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Mantel Porzellanfabrik Waldsassen - MK. 110.000 € für Notierung im Amtlichen Handel - 500 Beiträge pro Seite


Frage:
Gibt es aktuelle Informationen zu
Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG i.A.?

In den letzten Tagen kam es zu etwas Umsatz.

Befindet sich das Mehrheitspaket noch in Händen der GICG AG?

Da wurde zu einem Vielfachen des derzeitigen Kurses
die Mehrheit zusammengekauft (Chart ansehen).
Es ist nicht zu erwarten, dass diese nun ohne weitere Massnahmen aufgegeben wird.

Wkn 694200
36.200 Aktien zu Nennwert 50 DM
Kurs 3,00 €
Marktkapitalisierung 110.000 Euro





(Anm. um unsachliche Beiträgen vorzubeugen)
Einen ähnlichen Sachverhalt hatte ich damals schon
vor der Reaktivierung bei AG Bad Salzschlirf (heute Arques) hier und im Consors Nebenwerteboard festgestellt.
Feiertagsthema Mantelspekulation


An Sachwerten sollen bei POW wohl auch noch drei
genutzte Immobilien, sowie ein 65.000 qm Grundstück
vorhanden sein, das gegenwärtig von Altlasten
befreit wird. Früher wurde wohl sogar einmal
eine Kuh, die auf dem Gelände ihr Zuhause gefunden
hatte bilanziert. Ob das nun Wahrheit entspricht, oder Legende ist, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.

Den Kursbewegungen nach zu urteilen könnte es sich
bei den letzten Umsätzen um die Zwangsliquidierung
eines Depots handeln. Mit Auslaufen dieses Angebots
(noch 699 Stücke) könnte unter Umständen eine Gegenbewegung einsetzten.

Ein Engagement ist allerding eher Freunden des Abenteuers einer Mantelspekulation anzuraten. Bei einer Marktkapitalisierung von 110.000 Euro sollte aber nach unten nicht mehr allzuviel Spielraum vorhanden sein. Werte wie GUS, BSW, KBS, RAV haben eine 5-10fach höhere Marktkapitalisierung bei teilweise geringeren Aussichten
auf Reaktivierung.
Heulsusi wegen dem Chart bitte nicht heulen!



Bei dem Chart handelt es sich um einen Euro-Chart.

Nein, Porzellan wird schon seit Jahren nicht mehr bei POW hergestellt. Es handelte sich um eine reine Mantelspekulation.

Der starke Kursanstieg im Jahre 1999 war ausschliesslich auf den Erwerb der Mehrheit an dem AG-Mantel durch die Future Securities GmbH und deren Ankündigung zur Neuausrichtung bedingt. Der Mantel wurde an die Rhein Grund Capital AG, heute GICG AG weiterveräussert. Es bleibt abzuwarten was in den Mantel letztendlich eingebracht werden wird. Denkbar wäre auch eine Weiterverkauf des GICG-Anteils an Dritte. Nach den finanziellen Anstrengungen des Mehrheitserwerbs dürfte jedoch ein starkes Interesse an einer Verwertung einer der letzten verfügbaren Mäntel im Amtlichen Handel bestehen.
Die niedrige Bewertung mit nur etwas über 100.000 Euro Marktkapitalisierung sollte nun den Zukauf freier Anteile aus dem Streubesitz begünstigen.
Hier noch einen Auszug zu dem als Gewerbegebiet
angebotenen Gelände der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG an der Mitterteicher Straße:


-Zulässige Nutzung: Gewerbegebiet (GE)
-Fläche insgesamt / davon noch verfügbar: ca. 65.000 qm, bebaut
-Planungsstand: Flächennutzungsplan in Kraft
-Erschließung: voll erschlossen
-Grundstückseigentümer: 100 % privat
-Grundstückspreis: Verhandlungssache


Quelle:
http://www.waldsassen.de/inhalt/wirtschaft/gewerbegebiete/




Eine Sanierung des Firmengeländes wurde bereits im Jahr 2002 aufgenommen.

Damit scheint diese Altlast als Belastung für eine Reaktivierung des AG-Mantels von der Gesellschaft
genommen.





Waldsassen
Porzellanfabrik

Leistungsumfang:
Erkundung, Sanierungskonzept, Sanierungsplanung - Grundwassersanierung im Bereich des ehem. Betriebsgebäudes - Ausräumung der mit Produktionsabfällen verfüllten Tongrube (ca 70,000 t), Entsorgung

Kontamination:
Grundwassergefährdung durch PAK, Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle und Arsen, verursacht durch abgelagerte Produktionsabfälle (verfüllte Tongrube); Grundwasserverunreinigung mit LHKW im Bereich des ehem. Betriebsbrunnens

Bodenverhältnisse:
Untergrund des ehem. Betriebsgeländes ist geprägt durch bis zu 20 m tief, tonig verwittertem Phyllit, der nahtlos in das anstehende geklüftete Phyllitgestein übergeht. Das Grundwasser steht in einer Tiefe von 7,5 m an.

Gründe für eine Beteiligung der GAB mbH:
Verursacher ist in Liquidation und nicht mehr ausreichend leistungsfähig; industrielle Altlast; beträchtliches latentes Gefährdungspotenzial für Trinkwassergewinnung

Projektlaufzeit:
Aushub der Tongrube und Optimierung der Grundwassersanierung im Jahre 2002 geplant. Beginn der Aushubmaßnahme ist im Juni 2002

Bauherr:
Landratsamt Tirschenreuth
Planung, örtliche Bauüberwachung: GeoAlpha GmbH, Regensburg

Projektsteuerung: durch Bauherrn




Quelle:
http://www.altlasten-bayern.de/projekte.asp?PNR=81#
Hier noch einen Hinweis am Rande.
Der Mehrheitsaktionär der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG, die Global Investment und Capital Group AG (GICG AG), hat jüngst eine weitere Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen erworben. Dabei handelt es sich um die international tätige Foto-Model-Agentur Men`s Division ®


http://www.mensdivision.net/
Und wer soll die obige Bruchbude kaufen?
Das Bild sieht ja sehr einladend aus :D

Und wer zahlt die 3 Mio. DM Bankschulden, die noch offen sind?

Und welcher größere Aktionär wurde mit mehreren tausend Stücken zwangsliquidiert?

Entweder ist das die GICG, da sonst keiner ein solches Paket besitzt, oder die GICG verkauft bestens, da man auch dort keine Hoffnung mehr für den POW sieht.
Bei der Spekulation bei POW geht es nicht um die Höhe der Erlöse aus den Verkäufen aus Gebäuden und Grundstücken,
sondern lediglich um die Chance auf eine Neuausrichtung
oder Einbringung. Die Mehrheit am Börsenmantel wurde seinerzeit mit einem finanziellen Gesamtaufwand von etwa 7 Millionen DM erworben. Es ist nicht anzunehmen, dass dieser nun für 110.000 € bestens über den Markt verkauft werden wird. Selbst Mäntel im Geregelten Markt oder im Freiverkehr notieren um ein vielfaches höher.

Von den 36.200 Aktien dürften etwa (80%)28.900 in Händen
von zwei Investoren liegen. Somit sind noch bis zu
7.300 Stücke in Streubesitz. Die Umsätze der letzten Tage
könnten auch aus diesen Kreisen stammen, wovon einige
wohl auch vierstellige Stückzahlen halten/gehalten haben.

