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Vossloh - Warum so optimistisch? - 500 Beiträge pro Seite


16.07.2002


Vossloh erwartet Ergebnissteigerung
von 1,74 € auf 3,40 € je Aktie


Bahntechnologie durch bedeutende Akquisition gestärkt/Nachhaltig hohes Ergebnisniveau


Der Vossloh AG ist bei ihrer Neuausrichtung zu einem Verkehrstechnologie-Unternehmen ein entscheidender Schritt gelungen. Durch den Abschluss eines Vertrags zum Erwerb von 100 % der französischen Cogifer-Gruppe kann sich Vossloh zusätzlich als Systemanbieter und Dienstleister für die Schieneninfrastruktur positionieren, der in der Lage ist, Weichentechnologie nach allen weltweit geltenden Standards sowie Wartung und Instandhaltung von Bahnnetzen anzubieten. Der Kaufpreis für Cogifer beträgt 296 Mio. €. Im Gegenzug trennt Vossloh sich von seinem rund 45 % hohen Anteil an der österreichischen VAE AG, den die voestalpine Bahnsysteme GmbH zum Preis von 140 Mio. Euro übernehmen wird. Um sein derzeitiges Portfolio bei den Schienenfahrzeugsystemen zu erweitern, verhandelt Vossloh darüber hinaus über die Akquisition eines Unternehmens, das sich auf elektrische Komplettausrüstungen für öffentliche Verkehrsmittel spezialisiert hat. Der Verkauf der Lichttechnik und die Realisierung dieser Transaktionen führen u.a. zu einer Verdoppelung des ursprünglich für 2002 geplanten Ergebnisses je Aktie von 1,74 € auf 3,40 € (2001: 1,20 €).

Die Cogifer-Gruppe, die für das laufende Geschäftsjahr mit rund 2.350 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 331 Mio. € und ein EBIT von 27,3 Mio. € erwartet, gliedert sich in das Weichenbau-Unternehmen Cogifer SA und in die Gleisbau-Gesellschaft Cogifer TF. Die beiden Unternehmen erzielen einen etwa gleich hohen Umsatz.

Das Produktspektrum von Cogifer SA umfasst neben Standardweichen und Straßenbahnweichen vor allem Hochgeschwindigkeitsweichensysteme. Darunter befinden sich auch Weichen, auf denen der TGV den Geschwindigkeits-Weltrekord mit 501 km/h erzielt hat. Das Unternehmen kann aber auch Referenzprojekte auf Hochgeschwindigkeitsstrecken der Deutschen Bahn nachweisen.

Bei der Cogifer TF steht neben dem reinen Gleisbau die Gleisinstandhaltung im Vordergrund, die derzeit rund drei Viertel des Umsatzes ausmacht. Cogifer TF ist Marktführer bei Gleisbau und -instandhaltung in Frankreich, Belgien und Luxemburg. Darüber hinaus ist das Unternehmen neben der SNCF führend bei Industriebahnen in Frankreich und erfolgreich im Projektgeschäft mit Gleisanlagen für Straßenbahnen bzw. Stadtbahnsysteme in Europa.

Der Verkauf der Lichttechnik und die Realisierung der angekündigten Transaktionen führen im Geschäftsjahr 2002 zu einem Umsatz von voraussichtlich 703 Mio. € gegenüber ursprünglich geplanten 914 Mio. €. Der Konzernüberschuss dürfte sich in 2002 von ursprünglich erwarteten 25,0 Mio. € auf 48,9 Mio. € nahezu verdoppeln. Dies gilt auch für das Ergebnis je Aktie, das sich von 1,74 € auf 3,40 € entwickeln sollte. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2001 (1,20 €) entspricht diese Entwicklung sogar fast einer Verdreifachung. In den kommenden Jahren soll ein vergleichbar hohes Ergebnis erreicht werden. Im Jahr 2004 will der Konzern dieses Ziel aus einem Umsatz von knapp 1 Mrd. € allein aus der heutigen Bahntechnologie in voller Höhe operativ erzielen. „Auf dem Ergebnisniveau von 3,40 € je Aktie soll dann die weitere Entwicklung aufbauen, von der wir uns noch einiges versprechen“, so Schuchmann.

Nach Abschluss der geplanten Transaktionen wird das Eigenkapital mit 278,6 Mio. € rund 35 % der Bilanzsumme repräsentieren und damit auf dem Niveau des Vorjahres liegen, obwohl die Anteile Dritter weitestgehend entfallen. Die Netto-Finanzschulden, die sich in der bisherigen Planung für 2002 auf 222,2 Mio. € beliefen, sollten sich auf rund 196,0 Mio. € verringern. Beim Net Gearing wird damit eine Verbesserung von rund 74 % in 2001 auf nunmehr etwa 70 % erwartet.

Schuchmann zog das Fazit: „Viele reden über Neuausrichtung – wir setzen sie zügig und wertsteigernd um. Mit der Veräußerung der Lichttechnik haben wir die angekündigte Konzentration auf Verkehrstechnologie erreicht. Die avisierte Reinvestition des Veräußerungserlöses in den Ausbau der margenstärkeren und wachstumsträchtigeren Verkehrstechnologie läuft. Das Ergebnis je Aktie verdoppelt sich nahezu gegenüber dem bisherigen Plan für 2002, das Net-Gearing verbessert sich, die Eigenkapitalquote bleibt trotz des Wegfalls von Minderheitenanteilen stabil. Hinzu kommt eine Verbesserung der Risikoposition durch weniger volatile Geschäftsfelder und durch das Erreichen von kritischen Größen in den einzelnen Geschäftsfeldern.“ Der Konzernchef ergänzte, dass an dem Ziel, für die gesamte Vossloh-Gruppe bis 2004 eine Umsatzgrößenordnung von etwa 2 Mrd. € zu erreichen, festgehalten werde: „Sie können also in den kommenden beiden Jahren von weiteren wesentlichen Transaktionen ausgehen!


Werdohl/Düsseldorf, den 16. Juli 2002

Für eventuelle Rückfragen:
Andreas Bunse, Vossloh AG, Tel. 0 23 92-5 22 49
www.vossloh.com
Wenn ich das richtig sehe, tauscht Vossloh also eine Minderheitsbeteiligung gegen eine Vollkonsolidierte Beteiligung. Da wundert es nicht, dass das Ergebnis pro Aktie plötzlich besser aussieht ....wurde denn VAE vorher anteilsmässig konsolidiert ?

Memy
Hallo memyselfandi,

in der Empfehlung von Bankhaus Lampe habe ich die Antwort auf deine Frage fett hervorgehoben.

ciao
panta rhei

17.07.2002
Vossloh Outperformer
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie der Vossloh AG (WKN 766710) von Marktperformer auf Outperformer hoch.

Vossloh komme dem Ziel der Neuausrichtung des Konzerns zu einem Verkehrstechnikkonzern ein weiteres Stück näher. Wie jetzt habe mitgeteilt werden können, werde Vossloh die elsässische Cogifer-Gruppe zu 100% übernehmen und sich gleichzeitig von den Anteilen an der VAE AG (ca. 45%) trennen.

Trotz der wenigen Wettbewerber sollte es aufgrund des zeitgleichen Verkaufs zu keinen kartellrechtlichen Problemen kommen. Der Kaufpreis für die Franzosen werde sich dabei auf 296 Mio. Euro belaufen. Gleichzeitig werde der Verkauf der VAE-Anteile etwa 140 Mio. Euro in die Kasse bringen. Somit habe die bereits vor wenigen Wochen avisierte Verwendung des Lichttechnik-Erlöses sehr zeitnah neu investiert werden können.

Planmäßig solle die VAE nur noch bis Ende August in den Büchern von Vossloh stehen. Demgegenüber sei geplant, Cogifer bereits ab 1.9.2002 voll im Konzern zu konsolidieren. Die Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr sähen nun eine Umsatzhöhe von guten 700 Mio. Euro sowie ein EBIT von etwa 81 Mio. Euro vor.

Inklusive Veräußerungsertrag VAE sowie einem außerordentlichen Ergebnis durch den Lichttechnik-Verkauf plane die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von fast 50 Mio. Euro bzw. ein Ergebnis je Aktie von 3,40 Euro. Dies liege fast doppelt so hoch, wie von der Gesellschaft ursprünglich zu Jahresanfang auf Status Quo-Basis geplant bzw. von den Analysten nach dem Verkauf der Lichttechnik-Sparte prognostiziert. Einer der Hauptgründe für diese Ergebnisprognose liege hier jedoch darin, dass der VAE-Umsatz zwar zu 100% konsolidiert worden sei, der Jahresüberschuss jedoch lediglich zu 45% anteilsmäßig habe mit einbezogen werden können.

Weiterhin berichte das Management darüber, zur Zeit in Verhandlungen mit einem Unternehmen zu stehen, dass sich im Bereich der elektrischen Komplettausrüstung für öffentliche Verkehrsmittel spezialisiert habe. Nähere Angaben habe das Management aufgrund der derzeitigen Aktivitäten nicht machen wollen.

Zudem habe Vossloh in der letzten Woche im Bereich der Diesellokomotiven einen Großauftrag über zunächst 59 Loks im Wert von fast 100 Mio. Euro von der Schweizer Bundesbahn gewinnen können. Des weiteren bestehe noch eine Option über zusätzliche 37 Fahrzeuge sowie eine Nachrüstoption für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Schweizer Nachbarländer.

Die nun verkündete Akquisition komme für die Analysten nicht überraschend, da das Management bereits auf der Hauptversammlung im Juni avisiert habe, dass man in konkreten Verhandlungen mit potentiellen Übernahmekandidaten stehe. Die Analysten gingen davon aus, dass die nun angekündigte Übernahme im Bereich der Schienenfahrzeugsysteme wiederum sehr zeitnah erfolgen könne und würden in den nächsten Monaten hier positiven News-flow erwarten.

Auch diesmal habe das Management wieder bestätigt, bis 2004 den Konzernumsatz auf ca. 2 Mrd. Euro zu steigern. Mit der jetzt getätigten Akquisition werde man operativ bis zu diesem Zeitpunkt etwa eine Mrd. Euro erwirtschaften können, so dass in den nächsten 2 Jahren eine weitere Mrd. Euro hinzu gekauft werden müsse, was die Analysten insgesamt als ehrgeizig, jedoch durchaus realistisch ansehen würden. Der durch die Übernahme der Cogifer in Aussicht gestellte Sprung beim Jahresergebnis sollte ihres Erachtens die Aktie in den nächsten Wochen positiv beeinflussen.

Auf Basis eines bereinigten 2002er Gewinns je Aktie von knapp über 3 Euro sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe deutliches Kurspotential für den Wert und stufen die Vossloh-Aktie von derzeit Marktperformer auf Outperformer herauf, wenngleich sie sehen, dass das derzeitige Marktumfeld insgesamt recht schwierig ist. Das Kursziel erhöhe man aufgrund der nun vollzogenen Entwicklung und den positiven Aussichten wiederum leicht von 26 auf 28 Euro.
hmmmm, dann sind also in den 3,40 Euro Gewinn auch die realisierten Gewinne aus beiden Verkäufen enthalten. Ob sich die Bereinigung bei den Lampe`s darauf bezieht ?

Ansonsten hat man mit einem Preis des 10fachen EBITs auch nicht ganz günstig eingekauft.

Na ja mal schauen, wenigstens kommt kurzfristig ein wenig Bewegung in den Laden....
29.07.2002
Vossloh übergewichten
Independent Research

Die Analysten von Independent Research bewerten die Aktie der Vossloh AG (WKN 766710) mit "übergewichten".

Die präsentierten Halbjahreszahlen hätten bei Umsatz und EBIT die Erwartungen der Analysten erfüllt (jeweils noch inkl. Lichttechnik). Der Konzernüberschuss, u.a. durch ao. Effekte nach dem Verkauf der Lichttechnik (5,9 Mio. Euro) sei jedoch höher als von den Analysten geschätzt. So seien 13,1 Mio. Euro erreicht worden, die Analysten hätten, unter Berücksichtigung Sondereffekte Lichttechnik, nur 10,6 Mio. Euro erwartet

Der optisch hohe Konzerüberschuss sei jedoch im Verhältnis zum Vorjahr zu relativieren. Im Vorjahreszeitraum sei ein Konzernüberschuss von 12,0 Mio. Euro erzielt worden, im 1.Halbjahr 2002 von 13,1 Mio. Euro - inklusive der 5,9 Mio. Euro Sondereffekte im Zuge des Verkaufs der Lichttechniksparte. Rechne man diese heraus, ergäbe sich ein Konzernüberschuss von 7,2 Mio. Euro, der deutlich unter Vorjahr liege..

Die positiven Ertragseffekte durch die jüngsten Erwerbungen und der vermiedene Verlustbeitrag durch die Lichttechnik könnten sich erst im 2. Halbjahr in den Zahlen positiv auswirken. Vossloh habe im Zuge des Kaufes der Cogifer- Gruppe die Jahresplanung konkretisiert. Insgesamt sei festzuhalten, dass der Umbau von Vossloh in nicht erwarteter Geschwindigkeit voran gehe. Das Unternehmen habe sich gezielt auf die Aktivitäten im wachstumsstarken und höhermargigen Bereich der Verkehrstechnik konzentrieren wollen - diesem Ziel sei der Konzern mit der vollständigen Übernahme der Cogifer-Gruppe einen Schritt näher gekommen.

Das Analystenteam hätte nicht erwartet, dass Vossloh es in so kurzer Zeit gelinge, den Konzern deutlich zu repositionieren. Die Firma habe zuletzt eine Umsatzplanung für dieses Jahr von 703 Mio. Euro bei einem erwarteten EPS von 3,40 Euro angegeben. Vossloh sei auf Basis der aktuellen Werte mit einem KGV 2003 von unter 7 attraktiv bewertet.

Die Analysten von Independent Research empfehlen die Vossloh-Aktie überzugewichten.
Hi,

".....Derzeit verhandelt der Konzern über den Erwerb eines Unternehmens, das elektrische Komplettausrüstungen für öffentliche Verkehrsmittel liefert...."

hat Jemand die Spur einer Idee, wer resp. was das sein könnte?
Mir fällt in der Branche nur Schaltbau ein, halte das aber für wenig wahrscheinlich.

mfg

Fanny
aus der aktuellen Capital-Depesche


Vossloh (WKN766710, Kurs 24 Euro) ging bereits 1990 an den Kapitalmarkt. Seit dieser Zeit kam es zu kräftigem Wachstum und einem radikalen Umbau innerhalb des Konzerns. Jüngstes Beispiel: Das Management verkaufte im Mai die wenig rentable Lichttechniksparte an die japanische Matsushita Electric. Dies spülte rund 66 Mio. Euro in die Kasse und senkte zudem den Schuldenstand um rund 106 Mio. Euro. Nun konzentriert sich das M-Dax-Unternehmen ausschließlich auf den Bereich Eisenbahn- und Verkehrstechnik. Dies beweist auch der kürzlich erfolgte Kauf des weltweit zweitgrößten Weichenherstellers, der französischen Cogifer. Zudem steht im laufenden Quartal der Kauf eines Spezialisten für elektronische Komplettausstattungen von öffentlichen Verkehrsmitteln bevor. Die Zahlen des ersten Halbjahres können sich sehen lassen: Der Umsatz stieg um 7 % auf 305 Mio. Euro und das Ebit wuchs um 29% auf 22,2 Mio. Euro. Im laufenden Jahr strebt das Management einen Gewinn pro Aktie von 3,40 Euro (Vorjahr: 1,20 Euro) an. Damit ist Vossloh mit einem extrem niedrigen 2002er KGV von 7 bewertet. Wir empfehlen Käufe im Bereich des aktuellen Kursniveaus. Den Stopp platzieren Anleger bei 20 Euro.

Gruß Agio
Hallo Fanny,

natürlich beschäftigt mich die Frage, aber ich weiß ja selbst nichts. Ich habe mir sogar die Mühe gemacht und bei Vossloh konkret nach Schaltbau angefragt - doch die mauern was das Zeug hält. Passen würde das schon, zumal Schaltbau auf Dauer Teile seiner Beteiligungen abverkaufen muss um die Liquidität in den Griff zu bekommen - dies wurde auch von Schaltbau nie bestritten. Da Schaltbau derzeit keine Kapitalerhöhung durchführen kann, spricht alles für einen Beteiligungsverkauf.

Gruß Agio
Bahn rechnet mit Hochwasser-Schaden in dreistelliger Mio. Höhe
Die Deutsche Bahn ist wohl das durch das Hochwasser in Ostdeutschland am meisten betroffene Unternehmen. Am Wochenende sprach Bahn-Chef Mehdorn von einem Schaden in Höhe von rund 500 Mio. Euro. Zwischenzeitlich soll dieser sogar noch höher liegen.

Die Bahn überlegt deshalb, einige der beschädigten Strecken nicht wieder aufzubauen, sondern still zu legen. Einzelheiten sind hierzu allerdings noch nicht bekannt.

Mehdorn rechnet zudem damit, dass der Wiederaufbau mindestens ein Jahr dauern wird. Die Normalität wird sogar erst wieder in rund 18 Monaten eintreten.

