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Griechenland und die drohende Nichtzurückzahlung - 500 Beiträge pro Seite


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Hallo zusammen.

ich habe mal eine Frage. Wir/die EU Staaten retten "die Griechen". Im Grunde retten wir doch nur "unsere" Banken. Die haben Kredite an die Griechen gegeben und die Griechen können nun die Zinsen nicht mehr bezahlen.

Wenn nun der "böse linke Grieche" mti seinem Plan durchkommt und die Schulden nicht zurückzahlen möchte, wäre es doch eine Möglichkeit "unsere" Banken direkt mit den Geldern zu versorgen und die Griechen als warnendes Beispiel fallen zu lassen.

Wenn die dort Anarchie haben wollen, nie mehr Geld am Kapitalmarkt aufnehmen wollen/können, dann wäre das doch ein warnendes Zeichen an die restlichen Länder.

Was für Auswirkungen kann das haben?
Was für Auswirkungen kann das haben?

Wie genau die aussehen weiß ich nicht,aber Mistgabeln und Fackeln werden eine Rolle spielen.


wäre es doch eine Möglichkeit "unsere" Banken direkt mit den Geldern zu versorgen und die Griechen als warnendes Beispiel fallen zu lassen.

Man könnte sich auch ein Loch ins Knie bohren und Milch reingießen.

Was zum Geier soll ich denn noch bezahlen?Hat noch irgendein milliardenschwerer Großkonzern Außenstände die ich übernehmen soll?Geht alle runter in den Keller und kratzt es euch von den Goldbarren.
Zitat von SPLIT_VCKWir/die EU Staaten retten "die Griechen". Im Grunde retten wir doch nur "unsere" Banken. Die haben Kredite an die Griechen gegeben und die Griechen können nun die Zinsen nicht mehr bezahlen.
Falsch, "unsere" Banken haben keine (großen) Probleme mehr mit Griechenlandanleihen bzw. Griechenlandkrediten.
Zitat von SPLIT_VCKWenn nun der "böse linke Grieche" mti seinem Plan durchkommt und die Schulden nicht zurückzahlen möchte, wäre es doch eine Möglichkeit "unsere" Banken direkt mit den Geldern zu versorgen und die Griechen als warnendes Beispiel fallen zu lassen.
Wie gesagt, müßten wir unsere Banken gar nicht retten, die könnten das locker verkraften.
Zitat von SPLIT_VCKWenn die dort Anarchie haben wollen, nie mehr Geld am Kapitalmarkt aufnehmen wollen/können, dann wäre das doch ein warnendes Zeichen an die restlichen Länder.
Das würden die sicher verstehen, es wäre schmerzhaft.
Zitat von SPLIT_VCKWas für Auswirkungen kann das haben?
Wenn Griechenland kein Geld mehr bekäme, dann wären erstmal etliche Banken in Spanien unter Wasser. Außerdem einige französiche und italienische Banken. Die griechischen Banken wären sowieso alle sofort pleite. Ein Knäuel, das nur schwer aufzuknüpfen wäre.
Die EU hat doch schon genug Chaos in Griechenland angerichtet.
Wieviele Staatspleiten hat es denn in der Vergangenheit schon gegeben. Hat irgendeines dieser Länder nie mehr Geld am Kapitalmarkt bekommen? Wenn die Griechen wieder auf die Beine kommen wollen, müssen sie erst mal all den Parasiten den Stuhl vor die Tür stellen, die sich an Zinsen eine goldene Nase verdienen wollten.
Zitat von BorealisWieviele Staatspleiten hat es denn in der Vergangenheit schon gegeben. Hat irgendeines dieser Länder nie mehr Geld am Kapitalmarkt bekommen?
Man soll nie nie sagen, aber Argentinien wartet seit seiner Pleite schon verdammt lange. Deshalb plündert die Linksregierung im Land alles, was zu kriegen ist.
Je später der Bankrott Griechenlands kommt, desto teurer für uns.

