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Bei Kali & Salz (716200) sind größere Kursverluste zu erwarten !!! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)

eröffnet am 06.03.03 10:05:10 von
Wertpapierhecht

neuester Beitrag 15.04.11 06:31:56 von
zennanfi


Beitrag schreiben Ansicht: 500 Beiträge pro Seite
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GRUENDERZEIT
10.12.06 22:32:08
Beitrag Nr. 501
FinanzNachrichten.de, 10.12.2006

Kali+Salz trotz milden Winters zufrieden mit Salzgeschäft
Trotz des milden Winters ist der Düngemittel- und Salzhersteller K+S zufrieden mit dem Salzgeschäft. Die Nachfrage nach Salz sei ungeachtet des fehlenden Eises bislang gut. "Jeder weiß, dass der Winter früher oder später kommt, entsprechend haben fast alle schon Salz in größeren Mengen eingelagert", sagte K+S-Sprecher Oliver Morgenthal am Samstag in Kassel der dpa. Dank des kalten Jahresbeginns könne man eine kurze Flaute gut verkraften.

Nach Morgenthals Angaben setzte K+S im vergangenen Jahr 45,3 Millionen Euro mit Streusalz um. "In diesem Jahr waren es allein bis Ende September schon 55,6 Millionen. Wir haben also allen Grund zur Zufriedenheit." Nach Morgenthals Worten hat auch das Skandinavien-Geschäft die Bilanz verbessert. Wichtigster Markt sei aber nach wie vor Deutschland./me/DP/zb

Quelle: dpa-AFX
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Devjo
10.12.06 23:41:17
Beitrag Nr. 502
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.038.861 von redbulll am 09.12.06 02:34:36Die Antwort ist: Kaum eine AG ist sosehr auf die Zukunft ausgerichtet wie K+S! Wie hier schonmal jemand schrieb, immer mehr Menschen brauchen immer mehr Nahrung, die auf immer weniger Fläche erzeugt werden muss! Besser gehts doch gar nicht!
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redbulll
11.12.06 23:30:23
Beitrag Nr. 503
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.094.414 von Devjo am 10.12.06 23:41:17Aber genau das galt auch bei Kursen um 55 EUR auch schon im Sommer.
Mir scheinen derzeit, auf gut bayerisch gesagt, zu viele Adabeis im Markt zu sein- im Gegensatz zum Sommer.
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spaceistheplace
12.12.06 07:21:38
Beitrag Nr. 504
mir scheint K+s aktuell auch fast schon überbewertet zu sein, ich glaube, eine Korrektur liegt in der Luft. Bei 80 stelle ich meine letzten 50%, die ich noch habe glatt....

Gruss space
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Yetibik
12.12.06 08:46:27
Beitrag Nr. 505
K+S ist in einem guten wachstumskurs und ist gut aufgestellt und ich glaube das sich K+S noch vergrößern wird und sich nach osten ausweitet.Die Aktie ist stabil und ich traue ihr noch weitere Steigerungen zu.Die 80€ sollten diese Tage noch fallen und mal sehen was dann passiert.Das werden noch tolle Handelstage.
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delle002
12.12.06 10:33:13
Beitrag Nr. 506
Ob 80,00 oder nicht ist doch nicht so wichtig.
Läuft der Markt geht auch K&S hoch, aber wie gesagt
das KGV ist schon mächtig.
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DiegoDiggler
12.12.06 19:33:08
Beitrag Nr. 507
KGV ist tatsächlich schon nicht mehr ganz ohne, aber der Laden wächst halt einfach auch ziemlich stabil ziemlich schnell mit guter Perspektive. Gutes Papier! Wäre schon traurig, wenn ich irgendwann demnächst durch meinen recht engen Stoppkurs rausgehauen würde... ...allein mir fehlt der Glaube.:p
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spaceistheplace
13.12.06 08:16:54
Beitrag Nr. 508
2007er KGV von 17 bei rd. 13-15% Wachstum per anno ist wahrlich nicht mehr ganz ohne für einen Wert, der schon etwas zyklisch ist. Kommt es zu einer wirtschaftlichen Abschwächung der Weltkonjunktur ausgehend vom Motor USA (die Zinsanhebungen werden dazu beitragen, erste Tendenzen sind klar erkennbar) wird sich das auch auf die Märkte von K+S auswirken. Ich glaube auch, dass sich die Rohstoffhysterie langsam verziehen wird....
Eigentlich ist mein Kursziel (rd. 30% höheres KGV als wachstum per anno) erreicht und werde wohl nicht mehr lange dabei bleiben. ich warte noch die letzten tage dieses jahr ab mit der Erwartung, dass die Kurs noch ein wenig nach oben laufen. Nächstes Jahr werden dann wohl die Karten neu gemischt, vor allem bei den Fonds und die machen eben die Musik....
Gruss space
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spaceistheplace
13.12.06 10:16:25
Beitrag Nr. 509
so, ich habe gerade zu 80,70 meine letzte Position K+S glatt gestellt, die weiteren Kurssteigerungen überlasse ich Euch...
Gruss space
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delle002
13.12.06 11:01:25
Beitrag Nr. 510
heul und freu
habe meine Position halbiert
81,07 und der Rest bleibt bis
Januare - Februar drin.

Was soll ich jetzt kaufen????
BASF habe ich schon soooo viele
Detsche Bank kann ich nicht leiden.

Das sind Probleme
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spaceistheplace
13.12.06 11:13:56
Beitrag Nr. 511
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.147.266 von delle002 am 13.12.06 11:01:25Was soll ich jetzt kaufen????
Stratec Biomedical, für mich mit die aussichtsreichste deutsche Aktie....oder Pernod Ricard, gesoffen wird immer.....
Gruss space
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tradingfuchs
13.12.06 15:05:40
Beitrag Nr. 512
Nach der Seitwärtsbewegung des Vormonats erfreute sich K+S in den letzten beiden Wochen einer regen Nachfrage,
mit einem Kursplus von knapp 10 Prozent gehört die Aktie zu den Outperformern im MDax. Mittelfristig,
auf Sicht von fünf Monaten zeigt K+S mit einem Kursplus von 36 Prozent ebenfalls Relative Stärke.
Hinsichtlich des RSI-15 (Relative Stärke *Index* 15-Tage) mit zuletzt 57 Punkten ist der Kurs kurzfristig
zwar nicht mehr ganz billig, aber auch noch nicht überbewertet,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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Yetibik
29.12.06 16:36:47
Beitrag Nr. 513
hallo an alle
:kiss:ich finde k+s ist in einer sehr guten position.mal sehen was die preise für kali und salz im neuen jahr machen.der wert verbleibt in meinem depot bis auf unbestimmte zeit.
ich wünsche allen einen guten rutsch ins neue jahr.frau holle hatte auch schon mal mehr zu tun.:laugh::D:laugh:
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redbulll
29.12.06 21:23:06
Beitrag Nr. 514
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.551.012 von Yetibik am 29.12.06 16:36:47Windowdressing at its best,
mehr kann man zum heutigen Kursverlauf nicht sagen.
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caot89
03.01.07 21:06:13
Beitrag Nr. 515
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.559.586 von redbulll am 29.12.06 21:23:06Hi,

wer will zu diesem gepuschten kursverlauf noch was sage n???

( no comment )


c.89
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stockwilhelm
03.01.07 21:58:27
Beitrag Nr. 516
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.663.877 von caot89 am 03.01.07 21:06:13Was heisst hier gepuscht? Wie ich es sehe, hat das Papier seinen fairen Kurs erreicht.
she. bei www.AKTIENperformer.de in der Watchlist
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Yetibik
03.01.07 23:09:12
Beitrag Nr. 517
ich wünsche ein gesundes neues jahr. das jahr hat gerade einmal begonnen und schon wird die sau durch´s dorf gescheucht. die korecktur ist überfällig und hätte auch schon etwas früher kommen können.ich glaube der kurs wird noch unter 80€ rutschen um dann wieder luft nach oben zu gewinnen.das jahr ist noch lang. habt noch viel spass.
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redbulll
04.01.07 00:22:50
Beitrag Nr. 518
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.664.798 von stockwilhelm am 03.01.07 21:58:27"bei www.AKTIENperformer.de in der Watchlist"-
das erklärt natürlich alles.
Daß ich nicht selbst darauf gekommen bin!
Baums, kein Geringerer als der Warren Buffett von Lüdenscheid....
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etudiant
04.01.07 12:45:25
Beitrag Nr. 519
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.665.968 von redbulll am 04.01.07 00:22:50Hat denn nun einer eine Idee, warum der Kurse heute so runtergeht?

etudiant
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redbulll
04.01.07 17:14:13
Beitrag Nr. 520
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.671.316 von etudiant am 04.01.07 12:45:25Die Belegschaft von Focus Money nimmt Gewinne mit.
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caot89
04.01.07 19:06:30
Beitrag Nr. 521
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.676.636 von redbulll am 04.01.07 17:14:13Hi,

ich mag gewinne, ...:lick::lick::lick::lick:

c.89
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DiegoDiggler
04.01.07 19:31:44
Beitrag Nr. 522
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.671.316 von etudiant am 04.01.07 12:45:25Ehrlich gesagt, hab ich´s auch nicht immer ganz verstanden, wenn das Papier sprunghaft gestiegen ist. So lange die Sprünge nach oben aber häufiger bleiben als die nach Süden, denke ich, kann mir das auch egal sein!:cool:
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DiegoDiggler
05.01.07 17:31:00
Beitrag Nr. 523
...wobei ich den Sprung, den wir gerade vollzogen haben für etwas gewagt halte!!! 73,50!
Wer hat noch nicht, wer will nochmal?

Für alle Jetzt-Einsteiger gilt es wohl, sich bei denen mit den engen Stoppkursen zu bedanken.:(
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dg6nds
07.01.07 15:26:40
Beitrag Nr. 524
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.696.041 von DiegoDiggler am 05.01.07 17:31:00Samstag, 6. Januar 2007
Lager überfüllt
Wer braucht Winterreifen?

Wegen des warmen Wetters bleiben Reifenhändler auf ihren Winterreifen sitzen. "Die Lagerbestände sind um 30 Prozent höher als in den Vorjahren", sagte Peter Hülzer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk dem "Tagesspiegel am Sonntag". In den Vorjahren seien die Lager zum Jahreswechsel nahezu geräumt gewesen.

"Die Lage ist dieses Jahr schwierig", sagte Hülzer. Dabei hatte der Verband Ende vergangenen Jahres noch vor Engpässen gewarnt: Die Industrie produziere nicht genug Reifen, um die wegen der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung und der Änderung der Straßenverkehrsordnung höhere Nachfrage decken zu können, rügte Hülzer noch im November. 1,5 Millionen zusätzlich hergestellter Winterreifen seien nicht genug.


Es kam anders. "Die Industrie hat nach unserer Warnung weiter für den Winter produziert, statt wie üblich auf Sommerreifen umzustellen", sagte Hülzer der Zeitung. Nun seien die Läger übervoll, wie erste Stichproben bei Händlern ergeben hätten. Die Verbraucher kann das freuen. "Es wird deutlichen Druck auf die Preise geben", prognostiziert Hülzer, in dessen Verband bundesweit 1.800 Händler mit 3.500 Filialen organisiert sind.

Auch Europas größter Produzent von Streusalz, die Kasseler K+S AG, bekommt den milden Winter zu spüren. "Wir haben deutlich weniger Sofort- und Ersatzlieferungen", sagte ein Sprecher der Zeitung. K+S stellt in regulären Wintern mehr als zwei Mio. Tonnen Auftausalz pro Jahr her, knapp ein Drittel der gesamten Salzproduktion. "Das Geschäft ist ganz wichtig für uns", sagt der Sprecher. Die Saison sei für K+S aber noch nicht verloren. Das so genannte Frühbezugsgeschäft, bei dem die Straßenmeistereien schon im September mit Streusalz versorgt werden, sei 2006 sehr erfreulich verlaufen.
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caot89
08.01.07 20:41:46
Beitrag Nr. 525
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.747.773 von dg6nds am 07.01.07 15:26:40Hi,

das weiss ich auch. danke! :laugh::laugh::laugh::laugh:

c.89
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Yetibik
09.01.07 09:59:44
Beitrag Nr. 526
k+s sind ja nicht nur streuesalzproduzent und der winter kann immer noch kommen. es überwiegt das geschäfte mitdüngemitel oder wer läst seine blumen oder rasen gerne verhungern.
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DiegoDiggler
19.01.07 16:59:06
Beitrag Nr. 527
K+S "buy" Datum: 17.01.2007


München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein. In Europa und auch in Nordamerika würden die Temperaturen im Moment deutlich über dem Gefrierpunkt liegen und der Bedarf an Auftausalz sei entsprechend gering. Während in Europa das Salzgeschäft Ende 2006 durch das Aufstocken der Lagerbestände bei den Kommunen ein weitgehend normales Salzgeschäft erlaubt haben dürfte, habe das Geschäft bei der chilenischen SPL, die den nordamerikanischen Markt bediene, bereits gelitten. Die Analysten würden erwarten, dass der vom Unternehmen avisierte Ergebnisbeitrag von 10-15 Mio. EUR verfehlt worden sei. Sie hätten ihre Gewinnschätzung für den Sektor von 75 Mio. EUR auf 73 Mio. EUR gesenkt. Seit Beginn dieses Jahres dürften die Lagerbestände in Europa kaum benötigt worden sein. Folglich dürfte die Ordertätigkeit sehr gering sein. Die Analysten würden damit rechnen, dass schon jetzt feststehe, dass das Ergebnis im Salz 2007 unter dem Vorjahr liegen dürfte, obwohl SPL erstmals über das ganze Jahr konsolidiert worden sei. Die Analysten hätten ihre Gewinnschätzung von 86 Mio. EUR auf 71 Mio. EUR zurückgenommen. Wie die Analysten berichten würden, habe sich das Sentiment gegenüber der Aktie deutlich verschlechtert. In der Bewertung der Analysten, die auf 2008 basiere, sei das Kursziel jedoch nur um 1 EUR je Aktie gesenkt worden. Die Investmentstory von K+S basiere auf signifikant steigenden Kali-Preisen, da der Weltmarkt für Kali zunehmend knapp werde. Die Analysten der HypoVereinsbank halten trotz des kurzfristig enttäuschenden Salz-Ergebnisses an der "buy"-Empfehlung für die K+S-Aktie fest. (Ausgabe Januar 2007) (17.01.2007/ac/a/d) Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.


Quelle: AKTIENCHECK.DE
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Yetibik
24.01.07 16:42:57
Beitrag Nr. 528
So nun ist der Winter da und der Schnee bleibt liegen man glaubt es kaum. Mal sehen wie lange er sich hält!;) Jetzt muß wieder mehr gestreut werden es ist zwar nicht die Welt was verbraucht wird aber es kann nur gut für K+S sein. Der Winter hat auch schöne Seiten freue mich auf mehr.:kiss:
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delle002
25.01.07 10:44:26
Beitrag Nr. 529
:)Holla Ballett:rolleyes:
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GRUENDERZEIT
25.01.07 17:51:32
Beitrag Nr. 530
FinanzNachrichten.de, 25.01.2007

Investmentgesellschaft Franklin beteiligt sich mit 5,5% an K+S

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die US-Investmentgesellschaft Franklin Mutual Advisors hält 5,5% an den Stimmrechten der K+S AG. Das teilte das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit. Die Aktionärsstruktur des MDAX-Konzerns ist von hohem Streubesitz geprägt. Wie aus einer Übersicht auf der Homepage von K+S hervorgeht, sind auch die beiden Investmentgesellschaften Prudential und Capital Group mit jeweils rund 5% an dem Unternehmen beteiligt.

Webseite: http://www.k-plus-s.com/
Quelle: Dow Jones News
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redbulll
25.01.07 23:10:30
Beitrag Nr. 531
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.182.680 von GRUENDERZEIT am 25.01.07 17:51:32Vor gerade einmal zwei Wochen gab es Stücke unter 74 EUR.
Wenn's fest ist, gib, wenn's schwach ist, kauf......

K+S-Aktien im Aufwind - Wassereinbruch in Mine von Wettbewerber

Frankfurt, 25. Jan (Reuters) - Probleme in der Kali-Mine eines Wettbewerbers haben am Donnerstag den Aktienkurs von K+S <SDFG.DE> beflügelt. Die Anteilsscheine des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers stiegen zeitweilig um mehr als vier Prozent auf 82,78 Euro und gehörten damit zu den größten Gewinnern im Nebenwertindex MDax. Analyst Andreas Heine von der HVB führte die Kursgewinne auf einen Wassereinbruch in der Kali-Mine Esterhazy des US-Düngemittelherstellers Mosaic <MOS.N> in Kanada zurück. Es sei daher mit einer deutlichen Kursreaktion bei K+S zu rechnen, schrieb er in einer Kurzstudie. Händler hatten die Kursgewinne im frühen Handel auch dem Wintereinbruch in Deutschland zugeschrieben.

Die Esterhazy-Mine von Mosaic kann jährlich bis zu rund 4,3 Millionen Tonnen produzieren und hat nach Einschätzung von Analyst Heine einen Anteil von acht Prozent an der weltweiten Kali-Kapazität. Mosaic hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Unternehmen erwarte zur Zeit keine Beeinträchtigung der Produktionskapazität und rechne nur mit zusätzlichen Kosten von 20 bis 40 Millionen Dollar. Analyst Heine erklärte: "Es ist derzeit für außen Stehende unmöglich zu beurteilen, ob sich die Probleme verschärfen könnten." Sollte die Mine dadurch komplett ausfallen, könne dies kurzfristig nicht kompensiert werden. Der Kali-Markt würde sofort knapp werden, und die Preise weltweit einen Sprung machen. Der Kali-Markt befinde sich bereits wieder im Aufschwung, und Unsicherheiten bezüglich der Mine Esterhazy dürften die Preisspirale weiter nach oben drehen.

K+S gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland Kali- und Magnesiumrohsalze, die zu Mineraldüngern sowie zu Vorprodukten für die Herstellung verschiedener industrieller Erzeugnisse verarbeitet werden. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 hatte das Unternehmen für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte einen hauptsächlich preisbedingten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt.

pag/mer
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spaceistheplace
26.01.07 07:56:09
Beitrag Nr. 532
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.188.535 von redbulll am 25.01.07 23:10:30K+S-Aktien im Aufwind - Wassereinbruch in Mine von Wettbewerber
Das ist makaber und sonst gar nix!!!!
Gruss space
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redbulll
26.01.07 21:32:19
Beitrag Nr. 533
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.191.570 von spaceistheplace am 26.01.07 07:56:09Von Personenschäden ist in dem Text nicht die Rede-weißt Du mehr?
M.W. gab es vor einigen Jahren einen ähnlichen Schaden bei einer K+S-Mine, auch in Kanada, und letztes Jahr traf es Uralkalyi.
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spaceistheplace
27.01.07 10:38:32
Beitrag Nr. 534
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.207.423 von redbulll am 26.01.07 21:32:19Hallo,
nein redbull, ich weiss nix von Personenschäden. das wäre ja noch schlimmer! Nein, solche Handelsarten an der Börse sind pervers und für mich verwerflich. Da kann man grundsätzliche Gedanken formulieren, ob man so was mit sich selbst vereinbaren kann...nu das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Gruss und schönes Wochenende
space
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tradingfuchs
29.01.07 13:16:55
Beitrag Nr. 535
Nach dem relativ deutlichen Kursabschlag am Vortag bzw. Wochenausklang profitiert die Aktie
heute vom positiven Umfeld und legt marktdurchschnittlich zu.
Der Kurstrend der letzten Wochen ist zwar negativ, aber in den letzten Tagen konnte sich die Notierung
wieder über dem 35-Tage-Durchschnitt behaupten. Die Schwankungsbreite des Kurses ist derzeit
deutlich erhöht, von Seiten des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) ist die technische Bewertung noch neutral.
Insgesamt dürfte damit aus dieser Sicht weiteres kurzfristiges Kurspotenzial gegeben sein,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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Yetibik
07.02.07 08:49:18
Beitrag Nr. 536
hi da wird sich das K+S personal aber freuen da sie wieder aktien bekommen.

Die K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs), Kassel, will bis Ende nächster Woche 60.000 eigene Aktien im Xetra-Handel erwerben. Die Titel sollen eigenen Mitarbeitern oder verbundenen Unternehmen zum Kauf angeboten werden, heißt es in einer Finanzanzeige des Unternehmens vom Mittwoch. Der Rückkaufbeschluss sei am Dienstag vom Vorstand gefasst worden.
Avatar
redbulll
07.02.07 21:07:38
Beitrag Nr. 537
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.479.315 von Yetibik am 07.02.07 08:49:18
26.01.2007 09:28
K+S strebt noch 2007 Partnerschaft auf dem Kalisektor an

Von Heide Oberhauser-Aslan

Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Kasseler Salz- und Düngemittelspezialist K+S strebt noch 2007 den Abschluss einer Partnerschaft auf dem Kalisektor an. Im Interview mit Dow Jones Newswires stellte Vorstandsvorsitzender Ralf Bethke zugleich eine Erhöhung der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Aussicht und zeigte sich zuversichtlich für 2007.

Ihre Prognose für 2006 werde K+S trotz der Schwäche im Auftausalzgeschäft im vierten Quartal erfüllen können, sagte Bethke. Der Manager, der in diesem Jahr das 65. Lebensjahr vollenden wird und dessen Vertrag zum 30. Juni 2007 ausläuft, möchte eigenen Angaben zufolge gerne in den Aufsichtsrat wechseln.

"Die Ausgangssituation in allen Arbeitsgebieten am Beginn des Jahres 2007 ist sehr gut bis hervorragend", erklärte Bethke. Ein gewisser Schwachpunkt sei allerdings der bisher ausgebliebene Winter in Deutschland und den USA. Das Unternehmen könne diese Schwäche jedoch beispielsweise mit niedrigeren Energiekosten kompensieren. Sollte es bei dem derzeitigen Energiepreisniveau von 50 - 55 USD pro Barell Öl bleiben, könne K+S große Teile eines weniger stark ausgeprägten Winters allein durch Einsparungen bei den Energiekosten ausgleichen, sagte Bethke.

Bethke bekräftigte, das im MDAX notierte Unternehmen wolle 2007 an die Werte von 2006 anknüpfen. "Wenn uns der Wettergott ein bisschen hold ist, kann das durchaus auch ein bisschen mehr werden" erklärte er. Auch die Prognose für 2006 bestätigte der Manager trotz des im vierten Quartal schwachen Auftausalzgeschäfts. Das Unternehmen hatte seine Prognose an gewisse Prämissen geknüft wie beispielsweise ein normaler Verlauf des Winters.

"Obwohl diese Prämissen nicht ganz erfüllt sind, sind wir zuversichtlich, dass wir uns im Korridor, den wir für die Prognose veröffentlicht haben, bewegen werden", sagte er. Für 2006 hat K+S einen Umsatz zwischen 3,0 Mrd bis 3,1 Mrd EUR in Aussicht gestellt. Beim operativen Ergebnis (EBIT I) war ein Wert zwischen 275 Mio EUR und 285 Mio EUR erwartet worden. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern soll zwischen 165 Mio und 175 Mio EUR liegen. Die Zahlen werden am 15. März veröffentlicht.

Der Manager stellte für 2006 auch eine Erhöhung der Dividende in Aussicht. Für 2005 zahlte das Unternehmen 1,80 EUR je Anteilsschein. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Ergebnisse 2006 werde der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung Mitte März daher mit großer Wahrscheinlichkeit vorschlagen, die Dividende zu erhöhen, erklärte er.

Nach dem im vergangenen Jahr getätigten größten Zukauf in der Unternehmensgeschichte im Salzbereich hegt K+S 2007 große Pläne auf dem Kalisektor. K+S erwartet für die Weltkalimärkte 2007 ein überproportionales Wachstum. "Die Auslieferungen sind schon im vierten Quartal extrem hoch gewesen und das wird so weiter gehen", sagte er. Parallel dazu stiegen die Preise. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist die größte und wichtigste Sparte bei K+S und steuert mehr als die Hälfte zum Konzer-EBIT bei.

K+S arbeite hier mit vollausgelasteten Kapazitäten, sagte Bethke. In Deutschland gebe es für K+S keine nennenswerten Kapazitätserweiterungschancen mehr. Deswegen schaue sich das Unternehmen auch in anderen Regionen nach Partnerschaften um, um Zugriff auf weitere Kaliproduktionstätten zu bekommen. K+S wolle Schritt halten mit dem dynamischen Wachstum der Weltkalimärkte, das auf 2% bis 3% jährlich geschätzt werde, sagte er.

Die bestehenden Kaliminien in der Welt seien fast alle voll ausgelastet, sagte Bethke. Auch gebe auch kaum eine Lagerstätte, die von den Vorarbeiten schon so weit entwickelt sei, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren Kali produziert werden könne. Noch nicht erschlossene Kaliminien lägen häufig in Gebieten mit fehlender Infrastruktur und Fachkräften. Daher seien hohe Vorleistungen zu erbringen, sagte Bethke. K+S würde dabei gerne mit einem lokalen Partner zusammenarbeiten. "Es ist besser fair zu teilen, als zu habgierig zu sein und dann Risiken einzugehen, die man selber nicht beherrscht", erklärte der Manager.

Gespräche gibt es bereits. Der Manager hofft, dass es noch in diesem Jahr zum Abschluss einer Kooperation kommen wird. "Ich wünschte mir, dass wir so etwas noch in diesem Jahr veröffentlichen können", sagte er. Etwa 400 Mio bis 500 Mio EUR könnte K+S seinen Angaben zufolge in ein solches Gemeinschaftsprojekt investieren. Die Finanzierung sei für K+S kein Problem, sagte er. K+S könne ohne Probleme mehrere 100 Mio EUR an neuen Schulden aufnehmen, sagte Bethke. "Das haben die Banken bereits signalisiert und das rechtfertigt auch unsere Cash-Flow-Situation", sagte Bethke.

Im vergangen Jahr war K+S mit der Übernahme des 385 Mio EUR teueren Kaufs des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos (SPL) vom Nettogläubiger zum Nettoschuldner geworden. Für den Zukauf hatte K+S Schulden für etwa 250 Mio EUR aufgenommen. "Unser Cash-Flow in diesem und im nächsten Jahr wird uns erlauben, diese Schulden bereits in wenigen Jahren vollständig zurückzuzahlen", erklärte Bethke. Auch im Salzgeschäft denkt K+S mittel- bis langfristig an weitere Verstärkungen. Zunächst müsse K+S jedoch seine Schularbeiten dort erledigen. In 5 bis 6 Jahren sollen die Kapazitäten von derzeit 5,5 Mio Tonnen auf dann 10 Mio Tonnen ausgebaut werden.

Der Manager strebt nach der Aufgabe des Vorstandsvorsitzes ein Aufsichtsratmandat an. "Das würde ich gerne tuen, da ich das Unternehmen in all seinen Verästelungen sehr gut kenne und eine ganze Menge Erfahrung einbringen kann", sagte er. Die Entscheidung darüber liege jedoch bei der Hauptversammlung. Mitte März wird sich der Aufsichtsrat von K+S neben dem Jahresabschluss auch mit der Nachfolgefrage für Bethke beschäftigen. Als heißer Anwärter gilt der zu Jahresbeginn 2006 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gekürte Finanzvorstand Norbert Steiner.

Webseite: http://www.k-plus-s.com

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/mim

(END) Dow Jones Newswires

January 26, 2007 03:28 ET (08:28 GMT)
Avatar
GRUENDERZEIT
09.02.07 12:44:14
Beitrag Nr. 538
FinanzNachrichten.de, 09.02.2007

K+S AG: buy (WestLB)

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der WestLB stufen die Aktie von K+S (WKN 716200) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das Kursziel von 100 EUR.

Yara habe beim Gewinn je Aktie im vierten Quartal 2006 zweistellig zugelegt und sehe auf Sicht der kommenden Jahre eine anhaltend starke Nachfrage nach Düngemitteln. Im Verlauf des letzten Quartals seien die Preise gestiegen, da sich die Getreidepreise dramatisch erhöht hätten. Dies verbessere die Perspektiven für die Landwirtschaft allgemein und im Besonderen für Düngemittel.

Die Kommentare des Managements seien auch für K+S relevant, da bei Stickstoff, Phosphaten und Kali eine fundamentale Beziehung bestehe. Solange sich Yara im Hinblick auf die Geschäftsbedingungen optimistisch zeige, sei es angemessen, auch die Auswirkungen der Trends des Kalimarktes auf K+S abzuwägen. Der Kaliproduzent PCS habe sich zuletzt dahingehend geäußert, dass die Angebots/Nachfrage-Relation auch auf Grund der Überflutung größerer Minen in Russland und Kanada außergewöhnlich gut sei.

Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der WestLB für die Aktie von K+S weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (09.02.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 09.02.2007

Quelle: aktiencheck.de AG
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caot89
12.02.07 00:58:45
Beitrag Nr. 539
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.544.806 von GRUENDERZEIT am 09.02.07 12:44:14:laugh::laugh::laugh::laugh:

Hi,

dann kauf doch zu €100,00. :laugh::laugh::lick::lick:

c.89
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caot89
12.02.07 01:01:43
Beitrag Nr. 540
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.495.798 von redbulll am 07.02.07 21:07:38Hi,

darf der herr bethke schon mit 65 in rente gehen oder darf er noch bis 67 bleiben??

:cry::cry::cry::cry:

c.89
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spaceistheplace
14.02.07 12:20:55
Beitrag Nr. 541
Hallo,
heute ist ja wieder Stimmung bei K+S wie in den letzten Wochen auch...de Winter kommt nicht und trotzdem steigt der Kurs. ich habe ne Meldung von gestern Abend gefunden, die wohl der Grund für den heutigen Anstieg ist. Die DWS hält jetzt über 5% an K+S.
Gruss space

13.02.2007 20:08
euro adhoc-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft

Veröffentlichung gem. § 26 WpHG

-------------------------------------------------------------------- ------------ Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: ----------------------------------- Name: Deutsche Bank Aktiengesellschaft Adresse: Taunusanlage 12 Sitz: 60325 Frankfurt am Main Staat: Deutschland

Angaben zum Emittenten: ----------------------- Name: K+S Aktiengesellschaft (Nachrichten/Aktienkurs) Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel Sitz: Kassel Staat: Deutschland

13.02.2007

Die Deutsche Bank AG teilte am 13. Februar 2007 gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mit, dass ihre Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Mainzer Landstraße 178-190, 60327 Frankfurt, am 08. Februar 2007 die Schwelle von 5% der Stimmrechte an der K+S Aktiengesellschaft, Bertha-von-Suttner-Str. 7, 34131 Kassel, überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 5,07% hält (dies entsprich 2.093.053 Stimmrechten).

Emittent: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301 2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com ISIN: DE0007162000 Indizes: Börsen: Branche: Chemie Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0233 2007-02-13/20:04
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GRUENDERZEIT
20.02.07 10:48:49
Beitrag Nr. 542
FinanzNachrichten.de, 19.02.2007

K+S für 2007 optimistisch

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S AG blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr. Wie Vorstandschef Ralf Bethke dem Wirtschaftsmagazin "Euro" laut Vorabmeldung sagte, werde auch der milde Winter daran nichts ändern. "Wir haben gute Chancen, an das hohe Niveau von 2006 heran zu kommen, obwohl der Winter in Europa unseren Salzbereich derzeit etwas im Stich lässt. Aber durch die Kaliknappheit, gute Margen im Düngemittelgeschäft, Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen sollten wir das kompensieren können." Zudem wurde die Prognose für 2006 bestätigt. Hier erwartet K+S weiterhin einen Umsatz von drei Milliarden Euro bei einem EBIT von 280 Millionen Euro.

Kooperationen und Übernahmen sind nach den Worten des Managers weitere Optionen, um Wachstum zu generieren: "Wir schauen uns in allen unseren Sparten und vor allem auch in Asien und Lateinamerika um, da dort unser Wachstumspotenzial inzwischen höher ist als in Europa. Aufgrund unseres hohen Cashflows können wir mehrere hundert Millionen Euro investieren."

Quelle: BörseGo
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tradingfuchs
20.02.07 15:48:24
Beitrag Nr. 543
Zum gestrigen Schluss notierte der Kurs 8 Prozent über dem 35-Tage-Mittel und
damit im oberen Bereich des Aufwärtstrends der letzten Wochen.
Insgesamt sind die kurzfristigen Aussichten aus technischer Sicht aber sicherlich
positiv. Mit einem Fünf-Monatsplus von fast 40 Prozent zeigt die Aktie sog. relative Stärke,
das 35-Tage-Trendmomentum liegt bei deutlichen 15 Prozent...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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Yetibik
21.02.07 06:28:56
Beitrag Nr. 544
k+s hat einen tollen anstieg hingelegt. mal sehen ob sie diese woche eine pause macht um luft zuholen für den nächsten gang in den norden.
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GRUENDERZEIT
21.02.07 13:59:05
Beitrag Nr. 545
Wasser von den weißen Bergen

Beim Salzstreit an der Werra wird das Eigentliche übersehen / Von Claus Peter Müller

USLAR, im Februar. Die PDS, die SPD, die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz sowie einige Politiker von CDU und FDP haben einen Gegner ausgemacht, den es noch gar nicht gibt: eine Rohrleitung mit einer Stärke von 30 Zentimetern. Die Kali und Salz AG (K+S) will diese Leitung bauen, um salzhaltiges Regenwasser von einer riesigen Salzhalde in Neuhof-Ellers bei Fulda über 63 Kilometer in ihr Werra-Werk Hattorf bei Philippstal zu leiten. Dort soll es im Produktionsprozess eingesetzt werden - und dann abfließen. Bisher leitet K+S sieben Millionen Kubikmeter Abwasser in die Werra ein. Künftig sollen es 7,4 Millionen Kubikmeter sein. In Bezug zu den 980 Millionen Kubikmeter Wasser, welche die Werra im Jahr im hessisch-thüringischen Kalirevier führt, sind das 0,408 Prozent mehr.

Der Antrag zum Bau der Rohrleitung hat nichts mit der Erlaubnis zur Einleitung von Salzen in die Werra zu tun. Die Kritiker nehmen den Bau der Leitung dennoch zum Anlass, die Versalzung der Werra anzuprangern. Zuletzt forderten die Umweltminister von Niedersachsen, Hans-Heinrich Sander (FDP), und Hessen, Wilhelm Dietzel (CDU), die Salzbelastung weiter zu verringern. Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) meinte, Hessen solle die Genehmigung widerrufen oder die Grenzwerte für die Einleitung von Salzwasser ändern.

Seit im Werrarevier vor mehr als 100 Jahren der Abbau von Kali und mit ihm die Einleitung von Salzen in die Werra begann, gibt es Klagen über die Folgen. Textilverarbeiter und Gerber protestierten gegen die Salze, die das Wasser für die industrielle Nutzung verdarben. Kommunen bis hinauf zur Stadt Bremen klagten über die Salzfracht des Trinkwassers. 1913 wurde die Kaliabwasser-Kommission eingerichtet. Bergbaubetriebe und Anrainer vereinbarten, dass flussabwärts unterhalb des thüringischen Gerstungen eine Chloridkonzentration von 2500 Milligramm je Liter Flusswasser nicht überschritten werden durfte, damit Bremen von Salzen unbelastetes Trinkwasser aus der Weser gewinnen konnte. Die Kaliindustrie im Westen hielt den Grenzwert stets ein. Die Kaliindustrie der DDR hingegen, die den natürlichen Pflanzendünger gegen kostbare Devisen verkaufte, beutete nicht nur die Salzvorkommen umfassender aus - sondern entsorgte auch ihre überschüssigen Salze rücksichtslos. Während die westdeutsche K+S AG Verfahren entwickelte, um das Steinsalz aus dem Produktionsprozess auszufiltern und zu gigantischen weißen Bergen aufzuhalden, verpresste die ostdeutsche Kaliindustrie die salzhaltigen Abwässer zunächst im Untergrund. Die Abwässer traten aber oft aus und gefährdeten die Trinkwasserversorgung. Der SED-Staat leitete die Abwässer dann in die Werra - denn die floss gen Westen zum Klassenfeind.

Die Chloridkonzentration hat dem Leben im Fluss zugesetzt. Jürgen Bäthe, ein Limnologe, dessen Unternehmen Ecoring mit Sitz in Uslar die Güte von Gewässern untersucht, sagt: "Die Werra war nie biologisch tot. Es gab immer Leben im Fluss. Aber es fehlten zahlreiche Arten und vor allem die empfindlichen Tiere." In den neunziger Jahren, als die Thüringer Werke im Werrarevier ihre Salzförderung nach dem Zusammenbruch des Sozialismus minderten und später einstellten, schwankte die Salzfracht nicht nur tage-, sondern sogar stundenweise. Das war schlimmer noch als eine stetig hohe Salzkonzentration. Kali und Salz baute "Stapelbecken", um Salzabwässer in Zeiten von Niedrigwasser in der Werra zurückzuhalten. Außerdem wurden Abwässer verpresst und bei hohem Wasserstand wieder in die Werra geleitet. Seit 2000 wurde die Salzfracht des Flusses verstetigt. Doch selbst in langen, trockenen Sommern, wenn die Kaliindustrie keinen Tropfen Abwasser einleitet, kann die Salzkonzentration nach oben schnellen, weil vagabundierende Abwässer, die einst unkontrolliert verpresst wurden, irgendwo an die Oberfläche treten.

Der Plattendolomit, in den das Wasser bislang verpresst wird, ist als Speicher bald gefüllt. Darum gab das Regierungspräsidium Kassel der K+S schon vor Jahren auf, rechtzeitig durch den Bau einer Rohrleitung Abhilfe zu schaffen. "Die Werra ist weit entfernt von einem guten Zustand", sagt Bäthe. "Aber gemessen an dem, was vor 2000 und erst recht vor 1990 war, ist eine deutliche Erholung des Ökosystems festzustellen. Es kann sein, dass die Werra wieder ein Süßwasserfluss wird." Seit 2004 siedeln sich Wasserpflanzen im Fluss an und schaffen neuen Lebensraum auch für die Fauna. Die Zahl der Arten wirbelloser Tiere im Fluss ist von fünf im Jahr 1999 auf mittlerweile 24 gestiegen. Darunter sind empfindliche und gefährdete Arten wie die Köcherfliege oder die Prachtlibelle.

Die Erholung des Ökosystems lenkt die Aufmerksamkeit des Limnologen auf andere Belastungen des Flusses. So ist die Werra mit saprobiellen Substanzen, das sind fäulnisfähige, biologisch abbaubare Stoffe, hoch belastet. Schon oberhalb des Kalireviers beim thüringischen Breitungen ist der ökologische Zustand der Werra nach offizieller Wertung "unbefriedigend". Und am Wehr "Letzter Heller", wo die Autobahn 7 Kassel-Hannover und die ICE-Trasse parallel die Werra zwischen Witzenhausen und Hannoversch Münden queren, ist die Flussqualität "schlecht". Das ist nicht nur eine Folge der Landwirtschaft. Unter dem Druck der Fakten gestand das Land Thüringen im vorigen Jahr ein, berichtet Bäthe, dass der Anschlussgrad an Kläranlagen im östlichen Einzugsgebiet der Werra erst 60 Prozent betrage. In Westdeutschland sei ein Anschlussgrad von 90 bis 95 Prozent bei modernster Technik üblich.

Über die Belastung mit Salzen und ungeklärten Abwässern hinaus gibt es noch ein weiteres Problem mit der Werra: Sie ist bis Treffurt eine Bundeswasserstraße der Klasse null. Das bedeutet, dass der Bund zur "Aufrechterhaltung des ungehinderten, regelgerechten Hochwasserabflusses" verpflichtet ist. Regelmäßig wird daher der Aufwuchs junger Weiden beseitigt. Das Ufer ist mit Schüttsteinen gegen Wellenschlag befestigt. Darum bilden sich keine Überhänge im Uferstreifen, unter denen Tiere und Pflanzen gedeihen. "Das alles wird ausgeblendet", sagt Bäthe. "Das Salz wird zum alleinigen Problem gemacht. Aber alles andere, auch das Thema Abwasser, wird nicht diskutiert." Am 15. März tagen die Umweltausschüsse der Landtage der Werra- und Weseranrainer in Kassel. Dann wird wieder über die Rohrleitung von Neuhof-Ellers ins Werrarevier diskutiert.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2007, Nr. 44 / Seite 9
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spaceistheplace
27.02.07 14:34:27
Beitrag Nr. 546
Hallo zusammen, heute erwischt es K+S schon stark. das zeigt mir, dass in letzter zeit viel spekulatives Geld in den wert investiert wurde. In den DAXen wird es auch mal Zeit für ne Korrektur. Das Ganze kann sich in den nächsten tagen noch ausweiten... Vielleicht rücken jetzt vermehrt die Risiken in den Focus der Anleger: Atomstreit mit dem Iran, damit wieder steigende Ölpreise und wieder aufkeimende Inflationsgefahren, die Dollarschwäche, und ein grundsätzlicher weltweiter Korrekturbedarf an den Märkten, zumal die Bewqertungen teilweise nicht mehr so moderat sind.. Ich habe bei einigen Werten schon mal cash gemacht die letzten Tage...aus K+S bin ich ja schon länger außen vor.
Gruss space
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redbulll
27.02.07 20:02:47
Beitrag Nr. 547
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.002.712 von spaceistheplace am 27.02.07 14:34:27Diejenigen, die heute verkauft haben,
sind womöglich die gleichen, die zu über 90 EUR eingestiegen sind
und jetzt als Lehre aus 2000-2003 Verluste begrenzen.
Generell ist in der letzten Zeit viel dummes Geld in den M-Dax geflossen.
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spaceistheplace
27.02.07 20:08:44
Beitrag Nr. 548
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.011.450 von redbulll am 27.02.07 20:02:47jou so isses..
an der Wallstreet gehts weiter bergab heute abend, das sieht auch morgen und ich vermute auch in der nächsten zeit nicht gut aus.
Bei so einer Korrektur trifft es eben die gut gelaufenen Aktien und die hoch bewerteten (K+S ist das bei über 90 EUR zweifsohne!)am stärksten und beides trifft auf K+S zu...leider...
ich würde mal ne Weile mein Pulver trocken halten, wir können locker ne 10-15%ige Korrektur in den großen Indizes sehen. Überall sind die Märkte in diesem Jahr schon etwas heiss gelaufen.
Gruss space
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spaceistheplace
28.02.07 09:18:35
Beitrag Nr. 549
:eek::eek::eek:
K+S bei 75 EUR in Frankfurt um 9:11 Uhr!!! Wahnsinn ist das!!!!
Gruss space
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spaceistheplace
05.03.07 09:50:28
Beitrag Nr. 550
Hallo K+Sler, ist ja richtig ruhig hier...K+S hat jetzt rd. 20% korrigiert, ist aber für mich immer noch rel. hoch bewertet mit KGV von 15. Da besteht meiner meinung noch weiteres downmove-Potential. ganz zu schweigen von den Märkten. Im MDAX hatten sich im Chart viele Fahnenstangen ausgebildet, das wird jetzt korrigiert.
Was mir gar nicht gefällt, sind die Signale aus Asien. Die große carry trade Blase scheint jetzt langsam zu platzen, auch das wachstum in China, auf das gerade alle Börsenwelten bauen, schwächt sich wohl ab. Im deutschen markt sind in letzter Zeit viele Trittbrettfahrer unterwegs gewesen, die müssen erst mal wiesder raus aus dem markt. Zu schnell und geradlinig gings nach oben.
Mein Fazit aktuell: cash ist King!!! Pulver trocken halten, sofern man noch welches hat (hoffentlich!!!) Meiner meinung gibt das ne ausgeprägtere Korrektur mit rd. 10-15% im Dax, 15-20% im MDAX, Übertreibungen nicht ausgeschlossen...

Viel Glück die nächsten Wochen...
Gruss space
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Devjo
05.03.07 10:31:58
Beitrag Nr. 551
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.119.982 von spaceistheplace am 05.03.07 09:50:28Sehe ich genauso...... hab ich schon lange drauf gewartet das ein Korrektur kommt, bin bei 85 ausgestoppt wurden und hab jetzt nur noch Fluxx und Abacho im Depot! Denke wir werden uns hier nochmal die 70 von unten anschauen....
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delle002
05.03.07 10:34:22
Beitrag Nr. 552
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.119.982 von spaceistheplace am 05.03.07 09:50:28- 15 % haben wir bei K&S schon.
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delle002
05.03.07 10:40:18
Beitrag Nr. 553
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.119.982 von spaceistheplace am 05.03.07 09:50:28Ok erst lesen dann schreiben. Sorry

bei 70 wäre schon ein sehr guter Kurs
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spaceistheplace
05.03.07 10:57:25
Beitrag Nr. 554
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.120.948 von delle002 am 05.03.07 10:40:1815-20% im MDAX würde für mich bedeuten rd. 25-30% bei K+S, die zu den Gewinnern im MDAX gehörten doe letzten 2 Jahre.
Und wenn ich mir den Chart so anschaue, liegt die erste Unterstützung bei rd. 70, die nächste massive bei rd. 60 (alte Hochs und Tiefs, mehrfach). Auch die 60 halt ich für nicht unmöglich, das wären dann aber klare kaufkurse.

wenn ich mich bei WO so umschaue in anderen Threads meinen hier viele, dass dies ne Korrektur sein wird, die sich schnell wieder verzieht. Gerade diese Denkweise macht mich skeptisch, dass es so kommt. Denn Leute, die so reden, haben noch einiges an spekultivem Kapital investiert.

ich habe in den letzten 4 Wochen rd. 70% cash angehäuft und nur noch meine Klassiker (AFL, SYK, DHR, BBD, PRI, Serco) im Depot.

Aber warten wir mal ab....jedenfalls nicht übrstürzt kaufen. Es werden wohl auch mal wieder zwischenerholungen kommen, doch so ne Korrektur läuft meist in mehreren Wellen ab, leider befinden wir uns immer noch in der ersten Welle, die schon ganz schon massiv daher kommt. kaum Erholungstendenzen, das macht mich auch stutzig...
Gruss und viel Glück
space
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Devjo
05.03.07 10:57:54
Beitrag Nr. 555
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.120.948 von delle002 am 05.03.07 10:40:18Da wäre ich auch sofort wieder dabei :lick:
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delle002
05.03.07 12:59:56
Beitrag Nr. 556
Entscheidend ist ob die Unternehmen
weiter Geld verdienen. Das zeigt die Zukunft.