Hallo memyselfandi007,
Die "Hochwasser-Euphorie" ist eine so ungewohnt positive Börsenstimmung, der ich nicht recht traue, dass ich ebenfalls überlege, Gewinne mitzunehmen.

ciao
panta rhei
Rücksetzer sind bei Vossloh normal - Hauptsache der Trend ist intakt! Es mag vielleicht noch 2 oder 4 Anläufe geben, aber irgendwann bekommt man Vossloh nicht mehr unter 25 Euro und das auf lange Zeit!

Gruß Agio
aus einem anderen Thread:

"Vossloh dürfte
erheblich von der Reparatur des Schienennetzes der
Deutschen Banhn profitieren", sagte Klaus Kränzle,
der für die Bremer Sparkasse die Verkehrstechnikbranche
analysiert.

Kränzle empfiehlt die Aktie zum Kauf und verweist auf die
sehr moderate Bewertung des Titels an der Börse. Die
Deutsche Bahn, die zu den am schlimmsten von der Flut
betroffenen Unternehmen zählt, rechnet nach den Angaben
eines Sprechers mit Schäden im hohen dreistelligen
Millionenbereich.
Vossloh: Konzernüberschuss nach neun Monaten drastisch gesteigert
Die Vossloh AG meldete am Montag, dass sie in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 ohne die zwischenzeitlich veräußerte Sparte Lichttechnik eine Umsatzsteigerung um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 492,4 Mio. Euro erzielt hat.


Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte von 24,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 49,9 Mio. Euro verdoppelt werden. Der Konzernüberschuss belief sich auf 38,9 Mio. Euro nach 8,5 Mio. Euro im Vorjahr, was einem Ergebnis pro Aktie von 2,86 Euro nach 0,59 Euro entspricht.


Für das laufende Gesamtjahr 2003 erwartet das Unternehmen bei einem Umsatz von rund 700 Mio. Euro einen Konzernüberschuss von rund 50 Mio. Euro und damit ein Ergebnis pro Aktie von 3,47 Euro.
zur Info: die Zahlen von Vossloh wurden sowohl auf der HV als auch im Rahmen einer Veranstaltung von Bankhaus Lampe en detail und gut nachvollziehbar erläutert - beides nachzulesen in den jeweiligen Berichten von GSC Research.

In Kurzfassung: der "außerordentliche" Anteil macht nur einen deutlich untergeordneten Teil des Zuwachses aus, die künftigen Erträge sollen auch ohne solche "außerordentliche Gewinne" genauso hoch bzw. sogar höher liegen.

Gruß Matthias
Zur Vorbereitung einer großen Kapitalerhöhung braucht man gute Kurse, was wiederum einen guten Gewinnausweis voraussetzt. Letzteres erfordert aber nicht unbedingt ein gutes operatives Ergebnis, es genügt bereits ein kreativer Bilanzgestalter sowie ein stets optimistischer VV und Leute, die unkritisch darüber berichten und meist in Banken arbeiten. Besonders die zuletzt genannte Gruppe hat dann auch ein Intresse an der zuerst genannten Maßnahme.

CU, goldmine
@goldmine: grundsätzlich richtig - allerdings sehe ich diese Punkte bei Vossloh als nicht gegeben an.

Ein Tipp: besorg Dir mal die Unterlagen zur Übernahme Cogifer sowie dem Verkauf der VAE und studiere die gründlich - da kann ich nur zur unternehmerischen Leistung dieses Deals gratulieren.

Gruß Matthias

P.S.: für die, die mich nicht kennen - ich gehöre nicht der Gruppe der Banken an, die Interesse an einem hohen Kurs haben ;-)
@pantarhei

Klar, Aussage des VV. Der ist leicht größenwahnsinnig, was dazu führt, daß er seine Ziele meist stark verfehlt.

Um die anvisierten 2 Mrd Umsatz zu erreichen, soll weiter kräftig akquiriert werden. Dazu soll das Kapital stark erhöht werden.

CU, goldmine
@goldmine: zwei kurze Fragen:

a) Quelle der geplanten Kapitalmaßnahmen? - habe von einer geplanten KE noch nirgends was gehört, weder auf den letzten HV`s noch im Rahmen der Präsentation bei der Lampebank

b) wann wurden welche Ziele verfehlt? - auch daran kann ich mich nicht entsinnen, habe Vossloh aber auch nicht so intensiv beobachtet.

Danke.

Gruß Matthias
Quelle habe ich nicht parat, war aber ein Interview mit VV Schuchmann. Ziel ist 2 Mrd Umsatz, der durch Akquisitionen erreicht werden soll. Das ist fast eine Verdreifachung.

Da ich V. seit Börsengang verfolge, erlaube ich mir die wechselhaften Ergebnisse so zu bewerten. Wer es nachvollziehen will, lese den Pressespiegel der letzten 10 Jahre und entspr. Geschäftsberichte.

CU, goldmine
@Goldmine,

in der Regel halte ich auch relativ wenig von Unternehmen, die nur durch (fremdfinazierte) Akquistionen stark wachsen. Hier sehe ich das (noch) nicht so kritisch. Wieso ?

Zum einen wurde ja Umsatz abgegeben, eine Entscheidung die in der Regel auch nicht so ohne weiteres von Vorständen gemacht wird. Wenn der VV grössenwahnsinnig wäre, hätte er das nicht gemacht.

Zum anderen sind die bisherigen Akquisitionen Investitionen im Kerngeschäft und im benachbarten Ausland (also nicht USA o.ä.), d.h. die Integration und Kontrolle sollte eigentlich möglich sein.

Sollte der Kurs also im Vorfeld einer sinnvollen Kapitalmaßnahme durch gute Ergebnisse in die Höhe getrieben werden, hätte ich prinzipiell auch nichts dagegen.

MMI
@Goldmine

Deine Skepsis erscheint mir berechtigt. Eine agressive Aquisitionsstrategie ist selten erfolgreich gewesen. Immerhin handelt Vossloh damit eher antizyklisch.
Deine Argumentation stützt die Erwartung eines positiven News Flow in den nächsten Monaten.

ciao
panta rhei
Das Nebenwerte Journal äußert ebenfalls die Erwartung, dass die Expansion durch eine Kapitalerhöhung finanziert werden soll.
Dafür spricht auch die aktuelle Veranstaltung von Roadshows.

ciao
panta rhei
Appell an „guten Willen“ der Auftragnehmer


Bahn bedrängt Lieferanten


Von Eberhard Krummheuer, Handelsblatt


Die Bahn verschickt blaue Briefe an ausgewählte Lieferanten. Sie sollen zehn Prozent ihrer Umsätze, die sie in diesem Jahr mit Bahnaufträgen erzielt haben, als einmaligen Sanierungsbeitrag zurückzahlen – „freiwillig“.





DÜSSELDORF. Die Deutsche Bahn AG hat 330 kleinere Bahn-Lieferanten per Brief aufgefordert, angesichts der „schwierigen wirtschaftlichen Lage“ der Bahn einen „außerordentlichen einmaligen Sanierungsbeitrag“ zu leisten. Der Brief ist Teil eines Sparprogramms, mit dem die Bahn, mit einem Bestellvolumen von rund 10 Mrd. Euro pro Jahr einer der größten Auftraggeber der deutschen Wirtschaft, im Einkauf künftig massiv Geld sparen will.

Mit einem internen „Fokusprojekt“ mit dem nicht ganz deutlichen Titel „Erschließung Einkaufspotenziale“ plant die Bahn, von 2001 bis 2005 bei Lieferung und Leistung insgesamt 1,9 Mrd. Euro einsparen.

Nein, die Bahn habe keinesfalls versucht, Druck auf ihre Lieferanten auszuüben, kommentiert Bahn-Einkaufschef Stefan Garber die ungewöhnliche Massensendung seines Unternehmens. Die Bahn hat ihre Lieferanten in dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, aufgefordert, 10 % ihrer Umsätze, die sie im laufenden Jahr mit der Bahn gemacht haben, auf ein in dem Brief genanntes Konto zu überweisen. „Wir hoffen in der momentanen Situation auf ihr Entgegenkommen und bauen damit gemeinsam mit ihnen auf eine langfristige Kundenbeziehung“, heißt es weiter.
„Einen außerordentlichen Vorgang“ nannte Michael Clausecker, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), die Aktion des Bahn-Einkaufs eher zurückhaltend. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unternehmen bereit sein werden, einen derartigen unmittelbaren Sanierungsbeitrag für ihren Kunden zu leisten.“ Schließlich habe es in der Branche, die auf ihrem Restrukturierungsweg in den letzten Jahren von schweren Krisen gebeutelt worden sei, nicht einen einzigen Fall gegeben, bei dem man umgekehrt den Kunden Bahn um direkte Hilfe gebeten hätte. Und das nicht einmal dann, wenn die Unternehmen vor der Pleite gestanden hätten.

Kritik wies Bahn-Einkaufschef Garber zurück. Das Unternehmen sei bei dieser Aktion ausschließlich auf den „good will“ seiner Auftragnehmer angewiesen, sagte er dem Handelsblatt. „Wir haben uns angeschaut, wie das andere Firmen machen: Die haben ihren Lieferanten geschrieben und dann einfach bei den nächsten Rechnungen gekürzt, wenn sie nichts gehört haben. Das ist rechtlich unzulässig und nicht unser Stil.“ Auch die Einschätzung, die Bahn übe mit ihrer Marktmacht Druck auf die Zulieferer aus, wollte Garber nicht gelten lassen. Da sei das Staatsunternehmen ein „relativ zahnloser Tiger“. Der überwiegende Teil der Aufträge werde in öffentlichen Verfahren vergeben und sei durch die Vergabe-Kammern der Länder nachprüfbar. Sachfremde Erwägungen hätten da – weder positiv noch negativ – überhaupt keine Chance, meinte Garber.

Auf die Briefe, die die Bahn an ausgewählte Lieferanten mit Aufträgen zwischen 250 000 und 4 Mill. Euro im Jahr verschickt hatte, bekam sie bisher nur wenig Reaktion. Lediglich 2 % der Adressaten hätten Bereitschaft zur Rückzahlung signalisiert, 10 % wollten mit den Bahn-Einkäufern immerhin diskutieren.

Kernpunkt des Einkaufssparprogramms ist aber Garber zufolge nicht die Briefaktion. Vielmehr will die Bahn bei allen großen Auftragnehmern die Beschaffungskosten durchforsten und senken. Dafür gebe es reichlich Potenziale, insbesondere bei der Technik. Das beste Beispiel des Bahn-Einkaufschefs: Künftig will die Bahn für ihre Loks serienmäßige Lkw-Scheibenwischer ordern. Da seien Einsparungen bis zu 80 % möglich.
14.11.2002 - 18:00 Uhr
Bahn: Fordern kein Geld von Lieferanten als Sanierungsbeitrag
Berlin (vwd) - Die Deutsche Bahn AG, Berlin, hat nach eigenen Angaben von ihren Lieferanten kein Geld zur Sanierung des Unternehmens zurückgefordert Es liege dem Unternehmen fern, seine Lieferanten rückwirkend mit irgendwelchen Sanierungsbeiträgen zu belasten, sagte ein Bahn-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage von vwd. Er räumte allerdings ein, dass ein vom Kartellamt bemängeltes Schreiben an die Zulieferer "missverständliche Formulierungen" enthalten habe. Es habe sich um eine vorläufige Version des Schreibens gehandelt, die irrtümlich verschickt worden sei.

Gleichwohl müsse in den kommenden Jahren weiter an der Realisierung von Einsparpotenzialen bei der Beschaffung gearbeitet werden, um den Sanierungsprozess weiter voranzutreiben, erklärte das Unternehmen darüber hinaus in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung. Dies werde allerdings in enger Zusammenarbeit und Einzelverhandlungen mit den jeweiligen Lieferanten erfolgen.

Am Nachmittag hatte das Bundeskartellamt "erhebliche" Bedenken gegen den sogenannten "Sanierungsbeitrag" geäußert. Die Wettbewerbshüter hatten die Bahn aufgefordert, zu dem Sachverhalt Stellung zu nehmen und die Einforderung umgehend zu unterlassen. Presseberichten zufolge hatte die Bahn 330 kleinere Lieferanten unter Hinweis auf "eine langfristige Kundenbeziehung" dazu aufgefordert, bis zum 18. November zehn Prozent ihrer Umsätze im Jahr 2002 auf ein in dem Schreiben genanntes Konto zu überweisen.

Der Bundesgerichtshof habe in einem vergleichbaren Fall erst kürzlich bestätigt, dass es sich bei rückwirkenden Konditionenforderungen eines marktmächtigen Nachfragers gegenüber seinen Lieferanten um eine unzulässige Vorzugsbedingung handele, erklärte Kartellamtspräsident Ulf Böge. Dies stelle einen Verstoß gegen das Kartellverbot dar. +++ Stephan Kosch/Andreas Kißler
vwd/14.11.2002/sk/ak/rio
Was bleibt, ist natürlich immer die Abhängigkeit, wenn man einen sehr großen Kunden hat.

Weiss eigentlich jmd. wievel Prozent des Vossloh Geschäftes mit der Deutschen Bahn gemacht wird ?

MMI

Anmerkung: Auch die Kommunen werden vmtl., ein bischen kürzer treten müssen ... arrrrg:cry:
Diese Empfehlung enthält einige interessante Informationen aus einem Interview:
03.12.2002
Vossloh übergewichten
Frankf. Finance Newsletter

Die Experten von "Frankfurter Finance Newsletter" stufen die Aktie der Vossloh AG (WKN 766710) mit "übergewichten" ein.

Die Vossloh AG sie Deutschlands bedeutendster Technologiekonzern im Segment Eisenbahntechnologie und Gleise. Das Unternehmen sei heute untergliedert in die Einzelabteilungen Gleis mit den zwei Geschäftseinheiten Schienenbefestigungen und Weichen, Schienenfahrzeuge & Instandhaltung mit den drei Geschäftseinheiten Lokomotiven, Maschinenbau und Fahrzeuginstandhaltung sowie Systemtechnik mit den drei Geschäftseinheiten Betriebsleittechnik, Fahrgastinformationssysteme und Planungssysteme.

Weltweit liefere Vossloh in 65 Länder Gleissysteme. Der Schwerpunkt der Geschäftsausweitung werde in Osteuropa, Russland und Fernost gesehen. Für das Geschäftsfeld Gleis werde im Jahr 2004 ein Umsatz von 0,5 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge von über 15% erwartet. Der Geschäftsbereich Schienenfahrzeuge & Instandhaltung setze auf ein starkes Wachstum bei deutlichen Renditesteigerungen und ansteigenden Investitionen. Der Plan für das Jahr 2004 sehe einen Umsatz von etwa 0,5 Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von mehr als 7% vor. Als Folge einer stärkeren Internationalisierung, eines erweiterten Dienstleistungsgeschäfts und der Hebung von Ertragspotenzialen durch Einstieg in neue Marktsegmente strebe die Sparte Systemtechnik für das Jahr 2004 einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge von deutlich über 10% an. Der im vorigen Jahr vorgenommene Verkauf der Lichttechniksparte habe dem Unternehmen viel Geld eingebracht, was zu weiterer expansiver Ausdehnung genutzt werde.

Die Vossloh AG sei nach Experten-Überzeugung ein Unternehmen mit weiterhin hohem Wachstumspotenzial. Der bedeutendste europäische Zulieferer im Segment Bahntechnologie werde auch in den nächsten Jahren eine kontinuierliche Wachstumsstrategie verfolgen und weiter in ausländischen Märkten expandieren. Dies sagte Vorstandschef Burkhard Schuchmann in einem Interview mit dem "Frankfurter Finance Newsletter" (VÖ 22.11.2002). Das Wachstum im deutschen Eisenbahnsegment stufe Schuchmann nur noch als moderat ein. Das Konzernwachstum werde in Zukunft verstärkt von Erfolgen aus den Auslandsgeschäften geprägt sein. Der Bahnsektor sei nach Schuchmanns Worten weitgehend konjunkturresistent. Insgesamt wolle man bei Vossloh an der Taktik festhalten, sich auf die Marktführerschaft in Spezialsegmenten zu beschränken, weil man mit Großkonzernen wie Bombardier oder Siemens in der Breite nicht mithalten könne. Als Zielvorgabe des Gewinns pro Aktie für das nächste Jahr habe Schuchmann 3,50 Euro genannt. Dies sei "realistisch". Nach Meinung der Experten scheine dies ebenfalls keineswegs utopisch.

Bereits für das laufende Geschäftsjahr 2002 sei die 3,47 beinahe eine gesicherte Zahl, so dass Schuchmanns Prognose bei anhaltend günstigem Geschäftsverlauf durchaus erreichbar sein könne. Der Vossloh-Konzern (ohne Lichttechnik) habe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 einen Umsatz in Höhe von 492,4 Mio. Euro erzielt. Er habe damit um fast 8% über dem vergleichbaren Umsatz des Vorjahres gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) habe sich mit 49,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (24,9 Mio. Euro) verdoppelt.

Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass im Ergebnis auch Erträge aus der Entkonsolidierung der VAE-Gruppe sowie die mit den Transaktionen diesen Jahres insgesamt verbundene Kosten- und Risikovorsorge enthalten seien. Bereinigt um diesen Effekt ergebe sich eine Steigerung des EBIT um fast 38% von 24,9 Mio. Euro auf 34,4 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss per 30. September 2002 habe sich auf 38,9 Mio. Euro gegenüber 8,5 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum belaufen. Hieraus ergebe sich eine Steigerung des Ergebnisses pro Aktie von 0,59 Euro auf 2,86 Euro (Januar bis September).

Die aktuelle Ankündigung von Siemens, sich stärker im Bahntechnologiebereich zu engagieren, könnte den Wettbewerbsdruck auf Vossloh erhöhen. Dennoch scheine der Konzern auch für solche Fälle gut aufgestellt zu sein. Möglich sei langfristig durchaus eine Übernahme durch Siemens oder Bombardier, was den Kurs in die Höhe treiben könnte.

Die Vossloh Aktie ist gerade nach den Ausführungen des Unternehmenschefs ein klarer Kauf und die Experten von "Frankfurter Finance Newsletter" stufen sie als "übergewichten" ein. Das Kursziel auf Einjahressicht liege bei 28 Euro.
09.12.2002 - 09:02 Uhr
Vossloh liefert Loks an Locomotion Capital
Werdahl (vwd) - Die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT), hat einen Lieferauftrag für 17 neue Diesellokomotiven aus drei verschiedenen Baureihen von der Locomotion Capital NV/SA, Antwerpen, erhalten. Darüber hinaus habe sich Locomotion Capital eine Option über weitere 57 Loks gesichert. Der Gesamtwert belaufe sich auf mehr als 130 Mio EUR, teilte Vossloh am Montag mit. Ein Großteil der Option soll bereits im kommenden Jahr eingelöst werden. Locomotion Capital gilt als größter Vermieter von Lokomotiven auf dem europäischen Kontinent.
vwd/12/9.12.2002/sa/bb
DGAP-Ad hoc: Vossloh AG
Vossloh kündigt deutliche Dividendenerhöhung an Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Vossloh kündigt deutliche Dividendenerhöhung an Der Vossloh-Konzern erwartet für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2002 bei einem Umsatz von rund 725 Millionen Euro ein EBIT von knapp 77 Millionen Euro (Vorjahr 60 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss wird bei 50,4 Millionen Euro (Vorjahr 17,2 Millionen Euro) liegen. In diesem höchsten Ergebnis in der 130jährigen Vossloh-Geschichte sind Sondererträge aus Transaktionen von rund 28 Millionen Euro enthalten. Das Unternehmen kündigte heute in Frankfurt a.M. eine Dividendenerhöhung "im deutlich zweistelligen Prozentbereich" an. Für das Geschäftsjahr 2001 wurden 0,75 Euro je Aktie ausgeschüttet. Mit der deutlichen Erhöhung will Vossloh zum Ausdruck bringen, dass das jetzt erzielte Ergebnisniveau mit steigender Tendenz auch für die kommenden Jahre eingeplant ist. Der Konzernüberschuss von 50,4 Millionen Euro entspricht einem Ergebnis je dividendenberechtigter Aktie von 3,71 Euro und damit einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr (1,20 Euro). Für 2003 rechnet Vossloh mit einer Umsatzerhöhung von mehr als 20 % auf gut 870 Millionen Euro. Das EBIT sollte bei knapp 95 Millionen Euro liegen, allerdings noch positiv beeinflusst durch Sondererträge aus Transaktionen in Höhe von gut 13 Millionen Euro. Trotz deutlich höherer Steuern rechnet der Konzern mit einem Wachstum von 3 % auf knapp 52 Millionen Euro. In 2004 soll ein weiterer Gewinnanstieg um 1,5 % erzielt werden, dann wieder ausschließlich aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet. Für 2005 wird ein Ergebnissprung von gut 10 % geplant und ein Ergebnis pro Aktie von deutlich mehr als 4 Euro erwartet. Vossloh AG - Der Vorstand Werdohl, den 10. Dezember 2002 Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 10.12.2002
Vorfahrt für Vossloh

Börsen-Zeitung, 11.12.2002

Ein M & A-Haus will Burkhard Schuchmann denn doch nicht leiten. Dabei hat der Vossloh-Vorstandschef den Konzern in diesem Jahr einer Transformation unterzogen, die im MDax ihresgleichen sucht. Der Manager hat ein Transaktionsvolumen von über 600 Mill. Euro bewegt. Das ist fast ein Jahresumsatz und knapp das Doppelte der Börsenkapitalisierung - und zwar je zur Hälfte mittels Desinvestitionen und Akquisitionen. Herausgekommen ist ein lupenreiner Verkehrstechnikanbieter, der sich auf Nischen konzentriert, die große Projektentwickler wie Bombardier oder Siemens unbeachtet lassen. Die Metamorphose zahlt sich aus. So sollen die Aktionäre - darunter die Familie, Deutscher Herold und Allianz - mit einer Dividendenerhöhung profitieren. Die Eigenkapitalrendite liegt bei stolzen 26 %, und die Verzinsung des eingesetzten Kapitals nähert sich der Zielmarke von 15 %. Die Wachstumsstory ist also intakt und noch längst nicht zu Ende, denkt man an die Nachholbedürfnisse in Schienentechnik und Infrastruktur besonders in Ost- und Südeuropa. Die Aktie haben die Ausschläge im operativen Geschäft indes kalt gelassen. Nachdem der Titel im Vorjahr um 50 % zugelegt hatte, kommt er 2002 bisher plus/minus null heraus, während der Index knapp 30 % nachgab. Da wäre es schon schade, wenn Vossloh im Zuge der Reduzierung von 70 auf 50 Werte aus dem MDax flöge.
Schitte!(Tschuldigung),

jetzt bin ich rausgekickt worden unter 23.20 (XETRA). Und es sah doch letzte Woche noch so gut aus! Ich dachte der Wert legt bis Ende des Jahres noch etwas zu, aber ohne diesen Einbruch.
:(
Vossloh erhält Aufträge im Gesamtvolumen von über 90 Mio EUR
Düsseldorf (vwd) - Die zur Vossloh AG, Werdohl, gehörende Kiepe Elektrik GmbH hat drei Aufträge im Gesamtvolumen von mehr als 90 Mio EUR erhalten Wie der Verkehrstechnologiekonzern am Mittwoch mitteilte, entfällt ein großer Anteil auf die Stadt Athen, die bis zum Beginn der Olympischen Spiele im kommenden Jahr 122 Trolleybusse geliefert bekomme. Diese Order sei der größte Einzelauftrag für Kiepe seit 50 Jahren, teilte Vossloh weiter mit Außerdem habe die Kölner Verkehrs-Betriebe AG die elektrische Ausrüstung von weiteren 69 Stadtbahnwagen in Auftrag gegeben. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge sei für Ende 2004 vorgesehen.

Neben der Antriebstechnik liefere Kiepe das komplette Fahrgastinformationssystem, die Zugsicherungsanlage sowie die Heizungs- und Klimaausrüstung. Darüber hinaus habe die Bremer Straßenbahn AG die elektrische Ausrüstung für 20 Niederflur-Straßenbahnen geordert und sich eine Option auf 23 weitere Fahrzeuge gesichert. Den weiteren Angaben zufolge wurde auch ein Vertrag über die Wartung der Fahrzeuge für einen Zeitraum von zehn Jahren geschlossen. Die Auslieferung der ersten Straßenbahnen ist für Herbst 2005 geplant.
Finanzvorstand Werner Andree sagte auf Anfrage von vwd, die Aufträge hätten sich bereits vor einiger Zeit abgezeichnet und seien in den bekannten Umsatz- und Ergebnisplanungen des Unternehmens enthalten. Für 2003 hatte Vorstandsvorsitzender Burkhard Schuchmann Mitte Dezember ein Umsatzplus von über 20 Prozent auf gut 870 Mio EUR in Aussicht gestellt sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 95 Mio EUR gegenüber dem vorläufigen Wert von knapp 77 Mio EUR für 2002. Für 2004 erwartet Schuchmann einen Ergebniszuwachs von 1,5 Prozent, für 2005 einen weiteren Sprung um zehn Prozent. +++ Christian Hartel
vwd/15.1.2003/har/bb
Vossloh-Tochter erhält Großauftrag über Joint Venture
Die britische Eisenbahngesellschaft Network Rail setzt bei ihrer geplanten Gleiserneuerung des Schienennetzes auf Amec Spie Rail, ein 50:50 Joint Venture zwischen der an der Londoner Börse notierten Amec und der französischen Vossloh-Tochter Cogifer TF.


Amec Spie Rail hatte sich im Ausschreibungsverfahren gegen 17 Wettbewerbern durchsetzen können. Die geplante Hochleistungs-Gleiserneuerung soll nach ersten Angaben einen Auftragswert in Höhe von 200 Mio. Pfund haben.
Vossloh: Network Rail setzt auf Joint-Venture der Vossloh-Tochter Cogifer TF

Auftragsvolumen für Gleiserneuerung bei 200 Millionen Pfund

Die Eisenbahngesellschaft Network Rail setzt bei der Gleiserneuerung des britischen Schienennetzes auf ein 50:50 Joint-Venture zwischen Amec Spie Rail, einer Tochtergesellschaft der an der Londoner Börse notierten Amec und der französischen Vossloh-Tochter Cogifer TF. Bei einem Auswahlprozess für einen Auftrag mit einem Volumen von rund 200 Millionen Pfund über eine Laufzeit von sieben Jahren konnte sich Amec Spie Rail unter 17 Wettbewerbern als bevorzugter Anbieter durchsetzen. Bei dem Auftrag handelt es sich um eine sogenannte Hochleistungs-Gleiserneuerung. Hierfür werden spezielle Bearbeitungszüge eingesetzt. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Gemeinschaftsunternehmens von Amec Spie Rail und Cogifer TF waren dessen umfassenden Kenntnisse über das britische Schienennetz sowie das verfügbare Know-how und die vorhandenen Erfahrungen mit modernen Hochleistungstechniken in Europa.

Mit diesem Engagement verstärkt Vossloh seine Aktivitäten auf der britischen Insel. Mit der 1999 von der Vossloh System-Technik GmbH erworbenen Comreco Rail Ltd., der heutigen VST York, verfügt der Konzern über ein führendes Informationstechnologie-Unternehmen. Es ist spezialisiert auf die Entwicklung von Software für die Planung des effektiven Betriebsmitteleinsatzes für Eisenbahngesellschaften. Auch mit anderen Geschäftsaktivitäten ist Vossloh in England vertreten, z.B. mit den Schienenbefestigungen für die Kanaltunnel-Verbindung mit London.

(Quelle: Vossloh AG)
20.01.2003 14:39
© boerse.de
Die Analysten von Independent Research bewerten die Aktie von Vossloh mit “Kaufen“.

Die britische Network Rail habe einen Auftrag an ein Joint-Venture der französischen Vossloh-Tochter Cogifer TF vergeben. Der Auftrag habe ein Volumen von 200 Mio. Pfund und sei über sieben Jahre verteilt. Das 50:50 Joint-Venture mit der britischen Amedc Spie Rail sei eine Gesellschaft, die eigens für diesen Auftrag gegründet worden sei. Bei dem Auftrag handle es sich um eine Hochleistungs-Gleiserneuerung , hier profitiere Cogifer von den Erfahrungen, die bisher mit solchen Projekten gesammelt werden konnten. Kurz nach der Übernahme durch Vossloh zeige der gewonnene Auftrag, dass sich Cogifer nicht nur auf Integrationsaufgaben und sich selbst konzentriere, sondern weiterhin überzeugend am Markt agiere. Die Gleiserneuerung für die Network Rail passe gut in das Konzept der weiteren Internationalisierung des Geschäfts und der Verstärkung der Aktivitäten in Großbritannien.

Die Vossloh-Aktie sei derzeit mit einem KGV von nur 7 auf 2003er Basis bewertet. Der Konzernumbau komme überzeugend voran. Die Aktie sei seit Jahresanfang von einem Niveau um 24,00 Euro auf nun um die 26,00 Euro gestiegen. Der Chart zeige einen Aufwärtstrend.

Rating: Kaufen
Analyst: Independent Research
erwartetes KGV: 9,52
Besprechungswährung: Euro
Besprechungkurs: 26,3
Heute intraday schon 29,50 EUR, charttechnisch sieht es eigentlich nicht schlecht aus..

Dagegen spricht: Nur noch Kaufempfehlungen der Analysten.

Vielleicht sollte man mal Gewinne mitnehmen .... (kann man ja eh nicht mehr so oft ...)

MMI
;) Vossloh laufen wirklich gut. Für Privatanleger könnte es rein steuerlich interessanter sein, noch bis zum Inkrafttreten der neuen steuerlichen Regelungen zu warten. Altbestände werden dann pauschal mit 15% und davon (wg. Halbeinkünfteverfahren) nur mit 50% d.h. effektiv nur 7,5% besteuert.

Gruß Agio
@mmi007
Gutes Timing!:D
Der Markt ist im Moment Gift für Charttechniker, die auf ein Ausbruchssignal und Stop Buy setzen.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, auf welchem Niveau sich ein Wiedereinstieg lohnt.
ciao
panta rhei
Vossloh ist offenbar bemüht, beständig einen positiven News Flow zu generieren:

30.01.2003 - 08:58 Uhr
Vossloh AG
Vossloh-Lokgeschäft startet über Plan ins neue Jahr

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Vossloh-Lokgeschäft startet über Plan ins neue Jahr

Im Januar 2003 Aufträge über mehr als 70 Mio. Euro

Das Lokomotivgeschäft des Vossloh-Konzerns ist deutlich besser in das neue Jahr gestartet als geplant. Allein im Januar 2003 erzielte die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (Kiel) einen Auftragsein-gang von über 40 neuen Loks im Gesamtwert von mehr als 70 Millio-nen Euro. Dazu zählte auch eine Order der DB AG, die erstmals seit 1976 wieder neue Dieselloks beschafft. "Die Hälfte dieser Aufträge war nicht geplant", betonte der Vorstandsvorsitzende der Vossloh AG, Burkhard Schuchmann, heute anlässlich der Übergabe von zwei neuen Leasing- Loks der Baureihe G 1700 an die Connex Verkehrs GmbH.

Nachdem die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT) im Geschäftsjahr 1999 rund 57 Millionen Euro umgesetzt hatte, stiegen die Erlöse in 2002 auf etwa 172 Millionen Euro. Die Planung für das Jahr 2003 sieht eine Umsatzsteigerung auf gut 200 Millionen Euro vor. "Für die Jahre 2004 und 2005 rechnen wir mit einem moderaten Umsatzwachs-tum im jeweils einstelligen Prozentbereich, jedoch mit einer drastisch steigenden EBIT-Entwicklung", prognostizierte Schuchmann.

Er verwies darauf, dass sich die VSFT in den vergangenen Jahren zum führenden europäischen Diesellokbauer entwickelt habe. Diese Posi-tion soll u.a. durch die Entwicklung einer großen Lok mit 3000 kW ausgebaut werden, die auch für den Personenverkehr geeignet ist.

Vossloh AG Vorstand

Kiel/Werdohl, den 30. Januar 2003
Vossloh: Forschungsministerium fördert Neuentwicklung der leistungsstärksten Vossloh-Diesellokomotive

Die europafähige „Nordlok“ mit 2700 kW wird neue Märkte erobern

Die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH mit Sitz in Kiel entwickelt eine erstmals für Deutschland und Skandinavien einsetzbare große Diesellokomotive mit dem Namen „Nordlok“. Dieses Vorhaben wird gemeinsam mit der RAG Bahn und Hafen, Gladbeck, und einer schwedischen Privatbahn durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in stattlichem Umfang gefördert.

Basis für die „Nordlok“ ist die mittlerweile in 40 Exemplaren gefertigte Diesellokomotive G 2000, die künftig mit einem 2.700 kW starken Dieselmotor und drei unterschiedlichen Sicherungssystemen (Deutschland, Dänemark, Schweden) ausgestattet wird. Diese zur Zeit leistungsstärkste Neubaulok mit 2.000 kW ist neben Deutschland und Italien auch in den Niederlanden zugelassen. Die Zulassung für Belgien, Österreich, die Schweiz und - pünktlich zum EU-Beitritt - Polen steht kurz bevor.

Damit fertigt Vossloh nach der in neun Ländern zugelassenen „Europalok“ G 1206 künftig auch im oberen Leistungsbereich eine europafähige Diesellok und wird damit neue Märkte erobern.

