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Bei Kali & Salz (716200) sind größere Kursverluste zu erwarten !!! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)


K+S
ISIN: DE000KSAG888 | WKN: KSAG88
19,657
03.12.16
Lang & Schwarz
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0,000 EUR

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FinanzNachrichten.de, 10.12.2006

Kali+Salz trotz milden Winters zufrieden mit Salzgeschäft
Trotz des milden Winters ist der Düngemittel- und Salzhersteller K+S zufrieden mit dem Salzgeschäft. Die Nachfrage nach Salz sei ungeachtet des fehlenden Eises bislang gut. "Jeder weiß, dass der Winter früher oder später kommt, entsprechend haben fast alle schon Salz in größeren Mengen eingelagert", sagte K+S-Sprecher Oliver Morgenthal am Samstag in Kassel der dpa. Dank des kalten Jahresbeginns könne man eine kurze Flaute gut verkraften.

Nach Morgenthals Angaben setzte K+S im vergangenen Jahr 45,3 Millionen Euro mit Streusalz um. "In diesem Jahr waren es allein bis Ende September schon 55,6 Millionen. Wir haben also allen Grund zur Zufriedenheit." Nach Morgenthals Worten hat auch das Skandinavien-Geschäft die Bilanz verbessert. Wichtigster Markt sei aber nach wie vor Deutschland./me/DP/zb

Quelle: dpa-AFX
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.038.861 von redbulll am 09.12.06 02:34:36Die Antwort ist: Kaum eine AG ist sosehr auf die Zukunft ausgerichtet wie K+S! Wie hier schonmal jemand schrieb, immer mehr Menschen brauchen immer mehr Nahrung, die auf immer weniger Fläche erzeugt werden muss! Besser gehts doch gar nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.094.414 von Devjo am 10.12.06 23:41:17Aber genau das galt auch bei Kursen um 55 EUR auch schon im Sommer.
Mir scheinen derzeit, auf gut bayerisch gesagt, zu viele Adabeis im Markt zu sein- im Gegensatz zum Sommer.
mir scheint K+s aktuell auch fast schon überbewertet zu sein, ich glaube, eine Korrektur liegt in der Luft. Bei 80 stelle ich meine letzten 50%, die ich noch habe glatt....

Gruss space
K+S ist in einem guten wachstumskurs und ist gut aufgestellt und ich glaube das sich K+S noch vergrößern wird und sich nach osten ausweitet.Die Aktie ist stabil und ich traue ihr noch weitere Steigerungen zu.Die 80€ sollten diese Tage noch fallen und mal sehen was dann passiert.Das werden noch tolle Handelstage.
KGV ist tatsächlich schon nicht mehr ganz ohne, aber der Laden wächst halt einfach auch ziemlich stabil ziemlich schnell mit guter Perspektive. Gutes Papier! Wäre schon traurig, wenn ich irgendwann demnächst durch meinen recht engen Stoppkurs rausgehauen würde... ...allein mir fehlt der Glaube.:p
2007er KGV von 17 bei rd. 13-15% Wachstum per anno ist wahrlich nicht mehr ganz ohne für einen Wert, der schon etwas zyklisch ist. Kommt es zu einer wirtschaftlichen Abschwächung der Weltkonjunktur ausgehend vom Motor USA (die Zinsanhebungen werden dazu beitragen, erste Tendenzen sind klar erkennbar) wird sich das auch auf die Märkte von K+S auswirken. Ich glaube auch, dass sich die Rohstoffhysterie langsam verziehen wird....
Eigentlich ist mein Kursziel (rd. 30% höheres KGV als wachstum per anno) erreicht und werde wohl nicht mehr lange dabei bleiben. ich warte noch die letzten tage dieses jahr ab mit der Erwartung, dass die Kurs noch ein wenig nach oben laufen. Nächstes Jahr werden dann wohl die Karten neu gemischt, vor allem bei den Fonds und die machen eben die Musik....
Gruss space
heul und freu
habe meine Position halbiert
81,07 und der Rest bleibt bis
Januare - Februar drin.

Was soll ich jetzt kaufen????
BASF habe ich schon soooo viele
Detsche Bank kann ich nicht leiden.

Das sind Probleme
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.147.266 von delle002 am 13.12.06 11:01:25Was soll ich jetzt kaufen????
Stratec Biomedical, für mich mit die aussichtsreichste deutsche Aktie....oder Pernod Ricard, gesoffen wird immer.....
Gruss space
Nach der Seitwärtsbewegung des Vormonats erfreute sich K+S in den letzten beiden Wochen einer regen Nachfrage,
mit einem Kursplus von knapp 10 Prozent gehört die Aktie zu den Outperformern im MDax. Mittelfristig,
auf Sicht von fünf Monaten zeigt K+S mit einem Kursplus von 36 Prozent ebenfalls Relative Stärke.
Hinsichtlich des RSI-15 (Relative Stärke *Index* 15-Tage) mit zuletzt 57 Punkten ist der Kurs kurzfristig
zwar nicht mehr ganz billig, aber auch noch nicht überbewertet,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
hallo an alle
:kiss:ich finde k+s ist in einer sehr guten position.mal sehen was die preise für kali und salz im neuen jahr machen.der wert verbleibt in meinem depot bis auf unbestimmte zeit.
ich wünsche allen einen guten rutsch ins neue jahr.frau holle hatte auch schon mal mehr zu tun.:laugh::D:laugh:
ich wünsche ein gesundes neues jahr. das jahr hat gerade einmal begonnen und schon wird die sau durch´s dorf gescheucht. die korecktur ist überfällig und hätte auch schon etwas früher kommen können.ich glaube der kurs wird noch unter 80€ rutschen um dann wieder luft nach oben zu gewinnen.das jahr ist noch lang. habt noch viel spass.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.664.798 von stockwilhelm am 03.01.07 21:58:27"bei www.AKTIENperformer.de in der Watchlist"-
das erklärt natürlich alles.
Daß ich nicht selbst darauf gekommen bin!
Baums, kein Geringerer als der Warren Buffett von Lüdenscheid....
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.671.316 von etudiant am 04.01.07 12:45:25Ehrlich gesagt, hab ich´s auch nicht immer ganz verstanden, wenn das Papier sprunghaft gestiegen ist. So lange die Sprünge nach oben aber häufiger bleiben als die nach Süden, denke ich, kann mir das auch egal sein!:cool:
...wobei ich den Sprung, den wir gerade vollzogen haben für etwas gewagt halte!!! 73,50!
Wer hat noch nicht, wer will nochmal?

Für alle Jetzt-Einsteiger gilt es wohl, sich bei denen mit den engen Stoppkursen zu bedanken.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.696.041 von DiegoDiggler am 05.01.07 17:31:00Samstag, 6. Januar 2007
Lager überfüllt
Wer braucht Winterreifen?

Wegen des warmen Wetters bleiben Reifenhändler auf ihren Winterreifen sitzen. "Die Lagerbestände sind um 30 Prozent höher als in den Vorjahren", sagte Peter Hülzer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk dem "Tagesspiegel am Sonntag". In den Vorjahren seien die Lager zum Jahreswechsel nahezu geräumt gewesen.

"Die Lage ist dieses Jahr schwierig", sagte Hülzer. Dabei hatte der Verband Ende vergangenen Jahres noch vor Engpässen gewarnt: Die Industrie produziere nicht genug Reifen, um die wegen der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung und der Änderung der Straßenverkehrsordnung höhere Nachfrage decken zu können, rügte Hülzer noch im November. 1,5 Millionen zusätzlich hergestellter Winterreifen seien nicht genug.


Es kam anders. "Die Industrie hat nach unserer Warnung weiter für den Winter produziert, statt wie üblich auf Sommerreifen umzustellen", sagte Hülzer der Zeitung. Nun seien die Läger übervoll, wie erste Stichproben bei Händlern ergeben hätten. Die Verbraucher kann das freuen. "Es wird deutlichen Druck auf die Preise geben", prognostiziert Hülzer, in dessen Verband bundesweit 1.800 Händler mit 3.500 Filialen organisiert sind.

Auch Europas größter Produzent von Streusalz, die Kasseler K+S AG, bekommt den milden Winter zu spüren. "Wir haben deutlich weniger Sofort- und Ersatzlieferungen", sagte ein Sprecher der Zeitung. K+S stellt in regulären Wintern mehr als zwei Mio. Tonnen Auftausalz pro Jahr her, knapp ein Drittel der gesamten Salzproduktion. "Das Geschäft ist ganz wichtig für uns", sagt der Sprecher. Die Saison sei für K+S aber noch nicht verloren. Das so genannte Frühbezugsgeschäft, bei dem die Straßenmeistereien schon im September mit Streusalz versorgt werden, sei 2006 sehr erfreulich verlaufen.
k+s sind ja nicht nur streuesalzproduzent und der winter kann immer noch kommen. es überwiegt das geschäfte mitdüngemitel oder wer läst seine blumen oder rasen gerne verhungern.
K+S "buy" Datum: 17.01.2007


München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein. In Europa und auch in Nordamerika würden die Temperaturen im Moment deutlich über dem Gefrierpunkt liegen und der Bedarf an Auftausalz sei entsprechend gering. Während in Europa das Salzgeschäft Ende 2006 durch das Aufstocken der Lagerbestände bei den Kommunen ein weitgehend normales Salzgeschäft erlaubt haben dürfte, habe das Geschäft bei der chilenischen SPL, die den nordamerikanischen Markt bediene, bereits gelitten. Die Analysten würden erwarten, dass der vom Unternehmen avisierte Ergebnisbeitrag von 10-15 Mio. EUR verfehlt worden sei. Sie hätten ihre Gewinnschätzung für den Sektor von 75 Mio. EUR auf 73 Mio. EUR gesenkt. Seit Beginn dieses Jahres dürften die Lagerbestände in Europa kaum benötigt worden sein. Folglich dürfte die Ordertätigkeit sehr gering sein. Die Analysten würden damit rechnen, dass schon jetzt feststehe, dass das Ergebnis im Salz 2007 unter dem Vorjahr liegen dürfte, obwohl SPL erstmals über das ganze Jahr konsolidiert worden sei. Die Analysten hätten ihre Gewinnschätzung von 86 Mio. EUR auf 71 Mio. EUR zurückgenommen. Wie die Analysten berichten würden, habe sich das Sentiment gegenüber der Aktie deutlich verschlechtert. In der Bewertung der Analysten, die auf 2008 basiere, sei das Kursziel jedoch nur um 1 EUR je Aktie gesenkt worden. Die Investmentstory von K+S basiere auf signifikant steigenden Kali-Preisen, da der Weltmarkt für Kali zunehmend knapp werde. Die Analysten der HypoVereinsbank halten trotz des kurzfristig enttäuschenden Salz-Ergebnisses an der "buy"-Empfehlung für die K+S-Aktie fest. (Ausgabe Januar 2007) (17.01.2007/ac/a/d) Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.


Quelle: AKTIENCHECK.DE
So nun ist der Winter da und der Schnee bleibt liegen man glaubt es kaum. Mal sehen wie lange er sich hält!;) Jetzt muß wieder mehr gestreut werden es ist zwar nicht die Welt was verbraucht wird aber es kann nur gut für K+S sein. Der Winter hat auch schöne Seiten freue mich auf mehr.:kiss:
FinanzNachrichten.de, 25.01.2007

Investmentgesellschaft Franklin beteiligt sich mit 5,5% an K+S

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die US-Investmentgesellschaft Franklin Mutual Advisors hält 5,5% an den Stimmrechten der K+S AG. Das teilte das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit. Die Aktionärsstruktur des MDAX-Konzerns ist von hohem Streubesitz geprägt. Wie aus einer Übersicht auf der Homepage von K+S hervorgeht, sind auch die beiden Investmentgesellschaften Prudential und Capital Group mit jeweils rund 5% an dem Unternehmen beteiligt.

Webseite: http://www.k-plus-s.com/
Quelle: Dow Jones News
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.182.680 von GRUENDERZEIT am 25.01.07 17:51:32Vor gerade einmal zwei Wochen gab es Stücke unter 74 EUR.
Wenn's fest ist, gib, wenn's schwach ist, kauf......

K+S-Aktien im Aufwind - Wassereinbruch in Mine von Wettbewerber

Frankfurt, 25. Jan (Reuters) - Probleme in der Kali-Mine eines Wettbewerbers haben am Donnerstag den Aktienkurs von K+S <SDFG.DE> beflügelt. Die Anteilsscheine des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers stiegen zeitweilig um mehr als vier Prozent auf 82,78 Euro und gehörten damit zu den größten Gewinnern im Nebenwertindex MDax. Analyst Andreas Heine von der HVB führte die Kursgewinne auf einen Wassereinbruch in der Kali-Mine Esterhazy des US-Düngemittelherstellers Mosaic <MOS.N> in Kanada zurück. Es sei daher mit einer deutlichen Kursreaktion bei K+S zu rechnen, schrieb er in einer Kurzstudie. Händler hatten die Kursgewinne im frühen Handel auch dem Wintereinbruch in Deutschland zugeschrieben.

Die Esterhazy-Mine von Mosaic kann jährlich bis zu rund 4,3 Millionen Tonnen produzieren und hat nach Einschätzung von Analyst Heine einen Anteil von acht Prozent an der weltweiten Kali-Kapazität. Mosaic hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Unternehmen erwarte zur Zeit keine Beeinträchtigung der Produktionskapazität und rechne nur mit zusätzlichen Kosten von 20 bis 40 Millionen Dollar. Analyst Heine erklärte: "Es ist derzeit für außen Stehende unmöglich zu beurteilen, ob sich die Probleme verschärfen könnten." Sollte die Mine dadurch komplett ausfallen, könne dies kurzfristig nicht kompensiert werden. Der Kali-Markt würde sofort knapp werden, und die Preise weltweit einen Sprung machen. Der Kali-Markt befinde sich bereits wieder im Aufschwung, und Unsicherheiten bezüglich der Mine Esterhazy dürften die Preisspirale weiter nach oben drehen.

