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Versucht Jenoptik eine eventl. drohende Insolvenz abzuwenden? - 500 Beiträge pro Seite

ISIN: DE0006229107 | WKN: 622910
15,612
02.12.16
Lang & Schwarz
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Erste Interpretationsversuche zur überraschenden adHoc von eben:

Versucht Jenoptik eine eventl. drohende Insolvenz abzuwenden?

Legt das nicht die nachfolgende adHoc von eben nahe?

Warum machen die jetzt eine Kapitalerhöhung? Bei dem abgestürzten Börsenkurs von Jenoptik?

Wer wußte davon und konnte noch rechtzeitig Aktien verkaufen, wie der Absturz von heute nahelegt? Insidergeschäfte? :cry:

Oder sind das erste Vorsichtsmaßnahmen wegen einer möglichen Verwicklung Jenoptiks in die "SCHNEIDER-Affäre"? ;) Glaube ich nicht!! Aber: Wer weiß?

Die wollen fast ca. 200 Mio. Euro neu aufnehmen bzw. umschichten!

Das lässt schlimmes befürchten. :cry:

Macht Thüringen die KE mit?




"Jenoptik stärkt Finanzausstattung durch Kapitalerhöhung und Anleihe.

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Jenoptik stärkt Finanzausstattung durch Kapitalerhöhung und Anleihe.
Jenoptik plant Stärkung der Eigenkapitalbasis durch Ausgabe von 8,14 Millionen
neuen Aktien.
Jenoptik will zudem das attraktive Marktumfeld nutzen und eine Anleihe zur
Ablösung kurzfristigen Fremdkapitals begeben.

Der Vorstand der Jenoptik AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen,

zur Stärkung der Kapitalbasis das Grundkapital durch Ausgabe von 8,14 Millionen
neuen Aktien zu erhöhen. Die Aktionäre erhalten ein Bezugsrecht auf die neuen
Aktien, die mit voller Dividendenberechtigung für das laufende Geschäftsjahr
2003 ausgestattet sein werden. Die Kapitalerhöhung im Verhältnis 5:1 wird durch
die Deutsche Bank AG begleitet und soll voraussichtlich im Oktober durchgeführt
werden.
Zusätzlich und im zeitlichen Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung
will Jenoptik das aktuell attraktive Marktumfeld nutzen und eine langfristige
Anleihe mit einem Volumen von voraussichtlich über 100 Millionen Euro begeben.
Jenoptik beabsichtigt, den Erlös aus den geplanten Maßnahmen zur Stärkung der
Eigenkapitalbasis des Unternehmens, zur Reduzierung der kurzfristigen
Finanzverschuldung sowie zur Finanzierung des weiteren Wachstums, insbesondere
im Bereich Photonics, zu verwenden. Die näheren Einzelheiten der Kapitalerhöhung
und der Anleihe werden kurzfristig vor der jeweiligen Transaktion und abhängig
von der aktuellen Marktlage festgelegt und bekannt gegeben.
Die Jenoptik AG hat von Standard & Poors ein Unternehmensrating von BB-
(Outlook: Negative) sowie von Fitch von BB (Outlook: Stable) erhalten.

Nicht zur Verbreitung in den USA
Diese Mitteilung stellt kein Angebot zum Erwerb von Wertpapieren in den
Vereinigten Staaten von Amerika (USA) dar. Wertpapiere dürfen ohne Registrierung
unter dem US Securities Act nicht in den USA zum Kauf angeboten oder verkauft
werden. Die in dieser Mitteilung beschriebenen Wertpapiere werden nicht
entsprechend dem US Securities Act registriert und werden nicht öffentlich in
den USA angeboten oder verkauft.

Kontakt: IR, Steffen Schneider, Tel./Fax 03641-652290/2157; PR: Markus Wild,
Tel./Fax +49(3641)-652255/2484; http://www.jenoptik.de

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 25.09.2003
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WKN: 622910; ISIN: DE0006229107; Index: TecDAX, NEMAX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),20:52 25.09.2003"

Quelle: Thread: 25.09.03 DGAP-Ad hoc: JENOPTIK AG <DE0006229107> deutsch
ftd.de, Do, 25.9.2003, 22:02
Jenoptik plant Ausgabe neuer Aktien und Anleihe

Der Technologiekonzern Jenoptik plant zur Stärkung seiner Kapitalbasis die Ausgabe neuer Aktien sowie eine langfristige Anleihe. Unter anderem will das Jenaer Unternehmen damit das Wachstum in der Sparte Photonics steigern.

Jenoptik nutze das attraktive Marktumfeld und werde sein Grundkapital durch die Ausgabe von 8,14 Millionen neuen Aktien erhöhen, teilte der im TecDax gelistete Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die Kapitalerhöhung werde im Verhältnis 5:1 voraussichtlich im Oktober durchgeführt und von der Deutschen Bank begleitet. Die Aktionäre erhielten ein Bezugsrecht sowie eine volle Dividendenberechtigung. Zusätzlich werde Jenoptik eine langfristige Anleihe mit einem Volumen von voraussichtlich über 100 Mio. Euro begeben, im zeitlichen Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung.

Der Erlös der geplanten Maßnahmen werde zur Stärkung des Eigenkapitals und zur Reduzierung der kurzfristigen Finanzverschuldung verwendet. Zudem solle damit weiteres Wachstum, besonders im Bereich Photonics, finanziert werden. Die renditeträchtige Sparte, in der optische Geräte produziert und entwickelt werden, soll früheren Angaben zufolge mittelfristig den Schwerpunkt bei dem Konzern bilden. Nähere Einzelheiten zu der Kapitalerhöhung und der Anleihe würden kurzfristig und abhängig von der aktuellen Marktlage bekannt gegeben, teilte Jenoptik mit.

Die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) stufte am Donnerstag zugleich das langfristige Unternehmensrating von Jenoptik mit dem "Junk"-Bond-Status BB- ein. Der Ausblick sei Negativ. Die finanzielle Flexibilität von Jenoptik sei derzeit schwach, teilte S&P in einer separaten Veröffentlichung mit. "Aber ein Finanzierungspaket, das voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein wird, wird die Liquidität des Unternehmens verbessern", hieß es.

Im August hatte der Konzern angekündigt, dass die Erlöse im Bereich Anlagenbau 2003 wegen des schwachen Halbleitermarktes wohl am unteren Ende der Erwartungen liegen würden. Vorstandschef Alexander von Witzleben hatte gesagt, er suche für den Anlagenbau neue Finanzierungsmöglichkeiten in Form eines neuen Investors oder einer Kapitalerhöhung.

Jenoptik rechnet insgesamt 2003 mit einem Überschuss am unteren Ende der Analystenerwartungen von 30 bis 40 Mio. Euro. Der Umsatz solle im Gesamtjahr die Marke von 2 Mrd. Euro wieder erreichen. Im zweiten Quartal hatte der Konzern wie erwartet einen Verlust ausgewiesen. Die Aktien schlossen am Donnerstag in einem positiven Gesamtmarkt rund vier Prozent schwächer bei 9,31 Euro.

© 2003 Reuters Limited. Nutzerbeschränkungen

URL des Artikels: http://www.ftd.de/ub/in/1064412778511.html
Zitat von oben:

"... Der Ausblick sei negativ..."

Zudem: Jenoptik ist offensichtlich nach der FTD dabei gescheitert, einen stratgischen oder kapitalkräftigen Investor ins Boot zu holen. Warum wohl? Greifen die jetzt nach dem letzten Rettungsanker?


PS: Vergass übrigens, Jenoptik hat ja bereits letztes Jahr den vermutlich ausgewiesenen Fachmann für die mögliche Herbeiführung einer Insolvenz, Herrn Szymanski (von SCHNEIDER) geholt. Zahlt sich dies Investition jetzt aus? ;)

PPS: Aber keine Angst: Herr Szymanski hatte auch schon bei SCHNEIDER einen Insolvenzplan vorgelegt, der gescheitert ist... :cry: Allerdings leitet Herr Szymanski nur die LOS bei Jenoptik...
welchen "positiven gesamtmarkt" meinen die denn:laugh:

kapitalerhöhungen werden halt im augenblick gern durchgeführt - tun unternehmen unterschiedlichster größe im in- und ausland.

rating bb- :confused: ist jenoptik wirklich kurz vorm aus:confused:
Gottseidank duerfen "duenne" ab morgen keine Threads mehr eroeffnen...

Ist ja schon gesundheitsschaedlich dumm was tagchen hier verzapft.

Wieso um Himmels Willen soll Jenoptik denn insolvent sein??? So ein Thread ist entweder boeswillig oder einfach nur bloed.

Unfassbar,

Norbi
Danke für die Komplimente! ;)

Wenn aber Jenoptik mit dem "Junk"-Bond-Status BB- eingestuft wird UND der Ausblick NEGATIV sein soll, was soll man denn dann dazu sonst schreiben?

Warum machen die unter diesen Bedingungen denn wohl eine KE? Und geben zusätzlich eine Anleihe aus? Bei BB-? Ist das nicht so ungefähr auf Argentinien-Niveau? Schlechter geht es doch kaum noch, oder?

Kurz: Niemand wollte anscheinend mehr bei Jenoptik investieren. Und da denen das Wasser anscheinend bis zum Hals steht, müssen die wohl die letzte aller Möglichkeiten ziehen.

Es besteht doch anscheind der Verdacht, dass die Banken sogar die Kreditlinien nicht erweitern wollten, oder?

Ok, Insolvenz muss es nicht sein, Alternativ wäre vielleicht auch eine Zerschlagung des Konzerns in Frage gekommen. Aber anscheinend will ja niemand bei Jenoptik einstiegen. Also wird es wohl auch keine Kaufinteressenten geben. :cry:

Bitte beachten: Die brauchen sehr kurzfristig neues/umgeschuldetes Kapital in Höhe von fast 200 (!!!) Mio. Euro! Das ist doch eigentlich unfaßbar! 200 Mio. Euro
Klasse Argumentation Koerschgen, schade dass ich keine so guta Ausbildung wie Du habe, sonst haette ich auch so detailliert analysieren koennen.

Ist aber auch Wurst, wegen WO wird sich bestimmt kein Kurs aendern, ich frag mich nur immer was solche Experten ueberhaupt noch in einem Boersenboard machen anstatt ihre Aktienmillionen in der Karibik zu verleben.

Danke jedenfalls fuer Deinen tiefgreifenden Beitrag...
@Norbi:
Brems dich ein. Mir ist Jenoptik eigentlich völlig Latte, nur das Cleverle liegt mir besonders am Herzen. Dieser Simplifizierer und dilettierende Ministerpräsident ist einfach zum Ablachen.:laugh:
Im Übrigen gebe ich mein Geld auf den Malediven aus, genauer gesagt auf dem Süd-Male-Atoll.:D
Achtugn: Unten falsch! Korrekt: BB-

"26.09.2003 - 08:11 Uhr Meldung drucken
S&P beurteilt Unternehmensbonität von Jenoptik mit "BB"
New York (vwd) - Standard & Poor`s Ratings Services hat der Jenoptik AG, Jena, ein "BB"-Rating für die langfristige Unternehmensbonität verliehen. Der Ausblick sei negativ, heißt es in einer Mitteilung der Ratingagentur vom Donnerstag (Ortszeit). "Das Rating spiegelt vorrangig die Kundenorientierung der Gruppe im Service für die Halbleiterindustrie sowie das problematische Marktumfeld des Unternehmens wider", erklärte Kreditanalystin Eve Greb. Das Rating sei im Übrigen vom schwachen Cash-Flow und dem hohen Grad kurzfristiger Finanzierung bei Jenoptik geprägt.

Diese Schwächen werden nach Überzeugung von S&P teils ausgeglichen durch die starke Position im Bereich der Reinstraum-Technologie sowie die langfristigen Kundenbeziehungen. Die finanzielle Flexibilität von Jenoptik charakterisiert S&P zwar als aktuell schwach, doch werde bis Mitte Oktober eine Kapitalerhöhung und eine Langfristanleihe abgeschlossen, die die Eigenkapitalbasis des Unternehmens stärke. Der negative Ausblick stehe für die Unklarheit, ob es Jenoptik gelinge, im laufenden Jahr und darüber hinaus Barmittel zu generieren. Auch enthalte der Ausblick die möglichen negativen Folgen der geplanten strategischen Neuausrichtung.
vwd/12/26.9.2003/rio/nas

© Finanztreff.de Meldung drucken · Fenster schließen!"

Quelle: http://www.finanztreff.de/ftreff/popup_news_druck.htm?id=208…

Zusammen gefasst: Hat Jenoptik ohne KE/Anleihe kein Geld mehr?

Wurde das auf der HV nicht ganz anders dargestellt?
ARD:

"... Jenoptik zapft Kapitalmarkt an
Die Aktie von Jenoptik dürfte zu Handelsbeginn unter Druck stehen. Gestern nach Börsenschluss kündigte das TecDax-Unternehmen eine Kapitalerhöhung sowie eine langfristige Anleihe an. Mit dem Geld wollen die Jenaer vor allem in ihren gewinnträchtigen Bereich Photonics investieren. Das Kapital soll voraussichtlich schon im Oktober im Verhältnis 5:1 erhöht werden..."

Quelle: http://boerse.ard.de/btrend.jsp?key=dokument_33383
Ich sehe die Kapitalerhöhung eher positiv, und werde sicher drin bleiben und sie mitmachen. Alle Investmentbanker bemängeln, das keine Neuemissionen stattfinden, obwohl der Markt darauf wartet. Jenoptik nutzt jetzt die Chance günstig an Geld zu kommen. Ich würde sogar behaupten, das der Zeitpunkt dafür nicht besser sein kann. Ich hatte die Jenoptik ja fast schon abgeschrieben, weil von da kaum noch sinnvolle Nachrichten kamen, aber mit der Maßnahme jetzt, ist sie wieder in den Kreis meiner Favoriten aufgestiegen.

Einziges was mir jetzt daran nicht gefiel, ist die Tatsache, daß offensichtlich vorher einige darüber Bescheid wußten und die Börsenaufsicht mal wieder nichts unternehmen wird, aber das ist in der zweiten Reihe ja nichts ungewöhnliches...

Noch deutlicher geht es ja kaum.
Quelle: vwd

Die Kapitalerhöhung von Jenoptik kommt nach Ansicht eines Analysten überraschend. Die Begebung der langfristigen Anleihe sei dagegen erwartet worden. Hintergrund für die Kapitalerhöhung dürften die Kreditratings sein, immerhin hätten Standard & Poor`s und Fitch am Donnerstagabend die Unternehmensbonität mit "BB-" bzw "BB" bewertet. Das Unternehmen werde somit das frische Kapital zum Abbau kurzfristiger Schulden und der Finanzierung des weiteren Wachstums verwenden, sagt der Analyst.

Vor allem im Bereich Photonics gebe es interessantes Wachstumspotenzial. Hier seien kleinere Akquisitionen vorstellbar. Dem Analysten zufolge wird die Jenoptik-Aktie sicherlich einige Tage unter Druck geraten. Die fundamentale Bewertung des Konzerns sollte sich jedoch nicht ändern. Langrfristig orientierten Anleger biete das aktuelle Kursniveau sogar eine attraktive Einstiegschance.
vwd/26.9.2003/sst/rib/ros

26.09.2003, 09:49
-------

Genau meine Meinung, und die Anleihe wird sicherlich zu guten Konditionen fuer Jenoptik laufen, auf jedenfall besser als durch Kredite mit bb rating.

Gruss,

Norbi
@Tageshoch
Was daran gut ist steht doch da oben, es stärkt die Kapitalbasis, und das ist bei Jenoptik nicht grade unwichtig. Die bauen ganze Firmen auf, sowas muß vorfinanziert werden, und um so weniger Geld man da borgen muß um so weniger Zinsen muß man zahlen. Dazu kommt dieses BB- Rating was auf die Zinsen für Kredite drückt. Sollte die Kapitalerhöhung gut laufen wird es Heraufstufungen von den Rating-Agenturen geben, da ja dann die Kapitalbasis stärker ist als jetzt.
Positiver Nebeneffekt ist dazu noch das man als Aktionär günstig an Aktien kommt, die Firmen danach von den Ratingagenturen hochgestuft werden, was dann zu günstigen Krediten führt die den Geschäftsaufbau voranbringen. Das hat auf den Kurs immer einen positiven Effekt.

Was das Land Thüringen da nun macht ist eigentlich weniger interessant, entweder sie verkaufen ihre Bezugsrechte oder sie kaufen die neunen Aktien, irgend wer wird die Bezugsrechte schon ausüben, im Vorfeld wurde der Kurs schon wie von Geisterhand stabil gehalten, während alles rundum stieg, da haben bestimmt jetzt schon einige einen größeren Bedarf an Bezugsrechten.
:rolleyes:

Einsteigen ist OK, die Frage ist nur, zu welchem Kurs.
Ein Abschlag von 20 % ist schon fast drin, bleibt noch das Risiko, ob die KE läuft und das schlechte Rating. Meiner Meinung nach ist das Papier erst deutlich unter acht günstig. Was meint ihr dazu ?

Julius
Hi,

ich zweifele leider ein wenig an Jenoptik. Das Cleverle, Lothar Späth, hat sich mit Jenoptik ein Denkmal gesetzt, was ihn zu einem Talkstar werden ließ.

All das ist meines Erachtens einer der ganz großen Wirtschaftsirrtümer Deutschlands geworden. In die Jenoptik wurden nicht nur 10 Milliarden Steuergelder investiert, sondern noch jede Menge privates Kapital.

Trotz dieser Investitionen ist es bis heute nicht gelungen, die Firma in die Profitzone zu bringen. Natürlich war sie das mal kurzfristig, aber wie soll man das bei solchen staatlichen Zuschüssen "verhindern".

Cleverle hat möglicherweiße ein Torso hinterlassen, wo viele Milliarden verbrannt wurden. Natürlich wurden dafür einige Tausend Arbeitsplätze erhalten, aber vielleicht wäre es auf Dauer für den Staat billiger geworden, diese Leute einfach zu Millionären zu machen, um von ihren Zinsen zu leben.

Ich sehe die ganze Sache sehr skeptisch, denn es ist einfach zu viel Geld vernichtet worden - und ich fürchte, das wird so weiter gehen - auch ohne das Cleverle.

Liebe Grüße

Mareno
@Mareno
Du zweifelst an Jenoptik, weil der Vorgänger von des jetzigen Firmenchefs Lothar Späth hieß? Also das mußt du mal etwas genauer erklären.

Jenoptik ist übrigens seit Jahren in der Gewinnzone, und die Zahlen sogar Dividende. Wo wird da Geld vernichtet? Die Vergangenheit interessiert doch hier nicht, hier geht es um die Zukunft. Wenn die im Jahr 2003 ein Ergebnis/Aktie von 49 Cent und 2004 von 80 Cent anpeilen klingt das für mich nicht grade nach einer Pleitefirma, auch wenn es 2002 schon bei 98 Cent lag, den ihre Geschäfte laufen nun mal nicht mit den Quartalen, da werden Großprojekte nun mal erst beim Abschluß eingerechnet, und auch die momentane Konjunkturlage geht an so einer Firma nie spurlos vorbei.

Ob das nun richtig oder falsch war, was der Staat an Fördermitteln da gezahlt hat ist doch heute Schnee von gestern, wem interessiert denn das noch?
Das holen doch höchstens ein par SPD-nahe Journalisten im Sommerloch raus, und zu zeigen wie schlecht die CDU die Steuergelder verteilt hat...

Was denkst du eigentlich was an Steuergeldern in andere Industrien geflossen ist und fliest, wenn ich da aktuell an die Windenergie denke, da ist gar nichts dahinter, da wird nicht mal was beständiges geschaffen...
@Millex: Die Vergangenheit zählt nicht? Sag das doch mal denen, die beim Börsengang Aktien erworben haben. als ab es denen nicht schon riechen wurde, wurden deren Aktien schon wieder um ca. 20 Prozent entwertet! Die Aktionäre von damals sind sicher sehr froh, diese Aktien gezeichnet zu haben! :cry:

Und was meinen die Fachleute, z. B. die ARD:

""Ausverkauf bei Jenoptik?

Die Aktie des ostdeutschen Technologieunternehmens Jenoptik-Aktie ist am Freitag kräftig unter die Räder gekommen. Zeitweise lag die Aktie mehr als zehn Prozent im Minus. Die Umsätze sind dabei extrem hoch.

Bis zum Nachmittag wurden viermal so viele Aktien wie an einem normalen Handelstag gehandelt. Es riecht nach Ausverkauf, wenn auch die treuesten Anhänger einer Aktie auf der verkäuferseite stehen. So lange die Kapitalmaßnahmen nicht durchgeführt worden sind, dürfte ein stabiler Aufwärtstrend bei der Jenoptik-Aktie in weiter Ferne liegen.