Was mir vor allem fehlt ist, dass Griechenland nicht bereit ist das Desaster JURISTISCH aufzuarbeiten. Warum sitzen die Finanzmister die seit € Einführung mit den Ministerpräsidenten noch nicht abgeurteilt hinter Gittern für Betrug an dem Rest der €-Staaten?

Warum wurden nicht sämtliche Vermögenswerte von Goldman Sachs in Europa beschlagnahmt und ein Geschäftsverbot ausgesprochen? Zusätzlicher Zugriff detto in den USA und Schadensforderung an Goldman, die den Griechen beim Betrug an die EU geholfen haben?

Je früher die Griechen aus dem € raus sind, desto weniger können sie uns weiter betrügen. Je länger sie drinnen sind desto mehr Kohle ziehen sie uns aus den Nasenlöchern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.142.697 von Borealis am 09.05.12 18:12:51Zinsen zahlt der, dem man nicht genügend traut. Die Spekulanten sind nicht die Schweine. Manche Politiker sind es.
Zitat von SPLIT_VCKHallo zusammen.

ich habe mal eine Frage. Wir/die EU Staaten retten "die Griechen". Im Grunde retten wir doch nur "unsere" Banken. Die haben Kredite an die Griechen gegeben und die Griechen können nun die Zinsen nicht mehr bezahlen.

Wenn nun der "böse linke Grieche" mti seinem Plan durchkommt und die Schulden nicht zurückzahlen möchte, wäre es doch eine Möglichkeit "unsere" Banken direkt mit den Geldern zu versorgen und die Griechen als warnendes Beispiel fallen zu lassen.

Wenn die dort Anarchie haben wollen, nie mehr Geld am Kapitalmarkt aufnehmen wollen/können, dann wäre das doch ein warnendes Zeichen an die restlichen Länder.

Was für Auswirkungen kann das haben?



Warum denn ueberhaupt Banken "retten"?

Maximal sollte man die Einlagen der Kleinsparer staatlich garantieren um die Folgen von Bankenzusammenbruechen zu mildern und insbesondere die gefuerchteten "runs" auf Banken zu verhindern.

Ansonsten laesst man besser der Marktwirtschaft ihren Lauf. Der Bankensektor ist ohnehin zu sehr aufgeblaeht, ein Gesundschrumpfen waere hier ein Segen.

Das "unternehmerische Risiko" auf Kosten des Steuerzahlers defacto abzuschaffen, wie dies leider im Falle von Grossbanken praktiziert wird, ist ein oekonomischer Unsinn ersten Ranges!
Zitat von SPLIT_VCKHallo zusammen.

ich habe mal eine Frage. Wir/die EU Staaten retten "die Griechen". Im Grunde retten wir doch nur "unsere" Banken. Die haben Kredite an die Griechen gegeben und die Griechen können nun die Zinsen nicht mehr bezahlen.

Wenn nun der "böse linke Grieche" mti seinem Plan durchkommt und die Schulden nicht zurückzahlen möchte, wäre es doch eine Möglichkeit "unsere" Banken direkt mit den Geldern zu versorgen und die Griechen als warnendes Beispiel fallen zu lassen.


Das wurde doch schon laengst gemacht: Banken und Co. haben die faulen Staatskredite ja schon ueberwiegend dem EFSF bzw. der EZB angedreht. Im Falle eines Staatsbankrotts sind also wir die Dummen :keks:

Damit sitzen mittlerweile die Griechen am laengeren Hebel und koennen uns regelrecht erpressen. Also entweder Ihr gebt uns weiter Geld oder wir drucken uns einfach weiter neues (Target-2 Freibrief der griechischen Notenbank) bzw. lassen den Karren an die Wand fahren (dann muesst IHR unsere Schulden uebernehmen). Was koennen wir dagegen machen? gar nichts - nicht mal aus dem Euro koennen wir die Griechen schmeissen, da es hierfuer keine Rechtsgrundlage gibt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.142.932 von Dividendenabstauber am 09.05.12 18:58:01"Warum wurden nicht sämtliche Vermögenswerte von Goldman Sachs in Europa beschlagnahmt und ein Geschäftsverbot ausgesprochen?"

