100 (36.504.955)
    Hi Atze :)

    Hartz IV in der jetzigen Form ist mE die grösste Frechheit, die man sich hat gefallen lassen und es ist eine grosse Enteignungswelle.

    Ich hätte ja Verständnis, wenn jemand der jung ist, sein Privatvermögen aufbrauchen muss - aber das jemand mit 50 enteignet wird, der vielleicht 30 Jahre gearbeitet hat - warum soll der nicht etwas besser gestellt werden, indem er ALV bezieht und nur sehr langsam von seinem angesparten Vermögen zehrt. Wenn es diese Angst nicht gäbe, würde auch mehr investiert werden.

    -----------------


    Die Statistik wies für die jeweils letzten zehn Jahre zuverlässig jährliche Durchschnittsrenditen von acht Prozent und mehr aus. Doch das Argument zieht nicht mehr: Nach dem schlechten Börsenjahr 2008 mit einem Wertverlust von mehr als 40 Prozent stehen auch für den Zehn-Jahres-Zeitraum durchweg Minuszeichen vor den verschiedenen Gruppen der Aktienfonds.

    Die Aussage mit dem Aktienfond ist trotzdem gefärbt. Es hängt eben alles am Trend.

    Klar die Renditen wenn Du 1998 oder 2000 sind genauso schlecht, wie wenn Du 2007 eingestiegen wärst. Bist Du 2003 eingestiegen wärst ist es nicht ganz so schlimm. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.02.09 00:37:13
    Beitrag Nr. 101 (36.506.727)
    Bahn gibt Überprüfung aller Beschäftigten zu :rolleyes::laugh:

    Gerade hat Hartmut Mehdorn in der Späh-Affäre Fehler zugegeben - da kommt heraus, dass die Bahn-Führung immer noch nicht das ganze Ausmaß öffentlich gemacht hat: 2005 wurden die Daten der kompletten Belegschaft :laugh: überprüft. Erst nach Zeitungsberichten bestätigte der Konzern diesen Fakt.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605331,00.html
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.02.09 00:45:11
    Beitrag Nr. 102 (36.506.741)
    DATENABGLEICH :rolleyes:

    Auch die Telekom kontrollierte Mitarbeiter

    Erst die Bahn, jetzt die Telekom: Der Kommunikationskonzern hat nach eigenen Angaben die Gehaltskonten seiner Belegschaft überprüft, um sie mit den Bankverbindungen von Lieferanten abzugleichen.
    Das Unternehmen spricht von einem "Test". :laugh:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605210,00.html
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.02.09 14:22:44
    Beitrag Nr. 103 (36.510.080)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.506.727 von Atze2 am 04.02.09 00:37:13Fortsetzung...... (wie lange hält er sich noch auf seinem Posten?) :D

    Datenaffäre
    Jetzt wird es richtig eng für Bahnchef Mehdorn
    Nach der Ausweitung des Datenskandals bei der Deutschen Bahn werden die Rücktrittsforderungen :eek: an Vorstandschef Mehdorn lauter. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, müsse sich Mehdorn nach einer anderen Tätigkeit umsehen, sagte der SPD-Politiker Wiefelspütz. Nun sollen die Daten von Arbeitnehmern per Gesetz geschützt werden....(Quelle WELT)

    -------------------------------------------

    Finanzinvestoren
    Für Renditejäger ist Rendite nicht mehr alles :rolleyes::laugh:

    Paradigmenwechsel im Reich der Renditejäger: Der Chef des Beteiligungsunternehmens Henry Kravis will künftig verstärkt auf die Umwelt und Arbeitnehmerrechte :rolleyes::laugh: achten. Die Finanzkrise hat den als "Heuschrecken" veschrienen Firmen arg zugesetzt. Die Branche steht jetzt vor einer harten Konsolidierung.

    ----------------------------------------------

    Wirtschaftskrise
    Obama kappt Gehälter und warnt vor Abschottung :cool:

    US-Präsident Barack Obama plant einem Zeitungsbericht zufolge eine Obergrenze für Managergehälter von 500.000 Dollar für Firmen, die staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem hörte Obama auf die Einwände der US-Handelspartner und warnte vor dem Kongress vor Protektionismus. Eine Buy-American-Klausel werde es nicht geben. :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.02.09 17:33:15
    Beitrag Nr. 104 (36.520.990)
    Wie man sieht, gibt´s doch noch clevere Banker! :cool:

    Santander trotzt der Krise mit Milliardengewinn:)

    Spaniens größte Bank Banco Santander hat der Wirtschaftskrise mit einem Gewinnsprung getrotzt.
    Das größte Geldhaus der Euro-Zone bestätigte zudem seinen Nettogewinn von 8,9 Milliarden Euro für das Jahr 2008.

    Zum Vergleich :rolleyes:
    Deutschlands größtes Geldhaus, die Deutsche Bank, verbuchte im abgelaufenen Jahr dagegen einen Nettoverlust von knapp vier Milliarden Euro.

    Santander ist bislang im Vergleich zu vielen europäischen Konkurrenten gut durch die Finanzkrise gekommen :cool: und hält auch der Rezession auf dem Heimatmarkt stand. Als Grund dafür gilt die Konzentration auf das Privatkundengeschäft. Zudem steuerte Vorstandschef Emilio Botin das Institut an der Immobilienkrise auf der iberischen Halbinsel vorbei.

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605691,00.html
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 06.02.09 19:26:44
    Beitrag Nr. 105 (36.530.881)
    Hi Mic, :)

    der DAX ist heute wieder über die 38-Tage-Linie geklettert.
    Wenn es so bleibt, muss ich bis DO wieder ein Depot eröffnen.

    Diese Aktien werde ich dann nehmen:

    Deutsche Post
    FMC
    Merck
    Metro
    MüRü
    Salzgitter
    Siemens

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 07.02.09 10:43:51
    Beitrag Nr. 106 (36.533.117)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.530.881 von Atze2 am 06.02.09 19:26:44Hi Atze :)

    Nun dann hoffe ich, dass Du dann mehr Erfolg hast. :)

    In einer Seitwärtsbewegung - kann Dich das hin und her schon zermürben. ;):rolleyes:

    Hier meine Wochenabrechnung - die wieder mal unverändert ausfiel. ;)

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.613,73 €
    12.876,98 €

    102,45 %
    37,16 %
    62,84 %
    Gesamt
    20.490,71 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +120,07 € .
    +370,64 € .

    +1,60 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+490,71 € .
    +2,45 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+2,34 %)
    Monat (+2,34 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,11 % .
    +0,11 % .
    -2,52 % .
    -2,52 % .

    Jahr 2009 (real)

    -2,40 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,48 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 10.02.09 15:04:30
    Beitrag Nr. 107 (36.549.359)
    Hi Mic, :)

    mal wieder eine Zusammenfassung der neuesten Nachrichten in der Finanz- und Wirtschaftskrise:

    UBS - das größte Schweizer Bankhaus...:eek:

    Nun ist es amtlich. Die UBS hat im vergangenen Jahr knapp 20 Milliarden Franken (13 Milliarden Euro) Verlust gemacht. Alleine im vierten Quartal waren es nochmals 8 Milliarden Franken. Wertberichtigungen im Investmentbanking gelten als eine der Hauptursachen. Aber auch in der Vermögensverwaltung ging im vierten Quartal das verwaltete Vermögen nochmals um 86 Milliarden Franken zurück. Mehr als 10.000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen.....

    „Ohne die Hilfen des Schweizer Staates wäre die Bank im vergangenen Jahr pleite gewesen“...

    Die Anleger ziehen in Scharen ihr Kapital ab. :eek:

    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…

    http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…

    Ich frage mich, kann eigentlich die kleine Schweiz auch bankrott gehen? :confused:

    -----------------------------------------------------

    Insolvenzen - Große Pleitewelle droht :(

    Erst Rosenthal, dann Märklin, jetzt Schiesser. Die Wirtschaftskrise fordert immer mehr Opfer unter den Unternehmen. Und nicht nur in Deutschland. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist 2008 in Westeuropa um elf Prozent gestiegen.

    ------------------------------------------------------

    Auftragseinbruch Maschinenbau rechnet mit drastischen Jobverlusten :(
    Lange galt der deutsche Maschinenbau als erfolgsverwöhnte Branche mit dickem Auftragspolster, als Motor des letzten Aufschwungs. Jetzt hat es auch ihn erwischt: Der Branchenverband meldet einen dramatischen Einbruch der Bestellungen. Im Dezember sind die Bestellungen für den Maschinenbau um 40 Prozent eingebrochen. :eek:
    Schon ist von einem möglichen Abbau von 25.000 Stellen die Rede.

    --------------------------------------------------------


    Brüssel hat für alles einen Geldtopf - auch für Globalisierungsopfer :rolleyes:
    Deutschland beantragt daraus Hilfen für frühere Nokia-Mitarbeiter.

    Der EU-Globalisierungsfonds soll bei der Umschulung und Jobsuche helfen, wenn Unternehmen aus Gründen weltweiter Konkurrenz ihre Produktion verlagern oder einstellen. Dafür stehen in diesem Jahr EU-weit 500 Millionen Euro bereit.

    --------------------------------------------

    Russische Unternehmen bemühen sich offenbar um Zahlungsaufschub :eek:
    Privatfirmen in Russland wollen einem Zeitungsbericht zufolge einen Aufschub bei der Rückzahlung von 400 Milliarden Dollar Schulden erreichen. Zu den Gläubigern gehört auch die Deutsche Bank. Moskau bemüht sich derweil, den Eindruck einer drohenden Zahlungsunfähigkeit zu zerstreuen.

    1998 gab´s doch auch schon mal eine Rußlandkrise! :confused:


    ---------------------------------

    Mal schauen, was das Obama-Konjunkturpaket ausrichten kann.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 10.02.09 18:43:31
    Beitrag Nr. 108 (36.551.798)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.530.881 von Atze2 am 06.02.09 19:26:44Hi Mic, :)

    das Kaufsignal wurde heute wieder aufgehoben. Der DAX ist heute wieder unter die 38-Tage-Linie gerutscht.


    DAX-Stand = 4.505,54

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 11.02.09 11:40:45
    Beitrag Nr. 109 (36.556.146)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.551.798 von Atze2 am 10.02.09 18:43:31Hi Atze :)

    das Kaufsignal wurde heute wieder aufgehoben.

    Da hst Du ja wieder Glück gehabt. Bei mir schaut es diese Woche erst mal rot im Depot aus. ;)
    Momentan kann sich weder charttechnisch noch fundamental jemand vorstellen, dass es wieder nach oben geht.

    Verzweiflung in dem Sinn hat sich aber auch noch nicht breit gemacht. Ich bin ja mal neugierig, wann ich wieder was handeln muss. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 11.02.09 18:27:47
    Beitrag Nr. 110 (36.559.877)
    Hi Mic, :)

    hat zwar nix mit Börse zu tun. Aber wenn man das Nachfolgende liest, wird einem immer schauriger zumute. :cry:
    Der Bürger wird wohl nun komplett durchleuchtet. Jetzt gibt es im Rahmen der Rasterfahndung sogar die DNA-Kontrolle. :eek:

    Rasterfahndung am Straßenrand: Um Schwerkriminelle schneller zu finden, sollen Autofahrer künftig bei Verkehrskontrollen freiwillig :rolleyes: Genproben abgeben. CDU-Parlamentarier erhoffen sich so wirksame Fahndungsunterstützung.

    Die Polizei soll künftig auch bei allgemeinen Verkehrskontrollen Speichelproben nehmen dürfen. ....

    Im Raum Ludwigsburg in Baden-Württemberg hat die Verkehrspolizei in den vergangenen Monaten rund 1300 solcher DNA-Proben erhoben....

    Kritik am Unions-Vorhaben kommt vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar, der die Gen-Fahndung bei Verkehrskontrollen für problematisch hält. Wer sich verweigert, macht sich sofort verdächtig“, so Schaar. „Vor allem aber: Wer garantiert, dass keine genetischen Daten von Autofahrern rechtswidrig im Polizeicomputer gespeichert werden? Zum Beispiel Daten über Krankheiten?“ :rolleyes:

    Quelle: http://www.bild.de/BILD/auto/2009/02/stopp-dna-kontrolle/aut…


    Gruss :confused:
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.02.09 10:43:12
    Beitrag Nr. 111 (36.563.716)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.559.877 von Atze2 am 11.02.09 18:27:47Hi ATze :)

    NUn es wird immer abenteuerlicher. :mad: Ich warte ja noch bis man uns den ersten Chip einpflanzen will. :(

    Ich werde mich weigern - auch wenn sie mich dann wie einen Schwerverbrecher behandeln und was weiss ich.

    Mit der Angst vor Kriminalität und Terrorismus - glaubt der Staat nun wirklich jedes Mittel zur absoluten Kontrolle rechtfertigen zu können.

    Wir entwickeln uns wohl immer mehr zum Polizeistaat - allerdings mit geringer Personalquote - das übernhemen dann immer mehr Maschinen.

    Gruss Mic :mad:
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.02.09 16:12:21
    Beitrag Nr. 112 (36.574.906)
    Hi Mic, :)

    zur Abwechselung mal wieder etwas zum DAX aus Sicht der Charttechnik von Herrn Staud: :eek:

    Der Dax hat das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Seine Baissetiefs liegen noch vor uns.
    Mit Kursen zwischen 3300 und 3600 Punkten muss weiterhin gerechnet werden.


    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…



    Scheinbar sieht er das Tief von 2004 als ungefähre Unterstützungslinie an. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 14.02.09 11:03:46
    Beitrag Nr. 113 (36.579.222)
    Hi Atze :)

    Ja so sehe ich das auch mit dem Chart. Dreiecks und Rechtecksformation sind Fortsetzungen im übergeordneten Trend. Ich denke ich werde irgendwann wohl wieder Shortzertis kaufen müssen. ;)

    Hier nun die Abrechnung von dieser Woche. Nicht spektakulär - aber ein Minus von 1,2%.

    Hier die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.374,23 €
    12.876,98 €

    101,26 %
    36,41 %
    63,59 %
    Gesamt
    20.251,21 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -119,43 € .
    +370,64 € .

    -1,59 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+251,21 € .
    +1,26 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+2,45 %)
    Monat (+2,34 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,19 % .
    -1,08 % .
    -3,71 % .
    -3,71 % .

    Jahr 2009 (real)

    -3,54 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,24 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 16.02.09 16:53:37
    Beitrag Nr. 114 (36.588.278)
    Hi Mic, :)

    Bonuszahlungen für erfolglose Banker auf Kosten des Steuerzahlers macht sich wohl nocht so gut.... :laugh:

    BONUSZAHLUNGEN
    Müntefering ruft Banker zur "Selbstreinigung" auf :laugh:

    Der Druck wird größer, die Kritik lauter: Die Bundesregierung verlangt von Bankern den Verzicht auf Bonuszahlungen - das diene der "Selbstreinigung". Kein Betroffener müsse dadurch "ein Butterbrot weniger essen", sagte SPD-Chef Müntefering.

    Im Streit über millionenschwere Bonuszahlungen hat SPD-Chef Franz Müntefering eine "Selbstreinigung" der Banken gefordert. Die Menschen, die zum Teil mit sittenwidrigen Niedriglöhnen auskommen müssten, :( seien zu Recht darüber empört, dass sich Manager aus Steuertöpfen die Taschen vollstopfen wollten, sagte der Parteichef am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin.....

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,607885,00.html

    Die Bonuszahlungen wird man wohl jetzt nicht mehr verhindern können. Warum sollten die Banker darauf verzichten, wenn sie anschl. evtl. eine betriebsbedingte Kündigung befürchten müssen. ;)

    Schlimmer finde ich dagegen, dass Menschen überhaupt zu sittenwidrigen Niedriglöhnen arbeiten müssen. :mad: Da ist doch wohl eher die Politik aufgefordert das zu verhindern.
    Außerdem nehme ich an, dass auch die Mehrheit der Otto-Normal-Verdiener sich über die Bonuszahlungen aus Steuergeldern aufregen. Die Politik hat´s wohl versemmelt, das bei ihren Kapitalspritzen zu regeln. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 16.02.09 17:07:55
    Beitrag Nr. 115 (36.588.396)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.588.278 von Atze2 am 16.02.09 16:53:37Hi Atze :)

    Bin vollkommen Deiner Meinung. Die Politk kann eher was daran tun, dass es keine sittenwidrigen Niedriglöhne , als zu glauben nun gegen Boni oder Managergehälter zu wettern.

    Das die Gier - anscheinend nicht zu bremnsen ist - ist doch klar. :rolleyes: Und wenn die meisten ehrlich sind, würden sie auch noch ein Bonus mitnehmen und sich dann notfalls damit auch in den Ruhestand begeben. ;) - Das bisschen Kritik hier in D hält man am Besten auf den Malediven aus - bis hier Gras über die Sache gewachsen ist.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 16.02.09 18:33:20
    Beitrag Nr. 116 (36.589.042)
    Schock-Prognose für Deutschland: :cry:

    Die Rezession könnte die Wirtschaftsleistung in Deutschland viel stärker abwürgen als gedacht. Ein Minus von deutlich mehr als drei Prozent liege inzwischen "im wahrscheinlichen Bereich", prognostizierte am Montag das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Ein derart kräftiger Rückgang wäre in der Nachkriegsgeschichte bisher einmalig, erklärte DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths.

    Die Regierung rechnet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht nur mit einem Minus von 2,25 Prozent.....

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/DIW-Konjunk…

    Der DAX fällt wieder unter 4.400, d.h. auf 4.366,64
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 17.02.09 20:01:18
    Beitrag Nr. 117 (36.597.584)
    Hi Mic, :)

    dies habe ich gerade entdeckt...

    :eek::eek: Tiefroter Tag - ATX sackt um 8,6 Prozent ab

    Derzeit dominiert die Sorge um Osteuropa, kommentierte ein Händler den Kursrutsch. Vor allem Finanzwerte standen erneut unter enormem Abgabedruck. Die Abschläge erfolgten jedoch auf breiter Front und waren von gestiegenen Umsätzen begleitet.

    Die Aktien der Erste Group brachen um 18,13 Prozent auf 7,00 Euro ein, und Raiffeisen International rutschten um 13,51 Prozent auf 13,00 Euro ab. Neben dem sehr schwachen Umfeld verwiesen Marktteilnehmer zur Begründung auch auf eine aktuelle Untersuchung von Moody's, wonach die aktivsten Bankgruppen in Osteuropa infolge des Abwertungsdrucks ihrer Osttöchter besonders von Abstufungen bedroht seien. Quelle: dpa-AFX

    Der russische Index RTS bricht sogar um 9,4 % ein.

    DAX verliert über 3 % (4.216,60).

    Hier die Schlagzeilen:

    Die Sorge vor einer tiefen Rezession in Osteuropa hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag tief ins Minus gedrückt. Keiner der 30 Dax-Werte beendete den Handel im Plus. Die amerikanischen Börsen liegen ebenfalls tief im Minus.

    Ein neuer Sturm scheint sich über Osteuropa zusammenzuziehen. Das hohe Engagement ausländischer Banken könnte zu einer sich selbst verstärkenden Depression aus schrumpfender Wirtschaft und schwindendem Kapital führen.

    Wenn die Börsen so stark einbrechen, muß man wohl wieder das Schlimmste befürchten. :confused::confused:

    Aber Herr Kaldemorgen veröffentlich wohl seinen Börsentraum. :laugh:
    Die Fondstochter der Deutschen Bank versprüht neuerdings wieder Optimismus. Allen voran DWS-Geschäftsführer Klaus Kaldemorgen, der auf der Jahrespressekonferenz von einer Verdoppelung der jetzigen Kurse spricht. Nur auf den Zeitraum der Kurserholung legt er sich nicht fest. :rolleyes:

    Daher rät er, nicht auf den idealen Zeitpunkt zum Einstieg zu warten. Denn selbst wenn die Erholung erst 2010 oder sogar 2011 einsetzt: „Auch auf Sicht von drei Jahren sind 100 Prozent eine erhebliche Rendite.“ :laugh:

    Andererseits kämpft die DWS – genau wie andere Fondsgesellschaften – mit deutlichen Mittelabflüssen und ist auf etwas mehr Zuversicht bei ihren Kunden angewiesen. :eek::eek:
    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article3221813/DWS-haelt-Verdopp…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 19.02.09 20:37:22
    Beitrag Nr. 118 (36.615.023)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.597.584 von Atze2 am 17.02.09 20:01:18Fortsetzung über die Osteuropa-Krise.....:(

    Reißen uns die Staaten des Ex-Ostblocks in den Abgrund?
    Furcht vor dem Super-Gau wächst ....

    http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/02/18/eisige…
    Avatar
    mickym
    schrieb am 21.02.09 10:41:15
    Beitrag Nr. 119 (36.625.782)
    Hi Atze :)

    Ja das ist ja grauslig, was in den einzelnen Ländern los ist :( - wenn man den Artikel so sieht.

    Es bewahrheitet sich eben, dass man jedem Boom skeptisch gegenüber stehen muss.
    Auch das mit den Polen und den Hypozinsen in schweizer Franken - man sieht eben, dass die die besonders schlau sein wollten, am ehesten in Gefahr laufen auch besondere Risiken einzugehen. :(

    Ich habe bei meiner dieswöchentlichen Abrechnung nun auch festgestellt, dass diese Woche ausser dem HUI fast alle Indizes unter dem Stand unseres Musterdepotstarts im Januar 2004 notieren. :rolleyes:

    Mein Depot hält sich vergleichsweise stabil - mit 1,18% Minus - entspricht das dem Minus der Vorwoche - wenngleich nun die 0 Linie wieder erreicht ist. ;)
    Der DAX wird mE jedenfalls die 4000 nach unten brechen und in meinen Augen hat nun die nächste Abwärtswelle gestartet. Mal schauen wann ich wieder Shortzertis kaufe. ;)

    Hier nun die Abrechnungdetails:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.138,58 €
    12.876,98 €

    100,08 %
    35,67 %
    64,33 %
    Gesamt
    20.015,57 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -355,08 € .
    +370,64 € .

    -4,74 % .
    +1,85 % .
    Gesamt+15,57 € .
    +0,08 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+1,26 %)
    Monat (+2,34 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,18 % .
    -2,26 % .
    -4,89 % .
    -4,89 % .