Die letzten Zahlen und AUSBLICKE waren ja sehr gut
und wenns stimmt erholen wir uns auch wieder.
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spaceistheplace
05.03.07 13:32:44
Beitrag Nr. 557
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.123.552 von delle002 am 05.03.07 12:59:56Ja, klar delle002, Qualität wird sich wieder erholen, K+S gehört ohne Zweifel dazu. Langfristig ist der Unternrehmenserfolg am Chart eines Unternehmens ablesbar. Aber hand aufs herz, K+S ist auch in den letzten 2 Jahren ganz gewaltig gestiegen, fast verdreifacht und das bei Steigerungsraten des Gewinns von rd. 25% die ltzten Jahre. Okay K+S kam aus einer krassen Unterbewertung heraus, aber trotzdem war der Anstieg zu stark für mich.
Und momentan guckt kein mensch mehr auf die Fundamentaldaten, sondern Börse ist aktuell rein Psycho. da wird alles auf den markt geschmissen, egal wie gut oder schlecht das Unternehmen ist. Und eben insbesondere die Werte, die super gelaufen sind und das ist in D eben der MDAX und der TecDax.
Wir werden wohl noch ne Weile mit dieser hohen Volatilität leben müssen.
Wenn dann die Bildzeitung schreibt, Hände weg von Aktien, dann späzeszens ist der zeitpunkt zum Einstieg gekommen. Aber so weit wird es hoffentlich nicht kommen, dann hätten wir ja wieder Zustände wie 2002-2003. Aber 15-20% von den Hochs gerechnet halte ich durchaus für möglich in den Hauptindizes.

Gruss und Nerven bewahren..
space
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GRUENDERZEIT
08.03.07 11:07:10
Beitrag Nr. 558
FinanzNachrichten.de, 08.03.2007

K+S AG: buy (HypoVereinsbank)

München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HypoVereinsbank, Andreas Heine, stuft die Aktie von K+S (WKN 716200) unverändert mit "buy" ein.

Nach Einschätzung der Analysten seien bei K+S die Aussichten bei Kali von entscheidender Bedeutung. So herrsche wieder eine Knappheit von Kali auf den Weltmärkten und die Preise würden deutlich ansteigen.

Die Rahmenbedingungen hätten sich erheblich aufgehellt. Denn K+S sei als Zulieferer für die Agrarindustrie zum größten Teil unabhängig von der Konjunkturentwicklung. Zudem seien im Zuge des Bioenergie-Booms die Agraranbauflächen deutlich ausgeweitet worden. Da dies vor allem auf Kulturen zutreffe, die einen hohen Kalibedarf hätten, wie zum Beispiel Mais, Zuckerrohr, Palmöl, hätten sich die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert.

Vor diesem Hintergrund stehe der Kursrückgang im Widerspruch zur momentanen Kali-Entwicklung und die Analysten sähen derzeit eine attraktive Einstiegsgelegenheit bei der K+S-Aktie.

Die Analysten der HypoVereinsbank, bekräftigen ihr "buy"-Rating für die K+S-Aktie und sehen das Kursziel weiterhin bei 89,00 Euro. (07.03.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Analyse-Datum: 07.03.2007

Quelle: aktiencheck.de AG
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spaceistheplace
14.03.07 11:44:34
Beitrag Nr. 559
ob der Nachfolger auch das Charisma von Bethke hat?
Heute gehts ja wieder gut abwärts....die 2. Verkaufswelle rollt. mein Tipp 6150 beim Dax..
Gruss space

K+S: Aufsichtsrat beschließt Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden


Kassel (aktiencheck.de AG) - Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S AG (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) meldete am Mittwoch, dass sein Aufsichtsrat Norbert Steiner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, mit Wirkung zum 1. Juli 2007 zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt hat.
Steiner wird Dr. Ralf Bethke ablösen, der nach 16 Jahren an der Spitze des Vorstands zum 30. Juni 2007 aus dem Gremium ausscheidet und in den Ruhestand geht. Als Vorstandsvorsitzender behält Steiner die Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich Salz sowie die Bereiche Finanzen, Recht, Steuern und Revision. Zudem wird er für die Bereiche Unternehmensentwicklung, Controlling, Investor Relations sowie Kommunikation zuständig sein.

Die Besetzung der anderen Vorstandsressorts bleibt mit Gerd Grimmig, Dr. Thomas Nöcker und Joachim Felker unverändert, so dass sich die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder von fünf auf vier reduziert. Grimmig übernimmt neben seiner bisherigen Ressortverantwortung Aufgaben aus dem Geschäftsbereich Dienstleistungen und Handel. Gleiches gilt für Dr. Nöcker, dem zusätzlich die Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Logistik und Informatik übertragen wird. Felker, der für die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie fertiva zuständig ist, übernimmt zusätzlich die Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich COMPO.

Die Aktie von K+S gibt momentan 3,24 Prozent auf 77,75 Euro ab. (14.03.2007/ac/n/d)

Quelle: Finanzen.net 14.03.2007 11:34:00
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Yetibik
16.03.07 08:58:06
Beitrag Nr. 560
wir werden mal sehen was der wechsel an der spitze ausmacht.es heißt ja neue bessen kehren besser.n.steiner ist aber schon länger dabei darum glaube ich nicht das sich was an der strategie von k+s etwas ändern wird.k+s will wachsen und sich nach potenzellen übernahmekandidaten umsehen und die liegen nun mal im osten oder asien.wünsche schönes we.
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spaceistheplace
21.03.07 08:34:39
Beitrag Nr. 561
K+S als Profiteur des Klimawandels?
07:06 21.03.07


Quelle: http://www.dax-vestor.de

Ein Urgestein im MDAX ist die K+S AG, die in der letzten Woche Jahreszahlen vorgelegt hat. Diese blieben zwar leicht unter den Erwartungen zurück, doch die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind dennoch gut. Ausgerechnet der Klimawandel und der Trend zu Biokraftstoffen könnten für ein verstärktes Wachstum bei den Düngemitteln sorgen.



Dividendenerhöhung

Insgesamt erzielte der K+S Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 ein Umsatzplus von fünf Prozent und ein operatives Ergebnis von elf Prozent. Die Dividende soll um zehn Prozent auf 2,00 Euro erhöht werden. Gut entwickelten sich vor allem die Kali- und Magnesiumprodukte, während sich beim Salz noch der strenge Winter 2005/06 positiv in die in die Bücher eintrug. Während für das laufende Geschäftsjahr ein weiterer Umsatzzuwachs bei Kali- und Magnesiumprodukten, aber auch in der Sparte COMPO zu erwarten ist, dürfte der milde Winter 2006/07 im Auftausalzgeschäft eher einen geringeren Ergebnisbeitrag liefern. Dennoch rechnet der Vorstand nicht zuletzt aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der chilenischen Tochter SPL über zwölf Monate mit einem Umsatz- und Ergebniszuwachs. Das schwache erste Quartal beim Auftausalz ist in dieser Prognose bereits enthalten. Auch sind weitere Kooperationen und Zukäufe möglich.



Boom der Biokraftstoffe

Eine deutliche Steigerung der weltweiten Nachfrage nach Düngemitteln könnte nach unserer Meinung jedoch einen zusätzlichen Umsatzschub bringen. So werden immer mehr Mais und Weizen angebaut, um die steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen zu befriedigen. In manchen Ländern wie Mexiko kam es bereits zu Engpässen bei der Versorgung mit Mais, der in Mittel- und Südamerika ein Grundnahrungsmittel ist. Der Maisanbau kann jedoch nicht beliebig ausgebaut werden, da Mais die Böden stark auszehrt. Ohne regelmäßige Düngung wären die Böden für die Landwirtschaft bald nicht mehr zu gebrauchen. Gute Aussichten für steigende Umsätze bei der K+S AG.



Unterstützung hat gehalten

Aus charttechnischer Sicht hat die K+S-Aktie die Turbulenzen der letzten Wochen mit der Bestätigung der Unterstützung bei 74/76 Euro überstanden. Dieser horizontale Support wurde seit November 2006 damit bereits mehrfach bestätigt. Auch wurde der Abstand zur 200-Tage-Linie wieder deutlich verringert. Das charttechnische Bild hat sich damit verbessert. Allerdings sind die täglichen Kursschwankungen bei K+S zuweilen relativ groß, so dass das richtige Timing für einen Einstieg wichtig ist. Der DaxVestor informiert seine Leser zeitnah und detailliert über den richtigen Zeitpunkt.





Lesen Sie darüber hinaus im aktuellen DaxVestor:

- ABN Amro im Visier von Hedge Fonds

- Bayer: Auf dem aktuellen Niveau einsteigen?

- Nikkei 225: Boden gefunden?

- Musterdepot: 160 Prozent Plus mit Long-Zertifikat auf Merck







Erfolgreiche Investments wünscht



Ihr

Stefan Böhm

Chefredakteur DaxVestor
Avatar
jkma
23.03.07 22:53:38
Beitrag Nr. 562
K+S ist der einer der Highflyer der letzten Jahre,

Investoren sollten allerdings zur Kenntnis nehmen, dass
K+S bis heute massive Mengen Salz-haltiger Abwässer in
eine Anzahl von Oberflächengewässer (z.B. Werra) einleitet und damit nachhaltig zu extremen Veränderung dieser Ökosysteme beiträgt und diese schädigt. Die Einleitungen führen dazu, dass
Süßwasser-Flüsse, Wasser mit Salzgehalten nahe dem des Meerwasser
führen.

Selbst beim aktuellen Börsenwert ist es der Firma nicht möglich,
wie aktuelle Pressemitteilungen (OTZ 21.03.2007) belegen, diese
Belastungen nachhaltig einzuschränken. Im Gegeteil in der Zukunft wird ein Werk bei Fulda noch größere Mengen salzhaltiger Abwässer
in die Werra einleiten.

Ein echtes Armutszeugnis dieses Unternehmen!:(:(:(
Avatar
redbulll
24.03.07 01:44:18
Beitrag Nr. 563
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.464.956 von jkma am 23.03.07 22:53:38Im Vergleich zu den Mengen, die die DDR-Betriebe bis zur Übernahme und Modernisierung durch K+S eingeleitet haben,
handelt es sich um peanuts.
Deshalb hat sich die Flußflora in den letzten siebzehn Jahren auch nachhaltig erholen können.
Das ist im übrigen auch der Standpunkt des Betriebsrats,
der sich entschieden dagegen wehrt,
leichtfertig zahlreiche Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region aufs Spiel zu setzen.
K+S ist nicht ohne Grund die benchmark für Umweltfreundlichkeit in der weltweiten Kaliindustrie.
Aber ob das auch in die Köpfe von hysteriegeplagten Ökofreaks gehen wird, an deren urdeutschem Umweltwesen die ganze Welt genesen soll?
Avatar
redbulll
24.03.07 02:05:42
Beitrag Nr. 564
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.117 von redbulll am 24.03.07 01:44:18Umwelt
Die Werra ist krank

Trotz stabilem Zustand zählt die durch Thüringen und Hessen fließende Werra nach einer Studie der Universität Kassel zu den am stärksten belasteten Flüssen Mitteleuropas.

Das Ökosystem in dem von der Kaliindustrie salzbelasteten Fluss sei tief greifend gestört, teilte die Universität am Dienstag mit. Obwohl die Salzkonzentration in den vergangenen 15 Jahren bereits stark reduziert worden sei, fehlten viele flusstypische Pflanzen und Tiere fast völlig. Die Bildung von Algen, wie sie normalerweise an der Meeresküste anzutreffen seien, mache den schlechten Wasserzustand sichtbar.

Viele Anstrengungen
Die Kasseler K+S AG als Betreiber der Kaliwerke an der Werra verwies auf die erheblichen Anstrengungen der vergangenen Jahre, den Zustand des Flusses zu verbessern. Während die Werra früher biologisch tot gewesen sei, befinde der Fluss sich heute in einem stabilen Zustand, auch wenn Flora und Fauna nicht sehr artenreich seien, sagte Firmensprecher Ulrich Göbel am Dienstag. Solange die Kaliindustrie bestehe, werde es nicht gelingen, den Fluss salzfrei zu bekommen. "Man kann nicht einen Gebirgsbach fordern, an dessen Ufern Industrie betrieben wird."

Altlasten aus der DDR

Bis 1989 wurden aus der damaligen Produktion der Kaliwerke in der früheren DDR so viel salzhaltige Abwässer in die Werra geleitet, dass das Gewässer ökologisch tot war. Der Salzgehalt hat sich nach Angaben des hessischen Umweltministeriums inzwischen aber auf ein Zwölftel der damaligen Werte reduziert. Die direkten Einleitungen von Salzabfällen wurden stark reduziert. Allerdings sorgen Salzablagerungen aus zurückliegenden Jahrzehnten im Boden dafür, dass weiterhin auch mit dem Grundwasser Salz in den Fluss gelangt.

(magi / cawo)
Stand: 28.06.2005
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_7315420
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spaceistheplace
24.03.07 09:36:02
Beitrag Nr. 565
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.117 von redbulll am 24.03.07 01:44:18Aber ob das auch in die Köpfe von hysteriegeplagten Ökofreaks gehen wird, an deren urdeutschem Umweltwesen die ganze Welt genesen soll?

Genau so ist es redbull! Mir geht dieses Denken in Extremen in Deutschland dermassen auf den Sack, wie ich es gar nicht formulieren kann. Und das Schlimmste dabei ist das, dass unsrere Politiker die gleiche Schiene fahren...Mit so einer Denkweise schaufeln wir unser eigenes Grab und werden wirtschaftlich zurückfallen.
Typisch ist doch ganz klar aktuell, dass wir das Wirtschaftswachstum in Deutschland fast ausschließlich dem Ausland zu verdanken haben. Und unsere Dame und die Herren in berlin heften sich das an Ihren Kittel als ob das der Erfolg der Koalition wäre. Für wie blöd halten die uns eigentlich?
Und dann Biosprit besteuern, Rauchverbote im eigenen Auto und lauter so ein Quatsch. Irgenwann besteuern die auch nach die Verwendung von Düngern und befehlen und, wann wir scheissen sollen. Das ist Sozialismus put und sonst gar nix!
Drum lege ich auch meinen Schotter im Ausland an, mir wird das alles zu viel hier..
So musste das mal einfach mal schreiben, auch wenn es mit K+S nicht direkt zzu tun hat...


Gruss und trotzdem schönes Wochenende
space
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jkma
24.03.07 14:33:10
Beitrag Nr. 566
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.480 von redbulll am 24.03.07 02:05:42Hallo Redbull,

leider sprichts Du über Dinge von denen Du wsch. nur bedingt Ahnung hast bzw. du zitierst Leute die nur bedingt Ahnung haben.

Ich bin Gewässerökologe. Es ist zwar richtig dass sich einiges in der Werra und anderen Gewässern verbessert hat. Dennoch bedeutet eine Verbesserung von ökologisch tot in "stabil" noch lange nicht
das, dass Ökosystem in Ordnung ist. Das was Du zitierst ist mehrfach gefiltert und gedreht (auf deutsch schön geredet) und es ist klar das man aus Unternehmersicht möglichst gar keine Gedanken
über die Folgen seines Tun`s aufkommen läßt. Das der Betriebsrat
hier mitmischt ist nur die Folge eines anderen Problems:
Den Leuten geht der A.. auf Grundeis, weil sie ihre Arbeit behalten möchten.
Die Reduktion des Salzgehaltes ist außerdem kein Verdienst von K+S sondern ein Produkt der Wende. Das Unternehmen scheut zweifelslose die Kosten notwendiger Technologien, weil sich diese nur schwer mit dem Shareholder-pilepale in Einklang bringen lassen.

Die Kosten der Veränderungen haben wir alle zu tragen, sei es über steigende Wasserpreise u.a.

Ich halte mich nicht für einen Ökofanatiker, aber ich weiß halt etwas mehr über die Problematik als die meisten anderen. Nur zu zitieren was andere sagen ist dumm.
Wie dem auch sei, nimm mal einen Schluck aus der Werra und du wirst verstehen was ich meine.

jkma
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jkma
24.03.07 14:38:30
Beitrag Nr. 567
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.471.697 von spaceistheplace am 24.03.07 09:36:02Hallo spaceistheplace,

das riecht tatsächlich nach einer neuen Gesellschaftstufe:

"Der Kapitalsozialismus"

Lese mal Marx, der nennt das zwar etwas anders, sieht aber darin
den unvermeidbar letzten Schritt zu Kommunismus..

.. ich weiß auch nicht mehr :confused:

Was ich aber sehe, ist dass irgentwann die Grenzen des Wachstums
erreicht sind, zumindestens was die heutigen Wirtschaftsmechanismen
betrifft

jkma
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redbulll
24.03.07 22:10:35
Beitrag Nr. 568
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.473.869 von jkma am 24.03.07 14:33:10Ich bin kein Biologe,
aber ich halte es für einleuchtend,
daß man eine absolute Reinheit eben nur ohne
menschliche Einflüsse erzielen kann.
In Deutschland ist m.W. das Trinkwasser nicht knapp,
und die Deindustrialisierung Deutschlands hat m.W. zuletzt ein gewisser Morgenthau geplant.
Daß dessen Vorhaben heute in der Becölkerung durchsetzbar wäre, bezweifle ich.
Wer kann denn auf die Steuern und Abgaben von K+S und der Belegschaft verzichten?
Ich halte daher deren Plan für akzeptabel, genauso wie ich auch Kernkraft für ein hinnehmbares Übel halte, solange deren Gegner nicht ihren Stromverbrauch um 1/3 des Durchschnitts senken.
Das Salz, das dann nicht von K+S käme, würde dann eben in Weißrußland und am Ural abgebaut, und das würde die globale Umwelt sicher sehr viel stärker belasten.
Das muß man auch sehen.
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jkma
25.03.07 12:54:05
Beitrag Nr. 569
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.478.459 von redbulll am 24.03.07 22:10:35Hallo redbull,

du hast in manchen Punkten schon recht, von deinem Standpunkt aus
dennoch gibt es halt verschiedene...

Es geht gar nicht um "absolute Reinheit" hiermit beziehst du dich schon wieder auf das Zitat des Chefs von K+S. Jedem ist klar das man aus der Werra keinen Bergbach machen kann, diese war sie in den betroffenen Bereiche noch nie.
Nach aktuellen Messungen erreicht die Werra in den versaltzen Bereichen eine 5 im Bezug auf den ökologischen Zustand (Skala 1 sehr gut bis 5 schlecht).

Man könnte sehr wohl auf einige Steuern verzichten, wenn nicht
soviel davon in den Sand gesetzt würde bzw. verschwendet würde.

Um Kernkraft wird man wohl in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr herumkommen, dass sehe ich auch so.

Auch wenn das Salz ansonsten woanders mit vergleichbaren oder größeren Umweltschäden abgebaut werden würde, halte ich es für sinnvoll das ein reiches Land wie Deutschland eine "Vorbildrolle" einnehmen muss. Wenn alle nur das machen was die anderen machen, bedeutet das Stillstand auf ganzer Linie..
Es geht halt nicht nur darum etwas zu machen, sondern das man das was man macht so gut und so verträglich macht wie es geht.

Gruß jkma
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spaceistheplace
25.03.07 13:51:18
Beitrag Nr. 570
Was ich aber sehe, ist dass irgentwann die Grenzen des Wachstums
erreicht sind, zumindestens was die heutigen Wirtschaftsmechanismen
betrifft

Das werden wir nicht mehr erleben, auch nicht unsere Kids. Wirtschaftswachstum wird sich auf ner anderen Ebene abspioelen als heute, immer weniger Industrie, immer mehr Dienstleistungen. Zudem gibts noch viel Gegenden auf der Welt, die überhaupt nicht industrialisiert sind, wie z.B. Afrika. Ob das gut ist, ist ne andere Frage, ich halte das auch alles für bedenklich, jedoch solange das Streben nach Profit oberstes Gebot der Wirtschaft ist, werden wir das wohl so erleben, bis alles im Eimer ist..
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jkma
25.03.07 17:46:35
Beitrag Nr. 571
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.480.820 von spaceistheplace am 25.03.07 13:51:18Ganz deiner Meinung... , trotzdem schon traurig

Gruß jkma
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tradingfuchs
04.04.07 15:57:06
Beitrag Nr. 572
Wie bereits am Vortag gehört die Aktie auch heute zu den Kursgewinnern des Tages.
Seit seinem Tief vor ca. drei Wochen konnte sich der Kurs damit deutlich erholen, noch ist der Trend der
letzten Wochen aber negativ, das 35-Tage-Trendmomentum beträgt derzeit minus acht Prozent,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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GRUENDERZEIT
06.04.07 22:26:31
Beitrag Nr. 573
K+S

Von Armin Brack

Der MDax-Dauerbrenner K+S bietet eine interessante Möglichkeit, vom Boom der alternativen Energien auf konservative Art und Weise zu profitieren. Hierzulande denkt man an die K+S AG (früher Kali&Salz) vor allem im Zusammenhang mit der Produktion von Streusalz gegen Straßenglätte im Winter.

Demnach hätten die Geschäfte angesichts eines extrem milden Winters 2006/07 eher nicht so gut laufen dürfen. Aber weit gefehlt: Die eigenen Prognosen wurden eingehalten und nach Aussage des im Sommer scheidenden Vorstandsvorsitzenden Ralf Bethke stellen sich die Aussichten „am Beginn des Jahres 2007 in allen Arbeitsgebieten sehr gut bis hervorragend dar“. Besonders der zweite Hauptgeschäftsbereich, das Kali-Düngemittelgeschäft, läuft exzellent. Letztlich profitierte K+S hier vom Boom bei Bioethanol und Biodiesel.

Zur Produktion dieser alternativen Kraftstoffe werden nämlich Unmengen an Mais und Weizen benötigt. Auf Grund der starken Nachfrage steigen beispielsweise in den USA die Getreidepreise extrem stark an, was wiederum die Landwirte dazu animiert, das maximale an Ertrag aus ihren Feldern „rauszuholen“. Dafür aber benötigt man viel Dünger.

Und den liefert unter anderem K+S. Besonders interessant: Ähnlich wie bei anderen Rohstoffen sind die bestehenden Kaliminen weltweit weitestgehend ausgelastet. Die Erschließung neuer Minen ist schwierig, da diese häufig in Gebieten mit fehlender Infrastruktur und Fachkräften liegen.

Das heißt: Nachfragesteigerungen nach Kali werden vor allem über steigende Preise reguliert - und steigende Preise heißt für K+S steigende Margen. Kein Wunder, dass Bethke weitere Zukäufe in diesem Bereich ankündigte. Im vergangenen Jahr war man bereits in der Salzsparte mit der Übernahme des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos aktiv.

Die Finanzierung einer weiteren Übernahme dürfte ein Leichtes sein. Die Banken hätten bereits vorab signalisiert, dass sie bereit seien, weitere Kredite zur Verfügung zu stellen. Klar, K+S ist angesichts hoher Cash Flows und einer nahezu makellosen Gewinnhistorie ein idealer Schuldner.

Zur Achillesferse des Unternehmens könnten allerdings stark steigende Energiekosten werden. Der Herstellungsprozess ist recht energieintensiv und der Ölpreis marschiert derzeit stramm in Richtung der alten Hochs bei 70 US-Dollar.

Eine echte Gefahr für die Aktie besteht jedoch erst bei weiter deutlich steigenden Preisen. Andererseits kam es zuletzt zu einer weiteren Verschärfung des Angebotsengpasses bei Kali, weil größere Minen in Rußland und Kanada überflutet wurden und damit als Produzenten vorübergehend ausfallen.

Fazit: Die Erfolgsgeschichte bei K+S dürfte weiter fortgeschrieben werden. Aktuell ist die Aktie attraktiv bewertet.


Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Report.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

[06.04.2007]
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Yetibik
10.04.07 18:14:45
Beitrag Nr. 574
k+s ist schon ein gutes unternehmen was gut aufgestellt ist. k+s wächst zwar langsam aber das ist schon ok. gewinne wachsen stähtig und sparen ist auch angesagt darum auch ein bankwechsel(degussa).von der ich nicht viel halte aber das ist zweitrangig.man kauft ja das unternehmen und nicht die bank.;)
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huseldusel
13.04.07 17:43:59
Beitrag Nr. 575
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.743.966 von Yetibik am 10.04.07 18:14:45sieht doch gut aus, oder?

Asien seien die Kalipreise mit sofortiger Wirkung um fast 20% von 205 USD/t auf 260 USD/t und in Europa um 10% auf 168 Euro/t angehoben worden. In den USA liege der Preisantieg bei 20 USD/t auf 208 bis 213 USD/t. Die Kaliproduzenten in Indien möchten einen um 50 USD/t höheren Preis für die Jahreskontrakte durchsetzen. Wie die Analysten berichten würden, habe der jüngste Preisanstieg eine Dynamik, die noch über der von 2004 liege.

Es sei schon heute klar, dass auch die Durchschnittspreise für das Jahr 2008 deutlich über denen von 2007 liegen würden. Der jüngste Preisschub habe eine völlig neue Dimension und werde die Gewinne nach oben katapultieren. Die Analysten würden für den Kali-Sektor von einem EBIT I von 234 Mio. Euro und für 2008 von 321 Mio. Euro ausgehen.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres sei immer vom Geschäft mit Auftausalz geprägt. Dieses sei in 2007 fast völlig ausgeblieben. Die höheren Preise für Kali würden sich erst ab dem zweiten Quartal bemerkbar machen. Demzufolge könne das Kaligeschäft den Ergebniseinbruch bei Salz nicht auffangen. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten im EBIT I einen Rückgang um 9% auf 103 Mio. Euro erwarten.

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy". Das Kursziel werde von 89 Euro auf 101 Euro angehoben. (Analyse vom 13.04.2007) (13.04.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 13.04.2007
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rots2006
13.04.07 18:22:20
Beitrag Nr. 576
Charttechnisch heute ausgebrochen, ich denke mal, die 100€ ist das nächste ziel.....
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redbulll
16.04.07 17:32:55
Beitrag Nr. 577
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.798.970 von rots2006 am 13.04.07 18:22:20Platow-Brief - Bauen Sie Ihr gesalzenes Plus bei K+S aus!

Ausnahmslos Gewinne konnten Platow-Leser einstreichen, wenn sie unseren letzten Empfehlungen für den Düngemittel- und Salzproduzenten K+S gefolgt sind. Seit PB v. 15.1. konnten schon wieder 18% eingefahren werden. Die älteste aktuell noch bestehende Kaufempfehlung (PB v. 21.8.06) kommt sogar auf ein gesalzenes Plus von 42%.

Dies überrascht ein wenig, denn die Rahmenbedingungen für den MDAX-Konzern könnten durchaus besser sein. Der sehr milde Winter 2006/07 sorgt(e) gerade im Gegensatz zum strengen Winter 2005/06 (akquisitionsbereinigt) für Einbußen im Geschäft mit Auftausalzen. Die Nachfrage nach Kali hingegen steigt kontinuierlich, auch wegen der Zunahme des düngungsintensiven Anbaus von Mais und Raps für Bioethanol und Biodiesel. Dagegen kann das Angebot nur allmählich erhöht werden - die bestehenden Kaliminen arbeiten an den Kapazitätsgrenzen (zumal einige größere Minen überflutet wurden), neue können nur unter großem Aufwand erschlossen werden.

Für die Hessen heißt das: Zunehmende Nachfrage bei gleichem Angebot führt zu steigenden Preisen und diese zu höheren Margen. Diese profitable Gleichung schlug sich bereits in den 06er Geschäftszahlen nieder. Der Umsatz stieg um 5% auf 2,96 Mrd. Euro, das operative Ergebnis ("EBIT I", d. h. vor Marktwertveränderung von Derivaten) um 11% auf 278,0 Mio. Euro. Das bereinigte EPS sprang um 39% auf 5,29 Euro. Zwar ist die Eigenkapitalquote (auch wegen der Übernahme des chilenischen Salzproduzenten SPL) knapp unter 40% gefallen, doch bleibt der Spielraum für weitere (angekündigte) Übernahmen erhalten.

Wegen der aussichtsreichen Langfristperspektive (21% p.a. EPS-Wachstum 2002-06) sollten bereits investierte Platow-Leser ihre Bestände weiterhin halten, allerdings den Stoppkurs auf 67 Euro nachziehen. Mit identischer Absicherung akkumulieren Neuleser den nicht mehr ganz preiswerten (08er KGV 18), aber keinesfalls überbewerteten (Dividendenrendite 2,2%) Anteilschein (89,15 Euro, DE0007162000; auch im DB Platinum III Platow Fonds) bis 85 Euro.
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spaceistheplace
23.04.07 11:04:04
Beitrag Nr. 578
also für mich ist K+S jetzt zu stark gestiegen, so kan es nicht weitergehen. Auch die Bewertung ist schon nicht mehr ohne. ich glaube, dass wir in den nächsten Monaten eher mit einer Seitwärtsbewegung rechnen können. Der Chart ist ne Fahnenstange, auch das mahnt zu Vorsicht!

Gruss space

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delle002
23.04.07 11:09:33
Beitrag Nr. 579
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.950.141 von spaceistheplace am 23.04.07 11:04:04
das hatte ich bei 82,00 auch schon gedacht. Heul
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spaceistheplace
23.04.07 13:37:06
Beitrag Nr. 580
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.950.229 von delle002 am 23.04.07 11:09:33ja klar, mir gings genau so, ich bin bei 86 raus, aber so isses eben. Du hast Dir auch DEine Gedanken gemacht wie ich und zum Höchstkurs verkaufen scahfft eh niemand, außer ein Lügner...
Warte mal ab, wir bekommen ne K+S irgendwann mal wieder für unter 80 EUR. Die Volatilitäten sind hoch bei K+S. Sollte der DAX mal wieder so rd. 10% zurückgehen, was ich mir gut für den Sommer vorsatellen könnte, dann ist K+S gleich 20% tiefer, ist ja wie ein Hebelpapier auf den Index..

Gruss space
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spaceistheplace
23.04.07 15:36:25
Beitrag Nr. 581
23.04.2007 15:08
euro adhoc-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft
Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

-------------------------------------------------------------------- ------------ Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: ----------------------------------- Name: Fidelity International Limited Sitz: Hamilton HMCX Staat: Bermuda

Angaben zum Emittenten: ----------------------- Name: K+S Aktiengesellschaft (Nachrichten/Aktienkurs) Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel Sitz: Kassel Staat: Deutschland

23.04.2007

Fidelity International Limited teilte uns am 23. April 2007 gemäß § 21 (1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity International Limited, P.O. Box HM 670, Hamilton HMCX, Bermuda, an der K+S AG, Bertha-von-Suttner-Strasse 7, 34131 Kassel, Deutschland, am 19. April 2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und nun 3,06% (1.262.493 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity International Limited gemäß § 22 (1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

Emittent: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301 2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com Branche: Chemie ISIN: DE0007162000 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0160 2007-04-23/15:06
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Austrian_Burner
25.04.07 08:59:19
Beitrag Nr. 582
LONDON - Dresdner Kleinwort hat die Aktie von Kali+Salz (K+S) von 'Hold' auf
'Add' hochgestuft. Das Kursziel wurde von 84,40 auf 105 Euro erhöht. Die neue
Einschätzung resultiere aus dem veränderten Preisumfeld, schreibt Analyst Saul
Rans in einer Studie vom Dienstag. Trotz des Kursanstiegs bei den Papieren des
Anbieters von Spezial- und Standarddüngemitteln sieht er keinen Grund für
Gewinnmitnahmen. Der Analyst hebt seine Erwartung für den Gewinn je Aktie (EPS)
für 2007 um fünf Prozent und für 2008 um zwölf Prozent.
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tradingfuchs
25.04.07 15:25:57
Beitrag Nr. 583
Der Kurs rangiert z. Zt. im oberen Bereich seines kurzfristigen Aufwärstrends, der Kurs
notiert historisch deutliche 10 Prozent über seinem 35-Tage-Durchschnitt.
Auf der anderen Seite ist dieser Kurstrend aber auch im Marktvergleich
überproportional stark, das 35-Tage-Trendmomentum beträgt ca. +25 Prozent. Die Bewertung
hinsichtlich des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) ist zudem zuletzt wieder
etwas zurückgekommen. Kurzfristig dürften damit der Ausblick weiterhin freundlich sein...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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spaceistheplace
26.04.07 15:54:38
Beitrag Nr. 584
diese negativen Faktoren sind nicht zu unterschätzen. Bei K+S werden momentan die beste aller Welten gespielt, so zumindest meine Auffassung. Hier mal ne Gegenstimme der Credit Suisse:


26.04.2007 15:43
K+S AG: underperform (Crédit Suisse)
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Credit Suisse stufen die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) in einer Ersteinschätzung mit "underperform" ein und setzen ein Kursziel bei 78 EUR.

Nach Ansicht der Analysten sei im derzeitigen Aktienkurs der Umstand nicht berücksichtigt, dass K+S im Kalisegment nicht über organische Wachstumsperspektiven verfüge.

Zudem würden steigende Kosten bei der Unterhaltung der Produktionsstätten drohen. Die zunehmende Schwäche des USD stelle zudem ein Risiko für die Gewinnentwicklung dar.

Vor diesem Hintergrund nehmen die Analysten der Credit Suisse die Bewertung der Aktie von K+S mit dem Votum "underperform" auf. (Analyse vom 26.04.07)
(26.04.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 26.04.2007
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spaceistheplace
03.05.07 11:27:01
Beitrag Nr. 585
das ist der Grund für die heutigen Abschläge, eine verkaufsempfehlung. ich halte K+S aktuell auch klar überbewertet.

Gruss space

K+S verkaufen (Wertpapier)


Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Börsen-Journal "Wertpapier" raten zum Verkauf der K+S-Aktie (ISIN DE0007162000/ WKN 716200).
Der Klimawandel sorge nicht nur für große Temperaturschwankungen, sondern auch für starke Ausschläge beim Geschäftserfolg einzelner Unternehmen. Welchen Einfluss das Wetter haben könne, zeige das Beispiel K+S. Im Vorjahr sei der Umsatz, nicht zuletzt aufgrund des strengen Winters 2005/2006, um 5% auf 2,95 Mrd. Euro verbessert worden. Das operative Ergebnis sei um 11% auf 278 Mio. Euro gestiegen. Aufgrund der milden Witterung in diesem Winter sei das Geschäft mit Auftausalz hingegen fast vollständig zum Erliegen gekommen. Daher werde der Ergebnisbeitrag am Jahresende spürbar niedriger ausfallen.

Dem stehe das boomende Geschäft mit Düngemitteln gegenüber - auch das sei eine Folge des Klimawandels. Denn die Biokraftstoff-Nachfrage nehme zu und sorge für steigenden Bedarf an Pflanzendüngern.

Angesichts der Unsicherheiten habe sich Vorstandschef Ralf Bethke mit einer Einschätzung zurückgehalten. Das Ergebnis solle leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen.

Der Aktienkurs habe sich von der vagen Prognose unbeeindruckt gezeigt und mit knapp 100 Euro ein Allzeithoch erreicht. Nun sei die Gefahr einer "Überdüngung" groß.

Daher empfehlen die Experten von "Wertpapier" die K+S-Aktie zu verkaufen. (Ausgabe 9) (03.05.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 03.05.2007

Analyst: Wertpapier
Rating des Analysten: verkaufen


Quelle: aktiencheck.de 03.05.2007 11:21:00
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redbulll
03.05.07 21:21:17
Beitrag Nr. 586
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.109.123 von spaceistheplace am 03.05.07 11:27:01Die DSW-Experten sind mit Argentinien-Anleihen baden gegangen,
auf die würde ich nicht hören.

Potash Corp. plans major expansion at Sask. mine
Potash Corp. of Saskatchewan has announced expansion plans for its Cory mine worth more than $775 million US.

The three-year expansion will increase the capacity at the Saskatoon-area mine to two million tonnes a year — up from 800,000 tonnes in 2006.

Another 125 people will be hired at the mine, adding to the 225 employees there currently.

The Saskatoon-based company says it is also considering additional projects at facilities in Saskatchewan and New Brunswick.

At the same time on Wednesday, it announced a three-for-one stock split for its outstanding common shares.

It also doubled the quarterly cash dividend to 30 cents a share from 15 cents on a pre-split basis, and it announced an additional 10-cent dividend for later this summer.

PCS stock has risen about 30 per cent since the beginning of the year. It closed at $201.40 Wednesday on the Toronto Stock Exchange. The expansion and stock split were announced after the markets closed.
http://www.cbc.ca/money/story/2007/05/03/potash-cory.html
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ing
03.05.07 21:53:32
Beitrag Nr. 587
In der Boerse-Online von heute ist wiederum eine Kaufempfehlung....
MfG ing
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spaceistheplace
04.05.07 07:57:46
Beitrag Nr. 588
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.120.882 von redbulll am 03.05.07 21:21:17Ich kenne das Wertpapier als eine rel. seriöse Zeitschruift, die schon lange am markt ist.
DEine Mledung ist interessant, denn sie widerspricht den Aussagen von Bethke, dass das Kaliangebot nicht steigen wird. Potash weitet jetzt aber aus. Könnte das Druck auf die Preise bringen oder sind das peanuts?

Gruss space
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spaceistheplace
07.05.07 16:13:07
Beitrag Nr. 589
am Mittwoch wird es spannend für die K+S-Aktionäre...
Gruss space

07.05.2007 16:08
AUSBLICK/Schlechtes Auftausalzgeschäft drückt Gewinn bei K+S
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Einbruch im Auftausalzgeschäft infolge des milden Winters dürfte dem Salz- und Düngemittelproduzenten K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs) ein schwaches erstes Quartal beschert haben. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten rechnen mit einem Rückgang des EBIT I (bereinigt um Marktwertveränderungen) von im Mittel 8,4% auf 103,6 Mio EUR. Beim bereinigten Konzernergebnis gehen sie im Schnitt von einer Verminderung von 5,5% auf 67,3 Mio EUR aus.

Beim Umsatz erwarten sie einen Zuwachs von 4,8% auf 896,2 Mio EUR - hauptsächlich wegen der Konsolidierung des zugekauften chilenischen Salzanbieters SPL und einer guten Entwicklung in den übrigen Sparten. Die Zahlen wird der in Kassel ansässige MDAX-Konzern am Mittwoch veröffentlichen.

Analysten von Merck Finck&Co befürchten wegen des milden Winters in Europa und den USA eine Halbierung des Gewinns in der Salzsparte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Andererseits habe der frühe Frühlingsbeginn das Düngemittelgeschäft begünstigt, urteilten Analysten von Kepler Equities. Sie glauben jedoch nicht, dass das gute Düngemittelgeschäft die Einbußen im Salzgeschäft wird kompensieren können.

In der größten Sparte Kali- und Magnesiumprodukte dürften nach Meinung der HVB bessere Margen in Brasilien und der frühe Saisonstart in Europa sichtbar werden. Die Kalipreise dürften ihrer Einschätzung nach dagegen nur auf Vorjahresniveau liegen. Die höheren Kalipreise würden sich erst ab dem zweiten Quartal 2007 bemerkbar machen, erklärten die Experten. Daher könne das Kaligeschäft den Ergebniseinbruch bei Salz nicht auffangen. Die HVB geht daher von einem enttäuschenden ersten Quartal bei K+S aus.

Analysten von Merck Finck und Co rechnen am Mittwoch mit einer Bestätigung der Prognose für das Gesamtjahr. Für 2007 hat K+S einen leichten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt. Das operative Ergebnis soll sich dabei analog zum Umsatz entwickeln. Die HVB erwartet, dass der zu Jahresbeginn drastische Kalipreisanstieg die Gewinne in der Sparte in den kommenden Quartalen nach oben treiben wird. Der frühe Beginn der Agrosaison in der nördlichen Hemisphäre habe zu einer hohen Nachfrage nach Kalidünger geführt.

Die Stimmung unter den Landwirten sei angesichts erheblich höherer Preise für Agroprodukte sehr gut. Dies werde sich auch auf die Nachfrage nach Düngern auswirken, urteilte die HVB. Die Bankanalysten stufen die Aktie trotz des erwarteten schwachen Quartals weiter mit "buy" ein. Auch Merck Finck und Co sowie Kepler Equities empfehlen die Aktie weiter zum Kauf.

Webseite: http://www.k-plus-s.com

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/brb
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ing
07.05.07 21:29:21
Beitrag Nr. 590
Ich bin vielmehr mal gespannt was sonst noch so läuft auf der HV. Es gibt ja seit einiger Zeit Proteste gegen die Pipeline nach Röhrigshof zur Einleitung von Salzlauge in die Werra, mal sehen ob da am Mittwoch Demonstrationen stattfinden. Wird bestimmt interessant....

MfG ing
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spaceistheplace
09.05.07 08:03:43
Beitrag Nr. 591
die aktuellen K+S Zahlen sind da, gewinnrückgang im 1. Quartal, aber wohl stärker als vermutet, der Ausblick positiver. da bin ich ja mal gespannt, was die Märkte heute draus machen. ich denke, da wirds erstmal Gewinnmitnahmen geben nach den Kursavancen der letzten Monate...

Gruss space

Hier verschiedene Meldungen:

den Quartalsbericht gibts auf: http://www.k-plus-s.com/de/presse/presseinformationen/news.h…

Boersen-News
K+S hebt nach Gewinnrückgang im 1. Quartal Ziele an - Erwartungen verfehlt09.05 07:45
KASSEL (AWP International) - Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S hat im ersten Quartal trotz eines überraschend starken Gewinnrückgangs wegen des milden Winters seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Erwartet werde eine «spürbare» Umsatzsteigerung, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am Mittwoch in Kassel mit. Das operative Ergebnis der K+S Gruppe sollte in den kommenden drei Quartalen den bisherigen Rückstand nicht nur aufholen, sondern ebenfalls spürbar überkompensieren können.
In den ersten drei Monaten legte der Umsatz um zehn Prozent auf 944,7 Millionen Euro zu, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Effekten aus der Absicherung von Wechselkursrisiken (EBIT I) um neun Prozent auf 103,3 Millionen Euro zurückging. Unter dem Strich verdiente K+S 62,6 (71,2) Millionen Euro. Analysten hatten bei einem Umsatz von 918,8 Millionen ein EBIT I von 106,1 Millionen und einen Überschuss von 68,8 Millionen Euro erwartet./jha/stw/sk
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spaceistheplace
09.05.07 13:53:04
Beitrag Nr. 592
09.05.2007 13:20
K+S/Bethke: Kalimarkt bleibt von knappem Angebot geprägt
FRANKFURT (Dow Jones)--Der weltweite Kalimarkt wird nach Einschätzung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs), Ralf Bethke, von einem anhaltend knappen Angebot geprägt sein. "Mittelfristig gehen wir davon aus, dass der Weltkaliabsatz um durchschnittlich 3% pro Jahr auf dann rund 64 Millionen Tonnen wächst", sagte der Manager am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Kassel.

Der durchschnittliche jährliche Nachfragezuwachs belaufe sich somit auf über 1,5 Millionen Tonnen Kalidünger. "Dies wird nicht ohne weiteres darzustellen sein", fügte Bethke hinzu. Daher werde das Angebot dauerhaft knapp sein.

Die Situation am Weltkalimarkt ist wichtig für das im MDAX notierte Unternehmen, da sein größter Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stark vom Weltkalimarkt abhängig ist. Im Jahr 2006 hatte das taktische Einkaufsverhalten der großen Nachfrager China und Indien zu einem um 7% auf 50,7 Millionen Tonnen rückläufigen weltweiten Kaliabsatz geführt.

In diesem Jahr hätten die russischen und kanadischen Wettbewerber bereits im Februar mit China höhere Preise und Mengen für 2007 vereinbart, sagte Bethke. "Der frühe Abschluss lässt uns optimistisch auf die weitere Entwicklung 2007 blicken", so der Manager. K+S rechnet seinen Angaben zufolge im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg des Weltkaliabsatzes. Zudem habe der Markt inzwischen auch mit signifikanten Preiserhöhungen reagiert.

Zum Thema Zukäufe sagte der Manager, K+S wolle weiterhin nicht nur organisch, sondern auch extern wachsen. "Akquisitionen und Kooperationen bleiben daher kurz- und mittelfristige Zielsetzungen, an denen intensiv gearbeitet wird", fügte er hinzu.

Bethke wird mit Wirkung zum 1. Juli den Vorstandsvorsitz an seinen Stellvertreter und Finanzvorstand Norbert Steiner abgeben und in den Ruhestand gehen.

Webseite: http://www.k-plus-s.com
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tradingfuchs
09.05.07 14:51:59
Beitrag Nr. 593
In den letzten beiden Wochen litt die K+S Aktie unter Gewinnmitnahmen,
vielleicht auch im Hinblick auf die zu erwartenden schwachen Zahlen.
Aber auch aus technischer Sicht war der Kurs kurzfristig
"überkauft" (RSI-15 deutlich über 60 Punkten). Insgesamt ist der Aufwärtstrend
der letzten Wochen aber noch voll intakt, das 35-Tage-Trendmomentum
beträgt immer noch markt-außergewöhnliche +24 Prozent,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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spaceistheplace
09.05.07 15:57:22
Beitrag Nr. 594
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.231.749 von tradingfuchs am 09.05.07 14:51:59K+S ist für mich aktuell immer noch zu teuer, KGV von 18, wachstum vielleicht 15%, das ist zu viel...ich sehe da in nächster zeit keine großen Avancen nach oben.

Gruss space
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spaceistheplace
10.05.07 07:49:53
Beitrag Nr. 595
Aktionäre fürchten um Ruf von K+S

Kritik an Einleitung von Salzlauge in Flüsse / Verzicht auf Dividende zugunsten des Umweltschutzes gefordert

Der Vorstand des Düngemittelherstellers K+S will trotz der Forderung einiger Aktionäre nicht auf die Ausschüttung einer Dividende zu Gunsten von Umwelt- forschungsprojekten verzichten. Hintergrund ist die umstrittene Einleitung von Salzlauge in Werra, Fulda und Weser.



Kassel - "Sinn der Dividende ist es, die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Und das nach Abzug aller Kosten", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch vor der Hauptversammlung des Kasseler Kaliriesen. K+S investiere jedes Jahr Dutzende Millionen in die Forschung, ein großer Teil davon gehe in die Entwicklung umweltverträglicher Technologien. "Der Vorstoß, Geld für die Umweltforschung zu übertragen, geht am Ziel vorbei, weil wir das bereits tun", sagte der Sprecher.