:laugh:

guter Witz!

du willst uncle sam in den A.sch treten?
(und nix anderes bedeutet deine Forderung in der Konsequenz)

Die Amis haben doch nun wirklich mehrfach bewiesen, was mit Leuten passiert, die ihnen in die Quere kommen.
Und du bist sicher nicht Luke Skywalker....:D
Die ökonomischen Folgen einer "Griechenland-Pleite" wären zu verkraften. Ein Großteil der Anleihen ist entweder abgeschrieben oder schon von der EZB aufgekauft. Die Domino Theorie halte ich auch nicht für stichhaltig. Wenn ein beliebiges Land seinen Haushalt nicht in den Griff bekommt, wird es unabhängig von Grichenland Probleme bekommen.

Wo ist also das Problem? Einen ganze Politikergeneration ist mit der Lebenslüge vom Friedens- und Wohlstandsbringer "Euro" groß geworden. Der fehlende Wille diese Lebenslüge einzugestehen ist derzeit der einzige Grund warum in Griechenland noch mit Euro bezahlt wird.
Um die finale Abwicklung zu vermeiden, wird dem ahnungslosen Publikum derzeit der größte Unsinn erzählt. Der aber am eigentlichen Punkt vorbei geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.144.794 von Cashlover am 10.05.12 08:22:13#13

Vielleicht weil Goldman Sachs "Gottes Werk verrichtet", wie deren Chef Blankfein neulich meinte...

:eek:
Falsch, "unsere" Banken haben keine (großen) Probleme mehr mit Griechenlandanleihen bzw. Griechenlandkrediten.

auch falsch,
unsere landesbanken, mit den politisch besetzten vorständen, haben in ihrer bad-bank noch jede menge milliardenpapiere aus gr.

die deutsche bank zb hat nur ca 300 mio dort investiert.

der ackermann hat eben ahnung
Falsch, "unsere" Banken haben keine (großen) Probleme mehr mit Griechenlandanleihen bzw. Griechenlandkrediten.

auch falsch,
unsere landesbanken, mit den politisch besetzten vorständen, haben in ihrer bad-bank noch jede menge milliardenpapiere aus gr.

die deutsche bank zb hat nur ca 300 mio dort investiert.

der ackermann hat eben ahnung .



Ja; er und andere Privatbänker wußten, wie man die Risiken auf die Landesbanken überwälzt. Oder diese dazu bringt, badbank für private Geschäftsbanken zu spielen.
Die Rettung der Allianz über die CoBa auf Kosten der Steuerzahler, das war wirkliche Klasse. :laugh:
Erst kauft die Coba die Dresdner zum Mondpreis aus der Allianz raus(samt deren faulen Papieren)und danach wälzt man über die CoBa-Rettung alles auf den Steuerzahler. :laugh:
"Spanien richtet Bad Banks ein"

http://www.fr-online.de/schuldenkrise/euro-krise-spanien-richtet-bad-banks-ein,1471908,15223708.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.147.061 von Blue Max am 10.05.12 13:55:12Calvinisten sehen den Kapitalismus als gelobtes Land an. Liegt an der calvinistischen Prädistinationslehre. Wer Geld hat, ist ausgewählt in den Himmel zu kommen. Wer kein Geld hat, ist verdammt in die Hölle zu kommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.158.149 von MHeinzmann am 13.05.12 09:28:20Aktuell :

Griechenland kann nach SPIEGEL-Informationen auch im Falle eines Euro-Austritts mit weiteren Milliarden aus dem europäischen Rettungsschirm EFSF rechnen. Der europäische Rettungsschirm soll nach Plänen des Bundesfinanzministerium demnach nur jene Beträge streichen, die direkt an den Haushalt Griechenlands gehen. Jene Milliarden, mit denen die Staatsanleihen bedient werden, die die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Rettungsmaßnahmen übernommen hat, sollen hingegen weiter fließen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/moeglicher-euro-austri…

Einfach widerlich, da steht den Menschen das Wasser bis zum Hals und es bestätigt sich immer klarer es ging nur darum die Staatsanleihen zu bedienen!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.158.304 von 32199 am 13.05.12 10:59:58abwarten.