K+S gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland Kali- und Magnesiumrohsalze, die zu Mineraldüngern sowie zu Vorprodukten für die Herstellung verschiedener industrieller Erzeugnisse verarbeitet werden. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 hatte das Unternehmen für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte einen hauptsächlich preisbedingten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt.

pag/mer
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.191.570 von spaceistheplace am 26.01.07 07:56:09Von Personenschäden ist in dem Text nicht die Rede-weißt Du mehr?
M.W. gab es vor einigen Jahren einen ähnlichen Schaden bei einer K+S-Mine, auch in Kanada, und letztes Jahr traf es Uralkalyi.
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.207.423 von redbulll am 26.01.07 21:32:19Hallo,
nein redbull, ich weiss nix von Personenschäden. das wäre ja noch schlimmer! Nein, solche Handelsarten an der Börse sind pervers und für mich verwerflich. Da kann man grundsätzliche Gedanken formulieren, ob man so was mit sich selbst vereinbaren kann...nu das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Gruss und schönes Wochenende
space
Nach dem relativ deutlichen Kursabschlag am Vortag bzw. Wochenausklang profitiert die Aktie
heute vom positiven Umfeld und legt marktdurchschnittlich zu.
Der Kurstrend der letzten Wochen ist zwar negativ, aber in den letzten Tagen konnte sich die Notierung
wieder über dem 35-Tage-Durchschnitt behaupten. Die Schwankungsbreite des Kurses ist derzeit
deutlich erhöht, von Seiten des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) ist die technische Bewertung noch neutral.
Insgesamt dürfte damit aus dieser Sicht weiteres kurzfristiges Kurspotenzial gegeben sein,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
hi da wird sich das K+S personal aber freuen da sie wieder aktien bekommen.

Die K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs), Kassel, will bis Ende nächster Woche 60.000 eigene Aktien im Xetra-Handel erwerben. Die Titel sollen eigenen Mitarbeitern oder verbundenen Unternehmen zum Kauf angeboten werden, heißt es in einer Finanzanzeige des Unternehmens vom Mittwoch. Der Rückkaufbeschluss sei am Dienstag vom Vorstand gefasst worden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.479.315 von Yetibik am 07.02.07 08:49:18
26.01.2007 09:28
K+S strebt noch 2007 Partnerschaft auf dem Kalisektor an

Von Heide Oberhauser-Aslan

Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Kasseler Salz- und Düngemittelspezialist K+S strebt noch 2007 den Abschluss einer Partnerschaft auf dem Kalisektor an. Im Interview mit Dow Jones Newswires stellte Vorstandsvorsitzender Ralf Bethke zugleich eine Erhöhung der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Aussicht und zeigte sich zuversichtlich für 2007.

Ihre Prognose für 2006 werde K+S trotz der Schwäche im Auftausalzgeschäft im vierten Quartal erfüllen können, sagte Bethke. Der Manager, der in diesem Jahr das 65. Lebensjahr vollenden wird und dessen Vertrag zum 30. Juni 2007 ausläuft, möchte eigenen Angaben zufolge gerne in den Aufsichtsrat wechseln.

"Die Ausgangssituation in allen Arbeitsgebieten am Beginn des Jahres 2007 ist sehr gut bis hervorragend", erklärte Bethke. Ein gewisser Schwachpunkt sei allerdings der bisher ausgebliebene Winter in Deutschland und den USA. Das Unternehmen könne diese Schwäche jedoch beispielsweise mit niedrigeren Energiekosten kompensieren. Sollte es bei dem derzeitigen Energiepreisniveau von 50 - 55 USD pro Barell Öl bleiben, könne K+S große Teile eines weniger stark ausgeprägten Winters allein durch Einsparungen bei den Energiekosten ausgleichen, sagte Bethke.

Bethke bekräftigte, das im MDAX notierte Unternehmen wolle 2007 an die Werte von 2006 anknüpfen. "Wenn uns der Wettergott ein bisschen hold ist, kann das durchaus auch ein bisschen mehr werden" erklärte er. Auch die Prognose für 2006 bestätigte der Manager trotz des im vierten Quartal schwachen Auftausalzgeschäfts. Das Unternehmen hatte seine Prognose an gewisse Prämissen geknüft wie beispielsweise ein normaler Verlauf des Winters.

"Obwohl diese Prämissen nicht ganz erfüllt sind, sind wir zuversichtlich, dass wir uns im Korridor, den wir für die Prognose veröffentlicht haben, bewegen werden", sagte er. Für 2006 hat K+S einen Umsatz zwischen 3,0 Mrd bis 3,1 Mrd EUR in Aussicht gestellt. Beim operativen Ergebnis (EBIT I) war ein Wert zwischen 275 Mio EUR und 285 Mio EUR erwartet worden. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern soll zwischen 165 Mio und 175 Mio EUR liegen. Die Zahlen werden am 15. März veröffentlicht.

Der Manager stellte für 2006 auch eine Erhöhung der Dividende in Aussicht. Für 2005 zahlte das Unternehmen 1,80 EUR je Anteilsschein. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Ergebnisse 2006 werde der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung Mitte März daher mit großer Wahrscheinlichkeit vorschlagen, die Dividende zu erhöhen, erklärte er.

Nach dem im vergangenen Jahr getätigten größten Zukauf in der Unternehmensgeschichte im Salzbereich hegt K+S 2007 große Pläne auf dem Kalisektor. K+S erwartet für die Weltkalimärkte 2007 ein überproportionales Wachstum. "Die Auslieferungen sind schon im vierten Quartal extrem hoch gewesen und das wird so weiter gehen", sagte er. Parallel dazu stiegen die Preise. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist die größte und wichtigste Sparte bei K+S und steuert mehr als die Hälfte zum Konzer-EBIT bei.

K+S arbeite hier mit vollausgelasteten Kapazitäten, sagte Bethke. In Deutschland gebe es für K+S keine nennenswerten Kapazitätserweiterungschancen mehr. Deswegen schaue sich das Unternehmen auch in anderen Regionen nach Partnerschaften um, um Zugriff auf weitere Kaliproduktionstätten zu bekommen. K+S wolle Schritt halten mit dem dynamischen Wachstum der Weltkalimärkte, das auf 2% bis 3% jährlich geschätzt werde, sagte er.

Die bestehenden Kaliminien in der Welt seien fast alle voll ausgelastet, sagte Bethke. Auch gebe auch kaum eine Lagerstätte, die von den Vorarbeiten schon so weit entwickelt sei, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren Kali produziert werden könne. Noch nicht erschlossene Kaliminien lägen häufig in Gebieten mit fehlender Infrastruktur und Fachkräften. Daher seien hohe Vorleistungen zu erbringen, sagte Bethke. K+S würde dabei gerne mit einem lokalen Partner zusammenarbeiten. "Es ist besser fair zu teilen, als zu habgierig zu sein und dann Risiken einzugehen, die man selber nicht beherrscht", erklärte der Manager.

Gespräche gibt es bereits. Der Manager hofft, dass es noch in diesem Jahr zum Abschluss einer Kooperation kommen wird. "Ich wünschte mir, dass wir so etwas noch in diesem Jahr veröffentlichen können", sagte er. Etwa 400 Mio bis 500 Mio EUR könnte K+S seinen Angaben zufolge in ein solches Gemeinschaftsprojekt investieren. Die Finanzierung sei für K+S kein Problem, sagte er. K+S könne ohne Probleme mehrere 100 Mio EUR an neuen Schulden aufnehmen, sagte Bethke. "Das haben die Banken bereits signalisiert und das rechtfertigt auch unsere Cash-Flow-Situation", sagte Bethke.

Im vergangen Jahr war K+S mit der Übernahme des 385 Mio EUR teueren Kaufs des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos (SPL) vom Nettogläubiger zum Nettoschuldner geworden. Für den Zukauf hatte K+S Schulden für etwa 250 Mio EUR aufgenommen. "Unser Cash-Flow in diesem und im nächsten Jahr wird uns erlauben, diese Schulden bereits in wenigen Jahren vollständig zurückzuzahlen", erklärte Bethke. Auch im Salzgeschäft denkt K+S mittel- bis langfristig an weitere Verstärkungen. Zunächst müsse K+S jedoch seine Schularbeiten dort erledigen. In 5 bis 6 Jahren sollen die Kapazitäten von derzeit 5,5 Mio Tonnen auf dann 10 Mio Tonnen ausgebaut werden.

Der Manager strebt nach der Aufgabe des Vorstandsvorsitzes ein Aufsichtsratmandat an. "Das würde ich gerne tuen, da ich das Unternehmen in all seinen Verästelungen sehr gut kenne und eine ganze Menge Erfahrung einbringen kann", sagte er. Die Entscheidung darüber liege jedoch bei der Hauptversammlung. Mitte März wird sich der Aufsichtsrat von K+S neben dem Jahresabschluss auch mit der Nachfolgefrage für Bethke beschäftigen. Als heißer Anwärter gilt der zu Jahresbeginn 2006 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gekürte Finanzvorstand Norbert Steiner.

Webseite: http://www.k-plus-s.com

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/mim

(END) Dow Jones Newswires

January 26, 2007 03:28 ET (08:28 GMT)
FinanzNachrichten.de, 09.02.2007

K+S AG: buy (WestLB)

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der WestLB stufen die Aktie von K+S (WKN 716200) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das Kursziel von 100 EUR.

Yara habe beim Gewinn je Aktie im vierten Quartal 2006 zweistellig zugelegt und sehe auf Sicht der kommenden Jahre eine anhaltend starke Nachfrage nach Düngemitteln. Im Verlauf des letzten Quartals seien die Preise gestiegen, da sich die Getreidepreise dramatisch erhöht hätten. Dies verbessere die Perspektiven für die Landwirtschaft allgemein und im Besonderen für Düngemittel.

Die Kommentare des Managements seien auch für K+S relevant, da bei Stickstoff, Phosphaten und Kali eine fundamentale Beziehung bestehe. Solange sich Yara im Hinblick auf die Geschäftsbedingungen optimistisch zeige, sei es angemessen, auch die Auswirkungen der Trends des Kalimarktes auf K+S abzuwägen. Der Kaliproduzent PCS habe sich zuletzt dahingehend geäußert, dass die Angebots/Nachfrage-Relation auch auf Grund der Überflutung größerer Minen in Russland und Kanada außergewöhnlich gut sei.

Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der WestLB für die Aktie von K+S weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (09.02.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 09.02.2007

Quelle: aktiencheck.de AG
Hallo,
heute ist ja wieder Stimmung bei K+S wie in den letzten Wochen auch...de Winter kommt nicht und trotzdem steigt der Kurs. ich habe ne Meldung von gestern Abend gefunden, die wohl der Grund für den heutigen Anstieg ist. Die DWS hält jetzt über 5% an K+S.
Gruss space

13.02.2007 20:08
euro adhoc-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft

Veröffentlichung gem. § 26 WpHG

-------------------------------------------------------------------- ------------ Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: ----------------------------------- Name: Deutsche Bank Aktiengesellschaft Adresse: Taunusanlage 12 Sitz: 60325 Frankfurt am Main Staat: Deutschland

Angaben zum Emittenten: ----------------------- Name: K+S Aktiengesellschaft (Nachrichten/Aktienkurs) Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel Sitz: Kassel Staat: Deutschland

13.02.2007

Die Deutsche Bank AG teilte am 13. Februar 2007 gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mit, dass ihre Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Mainzer Landstraße 178-190, 60327 Frankfurt, am 08. Februar 2007 die Schwelle von 5% der Stimmrechte an der K+S Aktiengesellschaft, Bertha-von-Suttner-Str. 7, 34131 Kassel, überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 5,07% hält (dies entsprich 2.093.053 Stimmrechten).

Emittent: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301 2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com ISIN: DE0007162000 Indizes: Börsen: Branche: Chemie Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0233 2007-02-13/20:04
FinanzNachrichten.de, 19.02.2007

K+S für 2007 optimistisch

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S AG blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr. Wie Vorstandschef Ralf Bethke dem Wirtschaftsmagazin "Euro" laut Vorabmeldung sagte, werde auch der milde Winter daran nichts ändern. "Wir haben gute Chancen, an das hohe Niveau von 2006 heran zu kommen, obwohl der Winter in Europa unseren Salzbereich derzeit etwas im Stich lässt. Aber durch die Kaliknappheit, gute Margen im Düngemittelgeschäft, Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen sollten wir das kompensieren können." Zudem wurde die Prognose für 2006 bestätigt. Hier erwartet K+S weiterhin einen Umsatz von drei Milliarden Euro bei einem EBIT von 280 Millionen Euro.

Kooperationen und Übernahmen sind nach den Worten des Managers weitere Optionen, um Wachstum zu generieren: "Wir schauen uns in allen unseren Sparten und vor allem auch in Asien und Lateinamerika um, da dort unser Wachstumspotenzial inzwischen höher ist als in Europa. Aufgrund unseres hohen Cashflows können wir mehrere hundert Millionen Euro investieren."

Quelle: BörseGo
Zum gestrigen Schluss notierte der Kurs 8 Prozent über dem 35-Tage-Mittel und
damit im oberen Bereich des Aufwärtstrends der letzten Wochen.
Insgesamt sind die kurzfristigen Aussichten aus technischer Sicht aber sicherlich
positiv. Mit einem Fünf-Monatsplus von fast 40 Prozent zeigt die Aktie sog. relative Stärke,
das 35-Tage-Trendmomentum liegt bei deutlichen 15 Prozent...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
Wasser von den weißen Bergen

Beim Salzstreit an der Werra wird das Eigentliche übersehen / Von Claus Peter Müller

USLAR, im Februar. Die PDS, die SPD, die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz sowie einige Politiker von CDU und FDP haben einen Gegner ausgemacht, den es noch gar nicht gibt: eine Rohrleitung mit einer Stärke von 30 Zentimetern. Die Kali und Salz AG (K+S) will diese Leitung bauen, um salzhaltiges Regenwasser von einer riesigen Salzhalde in Neuhof-Ellers bei Fulda über 63 Kilometer in ihr Werra-Werk Hattorf bei Philippstal zu leiten. Dort soll es im Produktionsprozess eingesetzt werden - und dann abfließen. Bisher leitet K+S sieben Millionen Kubikmeter Abwasser in die Werra ein. Künftig sollen es 7,4 Millionen Kubikmeter sein. In Bezug zu den 980 Millionen Kubikmeter Wasser, welche die Werra im Jahr im hessisch-thüringischen Kalirevier führt, sind das 0,408 Prozent mehr.