Stein des Anstoßes für die Kursverluste war eine Pflicht-Miteilung des Unternehmens. Die Finanznot bei Jenoptik ist offenbar so groß, dass es mit einer Kapitalerhöhung nicht getan ist. Neben der Ausgabe von 8,14 Millionen neuer Aktien begibt das Unternehmen eine 100 Millionen-Euro-Anleihe.

Die kalte Dusche für die Aktionäre kam bereits am Donnerstagabend, als die Unternehmensspitze die brisante Nachricht in einer Pflichtmitteilung bekannt gab. Die Aktionäre erhalten ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien, die mit voller Dividendenberechtigung für das laufende Geschäftsjahr 2003 ausgestattet sein sollen.

Die Kapitalerhöhung im Verhältnis 5:1 werde durch die Deutsche Bank begleitet und sei für Oktober geplant, hieß es. Der Erlös aus den geplanten Maßnahmen werde zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, zur Reduzierung der kurzfristigen Finanzverschuldung und zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwandt.

Investoren sind kritisch
Jenoptik wolle "das aktuell attraktive Marktumfeld nutzen", um die millionenschwere Anleihe zu platzieren, hieß es in der Pflichtmitteilung. Damit kann nur die gerade noch passable Grundstimmung an der Börse gemeint sein, denn dem Unternehmen gegenüber sind die Aktionäre als auch die Ratingagenturen schon seit längerem kritisch eingestellt. Der Kurs der Jenoptik-Aktie profitierte kaum von der massiven Erholung der Technologietitel seit März, und die Bonität bewegt sich im "Junk-Bond"-Bereich: Aktuell wird das Unternehmen von den Ratingagenturen Standard & Poors mit BB- Outlook: Negative) und von Fitch mit BB (Outlook: Stable) bewertet.

tko"

Quelle: http://boerse.ard.de/adt.jsp?id=33453
"manager-magazin.de, 26.09.2003, 17:24 Uhr
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,267453,00.html
J E N O P T I K

Frisches Kapital gesucht

Der Technologiekonzern bereitet eine Kapitalerhöhung vor, die rund 76 Millionen Euro in die Kasse spülen könnte. Analysten erwarten ein nur mäßiges Interesse.

Frankfurt am Main - Die Aktien von Jenoptik gehörten am Freitag zu den größten Verlierern im TecDax , nachdem die Kapitalmaßnahmen am Vorabend nach Börsenschluss angekündigt worden waren. Die Papiere fielen zeitweise um bis zu zwölf Prozent, bis zum Nachmittag wurden bereits vier Mal so viele Aktien gehandelt wie sonst durchschnittlich den ganzen Tag. "Das ist definitiv wegen der Kapitalerhöhung", sagte ein Händler. Am Nachmittag lagen die Papiere noch mit rund sechs Prozent im Minus bei 8,74 Euro.

Jenoptik hatte am Donnerstagabend angekündigt, 8,14 Millionen neuer Aktien ausgeben zu wollen. Die Kapitalerhöhung werde im Verhältnis 5:1 voraussichtlich im Oktober durchgeführt und von der Deutschen Bank begleitet.

Reuters-Berechnungen zufolge könnte Jenoptik ausgehend vom Schlusskurs von Donnerstag damit 75,8 Millionen Euro einnehmen. Zudem will das Unternehmen zeitlich damit im Zusammenhang stehend eine langfristige Anleihe mit einem Volumen von voraussichtlich über 100 Millionen Euro begeben.

Der Erlös der geplanten Maßnahmen werde zur Stärkung des Eigenkapitals und zur Reduzierung der kurzfristigen Finanzverschuldung verwendet. Zudem solle weiteres Wachstum im gewinnträchtigen Bereich Photonics finanziert werden, hieß es.

Mäßiges Interesse an Kapitalerhöhung erwartet

Analysten äußerten sich zurückhaltend. "Rein bilanziell macht das Ganze schon Sinn. Wenn sie ihre kurzfristige Verschuldung durch eine langfristige ersetzen, ergibt das eine solidere Finanzierung", sagte ein Frankfurter Analyst. "Ich kann mir aber vorstellen, dass die Beteiligung an der Kapitalerhöhung eher zu wünschen übrig lässt", fügte er hinzu. Investoren wollten wohl erst einmal sehen, dass die neue Strategie der Jenoptik auch aufgehe.

Das Unternehmen hatte angekündigt, mittelfristig das Kerngeschäft auf den gewinnträchtigen Geschäftsbereich Photonics konzentrieren zu wollen. Der Analyst wies zudem darauf hin, dass Jenoptik im Bereich Anlagenbau zusätzliche Investoren suche, die bislang noch nicht gefunden seien.

Technologieanalyst Malte Schaumann von SES Research hält den Zeitpunkt für die Kapitalerhöhung für ungünstig. In den vergangenen Wochen habe der Kurs sich auf deutlich höherem Niveau bewegt. Er verwies jedoch darauf, dass die Erhöhung des Eigenkapitals bessere Einstufungen der Rating-Agenturen nach sich ziehe und Jenoptik damit günstigere Zinssätze erhalte.

Die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) hatte am Donnerstag das langfristige Unternehmensrating von Jenoptik mit dem "Junk"-Bond-Status BB- eingestuft. Der Ausblick sei Negativ. Die Ratingagentur Fitch bewertet Jenoptik nach deren Angaben mit BB, der Ausblick lautet Stabil.

Der Technologiekonzern hatte im August angekündigt, dass 2003 die Erlöse im Bereich Anlagenbau wegen des schwachen Halbleitermarktes wohl am unteren Ende der Erwartungen liegen würden. Vorstandschef Alexander von Witzleben hatte gesagt, er suche für den Anlagenbau neue Finanzierungsmöglichkeiten in Form eines neuen Investors oder einer Kapitalerhöhung. Gute Wachstumschancen sieht die Firma in der renditeträchtigen Sparte Photonics, in der optische Geräte produziert und entwickelt werden. Insgesamt rechnet Jenoptik 2003 mit einem Überschuss am untere Ende der Analystenerwartungen von 30 bis 40 Millionen Euro. Der Umsatz solle die Marke von zwei Milliarden Euro wieder erreichen.

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Mehr zum Thema · Späth bei Jenoptik: Ende einer Ära (17.06.2003)
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,253084,00.html
· Jenoptik: Chronik einer gelungenen Sanierung (16.06.2003)
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,253132,00.html

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© manager-magazin.de 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH"

Quelle: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,267453,00.…



"mdr.de | 26.09.03 | 18:26
url: http://www.mdr.de/wirtschaft/mitmax/unternehmensprofile/957258.html

Jenoptik besorgt sich frisches Geld (26.09.2003)

Mit der Ausgabe von rund acht Millionen neuen Aktien und einer Anleihe über mehr als 100 Millionen Euro will der Technologiekonzern Jenoptik seine Kasse aufbessern. Die Börse reagierte auf die Transaktionen am Freitag mit Kursabschlägen. Das Jenaer Unternehmen mit rund 10.000 Mitarbeitern will mit dem Geld vom Kapitalmarkt Bankverbindlichkeiten abbauen und Wachstum in der profitablen Industriesparte Laser, Optik und Sensoren finanzieren.

Die Kapitalerhöhung mit der Ausgabe neuer Aktien im Verhältnis 5:1 startet voraussichtlich im Oktober unter Beteiligung der Deutschen Bank. Bei der ersten Unternehmensanleihe seit Gründung vor zwölf Jahren will der Jenaer Konzern das günstige Marktumfeld nutzen. Zu den Konditionen der Anleihe seien jedoch noch keine Entscheidungen gefallen.

Die Transaktionen haben nach Angaben eines Konzernsprechers nichts mit möglichen Firmenkäufen zu tun.

26.09.2003 | 16:35

© 2003 | mdr.de"

Quelle: http://www.mdr.de/Drucken/957258-698.html


Aha! Also doch keine größeren Firmenzukäufe. Scheint doch eher um die Vermeidung einer evnetuellen Pleite zu gehen. ;) Wie hier auch geschrieben wird: Kapieren tut niemand so recht den Zeitpunkt für die KE. Denen steht also vermutlich doch das Wasser bis zum Hals, wenn die so eine Entscheidung treffen... :cry:
immer dieses geschnatter, wenn in etwas kritischeren zeiten mal irgendwo `ne kapitalerhöhung gemacht wird:laugh:
jenoptik ist weder pleite noch ein schlechtes investment - im gegenteil: deutliche underperfomance gegenüber dem tecdax weist dieses teil als geradezu ideales antizyklisches investment aus.
mein urteil lautet jedenfalls: kummulieren, kurse um die 30 kommen schon noch wieder - irgendwann:cool:
@tagchen
Was interessieren mich die, die beim Börsengang dabei waren, ich weiß jetzt nicht zu welchen Preis der abgelaufen ist, aber wenn du schon so fragst, was hat diese Anleger davon abgehalten im September 2000 zu verkaufen als die Aktie fast bei 40€ stand?

Bei einer KE über Bezugsrecht sind die Altaktionäre die begünstigten, ich verstehe nicht was du da mit Abwertung meinst? Es gibt einen Verwässerungseffekt, aber der spielt bei einen Wachstumswert kaum eine Rolle. Das was die ARD da schreibt zeugt eher von Sensationsjournalismus, als von fachlicher Kompetenz, so eine KE gibt man eigentlich immer erst bekannt, nachdem man geprüft hat ob man sowas auch durchführen kann, von einen mäßigen Interesse an der Kapitalerhöhung würde ich nicht ausgehen.
# 23 Hi Milex,

ich sehe das ein wenig anders als du - aber dafür dient ein solches Forum ja auch.

Mir macht es Sorgen, wenn ein Unternehmen rund 10 Milliarden als Zuschuss erhalten hat und trotzdem nicht richtig rund läuft. 10 Milliarden, das sind 10 000 Millionen, bei einer Verzinsung von 2 % (nicht gerade hoch) müsste hier ein Jahresgewinn von 200 Mio herausspringen. Das war m. E. niemals der Fall und schon gar nicht konstant.

Wenn man natürlich das als Zuschuss gewährte staatliche Kapital mit in die Gewinnrechnungen einbezieht, ist es kein Problem, Gewinne darzustellen - besonders bei diesen Größenordnungen.

Worin liegt aber jetzt das Problem? Ähnlich wie bei Intershop (wo auch jede Menge Geld da war) wird es problematisch, wenn das ganze Geld "aufgefressen" ist. Dann braucht man entweder neues Geld (von Kapitalanlegern) oder man muss dauerhaft Gewinne machen (die sehe ich nicht). Natürlich geht es vielen anderen Firmen auch so, aber die haben auch nie 10 000 Millionen erhalten.

:look:
noch etwas ...

Früher haben sich die Aktionäre in der Regel über Kapitalerhöhungen gefreut und dies führte auch häufig im Vorfeld zu Kurssteigerungen.

Im Augenblick sind aber die Bedingungen (negative Stimmung zu KE und niedrige Kurse) so schlecht, dass eine KE negativ interpretiert wird. Deshalb ist es nicht auszuschließen, dass Jenoptik tatsächlich Probleme hat.

Liebe Grüße

Mareno
@Mareno
Die Zuschüsse hat Jenoptik ja nicht einfach so erhalten, sondern durch den Aufbau und die Umwandlung von Teilen des ehemaligen DDR-Kombinat Karl Zeiss Jena in das was Jenoptik heute ist. Diese Gelder sind in den Aufbau und die Sanierung und Beseitigung von Altlasten geflossen, und da gab es wirklich viel zu machen nach der Wende, und das kostete richtig Geld.
Diese These; hätte man das Geld nicht besser den Leuten geben sollen, dann hätten mehr was davon; kann ich nicht nachvollziehen, dann würde die alten Bauten weiter vor sich hingammeln, und die Leute wären aus der Region mit dem Geld geflüchtet. So kann man keinen Wirtschaftsstandort erhalten und erst recht nicht aufbauen.
An diese Zuschüssen, die im Osten an Firmen gezahlt wurden, waren und sind konkrete Forderungen von Staatsseite geknüpft, solche Gelder können nicht nach belieben verwendet werden. Die da in die Gewinne mit reinzurechnen ist absoluter Unsinn, und wenn das irgendwo passiert, kommt Brüssel, und die machen das dann Dicht. War doch bei irgend so einer Werft passiert...

Wenn dich die Bilanzen wirklich interessieren sollten, unter http://www.jenoptik.de/de/investors/balance_and_reports/c_in… kann man die einsehen.

Intershop hat zwar auch seinen Firmensitz in Jena, aber sonst kann man diese Pleitefirma nicht mit Jenoptik vergleichen.
Bei geringen Umsätzen wurde am Freitag wohl auf Xetra noch der Kurs stabilisiert - von der Deutschen Bank? Machen die wohl jetzt Kurspflege, damit deren KE nicht vollständig daneben geht?

@Millex: Du fällst leider auf eine mögliche Jenoptik-"Propaganda" herein.

Erschreckend ist nämlich dass trotz dieser aberwitzigen Subventionen solche Aussagen kommen:

"TecDax: Flucht vor Jenoptik...

Im Blickpunkt

Für lange Gesichter sorgte die Ankündigung von Jenoptik, sein Kapital durch die Ausgabe von 8,14 Millionen neuer Aktien zu erhöhen. Anteilseigner können für 5 gehaltene Aktien eine neue erwerben. Daneben will der Thüringer Technologiekonzern eine langlaufende Anleihe im Volumen von mehr als 100 Millionen Euro emittierten. Wenig Begeisterung in der Firmenzentrale dürfte die Rating-Agentur S&P ausgelöst haben, die zuvor die Kreditwürdigkeit des Unternehmens mit „BB-“ eingestuft hatte – eine vornehme Umschreibung für „Schrott“. Der Kurs brach 3,8 Prozent auf 8,95 Euro ein... "

Quelle:
http://www.instock.de?section=Marktberichte&id=10134468
Von Standart und Poor und deren Rating habe ich noch nie was gehalten:

Die Herrn sollen mal bei ihren amerikanischen Firmen bleiben und sich aus dem Rating von Europa raushalten.
Denn diese organisierte Cliqeu brauchen wir nicht.
Die Rating von ST&P hat Methode,nur wissen dies die wenigsten.

Thyssen und Krupp haben sie auch auf BB gestellt wegen dem Pensionfond.
Eine vollidiotische Rating die sie sich da geleistet haben.
Aber mit Absicht.

Das hat etwas mit dem WK zwischen E und A zu tun.

Es ist positiv zu beurteilen das Jenoptik sein Kapital erhöht.

Die Verteilung von Aktien kostet nichts,sondern leistet nur eine geringfügige Verwässerung die einen sehr geringen Einfluss hat.

Die Aufnahme von 100 Mio bei den geringen Zinsen ist kein Fehler sondern gibt Kapitalskraft für IPO~s und die Weiterentwicklung von Photonik.

Entlich reagiert man bei Jenoptik mal.

Was Späth angeht kann man nur sagen.
Wenn man 4 MRD DM Startkapital erhält dann lege ich was besseres hin.

Der Mann ist ein zweitrangiger Poliker und hat von Technik Null Ahnung.

Ein Fachmann hätte das besser gemacht.

Gruss Springbok
:cool:
@tagchen
Ich verlasse mich bei meinen Bewertungen lieber auf geprüfte Wirtschaftsdaten, als auf das Geschwätz von Journalisten.

Was macht dich so sicher, daß das, was Jenoptik nach Außen kommuniziert nur Propaganda ist? Um das sicher zu beurteilen müßtest du schon zu den Insidern gehören, bist du bei Jenoptik beschäftigt, und da in dem Kreis tätig der da direkten Einblick in die Geschäfte hat? Dazu kommt, wenn das nicht der Realität entspricht was gemeldet wird kann man die Firma dagegen belangen, gegen Falschmeldungen gibt es Gesetze, die dann greifen.

Diese Nachrichtenmeldungen, die du hier teilweise reinkopiert hast würde ich unter das Phänomen "die Kurse machen die Nachrichten" verbuchen. Das einzige was real ist sind diese Ratings der Ratingagenturen, und auch die sind verständlich, wenn eine Firma von der Größe weiniger als 500 Mio. Euro Eigenkapital hat, dann reicht das nur um das Geschäft am laufen zu halten, aber Expansionen sind damit kaum möglich und deshalb kommt jetzt eine Kapitalerhöhung, um den höheren Bedarf in der Branche in Zukunft gewachsen zu sein.

Es paßt eigentlich alles zusammen, das einzige was nicht paßt ist das was die Journalisten schreiben, aber das muß ja auch nicht immer der Realität entsprechen...
!
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Und ich frage mich und den Insolvenz-und Bilanzierungsexperten Hans Szymanski :
1.) Warum "nicht zum Erwerb in den USA" ? ( sehr verdächtig !?)
2.) KÖNNTE der kurzfristige Kapitalbedarf vielleicht ein bißchen mit nicht so guten Geschäftsergebnissen bei der Geschäftssparte "Clean Systems" zusammenhängen ?
3.) KÖNNTE der Kapitalisierungsbedarf zu einem unmöglichen Zeitpunkt ( Aktienkurs liegt deutlcih unter 10 Euro ! ) vielleicht auch mit derNotwendigkeit des gescheiterten Einstiegs eines Investors für diese Sparte zusammenhängen ?


Ich zitiere :
"Nicht zur Verbreitung in den USA
Diese Mitteilung stellt kein Angebot zum Erwerb von Wertpapieren in den
Vereinigten Staaten von Amerika (USA) dar. Wertpapiere dürfen ohne Registrierung
unter dem US Securities Act nicht in den USA zum Kauf angeboten oder verkauft
werden. Die in dieser Mitteilung beschriebenen Wertpapiere werden nicht
entsprechend dem US Securities Act registriert und werden nicht öffentlich in
den USA angeboten oder verkauft.

Kontakt: IR, Steffen Schneider, Tel./Fax 03641-652290/2157; PR: Markus Wild,
Tel./Fax +49(3641)-652255/2484; http://www.jenoptik.de

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 25.09.2003"
@OnlyHardFactsAboutSchneider

1. Ich glaube die Frage erübrigt sich, wenn du dir mal die Zeit nimmst und das liest, was du zitiert hast:
(... Wertpapiere dürfen ohne Registrierung unter dem US Securities Act nicht in den USA zum Kauf angeboten oder verkauft
werden...)

2. und 3. der Kapitalbedarf ist nicht kurzfristig, die Gründe die dazu führten stehen in der AdHoc. Ob es auch dazu gekommen wäre, wenn ein Investor bei "Clean Systems" eingestiegen wäre ist reine Spekulation, ich glaube allerdings ja, denn auch wenn ein Investor bei "Clean Systems" einsteigt hat deshalb "Photonics" nicht mehr Geld...
@Millex:
Wenn jemand eingestiegen wäre, hätte der natürlich einen Kaufpreis bezahlen müssen oder Investionen übernehmen müssen, womit Jenoptik gestärkt worden wäre!!!! Es sein denn... Es sei denn... Es sei denn... Jenoptik würde schon so mit dem Rücken an der Wand stehen, dass die schon für 1 Euro verkaufen würden?????

@Only:
- Das mit dem USA-Ausschluss ist ok und logisch...
- Klar wollte niemand bei denen Einsteigen. Warum? Vielleicht s. u. die Meldung der dpa?

Denn: Meine Frage in der Thread-Überschrift war wohl noch zu vorsichtig.

Was meinen
- dpa-afx
- N24.de
- Sueddeutsche.de
- Euro am Sonntag?

Das:

29.09.2003, N24.de:

„29. September 2003

TecDax erholt sich

Jenoptik verliert deutlich ...

Schwächster Wert im TecDax war die Aktie von Jenoptik, die um 3,59 Prozent auf 8,86 Euro verlor. Nach einem Bericht von "EURO am Sonntag" haben Ratingagenturen und Aktien-Analysten dem Unternehmen ein hohes Pleiterisiko bescheinigt.

(N24.de, dpa) »

Quelle: http://www.n24.de/wirtschaft/finanzmaerkte/index.php?a200309…


29.09.2003, Sueddeutsche.de

„29.09.2003 12:01 Uhr
Marktbericht Deutschland

Aktien Frankfurt: DAX fester - Hoffnung auf Konjunkurerholung - ALTANA gefragt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angeführt von kräftigen Gewinnen der...

Schwächster Wert im TecDAX war die Aktie von Jenoptik , die um 3,59 Prozent auf 8,86 Euro verlor. Nach einem Bericht von "EURO am Sonntag" haben Ratingagenturen und Aktien-Analysten dem Unternehmen ein hohes Pleiterisiko bescheinigt./ck/so“

Quelle: http://finanzen.sueddeutsche.de/bericht.php?nws_id=100025157…


29.09.2009, Yahoo.de Finanzen:

dpa-afx
Aktien TecDAX: Nach schwachem Auftakt freundlich - GPC gefragt
Montag 29. September 2003, 10:44 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der TecDAX...