Hier soll wohl einerseits bischen Druck aufgebaut werden (gegen Griechenland) und andererseits bischen Druck abgebaut werden (in Deutschland), wo sich mittlerweile eine klare Mehrheit gegen weitere Griechenlandhilfen sträubt.

Ob man Griechenland wirklich fallen lässt, ist wohl eine andere Frage.

Chaos und Anarchie wären wohl die zwangsläufige Folge und das kann dann ganz schnell auf andere Länder (Spanien/Portugal/Italien) überschwappen.

Zumindest in Spanien gährt es schon ganz ordentlich, bei 50% Jugendarbeitslosigkeit.

Mit einem Bürgerkrieg in Griechenland könnte das big-money wohl noch einigermaßen gut schlafen, mit einem Flächenbrand in Südeuropa keinesfalls.

Was nützen am Ende fette Renditen, wenn der Molotowcocktail durch die Villa rauscht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.142.517 von SPLIT_VCK am 09.05.12 17:45:54Nimm mal das "drohende" aus der Thread-Überschrift raus.

Dann hast die die Realität.


Wer glaubt, dass die Griechen ihre Schulden zurückzahlen, der glaubt auch daran, dass wir in D die Staatsverschuldung abbauen. Und der kennt die Griechen nicht.


Aber auch wenn die Griechen wollten, die können einfach nicht. Wovon sollen die irgendetwas zurückzahlen ????

Auch wenn dort die Demokrtie erfunden wurde und die naiven Polit-Fuzzys meinen, GR müsste unebdingt den Euro haben.

GR war ein Dritte-Welt-Land (vor dem Euro) und wird es auch weiter bleiben. Der Euro war für die 10 Jahre "free lunch" ohne die Chance zu nutzen.

Die einzige Chance in Zukunft ist eine eigene Währung mit harten Konsequnezen. Die EU-Gelder sind sowieso weg.

Man hätte sich natürlich Sicherheiten geben lassen können (Urlaubsinseln). Aber dafür sind die Politiker zu dämlich und zu feige !!!!

Ist ja nur die Steuerzahlerkohle, die da verbraten wird. Die Diäten fliessen weiter reichlich.


Und Doof-Michel wählt mal wieder seinen Schlachter selbst aus, wie die letzten Wahlen zeigen.
:mad:
Es gibt auch ein Leben nach der (Schulden-)Krise. Man studiere die Fälle Island 2008 und Argentinien 2001.
Nur muss man endlich die Ursache (die viel zu harte Währung) abschaffen.

Und noch was: Griechenland exportiert 15 Mrd., importiert 45 Mrd. Die Arbeitslosenquote ligt bei 24% die Jugendarbeitslosigkeit über 50. Ich könne noch ein paar Horrorzahlen auflisten. ABER: zum Mitschreiben. Niemand ist Arbeitslos weil der Staat Schulden hat. Japan, bspw. hat viel mehr Schulden. Die Hauptursache ist die fehleden Wettbewerbsfähigkeit die widerum mit dem EURO zu tun hat.
Die Schuldenkrise ist nur ein Symptom der miesen Wirtschaft. (Und natürlich der Jahrzentelangen sozialistischen Geldverteileritis.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.159.204 von Steigerwälder am 13.05.12 19:16:39
Der vergleich mit japan als beispiel für eine funktionierde volkswirtschaft ist praktisch nicht möglich.
Japans verschuldung beträgt geschönt 225% mit sehr stark wachsender tendenz u.a. wegen der energiewende. Der größter teil der staatsverschuldung liegt in japanischen eigenen händen( bzw. als forderung gegenüber dem staat als gutahben auf eigenen konten) und nicht im ausland.

Dies erklärt u.a. auch das noch funktionieren der selbstenteignung der japanischen gesellschaft, weil per gegenbuchung die staatsschulden mit dem guthaben der bevölkerung gleich sind.(und auch bilanztechnisch ausgeglichen sein müssen) damit ausgeglichen auf beiden seiten der bilanz eine optimistische schwarze, oder je nach gemütslage, eine rote null zu sehen ist..