Für die Verbindlichkeiten die ja lediglich bei einer Bank bestehen, sollte ein Vergleich gefunden werden.
Da diese Forderungen von der Bank ohnehin schon abgeschrieben wurden, dürfte der Bank hier der Spatz in
der Hand lieber sein, als die Taube auf dem Dach.
Sollte die Bank einem Vergleich nicht zustimmen, geht sie
leer aus.

POW ist dennoch eine Mantelspekulation und kein Blue Chip.
Aber das werden alle wissen, die in diesem Wert investiert sind. Wer auf Mantelspekulationen setzt sieht dies als
Abenteuer mit kleinem Einsat.

Mal sehen, wohin die Reise geht?
Die Bank wird kaum verzichten, wenn die Investoren schon 7 Mio. DM investiert haben, da war auch die Ablösung der Verbindlichkeiten schon mit einkalkuliert.
Außerdem gibt es noch einige Immobilien, also, warum sollte die Bank verzichten?
Die brauchen heute auch jeden Cent, besonders die betreffende Schmidtbank.

Die Abgaben der letzten Tage kamen nicht aus dem Streubesitz, da per Saldo mehr als der Streubesitz in den letzten Wochen umgesetzt wurde.
Warum sollten sich alle Streubesitzaktionäre gleichzeitig überlegen, ihre Aktien zu niedrigsten Kursen bestens zu schmeißen?

Fazit: Hier hat ein Großaktionär freiwillig, oder unfreiwillig bestens geschmissen, beides deutet nicht gerade auf eine positive Zukunft der POW hin.

Der Streubesitz ist wieder stark angewachsen und die 75% Mehrheit ist auch weg.

Die Sanierung wurde also von der öffentlichen gezahlt, es würde mich nicht wundern, wenn es hier noch Ansprüche gegen POW geben würde, z.B. bei einem Verkauf der Immobilie.

Außerdem ist die GICG und Ihre Töchter sehr dubios und angekündigte Vorhaben, wie z.B. im letzten Jahr das Übernahmeangebot, wurden nie eingehalten.

Keine guten Vorzeichen für POW...
So da waren sie heute, exakt diese letzten 699 Stücke aus dieser Verkaufsposition vom 30.04. wie unter #2 schon angedeutet. War wohl eine Order mit Gültigkeit Monatsultimo, die somit ausgelaufen, und am 02.05. noch nicht wieder neu eingestellt war. Jedenfalls war heute
die Nachfrage mit 1451 deutlich höher als das Angebot 699.
nicht schlecht ich bin beeindruckt !
Geniale Recherche.

Aber sagmal, ich bin neu bei Mantelspekulationen und mich würde es interessieren, woher man erfährt, das 699 Stück verkauft werden sollen, wo liegen da die Quellen?

Von dir kann man sicher viel lernen.

Danke und Gruß,

Jens
Man kann die Bid/Ask Size im Orderbuch einsehen.
Orderbucheinsicht und Markttiefe ist in der Regel
bei Realtimesystemen vorhanden. Aber auch einige
Angebote im Internet zeigen Indikationen mit dem
entsprechendem Umfang der Geld- und Briefseite.
Bin mir nicht ganz sicher, aber bei http://www.finanztreff.de sollte das möglich sein.
DIE FIRMENGESCHICHTE





Bareuther und Gareis, Kühnl & Cie von 1866 bis 1994


1866 begann Johann Mathäus eine Porzellanfabrik aufzubauen. Sein Sohn Johann Ries setzte das Werk fort und nahm um 1875 die Porzellanproduktion auf. Finanzielle Probleme brachten den kleinen Betrieb zum Erliegen. 1885 übernahmen die Fabrikanten Ernst Ploß und Oskar Bareuther die Porzellanfabrik. Um 1890 fanden 150 Menschen Arbeit bei "Bareuther & Co".

1898 faßte eine weitere Porzellanfabrik Fuß in Waldsassen: "Gareis, Kühnl & Cie". Nun gab es im Ort zwei Konkurrenten mit ähnlichem Angebot. 1969 fusionierten beide Waldsassener Porzellanfabriken. Das brachte bessere Chancen auf ausländischen Märkten. Das gemeinsame Unternehmen bot etwa 1000 Beschäftigten Arbeit. Zunehmende Konkurrenz aus Billiglohnländern sorgte für Absatzschwierigkeiten und Entlassungen




Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG
ist eine der ältesten Gesellschaften auf
dem Kurszettel der Deutschen Börse
Die Arbeiten aus dem Hause Bareuther & Co. sind
heute gefragte Sammlerstücke. Auch Stücke der jüngeren Vergangenheit, wie der unter #19 gezeigte Teller aus den siebziger Jahren werden bereits gesammelt.



Regelungen zum Pflichtangebot


Am 1. Januar 2002 trat das Gesetz zur Regelung von öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Wertpapieren und von Unternehmensübernahmen (WpÜG) in Kraft1. Einer der zentralen Regelungen des Übernahmegesetzes sind die Bestimmungen zum Pflichtangebot.


Dem Schutz der Minderheitsaktionäre dienen insbesondere die zwingenden Mindestpreisregelungen des Übernahmegesetzes und der WpÜG-Angebotsverordnung. Die vom Bieter angebotene Gegenleistung für den Erwerb von Aktien der Zielgesellschaft muss mindestens dem Betrag entsprechen, der bei einem Vorerwerb innerhalb von drei Monaten vor Veröffentlichung der Angebotsunterlage gewährt oder vereinbart wurde, oder - falls höher - dem gewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der inländischen Aktien der Zielgesellschaft während der letzten drei Monate vor Veröffentlichung des Kontrollerwerbs.


(Somit könnte ein zeitweilige Kursschwäche wie die derzeitige dem Bieter durchaus von Vorteil sein.)
Und diese letzten drei Monate sehen derzeit etwa so aus:




Der Durchschnittswert der letzten drei Monate dürfte
derzeit bei etwa 9 Euro liegen.



Offen ist dabei die Frage, ob die Verzögerung eines
Pflichtangebots eine Verschiebung des Zeitrahmens
nach hinten herbeiführen kann. Dazu gibt es meines
Wissens noch keine Musterverfahren.
Aber der Reiz Bei POW liegt nicht in einem
Pflichtangebot/Übernahmeangebot, auch wenn es
300% über dem aktuellen Kurs liegen würde, sondern
in der Hoffnung auf eine Neuausrichtung und der
Einbringung neuer Unternehmenswerten.


**************************

Kurs heute 3,75 | +4,17%

**************************
Hier eine Information am Rande zum
Mehrheitsaktionär der POW, der
Global Investment und Capital Group AG (GICG AG):

-Die GICG übernimmt zum 07.05.2003 Reisebüro/Touristikunternehmen.

-GICG beginnt mit Ausbau des Geschäftsfeldes in die USA.


Quelle:
www.gicg.de



**************************

Kurs heute 3,80 | +1,33%

**************************
Global Investment und Capital Group AG (GICG AG)
meldet erneut Abschlüsse:

-GICG vermittelt Auftragsvolumen zu einer Kooperation von über 250 Mio. €. Verträge sind am 10.05.2003 in Berlin unterzeichnet worden. Kooperation mit großer Berliner Wohnungsbaugenossenschaft damit unter Dach und Fach.

-GICG übernimmt einen der erfolgreichsten und kompetentesten Full Service Dienstleister Deutschlands im Direkt Mailing. Eines der größten Portale geht für die GICG in den nächsten Tagen ans Netz. Wir werden erneut berichten.



www.gicg.de





P.S.
Neben der Möglichkeit der Einbringung eigener
Aktivitäten wäre allerdings auch ein Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG zum Zweck einer Einbringung und Nutzung der Börsennotiz im Amtlichen Handel an Dritte denkbar.
*


Ja, es scheint so, dass die Verkaufsposition wie
zu Anfang des Threads vermutet nun durch ist.