"Enormer Image-Schaden"

Aktionäre des Unternehmens hatten zuvor in einem offenen Brief erklärt, zu Gunsten des Umweltschutzes auf ihre Dividende verzichten zu wollen. Das Geld solle "zur Erforschung und Realisierung alternativer Entsorgungsstrategien" eingesetzt werden. Die Unterzeichner fordern einen Verzicht auf die geplante Einleitung von mindestes 400 000 Kubikmeter Salzlauge in die Werra, Fulda und Weser. Über den Antrag soll während der Hauptversammlung abgestimmt werden. Vertreten werden die Aktionäre von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.


In einem auf der Internetseite von K+S veröffentlichten Gegenantrag argumentiert ein Kleinaktionär, dass das Vorhaben des Unternehmens ökonomisch und ökologisch nicht haltbar sei und den Ruf von K+S gefährde. "Der scheinbare Kostenvorteil gegenüber anderen Entsorgungsmöglichkeiten könnte sehr schnell zum großen Kostenverursacher werden", meint Aktionär Michael Haupt. Ein enormer Image-Schaden bis hin zu Boykottaufrufen könne die Folge sein. "Das Unternehmen K+S wäre nicht das erste, das eine solche Maßnahme nachträglich ungeschehen machen wollte", heißt es weiter . Als Beispiel nennt der Aktionär die von Shell geplante Ölplattformversenkung in einem norwegischen Fjord.

K+S will salzhaltiges Abwasser einer Halde in der Nähe von Fulda per Pipeline ins 63 Kilometer entfernte Philippsthal führen und dort in die Werra leiten. Der Fluss kann dies nach Auffassung des Unternehmens verkraften. Umweltschützer fürchten eine dauerhafte Schädigung des zu DDR-Zeiten extrem belasteten Gewässers und fordern einen Verzicht oder die Verlängerung der geplanten Pipeline zur Nordsee. In Hessen sprachen sich bereits Landtagsabgeordnete von SPD, CDU und Grünen gegen das Projekt aus. "Wir haben alle Alternativen geprüft. Die Nordsee-Pipeline ist keine zeitnahe Lösung. Wir brauchen aber schnell eine Alternative", sagte der K+S-Sprecher. Kaliproduktion sei wie auch andere industrielle Prozesse "nicht ohne Eingriffe in die Natur möglich", argumentiert der Vorstand. Die Einleitung der Salzlauge in die Werra erfolge "wie bisher unter strikter Beachtung der bestehenden Grenzwerte".

Gute Geschäfte für 2007 erwartet K+S trotz eines starken Gewinnrückgangs im ersten Quartal. Im Gesamtjahr werde der Umsatz "spürbar" steigen, teilte dasUnternehmen mit. Grund dafür seien die höheren Preise für Agrarprodukte, die die Nachfrage nach Düngemitteln weltweit steigen lasse. In den ersten drei Monaten legte der Umsatz um zehn Prozent auf knapp 945 Millionen Euro zu. Wegen des milden Winters und der geringen Nachfrage nach Salz sank der operative Gewinn um neun Prozent auf 103 Millionen Euro. dpa/rtr/pdi
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spaceistheplace
11.05.07 11:09:58
Beitrag Nr. 596
Die K+AS-Party dürfte jetzt erstmal vorbei sein. Bei 75 steige ich ein, vorher auf keinen Fall.
Gruss space
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Barral
22.05.07 17:54:56
Beitrag Nr. 597
Champagner! :D
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ing
22.05.07 20:39:08
Beitrag Nr. 598
Prost!
plinngggg...

:-)
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rots2006
22.05.07 22:57:56
Beitrag Nr. 599
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.265.867 von spaceistheplace am 11.05.07 11:09:58:D:D:D:p Jetzt geht es erst los, heute ausbruch, hoff. keine bullenfalle...
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spaceistheplace
23.05.07 07:12:08
Beitrag Nr. 600
jetzt könnte man sich glatt nen put kaufen....K+S ist masslos überbewertet für mich, das Niveau ist kaum zu halten.
Kommt ne allgemeine DAX-Korrektur (ist in diesem Sommer noch fällig, vorher wollen aber wohl alle noch ein Allzeithoch sehen), müsst Ihr Euch anschnallen...
Ich hätte nicht gedacht, dass die 100 so schnell kommen. Gut für Euch, schlecht für mich, der ich dei 86 ausgestiegen bin..
Aber egal, ich komme mal wieder rein bei ner Schwäche. Zum jetzigen Zeitpunkt ist K+S für mich klar ein Verkauf

Gruss space
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redbulll
23.05.07 10:08:47
Beitrag Nr. 601
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.428.277 von spaceistheplace am 23.05.07 07:12:08Kannst Du Deine Aussagen auch begründen-mit mehr als dem Bauchgefühl?
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spaceistheplace
23.05.07 10:27:26
Beitrag Nr. 602
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.430.269 von redbulll am 23.05.07 10:08:47aktuel KGV von 20 bei rd. 10-15% Wachstum, ist mir zu hoch, zumal K+S ein Rohstoffwert ist. So hoch war das KGV noch nie. Zu viel Euphorie im Kurs insbes. wegen Biokraftstoffe. Kein mensch redet über Umweltbelastungen durch Überdüngung...
Der ganze MDAX ist überbewertet, höheres KGV als der DAX, das hatte in der Vergangenheit seltenheitswert.
Auch der Chart, klare Fahnenstange, zudem ist K+S klar überkauft aktuell (RSI bei 70), auch von da droht erstmal ein Rücksetzer. Erinnert Euch mal an den Februar bei de letzten Korrektur, da ging K+S 10% in die Knie an einem tag, warum wohl? Jetzt stehen wir noch mal 15% höher. Das ist für mich aktuell ne Blase. Spätestens bei einer Korrektur in den Märkten, die kommen wird (z.B. wieder durch China, Märkte dort riesen Blase, KGV über 50), stehen wir schnell mal 20% tiefer wie jetzt. Mein Einstiegskurs liegt bei 75 EUR. Ich bin überzeugt, dass wir den noch in diesem Jahr sehen werden...
Gruss space
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redbulll
23.05.07 16:20:25
Beitrag Nr. 603
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.430.575 von spaceistheplace am 23.05.07 10:27:26Das im historischen Vergleich hohe KGV relativiert sich,
wenn man die massiv verbesserten Margen sowie den Turnaround in der jahrzehntelang darniederliegenden landwirtschaft berücksichtigt.
Allerdings stimme ich hinsichtlich der markttechnsichen Überhitzung des M-Dax-Segments zu.
Man kannn sich nur wundern, wo die Leute, die heute 103,59 EUR bezahlen, waren, als es die Stücke im März 2007 zu unter 80 EUR gab.
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spaceistheplace
23.05.07 16:23:10
Beitrag Nr. 604
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.437.118 von redbulll am 23.05.07 16:20:25und vor gut 2 jahren, als ich eingestiegen bin, gabs K+S zu 35 EUR. Das ist ne verdreifachung in 2 Jahren. kann sich jeder selbst überlegen, ob das nicht ne Blase ist...

Gruss space
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GRUENDERZEIT
24.05.07 14:41:15
Beitrag Nr. 605
HANDELSBLATT, Donnerstag, 24. Mai 2007

WestLB hebt Ziel für K+S von 100 auf 120 Euro

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat in einer Studie vom Donnerstag das Kursziel für Aktien von K+S von 100 auf 120 Euro angehoben und die Einschätzung "Buy" bestätigt. Zur Begründung verwies Analyst Harald Gruber auf die voraussichtlich stärker als erwartet steigenden Preise für Kalisalz. Die Nachfrage nach Mineraldünger sei derzeit hoch und bis 2010 dürfte keine neue Kalisalz-Mine den Betrieb aufnehmen.

Auf dem europäischen Markt für Standard-Kalisalz streben dem Experten zufolge sowohl K+S als auch der Wettbewerber Israel Chemicals einen Preisanstieg von mindestens 20 Euro je Tonne auf etwa 175 Euro an. Das Ziel der Initiative sei, den Preisabstand zu dem aufgrund höherer Produktionskosten teureren granulierten Kalisalz zu verringern. Durch die weltweiten Preissteigerungen dürfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern in 2007 um etwa 50 Mill. Euro steigen.

Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um mehr als 20 Prozent besser entwickeln wird.
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redbulll
24.05.07 14:48:12
Beitrag Nr. 606
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.451.103 von GRUENDERZEIT am 24.05.07 14:41:15Warum soll ein Titel mit überdurchschnittlichen Zukunftsaussichten,
Gewinnwachstum und hohen Markteintrittsbarrieren als Anbieter in einem oligopolistischen Markt nicht ein überdurchschnittliches KGV verdienen?

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spaceistheplace
24.05.07 18:57:51
Beitrag Nr. 607
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.451.215 von redbulll am 24.05.07 14:48:12weil er immer noch zyklisch ist. Übrigens danke für den Chart, der zeigt klar die Blase! Ausdruck der Rohstoffhype, Ökoeuphorie der letzen 2-3 Jahre. Vor 3 jahren waren die wachstumsraten nicht geringer als jetzt, wareum gabs denn da die K+S zum KGV von 11 zu kaufen und jetzt zu 20? Sind denn die Persoektiven aktuell so viel besser wie vor 2-3 jahren? Ich glaube nicht.

Nun ja, ich bin überzeugt, dass ich die Aktie für 75 EUR irgendwann bekommen werde. Kommt ne Korrektur oder ne Wachstumsverlangsamung, wird K+S besonders einbrechen, da bin ich mir sicher, genau so wie die MANs, VWs, Thyssens und wie die ganzen Zykliker im DAX heißen. Auf Dauer sind diese Kurse nicht zu halten, das meine Meinung. kann aber natürlich jeder selbst machen wie er denkt.

Gruss space
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uraltkali
24.05.07 22:04:43
Beitrag Nr. 608
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.455.867 von spaceistheplace am 24.05.07 18:57:51Hallo Kalifreunde,
hallo spaceistheplace.

Als User bin ich neu hier, verfolge die threats im WO-Bord aber seit Beginn an.
Ich möchte keinefalls als Besserwisser hier auftreten, sondern Themen, die k+s betreffen sachlich diskutieren.
Das natürlich immer aus meinem persönlichen Blickwinkel, der sich sicher nicht immer mit den anderen Meinungen deckt.

Spaceistheplace, Du schreibst, Du würdest eine Kali bei einem KGV von 11 wieder kaufen. Warum tust Du es nicht jetzt, k+s hat doch ein KGV in 2008 von unter 10 lt. Analyse von HVB vom 23.5.2007.

Geschätztes EBIT 2008 nur für den Kalibereich 351 MIO. (ohne recyclin, Salz, fertiva, Compo usw).
Bei rund 41.125 Mio Aktien, bitte rechnen.

gruss uraltkali
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redbulll
24.05.07 22:46:19
Beitrag Nr. 609
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.455.867 von spaceistheplace am 24.05.07 18:57:51Ich halte K+S für eine Wachstumsaktie mit pricing power unabhängig von der Weltkonjunktur, statt dessen ein Profiteur der weltweiten Mißernten und Dürren,
und da ist ein KGV von unter 20 mit 2% Div.rendite nicht teuer.
Aber viele, die über 100 EUR gekauft haben, werden sicher im Rahmen ihres legendären money management
bei 98-97 EUR mit Verlust aussteigen, und dann kann es noch ein Stück abwärts gehen.
Von maßloser Euphorie kann in diesem Forum jedenfalls trotz über 2.000% Kurszuwachs (zzgl. Dividende) in den letzten knapp zehn Jahren keine Rede sein.
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spaceistheplace
24.05.07 23:22:07
Beitrag Nr. 610
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.458.572 von uraltkali am 24.05.07 22:04:43Spaceistheplace, Du schreibst, Du würdest eine Kali bei einem KGV von 11 wieder kaufen. Warum tust Du es nicht jetzt, k+s hat doch ein KGV in 2008 von unter 10 lt. Analyse von HVB vom 23.5.2007.

KGV von unter 10 in 2008? HVB? Na, auf die Analyse bin ich ja mal gespannt. Da müsste ja K+S den Gewinn in 2008 verdoppeln. Bitte die Quelle bzw. Originaltext/Analyse posten!!!

Gruss space
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spaceistheplace
24.05.07 23:24:33
Beitrag Nr. 611
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.126 von redbulll am 24.05.07 22:46:19ein KGV von rd. 20 mir 15% Wachstum bei einem fast schon euphorischen Deutschen Aktienmarkt ist mir zu teuer.
Aber bitte...zum Glück gibts auch noch unterbewertete Aktein wie z.B. eine GE, die auch imme mehr auf erneuerbare Energien machen und so günstig sinfd wie schon 10 Jahre nicht mehr....

Gruss space
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uraltkali
24.05.07 23:29:17
Beitrag Nr. 612
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.442 von spaceistheplace am 24.05.07 23:22:07Nachzulesen unter Finanznachrichte.de,
Analyse HVB v. 23.5.2007.
Übrigens West-LB analysiert ähnliches.

grus uraltkali
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spaceistheplace
24.05.07 23:36:19
Beitrag Nr. 613
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.489 von uraltkali am 24.05.07 23:29:17Wo bitte steht da was in beiden Analysen ezwas von KGV von 10in 2008???? Kursziel 120 EUR vielleicht. Aber wer auf die Analos hört ist selber schuld, die verkaufen dann bei 115 und bei 120 sagen sie Kursziel erreicht, hold oder sell....das Spiel mache ich nicht mit. Selber überlegen...

Gruss space

23.05.2007 12:31
K+S AG: buy (HypoVereinsbank)
München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein.

Wie die Analysten berichten würden, seien im Rahmen der jüngsten IFA-Konferenz weitere Preiserhöhungen bekannt gegeben worden. Canpotex habe demnach die 50 USD/t Preiserhöhung in Indien durchsetzen können. In Brasilien werde für August die vierte Preiserhöhung über 25 USD/t angekündigt und nach Erachten der Analysten auch durchgesetzt. Dann würde der Preis auf 280 USD/t zulegen. In Asien sollten die Preise um 40 USD/t auf dann 300 USD/t erhöht werden.

K+S wolle bei der Standardware mit den NPK-Produzenten einen Anstieg um 20 EUR/t auf 175 EUR/t durchsetzen. Die Preiserhöhungen würden insgesamt einen Preisanstieg um mehr als 10% ausgehend vom aktuellen Niveau bedeuten. Wegen der Saisonalität des Kali-Geschäfts werde sich der Effekt der Preiserhöhungen nur zum Teil in diesem Jahr auswirken. Der Basiseffekt für 2008 sei aber erheblich.

Die Analysten hätten in ihrem Modell für 2008 nur noch weitere leichte Preiserhöhungen berücksichtigt. Demnach würden sie für Europa einen Preis von 180 EUR/t erwarten, was der Mischpreis aus granulierter Ware und Standardware sei. Dieser Preis entspreche dem aktuellen Niveau. Sie hätten für Brasilien 290 USD/t und für Asien 315 USD/t unterstellt.

In Anbetracht einer Produktion von 8 Mio. t sei der Ergebniseffekt erheblich. Der Durchschnittspreis je t Kali erhöhe sich nach Meinung der Analysten im nächsten Jahr um 16% gegenüber 2007. Der Ergebniseffekt aus den Preiserhöhungen belaufe sich dann auf 153 Mio. EUR gegenüber den Schätzungen der Analysten für 2007. Das EBIT verbessere sich in dem Modell der Analysten für das kommende Geschäftsjahr auf 357 Mio. EUR im Kalisektor. Dies entspreche einer Gewinnerhöhung gegenüber dem letzten Update der Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal von rund 10% (von bisher 321 Mio. EUR).

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy" und erhöhen ihr Kursziel von 101 EUR auf 118 EUR. (Analyse vom 22.05.2007) (22.05.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 22.05.2007

23.05.2007 12:31
K+S AG: buy (HypoVereinsbank)
München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein.

Wie die Analysten berichten würden, seien im Rahmen der jüngsten IFA-Konferenz weitere Preiserhöhungen bekannt gegeben worden. Canpotex habe demnach die 50 USD/t Preiserhöhung in Indien durchsetzen können. In Brasilien werde für August die vierte Preiserhöhung über 25 USD/t angekündigt und nach Erachten der Analysten auch durchgesetzt. Dann würde der Preis auf 280 USD/t zulegen. In Asien sollten die Preise um 40 USD/t auf dann 300 USD/t erhöht werden.

K+S wolle bei der Standardware mit den NPK-Produzenten einen Anstieg um 20 EUR/t auf 175 EUR/t durchsetzen. Die Preiserhöhungen würden insgesamt einen Preisanstieg um mehr als 10% ausgehend vom aktuellen Niveau bedeuten. Wegen der Saisonalität des Kali-Geschäfts werde sich der Effekt der Preiserhöhungen nur zum Teil in diesem Jahr auswirken. Der Basiseffekt für 2008 sei aber erheblich.

Die Analysten hätten in ihrem Modell für 2008 nur noch weitere leichte Preiserhöhungen berücksichtigt. Demnach würden sie für Europa einen Preis von 180 EUR/t erwarten, was der Mischpreis aus granulierter Ware und Standardware sei. Dieser Preis entspreche dem aktuellen Niveau. Sie hätten für Brasilien 290 USD/t und für Asien 315 USD/t unterstellt.

In Anbetracht einer Produktion von 8 Mio. t sei der Ergebniseffekt erheblich. Der Durchschnittspreis je t Kali erhöhe sich nach Meinung der Analysten im nächsten Jahr um 16% gegenüber 2007. Der Ergebniseffekt aus den Preiserhöhungen belaufe sich dann auf 153 Mio. EUR gegenüber den Schätzungen der Analysten für 2007. Das EBIT verbessere sich in dem Modell der Analysten für das kommende Geschäftsjahr auf 357 Mio. EUR im Kalisektor. Dies entspreche einer Gewinnerhöhung gegenüber dem letzten Update der Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal von rund 10% (von bisher 321 Mio. EUR).

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy" und erhöhen ihr Kursziel von 101 EUR auf 118 EUR. (Analyse vom 22.05.2007) (22.05.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 22.05.2007

24.05.2007 15:35
WestLB erhöht Kursziel von K+S
Die Analysten der WestLB stufen die Aktien von K+S (Nachrichten/Aktienkurs) weiterhin mit "Buy" ein.
Das Kursziel wurde von 100 Euro auf 120 Euro erhöht.
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uraltkali
24.05.07 23:55:31
Beitrag Nr. 614
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.531 von spaceistheplace am 24.05.07 23:36:19Hallo spaceistheplace,

Das KGV ist natürlich nicht angegeben, lässt sich aber glaube ich ganz einfach errechnen.
Bei einem EBIT von 357 Mio nur für den Kalisektor, (ohne alle anderen Geschäftsbereiche), bei insgesamt 41.125 Mio Aktien,entspr.
einem KGV von um die 10 bis 11 oder?

Bitte, korrigieren, wenn ich etwas falsch interprediere.
Der Analyst, H. Heinen, bezieht sich sicher auch auf Aussagen, die CEO von Potash of sastchewan Mr. J. Doyle anläßlich einer internationalen analystenkonferenz Mitte Mai gemacht hat.

U.a. antwortete Mr. Doyle auf die Frage, ob PCS an eine Erschließung einer Mine im Kalibereich nachdenke:

Eine Neuerschließung einer Mine ist ein Risiko, da die erste to erst in etwa 5 jahren gefördert werden kann.
Um darüber nachzudenken, müsste sich der Kalipreis in den nächsten 2 Jahren verdoppeln.
Aber wir denken darüber nach.

Ähnliche sehr interesante aussagen sind auf der Homepage bei PCS oder auch mosaic potash nachzulesen.

Auch auf die Hompages von uralkali und belaruskali sei hingewiesen

gruss uraltkali
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redbulll
25.05.07 00:18:23
Beitrag Nr. 615
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.466 von spaceistheplace am 24.05.07 23:24:33off topic:
GE ist ein Beispiel für erhebliche Risiken, die sich in der Bewertung bemerkbar machen müssen.
Schließich ist deren wesentliche Tochter GE Capital doch nicht zuletzt im subprime lending aktiv,
und wie gut die übrigen Sektoren von GECC laufen, wenn, wie von Dir erwartet, die Weltwirtschaft sich abkühlt -übrigens m.E. sehr realistisch, v.a. in China- und die Weltbörsen unter Druck kommen,
bleibt abzuwarten.
Die ganze US-Wirtschaft ist heutzutage eine Finanz-/Kredit-Volkswirtschaft, und ein deleveraging wird sich schmerzbar bemerkbar machen.
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spaceistheplace
25.05.07 07:49:38
Beitrag Nr. 616
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.775 von redbulll am 25.05.07 00:18:23redbull, allein schon wegen der unterschiedlichen Geschäftsbereiche von GE sind die rel. resistent gegen konjunkturelle Abschwächungen.
Wenn Du das KUV heranziehst, stehen viel größe US-Firmen besser da als die europäischen. Viele sind schuldenfrei und wahre cashkühe.
Zudem hustet die wallstreet verhalten sich die europ. Märkte insbes. der Deutsche wie ein Optionsschein, da sind dann die Verluste doppelt so hoch, wetten? Zudem kann der Dollar, der nur totgeschrieben wird, positive Impulse bringen. ich bin zu 50% in US-Aktien und werde das auch nicht ändern.
Gruss space
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spaceistheplace
25.05.07 08:09:58
Beitrag Nr. 617
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.775 von redbulll am 25.05.07 00:18:23und noch was zu GE: Die besondere Phantasie liegt darin, dass sie in den nächsten jahren Unternehmensbereich ausgliedern könnten, so z.B. die Finanzsparte und die Mediensparte. Das ist allein 50% Kursgewinn wert.

Ich halte mich aktuell komplett aus den deutschen Märkten fern, da sie überhitzt und überbewertet, zudem noch zyklisch sind.

Da investiere ich lieber in solche Werte wie in den US-Wert Stryker, hier der Jahreschart

Gruss space

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spaceistheplace
25.05.07 08:56:44
Beitrag Nr. 618
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.662 von uraltkali am 24.05.07 23:55:31Hallo uraltkali,

also das Ebit darfst Du, glaube ich, nicht nehmen. Aktienzahl stimmt.

Hier die Fundamentaldaten von Cortal, bei Comdirect und Onvista sind sie ähnlich:
2006 2007e 2008e
Gewinn pro Aktie 5,29 4,96 5,83
KGV 15,54 20,98 17,90
Dividendenrendite 2,4% 2,1% 2,4%

Da haben wir in 2ßß7 ein KGV von 21, das ist heftig!

Gruss space
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spaceistheplace
25.05.07 08:58:29
Beitrag Nr. 619
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.460.566 von spaceistheplace am 25.05.07 08:09:58sorry, Stryker ist der 27-Jahreschart. Da gibts noch mehr solche Genossen, leider in Europa so gut wie keine, aber in den USA reihenweise, vom Sarghersteller bis zum Spielcasino...

Gruss space
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uraltkali
25.05.07 09:28:28
Beitrag Nr. 620
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.000 von spaceistheplace am 25.05.07 08:56:44Hallo space,

Danke für Rückantwort.

Die von Dir angegebenen KGV berücksichtigen noch nicht das zu erwartende Gewinnpotenzial von K+S.

Im Vergleich:
EBIT Kaliprodukte Rechnungsjahr 2006 (Zahlen aus Gechäftsbericht k+s) 158 Mio Euro.

Erwartetes EBIT für Kalipridukte in 2008 lt. HVB 357 Mio Euro, das wäre mehr wie eine satte Vedoppelung und somit müsste auch meine KGV Einschätzung stimmen. Bitte vollziehe es nocheinmal nach, damit mir kein Denkfehler unterläuft.

Bitte, überdenke auch meine nachfolgende Denkrichtung.
Kalipreise werden in diesem Jahr lt. k+s um mind. 20Euro pro to erhöht.
Tonnenumsatz der k+s für Kaliprodukte in 2006 ca. 8 mio Tonnen.
Bei wohlgemerkt in etwa gleichen Förderkosten vorausgesetzt, würde dies eine Gewinnerhöhung von ca. 160 Mio Euro (= 4,--Euro pro Aktie)nur für den Kalisektor bedeuten.

Übrigens mit Deiner Aussage keinen Banker und Analysten zu vertrauen, stimme ich zu 100% überein.
Aber anhören sollte man sie alle und sich dann seine eigene Meinung bilden.
Wie unschwer zu erkennen, bin ich sehr possitiv für die weitere Entwicklung von k+s gestimmt und dies schon seit über 20 Jahren.

Dies hindert mich nicht daran, auch auf Leute wie Dich zu schauen, die k+s etwas kritischer betrachten. Es gibt nichts gefährlicheres, als sich in eine Aktie zu verlieben und aus der Euphorie heraus markante Veränderungen des Unternehmens zu übersehen.

Weitere sachliche Kritik willkommen.

freundlicher Gruss uraltkali
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spaceistheplace
25.05.07 09:42:26
Beitrag Nr. 621
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.479 von uraltkali am 25.05.07 09:28:28Deine Berechnungen mögen ja so stimmen, aber die Kalipreiserhöhungen sind ja im Kurs schon längst drin. Bethke hat schon öfters darauf hingewiesen, offizielle meldungen kamen dazu bei nem Kurs von rd. 87 EUR vor ein paar Wochen.
Sicherlich ist K+S auf dem deutschen Kurszettel langfristig mit das Beste, was es gibt, das habe ich auch nicht bestritten, mir ist eben nur die bewertung zu hoch, insbesonders im historischen Vergleich und die Aktie ist mir jetzt auch zu gut gelaufen, negative Faktoren wie die Streusalzgeschichte wird negiert, auch die markte allgemein negieren negative Aspekte wie der schwache Dollar, der Irankonflikt, der wider hoch kommt, wenn das Ultimatum abläuft, die schwächelnde US-Wirtschaft, die auch bei uns ihre Spuren noch hinterlassen wird, zudem der wahnsinn, der in China angeht an den Börsen,in der boomenden Wirtschaft im Umwelschutz. Da kommt ne Abscwächung und alles baut auf China. ich denke, dass wir hier an den deutschen Börsen so ziemlich am Hoch sind, es wird wohl noch das Allzeithoch angesteuert, aber dann ist schluss mit Lustig. das KCV, die einzige kaum zu manipulierende Finanzkennzahl ist auf historischem Hoch wie 2000 und doppelt so hoch fast wie an den US-Börsen z.B.

Hier noch ein Langfristchart mit der Entwicklung des KGVs über Jahre. man sieht deutlich, dass K+S im historischen Vergleich so hoch bewertet ist wie noch nie. Die Sprünge in der P/E-Ratio kommen durch die Umstellung der KGV-Zahlen auf das Folgejahr. Aktuell werden die 2008er KGVs angezeigt.

Gruss space
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spaceistheplace
25.05.07 09:45:45
Beitrag Nr. 622
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.763 von spaceistheplace am 25.05.07 09:42:26sorry, habe den Chart mit den P/E-ratios vergesen. Hier ist er.
Noch ein Tipp, wenn Ihr Aktien sucht mit gewaltigen und konstanten Langfristcharts, dann schaut mal im Thread: Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040 vorbei.

Gruss space

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uraltkali
25.05.07 10:14:38
Beitrag Nr. 623
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.763 von spaceistheplace am 25.05.07 09:42:26Hallo space, alle Deine Aussagen kann ich zum größten Teil nachvollziehen und teile sie auch.

Das würde aber im Klartext bedeuten, wenn Kalipreiserhöhungen bereits im Kurs berücksichtigt sind, ist der Markt nicht bereit für K+s ein höheres KGV wie ca 10 für 2008 zu bezahlen.

Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Preiserhöhungern bei allen Analysten bereits angekommen sind, da sie erst diese Woche durchgesetzt wurden.

Viele Analysten sind doch Schlafkappen und reagieren erst nach Monaten, (wie z.B. ein hier nicht genannter Analyst die K+S hochstufte, weil sie im Begriffe sei, ein profitables Unternehmen in Chile zu übernehmen. Die Aussage kam jedoch erst ca. 6 Monate, nachdem die Übernahme von SPL bereits vollzogen war)

gruss uraltkali
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spaceistheplace
25.05.07 10:20:01
Beitrag Nr. 624
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.389 von uraltkali am 25.05.07 10:14:38Hallo uraltkali, also das mit dem 2008er KGV von 10 ist mir echt schleierhaft, alle im Netz abrufbaren Finanzkennzahlen und Prognosen sprechen eine andere Sprache, da kommt ein Wert von rd. 17 zu stande. Es wird von 2007 qauf 2008 ein Gewinnwachstum von rd. 20% prognostiziert. Du glaubst doch wohl echt nicht, dass K+S in 2008 der Gewinn verdoppeln kann? Nie und nimmer, dann müssten sich auch die kalipreise mehr als verdoppeln, das ist ja nicht der fall bzw. sehr unwahrscheinlich.
Die Analysten blickens echt nicht, aber die Ausländer, die ja zum größten teil die K+S-Aktien halten schon eher...vor allem wenn sie aus GB und den USA kommen, wie es der fall ist.

Gruss space
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uraltkali
25.05.07 10:35:44
Beitrag Nr. 625
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.488 von spaceistheplace am 25.05.07 10:20:01Hallo space,

Damit sich der Gewinn bei den Kaliprodukten verdoppelt, muss sich der Kalipreis bei weitem nicht verdoppeln, wenn die Förderkosten nur moderat, oder am besten garnicht steigen (H. Dr. Bethke deudete hierzu sogar an, dass man weiter an Kostensenkungsmodellen arbeite und gut vorankäme).

Übrigens, die Aussage von H. Heine HVB bestätigt nach seiner Einschätzung eine mehr als Verdoppelung des Gewinnes im Kalisektor für 2008.

Auch Hr. Dr. Bethke sprach von signifikanten Eergebnissteigerungen in diesem und den nächsten Jahren im Kalibereich (auf der HV 9.5.2007). Wer Hr. Dr. Bethke kennt, weiss, daß er nur etwas von sich gibt, wenn er die Katze bereits im Sack hat.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
25.05.07 10:42:16
Beitrag Nr. 626
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.774 von uraltkali am 25.05.07 10:35:44Hallo uraltkali, für ein 2008er KGV von 10 müßte sich der Konzerngewinn fast verdoppeln. Die Kalisparte, die rund 45% des Umsatzes generiert, kann das bestimmt nicht leisten...wir reden irgendwie aneinander vorbei.
Schau mal auf die Seite der K+S website http://www.k-plus-s.com/de/about/aktuell/. da siehst Du einen Überblick.

Gruss space
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uraltkali
25.05.07 11:33:11
Beitrag Nr. 627
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.890 von spaceistheplace am 25.05.07 10:42:16Hallo space,
danke für Rückantwort. Ich habe nun noch etwas zu erledigen, werde mich aber über die Feiertage schlau machen und mich wieder melden, denn aneinander vorbeireden wollen wir ja nicht immer, sondern wir wollen sachlich miteinander diskutieren wie bisher auch.

In diesem Sinne, Dir und allen schöne Pfingstfeiertage

gruss uraltkali
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spaceistheplace
25.05.07 11:36:54
Beitrag Nr. 628
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.463.833 von uraltkali am 25.05.07 11:33:11jou, mache gut, ich bin ab dem Wochenende für 2 Wochen weg, wird dann ne Weile dauern, bis ich wieder an Board bin...

GRuss und schöne tage miteinander
space
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spaceistheplace
25.05.07 12:27:12
Beitrag Nr. 629
noch was jenseits von K+S:

Hier noch was zu US-Aktien von Herrn Brandmeier von Börse Aktuell, ob man ihn mag oder nicht, aber er trifft genau meine Meinung. man kommt an US-Aktien nicht herum...


Börse-Aktuell Newsletter 51 vom 25.5.07

Liebe Leserin, lieber Leser,

Als ich Ihnen den letzten Newsletter im April gesendet habe notierte der Dow bei 12.500 Punkten, heute sind wir bei 13.400 Punkten. Ich halte auch die 15.000 Punkte bis zum Jahresende noch für möglich. Dennoch werde ich immer wieder von unseren Lesern gefragt: "Herr Brandmaier, Ihre Nibelungentreue zu US-Aktien kann ich nicht nachvollziehen. Wäre es nicht besser, auf Europa umzuschichten?

Antwort: Momentan ist die Amerika-Skepsis unter den deutschen Börsianern besonders ausgeprägt. Nach einer aktuellen Studie haben hierzulande die Privatdepots gerade mal noch einen US-Anteil von drei Prozent. Ein Börsenexperte brachte es in einem Zeitungsartikel auf den Punkt: „Die deutschen Anleger gewichten US-Aktien, als seien die Vereinigten Staaten ein riskantes Schwellenland.“

Angesichts der klar besseren Entwicklung des deutschen Aktienmarktes gegenüber der Wall Street in den vergangenen drei Jahren ist der zunehmende Drang zu heimischen und europäischen Papieren verständlich. Hinzu kommt der schwache Dollar. Allerdings ist es fraglich, ob es gut ist, ausgerechnet jetzt, nach dieser Entwicklung, aus amerikanischen Papieren herauszugehen und verstärkt in Deutschland oder Europa zu investieren. Denn wer kann schon garantieren, dass sich die unterschiedlichen Entwicklungen so fortsetzten? Die Gefahr ist groß, dass man – wie so oft an der Börse – der Herde hinterherläuft. Denn leider haben die wenigsten Deutschen die starke Entwicklung im DAX mitgemacht. Sie kommen erst jetzt auf den Geschmack, nachdem es so stark aufwärts ging. Lassen Sie sich nicht von diesem Herdentrieb anstecken und bedenken Sie dass einige gewichtige Punkte sogar für US-Aktien sprechen:

1. Die Wall Street ist nach wie vor die wichtigste Börse der Welt.
An ihr werden die meisten internationalen Multis auf diesem Planeten gehandelt. Wer freiwillig auf diese verzichtet, bringt sich um die enormen Chancen, die diese Papiere bieten.

2. Große Konzerne wie Procter & Gamble, Wrigley oder Colgate-Palmolive erwirtschaften ihre Gewinne längst nicht mehr nur in den USA, sondern rund um den Globus. Produkte, die sie außerhalb der USA verkaufen, werfen wegen den niedrigen Dollars höhere Gewinne ab.

3. Zwar notiert der Dow Jones längst wieder auf Allzeithoch. Allerdings lenkt das davon ab, dass zahlreiche Blue Chips wie Coca-Cola, General Electric, Pfizer oder Amgen noch weit unter ihren alten Höchstständen stehen. Solche Großkonzerne, deren Gewinne teilweise sogar wieder neue Rekorde erreicht haben, besitzen besonders viel Aufholpotenzial.

4. Den vierten Grund liefert der bereits zitierte Experte: „Die Volkswirtschaften und Aktienmärkte Europas und Asiens müssen im Krisenfall erst einmal den Beweis antreten, dass sie sich von den USA emanzipiert haben.“

Fazit: Ich halte eine gleichmäßige Verteilung auf Amerika und Europa für die beste Lösung. Sicherlich sollte man aufgrund der schwachen Dollar-Entwicklung die Risiken nicht vergessen. Doch Hand aufs Herz: Hätte man dann seinen Amerika-Anteil nicht VOR dem Wertverlust des Dollars abbauen müssen? Jetzt, wo durch den tiefen Dollar die US-Aktien besonders günstig zu haben sind, sollte man unserer Ansicht nach die Chancen an der Wall Street lieber nutzen, als diese zu meiden.

Das Schönste am Aktiengeschäft ist jedoch, dass letztendlich jeder für sich selbst entscheiden kann, wie er seine Ländergewichtung im Aktiendepot gestaltet. Wir haben uns entschieden: Börse Aktuell bleibt seinen amerikanischen Wachstumsaktien treu!

In diesem Sinne,
Herzlichst

Ihr Joachim Brandmaier
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spaceistheplace
25.05.07 14:40:42
Beitrag Nr. 630
Das freut alle Umweltschützer....von wegen...

K+S beantragt Pipelinebau im Juli - Kaum Chancen für Alternativen
25.05 14:16
KASSEL (AWP International) - Der Düngemittelhersteller K+S wird den Bau einer Salzlaugenpipeline von der Halde bei Fulda ins 63 Kilometer entfernte Philippsthal im Juli beim Regierungspräsidium Kassel beantragen. Bei K+S rechnet man damit, dass die Baugenehmigung im Sommer 2008 erteilt wird. 15 Monate später könnte die Leitung in Betrieb genommen werden, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Freitag einen Bericht der «Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen». K+S leitet seit Jahrzehnten Salz in die Werra. Umweltschützer fürchten eine dauerhafte Schädigung des zu DDR- Zeiten extrem belasteten Gewässers durch die neue Abwasserleitung.
«Realistisch für uns ist nur die Pipeline von Neuhof nach Philippsthal», sagte der Unternehmenssprecher der dpa. Der von Kritikern geforderten Pipeline zur Nordsee räumte er mit Hinweis auf die hohen Kosten, lange Bauzeit und unsichere Genehmigungsverfahren wenig Chancen ein: «Das hat keine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit.»

Endgültig vom Tisch ist auch der Vorschlag zur Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage, die durch Eindampfverfahren das Salz vom Wasser trennen würde. «Das ist für uns kein Thema», so der Sprecher. Der Energie aufwand für dieses Verfahren sei enorm und die Frage, wo und wie man das eingedampfte Salz entsorgen werde, ungeklärt.

Bei K+S will man nun vor allem durch Verbesserungen in der Verfahrenstechnik versuchen, die Salzeinleitungen in die Werra so gering wie möglich zu halten. Dies könnte etwa dadurch gelingen, dass künftig weniger Frischwasser zur Düngemittelproduktion eingesetzt und somit weniger Abwasser produziert wird. Zur Zeit leitet das Unternehmen jährlich 7 Millionen Kubikmeter Salzlauge in den Fluss. Nach Fertigstellung der Pipeline kämen noch einmal 400.000 Kubikmeter hinzu. Die Werra führt eine Milliarde Kubikmeter Wasser./su/DP/stw
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ing
25.05.07 22:02:40
Beitrag Nr. 631
Hallo allerseits,

ich zitiere mal aus der Capital 11/2007

"K+S Konsequenter Stabwechsel"

Am 1 Juli wird K+S Vorstandschecf Ralf Bethke aus Altersgründen von seinem Stellvertreter Norbert Steiner abgelöst. Der Nachfolger betritt ein bestelltes Feld, denn Bethke hat in seiner 16-jährigen Amtszeit an der Konzernspitze des Düngemittelproduzenten viel bewegt: Anfang der 90er Jahre führte er die ost- und westdeutsche Kaliindustrie zusammen, zum Jahrtausendwechsel stärkte er die Düngemittelsparte durch Übernahmen. 2006 folgte der Kauf des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos. Steiner soll nun die Expansionsstrategie fortsetzen.
"mut zur Aquisitation", sagt Bethke im Gespräch mit Capital, "erhöht die Wachstumschancen und sichert auch im globalen Wettbewerb langfristig stabile Renditen." Im Blick hat K+S dabei vor allem Wachstumsregionen in Lateinamerika. Hochriskante Investments soll es dabei aber in Zukunft nicht geben.
Die Wachstumsaussichten von K+S bleiben trotz hoher Energiekosten und Dollar-Schwäche günstig: Die steigende Nachfrage nach Kaliprodukten und Düngemitteln wird die kleine Gewinndelle im Salzgeschäft, die ein milder Winter hinterlassen aht, im Gesamtjahr 2007 mehr als ausgleichen. Fazit: Aktie (ISIN DE0007162000, Kurs 94 Euro) mit Stoppkurs 84 Euro kaufen."


Achtung, jetzt wird es Spekulation :-)

Wer auf der HV war, dem ist vielleicht auch dies aufgefallen: Es kam natürlich auch die Frage nach Übernahmen, dabei gab es zwei Antworten: Zum einen, daß mit Rücksicht auf laufende Verhandlungen keine ausführlicheren Auskünfte kommen können (von Dr. Bethke, soweit ich mich erinnere), dann kam noch eine Antwort von (müsste Herr Steiner gewesen sein) "...es sind in 2008 keine Übernahmen geplant".

Irgendwie haben die ganz schön um den heissen Brei herumgeredet. Warum betont er 2008, wir haben 2007 noch nicht zur Hälfte vorbei

Es fällt halt ausserdem auf, daß der Kurs seit einiger Zeit immer schön nach oben geht, daß liegt sicherlich nicht nur an ein, zwei Empfehlungen von Analysten.

Wie dem auch sei, es besteht imho zumindest die Chance, daß in 2007 entweder noch eine Übernahme erfolgt oder aber irgendwo eine Neuerschliessung stattfindet (vor einiger Zeit wurde von Dr. Bethke wohl sowas mal erwähnt).

Na ja wir werden sehen, ich denke aber schon daß da was gehen könnte, lassen wir uns überraschen.....

Wermutstropfen: Das Gezerche um die Pipeline von Neuhof nach Phillipsthal, na ja wenigstens ha
ben die Schwarzen jetzt mal einen Anklang von Unterstützung gegeben und auf die 4500 Arbeitsplätze verwiesen, das Genöhle von den anderen war ja schlimm....

Anekdote am Rande: Andere Umweltschützer hatten sich gemeldet, daß, wenn die Grenzwerte zu niedrig würden, die entstandenen Salzwiesen mit ihrer typischen Flora und Fauna gefährdet wären :-). Man kann es halt keinem Recht machen...

Btw: die Strategie von K+S gefällt mir ganz gut, auch die Sache mit dem Müllheizkraftwerk in Kooperation mit einem Energieversorger, gleichzeitig fällt Prozesswärme ab, macht dann unabhängiger von den Energiekosten.

Der Naturhafen bei der SPL wird ausgebaut, wollte K+S nicht auch eigene Schiffe betreiben um von den Charterraten unabhängiger zu sein?

Ich denke die Strategie ist schon OK....


MfG ing

PS: Ich habe die meisten Dinge nach dem Spekulationsverweis aus dem Gedächtnis wiedergegeben, mal in der Lokalpresse gelesen, HV ebenfalls aus dem Gedächtnis, Quellennachweise kann ich nicht mehr rekonstruieren, deswegen lassen wir es als Spekulation stehen...
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rots2006
25.05.07 22:26:30
Beitrag Nr. 632
schaut mal hier, der kauft noch......

ots: euro adhoc: K+S Aktiengesellschaft / Director's Dealings

11:37 25.05.07


euro adhoc: K+S Aktiengesellschaft / Director's Dealings

--------------------------------------------------------------------------------
Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

24.05.2007

XETRA (euro adhoc) - Personenbezogene Daten:
--------------------------------------------------------------------------------

Mitteilungspflichtige Person:
-----------------------------
Name: Dr. Helmut Zentgraf
(natürliche Person)

Ansprechpartner/Rufnummer:
Thomas Gerke
Telefon: +49(0)561-9301-1514
E-Mail: thomas.gerke@k-plus-s.com

Grund der Mitteilungspflicht:
------------------------------
Grund: Angegebene Person hat Führungsaufgaben
Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zur Transaktion:
--------------------------------------------------------------------------------

Transaktion:
------------

Bezeichnung: Stückaktie ohne Nennwert
ISIN: DE0007162000
Geschäftsart: Kauf
Datum: 24.05.2007
Stückzahl: 435
Währung: Euro
Kurs/Preis: 101,25000
Gesamtvolumen: 44.043,75000
Börsenplatz: XETRA
Erläuterung: Aktienkauf im Rahmen des Aktienoptionsprogramms

Angaben zum Emittent:
--------------------------------------------------------------------------------

Ende der Mitteilung euro adhoc 25.05.2007 11:34:43
--------------------------------------------------------------------------------

Originaltext: K+S Aktiengesellschaft
ISIN: DE0007162000

Pressekontakt:
Thomas Gerke
Telefon: +49(0)561-9301-1514
E-Mail: thomas.gerke@k-plus-s.com
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redbulll
25.05.07 22:37:53
Beitrag Nr. 633
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.464.836 von spaceistheplace am 25.05.07 12:27:12Zu den US-Aktien:
wenn die US-Konjunktur so gut liefe, wie es die goldilocks crowd postuliert, warum waren dann nahezu alle US-Akquisitionen deutscher Konzerne in den letzten zehn Jahren kolossale Kapitalvernichterflops?
Ich gebe zu, daß internationale Multis wie KO oder BUD oder die Pharmatitel akzeptabel bewertet sind und zusammen mit vergleichbaren europäischen Titeln wie Nestlé oder Novartis ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis haben als überhitzte Spezialwerte wie MBH3 oder SUC,
aber man sollte doch nicht vergessen, daß ein Gutteil der Erträge in den Indices von Energietiteln kommt, und je höher der Ölpreis (auch als Ergebnis der genial-visionären Strategie der Washingtoner Oligarchenclique im Mittleren Osten) steigt, desto weniger bleibt dem US-Verbraucher zum Konsum.
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spaceistheplace
25.05.07 23:04:55
Beitrag Nr. 634
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.473.952 von redbulll am 25.05.07 22:37:53warum waren dann nahezu alle US-Akquisitionen deutscher Konzerne in den letzten zehn Jahren kolossale Kapitalvernichterflops?
Weil die meisten deutschen manager totale Flaschen sind und den Amis ihren eigenen Stil aufdrücken wollen und deren Struikturen aufbrechen. Da kann eine Integration nur in die Hose gehen. Und dann kaufen sie auch noch Firmen (meistens nur welche der 2. und 3. reihe) zu total überteuerten Preisen. Zudem was haben deutsche Übernahmen von US-Firmen mit der US-Konjunktur zu tun? Die USA ist immer noch der Motor Nummer 1 auf der Welt und rumpelts da drüben, dann bei uns hier zweimal.

Sorry, haben die bereits exorbitant gestiegenen Öl- und Benzinpreise in den USA zu einem Einbruch des Konsums geführt? Bisher doch wohl eher nicht. Oder meinst Du, der Ölpreis steigt auf über 100 Dollar in 1 jahr? Das passiert nur bei einem Iran-Krieg. Der Ölpreis ist mir aktuell schon viel zu hoch, da stecken gewaltige mengen an spekulativem Geld drin, wie in anderen Rohstoffen auch. Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich in den USA und bald auch bei uns. Das wird auf den Ölpreis dämpfend wirken. I 1 Jahr sehe ich eher 50 Dollar beim Ölpreis als 80.

Indizes interessieren mich nicht so, sondern in erster Linie das einzelne Unternehmen. Und in den USA gibt es eben aktuell so viel Werte so günstig wie schon seit jahren nicht mehr. Zzudem alle raten von einem Investment in den USA ab wegen fallendem Dollar etc, pp. Gerade das gegenteil sollte man tun, das zumindest meine Erfahrung in den letzten Jahren. Hypes meiden, dort kaufen, wo alles out ist.

