Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Was heißt Outperform????? Danke im Voraus - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 21.07.00 12:24:21 von
    Nemaxus

    neuester Beitrag 21.07.00 14:20:59 von
    HFS
    Beiträge: 5
    ID: 192.087
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 3.409


    Beitrag schreiben Ansicht: 500 Beiträge pro Seite
    Avatar
    Nemaxus
    schrieb am 21.07.00 12:24:21
    Beitrag Nr. 1 (1.374.053)
    ???
    Avatar
    Buenavista
    schrieb am 21.07.00 12:28:35
    Beitrag Nr. 2 (1.374.106)
    Hi,

    outperform heißt, dass bestimmte Analysten ( meist Banken ) erwarten, dass sich eine Aktie besser entwickeln wird, als der Gesamtmarkt, in dem die Aktie gehandelt wird (to outperform, eng. besser performen, besser entwickeln).

    Gruß Buenavista
    Avatar
    kulmbach
    schrieb am 21.07.00 12:28:57
    Beitrag Nr. 3 (1.374.109)
    Out perform heißt Medigene???????
    Avatar
    Nemaxus
    schrieb am 21.07.00 12:36:32
    Beitrag Nr. 4 (1.374.220)
    @ Buenavista : Thanx a lot! Jetzt kann ich meinen Beitrag posten! ;-)
    Avatar
    HFS
    schrieb am 21.07.00 14:20:59
    Beitrag Nr. 5 (1.375.336)
    Wann Kaufen wirklich kaufen heißt:

    Bewertung; Verkaufen, Sell Market Underperformer

    Das heißt: Das Unternhemn hat miserable Zahlen vorgelegt. Die Aktie wird nach Meinung der Analysten mindestens 15 bis 20
    Prozent hinter der Entwicklung des Marktes zurückbleiben. Ein Kurseinbruch ist daher wahrscheinlich.
    ==> klare Verkaufsempfehlung; um weitere Verluste zu vermeiden, sollten sich die Anleger von der Aktie trennen.

    Bewertung: Reduzieren, Overvalued, Underperformer, Reduce, -

    Das heißt: die Unternehmenszahlen sind schlecht. Das weist auf eine negative Kursentwicklung hin. Wahrscheinlich wird sich die
    Aktie schlechter entwickeln als der Markt. Erwartete Verlustrate in sechs bis zwölf Monaten: fünf bis zehn Prozent
    ==> Verkauf überlegen; sicherheitshalber zumindestens einen Teil der Aktien abstoßen.

    Bewertung: Halten, Market perform,Neutral, Market Performer, Hold, 0

    Das heißt: Die Aktie wird sich im Einklang mit dem Markt oder einem Vergleichsindex entwickeln. Möglich ist eine Schwankung
    von plus/minus fünf Prozent. Zeitraum bis ein Jahr.
    ==> keine Kaufempfehlung; die Aktie gilt jedoch als solide. Wer das Papier bereits im Depot hat, sollte sich erst einmal nicht
    davon trennen.

    Bewertung: Aufstocken, Buy, Undervalued, Outperformer, Long-Term buy, Trading buy, Accumulate, +

    Das heißt: Die Aktie entwickelt sich nach Meinung der Analysten voraussichtlich besser als der Markt.Sie erwarten eine Kurs-
    steigerungsrate zwischne fünf und 15 Prozent. Zeitraum: Sechs Monate bis ein Jahr.
    ==> Kaufempfehlung; leider aber von Aktienanalysten sehr häufig benutzt.