Nun kommt es auf die weitere Entwicklung an.
Bei AG Bad Salzschlirf, die eine vergleichbare
Aktienstückzahl (32.000 zu 100 DM NW) aufwies
lief der Kurs im Vorfeld der Bekanntgabe der
Neuausrichtung auf ca. 30 Euro, danach auf
bis zu 120 Euro (nach 1:50 Split also 2,40).

Allerdings war AG Bad Salzschlirf ein Mantel
mit einer Notierung im Freiverkehr, nicht wie
Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG
im höchsten Marktsegment, dem Amtlichen Handel.
Im Amtlichen Handel werden in Deutschland nur
etwa 550 Gesellschaften notiert. Aber in erster
Linie zählt was, und zu welchen Bedingungen, in
einen Mantel eingebracht wird.

Nachdem die Aktienmärkte sich wieder erholt haben,
dürfte nun auch das Interesse an Börsengängen wieder
zunehmen. Hier bietet sich natürlich nun auch wieder
verstärkt die Möglichkeit eines backdoor IPO via
Börsenmantel an.

Der Gesellschaft wäre es jedenfalls zu wünschen,
dass die seit >> 1866 << andauernde Firmengeschichte
fortgeschrieben wird.

Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG ist mit
einer nunmehr 137jährigen Firmengeschichte eine der ältesten Gesellschaften auf dem deutschen Kurszettel.

Auch die Tatsache einer solch langen, traditionsreichen Unternehmensgeschichte ist für manchen Investor ein
nicht unwesentlicher Anreiz zur Fortführung bzw. Neuausrichtung einer solchen Gesellschaft.



*
Die Global Investment und Capital Group beabsichtigt wohl
doch nach wie vor selbst in den Mantel der POW zu
schlüpfen:



G I C G
Global Investment und Capital Group
Fantasie mit solider Substanz

-GICG plant in den nächsten Jahren den Börsengang im amtlichen Handel
-GICG steuert mit seinen bereits jetzt vorhandenen europäischen Großinvestoren einen Immobilienbestand von über EURO 1 Mrd. an
-GICG wird seinen Klein- und Großaktionären stets eine offene Informationspolitik und aktives Investor Relation entgegen bringen.
-GICG wird eine aktive buy and sell Strategie verfolgen.

Für die GICG Aktie wird sprechen

-hoher Substanzwert
-Solide Finanzlage
-Wertorientierte Firmen und Beteiligungspolitik

-Kontinuierliches Wachstum von Cashflow und Ergebnis

-Konsequente strategische Ausrichtung zu einer fokussierten Immobilien AG

-Gutes Standing an den Kapitalmärkten

-Zukunftsorientierte Beteiligungen an Unternehmen mit Kompetenz in der gesamten Immobilienwertschöpfungskette



Quelle:
http://kunde.visuelle-medien-sartorius.de/GICG/PHP/aktie/stage/aktie.php
Die Einbringung eines Immobilienbestandes
von über 1 Mrd. Euro wäre schon nicht schlecht
bei nur 36.200 ausstehenden Aktien!

;-)

Da würde man vielleicht sogar die alten
Höchststände bei 500 wieder sehen........?
Der Vorstand der GICG gibt offiziell bekannt, dass der bestehende Kooperationsvertrag sowie alle weiteren vertraglichen Verbindungen zwischen der GICG AG und der Aufina Holding AG fristlos vom Vorstand der GICG AG gekündigt wurde. Die Zusammenarbeit ist damit beendet. Mit der Kündigung der Verträge wurden auch die von der GICG aus 2001 gestellten Sicherheiten wieder eingezogen. Nur mit diesen Sicherheiten war es der Aufina überhaupt erst möglich das Jahr 2001 bilanztechnisch abzuschließen. Der Beschluß zur Kündigung der Verträge wurde einstimmig vom Aufsichtsrat der GICG AG getroffen, da die Aufina Holding AG ihren Verpflichtungen gegenüber der GICG AG trotz mehrfacher Anmahnungen nicht nachgekommen ist. Die Kündigung der Verträge basiert daher auf Wegfall der Geschäftsgrundlage sowie Verstoß gegen bestehende Vertragsauflagen. Der Aufsichtsrat hat ferner beschlossen die offenstehenden Forderungen aus den vertraglichen Verbindungen nunmehr einzuklagen. Die Forderungen belaufen sich derzeit auf über € 3.3 Mio. Eine Anwaltskanzlei in Dortmund wurde vom Vorstand beauftragt. Alleine die Vermittlung des Objektes Raisdorf für die Aufina, verbunden mit der Finanzierung war keinesfalls ein Erfolg des Vorstandes der Aufina, vielmehr war es die GICG der die gesamte Abwicklung und Finanzierung möglich machte. Wir erkennen bei der Aufina recht wenig, was nicht durch die Arbeit der GICG gemacht wurde.

Aktionäre der GICG AG können bei Bedarf eine genaue Forderungsaufstellung anfordern.

Vorstand und Aufsichtsrat gehen von einer schnellen Klärung bei Gericht aus, da große Teile im Wege des Urkundsprozesses vollzogen werden können. Desweiteren ist durch den Einstieg des strategischen Investors die GB AG bei der Aufina Holding AG und die damit verbundene Übernahme, die ebenfalls ausschließlich durch Vermittlung der GICG AG zustande kam davon auszugehen, dass unsere Forderungen gesichert sind.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der GICG AG bedauern die Entwicklung, allerdings sind auch wir unseren Aktionären gegenüber verpflichtet und diese Verpflichtung nehmen wir in Anbetracht der erheblichen Außenstände ernsthaft und massiv wahr.

Die GICG vermittelte im Jahr 2002 Objekte im Gesamtwert von über 202 Mio. € an die Aufina, vermittelte Aktienzeichnungen von über 1,3 Mio. € in bar, vermittelte den strategischen Investor (GB AG) mit Aktienzeichnung von über 5 Mio. €, den Kauf von über 550 Wohneinheiten in Düsseldorf für über 31 Mio. € und der jetzt öffentlich gemachten Gesamtübernahme der Aufina Holding AG in einer Größenordnung von über 30 Mio. € . Ferner das Objekt Raisdorf mit € 19,7 Mio. Leider wurden die vertraglichen Provisionen bis heute nicht gezahlt.

Ferner gibt der Vorstand der GICG bekannt, dass durch Beschluss der Hauptversammlung am 12.02.2003 das Grundkapital der GICG AG bis zum 21.12.2008 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach oder Bareinlage einmal oder mehrmals insgesamt jedoch um höchstens €uro 150.000,-- auf dann €uro 450.000,-- erhöht wird. Der Vorstand entscheidet über den Ausschluß des Bezugsrechts.

Die getroffenen Beschlüße sind im Handelsregister Düsseldorf unter HRB 47758 eingetragen.

Der Vorstand geht im Jahr 2003 von einer weiteren positiven Entwicklung aus.