Der Antrag zum Bau der Rohrleitung hat nichts mit der Erlaubnis zur Einleitung von Salzen in die Werra zu tun. Die Kritiker nehmen den Bau der Leitung dennoch zum Anlass, die Versalzung der Werra anzuprangern. Zuletzt forderten die Umweltminister von Niedersachsen, Hans-Heinrich Sander (FDP), und Hessen, Wilhelm Dietzel (CDU), die Salzbelastung weiter zu verringern. Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) meinte, Hessen solle die Genehmigung widerrufen oder die Grenzwerte für die Einleitung von Salzwasser ändern.

Seit im Werrarevier vor mehr als 100 Jahren der Abbau von Kali und mit ihm die Einleitung von Salzen in die Werra begann, gibt es Klagen über die Folgen. Textilverarbeiter und Gerber protestierten gegen die Salze, die das Wasser für die industrielle Nutzung verdarben. Kommunen bis hinauf zur Stadt Bremen klagten über die Salzfracht des Trinkwassers. 1913 wurde die Kaliabwasser-Kommission eingerichtet. Bergbaubetriebe und Anrainer vereinbarten, dass flussabwärts unterhalb des thüringischen Gerstungen eine Chloridkonzentration von 2500 Milligramm je Liter Flusswasser nicht überschritten werden durfte, damit Bremen von Salzen unbelastetes Trinkwasser aus der Weser gewinnen konnte. Die Kaliindustrie im Westen hielt den Grenzwert stets ein. Die Kaliindustrie der DDR hingegen, die den natürlichen Pflanzendünger gegen kostbare Devisen verkaufte, beutete nicht nur die Salzvorkommen umfassender aus - sondern entsorgte auch ihre überschüssigen Salze rücksichtslos. Während die westdeutsche K+S AG Verfahren entwickelte, um das Steinsalz aus dem Produktionsprozess auszufiltern und zu gigantischen weißen Bergen aufzuhalden, verpresste die ostdeutsche Kaliindustrie die salzhaltigen Abwässer zunächst im Untergrund. Die Abwässer traten aber oft aus und gefährdeten die Trinkwasserversorgung. Der SED-Staat leitete die Abwässer dann in die Werra - denn die floss gen Westen zum Klassenfeind.

Die Chloridkonzentration hat dem Leben im Fluss zugesetzt. Jürgen Bäthe, ein Limnologe, dessen Unternehmen Ecoring mit Sitz in Uslar die Güte von Gewässern untersucht, sagt: "Die Werra war nie biologisch tot. Es gab immer Leben im Fluss. Aber es fehlten zahlreiche Arten und vor allem die empfindlichen Tiere." In den neunziger Jahren, als die Thüringer Werke im Werrarevier ihre Salzförderung nach dem Zusammenbruch des Sozialismus minderten und später einstellten, schwankte die Salzfracht nicht nur tage-, sondern sogar stundenweise. Das war schlimmer noch als eine stetig hohe Salzkonzentration. Kali und Salz baute "Stapelbecken", um Salzabwässer in Zeiten von Niedrigwasser in der Werra zurückzuhalten. Außerdem wurden Abwässer verpresst und bei hohem Wasserstand wieder in die Werra geleitet. Seit 2000 wurde die Salzfracht des Flusses verstetigt. Doch selbst in langen, trockenen Sommern, wenn die Kaliindustrie keinen Tropfen Abwasser einleitet, kann die Salzkonzentration nach oben schnellen, weil vagabundierende Abwässer, die einst unkontrolliert verpresst wurden, irgendwo an die Oberfläche treten.

Der Plattendolomit, in den das Wasser bislang verpresst wird, ist als Speicher bald gefüllt. Darum gab das Regierungspräsidium Kassel der K+S schon vor Jahren auf, rechtzeitig durch den Bau einer Rohrleitung Abhilfe zu schaffen. "Die Werra ist weit entfernt von einem guten Zustand", sagt Bäthe. "Aber gemessen an dem, was vor 2000 und erst recht vor 1990 war, ist eine deutliche Erholung des Ökosystems festzustellen. Es kann sein, dass die Werra wieder ein Süßwasserfluss wird." Seit 2004 siedeln sich Wasserpflanzen im Fluss an und schaffen neuen Lebensraum auch für die Fauna. Die Zahl der Arten wirbelloser Tiere im Fluss ist von fünf im Jahr 1999 auf mittlerweile 24 gestiegen. Darunter sind empfindliche und gefährdete Arten wie die Köcherfliege oder die Prachtlibelle.

Die Erholung des Ökosystems lenkt die Aufmerksamkeit des Limnologen auf andere Belastungen des Flusses. So ist die Werra mit saprobiellen Substanzen, das sind fäulnisfähige, biologisch abbaubare Stoffe, hoch belastet. Schon oberhalb des Kalireviers beim thüringischen Breitungen ist der ökologische Zustand der Werra nach offizieller Wertung "unbefriedigend". Und am Wehr "Letzter Heller", wo die Autobahn 7 Kassel-Hannover und die ICE-Trasse parallel die Werra zwischen Witzenhausen und Hannoversch Münden queren, ist die Flussqualität "schlecht". Das ist nicht nur eine Folge der Landwirtschaft. Unter dem Druck der Fakten gestand das Land Thüringen im vorigen Jahr ein, berichtet Bäthe, dass der Anschlussgrad an Kläranlagen im östlichen Einzugsgebiet der Werra erst 60 Prozent betrage. In Westdeutschland sei ein Anschlussgrad von 90 bis 95 Prozent bei modernster Technik üblich.

Über die Belastung mit Salzen und ungeklärten Abwässern hinaus gibt es noch ein weiteres Problem mit der Werra: Sie ist bis Treffurt eine Bundeswasserstraße der Klasse null. Das bedeutet, dass der Bund zur "Aufrechterhaltung des ungehinderten, regelgerechten Hochwasserabflusses" verpflichtet ist. Regelmäßig wird daher der Aufwuchs junger Weiden beseitigt. Das Ufer ist mit Schüttsteinen gegen Wellenschlag befestigt. Darum bilden sich keine Überhänge im Uferstreifen, unter denen Tiere und Pflanzen gedeihen. "Das alles wird ausgeblendet", sagt Bäthe. "Das Salz wird zum alleinigen Problem gemacht. Aber alles andere, auch das Thema Abwasser, wird nicht diskutiert." Am 15. März tagen die Umweltausschüsse der Landtage der Werra- und Weseranrainer in Kassel. Dann wird wieder über die Rohrleitung von Neuhof-Ellers ins Werrarevier diskutiert.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2007, Nr. 44 / Seite 9
Hallo zusammen, heute erwischt es K+S schon stark. das zeigt mir, dass in letzter zeit viel spekulatives Geld in den wert investiert wurde. In den DAXen wird es auch mal Zeit für ne Korrektur. Das Ganze kann sich in den nächsten tagen noch ausweiten... Vielleicht rücken jetzt vermehrt die Risiken in den Focus der Anleger: Atomstreit mit dem Iran, damit wieder steigende Ölpreise und wieder aufkeimende Inflationsgefahren, die Dollarschwäche, und ein grundsätzlicher weltweiter Korrekturbedarf an den Märkten, zumal die Bewqertungen teilweise nicht mehr so moderat sind.. Ich habe bei einigen Werten schon mal cash gemacht die letzten Tage...aus K+S bin ich ja schon länger außen vor.
Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.002.712 von spaceistheplace am 27.02.07 14:34:27Diejenigen, die heute verkauft haben,
sind womöglich die gleichen, die zu über 90 EUR eingestiegen sind
und jetzt als Lehre aus 2000-2003 Verluste begrenzen.
Generell ist in der letzten Zeit viel dummes Geld in den M-Dax geflossen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.011.450 von redbulll am 27.02.07 20:02:47jou so isses..
an der Wallstreet gehts weiter bergab heute abend, das sieht auch morgen und ich vermute auch in der nächsten zeit nicht gut aus.
Bei so einer Korrektur trifft es eben die gut gelaufenen Aktien und die hoch bewerteten (K+S ist das bei über 90 EUR zweifsohne!)am stärksten und beides trifft auf K+S zu...leider...
ich würde mal ne Weile mein Pulver trocken halten, wir können locker ne 10-15%ige Korrektur in den großen Indizes sehen. Überall sind die Märkte in diesem Jahr schon etwas heiss gelaufen.
Gruss space
Hallo K+Sler, ist ja richtig ruhig hier...K+S hat jetzt rd. 20% korrigiert, ist aber für mich immer noch rel. hoch bewertet mit KGV von 15. Da besteht meiner meinung noch weiteres downmove-Potential. ganz zu schweigen von den Märkten. Im MDAX hatten sich im Chart viele Fahnenstangen ausgebildet, das wird jetzt korrigiert.
Was mir gar nicht gefällt, sind die Signale aus Asien. Die große carry trade Blase scheint jetzt langsam zu platzen, auch das wachstum in China, auf das gerade alle Börsenwelten bauen, schwächt sich wohl ab. Im deutschen markt sind in letzter Zeit viele Trittbrettfahrer unterwegs gewesen, die müssen erst mal wiesder raus aus dem markt. Zu schnell und geradlinig gings nach oben.
Mein Fazit aktuell: cash ist King!!! Pulver trocken halten, sofern man noch welches hat (hoffentlich!!!) Meiner meinung gibt das ne ausgeprägtere Korrektur mit rd. 10-15% im Dax, 15-20% im MDAX, Übertreibungen nicht ausgeschlossen...

Viel Glück die nächsten Wochen...
Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.119.982 von spaceistheplace am 05.03.07 09:50:28Sehe ich genauso...... hab ich schon lange drauf gewartet das ein Korrektur kommt, bin bei 85 ausgestoppt wurden und hab jetzt nur noch Fluxx und Abacho im Depot! Denke wir werden uns hier nochmal die 70 von unten anschauen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.120.948 von delle002 am 05.03.07 10:40:1815-20% im MDAX würde für mich bedeuten rd. 25-30% bei K+S, die zu den Gewinnern im MDAX gehörten doe letzten 2 Jahre.
Und wenn ich mir den Chart so anschaue, liegt die erste Unterstützung bei rd. 70, die nächste massive bei rd. 60 (alte Hochs und Tiefs, mehrfach). Auch die 60 halt ich für nicht unmöglich, das wären dann aber klare kaufkurse.

wenn ich mich bei WO so umschaue in anderen Threads meinen hier viele, dass dies ne Korrektur sein wird, die sich schnell wieder verzieht. Gerade diese Denkweise macht mich skeptisch, dass es so kommt. Denn Leute, die so reden, haben noch einiges an spekultivem Kapital investiert.

ich habe in den letzten 4 Wochen rd. 70% cash angehäuft und nur noch meine Klassiker (AFL, SYK, DHR, BBD, PRI, Serco) im Depot.

Aber warten wir mal ab....jedenfalls nicht übrstürzt kaufen. Es werden wohl auch mal wieder zwischenerholungen kommen, doch so ne Korrektur läuft meist in mehreren Wellen ab, leider befinden wir uns immer noch in der ersten Welle, die schon ganz schon massiv daher kommt. kaum Erholungstendenzen, das macht mich auch stutzig...
Gruss und viel Glück
space
Entscheidend ist ob die Unternehmen
weiter Geld verdienen. Das zeigt die Zukunft.

Die letzten Zahlen und AUSBLICKE waren ja sehr gut
und wenns stimmt erholen wir uns auch wieder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.123.552 von delle002 am 05.03.07 12:59:56Ja, klar delle002, Qualität wird sich wieder erholen, K+S gehört ohne Zweifel dazu. Langfristig ist der Unternrehmenserfolg am Chart eines Unternehmens ablesbar. Aber hand aufs herz, K+S ist auch in den letzten 2 Jahren ganz gewaltig gestiegen, fast verdreifacht und das bei Steigerungsraten des Gewinns von rd. 25% die ltzten Jahre. Okay K+S kam aus einer krassen Unterbewertung heraus, aber trotzdem war der Anstieg zu stark für mich.
Und momentan guckt kein mensch mehr auf die Fundamentaldaten, sondern Börse ist aktuell rein Psycho. da wird alles auf den markt geschmissen, egal wie gut oder schlecht das Unternehmen ist. Und eben insbesondere die Werte, die super gelaufen sind und das ist in D eben der MDAX und der TecDax.
Wir werden wohl noch ne Weile mit dieser hohen Volatilität leben müssen.
Wenn dann die Bildzeitung schreibt, Hände weg von Aktien, dann späzeszens ist der zeitpunkt zum Einstieg gekommen. Aber so weit wird es hoffentlich nicht kommen, dann hätten wir ja wieder Zustände wie 2002-2003. Aber 15-20% von den Hochs gerechnet halte ich durchaus für möglich in den Hauptindizes.

Gruss und Nerven bewahren..
space
FinanzNachrichten.de, 08.03.2007

K+S AG: buy (HypoVereinsbank)

München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HypoVereinsbank, Andreas Heine, stuft die Aktie von K+S (WKN 716200) unverändert mit "buy" ein.

Nach Einschätzung der Analysten seien bei K+S die Aussichten bei Kali von entscheidender Bedeutung. So herrsche wieder eine Knappheit von Kali auf den Weltmärkten und die Preise würden deutlich ansteigen.