    Jahr 2009 (real)

    -4,66 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    +0,02 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 21.02.09 13:20:48
    Beitrag Nr. 120 (36.626.263)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.625.782 von mickym am 21.02.09 10:41:15Hi Mic, :)

    alle Gewinne sind zwar wieder weg, aber Du hast Dich mit Deiner Strategie in dieser schwierigen Zeit super gehalten. :)

    Ja das ist ja grauslig, was in den einzelnen Ländern los ist - wenn man den Artikel so sieht.

    Es bewahrheitet sich eben, dass man jedem Boom skeptisch gegenüber stehen muss.


    Ja, ist schon schlimm, welche schlimmen Abgründe sich nun auftun.
    Alles auf Pump, das rächt sich halt irgendwann.

    Jetzt gibt es schon die ersten Experten, die eine Währungsreform in Aussicht stellen. :cry::cry:

    Roland Leuschel
    Börsenguru sagt Währungsreform voraus

    auszugsweise:

    WELT ONLINE: Welche Art von Krise erleben wir?

    Leuschel: Die westlichen Volkswirtschaften kranken an einem Übermaß an Verschuldung. Staaten, Firmen, Private – alle haben ihren Wohlstand im großen Maße auf Kredit gebaut. Mit dem Platzen der US-Hypothekenblase ist dieses System aufgeflogen. Jetzt erleben wir den langwierigen und qualvollen Prozess, dass die Schulden-Ökonomie abgewickelt wird. Das ist keine Rezession, sondern eine Depression.

    WELT ONLINE: In Ihrem neuen Buch "Die Inflationsfalle“, das demnächst erscheinen wird, warnen Sie vor einer neuen rasanten Geldentwertung. Momentan scheint eher Deflation, also Geldaufwertung, das Problem zu sein. Übertreiben Sie?

    Leuschel: Die Deflationsangst geht vollkommen an der Realität vorbei. Die Geldmenge wird mehr und mehr aufgebläht, das Vertrauen in den Dollar, den Euro und andere Devisen schwindet. Deshalb sind die niedrigen Zinsen deutscher oder amerikanischer Staatsanleihen ein Witz. Dahinter steht die größte Bubble, die wir derzeit erleben.

    WELT ONLINE: Was tun?

    Leuschel: Es gibt eine Währung, die nicht von Notenbanken, Regierungen oder Ratingagenturen beeinflusst werden kann – das Gold. Edelmetalle, auch Silber und Platin sind das Investment der Stunde. Mit ihnen können Anleger sogar die nächste Währungsreform überstehen, die ich für das Jahr 2014 vorhersehe. Bis dahin dürfte der Unzenpreis auf 2000 bis 3000 Euro gestiegen sein....

    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article3241460/Boersenguru-sag…

    oder hier dieser Artikel: :eek:

    Frankreichs Präsident Sarkozy fordert eine neue Währung auf Gold-Basis!

    auszugsweise:

    Nach einer soeben verbreiteten Auffassung, könnte der Crash den Wechsel in ein erneut edelmetallgedecktes Geld bedeuten. Montag, 20. Oktober 2008: EU-Kommissionspräsident Barroso: „Das internationale Finanzsystem mit seinen grundlegenden Regelungsprinzipien und -institutionen muss reformiert werden. Wir brauchen eine neue globale Finanzordnung.“

    Auch der französische Staatspräsident Sarkozy hat in den vergangenen Tagen etwas äußerst Bemerkenswertes gesagt: „Wir benötigen ein neues Finanzsystem ähnlich dem Abkommen von Bretton-Woods“.

    Milliardär George Soros auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: „Die Welt braucht ein neues Finanzsystem - wir müssen neues Geld schaffen!“:eek::eek:

    Ein weiteres Mosaikstück, dass wir alle bald mit einer neuen Währung konfrontiert werden, ist die Aussage des milliardenschweren George Soros. Der Finanzmagnat sagte kürzlich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, die aktuelle Finanzkrise werde größere Ausmaße annehmen als die Weltwirtschaftskrise zu Zeiten der 30er des vorherigen Jahrhunderts. Wesentlicher Grund: Der Anteil der ausgegebenen Kredite am Bruttoinlandsprodukt sei heute um ein Vielfaches größer als damals. Wörtlich: „Das ist keine gewöhnliche Rezession oder Finanzkrise.“ Die Pleite der US-Bank Lehman Brothers habe die Spielregeln des Marktes komplett verändert, das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft seien in einen tiefen Abgrund gefallen.

    Als Rezept zur Lösung der Krise - und an dieser Stelle wird es wirklich spannend - empfahl Soros: „We have to create money - Wir müssen neues Geld schaffen“, was er aber nicht konkretisierte.

    Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/Rohstoffe_Go__Frankreichs_…


    OK, es ist noch längst nicht soweit.
    Aber man möge sich mal vorstellen, wenn immer mehr Länder um uns herum bankrott gehen, der Export immer mehr einbricht, immer mehr arbeitslos werden, die immensen Konjunktur-Programme auf Pump nicht greifen..... :cry:
    Wie geht es dann weiter? :confused::confused:

    Man konnte ja schon in den letzten Tagen lesen:

    Großbritannien wirft die Notenpresse an. Die Führung der Bank von England will Staatsanleihen aufkaufen.

    Ich hoffe mal, die Krise ist bald ausgestanden und man findet einen Weg, um sie zu lösen, ohne dass Armut pur eintritt.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 22.02.09 18:28:38
    Beitrag Nr. 121 (36.629.994)
    aha, nun werden wir auf die Inflation vorbereitet... :eek: ;)

    FINANZKRISE
    Politiker befürchten Inflation durch Konjunkturhilfen

    Immer neue Bankenrettungspakete und Konjunkturhilfen in vielen Ländern: Politiker und Experten sehen durch die Staats-Unterstützung die Inflationsgefahr steigen. Deutschland könnten sogar zweistellige Inflationsraten drohen, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat.

    Mit milliardenschweren Konjunkturpaketen versuchen Regierungen weltweit die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zumindest abzumildern. Doch was zur Stützung der Wirtschaft entscheidend beitragen soll, kann durchaus auch negative Folgen haben. Wegen der Aufnahme von Krediten durch den Staat wird die Geldmenge aufgebläht, was zu steigenden Preisen führen könnte.

    Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) warnt deswegen bereits vor einem Anstieg der Inflationsrate. "Ich habe die Befürchtung, dass wir etwas machen, was wir als Fehler schon mal gemacht haben nach den Anschlägen vom September 2001", sagte der Minister am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Er fügte hinzu: "Wir pumpen sehr viel Liquidität in den Markt, und mit wir meine ich noch nicht einmal Deutschland, sondern insbesondere auch die Amerikaner." Steinbrück sagte, es sei fraglich, "ob wir die Kraft haben, diese Liquidität aus dem Markt wieder herauszuziehen", wenn die Krise vorbei sei.

    Auch einige Wirtschaftsforscher teilen die Befürchtungen des Ministers: "Mit der Überschuldung, die auf Dauer nur durch eine Aufblähung der Geldmenge erreicht werden kann, wächst die Gefahr von Inflation und Staatsversagen", warnte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, der "Welt am Sonntag". Zimmermann sagte, bis Ende 2010 könnte die Verschuldung Deutschlands von derzeit gut 1,5 Billionen Euro bis auf 1,8 Billionen Euro ansteigen.....

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,609233,00.html
    Avatar
    mickym
    schrieb am 23.02.09 13:30:57
    Beitrag Nr. 122 (36.633.325)
    Hi Atze :(

    Nun ja an eine kommenden Inflation aufgrund der massiv sich ausweitenden Geldmenge - glaube ich ja schon lange. Momentan wird das Geld das ja vernichtet wurde bzw. bei den Reichen dieser Welt hängt, die die faulen Kreditpakete noch rechtzeitig abgeworfen haben, versucht durch riesige Geldmenge wieder auszugleichen. Da sich hinter dieser Geldmengenausweitung jedoch keine realen Werte verbergen - lässt sich eine Geldentwertung wohl nicht vermeiden. Deshalb in Gold- und Sachwerte (das können auch Aktien sein (keine Dervate)).

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 23.02.09 14:43:53
    Beitrag Nr. 123 (36.633.879)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.633.325 von mickym am 23.02.09 13:30:57Hi Mic, :)

    ja, ich weiß, Du hast schon frühzeitig von einer kommenden Inflation geschrieben. Dann kann man nur hoffen, dass es keine Hyperinflation wird.

    ------------------------------------------

    Man findet fast nur schlimme Nachrichten. :(

    Deutsche Bank sieht Wirtschaft um mehr als fünf Prozent schrumpfen.
    Die deutsche Wirtschaft wird nach Schätzung der Deutschen Bank in diesem Jahr noch drastischer einbrechen als bisher befürchtet. Chefvolkswirt Walter rechnet mit einem Rückgang um fünf Prozent...
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,609253,00.html


    Und hier habe ich noch einen Skandal. :mad::laugh:

    Der Fluch des schnellen Geldes

    Viele Städte befürchten hohe Millionenverluste, weil sie sich auf gewagte Leasing-Geschäfte mit US-Investoren einließen,:eek: die nun - in der Finanzkrise - zu platzen drohen. Dabei waren die Gefahren der komplizierten Vertragskonstruktionen schon lange bekannt....

    So wie er spielten viele Kommunalpolitiker seit Mitte der neunziger Jahre mit hohem Einsatz. CBL hieß das bei Experten, Cross-Border-Leasing.:rolleyes:

    Die Regeln waren immer gleich: Eine Kommune vermietete eine Kläranlage oder die Wasserversorgung langfristig an Anleger in den USA und mietete sie sofort zurück. Die Investoren konnten ihren Einsatz von der amerikanischen Steuer absetzen. Ein Teil dieser Steuerersparnis floss zurück an die Deutschen. Sie bekamen das Geld als sogenannten Barwertvorteil gleich nach Vertragsschluss ausgezahlt. In Böblingen waren es zehn Millionen Euro.

    Es handelte sich um ein hochmodernes Müllheizkraftwerk, das sich Böblingen von deutschen Investoren bauen ließ, um es dann zu leasen. Und das dann weiterverleast wurde, dieses Mal an amerikanische Anleger, die es prompt zurückvermieteten. Es war eine komplizierte Transaktion, die für Eisenmann nur einen einzigen Zweck hatte: möglichst viele Millionen in die Kreiskasse zu spülen, ohne eigenes Geld einsetzen zu müssen.

    So verlockend schienen diese Deals, dass viele Kommunen nicht widerstehen konnten. Etwa 150 Verträge wurden abgeschlossen über mindestens 30 Milliarden Euro. Schätzungen gehen sogar von bis zu 80 Milliarden aus.

    In Leipzig und Berlin waren es die Straßenbahnen, in Wuppertal eine Müllverbrennungsanlage, und die Bochumer setzten ihr Kanalnetz ein.:mad: Mehr als eine Milliarde Euro floss wieder zurück an die Kommunen, und dort wurde sie längst verfrühstückt.

    Dass die scheinbar schöne Welt des CBL endlich war, wurde schon vor vier Jahren klar, als der amerikanische Kongress das entsprechende Steuerschlupfloch stopfte. Doch zunächst spürten die Kommunen wenig. Das änderte sich im vergangenen Herbst, als im Zusammenhang mit der weltweiten Finanzkrise der US-Versicherungsgigant AIG mit mehr als unvorstellbaren 150 Milliarden Dollar vom amerikanischen Staat gerettet werden musste.

    Da auf einmal schwante vielen Kämmerern, dass sie ein Problem haben könnten,:laugh: denn ausgerechnet AIG hatte bei CBL-Deals eine Schlüsselrolle. Der Versicherungskonzern garantierte oft die vertraglichen Leistungen - zumindest an die Investoren. Und Kommunalpolitiker erinnerten sich an die Warnungen von Kritikern, die immer schon darauf hingewiesen hatten, dass Cross-Border-Leasings hochriskante und diffizile Finanztransaktionen sind,:rolleyes: die am Ende die Kommunen nach Schätzungen von Experten bis zu 26 Milliarden Euro kosten könnten.......

    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,609081,00.html

    Auch eine Art von Globalisierung. :laugh::mad:


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 23.02.09 19:50:18
    Beitrag Nr. 124 (36.636.635)
    Hi Mic, :)

    zur Abwechselung mal wieder einen Chart - und zwar das traurige Bild vom DAX, der heute die 4000 gerissen hat. :(



    Man kann nur hoffen, dass die Tiefs aus 2004 nicht noch unterboten werden.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 26.02.09 10:52:56
    Beitrag Nr. 125 (36.656.771)
    Hi Atze :)

    Nun das hatte ich aufgrund des Chartmusters ja schon vermutet, dass die 4000 fallen werden. ICh habe trotzdem noch keine Shortzertis im Depot. Mal schauen, wann es so weit ist.

    Mal schauen wann sich das Blatt wieder wendet.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 26.02.09 13:18:30
    Beitrag Nr. 126 (36.658.120)
    Hi Mic, :)

    mit geschicktem Timing mag es sein, dass man noch was am Aktienmarkt verdienen kann.
    Aber ansonsten glaube ich mittelfristig eher an weitere DAX-Verluste.
    Ich bin auch gespannt, wo das Tief dann sein wird.
    Jetzt ist es wieder anders herum. Vor einigen Jahren mit dem Start des Musterdepots war man gespannt auf das Top. :laugh:

    ---------------------------------------------

    Mal wieder etwas Thema-Wechsel und zwar eine andere Seite der Wirtschaftskrise. Ich habe hier 2 interessante Fälle, wo Arbeitsgerichte über (fristlose) Entlassungen zu entscheiden haben.
    Ich kann mir vorstellen, mit der Verschärfung der Wirtschaftskrise wird es immer mehr Verfahren geben. :(

    Hier Fall 1
    - die Ex-Manager der HRE (für deren unverantwortliches Handeln nun wir Steuerzahler gerade stehen müssen!!!!) :mad:

    Hier der Artikel aus der BILD:
    Hypo Real Estate Pleite-Banker klagen ihre Gehälter ein! :eek::eek:

    Von DIRK HOEREN
    Sie kriegen den Hals nicht voll: Die wegen der Fast-Pleite ihrer Bank geschassten Ex-Chefs der Hypo Real Estate (HRE) klagen auf Gehaltsnachzahlungen und gegen ihren Rauswurf!

    Das Landgericht München bestätigte BILD den Eingang von drei Klagen der früheren Vorstände der HRE. Der schwer angeschlagene Immobilienfinanzier aus München konnte nur mit Staats- und Bankenhilfen von bisher 102 Milliarden Euro vor der Pleite gerettet werden. Die im Dezember geschassten Manager klagen:

    • Ex-Vorstandschef Georg Funke hat eine Zahlungsklage (Az.: 5 HKO 21 22/09) eingereicht. Er will von der HRE 151 172,03 Euro nachgezahlt bekommen.

    • Ex-Vorstandsmitglied Markus Fell klagt gegen seinen Rauswurf (Az.: 5 HKO 16 44/09). Er kassierte 450 000 Euro im Jahr als Festgehalt und weitere 450 000 Euro Erfolgsbonus.:laugh::laugh:

    • Ex-Vorstand Frank Lamby fordert in seiner Klage (Az: 5 HKO 170/09) die Zahlung von 37 500 Euro „Vergütungsansprüchen“ ein.

    Quelle: http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/02/26/pleite…

    Fall 2
    hier geht es um eine Kassiererin, die nach 30jähriger Tätigkeit wegen 1,30 EUR fristlos entlassen wurde.
    Diese fristlose Entlassung wurde vom Gericht bestätigt.

    Man orientierte sich u.a. an dem Bienenstich-Fall aus 1984. :rolleyes:
    Die Verkäuferin eines Warenhauses hatte damals ohne Erlaubnis ein Stück Bienenstich vom Kuchenbuffet verzehrt. Die Frau erhielt eine fristlose Kündigung – wegen des Vertrauensbruches zu Recht, wie das BAG befand.

    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article3262757/Kassiererin-dar…

    Na, da kann mal gespannt sein, welche Entscheidung das Gericht für diese Banker treffen wird. :rolleyes:
    Ich denke mal, es wird wieder einen Deal geben, mit denen die Herren dann sehr gut zufrieden sein können. :laugh:

    Die arme Kassiererin lebt dagegen nun von Hartz 4. :( Was aus der Bienenstich-Esserin geworden ist, weiß ich nicht. ;)


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 26.02.09 20:10:07
    Beitrag Nr. 127 (36.661.944)
    Hi Mic, :)

    Traumhafte Pensionen .. :lick:


    Die Royal Bank of Scotland muss den größten Verlust der britischen Wirtschaftsgeschichte verkünden. Doch der Ex-Chef hat ausgesorgt.

    So eine Pension müsste man haben. Jedes Jahr bekommt Sir Fred Goodwin 650.000 Pfund (rund 726.000 Euro) von seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Royal Bank of Scotland. Das berichten die britischen Zeitungen Guardian und Financial Times unter Berufung auf das britische Finanzministerium.Der ehemalige Bankchef ist 50 Jahre alt.

    Goodwin galt lange Zeit als Finanzmagier. :laugh: Er war verantwortlich dafür, dass aus einer langweiligen und grundsoliden schottischen Bank ein Weltkonzern wurde. Bis Mitte 2007 kannten die schottischen Banker nur ein Motto:
    Banken kaufen, wachsen, größere Banken kaufen, weiter wachsen.


    Nun ist Goodwin ein Platz in den Geschichtsbüchern sicher: Als Manager, der für den größten Verlust eines britischen Unternehmens aller Zeiten verantwortlich ist und zwar 24,14 Milliarden Pfund (27,13 Milliarden Euro....
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/65/459704/text/


    Und wie sieht es mit der Pension vom Ex-HRE-Chef aus? ;)

    Funke ist erst 55 Jahre alt, unter bestimmten Voraussetzungen erhielte er aber schon vor dem 60. Lebensjahr sein Ruhegeld. Der wichtigste Punkt: Es darf, so steht es in den Geschäftsberichten der HRE, "kein Verschulden des Vorstandsvorsitzenden vorliegen". Hätte Funke damit Erfolg, dann bekäme er nach Ablauf seines Vertrags 560.000 Euro Rente im Jahr.....

    Die DSW hatte wegen des Niedergangs der HRE Anzeige bei der Münchner Staatsanwaltschaft erstattet, die inzwischen gegen Funke, Fell und weitere ehemalige Verantwortliche der HRE ermittelt. Sie stehen im Verdacht, mit einer zu riskanten Finanzpolitik Bankvermögen veruntreut sowie die Aktionäre über den wahren Zustand des Instituts getäuscht zu haben.
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/162/459801/text/

    Ist doch eine tolle Sache, man brummt das Unternehmen gegen die Wand und wird bis an´s Lebensende mit einer dicken Pension dafür belohnt. :laugh::laugh: Das muss der Steuerzahler doch einsehen, dass man so einen Erfolgsmenschen nicht verarmen lassen kann. ;)

    HRE
    eine Erfolgsgeschichte, wie damals bei den Nemax-Werten. ;)

    Hier vielleicht der nächste Kandidat für eine dicke Pension :laugh:
    Großbank wirft Chef raus
    Bei der UBS brennt es lichterloh. Enorme Verluste und Existenzängste: Die Schweizer UBS feuert den Chef.
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/55/459694/text/

    Was passiert eigentlich wenn die UBS pleite geht? Hätte die Schweiz eigentlich soviel Kohle, um sie zu verstaatlichen? :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 27.02.09 10:21:38
    Beitrag Nr. 128 (36.664.909)
    Hi Atze:)

    Man sollte all diese Verträge dieser Bankmanager im Nachhinein als sittenwidrig erklären. Selbst diese Rentenzahlungen fürs nun NIchtstun - erbrachte Leistungen kann man sehr wohl in Frage stellen - liegen jenseits dessen, was sich ein Normalsterblicher vorstellt. Auch mit einer Jahresrente von 100.000 wäre man noch über dem Durchschnitt gut bedient.

    Was passiert eigentlich wenn die UBS pleite geht? Hätte die Schweiz eigentlich soviel Kohle, um sie zu verstaatlichen?



    Die Schweizer dürften doch noch eine Menge Gold haben - muss halt nochwas steigen. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 27.02.09 12:48:37
    Beitrag Nr. 129 (36.666.209)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.664.909 von mickym am 27.02.09 10:21:38Hi Mic, :)

    Man sollte all diese Verträge dieser Bankmanager im Nachhinein als sittenwidrig erklären.

    Das ist eine gute Idee. :laugh: Aber leider haben höher angesiedelte Menschen mehr Rechte in unserem Land. :( Sollte mich schon sehr wundern, wenn diese 3 hochbezahlten Manager ihren Gerichtsprozess verlieren. Der Deal ;) wird sicherlich lukrativ ausfallen, nehme ich mal an.


    So eine arme Kassiererin verliert halt und landet ratzfatz bei Hartz 4.:( Die Firma Kaiser´s hat jedoch nicht mit dieser Gegenwehr gerechnet.:cool: Der Image-Schaden ist sicherlich für eine gewisse Zeit erheblich. Ich würde zumindest dort nicht mehr einkaufen.

    Jetzt hat auch der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse dieses Urteil sehr drastisch kommentiert. :eek:
    "Das ist ein barbarisches Urteil von asozialer Qualität", sagte Thierse der "Berliner Zeitung". ". Die Frau sei wegen einer "Nichtigkeit" in die Arbeitslosigkeit gestoßen worden. "Das Gericht hätte durchaus anders entscheiden können." Es hätte beispielsweise berücksichtigen können, dass die Kassiererin für ihr Unternehmen 31 Jahre lang Knochenarbeit geleistet habe. Ein solches Urteil zerstöre das Vertrauen in die Demokratie.
    Quelle: http://de.news.yahoo.com/2/20090226/tde-thierse-urteil-gegen…

    Die Gerichte entscheiden bei solchen Sachen auch nicht einheitlich. In München wurde anders entschieden als in Berlin.
    In München jedoch auch erst in der 2. Instanz.