Wenn die arbeitslosigkeit optisch mit 5,6 % niedrig erscheint,dann u.a. auch deshalb, weil sich japan als gesellschaft bisher erfolgreich gegen jede art von sogenannter bereichernder einwanderung ähnlich wie in europa gewehrt hat.

(hätte man diese zugelassen, würde m.e. aus vielen ökonomischen und gesellschaftlichen konflikten heraus heute japan nicht mehr existieren)


Last but not least... und dies lasst auf euch der zunge zergehen, denn ihr beobachtet ein sterbendes land..

der verbrauch von windeln für senioren ist inzwischen höher, als der für neugeborene oder kleinkinder...

Wer also nocheinmal dieses schöne japan als beispiel für irgendetwas hinstellen möchte, sollte insbesondere auch diesen fakt im auge behalten...
Das Japan Beispiel sollte lediglich zeigen, dass einen hohe Verschuldung alleine nicht das Problem ist.

Wie du richtig bemerkst leihen die Japaner ihrem Staat praktisch zu Nullzinsen Geld. Wie schauts im Vergleich zu Griechenland aus? Hier schaffen wohlhabende Griechen selbst bei 20% Zinsen das Geld aus dem Land. Dieser Fakt ist weit bedeutsamer als die Frage ob das Defizit 10 oder 12 % beträgt. Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, kommt man dem eigenlichen Problem sehr nahe.

Und zur Frage der "funktionierenden Wirtschaft": Niemand behauptet, das Japan die irdische Filiale des Paradises ist. Aber mit Verlaub: man vergleiche mal die Industrieproduktion oder die Arbeitslosigkeit (auch wenn sie geschönt ist, aber das kann die in GR auch sein)von Japan mit Griechenland.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.159.543 von Nannsen am 13.05.12 21:39:36der verbrauch von windeln für senioren ist inzwischen höher, als der für neugeborene oder kleinkinder...


Was bei uns nicht viel anders sein dürfte, zumal Senioren Windeln i.d.R länger tragen als Kleinkinder und die Alterspyramide dürfte jedem bekannt sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.160.290 von Steigerwälder am 14.05.12 08:59:44

Ich vermag leider nur noch die beschreibungen der ist-zustände der meisten sttaaten als satire zu begreifen. Aus diesem blickwinkel heraus stehen die griechen tatsächlich unter günstigen umständen besser da als die fleißigen japaner.

Warum???;)

Erst einmal haben uns die japaner erfolgreich vorgemacht, wie man es nicht machen soll. Denn wenn ich mir selber als staat und bürger in der gleichen person geld leihe, dann bin ich natürlich gläubiger meiner selbst. Ich bin der staat und sein bürge.
Unterm strich haben uns die japaner nichts anderes gezeigt,als wie man sich selber dadurch enteignet.

Denn weil guthaben des bürgen die schulden des staates sind, die die bürgen auf dem papier durch aufschuldung der Schulden/guthaben immer vermeintlich reicher gemacht haben, tatsächlich aber nur sinnlose zahlen ohne wert fabriziert haben.

Denn unterm strich bleibt und kann nur bei diesem satirischen system eine null entstehen.

Macht aber praktisch nichts, denn die windeln tragenden alten eliten brauchen dieses geld praktisch und in realität ohnehin nicht mehr. Es reicht ihnen wie uns hier, die illusion des reichtums auf staatspapieren. muahahahahah....

Die griechen machen uns dagegen praktisch vor, wie man durch massive fremdverschuldung den nutzen für sich mehren und schaden abwenden kann.

Sollten die nächsten wahlen so ausgehen wie ich es mir erhoffe, dann machen sich die griechen wieder einmal in geradezu klassischer erfolgreicher art und weise schuldenfrei, indem sie wieder mal dem blöden gläubiger als starker schuldner die nase drehen können.

Warum starker schuldner??