Die Rahmenbedingungen hätten sich erheblich aufgehellt. Denn K+S sei als Zulieferer für die Agrarindustrie zum größten Teil unabhängig von der Konjunkturentwicklung. Zudem seien im Zuge des Bioenergie-Booms die Agraranbauflächen deutlich ausgeweitet worden. Da dies vor allem auf Kulturen zutreffe, die einen hohen Kalibedarf hätten, wie zum Beispiel Mais, Zuckerrohr, Palmöl, hätten sich die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert.

Vor diesem Hintergrund stehe der Kursrückgang im Widerspruch zur momentanen Kali-Entwicklung und die Analysten sähen derzeit eine attraktive Einstiegsgelegenheit bei der K+S-Aktie.

Die Analysten der HypoVereinsbank, bekräftigen ihr "buy"-Rating für die K+S-Aktie und sehen das Kursziel weiterhin bei 89,00 Euro. (07.03.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Analyse-Datum: 07.03.2007

Quelle: aktiencheck.de AG
ob der Nachfolger auch das Charisma von Bethke hat?
Heute gehts ja wieder gut abwärts....die 2. Verkaufswelle rollt. mein Tipp 6150 beim Dax..
Gruss space

K+S: Aufsichtsrat beschließt Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden


Kassel (aktiencheck.de AG) - Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S AG (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) meldete am Mittwoch, dass sein Aufsichtsrat Norbert Steiner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, mit Wirkung zum 1. Juli 2007 zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt hat.
Steiner wird Dr. Ralf Bethke ablösen, der nach 16 Jahren an der Spitze des Vorstands zum 30. Juni 2007 aus dem Gremium ausscheidet und in den Ruhestand geht. Als Vorstandsvorsitzender behält Steiner die Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich Salz sowie die Bereiche Finanzen, Recht, Steuern und Revision. Zudem wird er für die Bereiche Unternehmensentwicklung, Controlling, Investor Relations sowie Kommunikation zuständig sein.

Die Besetzung der anderen Vorstandsressorts bleibt mit Gerd Grimmig, Dr. Thomas Nöcker und Joachim Felker unverändert, so dass sich die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder von fünf auf vier reduziert. Grimmig übernimmt neben seiner bisherigen Ressortverantwortung Aufgaben aus dem Geschäftsbereich Dienstleistungen und Handel. Gleiches gilt für Dr. Nöcker, dem zusätzlich die Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Logistik und Informatik übertragen wird. Felker, der für die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie fertiva zuständig ist, übernimmt zusätzlich die Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich COMPO.

Die Aktie von K+S gibt momentan 3,24 Prozent auf 77,75 Euro ab. (14.03.2007/ac/n/d)

Quelle: Finanzen.net 14.03.2007 11:34:00
wir werden mal sehen was der wechsel an der spitze ausmacht.es heißt ja neue bessen kehren besser.n.steiner ist aber schon länger dabei darum glaube ich nicht das sich was an der strategie von k+s etwas ändern wird.k+s will wachsen und sich nach potenzellen übernahmekandidaten umsehen und die liegen nun mal im osten oder asien.wünsche schönes we.
K+S als Profiteur des Klimawandels?
07:06 21.03.07


Quelle: http://www.dax-vestor.de

Ein Urgestein im MDAX ist die K+S AG, die in der letzten Woche Jahreszahlen vorgelegt hat. Diese blieben zwar leicht unter den Erwartungen zurück, doch die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind dennoch gut. Ausgerechnet der Klimawandel und der Trend zu Biokraftstoffen könnten für ein verstärktes Wachstum bei den Düngemitteln sorgen.



Dividendenerhöhung

Insgesamt erzielte der K+S Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 ein Umsatzplus von fünf Prozent und ein operatives Ergebnis von elf Prozent. Die Dividende soll um zehn Prozent auf 2,00 Euro erhöht werden. Gut entwickelten sich vor allem die Kali- und Magnesiumprodukte, während sich beim Salz noch der strenge Winter 2005/06 positiv in die in die Bücher eintrug. Während für das laufende Geschäftsjahr ein weiterer Umsatzzuwachs bei Kali- und Magnesiumprodukten, aber auch in der Sparte COMPO zu erwarten ist, dürfte der milde Winter 2006/07 im Auftausalzgeschäft eher einen geringeren Ergebnisbeitrag liefern. Dennoch rechnet der Vorstand nicht zuletzt aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der chilenischen Tochter SPL über zwölf Monate mit einem Umsatz- und Ergebniszuwachs. Das schwache erste Quartal beim Auftausalz ist in dieser Prognose bereits enthalten. Auch sind weitere Kooperationen und Zukäufe möglich.



Boom der Biokraftstoffe

Eine deutliche Steigerung der weltweiten Nachfrage nach Düngemitteln könnte nach unserer Meinung jedoch einen zusätzlichen Umsatzschub bringen. So werden immer mehr Mais und Weizen angebaut, um die steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen zu befriedigen. In manchen Ländern wie Mexiko kam es bereits zu Engpässen bei der Versorgung mit Mais, der in Mittel- und Südamerika ein Grundnahrungsmittel ist. Der Maisanbau kann jedoch nicht beliebig ausgebaut werden, da Mais die Böden stark auszehrt. Ohne regelmäßige Düngung wären die Böden für die Landwirtschaft bald nicht mehr zu gebrauchen. Gute Aussichten für steigende Umsätze bei der K+S AG.



Unterstützung hat gehalten

Aus charttechnischer Sicht hat die K+S-Aktie die Turbulenzen der letzten Wochen mit der Bestätigung der Unterstützung bei 74/76 Euro überstanden. Dieser horizontale Support wurde seit November 2006 damit bereits mehrfach bestätigt. Auch wurde der Abstand zur 200-Tage-Linie wieder deutlich verringert. Das charttechnische Bild hat sich damit verbessert. Allerdings sind die täglichen Kursschwankungen bei K+S zuweilen relativ groß, so dass das richtige Timing für einen Einstieg wichtig ist. Der DaxVestor informiert seine Leser zeitnah und detailliert über den richtigen Zeitpunkt.





Lesen Sie darüber hinaus im aktuellen DaxVestor:

- ABN Amro im Visier von Hedge Fonds

- Bayer: Auf dem aktuellen Niveau einsteigen?

- Nikkei 225: Boden gefunden?

- Musterdepot: 160 Prozent Plus mit Long-Zertifikat auf Merck







Erfolgreiche Investments wünscht



Ihr

Stefan Böhm

Chefredakteur DaxVestor
K+S ist der einer der Highflyer der letzten Jahre,

Investoren sollten allerdings zur Kenntnis nehmen, dass
K+S bis heute massive Mengen Salz-haltiger Abwässer in
eine Anzahl von Oberflächengewässer (z.B. Werra) einleitet und damit nachhaltig zu extremen Veränderung dieser Ökosysteme beiträgt und diese schädigt. Die Einleitungen führen dazu, dass
Süßwasser-Flüsse, Wasser mit Salzgehalten nahe dem des Meerwasser
führen.

Selbst beim aktuellen Börsenwert ist es der Firma nicht möglich,
wie aktuelle Pressemitteilungen (OTZ 21.03.2007) belegen, diese
Belastungen nachhaltig einzuschränken. Im Gegeteil in der Zukunft wird ein Werk bei Fulda noch größere Mengen salzhaltiger Abwässer
in die Werra einleiten.

Ein echtes Armutszeugnis dieses Unternehmen!:(:(:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.464.956 von jkma am 23.03.07 22:53:38Im Vergleich zu den Mengen, die die DDR-Betriebe bis zur Übernahme und Modernisierung durch K+S eingeleitet haben,
handelt es sich um peanuts.
Deshalb hat sich die Flußflora in den letzten siebzehn Jahren auch nachhaltig erholen können.
Das ist im übrigen auch der Standpunkt des Betriebsrats,
der sich entschieden dagegen wehrt,
leichtfertig zahlreiche Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region aufs Spiel zu setzen.
K+S ist nicht ohne Grund die benchmark für Umweltfreundlichkeit in der weltweiten Kaliindustrie.
Aber ob das auch in die Köpfe von hysteriegeplagten Ökofreaks gehen wird, an deren urdeutschem Umweltwesen die ganze Welt genesen soll?
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.117 von redbulll am 24.03.07 01:44:18Umwelt
Die Werra ist krank

Trotz stabilem Zustand zählt die durch Thüringen und Hessen fließende Werra nach einer Studie der Universität Kassel zu den am stärksten belasteten Flüssen Mitteleuropas.

Das Ökosystem in dem von der Kaliindustrie salzbelasteten Fluss sei tief greifend gestört, teilte die Universität am Dienstag mit. Obwohl die Salzkonzentration in den vergangenen 15 Jahren bereits stark reduziert worden sei, fehlten viele flusstypische Pflanzen und Tiere fast völlig. Die Bildung von Algen, wie sie normalerweise an der Meeresküste anzutreffen seien, mache den schlechten Wasserzustand sichtbar.

Viele Anstrengungen
Die Kasseler K+S AG als Betreiber der Kaliwerke an der Werra verwies auf die erheblichen Anstrengungen der vergangenen Jahre, den Zustand des Flusses zu verbessern. Während die Werra früher biologisch tot gewesen sei, befinde der Fluss sich heute in einem stabilen Zustand, auch wenn Flora und Fauna nicht sehr artenreich seien, sagte Firmensprecher Ulrich Göbel am Dienstag. Solange die Kaliindustrie bestehe, werde es nicht gelingen, den Fluss salzfrei zu bekommen. "Man kann nicht einen Gebirgsbach fordern, an dessen Ufern Industrie betrieben wird."

Altlasten aus der DDR

Bis 1989 wurden aus der damaligen Produktion der Kaliwerke in der früheren DDR so viel salzhaltige Abwässer in die Werra geleitet, dass das Gewässer ökologisch tot war. Der Salzgehalt hat sich nach Angaben des hessischen Umweltministeriums inzwischen aber auf ein Zwölftel der damaligen Werte reduziert. Die direkten Einleitungen von Salzabfällen wurden stark reduziert. Allerdings sorgen Salzablagerungen aus zurückliegenden Jahrzehnten im Boden dafür, dass weiterhin auch mit dem Grundwasser Salz in den Fluss gelangt.

(magi / cawo)
Stand: 28.06.2005
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_7315420
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.117 von redbulll am 24.03.07 01:44:18Aber ob das auch in die Köpfe von hysteriegeplagten Ökofreaks gehen wird, an deren urdeutschem Umweltwesen die ganze Welt genesen soll?

Genau so ist es redbull! Mir geht dieses Denken in Extremen in Deutschland dermassen auf den Sack, wie ich es gar nicht formulieren kann. Und das Schlimmste dabei ist das, dass unsrere Politiker die gleiche Schiene fahren...Mit so einer Denkweise schaufeln wir unser eigenes Grab und werden wirtschaftlich zurückfallen.
Typisch ist doch ganz klar aktuell, dass wir das Wirtschaftswachstum in Deutschland fast ausschließlich dem Ausland zu verdanken haben. Und unsere Dame und die Herren in berlin heften sich das an Ihren Kittel als ob das der Erfolg der Koalition wäre. Für wie blöd halten die uns eigentlich?
Und dann Biosprit besteuern, Rauchverbote im eigenen Auto und lauter so ein Quatsch. Irgenwann besteuern die auch nach die Verwendung von Düngern und befehlen und, wann wir scheissen sollen. Das ist Sozialismus put und sonst gar nix!
Drum lege ich auch meinen Schotter im Ausland an, mir wird das alles zu viel hier..
So musste das mal einfach mal schreiben, auch wenn es mit K+S nicht direkt zzu tun hat...


Gruss und trotzdem schönes Wochenende
space
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.469.480 von redbulll am 24.03.07 02:05:42Hallo Redbull,

leider sprichts Du über Dinge von denen Du wsch. nur bedingt Ahnung hast bzw. du zitierst Leute die nur bedingt Ahnung haben.

Ich bin Gewässerökologe. Es ist zwar richtig dass sich einiges in der Werra und anderen Gewässern verbessert hat. Dennoch bedeutet eine Verbesserung von ökologisch tot in "stabil" noch lange nicht
das, dass Ökosystem in Ordnung ist. Das was Du zitierst ist mehrfach gefiltert und gedreht (auf deutsch schön geredet) und es ist klar das man aus Unternehmersicht möglichst gar keine Gedanken
über die Folgen seines Tun`s aufkommen läßt. Das der Betriebsrat
hier mitmischt ist nur die Folge eines anderen Problems:
Den Leuten geht der A.. auf Grundeis, weil sie ihre Arbeit behalten möchten.
Die Reduktion des Salzgehaltes ist außerdem kein Verdienst von K+S sondern ein Produkt der Wende. Das Unternehmen scheut zweifelslose die Kosten notwendiger Technologien, weil sich diese nur schwer mit dem Shareholder-pilepale in Einklang bringen lassen.

Die Kosten der Veränderungen haben wir alle zu tragen, sei es über steigende Wasserpreise u.a.

Ich halte mich nicht für einen Ökofanatiker, aber ich weiß halt etwas mehr über die Problematik als die meisten anderen. Nur zu zitieren was andere sagen ist dumm.
Wie dem auch sei, nimm mal einen Schluck aus der Werra und du wirst verstehen was ich meine.

jkma
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.471.697 von spaceistheplace am 24.03.07 09:36:02Hallo spaceistheplace,

das riecht tatsächlich nach einer neuen Gesellschaftstufe:

"Der Kapitalsozialismus"

Lese mal Marx, der nennt das zwar etwas anders, sieht aber darin
den unvermeidbar letzten Schritt zu Kommunismus..