Jetzt kommen auch wieder die ganzen Abkopplungsgeschichten hoch, dass das die Europäer wirtschaftlich hin bekommen werden. Pustekuchen sage ich da! Wir hängen an der USA dran, ob man es mag oder nicht, das wird auch noch ein paar Jährchen so bleiben.

Bei K+S sieht es eben für mich ganz gewaltig nach ner hype aus. das wird sich regulieren...

Aber jeder kann tun und lassen was er will

Gruss und gute nacht
space
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uraltkali
27.05.07 17:50:49
Beitrag Nr. 635
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.473.492 von ing am 25.05.07 22:02:40
Avatar
uraltkali
27.05.07 18:13:14
Beitrag Nr. 636
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.473.492 von ing am 25.05.07 22:02:40Hallo ing,

Deine Eindrücke von der HV kann ich voll teilen.

Das an sich sehr ernst zu nehmende Thema Umweltschutz wurde durch die Vortragenden zu richtigen Lachnummer, zumal man den einen Redner eh nicht ernst nehmen darf.
Dieser Herr versucht bei jeder HV seine Kritik anzubringen. In den letzten Jahren ware es immer die gleich Platte, Aufsichtsrat und Vorstand verdienen zuviel. Wenn ansonsten an der Führungsspitze eines Unternehmens nichts auszusetzen ist, dann ist es ja gut.

Aussage zu Aquisitionen interprediere ich so:

Hr. Dr. Bethke: Ich möchte zu diesem Thema heute nichts sagen, damit laufende Verhandlungen nicht gestört werden. D.h. für mich, mann ist bereits in sehr konkreten Verhandlungen.
Hr. Dr. Bethke: Wir stehen in keinen konkreten Verhandlungen mit einem russischem Anbieter, es gibt auch keine Kooperationsvereinbarungen (finde ich sehr gut wegen Länderisiko).
In einer früheren Aussage auf einer Analystenkonferenz präzisierte Hr. Dr. Bethke: Wir werden voraussichtlich nicht kaufen, wir streben eine Beteiligung (Mehrheits?)an, denn es ist besser zu teilen, als mit leeren Händen da zu stehen.

Hr. Steiner: In 2008 sind keine Aquisituinen vorgesehen:
In 2008 wird es keine Aquisitionen geben. H. Steiner hat aber in einer Analystenkonferenz gesagt, dass er noch in 2007 mit einer erfolgreichen Aquisition im Kalibereich rechne.

Kauf von Schiffen:
K+s hat sich, ich glaube an 5 neuen Schiffen beteiligt und sich somit günstige Frachtraten gesichert. K+S betreibt aber keine eigne Flotte.

Noch schöne Pfingsttage, gruss uraltkali
Avatar
uraltkali
29.05.07 18:56:57
Beitrag Nr. 637
zur info:
29.05.2007 - 12:00 Uhr
Berenberg erhöht K+S auf Buy (Hold) - Ziel 123 (98) EUR


Einstufung: Erhöht auf Buy (Hold)
Kursziel: Erhöht auf 123 (98) EUR

Die Analysten der Berenberg Bank sprechen von "extrem günstigen"
Bedingungen für Kaliproduzenten. Die Nachfrage dürfte im laufenden Jahr um etwa
10% steigen, heißt es. Für K+S seien die Aussichten auch langfristig
ausgezeichnet, da das Angebot die Nachfrage nach Kali "zumindest" bis 2009 kaum
sättigen könne. Auch wenn die großen Kalianbieter einen Kapazitätsausbau
angekündigt hätten, brauche es eine erhebliche Zeit, bis dieser marktwirksam
werde. Keines der Projekte werde vor 2010 abgeschlossen sein. K+S schöpfe seine
Kapazität derzeit vollständig aus, so die Analysten.

DJG/bst/ros/gos
-0-

Space, ich glaube, Dein anvisiertes Einstieglimit von 75E rückt in weite Ferne. Aber nichts ist unmöglich, Glück auf!
uraltkali
Avatar
uraltkali
30.05.07 10:37:20
Beitrag Nr. 638
Gestern wurde bei Potash of saskatchewan eine Analystenkonferenz abgehalten. Als Tipp für alle Kaliinvestierten, schaut Euch die Informationen auf der Homepage an, sehr informativ. Alles hier in das Board zu stellen, wäre zu mühsam.
Kurze Auszüge:
Kalipreise werden im Juni nochmals um 25USD/to angehoben.
Aussichten für die nähere und weitere Zukunft für den Weltkaliabsatz und Preis sehr gut bis euphorisch gut.
Interessant für mich, dass auch die beiden grössten Minenbetreiber der Welt ,die bisher nicht im Bereich Kali tätig waren, Rio Tinto und BHB Biliton über Kalibergwerke nachdenken.
Wenn dies so ist, könnte K+S möglicherweise zu einem Gourmethäppchen werden. Dieses Andenken ist natürlich visionierte Sepukulation.

weitere Info:
Wie man sieht, sind es keine kleine Anleger, die K+S bei Kursen um über 100E dämlicherweise kaufen, sondern Heuschrecken, die wissen was gut ist.30.05.2007 09:20
euro adhoc-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft
Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 Satz 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

-------------------------------------------------------------------- ------------ Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: ----------------------------------- Name: Fidelity International Ltd. Sitz: Lower Kingswood, Tadworth, Surrey KT20 6RB Staat: Großbritannien

Angaben zum Emittenten: ----------------------- Name: K+S Aktiengesellschaft (Nachrichten/Aktienkurs) Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel Sitz: Kassel Staat: Deutschland

30.05.2007

Fidelity International teilte uns am 29. Mai 2007 mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity International Limited, P.O. Box HM 670, Hamilton HMCX, Bermuda gemäß § 21 (1) WpHG an der K+S AG am 23. Mai 2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und nun 3,16% (1.303.892 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity International Limited gemäß § 22 (1) 1 Nr.6 WpHG zugerechnet.

Emittent: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301 2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com Branche: Chemie ISIN: DE0007162000 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0049 2007-05-30/09:16





Klicken Sie hier, um weitere aktuelle Nachrichten zum Unternehmen zu finden:

gruss uraltkali
Avatar
ing
31.05.07 12:41:43
Beitrag Nr. 639
hallo uraltkali,

danke für das Update bzgl. der Schiffe etc.

Ich denke momentan kann man es schön laufen lassen, den SL ziehe ich nur großzügig nach. Der Kauf von Dr. Zentgraf i.V.m. dem MACD-Kaufsignal, der hoffentlich reibungslose Wechsel an der Spitze....

Aber grundlegend bin ich auch für mahnende Worte dankbar wie denen von SpaceIsThePlace, wohin die immer gute Laune führt kennen wir ja mittlerweile.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen daß der Kurs so steigt nur weil ein Fonds aufstockt. Gibt es evtl. weitere Infos....?


MfG ing
Avatar
uraltkali
31.05.07 13:30:52
Beitrag Nr. 640
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.554.755 von ing am 31.05.07 12:41:43Hallo ing,
Zuerst muss ich mich korrigieren, beim genauen Durchlesen des letzten Quartalberichtes von k+s, wird erwähnt unter Investitionen, dass für SPL ein Schiff gekauft wird (Rückstellungen werden gebildet).

Dass k+s überproportional steigt, liegt wirklich daran, dass sich mehrere Fonds weiter verstärkt einkaufen. Mittlererweile haben bestimmt mehr wie 50 Fonds k+s in ihrem Portfolio. Ein Übersicht kann man übrigens bei onvista unter Ruprik Fonds aufrufen.
Leider ist diese Statistik nicht immer aktuell.

Meines Erachtens wird k+s überproportional zum Markt weitersteigen.
Eine Verdopplung des heutigen Kurses ist keine Utopie, weil sich der Kalimarkt in einer historisch einmaligen Situation befindet (Mehr Nachfrage wie Produktionsmöglichkeiten).
Eine ähnliche Situation erleben wir seit ca 3 Jahren in der Stahlbranche - siehe über 1300 % Kursgewinn bei Salzgitter, ausgelöst durch exorbitante Gewinnsteigerungen.
Diese Situation wird bis mindestens 2012 so weiterbestehen, erst ab 1012 frühestens (realistisch lt. PCS ab 1015 werden signifikante Mehrförderungern) möglich sein
PCS beschäftigt sich mit Greenfieldprojecten, die ab ca. 2012-2015 abgeschlossen sein könnten.
Aussage von PCS, wenn wir uns entscheiden, eine neue Mine zu erschließen, müssen wir dafür Sorge tragen, daß die Kalipreise weiter steigen und auch langfristig ein hohes Preisniveau garantieren. Und dies werden wir auch tun.
Wenn der Weltmarktführer solche Aussagen (Analstenkonferenz v. 29.05.2007) macht, kann man das schon ernst nehmen.

Ing, schau mal die Kursentwicklung von Mosaic Potash (MOS) und Potash of saskatchewan (POT)seit dieser Aussage an. Deine Meinung würde mich schon interessieren.
Die grösste Gefahr für k+s sehe ich , wenn überhaupt im Moment darin, dass k+s zu teuer zukauft.
In der Vergangenheit hat k+s aber immer eine konkrete Preisvorgabe gehabt und wenn der Kaufpreis zu teuer war (Ich erinnere an Angebot für die Übernahme der Salzsparte von Akzo Nobel), die Finger davon gelassen.

Aber all das sind Spekulationen, oder besser gesagt, Visionen.
Aber von Visionen lebt die Börse, die Gegenwart ist immer schon eingepreist.
Und generell, im nachhinein haben es alle gewusste, dass es so kommt, wie es gekommen ist.
In den letzten 20 Jahren sind meine Visionen bezgl. K+S aufgegangen.

gruss uraltkali
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tradingfuchs
31.05.07 14:37:38
Beitrag Nr. 641
Nocheinmal ein deutliches Kursplus heute.
Der Kurstrend der letzten Wochen ist mit einem 35-Tage-Trendmomentum
von zuletzt +13 Prozent im Marktvergleich überdurchschnittlich positiv.
Anfang des Monats war die Aktie nach einer Konsdolidierung auf ihren
35-Tage-Durchschnittskurs und einem RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage)
von rd. 40 Punkten auch kurzfristig wieder relativ günstig bewertet gewesen,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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LarsD
04.06.07 18:43:28
Beitrag Nr. 642
Hi,

könnt ihr mir evtl. eine Empfehlung geben wo ich aktuell nen Stopkurs setzen sollte. Der steile Anstieg in letzter Zeit macht mich etwas unsicher.

Gruss
LD
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redbulll
04.06.07 21:42:42
Beitrag Nr. 643
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.633.980 von LarsD am 04.06.07 18:43:28


UPDATE 2-Potash Corp CEO says looking to buy, not for buyer
Mon Jun 4, 2007 1:34 PM ET



(Adds background, details from interview. In U.S. dollars unless noted)

By Roberta Rampton

WINNIPEG, Manitoba, June 4 (Reuters) - The chief executive of Potash Corp. said on Monday he is not concerned that his company, the world's largest fertilizer and potash producer by capacity, will become a takeover target for one of the major base metal miners.

"These are big companies and we respect them all, and clearly the potash industry has a lot of the characteristics that they like, but I don't worry about them," Bill Doyle told Reuters.

Top world miners such as BHP Billiton Plc <BLT.L> and Rio Tinto Plc <RIO.AX> <RIO.L>, along with Companhia Vale do Rio Doce <VALE5.SA>, are actively working on potash mining projects around the world, as well as spearheading consolidation in the mining sector.

Doyle said Potash Corp. has not been approached by any of the base metal giants.

"If that (a takeover) happens, I can tell you one thing: it won't be cheap," Doyle said.

Potash Corp. has a market capitalization of $22.9 billion, according to Reuters Research.

The company, which is also the world's fourth-largest nitrogen producer and third-largest phosphate producer, hopes to expand by acquiring other fertilizer companies, Doyle said.

"We're a consolidator, we're not a consolidatee," he said.

Potash owns stakes in fertilizer firms in Israel, Jordan, and Chile, as well as China's largest fertilizer distributor, Sinofert.

"We've said probably that we'd like to own all those companies. I think in time we will," Doyle said.

"We're very patient, we won't overpay, we're a little bit cheapskates," he said.

Potash stock, which rose 79 percent during 2006, was up 24 Canadian cents at C$77.26 on the Toronto Stock Exchange on Monday.

The stock has surged because of booming demand for crops for food and biofuels that has propelled bellwether U.S. corn prices to 10-year highs.

Based on U.S. futures markets, Doyle said he expects grain prices to stay strong through 2009.

"We've never had two (strong crop years) in a row, and quite honestly, I think you're going to have at least three in a row," he said.

That gives farmers around the world -- including Potash Corp.'s key markets of China, India and Brazil -- the incentive to maximize yields with fertilizer.

Total demand for potash in 2007 is forecast at 54 million tonnes, up more than 12 percent from last year, Doyle said.

Canpotex, the export marketing arm for potash producers in the province of Saskatchewan, has projected record shipments of 9.2 million tonnes in 2007, up from over 7 million tonnes last year. Potash is the largest supplier to Canpotex.

"My guess is we're going to be a little stronger that that (9.2 million tonnes)," Doyle said.

Demand for potash is forecast to rise on average 3 to 4 percent per year until 2015.

Potash Corp. has plans to revive idled capacity to produce 15.7 million tonnes by 2015 -- or perhaps earlier, Doyle said -- more than double what the company produced last year.

After that, the world will need new capacity, and Doyle said he thought his company had the expertise and heft to put it first in line to build a new mine.

But prices would have to rise significantly and hold to justify a $2 billion greenfield project, he said.

"The decisions wouldn't be made for I think at least another three years," Doyle said.

Other companies have said they are looking at building new mines, but they are unlikely to go ahead, Doyle said, including a Rio Tinto proposal in Argentina.

"It's a bad neighborhood. We wouldn't take that project to our board," Doyle said, noting the deposit has a relatively short life, poor ore grade, and high operating costs that depend on natural gas supplies from Argentina and Bolivia.

"You need stability," Doyle said.

($1=$1.06 Canadian)
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uraltkali
04.06.07 23:54:06
Beitrag Nr. 644
Die nächste Aufwertung.

04.06.2007 17:31
K+S AG: buy (Sal. Oppenheim)
Köln (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) unverändert mit "buy" ein.

Im Zuge der Anhebung der Gewinnprognosen habe man den Fair Value je Aktie von 113 auf 125 EUR heraufgesetzt. Die Schätzungen zum Gewinn je Aktie seien für 2007 von 4,65 auf 4,67 EUR, die für 2008 von 5,88 auf 6,39 EUR und die für 2009 von 6,44 auf 6,89 EUR erhöht worden.

Grund dafür seien höhere Annahmen zu den weltweiten Kalipreisen. In 2008 sei mit den deutlichsten Preisanhebungen zu rechnen. Die Kapazitäten dürften sich trotz der steigenden Nachfrage nicht so schnell erhöhen.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Sal. Oppenheim bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktie von K+S. (Analyse vom 04.06.07) (04.06.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 04.06.2007



Nun ja, wenn die Analysten jetzt auch schon für 2008 nochmals mit deutlichsten Preiserhöhungen kalkulieren, dürfte der Kurs entsprechend nach oben gezogen werden.

K+S bleibt für mich, mittel- bis langfristig gesehen, auch zu jetzigen Kursen noch ein klarer Kauf.

Übrigens, morgen ist bei Mosaic potash ein Analystenmeeting angesagt. Dies könnte bei possitiven Einschätzungen der K+s Aktie am Mittowch/Donnerstag nochmals Aufschub verleihen.

gruss uraltkali
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nie_wieder_Sparkasse
07.06.07 12:44:07
Beitrag Nr. 645
Steigen die Metallriesen ins Mineraldünger Geschäft ein ?

In diesem Artikel wird der Chef des weltgrößten Mineraldünger Konzerns \\\"Potash\\\" zitiert.

Er meint, dass seine Firma \\\"Potash\\\" nicht zu einem Übernahmeziel für BHP Billiton PLC, Rio Tinto PLC oder Gesellschaften wie Companhia Vale do Rio Doce wird.

Anderseits besagt der Artikel, das die genannten Gesellschaften daran arbeiten, in das Mineraldünger (Kali) Geschäft ein zu steigen. Genug Geld aus ihren Metall Minen haben die ja.

Man darf also gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten im Mineraldünger Bereich tun wird.

In D sind die K+S noch zu haben (Streubesitz) und in Ru wären die Uralkali und Silvinit interessante Beteiligungs Möglichkeiten. Uralkali ist offensichtlich bereit, bei einem fairen Preis Beteiligungen von aussen zu ermöglichen. Siehe den IPO Versuch von Uralkali vor ein paar Monaten.

Auch könnten bei den Düngerproduzenten untereinander Über- Kreuz Beteiligungen geschmiedet werden, um \\\"feindliche\\\" Übernahmen durch die stinkreichen großen Metallminen zu erschweren.

Die Düngerminen Vorstände würden so ihere goldgeränderten Arbeitsplätze sichern. Wenn Rio Tinto z.B. bei K+S oder Potash das Regiment übernehmen würde, wäre es wohl mit den fürstlichen und zugleich beschaulichen Leben für die Vorstände vorbei.

Schauen wir mal...

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Jun 05, 2007 04:30 AM

Roberta Rampton
reuters news agency


WINNIPEG–The chief executive of Potash Corp. said yesterday he is not concerned that his company, the world\\\'s largest fertilizer and potash producer by capacity, will become a takeover target for one of the major base-metal miners.

\\\"These are big companies and we respect them all, and clearly the potash industry has a lot of the characteristics that they like, but I don\\\'t worry about them,\\\" Bill Doyle said in an interview.

Top world miners such as BHP Billiton PLC and Rio Tinto PLC, along with Companhia Vale do Rio Doce, are actively working on potash mining projects around the world, as well as spearheading consolidation in the mining sector.

Doyle said Potash Corp. has not been approached by any of the companies.

Potash Corp., which has a market capitalization of $22.9 billion (U.S.), is the world\\\'s fourth-largest nitrogen producer and third-largest phosphate producer, and it hopes to expand by acquiring other fertilizer companies around the world, Doyle said.

\\\"We\\\'re a consolidator, we\\\'re not a consolidatee,\\\" he said.

Potash owns stakes in fertilizer firms in Israel, Jordan and Chile, as well as China\\\'s largest fertilizer distributor, Sinofert.

Potash stock, which rose 79 per cent during 2006, closed up $1.09 at at $78.11 on the Toronto Stock Exchange yesterday.

The stock has surged because of booming demand for crops for food and biofuels that has propelled bellwether U.S. corn prices to 10-year highs.

Based on U.S. futures markets, Doyle said he expects grain prices to stay strong through 2009.


That gives farmers around the world – including Potash Corp.\\\'s key markets of China, India and Brazil – the incentive to maximize yields with fertilizer.

Total demand for potash in 2007 is forecast at 54 million tonnes, up more than 12 per cent from last year, Doyle said.
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spaceistheplace
12.06.07 18:00:36
Beitrag Nr. 646
hallo, bin nach 2 Wochen Urlaub wieder im Geschäft unsd sehe, dass K+S das hohe Niveau erstaunlich gut hält. Jedoch stimmen mich die immer häufiger auftretenden kaufempfehlungen und Kursanhebungen skeptisch. Die, die das tun sind schon alle investiert und hoffen darauf, dass die hammelherde noch kommt.
na ja, mal sehen, die Bewertung ist mir einfach zu hoch. ich komme vielleicht nicht bei 75 zum Zug aber ne Korrektur ist irgendwann fällig.

Hier noch ne Analyse vom Pltow-Brief, der gar nicht mal so schlecht ist, wie ich finde:

Gruss space

K+S wird rege gehandelt
Aktiv sind derzeit die Unternehmensinsider bei K+S. Alleine in den letzten 3 Maiwochen wurden von ihnen Aktien im Wert von rd. 1,8 Mio. Euro gehandelt. Käufe und Verkäufe hielten sich ungefähr die Waage. Wertschätzung erfährt das Papier derzeit auch von institutioneller Seite. So stockte Fidelity vor wenigen Tagen seinen Anteil auf mehr als 3% auf.

Der unternehmerische Erfolg des MDAX-Konzerns zieht eben magisch an. So beeinträchtigte der milde Winter zwar das Geschäft mit Auftausalzen, führte aber auch zu einem früheren Beginn der Düngesaison. Diese beiden gegenläufigen Effekte führten im Auftaktquartal 2007 zu einem um 10% höheren Umsatz von 945 Mio. Euro. Die bereinigten Werte für das EBIT bzw. das EPS lagen allerdings um 9% bzw. 12% niedriger. Im Gesamtjahr dürfte sich der Rückstand beim operativen Ergebnis bei einer spürbaren Umsatzsteigerung noch in ein Plus verwandeln.

Die langfristig aussichtsreiche Aktie (101 Euro, DE0007162000; DB Platinum III Platow Fonds) sollte wegen des recht ehrgeizigen 08er KGVs von 19 nur bis 94 Euro akkumuliert werden. Neu- und Altbestände (+60% seit PB v. 21.8.06) bei 73 Euro absichern!

Dieser Artikel ist in der Platow Börse vom 11.6.2007 erschienen.
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uraltkali
12.06.07 19:03:33
Beitrag Nr. 647
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.847.669 von spaceistheplace am 12.06.07 18:00:36Hallo space,
schön dass Du wieder zurück bist, ziemlich ruhig hier im Forum.
Ich weiß nicht, ob Du es mitbekommen hast, Du hättest, während Deiner Abwesentheid Die Kali günstig bekommen können (96,11).
Ich weiß, Du wartest noch auf günstigere Einstiegskurse, aber ob die so günstig werden, wie Du Dir das erhoffst ist fraglich.

Steig doch mal mit einer kleinen Pos. ein, dann ärgerst Du Dich nicht, wenn die Kurse davonlaufen.
Im übrigen habe ich meine Aussage bezgl. KGV von ca. 10 für 2008 nochmals überprüft und muss mich korrigieren.
Die bereits gemeldeten Preiserhöhungen im Kalibereich könnten einen
Gewinnschub bei K+S auslösen und das Ergebnis auf ca. 8 - 9 Euro pro Aktie ausmachen. Übrigens, bin ich nicht der einzige, der dieses Ergebnis ermittelt, siehe Homepage K+S.

Bei 41.250 Mio Aktien und einem Gewinn pro Aktie von 8Euro lägen wir dann bei einem KGV von ca. 12 für 2008.

Im übrigen wurde von anderen Usern auch Artikel in das Forum gestellt, die sogar Spekulationen au Übernahmen im Kalibereich zulassen.

Wenn Rio Tinto sich mit dem Gedanken trägt, in Argentinien eine neue Mine zu erschließen und bereit ist ca 2Millarden USD dafür auszugeben (bei einer Förderkapazität von 2Mio to jährlich und einer Durststrecke von ca. 5 Jahren), dann kann man schon mal rechnen, ob es für solch ein Unternehmen nicht lukrativer wäre, z.B. an eine Übernahme zu denken.

Fallbeispiel: Eine K+S bekommt man z.Zt. für ca. 4Millarden bei einer Förderkapazität von 8 Mio to jährlich und das ohne Wartezeit.
Alles andere wie Salz. Fertiva Compo usw. bekommt man gratis.
Muss nichts heissen, aber darüber nachdenken sollte man schon mal.

gruss uraltkali
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redbulll
12.06.07 22:38:42
Beitrag Nr. 648
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.848.897 von uraltkali am 12.06.07 19:03:33Mit dem Tief 96,11 EUR wurden wohl die allermeisten Stoploss-Orders exekutiert.
Allerdings zeigt die prompte Erholung auf über 105 EUR
wie schwer es ist in dem Titel ist, à la baisse Geld zu verdienen.
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uraltkali
12.06.07 23:03:46
Beitrag Nr. 649
Ja Redbull,
da hast Du vollkommen Recht, am besten bin ich bisher gefahren, kaufen und liegenlassen (gilt nur für k+s).
Da ich mich nur auf fundamentale Daten konzentriere und von Charttechnik nicht viel verstehe (soll nicht heissen, dass dies nicht funktioniert), ist es der sicherste Weg für langfristigen Erfolg.

gruss uraltkali
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redbulll
12.06.07 23:46:16
Beitrag Nr. 650
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.852.852 von uraltkali am 12.06.07 23:03:46Das Problem mit Charts und generell allen todsicheren Systemen, für die jetzt so viele Zertifikate aufgelegt werden, ist, daß diese heutzutage von jedermann am Rechner umgesetzt werden können.
Das Backtesting nützt daher wenig.
Hinzu kommt noch, daß bspw. das Platow-Zertifikat auch Kurse in der zweiten und dritten Reihe (bspw. MBH3) beeinflußt.

Frank Lingohr bspw. lehnt Stoploss kategorisch ab, im Gegenteil, er freut sich, wenn er seine Favoriten günstiger kaufen kann.
Allerdings macht er auch seine analytischen Hausaufgaben regelmäßig.
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spaceistheplace
13.06.07 07:31:18
Beitrag Nr. 651
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.848.897 von uraltkali am 12.06.07 19:03:33Danke redbull und uraltkali für Eure statements, vor allem das mit der Bewertung uraltkali, ich glaube, da liege ich etwas falsch mit meinen Annahmen bzw. die Gewinne, die prognostiziert werden scheinen echt zu niedrig zu sein. Wo steht das mit den 8 EUR auf der K+S-Seite? Ich habe da auf die Schnelle nichts gefunden, danke.
Meine 75 sehe ich wohl eher nicht. Zudem könnte auch die Übernahmegeschichte ein Thema sein. K+S kann sich wohl nur dagegen weheren, wenn es wächst, z.B. durch Übernahmen. Die sind aber aktuell wohl recht teuer im Kalibereich, oder?
Ich lasse mir mal die sache echt durch den Kopf gehen....Auch hast Du, redbull, absolut recht, dass kurzfristige Rückschläge ruckzuck wieder aufgekauft werden.
Vielleicht mache ich es wirklich so, mal ne kleine Position aufzunehmen, alein schon deswegen, um nicht außen vor zu sein. Sollte K+S dann wirklich mal abschmieren, kann man ja getrost aufstocken. Von SL halt ich auch nicht viel, höchstens bei kleinen spekulativen Werten. Bei K+S z.B. ziemlicher Quatsch, wenn man den Langfristchart anguckt. K+S ist für mich in Deutschland die einzige Aktie neben Stada, die einen lupenreinen Langfristchart auf weist. man sieht ja nicht mal den Crash von 2000-2003 richtig.

Okay, ich überlege ein bißchen und dann schauen wir mal...
heute wirds erstmal wieder rückwärts gehen...

Gruss space
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ing
13.06.07 12:39:12
Beitrag Nr. 652
Hallo allerseits,

ich gebe mal einen kleinen Überblick, was in der Region Phillipsthal/Vacha so los ist (Standort Hattorf)


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Die Werra-Orte machen mobil
13 Kommunen und drei Kreise prüfen Sammelklage gegen die Salzpipeline-Pläne des Unternehmens K+S

Witzenhausen/HERSFELD-ROTENBURG. Der Widerstand gegen eine Salzpipeline des Kasseler Unternehmens K + S zur Werra wächst weiter. Bürgermeister und andere Vertreter aus 13 Kommunen und drei Landkreisen kamen kürzlich nach Witzenhausen, um das weitere rechtliche Vorgehen gegen die Pläne abzuklopfen.

Die Beteiligung ist positiv

\"Diese Beteiligung ist außerordentlich positiv\", freute sich die Witzenhäuser Bürgermeisterin Angela Fischer. \"Das Interesse an einer Zusammenarbeit ist groß.\"

Am Ende beschlossen die Konferenzteilnehmer einen Ablaufplan, wie die Klage gegen das Planfeststellungsverfahren von 2003 und die Wasserrahmenrichtlinie vorangetrieben werden soll.

Nachdem bereits das Witzenhäuser Stadtparlament die Verwaltung beauftragt hatte, die rechtlichen Möglichkeiten durch Prof. Breuer prüfen und bewerten zu lassen, unterstützten nun alle Vertreter des Treffens diesen Plan.

Breuer könnte ein Gutachten erstellen, das die Klagebedingungen gegen die Planfeststellung von 2003 benennt. Ausloten soll er zudem die Zielpunkte der Klage, auch in Bezug auf die Wasserrahmenrichtlinie.

\"Witzenhausen sollte Zentrum der gemeinsamen Aktion bleiben. Es macht Sinn, das weiter hier zu bündeln.\"

Angela Fischer

Wichtiger Aspekt sind darüber hinaus die Kosten. Breuer soll die möglichen Kosten eines Klageverfahrens benennen, die auf die Kommunen in einer Sammelklage zukämen.

Zunächst aber wird diese Absicht in den einzelnen Kommunen und Stadträten vorgestellt, bevor Ende Juni eine Auftragsvergabe an Breuer herausgehen könnte. Angela Fischer rechnet mit einem Ergebnis noch im Sommer.

Anfang September könnte dann auf der Nachfolgeveranstaltung zur Werra-Anrainer-Konferenz die Klage auf den Weg gebracht werden. \"Oder eine Beschwerde bei der EU\", nennt Fischer eine Option. Als Zentrum der gemeinsamen Aktion der Gemeinden und Städte wird weiterhin Witzenhausen agieren. \"Es macht Sinn, das weiter hier zu bündeln\", glaubt Angela Fischer, die gerne noch mehr Kommunen mit im Boot hätte.

Kontakte zu weiteren interessierten Kollegen – auch in Niedersachsen – bestehen laut Fischer. \"Viele sehen die Notwendigkeit, etwas gegen das Projekt und das Salz in Werra und Weser zu tun.\" (tko)

08.06.2007

http://www.hersfelder-zeitung.de/rotenburgstart/00_20070608174955_Die_Werra_Orte_machen_mobil.html
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des weiteren

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K+S fährt Salzlauge per Lkw zur Werra

Kassel. Der Kasseler Düngemittelriese K+S transportiert bereits seit dem 29. Mai täglich per Lkw Salzlauge aus dem Werk Neuhof bei Fulda zur Einleitung in die Werra bei Philippsthal. Das bestätigte Pressesprecher Ulrich Göbel gegenüber unserer Zeitung. Täglich rollten 40 bis 80 Lastwagen. Als Gründe nannte Göbel zum einen, dass aufgrund heftiger Regenfälle die Rückhaltebecken in Neuhof voll seien. Außerdem seien zwei Laugenspeicher im Gestein gesperrt worden, weil es dort Probebohrungen gebe. Wie lange diese dauern, sei noch nicht absehbar.

K+S hat die Genehmigung, Salzlauge in die Werra zu leiten, wenn der Grenzwert von 2500 Milligramm Salz pro Liter Wasser am Pegel Gerstungen nicht überschritten wird. Das Unternehmen will vermutlich im Juli beim RP den Bauantrag für eine 63 Kilometer lange Rohrleitung stellen, mit der Salzlauge befördert wird. Das Projekt ist bei Lokalpolitikern und Umweltschützern umstritten. (kle)

06.06.2007

http://www.hersfelder-zeitung.de/hessenstart/00_20070606171336_KS_faehrt_Salzlauge_per_Lkw_zur_Werra.html
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und dann noch

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Forellen, keine Salzheringe
Bergbau-Gewerkschaft demonstriert Vereinbarkeit von Kali und Umweltschutz

Heimboldshausen. Drastisch demonstrierte die IG Bergbau, Chemie, Energie am vergangenen Samstag bei ihrem Aktionstag unter dem Motto \"Mensch, Industrie, Umwelt\" die Vereinbarkeit von Kali-Produktion und Natur. Heimische Sportfischer setzten während der Veranstaltung auf der Werra-Insel in Heimboldshausen einhundert Kilo zweijährige Bachforellen in dem Fluss aus, der die salzhaltigen Abwässer des Kaliwerks Werra transportiert.

Die Ziele von Kali-Industrie auf der einen Seite sowie Umwelt- und Naturschutz auf der anderen lassen sich durchaus vereinbaren, lautete die Botschaft, die damit übermittelt werden sollte.

Hintergrund des Aktionstages, den die gewerkschaftlichen Vertrauensleute der Kaliwerke Werra und Neuhof-Ellers organisiert hatten, ist der in der Öffentlichkeit umstrittene Bau einer Abwasser-Pipeline von der Steinsalzhalde in Neuhof zur Werra beim Werksstandort Hattorf.

Die K+S Kali GmbH argumentiert, dass sich diese zusätzliche Einleitung im Rahmen der ihr zugestandenen Grenzwerte bewegen würde und sieht keine andere, wirtschaftlich vertretbare Lösung für den Fortbestand der Produktion in Neuhof.

In der öffentlichen Debatte um die Laugeneinleitung steht die Gewerkschaft auf Seiten des Arbeitgebers. IG BCE-Bezirksleiter Friedrich Nothelfer wies während des Aktionstages darauf hin, dass die Salzbelastung der Werra von 30 000 Milligramm Chlorid pro Liter im Jahr 1999 auf gegenwärtig maximal 2500 Milligramm reduziert werden konnte. 1994 seien in der unteren Werra 15 Fischarten nachzuweisen gewesen, mittlerweile gebe es 24 Fischarten.

Sportangler als Zeuge

Auch der Vorsitzende des Angelsportvereins Heringen, Christian Schlenczek, zog eine positive Bilanz. Nachdem die massive Laugeneinleitung aus den Kaliwerken der DDR eingestellt worden sei, hätten sich zahlreiche Arten von Süßwasserfischen unter dem jetzt geltenden Grenzwert in der Werra vermehrt – darunter Flussbarsch, Hecht, Karpfen, Schleie und Zander.

Beim Dreiklang Mensch, Umwelt und Industrie dürfe der Mensch mit seinem Anspruch auf Arbeit und gesundem Lebensumfeld nicht auf der Strecke bleiben, warnte der Sprecher der Vertrauensleute im Werk Werra, Harald Döll. Die Gegner der Pipeline sorgten aber dafür, dass der Mensch um seine wirtschaftliche Existenz bangen müsse.

Grundsätzlich erwartet die Gewerkschaft vom Unternehmen Kali und Salz, dass an technischen Maßnahmen zur Reduzierung der Produktionsabwässer weiter gearbeitet wird. (z)

11.06.2007

http://www.hersfelder-zeitung.de/hz4start/00_20070611182639_Forellen_keine_Salzheringe.html
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spaceistheplace, wenn das erst mal richtig angegangen und öffentlich gemacht wird hast Du vielleicht Gelegenheit zu einem günstigeren Einstieg :-)

(Nicht das ich das wirklich hoffe....)


MfG ing
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redbulll
13.06.07 14:31:34
Beitrag Nr. 653
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.871.236 von ing am 13.06.07 12:39:12Na, da werden sich die Anwohner aber freuen über den zusätzlichen LKW-Verkehr.
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ranii
13.06.07 17:08:51
Beitrag Nr. 654
Hallo,

Ich möchte Euch auf diesem Wege nach einem kurzen Rat fragen : Ich bin von Kindesbeinen an in K+S investiert (kann also uraltkali Konkurrenzt machen :yawn:). Meinen Anteil von 250 Aktien habe ich jetzt bestimmt knapp 20 jahre - ist ja jetzt einiges wert und man kann sich ausrechnen das mein alter Herr damals nicht allzuviel dafür hingelegt hat. Im letzten halben Jahr interessiere ich mich für die Börse, bin hier bei WO in den letzten Wochen am Lesen und frage mich wie ich weiter mit meinem Depot verfahren soll. Ich kann ja für mich jetzt keinen genauen Gewinn definieren - gut das Depot hat schätzungsweise 1000% gemacht, allerdings über einen langen Zeitraum. Wäre die richtige Strategie jetzt in kommender Zeit mit allem raus zu gehen und anderweitig zu investieren, oder soll ich die Füsse eher flach halten ? Gewinn ist auch da wenn sich die Aktie halbiert, allerdings will man ja schon das maximale ;)

Wie verfahre ich als Greenhorn ?

danke

ranii
Avatar
redbulll
13.06.07 17:24:50
Beitrag Nr. 655
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.876.450 von ranii am 13.06.07 17:08:51Einstandspreise interessieren den Markt nicht.
Sollte die Position im Verhältnis zu Einkommen bzw. sonstigem Vermögen ein Klumpenrisiko darstellen, bietet sich eine Absicherung eines Teils
über Stoploss-Orders an.
Generell halte ich die Kali-Branche aber für sehr aussichtsreich:
Oligopol mit pricing power.
Man beachte in dem Zusammenhang auch die steigenden Getreidepreise (HB von heute) und die Ferkelpreisexplosion in China (+71% ggü. Vorjahr lt. FTD vom Freitag).
Avatar
uraltkali
14.06.07 00:42:13
Beitrag Nr. 656
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.876.450 von ranii am 13.06.07 17:08:51hallo ranni,
Redbull hat Dir schon treffend geantwortet, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wen Dein "alter Herr" vor ca. 20 Jahren (diese Aktien sind schon alt, aber noch nicht uralt), gekauft hat, hat er ca. 6 - 8 Euro/Aktie bezahlt. Das heisst weit über 1500% Gewinn. Die Situation vor 20 Jahren war aber eine andere wie heute.
Du musst selbst wissen, ob Du das Geld nun verleben (die allerbeste aller Anlageformen) willst, oder ob Du weiter im Aktienmarkt überproportional verdienen möchtest, mit allen Risiken, die ein Aktienangagement so mit sich bringt.
Wenn Du Dich für letzteres entscheidest, hast Du mit K+S eine der sichersten Aktien, die der Markt nach meiner Meinung bieten kann in Deinem Depot und Du kannst ruhig schlafen oder die Füsse hochlegen.

Hallo space, ich glaube Du machst keinen Fehler wenn Du über einen Wiedereinstieg nachdenkst.
Nur mal nebenbei, Übernahmespekulationen sind nicht von ungefähr oder absurd, bereits Ende der 80er hat PCS versucht Kali und Salz zu übernehmen, ist aber am Widerstand von DR.JE-Bundeskartellamt gescheitert.
Ich glaube auch, daß die Führung bei k+s sich dieser Gefahr sehr wohl bewusst ist. Die strategische Zusammenarbeit mit Syngenta könnte in diese Richtung eingeordnet werden (im Notfall weisser Ritter mit Eigeninteresse). Die ist aber nur meine Deutung und muss nicht so sein.
KGV 2008:
Space, gehe in der homepage k+s auf Investor Relations, KS Aktie Analystenbewertungen.
Hier gehst Du auf Ergebnis je Aktie, höchste Schätzung 2008 8,07 ,
höchste Schätzung 2009 8,21Eu.
Ich hoffe, Du kommst damit klar.

gruss uraltkali
Avatar
uraltkali
14.06.07 00:48:07
Beitrag Nr. 657
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.866.650 von spaceistheplace am 13.06.07 07:31:18Hallo space,
hätte ich fast ganz vergessen, Stada absolut top, nicht zu vergessen die andere aktie mit Salz (Salzgitter).
gruss uraltkali
Avatar
redbulll
14.06.07 01:07:05
Beitrag Nr. 658
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.883.700 von uraltkali am 14.06.07 00:48:07Zwei Anmerkungen zu uraltkali:

Potash Corp. wollte das 75%-Paket der BASF zu 98 DM (à DM 50) in der zweiten Hälfte der 90er und nicht der 80er kaufen- und scheiterte zum Glück der BASF- und K+S-Aktionäre am Kartellamt.
Ein prominenter deutscher Vermögensverwalter hatte bereits dem BASF-Vorstand eine Klage wegen treuwidrigen Verhaltens (Verschleuderung von Aktionärs-Vermögen) angedroht...

Der Einstandspreis von ranii dürfte nicht ganz so tief liegen;
als der US$ um 1985 herum toppte, erreichte die K+S-Aktie ein langjähriges Allzeithoch von 385 DM (à DM 50), also ca. 20 EUR;
von da an ging es bergab, aber ich schätze, weit unter zehn EUR wird der Einkauf nicht gelegen haben.
Im allgemeinen kaufen normale Privatanleger jedenfalls eher bei hohen Umsätzen am zyklischen Hoch, wenn es in den Finanzmedien viele Empfehlungen gibt, als in der umsatzschwachen Tristesse am Tief.

Zuguterletzt:
Es wäre sicherlich vermessen, anzunehmen, mitteldeutsche Kaligruben könnten im Gegensatz zu denen im Ural und in Kanada nicht absaufen.
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redbulll
14.06.07 01:08:08
Beitrag Nr. 659
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.883.730 von redbulll am 14.06.07 01:07:05
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spaceistheplace
14.06.07 08:06:10
Beitrag Nr. 660
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.883.733 von redbulll am 14.06.07 01:08:08der Chart ist krank und ruft nach ner Konsolidierung! das zumindest meine meinung! Klar überkauft.

Gruss space
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Barral
14.06.07 08:58:17
Beitrag Nr. 661
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.884.565 von spaceistheplace am 14.06.07 08:06:10Kank? Hmm. Wie lautet denn die Diagnose bei diesem Patieten?
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uraltkali
14.06.07 09:10:33
Beitrag Nr. 662
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.883.730 von redbulll am 14.06.07 01:07:05Hallo redbull,
Deine Aussagen stimmen, aber so detailliert wollte ich es nicht schreiben. Unter DR.JE-Kartellamt, meinte ich natürlich Deine Schilderung.
Bei der von mir angegebenen Schätzung für den Einkaufspreis von ranni`s Vater handelt es sich genauso um eine Schätzung, weil ja nicht defintiv bekannt, wann gekauft, es wären sogar Kaufpreise von 90,--DM (entspricht heute ca. 4,50 Eoro/Aktie) möglich gewesen.
Wir können uns sicherlich einigen, daß der damalige Kauf eine erstklassige Anlage war - oder?

Ich habe nie behauptet, dass es bei K+S überhaupt keine Risiken gibt. Hierzu sei auf einen Bericht des seismologischen Institutes aus dem Jahre 1995 hingewiesen, dass es auch in Deutschland Erdbeben geringerem Ausmaßes gibt, die auch von Bergbauunternehmen zu Kenntnis zu nehmen seien. D.h, auch bei K*S kann eine Mine geflutet werden, oder ähnliche schwerwiegende Probleme können auftreten.
Jede Sparte hat so ihre Risiken. Ich meine nur, dass das Marktumfeld für Kali für die nächsten Jahre sehr possitiv einzuschätzen ist und dadurch nach meiner Meinung das Risiko in einem Angagement bei K+S einigermaßen kalkulierbar wird.

Space, auch Du hast Recht wenn Du meinst, dass eine Kali im Moment überkauft ist. Aber ist das nicht der ganze Markt?
Die steile Kerze im Chartbild von k+s stellt nach meiner Meinung nicht nur einen überkauften Markt dar, sondern spiegelt die possitive Entwicklung eines Unternehmens wider (im Vergleich zu anderen Unternehmen des Marktes).

Übrigens, die Chartbilder anderer Unternehmen aus der Düngerbranche Yara, PCS, mosaic unsw. sehen ähnlich, oder noch markanter aus.
gruss uraltkali
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redbulll
14.06.07 09:32:32
Beitrag Nr. 663
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.885.199 von uraltkali am 14.06.07 09:10:33Hallo,
das Überflutungsszenario hat sich nicht auf uraltkali bezogen.
Wichtig ist, daß die Performance seit 1998 mit einem max. Kursverlust von ca. 30-40% erzielt wurde.
Von Freenet bspw., wo zweifelhaft erscheint, daß in zehn oder zwanzig Jahren noch Generationen von Männern von ihren Produkten träumen werden (auch eine Form von Markteintrittsbarriere), ist man ganz andere Schwankungen gewohnt. (Die WKN wurde kürzlich geändert.)
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uraltkali
14.06.07 09:46:33
Beitrag Nr. 664
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.885.529 von redbulll am 14.06.07 09:32:32Hallo redbull,

Ich verstehe sehr gut, was Du sagen willst, aber Du solltest Deine Darstellungen etwas mehr präzissieren (beschreiben).
Ich denke z.B. an ranni, der um Hilfestellung gebeten hat (so habe ich es jedenfalls verstanden) und sich selbst als Greenhorn bezeichnet. Ich bin mir nicht sicher, ob ranni damit etwas anfangen kann.
Bitte, nicht falsch verstehen - Danke

gruss uraltkali
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spaceistheplace
14.06.07 14:13:00
Beitrag Nr. 665
Ich wollte mit der Beschreibung des Charts als "krank" nur aussagen, dass der Wert überkauft ist und nach einer Konsolidierung schreit. mag ja sein, dass er noch auf 130 dieses jahr steigt, dann wird die Korrektur eben heftiger ausfallen.
Ich kaufe generell keine Aktie mit so einem Fahnenstangenchart, sondern meist nur dann, wenn wir uns in einem überverkauften Zustand befinden und dieser wird irgendwann auch bei K+S kommen. Und wenn nicht, ist es mir auch egal, denn es gibt aktuell weitaus mehr Aktien auf dem Kurszettel die ein positiveres Chancen/Risikoverhältnis aufweisen als K+S. Z.B.in den USA findet man haufenweise Papiere, die so günstig bewertet sind wie seit Jahren nicht mehr. Zudem kann einem noch der Dollar, der für mich klar unterbewertet ist, die Performance versüssen.

Der MDAX an sich ist klar überbewertet (der DAX ist noch weitaus günstiger! das hatte in den letzten Jahrzehnten Seltenheitswert), zudem noch viele Zykliker drin, die bei einer Konjunkturabschwächung ein Inferno erleben werden (wie z.B. Salzgitter). Gerade dort, wo diese Zykliker verdienen (Asien) sind die Länder daran, eigene Kapazitäten aufzubauen, wie bei Stahl und Maschionenbau, dann bleiben unsere deutschen Exportweltmeister immer mehr auf ihren Produkten sitzen.

Kommt der MDAX ins TRudeln , wird es auch K+S erwischen, vielleicht nicht so schlimm, aber kommen wird es so.
Vielleicht gehts noch ne Weile gut, vielleicht auch nicht.

Ich halte mich aktuell von den europ. Märkten mit wenigen Ausnahmen (siehe meine Threads) fern und bin überwiegend in den USA investiert und werde das auch in der nächsten Zeit nicht ändern.