Werdohl/Kiel, den 7. Februar 2003
(Quelle: Vossloh)
21.03.2003 - 08:25 Uhr
Vossloh AG deutsch
Prognosen für 2002 übertroffen / Dividende soll auf 1,20 Euro erhöht werden

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Vossloh: Prognosen für 2002 übertroffen / Dividende soll um 60 Prozent auf 1,20 Euro erhöht werden

Der Vossloh-Konzern hat das Geschäftsjahr 2002 noch erfolgreicher abgeschlossen als Mitte Dezember 2002 prognostiziert. Mit 744,5 Millionen Euro (Prognose: 725 Millionen Euro) wurde der vergleichbare Umsatz des Vorjahres im Bahngeschäft (650,5 Millionen Euro) um 14,5 Prozent übertroffen. Das EBIT (Prognose: knapp 77 Millionen Euro) stieg um 59,7 Prozent auf 78,4 Millionen Euro (Vorjahr 49,1 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss (Prognose: 50,4 Millionen Euro) belief sich in 2002 auf 52,4 Millionen Euro nach 17,2 Millionen Euro im Jahr zuvor Und die Höhe der Dividende (2001: 0,75 Euro) soll auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat mit 1,20 Euro (+ 60 Prozent) die ohnehin schon anspruchsvollen Andeutungen noch übertreffen.

Trotz der weiterhin unerfreulichen Konjunktursituation rechnet Vossloh im laufenden Jahr damit, den Umsatz um mehr als 16 Prozent auf gut 870 Millionen Euro steigern zu können. Das EBIT soll sogar um mehr als 20 Prozent auf knapp 95 Millionen Euro erhöht werden. Der Konzernüberschuss soll trotz einer gegenüber 2002 verdoppelten Steuerquote auf 30 Prozent wieder das hohe Niveau des Vorjahres erreichen.

Für das Jahr 2004 geht Vossloh von einer weiteren Steigerung des Konzernumsatzes um rund 6,5 Prozent und einem deutlich überproportionalen Anstieg des EBIT aus Selbst bei einer zu erwartenden Steuerquote von knapp 40 Prozent soll sich der Konzernüberschuss nochmals erhöhen.

Werdohl, 21. März 2003
Vossloh AG - Weichen gestellt für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum - 21. März 2003 16:30
Verkehrstechnik-Konzern übertrifft Planzahlen; ehrgeizige Prognosen für 2003 und 2004
(von smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


Die Neuausrichtung hin zum reinen Verkehrstechnik-Unternehmen scheint dem Kieler Vossloh-Konzern gut getan zu haben - darauf lassen neben den Ergebnissen für das abgelaufene Geschäftsjahr auch die ehrgeizigen Wachstumsprognosen für 2003 und 2004 schließen. Von Konjunkturschwäche keine Spur.


EBIT steigt auch bereinigt überproportional

Bei Umsatz, EBIT und Konzernüberschuss wurden die unternehmenseigenen Prognosen von Mitte Dezember zum Teil deutlich übertroffen; für die Vorjahreswerte gilt dies erst recht. 744,5 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftete der Vossloh-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr - das sind 14,5% mehr als der vergleichbare Vorjahresumsatz im Bahngeschäft (650,5). Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 78,4 Mio. Euro sogar 60% über Vorjahresniveau. Bereinigt um Veräußerungsgewinne und Vorsorgepositionen bleibt noch immer eine beachtliche Steigerung von 30,3%. Der Konzernüberschuss war mit 52,54 Mio. Euro in 2002 (Vorjahr: 17,2) der höchste der Unternehmensgeschichte und entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,85 Euro, dreimal so viel wie 2001 (1,20 Euro).

Die Prognosen für die kommenden Jahre zeigen, dass die Weichen auch langfristig in Richtung Umsatz- und Ertragswachstum gestellt sind: Im laufenden Geschäftsjahr will Vossloh einen Umsatz von 870 Mio. Euro erwirtschaften, noch einmal 16% mehr als in 2002. Für Januar hatte der Konzern bereits deutlich über Plan liegende Auftragseingänge im Lokgeschäft gemeldet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll 2003 wiederum überproportional wachsen, und zwar um 20% auf 95 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss soll trotz einer verdoppelten Steuerquote auf Vorjahresniveau liegen. Für das Jahr 2004 plant die Unternehmensführung eine weitere Umsatzsteigerung um 6,5% bei „einem deutlich überproportionalen Anstieg des EBIT" und einem - trotz nach derzeitigen Erwartungen dann weiter gestiegener Steuerquote - erhöhten Konzernüberschuss.

Dividendensteigerung um 60 Prozent - Niveau auch für kommende Jahre geplant

Profitieren werden von der erfreulichen Konzernentwicklung auch die Aktionäre, die ohnehin durch eine im Vergleich mit dem entsprechenden Index hervorragenden Performance verwöhnt sind. Das Papier hat den MDAX auf die lange Sicht der vergangenen Jahre, aber auch in jüngerer Vergangenheit deutlich abgehängt. Heute legte die Aktie in Frankfurt um gut 3% auf aktuell 28 Euro zu. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung in der kommenden Woche eine Dividende von 1,20 Euro vorschlagen, das sind 60% mehr als im Vorjahr (0,75 Euro). „Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass das in 2002 erzielte Ergebnisniveau mit steigender Tendenz auch für die kommenden Jahre eingeplant ist", so der Vorstandsvorsitzende Burkhard Schuchmann. Die für 2002 vorgeschlagene Dividende sei auch für die kommenden Jahre in Aussicht zu stellen.

Langfristig wichtigstes Unternehmensziel sei, weiter zu wachsen. Derzeit habe jedoch die Integration der neu erworbenen Unternehmen Priorität. Im Rahmen der Neuausrichtung zum Verkehrstechnologiekonzern hatte sich Vossloh im vergangenen Jahr von der Sparte Lichttechnik getrennt und das Bahngeschäft (Rail Technology) durch Akquisitionen gestärkt. Übernommen wurden die französische Gleis- und Weichengruppe Cogifer, der polnische Marktführer für Schienenbefestigungen Skamo sowie die Düsseldorfer Kiepe-Elektrik-Gruppe, die auf die Herstellung von Elektronikausrüstung für Straßenbahnen und Oberleitungsbusse spezialisiert ist. Das Wachstum werde bei aller Integration jedoch nicht aus den Augen verloren, betont Schuchmann.

© smartcaps 2003
Vossloh Vorstand Schuchmann im Bloomberg Forum:
Auftragsbestand per 31.12. ca. 1 Mrd.€
hohe Planungssicherheit bis 2004 wegen bekannter großer Infrastrukturprojekte
mögliche Neuaquisitionen nicht in Planzahlen enthalten
Umsatzanteil DB ca. 6%
Umsatzanteil Inland "gut ein Drittel"

ciao
panta rhei
aus BörsZ vom letzten Samstag...Rest steht leider nur in der Printversion, kann ich hier nicht reinstellen.

Vossloh empfiehlt sich als Erfolgsgeschichte
Reorganisation zahlt sich aus - 2002 besser als erwartet - Dividende steigt - Mutiger Ausblick
ag Düsseldorf - Die neue Vossloh-Strategie, das Thema Verkehr ins Zentrum aller Aktivitäten zu stellen, scheint sich auszuzahlen. Das Unternehmen hat das Jahr 2002 besser absolviert als erwartet. Die Dividende wird um 60 % erhöht. Voller Zuversicht schaut der Vorstand auf das laufende Jahr 2003 und auf 2004. Untermauert wird dies mit ehrgeizigen Zielvorgaben. Der Konzern geht davon aus, das höhere Ausschüttungsniveau dauerhaft halten zu können. Mit diesen Perspektiven schließt der Vorstand eine Kapitalerhöhung nicht aus, wenn sich konkret die Möglichkeit einer Akquisition bietet ...
09.04.2003 - 15:23 Uhr
Siemens-Vossloh-Konsortium liefert Straßenbahnen nach Budapest
Budapest (vwd) - Ein Konsortium unter Leitung der Siemens AG und der Vossloh-Tochter Kiepe Elektrik GmbH wird 40 Straßenbahnen an die Stadt Budapest liefern. Der Preis je Straßenbahn für 351 Fahrgäste sei von dem Konsortium auf 3,5 Mio EUR festgelegt worden, meldete die ungarische Nachrichtenagentur Econews am Mittwoch. Botond Aba, CEO der städtische Transportgesellschaft BKV Rt, erwartet, dass der Preis in abschließenden Gesprächen noch reduziert werden wird. Die erste Straßenbahn soll im Herbst 2004 geliefert werden.
vwd/DJ/9.4.2003/mi/jhe
23.04.2003 - 08:01 Uhr
Vossloh AG deutsch
Vossloh: Erfolgreicher Start ins Geschäftsjahr 2003

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Vossloh: Erfolgreicher Start ins Geschäftsjahr 2003

Bei Umsatzsteigerung von gut 22 % EBIT mehr als verdoppelt

Der Vossloh-Konzern ist trotz der anhaltenden konjunkturellen Trostlosigkeit erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr 2003 gestartet. Im 1. Quartal hat sich der vergleichbare Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 22 % von 135,1 Mio. Euro auf 165,5 Mio. Euro erhöht. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) hat sich im 1. Quartal 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal von 7,3 Mio. Euro auf 29,5 Mio. Euro vervierfacht. Dieses Ergebnis enthält Gewinne aus der am 2. Januar 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels des VAE-Anteils unter Berücksichtigung von Risikovorsorgen in Höhe von 14,5 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Einfluss ergibt sich eine Steigerung des EBIT um fast 8,0 Mio. Euro auf 15,0 Mio. Euro. Einer Umsatzsteigerung von gut 22 % steht somit mehr als eine Verdoppelung des EBIT aus operativem Geschäft gegenüber.

Der Konzernüberschuss im 1. Quartal 2003 erreichte 21,1 Mio. Euro gegenüber 1,9 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,54 Euro gegenüber 0,14 Euro im Vorjahresquartal.

Der erfreuliche Geschäftsverlauf im 1. Quartal bestätigt die positiven Prognosen für das Gesamtjahr. Vossloh rechnet unverändert mit einer Steigerung des Konzernumsatzes in 2003 gegenüber dem Vorjahr (744,5 Mio. Euro) um mehr als 16
%
auf gut 870 Mio. Euro. Das EBIT soll von 78,4 Mio. Euro um über 20 % auf knapp 95 Mio. Euro erhöht werden. Hierin sind die inzwischen realisierten Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen einschließlich Risikovorsorgen in Höhe von 14,5 Mio. Euro (Vorjahr 14,4 Mio. Euro) berücksichtigt. Die EBIT-Marge soll in 2003 mit 10,9 % gegenüber dem Vorjahr (10,5 %) leicht gesteigert werden, der Konzernüberschuss mit rund 52 Mio. Euro das hohe Niveau des letzten Jahres erreichen. Der ROCE soll mit über 15 % deutlich über dem im Vorjahr erzielten Wert von 13,3 % liegen.

Vossloh AG Der Vorstand Werdohl, den 23. April 2003
Nachrichten: Vossloh: Aufträge für Diesellokomotiven über 26 Mio. EUR

Der Auftragsboom bei der Vossloh Locomotives GmbH (Kiel) hält an. So konnte das Unternehmen allein in der ersten April-Hälfte Aufträge über 15 neue Diesellokomotiven im Gesamtwert von mehr als 26 Mio. Euro verbuchen. Zu den Kunden zählen u.a. Gesellschaften aus Frankreich, Spanien und der Schweiz sowie die Locomotion Capital nv/sa als Vermietungsgesellschaft von Lokomotiven, hieß es in einer Pressemeldung vom Dienstag weiter.
In der Business Week letzte Woche war ein interessanter Artikel über die Situation der Eisenbahnen in Russland.

V.a. die Ölkonzerne haben vor, viel in den Schienenausbau und entsprechende Fahrzeuge zu investieren, um Beschränkungen beim Export zu umgehen.

Als Volumen wurde ungef. 20 Mrd. USD für die nächsten Jahre genannt.

Unter www.businessweek.com kann man (gg. Gebühr leider) den Artikel downloaden.

Als möglicher Hauptprofiteur wurde GE genannt, ich denke mal für Vossloh sollte da aber auch was abfallen.


MMI
Vossloh AG - Freie Fahrt - 25. April 2003 12:30
Serie der guten Nachrichten des Verkehrstechnologie-Konzerns setzt sich bei Quartalszahlen fort
(von smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


„Freie Fahrt" soll das Grün im neuen Markenzeichen der im vergangenen Jahr zum reinen Verkehrtechnologie-Unternehmen umstrukturierten Vossloh AG signalisieren, erklären die Kieler. Wie diese Fahrt aussehen und wohin sie gehen soll, zeigen Quartalszahlen und Prognosen des Konzerns.

EBIT-Verdopplung bei 22 Prozent Umsatzanstieg

Bei einer ansehnlichen Umsatzsteigerung um 22 Prozent auf 165,5 Mio. Euro (Vorjahr: 135,1) wurde das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) überproportional von 7,3 auf 29,5 Mio. Euro vervierfacht. Bereinigt um die Veräußerungsgewinne in Höhe von 14,5 Mio. Euro ergibt sich noch immer eine Verdopplung um 8 auf 15 Mio. Euro. Der Umsatz stieg insbesondere durch Akquisitionen (Kiepe-Gruppe und Cogifer-Gruppe), deren Umsatz über dem der im Gegenzug veräußerten VAE-Gruppe liegt.

Ein überproportionaler Ergebnisanstieg ist nach den mit Veröffentlichung der Quartalszahlen bekräftigten Prognosen auch auf Jahressicht zu erwarten: Der Umsatz soll um 16 Prozent auf 870 Mio. Euro steigen, das EBIT um 20 Prozent auf 95 Mio. Euro. Für Zweifel an diesen ehrgeizigen Zielen gibt es keinen Grund: Die „anhaltende konjunkturelle Trostlosigkeit" ist bereits einkalkuliert, das geplante Umsatzvolumen durch bestehende Aufträge zu großen Teilen abgedeckt und im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Vossloh die noch im Dezember geäußerten Prognosen zum Teil deutlich übertroffen (siehe smartcaps-Bericht vom 21. März 2003: Vossloh AG - Weichen gestellt für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum).

Weiteres Potenzial nach Kursrallye der vergangenen Wochen

Entsprechend hoffnungsvoll dürften auch die Anleger des Konzerns in die Zukunft blicken. Die anhaltend guten Nachrichten der vergangenen Wochen und Monate - Jahresergebnisse und Großaufträge - habend der im verkleinerten MDAX gelisteten Aktie eine Kursrallye beschert. Seit Jahresbeginn legte das Papier um 30 Prozent auf aktuell 31,50 Euro zu und schlug den Index damit um Längen. Analysten überhäufen das Verkehrstechnologieunternehmen mit Kaufempfehlungen und sehen auf Jahressicht ein Kurspotenzial zwischen 35 und 40 Euro. Und auch Vossloh-Vorstand Burkhard Schuchmann bekräftigt: „Es soll sich künftig noch mehr lohnen, in Vossloh-Aktien zu investieren." Die um 60 Prozent auf 1,20 erhöhte Dividende soll keine Eintagsfliege sein: Auch für die kommenden Jahre sei ein entsprechendes Niveau zu erwarten, so Schuchmann.

An der positiven Entwicklung des Konzerns sind alle drei im Zuge der Umstrukturierung neu aufgestellten Geschäftsbereiche beteiligt. Den größten Anteil am Umsatz- und Ergebniswachstum hatte die mit einem Umsatzvolumen von 117,8 Mio. größte Sparte Rail Infrastructure, die auf Schienenbefestigungen spezialisiert ist. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 14,9 Prozent zu, das EBIT um 63 Prozent auf 21,5 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr liegt die Prognose bei einem Umsatz von leicht unter Vorjahresniveau bei erhöhtem EBIT.

Richtige Entscheidung

Die mit 37,5 Mio. Euro Umsatz zweitgrößte Sparte Motive Powers baut Diesellokomotiven und sorgte in den vergangenen Monaten wiederholt durch Großaufträge für Aufsehen. Der Umsatzzuwachs um knapp 40 Prozent ist insbesondere durch die Übernahme der Kiepe-Gruppe zu erklären. Im ersten Quartal erzielte die Sparte noch kein positives EBIT, auf Gesamtjahressicht soll das Vorjahresniveau von 4,8 mit dann 18 Mio. Euro deutlich übertroffen werden. Der Umsatz steigt den Prognosen nach auf 317 Mio. Euro.

Der Bereich Information Technologies deckt unterschiedliche Bereiche des Betriebsmanagements von Verkehrsunternehmen ab und erwirtschaftete im ersten Quartal einen Umsatz von 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 5,3). Das EBIT lag mit 0,2 Mio. Euro deutlich über dem Verlust von 0,6 Mio. im Vorjahr, auf Jahressicht soll es bei leicht auf 62 Mio. Euro erhöhtem Umsatz auf 6 Mio. Euro steigen (Vorjahr 2,8).

Offenbar hat die Vossloh AG mit der Ausrichtung auf ein reines Verkehrstechnologieunternehmen die richtige Entscheidung getroffen und die erhebliche Umstrukturierung mit Akquisitionen und Verkäufen gut gemeistert. Liegen die Analysten mit ihren Kurszielen richtig, ist es für ein Aufspringen auf den rollenden Zug noch nicht zu spät.