    Bewertung: Kaufen, Strong buy, Market outperform, überdurchschnittlich, buy Recommended Stock, Recommended for
    Purchase List, ++

    Das heißt: Die AKtie wird sich nach Analystenmeinung deutlich besser als der Markt entwickeln. Die beste Beurteilung vergeben
    Analysten bei erwarteten Kurssteigerungen von zehn bis zwanzig Prozent in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten.
    ==> klare Kaufempfehlung


    Bank-Sprache

    Ist eine Aktie überdurchschnittlich, so glauben Anleger, sie sollten die Aktie kaufen. "Das stimmt nicht ganz", sagt Friedrich
    Schellmoser von der HypoVereinsbank. Seine Bank vergibt drei Noten: überdurchschnittlich, neutral und unterdurchschnittlich. Die
    Bewertung bezieht sich immer auf den Index, in dem sich die Aktie befindet. EM.TV wird am Neuer-Markt-Index, Telekom am
    Deutschen Aktienindex Dax gemessen. "Wenn wir allerdings erwarten, dass der Index um 20 Prozent fällt, die Aktie jedoch nur um
    10 Prozent", erklärt der Analyst, "dann bezeichnen wir die Aktie immer noch als überdurchschnittlich." Nur kaufen sollte sie dann
    keiner.

    "In der Regel gibt es fünf Stufen", erklärt Volker Braun, Analyst der Value Research, die Banken mit Analysen versorgt. Strong buy
    (unbedingt kaufen) vergeben die Spezialisten an Aktien, von denen sie eine Kursteigerung von mehr als 20 Prozent erwarten. Sind
    noch 10 Prozent möglich, lautet die Empfehlung buy (kaufen). "Zwischen 5 und 10 Prozent Kurspotential geben wir der Aktie ein
    halten", sagt Braun, "denn Anleger möchten ja mindestens die festverzinslichen Papiere schlagen." Alles unter 5 Prozent heißt sell
    (verkaufen), ab minus 10 Prozent strong sell (unbedingt verkaufen). Normalerweise gelten diese Empfehlungen für zwölf Monate,
    vereinzelt aber auch schon mal nur sechs Monate. So hält es beispielsweise die WestLB, deren Analysten mit drei
    Bewertungskriterien auskommen.

    Die Spezialisten der Landesbank unterscheiden zwischen Einschätzungen, die die Aktie im Vergleich zu einem Index oder zu
    einer Branche sehen, und Anlageempfehlungen, die das Unternehmen im Verhältnis zu einem internen Protfolio setzt. Im ersten
    Fall heißt es Outperformer, wenn der Kurs mehr als 10 Prozent besser sein sollte als der Index. Oder Underperformer, falls er mehr
    als 10 Prozent schlechter abschneiden wird als der Markt. Alle Einschätzungen dazwischen nennen die Spezialisten der WestLB
    Marketperformer. Die Anlageempfehlungen teilen die Analysten genauso ein. Nur heißen sie übergewichten, neutral und
    untergewichten.

    Vier Begriffe verwendet die DG-Bank. Empfehlen sie Anlegern, eine Aktie zu kaufen, dann stehen die Chancen gut, dass der Kurs
    der Aktie mehr als 15 Prozent gewinnt. Liegt das Kurspotential der Aktie zwischen 0 und 15 Prozent, sprechen die Analysten der
    DG-Bank von akkumulieren. Erwarten sie, dass sich ein Verlust zwischen 0 und 15 Prozent einstellt, sollten Anleger den Titel
    reduzieren. Und falls es schlimmer wird, sagen sie verkaufen.

    Die Deutsche Bank benutzt ebenfalls vier Begriffe, um das Spektrum zwischen Kauf und Verkauf abzudecken. Die Spezialisten
    orientieren sich am lokalen Index, das heißt für die Telekom-Aktie, dass sie mit dem Dax und nicht mit dem Europäischen
    Aktienindex Euro-Stoxx-50 verglichen wird. Glauben die Spezialisten, der Titel verliert mehr als 10 Prozent zum Vergleichs-Index,
    underperformed die Aktie. Marketperform bedeutet, die Kursentwicklung liegt zwischen minus und plus 10 Prozent. Besser als 10
    Prozent zum Index heißt buy. Sind die Analysten von einer Aktie überzeugt, können aber nicht sagen, ob 20 oder 40 Prozent
    möglich sind, sprechen sie von strong buy.