Jenoptik (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) verloren 3,70 Prozent auf 8,85 Euro. Nach einem Bericht von "EURO am Sonntag" haben Ratingagenturen und Aktien-Analysten dem Unternehmen ein hohes Pleiterisiko bescheinigt....“

Quelle: http://de.biz.yahoo.com/030929/36/3o07g.html
@tagchen
Ein strategischer Partner ist ein strategischer Partner, keine Bank. Selbst wenn jemand da bei Clean Systems einsteigt dürfte der das kaum machen um bei Photonics den Aufbau zu finanzieren. Ein Verkauf der Reinraumtechnik stand nie zur Debatte, auch nicht für 1 Euro.
Millex,

kapiers doch mal, tagchen ist ein frustrierter Schneider Altaktionaer. Der meint wenn er viermal die selbe Meldung mit anderen Quellen reinschreibt dann werden wir alle unsere Jenoptik Aktien verkaufen.

Da ist eine Diskussion zumindest erschwert, aber ich werde die Kapitalerhoehung trotz tagchen mitmachen...

Gruss,

Norbi
Das ist falsch.

Hast Du meine Threads richtig gelesen? In Thread: SCHNEIDER: Vorbild: Versucht Jenoptik eine eventl. droh. Insolvenz per KE abzuwenden? habe ich Jenoptik sogar als Vorbild bezeichnet.

Ich gebe nur Meldungen wieder - auch positive!!! Die gibt es leider nur derzeit nicht, siehe
Thread: Das waere der HAMMER fuer Col!!

Außerdem habe ich auch Jenoptik-Aktien!!

Zudem habe ich nicht drei gleiche Meldungen gepostet, sondern drei verschiedene! Die haben nur jeweils Teile von dpa wiederverwendet. Ich wollte Euch die kompletten Meldungen über tausend andere Aktien ersparen. Es sollte nur aufzeigen, wenn dpa, N24, Euro am Sonntag, Yahoo und andere (die Meldung erschien noch viel öfter!!) folgendes schreiben:

„dpa-afx
Aktien TecDAX: Nach schwachem Auftakt freundlich - GPC gefragt
Montag 29. September 2003, 10:44 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der TecDAX...

Jenoptik (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) verloren 3,70 Prozent auf 8,85 Euro. Nach einem Bericht von " EURO am Sonntag" haben Ratingagenturen und Aktien-Analysten dem Unternehmen ein hohes Pleiterisiko bescheinigt...“

Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/030929/36/3o07g.html

Dieses sollte man schon zur Kenntnis nehmen. Oder glaubt Ihr, die Redaktionen schreiben einfach alles?

Und dpa gilt als seriös!

Wer hat übrigens den Bericht in Euro am Sonntag und kann den hier posten?

Es ist typisch für Aktionäre - der Fehler ist mir auch mal passiert - Warnmeldungen zu übersehen, alles schön reden zu wollen und zu hoffen, es gehe weiter, während die ganze Welt "um den Aktionär herum" sich in Sicherheit bringt bzw. sich neuen Themen zuwendet.

Befindet sich Jenoptik nicht ca. auf Allzeittief? "Die Börse hat immer Recht."

Die Diskussion erschweren allenfalls Eure Durchhalteparolen, die ihr leider nicht durch unabhängige Berichte belegen tut/könnt. Ich hingegen belege die meisten Aussagen durch Pressemeldungen etc. Wer erschwert denn hier die Diskussion?
Und noch etwas zum Nachdenken: Haben sich Witzleben (Vorstandvorsitzender) und Späth (Aufsichtsratsvorsitzender) seit der adHoc zu Wort gemeldet? Warum wurde das knapp per adHoc und nicht per zusätzlicher Pressekonferenz bekannt gegeben (ist mir jedenfalls nicht bekannt)? Gerade eine KE erfordert doch ein offinsives Auftreten, ist ja so eine Art Warenverkauf.

Warum ist die Jenoptik-Führung eventuell "abgetaucht"? Wollen die unangenehmen Fragen ausweichen?
@tagchen
Auch wenn die Meldungen aus verschiedenen Quellen stammen beschreiben sie alle den selben Sachverhalt. Nur die Tatsache das Euro am Sonntag nur Sonntag erscheint, und deshalb Nachrichten, die die Woche über aufgelaufen sind abdruckt macht die Meldung da drin nicht aktueller.
Natürlich schreiben die Redaktionen alles, was hilft ihre Auflagenverkäufe zu erhöhen und da sind Schlagwörter wie "hohes Pleiterisiko" normal. Wenn ich da an die Formulierungen die man für die DAB-Bank vor einen dreiviertel Jahr übrig hatte denkt "Der hochdefizitäre Onlineborker rechnet mit einen Gewinn..." wird einen klar, das die Schreiberlinge selten wissen was die Wörter die sie verwenden aussagen.

Natürlich ist dpa seriös, es ist eine Nachrichtenagentur, die Nachrichten weiterleitet, die haben ja auch nicht gemeldet, das Jenoptik ein hohes Pleiterisiko hat, denn dafür sind die nicht da, sonder die haben nur gemeldet, das "Euro am Sonntag" diese Meinung vertritt. Ich halte von EaS allerdings nicht grade viel.

Eine PK bei Jenoptik wird sicher zu gegebener Zeit gemacht, bisher steht noch nicht mal der Termin der KE fest, alles was fest steht, steht in der AdHoc, da braucht es keine zusätzliche PK.
@ Millex

Es stellen sich mir nun 5 weitere sehr dringende Fragen im Hinblick auf ein Investment bei der JENOPTIK AG :

1.) Mit wieviel EURO ist die DEWB bei der JENOPTIK verschuldet ?

2.) Wie läuft derzeit das Venture-Capital-Geschäft vergleichbarer DEWB-Konkurrenten ( TFG / GoldZack / GUB usw. ) nach dem Platzen des New-Economy-Bubbles ?

3.) Gilt im Jahre 2003 und in Ostdeutschland noch das strenge Niederstwertprinzip bei der Aktivierung von Forderungen ?

4.) Welche Auswirkungen hätte ein möglicherweise dringend erforderlicher ( z.B. Kapitalerhöhung könnte nicht platziert werden ? ) und damit verbunden ein zu früher Verkauf von VC-Beteiligungen auf das Bonität der DEWB ?

5.) Wie würde es dann stehen mit der Werthaltigkeit der JENOPTIK-Forderungen gegenüber der DEWB und das Eigenkapital der JENOPTIK ?

BITTE NUR ERNSTHAFTE ANTWORTEN !

OHFAS


:( :confused: :eek:
Nur der Vollständigkeit halber:

29.09.2003, ARD.de:

„Marktbericht 29.09.2003 16:35

Im Sog der US-Börsen
von Notker Blechner

(...)

Jenoptik mit hohem Pleite-Risiko?
Größter Verlierer im TecDax ist die Jenoptik AG. Nach Presseberichten haben Analysten dem Unternehmen ein hohes Risiko einer Insolvenz bescheinigt. Auch die Verbindlichkeiten des Unternehmen werden von Experten als gefährdet eingestuft. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass es sowohl eine Kapitalerhöhung durchführen als auch eine Anleihe heraus geben wolle.

© boerse.ard.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der boerse.ard.de“

Quelle: http://boerse.ard.de/druck.jsp?key=dokument_33568
@tagchen
Der Vollständigkeit halber wäre es mal nicht schlecht wenn du zur Abwechslung nicht ständig die selbe Nachricht hier reinkopierst, sondern man ein par Texte der Analysten, oder wenigstens die Namen deren Firmen, die da in dem Satz "Nach Presseberichten haben Analysten ein hohes Risiko einer Insolvenz bescheinigt" gemeint sind.
Denn diese Meinung ist für mich nicht Nachvollziehbar, vor allem nicht bei einer Firma die Gewinne ausweist.
Ich habe nach intensiver Suche grade mal 3 Analystenmeldungen gefunden, die nach der Bekanntgabe der KE ausgegeben wurden, und die sind zwar sehr unterschiedlich, aber von einen Insolvenzrisiko schreibt keiner.

BANKGESELLSCHAFT BERLIN 26.09.2003 Jenoptik reduzieren
INDEPENDENT RESEARCH GROUP 26.09.2003 Jenoptik halten
AC RESEARCH 26.09.2003 Jenoptik akkumulieren

http://aktien.onvista.de/analysts_recommendation.html?ID_OSI…
Würde ich gerne, aber ich habe insbesondere die Ausgabe von Euro am Sonntag vom letzten Sonntag verpasst. :cry: Hatte ja schon darum gebeten (s. o.), dass jemand, der die Zeitung hat, den Bericht postet. Bitte! Wäre sehr dankbar dafür! ;)
@ onlyhard... etc

#1: Keine Ahnung, sags mir.

#2: Keiner der von Dir genannten Konkurrenten hat einen wie auch immer unmassgeblichen Einfluss auf die Performance von Jenoptik. Es waere ebenso intelligent nach der Performance von Bayern Muenchen zu fragen, hat ungefaehr genausoviel damit zu tun.

#3: Soviel ich weiss ja. Was willst Du uns damit sagen??

#4: Welche Auswirkungen haette eine Ueberzeichnung der KE und ein damit verbundener Kursanstieg von JEN auf ihr kurz- und mittelfristiges Ergebnis? (ist uebrigens DIE Bonitaet)

#5: So wie bei mir unter #4 geschildert positive Auswirkungen.

Wo sind denn hier die hardfacts?? Du solltest Deinen Nick mal in
nurdumgeschwalleueberschneiderjenoptikundanderesachenvondenenichnullahnunghabeabertrotzdemgernedarueberrede

umbenennen. Kommt Deinem Kenntnisstand und Stil naeher.
@Norbi: Die KE kann nicht (!) überzeichnet werden, da es eine KE mit Bezugsrechten ist. D. h. jeder Aktionär erhält für fünf gehaltene Aktien eine neue - wenn er will. ;). Dazu bekommt er ein Bezugsrecht in das Depot. Übt er es aus, ist es gut, übt er es nicht aus, verkauft die Bank am letzten Tag der Frist das Recht (automatisch). Wer kein Bezugsrecht hat, kann gar nicht zeichnen!!! Logisch. Folglich kann auch nicht überzeichnet werden, da nur so viele Zeichnungen wie Bezugsrechte möglich sind. ;)

Umgekehrt: Wollen viele nicht mitmachen, landen viele Bezugsrechte an der Börse, was den Kurs weiter einbrechen lassen würde (da faktisch zusätzliche Aktien zum Verkauf stehen). Wenn die niemand kauft, verfallen die wohl??? Dem wird so sein, wenn der Emissionspreis über dem Börsenkurs liegt. Dann wird der KE scheitern (!), wenn nicht viele neue Aktien über Börsenkurs kaufen. Folge: Der Emissionskurs mus deutlich unter dem aktuellen Kurs sein, es sei denn, die Deutsche Bank stützt entweder den Kurs oder garantiert (!) die KE (= nimmt alle Aktien, die die Aktionäre nicht wollen). Im gegenbenen Umfeld deutet beides deutet auf einen weiteren Kursverfall hin. :cry:
@ all

Diskussion hin oder her -
angebliches Insolvenzrisiko hin oder her
was solls ?

Die alles entscheidenden und zentralen Fragen sind :


GIBT ES SCHON EINEN EMISSIONSPROSPEKT ZUR JENOPTIK-KAPITALERHÖHUNG ?!
und
WELCHE(S) INSTITUT(E) HABEN DIESEN GEGENGEZEICHNET ?

Nur der ist maßgebend für eine Entscheidung pro oder contra Teilnahme an der Kapitalerhöhung bei der Jenoptik AG !

Übrigens ab diesem Zeitpunkt läuft die DREIHJÄHRIGE HAFTUNGSFRIST bei eventuell unrichtigen ODER unvollständigen Prospektangaben - was ich hier jedoch im Vorfeld zur Vorbereitung der Kapitalerhöhung ausschließen möchte.


Und alles andere zeigt die Zukunft....

@ norbi2

Meine 5 Fragen sind leider immer noch unbeantwortet . Sorry, wenn ich frage dann kenne ich wirklich die Antwort noch nicht .
Also bitte keine Gegenfragen auf meine Fragen stellen . Das meine ich ganz neutral . OK ?

OHFAS


:confused:
@tagchen
Auch eine KE über Bezugsrechte kann überzeichnet sein, dann wenn mehr Bezugsrechte geordert werden als vorhanden sind. Man kann das in dem Fall sogar direkt am Kurs der Bezugsrechte verfolgen, der steigt dann zum Ende der Bezugsfrist über den errechneten Wert.
Verfallen können Aktien übrigens nicht, Aktien haben immer einen Besitzer, und wenn sie keinen neuen Finden, dann bleiben sie bei den alten. Sollte es dazu kommen, das keiner mitmacht kann so eine KE auch zurückgezogen werden.
Natürlich gibt es danach einen Kursabschlag, der ist aber durch den Wert der Bezugsrechte für die Aktionäre kein Wertverfall.
Der Emissionspreis kann übrigens nicht über den aktuellen Börsenkurs liegen, dann hätten die Bezugsrechte einen negativen Wert, und das ist genau so unsinnig wie wenn eine Aktie unter 0€ fällt...

@OnlyHardFactsAboutSchneider
Einen Emissionsprospekt kann es erst geben wenn das Datum und weitere Eckdaten bekannt sind, bisher gibt es nur die Ankündigung.
Wenn du Aktien von Jenoptik hast, bekommst du rechtzeitig Bescheid um dich an der KE zu beteiligen.
Das hier ist ein Börsenboard, hier geht es um Meinungen und Anregungen, wenn du auf deine Fragen richtige fundierte Antworten haben willst, dann frage dort wo man die geben kann, in dem Fall in der IR-Abteilungen von Jenoptik und der DEWB. Die E-Mail-Adressen der IR-Abteilungen findest du deren Homepages.
Danke Millex,

warst schneller.

Bezugsrechte werden zu 6. Euros angeboten.

Habe ich gerade aus dem Hurry Thread geklaut:

Der Vorstand der Jenoptik AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats die
Einzelheiten der beabsichtigten Barkapitalerhöhung festgelegt.
Das Grundkapital wird um 21.164.000 Euro von 105.820.000 Euro auf 126.984.000
Euro erhöht. Entsprechend dem beschlossenen Bezugsverhältnis von 5 : 1 kann für
jeweils fünf alte Jenoptik Aktien eine neue Jenoptik-Aktie zum Bezugspreis von
6,00 Euro je Aktie bezogen werden. Damit erhöht sich die Zahl der ausgegebenen
Aktien der Jenoptik AG um 8.140.000 von 40.700.000 auf 48.840.000. Die neuen
Aktien sind für das Geschäftsjahr 2003 vollumfänglich dividendenberechtigt.

Die Bezugsfrist beginnt voraussichtlich am 07. Oktober 2003 und endet
voraussichtlich am 20. Oktober 2003.

Die Bezugsrechte werden voraussichtlich in
der Zeit vom 07. Oktober 2003 bis einschließlich 16. Oktober 2003 im amtlichen
Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Die Kapitalerhöhung wird
von der Deutsche Bank AG begleitet.
Aus dem Bezugspreis ergibt sich ein voraussichtlicher Brutto-Mittelzufluss von
ca. 48,8 Mio. Euro. Jenoptik beabsichtigt, den Erlös aus der geplanten
Kapitalerhöhung zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, zur
Reduzierung der kurzfristigen Finanzverschuldung sowie zur Finanzierung des
weiteren Wachstums, insbesondere im Bereich Photonics, zu verwenden.

Ich werde meine auf jedenfall ausueben. Sollte ich guenstig welche dazukaufen koennen bin ich auch nicht boese.


Details muessten im Laufe des Tages erhaeltlich sein.

Gruss,

Norbi
Drohende Insolvenz?

Ja - oder Nein? Hin oder her? Eines steht fest: Millex ist ein Zauberer! "Einen Emissionsprospekt kann es erst geben wenn das Datum und weitere Eckdaten bekannt sind, bisher gibt es nur die Ankündigung.", schreibt er. Kaum veröffentlich sind die Damen und Herren in Jena auch schon geneigt, seinen Wünschen nachzukommen ...

Und es ist garnicht so dumm, was die dort machen wie mir scheint:

1. Die Kapitalerhöhung läuft über Bezugsrechte. Damit wird kein Altanleger verprellt, der sich wie jeder andere um billigere Neu-Aktien "anstellen" muß und bei Überzeichnung leer ausgeht. Jeder, der in das Unternehmen investiert ist, kann jetzt günstig Effekten zum Preis von 6,- Euro für fünf Altaktien erwerben und hat - beim gegenwärtigen Kurs sogar noch einen hübschen Gewinn.

2. Durch den relativ niedrigen Preis wird der gegenwärtige Kurs gestützt: Vor dem Bezug, weil mit den Aktien auch Bezugsrechte erworben werden; danach, weil dann mehr Liquidität im Unternehmen ist.

3. Im Grunde handelt es sich bei der Jenoptik-Kapitalerhöhung um ein mehrjahriges Schütt-Aus-Hohl-Zurückverfahren - wohl aber ohne steuerlichen Hintergrund. Für die Anleger wäre es besser gewesen, keine Dividende zu erhalten ... Wenn man die Dividenden-Ausschüttungen der letzten Jahre zusammenrechnet, kommt man auf über 150. Millionen Euro: damit hätte man sich die Kapitalerhöhung und die Anleihe (die ja wieder zurückzuzahlen ist) sparen können! Statt einer Kapitalerhöhung (um mehr Effekten im Umlauf zu haben) hätte man ja Gratisaktien ausgeben können. Naja - vielleicht sind die Jenenser ja unter Witzleben in dieser Causa lernfähiger als unter dem selbstverliebten Ehrenprofessor, dessen Verdienste ich aber in keiner Weise schmälern will ...

Jetzt jedoch zu meinem Beitrag bei der DEWB und der dort aufgetauchten Fragen von XXXSchneider in #42 ff.

Das jedoch im nächsten Fenster
Werde mein Bezugsrecht auch ausüben - zumal ich zur Zeit bei 622910 nur wenig investiert bin ...

Also zu Herr oder Frau XXXSchneider:

1. Diese Frage kann nur auf der HV gestellt werden - oder den IR-Mitarbeitern (z.B. Herrn Steffen Schneider). Die Frage müßte lauten: "A) Wie hoch waren am Stichtag xx.xx.xx die aus der Gemeinschaftskasse (Cash-Pool) von der DEWB verwendeten Barmittel. B) In welchem Verhältnis stehen die Verbindlichkeiten der DEWB gegenüber der Gemeinschaftskasse und gegenüber Dritten?"

2. Dazu sollte man die Geschäftsberichte jener Konkurrenten lesen, deren Effenktenpreisentwicklung vergleichen ... Allgemein kann man wohl sagen: "Nicht sehr gut". Sind etwa die Zeitungen gespickt mit Ankündigungen von Neuemmissionen? Goldzack war / ist(?) fast Pleite ... und will sich aufs Immobiliengeschäft verlegen: das die DEWB früher betrieben hat.

3. DEWB bilanziert nach HGB, in dem das Niederstwertprinzip zugrunde gelegt ist - das hat nichts mit Ostdeutschland, Ex-Ostdeutschland (Westpolen) oder anderen Territorien zu tun ...

4. Ganz einfach: er würde die Bonität erhöhen (Schuldenabbau, was der Jenoptik Luft verschaffen würde) aber den Gewinnhebel, der sich aus Fremd/Eigenkapital und damit erwirtschaftetem Gewinn ergibt, herabsetzen. Sprich: Wer zu früh verkauft, hat weniger Gewinn (sofern die Beteiligungskurse weiter steigen ...)

5. Das Problem ist mehrschichtig:
a) die Rückführung von Kreditverbindlichkeiten erhöht die Werthaltigkeit der DEWB für die Jenoptik, insofern Eigenkaptal/Fremdkaptal günstiger werden (Beteiligungen zum Niederstwertprinzip bilanziert unterstellt) und die Verbindlichkeiten sinken;
b) allerdings sinken auch die Aussichten auf Spitzengewinne und das drückt eventuell den DEWB-Kurs, was auf Jenoptik zurückfiele (Abschreibungsbedarf sofern noch nicht vorgenommen);
c) Großinvestoren für die DEWB sind nicht in Sicht ... sonst hätten die schon Effekten übernommen;
d) erst wenn der Emmissionsmarkt von Aktien wieder "normal" läuft, geht es mit der DEWB- und auch indirekt mit Jenoptik-Effekten "bergauf".

Soweit die Sicht eines Laien!

Gruß Lothar.
Ich frage mich ferner:
"Wie kommen die auf einen Bezugspreis von nur 6 Euro ?"

Ich nehme hoffentlich nicht an, daß der Bezugspreis von 6 Euro doch noch anhand dem Basispreis des von der Deutschen Bank AG begebenen Jenoptik-PUTS eingepriced wurde ?

Immerhin beinhalten die Bezugspreise von 6 Euro einen gewaltigen Abschlag auch im Bezug auf den Niederstkurs im März 2003 ?