    Dazu ein Beispiel, dem eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts München vom 13.1.2006 (Aktz. 10 Sa 525/05) zugrunde liegt.
    Ein Arbeitnehmer ist als Steward bei der Bundesbahn beim Bordservice beschäftigt. Seine Tätigkeit besteht im Wesentlichen darin, den Reisenden bestimmte Waren, vor allem Getränke, zu verkaufen. Im November 2004 wird er von zwei Testkäufern aus der Abteilung Revision der Arbeitgeberin beobachtet. Es wird ihm danach vorgeworfen, drei Tassen Kaffee nicht ordnungsgemäß abgerechnet zu haben.
    Die Arbeitgeberseite spricht daraufhin eine fristlose Kündigung aus, hilfsweise eine fristgemäße. Gegen diese wehrt sich der Steward mit einer arbeitsgerichtlichen Klage. Vor Gericht trägt die Arbeitgeberin vor, es bestehe der Verdacht, dass ihr ein Vermögensschaden von 7,80 Euro :eek: entstanden sei. Während das Arbeitsgericht die Klage abweist, gibt ihr das Landesarbeitsgericht statt. Selbst wenn davon auszugehen sei, dass der Kläger drei Portionen Kaffee herausgegeben und kassiert, aber nicht boniert habe, stelle das keinen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass in diesen schwierigen Zeiten bald die Verdachtskündigungen kräftig ansteigen werden. Ich wußte gar nicht, dass es so etwas gibt. ;) Vielleicht gibt´s bald schon die ersten Verdachtskündigungen, weil jemand versehentlich ein Privatgespräch am Arbeitsplatz nicht bezahlt hat oder einen Briefumschlag mitgenommen hat.

    Ich habe eine Bekannte, die arbeitet bei einer Discounter-Kette. Diese Frau schaut zum Feierabend immer in ihre Tasche, ob man ihr etwas untergeschoben hat. ;) Ich kann mir vorstellen, dass diese Vorsichtsmaßnahme nun viele Arbeitnehmer machen werden.

    -------------------------------------

    Bezüglich UBS.
    Meinst Du das Schweizer Gold reicht aus, um diese Bank bei einem Super-GAU ggf. zu stützen?

    Der DAX hat die 4000er-Marke immer noch nicht zurück erobert. Es sieht traurig aus. :(
    Ich denke, dass Tief aus 2004 wird noch berührt. Und dann? :confused:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 28.02.09 10:02:55
    Beitrag Nr. 130 (36.672.758)
    HI Atze :)

    NUn auch wenn man dann diese Verträge nicht für sitttenwidrig erklären kann, dann sollte man wirklich diese Banken pleite gehen lassen und in einer neuen Gesellschaft wieder aufgehen lassen. Für den Kunden sollte sich nichts ändern, aber der Managerverträge hätte man sich entledigt. :laugh:

    Nein weiss ich nicht, ob das Gold der Schweiz ausreichen würde.
    :rolleyes: Bei diesen Summen, die teilweise das mehrfache des normalen Budgets übersteigen ist alles möglich.

    ====================================
    So hier nun meine Abrechnung.

    Nicht nur der DAX hat die 4000er gerissen, auch mein Depot ist wieder in die Miesen gerutscht. :( Allerdings nicht so schlimm, wie beim DAX. Die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegeung entspricht der, der letzten 3 Wochen und betrug ca.1,2%.

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.894,56 €
    12.876,98 €

    100,08 %
    34,87 %
    65,13 %
    Gesamt
    19.771,55 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -599,10 € .
    +370,64 € .

    -7,99 % .
    +1,85 % .
    Gesamt-228,45 € .
    -1,14 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (+0,08 %)
    Monat (+2,34 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,22 % .
    -3,48 % .
    -6,11 % .
    -6,11 % .

    Jahr 2009 (real)

    -5,82 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -0,22 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 28.02.09 16:59:29
    Beitrag Nr. 131 (36.674.007)
    Hi Mic, :)

    mal wieder etwas Zahlenspielerei, :D , da der DOW gestern das Crash-Tief von 1997 unterboten hat. :eek:

    Bezüglich Rendite am Aktienmarkt.... So ein trauriges Bild ergibt sich bei einer DOW-Anlage. :(



    Auf Sicht von 11,5 Jahren hat das Tagesgeldkonto überzeugend gewonnen. :cool:

    Mal schauen, wann der der DOW wieder den Stand von 10.060 erreicht hat. ;)

    Dividenden und Variationen mit Festgeldkonten (renditesteigernd) habe ich mal vernachlässigt. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.03.09 18:10:00
    Beitrag Nr. 132 (36.683.345)
    Hi Atze :)

    Bei mir scheint letzte Woche bis Freitag mein Indikator für die Zertistrategie angesprungen zu sein, obwohl das am Montag noch nicht der Fall war. Insofern hätte ich am Freitag zum Schlusskurs mit Shortzertis einsteigen müssen. Ich habe deshalb ein Limit - solange der Indikator tief rot ist bei 3843 Punkten gesetzt. Imo läufts jedoch nach unten davon. Nur zur Info, wenn ich vermelde, dass ich wieder Zertis im Depot habe. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.03.09 19:14:04
    Beitrag Nr. 133 (36.683.900)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.683.345 von mickym am 02.03.09 18:10:00Hi Mic, :)

    so sieht es die Charttechnik (Artikel aus der FAZ):

    Neue Tiefs nach einer Konsolidierungsphase bestätigen einen Abwärtstrend.



    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc…

    Der DOW steht bei 6.829 :eek:, also ist die Aktienrendite lt. meinem Schaubild aus # 131 noch schlechter geworden.

    Schade, dass Du Freitag keine SHORTS erworben hast.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.03.09 22:43:30
    Beitrag Nr. 134 (36.685.783)
    Hi Atze :)

    Schade, dass Du Freitag keine SHORTS erworben hast.

    Ja finde ich auch - ich hoffe es gibt nochmal eine kurze Erholung ;) - Meinem Depot täte es gut. EON wird ab morgen zum Verkauf gestellt.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.03.09 18:51:44
    Beitrag Nr. 135 (36.691.915)
    Hi Atze :)

    Wie bereits angekündigt, sind heute die EON Aktien im DAX Segment wieder gefallen. Es wurden am 13.1.09 47 Aktien zu 27,23€ gekauft und heute zu 19,25€ wieder verkauft. Das macht einen realisierten Verlust von 30,9%.

    Hier noch der 6 Monatschart mit 38 Tageslinie:



    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.03.09 18:27:55
    Beitrag Nr. 136 (36.700.523)
    Hi Atze ;)

    Nun sind die Shortzertis heute doch noch ins Depot gewandert. Es wurden 371 ABN Short Minis (AA1P7Y) mit Knock-Out 4120 gekauft. Das entspricht in etwa einem DAX Stand von 3843 Punkten. Ziel nach der 1000 Pkt. Strategie sind also erst mal 2843 Punkte mit anschliessender Follow-Up Strategie oder der Indikator dreht vorher wieder in den normalen Bereich bzw. die Zertis werden ausgeknockt.
    Die Zertis werden natürlich getauscht, wenn die Knock-Out unter 4111 Punkte fällt.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.03.09 19:18:13
    Beitrag Nr. 137 (36.700.929)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.700.523 von mickym am 04.03.09 18:27:55Hi Mic, :)

    mit den Short-Zertis wird es ja wieder richtig spannend in Deinem Depot. ;)

    Ist schon enorm, dass der DAX heute um 5,4 % angestiegen ist auf 3.890,94.

    Grund:
    China plant, sein umgerechnet knapp 470 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket auszuweiten. Außerdem erhielten die dortigen Firmen zum ersten Mal seit vier Monaten wieder mehr Aufträge und bauten ihre Produktion aus.

    Sollte uns China wieder aus dem Schlamassel herausholen? :confused::D

    Der dt. Maschinenbau hat auch wirklich Hilfe nötig.
    Katastrophale Zahlen vom deutschen Maschinenbau: Der Vorzeigebranche brechen die Aufträge in immer größerem Ausmaß weg, allein im Januar war ein Minus von 42 Prozent zu verzeichnen. Die Nachfrage aus dem Inland sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31 Prozent, die Auslandsnachfrage fiel um 47 Prozent.

    Der DAX liegt immer noch dick unter der 38-Tage-Linie. Insofern darf ich mich immer noch an der Seitenlinie aufhalten. ;)


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.03.09 21:37:51
    Beitrag Nr. 138 (36.702.073)
    Hi Atze :)

    Bei den Short Zertis habe ich mich etwas vertan - Der Einstieg bei den 3843 stimmt schon - aber Anzahl un Stopp müssen korrigiert werden. Stopp ist ja immer der Höchst bzw. Tiefstkurs der Wochenkerze bevor das Signal aufgetreten ist. Damit werde ich nun bereits vorab einen Verlust durch den Umtausch realisieren.

    Stopp ist lt. vorangegangener Wochenkerze 4421 also eine Zertis mit Knock-Out 4470. Ich habe also die Anzahl von 371 auf 210 Zertis reduziert. Die Differenz wird selbstverständlich als realisierter Verlust im Depot ausgewiesen.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.03.09 22:00:35
    Beitrag Nr. 139 (36.702.210)
    Hi Atze :)

    Durch den Fehlkauf wird also im Moment ist also ein realisierter Verlust von ca. 26% aufgetreten - also 452 €. Da die Differenz zwischen 210 und 371 Zertis - 161*0,84€ (3,47€-2,63€) beträgt der Verlust real ca. 135 € - also ca. 0,68% Gesamtdepotperformance bezogen aufgrund dieses Fehlkaufs.

    Im Depot sind also nun 210 Zertis AA1LTA zu 6,14 € mit Knock-out bei 4470, die erst bei unterschreiten der 4421 getauscht werden müssen.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.03.09 22:12:05
    Beitrag Nr. 140 (36.702.298)
    Hi Atze :(

    Nochmal eine Korrektur - weiss nicht, was ich zusammenrechne.

    Durch den Fehlkauf wird also im Moment ist also ein realisierter Verlust von ca. 26% aufgetreten - also 452 €.

    Das entspricht nicht einem Verlust von 452€, sondern nur 331 €, aber die 135 € stimmen!

    So hoffe alle Unklarheiten sind bereinigt - man kann es aber an der Historie - bei der Wochenabrechnung - dann nachvollziehen.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.03.09 22:17:46
    Beitrag Nr. 141 (36.702.331)
    Hi Atze :)

    Nach diesem Hin und Her habe ich kurz mal eine Gesamtbilanz der momentanen Situation durchgerechnet. Das Depot steht imo bei -3,22% - also im Vergleich zum Freitag ein Minus von 2,08% aktuell.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 05.03.09 18:17:16
    Beitrag Nr. 142 (36.708.245)
    Hi Mic, :)

    Deine jetzige SHORT-Zerti-Position sind schon im Plus.

    Wie gewonnen so zerronnen heißt es im DAX. Jetzt schon wieder 5 % im Minus (3.695,49). Heute wird wieder die Finanzkrise thematisiert.

    Stand am Nachmittag:
    Am heftigsten traf es die Titel der niederländischen Versicherungsgruppe ING, die in Amsterdam um 16 % auf 2,68 Euro zurückfielen. Das Tagestief hatte das Papier bei 2,52 Euro. Damit steht seit Jahresbeginn ein verheerender Kursverlust von fast 65 % für ING-Aktionäre zu Buche. "Am Markt kursieren derzeit vage Gerüchte,:eek: dass ING verstaatlicht werden könnte", sagte Ascan Iredi, Leiter Aktienhandel der Deutschen Postbank.

    Mit ING gerieten auch andere Finanztitel in einen Abwärtssog: In London knickte die Aktie von Barclays um 14,5 % ein. Auch hier ist die bisherige Jahresbilanz mit einer Kursentwicklung von minus 55 % alles andere als zufriedenstellend. Weitere Verlierer waren der heimische Konkurrent HSBC, der sich um 5,3 % verbilligte. Credit Suisse in Zürich und Deutsche Bank in Frankfurt verloren jeweils 4,5 %. Intesa Sanpaolo fiel an der Mailänder Börse um 4 %. Allianz und Commerzbank sackten im Dax um 6,6 und 4,1 % ab.

    Zum ersten Mal seit Einführung der Gemeinschaftswährung senkt die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent.

    Außerdem ist noch dies zu lesen: :eek:

    Markt fürchtet Pleite Österreichs

    von Tobias Bayer (Frankfurt)
    Seit Wochen sorgen sich die Investoren um einen Zahlungsausfall Italiens, Irlands, Griechenlands und Spaniens. Doch zunehmend gerät wegen der Krise in Osteuropa ein weiteres Land in den Blickpunkt der Anleger: Österreich.

    Inzwischen schätzt der Kapitalmarkt einen Zahlungsausfall Österreichs als wahrscheinlicher ein als den finanziellen Kollaps Italiens: Die Aufschläge für Kreditderivate mit fünfjähriger Laufzeit lagen am Donnerstag für Österreich bei 264,1 Basispunkten. Zum Vergleich: Italien kommt auf 192,5 Basispunkte, Griechenland auf 264,7. In Europa werden neben Griechenland nur noch Island und Irland als riskanter eingestuft.

    "Momentan konzentriert sich der Markt auf individuelle Faktoren. Für Österreich ist das momentan Osteuropa. Die Situation wird sich weiter verschlechtern. Die österreichischen Staatsanleihen wird das treffen", sagte Peter Müller, Zinsstratege der Commerzbank....
    Quelle: http://www.ftd.de/politik/europa/:H%F6heres-Risiko-als-in-It…

    Bank of England kauft Staatsanleihen
    Staatsfinanzierung per Gelddruckmaschine.Die Bank of England ist damit die erste der wichtigsten Notenbanken, die im Kampf gegen Finanzkrise und Rezession Staatsanleihen aufkauft. Die US-Notenbank Federal Reserve hat sich zwar grundsätzlich bereit erklärt, dies wenn nötig zu tun, hat aber noch nicht begonnen. In der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es gar starke Vorbehalte. Die Führungsrolle ist umso bemerkenswerter, als die Bank of England nach Zuspitzung der Krise im August 2007 dem Finanzsektor erst jede Hilfe versagt hatte....http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/anleihen_devisen/:K…

    In der WELT ist zu lesen:
    Rezession - In Großbritannien hilft nur noch beten

    Die Briten stecken noch tiefer in der Krise als andere EU-Staaten. Die Maßnahmen, die die Regierung in London beschlossen hat, bestehen zu 90 Prozent aus Hoffnung, zu zehn Prozent aus kalkulierbarem Risiko. Der Staat übernimmt von den Banken gewaltige Risiken und zieht damit womöglich seine letzten Trümpfe.

    Dieser Artikel zeigt auch sehr gut die Fehler der Politik auf.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3322956/In-Grossbritann…




    Irgendwie geht alles den Bach runter. :cry: Auch die US-Börsen dick im Minus.

    GM-Schock belastet die Wall Street
    Neben schlechten Arbeitsmarktdaten sehen die Anleger vor allem für General Motors schwarz: Der Konzern stellt seine Überlebensfähigkeit in Frage.


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 05.03.09 18:41:05
    Beitrag Nr. 143 (36.708.506)
    Hi Atze :)

    Nun denke ich dass die Finanzkrise - mit baldiger Inflation immer näher kommt. Wenn sog. Staatsbanken - mit Lizenz zum Gelddrucken anfangen - Staatsanleihne zu kaufen, weil der Staat ja sonst kein Geld mehr bekommt, um irgendwelche Löcher zu stopfen, dann werden imo Werte aus dem Nichts geschaffen und das wird früher oder später schief gehen.

    ===================================

    Nun bei Shorts - wenn ich die ursprünglichen drin gelassen hätte, wäre das Plus wesentlich grösser - so ist es imo nur marginal - aber erstens war es gegen das System und das Risiko war eben auch deutlich höher.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 07.03.09 10:32:59
    Beitrag Nr. 144 (36.721.018)
    Hi Atze :)

    Nun meine wöchentlich Abrechnung. Die Performance hätte wesentlich besser sein können, wenn ich die ursprünglichen Zertis im Depot gelassen hätte - so ist es noch ein kleines, aber moderates Minus von insgesamt -0,48% in dieser Woche geworden.

    Hier nun wieder die Details:

    [Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.535,70 €
    12.140,69 €

    100,08 %
    38,30 %
    61,70 %
    Gesamt
    19.676,39 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +32,45 € .
    -356,06 € .

    +0,43 % .
    -1,78% .
    Gesamt-323,61 € .
    -1,62 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-1,14 %)
    Monat (-1,14 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -0,48 % .
    -0,48 % .
    -6,59 % .
    -6,59 % .

    Jahr 2009 (real)

    -6,28 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -0,31 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.03.09 12:38:18
    Beitrag Nr. 145 (36.728.198)
    Hi Mic, :)

    mal wieder etwas aus der Wirtschaftswelt...... ;)

    Commerzbank muss Geld in Dresdner pumpen
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3341115/Commerzbank-mus…

    Die finanzielle Situation der Dresdner Bank soll viel dramatischer gewesen sein als bisher angenommen. Nach Medienberichten konnte die Bank vor der Fusion mit der Commerzbank nicht einmal mehr die Mindestmenge an Eigenkapital vorweisen, die gesetzlich vorgeschrieben wäre.

    Im Aufsichtsrat kam es zu einem Eklat.Ein Aufsichtsrat habe sogar die Frage gestellt, ob die späte Information des Kontrollgremiums nicht ein Verstoß des Managements gegen die Sorgfaltspflicht darstelle. Für zusätzliche Irritation habe der Umstand gesorgt, dass auch Commerzbank-Chef Martin Blessing nichts vom Unterschreiten der Mindestkapitalanforderungen gewusst habe. :laugh::laugh:

    Dann hat die Commerzbank wohl eine Pleite-Bank übernommen und Herr Blessing hat die Katze im Sack gekauft. :rolleyes:
    Ich denke, diese Fusion ist nur geschehen, damit die Allianz besser dasteht.

    Der DAX ist nun unter das Tief von 2004 gefallen :eek:



    Deine SHORT-Zertis sind dick im Plus. :cool:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.03.09 19:06:51
    Beitrag Nr. 146 (36.731.465)
    Hi Mic, :)

    mal wieder etwas zum Staunen.... ;)

    Millionenboni für Postbank-Vorstand
    Eine Sonderzahlung von fast 12 Millionen Euro :eek: bekommt der Vorstand der Postbank - trotz Finanzkrise: Der Aufsichtsrat hat der Führungsmannschaft das Geld als „Halteprämie“ zugesagt, damit die Manager trotz des Verkaufs an die Deutsche Bank im Unternehmen bleiben.

    Dank des Sonderbonus können es die Vorstandsmitglieder verschmerzen, dass es für 2008 keine klassische erfolgsabhängige Zusatzzahlung gibt.:laugh: Mit der Streichung hatte der Aufsichtsrat auf den Milliardenverlust der Bank und den Verfall des Aktienkurses reagiert: Im Jahresverlauf hat das Papier fast 75 Prozent seines Wertes verloren.
    http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 09.03.09 20:31:39
    Beitrag Nr. 147 (36.732.144)
    Hi Atze ;)

    Nun das mit der Dresdner ist schon ein starkes Stück . aber wahrscheinlich konnte man nicht mehr zurück. Ich fand das damals schon unnötig, dass die Allianz die Dresdner gekauft hat - aber ich bekomme ja auch nicht solche Gehälter - wahrscheinlich verstehe ich es deshalb nicht. :laugh:

    Na ja und bei der Postbank ebenso - man bedient sich solange es noch geht, kauft noch rasch ein paar Immos oder Gold und schaut zu wie die anderen jammern. ;)

    Also weiter in dem Affentheater. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 10.03.09 16:31:23
    Beitrag Nr. 148 (36.738.321)
    Hi Mic, :)

    ein bedenklicher Artikel..... :confused:

    Auszugsweise:
    Wie die Krise ausgehen wird, weiß niemand....der Staat bleibt als Invalide auf dem Schlachtfeld der Krise zurück.

    Verstaatlichungen können viel leichter rückgängig gemacht werden als Schulden. Der finanzielle Kraftakt, dem sich die Staaten des Westens derzeit unterziehen, ist wahrscheinlich nicht wiederholbar: So wie die letzte Kugel treffen muss, muss die gegenwärtige Krise auch auf lange Zeit die letzte bleiben. Noch einmal werden die Staaten den Kapitalismus nicht retten können.

    Dass es zu etwas keine Alternative gibt, heißt nicht, dass es nicht ins Verderben führt. Man kennt das aus der griechischen Tragödie. Kaum jemand spricht über das, was schon jetzt absehbar ist, aber dadurch wird es nicht weniger wahr: Die Haushaltsdefizite werden wieder wachsen, und der Schuldendienst wird einen immer größeren Teil der Steuereinnahmen beanspruchen.

    Sozialdemokratische Regierungen dagegen müssten mit dem internationalen Steuerwettbewerb zurechtkommen. Schwere internationale Konflikte über die Schließung von Steueroasen und die Vereinheitlichung von Steuersätzen zeichnen sich schon jetzt ab. In Deutschland könnte ein Übergang zu einem dualen Steuersystem skandinavischer Prägung mit einem scharfen Anstieg der Besteuerung hoher Einkommen versucht werden.

    Als Alternative zu Steuererhöhungen bliebe ein Jahrzehnt hoher Inflationsraten. Von hier an verliert sich der Pfad im Nebel: Welche Auswirkungen hätte das auf das Zinsniveau, den Zusammenhalt der Europäischen Währungsunion, die Lage von Rentnern und Sozialhilfebeziehern?

    Die Finanzkrise hat dazu geführt, dass das Ende der Handlungsfähigkeit des Staates als Konfliktversicherer, Lückenbüßer und Retter absehbar geworden ist. Das ist wahrscheinlich ihr nachhaltigster Effekt: dass sie die halbherzigen Konsolidierungsversuche des letzten Jahrzehnts beendet. Zutiefst alarmierend an dem neuerlichen Wachstumsschub bei den Staatsschulden ist, dass er kein einmaliger Zwischenfall ist, sondern die Fortsetzung eines langen, aber eben nicht unendlich verlängerbaren Trends. Möglich, dass der finanzielle Kraftakt, den wir derzeit beobachten, der letzte ist, zu dem das westliche Staatensystem in der Lage ist. Danach wäre der Kapitalismus, wie er immer gewollt hat, sich selbst überlassen. Käme er damit zurecht? Und was täte die Gesellschaft, wenn ihr wichtigster Schutz vor der launenhaften Profitgier der "Marktkräfte": der demokratische Staat, sich beim Lückenstopfen verausgabt hätte?

