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INTRAWARE AG________mit neuem Namen in bessere Zukunft!? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)


ISIN: DE0005104509 | WKN: 510450
0,216
01.04.15
Frankfurt
+2,86 %
+0,006 EUR

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@UPGRADE
Stimmt, unter 1 Euro geht nicht. Und deshalb wurde auf der GAP-HV ein Kapitalschnitt beschlossen. Das finde ich gut, daß der blockiert wurde. Das eingezahlte Geld landet sowieso nicht bei der GAP, sondern am Ende bei der GlobalWare, siehe Kaufpreis der GedysIntraWare. Wer soll unter diesen Umständen einzahlen? Hat der Investor einen Namen? Adori hat den angeblichen Investor, der die dortige kapitalerhöhung garantiert hat, zumindest bekanntgegeben. Gezahlt hat der aber nie. Soll ich mich jetzt bei den Adori-Verantwortlichen entschuldigen?
Ich hab mir bei dem Laden seit der IPO dermaßen die
Finger verbrannt; die haben ALLE ganz lange NASEN !!

Habe regelmäßigen IR Kontakt gehabt; das was die immer wieder "umschrieben" haben ist kläglich den Bach runtergegangen!!!

Nee Nee, die Pommesbude greife ich nie wieder an!

:mad:
zu Freequent Holdings plc & Mandarin Pacific

1)Mandarin Pacific
-> Die Homepage mandarin.bz wurde lt. whois Abfrage an folgendem Datum registriert ( wahrscheinlich wurde diese Gesellschaft auf kurz davor erst gegründet :laugh: )
Creation date: 23 Jan 2004 08:08:26

-> Der Link "Mandarin Communication" verlinkt auf http://m1002.dmclub.net/signup_R18S3/?service=dmUnified&virtopaccref=6888&frames=y&referrer= , was also einem üblichen Ref-Link entspricht und KEIN Angebot der Mandarin ist.

die anderen Links sehen ähnlich aus.

2) Die Freequent Homepage hat das 100% gleiche Outfit wie die GAP AG !
Es wurden ja angeblich Teile des GAP-Geschäfts an Freequent verkauft. Somit ist das mit den Layout der Websites kein Zufall. Allerdings behauptet Freequent die gesamten GAP-Aktivitäten außer der GedysIntraware und evtl. GAP Südafrika übernommen zu haben. Das soll auch für alle Mitarbeiter gelten. Dies kann man den folgenden Dokumenten von der Homepage der Freequent entnehmen. Die habe ich mal als Beweisstücke sichergestellt. Das widerspricht nun aber der adhoc der GAP AG vom 22.4.2004. Eine der Aussagen ist somit falsch und ich habe schon eine Vermutung, welche das ist.

Freequent hat angeblich die Aktivitäten der alten GAP AG über die GAP Systems GmbH eingegliedert. Demnach wäre ja das Geschäft vorher in die GAP Systems GmbH ausgegliedert worden. Das ist interessant. Auf der letzten Hauptversammlung wurde genau das in der Tagesordnung vorgeschlagen. Nun hat die GAP AG die Anfechtungsklage aus Gründen der Rechtssicherheit anerkannt. Gehandelt wird offensichtlich aber ganz anders.

Zum Kauf der GedysIntraware erklärte der Vorstand, daß es sich bei diesem Geschäft um keinen "Holzmüller-Fall" handele und daß deshalb die Zustimmung der Hauptversammlung nicht nötig wäre. Das ist richtig, aber dies hatte auch niemand behauptet. Beim Fall Holzmüller ging es um die Übertragung von Vermögensgegenständen. Der Verkauf war ganz einfach ein Verstoß gegen §179 a Aktiengesetz. Den Verkauf der alten GAP-Aktivitäten halte ich in der Tat für einen Holzmüller-Fall.

vom 16.4.2004

Die FreeQuent Holdings plc übernimmt mit
Wirkung vom 15. April 2004 die
Vermögenswerte der GAP AG

Mit Wirkung vom 15. April 2004 hat die FreeQuent Holdings plc jegliche
Vermögenswerte der GAP AG übernommen und führt nun die Aktivitäten der GAP
AG unter dem Namen "FreeQuent Technologies plc" fort. Dies bedeutet für Sie, das
sich eigentlich gar nichts ändert außer der Name des Unternehmens.
Durch das interessante Potential des Unternehmens und die qualitativ hochwertigen
Produkte, hat sich die FreeQuent Holdings zu diesem Schritt entschieden.
Sie erreichen uns weiterhin unter der Ihnen bekannten Rufnummer in den Ihnen
bekannten Räumlichkeiten.
Im Rahmen der Übernahme wurden ebenfalls alle Mitarbeiter der ehemaligen
GAP AG in die FreeQuent Technologies plc integriert und somit bleiben Ihnen
Ihre bisherigen Ansprechpartner vollumfänglich erhalten.
Die FreeQuent Holdings plc als auch die FreeQuent Technolgies plc sind
Aktiengesellschaften britischen Rechts.
Die FreeQuent Holdings plc ist ein international agierender Technologiekonzern
mit seinen Wurzeln im Großraum München.
Als ein Unternehmen der Mandarin Pacific Gruppe mit mehr als 30 Unternehmen
verfügt die FreeQuent Holdings plc über Repräsentanzen in allen wichtigen
Ländern dieser Welt. Dies wird sich auch in der weiteren Ausdehnung der
FreeQuent Technologies widerspiegeln.
Durch das Netzwerk der FreeQuent Holdings plc bestehend aus Know-how,
Personen, Kapital und internationaler Präsenz, werden neue Technologiepotentiale
erkannt bzw. entwickelt und somit eine ständige Wertsteigerung des Unternehmens
gewährleistet.
Nach den Turbulenzen, in denen Sich die GAP AG in den vergangenen Monaten
befunden hat, ist nunmehr durch die Integration in die FreeQuent Gruppe eine
erfolgreiche Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren gewährleistet.
Dies bedeutet für das Unternehmen, weiteres Wachstum, Ausbau der existierenden
Technologien, internationale Repräsentanz und ein finanzstarker Gesellschafter.
In den kommenden Monaten wird sich das Unternehmen transparenter darstellen:
Durch einen monatlichen Newsletter werden wir Sie über die erfolgreichen
Entwicklungen, neue Produkte und sonstige wichtige Neuigkeiten informieren.
Auch werden wir Ihnen weitere neue Produkte präsentieren, die das heutige
Angebotsspektrum sinnvoll und erfolgreich erweitern werden.