Gruss space
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spaceistheplace
14.06.07 14:20:07
Beitrag Nr. 666
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.876.450 von ranii am 13.06.07 17:08:51Hallo ranii,

noch kurz zu Deiner Anfrage. Wenn ich es richtig sehe, hast Du nur K+S im DEpot? Wenn ja, würde ich Dir empfehlen, 90% der Position zu verkaufen und diese 90% in 9 weitere Aktien in gleichen Anteilen anzulegen, verteilt auf verschiedene Branchen und einer Länderdiversifizierung.Also ich würde mir an Deiner Stelle ein Depot aufbauen, das breit diversifiziert ist und damit ein geringeres Risiko hat. Alles Geld in einem Wert angelegt zu haben, halte ich für hasardeurhaft. daher bin ich froh, dass Du Dich gemeldet hast. Von Deiner performance können viele nur traümen, denn langfristig ist K+S mit das beste in Deutschland, was es zu kaufen gab.

Wenn Du ein paar Tipps brauchst für Aktien, die man auch jetzt noch kaufen kann (keine Spekulative, sondern Witwen und Weisen-Papiere, die einen LURO-Chart aufweisen (LURO= von links unten, nach rechts oben), dann melde Dich einfach über ne Boardmail, ich helfe Dir dann gerne weiter...

Gruss space
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spaceistheplace
14.06.07 15:10:08
Beitrag Nr. 667
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.848.897 von uraltkali am 12.06.07 19:03:33Hallo, uraltkali,

ich muss jetzt noch mal nachfragen, woher nimmst Du diese Aussage?

Gewinnschub bei K+S auslösen und das Ergebnis auf ca. 8 - 9 Euro pro Aktie ausmachen. Übrigens, bin ich nicht der einzige, der dieses Ergebnis ermittelt, siehe Homepage K+S.

Wo steht das auf der website von K+S? kannst Du bitte einen link einstellen? danke.
Bei consors finde ich z.B. die Gewinnreihe (Gew. pro Aktie)
2006: 5,29
2007: 5,03
2008: 6,15

Die 6,15 sind weit weg von Deinen 8-9....

Gruss space
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spaceistheplace
14.06.07 15:20:46
Beitrag Nr. 668
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.891.201 von spaceistheplace am 14.06.07 15:10:08sorry uraltkali, habe ein posting von Dir überlesen wegen der K+S-website. Solche Schätzungen von Analysten wäre ich eher vorsichtig gegenüber, vor allem gleich die höchste als die vermeindlich richtige sich herauszupicken....
na ja...

Noch zu STADA. Bisher gut gelaufen, aber ich sehe die evtl. bevorstehende Übernahme der Generika-Sparte von Merck als größenwahnsinnig an. Dann kommt ne Kapitalerhöhung etc. pp...
Für mich kein kauf, zudem zu sehr von unserer desaströsen Gesundheitspolitik abhängig.

Gruss space
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spaceistheplace
14.06.07 15:26:34
Beitrag Nr. 669
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.885.030 von Barral am 14.06.07 08:58:17barral, Porsche genau so überkauft! Wie alle zyklischen Aktien aktuell in Deutschland. Porsche ist noch neben BMW die beste Autoaktie für mich, aber von Autoaktien lasse ich generell meine Finger, hab so was noch nie im Depot gehabt die letzten 20 jahre und bin gut damit gefahren. Kommt es zu einer Konjunkturabkühlung weltweit, musst Du Dich mit solchen Zyklikern anschnallen. Dazu gehört auch MAN, VW, Thyssen, Daimler, Salzgitter und wie sie alle heißen. langfristig ist mit solchen papieren nicht viel zu verdienen. das nur meine meinung.

Gruss space
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redbulll
14.06.07 15:41:31
Beitrag Nr. 670
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.891.580 von spaceistheplace am 14.06.07 15:26:34Die Frage bei Salzgitter ist,
inwieweit ihre nahtlosen Erzeugnisse für Ölrohrleitungen ein zyklisches Massenprodukt darstellen.
Bin zwar kein Branchenexperte, aber wenn die rückläufige Ölförderung mit neuen Feldern ausgeglichen wird, müssen auch neue Rohre verlegt werden, und in ökologisch labilen Polargebieten können diese durchaus als "Hightech"- Erzeugnisse angesehen werden.

Bei aller Begeisterung für US-Aktien, aber einem Neuling gleich eine Reihe von ausländischen Einzeltiteln zu empfehlen, wenn schon die meisten "Profis" in einem so hocheffizienten Markt wie dem nordamerikanischen nicht den Index schlagen, halte ich für nicht ideal.
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spaceistheplace
14.06.07 15:57:56
Beitrag Nr. 671
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.891.956 von redbulll am 14.06.07 15:41:31Bei aller Begeisterung für US-Aktien, aber einem Neuling gleich eine Reihe von ausländischen Einzeltiteln zu empfehlen, wenn schon die meisten "Profis" in einem so hocheffizienten Markt wie dem nordamerikanischen nicht den Index schlagen, halte ich für nicht ideal.

das ist Deine Meinung, ich habe eben ne andere. Nur nebenbei mit Werten wie SYK, AFL, DHR und BNS, die ich schon seit Jahren halte, liege ich jedenfalls besser als der Index und ich mache ne Wette, dass man mit diesen Werten in ZUkunft auch besser als der S&P500 fährt..

Gruss space
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spaceistheplace
14.06.07 16:55:31
Beitrag Nr. 672
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.892.414 von spaceistheplace am 14.06.07 15:57:56Hinzufügen zu diesen Witwen- und Weissen-Papieren aus den USA möchte ich nocht MATW / Matthews, der Weltmarktführer in Bestattungsausrüstungen von Särgen, Krematorien etc. pp. Vielleicht makaber, aber die wohl konjunktuerresistenteste Branche / Aktie, die es gibt. Gestorben wird immer...:laugh:

Gruss space
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uraltkali
14.06.07 16:56:31
Beitrag Nr. 673
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.892.414 von spaceistheplace am 14.06.07 15:57:56Hallo,

bezgl. Rat für ranni, schließe ich mich eher dar Empfehlung von Redbull an.
Begründung: Für einen "Neuling" ist es immer einfacher auf dt. Werte zurückzugreifen und zu verfolgen, da die Informationsquellen einfacher und zeitnah zu bekommen sind.
Ich würde bei diesem relativ kleinen Dedpot nicht empfehlen auch noch in zehn Werte zu stückeln.

Ich selbst habe auch keine zehn Werte im Depot, und verbringe täglich einige Stunden damit, meine Werte richtig zu verfolgen.

Space, Deine Entscheidung, k+s nicht ins Depot zu legen ist zu akzeptieren, Du hast ja eine Begründung dafür. Ich bin allerdings nach wie vor anderer Meinung und sehe K+S eben anders. Die Zukunft wird weisen, wer das glücklichere Händchen hatte. Auf alle Fälle wünsche ich Dir mit Deinen anderen Aktien viel Erfolg.

Zu dem von mir genannten KGV con 12-13 für das Jahr 2008 kann ich nur nochmals sagen, dass ich nur die auf dem Kalisektor getätigten Preiserhöhungen auf K+S umgerechnet habe.
Genau das gleiche hat ein oder vielleicht auch zwei Analysten getan und sind deshalb auf die 8Euro für 2008 gekommen. Die Begründung eines Analysten, der diesen Wert ermittelt hat, habe ich gelesen. Diese Analyse war sehr umfangreich und für mich nachvollziehbar.

Andere Analysten, die K+S z,B. mit Kursziel 75 Euro angeben und diese Begründung in einem Einzeiler verfassen kann ich wirklich nicht ernst nehmen.
Und nicht immer hat die Masse Recht.

Damit ich hier nicht mißverstanden werde, ich habe weder Stada, noch Salzgitter zum Kauf empfohlen.
Space, mein Hinweise bezog sich nur auf Deinen Beitrag, in dem Du Stada mit einer tollen Performance erwähnt hattest.
Ich hatte dann noch Salzgitter genannt mit einer noch besseren Performance, mehr nicht. Das ist aber alles Vergangenheit und die Börse schaut doch in die Zukunft.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
14.06.07 17:00:23
Beitrag Nr. 674
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.893.813 von spaceistheplace am 14.06.07 16:55:31hier nur 1 Beispiel: STRYKER (Weltmarktführer für Prothesen aller Art) gegenüber K+S seit 1989 im Vergleichschart:

Mit K+S waren 1700% drin mit Stryker 8000%. Könnte ich jetzt auch mit BNS, AFL, DHR machen, alle klar besser, geschweige denn der Index.

das sind einfach papiere, die kauft man und lässt sie liegen, lupenreiner Chart ohne Turbulenzen, wie aud dem Lineal gezogen und das schon seit Jahrzehnten!

Gruss space

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uraltkali
20.06.07 13:10:13
Beitrag Nr. 675
zur information:
Einstufung: Bestätigt Akkumulieren
Kursziel: Erhöht auf 115 (108) EUR

Auch nach dem kräftigen Anstieg der K+S-Aktie in den vergangenen Wochen
hält Independent Research (IR) den Düngemittelmarkt für weiter interessant.
Zwar habe sich das EBIT I (vor Marktwertveränderungen) im ersten Quartal 2007
um 8,7% auf 103,3 Mio EUR verringert, doch sei dies ausschließlich auf das
schwere Auftausalzgeschäft zurückzuführen. Hingegen sei das Geschäft der
größten Sparte Kali- und Magnesiumprodukte "sehr erfreulich" verlaufen. Die
Analysten teilen die Ansicht des Unternehmens, 2007 die Ergebnisdelle des
ersten Quartals überkompensieren zu können, da laut der Food and Agriculture
Organisation mit weiter steigenden Düngemittelpreisen, einer höheren
Kalinachfrage und damit laut IR mit einer weiteren Verbesserung der Margen bei
K+S zu rechnen sei. Mit einem derzeitigen KGV 2008 von rund 21 sei die Aktie
ambitioniert bewertet.
DJG/thh/ros/raz
-0-
tion:

gruss uraltkali
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opiping
20.06.07 13:43:41
Beitrag Nr. 676
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.893.931 von spaceistheplace am 14.06.07 17:00:23Hi space
seit Anfang 2003 ist SYK ein sterbender Schwan und
K+S Outperformer.
mfg opi
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spaceistheplace
20.06.07 13:47:55
Beitrag Nr. 677
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.072.937 von opiping am 20.06.07 13:43:41wetten, dass sich das Blatt wieder wenden wird? In 3 jahren ziehn wir mal Bilanz...

Gruss space
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spaceistheplace
20.06.07 13:49:09
Beitrag Nr. 678
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.072.937 von opiping am 20.06.07 13:43:41und STRYKWER als sterbenden Schwan zu bezeichnen, meinste ja wohl nicht ernst oder Du ignoriertst ind welcher Branche die tätig sind. Müsste Dir als alter STRATECler eigentlich gefallen...

Gruss space
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uraltkali
20.06.07 13:55:16
Beitrag Nr. 679
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.073.012 von spaceistheplace am 20.06.07 13:47:55hallo space,

warum nicht beide ins depot?
Wäre das so verkehrt?

gruss uraltkali
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spaceistheplace
20.06.07 15:52:08
Beitrag Nr. 680
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.073.126 von uraltkali am 20.06.07 13:55:16Von STRYKER habe ich schon einen ganzen sack voll im DEpot zum Teil seit jahren, immer wieder aufgestockt.
K+S kaufe ich auf dem aktuellen absolut überkauften Niveau nicht, auch der DAX ist stark überkauft, weit weg von der 200er-Linie, das geht nicht mehr lange gut. Fällt mal die Wallstreet 5%, dann büßt der DAX 10% ein und K+S 15%.

Gruss space
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opiping
20.06.07 16:16:09
Beitrag Nr. 681
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.073.032 von spaceistheplace am 20.06.07 13:49:09Tja...............
ich alter Sack habe da so meine Erfahrungen.
Schau mal 10 Jahre zurück. Die Entscheidung
ist längst gefallen.

Syk never came back.

mfg opi

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uraltkali
20.06.07 17:53:44
Beitrag Nr. 682
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.075.618 von spaceistheplace am 20.06.07 15:52:08hallo space,

habe mir mal deinen thread von syk angeschaut, nicht übel.
Werde mir über syk weitere informationen holen, titel kommt auf die watchlist.

Bzgl. wenn dow hustet .........
War schon immer so, dass wir deutschen überreagieren, aber nicht nur nach unten, bei einer erholung auch nach oben.
Auch ich glaube, dass eine korrektur kommen wird, aber noch nicht von diesem niveau aus, dafür ist zuviel liquidität am markt.
Ansonsten sehe ich alles gelassen und possitiv.

Dass bei einer korrektur alle vorher besonders gut gelaufenen titel (auch eine k+s) besonders nach unten gedrückt werden ist doch logisch. Bei einer erholung werden diese titel dann auch wieder überproportional nach oben gehen.

Space, charttechnisch hast du sicher recht (200 tagelinie bei k+s), doch für einen langfristanleger, wie mich spielen fundamentaldaten eine wichtigere rolle.
Ich interprediere das so:
Kurzfristig gesehen wirst du richtig liegen, langfristig liege ich sicher nicht so falsch.
Wir leben im moment in einem traumszenario was börse betrifft,
die beiden bevölkerungsreichsten länder der erde treiben die konjunktur an und ziehen alles mit. Wir werden mittelfristig indexbewertungen sehen, an die heute noch keiner so richtig glauben kann.

Für den deutschen markt kommt im nächsten jahr auch ein besonderes szenario hinzu: Auslaufen der spekulationsfristenregelung.
D.h., die masse wird im nächsten jahr eher einkaufen, denn verkaufen.

Wirklich gefährlich wird es meines erachtens erst nach der olypiade (herausputzen der braut), wenn china seine wirtschaft auf normalkurs herunterfährt.

Dies ist meine meinung, andere meinungen würden mich interessieren.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
20.06.07 20:21:15
Beitrag Nr. 683
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.078.170 von uraltkali am 20.06.07 17:53:44danke uraltkali, endlich mal einer, der mich ein bißchen versteht. Ich kaufe eben zu solch einem Kursniveau bei K+S nicht, wo es andere Aktien gibt, bei denen man eher weiter unten einsteigen kann bei für meiner Meinung geringerem Risiko. Ihr dürft auch nicht eines vergessen, dass die deutschen Unternehmen/Aktien überwiegend in ausländischer Hand sind, die ziehn auch die gelder ab, wenn es in D nicht mehr so viel zu verdienen gibt, drum wir, wenn es zu einer Korrektur kommt, diese in D mit am stärkesten ausfallen und im ATX bei den Öschis.

SYK ist eine der besten langfristinvestments, die es gibt, auch Du hast es erkannt!

Zeigt mir eine Aktien in Deutschland, die einen solchen Musterchart aufweist wie SYK seit 1973, dann gebe ich einen aus! Bei K+S war z.B zwischen 1990 und 1999 nicht ein einziger Cent zu verdienen und das bei haussierenden Kursen!
Und die Perpesktiven bei SYK sind absolut bestens für die nächsten 10 oder 20 Jahre und die Linie wird so weiter nach oben gehen.

Ihr könnt noch so lange hier auf mich einreden, zu Kursen über 100 werde ich die K+S nicht mal mit der Beißzange anpacken, in 2 Jahren vielleicht.

Gruss space

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spaceistheplace
20.06.07 20:23:59
Beitrag Nr. 684
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.076.192 von opiping am 20.06.07 16:16:09jaja opi, suche Dir nur die zeiträume aus, die Dir in den Kram passen, habe jetzt keine Lust, hier die 90er Jahre anzubringen, da war mit K+S nix aber auch gar nix zu verdienen, fast 10 jahre lang!

Gruss space
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redbulll
20.06.07 21:53:52
Beitrag Nr. 685
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.080.997 von spaceistheplace am 20.06.07 20:23:59Es ist immer wieder erstaunlich,
daß Leute ausgerechnet zu historischen Höchstkursen wie heute morgen bei 113 EUR für K+S kaufen, aber nicht einmal zwei Wochen zuvor nur 96 EUR hätten bezahlen müssen.
Die einzige rationale Erklärung:
Leerverkäufer, die sich à tout prix eindecken müssen.
Insofern wäre es auch nicht verwunderlich, wenn es jetzt wieder auf 100 EUR ginge, wofür auch der große Abstand zur 200-Tagelinie spricht.

Zu dem SYK-Chart:
ich will mich nicht auf Zahlen festlegen, aber in der Tendenz sah es bei Allianz Leben, Münchner Rück, Lahmeyer und Rheinelektra in den 70er Jahren bis ca. 1986 genauso aus.
Und in den 90er Jahren sah es für deutsche Nebenwerte auch aus strukturellen, markttechnischen Gründen (keine IR, fehlender S-Dax, den vwd gerne als Kleinwerte-Index bezeichnet) generell mau aus, eine Reihe solider Titel standen 2000 tiefer als 1990, obwohl Gewinne und Dividenden seither zugelegt hatten.
Folgerichtig wurden seither ja auch viele aufgekauft.
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uraltkali
20.06.07 21:56:08
Beitrag Nr. 686
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.080.938 von spaceistheplace am 20.06.07 20:21:15hallo space,

so langsam kommen wir der sache schon näher. vor deinem urlaub wolltest du die kali noch für 75,-E haben. Jetzt schreibst du über 100 E kaufst du nicht. Kann dich gut verstehen, aber bei 99E oder weniger würde ich dir schon raten, wenn du mittelfristig bis langfr. denkst, die ersten pos. wieder aufzubauen.

Ansonsten sind deine argumente für mich zutreffend und nachvollziehbar.
In den 90igern war mit kali wirklich kein pfennig zu verdienen, warum auch. Keine Dividende und keine nennenswerte gewinne -
aber selbst zu diesem zeitpunkt war mit etwas phantasie kali und salz ein substanzwert.
Ein kurzes statment bezgl. meiner denke olympia, china, indien
usw. wäre für mich schon interessant.

gruss uraltkali
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uraltkali
20.06.07 23:58:01
Beitrag Nr. 687
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.082.835 von redbulll am 20.06.07 21:53:52hallo redbull,

Warum verkaufen anleger eine k+s für 96E und kaufen bei 113E?

Eine 2. mögliche erklärung ist die börsenpsychiologie, sprich angst----- euphorie. Wenn es diese gegenteiligen stimmungslagen nicht gäbe, gäbe es auch keine gewinner und verlierer an den börse.

ist doch gut so, oder?
gruss uraltkali
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spaceistheplace
21.06.07 07:59:38
Beitrag Nr. 688
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.082.891 von uraltkali am 20.06.07 21:56:08Hallo uraltkali,
vorneweg, K+S ist eine der besten Firmen auf dem deutschen Kurszettel, nur nicht eben auf dem aktuellen Kursniveau. Die Börse ist keine Einbahnstraße, auch aktuell nicht, auch wenn das viele glauben mögen. Beieinem DAX über 8000 ist die Luft verdammt dünn für mich. Eine gefahr besteht in der Dollarentwicklung für die europ. Märkte. Rd. 80% der deutschen Aktien im DAX liegen in ausländischen Händen. Der Euro ist f+ür mich ne Blase, absolut überbewertet. Kommt es zu einer Renaissance des Dollars, wovon ich asgehe, dann werden viele Ausländer, insbesondere Briten und Amis, die die größten Positionen halten, ihr Geld hier wieder abziehen mit entsprechenden Auswirkungen. K+S ist auch stark in Händen von Angelsachsen (siehe meldungen von Fondsbeteiligungen). Wann das passiert, weiss ich auch nicht, nur dass es so kommt, ist für mich rel. sicher.

Fazit: Akuell für die europ. Märkte überwiegen ganz klar die Risiken, nicht die Chancen. daher hüte ich mich aktuiell auch nur eine einzige europ.Aktie zu kaufen.
Viielleicht beginnt die Korrektur gar jetzt, nachdem wir gestern kurz ein ATH im DAX gesehen haben. Ich sehe locker 20% Korrekturbedarf.

Jetzt noch zu Asien: China erlebt einen Boom im Wachstum, der aktuell wohl kaum noch zu steigern ist, die Olympiade spielt dabei ein rel. große Rolle. Die putzen sich mächtig raus. Ich rechne mit einer klaren Abschwächung des wachstums nach dem Ereignis auf unter 10% wachstum.
Zudem ist die chin. Börse aktuell masslos überbewertet, KGV über 50, jede hausfrau kauft, Zustände wie hier am Neuen markt damals. Großer Korrekturbedarf meiner Meinung nach, der auch bei uns seine Spuren hinterlassen wird.

Was man längerfristig im Auge behalten sollte, ist die demographische Entwicklung in China, das durch die Geburtenpolitik zu einem gewaltigen Greisenstaat werden wird, Japan macht es ja im Kleinen schon ein wenig vor, in China ist die Entwicklung viel extremer.
In Indien siehts ganz anders aus, insb. auch von der bevölkerungsentwicklung. Für mich langfristig das interessanteste asiat. land zum Investieren. Da gibts ETFs, zum kaufen, Einzelwerte würde ich nicht kaufen, zu riskant. Also wenn Asien, dann Indien, aber nur auf lange Sicht.

So jetzt lasse ich es mal bewenden, muss jetzt weg...

Gruss space
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spaceistheplace
21.06.07 08:03:53
Beitrag Nr. 689
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.082.835 von redbulll am 20.06.07 21:53:52redbull, Du vergleichst ne Stryker mit zyklischen deutschen Aktien, das bringt nichts. Mit zyklischen Aktien,wie sie leider zum Großteil auf dem deutschen Kurszettel vorhanden sind, wirst Du auf Dauer (10-20 Jahre) nicht viel geld verdienen, insbesondere einem aktuellen Einstieg, wo alles schon gut gelaufen ist. Bei ner Krise möchte ich nicht sehen, wo mal wieder ne MAN, VW, Thyssen etc. landet. Wegen Stryker: Sag mir, wo in den nächsten 10 jahren ein Einbruch bei künstlichen Gelenken etc. herkommen soll bei der demographischen Entwicklung weltweit und der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und immer weniger Bewegung / Fettleibigkeit der Menschen. man braucht sich doch nur i, Bekanntenkreis umzusehen, dann weiss man, wo die probleme liegen...

Gruss space
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redbulll
21.06.07 12:51:36
Beitrag Nr. 690
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.086.061 von spaceistheplace am 21.06.07 08:03:53Hallo,
ob Zwischenholdings von Stromversorgern oder Lebensversicherer zyklische Titel sind, darüber läßt sich trefflich streiten-
ebenso wie bei K+S.
Fraglich erscheint, ob die Gesundheitsausgaben mangels Einnahmen der Sozialsysteme wirklich so ein narrensicheres Zukunftsgeschäft sind.
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spaceistheplace
21.06.07 14:22:31
Beitrag Nr. 691
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.091.102 von redbulll am 21.06.07 12:51:36redbull, im DAX und MDAX sind zu 70% Zykliker, daher auch größere Kursschwankungen als z.B. im Dow, wo große Multis mit erheblich konjunkturressistenteren geschäften drinstecken (z.B. Procter, Coke, Walmart, etc.).
Zudem, Du willst mir doch nicht sagen wollen, dass jemand, der ein kaputtes Hüftgelenk oder Kniegelenk hat und nicht mehr laufen kann, darauf verzichtet, weil die Krankenkassen weniger beisteuern? Ein Rollstuhl kostet vielleicht noch mehr...
Naja, lassen wir das, wir liegen wohl zu weit auseinander, soll jeder das tun, was er für richtig hält...
Gruss space
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uraltkali
21.06.07 14:28:11
Beitrag Nr. 692
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.092.849 von spaceistheplace am 21.06.07 14:22:31hallo space, bitte nicht schmollen, gegenteilige meinungen sind gesund und wichtig, solange sie sachlich sind.
Und danke für erbetene info, werde weiter dran bleiben.

zur info für alle interessierten:


21.06.2007 14:14
K+S: Zweites Quartal ist besser als im Vorjahr verlaufen
FRANKFURT (Dow Jones)--Bei dem Düngemittel- und Salzanbieter K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs) ist das zweite Quartal besser verlaufen als der vergleichbare Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen werde im Kalibereich bessere Ergebnisse als in der Vorjahresperiode zeigen, sagte Vorstandsvorsitzender Ralf Bethke am Donnerstag am Rande einer Investorenkonferenz in Frankfurt.

Eine größere Ergebnissteigerung sagte der Manager für das zweite Halbjahr voraus. "Weil dann die hohen Preissteigerungen im Kalisektor, die wir jetzt haben, wirksam werden", fügte er hinzu.

Auch die Sparte Compo laufe besser, Fertiva laufe gut. Nur im Salzgeschäft gebe es eine kleine Delle. Doch auch dort müsse zunächst abgewartet werden, wie das zweite Halbjahr verlaufe. Wenn es einen kalten Winter geben sollte, könne K+S auch hier noch Einiges gut machen. Im Ganzen sei das Unternehmen weiter auf Wachstum und auf bessere Ergebnisse eingestellt.

DJG/hoa/bam

Entspricht voll meinen Erwartungen und ich vermute, dass in den nächsten tagen neue hochstufungen kommen.

gruss uraltkali
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redbulll
21.06.07 16:18:53
Beitrag Nr. 693
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.092.967 von uraltkali am 21.06.07 14:28:11Die Frage ist, wie hoch die Margen von Anbietern im öffentlichen Gesundheitswesen zukünftig ausfallen.
Daß der Dax volatiler ist als S&P 500 oder Dow, habe ich nicht bestritten.
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spaceistheplace
21.06.07 18:01:32
Beitrag Nr. 694
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.092.967 von uraltkali am 21.06.07 14:28:11uraltkali, unter Schmollen verstehe ich was anderes, ich merke nur, dass ich bei redbulll und opi an eine Wand rede und dafür ist mir die zeit zu schade.

Gruss space
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spaceistheplace
21.06.07 18:02:08
Beitrag Nr. 695
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.095.467 von redbulll am 21.06.07 16:18:53ja, und die musst Du weltweit betrachten bei einem Unternehmen, das weltweit agiert.

Gruss space
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spaceistheplace
21.06.07 18:05:39
Beitrag Nr. 696
und noch was, schau Dir die zahnimplantatefirmen an, die verdienen so gut wie nie und wachsen mit über 20% per anno und das bei z.T. sehr hohen Zuzahlungen z.B. in Deutschland. Die Demographie / zunemhende Überalterung der Gesellschaft weltweit spricht ganz klar für Medtechunternehmen insbesondere im Bereich Orthopädie und Dental, der für mich mit Abstand aussichtsreichsten Branche in den nächsten 10-20 jahre.

Gruss space
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uraltkali
21.06.07 20:07:19
Beitrag Nr. 697
Antwort auf Beitrag Nr.: 8.807.626 von Wertpapierhecht am 06.03.03 10:05:10
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uraltkali
21.06.07 20:15:37
Beitrag Nr. 698
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.100.253 von uraltkali am 21.06.07 20:07:19pardon, hatte mich verklickt.

zur Information:

21.06.2007 14:44
K+S: Zweites Quartal ist besser ... (zwei)
Auch in den kommenden Jahren sagte Bethke im Kalibereich eine über das bisherige Angebot hinausgehende Nachfrage voraus. Frühestens 2010 bis 2011 werde es eine gewisse Entspannung geben. Bis dahin gebe es Spielraum für weitere Preiserhöhungen.

Da K+S (Nachrichten/Aktienkurs) in Deutschland an seine Kapazitätsgrenze stoße, bestehe die neue Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte darin, mit dem Marktwachstum Schritt zu halten. Deshalb suche das Unternehmen Kooperationen auf dem Kalisektor auch außerhalb Deutschlands, erläuterte Bethke.

Die Suche nach Kooperationspartnern auf dem Kalisektor hatte K+S schon zu Jahresbeginn angkündigt. Noch 2007 soll es dabei zum Abschluss zu kommen. "Wir arbeiten auch konkret an einigen Projekten", sagte Bethke. Das Unternehmen sei dabei auf gutem Wege. "Ich kann dazu im Augenblick nichts Konkreteres sagen", fügte er hinzu.

Die interessantesten Kali-Lagerstätten lägen in Lateinamerika, Russland und in Teilen von Asien. Alle Regionen hätten spezielle Voraussetzungen und Bedingungen, die erfüllt sein müssten. "Ich bin aber der Meinung dass das ein oder andere Projekt eine gute Erfolgschance hat", sagte er weiter.

Webseite: http://k-plus-s.com/

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/rio -0-

Wenn sich dr. bethke so weit aus dem fenster lehnt, ist damit zun rechnen, dass wir in den nächsten wochen eine meldung bezgl. übernahme oder kooperationsvertrag bekommen.

Dann gilt es neu zu rechnen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass k+s drahtseilakte vollzieht, bezgl. länderrisiko, überteuerter kauf etc. In der vergangenheit waren alle aquisitionen wohlüberlegt und haben zur unternehmensstrategie gepasst.

Zumindest bis dahin gesprächsstoff und arbeit für die analysten

Warten wirs ab, uraltkali
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redbulll
21.06.07 22:58:58
Beitrag Nr. 699
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.100.457 von uraltkali am 21.06.07 20:15:37Wer so pessimistisch ist, möge einen Put kaufen, und am Jahresende sehen wir, wer recht hatte.
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spaceistheplace
22.06.07 07:50:27
Beitrag Nr. 700
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.103.968 von redbulll am 21.06.07 22:58:58an das kaufen eines puts habe ich schon gedacht, aber nicht von K+S sondern von MAN...

Gruss space
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GRUENDERZEIT
22.06.07 19:41:21
Beitrag Nr. 701
euro adhoc: K+S Aktiengesellschaft / Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 Satz 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

--------------------------------------------------------------------------------
Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen:
-----------------------------------
Name: Fidelity Management & Research Company und FMR Corp.
Sitz: Boston, Massachusetts 02109
Staat: United States of America

Angaben zum Emittenten:
-----------------------
Name: K+S Aktiengesellschaft
Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel
Sitz: Kassel
Staat: Deutschland

22.06.2007

Fidelity International teilte uns am 22. Juni 2007 gemäß § 21 (1)
WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity Management &
Research Company, Boston, Massachusetts 02109, USA, an der K+S AG,
Bertha-von-Suttner Strasse 7, 34131 Kassel, Deutschland, am 20. Juni
2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und nun 3,76% (1.551.601
Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity Management &
Research Company gemäß § 22 (1) 1 Nr.6 WpHG zugerechnet.

Weiterhin teilte uns Fidelity International gemäß § 21 (1) WpHG mit,
dass der Stimmrechtsanteil der FMR Corp., Boston, Massachusetts
02109, USA, an der K+S AG, Bertha-von-Suttner Strasse 7, 34131
Kassel, Deutschland, am 20. Juni 2007 die Schwelle von 5%
überschritten hat und nun, inklusive des im Abschnitt 1 genannten
Anteils, 5,03% (2.073.991 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden
der FMR Corp. gemäß § 22 (1) 2 WpHG i.V.m. § 22 (1) 1 Nr.6 WpHG
zugerechnet.

Ende der Mitteilung euro adhoc 22.06.2007 15:44:43
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GRUENDERZEIT
22.06.07 19:43:08
Beitrag Nr. 702
K+S AG: hold (HypoVereinsbank)

München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) mit dem Rating "hold" ein.

Dem Kurs der K+S-Aktie hätten die Ankündigungen signifikanter Preissteigerungen in Europa, Südost-Asien, Indien und Brasilien einen erneuten Schub verliehen. Die Preise in Europa würden nun scheinbar nochmals zulegen. Vor diesem Hintergrund hätten die Analysten ihre Schätzungen ein weiteres Mal nach oben angepasst. Allerdings habe der steigende Kurs auch einen Einfluss auf den WACC (gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten), da sich der Mix zwischen Fremdkapital und Marktwert des Eigenkapitals ändere und den WACC erhöhe. Daher bedinge die höhere Gewinnschätzung keinen Anstieg im DCF-Wert.

Hinzu komme, dass der WACC der Analysten noch auf einem risikofreien Zins von 4% basiere, während am Kapitalmarkt bereits 4,6% erreicht seien. Demzufolge würde die Umsetzung steigender Zinssätze in dem Modell der Analysten den DCF-Wert nach unten drücken. 10 Bp hätten bereits einen Effekt von 1,80 EUR je Aktie. Mögliche weitere Gewinnanpassungen nach oben könnten durch den steigenden Zins überkompensiert werden.

Angesichts des gestiegenen Kurses und des nur noch begrenzten Kurspotenzial stufen die Analysten der HypoVereinsbank die K+S-Aktie daher von "buy" auf "hold" zurück. Das Kursziel sehe man nach wie vor bei 118 Euro. (Analyse vom 22.06.2007) (22.06.2007/ac/a/d)

Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 22.06.2007

Quelle: aktiencheck.de AG
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uraltkali
25.06.07 16:51:24
Beitrag Nr. 703
Antwort auf Beitrag Nr.: 8.807.626 von Wertpapierhecht am 06.03.03 10:05:10zur info:

25.06.2007 16:43
K+S AG: halten (AC Research)
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research senkt sein Rating für die Aktien von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) von zuvor "kaufen" auf jetzt "halten".

Die Geschäftsleitung habe sich mit dem bisherigen Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2007 zufrieden gezeigt.

So habe der Vorstandsvorsitzende des Düngemittel- und Salzanbieters Ralf Bethke in der vergangenen Woche am Rande einer Investorenkonferenz in Frankfurt verlauten lassen, dass das zweite Quartal besser verlaufen sei als das entsprechende Vorjahresquartal. So werde das Unternehmen im Kalibereich bessere Ergebnisse als in der Vorjahresperiode zeigen.

Bereits Anfang Mai habe die Gesellschaft zudem Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2007 bekannt gegeben. Dabei habe das Unternehmen wegen des milden Winters und der damit verbundenen negativen Effekte für das Auftausalzgeschäft bei einem Umsatzanstieg um 10% auf 944,7 Millionen Euro beim EBIT einen Rückgang um 9,8 Millionen Euro auf 103,3 Millionen Euro hinnehmen müssen. Umsatzseitig habe das Unternehmen dabei vor allem von der erstmaligen Konsolidierung der SPL profitiert. Zudem hätten im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte erfreuliche Umsatzzuwächse realisiert und höhere Preise durchgesetzt werden können.

Zuletzt habe das Unternehmen weitere Preiserhöhungen bekannt geben können. Vor diesem Hintergrund rechne man mit einer deutlichen Ergebnissteigerung im zweiten Halbjahr 2007. Die Gesellschaft profitiere auch vor dem Hintergrund des Trends hin zu nachwachsenden Rohstoffen deutlich vom zunehmenden Einsatz mineralischer Düngemittel. Vor diesem Hintergrund erscheine es möglich, dass die Gesellschaft in der Lage sein werde, auch in den kommenden Quartalen noch weitere Preiserhöhungen durchzusetzen. Im Salzgeschäft werde das Ergebnis gleichzeitig in erster Linie maßgeblich von der Witterung im vierten Quartal 2007 abhängig sein.

Beim Freitagsschlusskurs von 110,62 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von rund 17 nach dem massiven Kursanstieg der vergangenen Monate ausreichend bewertet. Insgesamt rechne man vor allem im Kalibereich in den kommenden Quartalen weiter mit sehr guten Geschäftsbedingungen. So gehe man davon aus, zumindest in den kommenden beiden Jahren noch ein Nachfrageüberhang im Kalimarkt vorherrschen werde. Dies werde sich allerdings mittelfristig wahrscheinlich wieder ändern, da die großen Kalianbieter einen Kapazitätsausbau angekündigt hätten. In Deutschland stoße K+S bereits an seine Kapazitätsgrenze. Vor diesem Hintergrund sei die Gesellschaft auf dem Kalisektor nach Kooperationen. In diesem Zusammenhang rechne man in den kommenden Monaten mit Neuigkeiten.

Die Analysten von AC Research senken ihr Rating für die Aktien von K+S von zuvor "kaufen" auf jetzt "halten". (Analyse vom 25.06.2007) (25.06.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 25.06.2007


gruss uraltkali
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redbulll
25.06.07 20:07:39
Beitrag Nr. 704
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.309.151 von uraltkali am 25.06.07 16:51:24Belarusian Potash Company to charge Vietnam $100 more per ton
21.06 // 08:26 // English



The Belarusian Potash Company (BPC) will now sell potash fertilizers to Vietnam at a price $100 per ton higher, the BPC press office told BelaPAN.

According to it, the BPC has signed a spot contract to supply Vietnam with about 30,000 tons of potash fertilizers at the new price.

The company plans to ship a total of over 200,000 tons of potash fertilizers to Vietnam in 2007, the press office said.

"At the moment the Belarusian Potash Company is ready to sign agreements with several importers in Southeast Asia for the supply of fertilizers at $300 for a ton," the press office said.

Founded in 2005 by Belaruskaly and Russia's Uralkaly, which both hold 50 percent, the Belarusian Potash Company controls more than 30 percent of the world potash fertilizer market. It supplies its products to Africa, Europe, India, China, the United States, the Pacific region, and Central and South America. The BPC has representative offices in Beijing, New Deli, Singapore, San Paolo and Chicago.
http://naviny.by/rubrics/inter/2007/06/21/ic_news_259_272639…
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redbulll
25.06.07 20:25:24
Beitrag Nr. 705
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.312.897 von redbulll am 25.06.07 20:07:39
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spaceistheplace
27.06.07 14:24:10
Beitrag Nr. 706
Das ist ein pu:

Neuer Turbo-Optionsschein auf K+S

27.06.2007
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, bietet ab dem 27. Juni 2007 einen neuen Turbo-Optionsschein auf die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 / WKN 716200) zum Kauf an. (27.06.2007/oc/n/d)

Underlying ISIN Typ Laufzeit Basispreis Bezugsv.
K+S DE000TB0X876 Turbo-Put 19.12.2007 123,00 Euro 0,1000
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uraltkali
27.06.07 15:35:28
Beitrag Nr. 707
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.348.136 von spaceistheplace am 27.06.07 14:24:10yes space,
die wollen wieder geld verdienen.

gruss uraltkali
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redbulll
29.06.07 13:52:21
Beitrag Nr. 708
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.349.636 von uraltkali am 27.06.07 15:35:28DGB für umstrittene Salzeinleitung in die Werra

Bezirksvorstand Hessen Thüringen verweist auf Arbeitsplätze



Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der DGB-Bezirksvorstand Hessen-Thüringen ist für die umstrittene Einleitung salzhaltigen Abwassers in die Werra. Die Debatte um das Vorhaben der Kali und Salz AG (K+S) müsse berücksichtigen, dass 4000 Arbeitsplätze betroffen seien, heißt es in einer Mitteilung des DGB. Hinzu kämen weitere Stellen bei Zuliefern und Dienstleistern in beiden Bundesländern.

Allerdings müsse alles technisch Machbare geschehen, um die Menge des Abwassers so gering wie möglich zu halten. Arbeitsplätze dürften jedoch nicht gegen ökologische Aspekte ausgespielt werden.


K+S will salzhaltiges Abwasser einer Halde in der Nähe von Fulda per Pipeline ins 63 Kilometer entfernte Philippsthal führen und dort in die Werra leiten. Der Fluss kann dies nach Auffassung des Unternehmens verkraften. Umweltschützer befürchten dagegen eine dauerhafte Schädigung des zu DDR-Zeiten extrem belasteten Gewässers. Sie fordern einen Verzicht oder die Verlängerung der geplanten Pipeline zur Nordsee.

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichte…
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ranii
29.06.07 17:04:08
Beitrag Nr. 709
Hallo,

Da ich erst seit kurzem dabei bin und mir nicht den ganzen Thread durchlesen kann :

kann jemand nochmal so nett sein und kurz die Faktoren nennen die seit Spätsommer 2006 den Kurs haben nahezu verdoppeln lassen ? Wird die Aktie bei einer Marktkonsolidierung überproportional verlieren (steiler Stieg -> tiefer Fall ?)

lg

ranii
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redbulll
29.06.07 21:11:28
Beitrag Nr. 710
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.395.386 von ranii am 29.06.07 17:04:08Gründe gibt es viele:
bspw. Dürren, Überschwemmungen, Mißernten weltweit;
wachsender Wohlstand in Schwellenländern verändert Ernährungsgewohnheiten: Fleisch statt einer Schüssel Reis;
steigende Getreidepreise als Folge davon erlauben Bauern höhere Ausgaben für Dünger;
zunehmende Biodieselproduktion aus Zuckerrohr bzw. Mais, zwei "Kalifressern".
Markttechnisch hinzukommt das wiedererwachte Interesse an deutschen Aktien und speziell am M-Dax.
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uraltkali
30.06.07 20:54:16
Beitrag Nr. 711
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.395.386 von ranii am 29.06.07 17:04:08Ergänzend noch zudem für die zutreffenden aussagen von redbull:



1. signifikant steigende kalipreis weltweit

2. in juni 2006 übernahme eines der größten salzproduzenten amerikas (SPL).

3. einstieg, von fondsgesellschaften (rohstoffonds), 5 davon halten mittlererweile 5 oder mehr % an k+s.

4. manche marktteilnehmer bringen auch immer wieder übernahmephantasie mit in spiel.

5. bis zum kauf von spl nahezu schuldenfrei (einer der ganz wenigen werte im dax-bereich.

Generell: Aktien, die überproportional zum markt steigen ist bei rückgehendem markt ebebfalls mit größereren turbolenzen zu rechnen so auch bei k+s. Kurzfristige anleger und zittrige hände verkaufen dann zunehmend. Dieses szenario ist aber immer nur kurzfristig.
Für mittel bis langfristig orientierte anleger sollte dies keine rolle spielen.

Bei weltweit intakten aktienmärkten (zumindest bis ende 2008),
sollte k+s überdimensinal zum markt steigen.

mein kursziel ende 2008 mind. 200Euro.
Begründung: Durch die exorbitant gestiegenen kaliweltmarktpreise sollte sich der gewinn in 2008 bei k+s nahezu verdoppeln. Nur ganz wenige analysten haben bisher diese situation auf dem Weltkalimarkt erkannt.

dies sind meine ganz pers. einschätzungen zu k+s und stellen keine aufforderung zum kauf der aktie dar.

gruss uraltkali
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uraltkali
01.07.07 19:29:57
Beitrag Nr. 712
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.414.309 von uraltkali am 30.06.07 20:54:16zur info:

01.07.2007 13:56
K+S will Kali-Kapazitäten deutlich ausbauen - EamS
MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S (Nachrichten/Aktienkurs) will seine Kalikapazitäten in den kommenden Monaten stark ausbauen. Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner sagte "Euro am Sonntag" (EamS), er setze auf eine Kooperation bei Kali noch in diesem Jahr. "Das wäre dann ein Neubeginn auf der grünen Wiese, der allerdings nicht billig ist", erklärte Steiner, der zum Monatswechsel offiziell an die Firmenspitze bei der Kasseler K+S rückte.

"Für ein Kaliwerk mit einer Jahresleistung von 2 Mio t müsste mindestens 1 Mrd USD investiert werden. Vielleicht sind wir in einigen Monaten ein Stück weiter - wir sind optimistisch", zitiert das Blatt den Manager.

Steiner haben sich zudem überzeugt gezeigt, dass Kali auch in den nächsten Jahren knapp bleiben werde. Grund seien die immer effizientere Bearbeitung landwirtschaftlicher Flächen, veränderte Ernährungsgewohnheiten sowie der stark zunehmende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen für die Energieerzeugung.

Webseite: http://www.finanzen.net/eurams/

DJG/bam -0-

uraltkali
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ranii
03.07.07 11:52:44
Beitrag Nr. 713
Also nochmals danke für die Tips die Ihr mir zu meiner Anfrage Mitte Juni gegeben habt. Am WE habe ich dann dochmal das gesamte Topic gelesen - die Aufs und Abs des Kurses seit 2004. Verlauf ist mir nun klar, die Aktie scheint immer noch unaufhaltsam zu steigen und ich könnte mir gut vorstellen das bei einem beständigen Gesamtmarkt die 130.- bei Verkündung der Q2 Zahlen Mitte August möglich sind.

Zu dem veränderten Kalimarkt könnten also im weiteren Verlauf des Jahres weitere positive Umsatzzahlen bzw. diese Kooperation bzw. Übernahme die einer Vorsitzenden fabulierte für weitere Kursgewinne sorgen ? Oder ist das in die aktuele Kurssteigerung schon eingepreist ?
Bin noch ein Greenhorn, deswegen legt bislang meine Mails noch nicht auf die Goldwaage ;)

@space: danke für die Tips - ich werde mich dieser Tage per BM melden.

lg

ranii
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uraltkali
03.07.07 23:04:03
Beitrag Nr. 714
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.466.751 von ranii am 03.07.07 11:52:44Hallo ranii,

Ich glaube nicht, dass die quartalszahlen im aug. eine besondere rolle spielen, die kalipreiserhöhungen werden sich signifikant erst im 3. und 4. quartal auswirken. Doch eines ist schon klar lt. aussage von k+s, dass das quartal 2 diesen jahres besser ist wie im letzten jahr.
Die angekündigte preiserhöhung im august wird sich dann erst anfang nächsten jahres im ebit bemerkbar machen.
Die preiserhöhungen an sich und die angekündigte kooperation ist zum gewissen teil bereits im kurs mit eingepreist.
Nach meiner meinung wird aber von den meisten (analysten) die wirkliche zu erwartende Ergebnisverbesserung noch nicht im vollem Umfang erkannt.
Diese aussage kann man relativ leicht nachvollziehen, wenn man sich die analstenschätzungen von anfang des jahres bis jetzt einmal anschaut.
Einer nach dem anderen legt im turnus von nur einigen wochen immer wieder nach und korrigiert seine alten einschätzungen kräftig nach oben (teilweise ´bis zu 50 % innerhalb eines halben Jahres), dies ist schon heftig.

Kooperationsankündigung schon eingepreist?

Meiner meinung nach ist dies nicht möglich, da bis dato weder bekannt ist, mit wem man kooperieren will, noch sind irgendwelche details zu konditionen bekanntgegeben worden.
Erst wenn klare fakten auf dem tisch liegen kann gerechnet werden, alles andere zum jetzigen zeitpunkt wäre kaffeesatzleserei.
Die einzige zulässige spekulation hinsichtlich einer angekündigten kooperation ist die tatsache, dass k+s bei all seinen bisherigen übernahmen auf synergieeffekte und einen betriebswirtschaftlich vertretbaren kaufpreis geachtet hat.

Fazit: k+s eine werthaltige aktie für langfristanleger und greenhorns.

Die ist meine pers. einschätzung zu k+s und stellt keine aufforderung zum kauf der aktie dar.

gruss uraltkali
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uraltkali
03.07.07 23:09:56
Beitrag Nr. 715
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.478.068 von uraltkali am 03.07.07 23:04:03siehe da, die nächste ordentliche hochstufung:

03.07.2007 - 11:48 Uhr
MMW hebt K+S auf Buy (Hold) - Ziel 130 EUR (28.6.)