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/meinung/_b=2196653,_p=28…

    Man mag gar nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn die Hilfsmaßnahmen NICHT greifen. Man kann nur hoffen, dass die USA es irgendwie schafft und demzufolge auch die restliche Welt.

    Und wenn nicht? Währungsreform und alles wird auf Null gesetzt? Dann könnten wieder ca. 60 Jahre Schulden gemacht werden..... danach wiederholt sich das Spiel. Das kriegen wir dann nicht mehr mit. ;)

    Es heißt ja immer, wir können unseren Kindern und Enkelkindern nicht derartig immense Schulden aufhalsen. Mit einer Währungsreform wäre das auch nicht mehr nötig. Dann könnten diese Generationen wieder neue Schulden aufbauen. Und unsere Generation muß die Suppe vorher selbst auslöffeln, die sie sich eingebrockt hat. :cry:



    Hier nachfolgend ist auch ein Artikel, der sich mit dem Staatsbankrott befaßt.:eek: http://images.zeit.de/text/2009/11/Pleitestaat

    Auszugsweise:
    Musterland wäre geschwächt, aber nicht erledigt. Es könnte jetzt versuchen, sich allmählich aus der Krise zu arbeiten, den verbleibenden Schuldenberg abzutragen. Die Regierung könnte Verhandlungen mit den Gläubigern aufnehmen und ihnen anbieten, einen Teil der Schulden zurückzuzahlen. Sie hätten in den guten Jahren von den Zinsen profitiert, so könnte die Regierung argumentieren, und müssten jetzt einen Teil der Last tragen. Musterland könnte wieder zurückfinden in die Staatengemeinschaft.

    Doch da ist die Wut der Bevölkerung. Da ist die Erwartung, dass der Staat den alten Wohlstand wiederbringe – und zwar schnell. Und da ist die Politik, die so viele Erwartungen geweckt hat. Noch nie ist es Politikern in westlichen Wohlstandsländern gelungen, den Leuten klarzumachen, dass sie künftig mit weniger zufrieden sein sollen. Dass es mit der Zeit besser wird, nicht schlechter, galt bislang als systemimmanent. Wer Wahlen gewinnen will, so denken die Parteien, muss an dieser Lehre festhalten. Und die Menschen in Musterland sind nur allzu bereit, das zu glauben.

    Also gibt die Regierung Geld aus. Immer mehr. Sie erhöht die Löhne, die Renten, die Sozialleistungen. Das Geld holt sie sich von der Zentralbank. Die Notenpresse läuft auf Hochtouren. So heizt die Regierung einen künstlichen Boom an. Die Nachfrage steigt immer schneller, doch die Produktion kommt nicht hinterher. Die Preise ziehen an, erst langsam, dann immer stärker. Mehrmals täglich werden in den Supermärkten die Preisschilder gewechselt. Jeder versucht, sein Geld so schnell wie möglich loszuwerden. Nach wenigen Monaten ist die Währung praktisch wertlos. Das Geldvermögen der Sparer ist vernichtet. Das hat nur einen Vorteil: Auch die Schulden sind ausgelöscht, die gesamte Staatsschuld hatte zuletzt den Gegenwert einer Tageszeitung.

    -----------------------------------------------------

    Ich stelle auch nicht fest, dass unsere Politiker verantwortungsvoll mit dem Geld umgeht. :(

    Weshalb brauchen wir z.B.soviel Landesbanken (die hatten ihre Chancen und haben sich verzockt)?

    Weshalb wird überhaupt diskutiert Opel zu retten?
    Wenn jemand vorher einen Opel gekauft hat, kauft künftig vielleicht einen VW.
    Viele andere, mittelständische Firmen werden auch nicht gerettet. Dafür ist das Geld nicht da.

    So schlimm wie es ist, man muß Prioritäten setzen. Das wird scheinbar aus dem Auge verloren. Darf es noch eine Millarde mehr sein? Wer will noch was haben - wer hat noch nix bekommen?

    Also hoffen wir mal, dass alles gut ausgeht.


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 11.03.09 19:00:23
    Beitrag Nr. 149 (36.748.076)
    Baubranche

    Dubai lässt Rechnungen platzen :eek:

    Dubais Konjunktur, die am Tropf der Immobilien-Wirtschaft hängt, leidet derzeit unter einem akuten Kapitalmangel. In der Folge sitzen zahlreiche deutsche Baufirmen auf unbezahlten Rechnungen. "Mein Finanzchef läuft derzeit nur noch dem Geld hinterher: Es ist die nackte Katastrophe", klagt der Leiter eines großen Bauzulieferers. Die Außenstände seines Unternehmens summierten sich bereits auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in Euro.

    Hinter dem Zahlungsstau stecken massive Liquiditätsengpässe, die zu einem Dominoeffekt führen: Lokale und internationale Banken halten wegen der globalen Finanzkrise den Daumen auf ihren Schatullen. In der Folge pumpen Investoren kein Geld mehr in den Immobilienmarkt. Spekulanten, die in der Vergangenheit haufenweise Objekte auf Pump finanziert haben, können ihre Kredite nicht mehr bedienen. Am Ende geht den Bauentwicklungsgesellschaften der Saft aus. Sie geben den Mangel an die Hauptauftragnehmer weiter, die wiederum die Zulieferer am ausgestreckten Arm verhungern lassen...

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/_b=2197226,_p=5,_t=f…
    Avatar
    mickym
    schrieb am 11.03.09 20:34:57
    Beitrag Nr. 150 (36.748.833)
    Hi Atze :)

    Zu dem grossen Szenario - gibt es ja nix hinzuzufügen, wobei wohl klar ist, dass eine Währungsreform - die Enteignung aller Bürger mit einem Schlag gleich kommt und dieser Vertrauensverlust wohl Jahrzehnte noch in den Knochen stecken wird.

    ===============

    Zu Deinem 2. Artikel - das scheint heute generell Usus zu werden, das man Leistungen bezie´ht und dann die Rechnungen nicht bezahlt. Das wird teilweise bei uns auch so gehandhabt. In Zukunft wird deshalb wohl bald gar nichts mehr ohne Vorkasse laufen. Wenn man sich dann anschaut - wer letztlich für das ganze Schlamassel verantwortlich ist - dann sehe ich nur noch rot und von mir aus können sie die Progressionskurve bei den Steuern nach oben immer steiler anstatt flacher machen - dass es sich einfach nicht mehr lohnt soviel Geld ins eigene Säckel zu stecken und das weltweit, so dass es hier keine Ausflüchte gibt. Leider wird der Lobyismus hier wieder siegen, denn selbst wenn alles den Bach runter geht - was glaubst Du wem das wohl am meisten weh tut?

    Gruss Mic :mad:
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 12.03.09 12:06:21
    Beitrag Nr. 151 (36.751.789)
    Hi Mic, :)

    Churchill soll gesagt haben: Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.

    Der Mann wird gewusst haben, wovon er sprach. :cool:;)

    Ich schließe mich nun bedingungslos diesem Ausspruch an.


    Hier ein Fall aus Niedersachsen. :eek:

    Der Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN)
    Volker Homuth (parteilos) hatte sich im November 2008 geweigert, eine Statistik zu verschönen.


    Dieser mutige Mann :cool: zog sich den Unmut der Regierungskoalition in Hannover zu. Der Behörden-Boss hatte sich dagegen verwahrt, die Jahresstatistik (Niedersachsen-Monitoring) im Sinne der Landesregierung mit beschönigenden Wertungen zu „frisieren“.

    Es wurde damals in unserer Tageszeitung veröffentlich. Ich hatte noch gedacht.
    Cool, was für ein mutiger Mann. :cool:
    Dass es das heute noch gibt! :cool:
    Gleichzeitig hatte ich gedacht: Wie lange ist dieser Mann wohl noch auf seinem Posten? Wann wird er „entsorgt“? :confused:

    Heute lese ich in meiner Tageszeitung über seine Versetzung. Zufall? ;)

    Die Überschrift lautet: Vom Boss für 1000 zum Chef für 10.
    Regierung versetzt Statistik-Vorstand Homuth.

    Was lernen wir daraus?
    Das Land braucht nur noch Kriecher und Schleimer. Alle anderen sind unerwünscht. :mad:
    Ist ja kein Wunder, dass es zur Finanz- und Wirtschaftskrise kam. Alle höher angesiedelten Beschäftigten durften gar nicht den Mund aufmachen und warnende Worte von sich gegen.
    Sie wären als Bedenkenträger entlassen oder versetzt worden.

    Armes Deutschland. Aber schöne Statistiken hat das Land. :laugh::laugh:

    Gruss ;)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.03.09 20:47:54
    Beitrag Nr. 152 (36.756.248)
    Hi Atze :)

    Das Land braucht nur noch Kriecher und Schleimer. Alle anderen sind unerwünscht.


    Da sprichst Du ein wahres Wort. Bei mir im Berufsleben ist auch nicht anders. Es ist ja nicht so, dass die Leute, die sich nicht der Mehrheit anschliessen, alles besser wissen, aber ein Prüfstein ist, der leider für die Führungselite nicht als Chance, sondern als lästiges Übel angesehen wird.

    Ich wünschte mir auch - dass sich dieses Denken ändert und man sich vom Absolutismus des 17. Jahrhunderts wieder abkehrt. Ich bin überzeugt, dass diese Krise von kritischen Köpfen schon lange thematisiert wurde - aber man es immer geschafft hat, diese unangenehmen Geister mundtot zu machen. :(

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 13.03.09 19:54:23
    Beitrag Nr. 153 (36.764.710)
    Hi Mic, :)

    jetzt, wo es den Bach runter geht.... :mad:

    General Electric

    Spätes Eingeständnis :eek:
    Jack Welch schwört Shareholder-Value ab :rolleyes:

    Der langjährige Chef von General Electric hat das Konzept des Shareholder-Value für verfehlt erklärt - obwohl er stets einer der prominentesten Vertreter dieses Prinzips war.

    Dass Konzerne seit über 20 Jahren besessen nach kurzfristigen Profiten und Kursgewinnen strebten, sei eine "dumme Idee", sagte der frühere Chef des US-Mischkonzerns General Electric (GE) der Financial Times. Es sei falsch, dass Manager und Investoren den stetigen Ergebnisanstieg und ständige Aktienkurssteigerungen als überragendes Ziel festsetzten. "Genau betrachtet ist Shareholder-Value die blödeste Idee der Welt", sagte Welch. "Shareholder-Value ist ein Ergebnis, keine Strategie, die wichtigsten Interessensgruppen sind die eigenen Mitarbeiter, die eigenen Kunden und die eigenen Produkte."

    Welch gilt als einer der Väter des Konzepts, das die Unternehmensführung am Nutzen für die Aktionäre ausrichtet. Er hatte GE mehr als zwei Jahrzehnte lang geführt und mit seinen Erfolgen während dieser Zeit viel dazu beigetragen, dass der Shareholder-Value-Gedanke dominant geworden ist....

    Die Herabstufung auf "AA+" steht für GE am Ende eines extrem schwierigen Jahres, in dem der Konzern wiederholt die Gewinnprognosen verfehlte, erstmals seit 1938 die Dividende kürzte und seine Glaubwürdigkeit bei den Investoren beschädigte.

    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Sp%E4tes-Eingest%E4…


    Und hier.... es wird gefährlich :eek: Die französischen Arbeitnehmer lassen sich nicht mehr so einfach beiseite schieben. :D

    Frankreich
    Geiselnahme im Arbeitskampf
    Revolte in einer Sony-Fabrik nahe Bordeaux: Erboste Arbeiter haben den Frankreich-Manager des Konzerns vorübergehend als Geisel genommen. Sie revoltierten damit gegen die geplante Werksschließung.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/1/461625/text/

    Es läßt erahnen, wie schlimm es wird, wenn die Konjunkturprogramme nicht greifen. :(

    Aber als Manager greift man natürlich noch mal kräftig zu. :laugh:

    Allianz-Chefs kassieren Boni trotz Verlusten
    Die Vorstandsmitglieder der Allianz haben für 2008 noch einmal ordentliche Bonuszahlungen erhalten. Insgesamt gab es 9,5 Millionen Euro – obwohl der Konzern einen hohen Verlust verzeichnete. Ein Top-Manager verzichtete allerdings auf seinen Jahresbonus.

    Bei einem derartigen Kursverlauf hat man auch einen Bonus verdient. :laugh:
    Schließlich ist man die Dresdner Bank losgeworden. :laugh:


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 13.03.09 23:30:02
    Beitrag Nr. 154 (36.765.883)
    Hi Atze :)

    Du wirst ja immer besser - bei Deinen Artikeln. Inzwischen kombinierst Du die ja zu Deiner eigenen Story zusammen. ;) - Aber wenn das meist so liest - dann wird einem nur noch schlecht, wie es überall im Gebälk ächzt und kracht.

    ====================================

    So nun zu meiner Abrechnung:

    Es ist diese Woche ein mittleres Minus von ca. 2,5% geworden. :(

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.041,87 €
    12.140,69 €

    100,00 %
    36,71 %
    63,29 %
    Gesamt
    19.182,57 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -461,38 € .
    -356,06 € .

    -6,15% .
    -1,78% .
    Gesamt-817,43 € .
    -4,09 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-1,62 %)
    Monat (-1,14 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -2,47 % .
    -2,95 % .
    -9,06 % .
    -9,06 % .

    Jahr 2009 (real)

    -8,63 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -0,80 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 14.03.09 13:08:47
    Beitrag Nr. 155 (36.767.029)
    Hi Mic, :)

    da ich zur Zeit keine Abrechnung machen brauche, fasse ich mal zusammen:

    Jahresminus 2009 von Mic = - 8,63 %
    Jahresminus 2009 v. Atze = - 10,39 %
    Jahresminus 2009 vom DAX = - 17,81 % (3.953,60)

    ----------------------------------

    Aber wenn das meist so liest - dann wird einem nur noch schlecht, wie es überall im Gebälk ächzt und kracht.

    Soll ich nix mehr schreiben? :laugh: Imo gibt es ja nicht viel Gutes zu berichten. :(

    Heute habe ich KURIOSES :D zu berichten und zwar wie das Geld aus dem Konjunkturpaket II in meiner Stadt XXX verwendet werden soll.

    Frau Merkel sagte ja, Deutschland wird gestärkt aus der Krise hervorgehen. Da habe ich doch so meine Zweifel. ;)

    Die Stadt XXX darf sich dank dem Konjunturpaket II nun so etwas gönnen:

    1) eine Aussichtsplattform, die sich um eine Windkraftanlage windet.
    Es wird vom Zeitungskommentator als Luxusprojekt bezeichnet.

    2) ein Flußuferweg.
    Dieses Projekt ist seit Jahrzehnten :eek: geplant, konnte aber bislang nicht finanziert werden.

    3) ein Mehrgenenarationenspielplatz


    Die restlichen 65 % werden für die energetische Sanierung von Schulen eingesetzt.


    Mic, solche unnötigen Projekte, wie Ziffer 1-3 können wohl wirklich nicht dazu beitragen, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgeht. :( Man muß sich auch immer vor Augen halten, dass diese unnötigen Projekte auf Pump finanziert werden. :mad: Das muss alles zurückgezahlt werden. :cry:

    Kannst ja mal beobachten, wie Deine Stadt YYY die Gelder aus dem Konjunktur-Paket verbraten wird. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 15.03.09 18:05:50
    Beitrag Nr. 156 (36.770.180)
    Hi Atze :)

    Soll ich nix mehr schreiben? :laugh: Imo gibt es ja nicht viel Gutes zu berichten. :(


    Klar , sollst Du - ich wollte Dir ja nur ein Kompliment machen, wie Du die vielen negativen Nachrichten in eine eigene Story umwandelst. ;)

    Diese Projekte - sollen wohl als ABM Massnahmen dienen - aber ich gebe Dir Recht, da gibt es sicher sinnvollers. Insbesondere halt ich nicht viel davon - die Menschen nur zu beschäftigen, wenn sie das was sie tun eigentlich gar nicht machen wollen, geschweige denn ein Sinn dahinter erkennen.

    ==============================

    Wenn man Deine Gegenüberstellung der Jahresperformance so ansieht - dann schneiden wir ja gar nicht so schlecht ab. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 17.03.09 19:51:35
    Beitrag Nr. 157 (36.786.515)
    Hi Mic, :)


    Fehleinschätzungen bezüglich Osteuropa: :rolleyes:

    Erst hofften alle, die aufstrebenden Staaten im Osten würden Europa und Amerika aus der Krise retten. ;)

    Dann hieß es: Sie reißen es nicht raus, aber sie brechen weniger ein.

    Jetzt wissen wir: Es trifft sie noch viel härter. Das Wirtschaftswachstum bricht im Osten noch rasanter ein als in Westeuropa.

    Einschätzungen bezüglich Einbruch der deutschen Wirtschaft: :rolleyes:

    Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) senkte seine Vorhersage auf ein Minus von 4,8 Prozent - im Dezember hatten die Forscher nur ein Schrumpfen von 1,9 Prozent prognostiziert.;) Der Einbruch des Welthandels sei stärker als bislang erwartet, teilte das IWH am Dienstag mit. Dies treffe die exportorientierte deutsche Wirtschaft empfindlich.

    Ich denke, alle Prognosen sind für die Tonne. Entscheidend ist, wann die USA aus der Krise herauskommt. Da hängt wohl alles von ab. Aber die amerik. Konsumenten lernen wieder das Sparen ;) oder zumindest wird ihnen der Zugang zum Konsum auf Pump erschwert.

    Aber vielleicht trifft ja diese Prognose ein: ;)
    Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, erwartet noch in diesem Jahr ein Ende der Rezession in den USA und eine Erholung im nächsten Jahr.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 18.03.09 20:17:08
    Beitrag Nr. 158 (36.796.269)
    Hi Mic, :)

    Manager ist wirklich ein toller Job.:rolleyes: Trotz Erfolglosigkeit gibts zum Abschluss immer dicke Boni. :laugh:

    Chefwechsel bei Arcandor
    Dicke Abschieds-Prämie für Middelhoff

    Der Konzern ist ein Trümmerhaufen, trotzdem nimmt der Ex-Chef noch einen 2,3-Millionen-Bonus mit nach Hause.

    -------------------------

    Jetzt kommt der nächste Manager. Ob erfolgreich oder nicht. Ist doch egal. Boni sind garantiert. :laugh:


    Auch in USA gibts bei Erfolglosigkeit hohe Boni, wie z.B. bei AIG. :laugh:

    Jetzt wirds den Amis doch zuviel mit den Yes-we-can-Boni. :laugh:
    Die Umfragewerte sinken. ;) :rolleyes:

    Zahlung an Pleitemanager
    Finanzminister Geithner wackelt wegen AIG-Boni :D
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3400635/Finanzminister-…


    Gruss ;)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 19.03.09 17:31:25
    Beitrag Nr. 159 (36.805.040)
    Was die Billionen-Spritze der Fed bringt :confused:


    Die USA werfen die Notenpresse an: Fed-Chef Bernanke pumpt mehr als eine Billion Dollar in die Märkte, der Kurs der US-Währung stürzt daraufhin ab.

    Auszugsweise aus dem Spiegel-Artikel:
    Die US-Notenbank ist offenbar willens, alles Denkbare zu tun, um der Konjunktur wieder auf die Beine zu helfen. Man kann sich allerdings auch fragen, was dies über den Zustand der US-Wirtschaft aussagt: Wie schlimm muss die Lage sein, dass die Fed zu einem solch drastischen Mittel greift?

    Fest steht: Bernanke hat kaum eine andere Möglichkeit, um in das Wirtschaftsgeschehen einzugreifen. Den Leitzins hatte er bereits auf annähernd null Prozent gesenkt - weiter nach unten geht es nicht mehr. Trotzdem klagten Banken und Unternehmen über fehlende Liquidität. Da weitere Zinssenkungen ausgeschlossen waren, blieb der Notenbank nur ein Weg: Sie musste frisches Geld in den Markt pumpen. Experten sprechen von der sogenannten "Quantitativen Lockerung" beziehungsweise vom "Credit Easing".


    Droht jetzt eine Mega-Inflation?

    Die Gefahr besteht tatsächlich. Je größer die Geldmenge ist, desto mehr Dollars verteilen sich auf die vorhandenen Waren und Dienstleistungen - die Preise steigen. Aktuell ist das wegen der schwachen Wirtschaft nicht so schlimm. Wenn die Konjunktur aber anzieht, könnte die aufgeblähte Geldmenge zum Problem werden.

    Kritiker warnen bereits vor einer neuen Blase. :cry: So erhöht die Fed ihre Bilanzsumme durch die Billionen-Spritze von 1900 Milliarden auf 2900 Milliarden Dollar - eine schier unvorstellbare Summe.

    Zu der hohen Geldmenge kommen noch die Mini-Leitzinsen hinzu. Die Fed steckt deshalb im Dilemma: Solange die Wirtschaft in der Krise steckt, muss sie alles tun, um die Konjunktur anzukurbeln. Sobald es aber erste Zeichen eines Aufschwungs gibt, muss sie gegensteuern. Das heißt zum einen, dass sie die Zinsen dann anheben wird. Und zum anderen wird sie die aufgekauften Staatsanleihen wieder verkaufen, um dem Markt so Geld zu entziehen.

    Die Bank of England hat bereits in der vergangenen Woche Staatsanleihen aufgekauft, um die heimische Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Insgesamt geht es um 150 Milliarden Pfund. Wie in den USA hatten die Währungshüter kaum eine andere Wahl: Der Leitzins liegt in Großbritannien bereits auf einem Rekordtief von 0,5 Prozent.

    Auch die japanische Notenbank hat ähnliche Maßnahmen eingeleitet. Am Mittwoch stellte sie umgerechnet 220 Milliarden Euro zur Verfügung, um Bonds aufzukaufen. Daneben geht die Bank of Japan noch einen anderen Weg: Sie vergibt direkt Kredite. Als Sicherheit werden Unternehmensanleihen akzeptiert.