Düsseldorf im März 2003

Vorstandsvorsitzender Ch. Ries
Der Vorstand der GICG gibt offiziell bekannt, dass der bestehende Kooperationsvertrag sowie alle weiteren vertraglichen Verbindungen zwischen der GICG AG und der Aufina Holding AG fristlos vom Vorstand der GICG AG gekündigt wurde. Die Zusammenarbeit ist damit beendet. Mit der Kündigung der Verträge wurden auch die von der GICG aus 2001 gestellten Sicherheiten wieder eingezogen. Nur mit diesen Sicherheiten war es der Aufina überhaupt erst möglich das Jahr 2001 bilanztechnisch abzuschließen. Der Beschluß zur Kündigung der Verträge wurde einstimmig vom Aufsichtsrat der GICG AG getroffen, da die Aufina Holding AG ihren Verpflichtungen gegenüber der GICG AG trotz mehrfacher Anmahnungen nicht nachgekommen ist. Die Kündigung der Verträge basiert daher auf Wegfall der Geschäftsgrundlage sowie Verstoß gegen bestehende Vertragsauflagen. Der Aufsichtsrat hat ferner beschlossen die offenstehenden Forderungen aus den vertraglichen Verbindungen nunmehr einzuklagen. Die Forderungen belaufen sich derzeit auf über € 3.3 Mio. Eine Anwaltskanzlei in Dortmund wurde vom Vorstand beauftragt. Alleine die Vermittlung des Objektes Raisdorf für die Aufina, verbunden mit der Finanzierung war keinesfalls ein Erfolg des Vorstandes der Aufina, vielmehr war es die GICG der die gesamte Abwicklung und Finanzierung möglich machte. Wir erkennen bei der Aufina recht wenig, was nicht durch die Arbeit der GICG gemacht wurde.

Aktionäre der GICG AG können bei Bedarf eine genaue Forderungsaufstellung anfordern.

Vorstand und Aufsichtsrat gehen von einer schnellen Klärung bei Gericht aus, da große Teile im Wege des Urkundsprozesses vollzogen werden können. Desweiteren ist durch den Einstieg des strategischen Investors die GB AG bei der Aufina Holding AG und die damit verbundene Übernahme, die ebenfalls ausschließlich durch Vermittlung der GICG AG zustande kam davon auszugehen, dass unsere Forderungen gesichert sind.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der GICG AG bedauern die Entwicklung, allerdings sind auch wir unseren Aktionären gegenüber verpflichtet und diese Verpflichtung nehmen wir in Anbetracht der erheblichen Außenstände ernsthaft und massiv wahr.

Die GICG vermittelte im Jahr 2002 Objekte im Gesamtwert von über 202 Mio. € an die Aufina, vermittelte Aktienzeichnungen von über 1,3 Mio. € in bar, vermittelte den strategischen Investor (GB AG) mit Aktienzeichnung von über 5 Mio. €, den Kauf von über 550 Wohneinheiten in Düsseldorf für über 31 Mio. € und der jetzt öffentlich gemachten Gesamtübernahme der Aufina Holding AG in einer Größenordnung von über 30 Mio. € . Ferner das Objekt Raisdorf mit € 19,7 Mio. Leider wurden die vertraglichen Provisionen bis heute nicht gezahlt.

Ferner gibt der Vorstand der GICG bekannt, dass durch Beschluss der Hauptversammlung am 12.02.2003 das Grundkapital der GICG AG bis zum 21.12.2008 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach oder Bareinlage einmal oder mehrmals insgesamt jedoch um höchstens €uro 150.000,-- auf dann €uro 450.000,-- erhöht wird. Der Vorstand entscheidet über den Ausschluß des Bezugsrechts.

Die getroffenen Beschlüße sind im Handelsregister Düsseldorf unter HRB 47758 eingetragen.

Der Vorstand geht im Jahr 2003 von einer weiteren positiven Entwicklung aus.

Düsseldorf im März 2003

Vorstandsvorsitzender Ch. Ries
Hallo Courtier,
danke für deine Antwort. Es war die Sonderinformation vom 10.04.2003, in der die Kooperation mit dem Pflegeheimbetreiber angekündigt wurde. Es geht dort schließlich um 130 Millionen Euro, eventeller Sacheinlage.
Außerdem muß der Investor des POW-Mantels jetzt über 90% der Anteile kontrollieren. In den letzten 9 Monaten gingen 15% des Aktienkapitals um.

Mit freundlichen Grüßen
WK-Gruppe
@wkgruppe

Hallo wkgruppe,

danke für den Hinweis in der Sonderinformation. Die Erfahrungen eines Dietrich Walther könnten bei einer Reaktivierung von POW durchaus dienlich sein.
Blickt seine Gold-Zack AG (gegründet 1868) doch auf eine fast ebensolange, wechselvolle Geschichte wie das Haus Bareuther & Co. zurück. Bei Gold-Zack brachte
der Kauf der AG von der Schickedanz Holding durch die Familie Dietrich Walther die Wende. Fortan wurde Gold-Zack vom Hersteller von Textil- und Kurzwaren zum Emissionsberatungshaus umgebaut. Für die Zukunft sieht Gold-Zack seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Erwerb von Immobilien, deren Entwicklung und Wiederverkauf, sowie dem Erwerb von Unternehmensbeteiligungen, deren Strukturierung und Umplatzierung. Darüber hinaus wird eine umfassende Palette von Dienstleistungen rund um Immobilien und Unternehmensbeteiligungen angeboten. Eine Nähe von Gold-Zack AG und GICG AG wäre da einer Verwertung des POW-Mantel sicher zuträglich.

Wenn die von Dir genannten umgegangenen Stücke von der GICG AG, oder deren Umfeld aufgenommen wurden, dann hat der Kurseinbruch der Vergangenheit seinen Zweck wohl durchaus erfüllt. Viel der letzten Aktien im Streubesitz könnten so dem Mehrheitsanteil zugeführt worden sein.

Gruss
Courtier
Hi,

gibts eigentlich mal Neuigkeiten zu dem Wert??? Steigt ja seit Tagen unaufhaltsam und unter 10 EUR wurden mehr als 35% des Grundkapitals umgesetzt. Gibts jetzt doch endlich einen neuen Großaktionär, der sich ein Herz fasst und den Laden endlich wiederbelebt. Sollte man dabei sein?

Gruß

Modewoman
Tja Modewoman,

vielleicht sollte man aber auch die hohen Kurse langsam zum Ausstieg nutzen (gerade bei größeren positionen ;-) !!)! Man weiss ja nie. Und ein bisschen cash in der kasse ist doch auch nicht schlecht! allerdings scheint sich wirklich was zu tun! bin mal gespannt auf den neuen großaktionär. aber was macht "modebeteilgung" eigentlich bei einer porzellanfabrik?

gruß aus hamburg
der prüfer!! ;-)
Glaube vorgestern wurden 150 Stück gesucht!

Beim BAFIN stehen noch 2 Anteilseigner drin:

AUFINA und eine Dornisch GbR

Aber im letzten Jahr wurden einige Pakete umgeschlagen, immer so 6.000 - 7.000 Stück weise, macht ja immerhin ca. 18% aus pro Trade!

MfG

Mantelspezzi
Na das war ja schon im Jahr 2003, müssen die Blocktrades gewesen sein, als die GICG ausgestiegen ist. Beim Bafin steht aber noch die Aufina mit einem Anteil drin. Den müssten die dann ja auch noch haben!

Fragt sich nur, wo der grosse Rest hingekommen ist. Könnte schon eine Mantelspeku werden, wer weiss!

MfG

Mantelspezzi
aber aufina hat doch noch eine ganze menge, ist zumindest beim bafin gemeldet so! früher hatten sowohl cicg und aufina aktien!

und irgendwie stecken die doch unter einer decke oder?

mfg

mantelspezzi
Frage:


Angenommen hier wird ein Milliardenunternehmen eingebracht, so erfolgt dies ja sicherlich über eine "Sacheinlage"!