Die derzeitige Internetpräsenz wird in den kommenden Wochen überarbeitet, so
dass sie den hohen Standards der FreeQuent Gruppe entsprechen, was für Sie
mehr und detaillierter Informationen zum Unternehmen und zu den Produkten
bedeutet.
Als Vorstand des Unternehmens steht Ihnen Herr Markus Römmen zur Verfügung,
der die operative Leitung des Unternehmens bereits seit Oktober 2003 übernommen
hatte. Herr Römmen ist ebenfalls Vorstand der FreeQuent Holdings plc. sowie
Mitglied der Geschäftsführung der Mandarin Pacific Gruppe.
Wir sind der festen Überzeugung, dass nunmehr eine Entwicklung des
Unternehmens in eine positive Zukunft gewährleistet ist, da alle wichtigen Faktoren
hierfür geschaffen wurden.

vom 15.5.2004

Aus GAP Systems GmbH wird die FreeQuent Deutschland GmbH

Im Rahmen der Übernahmen der Vermögenswerte der GAP AG durch die
FreeQuent Holdings plc wurde ebenfalls die ehemalige Tochtergesellschaft der GAP
AG, die GAP Systems GmbH erworben.
Im Rahmen der Umstrukturierung und der Eingliederung in den FreeQuent Konzern
wurde die ehemaliger GAP Systems GmbH mit Wirkung vom 10. Mai 2004 in die
FreeQuent Deutschland GmbH als 100% Tochtergesellschaft der FreeQuent
Holdings plc umbenannt.
Die FreeQuent Holdings plc ist ein international agierender Technologiekonzern mit
seinen Wurzeln im Großraum München. Die FreeQuent Holdings plc ist ein
Unternehmen der Mandarin Pacific Group, zu der weltweit heute rd. 30 Firmen
gehören.
Durch das Netzwerk der FreeQuent Holdings plc bestehend aus Know-how,
Personen, Kapital und internationaler Präsenz, werden neue Technologiepotentiale
erkannt bzw. entwickelt und somit eine ständige Wertsteigerung des Unternehmens
gewährleistet.
Unter dem Motto „The Spirit of Innovation" investiert die FreeQuent Holdings
intelligentes Kapital in innovative und technologie-orientierte Unternehmen überall
auf diesem Globus
Die FreeQuent Holdings plc betreut Kapital im dreistelligen Millionenbereich,
welches durch private Investoren, Familiy-Offices und institutionelle Investoren zur
Verfügung gestellt wird, um dieses in interessante und erfolgsversprechende
Beteiligungen zu investieren.
Das Kapital ist gebündelt in der Mandarin Pacific Development Limited mit Sitz in
Hong Kong. Die Mandarin Pacific Development Limited ist 100% Gesellschafter
der FreeQuent Holdings plc.
Durch interessante Renditemöglichkeiten und Exitstrategien wächst der Kreis der
Investoren ständig und ermöglicht es somit der FreeQuent Holdings plc Ihr Portfolio
ständig zu erweitern.
Das wirkliche Potential einer Technologie zu erkennen und diese dann erfolgreich im
Markt zu etablieren bzw. den Bekanntheitsgrad des Unternehmens sowie des
Produktes zu erweitern zählt zu den Kernkompetenzen unseres Unternehmens.
Schnell und zielorientiert auf dem Weg vorankommen und dabei rentable
Ergebnisse zu erzielen mit den nötigen Strukturen, lebendigen Spielräumen und der
technologischen sowie unternehmerischen Kompetenz, ist das was Ihnen die
FreeQuent Holdings plc mit Ihrem Team und Ihrem Netzwerk bieten kann.
Kreativität, Dynamik und Risikobereitschaft sind für Technologieunternehmen
typisch – ebenso wie ein überdurchschnittlicher Finanzierungsbedarf.
Die FreeQuent Holdings plc sowie ihre Investoren haben dieses Potential erkannt.

Das international agierende Netzwerk der FreeQuent Holdings plc ermöglicht Ihnen
den Zugang zu den unterschiedlichsten Märkten dieser Welt, den Zugang zu
entscheidenden Geschäftspartnern und Experten sowie zu neuen Technologien zur
Erweiterung des Angebotsspektrums.
Die FreeQuent Holdings plc ist spezialisiert auf Beteiligungen an Technologie-
unternehmen in den Bereichen:
Aerospace
Defence
Security
Automotive
Communication
Telematik
Energy
Hier werden unter anderem Unternehmen gleicher Ausrichtung konsolidiert um somit
die kritische Unternehmensgröße zu überschreiten und dadurch die
Unternehmensentwicklung profitabel zu gestalten.
Investitionen werden verfolgt in Europa, den USA, Asien und den Vereinigten
Arabischen Emiraten.
Im Halbjahresbericht der GAP für 2003/2004 sind die Zahlen der GedysIntraware für 2003 veröffentlicht.