Stand die Aktie zu Zeiten der Jenoptik-HV im Juni 2003 nicht 100% höher ?



@Lothar.

Danke für die umfangreichen Antworten .

Jetzt mal Im Ernst : Wen kann man da eigentlich fragen ?

Also bis zur nächsten HV im Jahre 2004 dürfte die Kapitalerhöhung bereits über die Bühne gegangen sein .
Solange möchte ich auch nicht warten .

Und die IR-Abteilung unmittelbar vor einer KE ? Naja....

Da verlasse ich mich doch lieber auf den Emissionsprospekt - der wäre im ungünstigsten Falle dann auch ein gerichtsverwertbares Dokument!

Laut heutiger Auskunft der Deutschen Bank gibts den Emissionsprospekt erst in 1-2 Wochen und der soll auf der Jenoptik-Homepage einsehbar sein .

Die Kapitalerhöhung hingegen läuft vom 07.10.-20.10.2003.
In der Tat wäre das zu wenig Zeit für eine faire Chance-/Risk-Valuation !


:eek:
@OnlyHardFactsAboutSchneider
Was genau stört dich an den Preis? Der ist real und der ist, gemessen am aktuellen Börsenkurs, fair. Wo siehst du einen "gewaltigen" Abschlag? Nach meiner Rechnung würde der Abschlag beim Aktuellen Kurs nicht mal 6% ausmachen.
@Millex: Ich will Dich ja nicht immer korrigieren, aber:

1) Eine KE mit Bezugsrechten kann nicht überzeichnet werden, weil es keine Zeichnung gibt!
Mit Beginn der Angebotsfrist werden bei jedem aktuellen (!) Aktionär für fünf Aktien je eine "Bezugsrechtsaktie" eingebucht. Dann kann jeder gegenüber seiner Bank äußern, ob er die behalten will. Möchte er nicht oder äußert er sich nicht, so wird dieses Bezugsrecht an der Börse verkauft - falls jemand das haben will. Der eventl. Erlös geht an den Aktionär. Aber Achtung: Nicht die 6 Euro, sondern der Erlös, den ein anderer für das Bezugsrecht (!) gezahlt hat. Dieses könnten bis zu zwei Euro/Aktie (8,8 Euro - 6 Euro - Abschlag) sein, falls sich der Jenoptik-Kurs hält.

Es werden nur soviel Bezugsrechte an die Aktionäre verteilt, wie es neue Aktien gibt. Damit ist eine Überzeichnung nicht möglich!!! Das hat nichts mit pro/kontra Jenoptik zu tun.

Es können also nicht mehr Bezugsrechte geordert werden als es gibt, da man nur ordern kann, wenn man bereits eines zugeteilt (!) bekommen hat!!!

Ob die Aktie gefragt ist, entscheidet sich somit am Börsenkurs!

Da der Ausgabekurs der Aktien deutlich unter den 8,8 Euro liegt, ist davon auszugehen, das es weitere unbekannte Risiken gibt oder das Jenoptik Angst hatte, die Aktien sonst nicht loszuwerden oder dass Jenoptik mit einem weiteren Kursverfall rechnet! Sonst wäre der Ausgabepreis näher am Börsenkurs.


2) Bezugsrechte können auch verfallen! Diese werden nämlich nur während der genannten Frist an der Börse gehandelt. Möchte derjenige, dem sie eigentlich zustehen, diese Rechte nicht, und findet sich kein Dritter, der dieses Recht kauft, so wird der Handel eingestellt (der Bezugsrechte!!). Diese fallen an die AG zurück mit dem Ergebnis, dass nicht alle Aktien plaziert werden konnten, also weniger erlöst wurde. Im Prinzip ist denkbar, dass keine Aktie "an den Mann/Frau gebracht wird - damit wäre der Erlös der KE für Jenoptik 0,- Euro (nur theoretische Betrachtung um das Verfahren zu erläutern). Damit wäre die KE dann teilweise oder ganz gescheiter. Schließlich kann die AG auch niemanden zwingen, die Aktien zu nehmen.


3) Der Emissionspreis kann theoretisch sogar über dem aktuellen Kurs liegen. Schließlich kann jeder anbieten, was er will. Nur ob die KE dann erfolgreich wird, siehe 2, ist dann fraglich. ;) Es gibt aber Fälle, wo das durchaus möglich wäre: Kaum Handel an den Börsen, geringer Freefloat und Großaktionäre haben sich damit einverstanden erklärt. Denn wenn alle das gleiche Zahlen, ist es prinzipiell egal, wie teuer die Aktie ist - wenn alle ihr Bezugsrecht ausüben, ändert sich ihr Anteil am Unternehmen nicht - es ist nur auf mehr Aktien verteilt. In diesem Fall wäre sogar die Ausgabe von keinen Aktien denkbar, wenn Aktionäre freiwillig pro gehaltener Aktien einen Betrag X an das Unternehmen zahlen würden. Wirtschaftlich das gleiche wie die Ausgabe neuer Aktien. Geht nur in der Praxis nicht, weil sich in der Praxis nie alle Aktionäre an einer KE beteiligen. Okay, eher theoretische Betrachtung, aber denkbar.


*schnipp*


Zur Erinnerung:
IPO Daten
IPO Datum
16. Juni 1998
Zeichnungsfrist
03.-12.06.1998
Preisspanne
28,00 - 34,00 DM
Emissionsverfahren
Bookbuilding
Emissionspreis
34,00 DM


Quelle: http://www.jenoptik.de/de/meta/investor_relations/Basisinfo/…


Vor der KE:
40.700.000 * 17 Euro (gerundet) = 691.900.000 Euro

Heute:
40.700.000 * 8,8 Euro (gerundet) = 358.160.000 Euro

Nach der KE:
48.840.000 * 8,8 Euro (gerundet) = 429.790.000 Euro


Also ist die Aktie ist nach Ansicht der Jenoptik AG nur 6 Euro wert! D. h.:
48.840.000 * 6 Euro (gerundet) = 293.040.000 Euro

1998 behauptete die Jenoptik AG, ihre Firma sei ca. 691.900.000 Euro wert.
2003 behauptet die Jenoptik AG, ihre Firma sei ca. 293.040.000 Euro wert.


Folge: Die Firma hat heute nur noch einen Wert nach Aussage der Jenoptik AG von ca. 42 Prozent des Wertes von 1998.

Das Unternehmen hat also in fünf Jahren fast 60 Prozent des Unternehmenswertes vernichtet!!! Selbst wenn man nicht die Selbsteinschätzung der AG, sondern den Börsenkurs heranzieht. beträgt die Vernichtung von Aktionärskapital ca. 50 Prozent!

Warum ist Späth immer noch bei Jenoptik? Er ist sogar Aufsichtsratsvorsitzender trotz diese katastrophalen Leistung geworden. Er/v. Witzleben haben ja gerade ein "BB-" bekommen.

Jeder "normale" Angestellte wäre sicher schon gefeuert worden! Gelten in den Vorstandsetagen oder Aufsichtsräten andere Regeln?

Mal ganz abgesehen von den Insolvenzgerüchten. :cry:
Übrigens: Lässt der neue Ausgabepreis, dem anscheinend ein Firmenwert von fast 60 Prozent unter dem von 1998 zugrunde liegt (und wenn der reale Unternehmenswert gleich geblieben ist), die Schlussfolgerung zu, der Prospekt zur KE 1998 könnte vielleicht falsch gewesen sein? Gab es 1998 eventuell (Kapitalanlage-) Betrug? Ist es womöglich nur Zufall, dass die KE nicht im Juni, sondern erst im Oktober durchgeführt wurde? Kann das eventuell damit zusammen hängen, dass im Juli 2003 ein etwaiger Betrug bei der KE 1998 vermutlich verjährte? Behaupte ich nicht!!!! Keinesfalls!! Wollte man aber vielleicht doch vermeiden, einen neuen Prospekt vor Ablauf der Verjährungsfrist herauszubringen, da dieser dem von 1998 vielleicht widersprechen könnte? Nur Fragen!! Wir kennen den neuen Prospekt ja noch nicht. Aber: Vermutlich alles naheliegende Fragen - denn: Wieso ist der Unternehmenswert um fast 60 Prozent eingebrochen - trotz Zukäufen? Wer kann das erklären?
@tagchen
1) Eine KE mit Bezugsrechten kann nicht überzeichnet werden, weil es keine Zeichnung gibt!
Ach sind wir heute wieder beim Haare spalten? Auch wenn es keine Überzeichnung geben kann, kann es aber eine erhöhte Nachfrage geben die man in dem Fall einer Überzeichnung bei einer Neuemission vergleichen kann.

Aber Achtung: Nicht die 6 Euro, sondern der Erlös, den ein anderer für das Bezugsrecht (!) gezahlt hat. Dieses könnten bis zu zwei Euro/Aktie (8,8 Euro - 6 Euro - Abschlag) sein, falls sich der Jenoptik-Kurs hält.
Das stimmt so nicht Ganz, bei solchen Berechnungen mußt du auch das Bezugsverhältnis mit einrechnen, dann kommt man bei einen Kurs von 8,80 Euro auf einen Wert von 2,33 Euro pro Bezugsrecht.

Also ist die Aktie ist nach Ansicht der Jenoptik AG nur 6 Euro wert! D. h.:
48.840.000 * 6 Euro (gerundet) = 293.040.000 Euro

Das ist Unsinn. Durch die KE sind nur die neuen Aktien 6 Euro wert, die Alten bleiben gleich, der zusammengerechnete Wert bei einen Kurs von 8,80 Euro liegt bei 8,33 Euro.

1998 behauptete die Jenoptik AG, ihre Firma sei ca. 691.900.000 Euro wert.
2003 behauptet die Jenoptik AG, ihre Firma sei ca. 293.040.000 Euro wert.

Jenoptik hat sowas nie behauptet, und schon gar nicht 2003, denn die Zahlen für dieses Jahr kommen erst im nächsten Frühjahr. Die Marktkapitalisierung ist nur der Preis, den die Börse bereit ist dafür zu zahlen, vom realen Wert der Firma ist dieser Wert bei Jenoptik weit entfernt.
Hmm, wonach wird der Ausgabepreis der Aktien denn bemessen, wenn nicht nach dem Unternehmenswert? Du meinst also, die Aktien werden 2003 "zu billig" abgegeben? Wäre das nicht rechtlich bedenklich? Könnte das nicht dann Untreue gegenüber den Aktionären sein, die sich nicht an der KE beteiligen (können)? Vielleicht haben einige nicht genügend Geld oder andere Gründe? Würden dann eventuell Dritte, vielleicht sogar Nicht-Jenoptik-Aktionäre, die sich über die Börse Bezugsrechte kaufen, übervorteilt? Das könnte dann aber eventuell - ich bin kein Rechtsanwalt - Untreue sein, darauf stehen - glaube ich - bis zu 5 Jahre Haft. Man kann das im Extremfall betrachten, um es zu verdeutlichen: Eine KE wird durchgeführt, wo die Aktien viel zu billig abgegeben werden. Einer von zwei Aktionären (vereinfacht) kann bezahlen, der andere nicht. Realer Wert der Aktien ist 100 Euro, Ausgabepreis jedoch nur 1 Euro. Für 1 Aktie erhält man eine neue (Verhältnis 1:1). Dann hätte Aktionär A, der die KE mitmacht, hinterher doppelt soviel Aktien als Aktionär B, der nicht mitmachen konnte (Anteil von B wird nicht plaziert). Hatten beide Aktionäre vorher je 50 Prozent, steht das Verhältnis dann 3 zu 2, obwohl Aktionär A praktisch das gleiche gezahlt hatte wie Aktionär B. Übertrieben formuliert, aber ich hoffe, Du weist, was ich meine.

Also ich denke, der Ausgabepreis müsste schon den exakten Wert des Unternehmens wieder spiegeln - denn sonst wäre vermutlich immer jemend beanchteiligt bzw. bevorzugt, was im nicht-rechtsfreien Raum immer eventuell eine Untreue oder Betrug zu einer Seite bedeuten könnte, oder?

Also: Wie wurden 1998 und werden wohl 2003 die Ausgabepreise begründet? Es gilt die Differenz von ca. 17 Euro zu 6 Euro zu erklären.
Ich vermute, dass vielleicht die einzig denkbare Begründung wäre, dass der Vorstand/Aufsichtsrat zugibt, das sich seit 1998 der Unternehmenswert halbiert haben könnte. Wäre dann aber nicht ein Rücktritt des gesamten Vorstands und Aufsichtsrates unvermeidlich? ;)

Aber: Alles Spekulation. Warten wir den Prospekt zur KE ab!!!! Ich rechne eventuell mit Hiobsbotschaften, da Jenoptik sicherlich keine Falschdarstellungen abgeben wird. ;) Und vielleicht erklären sie dann auch das "BB-". ;)
@tagchen
Die Bewertung von Aktien ist ein sehr umfangreiches Thema, aber am Ende entscheidet immer der Aktionär, und der ist im Moment grade in einer Vertrauenskrise, was mir unter anderem auch deine Bemerkungen hier im Board zeigen.
Ich meine der Preis von 6 Euro ist fair, mehr habe ich dazu eigentlich nicht geschrieben. Benachteiligt ist eigentlich am Ende kein Aktionär, dafür sorgen die Emissionsbanken, wenn natürlich jemand so schlau ist die Bezugsrechte außerbörslich ohne Mitwirkung der Emissionsbanken zu verkaufen, dann könnte er schon einen nachteiligen Kurs bekommen...

Zu deinen Beispiel, ich glaube, du hast die Bezugsrechte und deren Wert vergessen.

Also ich denke, der Ausgabepreis müsste schon den exakten Wert des Unternehmens wieder spiegeln
Warum? Blicke mal in die Geschäftsberichte, und rechne mal alles zusammen, schon was die als Rückstellungen haben dürfte über der aktuellen Marktkapitalisierung liegen.

Wer soll dann deren Aktien kaufen? Benachteiligt ist da immer die Firma, aber die geht ja nicht aus Gemeinnutz an die Börse, sondern weil sie das Geld braucht.
Du wirst keine Firma finden, die ihren eigenen Börsenkurs begründet, auch nicht im Emissionsprospekt.

...Und vielleicht erklären sie dann auch das " BB-"
Selbst das brauchen die nicht erklären, das machen die Ratingagenturen.
Keine Zeit, nur soviel:

""brauchen die das nicht zu erklären"

Mag sein!!! Aber was wäre das für ein Unternehmen, das seinen Aktionären noch nicht einmal die Gründe für solche Beurteilungen aus seiner Sicht (!) erklärt? Du siehst, was die kommentarlose (!) Mitteilung über "BB-" bewirkte! Hast Du Kinder? Was würdest Du sagen, wenn die irgendwann mal erwähnen: "Ich bin sitzen geblieben" oder "Ich habe eine sechs in Mathe". Würdest Du da nicht auch eine Aufklärung erwarten über die Gründe?

Schweigt Jenoptik oder redet alles nur schön, ist wohl das letzte Vertrauen in die Führung und damit in Jenoptik verloren. Die Aktionäre sind Eigentümer der AG. Da kann man schon eine ehrliche Bestandsaufnahme erwarten. Kommt es, wie Du schreibst, nähern wir uns sicher bald 5 Euro - bei einer Insolvenz 0,1 Euro. Es könnte gewisse Parallelen zu SCHNEIDER geben, nur das SCHNEIDER nicht versuchte, mittels KE die Firma noch zu retten.

Somit hat nicht primär der Aktionär eine Vertrauenskrise - selbst wenn dem so sin sollte, wer hat die denn verschuldet? - sondern Jenoptik nimmt anscheinend seinen Aktionären vielleicht gerade das letzte Vertrauen...
@tagchen
Was soll denn das Unternehmen da erklären, die Ratingagenturen haben ihre Ratings ausgegeben und eine Begründung dazu, das Unternehmen kennt das Problem, und steuert mit einer KE dagegen, um die, für ein Unternehmen dieser Größe, niedrige Kapitalbasis zu erhöhen, das ist alles so logisch, da braucht man nichts weiteres zu erklären. Selbst der Grund warum es dazu gekommen ist, ist nachvollziehbar.
Alles andere was du geschrieben hast ist mal wieder voll daneben, ich glaube du solltest dir mal ein Buch zulegen was dir das Grundwissen, was man als Anleger an der Börse haben sollte, vermitteln kann.
Wo schweigt denn Jenoptik? Man gibt ganz ungeschönt bekannt warum man die KE macht, Bzw. was man mit dem Geld vor hat, was gefällt dir daran nicht, oder welche Informationen vermißt du in den Meldungen?
Eine umfassende "Bestandsaufnahme" kommt einmal Jährlich mit dem Konzernjahresabschluß, und dazwischen mit den Zwischenberichten da wird man jetzt nicht eine dazwischen schieben, nur weil @tagchen das gerne hätte.
Hallo werte Diskutanten Millex und tagchen!

Amüsant bis spannend finde ich die Disputation ... weiter so! Vielleicht nur ein Gedanke: da - wie "tagchen" darlegte, bei Gebrauch ALLER Bezugsrechte kein Anteilseigner übervorteilt wird ist der Ausgabepreis oder die Bezugszahl (5:1, 1:1, 1:10 ...) gleichgültig. Man könnte auch Gratisaktien ausgeben wie 2002 (da behauptet doch "tagchen" sicher nicht, Jenoptik damit feststellen überhaupt nichts wert zu sein ...!) Ich denke man hat den Preis eher symbolisch festgesetzt: deutlich unter dem bisherigen Allzeittief, aber so, daß man den Eindruck hat, ein Gründergewinn (Ausgabe + sofortiger Verkauf) sei warscheinlich. Die Einzige Kritk die man stellen sollte: vielleicht wäre ein Verhältnis 4:1 besser gewesen! Und: die Dividenden"politik" unter der Führung von Lothar S. hat sich als "Ausbluten" erwiesen! Ohne Dividendenzahlung hätte man derlei Maßnahmen wohl nicht oder zu einem anderen Zeitpunkt treffen können!

Na was soll`s - wer zu Spät(h) kommt ...

Gruß Lothar.
Was lehrt uns das?????


2.10.03
Siebel Syst.: Vorläufige Zahlen, www.boerse-go.de
Der Hersteller von Betriebssoftware, Siebel Systems, hat heute vorläufige Zahlen für das 3. Quartal bekannt gegeben. Alle wichtigen Kennzahlen liegen demnach innerhalb der bisherigen Prognosen.
Die Gesamtumsätze liegen demnach bei rund 320 Mio. Dollar, die Lizenzumsätze zwischen 109 und 119 Mio. Dollar. Der Verlust werde bei 12 Cents pro Aktie liegen.
Erfreulich: Mit der Ablösung einer Wandelschuldanleihe im Umfang von 308 Mio. Dollar ist das Unternehmen zum Ende des Quartals praktisch SCHULDENFREI.
Die Aktie legte heute um 1,44 Prozent auf 10,55 Dollar und nachbörslich um 2,09 Prozent auf 10,77 Dollar zu.
!
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...ohne Worte !!!

Hier zwei Analystenkommentare, die (fast) alles sagen....



BANKGESELLSCHAFT BERLIN

Jenoptik reduzieren Datum: 26.09.2003

Michael Anschütz, Analyst der Bankgesellschaft Berlin, stuft die Aktie von Jenoptik (ISIN DE0006229107/ WKN 622910) mit "reduzieren" ein. Jenoptik plane eine Kapitalerhöhung (20%). Die Gesellschaft möchte mit der Kapitalerhöhung ihre Schulden reduzieren, die kurzfristige Struktur der Schulden zum langen Ende verschieben und kleinere Akquisitionen im Bereich Photonics tätigen. Man habe wiederholt darauf hingewiesen, dass die Zunahme der Nettoverschuldung ein Problem bei Jenoptik sei. Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin meinen auch, dass die neuen Aktien nur schwer platzierbar sein werden und erwarten einen maximalen Preis von EUR 9,00. Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin bleiben bei ihrer "reduzieren"-Empfehlung für die Jenoptik-Aktie. Neben der schwachen Bilanz könnten Probleme aufkommen wegen einer möglichen Abschreibung auf eine malaysische Forderung (Hermes-gesichert), der Restrukturierung von Krantz und der offenen Suche bei M+W Zahnder.




Das wurde verschwiegen von dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden Späth und dem kommenden Vorstandsvorsitzenden von Witzleben während der diesjährigen HV am 18.06.2003 :

"Neben der schwachen Bilanz könnten Probleme aufkommen wegen einer möglichen Abschreibung auf eine malaysische Forderung (Hermes-gesichert), der Restrukturierung von Krantz ..."