Das würde doch aber dann zu einer Verwässerung der Altaktien führen...?

Sehe ich da was falsch??
Na da nimmt aber einer doch alle Stücke aus dem markt, jeden Tag werden es mehr.

Scheint mir nun doch richtig loszugehen mit der Mantelspeku, sonst würde ja da keiner kaufen und das bei steigenden Kursen.

MfG

Mantelspezzi
Kann doch auch sein, daß der Mehrheitsaktionär schön den Kurs nach oben treibt!

Wie gesagt: Eine Sacheinlage mit hoher Bewertung läßt ja eh den jetzigen Kurs wohl eher verwässern...

Könnte eine Beispielrechnung etwa so aussehen?


Sacheinlage Euro 500.000.000


= 100 Mio Aktien a 5 Euro

Umwandlung der ca.36.000 Atien a 50 DM in 5 Euro Aktien

bedeutet dann wohl 36.000 x 5 = 180.000 Aktien der Altaktionäre!

den jetzigen Kurs ca. 30 : 5 = 6 Euro

Sehe ich da was falsch, aber worin liegt dann hier noch die Spekulation?

Testa
Also, was steckt denn dann dahinter????

Jetzt dürfte die Marktkapitalisierung bei ca. 1 Mio Euro liegen!

Da dürfte doch eigentlich so langsam kein freefloat mehr vorhanden sein...

Meinungen?

Testa
Warum denn Porzellan Waldsassen , die ja noch nicht als
sauberer Mantel gelten können (Altlasten ! ungeklärt).
Die Mäntel von Porzellan Zeh und Rheiner Moden sind
altlastenfrei und relativ preiswert dazu. Wer lieber einen
"Mantelfond" mag, kann sich ja auch mal Allerthal anschauen, denen Rheiner Moden und Porzellan Zeh mehrheitlich zuzuordnen sind.
Das kann ich nun nicht nachvollziehen.
1.Porzellan Waldsassen ist als Mantel noch belastet. Bevor das Grundstück nicht verkauft ist und die Verbindlichkeiten nicht abschließend geklärt sind,ist mit dem Mantel kein Blumentopf zu gewinnen.
2. Ob 100 DM Aktie oder 1 Euro Aktie ist unerheblich, da mit Sicherheit ein Kapitalschnitt (zusammenlegung) erfolgen wird, sprich aus 100 DM wird eine 1 Euro-Aktie (oder vielleicht auch 5 oder 10).Wieviel Deckung ist dann
als Eigenkapital vorhanden ?
3. Rheiner Moden hat z.B. 220.000 Aktien , die mit mindestens demselben Betrag (220.000 Euro) Eigenkapital ausgestattet sind , die sind z.Zt. auch noch 100 DM Aktien.
4. Könnte ein Verlustvortrag vorhanden sein ?
5. Rheiner Moden ist ein sofort verfügbarer Mantel, Porzellan Zeh ebenfalls.
6. Wielange das Abwicklungsverfahren bei PW noch dauert, ist äußerst unklar.
7.Rheiner Moden hat bei einem Kurs von z.zt. um 7 Euro eineMarktkapitalisierung von gerade mal 1,54 Mio, und zudem einen Verlustvortrag (bestätigt!) von 7 Mio.
Warum dann Porzellan Waldsassen?
Bei Rheiner Moden gibt es sogar nur 200.000 Aktien.

Allerdings waren das nie Aktien mit Nennwert DM 100,--, sondern mit Nennwert DM 50,--.

Inzwischen sind es allerdings nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je € 1,-- am Grundkapital von € 200.000,--.
Fast der gesamte Immobilienbestand wechselte im November 2003 den Besitzer. Die Altlasten dürften bewältigt sein. Faktisch ist POW ein leerer Mantel.
In DM gerechnet handelt es sich um 50 DM-Aktien
Schaut euch 633800 an.

Wert der Firma : Null !!!!!!!!

Aber die leute da hinter ziehen den kurs hoch, um dann kasse zu machen.
Man muß halt rechtzeitig raus !!

Schritte wie bei 633800, da gab es auch keinen Kapitalschnitt !!!!

Umwandlung in 1 euro Aktien, dann vollmundige KE ankündigen, dann raus...
Also ich glaube, POW könnte durchaus einen Deal Wert sein. Es gibt einige grösse Aktionäre, die im Hintergrund aktiv sind und Verhandlungen sowohl über Veräusserung der Grundstücke wie auch einen Vergleich mit der Schmidt-Bank geführt haben könnten. Soweit ich weiss, war die Schmidt-Bank immer einer Lösung offen gegenüber!

Und eins ist nicht zu vergessen: POW ist im Amtlichen Handelt notiert, Rheiner Moden und Porzellan Zeh nur Geregelter Markt und Freiverkehr. Eine Notierung im Amtlichen Handel ist auch heute noch ne Menge mehr wert. Und Porzelllan Zeh wurde doch nur in den Berliner Freiverkehr eingeführt, um bei einem Mantelverkauf eine börsennotierte Gesellschaft vorweisen zu können und damit Kasse zu machen. Das alles haben wir bei POW nicht. Ich bleibe dabei, meine wenigen Stücke geb ich nicht her!

MfG

Mantelspezzi
dummerweise habe ich mir meine reststücke physisch
ausliefern lassen, als die aktie bei 8 dm stand. machen
sich ganz gut als wandschmuck in meinem arbeitszimmer.
wenn sich eine neue "brauhaus amberg" abzeichnen sollte,
kann ich die dekorativen stücke immer noch andienen.

aus meiner oberpälzer zeit weiß ich aber noch dass die
dekontaminierung weitestgehend abgeschlossen ist und
kein verwertungshindernis mehr darstellt.

verkannt wird aber tatsächlich der vorhandene wert eines
mantels im höchsten börsensegment, dem amtlichen handel.
wenn man betrachtet wieviele unternehmen "nur" im gere-
gelten markt notieren und welche verrenkungen manche
gesellschaften(realtos) anstellen, um überhaupt aus dem
nachteiligen freiverkehr aufzusteigen, mag dies deutlicher
werden. meines wissens ist überhaupt kein freier mantel
im amtlichen handel verfügbar, auch nicht der von rheiner moden oder grossmann, deswegen sind meine urkunden wert-
erhaltend hinter glas. früher war einmal die sinner ag
als amtlicher wert en vogue, aber man hört nichts mehr.:lick:
Dass es im amtl. Markt keine anderen Mäntel gibt, stimmt so nicht.

Die Sparta AG ist faktisch auch ein Mantel, der dazu lupenrein ist & immense Verlustvorträge aufweisen kann - inwiefern diese allerdings genutzt werden könn(t)en steht in den Sternen...

Das eigene Vermögen ist in ein paar Beteiligungen angelegt, was aber nicht gegen eine Mantelverwertung spricht.

Gerüchten zu Folge sollen gewisse Hamburger Adressen hier (wieder) dran sein...