Die Umsätze für das Geschäftsjahr 2003 betrugen 2.451.300 Euro. Laut Wertindikation wurde für den Zeitraum 1.4.2003 bis 31.12.2003 ein Umsatz von 2.758.000 Euro geplant. Selbst im Gesamtjahr wurde diese Schätzung um 10% unterschritten.

Weiterhin sollte ein Betriebsergebnis von 805.000 Euro laut Wertindikation für den Zeitraum 1.4.2003 bis 31.12.2003 erreicht werden. Auch das wurde für das Gesamtjahr weit verfehlt. Hierbei muß man die sonstigen Erträge vernachlässigen, die aus dem Verzicht der GlobalWare auf Forderungen an die GedysIntraware herrühren. Die gesamten sonstigen Erträge betrugen ca. 1.727.000 Euro. Geplante sonstige Erträge für den Zeitraum 1.4.2003 bis 31.12.2003 waren laut Indikation 229.000 Euro.

Wenn man das so sieht, weiß man, was man von der sogenannten Wertindikation zu halten hat.
Die adhoc-Meldungen der GAP und der TJ Group unterscheiden sich. In der adhoc der TJ Group ist das weitere Vorgehen beschrieben. Die Gesellschaft Gedys NV kenne ich nicht. Wahrscheinlich ist die GedysIntraware GmbH gemeint. Einen gültigen Hauptversammlungsbeschluß zu einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, wie es wohl geplant ist, gibt es momentan bei der GAP nicht.


GEDYS IntraWare und TJ Group Plc bereiten geplanten Zusammenschluss in GAP vor

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GEDYS IntraWare und TJ Group Plc bereiten geplanten Zusammenschluss ihrer IBM
Technologie-Lösungen in der GAP AG vor

Petersberg, Oberhaching und Helsinki, 17.06.2004 - Nach Abschluss der Due
Dilligence haben GEDYS IntraWare, Inhaber der GEDYS und IntraWare Produktlinien
und die TJ Group Plc, Finnland, begonnen, den Ende April angekündigten geplanten
Zusammenschluss ihres IBM Technologie Software Geschäftes durchzuführen. Der

Vertragsabschluss zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft innerhalb der GAP
AG ist für Juli geplant.

Ziel des Zusammenschlusses, der zum 1. Juli 2004 wirksam werden soll, ist die
Bündelung der Kräfte bezüglich Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Software-
Lösungen auf der Basis von IBM Lotus Domino und IBM Websphere/J2EE Software-
Servern.

Mit dem Zusammenschluss legen die Vertragspartner die Grundlage für eine
Gesellschaft, die der führende europäische Anbieter für Lösungen, basierend auf
IBM Lotus Domino Technologien, sein wird. Sitz der Zentrale der Gesellschaft
wird Deutschland sein. Die Zusammenführung der Stärken beider Gesellschaften im
Hinblick auf Urheber-Rechte, Know-how sowie Marketing- und Support-Aktivitäten
führt zu bedeutenden Synergien. Der Zusammenschluss optimiert
Vertriebsaktivitäten und europaweite Marktpräsenz und wird eine Verdopplung der
Kundenzahl bewirken. Die Aktivitäten umfassen damit bereits Skandinavien,
Zentraleuropa und Großbritannien und sollen weiter, insbesondere auch auf die
neuen europäischen Länder, ausgebaut werden. Ferner werden Kosten in den
Bereichen Produkt-Entwicklung, Maintenance und Support reduziert.

Der Zusammenschluss wird das Lösungs-Portfolio sowie die internationalen
Vertriebsstrukturen im Rahmen der Vereinbarung erweitern.
Vertriebsgesellschaften und ein gemeinsames Partnernetzwerk in Europa und den
USA gewährleisten eine optimale Kundenbetreuung. Die Produktentwicklung der
Gesellschaften wird zusammengeführt und beinhaltet die CRM Suite, CMS Suite und
Symfoni Produkt-Linen der TJ Group sowie die GEDYS und IntraWare IBM Lotus
Domino Applikationen, für die die Gesellschaft auch weiterhin Support anbieten
wird. Die weitere Optimierung wird durch die Integration bedeutender Funktionen
der jeweiligen Lösungen in die verschiedenen Produktlinien ermöglicht.

Der Zusammenschluss ermöglicht eine schnellere und kosteneffizientere
Entwicklung neuer Technologien, Applikationen und Produkte. Weitere
Entwicklungen werden auf den neuesten Plattform-Lösungen von IBM, wie IBM
Websphere, IBM Lotus Workplace Lösungen und IBM Eclipse basieren. Der
Zusammenschluss wird sich insbesondere auf die Entwicklung von Applikationen,
Modulen und Schnittstellen für den Transfer von Daten und Konfigurationen von
bestehenden Software-Plattformen auf die neuen IBM-Plattformen konzentrieren.
Dadurch werden bereits bestehende und zukünftige Investitionen der Kunden in IBM
Lotus Domino Technologien gesichert.