    Konkurrent Dresdner Kleinwort Benson hat fünf Empfehlungen. Erstens verkaufen, wenn die Aktie zum Vergleichsindex mehr als 10
    Prozent verliert. Zweitens reduzieren, wenn der Verlust zwischen 0 und 10 Prozent liegt. Drittens halten, wenn sich der Titel ähnlich
    wie der Index verhält. Viertens aufstocken, wenn die Chance besteht, zwischen 0 und 10 Prozent besser zu sein als der Index. Und
    fünftens kaufen, wenn die Analysten erwarten, dass der Kurs den Index um mehr als 10 Prozent schlägt.

    Volker Braun von der Value Research gibt noch einen Tip: Anleger müssen auch zwischen den Zeilen lesen. Eine Aktie, die von
    buy auf halten zurückgestuft wird, kann der Anleger eigentlich verkaufen. Entweder hat sie ihr Kursziel erreicht, oder sie ist
    schlechter als erwartet.




    Akkumulieren:

    Form der Einstufung einer Aktie durch Analysten von Banken und Brokerhäusern; hier: der Wert wird sich wie der Gesamtmarkt
    entwickeln (sogenannter Marktperformer).

    Underperformer / Underperform:

    Analysten bewerten Aktien eines Unternehmens als "Underperformer" oder "Market Underperformer", wenn sie davon ausgehen, daß die
    Kursentwicklung dieser Titel schlechter sein wird als die Entwicklung des Branchenindex

    Market Outperformer

    Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten
    Kursverlaufes der Aktie.
    "Market Outperformer" bedeutet dabei, daß die Kursentwicklung der Aktie nach
    Meinung der Analysten besser sein wird wie die des Gesamtmarktes. Da die
    Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur schwer ermittelt werden kann,
    bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen Aktienindex. In Deutschland ist
    dies in der Regel der Deutsche Aktienindex (DAX). Die Aktie wird sich daher
    voraussichtlich besser entwickeln als der DAX.


    Market Performer

    Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten
    Kursverlaufes der Aktie.
    "Market Performer" bedeutet dabei, daß die Kursentwicklung der Aktie nach
    Meinung der Analysten genauso gut sein wird wie die des Gesamtmarktes. Da
    die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur schwer ermittelt werden
    kann, bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen Aktienindex. In
    Deutschland ist dies in der Regel der Deutsche Aktienindex (DAX). Die Aktie wird
    sich daher in etwa so gut entwickeln als der DAX.

    Market Underperformer

    Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten
    Kursverlaufes der Aktie.
    "Market Underperformer" bedeutet dabei, daß die Kursentwicklung der Aktie
    nach Meinung der Analysten schlechter sein wird wie die des Gesamtmarktes.
    Da die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur schwer ermittelt werden
    kann, bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen Aktienindex. In
    Deutschland ist dies in der Regel der Deutsche Aktienindex (DAX). Die Aktie wird
    sich daher voraussichtlich schlechter entwickeln als der DAX.

    übergewichten

    Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten
    Kursverlaufes der Aktie.
    "Übergewichten" bedeutet dabei, das der Anteil der Aktie im Wertpapierportfolio
    des Anlegers größer sein sollte als der anderer Aktien. Die Kursentwicklung der
    Aktie wird daher nach Meinung der Analysten besser sein, wie die des
    Gesamtmarktes. Da die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur
    schwer ermittelt werden kann, bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen
    Aktienindex. In Deutschland ist dies in der Regel der Deutsche Aktienindex
    (DAX). Die Aktie wird sich daher voraussichtlich besser entwickeln als der DAX.

    untergewichten

    Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten
    Kursverlaufes der Aktie.
    "Untergewichten" bedeutet dabei, das der Anteil der Aktie im Wertpapierportfolio
    des Anlegers kleiner sein sollte, als der anderer Aktien. Die Kursentwicklung der
    Aktie wird daher nach Meinung der Analysten schlechter sein, wie die des
    Gesamtmarktes. Da die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur
    schwer ermittelt werden kann, bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen
    Aktienindex. In Deutschland ist dies in der Regel der Deutsche Aktienindex
    (DAX). Die Aktie wird sich daher voraussichtlich besser entwickeln als der DAX.