LANDESBANK RHEINLAND-PFALZ

Jenoptik Marketperformer Datum: 02.10.2003

Thomas Hofmann, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie von Jenoptik (ISIN DE0006229107/ WKN 622910) weiterhin mit dem Rating "Marketperformer" ein. Die Jenoptik AG werde die 8,14 Mio. neuen Aktien den Altaktionären im Verhältnis 5:1 zu einem Bezugspreis von 6 Euro anbieten. Die Aktien aus der Kapitalerhöhung seien für 2003 mit einer vollen Dividendenberechtigung ausgestattet. Die Bezugsfrist laufe voraussichtlich vom 7. bis zum 20. Oktober, der Bezugsrechtehandel vom 7. bis 16. Oktober. Fraglich sei noch die Beteiligung des Landes Thüringen, das mit 18,9% an Jenoptik beteiligt sei. Konkrete Informationen zur Verwendung der rd. 47 Mio. Euro habe das Management wiederum nicht gegeben. Zeitnah zur Kapitalerhöhung sei unverändert die Emission einer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von voraussichtlich 100 Mio. Euro geplant. Das Rating laute BB- (Standard & Poors) bzw. BB (Fitch). Zusätzlich habe das Management Informationen zur im laufenden Jahr erwarteten Höhe von Umsatz (über 2 Mrd. Euro) und Jahresüberschuss (am unteren Rand der Analystenschätzungen, die von 30 bis 40 Mio. Euro reichen würden) gegeben, die beide unter den bisherigen Annahmen lägen. Unter Einrechnung der Kapitalerhöhung lautet die EpA-Schätzung 0,7 Euro für 2003 (1,08 Euro) und 1,11 Euro für 2004 (1,25 Euro). Das Kursziel per Ende 2004 senke man von bisher 15 auf 12 Euro. Das Anlageurteil lautet somit trotz der enormen Underperformance der Jenoptik-Aktie seit Erscheinen der Technologiestudie (TECDAX +16%, Jenoptik -21%) weiterhin nur "Marketperformer", so die Analysten der LRP.


Typisch für die Nur-Hinter-verschlossenen-Türen-Politik des Jenoptik Managements auch folgende Kernaussagen :

"Fraglich sei noch die Beteiligung des Landes Thüringen, das mit 18,9% an Jenoptik beteiligt sei."

Vielleicht deshalb den niedrigen Bezugspreis um einen möglichst hohen Erlös für die Bezugsrechte zu erlösen ?
Privatisierung durch die Hintertür ?
Oder verlassen bildhaft ausgedrückt möglicherweise die Ratten das Schiff ?


"Konkrete Informationen zur Verwendung der rd. 47 Mio. Euro habe das Management wiederum nicht gegeben."

Vielleicht nur um Löcher zu stopfen ?

Wir dürfen auf den Emissionsprospekt zur Kapitalerhöhung und dem ALLGEMEINEN Zeitpunkt seiner Erhältlichkeit gespannt sein !!!

OHFAS



:eek: :(
@OnlyHardFactsAboutSchneider
Du machst deinen Namen keine Ehre, Analystenmeinungen sind keine Fakten, sondern wie der Name schon vermuten läßt Meinungen. Und wenn du genau liest, wirst du mitbekommen, daß diese Analysten ihre Meinungen trotz der angekündigten Kapitalmaßnahmen nicht geändert haben, so sieht also der Analyst der Bankgesellschaft Berlin sich bestätigt in seinen "reduzieren" und der von der Landesbank Rheinland-Pfalz bleibt auch bei seinen "Marketperformer". Was sie also untern Stich beide damit sagen wollen, die Ankündigungen der Kapitalmaßnahmen ändern nichts an ihrer Einschätzung, alles andere was da noch drin steht ist nur substanzloses Geplapper.
Der Analyst der Bankgesellschaft Berlin geht von einen Ausgabekurs von 9 Euro aus und rechnet damit das die Aktien (zu dem Preis) schwer plazierbar sind. Der Ausgabepreis war am 26.09. noch nicht bekannt, jetzt kennen wir ihn. Ob der Analyst bei einen Ausgabepreis von 6 Euro (immerhin 1/3 niedriger als er gerechnet hat) auch davon ausgeht, daß die Aktien schwer plazierbar sind, werden wir wohl nicht erfahren.
Was nun das Land Thüringen macht ist eigentlich nicht fraglich, die begleitende Bank hat da sicher eine Lösung gefunden, sonst würden sie diese KE nicht durchführen...
Das diese Analysten ihre Meinung nicht ändern, bevor die KE durch ist, ist für mich völlig klar, wie würden die denn sonst da stehen, wenn die KE nicht so abläuft wie sie sich das vorstellen...

" Konkrete Informationen zur Verwendung der rd. 47 Mio. Euro habe das Management wiederum nicht gegeben."
Haben sie das nicht? Hast du die Ad hoc vom 01.10.03, als man den Ausgabepreis bekannt gegeben hat, nicht gelesen? Da stand doch drin:
...Jenoptik beabsichtigt, den Erlös aus der geplanten Kapitalerhöhung zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, zur Reduzierung der kurzfristigen Finanzverschuldung sowie zur Finanzierung des weiteren Wachstums, insbesondere im Bereich Photonics, zu verwenden....
Wie Konkreter willst du es denn noch haben?
@ Millex

Ich liebe die harten Fakten - richtig !

Fakt Nr. 1 :
Mit der Ad Hoc des Jenoptik-Vorstands vom 01.10.2003 gibt das neue Management tatsächlich zu, daß "die kurzfristige Finanzverschuldung reduziert" werden soll (oder muß ?) mit den Erlösen aus der KE . Wie steht es mit der "cash-burn-rate per annum" ? Selbstredend !

Fakt Nr.2 :
Hinzu kommt der bescheidene Brocken von 100 Mio Euro aus der Anleihe, d.h. die Banken setzten möglicherweise "einen gewissen Handlungsbedarf bei der Jenoptik AG" auf ihre Agenda ?

Fakt Nr. 3:
Bei Jenoptik sollen Kaufleute beschäftigt sein . (?)
Warum sollte man Aktien für 6,00 Euro anstatt für 8,50 Euro begeben ?
Immerhin geht es ja auch nur um denläppischen Mehr- ( bzw. Minder-)Erlös von nur 20.000.000 Euro ( 2,50 Euro x rd. 8 Mio Aktien ) . Eine Bagatelle ?


Frage Nr. 1:
Aber hast Du Dir mal ernsthaft Gedanken gemacht, woraus diese kurzfristige Finanzverschuldung resultiert ???

Meinung eines anderern mit mehr Zugang zur IR-Abteilung als wir alle zusammen :

Entscheidend ist es u.a. doch was der bisherige Hauptaktionär macht .
Die mögliche Realisierung von Bezugsrechten durch den Hauptaktionär - der zudem im Aufsichtsrat der Jenoptik AG vertreten ist ( also Insider !) - durch Nichtteilnahme an der KE wäre ein klassischer Contra-Indikator .
Dazu paßt der unüblich niedrige Bezugspreis der "jungen" Aktien !

Insoweit gebe ich dem Analysten schon recht .
Als Paradebeispiel nenne ich Dir die Kapitalerhöhung im April 2000 bei der Schneider AG . Was der damalige Hauptaktionär im Vorfeld gemacht hatte, stellte sich erst 3 Jahre später heraus . Übrigens die Firma ist insolvent und zwei Vorstandsmitglieder arbeiten nun als Geschäftsführer bei Jenoptik AG .

Frage Nr.2 :
Tritt die Landesbank Hessen-Thüringen - seit Börsengang der Jenoptik AG jahrelang immerhin maßgeblicher coverage-Analyst der Jenoptik AG - nicht selbst als Co-lead-Manager bei der Begebung neuer Aktien auf ?

Auch das wäre ein klassischer Contra-Indikator !

Wie so oft :
ES LÄUFT ALLES AUF DEN EMISSIONSPROSPEKT MIT DER 3-JÄHRIGEN HAFTUNGSZEIT FÜR DEN HERAUSGEBER HINAUS !!!
...und die Deutsche Bank AG weiß warum Sie nur eine Abnahme von 8 Mio Stück zu jeweils 6 Euro garantiert - und keinen Cent mehr !

Schauen wir was der "Tag der Deutschen Einheit" und das darauf folgende Wochenende bringt ...

OHFAS

:cool:
@OnlyHardFactsAboutSchneider

Zu Fakt Nr.1 :
Die kurzfristige Finanzverschuldung soll reduziert werden, und da das Börsenumfeld im Moment dafür sehr gut geeignet ist macht man das eben so.

Zu Fakt Nr.2 :
Na sicher hat man da einen Handlungsbedarf, die machen das doch nicht weil heute Tag der deutschen Einheit ist. Ist dir eigentlich klar wie so ein Konzern als Geschäft funktioniert?

Zu Fakt Nr.3:
Warum sollte man Aktien für 6,00 Euro anstatt für 8,50 Euro begeben ?
Man will sie schließlich alle auf einmal losbekommen. Ich verstehe immer noch nicht was dir daran nicht gefällt, das ist eine normale Kapitalerhöhung, und kein linker Kuhhandel, und unüblich niedrig ist der dazu auch nicht, der Preis kann bei sowas zwischen 0 und dem aktuellen Kurs liegen, wenn er bei 0 liegt ist es dann ein Split...

Zu Frage Nr.1:
Natürlich weiß ich woher die kurzfristige Finanzverschuldung resultiert ich lese doch immer die Geschäftsberichte, steht doch alles da drin.
@Millex: Ist das Umfeld auch gut geeignet, wenn man ein "BB-" hat? Bin mal gespannt auf den Zinssatz. ;)

Warum sollen eigentlich die Bankverbindlichkeiten abgebaut werden? Wenn die Verbindlichkeiten kurzfristig sind, müssten die doch auch zu einem guten Zinssatz sein, ode? Sicher, vielleicht wollen die sich den Zinssatz langfristig sichern. Würde Sinn machen! Könnten die das aber nicht auch bei einer Bank? Wäre das nicht flexibler als das am Markt aufzunehmen? Muss dafür dann nicht sogar ein eigener Verkaufsprospekt o. ä. herausgegeben werden? Wer haftet dann für den Prospekt? Jenoptik? Sind das nicht alles Nebeneffekte, die es eigentlich sinnvoller erscheinen lassen, direkt zur Bank zu gehen? Oder wollen die Banken nicht (mehr)? Könnten die vielleicht eventuell schon die Kreditlinien beschränkt oder gekündigt haben? Alles mysteriös. Warum erklärt Jenoptik nicht einmal die Hintergründe? Hieß es auf der HV seitens v. Witzlebens nicht sinngemäß, dass Jenoptik aufgrund des Grundkapitals keine Liquiditätsengpässe hätte und konnte man daraus entnehmen, Jenoptik sei kreditwürdig? Ist nicht das Problem, das Jenoptik sagt, sie wollen die kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzieren, aber nicht schreibt, warum die das wollen? Sicher, sie müssen nicht, aber wäre es im Sinne einer positive IR nicht sinnvoll? Sonst bringen die doch auch für alles mögliche ausführliche Presseerklärung, nur diesmal, wenn es um ca. 150 Mio. Euro geht, nur die se spärliche adHoc. Na, warten wir mal auf den Verkaufsprospekt. ;)


Dazu passt (nicht wegen der Insolvenz) eine Meldung von vwd zu Gold-Zack:

"Insolvenzverfahren über Gold-Zack eröffnet

Düsseldorf (vwd) - Das Amtsgericht Wuppertal hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gold-Zack AG, Mettmann, eröffnet und den Solinger Rechtsanwalt Stefan Conrads zum Insolvenzverwalter bestimmt. Wie der zur Sozietät Metzeler - van Betteray gehörende Anwalt am Donnerstag mitteilte, wurde das Insolvenzverfahren bereits am Mittwoch eröffnet. Nach seinen Feststellungen hinterlässt das Unternehmen Schulden von mehr als 71 Mio EUR. Hauptgläubiger seien die Inhaber eine Schuldverschreibung, die sich Mitte November zur Wahl eines gemeinsamen Vertreters treffen würden. Ein genauer Termin dafür werde noch bekannt gegeben.

Gold-Zack war ein auf Börseneinführungen und den Handel mit Beteiligungen ausgerichtetes Unternehmen unter Leitung des Börsenstars Dietrich Walther. Durch den Zusammenbruch des Neuen Marktes und insbesondere den Niedergang der Gontard & Metallbank AG, Frankfurt, geriet Gold-Zack 2002 in schwere Turbulenzen. Zuletzt hatte das Unternehmen versucht, sich mit Kapitalmaßnahmen und einer Neuorientierung als Mittelstandsdienstleister über Wasser zu halten, was allerdings fehlschlug. Mitte Juni 2003 stellte das Unternehmen den Antrag auf Insolvenz. +++ Christian Hartel
vwd/2.10.2003/har/rio

02.10.2003, 02.10.

Quelle: http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20871393&navi=home&sektion…


Wieso hat z. B. Gold-Zack kaum Bankverbindlichkeiten? Ist es neue Mode, jetzt auf Anleihen zu setzen? Oder ziehen sich die Banken jetzt rechtzeitig zurück indem sie Kredite nicht mehr geben oder kündigen und hochriskante Unternehmen lieber auf Anleihen verweisen? Die Frage ist: Warum gibt z. B. die Deutsche Bank (nur als Beispiel, weil die die KE begleiten) Jenoptik nicht einen langfristigen Kredit? Die Konditionen könnten vermutlich ähnlich wie die der Anleihe sein. Dann würde die DB an dem Kredit verdienen und die Zinsen nicht anderen überlassen, oder? Warum lassen sich die Banken das Geschäft entgehen? Oder wäre es kein oder ein zu riskantes Geschäft? Kann Jenoptik somit bei Banken keine 100 Mio. Euro mehr bekommen? Ist Jenoptik den Banken schon zu riskant? Wie sieht das in Hinblick auf Basel II aus? Wäre Jenoptik dann noch kreditwürdig? Bereinigen die Banken eigentlich schon jetzt ihre Riskiopositionen? Könnte auch Jenoptik dazu gehören?
@ all

Kann hier mal jemand die RISIKOHINWEISE bzw. den GANZEN BÖRSENZULASSUNGSPROSPEKT oder die Quellenangabe reinstellen ?

Das nachfolgende Zitat würde ich sogar unterstreichen :

" Sollte die Platzierung der Anleihe nicht durchgeführt werden, könnte dies gegebenenfalls nachteilige Auswirkungen auf die Finanzier-ungsstruktur des Jenoptik-Konzerns haben. Darüber hinaus empfehlen wir unseren Aktionären und Anlegern nachdrücklich, sich vor einem Bezug der Neuen Aktien oder vor dem Erwerb von Bezugsrechten auf die Neuen Aktien eingehend mit dem Börsenzulassungs-prospekt vom 2. Oktober 2003 und dort insbesondere auch mit den im Abschnitt „Risikofaktoren“ aufgeführten Risiken vertraut zu machen."

OHFAS

:eek: :eek:
Ich habe den Prospekt gefunden unter :

www.deutsche-boerse.com
Und dort unter " info-center"
und dort unter " FWB-Informationen"
und dort unter " Prospekte für die Zulassung an der FWB"
und schließlich unter " s" eine 1333 KB-umfassende pdf-Datei

Das Thema " Risikofaktoren" auf Seite 22 bis 32 klingt wie das What-is-What , warum man vielleicht gut beraten sein könnte KEINE JENOPTIK Aktien zu beziehen !!!
Übrigens klingen diese Punkte ganz anders als das Hurra-Getöse während der Hauptversammlung am 18.06.2003 in Erfurt .

Und die Jenoptik-Leute haben noch ein weiteres un wirklich echtes Problem !!!

Auf Seite 109 - die Cash Flow-Entwicklung !!!
Hinweis : Die Zahlen in Klammern stellen negaticve Beträeg dar !!!

:( :confused: :( :confused: :( :confused: :( :confused: :eek: :eek: :eek:
@ all

Anbetracht der ganz erheblichen Abschreibungen der MÜNCHENER RÜCK Gruppe auf die Beteiligungen an der JENOPTIK AG frage ich mich , ob die überhaupt noch willens sind, ihre Bezugsrechte auszuüben und neues Kapital nachzuschießen ?

Hierzu habe ich einen neuen Thread eröffnet und habe folgende Quellenangabe unter www.bafin.de :

Company: JENOPTIK Aktiengesellschaft
Notifying party Holdings of voting rights
directly held additionally counted total
percentage single rights percentage single rights percentage single rights
ERGO Versicherungsgruppe Aktiengesellschaft 9,9 9,9
VICTORIA Lebensversicherung Aktiengesellschaft 7,4 7,4
Freistaat Thüringen 18,92 18,92
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft 9,9 9,9
MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH 7,7 7,7

Notifying party Publication
in Germany in foreign countries
Official stock exchange gazette Date Official stock exchange gazette Country Date
ERGO Versicherungsgruppe Aktiengesellschaft Börsen-Zeitung 04/24/02
VICTORIA Lebensversicherung Aktiengesellschaft Börsen-Zeitung 04/24/02
Freistaat Thüringen Börsen-Zeitung 05/03/02
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft Börsen-Zeitung 04/24/02
MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH Börsen-Zeitung 04/24/02
@ Tagchen

Quelle : Seite 29 unten und Seite 30 des Börsenzulassungsprospektes

1.) Sag mal, warum haben die dort die nicht die PUT-Option der JENOPTIK Laser-Display-Technology GmbH erwähnt?
Emissionsprospekt möglicherweise unvollständig ?
Da sollen doch auch noch mal höhere Beträge fällig sein Ende 2003 ?

2.) Sorgen machen mir auch die PUT-Optionen der JENOPTIK-Company gegenüber Immobilien-Partnern ÜBER 2011 HINAUS (!!!) bei den Immobilienfonds in fast dergleichen Höhe wie bei Clean Systems ( Familie Zander ) und Photonics von sage und schreibe rund 60 Mio Euro !

:confused:

"Put-Optionen auf Immobilienfonds über 2011 hinaus" , heißt das etwa diese Abschreibungsmodelle für Besserverdiener wie damals bei der Berliner Landesbank-Pleite ?

Dort sollen nach einer gewissen Steuersparfrist die dann "abgenudelten" gebrauchten Immobilien an einem sogen. "zentralen" Standort in den neuen Bundesländern aufgrund einer Garantie eines zahlungskräftigen Dritten zurückgenommen werden . Hinzu kamen garantierte Mieterträge eines angeblich "potenten gewerblichen Mieters oder Unternehmen" .

Gerne wurden in diesem Zusammenhang unternehmenseigene Immobilien zu einem sehr guten Preis zwecks Auffrischung der Bilanzen an Steuersparer veräußert und anschließend im Rahmen von sogen. Sale-and-lease-Verträgen zurückgemietet !
Das wird hoffentlich die Deutsche Bank im Börsenzulassungsprospekt nicht gemeint haben ?

Hoffentlich hat Jenoptik den möglicherweise ruinösen Fehler nicht auch gemacht, der schon anderen Unternehmen zum tödlichen Verhängnis wurde , besonders in einem Hochlohnland mit Geburtenrückgang und Notwendigkeiten zum Abbau von Steuersubventionen ?

OHFAS


:confused: :eek: :(
...also laßt uns mal bei der JENOPTIK-Aktie mal ganz cool bleiben und nachdenken :

1.) Die Fundamentals der Company sind - vorsichtig gesagt - nicht gerade atemberaubend . Sorgen macht mir die Cash Flow-bewertung

2.) Die Risikohinweise im Börsenzulassungsprospekt auf Seite 22 - 32 lassen mich schaudern, je mehr ich dort nachlese und etwas weiter über die Hintergründe des Geschriebenen nachdenke .

3.) Die sehr negativen Bewertungen der Kreditratingagenturen Fitch und S&P mit BB oder BB- weisen auf Schrottanleihen hin .

4.) Der niedrige von der namhaften Deutschen Bank AG garantierte Bezugspreis von 6,00 Euro beinhaltet ein risk-discounting von immerhin 100 % zum Börsenkurs während der Hauptversammlung am 18.06.2003 - selbstredend ?

5.) Die negative market-Einschätzung zeigt sich heute wieder am 25 % gefallenen Börsenpreis für Bezugsrechte .
Wird der Börsenpreis für Bezugsrechte am letzten Tag auf 0,01 cents " abschmieren" , wenn mehrere Millionen nicht ausgeübte Bezugsrechte als Angebot auf den Markt geworfen werden ?

6.) Sogar der monatelang weit aus dem Geld liegende und daher nicht gehandelte Put der Deutschen Bank mit Basispreis 6 Euro wird aufgrund der greifbaren Nähe eines " im Geld" -Kurses heute plötzlich wieder gehandelt ( Stuttgarter Börse ) .

7.) Und mein Bauch sagt mir, da gibt es noch einige mehr Überraschungen .

Meine persönliche Einschätzung :

Noch so 3 oder 4 Handelstage wie heute mit teilweise -0,50 Euro und wir stehen bei 6,00 Euro Börsenkurs .

Ganz klar : STRONG SELL auch vor dem Hintergrund einer drohenden Insolvenzgefahr bei Nichtplatzierung der Anleihe ?