Warten wir es mal ab - es bleibt spannend... wenn man etwas Zeit mitbringt;) .
zum mainpoint der pow-diskussion:
spekulationen um altlasten bzw. mantelalternativen sind
jetzt nicht mehr wichtig: letztlich laufen alle postings
auf die frage hinaus ob es einen heimlichen aufkäufer
gibt oder nicht. dieser punkt ist durch den beitrag von
holzweg(25.3.04) geklärt. es wechselten lt. bloomberg
tatsächlich 12000 stück außerbörslich den besitzer.
logischer schluß: wer 35 euro(vermutlich paketzuschlag,
da das mühsame einsammeln der wenigen börsenstücke entfällt) pro stück bezahlt, immerhin 420000 euro, hat
sehr konkrete pläne, wie der mantel mit erheblichem return
on invest zu verwerten ist.
wenn man nur wüßte, wer die 50 vorzugsaktien mit 200-fachem stimmrecht besitzt. es macht mir ja spaß gründlich
zu recherchieren, aber diesbzgl. ist nichts herauszube-
kommen.
es gibt ja an der börse selten einen elfmeter, doch wer
pow-stücke jetzt hat muß nur noch warten bis sich der
"torwart" bewegt.:)
in ergänzung zum letzten beitrag:
nun hat also der aufkäufer 12000(mithin 1/3 der gesamten
stammaktien) außerbörslich ergattert. zusätzlich zu
seinem mir nicht bekannten bereits vorhandenem bestand.
wie mag der gute jetzt weiter vorgehen? ich denke er bietet kleinere stückzahlen(immer einen tick unter dem
vortagskurs) auf der briefseite an und insinuiert so
nachgebende kurse.dies macht insofern sinn, weil so bei
einer evtl. abfindung der gewichtete durchschnittskurs
der letzten 3 monate gedrückt werden kann. vgl. dazu beitrag nr. 23 von courtier zum gleichen thema.
dieses spiel ist natürlich leicht zu durchkreuzen.
lt. www.finanztreff sind börslich im märz 1225 aktien
umgesetzt worden. wenn der streubesitz auf der käuferseite
bleiben, dürfte unserem mann bald der atem kurz werden.
heute 40 st. umsatz. es bleibt prickelnd!
p.s.: frage ans board: wer vermittelt eigentlich
außerbörsliche paketgeschäfte?
danke, mitterland
mal abseits von der manteldiskussion:
65000 qm grundbesitz : 36200 aktien ergibt 1,8 qm anteil
an dekontaminierten grundstücken in zentrumslage, voll
erschlossen, teilweise mit verwertbaren gebäuden.
14,3 euro/qm(kurs heute 25,7euro:1,8) ist da a bisserl
wenig, gell?
by the way: erinnert sich noch jemand aus dem board
an die guten alten pfaff-aktien(wpk 691430)? es schlummern
noch ein paar stücke in meinem depot, jedoch kann ich
nirgends einen kurs finden.
Hat jetzt der Großaktionär sein Ziel langsam erreicht?
Der Kurs wurde die letzten Wochen von ca. 29 auf 18 gedrückt, mit minimalem Umsatz.

Folgt bald ein Abfindungsangebot, basierend auf dem Durchschnittskurs der letzten Wochen?

Neuausrichtung?

(Man bedenke den außerbörslichen Deal im März - 12.000 Aktien zu 35 Euro°!!!)

Testa
lt. www.finanztreff.de gingen börslich im märz 1225 st.
um, zwischen 12.4 und 4.5. 2004 nochmal 504 aktien.
da ich nicht glaube, dass der streubesitz naiv genug war, auch nur ein stück aus der hand zu geben, ist davon auszugehen, dass der aufkäufer seine aktien selbst
"heruntergehandelt" hat. kostet scheinbar nur die spesen.
dabei besteht natürlich immer die gefahr dass über cross
andere marktteilnehmer die zu 35 Euro erworbenen stücke
billig wegschnappen. ich werde jedenfalls das nächste mal mit staffellimits gewehr bei fuß stehen.
immer häufig vergessen werden die 50 vorzugsaktien mit
zweihundertfachem stimmrecht, mithin allein 21,6%, die
immer noch im umfeld der alten grossaktionäre, fam.
bareuther, liegen sollen.
allmählich läßt "brauhaus amberg" tatsächlich grüßen.:look:
Der Kurs konnte die Widerstandslinie bei 30 Euro nach oben nicht durchbrechen. Danach konnte der einjährige Aufwärtstrend nicht gehalten werden. Somit befindet sich der Kurs im freien Fall. Widerstand bei 18 Euro ebenfalls gebrochen. Nächster Widerstand bei 13 Euro. Dieser könnte vielleicht halten (Wert des Mantels 500.000 Euro).
Wir gehen davon aus, daß 33% des Aktienkapitals aus dem Pool von Möller und Co., der ehemaligen Aufina Holding, welcher über die Börse zwangsverkauft wurde und über Strohmänner dem Dunstkreis der GICG als Paket zugeführt wurde, wenn es wirklich einen außerbörslichen Handel gab. Das ca. 50% Paket, welches schon früher von der Aufina Holding der GICG weitergereicht wurde, befindet sich, so glauben wir, immer noch im Dunstkreis der Luxenburger Investorengruppe. Das würde erklären, warum es zu keinen meldpflichtigen Vorgängen kam. Ein Abfindungsangebot ist daher auch sehr fraglich, sollten die einzelnen Pakete tatsächlich zusammengefügt werden.
Eine Wiederaufnahme der geschäftlichen Tätigkeit dieses Mantels bleibt weiterhin Spekulation.
Eine Wiederaufnahme könnte unserer Meinung nach nur mit dem angekündigten Börsengang der GICG in Zusammenhang stehen.
Wir machen darauf aufmerksam, daß diese Stellungnahme nur eine Annahme ist, die wir nicht belegen können.

Alle Kursbewegungen unterhalb der 30 Euromarke sind rein zufällig zu betrachten und bilden auf Dauer nur eine Seitwärtsbewegung.

Mit freundlichem Gruß
WK-Gruppe
:)war einige zeit gesundheitlich angeschlagen und zur kur,
konnte von dort aber mal wieder in waldsassen vorbeischauen.
bezüglich der qm, die auf eine aktie entfallen, habe ich
noch einmal nachrechnen müssen. die 65000 qm grundbesitz
müssen natürlich durch die stamm- und! die vorzugsaktien
(50 st. mit 200-fachem stimmrecht) geteilt werden.
rechnung wie folgt:
65000qm : 36200 stammaktien + 10000 vorzüge
= 65000 : 46200 = 1,406 qm grundstücksanteil in
waldsassen zentrum, altlastenfrei.
preis pro qm bezogen auf den aktuellen kurs
12,05 euro : 1,406 = 8,57 euro.
für diesen preis kann man wohl nicht mal mehr ein
stück streuobstwiese kaufen. bis bald!
worauf es bei einer erfolgreichen mantelspekulation
ankommt:
- möglichst geringer streubesitz, da ein potentieller erwerber bei der einbringung seiner aktivitäten am liebsten einen hohen anteil am unternehmen hat
- die bilanz sollte aus leicht liquidierbaren vermögensgegenständen bestehen
-vor der spekulation auf ein abfindungsangebot steht die
neuausrichtung(equity-story)
- je höher das marktsegment, desto attraktiver der mantel für einen potentiellen investor
- positiver leumund des altmantels
letzteres ist auch der grund, warum die mantelverwertungen
bei brauhaus amberg, rinteln eisenbahn oder allerthal ein
voller erfolg waren, bei bremer vulkan bzw. escom aber ebennicht.
großen schaden für den ruf von POW hat auch die rhein-grund-capital angerichtet(vgl. die entsprechenden artikel
bei den "share-infos"). durch die indiskretion eines freundes wurde ich damals fast täglich von telefonverkäufern der RGC behelligt und zum kauf von deren aktien gedrängt. die anrufe hörten erst auf meine einlassung, ich wolle keine RGC-anteile zeichnen, da ich genügend POWs besässe, hin auf. ich vermute übrigens, dass
sich hier im board nach wie vor einige RGC-spezies tummeln.
ansonsten ist es doch immer wieder das gleiche: irgendwann
(vermutlich bereits jetzt), haben die leute, die den kurs drücken wollen, keine aktien mehr. und wer (frei nach kostolany zum thema $) POW jetzt nicht will, wird sich zu
weitaus höheren kursen darum schlagen müssen. wir sind hier ja nicht bei teutonia zement, wo alle stammaktien von vorstands- und aufsichtsratfamilien gehalten werden, die natürlich steuerbedingt den aktienkurs tief halten.
dort entfallen übrigens auf die im moment 260 euro notierende aktie 19,4 qm.:)
***Exkurs***
Für alle Mantelspekulationsinteressierten!
Da ja hier nix los ist:
Schaut euch heute den Mantel von Zucker & Co. Vermögensverwaltung AG an!!!
Einladung zur HV heute im Bundesanzeiger! Sitzverlegung, Umbenennung und komplett neuer AR! Ausserdem seit heute auf der Homepage von Zucker ein neues Vorstandsmitglied! Seit Jahren die ersten ernsthaften Zeichen das sich was tut!