Im Zuge des Zusammenschlusses wird das Management der GAP AG neu besetzt. Joerg
Ott, Aufsichtsratsvorsitzender der GAP AG wird in den Vorstand wechseln, und
damit sein Aufsichtsratsmandat niederlegen, um die strategische Ausrichtung der
Gesellschaft zu lenken. Als drittes, neben Markus Ernst und Joerg Ott
gleichberechtigtes Vorstandsmitglied, soll Hannu Jokela, Chief Operating Officer
der TJ Group, in den Vorstand der GAP AG berufen werden. Dem Aufsichtsrat
sollen als weitere Mitglieder Tuomo Tilman und Jyrki Salminen, beide Gründer und
Großaktionäre der TJ Group, beitreten.

Im Sinne ihrer weiteren Entwicklung führt die GAP AG eine Barkapitalerhöhung
durch. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhung haben sich die vbv Vitamin-B Venture
GmbH sowie T 2 Investment bereit erklärt, die neuen Aktien zu zeichnen, die
nicht durch Bezugsrechte im Rahmen der Bezugs- und Zeichnungsfrist gezeichnet
werden. Damit unterstützen vbv und T 2 Investment - beide Aktionäre der GAP AG
und der TJ Group - die Entwicklung des Zusammenschlusses.


Kontakt

Public Relations: Kirstin Fischer
GEDYS IntraWare GmbH
Brückenmühle 93, D-36100 Petersberg, Germany
Tel.: +49-661-9642-619
e-mail: kfischer@gedys-intraware.de

CEO Mikko Setälä
TJ Group plc
Itämerenkatu 5, FIN-00180 Helsinki, Finland
Tel.: +358-205-5151
e-mail: mikko.setala@tjgroup.com

CEO Markus Ernst
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, D-82041 Oberhaching, Germany
e-mail: ir@gapag.de


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 17.06.2004
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),09:01 17.06.2004




TJ Group Plc


Stock Exchange Release
June 17, 2004 at 10:00 Finnish time
TJ Group and GEDYS IntraWare continue preparations for combining their IBM technology solutions within GAP AG

TJ Group Plc, Finland, and GEDYS IntraWare, the owner of the GEDYS and IntraWare product lines, have decided, on 16 June 2004, to continue preparations for the planned combination of their IBM technology software business, which was announced at the end of April. The final agreement on forming the entity within GAP AG is to be finalized during June and the combination is to start in July. The final agreement still requires the authorization of the Extraordinary Shareholders` Meeting of TJ Group Plc. The shareholders will be invited to a meeting that will be held in July. Information about this will be published separately. The company`s shareholders who represent about 51% of the share capital have already at this stage stated their support for the agreement.

The goal of the combination is the combining of operations with regard to development, marketing and sales of software solutions based on IBM Lotus Domino and IBM Websphere/J2EE Software servers.

With the combination, the partners lay the foundation for an entity that is to become the leading European provider for solutions based on IBM Lotus Domino technologies. It will be headquartered in Germany. Combining the strengths of both companies as regards intellectual property rights, copyrights, know-how as well as marketing and support activities leads to significant synergies. The combination optimizes sales activities and market visibility throughout Europe and will double the number of customers. Business activities therefore already include Scandinavia, Central Europe and Great Britain and plans include further expansion, in particular, into the new European countries. Additionally, costs will be reduced in the areas of product development, maintenance and support.

The combination will expand the portfolio of solutions as well as the international marketing structures within the scope of the agreement. Distribution companies and a combined partner network in Europe and the United States provide optimal customer service. Product development will be combined and will include the CRM Suite, CMS Suite and Symfoni product lines of TJ Group and the IBM Lotus Domino applications of GEDYS IntraWare. Further benefits will be realized with the integration of major functions of the respective solutions in the different product lines.

The combination will make the development of new technologies, applications and products more cost effective and faster. Further development will be based on IBM`s latest technologies like IBM Websphere, IBM Lotus Workplace solutions and Eclipse. The product development will concentrate particularly on the development of applications, modules and interfaces for the transfer of data and configurations from existing software platforms to IBM`s new platforms. In this way, customers` current and future investments in IBM Lotus Domino technologies are secured.

In the course of the combination, new members will join the GAP AG management. Joerg Ott, Chairman of the GAP AG Supervisory Board will join the Management Board to direct the strategic orientation of the company and resigns as member of the Supervisory Board. Hannu Jokela, Chief Operating Officer of TJ Group has been appointed to the Management Board as the third and equal member of the Management Board along with Markus Ernst and Joerg Ott. Tuomo Tilman and Jyrki Salminen, both founders and major shareholders of the TJ Group, will join the Supervisory Board as additional members.

In practice, the combination is to be realized in a way that TJ Group Plc will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiaries involved in the arrangement to GAP AG`s subsidiary GEDYS NV and will receive, as a compensation, shares of GEDYS NV so that after the share issue, TJ Group and GAP AG both own 50% of the shares and votes of GEDYS NV. Correspondingly, GAP AG will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiaries involved in the arrangement to TJ Group Plc`s subsidiary TJ Group Software House Holding Oy and will receive, as a compensation, shares of TJ Group Software House Holding Oy so that after the share issue, TJ Group Plc and GAP AG both own 50% of the shares and votes of TJ Group Software House Holding Oy. The purpose of the parties is that TJ Group Plc will sell its shares of the both subsidiaries mentioned above to GAP AG and will receive as a compensation a separately agreed number of GAP AG shares. GAP AG is listed on the Frankfurt stock exchange.