OHFAS

:confused: :eek: :(
Wer weiß, wo man nachsehen kann, ob und wenn ja, welcher Hedge-Fonds in Jenoptik eingestiegen sein könnte?

Mich beunruhigen angebliche Gerüchte... Könnten ein oder mehrere eventuell ausländische Hedge-Fonds in Jenoptik "investieren"???? Ist das überprüfbar oder läßt es sich anhand von Käufen/Verkäufen verifizieren bzw. ausschließen? Woran könnte man das erkennen? Sind solche Sachen meldepflichtig? Gibt es in den USA nicht Veröffentlichungen über Leerverkäufe etc.? Gibt es hier etwas vergleichbares?

Woran würde man das merken? Läßt der derzeitige Kursverlauf darauf schließen? Stützt die Deutsche Bank nicht oder nicht mehr? Immerhin wäre eventuell Jenoptik im Worst-Case (für das Unternehmen) der Best-Case für einen Hedge-Fond: Jetzt verkaufen und nachher im Falle einer nur theoretisch (!) denkbaren Insolvenz für z. B. 0,1 Euro zurückkaufen. Würde das 7 bis 8 Euro Gewinn pro Aktie ergeben?

Hat Jenoptik durch die Ausgabe der Aktien zu 6 Euro vielleicht ein "Kursziel" vorgegeben? Wäre dieses mögliche "Ziel" nicht schon Anreiz für Leerverkäufe etc.?

Gibt es eigentlich irgendwelche Stellungnahmen der Konzernspitze zur KE oder Anleihe? War der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Späth sonst nicht öfter in den Medien mit Jenoptik präsent?

Wa mich beunruhigt ist, dass es so aussieht, dass sowohl Jenoptik als auch Thüringen "abgetaucht" sein könnten und öffentlich eventuell nur das nötigste bekannt gegeben. Das war selbst bei SCHNEIDER nicht so krass. Die haben noch Pressekonferenzen vor der Insolvenz gegeben (kurz vor Weihnachten 2001).

Warum stellt sich Thüringen nicht hinter Jenoptik und gibt die Teilnahme an der KE bekannt? Oder haben die das gemacht?
mein gott tagchen, warum machst du nicht ne quizshow auf? so dumme fragen, wie du sie zum teil stellst (wenige vernünftige sind auch darunter), das kann man auf dauer nicht mehr mitansehen
Ihr Dumpfbacken, habt ihr schon einmal eine Kapital-
erhhöhung mitgemacht.

Beispiel vor einiger Zeit: Allianz

Bezugspreis: neue Aktien 38 Euro (weis es nicht mehr genau)
Und heute ? Na also, seht ihr, erstmal nachdenken und
informieren und danach die Tasten drücken.
Nochmals :

" DER MUNICH RE-KONZERN HÄLT ++++++ I N S G E S A M T+++++ NUR 9,9 % AN DER JENOPTIK AG"

und keine Aktie mehr !!!


Die Stimmrechtsdatenbank http://www.bafin.de/database/stimmrechte_e.htm ist sehr mißverständlich .


1.) MÜNCHENER RÜCK hält 9,9 % an der JENOPTIK AG , weil deren 100 %-Tochter ERGO-Versicherungsgruppe AG 9,9 % hält.

2.) ERGO-Versicherungsgruppe AG hält 9,9 % , weil ihre Tochter VICTORIA LEBENSVERSICHERUNG AG 7,4 % an JENOPTIK hält und irgendwo anders noch 2,5 % gehalten werden .

3.) Die VICTORIA LEBENSVERSICHERUNG AG hält ihre 7,4 % in den Spezialfonds der MEAG MUNICH ERGO KAAG GmbH , die ebenfalls eine Tochter der ERGO-Versicherungsgruppe AG ist .

4.) Außerdem verwaltet die MEAG MUNICH ERGO KAAG neben den 7,4 % der VICTORIA LEBENSVERSICHERUNG AG an der JENOPTIK noch weitere 0,3 % an der JENOPTIK AG .

Damit hält die gesamte MUNICH RE ( MÜNCHENER RÜCK ) NUR 9,9% an der JENOPTIK AG .


AUF GAR KEINE FÄLLE DÜRFEN DIE GEMELDETEN ANTEILE DER O.G. ZUMMENADDIERT WERDEN !


OHFAS
Aha, wurde die Allianz auch parallel mit "BB-" bewertet von Standards & Poor? Was in der Presse sinngemäß als "hoch pleitegefährdet", "Schrott" u. ä. bezeichnet wurde:

"... von Jenoptik mit dem " Junk" -Bond-Status BB- ein..."

" ... Der Ausblick sei negativ..."

"... mit „BB-“ eingestuft hatte – eine vornehme Umschreibung für „Schrott“..."

"... dem Unternehmen ein hohes Pleiterisiko bescheinigt..."

Quellen: siehe diesen Thread

Stand dort auch im Verkaufsprospekt sinngemäß, dass bei Scheitern der Anleihe das Unternehmen u. U. gefährdet sein könnte? Ist das nicht ein verdeckter Hinweis auf die mögöiche Zhalungsunfähigkeit bei Scheitern der Maßnahme?

" Sollte die Platzierung der Anleihe nicht durchgeführt werden, könnte dies gegebenenfalls nachteilige Auswirkungen auf die Finanzier-ungsstruktur des Jenoptik-Konzerns haben. Darüber hinaus empfehlen wir unseren Aktionären und Anlegern nachdrücklich, sich vor einem Bezug der Neuen Aktien oder vor dem Erwerb von Bezugsrechten auf die Neuen Aktien eingehend mit dem Börsenzulassungs-prospekt vom 2. Oktober 2003 und dort insbesondere auch mit den im Abschnitt „Risikofaktoren“ aufgeführten Risiken vertraut zu machen."

Quelle: s. o.

Nicht die KE an sich, sondern das Umfeld zu Jenoptik, das mögliche Abtauchen/Schweigen der Konzernspize, das alles könnte ziemlich dubios sein.


Also: Bitte nicht "Äpfel" mit "Birnen" vergleichen. Ist doch schon ziemlich kühn, ein "Junk-Bond-Unternehmen" wie Jenoptik mit der Allianz auf eine Stufe zu stellen!


Übrigens: Kann mir denn nun jemand sagen, ob ich irgendwo etwas zu Hedge-Fonds/Leerverkäufen zu Jenoptik erfahren kann?
Warum sollen eigentlich die, die die Anleihe zeichnen wollen, mehr Informationen erhalten als die Aktionäre:

"... Geplante Anleihe
Die Gesellschaft plant,eine langfristige Anleihe zu begeben und diese im Wege einer Privatplatzie-
rung bei institutionellen Investoren zu platzieren.Der in diesem Zusammenhang zu erstellende Anlei-
heprospekt (Offering Circular),der nicht von der Frankfurter Wertpapierb rse gepr ft werden w rde,
w rde ber diesen Prospekt hinausgehende,anleihespezifische und darauf bezogene unternehmens-
spezifische Angaben enthalten.
Anlageentscheidungen im Hinblick auf die Neuen Aktien sollten aus-
schließlich auf Grundlage dieses B rsenzulassungsprospektes getroffen werden..."

Quelle: Prospekt KE, Seite 5
Noch schlimmer: Wird Jenoptik vermutlich Unternehmensteile verpfänden o. ä., wenn nicht schon alles verpfändet sein sollte (Auszug aus KE Prospekt Seite 34):

"... UNTERNEHMENSRATING
Die Gesellschaft hat sich u.a.anl sslich dieser Bezugsrechtskapitalerh hung von den Ratingagentu-
ren Fitch und Standard &Poor ’s beurteilen lassen.
Daraufhin haben Fitch am 25.September 2003 als
langfristiges Kredit-Rating der Gesellschaft BB und Standard &Poor ’s am 25.September 2003 BB –
ver ffentlicht.Bei diesen Ratings handelt es sich um Einstufungen,die unterhalb der noch als Invest-
ment-Grade-Rating bezeichneten Stufe BBB liegen.
Die Bezeichnung BB steht dabei f r eine Bonit ts-
stufe,die aus Investorensicht bereits spekulative Elemente aufweist.Aus diesem Grunde geht die
Gesellschaft davon aus,dass sie im Rahmen der geplanten Anleiheemission (vgl.„Allgemeine Infor-
mationen –Geplante Anleihe “)bestimmten Beschr nkungen,insbesondere f r die Aufnahme von
Krediten,sowie der Gew hrung bestimmter Sicherheiten,zustimmen wird (sog.Covenants),um die
Position der Anleihegl ubiger zu st rken
,wie in solchen Transaktionen blich.Die Gesellschaft ist
indessen nicht der Auffassung,dass ihre Gesch ftst tigkeit durch diese Covenants in nennenswer-
tem Umfang beeintr chtigt w rde..."

Damit würden gleichzeitig die Aktionäre anscheinend geschwächt.
Kommt es wie bei SCHNEIDER vor der Insolvenz? Alles verpfändet, an Banken abgetreten, keine Möglichkeit mehr, bei neuem Liquiditätsbedarf Sicherheiten bereitzustellen? Das Unternehmen also mehr oder weniger bzgl. Finanzierung fast handlungsunfähig?

Bei einer Marktkapitalisierung von ca. 350 Mio. Euro nach der KE und den üblichen Sicherheiten könnte Jenoptik gezwungen sein, im Rahmen der Anleihe eventuell die Hälfte des Konzerns zu verpfänden, oder? Wer weiss, wie das berchnet wird? Welche Faktoren sind üblich bei der Sicherheitenberechnung? Was ist denn bisher alles verpfändet oder als Sicherheit abgetreten?
@tagchen
Aus deinen Bemerkungen werde ich einfach nicht schlau, was versprichst du dir davon? Verstehe doch endlich mal, das eine Firma Aktien und Anleihen ausgibt um günstig an Kapital zu kommen, und nicht um in 2 Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen.
Deine "was wäre wenn" Spielchen sind so weit von der Realität entfernt, das sie hier schon wieder lustig wirken. Du solltest dir mal Gedanken machen, was wäre wenn die KE so abläuft, wie Jenoptik sie plant, und wenn dazu noch die Anleihe problemlos plaziert wird.
Warum sollte das alles nicht klappen? Der Markt verlangt Momentan nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Neuemissionen gab es dieses Jahr kaum, Zinsen sind niedrig wie nie, aber das Geld will trotzdem angelegt werden, und in diesen Marktumfeld sind solche Kapitalmaßnamen äußerst selten erfolglos, daran wird dein pausenloses geposte hier auch nichts ändern.
Die Diskussionen um Jenoptik sind hier schon sehr witzig. Besonders wenn ich was von Insolvenz höre kann ich nur lachen. Ich halte im Moment keine Aktien von Jenoptik werde aber anfangen falls die Aktie unter 7€ rutschen sollte massiv einzusteigen.

Leute dasselbe wie bei Jenoptik wurde vor kurzer Zeit bei der Kapitalerhöhung der Heidelcement diskutiert. Am letzten Tag der Kapitalerhöhung gabs die für 18€ im Ausverkauf. Danach sind die auf 35€ gezogen. Bei Jenoptik kann auch ganz schnell wieder auf 12€ gehen wenn die Kapitalmassnahmen beendet sind. Auch bei Heidelcement haben viele von einer drohenden Insolvenz gesprochen wg. zu hoher Verschuldung. Sogar Analysten haben bei 20€noch abgestuft :laugh:

Also man kauft wenns billig ist...
@Millex: Ich frage nur, warum das so in den Prospekten steht und warum anscheinend "Jenoptik" abgetaucht ist. Wenn allles so positiv wäre, hätten Dr. Späth und v. Witzleben längst eine Pressekonferenz nach der anderen gegeben! Gerade bei solch drastischen Massnahmen.

Und wenn eine Firma, die mit ca. 350 Mio. Euro bewertet wird, ca. 150 Mio. Euro kurzfrsitig teilweise zusätzlich aufnehmen muss, ist das bedenklich. Was war der Auslöser? Würden die Kreditlinien gekündigt oder begrenzt?

Für den positiven Fall brauche ich mir keine Gedanken machen. Das wäre ok. Allerdings habe ich die Lage bei SCHNEIDER vor der Insovlenz genauso eingeschätzt, wie Du derzeit bei Jenoptik. Aus Schaden wird man klug. ;)

Im übrigen ist es völliger Quatsch anzunehmen, dass meine Postings irgendwelche Auswirkungen haben, da sie ja zudem lächerlich sein sollen. ;)

Lebt w:o nicht von Postings? Pass auf, dass Du nicht gesperrst wirst, wo Du doch anscheinend gegen Postings bist. Was wäre ein Thread ohne Beiträge? ;)
Ich habe mich am Leid beteiligt:cry:



Sieht mir ausgebombt aus und die fundamentale Diskussion kam mir entgegen. Ob die Ausgangssituation nun kritisch war oder nicht, nach Kapitalerhöhung wird sie auf alle Fälle besser sein und unter dem Aspekt des geringen KUVs kann man hier auch die Konjunkturkarte mit Hebel spielen.

Glück auf
@tagchen
In den Prospekten muß das stehen, damit das ganze auch eine Zulassung bekommt. Jenoptik ist nicht abgetaucht, die halten sich nur zurück wegen der Kapitalerhöhung, auch das ist ein normaler Vorgang.

Auch wenn die Firma momentan an der Börse mit 350 Mio. bewertet ist, heißt das noch nicht das sie nur 350 Mio. wert ist. Wenn du es bedenklich findest, daß eine Firma 150 Mio. am Markt aufnehmen will, dann solltest du keine Aktien kaufen, denn jede Firma geht nur aus dem Grund an die Börse um Geld aufzunehmen.

Arbeitest du bei der Volksbank Karlsruhe? Ich habe grade was gefunden, was in etwa deinen Bemerkungen hier entspricht:
Jenoptik: Verkaufen (Volksbank Karlsruhe)
Aktien & Co

Die Analysten der Volksbank Karlsruhe stufen in ihrer Analyse vom 9.
Oktober die Aktie von Jenoptik mit "Verkaufen" ein.

Um die Finanzausstattung des Unternehmens zu verbessern, möchte Jenoptik
jetzt durch die Ausgabe von 8,14 Mio. Aktien das Grundkapital erhöhen,
so die Analysten. Die neuen Aktien werden den Aktionären im Verhältnis
5:1 angeboten, d.h. für jeweils 5 alte Aktien könne eine Neue bezogen
werden. Die neuen Aktien werden den Aktionären zum Preis von 6,- Euro je
Aktie angeboten. Zusätzlich und im zeitlichen Zusammenhang mit der
Kapitalerhöhung wolle Jenoptik eine langfristige Anleihe mit einem
Volumen von voraussichtlich 100 Mio. Euro begeben. Aufgrund der
erheblichen Risiken und der schlechten Bonität der Jenoptik AG raten die
Analysten davon ab, an der Kapitalerhöhung teilzunehmen. Sie empfehlen
außerdem den Jenoptik-Aktionären, sich von Ihren Papieren zu trennen,
oder zumindest Ihre Aktien durch das Setzen eines Stop-Loss-Limits
(Empfehlung: 6,70 Euro) vor weiteren Kursverlusten abzusichern.

Analyst: Volksbank Karlsruhe
Rating des Analysten: Verkaufen
@ all

Also wenn ich mir den INTRADAY-CHART VON HEUTE auf www.onvista.de ansehe und dort unten ganz besonders die Tagesumsätze und die Stückzahlen ( grüner Balken : Umsätze bei steigenden Kursen / roter Balken bei sinkenden Kursen )...

...mußten unheimlich viel Aktien gekauft werden um den Kurs minimalst nach oben zu ziehen ( d.h. wachsende Abgabebereitschaft auf der Kontrahentenseite )...

...und ganz wenigeAktien gegeben werden um den Kurs nach unten regelrecht fallen zu lassen ( d.h. ganz geringe Aufnahmebereitschaft auf der Kontrahentenseite )...

...könnte man tatsächlich glauben ...

...JENOPTIK IST ERLEDIGT ZUM WOCHENAUSKLANG !

Im Moment kämpfen die um 7,70 Euro bei XETRA und FWB .

Meine Kursprognose :
...für Ende dieser Woche (d.h in wenigen Stunden) - 7,50 Euro
...für Anfang nächster Woche ( d.h. anch Studium des Börsenzulassungsprospektes ) - 7,00 Euro


OHFAS
:(
Wie die anderen, neuen Threads zeigen, ist Jenoptik anscheinend schon zur Aktie für Zocker die nur auf einen kurzzeitigen Zocker aus, sind verkommen. Die Parallelen zu SCHNEIDER kurz vor der Insolvenz werden immer mehr.

Gibt es noch seriöse Fonds und Langfristanleger, die noch in Jenoptik drin sind?
tagchen

Du bist so ein Früchtchen:eek: Vor einem Monat hat man für das gleiche Kapital den gleichen Anteil an einem durch die KE sicher verbesserten Unternehmen bekommen. Für die Vergünstigung sollte man den schwächelnden Altaktionären dankbar sein.

Nach Kapitalerhöhung kurzfristige Verbindlichkeiten durch die Begebung einer Anleihe in langfristige Verbindlichkeiten zu wandeln:look: ist doch solide.

Warum soll ich dann die spekulative Ausverkaufssituation bei offensichtlich verbesserter Unternehmenslage nicht zum Einstieg nutzen:confused:

Weil auf weiche Altaktionäre wettende Shorties noch covern wollen:confused: das ist auch ein Grund für und nicht gegen die Aktie:look:

Glück auf
@tagchen,

welche neuen, anderen threads??? Deine??

Was laesst Dich glauben dass serioese Langfristanleger aus Jenoptik raus sind bzw. nicht reingehen??

Was soll Dein inkompetentes Rumgeheule wegen Schneider? Hast Du das immer noch nicht verkraftet?? Willst Du es jetzt Jenoptik so richtig zeigen indem Du die Aktie auf WO zu bashen versuchst?

Glaubst Du dass irgendjemand aufgrun Deiner postings Jenoptik verkauft oder nicht kauft???

Eine derartige Mischung aus Dummlallerei, Inkompetenz und Groessenwahn ist selbst im Internet selten...

Wo legst Du denn Dein Geld an? In Aktien??? Kann ich mir irgendwie schwer vorstellen. Jenoptik ist eine klare langfristige Anlage mit kurzfristigen volatilen Phasen.

Weder Du noch "onlydummlalletc" werden daran etwas aendern.

Mich veraergert nur die Frechheit dass ihr andere user fuer so dumm haltet euer Geschwafel ernst zu nehmen, das ist wirklich schon bodenlos arrogant.

Norbi
In wessen Auftrag arbeiten Norbi2 und Friseuse, dass Sie hier im Board einen von S.Boschert eröffeten Threat zu den Community-Änderungen nutzen um gegen Tagchen zu kämpfen ...
Kann das mal jemand erklären.
Wer könnte hier dahinterstecken und welche Ziele verfolgen diese Herren??
Ist das Verhalten von Norbi2 und Friseuse nicht mehr als merkwürdig ... oder?