Einstufung: Erhöht auf Buy (Hold)
Kursziel: Erhöht auf 130,00 (95,50) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2007: Erhöht auf 5,17 (4,65) EUR
2008: Erhöht auf 6,20 (5,30) EUR
2009: Erhöht auf 7,15 (5,95) EUR

Den Analysten von M.M. Warburg (MMW) zufolge lässt die boomende Nachfrage
nach Kali weitere Preissteigerungen zu. K+S könne optimistisch in die Zukunft
blicken, da das "ideale" Marktumfeld noch mindestens fünf Jahre Bestand haben
werde, heißt es. Die starke Nachfrage nach Kalidüngern beruhe auf dem rasant
wachsenden Bedarf an Lebensmitteln infolge der weltweiten
Bevölkerungsexplosion. Aber auch der Trend zu Biotreibstoffen wirke sich für
die Branche günstig aus.

DJG/bst/cln/gos
-0-

gruss uraltkali
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uraltkali
06.07.07 07:50:22
Beitrag Nr. 716
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.478.116 von uraltkali am 03.07.07 23:09:56zur inf.:


05.07.2007 17:07
K+S AG: reduzieren (Independent Research)
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Stefan Röhle, Analyst von Independent Research, empfiehlt die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) zu reduzieren.

Wie die Analysten berichten würden, habe sich in den vergangenen Wochen die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten gut entwickelt. Der Titel habe mit einem Kursplus von 31,8% in den letzten drei Monaten den Vergleichsindex MDAX deutlich outperformen können. Wie bereits in der letzten Kommentierung (Analyse vom 20.06.) würden die Analysten nach wie vor die solide Kursentwicklung auf die positiven Aussichten speziell für den Düngemittelmarkt zurückführen.

Den Angaben der Food and Agriculuture Organisation zufolge, seien weiter steigende Düngemittelpreisen sowie eine höhere Kalinachfrage allgemein zu erwarten, was nach Erachten der Analysten zu einer weitere Verbesserung der Margen bei K+S führen dürfte. Die Analysten würden ihre EpS-Prognosen in Höhe von 4,90 Euro für dieses und 5,67 Euro für das nächste Jahr bestätigen. Sie seien aber der Meinung, dass der positive Ausblick schon im Aktienkurs von K+S eskomptiert sei.

Die Analysten von Independent Research nehmen ihr Rating für die K+S-Aktie, bei einem unveränderten Kursziel in Höhe von 115 Euro, von "akkumulieren" auf "reduzieren" zurück. (Analyse vom 05.07.2007) (05.07.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 05.07.2007

grussuraltkali
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ranii
07.07.07 12:01:17
Beitrag Nr. 717
Kurz eine Frage, da letztens der Wert von Stryker angesprochen wurde. Ist bspw. die Aktie von "Fuchs Petrolub" (Schmierstoffe jeglicher Art) nicht ebenso ein Kandidat für stetiges kontinuierliches Wachstum ?

lg

ranii
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uraltkali
08.07.07 21:27:58
Beitrag Nr. 718
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.536.027 von ranii am 07.07.07 12:01:17hallo ranii,

über fuchs petrolab kann ich dir leider nicht viel schreiben, da ich diese aktie nicht beobachte. Nur soviel, einige seriöse börsenbriefe haben fuchs petrolab immer wieder als solide beimischung empfohlen.

Von der größe des unternehmens und von den gehandelten aktien, kann man fuchs natürlich nicht mit k+s, oder syk vergleichen.
Ich pers. würde eher zu den beiden obengenannten tendieren und fuchs, wenn du willst als kleine beimischung mit ins depot nehmen.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
09.07.07 08:04:13
Beitrag Nr. 719
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.578.644 von uraltkali am 08.07.07 21:27:58Man darf nicht vergessen, dass Fuchs in einem eher zyklischen Geschäft tätig ist und daher jetzt auch so gut lief. Bei einer Wirtschaftsverlangsamung bzw. gar Rezession werden die wieder überproportional leiden gegenüber einer SYK oder K+S. Zudem ist das aktuelle KGV von Fuchs von 17 für einen Zykliker einfach zu hoch. Der Chart sieht wie ne Fahnenstange aus, seit 2001 hat sich der Wert vervierzehnfacht, die Gewinne sind aber sicherlich nicht so stark gestiegen, die kommen von eionem niedrigeren einstelligen KGV her und da waren sie auch wohl nicht ohne Grund.
Ich denke, da ist aktuell Vorsicht geboten, so gehts nicht weiter...das nur meine prsönliche Einschätzung, kenne das Unternehmen eigentlich zu wenig.

Gruss space
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tradingfuchs
09.07.07 12:12:39
Beitrag Nr. 720
Mit einem 35-Tage-Trendmomentum von +16 Prozent weist die K+S auf
Sicht der letzten Wochen einen marktüberdurchschnittlich positiven
Kurstrend auf. Hinsichtlich des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage)
mit 50 Punkten ist die Aktie bzw. der Kurs kurzfristig aber nicht überkauft,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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redbulll
12.07.07 18:23:59
Beitrag Nr. 721
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.590.020 von tradingfuchs am 09.07.07 12:12:39Unter dem reißerischen Titel
"Profit statt Umweltschutz", als ob die Sozialabgaben und Steuern der K+S-Belegschaft nicht dem Allgemeinwohl zugutekämen,
berichtet Frontal 21 über die geplante Rohrleitung für die Salzabwässer im mitteldeutschne Kalirevier:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,5565327,00.html
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redbulll
16.07.07 21:21:01
Beitrag Nr. 722
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.658.112 von redbulll am 12.07.07 18:23:59Potash Corp. shares could rise 30 pct-Barron's
Sun Jul 15, 2007 7:53 PM BST
Email This Article | Print This Article | RSS [-] Text [+]
NEW YORK, July 15 (Reuters) - Potash Corp. (POT.TO: Quote, Profile , Research) shares could rise some 25 percent or 30 percent in the coming year based on industry trends and dominant market share, Barron's said on Sunday.

Potash, the world's largest fertilizer and potash producer by capacity, will benefit from rising potash prices as the global demand for food crops and fertilizer in turn both show no signs of abating, Barron's said in its July 16 edition.

Barron's said the company will also benefit from rising demand for biofuels, as farmers lured by record grain prices strive to get more out of their soil.

Though top world miners such as BHP Billiton Plc (BLT.L: Quote, Profile , Research) and Rio Tinto Plc (RIO.L: Quote, Profile , Research) (RIO.AX: Quote, Profile , Research), along with Companhia Vale do Rio Doce (VALE5.SA: Quote, Profile , Research) are actively working on potash mining projects around the world, Barron's said the market has "formidable entry barriers."



Potash Corp. stock closed up $3.60 on Friday at $87.62.


© Reuters 2007. All Rights Reserved.
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uraltkali
17.07.07 21:21:04
Beitrag Nr. 723
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.717.284 von redbulll am 16.07.07 21:21:01Hallo redbull,

Danke für info, hatte ich noch nicht gelesen.

Nächste woche kommen die zahlen für das 2. Quartal bei pcs, dann kann gerechnet werden.

Ich habe mir mal die neuesten presentationsunterlagen von k+s
für die morgige roadshow in luxemburg angeschaut. Die dort angekündigten neuesten preiserhöhungen sind schon mächtig und bekräftigen meine aussagen zu k+s und zum genannten kursziel.

gruss uraltkali
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uraltkali
17.07.07 21:43:32
Beitrag Nr. 724
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.734.257 von uraltkali am 17.07.07 21:21:04Zur info:

Jüngste preiserhöhung von uralkali. Man beachte: Preiserhöhung im 100er schritt.

JSC "Belarusian Potash Company" to Supply Muriate of Potash to South-East Asia at the Revised Price of USD 300 per Ton
On June 29 Belarusian Potash Company (BPC) reached another agreement on a higher price. Being the winner of a tender for the supply of potash fertilizers to Sri Lanka, BPC has determined a new price level which increased by USD 95 per ton as compared to the July 2006 level, amounting to USD 300 per ton.

Earlier in June, BPC signed a contract with a Vietnamese company to supply around 30,000 thousand tons of potash fertilizers at USD 295 per ton. This was another price increase in the international market and a USD 100 step over the potash fertilizers price level for Vietnam last December.

BPC's success in Vietnam and Sri Lanka made it possible to sign contracts with Malaysian and Indonesian importers at USD 300 per ton in early July.


Vladimir Nikolaenko, BPC Director General:
- This price increase is a mutual success of BPC and our shareholders. Experts and analysts forecasted that the exporters would sign first contracts at USD 300 only by autumn. Due to our previous achievements we managed to reach this price level in June. South-East Asian market is one of the world's largest and fast-growing ones, so the new consumer prices in this region will undoubtedly benefit not only BPC and its shareholders but the entire global potash industry.

gruss uraltkali
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redbulll
20.07.07 22:28:48
Beitrag Nr. 725
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.734.591 von uraltkali am 17.07.07 21:43:32Potash plans US$1.6-billion expansion in New Brunswick
Murray Lyons, CanWest News Service
Published: Friday, July 20, 2007

SASKATOON -- Potash Corp. of Saskatchewan Inc. said Friday it will spend US$1.6-billion to upgrade its potash mine in New Brunswick to serve the fast expanding market for fertilizer in Latin America.

The four-year construction program will develop new underground workings at the mine near the town of Sussex. When completed, the mine and an expanded existing milling operation at surface will be able to produce two million tonnes a year of potash, a source of potassium. Potassium is one of the three key nutrients in modern global agriculture, the others being nitrogen and phosphorus.

The main buyer for potash in Latin America is Brazil which has become a major player in world farm commodities despite having soil which is deficient in potassium and other nutrients. PotashCorp said it will ship New Brunswick potash through the company's existing bulk terminal in Saint John.
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Font:

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The new production in New Brunswick will provide a direct ocean shipping route to Brazil and will cut the company's shipping costs. Currently, the company is supplying potash to Brazil from its main mines in Saskatchewan, which involves thousands of kilometres of rail travel before the potash is loaded on ocean-going vessels.

When completed in 2011, PotashCorp said it will raise the company's total projected annual potash capacity to 14.9 million tonnes.

"This major expansion prepares for the next step in the growth of our company," said PotashCorp president and chief executive Bill Doyle. "Our goal is to to be the lowest-cost supplier on a delivered basis to all key markets.

"By expanding our existing operations in New Brunswick, we are capitalizing on the logistical advantages there, further strengthening our leadership position in potash for the benefit of our customers, investors and other stakeholders over the long term."

Currently, PotashCorp is finishing expansion projects at its Lanigan, Cory and Patience Lake operations in Saskatchewan, which will boost corporate capacity from 10.7 million tonnes today to 13.7 million tonnes by 2010.

PotashCorp announced its New Brunswick investment before North American markets opened Friday. Its shares dipped $1.31 after opening at $88.28 on the Toronto Stock Exchange. Earlier this month, the stock hit an all-time high of $90.50 nearly triple its price from a year ago, adjusted for this past spring's share split.

With potash sales increasing in double digit fashion in both North America and Asia due to world growth in biofuel production, PotashCorp has been a darling of the TSX resource sector.

Saskatoon StarPhoenix


© CanWest News Service 2007
http://www.canada.com/nationalpost/financialpost/story.html?id=b6055d7b-c953-42c9-b9d3-1905615f966e&k=5184
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uraltkali
24.07.07 00:32:59
Beitrag Nr. 726
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.782.750 von redbulll am 20.07.07 22:28:48
Hallo redbull,

danke für bm. Ist schön zu wissen, dass es ausser uns noch mehr bullen gibt.
Übrigens in besagtem artikel wird auch die fa. gaco genannt.
Sagt dir das etwas ? Ich habe heute ein interview mit dem ceo auf bloomberg gehört, klingt recht respektabel.

Gaco ist ein landmaschinenhersteller und provitiert vom wachsenden agrarsektor. Herstellung: traktoren(u.a. Fendt), mähdrescher u.a. landwirtschaftliche geräte. Weltweit an 3. pos.

Werde mich in der nächsten zeit mal umhören.

Auf dem Kalimarkt ist ja mächtig was los, wer da alles in zukunft seine kapazitäten erhöhen, bzw. mit neuzuerschliessenden minen einsteigen will. Bestätigt, dass dünger wirklich knapp ist und auch in zukunft mit stabilen bis steigenden preisen gerechnet wird.

Bis 2011 wird das verfügbare volumen + Kapazitätserweiterungen von k+s und auch von anderen marktteilnehmern ziemlich gleichlautend angegeben. Bei prognostizierten ca. 3% steigender nachfrage werden die preise bis 2011 stabil bis steigend sein.

Aber was dann? Neuerschließungen, wie von rio tinto ca. 2 mio to/jahr, CVRD ? werden dann ab ca. 2012 verfügbar sein. Dies könnte mittel bis langfristig auf die preise drücken. Ich werde bei gelegenheit einmal versuchen mit der pr.abtlg. bei k+s kontakt aufzunehmen und mir deren konkreten einschätzungen mitteilen lassen.

Bitte, dein einschätzung.

gruss uraltkali
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redbulll
24.07.07 00:46:08
Beitrag Nr. 727
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.820.592 von uraltkali am 24.07.07 00:32:59Was meinst Du mit Gaco?
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uraltkali
24.07.07 01:01:03
Beitrag Nr. 728
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.820.621 von redbulll am 24.07.07 00:46:08
sory, verdreher, meinte gaco
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uraltkali
24.07.07 01:03:15
Beitrag Nr. 729
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.820.650 von uraltkali am 24.07.07 01:01:03
oh, mensch achon spät heute, ich mach dann schluss.

soll natürlich agco heissen.

gute nacht.
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redbulll
26.07.07 12:50:59
Beitrag Nr. 730
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.820.654 von uraltkali am 24.07.07 01:03:15Press Release Source: Potash Corporation of Saskatchewan Inc.


PotashCorp Reports All-Time Record Quarter
Thursday July 26, 6:00 am ET
Listed: TSX, NYSE Symbol: POT


SASKATOON, SK, July 26 /PRNewswire-FirstCall/ - Potash Corporation of Saskatchewan Inc. (PotashCorp) today announced the best quarterly earnings in the history of the company of US $0.88 per share(1) ($285.7 million) in the second quarter. These earnings, which would have been $0.09 per share higher if not for the strengthening Canadian dollar, were 42 percent above the previous best of $0.62 per share ($198.0 million) achieved in this year's first quarter and 60 percent more than the $0.55 per share ($175.1 million) earned in the second quarter of 2006, when we recorded certain tax-related benefits of $0.17 per share. These results reflect strengthening price and volume performance in all three nutrients, including a significant increase in potash volumes from last year's second quarter, when China and India delayed purchasing during extended price negotiations. Earnings of $1.50 per share for the first six months of 2007 were 58 percent ahead of the $0.95 per share earned in the first half of 2006.
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Record quarterly gross margin in all three nutrients combined to generate total second-quarter gross margin of $501.4 million, almost doubling the $253.4 million from the same period last year and 36 percent above the previous high set in the first quarter of 2007. Year-to-date gross margin of $871.1 million is 91 percent ahead of that generated in the first half of 2006. Cash flow prior to working capital changes of $473.7 million(2) and earnings before interest, taxes, depreciation and amortization (EBITDA) of $496.4 million(2) were also quarterly records. Year to date, our EBITDA of $877.4 million is 73 percent higher than in last year's first half.

Offshore investments in Arab Potash Company Ltd. (APC) in Jordan, Sociedad Quimica y Minera de Chile (SQM) in Chile, Israel Chemicals Ltd. (ICL) in Israel and Sinofert Holdings Limited (Sinofert) in China all enhanced our performance. APC and SQM together contributed equity earnings of $29.8 million in the quarter, while dividend income received from ICL and Sinofert totaled $38.7 million. Year to date, these investments have contributed $81.5 million to our other income line, more than double the same period last year. The total market value of our investment in these publicly traded companies equates to approximately $12.00 per PotashCorp share and exceeds our total acquisition cost by almost $2.8 billion.

"The fundamentals that drive our business have aligned for the foreseeable future, and we are well positioned to capitalize on the growing global need for all three primary nutrients," said PotashCorp President and CEO Bill Doyle. "Fertilizer applications have increased as farmers around the world strive to keep pace with the rising demand for crops. Our world-class assets and focused long-term strategies, especially our Potash First approach, have positioned us for strong performance in these market conditions as we demonstrated again this quarter."

Market Conditions

With prices for many major global crops at or near historically high levels, the world's farmers purchased more fertilizer to increase yields, tightening supply and pushing up prices for all three nutrients. In North America, a June 29 report from the United States Department of Agriculture estimated that US farmers increased 2007 corn plantings by 19 percent to 92.9 million acres, the highest level since 1944. While this led to a decline in near-term corn prices, they have remained approximately 75 percent higher than one year ago and longer-term futures are still near $4 per bushel. The focus on corn resulted in North American soybean acreage falling by 15 percent from 2006 levels, underpinning higher soybean prices and encouraging farmers in other regions, particularly Brazil, to increase plantings and fertilizer use. Globally, a similar pattern was evident in crops used for food, animal feed, fiber and fuels.

North American potash producer inventories at the end of June were 44 percent below the same time in 2006, while high demand drew down customer inventories and made supply very tight by the end of the quarter. US demand for ammonia, urea and nitrogen solutions for field application was very strong this spring and, even with increased imports in the quarter, supply was tight and prices remained at historical seasonal highs. In phosphate, strong US and global demand for solid and liquid fertilizers continued to reduce inventories and shrink available supplies, while the need for phosphoric acid (P2O5) to make solid fertilizers created a positive pricing environment for other downstream phosphate products. In both phosphate and nitrogen, robust demand for liquid fertilizer continues to differentiate North America from other global agricultural markets.

Potash

Potash gross margin reached a record $260.4 million in the second quarter, reflecting strong volumes and prices. This was almost double the $132.8 million gross margin in the second quarter of 2006, although that total was impacted by extended price negotiations with China and India and purchasing delays in North America and other major markets due to weak crop prices. For the first six months of 2007, potash gross margin of $434.6 million was 94 percent higher than last year and 9 percent ahead of the previous first-half record set in 2005.

Tightening supply/demand fundamentals led to higher North American and offshore prices. An $11-per-tonne North American increase announced in the first quarter was fully realized in the second quarter and we began to capture a further $15-per-tonne increase that took effect June 1. Overall, our North American netbacks were up over $10 per tonne from the first quarter and $15 per tonne from fourth-quarter 2006. Offshore, our realized prices were up over $8 per tonne from the previous quarter and over $14 per tonne from the second quarter of 2006, as price increases to Brazil, Southeast Asia and India began to take hold.

Year-to-date, higher ocean freight rates had a negative impact of about $12 per tonne on all delivered (CFR) sales, as Canpotex Limited (Canpotex), the offshore marketing company for Saskatchewan producers, sells approximately 60 percent of its volumes on a CFR basis. However, Canpotex has locked in about 40 percent of its CFR shipments under long-term freight agreements which, compared to shipping entirely at spot rates, are expected to save it over $50 million in ocean freight costs in 2007.

Our total quarterly potash sales volumes of 2.8 million tonnes surpassed the previous record of 2.6 million tonnes set in the second quarter of 2004. This raised our first-half volumes to 5.0 million tonnes, ahead of the record 4.7 million tonnes sold in the first half of 2005. Our second-quarter volumes included 1.0 million tonnes to North American customers, a 42-percent increase over last year's second quarter, and 1.8 million tonnes to offshore markets, 85 percent higher quarter over quarter.

Canpotex's record second-quarter volumes of 2.7 million tonnes were 112 percent above the same period last year, reflecting strong demand in most offshore markets. China took almost 800,000 tonnes from Canpotex in the second quarter, as shipments rebounded following a railway strike and adverse weather earlier in the year. India bought 245,000 tonnes and Southeast Asian purchases remained strong. Brazil took 490,000 tonnes in the second quarter compared to 210,000 tonnes in the same quarter last year.

We produced 2.5 million tonnes of potash during the quarter compared to 1.9 million tonnes in the same period of 2006 and took only seven shutdown weeks compared to 19 last year. This helped to reduce our per-tonne potash cost of goods sold by about $8 quarter over quarter, but was offset by an increase of approximately $3 per tonne due to higher brine inflow management costs at New Brunswick and Esterhazy.
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uraltkali
26.07.07 13:08:30
Beitrag Nr. 731
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.857.920 von redbulll am 26.07.07 12:50:59
Hallo redbull,

danke für info, war auch gerade dabei mir mal die zahlen anzuschauen.
Beim erstenmal durchlesen sehen die zahlen speziell im potashbereich ja sehr gut aus.
Bin mal gespannt, was der markt daraus macht, vielleicht hat man noch mehr erwartet.
k+s jedenfalls hat noch nicht reagiert, rückgang dürfte marktkonform zu sehen sein - und auch aus charttechnischer sicht.

gruss uraltkali
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redbulll
26.07.07 15:49:34
Beitrag Nr. 732
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.858.182 von uraltkali am 26.07.07 13:08:30AP
Bunge Profit Soars on Fertilizer Demand
Thursday July 26, 7:29 am ET
Bunge 2nd-Quarter Profit Soars on Fertilizer Demand and Strong Agribusiness Results


WHITE PLAINS, N.Y. (AP) -- Bunge Ltd. on Thursday said profit for the second quarter rose significantly as the agriculture and food company benefited from increased demand for fertilizer from soybean farmers and overall robust commodities markets.
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Net income increased to $168 million, or $1.30 per share, from $30 million, or 25 cents per share, a year earlier. The company incurred certain impairment and restructuring charges that reduced earnings in the latest quarter by 5 cents per share.

Sales rose 65 percent to $9.92 billion from $6 billion. Revenue from Bunge's agribusiness, which handles and processes grains and oilseeds, exports sugar from Brazil and produces biofuels, jumped 68 percent and profits from the division increased by 74 percent.

Fertilizer revenues more than doubled as soybean farmers rushed to plant soybeans amid a climate of higher prices and in anticipation of increased costs later this year. Profit from the segment quadrupled to $157 million.

Overall volumes increased by 34 percent to 35.4 million metric tons from 31.4 million.

The results surpassed the estimates of analysts surveyed by Thomson Financial, who forecast profit of 90 cents per share on sales of $6.83 billion.
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redbulll
26.07.07 22:51:45
Beitrag Nr. 733
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.860.757 von redbulll am 26.07.07 15:49:34UPDATE 3-Potash Corp. profit jumps 63 pct, raises outlook
Thu Jul 26, 2007 3:21PM EDT
Email | Print | Digg | Reprints | Single Page | Recommend (0)[-] Text [+] Market News
Yen surges as investors shun risky trades | Video
Oil drops as U.S. stock market fall clips rally
Gap shares rise after appoints CEO
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Power. Price. Service. No Compromises.(Adds CEO comments from conference call; updates share prices. In U.S. dollars, unless noted)

By Roberta Rampton

WINNIPEG, Manitoba, July 26 (Reuters) - Potash Corp. of Saskatchewan (POT.TO: Quote, Profile, Research) (POT.N: Quote, Profile, Research) reported a 63 percent jump in second-quarter profit on Thursday as farmers around the world raced to buy fertilizer to grow more crops, prompting the company to boost its outlook.

Potash, the world's largest fertilizer producer by capacity, said it earned $285.7 million, or 88 cents a share, in what it called its best-ever quarter, up from $175.1 million, or 55 cents per share, a year earlier.

"We believe we are entering a five-year period that will be the most exciting time that our company has ever seen," Chief Executive Bill Doyle told analysts on a conference call.

The profits beat average analyst projections of 82 cents a share, as polled by Reuters Estimates.

"The difference between reported results and our estimate was due to higher than expected gross profit in every product category, most notably in potash," David Silver, an analyst with J.P. Morgan, wrote in a research note.

"We believe the positive 2007 outlook will read through to other fertilizer names as well," Silver said.

Potash stock was higher early on Thursday but later dropped amid a global fall in equity markets. It was down 71 Canadian cents at C$79.83 on the Toronto Stock Exchange and down almost 2 percent, or $1.46, at $75.82 in New York.

Analyst Brian MacArthur at UBS Securities Canada raised his share price target for Potash to $92 from $84 because of the record results and positive outlook.

Potash, based in Saskatoon, Saskatchewan, said earnings would have been 9 cents a share higher if not for the strengthening Canadian dollar.

Sales in the quarter were $1.35 billion, up from $928.7 million a year earlier, when extended price negotiations hurt sales to China.

The company said it expected tight fertilizer inventories and strong demand to continue because crop prices are at or near historic highs thanks to strong food and biofuel demand.

"There's not one (potash) market we have that isn't looking for more, and that includes North America," Doyle said.

"They're coming to us because our competitors are sold out."

Doyle said he expected fertilizer prices to continue to escalate, although record ocean freight rates will eat into gains.

Potash raised its outlook for full-year net income to a range of between $3.00 and $3.25 per diluted share from $2.50 to $2.83. It said it expected to earn between 70 cents a share and 80 cents a share in the third quarter.

The company said last week it would spend $1.6 billion to build a new potash mine and expand existing operations in New Brunswick for sales to Brazil.

The mine will produce 2 million tonnes of potash a year, increasing the firm's capacity to 14.9 million tonnes by 2011.

Current capacity is around 10.7 million tonnes, and the company is working on several expansions at other mines.

($1=$1.05 Canadian)



© Reuters 2007. All rights reserved.
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uraltkali
08.08.07 21:23:01
Beitrag Nr. 734
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.858.182 von uraltkali am 26.07.07 13:08:30Hallo,

vielleicht eine erklärung für den heutigen rasanten kursanstieg.

haPhosChem Announces New DAP Contracts With India
LINCOLNSHIRE, Ill., Aug. 6 /PRNewswire/ -- The Phosphate Chemicals Export Association Inc. (PhosChem) today announced the conclusion of additional diammonium phosphate (DAP) supply contracts with India for 2007/2008. Under the terms of these agreements, PhosChem will supply India with 550,000 to 600,000 metric tonnes of DAP, which will be shipped from August 2007 through March 2008 at $495 per tonne CFR. This is in addition to the contract of 1.1 million tonnes of DAP announced earlier this year. "India continues to show strong demand for DAP and the global phosphate supply situation remains very tight," stated Steve Paxton, President of PhosChem. "These agreements again demonstrate PhosChem's commitment to serve its customers in the Indian market."

About PhosChem


Diese meldung unterstreicht den bericht in mineweb: why russian sells and china buy. Für interessierte eine interessante lektüre, zumindest bis zu den quartalszahlen von k+s

gruss uraltkali
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uraltkali
13.08.07 13:33:51
Beitrag Nr. 735
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.087.209 von uraltkali am 08.08.07 21:23:01
zur inf:

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für K+S -Aktien vor Bekanntgabe der Zahlen zum zweiten Quartal von 91 auf 108 Euro erhöht und die Einschätzung mit "Hold" bestätigt. Die Aktie könne zwar von der Erhöhung der Bewertung im gesamten Sektor profitieren, habe jedoch bei den aktuellen Kursen nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial, hieß es in einer Studie vom Montag. Es seien starke Ergebnisse zu erwarten, da insbesondere die Preise für Pottasche gestiegen seien.

Zudem rechnen die Experten im Zuge der Zahlenbekanntgabe mit einer Prognose für das Gesamtjahr von K+S. Sie erwarten ein Umsatzplus von 8,5% auf 3,2 Mrd. Euro und rechnen mit einem Ebit von 336 Mill. Euro. Das entspreche einer Ebit-Marge von 10,5 Prozent. Auch wenn der Düngemittelhersteller weitere Preiserhöhungen durchsetzen will, müssten ebenso steigende Kosten beispielsweise im Personal- und Energiebereich einkalkuliert werden.

K+S AG AKTIEN O.N.

Empfehlungen Kursziel Durchschnitt



Weitere Kursdaten:

POTASH CP SASKATCHEW
Trotz der Pläne von Konkurrent Potash Corp. , eine neue Mine zu erschließen, und einer leicht höheren Bevorratung in den bereits bestehenden Minen bleibe das weltweite Angebot von Pottasche knapp, so die Deutsche Bank. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis der Schätzungen für 2008 von 17 sei K+S allerdings trotz leicht höherer Schätzungen ähnlich wie die Konkurrenz bewertet. Risiken blieben Änderungen der Pottasche-Preise sowie die Nachfrage und weitere Kostensteigerungen.

Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank

gruss uraltkali
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uraltkali
13.08.07 21:08:43
Beitrag Nr. 736
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.139.315 von uraltkali am 13.08.07 13:33:51
zu info:

Die nächste preiserhöhung, (die 6. in diesem Jahr).

"Belarusian Potash Company" Announces a USD 30 Price Increase for South-East Asia
"Belarusian Potash Company", the principal supplier of potash fertilizers manufactured by RUE "PA "Belaruskali" (Soligorsk, Belarus) and JSC "Uralkali" (Berezniki, Russia) to overseas markets, which had the 34% share of global exports of potash in 2006, announces a USD 30 price increase up to USD 330 per tonne for the South-East Asian markets. The price increase, which will take effect 01 October 2007, will remain in effect until further notice.

In June/July 2007, BPC successfully negotiated with a range of potash importers in South-East Asia to supply at USD 300 per tonne.

This new price increase is caused by a stable growth of potash demand over the last ten to fifteen years, a surge in freight rates, and an increase in production costs.

mfgf. uraltkali
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uraltkali
14.08.07 08:12:41
Beitrag Nr. 737
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.146.143 von uraltkali am 13.08.07 21:08:43Die zahlen:

14.08.2007 07:55
K+S hebt nach Gewinnsprung im 2. Quartal Prognose für Gesamtjahr erneut an
Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S <SDF.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal die Prognosen für das Gesamtjahr erneut angehoben. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 11,2 Prozent auf 778,6 Millionen Euro zu, teilte die im MDAX <MDAX.ETR> gelistete Gesellschaft am Dienstag in Kassel mit. Für 2007 stellte die Gesellschaft neue Höchstwerte bei Umsatz und operativem Ergebnis in Aussicht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Effekten aus der Absicherung von Wechselkursrisiken (EBIT I) kletterte im Berichtszeitraum um 16,8 Prozent auf 69,4 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente die Gesellschaft bereinigt 42,2 (39) Millionen Euro. Damit blieb die Gesellschaft etwas hinter den Erwartungen zurück.

Analysten hatten für das zweite Quartal bei einem Umsatz von 776,5 Millionen Euro ein EBIT I von 73,7 Millionen Euro erwartet. Hauptergebnistreiber war das Düngemittelgeschäft. Dies profitierte bei steigenden Absatzmengen von höheren Preisen. Das operative Ergebnis kletterte in diesem Segment um 34,1 Prozent auf 55,9 Millionen Euro.

Auch für die künftige Geschäftsentwicklung zeigte sich der Konzern optimistisch: Auch wegen der erstmaligen Einbeziehung der erworbenenen Salzgesellschaft SPL für ein ganzes Jahr werde eine \"spürbare\" Umsatzsteigerung im Konzern auf 3,1 bis 3,3 (2,96) Milliarden Euro erwartet. Das operative Ergebnis (EBIT I) dürfte im Vergleich zum Vorjahr mit 310 bis 325 Millionen Euro um 12 bis 17 Prozent zulegen. Der Ausblick stütze sich vor allem auf eine weltweit starke Nachfrage nach Düngemitteln. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern dürfte 2007 zwischen 185 und 195 Millionen Euro liegen. Dies entspräche einem bereinigten Ergebnis je Aktie von ungefähr 4,50 bis 4,75 Euro./jha/cs

ISIN DE0007162000

AXC0038 2007-08-14/07:54

Wollen wir mal sehen, was die analysten daraus machen.
Besonderes die aussichten sind schon beeindruckend, da die letzten preiserhöhungen sich ja erst im nächsten jahr bemerkbar machen.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
14.08.07 10:30:30
Beitrag Nr. 738
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.148.503 von uraltkali am 14.08.07 08:12:41sdehr gute zahle, keine Frage, Ausblick angehoben etc. pp, jedoch 6% im Minus. Daran sieht man, wie hoch die Erwartungen für K+S im Markt sind. Zweistellige Kurse sind nicht mehr weit, vorher kaufe ich nicht. Korrigieren die Märkte weiter, wovon ich ausgehe, wird sich auch K+S nicht entziehen können. Ich bin mal gespannt, wie sich der Kurs heute noch entwickelt, könnte sein, dass er wieder ein bißchen anzieht am nachmittag.

Gruss space
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spaceistheplace
15.08.07 21:48:09
Beitrag Nr. 739
iss so ruhig hier und das nach Quartalszahlen...
nun ja, die Wallstreet nippelt heute weiter ab, da wirds morgen K+S schwer haben die 100 EUR zu halten. Pulver trocken halten bis ne Beruhigung eintritt.
Mal sehen...ich beobachte weiter...
Gruss space
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uraltkali
16.08.07 10:09:36
Beitrag Nr. 740
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.175.868 von spaceistheplace am 15.08.07 21:48:09
Hallo space,

Heute könnte dein tag gekommen sein, an dem du k+s zum schnäppchen unter 100 euro bekommen kannst. Meiner meinung nach, beherzt zugreifen, die letzten zittrigen hände werden wohl heute abgeschüttelt.

Ich selbst hatte mir 2 tage börsenfrei gegönnt, bei uns in franken (bayern) war gestern feiertag, muss auch mal sein.

Die zahlen von k+s waren, wie du erkannt hast sehr gut und lagen in meiner erwartung. Einige analysten hatten wohl noch mehr erwartet, ohne zu berücksichtigen, dass die preissteigerungen im kalibereich sich erst im 2. halbjahr, respektive erst im nächsten jahr signifikant auswirken.
Interessant für mich, die analysten, die sich erst später,(nach dem analystenmeeting)zu den zahlen geäussert haben, haben ihre schätzungen aufrechterhalten.

Auf nachfrage bei k+s wurde mir bestätigt, dass die letzte (6. Preiserhöhung von 30 USD durch uralkali) ab okt. auch von k+s umgesetzt werden soll.
Für die auswirkungen einer preiserhöhung auf den gewinn bei k+s gibt es eine formel. z.B. 20 E preiserhöhung entspr. einen zu erwartenden gewinnanstieg bei k+s von 122.833,000 mio Euro, bei vorausgesetzt gleichbleibenden kosten.

Die formel: 6.700.000 (gefördertes KCL) : 60 x 55.

Jetzt kann jeder einmal nachrechnen, welchen gewinn k+s im nächsten jahr machen könnte.
Bitte, daran denken höhere kosten zu berücksichtigen wie z.B.

Lohnkosten
Dollarabsicherung
mögliche frachtsteigerungsraten
höhere energiekosten (steigende rohölpreise).

Aber selbst bei konservativer betrachtungsweise dürfte k+s zu den jetztigen kursen nicht überteuert sein.
Nach meiner meinung ein klarer zukauf.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
16.08.07 17:04:05
Beitrag Nr. 741
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.179.908 von uraltkali am 16.08.07 10:09:36danke uraltkali für Deine Analyse. Ja, Du hast recht, aktuell wohl ein Kauf, jedoch gefallen mir die Märkte gar nicht, in den USA wirds wohl noch weiter runter gehen, denke ich, dann machen eben DAX und Co. mit. Bei spätestens 11500 im Dow sollte eigentlich Schluss sein. Sollte es so kommen, steht K+S wieder bei 80. Ich habe jetzt mal bei knapp 90 ein Limit gesetzt, da nehme ich die erste Tranche ins Depot, wenns klappt.

Gruss space
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spaceistheplace
17.08.07 12:50:17
Beitrag Nr. 742
Hallo, kauflimit habe ich wieder gelöscht, das gefällt mir gar nicht gerade. Wir sind ja schon unter 90.
Akuell ist es so, dass die Ausländer sich von small caps verbschieden, die sind ja auch gut in K+S drin. Könnte gut sein, dass dies ein Trend für die nächste Zeit ist. Denen ist es dann wurscht wie gut oder schlecht ne Firma da steht. Schließlich hat das Nebenwertesegment ganz klar die blue chips abgehängt in den letzten 2-3 Jahren.
Wir sind jetzt ziemlich genau bei der 200-Tagelinie, wird die nach unten geknackt, dann dürfte die Party erstmal vorbei sein...nächstes Kursziel dann erst mal wohl die 80.
zum Glück hatte ich die notwendige Geduld, bisher nicht zu kaufen...

Gruss space


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uraltkali
17.08.07 14:53:13
Beitrag Nr. 743
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.202.120 von spaceistheplace am 17.08.07 12:50:17
Hallo space,

wahrscheinlich war deine entscheidung nicht die glücklichste, aber ich gebe dir recht, in zeiten, in denen pure panik herrscht, kann es nicht ganz verkehrt sein von aussen einmal zuzusehen.

Ich pers. habe bei 90-93E nochmals kräftig zugegriffen, vielleicht noch etwas früh, aber ich bleibe da ganz ruhig, denn ich bin sicher, dass ich in einem der solidesten unternehmen deutschlands investiert bin.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
17.08.07 15:19:33
Beitrag Nr. 744
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.204.458 von uraltkali am 17.08.07 14:53:13wahrscheinlich war deine entscheidung nicht die glücklichste

tja, das haste recht, ich hätte sie ja heute morgen zu 90 bekommen, jetzt wieder bei 96, wären ja schon mal 6% gewesen. Aber egal. Mal sehen, was die aktuelle US-Zinssenkung für Auswirkungen auf die Märkte hat. das könnte sich auch als Strohfeuer heute entpuppen, wer weiss....

Gruss space
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GRUENDERZEIT
24.08.07 20:31:23
Beitrag Nr. 745
Wieder Kaliabbau in Nordthüringen geplant

Der Kali-Bergbau in Nordthüringen soll schon bald wiederbelebt werden. Die bundeseigene Gesellschaft für Verwahrung und Verwertung (GVV) will in den nächsten Monaten eine Lagerstätte bei Roßleben im Kyffhäuserkreis öffentlich ausschreiben. Somit könnte bereits 2009 wieder Kalisalz gefördert werden. Bisher gibt es vier Bewerber für die Lagerstätte. Nach Informationen von MDR 1 RADIO THÜRINGEN können in der Lagerstätte und bei Zulieferern bis zu 500 Arbeitsplätze entstehen. Im vergangenen Jahr hatte eine Studie ergeben, dass Kalibergbau in Roßleben wieder hochprofitabel wäre. Hintergrund sind die drastisch gestiegenen Weltmarktpreise.

Quelle: http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/
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uraltkali
05.09.07 21:20:48
Beitrag Nr. 746
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.204.458 von uraltkali am 17.08.07 14:53:13
zur info, bericht aus mineweb.

PRICES NEGOTIATED UPWARDS
Russia becomes swing producer in global potash market
Russian producers break the potash barrier, as price beats $300 and fixes at $330.

Author: John Helmer
Posted: Wednesday , 29 Aug 2007

MOSCOW -

In potash price negotiations this month, the Russians have broken through the longstanding $300/tonne barrier. In raising shipment prices from September 1 to more than $300, the Belarussian Potash Company(BPC) has established itself as the new swing producer for the global potash market, outpointing North American rival, Canpotex. BPC trades for, and is jointly owned by, Russia's Uralkali and Belaruskali, the leading European producers of potash.

An announcement from BPC this week reports that it has completed price negotiations for potash shipped to Southeast Asian markets; these are to rise to between $300 and $330/tonne, commencing October 1. At the same time, BPC's price to Brazil will go up to between $305 and $315/tonne. Indicative of how hot market demand is, BPC disclosed that during the negotiations this month, it was able to sign contracts at the higher price levels starting early, on September 1. According to BPC's chief executive, Vladimir Nikolaenko, "we have achieved an unprecedented result in the establishment of a fairer price for all world manufacturers of the product, overcoming the psychological price barrier of $300 in June, and striking a level of $330 in August."

The global trade in potash is highly concentrated, with just two syndicates dominant - BPC, and Canpotex, which manages sales of the three North American majors - Potash Corporation, Mosaic, and Agrium.

Moscow investment bank Troika Dialog, reporting on the Russian potash producers Uralkali and Silvinit, recently published its forecast for a commodity price increase in the second half of this year of 14%. With dwindling inventories in China, a relatively swift negotiation by BPC, starting next month, should result, Troika believes, in a price increase for China of $25-$30/tonne.

Troika analyst Mikhail Stiskin has converted this price forecast, along with recently issued financial results from Uralkali for 2006 (calculated according to International Financial Reporting Standards) to a 66% pick-up in Uralkali's share price, ahead of the proposed initial placement offer (IPO), scheduled for London in the late autumn. "We have revised our valuation of Uralkali, and as a result, we are upgrading our target price from $2.24 to $3.71 per share."

"Overall, the scope of demand for food and especially biofuel, the synthesis of which requires potash, has again caught the market by surprise. The recent price hikes have driven the potash market beyond even our bullish stance....Due to the presence of swing producers, prices are unlikely to decline, providing important downside protection."

Estimated gross revenues for Uralkali this year will be $1.084 billion, with Ebitda of $486 million, and net income of $321 million. The latest data indicate an increase in the forecast for net income of 21%. In 2008, Stiskin predicts a 16% gain of revenues to $1.253 billion; Ebitda up 27% to $615 million; and after-tax income up 28% to $410 million.

Troika has also upgraded second Russian producer, Silvinit, whose share price is forecast to move upwards to $478 per common, and $335 per preferred share. "Silvinit acts as a price taker and not a swing producer," Stiskin reports. " Ergo, it is able to operate at full capacity under all conditions, a feature that leads to greater earnings stability, which we view positively. The company's ability to expand capacity is moderate, thus limiting revenue growth. We believe that Silvinit's management has so far been ineffective in containing rising costs and has also expressed no intentions of focusing on maximizing shareholder value. Moreover, consolidated results are unavailable to investors, and we find the company's disclosure level inadequate. The company also remains a very attractive takeover target."

Stiskin forecasts revenues for Silvinit this year at $890 million; Ebitda $394 million; and net income at $259 million. The forecasts for 2008 are $1.032 billion; $473 million; and $309 million, respectively. "Silvinit's stable profitability is its prominent feature and is in stark contrast to that of its neighbor, Uralkali, which is rapidly expanding capacity and aggressively cutting down on costs, thus increasing profitability."

A recent report on Russian potash by Alfa Bank analyst Roydel Stewart concluded that Uralkali's marketing tactics with China last year produced "confirmation that BPC can operate as an effective leader in the potash industry. We expect a return to strong sales demand in 2007, as distributors in China had built large stocks of potash in 2005 that have since become mostly depleted.... Swing producers now monitor global sales to avoid large inventory buildups."

Goldman Sachs, which reports that it is an investment banker to the North American potash producers, is also forecasting an early start to price talks for 2008, and an even bigger Chinese concession than last year's. "The tightness in the global market should impact the new Chinese potash negotiations for 2008. We expect global producers and China to start the negotiations much earlier than before, and China to pay a higher price increase than in the past two years ($35 per ton in 2006 and $5 per ton in 2007) as it is currently at a major discount to other major importers. In our view, given the market fundamentals and low Chinese potash inventories, we believe that producers should be able to get close to a $50-$70 per ton increase for 2008."

Raising volume of production at the same time as sale prices go up is the potash market's equivalent of a hat-trick. Uralkali reported yesterday that production figures for the year to July 31 show volume is up 31% higher than last year. According to an alfa Bank analyst, "this shows that Uralkali is recovering from the accident [a year ago] in its Mine-1 and will be able to regain its position as a leading potash producer."

Wiedereinmal ein possitiver bericht bezgl. preiserhöhungen.
Auf nachfrage bei k+s wurde mir bestätigt, dass auch k+s zum 1.okt eine preiserhöhung (im rahmen wie uralkali gemeldet), durchsetzen will. Man ist sehr zuversichtlich, dass die preiserhöhung umgesetzt wird.

gruss uraltkali
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tradingfuchs
06.09.07 16:23:03
Beitrag Nr. 747
Der Kurstrend der letzten Wochen ist zwar negativ, auf mittelfristige Sicht gehört die Aktie mit einem 5-Monats-Plus von 10 Prozent zu den Kurs-Outperformern im MDAX. Aus technischer Sicht zeigt der Kurs damit sog. Relative Stärke.
Mit bisher nur 50 Punkten im RSI-15 (Relative Stärke *Index* 15-Tage) ist der Kurs zudem kurzfristig z. Zt. noch relativ billig bewertet,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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uraltkali
06.09.07 19:42:07
Beitrag Nr. 748
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.286.202 von GRUENDERZEIT am 24.08.07 20:31:23Hallo gründerzeit,
danke für den tip, ich habe auch etwas zu diesem thema gefunden.

Thüringer Allgemeine: Wieder Kali-Abbau in Nordthüringen
Der Bergbau kehrt nach Nordthüringen zurück. Unter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt soll eine Lagerstätte mit mindestens 200 Millionen Tonnen Kalisalz guter Qualität ausgeschrieben werden. Das schreibt heute die Tageszeitung "Thüringer Allgemeine". Es gebe bereits vier Bewerber für das Projekt, bestätigte Hans-Joachim Hartwig, Chef der GVV gegenüber der Zeitung. Diese bundeseigene Gesellschaft mit Sitz in Sondershausen verwaltet und sichert die stillgelegten Bergwerke in Ostdeutschland.



In Roßleben war im Oktober 1991 die Förderung eingestellt worden; alle vier Schächte wurden verfüllt, die Werksanlagen abgerissen. Mit der Wiederaufnahme der Förderung könnten 250 Arbeitsplätze im Bergwerk direkt und bis zu weitere 1250 im Umfeld entstehen.



Die Lagerstätte ist nach Angaben von Hartwig bereits Mitte der neunziger Jahre einmal ausgeschrieben worden, damals hätten sich aber keine Interessenten gemeldet. Inzwischen sei jedoch der Preis für Kalidüngemittel drastisch gestiegen. Das liege an der allgemeinen weltweiten Rohstoffverteuerung sowie an der ständig wachsenden Nachfrage vor allem aus China.



Von dort soll den TA-Recherchen nach auch einer der Bewerber für den Betrieb eines Bergwerkes in der Nordthüringer Region kommen. Darüber hinaus gibt es Investoren aus England und Weißrussland. Mittlerweile habe sich in Sondershausen auch der Konzern Kali+Salz aus Kassel zu Roßleben erkundigt, bestätigte GVV-Chef Hartwig.