    Soll die Europäische Zentralbank nachziehen?

    Tatsächlich wird auch in der Europäischen Zentralbank über "unkonventionelle Maßnahmen" diskutiert. Im Gespräch ist der Kauf von Unternehmensanleihen, sogenannten Commercial Papers. Das Ergebnis wäre das gleiche wie in den USA: Der Markt würde mit zusätzlichem Geld versorgt.

    Allerdings steht die EZB nicht so sehr unter Druck wie die Fed: Der Leitzins liegt im Euro-Raum bei 1,5 Prozent - es gibt also noch Spielraum nach unten. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erklärte am Mittwoch, es sei nicht entschieden, ob man mit dem derzeitigen Leitzins das niedrigste Niveau erreicht habe.

    Generell schreckt die EZB vor Maßnahmen zurück, die eine Inflationsgefahr heraufbeschwören. Laut Statut ist sie der Geldwertstabilität verpflichtet und nicht dem Wirtschaftswachstum - ein entscheidender Unterschied zur amerikanischen Fed.
    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-614243,00.html

    Was bringt es dem DAX? Läuft er in die nächste Bullenfalle hinein? :confused:




    Folgen der Inflation ?

    http://3.bp.blogspot.com/_oIFuUwrGgpI/RrrMhLY-RlI/AAAAAAAAAV…
    Avatar
    mickym
    schrieb am 19.03.09 19:31:12
    Beitrag Nr. 160 (36.806.134)
    Hi Atze :)

    Da ich gar nicht mehr jeden Tag auf dem Laufenden bin - klar isr nun warum der USD plötzlich so runter geht.

    Dieses Inflationsszenario wird bei uns inzwischen auch schon offen in der Fa. diskutiert und man überlegt schon Massnahmen, die man treffen muss um dann, wenn diese Zeit kommt schnell genug die Preise erhöhen zu können.

    Ich glaube nicht dass diese drastischen Massnahmen der FED und das Anhängsel in England - durch immer wüstere Massnahmen das System stabilisieren - eher das Gegenteil.

    Dann sind halt nur noch Sachwerte gefragt und da kommen Aktien durchaus auch wieder in Betracht.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 19.03.09 19:32:21
    Beitrag Nr. 161 (36.806.145)
    ... Dein Link hat übrigens bei mir zum schluss nicht funktioniert
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 19.03.09 19:40:42
    Beitrag Nr. 162 (36.806.220)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.806.145 von mickym am 19.03.09 19:32:21Hi Mic, :)

    Dein Link hat übrigens bei mir zum schluss nicht funktioniert


    Bei mir funktioniert er. :confused:

    OK, dann hier das Bild bezüglich der Inflationsfolgen: ;)





    Dieses Inflationsszenario wird bei uns inzwischen auch schon offen in der Fa. diskutiert und man überlegt schon Massnahmen, die man treffen muss um dann, wenn diese Zeit kommt schnell genug die Preise erhöhen zu können.

    Das wird wohl weltweit in vielen Firmen diskutiert. Insofern glaube ich auch, die Inflation wird leider kommen.
    Hoffentlich wird es keine Hyperinflation.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 20.03.09 00:53:23
    Beitrag Nr. 163 (36.808.106)
    Hi Atze :)

    Im Thread konnte ich das Bild zwar nicht sehen - aber ich nochmald die Grafikadresse rauskopiert, falls es noch jemand so geht wie mir. ;)

    Ist ja sehenswert. :laugh::(



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 20.03.09 23:38:38
    Beitrag Nr. 164 (36.816.369)
    Hi Mic, :)

    hier sieht man, dass nix dazugelernt wurde.

    Die britische Hypothekenbank Northern Rock hat nach Angaben des nationalen Rechnungshofs noch Monate nach ihrer Rettung durch den Staat hochriskante Kredite vergeben.

    Das Geldinstitut habe seinen Kunden nach der Nothilfe durch die Bank of England noch monatelang Darlehen von bis zu 125 Prozent auf den Wert ihres Eigenheims eingeräumt, hieß es in einem Bericht des National Audit Office (NAO). Kredite in dieser Höhe, die mittlerweile nicht mehr erhältlich sind, gelten als symptomatisch für die Immobilienblase vor Beginn der Kreditkrise.

    Die britische Regierung hatte Northern Rock bereits Ende 2007 mit einem milliardenschweren Darlehn unter die Arme gegriffen, als verängstigte Kunden im Zuge der Kreditkrise die Bankschalter stürmten. Im Februar des vergangenen Jahres wurde das Institut verstaatlicht und litt zuletzt stark unter seiner freizügigen Kreditvergabe.

    Nun mag man erahnen, wie sich das Gelddrucken noch auswirken wird. :keks:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 21.03.09 10:43:53
    Beitrag Nr. 165 (36.817.051)
    Hi Atze :)

    Wahrscheinlich müssen alle erst mal wirklich leiden, damit gesellschaftlich eine Ächtung dieses Missmanagements stattfindet. Solange nur jeder hofft, es geht vorbei und ohne wirkliche Konsequenzen gerade für die, die Verantwortung tragen - wird sich nicht wirklich was ändern.

    ======================

    So nun zu meiner Abrechnung. Das Depot notiert nahezu unverändert, während der DAX knapp 3% gestiegen ist.

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.093,49 €
    12.140,69 €

    100,00 %
    36,88 %
    63,12 %
    Gesamt
    19.234,19 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -409,76 € .
    -356,06 € .

    -6,15% .
    -1,78% .
    Gesamt-765,81 € .
    -3,83 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-4,09 %)
    Monat (-1,14 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,26 % .
    -2,69 % .
    -8,80 % .
    -8,80 % .

    Jahr 2009 (real)

    -8,38 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -0,74 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 23.03.09 19:46:22
    Beitrag Nr. 166 (36.828.879)
    Hi Mic, :)

    der DAX ist seit heute wieder über der 38-Tage-Linie.
    Also MUSS ich bis spätestens am Freitag wieder investiert sein, wenn es dabei bleibt. ;)
    Also auf zum nächsten Verlust. :keks: Aber Strategie ist ja Strategie. ;)

    Hier die Aktienauswahl:

    Allianz
    BMW
    K+S
    MAN
    Merck
    Salzgitter
    SAP

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 23.03.09 20:50:58
    Beitrag Nr. 167 (36.829.501)
    Hi Atze :)

    Also auf zum nächsten Verlust. :keks: Aber Strategie ist ja Strategie. ;)


    Nun wenn es in dem Tempo aufwärts geht, dann sind meine Zertis auch bald ausgestoppt und dann ist der Verlust auch erst mal wieder da. :(

    Also tröste Dich - vielleicht geht es ja bis Freitag wieder unter die 35 Tageslinie ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 26.03.09 20:32:20
    Beitrag Nr. 168 (36.858.646)
    Hi Atze :)

    Bevor Du nun morgen - Dein Depot wahrscheinlich wieder auffüllen darfst - habe ich nun auch ein Musterdepotupdate zu vermelden, nachdem ich gestern alle Indexänderungen in meinen Tabellen mal wieder nachgetragen habe. ;)

    Im MDAX Segment ist nun nach über 1 Jahr die Aktie von MLP aus dem Depot geflogen.

    Gekauft wurden 91 MLP Aktien zu 10,80 € am 15.2.08 und heute zu 7,82€ wieder verkauft. Das macht inkl. Spesen einen realisierten Verlust von 29,8%.

    Hier der Chart über den gesamten Zeitraum mit 38 Tageslinie.



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 27.03.09 17:25:54
    Beitrag Nr. 169 (36.867.410)
    Hi Mic, :)

    das Musterdepot wird zum Xetra-Schluss wieder aufgefüllt. Insofern kann ich schon mal eine Minus-Abrechnung von 70,00 € vermelden.

    Meine Abrechnung darüber folgt dann irgendwann am WE, evtl. auch noch heute.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 28.03.09 00:29:26
    Beitrag Nr. 170 (36.870.236)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.867.410 von Atze2 am 27.03.09 17:25:54Hi Mic, :)

    hier ist meine Abrechnung :eek:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15872,04 €
    398,73 €

    100,00 %
    79,36 %
    1,99 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    - 70,00 € .
    - 3.659,23 € .

    0,35 % .
    - 18,30 % .
    Gesamt - 3.729,23 € .
    - 18,65 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 70,00 €
    Monat. ..... .. .. : - 70,00 €
    Quartal. ....... ..: - 1.964,43 €
    Jahr 09...........: - 1.964,43 €

    - 0,35 % .
    - 0,35 % .
    - 9,82 % .
    - 9,82 % .


    2009 (REAL) = - 10,77 %

    DAX-Stand am 27.03.2009 = 4.203,55, d.h. seit Jahresanfang - 12,61 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 28.03.09 09:19:07
    Beitrag Nr. 171 (36.870.590)
    Hi Atze :)

    Schön - dass Du wieder aktiv bist und nun auch wieder eine wöchentliche Abrechnung machst. :) Das ist ja ganz ungewohnt. ;);)

    Im Prinzip stehen wir ja nun auf entgegengesetzter Seite. ;) - Na schaun wir mal, wann sich unsere Linien wieder kreuzen.

    Bei mir ist es diese Woche ein moderates bis mittleres Minus von -1,06% geworden.

    Hier die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.179,59 €
    12.842,31 €

    100,00 %
    32,49 %
    67,51 %
    Gesamt
    19.021,90 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -330,86 € .
    -647,24 € .

    -5,08% .
    -3,24% .
    Gesamt-978,10 € .
    -4,89 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-3,83 %)
    Monat (-1,14 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,06 % .
    -3,75 % .
    -9,86 % .
    -9,86 % .

    Jahr 2009 (real)

    -9,40 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -0,95 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 29.03.09 23:31:41
    Beitrag Nr. 172 (36.876.176)
    Mal wieder etwas zum :confused:


    Stadt kürzt Mann Sozialhilfe, weil er gebettelt hat :eek:

    Mal 1,40 Euro, mal 6 Euro am Tag hat sich ein armer Göttinger vor einem Supermarkt zusammengebettelt. Sein Pech: Ein Mitarbeiter des Sozialamts erwischte ihn dabei. Nun streicht die Stadtverwaltung dem Mann die Stütze zusammen, denn sie erkennt ein zusätzliches Einkommen, das Herr K. melden muss.

    Ich beabsichtige daher ab dem 01.02.09 einen Betrag von 120 € als Einkommen durch Betteln anzurechnen. Den Betrag habe ich aufgrund der von mir festgestellten Beträge auf den Monat hochgerechnet“, schreibt der gewissenhafte Mann vom Amt.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3455661/Stadt-kuerzt-Ma…


    Trotz Milliardenverlusts

    Das Top-Management der Dresdner Bank strich im vergangenen Jahr 58 Mio. Euro ein - mehr als jedes andere Führungsgremium eines Instituts hierzulande. Hauptgrund sind hohe Abfindungen: Keiner der Manager wird vom neuen Eigner Commerzbank übernommen.
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 30.03.09 16:39:23
    Beitrag Nr. 173 (36.880.944)
    Hi Mic, :)

    der DAX ist wieder unter die 38-Tage-Linie gefallen.



    Das Musterdepot wird deshalb heute zum Xetra-Schluss wieder aufgelöst.
    Ich kann mir vorstellen, die Bärenmarkt-Rally ist beendet. Insofern ist der heutige Verlust ggf. noch der niedrigste für mich. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 30.03.09 19:27:26
    Beitrag Nr. 174 (36.882.485)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.880.944 von Atze2 am 30.03.09 16:39:23Hi Mic, :)

    das Minus für diesen Eintages-Ausflug beträgt 941,12 € zuzüglich der VK-Gebühr + 70,00 € = 1011,12 €.
    Die KK-Gebühr hatte ich am Freitag schon abgerechnet.
    Also habe ich vom Xetra-Schluss am Freitag bis zum Xetra-Schluss von heute (Montag) ein Minus von 1081,12 € zu vermelden. Ein ganz schön teurer Spaß. ;)

    Der DAX verliert heute 5,10 % und fällt auf 3.989,23 P.

    Was ist der Grund?

    - die Rettung von General Motors (GM) verzögert sich, deshalb fallen die Autowerte.

    - In Schottland steht eine Bausparkasse wegen der weltweiten Krise vor dem Zusammenbruch, und bei der Schweizer Großbank UBS soll es noch einmal zu größeren Abschreibungen kommen.In Spanien muss erstmals im Zuge der gegenwärtigen Finanzkrise ein heimisches Geldinstitut vor dem Zusammenbruch gerettet werden.
    Die Folge ist, die Finanzwerte im DAX sind dick im Minus.

    Auf Grund dieser schlechten Meldungen, ist deshalb heute KEIN DAX-Wert im Plus, sondern alle im Minus.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 30.03.09 21:23:22
    Beitrag Nr. 175 (36.883.413)
    Hi Atze :)

    Erst mal zu Deinem ersten Beitrag:

    Das ist einfach unglaublich, wie der Staat Geld verschleudert und andererseits bei BEttlern:eek::eek::eek: - dann auch noch das als Einkommen zählt, wenn Mitmenschen das dürftige Harz 4 Gehalt aufbessern. Da fällt mir einfach nix mehr ein. :mad::mad::mad:

    ------------------------------------

    ZU deinem Depot - das tut mir echt leid.:keks:

    Nach der klassischen Charttechnik war es ja klassisch, dass es ein bilderbuchmässiges Pullback bis zum Widerstand gegeben hat und nun wieder abwärts geht - auch wenn ich manchmal selber schon ins Zweifeln kam.

    Nun Strategie ist Strategie und Du bist tapfer!!! - kann mir ja auch noch passieren!

    Also insofern denke ich auch - das es gut nach Deiner Strategie war, wieder an die Seitenlinie zu gehen!


    Bin ja auch gespannt, ob ich meine Zertis im Plus verkaufe oder nicht. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 30.03.09 23:38:53
    Beitrag Nr. 176 (36.884.234)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.883.413 von mickym am 30.03.09 21:23:22Hi Mic, :)

    heute haben sie im Radio gebracht, dass der Bettler auf Grund des öffentlichen Drucks :D nun doch keine Kürzung seiner Sozialhilfe erfahren wird.


    -------------------------------

    Heute mußte ja mal wieder ein Manager nach langem Sträuben seinen Hut nehmen. ;) Na ja, ich denke Herr Mehdorn wird sicherlich reich belohnt werden. Ist doch egal, ob es eine Datenaffäre gab. ;)

    ---------------------------------------

    Noch etwas zum :D
    Die Behörden empfehlen den Angestellten aus der Londoner Finanzbranche während des G20-Gipfels auf ihre formelle Kleidung – Krawatte, Hemd und Anzug – zu verzichten. :laugh:

    --------------------------------------


    Bezüglich Strategie - mal schauen, ob die 38-Tage-Linie in die Pleite führt. ;)

    Bin ja auch gespannt, ob ich meine Zertis im Plus verkaufe oder nicht.

    Vielleicht klappt es ja. An der Börse braucht man auch viel Glück. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 31.03.09 23:49:47
    Beitrag Nr. 177 (36.893.024)
    etwas zum :laugh:

    Arbeiter nehmen Manager als Geisel

    Französische Manager leben gefährlich. ;)
    In Frankreich haben Arbeiter zum dritten Mal:eek: in nur wenigen Wochen aus Wut über Stellenstreichungen die Firmenspitze ihres Unternehmens gefangen genommen. In einem Werk im südostfranzösischen Grenoble sperrten Beschäftigte des amerikanischen Baumaschinenherstellers Caterpillar am Dienstag vier Manager im Büro des Fabrikchefs ein. „Wir halten sie im Büro fest und lassen sie nicht gehen“, sagte Gewerkschaftsvertreter Benoît Nicolas. Demnach fordern die Angestellten neue Verhandlungen über die geplante Streichung von 733 Stellen bei Caterpillar in Frankreich.

    Neben dem Chef der Fabrik in Grenoble hielten die Angestellten demnach auch zwei Personalbeauftragte sowie den Verantwortlichen für europäische Produkte gefangen. Die Beschäftigten in Grenoble befanden sich am Dienstag zudem im Streik. Caterpillar beschäftigt in der Stadt in den französischen Alpen insgesamt 2500 Menschen.

    Sony und 3M auch schon betroffen

    Es war nicht das erste Mal, dass französische Arbeitnehmer zu rabiaten Methoden griffen. Mitte März hatten wütende Arbeiter wegen der Schließung eines Magnetband-Werkes den Frankreich-Chef des Elektronikkonzerns Sony, Serge Foucher, eine Nacht lang gefangen gehalten. Für Abfindungsverhandlungen war er mit seinem Personalchef zu einem Werk für Videokassetten in Südwestfrankreich gereist, das geschlossen werden soll. Weil sich die Vertreter der Gewerkschaften CGT nicht mit dem Gebotenen zufriedengaben, hinderten sie die Manager am Verlassen des Gebäudes. Foucher und sein Kollege mussten die Nacht in einem Versammlungsraum verbringen.:laugh:

    Der Leiter eines Medizinprodukte-Werkes des amerikanischen Konzerns 3M im zentralfranzösischen Pithivier musste in der vergangenen Woche eine Nacht in seiner Fabrik ausharren, weil die Angestellten Neuverhandlungen über Abfindungen forderten.

    In beiden Fällen erklärten sich die Unternehmen dann nochmals zu Verhandlungen bereit, die aber an den Stellenstreichungen nichts änderten.
    Quellehttp://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 01.04.09 19:30:22
    Beitrag Nr. 178 (36.900.352)
    Hi Mic, :)

    der heutige Tag hat den DAX wieder über die 38-Tage-Linie geführt.
    Etwa ein April-Scherz? :laugh:



    Ich treffe die Auswahl für einen evtl. Einstieg, der spätestens in der nächsten Woche Dienstag erfolgen müsste, es sei denn das Einstiegssignal wird wieder gekippt.

    Hier sind nun meine 7 Depotkandidaten:

    Adidas
    BMW
    Dt. Börse
    Hann.Rück
    Henkel
    Merck
    SAP

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 01.04.09 20:08:56
    Beitrag Nr. 179 (36.900.739)
    Hi Atze :)

    Ja das ist eine schwierige Situation mit Deiner Strategie.

    Insofern ist ja auch Dein Zeitpuffer ganz gut - dass Du entscheiden kannst, wann Du wieder einsteigst. :)

    Ich würde an Deiner Stelle jedoch - nicht deshalb immer bis zum letzten Tag der 5 Tage Strategie warten, da Du ja - aufgrund der katastrophalen Nachrichten - bärisch eingestellt bist, sondern mir zumindest gedanklich schauen, dass sich der Index nicht zuuu weit von der 38 Tageslinie entfernt.

    Sonst hast Du ja wieder das Problem, dass Dir evtl. die Kurse davonlaufen und es genau dann nach unten geht. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 01.04.09 21:16:30
    Beitrag Nr. 180 (36.901.323)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.900.739 von mickym am 01.04.09 20:08:56Hi Mic, :)

    man kann ja nicht in die Zukunft schauen. ;)
    Im Nachhinein wäre es besser gewesen, ich wäre nicht sofort ausgestiegen.

    Genauso ist es mit einem Einstieg. Soll man bis 5 Tage warten oder nicht?
    Mal kann es richtig sein, mal kann es falsch sein. ;)

    Ansonsten glaube ich eh nicht mehr, dass man mit der Börse einen Blumentopf gewinnen kann. :(
    OK, man kann mal eine Glückssträhne haben, die jedoch irgendwann dann wieder von einer Pechsträhne abgelöst wird. ;) Dann ist die Kohle wieder weg. :keks:


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.04.09 14:19:21
    Beitrag Nr. 181 (36.906.005)
    Hi Atze :)

    Ansonsten glaube ich eh nicht mehr, dass man mit der Börse einen Blumentopf gewinnen kann.
    :(


    Nun es gab durchaus auch wieder Milliardäre, die die Blase richtig vorhergesehen haben und auch rechtzeitig Short gegangen sind. Soros zum Beispiel soll in 2008 sein Vermögen auf knapp 20 Mrd. :eek: USD vergrössert haben. ;)

    Gruss MIc :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.04.09 20:26:15
    Beitrag Nr. 182 (36.909.675)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.906.005 von mickym am 02.04.09 14:19:21Hi Mic, :)

    klar, einige wenige gibt es immer, die Geld an der Börse verdienen. ;)
    So ist es auch bei den Lotto-Gewinnern, da gibt es auch immer mal wieder welche, die einen Gewinn absahnen.

    Ich habe es mal wieder versemmelt, löse mit dickem Verlust das Depot auf und nun wäre es ein dicker Gewinn.
    Du siehst, bei mir funktioniert es nicht. :keks:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.04.09 20:41:03
    Beitrag Nr. 183 (36.909.818)
    Hi Atze :)

    Letztlich zählt, was unter dem Strich raus kommt und da muss man halt einen längeren Strich ziehen. Insgesamt bist Du doch bis jetzt trotz des Verlusts ganz gut durchgekommen und ein bisschen Emotion wolltest Du ja.

    Bei mir gibt es auch ein dickes Minus und wenn es morgen nur 1-2% hochgeht, dann habe ich auch einen ziemlichen Verlust realisiert.

    Ausserdem steht für morgen BMW auf der Kaufliste - zu heutigen XETRA Schlusskurs.:rolleyes:


    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.04.09 13:59:36
    Beitrag Nr. 184 (36.914.603)
    Hi Atze :)

    Wie bereits gestern angekündigt, wurde das DAX Segment heute mit 49 Aktien von BMW zu 25,90€ belegt.

    Hier noch der dazugehörige Chart mit 38 Tageslinie:



    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 03.04.09 16:03:12
    Beitrag Nr. 185 (36.915.771)
    Hi Atze :)

    Da hab ich ja gerade nochmal vorerst Glück gehabt, dass der DAX 3 Punkte vor dem Knock-Out wieder kehrt gemacht hat. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.04.09 21:31:13
    Beitrag Nr. 186 (36.918.381)
    Hi Mic, :)

    hier meine Horror-Abrechnung. Da hat der DAX mich echt vera.... :laugh:



    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    0,00 €
    15.329,65 €

    100,00 %
    0,00 %
    76,65 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    0,00 € .
    - 4.670,35 € .