In terms of its further development, GAP AG is undertaking a capital increase. Within the scope of this capital increase vbv Vitamin-B Venture GmbH as well as T 2 Investment have agreed to subscribe those shares which are not subscribed by subscription right during the subscription period. In this way, vbv and T 2 Investment – both major shareholders of GAP AG and TJ Group – support the development of the combination.


TJ Group after the arrangement has been realized

After this, TJ Group will consist of the parent company TJ Group Plc and the fully owned companies Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, and TJ Group GmbH. In addition to this, TJ Group Plc owns half of Morning Digital Design Oy, with Edita Oyj owning the other half, and half of GEDYS NV and TJ Group Software House Holding Oy, with GAP AG owning the other half.

The renewed TJ Group`s business operations will focus on total deliveries and managing the entire life cycle of systems and its focus areas will be electronic document and business process management and customer-specific integration, CRM and other system solutions. More information about the renewed group will be published as the arrangement is realized.


Additional information:

Public Relations: Kirstin Fischer
GEDYS IntraWare GmbH
Tel. +49 661 9642 619
e-mail: kfischer@gedys-intraware.de

CEO Mikko Setälä
TJ Group Plc
Tel. +358 205 5151
e-mail: mikko.setala@tjgroup.com

Chairmand of the Board Tuomo Tilman
TJ Group Plc
Tel. +358 9 6122 870

CEO Markus Ernst
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
e-mail: ir@gapag.de


This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


Distribution:
Helsinki Exchanges
Main media



Copyright © TJ Group PLC All rights reserved
Homepage der TC Group
TJ Group Plc


Stock Exchange Release
June 17, 2004 at 10:00 Finnish time
TJ Group and GEDYS IntraWare continue preparations for combining their IBM technology solutions within GAP AG

TJ Group Plc, Finland, and GEDYS IntraWare, the owner of the GEDYS and IntraWare product lines, have decided, on 16 June 2004, to continue preparations for the planned combination of their IBM technology software business, which was announced at the end of April. The final agreement on forming the entity within GAP AG is to be finalized during June and the combination is to start in July. The final agreement still requires the authorization of the Extraordinary Shareholders` Meeting of TJ Group Plc. The shareholders will be invited to a meeting that will be held in July. Information about this will be published separately. The company`s shareholders who represent about 51% of the share capital have already at this stage stated their support for the agreement.

The goal of the combination is the combining of operations with regard to development, marketing and sales of software solutions based on IBM Lotus Domino and IBM Websphere/J2EE Software servers.

With the combination, the partners lay the foundation for an entity that is to become the leading European provider for solutions based on IBM Lotus Domino technologies. It will be headquartered in Germany. Combining the strengths of both companies as regards intellectual property rights, copyrights, know-how as well as marketing and support activities leads to significant synergies. The combination optimizes sales activities and market visibility throughout Europe and will double the number of customers. Business activities therefore already include Scandinavia, Central Europe and Great Britain and plans include further expansion, in particular, into the new European countries. Additionally, costs will be reduced in the areas of product development, maintenance and support.

The combination will expand the portfolio of solutions as well as the international marketing structures within the scope of the agreement. Distribution companies and a combined partner network in Europe and the United States provide optimal customer service. Product development will be combined and will include the CRM Suite, CMS Suite and Symfoni product lines of TJ Group and the IBM Lotus Domino applications of GEDYS IntraWare. Further benefits will be realized with the integration of major functions of the respective solutions in the different product lines.

The combination will make the development of new technologies, applications and products more cost effective and faster. Further development will be based on IBM`s latest technologies like IBM Websphere, IBM Lotus Workplace solutions and Eclipse. The product development will concentrate particularly on the development of applications, modules and interfaces for the transfer of data and configurations from existing software platforms to IBM`s new platforms. In this way, customers` current and future investments in IBM Lotus Domino technologies are secured.

In the course of the combination, new members will join the GAP AG management. Joerg Ott, Chairman of the GAP AG Supervisory Board will join the Management Board to direct the strategic orientation of the company and resigns as member of the Supervisory Board. Hannu Jokela, Chief Operating Officer of TJ Group has been appointed to the Management Board as the third and equal member of the Management Board along with Markus Ernst and Joerg Ott. Tuomo Tilman and Jyrki Salminen, both founders and major shareholders of the TJ Group, will join the Supervisory Board as additional members.

In practice, the combination is to be realized in a way that TJ Group Plc will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiaries involved in the arrangement to GAP AG`s subsidiary GEDYS NV and will receive, as a compensation, shares of GEDYS NV so that after the share issue, TJ Group and GAP AG both own 50% of the shares and votes of GEDYS NV. Correspondingly, GAP AG will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiaries involved in the arrangement to TJ Group Plc`s subsidiary TJ Group Software House Holding Oy and will receive, as a compensation, shares of TJ Group Software House Holding Oy so that after the share issue, TJ Group Plc and GAP AG both own 50% of the shares and votes of TJ Group Software House Holding Oy. The purpose of the parties is that TJ Group Plc will sell its shares of the both subsidiaries mentioned above to GAP AG and will receive as a compensation a separately agreed number of GAP AG shares. GAP AG is listed on the Frankfurt stock exchange.

In terms of its further development, GAP AG is undertaking a capital increase. Within the scope of this capital increase vbv Vitamin-B Venture GmbH as well as T 2 Investment have agreed to subscribe those shares which are not subscribed by subscription right during the subscription period. In this way, vbv and T 2 Investment – both major shareholders of GAP AG and TJ Group – support the development of the combination.