Könnte durchaus in den nächsten Tagen interessant werden!!
Gruß
prfer
achtung, nächster tage werdet ihr ein angebot erhalten, eure anteile für 7,5 euro einer ominösen gesellschaft anzudienen. es mag ja stimmen, dass jeden tag sieben dumme aufstehen, aber bevor an diesem angebot nicht zwei nullen dranhängen, werde ich kein stück aus der hand geben
Ist ja wohl kein Zufall! Interessierte Kreise bieten kleine Mengen jeden Tag ein Stück tiefer zum Kauf an, solange keine Käufer mit Nachfrage dagegen halten, funktioniert das. Und irgendwann ist der Kurs bei 7,50 EUR und diese dubiose GmbH hat ihr Ziel erreicht und ein paar Stücke werden ihr ausserbörslich angeboten. Gibt immer ein paar Leute, die bei sinkenden Kursen nervös werden und ihre Anteile auf den Markt werfen.

Also Leute, kein Stück aus der Hand geben, da will einer super günstig an einen Luxus-Börsenmantel kommen!

DrKursplus
Der Junge ist mit seinen Aktien bereits über alle Berge, unterzeichnet ist die Rücknahme in Shanghai, Feb. 2005!!!

Frage mich, was die Rücknahme bedeuten soll? Hat einer ne Ahnung?

DrKursplus
"Die EO Investors GmbH hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Antrag auf Befreiung von den Vorgaben des Wertpapierübernahmegesetzes gestellt. Bis zur Entscheidung über diesen Antrag wird die EO Investors GmbH keine der Aktien der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG auf der Grundlage eines öffentlichen Kaufangebotes erwerben dürfen."


Ich vermute mal, daß EO Investors nicht ganz freiwillig zurückgenommen hat, sondern auf Druck zurücknehmen musste. Sobald die Befreiung vorliegt, wird man erneut ein Kaufangebot erstellen! Oder wie sehr Ihr das?

Also doch ein Luxusmantel....

DrKursplus
@DrKursPlus :

Neu hier ? oder neuer mit gesperrtem AltNick :confused:

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Interessen: keine Angaben
:eo investors haben wohl wind davon bekommen, dass ein "freundeskreis" eine sperrminorität hält.es ist ja auch ein starkes stück überhaupt so ein angebot zu machen, warum nicht gleich 70 cent. wie oben gesagt an den 7,5 euro müssten rechts zwei nullen dranhängen.)
!
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F.Scheunert... Du führst schon Selbstgespräche? :confused:



#5674 von Euro2006 08.02.05 23:51:07 Beitrag Nr.: 15.759.058
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@Robison:

Danke für den Hinweis auf das zerschlagene Porzellan ... äääh ... auf die Porzellanfabrik Waldsassen. So wie es aussieht, will FrankScheunert sich noch eine Firma zulegen, aber da hat er was vom BaFin auf die Finger bekommen, wie man gestern im Bundesanzeiger sehen konnte. Man beachte vor allem den Ort, an dem die Unterschrift gesetzt wurde

---------------------------------------------------------

EO Investors GmbH
Düsseldorf
Rücknahme

des freiwilligen öffentlichen Kaufangebotes an die Aktionäre
der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG
WKN 694 200
ISIN: DE0006942006
veröffentlicht im Bundesanzeiger am 26.01.05

Die EO Investors GmbH nimmt hiermit ihr am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichtes Kaufangebot zurück !

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie keine Aktienangebote auf der Grundlage des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes angenommen hat.

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie keine Aktienangebote auf der Grundlage des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes annehmen wird.

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie ihr evtl. noch weg. des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes zu übertragende Aktien Kosten und Spesenfrei rückübertragen wird.

Die EO Investors GmbH hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Antrag auf Befreiung von den Vorgaben des Wertpapierübernahmegesetzes gestellt. Bis zur Entscheidung über diesen Antrag wird die EO Investors GmbH keine der Aktien der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG auf der Grundlage eines öffentlichen Kaufangebotes erwerben dürfen.

EO Investors GmbH Schirmerstr. 54, 40211 Düsseldorf, Telefax: +49 (0)12126 2604752454


Shanghai, im Februar 2005

Der Geschäftsführer

---------------------------------------------------------

Das Kaufangebot kam am 26.01.05 und ist eigentlich auf 10.000 Aktien begrenzt. Es gibt aber nur 36.200 sowie einige wenige Vorzugsaktien mit einem 200-fachen Stimmrecht, habe ich gesehen.

Interessant ist, daß das Kaufangebot mit " Düsseldorf, im Januar 2005" unterschrieben ist, übrigens genauso wie das am gleichen Tag veröffentlichte Kaufangebot für die Anleihen.

@FrankScheunert:



Wie war das Anfang Februar, als es so heiß herging im Board? Die letzten Tage eines vierwöchigen Aufenthalts in Shanghai, schrieben Sie. Nun dauert manches hierzulande unnötig lang, aber eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Sicherheit keine drei Wochen.



SCNR


#33 von Euro2006 09.02.05 00:15:03 Beitrag Nr.: 15.759.158
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Ob das BaFin die Umsetzung des Vergleichs blockiert, kann ich nicht sagen, aber der allseits bereits bekannten EO Investors hat es in die Suppe gespuckt.

Am 26.01.05 wurde ein Kaufangebot veröffentlicht für 10.000 Aktien der Porzellanfabrik Waldsassen. Eigentlich weniger als 30%, trotzdem will sich die EO Investors vom BaFin eine Befreiung von der Abgabe eines Pflichtangebots nach dem WpÜG beim BaFin abholen. Bis man diesen Freifahrtschein hat, sollen nur 10.000 Aktien erworben werden.

Nur macht das BaFin dummerweise nicht mit, und so muß EO Investors am 07.02.05 den Rückzug antreten, in Shanghai

Denn eigentlich will man mehr als 30% der Aktien übernehmen, aber eben nicht alle aus der Aktie vertreiben - das sollte den Kurs schonen.

Aber wozu braucht ein FrankScheunert eine AG, die im amtlichen Handel notiert? Braucht man vielleicht einen neuen Börsenmantel für die Assets der CBB? Der Mantel soll ja recht sauber sein, hat einen Verlustvortrag, der vielleicht nutzbar ist, und nach der ganzen Hektik in Köln wäre das oberpfälzische Waldsassen genau der ideale Ort, um zu entspannen.