    0,00 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 4.670,35 € .
    - 23,35 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: - 1.011,12 €
    Monat. ..... .. .. : - 1.081,12 €
    Quartal. ....... ..: - 2.975,55 €
    Jahr 09...........: - 2.975,55 €

    - 5,06 % .
    - 5,41 % .
    - 14,88 % .
    - 14.88 % .


    2009 (REAL) = - 15,93 %

    DAX-Stand am 03.04.2009 = 4.384,99, d.h. seit Jahresanfang - 8,84 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm


    -------------------------
    Mal wieder etwas zum :confused: Die Arbeitslosigkeit steigt, aber die Boni sind wieder aktuell. :laugh:

    Fannie und Freddie
    US-Pleite-Manager kassieren wieder Millionen

    Wieder Millionen-Bonuszahlungen in den USA: Die staatlich kontrollierten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac wollen rund 210 Millionen Dollar (156 Millionen Euro) an Boni ausschütten. Manche Manager sollen sogar "Halteprämien" bekommen – ohne dafür zu arbeiten.


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 04.04.09 10:51:17
    Beitrag Nr. 187 (36.919.662)
    Hi Atze :)

    Ja ist schon heftig Dein Wochenverlust. :keks: Wobei mir geht es auch nicht viel besser, wenn auch in kleinen Etappen, da ich ja nicht immer gleich in die Vollen gehe. ;)

    Der DAX ist nun 4 Wochen in Folge gestiegen und imo sieht es so aus, dass der Bruch der 4000 im Februar/März ein False Break war. Jedenfalls wenn meine Zertis am Montag ausgestoppt werden - gehe ich trotzdem kurzfristig wieder von einer Wende dieser kurzen Rally aus, was mein Depot dann weiter ins Minus reisst.

    Imo sieht unsere Jahresperformance wieder schlechter aus - insgesamt seit Beginn des Musterdepots sind jedoch noch einige Indizes schlimmer dran.

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    7.087,22 €
    11.563,21 €

    100,00 %
    38,00 %
    62,00 %
    Gesamt
    18.650,43 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -702,33 € .
    -647,24 € .

    -9,02% .
    -3,24% .
    Gesamt-1.349,57 € .
    -6,75 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-4,89 %)
    Monat (-1,14 %)
    Quartal (+4,97 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,86 % .
    -5,61 % .
    -11,72 % .
    -11,72 % .

    Jahr 2009 (real)

    -11,17 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,32 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    mickym
    schrieb am 06.04.09 16:18:20
    Beitrag Nr. 188 (36.927.619)
    Hi Atze :)

    na wenn das jetzt heute die Trendwende war - dann habe ich ja ein Riesendusel gehabt. ;)

    Am freitag und heute bis auf 3 Punkte am Knock out von 4460 Punkten vorbei. ;);)




    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 06.04.09 23:11:09
    Beitrag Nr. 189 (36.930.322)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.927.619 von mickym am 06.04.09 16:18:20Hi Mic, :)

    dann habe ich ja ein Riesendusel gehabt. Am freitag und heute bis auf 3 Punkte am Knock out von 4460 Punkten vorbei.

    Da sieht man mal wieder, man braucht auch viel Glück an der Börse. ;) Ist schon enorm, 3 Pünktchen, die Dich heute wieder gerettet haben. :)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 07.04.09 19:27:06
    Beitrag Nr. 190 (36.936.383)
    Hi Mic, :)

    leider mußte ich bei meiner bärischen Stimmung das Musterdepot wieder auffüllen. :( Aber Strategie ist ja Strategie. :D:cool:

    Was tut sich so in der Wirtschaftskrise?

    Stahlproduktion stürzt auf Niveau der 50er-Jahre :eek:
    Der weltweite Konjunktureinbruch hat die deutsche Stahlproduktion im März auf das Niveau der 50er-Jahre abstürzen lassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden rund 50 Prozent weniger Roheisen und Rohstahl hergestellt. Verunsicherte Stahlarbeiter gehen zu Tausenden auf die Straße.


    Dann lese ich mal wieder von einem Daten-Skandal. Scheint inzwischen wohl Methode zu sein, die Mitarbeiter auszuspionieren und Daten über sie zu sammeln. Wenn die öffentliche Entrüstung dann zu gross ist, dann wird halt jemand gefeuert. :laugh: Aber erst dann, wenn es gar nicht mehr geht. :mad:
    Lidl entlässt seinen Deutschlandchef Frank-Michael Mros mit sofortiger Wirkung. Damit zieht der Lebensmitteldiscounter die Konsequenzen aus der am Wochenende bekannt gewordenen neuen Datenschutz-Affäre. Zuvor waren brisante firmeninterne Unterlagen zufällig in einer Mülltonne entdeckt worden.

    Der Konzern hatte am Wochenende eingeräumt, Informationen über die Krankheiten von Mitarbeitern in firmeninternen Unterlagen festgehalten zu haben. Diese persönlichen Daten sind nach Darstellung von Lidl genutzt worden, um die Mitarbeiter ihrem Gesundheitszustand entsprechend einzusetzen. „Dabei wurden Informationen erfasst, die persönliche Belange berücksichtigten“, gestand der Konzern ein. Dies sei „nicht datenschutzkonform“ gewesen....http://www.welt.de/wirtschaft/article3513424/Lidl-entlaesst-…

    Mehr giftige Wertpapiere als gedacht
    Das Volumen an toxischen Wertpapieren in den Bilanzen von Banken und Versicherungen könnte auf 4 Billionen Dollar gewachsen sein - deutlich mehr als bislang erwartet. Das geht anscheinend aus einer revidierten Schätzung des Internationalen Währungsfonds hervor.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 07.04.09 21:08:30
    Beitrag Nr. 191 (36.937.087)
    Hi Atze :)

    Imo weiss glaube ich keiner so Recht wo der DAX hin will, deswegen denke ich ist es schon gut einfach der Strategie zu folgen.
    =================================

    Diese 4 Billionen ist schon Wahnsinn - ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das ohne grössere Folgen für das ganze System bleibt. Aber ich wüsste auch nicht, wie man sich wirklich davor schützen sollte.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 07.04.09 21:47:32
    Beitrag Nr. 192 (36.937.445)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.937.087 von mickym am 07.04.09 21:08:30Hi Mic, :)

    Aber ich wüsste auch nicht, wie man sich wirklich davor schützen sollte.

    Imo passiert ja auch noch nix. Wir betrachten ja eh immer die Marktlage und diskutieren darüber. Insofern wird uns sicherlich schon etwas einfallen, wenn es eine Hyperinflation oder eine Depression oder was auch immer geben wird. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 08.04.09 22:42:28
    Beitrag Nr. 193 (36.945.606)
    Hi Mic, :)

    es geht weiter mit der Wirtschaftskrise.... :(

    Autokrise
    Cabrio-Spezialist Karmann meldet Insolvenz an
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3524439/Cabrio-Speziali…

    Autokrise
    Daimler stimmt Mitarbeiter auf Entlassungen ein
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3524321/Daimler-stimmt-…

    Der Depot-Einstieg hat erstmal geklappt. Bin schon leicht im Plus. Mal schauen, wie lange. ;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 09.04.09 18:59:57
    Beitrag Nr. 194 (36.951.813)
    Hi Atze :)

    Na ja vielleicht ist es wirklich so, dass es nun wieder mit der Wirtschaft aufwärts geht, sowie es die Börse signalisiert. Dein Depot ist doch schon mal schön grün. :)

    Meine Zertis sind heute zu einem Restwert von 0,57€ ausgeknockt worden und damit wurde ein Verlust von 92,6% realisiert. Nun mal schauen, wann ich wieder Einsteigen muss - so oder so rum. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 09.04.09 19:04:02
    Beitrag Nr. 195 (36.951.839)
    Hi Atze :)

    Der Vollständigkeit halber: Es wurden 210 Zertis zu 6,14€ am 3.4.09 gekauft.

    Hier der Chart über den gesamten Zeitraum:




    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.04.09 19:39:15
    Beitrag Nr. 196 (36.952.107)
    Hi Mic, :)

    mal wieder eine Plus-Abrechnung zur Abwechselung. :D Mal schauen, bis wo die Bärenmarkt-Rally geht. ;)



    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15.212,09 €
    372,17 €

    100,00 %
    76,06 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    254,62 € .
    - 4.670,35 € .

    1,27 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 4.415,73 € .
    - 22,08 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: + 254,62 €
    Monat. ..... .. .. : + 254,62 €
    Quartal. ....... ..: + 254,62 €
    Jahr 09...........: - 2.720,93 €

    + 1,27 % .
    + 1,27 % .
    + 1,27 % .
    - 13,60 % .


    2009 (REAL) = - 14,54 %

    DAX-Stand am 09.04.2009 = 4.491,12, d.h. seit Jahresanfang - 6,63 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html


    Was macht die Wirtschaftskrise?

    Konsumgüterkonzern
    Henkel mit Gewinneinbruch - Aktienkurs stürzt ab Die Rezession trifft den Konsumgüterhersteller hart. Henkel hat Probleme mit seiner Klebstoffsparte und meldet überraschend einen Gewinneinbruch im ersten Quartal. Der Aktienkurs fällt so stark wie seit dem Jahr 1997 nicht mehr :eek:
    Auch wieder eine Aktie, die nicht für eine Langfristanlage getaugt hat.

    Millionenkredite
    Für Karstadt könnte es eng werden
    In Finanzkreisen und unter Wettbewerbern wird wieder über die finanziellen Schwierigkeiten von Karstadt spekuliert. Im Juni gilt es, Kredite im Volumen von 650 Millionen Euro neu zu finanzieren.

    ---------------------------------

    März-Statistik
    Inflation sinkt auf Zehn-Jahres-Tief
    Die Preise in Deutschland sind im vergangenen Monat so langsam gestiegen wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Die Verbraucher mussten im März für ihre Lebenshaltung nur 0,5 Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. So niedrig sei die Inflationsrate zuletzt im Juli 1999 gewesen.



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 10.04.09 10:33:31
    Beitrag Nr. 197 (36.954.100)
    Hi Atze :)

    mal wieder eine Plus-Abrechnung zur Abwechselung.:D Mal schauen, bis wo die Bärenmarkt-Rally geht.
    ;)


    Nun inzwischen ist es schon die 5. Woche in Folge im Plus - und ich bin mir eigentlich recht sicher, dass es nun erst mal eine Korrektur geben wird.

    Meine Zertis sind ja nun weg - insofern bin ich ja nun wieder voll auf Deiner Seite. ;)

    Mein Minus ist trotz des ausgestoppten Zertis und das der Goldwert ca. 20% verloren hat - mit -1,33% noch relativ moderat ausgefallen. ;)

    Hier die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.711,23 €
    11.672,91 €

    100,00 %
    36,51 %
    63,49 %
    Gesamt
    18.384,15 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +221,08 € .
    -1.836,94 € .

    +3,41% .
    -9,18% .
    Gesamt-1.615,85 € .
    -8,08 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-6,75 %)
    Monat (-6,75 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,33 % .
    -1,33 % .
    -1,33 % .
    -13,05 % .

    Jahr 2009 (real)

    -12,43 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,58 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:




    Ich wünsche Dir und allen Mitlesern schon mal

    FROHE OSTERN

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 10.04.09 20:02:52
    Beitrag Nr. 198 (36.955.162)
    Hi Mic,

    ich wünsche Dir und allen, die hier mal vorbeischauen ebenfalls



    Gruss
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 17.04.09 19:43:01
    Beitrag Nr. 199 (36.992.114)
    Hi Mic, :)

    Ich kann mich nur wundern, aber mal wieder eine Plus-Abrechnung. :D
    Aber die gelockerten Bilanzierungsregeln für Banken :laugh: verhelfen DAX & Co. wieder zu steigenden Kursen.:rolleyes:
    Hierzu ein interessanter Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30128/1.html



    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15.619,21 €
    372,17 €

    100,00 %
    78,10 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    661,73 € .
    - 4.670,35 € .

    3,31 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 4.008,62 € .
    - 20,04 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: + 407,11 €
    Monat. ..... .. .. : + 661,73 €
    Quartal. ....... ..: + 661,73 €
    Jahr 09...........: - 2.313,82 €

    + 2,04 % .
    + 3,31 % .
    + 3,31 % .
    - 11,57 % .


    2009 (REAL) = - 12,30 %

    DAX-Stand am 17.04.2009 = 4.676,84, d.h. seit Jahresanfang - 2,77 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 19.04.09 23:38:55
    Beitrag Nr. 200 (36.999.007)
    Hi Atze :)

    Ich kann mich nur wundern, aber mal wieder eine Plus-Abrechnung. :D


    Na das ist doch mal ein ordentliches Plus geworden. ;) Man sieht wieder mal, dass man Gefühle doch aus dem Spiel lassen soll.

    Mein Depot ist diese Woche in Summe unverändert geblieben. Mein Zertiindikator ist immer noch negativ - und insofern gibt es hier erst mal kein Handlungsbedarf.

    Hier nun meine Abrechnung:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.787,83 €
    11.672,91 €

    100,00 %
    36,77 %
    63,23 %
    Gesamt
    18.460,74 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +297,68 € .
    -1.836,94 € .

    +4,59% .
    -9,18% .
    Gesamt-1.539,26 € .
    -7,70 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-8,08 %)
    Monat (-6,75 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +0,38 % .
    -0,95 % .
    -0,95 % .
    -12,67 % .

    Jahr 2009 (real)

    -12,07 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,50 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 20.04.09 22:57:18
    Beitrag Nr. 201 (37.005.983)
    Hi Mic, :)

    mit dem letzten Freitag hat die Bärenmarkt-Rally wohl ihr Ende gefunden. DAX heute Minus 4 % ist schon heftig.
    Meinem Musterdepot tut das gar nicht gut. :(
    Na ja, ich rechne eh nicht mit einem Gewinn. Aber es soll ja eine mechanische Strategie sein. ;)
    Mein Bauchgefühl würde sagen, raus aus Aktien für eine lange Zeit. ;)


    Hier mal wieder etwas Bemerkenswertes:

    Geldmarktfonds verlieren dramatisch an Wert
    Seit Jahren werden Geldmarktfonds als sichere Anlage angepriesen. Aber allein dieses Jahr haben 50 der als Alternative zum klassischen Sparbuch gehandelten Fonds ihren Sparern herbe Verluste beschert.
    Bei manchen beträgt das Minus bis zu 25 Prozent
    http://www.welt.de/finanzen/article3575013/Geldmarktfonds-ve…

    Man könnte glauben, die Banker und Fondsmanager sind nur dazu da, den Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Na ja, schön blöd, wenn man noch solchen Leuten vertraut. :rolleyes:

    -----------------------------------------

    Hier auch wieder etwas zum :confused:
    Kürzlich hat der Steinbrück noch den Walter gescholten, weil er so schlechte Prognosen abgegeben hat. :laugh:

    Nun ist das zu lesen:
    Regierung senkt Prognose auf minus fünf Prozent
    http://www.welt.de/wirtschaft/article3591452/Regierung-senkt…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 21.04.09 18:20:45
    Beitrag Nr. 202 (37.011.562)
    Hi Atze :)

    mit dem letzten Freitag hat die Bärenmarkt-Rally wohl ihr Ende gefunden. DAX heute Minus 4 % ist schon heftig.
    Meinem Musterdepot tut das gar nicht gut. :(


    nun nachdem der DAX 6!!! Wochen in Folge nur gestiegen ist, war es ja nur eine Frage der Zeit, wann es konsolidiert und Dein Depot ist ja immer noch im Plus. :)

    -----------------------------------------------------

    Mit den Geldmarktfonds ist es wohl wie mit jedem anderen Produkt - verdienen werden wohl langfristig immer andere und wenn es nur an den Managementgebühren ist.

    Aber hier haben ja wieder besonders schlaue Leute wieder mit Papieren gehandelt, von denen sie letzlich nix verstanden haben. :mad:

    Die Rendite klassischer Geldmarktfonds orientiert sich an dem Zins, zu dem sich Banken untereinander beispielsweise für drei Monate Geld leihen, dem Drei-Monats-Euribor. Und der liegt aktuell bei 1,4 Prozent.

    So waren viele Fondsmanager auf der Jagd nach der Extra-Rendite weit über das Ziel hinausgeschossen. Sie hatten beispielsweise mit Immobilienkrediten hinterlegte Schuldtitel oder andere Verbriefungen gekauft. :mad::mad::mad:

    Ich möchte nicht wissen, wieviele dieser Fondskäufer nichts davon gewusst haben und eben blind den Versprechungen geglaubt haben.

    ----------------------------------------

    Na zu Deinem letzten Artikel kann ich nur sagen - ist halt die tägliche Ver...... der Bürger. Die Mindereinnahmen wären ja gatr nicht so schlimm, wenn man die Mehreinnahmen der letzten Jahre gegenrechnet, aber wahrscheinlich ein Klacks zudem, was zur Stützung in der Krise verpulvert wurde, um die zu finanzieren, die sich vorher dumm und tappig verdient haben.

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 25.04.09 10:38:39
    Beitrag Nr. 203 (37.039.926)
    Hi Atze :)

    Bei Dir ist es ja diese Woche ein schönes Plus geworden, wenn ich das so überfliege.

    Bei mir ist das Depot mit -0,13% quasi unverändert aus der Woche gegangen.

    Hier nun die Abrechnung:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.761,85 €
    11.672,91 €

    100,00 %
    36,68 %
    63,32 %
    Gesamt
    18.434,77 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +271,70 € .
    -1.836,94 € .

    +4,19% .
    -9,18% .
    Gesamt-1.565,23 € .
    -7,83 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-7,70 %)
    Monat (-6,75 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -0,13 % .
    -1,08 % .
    -1,08 % .
    -12,80 % .

    Jahr 2009 (real)

    -12,19 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,52 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 25.04.09 12:51:31
    Beitrag Nr. 204 (37.040.263)
    Hi Mic, :)

    in dieser Woche bin ich mal besser als der DAX, der fast auf der gleichen Stelle steht wie am letzten Freitag. ;)

    Hier also meine Abrechnung:



    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    16.007,88 €
    372,17 €

    100,00 %
    80,04 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    1050,39 € .
    - 4.670,35 € .

    5,25 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 3.619,96 € .
    - 18,10 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche............: + 388,66 €
    Monat. ... .. .. : + 1.050,39 €
    Quartal. .... ..: + 1.050,39 €
    Jahr 09...........: - 1.925,16 €

    + 1,94 % .
    + 5,25 % .
    + 5,25 % .
    - 9,63 % .


    2009 (REAL) = - 10,17 %

    DAX-Stand am 24.04.2009 = 4.674,32, d.h. seit Jahresanfang - 2,82 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 30.04.09 18:58:37
    Beitrag Nr. 205 (37.075.773)
    Hi Mic, :)

    der DAX steigt weiterhin, mein DAX-Depot leider nicht.:(
    Vielleicht bedeutet das, dass die Bärenmarkt-Rally in den letzten Zügen liegt. :rolleyes:;)


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15.765,85 €
    372,17 €

    100,00 %
    78,83 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    808,38 € .
    - 4.670,35 € .

    4,04 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 3.861,97 € .
    - 19,31 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche...........: - 242,01 €
    Monat. ... .. .. : + 808,38 €
    Quartal. ..... ..: + 808,38 €
    Jahr 09........: - 2.167,17 €

    - 1,21 % .
    + 4,04 % .
    + 4,04 % .
    - 10,84 % .


    2009 (REAL) = - 11,50 %

    DAX-Stand am 30.04.2009 = 4.769,45, d.h. seit Jahresanfang - 0,85 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    -------------------------------------

    Neues von der Wirtschaft:

    Konjunkturprognose: das BIP in D schrumpft um 6 %

    Chrysler geht in Insolvenz
    Chrysler wird den Konzern Fiat als neuen Anteilseigner bekommen.
    Es gibt weitere Milliarden vom amerikanischen Staat.



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 02.05.09 11:18:41
    Beitrag Nr. 206 (37.082.183)
    Hi Atze :)

    Vielleicht hast Du Recht mit Deiner Prognose, dass die Rally in den letzten Zügen liegt. Ich denke auch nicht dass die 5000 im DAX nachhaltig überschritten werden dürfte. Eine Bodenbildungsformation sieht anders aus. ;)

    Bei mir ist es diese Woche auch ein Miniminus geworden. Ich musste ja die Amis gestern noch abwarten, deswegen erst heute die Abrechnung.

    Hier nun die Detaíls:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.598,02 €
    11.672,91 €

    100,00 %
    36,11 %
    63,89 %
    Gesamt
    18.270,93 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +107,87 € .
    -1.836,94 € .

    +1,66% .
    -9,18% .
    Gesamt-1.729,07 € .
    -8,65 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-7,83 %)
    Monat (-6,75 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -0,82 % .
    -1,90 % .
    -1,80 % .
    -13,62 % .

    Jahr 2009 (real)

    -12,97 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,68 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 02.05.09 12:33:01
    Beitrag Nr. 207 (37.082.415)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.082.183 von mickym am 02.05.09 11:18:41Hi Mic, :)

    denke auch nicht dass die 5000 im DAX nachhaltig überschritten werden dürfte.

    Zumindest sehen die Wirtschaftsdaten alles andere als rosig aus.
    Hier ein Schaubild: http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc…

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der DAX ein 6%-Minus beim BIP so einfach zu den Akten legt.

    Und wie es sich beim Konsum verhält, wenn wir wieder an die 5 Mill. Arbeitslose haben, muss man auch erst mal abwarten. Da es in den anderen Ländern auch miserabel aussieht, wird unser Export auch nicht wieder ratzfatz anziehen.
    Traurige Aussichten.... :(


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    massoud
    schrieb am 03.05.09 17:22:17
    Beitrag Nr. 208 (37.085.436)
    Hallo zusammen

    Lese hier ab und an mit. Also erst seit ein paar Monaten.
    Ihr betreibt das mittlerweile schon einige Jahre.
    Die Grafiken die ihr zusammenstellt find ich intressant.
    Dabei fallen mir in der Vergleichsgrafik die mehr oder weniger stagnierenden Depots auf.
    Auch kann ich nicht richtig erkennen, wie der aktuelle,
    detailierte Depotwert in Aktien etc ist. Vielleicht mach ich n Fehler ?