TJ Group after the arrangement has been realized

After this, TJ Group will consist of the parent company TJ Group Plc and the fully owned companies Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, and TJ Group GmbH. In addition to this, TJ Group Plc owns half of Morning Digital Design Oy, with Edita Oyj owning the other half, and half of GEDYS NV and TJ Group Software House Holding Oy, with GAP AG owning the other half.

The renewed TJ Group`s business operations will focus on total deliveries and managing the entire life cycle of systems and its focus areas will be electronic document and business process management and customer-specific integration, CRM and other system solutions. More information about the renewed group will be published as the arrangement is realized.


Additional information:

Public Relations: Kirstin Fischer
GEDYS IntraWare GmbH
Tel. +49 661 9642 619
e-mail: kfischer@gedys-intraware.de

CEO Mikko Setälä
TJ Group Plc
Tel. +358 205 5151
e-mail: mikko.setala@tjgroup.com

Chairmand of the Board Tuomo Tilman
TJ Group Plc
Tel. +358 9 6122 870

CEO Markus Ernst
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
e-mail: ir@gapag.de


This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


Distribution:
Helsinki Exchanges
Main media
Aus der GAP-Halbjahresbilanz zum Telematikgeschäft

Die Umsätze sind rasant gefallen, von 3,688 Mio Euro auf 2,253 Mio Euro. Die sogenannte Ergebnisverbesserung von -4,770 Mio Euro auf -1,351 Mio Euro kann man vergessen, denn im Vorjahr sind die von der Adori abgezogenen Darlehen vollständig enthalten.
Schade, es wird wohl keinen HV-Bericht von GSC-Research geben. Das sagt ja einiges über die Bedeutung der Globalware aus. Mich würde z.B. der Stand der Prospekthaftungsklage interessieren.
Und was ist mit der GedysIntraware und der TJ Group?

http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=256&artid=53885


CRM-Markt: Angeschlagen, aber nicht K.o.

Der CRM-Markt hat in den vergangenen Jahren turbulente Zeiten durchlebt und war von zahlreichen Insolvenzen und Übernahmen geprägt. Eine Beruhigung ist kaum zu erwarten, zumal der Markteintritt von Microsoft bevorsteht. Von Wolfgang Schwetz*

Software für das Kundenbeziehungs-Management gibt es inzwischen seit sechs Jahren. US-amerikanische Analysten prognostizierten 1997 ein jährliches Wachstum von 40 Prozent für den entstehenden Markt. Hätten sie Recht behalten, würden heute rund 60 Prozent aller deutschen Unternehmen professionelle Customer-Relationship-Management-(CRM-)Systeme einsetzen. Die Realität liegt bei etwa einem Drittel. Legt man zusätzlich eine weitere Aussage von US-Analysten zugrunde, wonach rund 60 Prozent aller CRM-Projekte scheitern, würden 10000 deutsche Unternehmen ihre Kunden erfolgreich mit CRM-Systemen betreuen. Bei mehr als 100 Anbietern im deutschsprachigen Raum ergäbe dies im Durchschnitt 20 Neukunden pro Hersteller und Jahr. Auch wenn man den Zahlenspielen der US-Analysten hierzulande nicht so recht glauben mag, ist dies in Zeiten wie diesen eine durchaus respektable Größenordnung, mit der sich viele Hersteller anfreunden können.

Von den hiesigen Anbietern beschäftigen 62 Prozent zwischen einem und 20 Mitarbeiter. Etwa ein Viertel der Anbieter führt zwischen 21 und 50 Mitarbeiter auf der Gehaltsliste. Knapp 15 Prozent verfügen über eine Personalstärke von über 50. Die 15 größten Softwarehersteller dürften nach eigenen Schätzungen rund die Hälfte des Jahresumsatzes von einer halben Milliarde Euro auf sich vereinigen. Das heißt umgekehrt, um die andere Hälfte kämpfen rund 90 Anbieter. Daraus ergibt sich ein Durchschnittsjahresumsatz von knapp drei Millionen Euro. Ob das angesichts des bevorstehenden Markteintritts von Microsoft zum Überleben reichen wird, muss bezweifelt werden. Immerhin kann das ungebrochene Engagement des Betriebssystem-Monopolisten im CRM-Markt als Indiz für dessen künftige Attraktivität gewertet werden. Der Anteil ausländischer Anbieter hat seit 2001 ständig zugenommen, von 26 Prozent auf heute 36 Prozent, wobei der Anteil an Anbietern aus den USA bei 45 Prozent stagnierte.