© smartcaps 2003
08.05.2003 - 10:51 Uhr
Vossloh: Straßenbahn-Auftrag aus Ungarn über 50 Mio EUR
Düsseldorf (vwd) - Die Vossloh AG, Werdohl, hat im Rahmen eines Konsortiums mit der Siemens Transportation Systems (TS) einen Auftrag von den Budapester Verkehrsbetrieben erhalten. Das Gesamtvolumen bezifferte der Verkehrstechnologiekonzern am Donnerstag auf 150 Mio EUR, davon entfielen 50 Mio EUR auf die Vossloh-Tochter Kiepe. Der Auftrag umfasse die Lieferung von 40 Combino-Niederflur-Straßenbahnen. Vossloh Kiepe sei dabei für die elektrische Ausrüstung der Zweirichtungs-Fahrzeuge zuständig. Die Lieferung werde Anfang 2005 beginnen, teilte Vossloh weiter mit. +++ Christian Hartel
vwd/8.5.2003/har/mim
@pantarhei

Danke, dass Du uns immer auf dem Laufenden hälst!
Ich lese regelmäßig diesen Thread!
Meistens gibt es bei Vossloh ja nichts zu diskutieren:
Es läuft halt wie auf Schienen! :)
Und wenn man sich die Aufträge anschaut, ist auch die
langfristige Perspektive gegeben!

Gruß,

CAH
aha, Siemens möchte sich in dem Bereich verstärken... interessant.

MMI

Verkehrstechnik
Siemens interessiert sich für den TGV

14. Mai 2003 Die Siemens AG interessiert sich für die Übernahme des Bahntechnikgeschäfts von Alstom. Würden die Münchener bei den Franzosen zum Zuge kommen, entstünde der weltweit größte Bahntechnikkonzern mit einem Umsatz von gut 9 Milliarden Euro und einem geschätzten Marktanteil von 26 Prozent (gemessen an den Aufträgen).

Der bisherige Weltmarktführer, die kanadische Bombardier Transportation, fiele mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro und einem Weltmarktanteil von 21 Prozent auf Platz zwei zurück. Besonders pikant: Siemens baut den deutschen Hochgeschwindigkeitszug ICE, Alstom das in Europa einzige ernsthafte Konkurrenzprodukt, den französischen TGV.

Konzentrationsprozeß geht weiter

"Die Konsolidierung in der Bahntechnikindustrie ist noch nicht abgeschlossen", sagte Hans M. Schabert, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Siemens-Verkehrstechnik (TS), in Berlin. Schabert machte deutlich, daß Siemens willens ist, die Federführung im fortdauernden Konzentrationsprozeß in der Branche zu übernehmen, der zuletzt durch die Übernahme der Adtranz durch Bombardier vor zwei Jahren massiv beschleunigt wurde. "Bei günstigen Gelegenheiten, werden wir zugreifen." Und eine "Gelegenheit" könnte sich nach Lesart des Vorstands eben auch aus der dramatischen Schieflage der Alstom-Gruppe ergeben.

Der stark angeschlagene Anlagenbauer hat bereits für 1,1 Milliarden Euro das Industrieturbinengeschäft an Siemens veräußert. Bei den Verhandlungen darüber hat Siemens klar signalisiert, daß man auch an dem Alstom-Bahntechnikgeschäft interessiert ist. "Wir beschäftigen uns intensiv damit", sagte Schabert. Zugleich machte er deutlich, daß es vollkommen ungewiß ist, ob Siemens überhaupt eine Chance zur Übernahme des Wettbewerbers bekommt. Denn die Franzosen haben diese Sparte zum Kerngeschäft erklärt und wollen sie - zumindest bislang - nicht verkaufen. Daher gibt es nach Aussage von TS-Finanzchef Hans-Dieter Bott zur Zeit auch keine Gespräche zwischen Siemens und Alstom.

Hohe kartellrechtliche Hürden

Für den Fall, daß sich die ablehnende Haltung ändert (zum Beispiel aufgrund finanzieller Not der Franzosen), steht Siemens aber Gewehr bei Fuß. Dann müßte Siemens hohe kartellrechtliche Hürden überwinden. Die Brüsseler Wettbewerbshüter würden einen solchen Zusammenschluß - wenn überhaupt - nur mit starken Auflagen genehmigen. In einigen europäischen Märkten (darunter Deutschland) müßte sich ein Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Alstom bestimmt von einigen Geschäften trennen. In anderen Regionen wie Nord- und Südamerika ergänzen sich die beiden Unternehmen hingegen gut. Während Alstom in Übersee stärker als Siemens ist, sind die Deutschen besser im osteuropäischen Markt positioniert. Und jenseits der besseren Marktabdeckung locken kostenreduzierende Stückzahleneffekte.

An der Finanzierung würde eine Übernahme nicht scheitern: Siemens hat 9 Milliarden Euro in der Kasse, die Konzernchef Heinrich von Pierer erklärtermaßen für Firmenkäufe nutzen will. Dabei schaut von Pierer auffordernd auf die Bahntechniksparte, denn die hat eine eindrucksvolle Wende vollzogen: Der frühere Verlustbringer hat sich nach harter Sanierung zu einer stabilen Ertragssäule entwickelt. Das zuletzt erzielte Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 6,1 Prozent im Verhältnis zum Umsatz soll nun sogar über den bislang vorgegeben Zielrahmen (5 bis 7 Prozent) hinaus weiter erhöht werden, kündigte Schabert an. Schon mit der jetzigen Rendite steht Siemens-Verkehrstechnik (Jahresumsatz: 4,4 Milliarden Euro) deutlich besser da als die beiden großen Wettbewerber: Alstom Transport kam im vergangenen Geschäftsjahr bei Umsätzen von 5,1 Milliarden Euro nur auf eine Umsatzrendite von 1 Prozent; Bombardier Transportation meldete 2,2 Prozent
27.05.2003 - 08:11 Uhr
Vossloh AG deutsch
Vossloh: Prognose für Umsatz und Ergebnis in 2003 erhöht

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Vossloh: Prognose für Umsatz und Ergebnis in 2003 erhöht

Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs in den ersten vier Monaten rechnet der Vossloh-Konzern mit einem höheren Umsatz und Ergebnis für 2003 als bislang prognostiziert. So soll der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr (744,5 Millionen Euro) um fast 20 Prozent auf annähernd 890 Millionen Euro (bislang erwartet: gut 870 Millionen Euro) gesteigert werden, das EBIT um rund 24 Prozent von 78,4 Millionen Euro auf gut 97 Millionen Euro (bislang erwartet: knapp 95 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss, der bisher mit 52 Millionen Euro geplant war, sollte nunmehr mit rund 53,5 Millionen Euro das bereits hohe Niveau des Vorjahres übertreffen.

In den ersten vier Monaten erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 224,6 Millionen Euro und damit 16,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (192,3 Millionen Euro). Das EBIT war mit 34,5 Millionen Euro fast drei Mal so hoch wie der Vergleichswert des Vorjahres (12,0 Millionen Euro). Dieses Ergebnis enthält Netto-Erträge aus der am 2. Januar 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels der Anteile an der VAE AG in Höhe von 14,5 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Einfluss ergibt sich eine EBIT-Steigerung um 8,0 Millionen Euro oder 66,6 Prozent auf 20,0 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss erreichte in den ersten vier Monaten 23,6 Millionen Euro gegenüber 4,5 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,71 Euro gegenüber 0,33 Euro im Vorjahreszeitraum.

Werdohl, den 27. Mai 2003

Vossloh AG, der Vorstand
27.05.2003
Vossloh Upgrade
AC Research

Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktien der im MDAX notierten, in den Marktsegmenten Eisenbahn & Verkehr tätigen Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) von vorher "akkumulieren" auf jetzt "kaufen".

Die Geschäftsleitung habe am heutigen Morgen die Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr 2003 erhöht.

Demnach erwarte das Management der Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr 2003 nunmehr ein Umsatzvolumen von annähernd 890 Millionen Euro. Bislang sei man von gut 870 Millionen Euro ausgegangen. Beim EBIT werde nunmehr anstatt eines Ergebnisses von knapp 95 Millionen Euro mit gut 97 Millionen Euro gerechnet. Der Konzernjahresüberschuss solle anstatt der bislang avisierten 52 Millionen Euro bei rund 53,5 Millionen Euro liegen, so die Analysten von AC Research.

Hauptgrund für die Anhebung der Umsatz- und Gewinnprognose sei der erfreuliche Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres gewesen. So habe die Gesellschaft in diesem Zeitraum den Umsatz im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 16,8% auf 224,6 Millionen Euro steigern können. Das EBIT habe sich gleichzeitig von 12 Millionen Euro auf nun 34,5 Millionen Euro annähernd verdreifacht. In diesem Ergebnis seien aber Nettoerträge in Hohe von 14,5 Millionen Euro aus der Veräußerung des letzten Drittels der Anteile an der VAE AG enthalten. Der Konzernüberschuss habe schließlich in den ersten vier Monaten 2003 von 4,5 Millionen Euro auf nun 23,6 Millionen Euro oder 1,71 Euro je Aktie verbessert werden können.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 33 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von rund 475 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen nach Ansicht der Analysten von AC Research nach wie vor günstig bewertet. Zur Zeit laufe bei der Gesellschaft alles rund. Aufgrund der sehr guten Marktposition und der weiterhin attraktiven Wachstumspotentiale vor allem im Ausland erscheine auch die angehobene Prognose erreichbar. Das KGV 2003e liege damit bei unter 9.

Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktien der Vossloh AG von vorher "akkumulieren" auf jetzt "kaufen".
26.05.2003
Vossloh kaufen
Independent Research

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe im ersten Quartal ihren Umsatz um 22,4% auf 165,5 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT habe sich von 7,3 Millionen Euro auf 29,5 Millionen Euro vervierfacht. Bereinigt um den Sondererlös habe das EBIT aus dem rein operativen Geschäft verdoppelt werden können. Die im letzten Geschäftsjahr akquirierte Kiepe habe einen Großauftrag der Budapester Verkehrsbetriebe im Wert von 50 Millionen Euro erhalten. Insgesamt hätten die Zahlen zum ersten Quartal deutlich über den Erwartungen gelegen. Daher habe man die Gewinnschätzungen leicht angehoben.

Die Aktie habe im Zuge der Bekanntgabe der Dividendenerhöhung bereits zugelegt und den Widerstand bei rund 30 Euro nachhaltig durchbrochen. Hierdurch verstärke sich der seit einigen Monaten anhaltende Aufwärtstrend der Aktie. Dennoch sei das Papier mit einem KGV 2004e von unter 8 und einem EV/Umsatz von 0,65 noch sehr preiswert. Zudem sei die Aktie mit der Dividendenrendite von 3,8% vor deutlichen Kursrückgängen abgesichert. Zudem rechne man damit, dass die Anhebung von branchenübergreifenden Synergien vor allem im Vertrieb in den Jahren 2004 und 2005 für weiteres Umsatzwachstum sorgen werde. Daher erhöhe man das Kursziel auf Sicht der kommenden 12 Monate von bisher 36 auf nun 40 Euro.

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG zu kaufen.
Wieso wird Vossloh bei 33,0 so gedeckelt? Seit 3 Wochen stößt die Aktie da an Grenzen!

Und heute morgen ohne jeglichen Grund gibts ein Gap auf 32,0! Das sind immerhin sofort 3% Minus in einem positiven Gesamtmarkt! Da stellt sich mir die Frage, ob irgendjemand den möglichen Ausbruch über 33,0 sofort im Keime ersticken wollte!
28.05.2003
Vossloh kaufen
obb-online.de

Die Experten von "Oberbayerischer Börsenbrief" empfehlen die Aktie der Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) zu kaufen.

Auf Wachstumskurs befinde sich nach wie vor die Vossloh AG. Dem weltweit operierenden Verkehrstechnologie-Unternehmen mit Schwerpunkt im Bereich Eisenbahn & Verkehr sei es in den ersten vier Monaten gelungen, einen Umsatz in Höhe von 224,6 Millionen Euro und damit 16,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (192,3 Millionen Euro) zu erwirtschaften.

Dieses Ergebnis enthalte Netto-Erträge aus der am 2. Januar 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels der Anteile an der VAE AG in Höhe von 14,5 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Einfluss ergebe sich eine EBIT-Steigerung um 8,0 Millionen Euro oder 66,6 Prozent auf 20,0 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss habe in den ersten vier Monaten 23,6 Millionen Euro gegenüber 4,5 Millionen Euro im Vorjahr erreicht. Neben seiner Wachstumsstärke befinde sich die Vossloh-Aktie mit einem KGV für 2003 von rund 9 zudem auf einem attraktiven Bewertungsniveau, das weiteres Kurspotenzial verspreche.

Der Aktienkurs befinde sich nun seit Ende des vergangenen Jahres in einem soliden Aufwärtstrend, wobei sich der 38-Tage-Durchschnitt als nachhaltige Unterstützung herauskristallisiert habe, an dem der Kurs in den letzten Monaten mehrfach nach oben abgeprallt sei. Ein signifikanter Widerstand befinde sich knapp über dem aktuellen Kursniveau bei 33,10 Euro. Gelinge der Aktie ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke sei dies gleichbedeutend mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends und liefere somit unter charttechnischen Gesichtspunkten ein klares Einstiegssignal, das zum langfristigen Positionsaufbau genutzt werden könnte.

Aufgrund der erfreulichen Ergebnislage in den ersten vier Monaten gehe man davon aus, dass es dem Unternehmen auch zukünftig gelinge, den erfolgreichen Geschäftsverlauf fortzusetzen. Der Vossloh-Konzern selbst rechne mit einem höheren Umsatz und Ergebnis für 2003 als bislang prognostiziert. So solle der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr (744,5 Millionen Euro) um fast 20 Prozent auf annähernd 890 Millionen Euro (bislang erwartet: gut 870 Millionen Euro) gesteigert werden, das EBIT um rund 24 Prozent von 78,4 Millionen Euro auf gut 97 Millionen Euro (bislang erwartet: knapp 95 Millionen Euro).

Der Konzernüberschuss, der bisher mit 52 Millionen Euro geplant gewesen sei, sollte nunmehr mit rund 53,5 Millionen Euro das bereits hohe Niveau des Vorjahres übertreffen. Vossloh sei ein substanzstarkes Unternehmen, das neben seiner soliden Wachstumsstärke auch charttechnisch eine attraktive Einstiegsgelegenheit biete.

Die Experten von "Oberbayerischer Börsenbrief" stufen die Aktie der Vossloh AG mit "kaufen" ein. Das Kursziel liege bei 41 Euro.
Danke Shortguy!

Hätte ich auch selbst drauf kommen können! Anders ist das ja gar nicht zu erklären!

Na ja, ein Vorteil hat ja so ein Deckel! Wenn der weg ist, stürzen sich die Anleger gerade zu auf eine Aktie! Und bei Vossloh ist das aufgrund der fundamentalen Unterbewertung nur eine Frage der Zeit!

Mein persönliches Kursziel liegt auf Sicht von 9 Monaten bei 47 Euro!
@ katjuscha

Ich denke auch, daß da noch einiges gehen kann. Ich bin vor allem auf den Freitag gespannt...da ist Brückentag und beim letzten "Brückenfreitag" (2.5.) hatte der Verkäufer offenbar Urlaub, da ist die Aktie intraday nämlich plötzlich auf 35 gerauscht.

Gruß
Shortguy
@Mandrella,

lieber schwarze Zahlen und Geblubber....

Im Ernst: Das Geblubber entstammt wohl der Feder eines dafür verantwortlichen Mitarbeiters. Das macht "man" halt heutzutage so.

Die Statements des Vorstandes hören sich einigermassen vernünftig an.

Zur echten Beurteilung der Ergebnisse muß man wohl sowieso noch warten, da durch die ganzen Transaktionen die Vergleichsmölichkeiten schwieriger geworden sind.

Insgesamt kann ich aber die Strategie, Ausichtung und auch Erfolg bei Vossloh besser nachvollziehen als bei manch anderen Kandidaten.

MMI
V o s s l o h (766 710) hingegen schraubt seine Prognosen weiter nach oben.

Dazu geben die äußerst erfolgreich verlaufenen ersten vier Monate des Geschäftsjahres Anlaß. Der Umsatz konnte im Beobachtungszeitraum um 16,8 % gesteigert werden. Das EBIT stieg dagegen (bereinigt um Erträge aus Beteiligungsverkäufen) um knapp 67 %. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Verkehrstechnikkonzern nun einen Konzernumsatz in Höhe von 890 Mio. EUR, was gegenüber dem Vorjahreswert eine Steigerung von 19,5 % wäre. Nach Veröffentlichung der Zahlen zum 1. Quartal hatte Vossloh dagegen noch 870 Mio. EUR avisiert. Das EBIT hingegen soll sich nun gegenüber 2002 um 24 % auf 97 Mio. EUR steigern. Vor einigen Wochen war man noch von 95 Mio. EUR ausgegangen. Der Konzernüberschuß soll um knapp 3 % auf 53,5 Mio. EUR zulegen. Zuvor war man noch von einem stagnierenden Gewinn auf Rekordhöhe des Vorjahres ausgegangen. Vossloh ist einer der besten Werte aus dem MDAX.
Was ist eigentlich ein "Long-Term-Incentiveprogramm"?

Ein Vorstand hat nämlich kürzlich ein wenig eingekauft!