Du kommst auch noch in den Knast - wie Kahrman und so einige andere
:laugh:
#124 von 4ju1 09.02.05 00:36:45 Beitrag Nr.: 15.759.208
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F.Scheunert... Du führst schon Selbstgespräche?



#5674 von Euro2006 08.02.05 23:51:07 Beitrag Nr.: 15.759.058
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@Robison:

Danke für den Hinweis auf das zerschlagene Porzellan ... äääh ... auf die Porzellanfabrik Waldsassen. So wie es aussieht, will FrankScheunert sich noch eine Firma zulegen, aber da hat er was vom BaFin auf die Finger bekommen, wie man gestern im Bundesanzeiger sehen konnte. Man beachte vor allem den Ort, an dem die Unterschrift gesetzt wurde

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EO Investors GmbH
Düsseldorf
Rücknahme

des freiwilligen öffentlichen Kaufangebotes an die Aktionäre
der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG
WKN 694 200
ISIN: DE0006942006
veröffentlicht im Bundesanzeiger am 26.01.05

Die EO Investors GmbH nimmt hiermit ihr am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichtes Kaufangebot zurück !

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie keine Aktienangebote auf der Grundlage des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes angenommen hat.

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie keine Aktienangebote auf der Grundlage des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes annehmen wird.

Die EO Investors GmbH erklärt, das sie ihr evtl. noch weg. des am 26.01.05 im eBundesanzeiger veröffentlichten Kaufangebotes zu übertragende Aktien Kosten und Spesenfrei rückübertragen wird.

Die EO Investors GmbH hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Antrag auf Befreiung von den Vorgaben des Wertpapierübernahmegesetzes gestellt. Bis zur Entscheidung über diesen Antrag wird die EO Investors GmbH keine der Aktien der Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG auf der Grundlage eines öffentlichen Kaufangebotes erwerben dürfen.

EO Investors GmbH Schirmerstr. 54, 40211 Düsseldorf, Telefax: +49 (0)12126 2604752454


Shanghai, im Februar 2005

Der Geschäftsführer

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Das Kaufangebot kam am 26.01.05 und ist eigentlich auf 10.000 Aktien begrenzt. Es gibt aber nur 36.200 sowie einige wenige Vorzugsaktien mit einem 200-fachen Stimmrecht, habe ich gesehen.

Interessant ist, daß das Kaufangebot mit " Düsseldorf, im Januar 2005" unterschrieben ist, übrigens genauso wie das am gleichen Tag veröffentlichte Kaufangebot für die Anleihen.

@FrankScheunert:



Wie war das Anfang Februar, als es so heiß herging im Board? Die letzten Tage eines vierwöchigen Aufenthalts in Shanghai, schrieben Sie. Nun dauert manches hierzulande unnötig lang, aber eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Sicherheit keine drei Wochen.



SCNR


#33 von Euro2006 09.02.05 00:15:03 Beitrag Nr.: 15.759.158
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Ob das BaFin die Umsetzung des Vergleichs blockiert, kann ich nicht sagen, aber der allseits bereits bekannten EO Investors hat es in die Suppe gespuckt.

Am 26.01.05 wurde ein Kaufangebot veröffentlicht für 10.000 Aktien der Porzellanfabrik Waldsassen. Eigentlich weniger als 30%, trotzdem will sich die EO Investors vom BaFin eine Befreiung von der Abgabe eines Pflichtangebots nach dem WpÜG beim BaFin abholen. Bis man diesen Freifahrtschein hat, sollen nur 10.000 Aktien erworben werden.

Nur macht das BaFin dummerweise nicht mit, und so muß EO Investors am 07.02.05 den Rückzug antreten, in Shanghai

Denn eigentlich will man mehr als 30% der Aktien übernehmen, aber eben nicht alle aus der Aktie vertreiben - das sollte den Kurs schonen.

Aber wozu braucht ein FrankScheunert eine AG, die im amtlichen Handel notiert? Braucht man vielleicht einen neuen Börsenmantel für die Assets der CBB? Der Mantel soll ja recht sauber sein, hat einen Verlustvortrag, der vielleicht nutzbar ist, und nach der ganzen Hektik in Köln wäre das oberpfälzische Waldsassen genau der ideale Ort, um zu entspannen.

Du kommst auch noch in den Knast - wie Kahrman und so einige andere
Bin in Thread: CBB - bitte die adhoc richtig lesen ;) auf Euch aufmerksam geworden, wegen dem Kaufangebot der EO Investors GmbH. Der Laden versucht auch, Wandelanleihen der CBB Holding 544400 aufzukaufen, außerdem ist der FrankScheunert dort mit Aktien aktiv und versuchte kürzlich, diese zu bashen - angeblich von Shanghai aus, woran viele Zweifel hatten.

Die Ankündigung, die Gesellschaft wieder "in Betrieb" zu nehmen, könnte aber einen realen Hintergrund haben: in der CBB stehen ein paar Veränderungen an, die dem Vorstand nicht passen dürften (HV mit dem Ziel der Aktionäre, den AR und damit den Vorstand zu kippen). Er hat schon begonnen, Anteile an einem geschlossenen Fonds zu einer britischen Firma zu verschieben, an der er die Mehrheit hält. Vielleicht braucht er ja noch einen Firmenmantel, um weitere Assets zu verschieben.

Dann sollte es aber zu dramatischen Szenen auf einer aoHV kommen, die einen Kapitalschnitt auf null mit anschließender Kapitalerhöhung zum Thema hat - so, wie er es bei der CBB schon versucht hat, aber voraussichtlich scheitern wird.

Für die, die sich einlesen wollen: Thread: CBB - bitte die adhoc richtig lesen ;) #5410 von Eustach1 ist ein guter Anfang.
Dieser Frank Scheunert scheint ein echter Gauner zu sein oder haben ich das irgendwie hier falsch verstanden, was ihr alle geschrieben habt? Alles, was ich bisher von dem gelesen und gehört habe, war deutlich negativ!

DrKursplus
Was der Frank Scheunert nun ist, da will ich mal kein Label vergeben.

Er tritt oft im Windschatten der Herren Freitag, Eck und Sartingen (wohl seinem Ex-Chef bei Spütz) auf. Zumindest Hr. Freitag darf nach einem Gerichtsurteil von einer frankfurter Zeitung "räuberischer Aktionär" genannt werden.

Ach ja, und seinen letzten großen Auftritt hatte Frank Scheunert wohl bei der Mallorca Lifestyle AG. Muß auch so eine irre Story sein, die ich aber nicht so genau verfolgt habe. Von GSC Research gibt es einen Bericht von dieser HV, der z.B. in Thread: CBB-Holding.....Wer ist Frank Scheunert? #17 zu finden ist. Viel Spaß beim Durchlesen.

So, ich kümmere mich dann mal wieder um die CBB - viel Erfolg noch.
Nachdem seine Billigstrategie (7,50 EUR) wohl nicht geriffen hat, versucht F. Scheunert wohl jetzt deutlich höher zuzukaufen, bevor der Kurs nach oben ausbricht und er gar keine Srücke mehr bekommt. Grössere Nachfrage heute zu 12 EUR!!! Beginnt jetzt eine Really?

DrKursplus
mein eigenes kuchenstück ist für eine sperrminorität leider viel zu klein, möchte hier bzl. des " kreises" auch keine indiskretion begehen. wer die story um pow noch nicht kennt sei auf die mE sehr brauchbaren threads von courtier (S: 1 ff dieses boards) verwiesen.
melde mich nach einem (hoffentlich kurzen) krankenhausaufenthalt wieder.