Unrealistische Prognosen

Zweifellos blieb die Nachfrage nach CRM-Software nach dem kurzen, durch die Deregulierung im Telecom- und Energiemarkt ausgelösten B-to-C-Boom vor allem im B-to-B-Sektor hinter den teilweise unrealistischen, meist von jenseits des Atlantiks geprägten Erwartungen vieler Anbieter deutlich zurück. Wenn man hingegen diese beiden Marktsegmente differenziert betrachtet, zeigt sich, dass aus dem B-to-B-Markt seit Jahren eine kontinuierliche Nachfrage nach Systemen für das Kundenbeziehungs-Management kommt. Diese liegt zwar deutlich niedriger als Analysten für den Gesamtmarkt pauschal prognostizierten; dafür lastet sie aber die überwiegend mittelständischen Anbieter kontinuierlich aus. Bodenständige CRM-Anbieter im deutschsprachigen Markt ließen sich auch kaum zu waghalsigen Venture-Capital-Manövern verleiten und blicken heute zufrieden auf die moderate Aufwärtsentwicklung ihrer Geschäftszahlen. Positive Beispiele liefern unter anderem die Adito GmbH, CAS Software AG, CAS GmbH, Cursor Software AG, Frontrange, Selligent und Superoffice. Dass sich der Lizenzumsatz tendenziell seit 2000 rückläufig entwickelte und das Wartungs- und Servicegeschäft mit Bestandskunden dominiert, musste nicht nur Weltmarktführer Siebel erfahren, der in der Folge umfangreiche Restrukturierungsprogramme startete. Auch den Mitbewerbern im oberen Marktsegment, Oracle, Peoplesoft und SAP, erging es ebenso wie dem Rest der Szene.

Die CRM-Softwarebranche befindet sich seit Jahren auf Konsolidierungskurs. Von den 114 Anbietern der Vorjahresausgabe des CRM-Marktspiegels (www.schwetz.de) schieden knapp ein Viertel aus. So mussten Gedys AG, Officekomfort und SEV Insolvenz anmelden. Auch die Bäurer-Tochter TPS Labs, ein im kurzen Venture-Capital-Zeitalter respektabler Anbieter, stellte im Mai dieses Jahres nach zwei Insolvenzanträgen den Betrieb ein. Andere Anbieter fielen Übernahmen zum Opfer. Dazu zählen die Aufkäufe von Baan durch SSA, von J.D. Edwards durch Peoplesoft und Brainware durch ABI Informatic.

Konsolidierung hält an

Dass derartige Akquisitionen mit positiven Synergieeffekten verbunden sein können, zeigt das Beispiel der konsequent auf den Bankensektor spezialisierten S1 und seiner Übernahme der Münchner Point im April 2002. Außerdem kamen 20 neue Anbieter hinzu, unter anderem die Bison AG, Connectivity, Consolidate, Intentia, Lampeitl, der Lotus-Notes-Anbieter YouAtNotes und der Web-Spezialist Salesforce.com.

Auch die Update Software AG, Wiener CRM-Anbieter der ersten Stunde, schrieb nach dem Börsengang im April 2000 eine Leidensgeschichte, die mit dem ersten Quartalsbericht und dem Absturz des Aktienkurses Ende Juni 2000 ihren Anfang nahm. Jetzt beginnen die Restrukturierungsmaßnahmen des Sanierungs-Managements zu greifen, und der im November 2002 neu ernannte Vorstand kann trotz der konjunkturellen Flaute wieder Neukundenabschlüsse und positive Quartalsergebnisse melden.

Der Kampf um Marktanteile wird an verschiedenen Fronten geführt. Auf der einen Seite haben ERP-Anbieter in der Vergangenheit versucht, sich durch Übernahmen CRM-Kompetenz zu sichern (JDE mit Youcentric, Sage mit Saleslogix, S1 mit Point im Bankensektor, SSA mit Baan in der mittelständischen Fertigungsindustrie, Mapics mit Frontstep). Andere ERP-Hersteller schlossen Partnerschaften wie Command AG mit Team 4 und SAP oder Soft M mit Globalware. Eigene CRM-Module haben die ERP-Anbieter Industrial Application Software (IAS), Infor Business Solutions AG, Intentia und Bison Schweiz AG entwickelt, um nur einige zu nennen.

Für die kleinen bis mittelständischen Anbietern stellt sich die Frage nach ihren Überlebenschancen gegenüber den mächtigen Softwarekonzernen. Hier zeigt sich immer wieder, dass eine konsequente Nischen- und Branchenspezialisierung zu einem fast unaufholbaren Know-how-Vorsprung führt. Dieser drückt sich einerseits dadurch aus, dass die Mitarbeiter solcher Firmen die Sprache der jeweiligen Branche sprechen und damit zu wertvollen Beratern ihrer Kunden werden. Andererseits führt die Spezialisierung auf Best-of-Breed-Lösungen zu einer wesentlich höheren Abdeckung der jeweiligen Branchenanforderungen bereits in der Standardlösung. Dadurch können aufwändige und teure Anpassungen weitgehend entfallen. Beispiele derart erfolgreicher Spezialisten sind die CAS GmbH, die zum Marktführer in der Konsumgüterbranche wurde. Auf dem Energiesektor hat die Cursor Software AG seit der Konzentration auf diese Branche zu einer ähnlich dominierenden Marktposition und kontinuierlichen Umsatzzuwächsen gefunden.

Microsoft ante portas

S1 besetzt seit der Übernahme der Point GmbH eine führende Position im Bankensektor, ebenso wie die auf den Versicherungsmarkt spezialisierte FJH AG. Im Pharmamarkt behaupten sich mit Easycom, Regware, Dendrite und Cegedim gleich mehrere Anbieter. Ihnen allen ist gemein, dass man sie außerhalb ihrer Branche kaum wahrnimmt. Sie treten meist nur auf Branchenevents auf und haben bei Ausschreibungen gegenüber den branchenneutralen "Alleskönnern" oftmals die besseren Chancen.