.. ich weiß auch nicht mehr :confused:

Was ich aber sehe, ist dass irgentwann die Grenzen des Wachstums
erreicht sind, zumindestens was die heutigen Wirtschaftsmechanismen
betrifft

jkma
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.473.869 von jkma am 24.03.07 14:33:10Ich bin kein Biologe,
aber ich halte es für einleuchtend,
daß man eine absolute Reinheit eben nur ohne
menschliche Einflüsse erzielen kann.
In Deutschland ist m.W. das Trinkwasser nicht knapp,
und die Deindustrialisierung Deutschlands hat m.W. zuletzt ein gewisser Morgenthau geplant.
Daß dessen Vorhaben heute in der Becölkerung durchsetzbar wäre, bezweifle ich.
Wer kann denn auf die Steuern und Abgaben von K+S und der Belegschaft verzichten?
Ich halte daher deren Plan für akzeptabel, genauso wie ich auch Kernkraft für ein hinnehmbares Übel halte, solange deren Gegner nicht ihren Stromverbrauch um 1/3 des Durchschnitts senken.
Das Salz, das dann nicht von K+S käme, würde dann eben in Weißrußland und am Ural abgebaut, und das würde die globale Umwelt sicher sehr viel stärker belasten.
Das muß man auch sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.478.459 von redbulll am 24.03.07 22:10:35Hallo redbull,

du hast in manchen Punkten schon recht, von deinem Standpunkt aus
dennoch gibt es halt verschiedene...

Es geht gar nicht um "absolute Reinheit" hiermit beziehst du dich schon wieder auf das Zitat des Chefs von K+S. Jedem ist klar das man aus der Werra keinen Bergbach machen kann, diese war sie in den betroffenen Bereiche noch nie.
Nach aktuellen Messungen erreicht die Werra in den versaltzen Bereichen eine 5 im Bezug auf den ökologischen Zustand (Skala 1 sehr gut bis 5 schlecht).

Man könnte sehr wohl auf einige Steuern verzichten, wenn nicht
soviel davon in den Sand gesetzt würde bzw. verschwendet würde.

Um Kernkraft wird man wohl in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr herumkommen, dass sehe ich auch so.

Auch wenn das Salz ansonsten woanders mit vergleichbaren oder größeren Umweltschäden abgebaut werden würde, halte ich es für sinnvoll das ein reiches Land wie Deutschland eine "Vorbildrolle" einnehmen muss. Wenn alle nur das machen was die anderen machen, bedeutet das Stillstand auf ganzer Linie..
Es geht halt nicht nur darum etwas zu machen, sondern das man das was man macht so gut und so verträglich macht wie es geht.

Gruß jkma
Was ich aber sehe, ist dass irgentwann die Grenzen des Wachstums
erreicht sind, zumindestens was die heutigen Wirtschaftsmechanismen
betrifft

Das werden wir nicht mehr erleben, auch nicht unsere Kids. Wirtschaftswachstum wird sich auf ner anderen Ebene abspioelen als heute, immer weniger Industrie, immer mehr Dienstleistungen. Zudem gibts noch viel Gegenden auf der Welt, die überhaupt nicht industrialisiert sind, wie z.B. Afrika. Ob das gut ist, ist ne andere Frage, ich halte das auch alles für bedenklich, jedoch solange das Streben nach Profit oberstes Gebot der Wirtschaft ist, werden wir das wohl so erleben, bis alles im Eimer ist..
Wie bereits am Vortag gehört die Aktie auch heute zu den Kursgewinnern des Tages.
Seit seinem Tief vor ca. drei Wochen konnte sich der Kurs damit deutlich erholen, noch ist der Trend der
letzten Wochen aber negativ, das 35-Tage-Trendmomentum beträgt derzeit minus acht Prozent,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
K+S

Von Armin Brack

Der MDax-Dauerbrenner K+S bietet eine interessante Möglichkeit, vom Boom der alternativen Energien auf konservative Art und Weise zu profitieren. Hierzulande denkt man an die K+S AG (früher Kali&Salz) vor allem im Zusammenhang mit der Produktion von Streusalz gegen Straßenglätte im Winter.

Demnach hätten die Geschäfte angesichts eines extrem milden Winters 2006/07 eher nicht so gut laufen dürfen. Aber weit gefehlt: Die eigenen Prognosen wurden eingehalten und nach Aussage des im Sommer scheidenden Vorstandsvorsitzenden Ralf Bethke stellen sich die Aussichten „am Beginn des Jahres 2007 in allen Arbeitsgebieten sehr gut bis hervorragend dar“. Besonders der zweite Hauptgeschäftsbereich, das Kali-Düngemittelgeschäft, läuft exzellent. Letztlich profitierte K+S hier vom Boom bei Bioethanol und Biodiesel.

Zur Produktion dieser alternativen Kraftstoffe werden nämlich Unmengen an Mais und Weizen benötigt. Auf Grund der starken Nachfrage steigen beispielsweise in den USA die Getreidepreise extrem stark an, was wiederum die Landwirte dazu animiert, das maximale an Ertrag aus ihren Feldern „rauszuholen“. Dafür aber benötigt man viel Dünger.

Und den liefert unter anderem K+S. Besonders interessant: Ähnlich wie bei anderen Rohstoffen sind die bestehenden Kaliminen weltweit weitestgehend ausgelastet. Die Erschließung neuer Minen ist schwierig, da diese häufig in Gebieten mit fehlender Infrastruktur und Fachkräften liegen.

Das heißt: Nachfragesteigerungen nach Kali werden vor allem über steigende Preise reguliert - und steigende Preise heißt für K+S steigende Margen. Kein Wunder, dass Bethke weitere Zukäufe in diesem Bereich ankündigte. Im vergangenen Jahr war man bereits in der Salzsparte mit der Übernahme des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos aktiv.

Die Finanzierung einer weiteren Übernahme dürfte ein Leichtes sein. Die Banken hätten bereits vorab signalisiert, dass sie bereit seien, weitere Kredite zur Verfügung zu stellen. Klar, K+S ist angesichts hoher Cash Flows und einer nahezu makellosen Gewinnhistorie ein idealer Schuldner.

Zur Achillesferse des Unternehmens könnten allerdings stark steigende Energiekosten werden. Der Herstellungsprozess ist recht energieintensiv und der Ölpreis marschiert derzeit stramm in Richtung der alten Hochs bei 70 US-Dollar.

Eine echte Gefahr für die Aktie besteht jedoch erst bei weiter deutlich steigenden Preisen. Andererseits kam es zuletzt zu einer weiteren Verschärfung des Angebotsengpasses bei Kali, weil größere Minen in Rußland und Kanada überflutet wurden und damit als Produzenten vorübergehend ausfallen.

Fazit: Die Erfolgsgeschichte bei K+S dürfte weiter fortgeschrieben werden. Aktuell ist die Aktie attraktiv bewertet.


Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Report.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

[06.04.2007]
k+s ist schon ein gutes unternehmen was gut aufgestellt ist. k+s wächst zwar langsam aber das ist schon ok. gewinne wachsen stähtig und sparen ist auch angesagt darum auch ein bankwechsel(degussa).von der ich nicht viel halte aber das ist zweitrangig.man kauft ja das unternehmen und nicht die bank.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.743.966 von Yetibik am 10.04.07 18:14:45sieht doch gut aus, oder?

Asien seien die Kalipreise mit sofortiger Wirkung um fast 20% von 205 USD/t auf 260 USD/t und in Europa um 10% auf 168 Euro/t angehoben worden. In den USA liege der Preisantieg bei 20 USD/t auf 208 bis 213 USD/t. Die Kaliproduzenten in Indien möchten einen um 50 USD/t höheren Preis für die Jahreskontrakte durchsetzen. Wie die Analysten berichten würden, habe der jüngste Preisanstieg eine Dynamik, die noch über der von 2004 liege.

Es sei schon heute klar, dass auch die Durchschnittspreise für das Jahr 2008 deutlich über denen von 2007 liegen würden. Der jüngste Preisschub habe eine völlig neue Dimension und werde die Gewinne nach oben katapultieren. Die Analysten würden für den Kali-Sektor von einem EBIT I von 234 Mio. Euro und für 2008 von 321 Mio. Euro ausgehen.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres sei immer vom Geschäft mit Auftausalz geprägt. Dieses sei in 2007 fast völlig ausgeblieben. Die höheren Preise für Kali würden sich erst ab dem zweiten Quartal bemerkbar machen. Demzufolge könne das Kaligeschäft den Ergebniseinbruch bei Salz nicht auffangen. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten im EBIT I einen Rückgang um 9% auf 103 Mio. Euro erwarten.

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy". Das Kursziel werde von 89 Euro auf 101 Euro angehoben. (Analyse vom 13.04.2007) (13.04.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 13.04.2007
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.798.970 von rots2006 am 13.04.07 18:22:20Platow-Brief - Bauen Sie Ihr gesalzenes Plus bei K+S aus!

Ausnahmslos Gewinne konnten Platow-Leser einstreichen, wenn sie unseren letzten Empfehlungen für den Düngemittel- und Salzproduzenten K+S gefolgt sind. Seit PB v. 15.1. konnten schon wieder 18% eingefahren werden. Die älteste aktuell noch bestehende Kaufempfehlung (PB v. 21.8.06) kommt sogar auf ein gesalzenes Plus von 42%.

Dies überrascht ein wenig, denn die Rahmenbedingungen für den MDAX-Konzern könnten durchaus besser sein. Der sehr milde Winter 2006/07 sorgt(e) gerade im Gegensatz zum strengen Winter 2005/06 (akquisitionsbereinigt) für Einbußen im Geschäft mit Auftausalzen. Die Nachfrage nach Kali hingegen steigt kontinuierlich, auch wegen der Zunahme des düngungsintensiven Anbaus von Mais und Raps für Bioethanol und Biodiesel. Dagegen kann das Angebot nur allmählich erhöht werden - die bestehenden Kaliminen arbeiten an den Kapazitätsgrenzen (zumal einige größere Minen überflutet wurden), neue können nur unter großem Aufwand erschlossen werden.

Für die Hessen heißt das: Zunehmende Nachfrage bei gleichem Angebot führt zu steigenden Preisen und diese zu höheren Margen. Diese profitable Gleichung schlug sich bereits in den 06er Geschäftszahlen nieder. Der Umsatz stieg um 5% auf 2,96 Mrd. Euro, das operative Ergebnis ("EBIT I", d. h. vor Marktwertveränderung von Derivaten) um 11% auf 278,0 Mio. Euro. Das bereinigte EPS sprang um 39% auf 5,29 Euro. Zwar ist die Eigenkapitalquote (auch wegen der Übernahme des chilenischen Salzproduzenten SPL) knapp unter 40% gefallen, doch bleibt der Spielraum für weitere (angekündigte) Übernahmen erhalten.

Wegen der aussichtsreichen Langfristperspektive (21% p.a. EPS-Wachstum 2002-06) sollten bereits investierte Platow-Leser ihre Bestände weiterhin halten, allerdings den Stoppkurs auf 67 Euro nachziehen. Mit identischer Absicherung akkumulieren Neuleser den nicht mehr ganz preiswerten (08er KGV 18), aber keinesfalls überbewerteten (Dividendenrendite 2,2%) Anteilschein (89,15 Euro, DE0007162000; auch im DB Platinum III Platow Fonds) bis 85 Euro.
also für mich ist K+S jetzt zu stark gestiegen, so kan es nicht weitergehen. Auch die Bewertung ist schon nicht mehr ohne. ich glaube, dass wir in den nächsten Monaten eher mit einer Seitwärtsbewegung rechnen können. Der Chart ist ne Fahnenstange, auch das mahnt zu Vorsicht!

Gruss space

Antwort auf Beitrag Nr.: 28.950.229 von delle002 am 23.04.07 11:09:33ja klar, mir gings genau so, ich bin bei 86 raus, aber so isses eben. Du hast Dir auch DEine Gedanken gemacht wie ich und zum Höchstkurs verkaufen scahfft eh niemand, außer ein Lügner...
Warte mal ab, wir bekommen ne K+S irgendwann mal wieder für unter 80 EUR. Die Volatilitäten sind hoch bei K+S. Sollte der DAX mal wieder so rd. 10% zurückgehen, was ich mir gut für den Sommer vorsatellen könnte, dann ist K+S gleich 20% tiefer, ist ja wie ein Hebelpapier auf den Index..

Gruss space
23.04.2007 15:08
euro adhoc-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft
Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

-------------------------------------------------------------------- ------------ Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: ----------------------------------- Name: Fidelity International Limited Sitz: Hamilton HMCX Staat: Bermuda

Angaben zum Emittenten: ----------------------- Name: K+S Aktiengesellschaft (Nachrichten/Aktienkurs) Adresse: Bertha-von-Suttner-Straße 7, 34131 Kassel Sitz: Kassel Staat: Deutschland

23.04.2007

Fidelity International Limited teilte uns am 23. April 2007 gemäß § 21 (1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity International Limited, P.O. Box HM 670, Hamilton HMCX, Bermuda, an der K+S AG, Bertha-von-Suttner-Strasse 7, 34131 Kassel, Deutschland, am 19. April 2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und nun 3,06% (1.262.493 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity International Limited gemäß § 22 (1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

Emittent: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301 2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com Branche: Chemie ISIN: DE0007162000 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0160 2007-04-23/15:06
LONDON - Dresdner Kleinwort hat die Aktie von Kali+Salz (K+S) von 'Hold' auf
'Add' hochgestuft. Das Kursziel wurde von 84,40 auf 105 Euro erhöht. Die neue
Einschätzung resultiere aus dem veränderten Preisumfeld, schreibt Analyst Saul
Rans in einer Studie vom Dienstag. Trotz des Kursanstiegs bei den Papieren des
Anbieters von Spezial- und Standarddüngemitteln sieht er keinen Grund für
Gewinnmitnahmen. Der Analyst hebt seine Erwartung für den Gewinn je Aktie (EPS)
für 2007 um fünf Prozent und für 2008 um zwölf Prozent.
Der Kurs rangiert z. Zt. im oberen Bereich seines kurzfristigen Aufwärstrends, der Kurs
notiert historisch deutliche 10 Prozent über seinem 35-Tage-Durchschnitt.
Auf der anderen Seite ist dieser Kurstrend aber auch im Marktvergleich
überproportional stark, das 35-Tage-Trendmomentum beträgt ca. +25 Prozent. Die Bewertung
hinsichtlich des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) ist zudem zuletzt wieder
etwas zurückgekommen. Kurzfristig dürften damit der Ausblick weiterhin freundlich sein...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
diese negativen Faktoren sind nicht zu unterschätzen. Bei K+S werden momentan die beste aller Welten gespielt, so zumindest meine Auffassung. Hier mal ne Gegenstimme der Credit Suisse:


26.04.2007 15:43
K+S AG: underperform (Crédit Suisse)
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Credit Suisse stufen die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) in einer Ersteinschätzung mit "underperform" ein und setzen ein Kursziel bei 78 EUR.