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Hier der S.Boschert Threat ...
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Thema: Community-Änderungen zum 26. Sep. 2003 [Thread-Nr.: 780077]

#1 von s.boschert [W:O] 25.09.03 22:44:13 Beitrag Nr.: 10.848.578 10848578
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#32 von Norbi2 26.09.03 00:48:24 Beitrag Nr.: 10.850.308 10850308 Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
Dann duerfen also spezis wie " tagchen" weiterhin ihren Muell abladen???Da werde ich wohl eher meine Anwesenheit auf WO reduzieren, das ist ja nun nicht mehr ernstzunehmen.Norbi

#33 von Norbi2 26.09.03 00:51:45 Beitrag Nr.: 10.850.337 10850337 Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
Alle Threadtitel (Seitenansicht) Postings Ansicht Autor Letzte AntwortSCHNEIDER: Vorbild: Versucht Jenoptik eine eventl. droh. Insolvenz per KE abzuwenden? 4 tagchen 26.09.03 00:42:47Versucht Jenoptik eine eventl. drohende Insolvenz abzuwenden? 7 tagchen 26.09.03 00:39:47BÖRSE ONLINE morgen zu SCHNEIDER: " ...Ungereimtheiten um die Insolvenz..." - Wende? 63 tagchen 18.09.03 20:58:54SCHNEIDER Technologies AG: Gleich um 19:00 Uhr Fernsehbericht im MDR (19.06.2003) 4 tagchen 20.06.03 09:54:52SCHNEIDER Technologogies AG: Heute Fernsehbericht ab 19:00 Uhr auf MDR 1 tagchen 19.06.03 18:21:29Infos NUR hier: Pressekonferenz, 10.12.2002 10:00 Uhr SCHNEIDER Technologies AG 13 tagchen 08.12.02 09:26:31Pressekonferenz am 10.12.2002 10:00 Uhr zur SCHNEIDER Technologies AG 17 tagchen 06.12.02 20:40:10Mir reichts! Immer diese Spekualtionen! Lasse Presskonferenz wahrschienlich ausfalle! 4 tagchen 05.12.02 19:13:31Keine Sensation!!! Alles Falschinformationen!! Nur Piusherei 4 tagchen 05.12.02 18:26:19Einladung zur Pressekonferenz am 30.11.2002 - Schneider Technologies AG 12 tagchen 03.12.02 18:29:11SCHNEIDER AG Dr. Kübler/Jenoptik: 25% Arbeitsplätze vernichtet &Türkheim aufgegeben? 2 tagchen 05.10.02 14:35:35So etwas ist von WO gewollt oder erlaubt?? Das kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht koennte ja ein Mod mal dazu Stellung nehmen.Gruss,Norbi


#51 von Friseuse 27.09.03 10:15:13 Beitrag Nr.: 10.862.083 10862083 Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
1. Politik-Forum Das Politik-Forum wird in ein Vollregistrierten-Forum umgewandelt und gleichzeitig umbenannt in Wirtschaft & Politik. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine reine Namensänderung, die Zielsetzung ist vielmehr die inhaltliche Neu-Ausrichtung des Forums. Politische Diskussionen sollen künftig klar in einem übergeordnet wirtschaftspolitischen Zusammenhang stattfinden. Themen, denen kein direkter wirtschaftspolitischer Inhalt zugrunde liegt, werden nur geduldet, sofern nicht der Eindruck entsteht, dass Propaganda welcher Art auch immer betrieben wird. Im übrigen gelten natürlich nach wie vor die Boardregeln. Darüber hinaus ist die Eröffnung eines wirtschaftspolitisch motivierten Diskussions-Threads in einem anderen Forum als im Forum Wirtschaft & Politik nicht gestattet. Sofern dies dennoch geschieht, wird der Thread gelöscht bzw. bei Eröffnung durch einen voll registrierten Users verschoben. Fehlte W vorher schon die Glaubwürdigkeit für die propagierten Ziele sieht die Realität politisch korrekt auch nach der Änderung heftig proisraelisch, Vertreibung fordernd, Völkerhass schürend, auf Blut- und Bodenideologien beruhend, oft religiös motiviert nationalistisch aus.Die Belege von Usern wie nurdie, Sep oder Eddy sind nicht zu übersehen.Im Ergebnis geht es nicht um eine geänderte inhaltliche Ausrichtung, es geht um politische Korrektheit, Schleimerei, Opportunismus und hier ist W leider typisch für die deutsche Gesellschaft. Nerven tut W doch in Wahrheit nur Kritik an Israel, nicht politische Themen ohne direkten Wirtschaftsbezug und nicht das Verbot faschistoider oder offen nationalistischer Meinung.Ihr solltet die verkündeten Meinungen hier lassen und man wird später die folgende Realität besser begreifen können.Augen auf
Jetzt will ich den Text lesen:eek: warum eine Jenoptik nach Kapitalerhöhung und langfristiger Finanzierung kritisch sein soll:confused: und wer sich charttechnisch Mühe machen will:eek: kann mal was über die Performance nach einem RSI~20 schreiben:look:

Über die Halbleiterkonjunktur kann man sich noch Gedanken machen, aber das machen die Amerikaner schon für uns:look:




Es gibt noch antizipative Kräfte auf dieser Welt:look:

Kaum zu glauben:laugh:
@Friseuse: Aha. Schön, dass Du weist, wer hier wer ist. Gib mir dann doch bitte einnmal das Password von Klarstellungen, denn ich kenne Klarstellungen nicht. Das zeigt nur, dass Du überhaupt keine Fakten bringst und keine Argumente hast.

@Friseuse: Die letzte Frage ist schon völlig am Thema vorbei: Wir befinden uns vor dem Abschluss der KE und der Anleihe und nicht danach. Oder kannst Du mir bitte die Bedingungen der Anleihe nennen? Was für einen vermutlich astronomischen Zinssatz wird Jenoptik angesichts der "Schrott"-Anleihe (Quelle: http://www.instock.de?section=Marktberichte&id=10134468
, und "BB-") zahlen müssen? Ob die überhaupt klappt? Und - siehe Prospekt zur KE - welche Sicherheiten abgetreten werden? Beantworte doch mal meine Frage, was für SIcherheitenn bei der Anleihe seitens Jenoptik gegeben werrden. Vermutlich verpfänden die den halben Konzern. :cry:

Laut Standards & Poor sind die Aussichten von Jenoptik übrigens negativ - ausgehend von "BB-". Die sind also schon ganz unten und sollen noch tiefer fallen, wobei ich mir dann als Steigerung nach unten nur die Insolvenz vorstellen kann, sollte die KE oder die Anleihe nicht klappen.

Einige Tage nach der KE muss übrigens die Beteiligungsquote bei der BaFin aktualisiert werden. ;) Dann werden wir sehen, ob Thüringen Jenoptik fallen gelassen hat. Abwarten. ;)

-----------------------------

@Klarstellungen: Danke! Solche Threads lese ich gar nicht...

Was sind denn das für Politik-Boards? Meine Threads sind immer den Aktien zugeordnet und haben mit Politik nichts zu tun.

Im übrigen poste ich i. d. R. nur Pressemeldungen etc.

Ist doch m. E. positiv, wenn ich auf Presseberichte, wie von Börse Online oder dem MDR Fernsehen hinweise. Andere Sachen stimmen halt einfach so, z. B. dass Dr. Kübler tatsächlich die Hälfte der Standorte bei SCHNEIDER geschlossen hat bzw. Jenoptik (!) die Mitarbeiter nicht übernommen hat. Schaut in die Insolvenzakten. Außerdem wurde das anschließend sogar durch Dr. Kübler persönlich in der Presse bestätigt (OTZ). Dürfen hier nur gewissen Leuten genehme Äußerungen veröffentlicht werden? In dem Fall kann ich ja nichts dazu, dass Dr. Kübler in seiner "Jubel-Pressemitteilung" etwas "vergessen" hatte. Er hatte gemeldet, dass alle Arbeitsplätze in Gera erhalten bleiben, aber "vergessen" zu erwähnen, dass der Rest in Türkheim entlassen wird.

Zu diesem Jenoptik-Thread: Wer hat denn die Anleihe als "Schrott" bezeichnet? Wer hat von einer "hohen Pleitegefahr" gesprochen? Die Presse! Ich poste das hier nur. Ganz abgesehen von dem "BB-". Und schaut Euch nur die Warnhinweise der Deutschen Bank zur KE an, die indirekt eine Pleite nahelegen, wenn die Anleihe scheitert.

Im übrigen habe ich nur Fragen gestellt. Bedauerlicherweise werden die leider nicht beantwortet sondern nur vom Thema abgewichen. Statt Sachfragen zu erörtern - z. B. welche Auswirkungen hat(te) Basel II auf die Kreditwürdigkeit von Jenoptik, kommt hier von einigen nichts verwertbares.

Ganz abgesehen davon, dass seit der adHoc der gesamte Vorstand und Aufsichtsrat nichts mir bekanntes zu der Anleihe und KE außer der adHoc und dem Prospekt mitgeteilt hat. Natürlich kann sich jeder Vorstand hinter den Konzernmauern der Zentrale anscheinend "verschanzen", ist erlaubt, aber ich halte die IR von Jenoptik in den letzten Tagen für eine Katastrophe. Mal so ca. 150 Mio. Euro aufzunehmen, wo doch laut Aussage des Vorstandes auf der HV (sinngemäß) die Liquidität gut sei. Wer war denn auf der HV? Fandet Ihr nicht, dass der Eindruck der dort vermittelt wurde, genau anders war, als die jetzige Situation zu sein scheint? Warum tritt nicht wenigstens der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Späth mal vor die Presse? Warum hat es nicht z. B. einen Chat unter www.jenoptik.de mit der IR-Abteilung/dem Vorstand zur KE gegeben? Fragen beantwortet Jenoptik ja sowieso nicht immer.


@Friseuse: Du sprichst doch auch von "spekulativer Ausverkaufssituation".. warum sind die wohl ausgestiegen? Fast alle, die jetzt verkauft haben, und das waren viele, müssen wohl mit teilweise enormen Verlusten ausgestiegen sein. Warum machen die das? Vermutlich, um "zu retten, was noch zu retten" ist, bevor es zu spät sein könnte... Im übrigen habe ich doch gar nicht geschrieben, das Du die Situation nicht nutzen sollst!! Erst lesen, dann meckern. ;)



Ich fragte nur, s. o.:
"Wie die anderen, neuen Threads zeigen, ist Jenoptik anscheinend schon zur Aktie für Zocker die nur auf einen kurzzeitigen Zocker aus, sind verkommen. Die Parallelen zu SCHNEIDER kurz vor der Insolvenz werden immer mehr.

Gibt es nun noch seriöse Fonds und Langfristanleger, die noch in Jenoptik drin sind?"

Meinte nur, dass mehr Zocker drin zu sein scheinen. Das ist nicht schlimm an sich, ist für ein Unternehmen aber nicht besonders positiv, weil anscheinend die Langfristanleger raus sein könnten.


@Norbi: Hier hatte doch ein anderer vermutet, dass die Fonds längst raus sind. Ich habe hingegen nicht vermutet, sondern etwas gefragt: Wie wäre es mit einer Antwort?

Im übrigen interessiert es mich überhaupt nicht, ob jemand Aktien kauft oder nicht! Völlig abwegig ist es, meinen Postings irgendwelche Bedeutung zu zumessen, sonst würde SCHNEIDER ja heute vielleicht eher bei 100 Euro notieren. ;) Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, meinen Postings irgendwelchen Auswirkungen zuzuordnen...

"Eine derartige Mischung aus Dummlallerei, Inkompetenz und Groessenwahn ist selbst im Internet selten..." Danke für die Komplimente. Könnte vielleicht die Staatsanwaltschaft interessieren, wäre ich beispielsweise Insolvenzverwalter und fühlte mich eventuell jetzt beleidigt. ;) ;) ;)

"Mich veraergert nur die Frechheit dass ihr andere user fuer so dumm haltet euer Geschwafel ernst zu nehmen, das ist wirklich schon bodenlos arrogant." :laugh:
Wie kommst Du denn darauf? Obwohl, bei genauer Betrachtung enthalten meine Postings vermutlich ja unendlich viel mehr Sachinformationen als Dein Geschreibe. Gibt es eine Sachinformation in Deinen Postings? Falls ja, muss ich die übersehen haben. ;)

Könnte es sein, dass einige hier an Sachinformationen nicht interessiert sind?

Zum Schluss: Warum liest Du denn meinen Quatsch überhaupt?


---------

Fonds in Jenoptik laut Comdirect:

Name Aktuell 1 Monat 1 Jahr 5 Jahre

DKB Neue Bundesländer Fonds / .. 3,54% 16,16 0,19% 17,04% --
Fr.Temp.Inv.Fds-F.European Fd .. 2,20% 13,24 2,87% 45,18% --
Fr.Temp.Inv.Fds-T.European Fd .. 2,20% 13,29 2,86% 46,20% --
Fr.Temp.Inv.Fds-T.European Fd .. 2,20% 11,34 -1,90% 22,99% --
Fr.Temp.Inv.Fds-T.European Fd .. 2,20% 12,91 2,87% 46,26% 23,32%
MPC Competence - New Markets /..


Wirkt nicht sehr vertrauenserweckend, oder?
@tagchen
Wo du grade von Fakten schreibst wo sind denn deine?
Deine Befürchtungen, das die Anleihe nicht läuft solltest du etwas zurückstecken, bis jetzt gab es dazu nur eine Ankündigung, darüber jetzt zu spekulieren, wie die Anleihe am Ende ausgegeben wird ist jetzt zu früh.
Du hast selber zugegeben, das du von Anleihen wenig Ahnung hast, und jetzt spielst du hier schon den Anleihe-Analysten (Was für einen vermutlich astronomischen Zinssatz wird Jenoptik angesichts der " Schrott" -Anleihe , und " BB-" zahlen müssen?) Bleib doch mal auf den Boden, sieh dir die Zinssätze anderer Unternehmen an, die mit BB und BB- bewertet sind und entscheide dann ob ein Zinssatz zwischen 4 und 8% astronomisch ist.
Die Frage ob das klappt, solltest du anders rum stellen, warum soll das nicht klappen? Wo bekommt man sonst so hohe Zinsen? Wem Interessieren denn einfache Anleihen mit einen Zinssatz unter Sparbuchniveau?

Presseberichte, wie von Börse Online oder dem MDR Fernsehen
Börse Online sind nur zockende Schreiberlinge, und wie gut der MDR mit der Bewertung von Aktien ist, zeigt ein Blick in die MDR-Bilanzen...
Ich Ziehe es grundsätzlich vor mir meine eigene Meinung zu bilden, was übrig bleibt, wenn man immer auf andere hört konnte man am neuen Markt gut beobachten, und auch wenn das Segment jetzt abgeschafft wurde, dieser Mechanismus existiert weiter.

Was der Kübler meldet ist seine Sache, warum soll er melden, das Unternehmensstandorte geschlossen wurden, wem interessiert das? Wenn das so ist, dann sind sie halt zu, was stört dich daran? Hast du etwa dort gearbeitet? Die Medien zeigen nur, was ihnen Einschaltquoten und Auflagen bringt. Wenn ein Werk einer insolventen Firma in Westdeutschland geschlossen wird, interessiert das vielleicht das zuständige Arbeitsamt, aber für den Rest der Republik ist das, wie für die Medien uninteressant.

Übrigens auch wenn die Anleihe scheitern würde, dann würde Jenoptik nicht pleite gehen, wie du hier aus mir unerklärlichen Gründen immer wieder propagierst. Wenn das Eintritt, würden sie nur weniger schnell wachsen, Bzw. die geplanten Erweiterungen zurückstellen, eine Pleite ist da nicht in Sicht. Und genau aus dem Grund wird auch die Anleihe kaum die Probleme machen, die du hier befürchtest.

Ach ja nachträglich noch herzlichen Glückwunsch zum 100. Beitrag in diesen Thread
Ich wiederhole mich ungern:

Jenoptik/Deutsche Bank schreiben im Prospekt zur KE:

"Sollte die Platzierung der Anleihe nicht durchgeführt werden, könnte dies gegebenenfalls nachteilige Auswirkungen auf die Finanzierungsstruktur des Jenoptik-Konzerns haben. Darüber hinaus empfehlen wir unseren Aktionären und Anlegern nachdrücklich, sich vor einem Bezug der Neuen Aktien oder vor dem Erwerb von Bezugsrechten auf die Neuen Aktien eingehend mit dem Börsenzulassungs-prospekt vom 2. Oktober 2003 und dort insbesondere auch mit den im Abschnitt „Risikofaktoren“ aufgeführten Risiken vertraut zu machen."

Im übrigen: Weder ist sicher, dass die KE noch die Anleihe klappt, noch das, dass sie nicht klappt. Also müssen m. E. beide Seiten betrachtet werden.

Ich weiss ja, dass Ihr Aktien habt und nervös seid. ;) Aber ich habe auch welche. :cry:

Die positive Seite ist nicht so relevant, weil das für alle positiv sein wird. Ich betrachte halt lieber die Risiken. Der Kursverlauf ist übrigens nicht dazu angetan, etwas positives zu erwarten (s. o.) Wer kennt sich mit Chartechnik aus und kann das mal darstellen. Mal ehrlich: Da wird die KE von einer der weltgrößten Banken begleitet, und die schaffen es nicht einmal, den Kurs über 8 Euro zu halten.

Im übrigen braucht man sich mit Anleihen nicht auszukennen, um zu wissen, dass ein BB- vermutlich einen katastrophalen Zinssatz bedeuten wird.

Auch hier wiederhole ich mich ungern. Jenoptik/Deutsche Bank schreiben:

" ... UNTERNEHMENSRATING
Die Gesellschaft hat sich u.a.anl sslich dieser Bezugsrechtskapitalerh hung von den Ratingagentu-
ren Fitch und Standard &Poor ’s beurteilen lassen.Daraufhin haben Fitch am 25.September 2003 als
langfristiges Kredit-Rating der Gesellschaft BB und Standard &Poor ’s am 25.September 2003 BB –
ver ffentlicht.Bei diesen Ratings handelt es sich um Einstufungen,die unterhalb der noch als Invest-
ment-Grade-Rating bezeichneten Stufe BBB liegen.Die Bezeichnung BB steht dabei f r eine Bonit ts-
stufe,die aus Investorensicht bereits spekulative Elemente aufweist.Aus diesem Grunde geht die
Gesellschaft davon aus,dass sie im Rahmen der geplanten Anleiheemission (vgl.„Allgemeine Infor-
mationen –Geplante Anleihe “)bestimmten Beschr nkungen,insbesondere f r die Aufnahme von
Krediten,sowie der Gew hrung bestimmter Sicherheiten,zustimmen wird (sog.Covenants),um die
Position der Anleihegl ubiger zu st rken,wie in solchen Transaktionen blich.
Die Gesellschaft ist
indessen nicht der Auffassung,dass ihre Gesch ftst tigkeit durch diese Covenants in nennenswer-
tem Umfang beeintr chtigt w rde..."

Statt nur immer alles abzustreiten, könnte ja mal jemand schreiben, welche Sicherheiten wohl vergeben werden???? Wird der halbe Konzern verpfändet? Was ist denn schon verpfändet?

"... dann ob ein Zinssatz zwischen 4 und 8% astronomisch ist..."

Der Zinssatz ist deswegen nicht egal, weil die Konkurrenten vermutlich nicht mit BB- bewertet wurden - und damit vermutlich viel besere Zinssätze bekommen. Was wiederrum die Wettbewerbslage verschlechtert: Vereinfacht: Jenoptik muss bei gleichen sonstigen Kosten teurer anbieten als die Konkurrenz oder die Gewinnspanne reduzieren bzw. mit Verlust verkaufen, je nach Höhe der Spanne. Beides sehe ich als schlecht für die Aktionäre an. Soll im Bereich Clean Systems nicht ein Preiskampf toben?

Problematisch ist das vor allem, weil Jenoptik meines Wissens nach Projektgeschäfte macht - also i. d. R. das meiste Vorfinanzieren muss. Denn mit BB- werden auch alle anderen, neuen Kredite von Jenoptik vermutlich teurer...

Interresant wird der 16.10.: Nicht von den Aktionären gewollte Bezugsrechte werden dann von allen Banken zeitgleich auf den Markt geworfen. Das ist ein nicht kalkulierbares Risiko m. E. Vorher neue Aktien zu kaufen ist vermutlich ein Lotteriespiel.
@tagchen
Ich wiederhole mich ungern:
Du wiederholst dich ziemlich oft, auch wenn du das jetzt schon zum x. mal hier reinkopiert hast, ändert das trotzdem nichts. Diese Schriftpassagen wirst du in vielen Prospekten finden, die Anleger explizit auf irgend welche Risiken hinweisen. Sowas steht da aber nicht aus Nächstenliebe, sondern damit sichern sich die Beteiligten gegen eventuelle spätere Forderungen ab.

Im übrigen: Weder ist sicher, dass die KE noch die Anleihe klappt, noch das, dass sie nicht klappt. Also müssen m. E. beide Seiten betrachtet werden.

Was ist am Aktienmarkt schon sicher? Wenn ich mein Geld "Sicher" anlegen will gibt es andere Möglichkeiten.

Ich weiss ja, dass Ihr Aktien habt und nervös seid. Aber ich habe auch welche.

Das du irgendwie Nervös bist haben sicher hier alle schon gemerkt, warum andere auch nervös sein sollen verstehe ich in dem Zusammenhang nicht.
In meinen Depot macht Jenoptik momentan rund 7% aus, wenn die auf 0 fallen hätte ich maximal 7% Verlust, aber ich gehe nicht davon aus, das dieses passiert, sonst hätte ich sie schon rausgehauen...

Du betrachtest lieber die Risiken? Wie soll denn deine Anlagestrategie da funktionieren? Wie findet man da überhaupt interessante Investments, wenn man gar nicht auf die positiven Aussichten schaut? Wie bist du da überhaupt zu Jenoptik gekommen? Risiken gab es hier doch schon so lange die Firma existiert.

Da wird die KE von einer der weltgrößten Banken begleitet, und die schaffen es nicht einmal, den Kurs über 8 Euro zu halten.

Warum sollten sie den Kurs jetzt so hoch stützen? Sie passen auf, das er nicht unter einen Wert fällt, an dem die KE keinen Sinn mehr macht, und mehr nicht. Hochkaufen können die zum Schluß immer noch, wenn sie jetzt erst mal die Bezugsrechte billig eingesammelt haben, um diese dann zum Ende der Bezugsfrist teurer zu verkaufen, können sie sogar Geld damit verdienen...