28.05.2003 Milagros Caina-Lindemann V K 2.000 15.81 31.620 Kauf im Rahmen eines Long-Term-Incentiveprogramms
Long Term Incentive Plan ist meistens ein Optionsprogramm. D.h. der Vorstand erhät Optionen, die er dann ausüben kann. Die Ausübung erfolgt dann in Form eines (verbilligten) Aktienkaufes.

MMI
Wann wird da eigentlich endlich der Deckel gesprengt?

Habe selten eine Aktie gesehen, die so gleichmäßig bei einem Kurs verhaart, weil im ASK zum gleichen Preis immerwieder Verkaufsorders im ASK stehen!
Derzeit etwa 5000 Stück bei 33,0! Trotzdem wird ja immer wieder gekauft!

Vom Orderbuch her wäre jetzt die Chance gegeben, aber ...


50 31,87
30 32,00
500 32,17
500 32,38
40 32,41
1 350 32,50
100 32,51
886 32,60
400 32,65
1 200 32,70

32,85 300
32,87 100
32,88 385
32,90 1 000
32,98 500
33,00 1 461
33,10 500
33,32 500
33,33 300
33,50 220
Moin Moin!
Nicht die Welt, aber mal ein kleiner Bericht aus dem hohen Norden;)

Von Konjunkturflaute keine Spur: Bei Vossloh "brummt" das Geschäft
[24.06.2003]
Kiel (kim) - Von Konjunkturflaute und Auftragseinbrüchen ist bei Vossloh in Kiel keine Rede. Im Gegenteil. Das Unternehmen, das seit 1921 an der Förde Lokomotiven baut, "brummt" gegen den Trend, wie Geschäftsführer Hinrich Krey stolz verkündet. Gestern lieferte sein Unternehmen die erste von 13 neuen Rangierloks für die niederländische Staatsbahn aus.

Insgesamt rechnet Krey damit, dass im laufenden Jahr rund 140 Fahrzeuge die Produktionshallen in Kiel verlassen werden. "Gegenüber 98 Dieselfahrzeugen im letzten Jahr ist das noch einmal eine erhebliche Steigerung." Entsprechend positiv sind die Umsatzerwartungen: Nach 172 Millionen Euro im Jahr 2002 rechnet Krey in diesem Jahr mit 220 Millionen Euro.

Auch mittelfristig scheint die Beschäftigung der 1 110 Mitarbeiter bei Vossloh kein Problem zu sein. Weil bis Ende 2005 der europaweite Ersatzbedarf für Dieselfahrzeuge auf 1 250 Loks geschätzt wird, hofft Krey, dass das Kieler Werk von diesem Auftrags-Kuchen ein großes Stück abbekommt. 50 zusätzliche Mitarbeiter sind in den letzten Monaten schon eingestellt worden. Der weitere Personalbedarf wird jedoch über Leiharbeiter und Fremdfirmen abgewickelt, die sich auf dem Werksgelände niedergelassen haben. "Wenn das Kündigungsrecht es zuließe, dass wir uns bei nachlassender Nachfrage leichter von Mitarbeitern trennen könnten, würden wir liebend gerne noch mehr Leute einstellen", erklärt Krey mit Blick auf die gegenwärtige Diskussion über Arbeitszeiten und Kündigungsschutz.

Spätestens wenn die neuen Loks für die Strecke Hamburg-Westerland gebaut werden, müssen in Kiel wieder Sonderschichten gefahren werden: Den Auftrag von der Nord-Ostseebahn über insgesamt 40 Loks vom Typ R 3000 hat Vossloh schon in der Tasche.
Die Planzahlen passen irgendwie nicht zusammen. Aktuelle Planung:

EBIT gut 97 Mio. €
Konzerngewinn nach Fremdanteilen 53.5 Mio. €
Steuerquote gut 30% laut Geschäftsbericht

Wenn ich von 1 Mio. € Gewinnanteil Konzernfremder ausgehe (hochgerechnet aus Q1-Bericht) und von 32% Steuerquote, dann komme ich auf ein EBT von 80 Mio. € und ein Finanzergebnis von ca. 17 Mio. €. Das Finanzergebnis dürfte aber wegen rückläufiger Verschuldung und rückläufigem Zinsniveau in der Größenordnung von ca. 12 Mio. € liegen (hochgerechnet aus Vorjahreszahlen und Q1-Bericht). Macht eine Differenz von 5 Mio. € Gewinn vor Steuern.

Also muss irgendeine der Zahlen falsch sein. Aber welche? Habe ich den Fremdanteil zu niedrig angesetzt? :confused:
Kurs wird heute zwischen 31,69 und 31,70 gehalten !!!
Nächsten Montag kommen die Zahlen für das 2.Quartal...
Ich denke bei einigermaßen günstigem Umfeld wird dann das Alltime-High angegriffen...
sehe ich ähnlich, die Umsätze sind zur Zeit sehr hoch,
irgendwann geht dem verkäufer auch das material aus.

sonst will ja anscheinend groß niemand verkaufen,
das heißt dann wohl kurssprünge sind vorprorammiert.

PS. hab mich deshalb zusätzlich mit optionsscheinen eingedeckt
Vossloh ist für mich eine 100% Chance. :eek: :eek: :lick:


Der Vossloh-Konzern (ISIN: DE0007667107, MDax ) konnte, wie er heute mitteilte, im ersten Halbjahr 2003 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 305,0 Mio. EUR um 21 % auf 367,6 Mio. EUR erhöhen. Das EBIT kletterte von 22,2 Mio. EUR auf 49,4 Mio. EUR. Die Die EBIT-Marge stieg von 7,3 % auf 13,4 %. Im EBIT enthalten sind die Erträge aus der am 2. Jänner 2003 erfolgten Veräußerung des letzten Drittels des VAE-Anteils in Höhe von netto 14,5 Mio. EUR. Bereinigt um diesen Einfluss ergibt sich eine Steigerung des EBIT um 12,7 Mio. EUR auf 34,9 Mio. EUR. Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 9,5 %.

Der Konzernüberschuss stieg in den ersten sechs Monaten 2003 gegenüber dem Vorjahr von 13,1 Mio. EUR auf 31,3 Mio. EUR, was einem Ergebnis je Aktie von 2,24 EUR (Vj.: 0,96 EUR) entspricht. Während der Konzernüberschuss des laufenden Jahres die steuerfrei realisierten Erträge aus der VAE-Veräußerung von netto 14,5 Mio. EUR berücksichtigt, beinhaltete der Konzernüberschuss des ersten Halbjahres 2002 Erlöse und Belastungen aus der Veräußerung der Sparte Lichttechnik von 5,9 Mio. EUR. Ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse stieg der Konzernüberschuss um 133 %.

Durch die gute Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres, bekräftigt der Vorstand die im Mai 2003 erhöhte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2003. So stieg die Erwartung für den Konzernumsatz von 870 Mio. EUR auf 890 Mio. EUR, die EBIT-Erwartung wurde von 95 Mio. EUR auf 97 Mio. EUR erhöht. Die EBIT-Marge soll von 10,5 % auf 10,9 % stiegen. Der Konzernüberschuss, ursprünglich bei 52 Mio. EUR erwartet, soll den im Vorjahr erreichten Wert von 52,4 Mio. EUR übertreffen und wird auf 53,5 Mio. EUR erwartet. Für den ROCE wird eine Steigerung von 13,3 % auf 15 % erwartet.

Gestern gab die Aktie ganz leicht ab und schloss mit -0,03 % bei 31,74 EUR.

Diese Nachricht wurde Ihnen von TeleTrader präsentiert.

Autor: TeleTrader News Room (© Teletrader),08:18 29.07.2003
100% werden es nicht werden, aber nach der Underperformance der letzten Wochen waren die vorgelegten Zahlen eigentlich nicht schlecht...

29.07.2003
Vossloh weiterhin kaufen
AC Research

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der im MDAX notierten, in den Marktsegmenten Eisenbahn & Verkehr tätigen Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) zu kaufen.

Die Geschäftsleitung habe am heutigen Morgen Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr 2003 veröffentlicht.

Demnach habe die Gesellschaft in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 21% auf 367,6 Millionen Euro steigern können. Das EBIT habe sich gleichzeitig stark überproportional um 123% auf 49,4 Millionen Euro verbessert. Im EBIT des ersten Halbjahres seien allerdings Erträge aus dem Verkauf des letzten Drittels des VAE-Anteils in Höhe von netto 14,5 Millionen Euro enthalten. Um diesen Einfluss bereinigt habe sich das EBIT um 57% auf 34,9 Millionen Euro verbessert. Die bereinigte EBIT-.Marge habe damit bei 9,5% gelegen. Der Konzernhalbjahresüberschuss habe sich schließlich von 13,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 31,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Gewinn je Aktie habe damit bei 2,24 Euro gelegen, so die Analysten von AC Research.

Aufgrund des sehr erfreulichen Halbjahresergebnisses habe der Vorstand die bisherige Gewinn- und Umsatzprognose weiterhin bekräftigt. So werde für das Gesamtjahr 2003 mit einem Umsatz von 870 bis 890 Millionen Euro und einem EBIT von 97 Millionen Euro gerechnet. Beim Konzernjahresüberschuss werde nunmehr mit 53,5 Millionen Euro gerechnet.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 32 Euro werde das Unternehmen mit gut 460 Millionen Euro bewertet. Mit den heute veröffentlichten Quartalszahlen habe das Management die Ertragskraft des Unternehmens einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleichzeitig werde die Gesellschaft auf Basis des für das laufende Geschäftsjahr erwarteten Gewinns mit einem KGV von unter 9 bewertet. Damit bleibe die Bewertung des Unternehmens weiterhin günstig.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG zu kaufen.
Heiß, heißer, Vossloh
[ 29.07.03, 14:29 ]
Von Willi Weber

Für Analysten ist die Aktie von Vossloh ein Leckerbissen. Nicht viele deutsche Aktien weisen derart günstige Fundamentaldaten auf, wie die Scheine des im MDAX gelisteten Spezialisten für Verkehrstechnik.

Mit den Halbjahreszahlen unterstreicht das Unternehmen seinen guten Ruf in der Finanzgemeinde. Der Umsatz legte um 21 Prozent auf 367,6 Millionen Euro zu. Der Konzerüberschuss verdoppelte sich auf 31,3 Millionen Euro, worin allerdings auch ein 14,6 Millionen Euro schwerer Sondererlös aus dem Verkauf der VAE-Beteiligung enthalten ist.
Für das Gesamtjahr bestätigt das Management die im Mai erhöhten Geschäftsprognosen. Der Umsatz soll demnach 890 Millionen Euro erreichen, was einer 20-prozentigen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspräche. Beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) wird ein Betrag von 97 Millionen Euro angestrebt - dies wären rund 24 Prozent mehr als in 2002.

In Sachen Rentabilität ist Vossloh den meisten MDAX-Unternehmen deutlich überlegen. Sowohl die Eigenkapitalrentabilität (31,8 Prozent) als auch die Umsatzrendite (13,4 Prozent) liegen deutlich über dem Index-Schnitt.
Der Renditevorsprung ist im Aktienkurs noch nicht enthalten. Dies zeigt das 2004er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,6. Nur wenige MDAX-Gesellschaften weisen hier einen noch niedrigeren Wert auf. Nach unten ist der Titel durch eine hohe Dividendenrendite abgesichert. Diese dürfte nach Schätzung von BÖRSE ONLINE im kommenden Jahr bei fast vier Prozent liegen.

Wir raten, die Aktie zu KAUFEN.

Empfehlung: KAUFEN
Kurs am 29. Juli: 31,75 Euro
Stoppkurs: 26,90 Euro
Warum Vossloh kaufen?

Weil einen Aktie am Allzeithoch keinen "Verkaufsdruck" hat.

Da will niemand raus, der "nur" seinen Einsatz wieder sehen will. Ist doch logisch.

Außerdem passen die Zahlen auch. :lick: :lick:

Wünsche allen investierten viel Erfolg.

Gruß
Zwei Neuigkeiten scheinen mir bemerkenswert:

1. Die BörsZ von heute meldet (nur in der Printsausgabe) als Grund für den Ausbruch der Aktie den angeblichen Paketverkauf des 11%igen Anteils an Vossloh durch den Dt. Herold.

(BörsZ: "Platzierungsgerücht treibt Vossloh durch die Decke"

Vossloh haben am Donnerstag die Aufmerksamkeit im MDAX auf sich gezogen. Die Aktien des Verkehrstechnikkonzerns entwickelten sich zum Tagesgewinner unter den Mid Caps, nachdem sie bereits am Tag zuvor gut 4% angezogen hatten. Als Ursache machten Händler das Gerücht einer Platzierung der Anteile des Dt. Herold aus. Die Spekulationen sind recht konkret: Schon zum Wochenbeginn habe die Bonner Gesellschaft über eine Düsseldorfer Adresse rund 11% an Vossloh in den Markt gegeben[/B], wobei das Material zu 70% in London untergebracht worden sei. In den ersten Tagen dieser Woche hätten Vossloh noch minimal schwächer notiert, weil umgehend Gewinne aus der Platzierung mitgenommen worden seien, hieß es zur Erklärung des erst zur Wochenmitte angezogenen Kurses.

Trinkaus äußerte sich zu dem Gerücht auf Anfrage nicht, von WestLB und Dt. Herold waren am Abend Stellungnahmen nicht mehr zu erhalten.

Durch eine solche Transaktion würde sich der Streubesitz von Vossloh von 54% auf 65% erhöhen und die Aktie würdeaufgrund höherer Liquidität für große Anlager attraktiver. Eine andere Erklärung für den Kurssprung könnte freilich eine verspätete Reaktion auf den Halbjahresbericht sein".

2. Der mysteriöse Verkäufer der letzten Wochen war vermutlich das Unternehmen selbst. Aus einer Analyse von Independent Research geht hervor, dass das Unternehmen im 2. Quartal überraschend insgesamt 5% des Aktienkapitals aus dem Eigenbesitz wieder abgegeben hat.

31.07.2003
Vossloh weiterhin kaufen
Independent Research

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe Zahlen für das erste Halbjahr 2003 veröffentlicht.

Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Umsatz von 367,6 Millionen Euro, ein EBIT von 49,4 Millionen Euro und einen Konzernüberschuss von 31,3 Millionen Euro oder 2,24 Euro je Aktie erwirtschaftet.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung habe den Erwartungen der Analysten von Independent Research entsprochen. Das um außerordentliche Bestandteile bereinigte Periodenergebnis habe sich von 7,2 Millionen Euro auf 16,8 Millionen Euro verbessert. Dies würde bei einer durchschnittlich umlaufenden Aktienanzahl von 14,394 Millionen Aktien einem EPS von 1,17 Euro entsprechen. Im zweiten Quartal habe die Gesellschaft bereinigt um Veräußerungseffekte einen Gewinn je Aktie von 0,69 Euro erzielt.

Im zweiten Quartal habe der Konzern einen leichten Anstieg der Herstellungskostenquote auf 78,8% zu verkraften gehabt. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten hätten im zweiten Quartal aber auf 22,7 Millionen Euro gesenkt werden können. Die Forschungs- und Entwicklungskosten hätten im abgelaufenen Quartal mit 1,7 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahres gelegen. Das EBIT sei im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal von 13 Millionen Euro auf 18,5 Millionen Euro gestiegen. Die EBIT-Marge habe sich damit auf 9,8% verbessert. Das Finanzergebnis habe sich infolge des Abbaus der Finanzverschuldung auf -2,9 Millionen Euro verringert. Die Nettofinanzposition habe sich gegenüber dem Jahreswechsel insbesondere infolge des Zuflusses der letzten Tranche aus dem VAE-Verkauf um fast 9% auf 207,5 Millionen Euro erhöht.

Durch den Verkauf der im eigenen Bestand gehaltenen Aktien habe das Unternehmen sein Eigenkapital gegenüber dem Jahreswechsel von 238,6 Millionen Euro auf 272,2 Millionen Euro erhöht. Die im eigenen Bestand gehaltenen Anteile hätten sich von 15,5 Millionen Euro auf 1,1 Millionen Euro reduziert. Beide Effekte hätten zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote von 25,3% auf 28,2% geführt.

Die Entwicklung in den Geschäftsbereichen sei äußerst positiv. Der Geschäftsbereich Rail Infrastructure habe bei einem Umsatzwachstum auf 240,6 Millionen Euro ein EBIT von 42,2 Millionen Euro ausgewiesen. Das Unternehmen betone zudem, dass die Produktivität im Geschäftsbereich Switch Systems, das rund 41% des Geschäftsbereichsumsatzes ausmache, deutlich gestiegen sei. Die Tochtergesellschaft Cogifter sei gegenüber den ehemaligen VAE.Weichentechnikeinheiten deutlich produktiver. Innerhalb dieses Geschäftsbereiches habe die Einheit Fastening Systems mit einem Umsatzwachstum von 16,8% auf 69,6 Millionen Euro die erfreulichste Entwicklung aufgewiesen. Der ROCE dieses Geschäftsbereiches liege mit 20% über dem Vorjahr und über der konzerneigenen Vorgabe von 15%. Dies sei erreicht worden, obwohl das Anlagevermögen infolge des Goodwillanteils beim Kauf der Cogifter auf 293,1 Millionen Euro angestiegen sei.