Nach Ansicht der Analysten sei im derzeitigen Aktienkurs der Umstand nicht berücksichtigt, dass K+S im Kalisegment nicht über organische Wachstumsperspektiven verfüge.

Zudem würden steigende Kosten bei der Unterhaltung der Produktionsstätten drohen. Die zunehmende Schwäche des USD stelle zudem ein Risiko für die Gewinnentwicklung dar.

Vor diesem Hintergrund nehmen die Analysten der Credit Suisse die Bewertung der Aktie von K+S mit dem Votum "underperform" auf. (Analyse vom 26.04.07)
(26.04.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 26.04.2007
das ist der Grund für die heutigen Abschläge, eine verkaufsempfehlung. ich halte K+S aktuell auch klar überbewertet.

Gruss space

K+S verkaufen (Wertpapier)


Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Börsen-Journal "Wertpapier" raten zum Verkauf der K+S-Aktie (ISIN DE0007162000/ WKN 716200).
Der Klimawandel sorge nicht nur für große Temperaturschwankungen, sondern auch für starke Ausschläge beim Geschäftserfolg einzelner Unternehmen. Welchen Einfluss das Wetter haben könne, zeige das Beispiel K+S. Im Vorjahr sei der Umsatz, nicht zuletzt aufgrund des strengen Winters 2005/2006, um 5% auf 2,95 Mrd. Euro verbessert worden. Das operative Ergebnis sei um 11% auf 278 Mio. Euro gestiegen. Aufgrund der milden Witterung in diesem Winter sei das Geschäft mit Auftausalz hingegen fast vollständig zum Erliegen gekommen. Daher werde der Ergebnisbeitrag am Jahresende spürbar niedriger ausfallen.

Dem stehe das boomende Geschäft mit Düngemitteln gegenüber - auch das sei eine Folge des Klimawandels. Denn die Biokraftstoff-Nachfrage nehme zu und sorge für steigenden Bedarf an Pflanzendüngern.

Angesichts der Unsicherheiten habe sich Vorstandschef Ralf Bethke mit einer Einschätzung zurückgehalten. Das Ergebnis solle leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen.

Der Aktienkurs habe sich von der vagen Prognose unbeeindruckt gezeigt und mit knapp 100 Euro ein Allzeithoch erreicht. Nun sei die Gefahr einer "Überdüngung" groß.

Daher empfehlen die Experten von "Wertpapier" die K+S-Aktie zu verkaufen. (Ausgabe 9) (03.05.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 03.05.2007

Analyst: Wertpapier
Rating des Analysten: verkaufen


Quelle: aktiencheck.de 03.05.2007 11:21:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.109.123 von spaceistheplace am 03.05.07 11:27:01Die DSW-Experten sind mit Argentinien-Anleihen baden gegangen,
auf die würde ich nicht hören.

Potash Corp. plans major expansion at Sask. mine
Potash Corp. of Saskatchewan has announced expansion plans for its Cory mine worth more than $775 million US.

The three-year expansion will increase the capacity at the Saskatoon-area mine to two million tonnes a year — up from 800,000 tonnes in 2006.

Another 125 people will be hired at the mine, adding to the 225 employees there currently.

The Saskatoon-based company says it is also considering additional projects at facilities in Saskatchewan and New Brunswick.

At the same time on Wednesday, it announced a three-for-one stock split for its outstanding common shares.

It also doubled the quarterly cash dividend to 30 cents a share from 15 cents on a pre-split basis, and it announced an additional 10-cent dividend for later this summer.

PCS stock has risen about 30 per cent since the beginning of the year. It closed at $201.40 Wednesday on the Toronto Stock Exchange. The expansion and stock split were announced after the markets closed.
http://www.cbc.ca/money/story/2007/05/03/potash-cory.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.120.882 von redbulll am 03.05.07 21:21:17Ich kenne das Wertpapier als eine rel. seriöse Zeitschruift, die schon lange am markt ist.
DEine Mledung ist interessant, denn sie widerspricht den Aussagen von Bethke, dass das Kaliangebot nicht steigen wird. Potash weitet jetzt aber aus. Könnte das Druck auf die Preise bringen oder sind das peanuts?

Gruss space
am Mittwoch wird es spannend für die K+S-Aktionäre...
Gruss space

07.05.2007 16:08
AUSBLICK/Schlechtes Auftausalzgeschäft drückt Gewinn bei K+S
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Einbruch im Auftausalzgeschäft infolge des milden Winters dürfte dem Salz- und Düngemittelproduzenten K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs) ein schwaches erstes Quartal beschert haben. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten rechnen mit einem Rückgang des EBIT I (bereinigt um Marktwertveränderungen) von im Mittel 8,4% auf 103,6 Mio EUR. Beim bereinigten Konzernergebnis gehen sie im Schnitt von einer Verminderung von 5,5% auf 67,3 Mio EUR aus.

Beim Umsatz erwarten sie einen Zuwachs von 4,8% auf 896,2 Mio EUR - hauptsächlich wegen der Konsolidierung des zugekauften chilenischen Salzanbieters SPL und einer guten Entwicklung in den übrigen Sparten. Die Zahlen wird der in Kassel ansässige MDAX-Konzern am Mittwoch veröffentlichen.

Analysten von Merck Finck&Co befürchten wegen des milden Winters in Europa und den USA eine Halbierung des Gewinns in der Salzsparte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Andererseits habe der frühe Frühlingsbeginn das Düngemittelgeschäft begünstigt, urteilten Analysten von Kepler Equities. Sie glauben jedoch nicht, dass das gute Düngemittelgeschäft die Einbußen im Salzgeschäft wird kompensieren können.

In der größten Sparte Kali- und Magnesiumprodukte dürften nach Meinung der HVB bessere Margen in Brasilien und der frühe Saisonstart in Europa sichtbar werden. Die Kalipreise dürften ihrer Einschätzung nach dagegen nur auf Vorjahresniveau liegen. Die höheren Kalipreise würden sich erst ab dem zweiten Quartal 2007 bemerkbar machen, erklärten die Experten. Daher könne das Kaligeschäft den Ergebniseinbruch bei Salz nicht auffangen. Die HVB geht daher von einem enttäuschenden ersten Quartal bei K+S aus.

Analysten von Merck Finck und Co rechnen am Mittwoch mit einer Bestätigung der Prognose für das Gesamtjahr. Für 2007 hat K+S einen leichten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt. Das operative Ergebnis soll sich dabei analog zum Umsatz entwickeln. Die HVB erwartet, dass der zu Jahresbeginn drastische Kalipreisanstieg die Gewinne in der Sparte in den kommenden Quartalen nach oben treiben wird. Der frühe Beginn der Agrosaison in der nördlichen Hemisphäre habe zu einer hohen Nachfrage nach Kalidünger geführt.

Die Stimmung unter den Landwirten sei angesichts erheblich höherer Preise für Agroprodukte sehr gut. Dies werde sich auch auf die Nachfrage nach Düngern auswirken, urteilte die HVB. Die Bankanalysten stufen die Aktie trotz des erwarteten schwachen Quartals weiter mit "buy" ein. Auch Merck Finck und Co sowie Kepler Equities empfehlen die Aktie weiter zum Kauf.

Webseite: http://www.k-plus-s.com

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/brb
Ich bin vielmehr mal gespannt was sonst noch so läuft auf der HV. Es gibt ja seit einiger Zeit Proteste gegen die Pipeline nach Röhrigshof zur Einleitung von Salzlauge in die Werra, mal sehen ob da am Mittwoch Demonstrationen stattfinden. Wird bestimmt interessant....

MfG ing
die aktuellen K+S Zahlen sind da, gewinnrückgang im 1. Quartal, aber wohl stärker als vermutet, der Ausblick positiver. da bin ich ja mal gespannt, was die Märkte heute draus machen. ich denke, da wirds erstmal Gewinnmitnahmen geben nach den Kursavancen der letzten Monate...

Gruss space

Hier verschiedene Meldungen:

den Quartalsbericht gibts auf: http://www.k-plus-s.com/de/presse/presseinformationen/news.h…

Boersen-News
K+S hebt nach Gewinnrückgang im 1. Quartal Ziele an - Erwartungen verfehlt09.05 07:45
KASSEL (AWP International) - Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S hat im ersten Quartal trotz eines überraschend starken Gewinnrückgangs wegen des milden Winters seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Erwartet werde eine «spürbare» Umsatzsteigerung, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am Mittwoch in Kassel mit. Das operative Ergebnis der K+S Gruppe sollte in den kommenden drei Quartalen den bisherigen Rückstand nicht nur aufholen, sondern ebenfalls spürbar überkompensieren können.
In den ersten drei Monaten legte der Umsatz um zehn Prozent auf 944,7 Millionen Euro zu, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Effekten aus der Absicherung von Wechselkursrisiken (EBIT I) um neun Prozent auf 103,3 Millionen Euro zurückging. Unter dem Strich verdiente K+S 62,6 (71,2) Millionen Euro. Analysten hatten bei einem Umsatz von 918,8 Millionen ein EBIT I von 106,1 Millionen und einen Überschuss von 68,8 Millionen Euro erwartet./jha/stw/sk
09.05.2007 13:20
K+S/Bethke: Kalimarkt bleibt von knappem Angebot geprägt
FRANKFURT (Dow Jones)--Der weltweite Kalimarkt wird nach Einschätzung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der K+S AG (Nachrichten/Aktienkurs), Ralf Bethke, von einem anhaltend knappen Angebot geprägt sein. "Mittelfristig gehen wir davon aus, dass der Weltkaliabsatz um durchschnittlich 3% pro Jahr auf dann rund 64 Millionen Tonnen wächst", sagte der Manager am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Kassel.

Der durchschnittliche jährliche Nachfragezuwachs belaufe sich somit auf über 1,5 Millionen Tonnen Kalidünger. "Dies wird nicht ohne weiteres darzustellen sein", fügte Bethke hinzu. Daher werde das Angebot dauerhaft knapp sein.

Die Situation am Weltkalimarkt ist wichtig für das im MDAX notierte Unternehmen, da sein größter Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stark vom Weltkalimarkt abhängig ist. Im Jahr 2006 hatte das taktische Einkaufsverhalten der großen Nachfrager China und Indien zu einem um 7% auf 50,7 Millionen Tonnen rückläufigen weltweiten Kaliabsatz geführt.

In diesem Jahr hätten die russischen und kanadischen Wettbewerber bereits im Februar mit China höhere Preise und Mengen für 2007 vereinbart, sagte Bethke. "Der frühe Abschluss lässt uns optimistisch auf die weitere Entwicklung 2007 blicken", so der Manager. K+S rechnet seinen Angaben zufolge im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg des Weltkaliabsatzes. Zudem habe der Markt inzwischen auch mit signifikanten Preiserhöhungen reagiert.

Zum Thema Zukäufe sagte der Manager, K+S wolle weiterhin nicht nur organisch, sondern auch extern wachsen. "Akquisitionen und Kooperationen bleiben daher kurz- und mittelfristige Zielsetzungen, an denen intensiv gearbeitet wird", fügte er hinzu.

Bethke wird mit Wirkung zum 1. Juli den Vorstandsvorsitz an seinen Stellvertreter und Finanzvorstand Norbert Steiner abgeben und in den Ruhestand gehen.

Webseite: http://www.k-plus-s.com
In den letzten beiden Wochen litt die K+S Aktie unter Gewinnmitnahmen,
vielleicht auch im Hinblick auf die zu erwartenden schwachen Zahlen.
Aber auch aus technischer Sicht war der Kurs kurzfristig
"überkauft" (RSI-15 deutlich über 60 Punkten). Insgesamt ist der Aufwärtstrend
der letzten Wochen aber noch voll intakt, das 35-Tage-Trendmomentum
beträgt immer noch markt-außergewöhnliche +24 Prozent,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/acvg_c.htm


Gruß tf
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.231.749 von tradingfuchs am 09.05.07 14:51:59K+S ist für mich aktuell immer noch zu teuer, KGV von 18, wachstum vielleicht 15%, das ist zu viel...ich sehe da in nächster zeit keine großen Avancen nach oben.

Gruss space
Aktionäre fürchten um Ruf von K+S

Kritik an Einleitung von Salzlauge in Flüsse / Verzicht auf Dividende zugunsten des Umweltschutzes gefordert

Der Vorstand des Düngemittelherstellers K+S will trotz der Forderung einiger Aktionäre nicht auf die Ausschüttung einer Dividende zu Gunsten von Umwelt- forschungsprojekten verzichten. Hintergrund ist die umstrittene Einleitung von Salzlauge in Werra, Fulda und Weser.



Kassel - "Sinn der Dividende ist es, die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Und das nach Abzug aller Kosten", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch vor der Hauptversammlung des Kasseler Kaliriesen. K+S investiere jedes Jahr Dutzende Millionen in die Forschung, ein großer Teil davon gehe in die Entwicklung umweltverträglicher Technologien. "Der Vorstoß, Geld für die Umweltforschung zu übertragen, geht am Ziel vorbei, weil wir das bereits tun", sagte der Sprecher.