Der ehemalige Betriebsratschef der Kaligrube in Bischofferode, Gerhard Jüttemann, erklärte laut zeitung, Kali+Salz wolle damit nur Konkurrenten verhindern. Er fordert den Zuschlag für einen ausländischen Bewerber.
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mauselemausl
07.09.07 15:11:40
Beitrag Nr. 749
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.420.546 von uraltkali am 06.09.07 19:42:07UP wegen 11.9.
Vorsicht ist besser wie Nachsicht
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uraltkali
07.09.07 22:21:47
Beitrag Nr. 750
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.441.041 von mauselemausl am 07.09.07 15:11:40
Verstehe ich dich richtig, wollen die eine kalimine sprengen?
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spaceistheplace
14.09.07 08:07:33
Beitrag Nr. 751
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.451.098 von uraltkali am 07.09.07 22:21:47Das wird alle K+S-Aktionäre, der ich keiner bin, sehr freuen. DEm Kurs wird es heute auf die Sprünge helfen.

Gruss space

Russischer Investor steigt bei K+S ein (aus Börsenzeitung):

bf Frankfurt - Der russische Industrielle Andrej Melnichenko ist über seine Investmentgesellschaft Linea mit 6,75 % bei dem Kasseler Düngemittel- und Salzkonzern K+S eingestiegen. Das Paket repräsentiert einen Marktwert von 280 Mill. Euro. Der Einstieg wird zu Übernahmespekulationen führen, denn Linea kontrolliert auch den russischen Düngemittelkonzern Eurochem. Bei K+S ist lediglich der ehemalige Mutterkonzern BASF mit knapp über 10 % als Großaktionär bekannt, der Rest liegt im Streubesitz. K+S wollte sich gestern noch nicht äußern, vorab habe es keine Kontaktaufnahme gegeben. Linea-Vorstand Richard Spikermann bezeichnete K+S als Unternehmen mit vielversprechenden Perspektiven und hervorragendem Management.
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uraltkali
14.09.07 08:25:06
Beitrag Nr. 752
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.568.678 von spaceistheplace am 14.09.07 08:07:33
Hallo space,

habe es soeben auch gelesen, aber ob ich mich so richtig freuen soll, weiss ich noch nicht, zumindest langfristig gesehen.
Jezt muss man erst einmal abwarten, wie sich k+s äussert.

gruss uraltkali
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spaceistheplace
14.09.07 08:31:55
Beitrag Nr. 753
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.568.772 von uraltkali am 14.09.07 08:25:06aber ob ich mich so richtig freuen soll, weiss ich noch nicht, zumindest langfristig gesehen.

klar, wenn K+S übernommen wird, gibts noch mal 30% Aufschlag und das war es dann, denn ne russische Firma würde ich keinesfalls halten wollen. Bleibt K+S autark, kann die Story weitergehen...

Aber ich glaube nicht unbedingt, dass sich K+S auf ein russisches Abenteuer einlässt.

Gruss space
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uraltkali
14.09.07 09:28:22
Beitrag Nr. 754
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.568.821 von spaceistheplace am 14.09.07 08:31:55
Dem ist nichts hinzuzufügen, das sehe ich genauso.

gruss uraltkali
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investival
14.09.07 10:31:32
Beitrag Nr. 755
So erreicht das Thema Staatsfonds (iwS.) / Großinvestoren nun also auch K+S ... Wer hätte das schon gedacht, :D

Nun ja, ob K+S das selbst in der Hand hat, wer mal das Sagen hat, steht wohl dahin ...

Ja, es ist immer schade, wenn gute, solide AGen vom Kurszettel verschwinden. Allerdings denke ich nicht, dass ein etwaiges Übernahmeangebot von sagen wir 140 für einen erfolgreichen Squeezeout hinreichen würde, aller dann sehr hohen Gewinnbewertung (auf 07er Basis) zum Trotz: Wer in K+S investiert ist, ist das sicher auch, wenn nicht vor allem, aus »strategischen« Gründen, basierend auf der Peergroup-Situation (kleines Oligopol; Preissetzungsspielraum) und Branchenperspektive (Thema Agrarrohstoffe; Verknappung der Anbauflächen). Da müsste das Aufgeld schon außergewöhnlich sein, gibt man da ab, mE. Unterstützend da sicher die breite Streuung der Aktien, wobei freilich die Institutionellen ein Unsicherheitsfaktor in meiner Annahme sind.

investival
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uraltkali
14.09.07 10:58:26
Beitrag Nr. 756
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.570.112 von investival am 14.09.07 10:31:32
Neuste meldung:

14.09.2007 10:44
ROUNDUP: Russischer Industrieller will nach Einstieg mit K+S kooperieren
Der bei K+S <SDF.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) eingestiegene russische Industrielle Andrej Melnichenko will mit dem Düngemittel- und Salzproduzenten zusammenarbeiten. Es sei eine Kooperation auf Projektebene angestrebt, sagte seine Melnichenko-Sprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Melnichenko hatte am Donnerstag bekanntgegeben, über seine Beteiligungsgesellschaft Linea 6,75 Prozent an K+S erworben zu haben. "Das ist nicht der erste Schritt zu einer Übernahme", sagte die Sprecherin. Allerdings sei noch keine definitive Entscheidung über eine Anteilsaufstockung getroffen.

Der Einstieg hatte zu Übernahmespekulationen im Markt geführt, ist Melnichenkos Mehrheitsbeteiligung EuroChem Mineral and Chemical Company doch in der gleichen Branche wie K+S tätig: EuroChem bezeichnet sich selbst als einen der zehn größten Düngemittelproduzenten der Welt. Die K+S-Aktie sprang am Freitagmorgen um 6,77 Prozent auf 107,90 Euro.

KONTAKT AUF VORSTANDSEBENE

Wie ein Sprecher von K+S sagte, hat es inzwischen einen "Kontakt auf Vorstandsebene" zu Melnichenko gegeben. Zu den Inhalten des Gesprächs wollte sich der Sprecher nicht äußern. K+S sehe den Einstieg Melnichenkos als Finanzinvestment, sagte er und ergänzte: "Uns ist jeder Investor recht, der unsere Strategie mitträgt."

Wie die Sprecherin Melnichenkos sagte, strebt dieser auf jeden Fall eine Kooperation auf Projektebene an. Bereits heute arbeiten EuroChem und K+S nach Auskünften beider Seiten zusammen. K+S berät die Russen aktuell über eine Tochtergesellschaft bei der Erschließung einer Kali-Lagerstätte. Ein weiteres Projekt in dieser Richtung sei vergangenes Jahr abgeschlossen worden, sagte der Unternehmenssprecher.

MILLIONENINVESTMENT

Melnichenko hat sich seinen Einstieg bei K+S nach dem Schlusskurs vom Donnerstag rund 280 Millionen Euro kosten lassen. Über den Vorstand seiner Beteiligungsgesellschaft Linea, Richard Spikerman, ließ er verbreiten: "Wir sind davon überzeugt, dass dieser kleine Anteil an der Kali + Salz AG für uns ein gutes Investment ist. Das Unternehmen verfügt über vielversprechende Zukunftsaussichten und ein hervorragendes Management und ist in einer Branche tätig, in der Linea über große Erfahrung verfügt." Über Linea kontrolliert Melnichenko nach Aussagen seiner Sprecherin 95 Prozent der Anteile an EuroChem.

Im vergangenen Jahr hatte EuroChem einen Umsatz von 1,96 Milliarden US-Dollar (1,41 Millionen Euro) erzielt. Der Nettogewinn lag bei 257 Millionen Dollar (185 Millionen Euro). K+S setzte im gleichen Zeitraum 2,96 Milliarden Euro um bei einem Überschuss von 271 Millionen Euro. In diesem Jahr peilt das Kasseler Unternehmen einen Umsatz von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro an./das/fn/wiz

ISIN DE0007162000

AXC0056 2007-09-14/10:40

Wenn man diese meldung liest, dürfte k+s von der beteiligung nicht überrascht sein. Das ganz sieht sehr durchdacht aus und könnte das thema kooperation (wie mehrfach in der vergangenheit von k+s angesprochen) betreffen.

gruss uraltkali
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investival
14.09.07 11:44:27
Beitrag Nr. 757
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.570.432 von uraltkali am 14.09.07 10:58:26Lt. Handelsblatt von heute:
>Größter Aktionär bei K+S ist nach Firmenangaben bislang die BASF mit einem Anteil von rund zehn Prozent. Die Investmentgesellschaft Fidelity hält rund 8,2 Prozent, Prudential 4,9 Prozent, die Capital Group 5,2 Prozent und der Fonds DWS 5,1 Prozent.<
– Dh., schon bis zur einfachen Mehrheit müssten die Russen noch ordentlich über die Börse kaufen ... Da wundert es nicht, dass diese sich offiziell in der Rolle eines strastegischen Investors begnügen wollen, *g*
Allerdings liegt in der Kooperation auch ein gewisses Aktionärsrisiko, und leider eins, was ich dann, nach DIS und in der jüngeren Zeit WMF, uU. erneut hätte: Die Käuflichkeit
dt. Vorstände.
Naja, immerhin ist EuroChem im Vgl. zu K+S eher eine kleine Hausnummer, die eine Übernahme finanziell wohl kaum stemmen könnte.
So mag es für alle Beteiligten denn gut werden ...

investival
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uraltkali
14.09.07 13:35:47
Beitrag Nr. 758
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.571.063 von investival am 14.09.07 11:44:27
hallo investival,

manches sehe ich anders:

Nicht eurochem hat sich an k+s beteiligt, sondern linea, die wiederum 95% an eurochem hält. Ich sehe schon die finanzielle möglichkeit von linea eine übernahme k+s zu stemmen.

Auch weitere käufe von linea könnten möglich sein, um 13h ging z.B ein einziger aktiendeal von 51.900 Stck über den tisch. Das ist bei k+s aussergewöhnlich hoch.

gruss uraltkali
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investival
14.09.07 14:50:54
Beitrag Nr. 759
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.572.349 von uraltkali am 14.09.07 13:35:47Danke für den dezenten Hinweis – und Asche auf mein Ahupt; man sollte schon richtig lesen – sorry.
Mein letzter Satz ist damit obsolet; Melnichenko hat lt. Forbes dJ. allein ein persönliches Vermögen von etwa 4 Mrd € ...

investival
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spaceistheplace
14.09.07 15:05:04
Beitrag Nr. 760
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.572.349 von uraltkali am 14.09.07 13:35:47ja, heute hohe Umsätze. Denke auch, dass sich Linea weiter eindeckt...
Für mich ist jetzt der Zug wohl abgefahren, jetzt kaufe ich nicht mehr...habe die Chance bei 90 verpasst...nun ja, es gibt Schlimmeres

GRuss space
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redbulll
14.09.07 15:29:30
Beitrag Nr. 761
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.572.349 von uraltkali am 14.09.07 13:35:47Nach Strabag und Dr. Scheller ist es nun schon mindestens der dritte Fall, daß sich Russen in deutsche AGs einkaufen.
Man mag von den Oligarchen aus dem Osten halten, was man will,
aber sie erscheinen mir im Großen und Ganzen etwas cleverer als ihre deutschen Compagnons, die in den letzten Jahren ungeheure Vermögen verreutert, versommert, verkoppert und verschrempt haben, um es einmal frei nach Prof. Wenger auszdrücken.
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spaceistheplace
14.09.07 15:32:27
Beitrag Nr. 762
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.573.789 von redbulll am 14.09.07 15:29:30die Russen haben in erster Linie Geld Geld Geld....dem steigenden Ölpreis sei Dank...
Gruss space
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uraltkali
14.09.07 17:11:48
Beitrag Nr. 763
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.573.789 von redbulll am 14.09.07 15:29:30
Hallo redbull,

volle zustimmung.
Möchte nur noch hinzufügen, dass die oligarchen nicht nur scheinbar cleverer sind, die hemmschwelle zur wirklichen kriminalität ist auch um einiges niedriger angesiedelt.

Sicher gibt es unter ihnen auch korrekte geschäftsleute und es wäre uns und k+s zu wünschen, dass es sich in diesem falle um einen solchen handelt.Die bekannten daten von eurochem und die strategie der fa. sehen ja nicht schlecht aus (scheinbar cleveres managment).
Sicher ist für mich nur, dass das managment von k+s sich nicht mit unseriösen leuten auf dubiose geschäftsbeziehungen einlässt. Dass k+s eurochem bereits bei der erschliessung einer neuer kalimine fachmännisch begleitet, könnte auf eine geplante kooperation hindeuten.

gruss uraltkali
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tradingfuchs
14.09.07 17:22:03
Beitrag Nr. 764
Ja, was macht man mit den vielen inflationierten Dollars - man legt sie in soliden [deutschen] Sachwerten an...
Aus technischer bzw. marktpsychologischer Sicht war die Aktie Mitte/Ende des Vormonats nach dem
vorangegangenem Kursrückgang durchaus preiswert (bspw. übertrieben starker kurzfrist-Negativtrend,
sehr niedriger RSI-15). Mit zuletzt einem 5-Monats-Kursplus von 8 Prozent zählte und zählt K+S zu
den mittelfristigen Outperformern im MDAx und zeigte damit sog. Relative Stärke,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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SharpRatio
14.09.07 18:23:49
Beitrag Nr. 765
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.573.842 von spaceistheplace am 14.09.07 15:32:27So ist es. Ich halte jetzt erstmal bei dem Upmove Kurse bis zum Widerstand für sehr wahrscheinlich.

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SharpRatio
14.09.07 18:25:20
Beitrag Nr. 766
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.576.288 von SharpRatio am 14.09.07 18:23:49K + S wird meiner Meinung nach mindestens noch 7 Euro kurzfristig laufen. Mittelfristig halte ich auch Kurse darüber für sehr wahrscheinlich. Die Thematik ist bekannt. Dünger, Dünger und nochmal Dünger...! :)
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uraltkali
14.09.07 18:53:57
Beitrag Nr. 767
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.575.382 von uraltkali am 14.09.07 17:11:48
ohne worte:

Dr. Ralf Bethke, Deidesheim
ehem. Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft

weitere Aufsichtsratsmandate:
Benteler AG
Südzucker AG

weitere Kontrollgremien:
Dr. Jens Ehrhardt Finanz AG
EuroChem Mineral and Chemical Company CJSC

gruss uraltkali
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GRUENDERZEIT
17.09.07 13:54:38
Beitrag Nr. 768
Beteiligung der Linea an K+S löst Spekulationen aus

Unicredit stuft Aktie des Düngemittelherstellers von Halten auf Kaufen hoch

cpm. KASSEL, 16. September. Die Beteiligung der Linea Ltd. an der K+S AG in Höhe von 6,75 Prozent (F.A.Z. vom 15. September) steht nicht im Zusammenhang mit dem seit längerem bekannten Plan der K+S, in Osteuropa ein neues Kaliwerk zu errichten. Einen solchen Zusammenhang schloss ein Sprecher der K+S gegenüber dieser Zeitung aus. Wie schon am vergangenen Freitag wollte der Kasseler Düngemittelkonzern die Beteiligung der Linea nicht weiter kommentieren. Er bekräftigte, die K+S habe stets Investoren begrüßt, die von der Strategie des Unternehmens überzeugt seien und den eingeschlagenen Wachstumskurs stützten. Es sei nicht verwunderlich, dass die Beteiligung des russischen Investors Andrej Melnichenko über dessen Holding Linea nun allerlei Spekulationen auslöse, aber wenn die Linea mitteile, dass die Beteiligung kein Schritt in eine Übernahme sei, dann müsse man das akzeptieren.

Eine Sprecherin der Linea hatte allerdings eingeschränkt, es sei noch keine Entscheidung über die Aufstockung der Anteile getroffen worden.

Der Aktienbesitz an der K+S ist breit gestreut. Größter Aktionär ist mit gut 10 Prozent die BASF-Gruppe. Weitere 30 Prozent halten private Anleger einschließlich 2 Prozent der Aktien, die Mitarbeitern gehören. Weitere 60 Prozent halten institutionelle Investoren, von denen ein Drittel aus dem Inland stammt und zwei Drittel aus dem Ausland kommen. Unter den Institutionellen sind die Investmentgesellschaft Fidelity mit etwa 8,2 Prozent, die Capital Group mit 5,2 Prozent, die DWS mit 5,1 Prozent und Prudential mit 4,9 Prozent. Andreas Heine von der Hypo-Vereinsbank sagte, dass ein Anleger, Franklin Mutual, jüngst einen Anteil von 4,9 Prozent an K+S verkauft habe. Es sei wahrscheinlich, dass Linea diesen erworben habe.

Die Linea ist eine Beteiligungsgesellschaft des russischen Industriellen Melnichenko. Über diese kontrolliert Melnichenko 95 Prozent der Eurochem Mineral und Chemical Company mit Sitz in Moskau. Die Eurochem wurde 2001 gegründet und zählt zu den zehn größten Düngemittelherstellern der Welt. Sie errichtet bei Wolgograd eine Kalimine mit einer Förderkapazität von zwei Millionen Tonnen Kalium jährlich. Der Betrieb soll 2010 beginnen, doch es gibt Zweifel daran, dass dieses Ziel zu halten sein wird. Die Eurochem setzte im vergangenen Jahr 1,41 Milliarden Euro um und wies einen Nettogewinn von 185 Millionen Dollar aus. Die K+S AG ist einer der größten Kalihersteller der Welt und größter Salzhersteller Europas. Der Konzern setzte im vorigen Jahr 2,96 Milliarden Euro um und wies einen Überschuss von 271 Millionen Euro aus. Der Einstieg bei K+S kostete Melnichenko 280 Millionen Euro.

Seitens der Linea hieß es: "Wir sind davon überzeugt, dass dieser kleine Anteil an der K+S für uns ein gutes Investment ist." Das Unternehmen verfüge über vielversprechende Zukunftsaussichten, ein hervorragendes Management und sei in einer Branche tätig, in der Linea über große Erfahrung verfüge. Eurochem und K+S haben in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet, als die Russen die Kompetenz der K+S Consulting GmbH in Anspruch nahmen, um eine Kalilagerstätte zu erschließen.

Die Unicredit hob ihre Empfehlung für die K+S-Aktie von Halten auf Kaufen und das Kursziel je Aktie von 108 auf 124 Euro an. Eurochem stelle bisher vor allem Stickstoff- und Phosphatdünger her, aber noch keinen Kalidünger. In Westeuropa machten Kaliimporte aus dem Osten des Kontinents ein Drittel des Angebotes am Markt aus. Wegen der niedrigen Gaspreise in Russland und der energieintensiven Herstellung des Düngers seien die russischen Lieferanten jedoch im Vorteil. Darum habe die EU Importrestriktionen verhängt. Würde K+S mit seinem Marktanteil von mehr als 50 Prozent in Europa von einem russischen Mitbewerber übernommen, könnte sich dies mittelfristig ändern, mutmaßte die Unicredit.

Andrej Melnichenko ist 35 Jahre alt. 1993 begründete er die MDM-Bank mit, die er später als Vorstandsvorsitzender führte. Die Bank betreute den Öl-Magnaten Abramovitch. Ferner gehört Melnichenko dem Verwaltungsrat der russischen Stromgesellschaft RAO UES und der Röhrenwerke TMK an. Er ist Mitbesitzer der Kohle- und Energiegesellschaft Suek. Melnichenko gilt als Milliardär. Das Fest zur Hochzeit mit dem serbischen Model Alexandra Kokotovich vor zwei Jahren soll 5 bis 20 Millionen Euro gekostet haben.

Quelle: F.A.Z., 17.09.2007, Nr. 216 / Seite 14
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spaceistheplace
17.09.07 14:19:02
Beitrag Nr. 769
17.09.2007 - 11:31 Uhr
IR senkt K+S nach Kurssprung auf Akkumulieren (Kaufen)



Einstufung: Gesenkt auf Akkumulieren (Kaufen)
Kursziel: Bestätigt 119 EUR



Nach dem Kurssprung der K+S-Aktie vom Freitag als Reaktion auf die 6,75%-ige
Beteiligung der russischen Linea an K+S sieht Independent Research (IR) nicht
mehr genügend Potenzial, um das bisherige Anlageurteil aufrechtzuerhalten. Der
Kurssprung sei lediglich auf Übernahmespekulationen im Markt zurückzuführen.
Laut FTD besitze der russische Konkurrent Eurochem (von Linea kontrolliert)
eine Lizenz zur Erschließung einer Kalilagerstätte in Russland. K+S Consulting
habe Eurochem beim Projekt der Inbetriebnahme beraten. Eurochem selbst habe den
Einstieg bei K+S als finanzielle Investition bezeichnet. Eine Entscheidung über
eine weitere Anteilsaufstockung sei noch nicht gefallen. Die Analysten gehen
davon aus, dass die Übernahmespekulationen um K+S von Zeit zu Zeit wieder
aufkommen würden, vor allem, wenn Eurochem den Anteil weiter erhöhen sollte.
Ein Aufschlag von 10% auf den fairen Wert von 108 EUR sei daher weiterhin
gerechtfertigt.

DJG/thh/cln
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uraltkali
17.09.07 21:07:00
Beitrag Nr. 770
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.573.842 von spaceistheplace am 14.09.07 15:32:27
Hallo space,
damit du weisst, wieviel geld unser neuer miteigentümer hat nachfolgende information.
Nun ja, einer von der ganz schlimmen sorte scheint er nicht zu sein und gelernt hat er auch etwas.
Was ich noch nicht so ganz schlucke, ist die reaktion von k+s in der presse. Man tut zumindest so, als wenn man (relativ) überrascht von den vorgängen gewesen sei.
Da sitzt ein Dr. bethke im Kontrollgremium (aufsichtsrat) von eurochem und will nichts von den aktivitäten seines "chefs" gewusst haben?
Glauben kann man es, müssen tut man nicht.

gruss uraltkali

Handelsblatt.com - Unternehmen / Köpfe
K+S-Investor Melnitschenko gönnt sich gerne etwas Besonderes
Montag 17. September 2007, 13:34 Uhr


Seit der vergangenen Woche ist der Name Melnitschenko in Deutschland zwar noch nicht so bekannt wie der von Abramowitsch – doch erstmals hat der studierte Physiker für Aufmerksamkeit gesorgt: Er stieg bei der Kali + Salz AG (K+S) ein, dem im MDax notierten Hersteller von Pottasche und Dünger.

MOSKAU. Andrej Melnitschenko und seine Frau Alexandra sind große Fans von Jennifer Lopez. Daran kann eigentlich kein Zweifel bestehen, denn zum 30. Geburtstag seiner Gemahlin im vergangenen April ließ der 35-jährige Russe den Latino-Popstar zur Party einfliegen. Kosten: über zwei Millionen Euro.

Unter den etwa 60 geladenen Gästen auf seinem britischen Landsitz fand sich auch ein anderer wohlhabender junger Mann: der Milliardär und Lenker der Kicker des Chelsea FC, Roman Abramowitsch. Ihm hat Melnitschenko in den 90ern geholfen, sein Vermögen zu verwalten.

Anfang der 90er-Jahre legte der gebürtige Weißrusse als Student an der ANZEIGE

renommierten Moskauer Lomonossow-Universität den Grundstein für sein Vermögen mit dem Betrieb von Wechselstuben. Die Sowjetunion war gerade zusammengebrochen, und der Rubel taumelte von einer Krise in die nächste. Melnitschenko hatte erkannt, wie ihm die Hyperinflation in die Hände spielen konnte: Er lieh sich Rubel für ein Jahr, tauschte sie für kurze Zeit in Dollar – und dann mit beträchtlichem Gewinn wieder zurück.

Aus dem Geldwechselservice wurde eine Kette und schließlich 1993 die MDM-Bank, zu deren Kunden schnell weitere Wendegewinner zählten, darunter Abramowitsch. Anders als viele laute Raubritter des Ost-Kapitalismus zählte Melnitschenko jedoch eher zur Kategorie der stillen Geschäftsleute und machte wenig von sich reden. Die Bank entwickelte sich und schaffte es nach der Währungskrise 1998, verhältnismäßig gut dazustehen. Eine Top-Investmentbank wurde MDM aber nie. Vor zwei Jahren zog sich der Jung-Milliardär vom Aufsichtsratsvorsitz der Bank zurück, im vergangenen Jahr dann schließlich vollständig im Zuge eines groß angelegten Tausches von Beteiligungen mit seinem Partner Sergej Popow.

Beide zusammen hatten mit der MDM-Group in den 90ern eine ganze Reihe von Firmen und Industriebeteiligungen zusammengekauft. Melnitschenko übernahm nach der Tauschaktion mit Popow den Düngerhersteller Eurochem, Nummer sieben in der Welt. Beide kontrollieren gemeinsam noch Suek, den größten Kohleförderer der Landes, der nun wiederum eine Liaison mit Gazprom eingehen soll.

Zu Eurochem passe K+S (Xetra: 716200 - Nachrichten) sehr gut, urteilen Analysten. Von Kontrolle oder gar einer Übernahme will Melnitschenko zwar nichts wissen – sein Engagement liegt nur bei 6,75 Prozent. Eurochem und der deutsche Konkurrent könnten aber enger zusammenarbeiten, heißt es bei Melnitschenkos Investmentfirma Linea. Im Übrigen wolle er erst mal einen Gewinn aus seiner Investition sehen. Darauf muss er vielleicht gar nicht lange warten, denn das Geschäft mit der Pottasche läuft bei K+S derzeit gut, die Nachfrage aus Schwellenländern treibt auch den Preis für Dünger nach oben.

Analysten sehen den russischen Zug nach Kassel zunächst als rein finanzielles Engagement: Wie viele russische Unternehmer sieht Melnitschenko die Chancen des Einstiegs bei einem gut aufgestellten westlichen Unternehmen. Genug Mittel für den Drang nach Westen hat er: Forbes schätzt sein Vermögen auf 4,6 Milliarden Dollar. Davon kann sich der Pop-Fan noch öfter Jennifer Lopez kommen lassen. Oder Christina Aguilera. Aber die war ja schon auf seiner Hochzeit.

Bericht aus dem heutigen handelsblatt
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spaceistheplace
18.09.07 08:03:49
Beitrag Nr. 771
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.636.870 von uraltkali am 17.09.07 21:07:00Da sitzt ein Dr. bethke im Kontrollgremium (aufsichtsrat) von eurochem und will nichts von den aktivitäten seines "chefs" gewusst haben?
Glauben kann man es, müssen tut man nicht.


Ja, ist schon ein bisserl merkwürdig...schwupp die wupp haben die Russen 6,5% eingesackt, als käms aus heiterm Himmel...nun ja...
An den Fundamentaldaten hat sichj jedenfalls nichts geändert. Mir ist der Kurs so einfach zu hoch.

Gruss space
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redbulll
18.09.07 20:49:36
Beitrag Nr. 772
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.639.294 von spaceistheplace am 18.09.07 08:03:49Platow-Brief - K+S im Visier der Russen

Seit Freitag hat der Kasseler Düngemittelproduzent K+S einen weiteren Großaktionär. Ein milliardenschwerer russischer Industrieller hat über die Investmentgesellschaft Linea 6,75% der Aktien erworben.

Die aufkeimende Übernahmespekulation katapultierte unsere Dauerempfehlung in der Spitze um gut 11% nach oben. Das Dementi der Russen kam postwendend. Es solle lediglich bei einzelnen Projekten kooperiert werden. Doch würde eine Übernahme durchaus Sinn machen. Denn Linea hält auch eine Mehrheit am Düngemittelproduzenten Eurochem, der von EU-Importbeschränkungen für Kaliprodukte in seinem Expansionsdrang gebremst wird. Eine Übernahme von K+S könnte da Abhilfe schaffen.

Die Russen schließen weitere Aktienkäufe denn auch keineswegs aus. Die Nachfrage nach dem nicht mehr ganz günstigen Titel (08er KGV 16) dürfte sich somit weiter beleben. Momentan ist dessen Volatilität ohnehin stark erhöht (auch Ihr tiefes Limit aus PB v. 15.8. griff), doch wurden Anteilseigner dafür mit einem Vorsprung von rd. 25 Prozentpunkten (seit Jahresbeginn) gegenüber dem MDAX fürstlich entschädigt. Neuleser akkumulieren den Anteilschein (107 Euro, DE0007162000; DB Platinum III Platow Fonds) weiterhin nur bis 100 (Stopp 79) Euro.
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redbulll
18.09.07 20:51:57
Beitrag Nr. 773
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.639.294 von spaceistheplace am 18.09.07 08:03:49Potash Corp expects robust demand through 2008
Tue Sep 18, 2007 2:04pm EDT
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Oil hits new high near $82
Wall St rallies after Fed rate cut
U.S. gold futures hit 28-year peak after Fed rate cut
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Get 100 Commission-Free Trades WINNIPEG, Manitoba, Sept 18 (Reuters) - Potash Corp of Saskatchewan (POT.TO: Quote, Profile, Research), the world's largest potash producer, sees tight supplies amid strong demand for the fertilizer in the coming year, its chief financial officer said on Tuesday.

"Our customers right now are on allocation. We're having a hard time meeting demand in 2007," Wayne Brownlee told analysts at a Bank of America investment conference in San Francisco.

"We expect that allocation process is going to continue in 2008, and even into 2009," Brownlee said, noting potash buyers currently have to wait about two months longer than usual to receive fertilizer because of strong demand.

The world's top fertilizer company by capacity and stock market value, Potash Corp has capitalized on soaring demand, he said.

As the middle class grows in China, India and Brazil, so has meat consumption, boosting the need for crop fertilizer to improve grain yields for livestock feed, he said.

The expanding biofuel sector has also raised demand for crops, Brownlee said. Tight world grain supplies have pushed grain prices to record levels, motivating farmers to apply more fertilizer, he said.

Potash Corp owns more than 75 percent of the world's idled potash capacity, which the company is moving to bring on line.

The company aims to produce 15.7 million tonnes of the fertilizer by 2015, up from about 10 million tonnes in 2006.

Potash projects gross margins will more than double as it expands, Brownlee said.

But competitors may shy away from building new mines because it costs more than $2 billion and takes seven years to see the returns, Brownlee said.

"So when you're making a bet on a potash greenfield mine, you're really betting on what the prices of potash are going to be in years 8 through 15 to get your return on that investment of over $2 billion," he said.

Potash stock was up 1.32 percent, or C$1.21, at C$93.09 on the Toronto Stock Exchange on Tuesday and was up 1.86 percent, or $1.68, at $91.03 on the New York Stock Exchange.

($1=$1.02 Canadian)



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redbulll
19.09.07 22:08:00
Beitrag Nr. 774
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.650.111 von redbulll am 18.09.07 20:51:57 THE GREAT RUSSIAN FERTILIZER TAKEOVER
World potash prices could rocket on Sibur plan

A takeover plan by Sibur-Mineral Fertilizers to consolidate Russian mineral and chemical fertilizers will press upward on the international potash price.
Author: John Helmer
Posted: Tuesday , 18 Sep 2007

MOSCOW -

One of the world's largest plays in consolidating mineral and chemical fertilizer assets is under way in Russia.

The outcome of this almost unrecognized, and unreported, contest could wind up restricting the flow of mined potash to major international consumers. And because Russia has become the swing producer and international market-maker in the commodity, what is happening now could light a rocket under the price of potash in the coming year.

To understand how something as peculiar as this can make easy and big money, you must start with the simple arithmetic of what used to be called manure. There are 3 ingredients in fertilizers to stimulate plant and food growth; there are 2 types of fertilizer; and 2 ways of thinking about them commercially, based on how they are manufactured.

The three plant nutrients are potassium, phosphorus, and nitrogen. The two types of fertilizer, containing these nutrients, are organic, if the elements come from naturally occurring biochemical transformations, such as animal residues or composting; or inorganic, if the elements are manufactured chemically.

Another way of viewing the production of fertilizers is whether they are mined, or synthesized chemically. Mineral fertilizers like phosphate and potash are dug out of the ground -- as rock from pits, such as those in Russia, Belarus, and Canada, where most of the world's potash reserves are located; or from water-borne salts, in evaporation pans in Jordan and Israel. Chemical fertilizers, containing nitrogen, are refined out of natural gas, and its byproduct, ammonia (aka -- nitrogen hydride, NH3).

Farming mixes nitrogen, phosphate, and potash for application to the soil. But in the stock market, companies producing a mix of chemical and mineral fertilizers are assigned an asset discount. That's because the cost of natural gas makes up about 90% of the cost of producing ammonia and its fertilizer offtakes. You might say that nitrogen fertilizer is nothing more than the conversion of a gas into a solid, but with greater profitability than the feedstock.

There's an obvious reason the profitability of this conversion causes the market to devalue the chemical fertilizer companies -- the price of natural gas can go sharply up, and down, in tandem with crude oil. Volatile energy pricing makes for unpredictable costing; and if you are stuck at the end of the fertilizer production chain, squeezed profitability.

So, when you are in the nitrogen business, you find that the market doesn't like you as much as when you are in the potash business. The underlying fundamentals of demand for fertilizers -- more mouths to feed, more food at a higher price, less land to grow it on, premium pricing for the fertilizers essential to lift crop yields -- favour the market caps and valuations of pure potash plays. In the global market, there are very few of these. Russia happens to host two of the big three -- Uralkali and Silvinit.

It also happens that, at the beginning of time, the great global manure god favoured the production of nitrogen fertilizer in Russia as well. That's because Russia is endowed with the world's largest reserves of natural gas, and the world's largest producer and exporter of gas, Gazprom.

So long as the Russian economy was under Soviet control, the economics of gas pricing were driven by the domestic priority of holding gas prices down, and the relatively higher priority of limiting the cost of fertilizers, in order to sustain agricultural yields, raise crop output, and achieve self-sufficiency in food supply. Then, after the collapse of the planned economy, a decade of asset larceny and cashflow fraud followed.

Recently, another way of thinking about fertilizer occurred to a fresh group of Russian entrepreneurs connected to the production and sale of gas. Because that business is dominated by Gazprom, and because this is more a ministry than a corporation, the entrepreneurs we are talking about happen to be government officials, or Gazprom officials, or some combination of the two.

Here's what they have been thinking. If nitrogen products, like ammonia, are mostly gas, and if the profitability of selling gas in the domestic, price-regulated market is lower than the price of selling gas derivatives in the export market, then why not buy up Russian exporters of ammonia, and enjoy the bigger profit margin at the point of export sale?

That's a rhetorical question; the answer is obvious. But this isn't quite so for those divisions of Gazprom, which make their living taking cash from domestic sales to the chemical fertilizer producers. In short, some departments of Gazprom favour investing in downstream fertilizer production, and holding down the gas cost, so as to increase the profit margin for fertilizer exports. Other departments of Gazprom favour the highest domestic price of gas they can fetch -- and keeping their cash-paying customers, the ammonia converters and nitrogen fertilizer manufacturers, without taking them over.

There are billions of dollars at stake in the contest between these factions. Accordingly, the decision has been kicked up to the Kremlin, where President Vladimir Putin's advisers are still thinking which way to go.

Last December, a strategy for downstream acquisitions of fertilizer companies was drafted by Sibur-Mineral Fertilizers (SMF), a brand new unit of Sibur, and flag-waver for the fertilizer takeover crowd.

Sibur Holding, in turn, is the semi-divested downstream production and sales division of Gazprom. Headed by Dmitri Konov, it has a product portfolio including most of the petrochemicals (76% of revenues); tyres (16%), plastics feedstocks and chemical fibres (8%). Audited revenues in 2006 totaled to Rb121.9 billion ($4.5 billion).

The holding's motto, headlining its website, is "the art of subtle transformation". Just how subtle Sibur needs to be is spelled out in the small print of the auditor's notes to the IFRS financial statements for last year. Referring to Russian transfer pricing rules, introduced in 1999, making taxable transaction prices that differ from market prices by more than 20%, the notes caution: "it is possible with the evolution of the interpretation of the Russian transfer pricing rules...that such transactions could potentially be challenged in the future."

Head of the new SMF is Andrei Teterkin (pronounce: tet-yor-kin), a petrochemicals executive at the defunct Yukos group, then head of strategy for the Evraz steel group. In February 2007, he took charge of SMF. In May he got the SMF board to accept what the company briefly described as "the concept of the development strategy focused on further company's growth in Russian mineral fertilizers market." According to an industry analyst, "I don't believe Gazprom allows SMF to swim alone in the sea, so these papers were jointly produced, and it's difficult to identify where the head sits."

To build momentum behind his fertilizer asset plan, Teterkin has briefed Moscow investment banks on his business plan, and leaked pages of it to the Moscow business media. The idea started to become public in July -- buy up the Russian fertilizer makers, who depend on gas, and raise profitability on the spread between the cost of the input and the value of the output. SMF currently owns 76% of Kemerovo Azot Joint Stock Company (ammonia) and a minority stake in Orton JSC (Kemerovo), which it took over from the holding structure. Early in September, it announced the purchase of a 3.15% stake in Perm Mineral Fertilizers (PMF). Another 31% or more of PMF has reportedly been sold to an unidentified consolidator; this looks to be Teterkin. The price paid of about $200 million, according to industry analysts, was at a 40% premium to the market valuation of PMF. Teterkin is also reported to be negotiating for an increase in SMF's 14% shareholding in Rossosh Minudobreniya.

Just how small mineral fertilizers amounted to in Sibur's business was reported in the financial statements for 2006, before SMF was formed. In that year, sales of mineral fertilizers came to just Rb3.6 billion ($132 million), just 3% of Sibur's aggregate sales.

According to Teterkin's strategy document, SMF currently holds just 9% of the Russian nitrogen fertilizers market. By 2009, he aims to take a 50% share.

Among the nitrogen fertilizer producers targeted for takeover so far, the biggest is resisting; this is Togliatti Azot (ToAZ), which is controlled by chief executive Vladimir Makhlai. ToAZ is the largest of Russia's ammonia producers, and the single largest cash customer for Gazprom gas. The takeover attempt has also involved regional government tax checks, and a civil lawsuit alleging transfer pricing violations (now dismissed). Direct negotiations between Sibur and ToAZ were reported in April. Five months later, no outcome is clear.

Another target has been the Odessa Port Plant (OPP), the second largest fertilizer producer in the Ukraine. On September 12, however, the government in Kiev intervened, issuing an immediate ban on the scheduled privatization sale of the company for fear that it would pass into Russian hands. The SMF strategy document totes up the acquisition cost of ToAZ, OPP, and various sized stakes in other Russian companies at more than $3 billion. If successful, the Teterkin plan estimates the capital value of SMF in 2009 at $5 billion.

Teterkin's acquisition plan for SMF goes further than nitrogen fertilizers. His proposed buy-back of apatite assets, reclaimed by the government from the Yukos group, would establish SMF strongly in the phosphate business.

Teterkin aims at taking control of the potash fertilizer companies as well. A source, who has been shown the SMF business plan, told Mineweb: "My personal opinion is that the potash part of the plan is far from alive, but it is there, in the papers." Teterkin's scheme, as it has been reported from the SMF business plan, concedes that SMF will need a local partner to accumulate the capital and cash required to enter the potash market. But if that can be negotiated, the plan calls for an aggressive takeover of potash miners.

According to the Teterkin plan, if he gets his way, by 2009 SMF will hold 58 % of the home market for ammonia; 65% for phosphate (apatite) fertilizers; and 48 % for potash fertilizers.

Mikhail Stiskin, fertilizer sector analyst at Troika investment bank in Moscow, told Mineweb: "For now we see that Sibur assigned a separate entity for fertilizers. The growth of this entity seems logical to me into chemical and nitrogen fertilizers as production of these two significantly depends on the gas, which Gazprom can supply. For now Sibur-Mineral Fertilizers doesn't have any serious assets, but the trend is very clear - it is that Sibur doesn't want to limit itself only to nitrogen fertilizers, but to move into potash and phosphates. The logic is that the companies producing all three types of fertilizers, and which can mix them to produce mixed fertilizers, are quoted at significantly higher multiples than single fertilizer producers. As to the multiples - the potash producers have the highest within the fertilizer industry. If Sibur will go this way it will have to acquire Silvinit and Apatit. Both companies have problems in management, and can be pushed to lower their sale value by Gazprom."

Uralkali, Russia's largest potash producer and the world's largest pure potash play, is already too big for SMF to swallow, according to industry sources. Current market capitalization of Uralkali is $6.2 billion; this may reach $7 billion when and if Uralkali launches an IPO in London later this year. An announcement on this is expected in few weeks. For the foreseeable future, Uralkali is bigger than SMF.

That exposes Silvinit to a Sibur takeover. Yelena Sakhnova, analyst with the United Financial Group in Moscow, told Mineweb: "I really doubt Pyotr Kondrashov will sell Silvinit to Sibur. It is hard to guess what will happen to potash prices if this purchase will be made. I saw the Sibur plan and can tell you that it has all assets in the industry you can imagine."

"There is no doubt that the fertilizer industry has to be consolidated", says Marina Alexeyenkova of Renaissance Capital, "as everything depends on gas prices, which are rising. I saw the [Teterkin] strategy and can confirm it has Silvinit and FosAgro there." A source close to Silvinit told Mineweb that a recent decision by Silvinit's board to lift dividend payments to shareholders by eight times, compared to 2005, is strongly suggestive of the belief on the board that Gazprom will use its muscle to back an SMF takeover.

The parallel moves by SMF into phosphates and potash can be delayed. But sources inside the fertilizer industry tell Mineweb they believe the strategic momentum of state intervention to control the price of fertilizers to the Russian farm market cannot be resisted.

Concern for the rising prices of farm grains, and of bread, have been troubling election campaign managers for the Kremlin for months. The appointment last week of Victor Zubkov as Russia's new prime minister is likely to reinforce the sensitivities of the new government to farmers and consumers; Zubkov's early career was as an administrator of collective farms in the Leningrad region.

A well-placed source in Moscow told Mineweb: "the impact of SMF's takeover of Silvinit, which now looks probable, is that Gazprom will direct a sizeable part of its potash production to satisfy demand in the domestic market. The government's anti-monopoly agency has already sent public signals that the price of potash is too high for Russian farms to afford. So you can expect that Gazprom will certainly consider the wishes of Russia's agro-industry."

This in turn is likely to impact on the volume of Russian exports of potash, part of which are managed by Belarusian Potash Corporation (BPC), a joint venture of Uralkali and Belaruskali; Silvinit does not market its exports through the BPC.

Silvinit, according to industry sources, cannot lift its production capacity by much; Uralkali can. The latter announced last week that in the eight months of this year to August 31, it turned out 3.4 milion tonnes of potash; this is up 33% on the same period of 2006.

If Gazprom eats Silvinit, it is anticipated that Silvinit will be obliged to satisfy the government's priority, and divert its current export tonnage of potash to domestic sales. Company reports indicate that in 2006 Silvinit produced 5.3 million tonnes of potash (K2O, up 7% on 2005). Export volume was 80%. Counting both Silvinit and Uralkali, domestic supplies of potash in 2006 amounted to about 1.5 million tonnes. Annual consumption of potash fertilizers in Russia has been projected by the federal government to double in three years to about 2.4 million tonnes.

Diversion of 1 million tonnes from export - about 14% of the current export total - would be felt immediately as a deficit of Russian potash available for sale internationally. That market has already been feeling the impact of 3% to 5% annual growth of demand, and prices have been rising sharply.

Teterkin's business plan for the great Russian fertilizer takeover has yet to be fully endorsed by his bosses at Gazprom and the Kremlin. But the scramble for assets is already transmitting a signal that, for supplies of potash over the next two years, the commodity market should be prepared to accept higher prices. Accordingly, the stock market is preparing a wager on the acceleration of share prices for the potash producers.
http://www.mineweb.net/mineweb/view/mineweb/en/page675?oid=27244&sn=Detail
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redbulll
19.09.07 22:08:28
Beitrag Nr. 775
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.650.111 von redbulll am 18.09.07 20:51:57PotashCorp. share price expected to grow

Rising global potash prices should equal good news for PotashCorp's (POT/TSX) share price, according to RBC Capital analyst Fai Lee.

Ms. Lee told clients in a note that Canpotex – a potash exporter wholly owned by Saskatchewan potash producers, Agrium Inc., The Mosaic Company, and Potash Corporation of Saskatchewan Inc., – has announced potash prices in Brazil will increase by $50 to $360 per tonne effective Dec. 1, 2007.

In Southeast Asia, meanwhile, the price of potash is set to increase immediately by $30 to $360 per tonne.

The increases have positive valuation implications for PotashCorp., Ms. Lee wrote, because the company's share price generally moves in the same direction as potash prices.

And even better for Potash investors, Ms. Lee doesn't expect the global price hikes to end there, saying there is room for significant increases in India and China as well.

"On a delivered basis, potash prices in India and China are currently about $270 per tonne and $235 per tonne, respectively. Based on prices in Brazil and Southeast Asia, we believe there is room for potash prices in India and China to move significantly higher in 2008."

Ms. Lee added that she feels her 2008 financial forecast for PotashCorp based on an average realized potash price of $208 per tonne appears to conservative.

She noted that a $10 per tonne increase in her average realized potash price assumption would result in a 20¢ bump in her 2008 earnings per share estimate and an approximately $4 to $5 increase in her price target.

Ms. Lee has a $93 price target and "outperform" rating on the stock.
http://communities.canada.com/nationalpost/blogs/tradingdesk/archive/2007/09/19/potashcorp-share-price-expected-to-grow.aspx
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uraltkali
21.09.07 15:32:15
Beitrag Nr. 776
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.668.097 von redbulll am 19.09.07 22:08:00kursbewegungen heute gegen 13.00h.
13:07:27 114,47 1.000 282.409
13:07:27 114,47 659 281.409
13:07:27 114,62 119.799 280.750
13:04:08 113,70 90 160.951

hallo,
da scheinen grössere player am markt zu sein- ein einziger kauf - über 119.000 stck., das ist schon was.
Das ganze sieht auch charttechnisch sicher recht gut aus, vielleicht kann mal unser charttechniker hier im board einmal eine aussage machen.

gruss uraltkali
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redbulll
21.09.07 17:54:44
Beitrag Nr. 777
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.688.516 von uraltkali am 21.09.07 15:32:15
The Google of Fertilizer: Potash Corp.
posted on: September 21, 2007 | about stocks: POT / CF

The fertilizer stocks continue their strength, led by the Google of fertilizer - Potash (POT). Unfortunately, our fund has only has a 0.5% stake in Potash, so it's not helping too much, but I do have some holdings in some of its peers.

In fact, since fund inception the 5th best performing stock has been CF Industries (CF) with a +$4,422 gain as of yesterday's close. However, I pulled back on these names prematurely... wish I had kept more as I had far larger positions in early-mid August.