    Gerade bei Dir Atze, frage ich mich, ob es vielleicht nicht verkehrt wäre, die Strategie wieder zu ändern ?
    Mal einen Richtungswechsel betreiben und für neuen Wind sorgen ?
    Ihr scheint doch auch EW technisch bewandert zu sein.
    Habt ihr das mittlerweile beim managen des Depots nicht mehr integriert ?

    ...

    Grüßle
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 03.05.09 19:40:51
    Beitrag Nr. 209 (37.085.920)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.436 von massoud am 03.05.09 17:22:17Hallo massoud, :)

    schön, dass Du mal bei uns vorbei schaust. :)

    Auch kann ich nicht richtig erkennen, wie der aktuelle, detailierte Depotwert in Aktien etc ist.

    In jeder Depot-Abrechnung geben Mic und ich doch die Quelle für das lfd. Depot an. Das Verlinken klappt nicht mehr.
    Mein Musterdepot findest Du unter: http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html
    Das Depot von Mic ist: https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Gerade bei Dir Atze, frage ich mich, ob es vielleicht nicht verkehrt wäre, die Strategie wieder zu ändern ?
    Mal einen Richtungswechsel betreiben und für neuen Wind sorgen ?


    Ich habe in den letzten Jahren schon des öfteren die Strategie gewechselt. ;)
    Da Mic und ich jedoch die Bauchgefühle ausschalten wollen, hat jeder seine mechanische Strategie entwickelt.
    Bei mir ist die 38-Tage-Linie beim DAX der Auslöser für einen Ein- und Ausstieg. Da es monatelang nach unten ging, war ich auch monatelang nicht investiert.

    Ihr scheint doch auch EW technisch bewandert zu sein.
    Habt ihr das mittlerweile beim managen des Depots nicht mehr integriert ?


    Es war zwar immer sehr interessant, Elliott-Wellen zu zählen, aber ich finde sie taugen nicht für eine Prognose.
    Im Nachhinein lassen sie sich wunderbar zählen, aber um die Zukunft zu analysieren bieten sie zuviel Interpretationsspielraum. Das ist meine Meinung dazu. Ich bin inzwischen kein Elliott-Wellen-Fan mehr.

    Ich muß ehrlich zugeben, inzwischen bin ich auch kein Aktien-Fan mehr. ;)
    Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass das Festgeld mehr für die Altersvorsorge taugt als eine Aktienanlage.
    Jetzt wirst Du vielleicht anführen, der Trader ist der wahre Könner. Das mag ja sein, aber mir liegt das Traden nicht. Und die Statistik weist aus, dass 90 % aller Trader bankrott gehen. ;)

    Mal schauen, ob die 38-Tage-Linie in die Pleite meines Musterdepots führt. ;)

    ---------------------------------
    Interessant finde ich dagegen, wie wir wohl wieder aus der Finanz- und Wirtschaftskrise herauskommen. Wann ist der Boden erreicht? Bekommen wir eine Inflation, ja oder nein? etc....

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    massoud
    schrieb am 04.05.09 15:29:38
    Beitrag Nr. 210 (37.090.166)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.920 von Atze2 am 03.05.09 19:40:51Hi Atze,

    Danke, hab ich übersehen, nicht richtig geschaut, jetzt is es klar.

    Das mit den Bauchgefühlen is so ne Sache.
    Ich versuche zu unterscheiden, ob mich gewisse Emotionen beginnen zu reiten
    oder ob ich so eine gewisse Ahnung bekomme, die, wie ich glaube, geprägt ist
    durch viele, viele Stunden des Beobachtens der Märkte und der Kurse.
    Woraus im Ergebnis Intuition wird. Das, denke ich ist bisweilen schon ganz brauchbar.
    Manchesmal fällt es leichter solche Situationen klar zu trennen,
    ein anderes mal eher nicht, dann versuch ich die Finger davon
    zu lassen, wenns mich nicht schon überflutet hat, arghhhh .....
    Insbesondere gilt diese Ansicht auch betrachtet für den Gesamtmarkt !
    D.h., Über - und Untertreibungen am Markt sind Kurse der menschlichen Psyche,
    wenngleich auch nich immer. Da is leider so, nicht !?!
    (Am Markt gibts fast keine Garanieen. :yawn: Spruch zum Montag) :yawn:
    Diese Übertreibungen kann man aber versuchen zu nutzen ...

    Technisch oder fundamental gesehen versagt doch alles mal.
    EW leider auch. Nach Elliott aber nicht wirklich. :rolleyes:
    Wenn ich das Versagen oder falsche erkennen mal einkalkuliere,
    komme ich für mich zum Schluß, daß es noch sehr viele Situationen gibt,
    wo die Elliott Wellen ein gutes Ergebnis liefern. Besondres wenn
    ich die EW mit anderen Möglichkeiten paare .

    Ich muß ehrlich zugeben, inzwischen bin ich auch kein Aktien-Fan mehr.

    Ich glaube ich kann das verstehn. Die Ergebnisse müssen stimmen,
    sonst steht der Aufwand, in welcher weise auch immer, nicht im gesunden Verhältnis zum Erfolg.
    Das Geschäft zermürbt mit der Zeit, gerade im kurzfristigen Rahmen.

    Sicher wahr, der Trader überleben nicht viele. Denke längerfristig
    geht die Quote noch weiter runner. Nach ein paar Jahren sind es,
    wenns gut geht, vielleicht noch 3-5% die erfolgreich im plus dabei sind.
    Den Aktienhandel seh ich nicht ganz so negativ.
    Noch besitze ich den Glauben daran, daß man mit der Zeit seinen Schnitt
    machen kann und Aktien wieder ins bessere, solidere Licht kommen.
    Den Anteil, den Wert des Besitzes an einer Firma rückt in den kommenden Jahren
    wahrscheinlich auch wieder in ein anderes, anständigeres Bewußtsein, bis zur nächsten Übertreibung .

    Grüße
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.05.09 19:11:42
    Beitrag Nr. 211 (37.092.512)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.090.166 von massoud am 04.05.09 15:29:38Hallo massoud, :)

    Das Geschäft zermürbt mit der Zeit, gerade im kurzfristigen Rahmen.

    Ich finde, langfristig (in diesem Fall 10 Jahre) zermürbt es doch wohl noch mehr. ;) Mit Buy-and-Hold in den letzten 10 Jahren nix gewonnen.



    Wer hätte gedacht, dass der DAX im Jahr 2000 anschl. 3 Jahre fällt. ;)
    Man kann sich lebhaft vorstellen, dass da viele Leute ins fallende Messer gegriffen haben.
    Ergebnis: ein Minusgeschäft

    Wer hätte gedacht, dass der DAX von 2003 bis 2007/2008 wieder die 8000er-Marke erreichen wird.
    Man kann sich lebhaft vorstellen, dass da viele Leute viel zu früh Kasse gemacht haben. ;)
    Ergebnis: ein entgangener Gewinn

    Wer hätte gedacht, dass der DAX anschl. wieder 50 % verliert. ;)
    Man kann sich wiederum lebhaft vorstellen, dass da viele Leute erneut ins fallende Messer gegriffen haben.
    Ergebnis: ein Minusgeschäft



    Also ich glaube inzwischen, der Aktienmarkt ist nur dazu geschaffen worden,
    den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. :rolleyes::laugh:

    Es werden uns Otto-Normalos dann einige wenige gezeigt, die dick mit Aktien verdient haben, wie z.B. Warren Buffett oder George Soros. ;) So weckt man die Gier.... :rolleyes:
    OK, ich bin ja auch drauf reingefallen und man hat sich Illusionen hingegeben, vor allem bei der Neuen-Markt-Hausse. ;) Aber anschl. hieß es dann, wie gewonnen so zerronnen. ;) So ist es wohl den meisten Leuten ergangen. :keks:

    In diesen 10 Jahren konnte man mit Festgeld dagegen ohne Stress sich einen schönen Betrag zusammensparen. ;) :cool:

    Bezüglich Bauchgefühl und Intuition: Mag ja sein, dass man auch mal gute Phasen erwischt, aber die Gefahr des Versemmelns ist verdammt groß. ;)

    Deshalb machen Mic und ich nun die mechanische Strategie.
    Aber so richtig den Durchbruch schaffen wir damit auch nicht. :keks:

    Aber egal, der Musterdepot-Wettstreit mit Mic ist ein kleines Hobby von mir. ;)

    Spannend finde ich wie gesagt, wie löst die Welt die Finanz- und Wirtschaftskrise.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    massoud
    schrieb am 04.05.09 19:42:20
    Beitrag Nr. 212 (37.092.812)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.092.512 von Atze2 am 04.05.09 19:11:42Hallo Atze

    Also ich glaube inzwischen, der Aktienmarkt ist nur dazu geschaffen worden,
    den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.


    Das meinst Du sicherlich nicht ganz ernst.
    Vielleicht komme ich früher oder später aber auch zu dieser Einsicht.
    Noch halte ich es aber mit dem Spruch vom alten Kostolany:

    Erst kommen die Schmerzen, dann kommt das Geld.

    Rein statistisch gesehen, Atze, je länger jemand dabei
    bleibt und weiter fleißig offen ist und weiter lernwillig :o;)
    steigt die Chance erfolgreich/er zu werden.

    Die gewonnen Erfahrungen " müssen ", sollen doch nicht umsonst sein.
    Ich glaube einfach daran, wenn ich meinen ganzen Verstand zusammen nehme,
    kann/st ich/Du in der Lage sein, eines Tages eine günstige Gelegenheit
    am Markt wahr zu nehmen und diese dann auch gewinnbringend zu managen.
    Auf der anderen Seite steht sicherlich dein schlüssiges Argument des Sparbuchs.
    Wenn nicht mal ~ 80 % der Fondsbreite den Markt schlagen kann !?!:keks:

    Ich für meinen Teil weiß z.B., daß ich zu viel Zeit und Geld mit
    Daytrading versemmelt hab. Will sagen, man hat sich vielleicht auf die falschen Dinge am Markt konzentriert .....
    auch wenn der ein oder andere kleine Trade immer wieder mal sein muß !
    Komplett süchtig. :laugh::cry::keks:

    Grüße
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 04.05.09 23:34:20
    Beitrag Nr. 213 (37.094.896)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.092.812 von massoud am 04.05.09 19:42:20Hallo massoud, :)

    Ich glaube einfach daran, wenn ich meinen ganzen Verstand zusammen nehme,kann/st ich/Du in der Lage sein, eines Tages eine günstige Gelegenheit am Markt wahr zu nehmen und diese dann auch gewinnbringend zu managen.

    Da hast Du meine volle Zustimmung. Natürlich wird Dir das gelingen. :cool:

    Jetzt kommt jedoch das ABER: ;)

    Dieser schöne Gewinn bleibt Dir jedoch nur, wenn Du Dich dann danach am besten für immer vom Aktienmarkt verabschiedest. ;):laugh:

    Machst Du das jedoch nicht, dann nimmt Dir der grausame Börsenmarkt eines Tages diese Gewinne wieder weg. :(
    Du wirst nicht immer richtig liegen mit Deinen Trades (ob lang- oder kurzfristig ist im Prinzip egal).

    Unter dem Strich wird es irgendwann ein Minus und zwar leider ein GESAMT-Minus. :(

    Und dann ist Dir der Festgeld-Anleger wieder um einiges voraus. Unter dem Strich und auf lange Sicht wird dieser Geldanleger-Typ die Nase vorn haben. ;)

    Komplett süchtig
    Solange Du in dieser Phase bist, wirst Du Deine Gewinne zu frühzeitig realisieren. Mit den Verlusten sieht es in dieser Phase meist anderes aus, da wird man dann wieder zum Langfristanleger. ;)

    So ist es mir passiert und vielen, vielen anderen Leuten auch.
    Die Statistik hat in diesem Bereich wohl leider recht. :D
    Über kurz oder lang wird es heißen: wie gewonnen so zerronnen. :keks:

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 05.05.09 20:15:33
    Beitrag Nr. 214 (37.102.229)
    Hallo massoud,

    schön mal wieder einen Leser, der mal einen Beitrag hier reinschreibt.

    Wenn Du diesen Thread und auch die vorangegangenen der letzten 5-6 Jahre anschaust, dann haben wir hier sicher schon allerlein Strategien und auch Konzepte durchgemacht.

    Ich seh das auch insgesamt nicht so negativ wie Atze ´;) - aber wir bleiben ja beide am Ball. Wichtig bei jeder Handelsstrategie ist ja der zeitliche Rahmen - und die Aktien wachsen genauso wenig in den Himmel, wie die Wirtschaft und die Kostolany Schlaftablette die hier immer zitiert wird ist sicher nicht das Gelbe vom Ei, wie Atze ja auch an den Langfristcharts bewiesen hat.

    Fürs Daytrading haben wir beide keine Zeit und in meinen Augen spielt hier der Zufall auch eine grössere Rolle, wobei ich allerdings schon denke, dass man wenn man auf mittelfristige Trends setzt durchaus Geld verdienen kann.

    Wenn man den letzten Chart von Atze anschaut - sieht dass doch ganz einfach aus. Von 2000 - 2003 short - dann lon und ab Anfang 2008 wieder short - doch nun kommt die Psychologie ins Spiel. Ist der Trend nun zu Ende - oder macht er nur eine Pause.

    Elliott - ist keine Glaskugel - sondern auch eine Handelsstrategie, die genauso richtig und falsch, wie jede andere Strategie ist und sich die Wellen im Nachhin oft besser zählen lassen, als wenn es um das Prognostizieren geht - das kannst Du Besonders an unserem 2003er Thread sehen.
    Wichtig ist die Strategie durchzuziehen und sich nicht beeinflussen zu lassen, weder von fundamentalem Geschwätz (das im Nachhinein - immer eine Erklärung findet) noch vom Bauchgefühl sprich Gier und Angst. Und deswegen machen wir das auch hier - es ist auch ein Training zur Selbstdisziplin.

    Unsere Depots sind sicher imo langweilig - die Strategien wurden angepasst - und letztlich sind wir imo weder Pleite noch komplett reich - und haben sowas ja auch nicht versprochen. Ist und war ja auch jeder eingeladen - mit einer entsprechenden nachvollziehbaren, mittelfristigen Strategie hier mit zumachen.

    Chau ich mir die Charts nun mittelfristiger an - Du hast ja festgestellt unsere Depots bewegen sich nicht gross - was ist daran verkehrt?
    Wir stehen im Dax auf dem Stand wie im November oder September 2008 - also da hat sich auch nicht viel getan.

    Klar sind wir seit dem letzten Tief 1000 Punkte nach oben gewandert - hätten auch noch 1000 Punkte nach unten sein können - was meinem Depot sicher sehr gut getan hätte ;) -

    Meine Tabellen sind insgesamt generell immer noch nicht grün oder neutral, als dass schon erste Anzeichen einer Trendwende sein können.

    Mal schauen - wie es in 1,2,3 oder 5 Jahren aussieht. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 07.05.09 20:00:11
    Beitrag Nr. 215 (37.123.118)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.102.229 von mickym am 05.05.09 20:15:33Hi Mic, :)

    Im Kampf gegen die Rezession hat die Europäische Zentralbank den Leitzins für den Euro-Raum
    auf das Rekordtief von einem Prozent gesenkt. Und das könnte noch weitergehen, sagt EZB-Präsident Trichet.

    Für Festgeld und Tagesgeld sieht es nun ziemlich mau aus. ABER mit Aktien müssen wir und wohl auch viele andere Anleger erstmal wieder Negatives aufholen. ;) Das darf man ja auch nicht aus dem Auge verlieren. ;)

    Hier meine Performance-Schaubilder von den mißglückten Ein- und Ausstiegen: :(






    Vom Bauchgefühl her :rolleyes: würde ich nun aussteigen. Aber meine mechanische Strategie sagt: Investiert bleiben. :D

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    massoud
    schrieb am 07.05.09 22:02:11
    Beitrag Nr. 216 (37.124.370)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.094.896 von Atze2 am 04.05.09 23:34:20Hi Atze :look:

    Du wirst nicht immer richtig liegen mit Deinen Trades (ob lang- oder kurzfristig ist im Prinzip egal).

    Nein, natürlich nich. Muß dann gleich an den Verkauf von Affymetrix ausm Musterdepot denken.
    Momentan gesehen, einfach eine Woche zu früh raus . Fehler passieren.
    Wobei ich das mittlerweile recht schnell abhacke, es is eben nicht leicht !

    Unter dem Strich wird es irgendwann ein Minus und zwar leider ein GESAMT-Minus

    Das is noch nich bewiesen. ;)
    Und ehrlich gesagt glaube ich daran, meinen Schnitt zu machen .

    Solange Du in dieser Phase bist, wirst Du Deine Gewinne zu frühzeitig realisieren. Mit den Verlusten sieht es in dieser Phase meist anderes aus, da wird man dann wieder zum Langfristanleger.

    Im Daytrading-Bereich bin ich überwiegen beim scalpen unterwegs.
    Dabei bisde x-mal am Tag zu früh oder auch mal zu spät dran.
    Das Ergebnis muß stimmen und das sind die gesetzten Ziele oder einfach Bescheidenheit.
    Bei den Aktien kann ich Dir das noch nicht genau sagen oder bestätigen.
    Im Depot hab ich Ende September erst begonnen. Den Anfang finden war nicht leicht.
    Ähnliche Situation wie heute. Weiter nachlegen oder weiter zurückfahren ?!?!
    Kann man ja weiter beobachten was draus wird . :look:

    Über kurz oder lang wird es heißen: wie gewonnen so zerronnen.
    Wenn Du so etwas sagst Atze, dann weiß ich nicht, ob ein halbherziges Engagement in Aktien ratsam is. :rolleyes:

    Grüße
    Avatar
    massoud
    schrieb am 07.05.09 22:22:44
    Beitrag Nr. 217 (37.124.573)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.102.229 von mickym am 05.05.09 20:15:33Hallo Mic :loook:

    Der zeitliche Rahmen ist momentan nicht auf der Seite von Kostolanys bekanntlicher Schlaftablette.
    Wobei imho gegen Ende 2000 die Hütte schon begonnen hatte zu
    brennen und gegen 2003 und 2004 der Boden relativ deutlich wurde.
    Nachdem nach ~ 2.200 der DAX die ersten 100 % voll hatte,
    war es für die meisten ganz schwierig weiter zu halten oder eben nachzulegen.
    Eine ähnliche Situation haben wir heute auch wieder, wenngleich
    die wirtschaftliche Lage heute ernsthafter und angeschlagener is .
    Allerdings war ich zu genannten Zeiten überwiegend im kurzfristige Bereich dabei. Aktien hatten mich nicht allzu dolle interessiert.

    Keine Technik ist unfehlbar. Da ich die Wellen und dazugehörige Retracements ;)
    aber seit einigen Jahren mehr oder weniger stetig beobachte, kann ich nur sagen,
    es sind sinnvolle, nützliche und informative Quellen, den Markt technisch zu betrachten .
    Kurz gesagt, alleine würd ich mich nicht auf EW verlassen, außer in besonderen Situationen, der Mix machts. :look:

    Langweilig is relativ, dafür gibt es mehr Sicherheit und das is schlußendlich auch bares Geld.
    Verkehrt daran is bestimmt nix. Jeder nach seiner Verfassung.
    Bin bei der Äußerung wahrscheinlich ein bißchen zu stark Ich-bezogen gewesen.
    Oder vielleicht hat da auch etwas mehr die Gier geantwortet.

    Beste Grüße
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 07.05.09 23:55:22
    Beitrag Nr. 218 (37.125.363)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.124.370 von massoud am 07.05.09 22:02:11Hallo massoud, :)

    Im Daytrading-Bereich....
    Dabei bisde x-mal am Tag zu früh oder auch mal zu spät dran.
    Das Ergebnis muß stimmen und das sind die gesetzten Ziele oder einfach Bescheidenheit.


    Daytrading,:eek: na, dann kennst Du ja die Zahlen, mehr als 90 % der Leute verlieren ihren Einsatz. Ich kann Dir dann nur die mentale Stärke wünschen, dass Du vor jedem Trade ein maximales Verlustrisiko definierst und dies dann auch einhälst. :cool:

    Hier bei W : O gabs in den letzten 10 Jahren schon etliche Threads, die sich in diesem Bereich versucht haben. Bei mehr als 90 % war es unter dem Strich ein Fiasko.

    Dann kann ich Dir nur viel Glück wünschen, dass Du unter dem Strich und auf Jahre gesehen, zu den 10 % gehörst. :)

    Über kurz oder lang wird es heißen: wie gewonnen so zerronnen.
    Wenn Du so etwas sagst Atze, dann weiß ich nicht, ob ein halbherziges Engagement in Aktien ratsam is.
    :rolleyes:

    Für mich sind Aktien nicht ratsam. ;) Dieser Thread ist für mich ein Hobby. :) Außerdem diskutiere ich gern mit Mic. :)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 08.05.09 14:32:38
    Beitrag Nr. 219 (37.129.570)
    Hi Atze :)

    Da hast Du ja wieder die Ein und Ausstiege grafisch schön dokumentiert. Ich denke mal, dass es an pot. Wendepunkten bei jeder Trendfolgestrategie Probleme gibt. Du könntest ja noch sowas einbauen, dass Du (da Deine Strategie ja nur LONG ausgerichtet ist) erst dann zum Einsatz kommt, wenn die 38 tageslinie nicht mehr im Fallen ist.

    Über kurz oder lang wird es heißen: wie gewonnen so zerronnen.
    Wenn Du so etwas sagst Atze, dann weiß ich nicht, ob ein halbherziges Engagement in Aktien ratsam is.

    Wenn die Gewinne im Musterdepot wieder sprudeln ;) und der Zinssatz über die Jahre zusammen poitiv - gerade auch gegenüber Festgeld sind - dann ändert man auch seine Meinung wieder.