"Enormer Image-Schaden"

Aktionäre des Unternehmens hatten zuvor in einem offenen Brief erklärt, zu Gunsten des Umweltschutzes auf ihre Dividende verzichten zu wollen. Das Geld solle "zur Erforschung und Realisierung alternativer Entsorgungsstrategien" eingesetzt werden. Die Unterzeichner fordern einen Verzicht auf die geplante Einleitung von mindestes 400 000 Kubikmeter Salzlauge in die Werra, Fulda und Weser. Über den Antrag soll während der Hauptversammlung abgestimmt werden. Vertreten werden die Aktionäre von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.


In einem auf der Internetseite von K+S veröffentlichten Gegenantrag argumentiert ein Kleinaktionär, dass das Vorhaben des Unternehmens ökonomisch und ökologisch nicht haltbar sei und den Ruf von K+S gefährde. "Der scheinbare Kostenvorteil gegenüber anderen Entsorgungsmöglichkeiten könnte sehr schnell zum großen Kostenverursacher werden", meint Aktionär Michael Haupt. Ein enormer Image-Schaden bis hin zu Boykottaufrufen könne die Folge sein. "Das Unternehmen K+S wäre nicht das erste, das eine solche Maßnahme nachträglich ungeschehen machen wollte", heißt es weiter . Als Beispiel nennt der Aktionär die von Shell geplante Ölplattformversenkung in einem norwegischen Fjord.

K+S will salzhaltiges Abwasser einer Halde in der Nähe von Fulda per Pipeline ins 63 Kilometer entfernte Philippsthal führen und dort in die Werra leiten. Der Fluss kann dies nach Auffassung des Unternehmens verkraften. Umweltschützer fürchten eine dauerhafte Schädigung des zu DDR-Zeiten extrem belasteten Gewässers und fordern einen Verzicht oder die Verlängerung der geplanten Pipeline zur Nordsee. In Hessen sprachen sich bereits Landtagsabgeordnete von SPD, CDU und Grünen gegen das Projekt aus. "Wir haben alle Alternativen geprüft. Die Nordsee-Pipeline ist keine zeitnahe Lösung. Wir brauchen aber schnell eine Alternative", sagte der K+S-Sprecher. Kaliproduktion sei wie auch andere industrielle Prozesse "nicht ohne Eingriffe in die Natur möglich", argumentiert der Vorstand. Die Einleitung der Salzlauge in die Werra erfolge "wie bisher unter strikter Beachtung der bestehenden Grenzwerte".

Gute Geschäfte für 2007 erwartet K+S trotz eines starken Gewinnrückgangs im ersten Quartal. Im Gesamtjahr werde der Umsatz "spürbar" steigen, teilte dasUnternehmen mit. Grund dafür seien die höheren Preise für Agrarprodukte, die die Nachfrage nach Düngemitteln weltweit steigen lasse. In den ersten drei Monaten legte der Umsatz um zehn Prozent auf knapp 945 Millionen Euro zu. Wegen des milden Winters und der geringen Nachfrage nach Salz sank der operative Gewinn um neun Prozent auf 103 Millionen Euro. dpa/rtr/pdi
jetzt könnte man sich glatt nen put kaufen....K+S ist masslos überbewertet für mich, das Niveau ist kaum zu halten.
Kommt ne allgemeine DAX-Korrektur (ist in diesem Sommer noch fällig, vorher wollen aber wohl alle noch ein Allzeithoch sehen), müsst Ihr Euch anschnallen...
Ich hätte nicht gedacht, dass die 100 so schnell kommen. Gut für Euch, schlecht für mich, der ich dei 86 ausgestiegen bin..
Aber egal, ich komme mal wieder rein bei ner Schwäche. Zum jetzigen Zeitpunkt ist K+S für mich klar ein Verkauf

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.430.269 von redbulll am 23.05.07 10:08:47aktuel KGV von 20 bei rd. 10-15% Wachstum, ist mir zu hoch, zumal K+S ein Rohstoffwert ist. So hoch war das KGV noch nie. Zu viel Euphorie im Kurs insbes. wegen Biokraftstoffe. Kein mensch redet über Umweltbelastungen durch Überdüngung...
Der ganze MDAX ist überbewertet, höheres KGV als der DAX, das hatte in der Vergangenheit seltenheitswert.
Auch der Chart, klare Fahnenstange, zudem ist K+S klar überkauft aktuell (RSI bei 70), auch von da droht erstmal ein Rücksetzer. Erinnert Euch mal an den Februar bei de letzten Korrektur, da ging K+S 10% in die Knie an einem tag, warum wohl? Jetzt stehen wir noch mal 15% höher. Das ist für mich aktuell ne Blase. Spätestens bei einer Korrektur in den Märkten, die kommen wird (z.B. wieder durch China, Märkte dort riesen Blase, KGV über 50), stehen wir schnell mal 20% tiefer wie jetzt. Mein Einstiegskurs liegt bei 75 EUR. Ich bin überzeugt, dass wir den noch in diesem Jahr sehen werden...
Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.430.575 von spaceistheplace am 23.05.07 10:27:26Das im historischen Vergleich hohe KGV relativiert sich,
wenn man die massiv verbesserten Margen sowie den Turnaround in der jahrzehntelang darniederliegenden landwirtschaft berücksichtigt.
Allerdings stimme ich hinsichtlich der markttechnsichen Überhitzung des M-Dax-Segments zu.
Man kannn sich nur wundern, wo die Leute, die heute 103,59 EUR bezahlen, waren, als es die Stücke im März 2007 zu unter 80 EUR gab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.437.118 von redbulll am 23.05.07 16:20:25und vor gut 2 jahren, als ich eingestiegen bin, gabs K+S zu 35 EUR. Das ist ne verdreifachung in 2 Jahren. kann sich jeder selbst überlegen, ob das nicht ne Blase ist...

Gruss space
HANDELSBLATT, Donnerstag, 24. Mai 2007

WestLB hebt Ziel für K+S von 100 auf 120 Euro

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat in einer Studie vom Donnerstag das Kursziel für Aktien von K+S von 100 auf 120 Euro angehoben und die Einschätzung "Buy" bestätigt. Zur Begründung verwies Analyst Harald Gruber auf die voraussichtlich stärker als erwartet steigenden Preise für Kalisalz. Die Nachfrage nach Mineraldünger sei derzeit hoch und bis 2010 dürfte keine neue Kalisalz-Mine den Betrieb aufnehmen.

Auf dem europäischen Markt für Standard-Kalisalz streben dem Experten zufolge sowohl K+S als auch der Wettbewerber Israel Chemicals einen Preisanstieg von mindestens 20 Euro je Tonne auf etwa 175 Euro an. Das Ziel der Initiative sei, den Preisabstand zu dem aufgrund höherer Produktionskosten teureren granulierten Kalisalz zu verringern. Durch die weltweiten Preissteigerungen dürfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern in 2007 um etwa 50 Mill. Euro steigen.

Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um mehr als 20 Prozent besser entwickeln wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.451.103 von GRUENDERZEIT am 24.05.07 14:41:15Warum soll ein Titel mit überdurchschnittlichen Zukunftsaussichten,
Gewinnwachstum und hohen Markteintrittsbarrieren als Anbieter in einem oligopolistischen Markt nicht ein überdurchschnittliches KGV verdienen?

Antwort auf Beitrag Nr.: 29.451.215 von redbulll am 24.05.07 14:48:12weil er immer noch zyklisch ist. Übrigens danke für den Chart, der zeigt klar die Blase! Ausdruck der Rohstoffhype, Ökoeuphorie der letzen 2-3 Jahre. Vor 3 jahren waren die wachstumsraten nicht geringer als jetzt, wareum gabs denn da die K+S zum KGV von 11 zu kaufen und jetzt zu 20? Sind denn die Persoektiven aktuell so viel besser wie vor 2-3 jahren? Ich glaube nicht.

Nun ja, ich bin überzeugt, dass ich die Aktie für 75 EUR irgendwann bekommen werde. Kommt ne Korrektur oder ne Wachstumsverlangsamung, wird K+S besonders einbrechen, da bin ich mir sicher, genau so wie die MANs, VWs, Thyssens und wie die ganzen Zykliker im DAX heißen. Auf Dauer sind diese Kurse nicht zu halten, das meine Meinung. kann aber natürlich jeder selbst machen wie er denkt.

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.455.867 von spaceistheplace am 24.05.07 18:57:51Hallo Kalifreunde,
hallo spaceistheplace.

Als User bin ich neu hier, verfolge die threats im WO-Bord aber seit Beginn an.
Ich möchte keinefalls als Besserwisser hier auftreten, sondern Themen, die k+s betreffen sachlich diskutieren.
Das natürlich immer aus meinem persönlichen Blickwinkel, der sich sicher nicht immer mit den anderen Meinungen deckt.

Spaceistheplace, Du schreibst, Du würdest eine Kali bei einem KGV von 11 wieder kaufen. Warum tust Du es nicht jetzt, k+s hat doch ein KGV in 2008 von unter 10 lt. Analyse von HVB vom 23.5.2007.

Geschätztes EBIT 2008 nur für den Kalibereich 351 MIO. (ohne recyclin, Salz, fertiva, Compo usw).
Bei rund 41.125 Mio Aktien, bitte rechnen.

gruss uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.455.867 von spaceistheplace am 24.05.07 18:57:51Ich halte K+S für eine Wachstumsaktie mit pricing power unabhängig von der Weltkonjunktur, statt dessen ein Profiteur der weltweiten Mißernten und Dürren,
und da ist ein KGV von unter 20 mit 2% Div.rendite nicht teuer.
Aber viele, die über 100 EUR gekauft haben, werden sicher im Rahmen ihres legendären money management
bei 98-97 EUR mit Verlust aussteigen, und dann kann es noch ein Stück abwärts gehen.
Von maßloser Euphorie kann in diesem Forum jedenfalls trotz über 2.000% Kurszuwachs (zzgl. Dividende) in den letzten knapp zehn Jahren keine Rede sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.458.572 von uraltkali am 24.05.07 22:04:43Spaceistheplace, Du schreibst, Du würdest eine Kali bei einem KGV von 11 wieder kaufen. Warum tust Du es nicht jetzt, k+s hat doch ein KGV in 2008 von unter 10 lt. Analyse von HVB vom 23.5.2007.

KGV von unter 10 in 2008? HVB? Na, auf die Analyse bin ich ja mal gespannt. Da müsste ja K+S den Gewinn in 2008 verdoppeln. Bitte die Quelle bzw. Originaltext/Analyse posten!!!

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.126 von redbulll am 24.05.07 22:46:19ein KGV von rd. 20 mir 15% Wachstum bei einem fast schon euphorischen Deutschen Aktienmarkt ist mir zu teuer.
Aber bitte...zum Glück gibts auch noch unterbewertete Aktein wie z.B. eine GE, die auch imme mehr auf erneuerbare Energien machen und so günstig sinfd wie schon 10 Jahre nicht mehr....

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.442 von spaceistheplace am 24.05.07 23:22:07Nachzulesen unter Finanznachrichte.de,
Analyse HVB v. 23.5.2007.
Übrigens West-LB analysiert ähnliches.

grus uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.489 von uraltkali am 24.05.07 23:29:17Wo bitte steht da was in beiden Analysen ezwas von KGV von 10in 2008???? Kursziel 120 EUR vielleicht. Aber wer auf die Analos hört ist selber schuld, die verkaufen dann bei 115 und bei 120 sagen sie Kursziel erreicht, hold oder sell....das Spiel mache ich nicht mit. Selber überlegen...

Gruss space

23.05.2007 12:31
K+S AG: buy (HypoVereinsbank)
München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein.

Wie die Analysten berichten würden, seien im Rahmen der jüngsten IFA-Konferenz weitere Preiserhöhungen bekannt gegeben worden. Canpotex habe demnach die 50 USD/t Preiserhöhung in Indien durchsetzen können. In Brasilien werde für August die vierte Preiserhöhung über 25 USD/t angekündigt und nach Erachten der Analysten auch durchgesetzt. Dann würde der Preis auf 280 USD/t zulegen. In Asien sollten die Preise um 40 USD/t auf dann 300 USD/t erhöht werden.

K+S wolle bei der Standardware mit den NPK-Produzenten einen Anstieg um 20 EUR/t auf 175 EUR/t durchsetzen. Die Preiserhöhungen würden insgesamt einen Preisanstieg um mehr als 10% ausgehend vom aktuellen Niveau bedeuten. Wegen der Saisonalität des Kali-Geschäfts werde sich der Effekt der Preiserhöhungen nur zum Teil in diesem Jahr auswirken. Der Basiseffekt für 2008 sei aber erheblich.

Die Analysten hätten in ihrem Modell für 2008 nur noch weitere leichte Preiserhöhungen berücksichtigt. Demnach würden sie für Europa einen Preis von 180 EUR/t erwarten, was der Mischpreis aus granulierter Ware und Standardware sei. Dieser Preis entspreche dem aktuellen Niveau. Sie hätten für Brasilien 290 USD/t und für Asien 315 USD/t unterstellt.

In Anbetracht einer Produktion von 8 Mio. t sei der Ergebniseffekt erheblich. Der Durchschnittspreis je t Kali erhöhe sich nach Meinung der Analysten im nächsten Jahr um 16% gegenüber 2007. Der Ergebniseffekt aus den Preiserhöhungen belaufe sich dann auf 153 Mio. EUR gegenüber den Schätzungen der Analysten für 2007. Das EBIT verbessere sich in dem Modell der Analysten für das kommende Geschäftsjahr auf 357 Mio. EUR im Kalisektor. Dies entspreche einer Gewinnerhöhung gegenüber dem letzten Update der Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal von rund 10% (von bisher 321 Mio. EUR).

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy" und erhöhen ihr Kursziel von 101 EUR auf 118 EUR. (Analyse vom 22.05.2007) (22.05.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 22.05.2007

23.05.2007 12:31
K+S AG: buy (HypoVereinsbank)
München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 716200) mit dem Rating "buy" ein.