Der Zinssatz ist deswegen nicht egal, weil die Konkurrenten vermutlich nicht mit BB- bewertet wurden
Welche Konkurrenten hat Jenoptik, und wie sind die bewertet? Bevor du diese Frage nicht beantwortet hast, solltest du keine solchen Vermutungen aufstellen.
Warum lest Ihr nicht einmal selbst den Prospekt zur KE?

Seite 48 (nur als Beispiel):

"... Wettbewerb
Clean Systems arbeitet in einem Umfeld,das sich durch eine berschaubare Zahl von berwiegend
international agierenden Wettbewerbern auszeichnet.Mit den Gesch ftsfeldern Facility Engineering
und Facility Management ist Clean Systems in der Lage,eine umfassende Palette von Dienstleistun-
gen aus einer Hand anzubieten,w hrend die Mehrzahl der Hauptwettbewerber nur Teilbereiche
abdecken kann.Aufgrund dieses umfassenden Dienstleistungsangebots und seiner großen Erfah-
rung sieht sich Clean Systems im allgemeinen gegen ber seinen Wettbewerbern gut positioniert.
Einige dieser Konkurrenten genießen jedoch andere Wettbewerbsvorteile,wie gr ßere Mittel und
Ressourcen,l ngere und engere Kundenbeziehungen und/oder den Umstand,dass sie Teil einer gr -
ßeren Unternehmensgruppe sind.

Facility Engineering
Facility Engineering tritt regelm ßig als Generalunternehmer mit voller Verantwortung f r das
gesamte Projekt auf;hierdurch unterscheidet sich Facility Engineering nach Ansicht von Clean
Systems von seinen Konkurrenten.Zu den Hauptwettbewerbern auf dem Gebiet des Facility Enginee-
ring z hlen auf dem nordamerikanischen Markt IDC,Jacobs Engineering,Bechtel,Fluor Daniel und
ADP Marshal,insbesondere bei Projektierungen und Reinraum-Installationen.In Asien sind die
Hauptwettbewerber des Konzerns Takasago and Taikisha,beide Japan.

Facility Management
Zu den Hauptkonkurrenten auf dem Gebiet des Facility Management z hlen Johnson Controls,ABB
Geb udetechnik,Bilfinger &Berger,Lufthansa Geb udemanagement und Siemens Geb udemana-
gement
..."


@Millex: Nun mal ehrlich: Fast keiner der o. g. Mitbewerber, wie Lufthansa, Siemens, ABB, Bilfinger etc. oder Johnson in den USA dürften derart schlechte Finanzierungsbedingungen wie Jenoptik haben. Ich erspare mir jetzt, nachzusehen, ob die mit A oder AAA bewertet worden sein könnten. ;)

Schlimmer: Die haben doch sicher mitbekommen, wie schlecht Jenoptik finanziell dastehen soll. So etwas ist immer eine gute Chance, auch auf Kosten kurzfristiger Einbußen, einen Konkurrenten vom Markt zu drängen. :cry:
@tagchen:
Du hast meine Frage nicht beantwortet _ Welche "neuen Threads"?

Deine????

Du wiederholst Dich ungern???

DAnn sind 90 % Deiner Beitrage wohl ungewollte Doppelpostings??


@Klarstellungen:

Dann wollen wir hier doch mal was klarstellen, nicht wahr??

Threads des Users
Threads gesamt: 2

Thread Postings Ansicht Autor Datum
Landtagswahlkampf 2003: "Stammtisch z Thema SCHNEIDER AG & Wirtschaftskompetenz" ... 57 Klarstellungen 10.10.03 12:28:41
UNTERSUCHUNG DER INTERESSANTESTEN BAYERISCHEN INSOLVENZ - Schneider Technologies AG 113 Klarstellungen 09.10.03 14:44:20

Noch so ein Schneider gestoerter Verschwoerungstheoretiker.

Nur ein Tipp: Bin kein Deutscher, arbeite nicht fuer eine deutsche Firma, arbeite nicht in Europa.

Bin aber interessierter Jenoptik Aktionaer. Und kein Frustrierter Moechtegernvergangenheitsbewaeltiger wie die ganzen Schneiderflaschen die nicht rechtzeitig ausgestiegen sind und fuer ihre Unfaehigkeit jetzt Gott weiss wen verantwortlich machen.

KE mache ich auch mit. Und ab einem bestimmeten Kurs kaufe ich auch nach. Weils Geld bringt! Das intererssiert am Markt, nicht Euer Geflenne.
Hi tagchen,

von welchem Geist beseelt:confused: Du auch immer sein magst:confused: die Kapitalerhöhung ist durch:look:

Die Neuen Aktien wurden von der Deutschen Bank mit der Maßgabe übernommen, sie den Aktionären im Verhältnis
5:1 anzubieten. Der Bezugspreis wurde vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Oktober
2003 auf € 6,00 festgesetzt.


Guckst Du S.5 http://www.jenoptik.de/assets/de/pop_up/popup/boersenzulassu…

Basel II ist ein von Banken zum Zweck der Margenerhöhung gern genommener Grund, durch Konkretisierung wird dieser Tiger langsam zahnlos:laugh: http://www.bis.org/press/p031011.htm

Das geschnürte Paket aus Eigenkapitalfinanzierung mit der laufenden Kapitalerhöhung und Umwandlung kurzfristigen Fremdkapitals in eine langfristige Anleihe ändert die Grundlagen der Ratings, bessert die Finanzierungssituation nachhaltig und verbietet auf absehbare Zeit Argumentationen in die defätistische Richtung. http://www.jenoptik.de/assets/de/pop_up/popup/boersenzulassu…

Jenoptik steht nachhaltig auf einer gesicherten Finanzierungsbasis, die Deutsche Bank steht für die erfolgreiche Umsetzung der KE und der Anleihe, wenn jemals eine Gefahr bestanden hätte:eek: ist sie nun beseitigt:look:

Vorbilder für die Kursentwicklung sind die KEs der Allianz oder früher auch Tepla, die Börse liebt offensives Management und starke Unternehmen:look:

Glück auf
@ Norbi: Dachte, Du könntest selbst lesen. Unter Jenoptik gab es nur einen neuen Thread: Thread: jenoptik.

Im übrigen beantwortet ihr meine Fragen auch nicht.

@Millex: Man kann alles schön reden - und vor allem falsch darstellen.

Siehe Prospekt zur KE,k Siete 19

"Verwertung nicht bezogener bzw.vom Bezugsrecht ausgenommener Aktien
Nicht bezogene Neue Aktien sowie vom Bezugsrecht ausgenommene Neue Aktien aus dem Spitzen-
betrag werden durch die Deutsche Bank bestm glich verwertet."

Das heißt: Wird die Deutsche Bank die Aktien nicht wieder los, werden die wohl wieder zurück gegeben. Die KE ist vermutlich keinesfalls durch!

Die Deutsche Bank wird vemrutlich keinesfalls die Anleihe garantieren, denn sonst hätten die denen ja auch einen Kredit geben können. Die Anleihe ist zudem noch gar nicht ausgegeben worden, oder?


Außerdem bitte auch immer die wichtigen Hinweise lesen, insbesondere das Kündigungrecht bis zum 22.10.:

"Wichtige Hinweise
Die Deutsche Bank beh lt sich vor,die Durchf hrung des Bezugsangebots um bis zu zwei Wochen zu
verschieben oder den Aktien bernahmevertrag unter bestimmten Umst nden zu beenden.Zu diesen
Umst nden z hlen insbesondere außergew hnliche,unabwendbare Ereignisse wirtschaftlicher oder
politischer Art,die den Kapitalmarkt wesentlich beeinflussen,erhebliche nachteilige nderungen des
Gesch ftsbetriebes oder der wirtschaftlichen Verh ltnisse der Gesellschaft,wesentliche nderungen
der Managementstruktur der Gesellschaft sowie tiefgreifende St rungen des Kapitalmarktes.
Sollte die Deutsche Bank vom Aktien bernahmevertrag zur cktreten,was bis zum 22.Oktober 2003
m glich ist
,w rde sich dies nur auf nicht bezogene Aktien beziehen.Die Aktienkaufvertr ge ber
nicht bezogene Aktien stehen daher unter Vorbehalt.Sollten zu dem Zeitpunkt der Stornierung von
Aktieneinbuchungen bereits Leerverk ufe erfolgt sein,tr gt der Verk ufer dieser Aktien das Risiko,
diese Verpflichtung nicht durch Lieferung von Neuen Aktien erf llen zu k nnen."


Und wenn Du immer mit der Allianz vergleichst: War dort der Vorstand nach der Ankündigung der Massnahmen auch stumm?

Ist es ein Zeichen von Stärke, wenn sich Aufsichtsrat und Vorstand hinter der Glasfassade der Konzerntrale verschanzen könnten? Besteht nicht eher der Verdacht, die wollen irgendwie dadruch kommen?

"Offensives Management... starkes Unternehmen" :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

Gerade weil die Börse sowas liebt, hat sich der Aktinekurs von Jenoptik in dne vergangenen Monaten so prächtig entwickelt. :cry:
tagchen

Der absolute Knaller ist die Story mit der Aktienrückgabe:laugh: Wann folgt der Meteoriteneinschlag in Jena:laugh:

Ist Leben nicht immer vom Tode bedroht:laugh:

Hol eine neue ID und fang von vorn an:eek: Du glaubst doch das eigene Geschreibsel nicht:confused: oder:confused: Wann hat es mal eine Aktienrückgabe gegeben:confused: was sind die Pflichten einer Emissionsbank:confused:

Glück auf
Hallo Leute,
habe leider keine Zeit den ganzen Thread durchzulesen, wollte nur um Rat fragen, was ich mit meinen 20 Jenoptiks noch aus dem Jahr 2001 jetzt machen muß????

bin echt dankbar für `ne Meinung..
@zarewitch
Was du machen mußt hängt davon ab, was du willst, in deinen Fall würde ich gar nichts machen, dann werden die Bezugsrechte zum Schluß automatisch verkauft, es sei denn du willst deine Position aufstocken, dann könnte man darüber nachdenken entsprechend Bezugsrechte zuzukaufen um die dann auszuüben. (für jede neue Aktie brauchst du dann je 5 Bezugsrechte) Dazu mußt du dann aber die Weisung so schnell wie möglich an deine Bank weitergeben, (meine hat als Letzten Tag den 15.10. angegeben, bei dir wird das nicht viel anders sein...)
@tagchen Das heißt: Wird die Deutsche Bank die Aktien nicht wieder los, werden die wohl wieder zurück gegeben. Die KE ist vermutlich keinesfalls durch!
Ja der ist gut, das ist den Bester heute, der geht nicht zu toppen...
Ich glaube du solltest dir mal ein Buch zulegen, was genau erklärt wie Kapitalerhöhungen ablaufen, leider kenne ich da keinen aktuellen Titel, aber amazon hat sicher was passendes...

Und wenn Du immer mit der Allianz vergleichst: War dort der Vorstand nach der Ankündigung der Massnahmen auch stumm?
Ja auch da war das so, und wie ich schon geschrieben habe ist das ganz normal, und wenn du dir mal den Kursverlauf der Allianz während der damaligen Bezugsfrist ansiehst wirst du merken, das selbst das fast identisch mit dem jetzigen Kursverlauf bei Jenoptik ist.
Allerdings gab es bei der Allianz damals massig Meldungen von Analysten und Journalisten während der Zeit, so daß die Anleger ständig etwas zu lesen hatten, auch wenn aus den Unternehmen nichts kam...
Mit der Stärke des Unternehmens hat diese Strategie nichts zu tun, es geht eher um solche Anleger wie dich, die an jeden Wort etwas negatives suchen den Boden zu entziehen um die Kapitalerhöhung nicht zu gefährden.
Eine Unbedachte Äußerung der IR-Abteilung, z.b. "Wenn ein Meteorit in Jena einschlägt könnte man die Gewinnschätzungen für dieses und nächstes Jahr nicht einhalten...", und schon ist Schluß mit lustig, und Medien melden das ein Meteorit auf den Weg nach Jena ist, und bevor alles dementiert ist, ist der Kurs schon soweit abgesackt, das die Kapitalerhöhung keinen Sinn mehr macht, also hält man sich während der Zeit, wo die Kapitalerhöhung läuft mit Äußerungen egal welcher Art besser zurück. Sie können in der Zeit zu leicht falsch interpretiert werden.
Die Meteoriten sollten bei Allianz auch kommen:laugh: waren in Wirklichkeit Vorpositionierungen wissender Marktteilnehmer:eek: die Platz im Kühlschrank für die neuen Aktien geschaffen haben:laugh:



Mit der Kapitalerhöhung wurde auch für die Allgemeinheit die Auflösung des gordischen Knotens erkennbar. Durch eine Kapitalerhöhung ändert sich die Unternehmenslage real und die Gestaltung von Meinung verliert an Bedeutung, ein Musterbeispiel der faktischen Verdrehung von Tatsachen sind hier die Postings von tagchen. Da kommen auf einige weiche Altaktionäre noch die weichen Gemüter aus der Aktie raus und die Aktie ist für einen Kursanstieg clean:laugh:

Er wird auch investiert sein, der macht das ja nicht nur aus Rache für Schneider hier:laugh:

Ob da nun 12 oder 15 €uro in den nächsten Monaten realisierbar sein werden:eek: hängt an konjunkturellen Aspekten:eek: Auf keinen Fall wird sich die Aktie im einstelligen Bereich halten, dafür ist die defätistische Sicht real konfirmiert:laugh:

Das Gegenteil von Insolvenz ist z.B. eine ordentliche Finanzierung:look: und das Gegenteil von Angst Gier:laugh:

Glück auf
So sieht das in Bildchen aus:look:



Der Kapitalstrom in die Aktie überrollt selbst die hartgesottenen Zocker im Board. Ist vor dem Hintergrund einer fundamental klar stabilisierten Lage auch sinnvoll:look: bzw. sind heute niedrigere Kurse nach Lösung offener Finanzierungsfragen kontraintelligent:laugh:

Glück auf
hebe selten eine ke erlebt, die so negativ begleitet wurde (gerade von banken,analysten etc.). was das zu bedeuten hat, sieht man heute besonders. alles unter 8 waren kaufkurse. es ist immer das gleiche spiel, nur nicht verrückt machen lassen.
@Friseuse: Keinesfalls! Ich bin nur halt sehr beschäftigt und nicht immer online... ;)

Könntet Ihr nicht einmal Eure haltlosen, lächerlichen Unterstellungen lassen? Im Gegensatz zu Euren vermutlichen Zockereien habe ich schon seit Monaten Jenoptik weder gekauft noch verkauft! Letzteres war ein Fehler. :cry:

Im übrigen lasse Deine Falschbehauptungen! Ich verdrehe keine Tatsachen! Deine Aussagen lassen leider Rückschlüsse auf Dein Niveau zu!

Im übrigen:
- Laut Prospekt plaziert die Deutsche Bank die Aktien der KE anscheinend nur, sie garantiert die KE also keinesfalls, siehe die Ausschnitte aus dem Prospekt. Der nicht angenommene Rest soll bestmöglich verwertet werden - wohl zu jedem Preis.
Es gibt drei Termine:
- 16.10.2003: Alle nicht angenommen Bezugsrechte werden wohl durch alle Banken zeitgleich auf den Markt geworfen.
- 20.10.2003: Ende der KE
- 22.10.2003: Leztte Kündigungsmöglichkeit der Deutschen Bank!

Bezeichnend ist es, dass die Deutsche Bank die KE anscheinend nicht garantiert und zudem bis zu zwei Tage nach der KE vom Vertrag zurücktreten kann! Die hatten anscheinend vorher kaum Vertrauen in die KE. Kommt mir nun bitte nicht wieder mit dem albernen Spruch "Das ist so üblich". Bei der KE 2000 von Schneider stand nämlich folgendes im Prospekt:
"Übernahmevertrag
Im Übernahmevertrag vom 29. März 2000 haben sich Lehman Brothers und LfA verpflichtet, die Neuen Aktien zum Bezugspreis
zu übernehmen. Die folgende Tabelle zeigt die Gesamtzahl der Neuen Aktien, zu deren Übernahme sich die Konsortialbanken
jeweils verpflichtet haben:
Lehman Brothers International (Europe) Stück 653.044
Bayerische Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA Förderbank Bayern) Stück 500.000"


Und? Wozu hat sich die Deutsche Bank bei Jenoptik verpflichtet? Nehmen die selbst auch nur eine Aktie? Falls ja: Wo steht das? Das ist der Unterschied zu KEs, wo wenigstens die Banken hinter der KE stehen.

Zudem: Bei der Schneider-KE hatte soweit ich weiß keine Bank ein Kündigungsrecht! Warum hat die Deutsche Bank hier ein Kündigungsrecht, obwohl die KE nur einige Wochen dauert?

Eine Lüge ist es von Euch, dass die KE schon durch sei! Das kann sie formal gar nicht vor dem 16.10.2003 sein (es sei denn, alle Aktionäre hätten schon gezeichnet, dann würden aber keine Bezugsrechte mehr gehandelt). Z. B. habe ich meiner Bank noch keine Entscheidung mitgeteilt (wobei mein Anteil unbedeutend ist, um gleich inhaltlosen Postings vorzubeugen)! Und die meisten Kleinaktionäre wohl auch noch nicht...

Im übrigen: Ihr (Friseuse, Norbi & Co, Millex vielleicht nicht) wollt doch vermutlich nur kurzfristig 20 Prozent Plus machen und steigt dann sicher aus, bevor Jenoptik wieder abstürzen könnte. Wenn die Anleihe angeboten wird, seid Ihr vermutlich gar nicht mehr hier, oder? Diese anscheinenden Push-Versuche habe ich hier schon bei vielen Aktien beobachtet. Die Aktie steigt kurzfristig, da sie in allen Boards gepushed wird - und dann geht das Spiel los: Wer ist der Dumme und schafft den Ausstieg nicht mehr?

Schaut Euch mal die Postings der Friseuse an! Die wandert anscheinend von einem Zock zum Nächsten! Das ist nicht schlimm, aber die hat vermutlich gar kein langfristiges Interesse an der Aktie! Das ist es, was ich meinte: Jenoptik ist anscheinend zur Zocker-Aktie verkommen! :cry: :cry: :cry:
"TECDAX-SCHLUSS/Sehr fest - Motorola-Zahlen beflügeln

Frankfurt (vwd) - Im Gefolge eines sehr festen DAX und dank guter Quartalszahlen des US-Mobilfunkkonzerns Motorola ist der TecDAX am Montag sehr fest aus dem Handel gegangen. Der Index rückte um 2,6 Prozent oder 14 auf 545 Zähler vor. Dennoch hielt sich das Kaufinteresse der Investoren nach Angaben von Händlern in Grenzen. Vor der Bekanntgabe zahlreicher weiterer US-Quartalszahlen ab Dienstag sei das Geschäft zurückhaltend verlaufen, Anleger hätten sich vor den Zahlen von Intel am Dienstag, von IBM am Mittwoch und sowie Sun Microsystems am Donnerstag nicht zu weit vorwagen wollen.

Allerdings stützten die über den Erwartungen ausgefallenen Zahlen von Motorola und deren recht optimistischer Ausblick die Stimmung am Nachmittag weiter. Aussagen zum steigenden Handy-Absatz in den USA beflügelten Epcos, die um 5,1 Prozent auf 17,28 EUR anzogen. T-Online setzten die positive Entwicklung der Vortage im Sog positiver Unternehmensnachrichten und einer verbesserten Chart-Technik fort, sagte ein Händler. Fundamental habe die Nachricht über neue Partner für das Filmportal von T-Online positiv auf die Aktie gewirkt, die um 3,2 Prozent auf 10,35 EUR stieg.

Wenig beeindruckt zeigten sich Anleger hingegen von einem Interview des Vorstandsvorsitzenden von Kontron. Am Samstag habe der Vorstandsvorsitzende in einem Interview in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" im Wesentlichen die bisherigen Prognosen für die Umsatz- und Ertragsentwicklung bekräftigt. "Die Aussagen boten nicht viel Neues und wirkten kaum auf die Kursentwicklung", sagte ein Händler. Die Aktie gewann 1,5 Prozent auf 6,18 EUR und blieb damit hinter dem Gesamtmarkt zurück. Für die Kursgewinne bei Jenoptik von 8,9 Prozent auf 8,65 EUR hatten Aktienhändler keine Begründung. Lediglich charttechnisch habe sich das Papier mit dem Sprung über die Marke von 8,00 EUR verbessert, hieß es.
vwd/13.10.2003/bek/ros

13.10.2003, 13.10."


Quelle: http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20907209&navi=home&sektion…
@tagchen,

ich bin kein trader sondern Langfristanleger. Ist in einer ganzen Reihe von postings hier nachzulesen. Ich kenne Friseuse nicht, wohl aber einige Ihrer Threads und postings. Kann man uebrigens alles nachlesen.

Dein Geschreibsel interessiert nicht mehr, hole Deinen Deppenthread in Zukunft selber hoch, Jenoptik wirst Du nicht kaputtkriegen.

Wer den Thread komplett durchliest wird sich schon