    Ich weise ja deshalb bei jeder Abrechnung auch immer die Performance über den Gesamtzeitraum des Musterdepots aus. Klar ist der imo negativ (kann ja nicht anders sein, wenn das Depot insgesamt ein Minus aufweist), aber das steigt auch wieder. ;)

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 08.05.09 20:55:36
    Beitrag Nr. 220 (37.134.005)
    Hi Mic, :)

    der DAX steigt weiterhin, mein DAX-Depot leider wieder nicht.:(
    Da habe ich wohl die falschen Werte erwischt. ;)


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15.561,30 €
    372,17 €

    100,00 %
    77,81 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    603,82 € .
    - 4.670,35 € .

    3,02 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 4.066,53 € .
    - 20,33 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche...........: - 204,56 €
    Monat. ... .. .. : - 204,56 €
    Quartal. ..... ..: - 204,56 €
    Jahr 09........: - 2.371,73 €

    - 1,02 % .
    - 1,,02 % .
    - 1,02 % .
    - 11,86 % .


    2009 (REAL) = - 12,62 %

    DAX-Stand am 08.05.2009 = 4.913,90, d.h. seit Jahresanfang + 2,16 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Wenn die Gewinne im Musterdepot wieder sprudeln und der Zinssatz über die Jahre zusammen poitiv - gerade auch gegenüber Festgeld sind - dann ändert man auch seine Meinung wieder.

    Ich kann es mir imo nicht vorstellen.


    Ich habe in der FAZ heute gelesen: Nach spätestens zwölf Jahren lagen Aktieninvestments bisher immer im Plus, egal wann man sie kaufte oder welche Kursstürze kamen. ;)

    Hierzu weiterhin auszugsweise:
    Sorge dich nicht - spare! Das haben Finanzexperten immer wieder geraten. Aber genau deshalb sorgen sich viele Anleger jetzt: Sie haben gespart und sehen nun, was in nur einem Jahr aus ihrem Geld geworden ist: Sie haben es in Fonds, Aktien und anderen Wertpapieren angelegt, um die drohende Rentenlücke zu schließen. Die private Altersvorsorge sollte sich leichter vermehren als andere Anlageformen. Stattdessen hat sich der Wert fast aller Depots halbiert.
    Je nach Alter können sie es nun einfach aussitzen. ;)

    Jetzt kommen die Durchhalteparolen des Artikels: :laugh:
    Statistisch gesehen hat ein 50-Jähriger noch 30 Jahre Zeit, die Kurseinbußen aufzuholen, weil er mindestens 80 Jahre alt wird." :rolleyes:

    Jetzt wird es noch extremer in dem Artikel: :laugh:
    Wer es mit 50 schafft, 370 Euro monatlich wegzulegen, kann bis 65 noch 100 000 Euro anhäufen.

    Das habe ich mal nachgerechnet (mit Abgeltungssteuer):
    Höhe der Zahlungen: 370,00 EUR
    Laufzeit in Jahren: 15
    Jährlicher Zinssatz: 7,000 % :eek:
    Steuer auf Zinsen: 25,000 %
    Anzahl der Zahlungen im Jahr: monatlich

    Auszuzahlender Betrag in
    15 Jahren: 100.407,84 EUR

    Da soll in diesem Artikel wieder die Gier geweckt werden. ;)
    Ich glaube nie und nimmer, dass es in den kommenden 15 Jahren gelingen wird, jährlich 7 % Performance zu erzielen.

    Quelle: http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc…

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    massoud
    schrieb am 08.05.09 22:38:11
    Beitrag Nr. 221 (37.134.894)
    Hallo Atze :look: ,

    , na, dann kennst Du ja die Zahlen, mehr als 90 % der Leute verlieren ihren Einsatz. Ich kann Dir dann nur die mentale Stärke wünschen, dass Du vor jedem Trade ein maximales Verlustrisiko definierst und dies dann auch einhälst.

    Ich hab schon zwei absolute Pleiten hinter mir.
    Selbst die guten Jobs dafür gekündigt. Selbstständigkeit versucht,
    nur einige Monmate halten können. Neuer Job und was damit
    so alles zusammenhängt * würg* von A-Z durchgekaut, komplettes Programm ! :rolleyes::look:

    Sie haben gespart und sehen nun, was in nur einem Jahr aus ihrem Geld geworden ist: Sie haben es in Fonds, Aktien und anderen Wertpapapiere angelegt ...

    Dazu fällt mir ein. 1991 habe ich quasi mit der Börse begonnen.
    Sehr defensiv zwar , aber mit dem investieren in einen DWS Fonds.
    Im Juni 2000, nach 9 vollen Jahren investierens hab ich meine Anteile
    daraus auszahlen lassen. Der DAX hat in dieser Zeit ~ 450 % Performance gemacht.
    Selbst der recht gute, Lebensversicherungsgebundene Aktienfonds
    der DWS, hat in dieser Zeit, nach Abzug aller Gebühren etc ,
    die auch nicht unerheblich waren, gerade mal 50 % Gewinn zum einbezahlten Grundkapital gebracht.
    Im Grunde sicherlich nicht zu verachten, für meine Verständnis aber ein Witz gegenüber der Entwicklung zum DAX !
    Seither hab ich begonnen meine Kapital selbst zu verwalten.
    Warum soll man auch sein eigenes,( hart) erarbeitetes Geld, nicht auch selber verwalten ?!
    Jemanden Fremden bestimmen lassen, meine ganze Kohle anvertrauen ? Wozu ?
    Weil es die meisten eh nicht besser können . :keks:
    Dannn verbrenn ich lieber selber mein Geld, war die ersten Jahre meine Devise.
    Und das hab ich auch jahrelang getan, verbrannt und nochmal verbarnnt.
    Alles unter der Prämisse , nach dem alten Kostolany, den ich grad
    mal wieder lese, erst kommen die Schmerzen, dann kommt das Geld.

    7 % per Anno halte ich für möglich.
    Aber das hört sich leichter an als es is.

    Beste Grüße
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 09.05.09 00:48:17
    Beitrag Nr. 222 (37.135.305)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.134.894 von massoud am 08.05.09 22:38:11Hallo massoud, :)

    Seither hab ich begonnen meine Kapital selbst zu verwalten.
    Warum soll man auch sein eigenes,( hart) erarbeitetes Geld, nicht auch selber verwalten ?!
    Jemanden Fremden bestimmen lassen, meine ganze Kohle anvertrauen ? Wozu ?
    Weil es die meisten eh nicht besser können .


    Das sehe ich genauso.:cool: Ich würde mein Geld auch keinem Fondsmanager anvertrauen.

    7 % per Anno halte ich für möglich.
    Aber das hört sich leichter an als es is.


    Also ich halte das 15 Jahre lang nicht für möglich.;)
    Hinzu kommt auch, dass das einzusetzende Kapital bei dem Beispiel immer mehr wird (durch die monatlichen Sparraten).
    Da machen sich dann evtl. Fehlspekulationen z.b. durch einen Crash ohne Vorwarnung (wie z.B. 1987) in den letzten Jahren ganz schön bemerkbar. Ganz besonders hart wird es ggf. bei einer Baisse, die es innerhalb dieser 15 Jahre sicherlich auch geben wird. Vielleicht sogar mehrere. ;)



    Ich bin deshalb inzwischen zum Festgeld-Fan geworden. ;):D
    Mir ist das Timing am Aktienmarkt über viele Jahre gesehen, einfach zu schwierig.

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 09.05.09 11:32:51
    Beitrag Nr. 223 (37.136.053)
    Hi Atze / massoud :)

    Seither hab ich begonnen meine Kapital selbst zu verwalten.
    Warum soll man auch sein eigenes,( hart) erarbeitetes Geld, nicht auch selber verwalten ?!
    Jemanden Fremden bestimmen lassen, meine ganze Kohle anvertrauen ? Wozu ?
    Weil es die meisten eh nicht besser können .
    =============
    Das sehe ich genauso. Ich würde mein Geld auch keinem Fondsmanager anvertrauen.



    Na das sehe ich genauso - in diesem Punkt sind wir uns glaube ich alle 3 einig. ;) :):):)

    Atze Dein Artikel - auch zur Altersvorsorge - spricht Bände und deshalb lieber selbst Geld verbrennen, als andere es verbrennen zu lassen.

    ==============================
    Nun zu meiner Abrechnung.

    Mein Investitionsgrad ist mit ca. 35% immer noch niedrig, keine Änderungen im Depot.

    Bei der Performance ist zur Abwechslung mal ein kleines Plus geworden.

    So hier die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    6.834,50 €
    11.672,91 €

    100,00 %
    36,93 %
    63,07 %
    Gesamt
    18.507,41 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    +344,35 € .
    -1.836,94 € .

    +5,31% .
    -9,18% .
    Gesamt-1.492,59 € .
    -7,46 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-8,65 %)
    Monat (-8,65 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    +1,19 % .
    +1,19 % .
    -0,71 % .
    -12,43 % .

    Jahr 2009 (real)

    -11,85 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,44 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    mickym
    schrieb am 11.05.09 09:55:25
    Beitrag Nr. 224 (37.141.880)
    Hi Atze :)

    Nur ein kleiner Indikatorhinweis für meine Zertistrategie - der Indikator ist nun wieder auf "gelb" und somit werden die nächsten Wochen wohl einen "Short" oder "Long" Einstieg bei den Zertis signalisieren!

    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 11.05.09 19:52:52
    Beitrag Nr. 225 (37.147.700)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.141.880 von mickym am 11.05.09 09:55:25Hi Mic, :)

    dann wirds ja wieder richtig interessant in Deinem Depot. :D

    -----------------------------------------

    Hier ein nachdenklicher Artikel aus der ZEIT.
    Jetzt wissen wir, weshalb die Riester-Rente geschaffen wurde :rolleyes:
    Die Riester-Rente ist ein Konjunkturprogramm für die Finanzberater.;)

    http://images.zeit.de/text/2009/20/Abzocker

    Wie gut, dass ich sowas nicht abgeschlossen habe. :cool:


    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.05.09 20:01:51
    Beitrag Nr. 226 (37.158.348)
    Hi Atze :)

    dann wirds ja wieder richtig interessant in Deinem Depot.
    :D


    Ja das wird gleich noch viel interessanter. Ich werde das Depot mit den bisherigen Werten auflösen - da ich die Tabellen nicht mehr so fortführen kann, da die Provider alle Zeiten ihr Design veschlimmbessern und ich den Programmieraufwand nicht mehr erbringen kann.

    Ich werde deshalb auf die externe Quelle des Aktionärs zurückgreifen und dessen Segmente - die zu meinen nicht so unterschiedlich sind aufgreifen und dort den Erstplazierten verwenden - sofern im Wochenchart des Einzelwerts ein stark positives Trendsignal exisitert - das wird anhand des Aroon Osziallators bestimmt (der gleiche Indikator wie bei den Zertis).

    Der Wert wird dann verkauft, wenn er in die untere Segmenthälfte abrutscht..

    Durch die Verringerung der Segmente von 16 auf 12 ergibt sich nun eine Segementgrösse von erst mal 1600 €.

    Die jetzigen Werte werden zum heutigen Schlusskurs verkauft.

    Folgende Depotzusammensetzung und Segmente ergeben sich daraus:

    1. DAX - Dt. Bank zu 39,54€
    2. Tec DAX - unbelegt
    3. MDAX - unbelegt
    4. SDAX - C.A.T. Oil zu 3,85€
    5. Nebenwerte - Dialog Semiconductor zu 1,64€
    6. ATX - BWIN zu 27,46€
    7. SMI - Credit Suisse zu 29,19€
    8. Europa - Barclays zu 3,09 €
    9. Dow - unbelegt
    10. USA - allgemein - Ford zu 6,06 $
    11. Weltweit - Reliance Industries zu 58 €

    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.05.09 21:08:16
    Beitrag Nr. 227 (37.159.005)
    Hi Atze :)

    So nun erst mal die Verkäufe, die bereits getätigt wurden:

    1. Nebenwerte
    66 Aktien von Computerlinks wurden am 18.6.08 zu 15 € gekauft und heute zu 19,82 € wieder verkauft - das macht einen realisierten Gewinn von 30,11% (inkl. Spesen)




    2. Euro Stoxx

    86 Telefonica Aktien wurden am 21.1.09 zu 14,91 € gekauft und heute zu 14,89€ wieder verkauft - das macht einen relaisierten Verlust von 1,69% (inkl. Spesen)



    3. DOW

    20 Procter & Gamble Aktien wurden am 28.8.08 zu 47,48 € gekauft und heute zu 37,17 € wieder verkauft - das macht einen relaisierten Verlust von 23,82% (inkl. Spesen)



    4. Minen USA
    49 Aktien von Royal Gold wurden am 6.6.08 zu umgerechnet 19,81 € gekauft und heute zu umgerechnet 30,44n€ wieder verkauft - das macht einen realisierten Gewinn von 49,54% (inkl. Spesen)




    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 12.05.09 22:21:23
    Beitrag Nr. 228 (37.159.729)
    Hi Atze :)

    3 Aktien wurden nun bereits in das restrukturierte Musterdepot aufgenommen:

    1. Nebenwerte

    Es wurden 969 Aktien von Dialog Semiconductor zu 1,58€ gekauft.



    2. Europa

    Es wurde 514 Aktien von Barclays zu 2,95€ gekauft



    3. USA Allgemein

    Es wurden 358 Aktien von Ford zu umgerechnet 3,94€ gekauft



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 12.05.09 23:03:12
    Beitrag Nr. 229 (37.160.040)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.158.348 von mickym am 12.05.09 20:01:51Hi Mic, :)

    da ich die Tabellen nicht mehr so fortführen kann, da die Provider alle Zeiten ihr Design veschlimmbessern und ich den Programmieraufwand nicht mehr erbringen kann.

    Dann hast Du ja eine gute Lösung gefunden und Zeit sparst Du jetzt auch. :)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 14.05.09 11:25:10
    Beitrag Nr. 230 (37.173.263)
    Hi Atze :)

    Hier noch die Updates von gestern.

    1. DAX Verkauf von 49 BMW Aktien zu 25€. Gekauft wurden diese Aktien zu 25,90 € am 3.4.09 - das macht einen realisierten Verlust inkl. Spesen von 5%.



    2. Tec DAX Verkauf von 15 Pfeiffer Vakuum Aktien zu 50,65€ Grekauft wurden die Aktien am 9.9.08 - das macht einen realisierten Verlust inkl. Spesen von 22,6%.



    Gekauft wurde gestern im

    1. SDAX

    412 Aktien von C.A.T. Oil zu 3,85€.



    2. SMI

    54 Aktien von Credite Suisse zu 29,19 €.



    3. Weltweit

    27 Aktien von Reliance Industries zu 57,90 €.



    Gruss Mic :)
    Avatar
    mickym
    schrieb am 14.05.09 12:41:05
    Beitrag Nr. 231 (37.174.100)
    Hi Atze :)

    So hier dann noch der Kauf im DAX:

    Es wurden 40 Dt. Bank Aktien zu 38,73€ gekauft.



    Gruss Mic :)
    Avatar
    Atze2
    schrieb am 14.05.09 18:48:26
    Beitrag Nr. 232 (37.177.935)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.174.100 von mickym am 14.05.09 12:41:05Hi Mic, :)

    ist ja Wahnsinn mit der Deutschen Bank-Aktie.



    Es sieht alles so einfach aus. :rolleyes::laugh:
    Rechtzeitig AUSSTEIGEN und rechtzeitig wieder EINSTEIGEN. :D
    .... und dann muss man auch noch die richtige Aktie finden, die diese schnellen 100 % möglich machen. ;)

    Warum klappt das denn bei mir nicht? :(:cry:;)

    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    mickym
    schrieb am 16.05.09 11:25:21
    Beitrag Nr. 233 (37.190.604)
    Hi Atze :)

    Ja von den Einzelwerten gibt es einige - die sich alleine in den letzten 2 Monaten still und heimlich super entwickelt haben. Ist zwar kein DAX Wert mehr - aber schau mal Infineon::eek::rolleyes::D



    Nun zu meiner Abrechnung:

    Ich habe das Minus diese Woche - durch die komplette Umstrukturierung eigentlich viel schlimmer erwartet (Spesen + Neueinstiegsrisiko) - aber das Depot hat sich im Vgl. zu den Indizes, die in Summe doch recht kräftig diese Woche Federn lassen mussten mit -1,4% wacker geschlagen.

    Hier nun die Details:

    Aktueller Musterdepotstand:


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    10.620,06 €
    7.608,48 €

    100,00 %
    58,26 %
    41,74 %
    Gesamt
    18.228,55 €
    100,00 %


    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    -182,74 € .
    -1.588,72 € .

    -1,69% .
    -7,94% .
    Gesamt-1.771,45 € .
    -8,86 % .


    Verlauf:

    Zeitraum (Referenz) GuV (in %)


    Woche (-7,46 %)
    Monat (-8,65 %)
    Quartal (-6,75 %)
    Jahr (+4,97 %)


    -1,40 % .
    -0,21 % .
    -2,11 % .
    -13,83 % .

    Jahr 2009 (real)

    -13,17 % .

    Eff. Jahreszins Gesamt

    -1,71 % .


    -----------------------------------------------------
    Erklärung Prozentangaben:

    NEU:
    Depot = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Cash = % auf aktuellen Gesamtwert bezogen (=Wert Depot + Cash) (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Musterdepot = % auf die aktuell im Depot befindlichen Werte inkl. Spesen bezogen (vorher auf Einstandsgrösse bezogen)
    Realisiert = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)
    Gesamt = % auf Einstandsgrösse bezogen (unverändert)

    -----------------------------------------------------
    Depot:
    https://isht.comdirect.de/-259543910/tiny.html


    Hier habe ich nun die Details auch gegenüber den Segmenten zusammengestellt:

    Details:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Performance/Perform…

    Strategie:
    http://www.mic2403.de/boerse/Musterdepot/Musterdepot.htm


    Gruss Mic :)

    Im Anschluss gleich unsere Grafik:

    Avatar
    Atze2
    schrieb am 16.05.09 12:58:33
    Beitrag Nr. 234 (37.190.886)
    Hi Mic, :)

    diesmal hat es mal wieder geklappt, dass ich in dieser Woche besser abgeschnitten habe als der DAX. :D


    Einstand:
    Depot:
    Cash:


    20.000,00 €
    15.567,00 €
    372,17 €

    100,00 %
    77,84 %
    1,86 %




    GuV in € GuV in %

    Musterdepot
    Realisiert

    609,52 € .
    - 4.670,35 € .

    3,05 % .
    - 23,35 % .
    Gesamt - 4.060,83 € .
    - 20,30 % .


    Verlauf:

    Zeitraum GuV in %

    Woche....... .......: + 5,70 €
    Monat. ... .. .. : - 198,86 €
    Quartal. ..... ..: + 609,52 €
    Jahr 09........: - 2.366,03 €

    + 0,03 % .
    - 0,99 % .
    + 3,05 % .
    - 11,83 % .


    2009 (REAL) = - 12,59 %

    DAX-Stand am 15.05.2009 = 4.737,50, d.h. seit Jahresanfang - 1,51 %

    Hier die Depot-Historie:
    http://home.arcor.de/elliotfan/DepotHistorie.htm

    lfd. Depot = http://isht.comdirect.de/-1733971331/tiny.html

    Wirtschaftlich sieht es düster aus. :(

    Die deutsche Wirtschaft ist zu Jahresbeginn so stark eingebrochen wie noch nie. Das Bruttoinlandsprodukt sank von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal um 3,8 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

    Die Wirtschaftsleistung in D. sank damit bereits das vierte Quartal in Folge. Ende 2008 hatte es ein Minus von revidiert 2,2 (bisher: 2,1) Prozent gegeben, während es im Frühjahr und Sommer um jeweils 0,5 Prozent nach unten gegangen war. Die Bundesregierung und die führenden Wirtschaftsinstitute rechnen für 2009 mit einem Minus von sechs Prozent. Das wäre der stärkste Einbruch seit Gründung der Bundesrepublik. Ursache dafür ist die globale Wirtschaftskrise, unter der Exportweltmeister Deutschland besonders leidet. Dass die Schätzung Realität werden könnte, zeigt schon der BIP-Vergleich mit dem ersten Quartal 2008: Auf Jahresfrist gesehen brach die Wirtschaftsleistung um 6,7 Prozent ein.



    Gruss :)
    Atze
    Avatar
    upsups
    schrieb am 19.05.09 19:27:38
    Beitrag Nr. 235 (37.211.825)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.190.604 von mickym am 16.05.09 11:25:21Es sieht alles so einfach aus. augen verdrehen lachen
    Rechtzeitig AUSSTEIGEN und rechtzeitig wieder EINSTEIGEN. breites Grinsen
    .... und dann muss man auch noch die richtige Aktie finden, die diese schnellen 100 % möglich machen. Zwinkern

    Warum klappt das denn bei mir nicht? traurig weinen Zwinkern


    Hallo ihr zwei,

    falls es Euch interessiert..ich führe seit Feb. 09 ebenfalls ein offenes Musterdepot...

    https://tradingbird.onvista.de/mitglieder/upsups/persoenlich…

    vielleicht hilft es ..;)

    Das sind alles Werte die ich auch real gekauft habe...also ist kein Spielgeld-depot..insgesamt natürlich nicht so aggresiv gewichtet..

    Viele Grüße

    Up
    Avatar
    massoud
    schrieb am 19.05.09 20:50:45
    Beitrag Nr. 236 (37.212.759)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.211.825 von upsups am 19.05.09 19:27:38Hi,

    Dein Link funktioniert nich. :rolleyes:
    Avatar
    massoud
    schrieb am 19.05.09 20:57:11
    Beitrag Nr. 237 (37.212.838)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.177.935 von Atze2 am 14.05.09 18:48:26Hi Atze,

    in jeder Krise steckt doch imnmer auch eine Chance !
    Und wirklich is es so, auch im Board stark zu erkennen;
    je düsterer es wird und je euphorisch darauf einige in
    ihrem Bärenrausch werden is es ähnlich wie beim Gipfel
    in der Hausse, die Chancen sind dann nicht mehr weit.
    Substanzwerte gehn doch dann eigentlich immer, selbst wenn
    man noch einige oder auch einige % - Punkte mehr am verlieren is.
    Die täglichen News, wie eigentlich allgemein, interessieren mich dann nicht mehr sehr viel !

    Grüße
    Avatar