Wie die Analysten berichten würden, seien im Rahmen der jüngsten IFA-Konferenz weitere Preiserhöhungen bekannt gegeben worden. Canpotex habe demnach die 50 USD/t Preiserhöhung in Indien durchsetzen können. In Brasilien werde für August die vierte Preiserhöhung über 25 USD/t angekündigt und nach Erachten der Analysten auch durchgesetzt. Dann würde der Preis auf 280 USD/t zulegen. In Asien sollten die Preise um 40 USD/t auf dann 300 USD/t erhöht werden.

K+S wolle bei der Standardware mit den NPK-Produzenten einen Anstieg um 20 EUR/t auf 175 EUR/t durchsetzen. Die Preiserhöhungen würden insgesamt einen Preisanstieg um mehr als 10% ausgehend vom aktuellen Niveau bedeuten. Wegen der Saisonalität des Kali-Geschäfts werde sich der Effekt der Preiserhöhungen nur zum Teil in diesem Jahr auswirken. Der Basiseffekt für 2008 sei aber erheblich.

Die Analysten hätten in ihrem Modell für 2008 nur noch weitere leichte Preiserhöhungen berücksichtigt. Demnach würden sie für Europa einen Preis von 180 EUR/t erwarten, was der Mischpreis aus granulierter Ware und Standardware sei. Dieser Preis entspreche dem aktuellen Niveau. Sie hätten für Brasilien 290 USD/t und für Asien 315 USD/t unterstellt.

In Anbetracht einer Produktion von 8 Mio. t sei der Ergebniseffekt erheblich. Der Durchschnittspreis je t Kali erhöhe sich nach Meinung der Analysten im nächsten Jahr um 16% gegenüber 2007. Der Ergebniseffekt aus den Preiserhöhungen belaufe sich dann auf 153 Mio. EUR gegenüber den Schätzungen der Analysten für 2007. Das EBIT verbessere sich in dem Modell der Analysten für das kommende Geschäftsjahr auf 357 Mio. EUR im Kalisektor. Dies entspreche einer Gewinnerhöhung gegenüber dem letzten Update der Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal von rund 10% (von bisher 321 Mio. EUR).

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die K+S-Aktie nach wie vor mit dem Anlageurteil "buy" und erhöhen ihr Kursziel von 101 EUR auf 118 EUR. (Analyse vom 22.05.2007) (22.05.2007/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 22.05.2007

24.05.2007 15:35
WestLB erhöht Kursziel von K+S
Die Analysten der WestLB stufen die Aktien von K+S (Nachrichten/Aktienkurs) weiterhin mit "Buy" ein.
Das Kursziel wurde von 100 Euro auf 120 Euro erhöht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.531 von spaceistheplace am 24.05.07 23:36:19Hallo spaceistheplace,

Das KGV ist natürlich nicht angegeben, lässt sich aber glaube ich ganz einfach errechnen.
Bei einem EBIT von 357 Mio nur für den Kalisektor, (ohne alle anderen Geschäftsbereiche), bei insgesamt 41.125 Mio Aktien,entspr.
einem KGV von um die 10 bis 11 oder?

Bitte, korrigieren, wenn ich etwas falsch interprediere.
Der Analyst, H. Heinen, bezieht sich sicher auch auf Aussagen, die CEO von Potash of sastchewan Mr. J. Doyle anläßlich einer internationalen analystenkonferenz Mitte Mai gemacht hat.

U.a. antwortete Mr. Doyle auf die Frage, ob PCS an eine Erschließung einer Mine im Kalibereich nachdenke:

Eine Neuerschließung einer Mine ist ein Risiko, da die erste to erst in etwa 5 jahren gefördert werden kann.
Um darüber nachzudenken, müsste sich der Kalipreis in den nächsten 2 Jahren verdoppeln.
Aber wir denken darüber nach.

Ähnliche sehr interesante aussagen sind auf der Homepage bei PCS oder auch mosaic potash nachzulesen.

Auch auf die Hompages von uralkali und belaruskali sei hingewiesen

gruss uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.466 von spaceistheplace am 24.05.07 23:24:33off topic:
GE ist ein Beispiel für erhebliche Risiken, die sich in der Bewertung bemerkbar machen müssen.
Schließich ist deren wesentliche Tochter GE Capital doch nicht zuletzt im subprime lending aktiv,
und wie gut die übrigen Sektoren von GECC laufen, wenn, wie von Dir erwartet, die Weltwirtschaft sich abkühlt -übrigens m.E. sehr realistisch, v.a. in China- und die Weltbörsen unter Druck kommen,
bleibt abzuwarten.
Die ganze US-Wirtschaft ist heutzutage eine Finanz-/Kredit-Volkswirtschaft, und ein deleveraging wird sich schmerzbar bemerkbar machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.775 von redbulll am 25.05.07 00:18:23redbull, allein schon wegen der unterschiedlichen Geschäftsbereiche von GE sind die rel. resistent gegen konjunkturelle Abschwächungen.
Wenn Du das KUV heranziehst, stehen viel größe US-Firmen besser da als die europäischen. Viele sind schuldenfrei und wahre cashkühe.
Zudem hustet die wallstreet verhalten sich die europ. Märkte insbes. der Deutsche wie ein Optionsschein, da sind dann die Verluste doppelt so hoch, wetten? Zudem kann der Dollar, der nur totgeschrieben wird, positive Impulse bringen. ich bin zu 50% in US-Aktien und werde das auch nicht ändern.
Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.775 von redbulll am 25.05.07 00:18:23und noch was zu GE: Die besondere Phantasie liegt darin, dass sie in den nächsten jahren Unternehmensbereich ausgliedern könnten, so z.B. die Finanzsparte und die Mediensparte. Das ist allein 50% Kursgewinn wert.

Ich halte mich aktuell komplett aus den deutschen Märkten fern, da sie überhitzt und überbewertet, zudem noch zyklisch sind.

Da investiere ich lieber in solche Werte wie in den US-Wert Stryker, hier der Jahreschart

Gruss space

Antwort auf Beitrag Nr.: 29.459.662 von uraltkali am 24.05.07 23:55:31Hallo uraltkali,

also das Ebit darfst Du, glaube ich, nicht nehmen. Aktienzahl stimmt.

Hier die Fundamentaldaten von Cortal, bei Comdirect und Onvista sind sie ähnlich:
2006 2007e 2008e
Gewinn pro Aktie 5,29 4,96 5,83
KGV 15,54 20,98 17,90
Dividendenrendite 2,4% 2,1% 2,4%

Da haben wir in 2ßß7 ein KGV von 21, das ist heftig!

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.460.566 von spaceistheplace am 25.05.07 08:09:58sorry, Stryker ist der 27-Jahreschart. Da gibts noch mehr solche Genossen, leider in Europa so gut wie keine, aber in den USA reihenweise, vom Sarghersteller bis zum Spielcasino...

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.000 von spaceistheplace am 25.05.07 08:56:44Hallo space,

Danke für Rückantwort.

Die von Dir angegebenen KGV berücksichtigen noch nicht das zu erwartende Gewinnpotenzial von K+S.

Im Vergleich:
EBIT Kaliprodukte Rechnungsjahr 2006 (Zahlen aus Gechäftsbericht k+s) 158 Mio Euro.

Erwartetes EBIT für Kalipridukte in 2008 lt. HVB 357 Mio Euro, das wäre mehr wie eine satte Vedoppelung und somit müsste auch meine KGV Einschätzung stimmen. Bitte vollziehe es nocheinmal nach, damit mir kein Denkfehler unterläuft.

Bitte, überdenke auch meine nachfolgende Denkrichtung.
Kalipreise werden in diesem Jahr lt. k+s um mind. 20Euro pro to erhöht.
Tonnenumsatz der k+s für Kaliprodukte in 2006 ca. 8 mio Tonnen.
Bei wohlgemerkt in etwa gleichen Förderkosten vorausgesetzt, würde dies eine Gewinnerhöhung von ca. 160 Mio Euro (= 4,--Euro pro Aktie)nur für den Kalisektor bedeuten.

Übrigens mit Deiner Aussage keinen Banker und Analysten zu vertrauen, stimme ich zu 100% überein.
Aber anhören sollte man sie alle und sich dann seine eigene Meinung bilden.
Wie unschwer zu erkennen, bin ich sehr possitiv für die weitere Entwicklung von k+s gestimmt und dies schon seit über 20 Jahren.

Dies hindert mich nicht daran, auch auf Leute wie Dich zu schauen, die k+s etwas kritischer betrachten. Es gibt nichts gefährlicheres, als sich in eine Aktie zu verlieben und aus der Euphorie heraus markante Veränderungen des Unternehmens zu übersehen.

Weitere sachliche Kritik willkommen.

freundlicher Gruss uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.479 von uraltkali am 25.05.07 09:28:28Deine Berechnungen mögen ja so stimmen, aber die Kalipreiserhöhungen sind ja im Kurs schon längst drin. Bethke hat schon öfters darauf hingewiesen, offizielle meldungen kamen dazu bei nem Kurs von rd. 87 EUR vor ein paar Wochen.
Sicherlich ist K+S auf dem deutschen Kurszettel langfristig mit das Beste, was es gibt, das habe ich auch nicht bestritten, mir ist eben nur die bewertung zu hoch, insbesonders im historischen Vergleich und die Aktie ist mir jetzt auch zu gut gelaufen, negative Faktoren wie die Streusalzgeschichte wird negiert, auch die markte allgemein negieren negative Aspekte wie der schwache Dollar, der Irankonflikt, der wider hoch kommt, wenn das Ultimatum abläuft, die schwächelnde US-Wirtschaft, die auch bei uns ihre Spuren noch hinterlassen wird, zudem der wahnsinn, der in China angeht an den Börsen,in der boomenden Wirtschaft im Umwelschutz. Da kommt ne Abscwächung und alles baut auf China. ich denke, dass wir hier an den deutschen Börsen so ziemlich am Hoch sind, es wird wohl noch das Allzeithoch angesteuert, aber dann ist schluss mit Lustig. das KCV, die einzige kaum zu manipulierende Finanzkennzahl ist auf historischem Hoch wie 2000 und doppelt so hoch fast wie an den US-Börsen z.B.

Hier noch ein Langfristchart mit der Entwicklung des KGVs über Jahre. man sieht deutlich, dass K+S im historischen Vergleich so hoch bewertet ist wie noch nie. Die Sprünge in der P/E-Ratio kommen durch die Umstellung der KGV-Zahlen auf das Folgejahr. Aktuell werden die 2008er KGVs angezeigt.

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.763 von spaceistheplace am 25.05.07 09:42:26sorry, habe den Chart mit den P/E-ratios vergesen. Hier ist er.
Noch ein Tipp, wenn Ihr Aktien sucht mit gewaltigen und konstanten Langfristcharts, dann schaut mal im Thread: Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040 vorbei.

Gruss space

Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.763 von spaceistheplace am 25.05.07 09:42:26Hallo space, alle Deine Aussagen kann ich zum größten Teil nachvollziehen und teile sie auch.

Das würde aber im Klartext bedeuten, wenn Kalipreiserhöhungen bereits im Kurs berücksichtigt sind, ist der Markt nicht bereit für K+s ein höheres KGV wie ca 10 für 2008 zu bezahlen.

Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Preiserhöhungern bei allen Analysten bereits angekommen sind, da sie erst diese Woche durchgesetzt wurden.

Viele Analysten sind doch Schlafkappen und reagieren erst nach Monaten, (wie z.B. ein hier nicht genannter Analyst die K+S hochstufte, weil sie im Begriffe sei, ein profitables Unternehmen in Chile zu übernehmen. Die Aussage kam jedoch erst ca. 6 Monate, nachdem die Übernahme von SPL bereits vollzogen war)

gruss uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.389 von uraltkali am 25.05.07 10:14:38Hallo uraltkali, also das mit dem 2008er KGV von 10 ist mir echt schleierhaft, alle im Netz abrufbaren Finanzkennzahlen und Prognosen sprechen eine andere Sprache, da kommt ein Wert von rd. 17 zu stande. Es wird von 2007 qauf 2008 ein Gewinnwachstum von rd. 20% prognostiziert. Du glaubst doch wohl echt nicht, dass K+S in 2008 der Gewinn verdoppeln kann? Nie und nimmer, dann müssten sich auch die kalipreise mehr als verdoppeln, das ist ja nicht der fall bzw. sehr unwahrscheinlich.
Die Analysten blickens echt nicht, aber die Ausländer, die ja zum größten teil die K+S-Aktien halten schon eher...vor allem wenn sie aus GB und den USA kommen, wie es der fall ist.

Gruss space
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.488 von spaceistheplace am 25.05.07 10:20:01Hallo space,

Damit sich der Gewinn bei den Kaliprodukten verdoppelt, muss sich der Kalipreis bei weitem nicht verdoppeln, wenn die Förderkosten nur moderat, oder am besten garnicht steigen (H. Dr. Bethke deudete hierzu sogar an, dass man weiter an Kostensenkungsmodellen arbeite und gut vorankäme).

Übrigens, die Aussage von H. Heine HVB bestätigt nach seiner Einschätzung eine mehr als Verdoppelung des Gewinnes im Kalisektor für 2008.

Auch Hr. Dr. Bethke sprach von signifikanten Eergebnissteigerungen in diesem und den nächsten Jahren im Kalibereich (auf der HV 9.5.2007). Wer Hr. Dr. Bethke kennt, weiss, daß er nur etwas von sich gibt, wenn er die Katze bereits im Sack hat.

gruss uraltkali
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.774 von uraltkali am 25.05.07 10:35:44Hallo uraltkali, für ein 2008er KGV von 10 müßte sich der Konzerngewinn fast verdoppeln. Die Kalisparte, die rund 45% des Umsatzes generiert, kann das bestimmt nicht leisten...wir reden irgendwie aneinander vorbei.
Schau mal auf die Seite der K+S website http://www.k-plus-s.com/de/about/aktuell/. da siehst Du einen Überblick.

Gruss space