Der Auftragsbestand dieser Geschäftseinheit sei infolge weiterer Auftragseingänge im zweiten Quartal auf 316 Millionen Euro angestiegen. Weitere Eingänge vor allem im Bereich Infrastructure Systems würden in den nächsten Monaten erwartet.

Der Geschäftsbereich Motive Power habe im ersten Halbjahr erst 40 der geplanten 140 Lokomotiven ausgeliefert. Der Umsatz der Geschäftseinheit Locomotives sei von 6,2 Millionen Euro auf 63,6 Millionen Euro gestiegen. Der Geschäftsbereich Motive Power habe durch die erstmalig im ersten Halbjahr konsolidierte Electrical Systems Einheit auf 104,2 Millionen Euro wachsen können. Dabei habe sich das EBIT auf -2,1 Millionen Euro verbessert. Im zweiten Quartal sei das EBIT mit 0,9 Millionen Euro allerdings bereits positiv ausgefallen. Im Gesamtjahr erwarte die Gesellschaft in diesem Geschäftsbereich einen Umsatz von 330 Millionen Euro und ein EBIT von 16,8 Millionen Euro. An den anstehenden Ausschreibungen der deutschen Bahn werde sich das Unternehmen beteiligen. Der Umsatz des kleinsten Geschäftsbereiches Information Technologies sei von 12,8 auf 23,3 Millionen Euro gestiegen. Dabei sei ein EBIT von 2 Millionen Euro erwirtschaftet worden.

Die Ertragsentwicklung habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Das sehr hohe Profitabilitätsniveau des ersten Quartals im Bereich Rail Infrastructure habe nicht aufrecht erhalten werden können. Insgesamt halte der positive operative Trend allerdings weiterhin an.

Das vom Unternehmen ausgesprochene Ziel den Konzernjahresüberschuss nach Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses weiter gegenüber dem Jahr 2003 in 2004 steigern zu können erscheine daher wahrscheinlich. Durch die deutlich gestiegene umlaufende Aktienanzahl könne sich aber das EPS-Wachstum etwas verlangsamen. Im vergangenen zweiten Quartal habe der Konzern rund 700.000 Aktien und damit rund 5% des Grundkapitals verkauft. Dies habe man in diesem Ausmaß nicht erwartet. Die relative Konstanz des Aktienkurses lasse sich damit erklären. Gegenüber dem MDAX sei die Performance daher zurückgeblieben. Daher gehe man in den nächsten Tagen von einem Nachholpotential aus und erwarte einen Anstieg in Richtung auf das jahreshoch von 35 Euro. Das langfristige Kursziel liege weiterhin bei 40 Euro.

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG zu kaufen.
01.08.2003
Vossloh kaufenswert
BW Bank

Rating-Update:

Die Analysten der BW Bank halten die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) für kaufenswert.


04.08.2003
Vossloh Marketperformer
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktien von Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) mit "Marketperformer".

Vossloh habe vor wenigen Tagen sehr gute Zahlen für das 2. Quartal vorgelegt und die Aussichten für das laufende Jahr bestätigt. Der Kurs der Vossloh-Aktie sei daraufhin nochmals deutlich angestiegen.

Trotz der weiterhin guten fundamentalen Aussichten für das Unternehmen stufen die Analysten der Stadtsparkasse Köln die Aktie von Vossloh auf "Marketperformer" herab, da sie auf dem nun erreichten Niveau des Aktienkurses die weiteren Kurschancen als begrenzt erachten.
Vossloh baut Präsenz in Südost-Europa deutlich aus

Die Vossloh AG gab am Dienstag bekannt, dass sie im Rahmen ihrer Strategie in Ost- und Südost-Europa über ihre französische Tochter Vossloh Cogifer S.A., einen der führenden Weichenhersteller Europas, 89 Prozent der bislang staatlichen serbischen MIN Skretnice Nis erworben hat. Den restlichen Anteil hält die Belegschaft.

Die Übernahme ist von zentraler Bedeutung für den Auf- und Ausbau eines integrierten Vossloh Eisenbahn-Infrastrukturgeschäfts von Vossloh in Südost-Europa. Sie verstärkt die bereits seit langem bestehende marktführende Position von Vossloh-Schienenbefestigungssystemen in dieser Region.

Der Kaufpreis einschließlich der erforderlichen Restrukturierungen und Investitionen in die Fertigungsanlagen liegt unter 3 Mio. Euro. Mit dieser Investition sollen im eingeschwungenen Zustand zunächst Umsätze von über 10 Mio. Euro mit einer zweistelligen Umsatzrendite erreicht werden.
23.10.2003 - 16:31 Uhr
Vossloh profitiert vom Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
Düsseldorf (vwd) - Die Vossloh AG, Werdohl, verzeichnet dank des weltweiten Trends zum Ausbau öffentlicher Nahverkehrsmittel eine deutliche Zunahme der Aufträge für ihre Tochter Vossloh Kiepe. Zum Jahresende sei hier ein Bestand von 300 Mio EUR zu erwarten, sagte Vorstandsvorsitzender Burkhard Schuchmann am Donnerstag in Düsseldorf bei einer Pressekonferenz zum ersten Jahrestag der Übernahme von Kiepe. Anfang des Jahres habe der Auftragsbestand noch bei 185 Mio EUR gelegen. Im Gesamtjahr 2003 werde Kiepe rund 105 Mio EUR Umsatz machen und im Gegensatz zu 2002 auch einen deutlichen operativen Gewinn erzielen, kündigte Schuchmann an.

In den kommenden drei bis vier Jahren soll das Tochterunternehmen seinen Umsatz den weiteren Angaben zufolge auf 200 Mio EUR verdoppeln. Vossloh Kiepe ist ein Systemausrüster und Komponentenlieferant für den öffentlichen Regionalverkehr. Unter anderem liefert das Unternehmen die elektrischen Bauteile für Straßenbahnen und so genannte Trolleybusse, die ebenfalls über Oberleitungen mit Strom versorgt werden. Wachstumschancen sieht das Unternehmen vor allem in Osteuropa und Russland, wo in den kommenden Jahren alle rund 30.000 Trolleybusse nach und nach ausgetauscht werden müssen.

Vossloh habe als einziger nennenswerter westeuropäischer Anbieter auf diesem Gebiet Aussichten auf einen Anteil von 20 bis 30 Prozent an diesem Volumen, sagte Schuchmann. Die Kosten für die elektrischen Komponenten bezifferte er auf rund 200.000 EUR pro Bus. In den derzeitigen Planungen des Unternehmens sei davon aber noch nichts enthalten, zumal der osteuropäische Markt im Moment noch ruhe. Die EU-Beitrittsländer würden den Ausbau ihres Nahverkehrs allerdings schon bald auch mit finanzieller Hilfe aus Brüssel ausbauen können. Auch Russland, dessen Wirtschaft und Finanzkraft zusehends wüchsen, werde um entsprechende Investitionen nicht herumkommen.
+++ Christian Hartel
vwd/23.10.2003/har/nas
AnalystCorner: Vossloh - Prognosen übertroffen und Kursziel erreicht
Die Vossloh-Aktie im laufenden Jahr den MDAX klar outperformen. Die guten Neunmonatszahlen und vor allem der positive Ausblick des Verkehrstechnik-Konzerns haben diese Entwicklung erneut untermauert. Für Roland Könen vom Bankhaus Lampe ist für den MDAX-Titel auf dem aktuellen Kursniveau von knapp 40 Euro allerdings vorerst Endstation.

Bankhaus Lampe
Analyst: Roland Könen
27. Oktober 2003

Vossloh stellt Schienenbefestigungssysteme und technisch anspruchsvolle Weichen her. Außerdem entwickelt und produziert das Unternehmen Diesellokomotiven. Als IT-Spezialist bietet Vossloh Verkehrsunternehmen, die an die Schiene gebunden sind, Prozessoptimierungssysteme an. Seit Anfang März kletterte der Kurs um fast 50%. AnalystCorner sprach mit Roland Könen vom Bankhaus Lampe, wohin die Reise des MDAX-Titels geht.

AC: Herr Könen, Vossloh hat zum Wochebeginn die Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres publiziert. Läuft das Geschäft bei den Sauerländern weiterhin wie auf Schienen?

Könen: Im Prinzip schon. Die vorgelegten Zahlen lagen leicht über unseren Schätzungen und auch leicht über den Konsensprognosen. Der Umsatz von Januar bis September kletterte um 23% auf 605,9 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich in dieser Zeit auf 74,1 Mio. Euro. Der Konzerngewinn stieg auf 44,3 Mio. Euro. Bereinigt um den letzten Teil der Veräußerung der Anteile an dem Weichensteller VAE in Höhe von 14,5 Mio. Euro hat das Unternehmen in diesem Zeitraum ein EBIT von 59,6 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von guten 9,8%. Darüber hinaus ist aber auch zu beachten, dass in den ersten drei Quartalen im Vorjahr Nettoerlöse von 5,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der Lichttechnik-Sparte den Periodenüberschuss positiv beeinflusst haben.

AC: Blicken wir einmal hinter die Kulissen. Wie haben sich die einzelnen Geschäftsfelder im Detail entwickelt?

Könen: Der Umsatz im Bereich ?Rail Infrastructure? schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch den bereits erwähnten Verkauf der VAE-Gruppe zwar um 0,9% auf 372,1 Mio. Euro. Das EBIT stieg aber um 33,7% auf 67,4 Mio. Euro. Damit liegt die Marge im größten Geschäftsbereich von Vossloh bei ordentlichen 18,1%. Aber auch die Entwicklung im Bereich ?Motive Power? kann sich sehen lassen.

AC: Was stach in dieser Sparte vor allem ins Auge?

Könen: Hier konnte das operative Ergebnis von minus 8,4 Mio. auf plus 0,4 Mio. Euro verbessert werden. Gleichzeitig verdoppelte sich der Umsatz nahezu auf 193,4 Mio. Euro. Die deutliche Umsatzausweitung ist mit rund 63 Mio. Euro zu einem Großteil auf die im Herbst 2002 übernommene Kiepe-Gruppe, die nun ?Vossloh Electrical Systems? heißt, sowie auf eine gestiegene Anzahl von ausgelieferten Lokomotiven zurückzuführen.

AC: Wie steht es um das vergleichsweise kleine Geschäftsfeld ?Information Technology??

Könen: Auch mit dieser Sparte kann man zufrieden sein. Insgesamt wurde der Umsatz von 21,1 auf 41,2 Mio. Euro und das EBIT von 0,5 Mio. auf 2,7 Mio. Euro verbessert. Vor allem ein Großprojekt für die Deutsche Bahn hat in den ersten neun Monaten zu diesem positiven Geschäftsverlauf beigetragen.

AC: Wird sich der erfreuliche Trend auch im Gesamtjahresergebnis widerspiegeln?

Könen: Wir gehen davon aus, dass die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr wie üblich konservativ geplant sind und somit gut zu erreichen sein werden. Die Führungsetage geht davon aus, einen Umsatz von 890 Mio. Euro, ein EBIT von ca. 97 Mio. Euro sowie einen Jahresüberschuss von etwa 53,5 Mio. Euro zu erzielen. ?Rail Infrastructure? soll dabei 494 Mio. Euro Umsatz sowie mehr als 75 Mio. Euro zum EBIT beisteuern. Der hohe Auftragsbestand und die noch im laufenden Jahr abzurechnenden Projekte untermauern unsere Einschätzung.

AC: Blicken wir noch ein Stück weiter voraus in die Zukunft. Was kann man von Vossloh im nächsten Jahr erwarten?

Könen: Mit der Vorlage der Neunmonatszahlen hat die Führungsetage die Guidance für 2004 nicht verändert. Vossloh geht demnach weiter davon aus, den Umsatz auf 932 Mio. Euro und das EBIT auf 106 Mio. Euro zu steigern. Unter dem Strich erwarten die Sauerländer einen Jahresüberschuss von 52,7 Mio. Euro. Verschiedene im vierten Quartal anstehende Auftragsvergaben wie beispielsweise ein Großauftrag der Deutschen Bahn und Großprojekte im Bereich ?Information Technology? werden sich zudem bei erfolgreicher Akquisition positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Akquisitionstechnisch will sich die Gesellschaft weiterhin in Nischenmärkten der Verkehrstechnologie weiterentwickeln.

AC: Dieses Thema steht bei Vossloh aber schon länger auf der Agenda!

Könen: Das ist zwar richtig. Aber es konkretisiert sich derzeit vieles ein wenig mehr. Die Gespräche werden nach Aussage des Managements intensiver geführt. Bei der Vorlage der Neumonatszahlen hat die Gesellschaft zudem erneut durchblicken lassen, in 2004 einen Umsatz von 2 Mrd. Euro erreichen zu wollen. Die offizielle Planung sieht, wie erwähnt, nur 932 Mio. Euro vor - der Vorstand kann aber auch nur mit dem planen, was er hat. Wir sehen dies als Indiz dafür, dass es in nächster Zeit zu einer ersten Übernahme kommen wird. Wir rechnen bereits Anfang des nächsten Jahres mit entsprechenden Meldungen.

AC: Was erwarten Sie im Detail?

Könen: Ob es sich dabei um mehrere kleinere oder eine große Übernahme handelt, ist zwar ungewiss - ich persönlich erwarte allerdings verschiedene kleinere Zukäufe. Zur Finanzierung der möglichen Akquisitionen - um einen Umsatz von 2 Mrd. Euro zu erreichen, müssen immerhin rund 1 Mrd. Umsatz ?zugekauft? werden - könnte ich mir durchaus eine Kapitalerhöhung oder eine Wandelanleihe vorstellen.

AC: Der positive News-flow aus dem Hause Vossloh bleibt also weiter ungebrochen...

Könen: Davon kann man in jedem Fall ausgehen. Denn verschiedene Auftragsvergaben stehen noch im vierten Quartal an. Diese dürften sich im Erfolgsfall ebenfalls positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

AC: Trotz der guten Zahlen und des ordentlichen Ausblicks haben Sie Ihr Rating nicht verändert und Ihr Kursziel nur leicht angehoben. Wie passt das zusammen?

Könen: Da gibt es eine einfache Erklärung. Unsere Bewertungsmodelle zeigen im aktuellen Kapitalmarktumfeld einen fairen Wert der Vossloh-Aktie von 40 Euro. Die Aktie wird zudem weiter von einem positiven Sentiment getrieben, so dass wir glauben, dass trotz Überschreitens unseres alten Kurszieles von 37 Euro die Aktie nicht überbewertet ist. Deshalb haben wir unser Kursziel leicht auf 40 Euro angehoben und unsere Einschätzung als ?Marktperformer? mit positivem Ausblick zunächst beibehalten.

Das Gespräch führte Michael Schröder
18.11.2003
Vossloh Konsolidierung abwarten
Öko Invest

Die Anlageexperten vom "Öko Invest" raten, bei Neuengagements in die Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) eine Konsolidierung abzuwarten.

Der Konzern habe im dritten Quartal den Umsatz um 27% auf 238,3 Mio. Euro und den Reingewinn um ca. 160% auf 13 Mio. Euro gesteigert. Der Gesamtjahresumsatz solle sich auf 890 Mio. Euro (+20%) und der Reingewinn auf 53,5 Mio. Euro (+2%) belaufen.

Bei einem Gewinn je Aktie von 3,86 Euro und einem Aktienkurs von 40 Euro bewege sich das KGV immer noch im einstelligen Bereich. Vor dem Hintergrund weiterer Gewinnsteigerungen und einer EBIT-Marge von über 10% sei der Titel durchaus interessant.