Tatsächlich ist das von den griechen geliehene geld nicht verschwunden oder verkonsumiert,wie es in unserer vorstellungswelt des braven etwas tumben bürgers so schlüssig erscheint, sondern dieses geld,etwa 400 milliarden sind dem zugriff potenzieller rabiater gläubiger und bürgen( das sind die idioten, die sich staatsbürger nennen und gleich mit von den eliten ausgeplündert wurden)

Weil diese staatsbürger nun nichts mehr haben und somit auch nichts zu holen ist, sind sie dem fremdländischen gläubiger gegenüber sehr stark. (jeder von euch, der mal vergebens geld versucht hat einzutreiben, ahnt sofort was gemeint ist)

Wenn die griechen ihre eigene währung etablieren sollten, dann sind die vorher verschwundenen (gestohlenen) 400 milliarden flüüsigen mittel immer noch da und würden mit der richtigen maßnahme der eliten-puppen als neue präsidentendarsteller auch sofort wieder ins land zurückfließen.. (amnesie)

Zumal ansonsten alle deren zurückgebliebenen immobilen werte erst einmal pro-forma konfiszieren könnte.

Zusätzlich könnten die griechen endlich als alleinbesitzer ohne lästige gläubiger an die hebung der vor ihrer küsten liegenden riesigen ölvorkommen gehen.

Wenn ich also die wahl zwischen den hoffnungslosen im grunde verarmten und vergreisenden windeln tragenden alten japanern in einem denkbar schlechten klimatischen umfeld und den lebneslustigen schlauen griechen und den immer sonnigen himmel hätte, was meint ihr, meine lieben freunde und hoffentlich gleichgesinnten, für was ich mich entscheiden würde?????
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.161.096 von Nannsen am 14.05.12 11:22:39http://www.grreporter.info/en/alexis_tsipras_%E2%80%93_prole…


Und falls sich doch jemand fragen sollte,wer ist das eigentlich, dieser -alexis sorbas alias tsipras????? Nun der junge hoffnungsvolle sprößling einer der reichsten familien griechenlands als momentaner proletenvertreter darsteller und retter griechenlands..... Schnalz...schauspielkunst vom feinsten.. (selbstverständlich in einem familieneigenen staatstheater)

The young hope of the extreme left Alexis Tsipras was elected leader of SYRIZA in 2008. Then, his opponent for the post was Fotis Kouvelis, who later separated from it and created his own political organization called Democratic Left. Tsipras won in the party elections with a convincing 70% of the votes. In the period before the crisis, the media promoted him as the symbol of youth and change. Young, with a pure political past and a diploma of engineer, he became synonymous with hope in the political life of Greece. This bright image of the left representative did not remain pure for long after a journalistic investigation by zougla.gr showed that the young star with communist beliefs together with his cousin is the owner of a private construction company. It was established mainly to be assigned government procurements, which, as is known, are the sweetest morsel in the dish of construction entrepreneurs in Greece, as it is known.
Es ist lächerlich, was da passiert. Es war ja klar das die, die das Rettungspaket verabschiedet haben und anschließend Neuwahlen ausgerufen haben, mit genau dem Szenario, was nun eingetroffen ist, gerechnet haben.

Die Griechen könne auch mit einer neuen Regierung nichts ändern. Wenn die den Euro wollen, dann müssen die sparen. Das Land würde ohne die Eu keinerlei Zahlungsverpflichtungen mehr schaffen.

19% sind nach einer aktuellen Umfrage bereit anders zu wählen, als bei der letzten Wahl.

Es hat noch nie einen Wechsel von einer starken Währung zu einer schwächeren gegeben..das werden die Griechen schon noch verstehen, wenn nichts im Land mehr funktioniert. Ein Land kann sich heutzutage auch nicht mehr ohne den internationalen Finanzmarkt refinanzieren. Die Griechen wissen nicht was sie tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.159.133 von MIRU am 13.05.12 18:41:54Wir sind es alle selbst schuld. Das ist zwar leicht gesagt. Aber es stimmt. Aber eine wirkliche Lösung hat keiner. :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.172.209 von SPLIT_VCK am 16.05.12 12:11:30Lösungen hätte ich schon parat. Geht aber nicht in unserer Demokratie sprich Parteiendiktatur mit Lobbyfilz und Co.

:D


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