I don't talk about these stocks much because it's a pretty simple thesis - more demand for quality foods + less farmers in this world + less land used for farming = more demand for efficient use of current crop producing land.

Here is a Reuters news report for Potash out earlier this week - the hits keep coming:

* WINNIPEG, Manitoba, Sept 18 (Reuters) - Potash Corp of Saskatchewan the world's largest potash producer, sees tight supplies amid strong demand for the fertilizer in the coming year, its chief financial officer said on Tuesday.
* "Our customers right now are on allocation. We're having a hard time meeting demand in 2007," Wayne Brownlee told analysts at a Bank of America investment conference in San Francisco.
* "We expect that allocation process is going to continue in 2008, and even into 2009," Brownlee said, noting potash buyers currently have to wait about two months longer than usual to receive fertilizer because of strong demand.
* As the middle class grows in China, India and Brazil, so has meat consumption, boosting the need for crop fertilizer to improve grain yields for livestock feed, he said.
* The expanding biofuel sector has also raised demand for crops, Brownlee said. Tight world grain supplies have pushed grain prices to record levels, motivating farmers to apply more fertilizer, he said.
* Potash Corp owns more than 75 percent of the world's idled potash capacity, which the company is moving to bring on line.
* The company aims to produce 15.7 million tonnes of the fertilizer by 2015, up from about 10 million tonnes in 2006.
* Potash projects gross margins will more than double as it expands, Brownlee said.
* But competitors may shy away from building new mines because it costs more than $2 billion and takes seven years to see the returns, Brownlee said.
* "So when you're making a bet on a potash greenfield mine, you're really betting on what the prices of potash are going to be in years 8 through 15 to get your return on that investment of over $2 billion," he said.

Takeaway: Well what can I say; I am not sure if I have read a more bullish news item this year. Product is so in demand that customers are not only on allocation now, but in 2008 and potentially 2009 as well? Keep in mind that CFO's are usually a lot more conservative types than their glib CEO brothers.

For you economics majors out there, we all know what limited supply and more than healthy demand does for prices... Potash has the premium valuation in the group of peers, but also has far and away the most capacity to expand production in the long run. It's not cheap to expand but if you think these long term trends are intact you just have to be in this sector.

For those not sure where to start, think about MOOing...

Disclosure: Long Potash Corp of Saskatchewan, CF Industries in fund; no personal postionshttp://seekingalpha.com/article/47856-the-google-of-fertiliz…


09/21/2007 03:06 PM

On November 1 Belarusian Potash Company to raise prices for potash fertilizers destined for Brazil

On November 1 Belarusian Potash Company /BPC/ will raise prices for potash fertilizers supplied to Brazil by $40 per tonne. As BelTA learnt from the public relations department of the company, starting from November 1, 2007 big and medium-size Brazil importers will pay $345 and $355 per tonne of potash fertilizers respectively.

In early August 2007 Belarusian Potash Company declared about the rise in prices for potash fertilizers supplied to the Brazil market by $25 per tonne starting from October 1, 2007. However, BPC managed to conclude contracts with several Brazil importers at the new price before October 1, 2007.

The Brazil market is one of the fastest growing markets in the world. According to the International Fertilizer Association, in H1 2007 the import of potassium chloride to that region grew by 58%. The export supplies to Brazil account for 20% of the total BPC export that is why the company considers the Brazil market as promising.

“The increase in biofuel production and a boom in grain prices stimulated the demand for potash fertilizers. Brazil is expanding the area of arable land, stepping up crop production and is a leading ethanol manufacturer. All this leads to deficit in the market and influences the formation of prices for potash fertilizers,” the BPC public relations department quoted BPC director general Vladimir Nikolaenko as saying.

Belarusian Potash Company is an exclusive supplier of potash fertilizers produced by Belaruskalii Co. and the Russian Uralkalii to the international market. The company sells its products to Africa, Europe, India, China, the USA, the Pacific region, Central and South America. The company has a well-developed distribution network and representative offices in Beijing (China), New Delhi (India), Singapore, San Paulo (Brazil) and Chicago (USA). http://law.by/work/EnglPortal.nsf/0/D13B9CFB12131C8BC225735D…
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bikenau
21.09.07 18:31:25
Beitrag Nr. 778
Ich denke die 119.000 und die 250.800 zun Kassenschluss spechen auf die kurzlich 6,75% Beteiligung hin. Erst bei über 10% kommt wieder eine Meldung! Über 40 Millionen! Eine deutliche Sprache!
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uraltkali
21.09.07 22:08:14
Beitrag Nr. 779
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.691.438 von bikenau am 21.09.07 18:31:25
Hallo,

ich glaube nicht, dass die hohen umsätze etwas mit linea zu tun haben, da auch die wettbewerber PCS und Mosaic heute um jeweils 6% steigen - und dies bei sehr hohen umsätzen.

Ich führe die hohen umsätze bei steigenden kursen im potashbereich auf die gestern und heute veröffentlichten weiteren preiserhöhungen zum 1.12.2007 (die 7. in diesem jahr)zurück.

gruss uraltkali
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rots2006
21.09.07 22:28:00
Beitrag Nr. 780
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.691.438 von bikenau am 21.09.07 18:31:25hat dies nichts mit dem hexensabbat zu tun? ich glaube schon...
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uraltkali
21.09.07 22:48:32
Beitrag Nr. 781
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.694.249 von rots2006 am 21.09.07 22:28:00
kann sein, dass es sich um eindeckungen gehandelt hat.

Am montag, wenn die hexen verschwunden sind kann man eine präzisere aussage machen.
Ich glaube, dass die kurse am montag weiterhin fest sein werden (bei k+s), aus branchenspezifischen gesichtspunkten und charttechnisch gesehen (ath).

gruss uraltkali
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redbulll
24.09.07 14:53:38
Beitrag Nr. 782
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.694.389 von uraltkali am 21.09.07 22:48:32Der Chart spricht Bände:




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uraltkali
24.09.07 15:02:33
Beitrag Nr. 783
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.722.221 von redbulll am 24.09.07 14:53:38
hallo,

wenn ich dich richtig verstehe, führst du den deutlichen kursanstieg auch auf charttechnische kaufsignale zurück.
zumindest habe ich keinerlei neuen nachrichten gefunden.

gruss uraltkali
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redbulll
24.09.07 15:55:05
Beitrag Nr. 784
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.722.379 von uraltkali am 24.09.07 15:02:33Es mag sein, daß Euro am Sonntag, WamS u.ä. Medien die Aktie herausgestellt haben, denn wenn ein Titel immer steigt,
findet sich immer eine passende Story.

Grundsätzlich halte ich den Markt in der Potash-Aktie des Marktführers an der NYSE für effizienter als den beim M-Dax-Star.

Wenn POT trotz Finanzkrise Allzeithochs schafft, dann sollte auch SDF nachziehen. Und der Widerstand bei 120 EUR scheint gebrochen.
Bei 150 EUR mag dann di nächste Krrektur beginnen, wo dann die schwachen Hände via Stoploss gemäß money management herausfliegen, wie es hier auch schon bei 80 EUR zu lesen war.
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redbulll
24.09.07 18:48:59
Beitrag Nr. 785
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.723.376 von redbulll am 24.09.07 15:55:05Noch zwei Charts:


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redbulll
24.09.07 19:51:30
Beitrag Nr. 786
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.726.965 von redbulll am 24.09.07 18:48:59Im MDAX sprangen K+S um 7,1% auf 127,42 EUR auf ein neues Jahreshoch. Hier trieben weiter Übernahmefantasien nach dem Interesse russischer Großaktionäre, hieß es.

http://nachrichten.finanztreff.de/ftreff/kurse_einzelkurs_news,b,9,l,276,n,K%2BS%20AKTIENGESELLSCHAFT,s,716200,sektion,nachrichten.html
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tradingfuchs
25.09.07 17:21:50
Beitrag Nr. 787
Mit einem 5-Tages-Trendmomentum von über 15 Prozent war die kurzfristige
Kursentwicklung zuletzt als "überhitzt" einzustufen.
Mit einem 5-Monats-Kursplus von 37 Prozent gehört K+S aber zu den mittelfristigen
Outperformern im MDax, zeigt also sog. Relative Stärke...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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redbulll
25.09.07 20:13:00
Beitrag Nr. 788
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.739.222 von tradingfuchs am 25.09.07 17:21:50New potash mines far in future despite high prices, demand
SP Services
Published: Tuesday, September 25, 2007

Despite soaring world demand for potash fertilizer, which has boosted prices, the chief executive of Potash Corp of Saskatchewan said he does not expect competitors to build brand new mines any time soon.

"One of the beauties of this business is we have a tremendously long look-see at the competitive horizon," Bill Doyle told a UBS investment conference in London last Friday. "There's no one sneaking up behind us."

The Saskatoon-based company is the world's largest potash and fertilizer company by capacity and stock market value.
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Its stock has soared in the past two years because of biofuel demand and growing appetites for meat and grain at a time of tight world grain supplies.

Doyle said it would cost $2.2 billion to build a greenfield mine in Saskatchewan, plus infrastructure, and it would take at least five years before the mine began to produce the fertilizer, meaning there is little chance of a new mine until beyond 2012.

"At current potash prices, a greenfield mine is not economically justified," Doyle said.

Base metal giant BHP Billiton Ltd. of Australia has bought the rights to some reserves in the province, but is at the pre-feasibility study stage.

BHP has said it will decide whether to proceed by 2010, which would mean production starting around 2015-16 at the earliest, Doyle said.

Last Thursday, RBC Capital Markets raised its target for PotashCorp stock to $115 from $93 because of recent potash price increases and expectations that key markets in India and China will also see price hikes.

Doyle said he expects annual price negotiations with China to conclude by the end of 2007, resulting in a record price increase for the importer.

"Time is not on their side. The longer they wait, the bigger the increase they're going to have," he said.

PotashCorp expects to sell nine million tonnes of potash in 2007. It owns more than 75 per cent of the world's idled potash capacity, which it is moving to bring online.

The company aims to produce 15.7 million tonnes of the fertilizer by 2015.

"If demand is ever greater, we have access to the world's best deposits and the financial strength to consider a greenfield development," Doyle said.

Doyle's comments follow those made earlier by the company's chief financial officer at a Bank of America investment conference, also held last week, in San Francisco.

Wayne Brownlee says supplies are so tight for potash right now that buyers are being restricted to how much they can expect to buy for next year and beyond.

"Our customers right now are on allocation. We're having a hard time meeting demand in 2007," he said.

"We expect that allocation process is going to continue in 2008, and even into 2009," Brownlee said, noting potash buyers currently have to wait about two months longer than usual to receive fertilizer because of strong demand.

As the middle class grows in China, India and Brazil, so has meat consumption, boosting the need for crop fertilizer to improve grain yields for livestock feed, he said.

The expanding biofuel sector has also raised demand for crops, Brownlee said. Tight world grain supplies have pushed grain prices to record levels, motivating farmers to apply more fertilizer, he said.


© The StarPhoenix (Saskatoon) 2007http://www.canada.com/saskatoonstarphoenix/news/business/sto…
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redbulll
25.09.07 20:14:54
Beitrag Nr. 789
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.739.222 von tradingfuchs am 25.09.07 17:21:50UPDATE 1-Russia Uralkali revives plan for London listing
Mon Sep 24, 2007 4:27 PM BST

(Changes dateline from London, adds source, analysts' comments)

MOSCOW, Sept 24 (Reuters) - Russia's Uralkali <URKA.RTS>, the world's fifth-biggest potash producer, said on Monday it had revived plans to list on the London Stock Exchange.

The firm, which dropped plans to float in London last October, said Citi <C.N>, Renaissance Capital and UBS Investment Bank <UBSN.VX> were acting as joint global coordinators and bookrunners for the offering.

The company said it intended to list global depository receipts on the shares of Madura Holding Limited, an offshore entity based in Cyprus that holds an 80 percent stake, owned by Uralkali's main shareholder, Dmitry Rybolovlev.

It did not say how many shares it would place. It said it would also offer shares in Russia but gave no schedule.

A source close to the deal told Reuters Uralkali was planning to raise as much as 10 percent of its current market capitalisation, or around $700 million.

Analysts think Uralkali may set a price range close to current market levels. By 1430 GMT, Uralkali's Russian shares, listed on the Russian Trading System, rose 2.1 percent to $3.40.

"Rybolovlev took into account last year's mistakes and halved the volume of the issue," said Georgy Ivanin, analyst at Antanta Capital investment company.

"We believe that the price of the offering will be most likely close to the market price, otherwise it will be difficult to sell the stake," Ivanin said.

Uralkali planned last year to sell global depositary receipts in a price range of $10.25 to $12.25 each, giving it a market value of $4.3 billion at the low end of the range.

The firm had said it did not think the price that could have been achieved represented fair value for the business and decided not to proceed with the IPO.

Analysts said that despite instability on the global financial markets, Uralkali has now chosen the right time for the IPO.

"The time for the placement is well chosen in the view of fundamental factors of the potash fertiliser market," said Yuri Belov, analyst at Bank of Moscow.

"Taking into account that the offering is not big in volume and that the industry's factors are positive, the prospects of the placement look quite rosy," Belov said.
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GRUENDERZEIT
25.09.07 21:23:19
Beitrag Nr. 790
Russischer Großaktionär heuert Ex-Chef an

Vor gut eine Woche kaufte der russische Milliardär Andrej Melnitschenko knapp 7 Prozent am Düngemittelkonzern K+S. Die Übernahmespekulationen schossen ins Kraut, der Aktienkurs stieg. Nun wurde bekannt, dass der Ex-Chef von K+S bei einem Unternehmen von Melnitschenko im Aufsichtsrat sitzt.


Frankfurt am Main - Der bei der Kasseler Kali + Salz AG (K+S) eingestiegene russische Milliardär Andrej Melnitschenko hat sich den ehemaligen K+S-Chef Ralf Bethke in den Aufsichtsrat seiner russischen Düngemittelgesellschaft Eurochem geholt.

Bethke sei seit dem 1. Juli Mitglied im Eurochem-Aufsichtsrat, sagte eine Sprecherin der Linea-Holding, die die Industriebeteiligungen des russischen Unternehmers bündelt, am Dienstag. Am Einstieg von Linea bei K+S sei Bethke aber nicht beteiligt gewesen, betonte sie. Linea hatte vor gut einer Woche mitgeteilt, sich mit 6,75 Prozent an K+S beteiligt zu haben.
Bethke war bei K+S nach seinem Ausscheiden als Vorstandschef Ende Juni in den Aufsichtsrat gewechselt. Linea-Vorstand Richard Spikerman hatte zum Einstieg bei K+S erklärt: "Wir sind davon überzeugt, dass dieser kleine Anteil an der Kali + Salz AG für uns ein gutes Investment ist."

K+S und die Linea-Gesellschaft Eurochem hatten bereits bei einem Projekt zusammengearbeitet. Linea bekräftigte am Dienstag, dass es sich bei der Beteiligung um eine Finanzbeteiligung in einer Branche handele, die Linea gut kenne. Der Einstieg von Linea hatte am Markt zu Übernahmespekulationen geführt.

Quelle: manager-magazin.de, 25. September 2007, 17:07 Uhr
http://www.manager-magazin.de/koepfe/personalien/0,2828,507884,00.html
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uraltkali
25.09.07 21:36:43
Beitrag Nr. 791
hallo,
nochmals mein posting vom 17.09.07.

Da sitzt ein Dr. bethke im Kontrollgremium (aufsichtsrat) von eurochem und will nichts von den aktivitäten seines "chefs" gewusst haben?
Glauben kann man es, müssen tut man nicht.

Nun haben es auch andere stellen erkannt und linea dementiert weiterhin ein mitwirken von dr. bethke. je heftiger die dementis werden, desto grösser die wahrscheinlichkeit einer geplanten aktion.
gruss uraltkali
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uraltkali
25.09.07 22:17:30
Beitrag Nr. 792
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.742.510 von uraltkali am 25.09.07 21:36:43
der erste mutige börsenbrief mit KZ 150,EU

Meldung

25.09.2007 - 11:14 Uhr
K+S mit Kauflimit einsteigen
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen in die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) mit einem Kauflimit bei 108,00 Euro einzusteigen.

Werbung
Der Einstieg des russischen Unternehmers Melnichenko bei K+S über die Beteiligungsgesellschaft Linea schüre Übernahmefantasie. Schließlich kontrolliere Linea ebenfalls den russischen Düngemittel-Spezialisten Eurochem. Während K+S eher in Richtung "Kali" denke, sei Eurochem eher ein Spezialist für Stickstoff, so dass sich eine durchaus interessante Ergänzung bei einem Zusammenschluss ergäbe.

Jedoch selbst wenn es dazu nicht komme: Der Markt für Düngemittel stehe im Hinblick auf die hohen Agrarrohstoff-Preise vor einer glänzenden Perspektive. Auch die jüngeren Zahlen würden in die richtige Richtung mit plus 11% beim Umsatz und plus 17% im operativen Ergebnis gehen, jeweils im zweiten Quartal. Reiche das für einen Kauf? Schließlich werde das Wertpapier derzeit mit einem KGV von etwa 17,4 gehandelt, was schon etwas stramm erscheine.

Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" positionieren sich zunächst mit einem niedrigeren Kauflimit bei 108,00 Euro, was an einem schwachen Tag noch eine Chance hat. Das Kursziel auf Sicht von 18 Monaten sehe man bei 150,00 Euro. Das Stop-loss-Limit sollte bei 93,80 Euro platziert werden. (Ausgabe 38 vom 22.09.2007) (24.09.2007/ac/a/d) Analyse-Datum: 24.09.2007


Quelle: Finanzen.net
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uraltkali
27.09.07 12:49:38
Beitrag Nr. 793
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.742.952 von uraltkali am 25.09.07 22:17:30
zur abwechslung mal eine abstufung:

27.09.2007 - 11:49 Uhr
IR senkt K+S auf Reduzieren (Akkumul.) - Ziel 119 EUR


Einstufung: Gesenkt auf Reduzieren (Akkumulieren)
Kursziel: Bestätigt 119 EUR


Die Analysten von Independent Research (IR) sehen nach dem Anstieg der
K+S-Aktie seit dem 13. September um 23,8% Rückschlagpotenzial. Auslöser für den
Anstieg seien Übernahmespekulationen gewesen, nachdem der russische Milliardär
Melnichenko über seine Investmentgesellschaft Linea den Erwerb von 6,75% der
Anteile an K+S bekanntgegeben hatte. Das Sentiment für Düngemittelproduzenten
sieht IR nach der Entscheidung der EU-Kommission, den Stilllegungsbeschluss
vorübergehend außer Kraft zu setzen, unterdessen weiter gestärkt. Die Regelung
hatte vorgesehen, dass Bauern 10% ihrer Getreideanbaufläche nicht
bewirtschaften dürfen. Allerdings übersteigt die Nachfrage nach Getreide seit
einigen Jahren das Angebot. K+S dürfte von dieser Entwicklung profitieren. Die
Aktie halte man mit einem KGV 2008 von 23,0 (Wettbewerber 19,9) aber für hoch
bewertet.

DJG/gos/reh
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RadyP
27.09.07 15:30:30
Beitrag Nr. 794
ATH - Nachkauf nach Darvas-Strategie!
Avatar
Samcos79
27.09.07 16:38:30
Beitrag Nr. 795
Nach oben ist jetzt alles offen?! Wo sieht Ihr jetzt kurzfristig das Kursziel?
Avatar
lindnerm
27.09.07 16:45:50
Beitrag Nr. 796
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.764.882 von Samcos79 am 27.09.07 16:38:30Und wer ist euer Meinung nach der größte Trottel, der gestern seinen K+S Call mit +45% verkauft hat (gestern :cry:)

Dreimal raten

lindnerm
Avatar
RadyP
27.09.07 16:47:18
Beitrag Nr. 797
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.764.882 von Samcos79 am 27.09.07 16:38:30Ziele zu nennen wäre reine Spekulation, einfach nur den Trend folgen
Avatar
uraltkali
27.09.07 16:55:43
Beitrag Nr. 798
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.765.049 von RadyP am 27.09.07 16:47:18
mein kursziel, wie vor ca. 3 monaten gespostet,

200 Euro ende 2008 steht noch.

gruss uraltkali
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Samcos79
27.09.07 16:58:39
Beitrag Nr. 799
Trend zeigt seit Jahren nach Norden :)

Ich wollte natürlich nur kurzfristig auf eine kleine Korrektur spekulieren :)
Avatar
redbulll
27.09.07 17:07:48
Beitrag Nr. 800
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.765.049 von RadyP am 27.09.07 16:47:18Wiederholung vom 22.02.06
Leben für das weiße Gold
Die Hofmanns im Kali-Revier
Donnerstag, 27. September 2007, 22:15 Uhr
Verfahrenstechniker Mario Hofmann übertage im Rohsalzschuppen des Werks Hattorf [Bild: hr] Die Hofmanns haben sich dem "weißen Gold" verschrieben: Kali ist ihr Leben. Vater Karl-Heinz Hofmann und seine Söhne Uwe und Mario arbeiten im Werra-Revier. Untertage ist hier inzwischen das größte Bergwerk der Welt entstanden, übertage steht eine gigantischen Kali-Fabrik mit ihrem "Wahrzeichen", dem Kaliberg.

Die Abraumhalde bei Phillippsthal, mehr als 200 Meter hoch. (Bild: hr)
Die Sendung wird am 28.09.07 um 11:30 wiederholt.
Der Hessenreporter begleitet das Leben der Bergbau-Familie. In der dritten Generation sind die Hofmanns Bergleute. Zu Großvaters Zeiten wurde das Salz noch überwiegend mit Muskelkraft gewonnen. Heute gibt es große Maschinen. Die Schicht im Revier 31 ist trotzdem anstrengend und schweißtreibend. Heiß ist es vor Ort, 35°C Lufttemperatur! Inzwischen arbeiten die Männer sage und schreibe tausend Meter unter der Erde. Mit 15 Tonnen schweren Bohrwagen wird das "weiße Gold" aus der Erde geholt. Gerade tritt ein neuer Koloss seinen Weg durch den Schacht hinunter ins Bergwerk an. An Stahlseilen wird der Riese in die Tiefe geschickt. Nicht auszudenken, wenn das Seil reißen würde!

Der Hessenreporter entführt in eine verborgene Welt ungeahnter Dimensionen. Ein Film von Oliver Schmid und Ron Kedem.



Bergbaumuseum Heringen



Stadt Heringen (Werra)
Werra-Kalibergbau-Museum
Dickesstrasse 1
36266 Heringen (Werra)

Telefon: +49 6624/5127
Telefax: +49 6624/919414

E-Mail: kalimuseum@heringen.de
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.js…
Avatar
uraltkali
27.09.07 19:02:46
Beitrag Nr. 801
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.765.049 von RadyP am 27.09.07 16:47:18
hallo,

Und wer ist euer Meinung nach der größte Trottel, der gestern seinen K+S Call mit +45% verkauft hat (gestern :cry

Dreimal raten

lindnerm

wer gewinne macht kann so ein grosser trottel nicht sein - und arm wird man auch nicht davon.

bezgl. radyp spekulation:

Ein jedes angagement in aktien ist irgendwo eine spekulation, dass sich das unternehmen besser entwickelt wie der gesamtmarkt, oder wie bei k+s, dass sich weitere preiserhöhungen durchsetzten lassen.
Die börde denkt doch immer in die zukunft, die gegenwart ist doch längst vergangenheit.

nur bei k+s lassen sich die spekulationen i.M. sogar berechnen.
nimmt man die bereits durchgesetzten preiserhöhungen, kann man in etwa das ebit für das nächste jahr errechnen. Weitere preiserhöhungen, oder ein überdurchschnittlicher winter, das wären reine spekulationen.

die z.zt. ersichtliche aufwärtsbewegung ist sicher charttechnisch und auf die possitive stimmung für den potashmarkt allgemein zurückzuführen. Übernahmephantasie dürfte keine grosse rolle mehr spielen.
In den nächsten tagen kann es zu gewinnmitnahmen kommen, da die kurse meines erachtens z.zt. von kleinanlegern gemacht werden (gehandelte stückzahl zu kurssteigerung eher gering).

gruss uraltkali
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tradingfuchs
27.09.07 19:06:16
Beitrag Nr. 802
Noch einmal ein schönes Kursplus heute.
Der Kurstrend der letzten Wochen ist mit einem 35-Tage-Trendmomentum von +16 Prozent
marktüberdurchschnittlich positiv (MDax: +4 Prozent). Hinsichtlich der positiven Differenz
zum 35-Tage-Durchschnitt rangiert der Kurs aber bereits im oberen Bereich dieses
Aufwärtstrends. Zumindest von Seiten des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) mit
59 Punkten war der Kurs zuletzt jedoch noch "nicht überkauft",
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
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redbulll
27.09.07 21:16:28
Beitrag Nr. 803
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.767.356 von tradingfuchs am 27.09.07 19:06:16Ex-K+S-Chef seit Mitte September nicht mehr im Eurochem-AR

Frankfurt, 26. Sep (Reuters) - Der ehemalige Vorstandschef von K+S <SDFG.DE> , Ralf Bethke, hat bereits nach kurzer Zeit den Aufsichtsrat des russischen Düngemittelunternehmens Eurochem wieder verlassen. Er habe bereits mit Wirkung vom 14. September sein Mandat in dem Gremium niedergelegt, teilte Bethke am Mittwoch in Deidesheim mit. Noch am Vortag hatte die Investmentgesellschaft Linea des russischen Milliardärs Andrej Melnitschenko mitgeteilt, Bethke in das Kontrollgremium von Eurochem geholt zu haben. Er sei seit dem 1. Juli Mitglied, hatte eine Sprecherin gesagt. Linea bündelt die Industriebeteiligungen von Melnitschenko, wozu auch die Eurochem gehört. Bei Linea war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

Linea hatte vor etwas mehr als einer Woche mitgeteilt, sich mit 6,75 Prozent an K+S beteiligt zu haben. Der Einstieg von Linea beim Kasseler Düngemittel- und Salzspezialisten hatte am Markt zu Übernahmespekulationen geführt.

frs/zwi
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redbulll
27.09.07 23:00:06
Beitrag Nr. 804
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.769.204 von redbulll am 27.09.07 21:16:28Salz


Salz ist nicht nur zum Essen da. Man kann auch gute Geschäfte damit machen. Das Unternehmen mit dem unscheinbaren Namen K+S - die Buchstaben K und S stehen für Kali und Salz - gehört zu den größten Salzproduzenten und Anbietern von Düngemitteln weltweit. Salz stellt K+S unter anderem für den Streueinsatz im Straßenverkehr bei winterlichen Bedingungen her.

Das weiße Gold

Gleißende Weite, so weit das Auge reicht - und eine fast unwirkliche Schönheit: Die Salzwüste Uyumi, im Hochland Boliviens. Zehntausende Quadratkilometer weißes Kristall. Hier ist der Arbeitsplatz von Ramos und Lirio. Sie sind Salzarbeiter. Nur mit Schippen bewaffnet, tragen die Männer die salzige Schicht ab und bauen Kegel daraus. Jeder Kegel wiegt 1000 Kilo. Lirio hat die richtige Größe schon im Gefühl. Seine Initialen, eingedrückt mit dem Schaufelgriff, kennzeichnen den Kegel für die Abrechnung, wenn der Laster die Ausbeute holen kommt. Man braucht eine Lizenz für den Abbau.

In Heimarbeit kann das Rohsalz weiterverarbeitet werden. Salz ist die einzige Einkommensquelle hier. Der Tagebau ist einfach und lukrativ – die Salz-Vorkommen schier unerschöpflich. Nicht nur in der Uyumi-Wüste. Große Vorkommen wie hier oder in der nahen Atacama-Wüste werden nicht nur von Indios abgebaut. Längst fördern Konzerne das weiße Gold auch im großen Stil. Größter Hersteller ist die chilenische Gesellschaft SPL. Millionen Tonnen jährlich verlassen die südamerikanische Hochebene – in kleinen Portionen per Bus – und in großen per Containerschiff.



3satbörse am 28. September 2007 um 21.30 Uhr,
Wiederholung im ZDF
in der Nacht zum Samstag








K+S: Von wegen langweilig!

Ein Teil der weißen Pracht gehört einem deutschen Konzern: der Kasseler Kali und Salz. Die hat den chilenischen Salz-Produzenten gekauft, um in den südamerikanischen Salzmarkt einzusteigen. Für die Kasseler ist Salz aber nicht nur zum Würzen da. Die K+S AG ist auf Salze aller Art spezialisiert, vor allem Industriesalze. Hochwertiges Streusalz für den Winterdienst zum Beispiel. Kali und Salz ist auch einer der größten Düngemittelhersteller der Welt - mit Werken in Thüringen und in Hessen. In Deutschland ist der Konzern Monopolist.




Agrarrohstoffe









Jüngst hat man auch wieder mit dem Steinsalzabbau begonnen. Lange Zeit war das nicht lukrativ. Doch Nachfrage und Weltmarktpreise steigen. Und das Geschäft lohnt sich wieder. Das Salz ist so rein, dass man es sogar essen könnte. Dennoch: Kalidünger ist derzeit Umsatzbringer Nummer Eins des Konzerns. Weltweit boomt die Landwirtschaft, und den Natur-Dünger braucht fast jeder Bauer. Das war nicht immer so. Anfang der Neunziger Jahre steckte die Kali-Industrie in einer tiefen Krise. Grund waren Flächenstilllegungen in der Landwirtschaft. Tausende Arbeitsplätze wurden abgebaut – vor allem in Ostdeutschland. Eine Fusion sollte helfen. Kali und Salz kaufte die Mitteldeutsche Kali AG auf. Die Kumpel traten in den Hungerstreik – der Salz-Monopolist entstand trotzdem.



K+S AG
ISIN DE0007162000







Chart & Börsenplätze






Nachrichten zu K+S









Aktie mit Traumchart

Fünfzehn Jahre später steht die K+S blendend da. Knapp 11.000 Mitarbeiter holen die kostbaren Mineralien aus dem Boden. In Thüringen sollen längst geschlossene Werke wiedereröffnet werden. Der aus Rohsalz gewonnene Dünger Kieserit ist gefragt wie nie. Kali und Salz legte unlängst die beste Bilanz aller Zeiten vor. Die Konzernführung meldete ein Umsatz-Plus von 11 Prozent - und einen Aktienchart, der so steil nach oben weist wie die Fördertürme der Kasseler Salz-Könige. Versiebenfacht hat sich die Aktie in den letzten vier Jahren.

Ein Mitarbeiter-Beteiligungsmodell sorgt dafür, dass alle etwas vom salzigen Kuchen abhaben. Bis zum Jahresende soll der Umsatz auf drei Milliarden Euro klettern. Dann werden erstmals auch die Erlöse der neuen Salz-Tochter aus Chile in den Konzerngewinn einbezogen. Für Ramos und Lirio geht ein harter Tag in der Salzwüste zu Ende. Das weiße Gold hat ihnen keinen Reichtum gebracht. Aber die vielleicht schönste Heimfahrt der Welt.




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28. September 2007 / 3satbörse onlineCMey
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uraltkali
27.09.07 23:05:37
Beitrag Nr. 805
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.770.553 von redbulll am 27.09.07 23:00:06und zwischendurch mal wieder eine kaufempfehlung:


uBad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Aktienservice Research" empfehlen die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) zu kaufen. K+S gehöre weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, Pflanzenpflege- und Salzprodukten. Die Aktie des MDAX-Unternehmens sei in der Performance-Liste der vergangenen Jahre zudem unter den Topwerten vertreten. Gerade habe der Wert ein neues Allzeithoch markiert, und die Chancen für weitere Kursgewinne stünden nicht schlecht. Es gebe Menschen, die sich auf den Winter wegen der Sportmöglichkeiten im Schnee freuen würden. Andere wiederum würden diese Jahreszeit verfluchen. Sie würden an das Verkehrschaos denken, das es regelmäßig bei Schneefall auf den Straßen gebe. Für K+S sei letzteres aber eigentlich ein Idealfall. Schließlich würde ein strenger Winter mit viel Schnee und Glatteis einen höheren Bedarf an Streumitteln bedeuten - für den Umsatz der Gesellschaft nicht ganz unwichtig. Das Bergbauunternehmen liefere nämlich nicht nur das Salz in der Suppe. Der Konzern mit den Schwerpunkten Kali und Salzförderung erziele auch mit Auftausalzen für den Einsatz im Winterdienst große Umsätze. Seit 2006 gehöre mit dem chilenischen Salzproduzent Sociedad Punta de Lobos (SPL) der größte südamerikanische Salzproduzent zum Konzern. SPL betreibe eine übertägige Produktionsstätte in Chile und eine Meersalzanlage in Brasilien. In Chile werde Steinsalz im Salar Grande der Atacama-Wüste gewonnen. Die riesigen Salzreserven dieser Lagerstätte würden ausreichen, die Weltbevölkerung für die kommenden 5.000 Jahre mit Salz zu versorgen. Die jährliche Produktionskapazität betrage derzeit sechs Millionen Tonnen. Die europäische Salztochter esco produziere jährlich 8,6 Mio. Tonnen Festsalz und sei der größte Salzanbieter Europas. Die größten Geschäfte mache K+S mit der Herstellung von Kali- und Magnesiumprodukten. Das Unternehmen besitze sechs eigene Bergwerke in Deutschland und fördere dort Rohsalze. In den natürlichen Rohstoffen seien die lebensnotwendigen Mineralien, Kalium, Magnesium und Schwefel, enthalten. Sie würden zu hochwertigen Mineraldüngern sowie zu Vorprodukten für die Herstellung vielfältiger industrieller Erzeugnisse verarbeitet. Das Sortiment umfasse ein großes Angebot an kali- und magnesiumhaltigen Düngemitteln. Im Segment Kali sei der Konzern mit einem Anteil von rund 13% weltweit der viertgrößte Produzent und in Europa der größte Anbieter. Zu den führenden Anbietern gehöre auch das Segment COMPO. Es dürfte jedem Gärtner bekannt sein. Unter dieser Marke vertreibe K+S eine breite Auswahl an Blumenerden, Spezialdüngern und Pflanzenpflegeprodukten für den privaten und professionellen Einsatz. Im Privatbereich sei das Segment - gemessen am Umsatz - führend in Kontinentaleuropa. Der Anteil liege bei mehr als 20%. Zum Konzern würden außerdem die Sparten fertiva (stickstoffhaltige Felddünger) und Salz gehören. Im letztgenannten Sektor biete K+S mit den Töchtern esco und SPL ein umfangreiches Sortiment an Salzen. Neben der Anwendung als Nahrungs- und Futtermittel werde das Salz zum Färben, Desinfizieren, Konservieren und als Streugut im Winterdienst verwendet. Außerdem werde es in der Industrie benötigt. Die Geschäfte würden gut laufen, wie es auch die Zahlen für das zweite Quartal untermauern würden. Dazu beigetragen habe auch die Übernahme des chilenischen Salzherstellers SPL im vergangenen Jahr. Außerdem sei es im Bereich Düngemittel bestens gelaufen. Zudem hätten Preissteigerungen durchgesetzt werden können. Der Umsatz habe sich im Zeitraum April bis Juni um 11% auf 778,6 Mio. Euro verbessert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 16,8% auf 69,4 Mio. Euro geklettert. Bereinigt um Sondereffekte habe die Gesellschaft nach Steuern 42,2 Mio. Euro verdient - ein Plus von 8%. K+S habe damit eigenen Angaben zufolge den Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen können, nachdem man trotz des milden Winters in Europa und der damit verbundenen negativen Effekte für das Auftausalzgeschäft im ersten Quartal dennoch gut in das Jahr 2007 gestartet sei. Zugpferd im Auftaktquartal sei ebenfalls das Geschäft mit Düngemitteln gewesen. Dennoch habe es Rückgänge beim Konzern-EBIT und Überschuss gegeben. Mit den Zuwächsen im zweiten Quartal hätten sie aber teilweise wettgemacht werden können, und entsprechend positiv lese sich auch die Halbjahresbilanz. Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten 2007 um 10,8 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro gestiegen. Das EBIT habe mit 172,1 Mio. Euro knapp über dem Vorjahresniveau von 172,5 Mio. Euro gelegen. Nur beim Überschuss habe die Aufholjagd noch nicht ganz ausgereicht, und im Vorjahresvergleich habe es einen Rückgang von 4,9% auf 104,8 Mio. Euro gegeben. Die Ergebnisse könnten sich aber dennoch sehen lassen. Und auch der Ausblick habe überzeugt: K+S habe eine weitere Ergebnissteigerung prognostiziert, vor allem wegen der weltweit starken Nachfrage nach Düngemitteln. Im Geschäftsjahr 2007 solle nun das EBIT einen Wert zwischen 310 und 325 Mio. Euro erreichen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wäre dies ein Plus von 12% bis 17%. Bislang habe Firmenlenker Norbert Steiner nur von einem Zuwachs beim operativen Ergebnis gesprochen. Trotz der zuversichtlichen Äußerungen habe der Aktienkurs bei Bekanntgabe der Zahlen im August erst einmal schlappgemacht. Neben weiteren Gewinnmitnahmen dürfte auch das aktuelle Marktumfeld für die Korrektur gesorgt haben. Inzwischen habe sich der Kurs wieder deutlich erholt. Kein Wunder, K+S könne aus fundamentaler Sicht überzeugen. Das hätten offenbar auch ausländische Investoren erkannt. Der russische Industrielle Andrej Melnitschenko sei über seine Investmentfirma Linea beim deutschen Salz- und Düngemittelhersteller eingestiegen. Für rund 280 Mio. Euro habe er sich 6,75% an dem Unternehmen gesichert. Jüngst seien Gerüchte aufgekeimt, wonach es zu einem möglichen Zusammenschluss von K+S mit dem russischen Düngemittelhersteller Eurochem kommen könnte, der von der Investmentfirma Linea kontrolliert werde. Dies habe beflügelt, und der Kurs von K+S habe ein neues Allzeithoch markiert. Mit dem jüngsten Kurssprung ergebe sich auch charttechnisch ein Kaufsignal, da der Widerstand von 118,73 Euro überwunden worden sei. Insgesamt erscheine K+S somit derzeit äußerst interessant. Zwar ist das Papier von K+S mit einem KGV (2008e) von 26 kein Schnäppchen, langfristig orientierte Käufe könnten jedoch dank der fundamental und charttechnisch guten Verfassung sowie der Fusionsspekulationen in Erwägung gezogen werden, so die Experten von "Aktienservice Research". Der Stopp-Loss sollte bei 113,00 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 434 vom 26.09.2007) (27.09.2007/ac/a/d)
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redbulll
28.09.07 19:14:44
Beitrag Nr. 806
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.770.592 von uraltkali am 27.09.07 23:05:37SDF-Bubble oder nicht?

Der Weltmarktführer POT ist noch stärker gestiegen (Börse Toronto in CA$
in Schwarz, K+S Xetra-Kurse in Blau):

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redbulll
28.09.07 20:08:32
Beitrag Nr. 807
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.781.395 von redbulll am 28.09.07 19:14:44Russia's Uralkali valued at $4.7-9.7 bln
Fri Sep 28, 2007 4:14pm BST
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MOSCOW, Sept 28 (Reuters) - Coordinators for a share offer for Russia's Uralkali (URKA.RTS: Quote, Profile, Research), the world's fifth-largest potash fertiliser producer, have valued the company at between $4.7 billion and $9.7 billion, financial sources said on Friday.

The sources said that Citibank (C.N: Quote, Profile, Research) has priced the company at $4.7 billion to $8 billion, while Renaissance Capital has valued it at $6.5 billion to $9.7 billion.

The two companies declined to comment. Uralkali is due to float 10 percent of its stock on the London Stock Exchange and in Russia and the sources said it should reveal the price range by the end of next week and produce the exact pricing by the middle of October.

This is Uralkali's second attempt at a listing in London. It dropped a listing plan for last October saying it had been given a low valuation by the market at $4.3 billion, producing only half of the desired $1 billion it aims to raise.

Uralkali previously said it would list global depositary receipts on the shares of Madura Holding Limited, an offshore entity based in Cyprus that holds an 80 percent stake, owned by Uralkali's main shareholder, Dmitry Rybolovlev.
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uraltkali
01.10.07 18:34:44
Beitrag Nr. 808
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.782.085 von redbulll am 28.09.07 20:08:32
Hallo,

soeben wurde folgende gewinnwarnung von k+s bekanntgegeben.
01.10.2007 18:20
K+S senkt wegen Euro-Höhenflug operative Gewinnprognose für 2007
Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S<SDF.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat wegen des Höhenflugs des Euro und entsprechend angepasster Absicherungen die Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Das operative Ergebnis (EBIT I) sollte für das Jahr 2007 einen Wert erreichen, der am unteren Ende der bisher bekanntgegebenen Gewinnprognose von 310 Millionen bis 325 Millionen Euro liege, teilte die im MDAX <MDAX.ETR> gelistete Gesellschaft am Montag in Kassel mit. Dabei sei ein durchschnittliches Auftausalzgeschäft im vierten Quartal unterstellt. Für das kommende Jahr zeigte sich der Konzern weiter zuversichtlich.(...)/jha/wiz

ISIN DE0007162000

AXC0182 2007-10-01/18:

gruss uraltkali
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redbulll
01.10.07 21:16:38
Beitrag Nr. 809
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.808.102 von uraltkali am 01.10.07 18:34:44Mein Beileid, all jenen 3Sat-Börse-Zuschauern, die heute morgen brav gekauft haben...
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redbulll
01.10.07 21:18:20
Beitrag Nr. 810
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.810.393 von redbulll am 01.10.07 21:16:38Agrar Weizen nicht zu bremsen
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche stellten die Produkte des Agrarsektors und der Softs zwar nicht beide Extremwerte der Wochenperformance (Weizen +7,9% und Nickel -5,6%), das Performancespektrum bleibt jedoch sehr weit (Baumwolle ist in der Wochenstatistik nach Nickel der zweitschlechteste Wert mit -2,3%), so dass nicht von einer ruhigen Woche gesprochen werden kann, berichten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Tatsache, dass die Entwicklung des Weizen Futures doppelt so oft wie andere Commodities kommentiert werde, möge von der Vielfalt eher langweilen, beruhe aber auf der Performance getriebenen Brisanz, die derzeit von keinem anderen Produkt dieses Sektors erreicht werde. Zudem sei mit dem Preisanstieg der letzten Wochen auch das Gewicht von Weizen in wichtigen Indices gestiegen - im S&P GSCI Agricultural-Index bringe es Weizen zurzeit immerhin auf ein Gewicht von 45,4%. Der Preis des aktuellen Dezember-Futures habe sich seit April mittlerweile zwar verdoppelt; die fundamentalen Nachrichten würden jedoch noch nicht unbedingt auf eine Entspannung hindeuten.

Die Ukraine (weltweit die Nummer Sieben der Exporteure) werde ab dem ersten November die Transporte beschränken und/oder Exporte mit Steuern belegen, um die Inflation der Nahrungsmittelpreise zu dämpfen. In Australien (weltweit die Nummer Zwei der Exporteure) bedrohe Dürre (wie schon im Vorjahr) die laufende Ernte und das erwartete Ergebnis sinke von Tag zu Tag. Im Gegensatz zu US-Schätzungen des vergangenen Monats (21 Mio. Tonnen) habe das australische Landwirtschaftsministerium in der vergangenen Woche noch von 15,5 Mio. Tonnen gesprochen, während in Analystenkreisen inzwischen Größenordnungen von lediglich 12 Mio. Tonnen geschätzt würden. Wäre dies der Fall, würde Kanada mit geschätzten 14 Mio. Tonnen trotz eigener Dürreprobleme zur Nummer Zwei aufrücken.

Bei dieser Entwicklung überrasche es nicht besonders, dass sich die weltweiten Weizenvorräte auf dem Tiefpunkt der letzten 26 Jahre befinden würden. China als weltweit größter Getreidekonsument habe reduzierte Kosten für den inländischen Getreidetransport "beschlossen" (festgelegt), nachdem die Inflationsrate im August mit 6,5% auf ein 10-Jahreshoch gestiegen sei - getrieben u.a. von einem 18%igen Anstieg der Nahrungsmittelpreise. (01.10.2007/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 01.10.2007


Quelle: Finanzen.net
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uraltkali
01.10.07 23:46:53
Beitrag Nr. 811
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.810.393 von redbulll am 01.10.07 21:16:38
Hallo,
es tut sicher weh, wenn man heute morgen gekauft hat und dann sieht, dass man gegen abend wesentlich billigere kurse hätte bekommen können. Beileid auszusprechen ist aber sicher etwas übertrieben, speziell für anleger die mittel- bis langfristig denken.
was ist den eigentlich passiert?
k+s hat seine erst kürzlich angehobene gewinnprognose für 2007 konkretisiert und sieht die gewinnmargen eher am unteren ende seiner prognose. eine korrektur der prognose wäre viel schlimmer gewesen. die aussichten für 2008 wurden wiederum sehr possitiv dargestellt.
Die k+s aktie hat in den letzten 2 wochen signifikant den mdax outperformed - und nun darf es doch nicht wundern, wenn bei einer solchen nachricht der kurs auch mal kräftiger korrigiert.
Der potashmarkt selbst ist intakt, pcs hat heute wieder 4% zugelegt.

Für leute die einsteigen wollen, bietet sich nun die chance zu niedrigeren kursen in ein solides unternehmen und in einen sehr interessanten markt zu investieren.
vielleicht überlegt es sich space nocheinmal.

gruss uraltkali
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uraltkali
01.10.07 23:50:05
Beitrag Nr. 812
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.765.018 von lindnerm am 27.09.07 16:45:50
hallo lindnerm,

so trottelhaft war deine entscheidung doch gar nicht.
wahrscheinlich bekommst du deinen os morgen wieder günstig.

kannst du mir mal den os nennen, mit dem du gehandelt hast?
danke.

gruss uraltkali
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lindnerm
02.10.07 05:49:39
Beitrag Nr. 813
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.811.807 von uraltkali am 01.10.07 23:50:05cb5gny
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spaceistheplace
02.10.07 07:47:24
Beitrag Nr. 814
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.811.798 von uraltkali am 01.10.07 23:46:53ne uraltkali, in diese hype bei K+S bzw. dem ganzen Düngeraktien und Saatgutmarkt steige ich nicht mehr ein. Bin eher antizyklisch bei meinen Käufen eingestellt.
Ist mir aber egal, mein Depot ist mehr oder minder gefüllt..

Gruss space
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uraltkali