Dennoch empfehlen die Wertpapierexperten vom "Öko Invest", mit Neuengagements in die Aktie von Vossloh eine Konsolidierung abzuwarten.
10.12.2003 - 11:01 Uhr
Vossloh erwartet im Gj 2004 EBIT von 106,3 (97,7) Mio EUR
Frankfurt (vwd) - Die Vossloh AG, Werdohl, rechnet für das Geschäftsjahr 2004 mit einem EBIT von 106,3 Mio EUR, verglichen mit für dieses Jahr hochgerechneten 97,7 Mio EUR. Der Umsatz dürfte 2004 bei 963,1 Mio EUR liegen, nach angenommenen 892,1 Mio EUR 2003, teilte das Verkehrstechnikunternehmen am Mittwoch mit. Daraus ergäbe sich für 2004 eine zum Vorjahr unveränderte EBIT-Marge von 11,0%. Der Konzernüberschuss 2004 wird bei 56,9 (2003: 53,7) Mio EUR, das Ergebnis je Aktie bei 3,90 (3,70) EUR erwartet. +++ Eddy Holetic
vwd/10.12.2003/eh/rio

10.12.2003 - 11:01 Uhr
Vossloh: Allianz reduziert Vossloh-Anteil auf 1,06% von zuvor 6%
Frankfurt (vwd) - Die Allianz AG, München hat ihren bislang rund 6-prozentigen Anteil an der Vossloh AG, Werdohl, auf 1,06% reduziert. Die Aktien seien an institutionelle Anleger veräußert worden, teilte Vossloh am Mittwoch unter Berufung auf eine Mitteilung der Allianz vom Dienstag mit. Damit habe sich der Streubesitz der Vossloh-Aktie auf 67% erhöht.
+++ Eddy Holetic
vwd/10.12.2003/eh/rio
10.12.2003 - 11:08 Uhr
Tabelle: Vossloh AG - Prognosen für Gj 2003 und 2004


Gesamtjahr (31.12.) 2003 2004
Umsatz (Mio) 892,1 963,1
Betriebsergebnis (Mio) 82,0 104,3
EBIT (Mio) 97,7 106,3
EBIT-Marge 11,0 11,0
K`überschuss (Mio) 53,7 56,9
Ergebnis/Aktie 3,70 3,90
ROCE* 15,6 15,9
EK-Quote 32,5 34,5
Nettofinanzschulden (Mio) 215,8 214,3
Net-Gearing 72,7 63,6
Mitarbeiter im Schnitt 4.408 4.590

* ROCE = Rendite auf das eingesetzte Kapital.
- Angaben in EUR, Marge bzw Quote sowie ROCE
und Gearing in Prozent, Mitarbeiter absolut.

vwd/10.12.2003/eh/bb
Für mich wieder einmal sehr konservativ prognostiziert. Glaube nicht, dass diese Prognosen den Markt wirklich vom Hocker reissen. Die heutigen Gewinnmitnahmen nach der Veröffentlichung bestätigen das. Schätze dass sich Investoren mit dieser Prognose erstmal an einen fairem Wert von 40-42 orientieren bzw. keine Kurszielanhebungen vornehmen.

Ich bleibe aber hier länger investiert (KK 32) und setze darauf, dass noch gutes Potential für Prognoseanhebungen im Laufe von 2004 besteht (ggf. auch in Verbindung mit weiteren Übernahmen).
Frankfurt (vwd) - Die Vossloh AG, Werdohl, will ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 2003 eine Dividende nicht unter der des Vorjahres von 1,20 EUR zahlen. Vom Grundsatz her schütte Vossloh rund 30% des jeweiligen Nettogewinns als Dividende aus, "und wir wollen uns auch weiter daran halten", sagte der Vorstandsvorsitzende Burkhard Schuchmann auf der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Frankfurt. Für 2003 rechnet der Verkehrstechnikkonzern mit einem Ergebnis je Aktie von 3,70 EUR.
+++ Eddy Holetic
vwd/10.12.2003/eh/bb
11.12.2003 15:43

"Langweiler" sind in !
von Frank Lehmann, ARD-Börsenstudio

An sich kann den Mann nicht mehr viel überraschen. Aber da kriegt Burkhard Schuchmann doch grosse Augen: "So viel Analysten haben sich bei uns noch nie gedrängt. Über 60, das ist Rekord".

Schuchmann ist Boss der Vossloh AG aus dem Sauerland. "Eigentlich sind wir doch sehr langweilig", sagt der Mann verschmitzt. "Bauen Schienenbefestigungen und Schienen, gut: auch Dieselloks. Aber richtig sexy und aufregend für die Börse war das bisher nicht".
Recht hat er, aber der Wind hat sich auf vielen Ebenen der Finanzmärkte gedreht.

Kursgewinn von 90 Prozent
In der Zeit des Hypes der New Economy, als alles nur von Internet und Telekommunikation sprach und entsprechende Aktien in schwinderregende Höhen getrieben wurden, war eine Vossloh-Aktie out. Heute ist sie top. Kursgewinn in diesem Jahr : über 90 Prozent, mit über 40 Euro sogar Rekord-Hoch.
Die Antwort hat der untersetzte Mann mit feinem Backenbart parat: "Langweilige Unternehmen werden jetzt wieder geliebt. Wir sind halt berechen- und kalkulierbar".

Ertrag vor Volumen
Kein Wunder also, dass die Schar der Analysten nach den Enttäuschungen mit der `jungen Wilden` jetzt wieder auf Solidität, Qualität und Sicherheit setzt. Das wollen auch viele enttäuschte Anleger!
Nur Unternehmen mit so genanntem werthaltigen Wachstum, klaren Strategien, verlässlichem Management (Schuchmann: wir haben unsere Prognosen stets eingehalten.)und dem Ziel "Ertrag geht vor Volumen" , - sie werden derzeit von den Perlentauchern unter den Anlegern gesucht.
Struktur ist das Geheimnis
Vossloh ist kein Einzelfall: voll in den Nischen der Verkehrstechnik zu Hause, also abseits der Grossen von Alstom bis Siemens, und aufgestellt wie ein klassischer Mittelständler: nur eine kleine Holding an der Spitze (30 Mitarbeiter; 3-köpfiger Vorstand), die Verantwortung voll auf die Produktionsgesellschaften übertragen. Und das Nischen-Geschäft des `Ùnternehmer-Unternehmens`(Schuchmann) brummt: auch wenn die Deutsche Bahn AG ihre Investitionen laufend kürzt. Schuchmann und sein Team haben längst vorgebaut, sind international aufgestellt. Von den 2004 in Europa nachgefragten rund 260 Dieselloks sind bereits 155 in den Vossloh-Büchern. Schuchmann: "Dem Schienenverkehr gehört die Zukunft. Vor allem Osteuropa und Russland haben Riesen-Nachholbedarf. Da sind wir voll dabei".

Doch die Börse honoriert noch mehr
Und noch was wird an der Börse honoriert: stabile Eigentümer-Verhältnisse. Bei Vossloh hält die Gründer-Familie noch 33 Prozent. 67 Prozent der Anteile sind Streubesitz.
Und an Verkauf, da ist sich der gewiefte Kenner der 95 Familienmitglieder sicher, ist bei den Vosslohs nicht gedacht. Auch den weiteren Expansionsweg der Sauerländer will die Familie voll mittragen. Da kommt selbst die kritische Aktionärsvertreterin Reinhild Keitel leicht ins Schwärmen: "Solche Verhältnisse sind doch ganz im Sinne des Aktionärs und viel besser als die Investoren-Gruppierungen, die heute hier und morgen da ihre Gelder anlegen und nur auf kurzfristige Schnäppchen aus sind". So kann denn ein über 130jähriges Unternehmen, das sich mitten im tiefsten Wandel der deutschen Unternehmenslandschaft neu aufgestellt hat und voll auf Erfolgskurs ist, ruhig Vorbild für andere Börsenunternehmen sein. Es muss nicht alles schick, jung und irgendwie riesig dynamisch sein....
Nun hagelt es doch Empfehlungen bzw. Kurszielanhebungen....

12.12.2003
Vossloh Kursziel erhöht
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) unverändert mit "Marketperformer" ein.

Die Vossloh AG habe Mitte der Woche ihre obligatorische Dezember-Analystenkonferenz abgehalten, auf der ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr 2003 getätigt sowie ein Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr 2004 gegeben worden sei. Aufgrund des besonderen Geschäftscharakters könne die Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt im Jahr praktisch die vorläufigen Zahlen für das zu Ende gehende Geschäftsjahr nahezu punktgenau bekannt geben. Demnach werde der Umsatz mit 892,1 Mio. EUR (+19,8%) über der im Jahresverlauf angehobenen Unternehmensprognose sowie über den Schätzungen der Analysten von 890 Mio. EUR liegen.

Der Umsatzzuwachs von etwa 148 Mio. EUR verteile sich dabei angabegemäß zu einem Viertel auf Zuwächse bei den akquirierten Unternehmen. Das EBIT solle mit 97,7 Mio. EUR (Vorjahr: 78,4 Mio. EUR) ebenfalls über den Unternehmensschätzungen (97,0 Mio. EUR) sowie über den Prognosen der Analysten (96,7 Mio. EUR) liegen, wobei zu beachten sei, dass im Vorjahresergebnis noch ein a.o. Ertrag aus dem VAE-Verkauf von 26,2 Mio. EUR und in 2003 nur noch von 14,7 Mio. EUR enthalten gewesen sei.

Der Jahresüberschuss, der auf der einen Seite von einer Steuerquote von 31,8% (2002: 12,3%) und auf der anderen Seite von einem verringerten Anteil Dritter (1,4 Mio. EUR nach 7,3 Mio. EUR) beeinflusst werde, solle bei 53,7 (Vorjahr: 52,4 Mio. EUR) liegen. Aufgrund des Verkaufs eigener Anteile im Jahresverlauf sei der dividendenberechtigte Aktienanteil gestiegen, so dass sich das Ergebnis je Aktie von 3,74 EUR auf 3,70 EUR (Analystenschätzung: 3,74 EUR) verringern werde.

Für 2004 gehe das Management nun von einem Umsatz i.H.v. etwa 963 Mio. EUR (bislang: ca. 948 Mio. EUR) sowie einem EBIT von 106,3 Mio. EUR aus. Die EBIT-Marge solle wie in 2003 bei 11% liegen. Bei einer weiter angestiegenen Steuerquote von 37,5% solle das Ergebnis je Aktie in 2004 auf 3,90 EUR ansteigen. Weiterhin plane das Unternehmen - im Rahmen der aktuellen Gesellschaftsstruktur - einen weiteren Schuldenabbau, so dass sich das Net Gearing von rund 73% auf unter 64% weiter verringern solle.

Wie von den Analysten angenommen, seien die Jahreszahlen wie üblich konservativ geplant gewesen, so dass die vorgelegten Daten die Planzahlen insgesamt leicht übertroffen hätten und auch leicht über den Schätzungen gelegen hätten. Die Wertpapierspezialisten würden ihre Gewinnschätzung für die kommenden zwei Perioden der neu ausgegebenen Guidance anpassen und würden jetzt für 2004 bei einem Umsatz von 965 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von 11,1% sowie einer Steuerquote von 37,5% mit einem Ergebnis je Aktie von 3,88 EUR (bisher: 3,71 EUR) planen.

Die Einschätzung werde dabei vom aktuellen Auftragsbestand sowie den für 2004 abzurechnenden Projekten untermauert. Für 2005 würden die Analysten ihre bisherige Umsatzprognose von 970 Mio. EUR auf 1,04 Mrd. EUR erhöhen. Bei einer EBIT-Marge von 11,0% errechne man nun ein Ergebnis je Aktie von 4,22 EUR (nach: 3,89 EUR). Der immer wieder in der Diskussion stehende Großauftrag der Deutschen Bahn über 500 Loks tangiere die mittelfristige Prognose dabei nicht, da eine mögliche Auftragsvergabe sich erst ab 2006 folgend in der Erlösrechnung auswirken würde.

Die Bewertungsmodelle der Analysten würden nach der Anhebung der Ergebnisprognosen im aktuellen Kapitalmarktumfeld nunmehr einen fairen Wert der Aktie von 45 EUR zeigen. Die Aktie werde zudem weiter von einem positiven Sentiment getrieben und befinde sich in einem intakten Aufwärtstrend, so dass man glaube, dass trotz Überschreitens des alten Kurszieles von 40 EUR die Aktie noch weiteres Kurspotenzial besitze.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe sind weiterhin von den Wachstumsmöglichkeiten von Vossloh überzeugt und heben ihr Kursziel vor diesem Hintergrund auf 45 EUR an, behalten jedoch ihre Einschätzung als Marktperformer mit positivem Ausblick zunächst bei.
12.12.2003
Vossloh 50%-Chance
Prior Börse

Die Experten vom Börsenbrief "Prior Börse" sehen für die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) eine 50%-Chance.

Vorstandschef Burkhard Schuchmann bereite sich auf Akquisitionen vor. Am Mittwoch habe der Manager angedeutet, dass er sich vorstellen könne, Mitbewerber mit bis zu 400 Mio. Euro Umsatz zu übernehmen. Insbesondere richte sich sein Blick auf die Wachstumsmärkte in Osteuropa und Russland.

Im Jahr 2003 habe Vossloh nach vorläufigen Hochrechnungen den Umsatz um fast 20% auf 892 Mio. Euro verbessert. Das Betriebsergebnis habe mit einem 65-prozentigen Plus auf 82 Mio. Euro gesteigert werden können. Für das kommende Jahr sehe der Vorstandschef - ohne Übernahmen - einen Umsatz und ein Betriebsergebnis von 963 Mio. bzw. 104 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie solle von 3,70 Euro in diesem Jahr auf 3,90 Euro gesteigert werden. Daraus errechne sich ein Schnäppchen-KGV von 11.

Allerdings dürfe man die Schwachpunkte in der Bilanz nicht vernachlässigen. Im Zuge zahlreicher Aufkäufe in der Vergangenheit hätten sich 220 Mio. Euro Goodwill angesammelt (bei einem Eigenkapital von 297 Mio. Euro). Solange der Konzern jedoch wachse und mit einer EBIT-Marge von 11% glänzen könne, gehe von dieser Bilanzposition keine Gefahr aus. Die Dividendenrendite von 2,9% sei ebenfalls lohnenswert.

Die Experten der "Prior Börse" sehen für die Aktie von Vossloh weiteres Kurspotenzial.
11.12.2003
Vossloh kaufen
Independent Research

Die Analysten von Independent Research bewerten die Vossloh-Aktie (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) mit "kaufen".

Auf einer Analystenkonferenz habe die Gesellschaft ihre Planung für 2004 vorgestellt: Demnach solle der Umsatz 2003 einer Hochrechnung zufolge auf 892,1 (744,5) Mio. Euro ansteigen. Das Betriebsergebnis werde sich in 2003 auf 82,0 (49,7) Mio. Euro erhöhen und das EBIT 2003 um knapp 25% auf 97,7 Mio. Euro ansteigen.

Der Umsatz in 2004 solle um 8% auf dann 963 Mio. Euro klettern und das EBIT werde sich den Planungen zufolge in 2004 um 9% auf 106,3 Mio. Euro erhöhen. Die Gesellschaft rechne 2004 mit einem EpS von 3,90 (2003p: 3,70) Euro.

IN 2003 habe Vossloh seine Umsatz- und Ergebnisziele 2003 übertreffen können. Hinsichtlich der Zielerreichung sei man aufgrund des konservativen Planansatzes zuversichtlich.

Die Empfehlung der Analysten von Independent Research für Vossloh lautet unverändert "kaufen".
11.12.2003
Vossloh kaufen
AC Research

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der im MDAX notierten, in den Marktsegmenten Eisenbahn & Verkehr tätigen Vossloh AG (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) zu kaufen.

Die Geschäftsleitung habe ihre Umsatz- und Gewinnschätzung für das laufende und für das kommende Geschäftsjahr 2004 erhöht.

Demnach rechne das Management der Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr 2003 mit einem Umsatzanstieg von rund 20% auf 892,1 Millionen Euro. Bislang sei man lediglich von einem Umsatz von 870 bis 890 Millionen Euro ausgegangen. Die EBIT-Schätzung sei dabei ebenfalls leicht von 97 Millionen Euro auf 97,7 Millionen Euro erhöht worden. Der Gewinn je Aktie werde voraussichtlich bei 3,70 Euro liegen. Das Unternehmen wolle auch weiterhin an seiner Dividendenpolitik festhalten. Demnach sollten rund 30% des Jahresüberschusses als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Allerdings solle die Dividende für das laufende Geschäftsjahr mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen. Im Geschäftsjahr 2002 habe die Dividende bei 1,20 Euro je Aktie gelegen, so die Analysten von AC Research.

Für das kommende Geschäftsjahr habe die Geschäftsleitung die Umsatzprognose von bislang 900 Millionen Euro auf nunmehr 963 Millionen Euro erhöht. Das EBIT solle sich dabei noch einmal um knapp 9% auf 106,3 Millionen Euro verbessern. Beim Konzernjahresüberschuss plane die Gesellschaft im kommenden Jahr mit 56,9 Millionen Euro oder 3,90 Euro je Aktie.

Des weiteren plane das Management der Gesellschaft im kommenden Jahr in allen drei Geschäftsbereichen Unternehmensakquisitionen. Die Kaufsumme je Akquisition solle dabei zwischen 10 Millionen Euro und 300 Millionen Euro liegen. Auf der Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten blicke das Management vor allem nach Osteuropa und Russland. Zur Finanzierung einer größeren Akquisition sei auch eine Kapitalerhöhung möglich, sofern hierdurch nicht der Gewinn je Aktie verwässert werde.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 40,75 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von gut 590 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen nach Ansicht der Analysten von AC Research trotz der Kursgewinne der vergangenen Monate immer noch moderat bewertet. Die Wachstumsperspektiven seien weiterhin als gut zu bezeichnen. Insgesamt erschienen die kommunizierten Planzahlen gut erreichbar.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Vossloh AG zu kaufen.
11.12.2003
Vossloh Marketperformer
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) mit "Marketperformer" ein.

Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh wolle durch Zukäufe weiter expandieren und visiere dabei vor allem den osteuropäischen Markt an. "Akquisitionen, wie wir sie andenken, betreffen alle 3 Geschäftsbereiche sowohl im Inland als auch im Ausland", habe Konzernchef Burkhard Schuchmann gesagt. Vossloh habe ferner mitgeteilt, seine Ziele für das laufende Jahr leicht übertroffen zu haben.

Zwar sei noch kein Beschluss über die Dividende für