Diese Branchenspezialisten und Nischenanbieter werden auch gegen Microsoft gute Karten haben, wenn die Gates-Company etwa Ende des Jahres mit ihrer eigenen CRM-Suite auf den deutschen Markt drängen wird. Der in den USA entwickelten CRM-Lösung für den Mittelstand fehlt die Branchenausrichtung, die den Anwendern die notwendige Sicherheit gibt und kurze Einführungszeiten erwarten lässt. Hier ist Microsoft auf die Kundennähe und die Branchenkenntnisse von Partnern angewiesen, was auch dazu führen kann, dass künftig so mancher Anbieter auf die Basistechnik von Microsoft setzt und branchenspezifische Zusatzmodule entwickelt.

Für Anwender wird die Auswahl des richtigen Anbieters und seiner CRM-Lösung durch die anhaltende Dynamik dieses Marktes und die zunehmende Vielfalt des Lösungsangebots nicht einfacher. Viel entscheidender als eine hohe Funktionserfüllung der Software wird in Zukunft die Frage sein, ob es den auserwählten Anbieter in fünf Jahren noch geben wird. Indikatoren dafür sind neben der Technik eine kontinuierliche Entwicklung der Umsätze, zufriedene Stammkunden, qualifizierte Mitarbeiter und ein kreatives Management. Wem es in diesem turbulenten Markt in der Vergangenheit gelungen ist, ausschließlich als CRM-Anbieter erfolgreich zu sein, der wird mit einiger Wahrscheinlichkeit auch künftig zu den Gewinnern dieser Branche zählen. (rg)

*Wolfgang Schwetz ist Inhaber der Unternehmensberatung Schwetz Consulting in Karlsruhe und hat sich seit 1988 auf das Thema CRM spezialisiert.


Angeklickt

Trotz des Erfolgs von SAP und anderen großen ERP-Herstellern, sich als Nachzügler auf dem CRM-Markt zu etablieren, bleibt für spezialisierte Nischenanbieter ein ausreichend großes Stück von Kuchen. Der bevorstehende Markteintritt von Microsoft dürfte jedoch umsatzschwache Kleinanbieter ohne Branchenausrichtung in Bedrängnis bringen.
Interessant ist die Geschichte der Gesellschaft vor dem Börsengang (siehe http://www.hv-info.de/download/INTRAWARE_AG_VP_vollstaendig.… Seite 43). Welche Gegenleistungen wurden eigentlich bei den diversen Kapitalerhöhungen erbracht und wie kam es zur Angebotsspanne anläßlich des Börsengangs?
Das erinnert an das Vorgehen bei der Intraware. Erst wurde das Vermögen der Intraware gegen Kauf der global words vereinnahmt. Danach wurde der Anteil an der Intraware durch Einbringung von Beteiligungen systematisch erhöht. Keine von diesen Beteiligungen hat einen Beitrag zum Geschäftserfolg geleistet.


DGAP-Ad hoc: GlobalWare AG <DE0005104509> deutsch
Eisenach, 15. Juli 2004 - Die GlobalWare AG verkauft Ihre Anteile an der GEDYS-

GlobalWare AG: Beteiligungsverkauf und Anteilserhöhung an GAP AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GlobalWare AG: Beteiligungsverkauf und Anteilserhöhung an GAP AG

Eisenach, 15. Juli 2004 - Die GlobalWare AG verkauft Ihre Anteile an der GEDYS-
DISKUS Ltd., Warrington, sowie der Gedys Internet Products NV mit Sitz in Den
Haag an die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte. Als Tochtergesellschaften
der GAP AG zählen GEDYS-DISKUS sowie Gedys NV weiterhin zur GlobalWare-Gruppe.

Des Weiteren hat die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Oberhaching, von
ihrem Recht Gebrauch gemacht, zur Wandlung eines Darlehens, das der GAP AG
durch die GlobalWare AG zum Zeitpunkt des Erwerbs der GEDYS IntraWare GmbH im
vergangenen Jahr gewährt wurde, Aktien an die GlobalWare AG auszugeben.
Die GlobalWare AG erhöht dadurch ihren Anteil an der GAP AG für GSM
Applikationen und Produkte. In diesem Zusammenhang führt die GlobalWare-
Beteiligung GAP AG eine Kapitalerhöhung um Euro 1,55 Mio. gegen Sacheinlage
durch. GlobalWare zeichnet und übernimmt die von der GAP AG im Rahmen der
Sachkapitalerhöhung auszugebenden 1,55 Mio. neuen Stückaktien. Unter der
aufschiebenden Bedingung der Eintragung der im Juni beschlossenen
Barkapitalerhöhung der GAP AG und vorbehaltlich der Eintragung der
Sachkapitalerhöhung durch den Registerrichter wird das Grundkapital der GAP AG
im Rahmen der Sachkapitalerhöhung um Euro 1,55 Mio. von Euro 5,85 Mio. auf Euro
7,4 Mio. erhöht.


Kontakt:
GlobalWare AG
Kirstin Fischer
Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach
Tel.: +49-3691-7353-0, Fax: +49-661-964299-619
e-mail: kfischer@globalware.ag
http://www.globalware.ag


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 15.07.2004
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WKN: 510450; ISIN: DE0005104509; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, München und Stuttgart
Ansonsten sind das die nächsten Insichgeschäfte. Daß das verboten ist, wissen die Verantwortlichen spätestens seit der GAP HV. In der Satzung der GAP ist keine Befreiung von den Beschränkungen des §181 BGB vorgesehen.
Nur weil man Firmen aus der Insolvenzmasse der Gedys einbringt, ist man noch lange kein europaweiter Anbieter.
Gehören eigentlich Frankreich, Spanien, usw. usw. nicht zu Europa? Da gibt es doch mehr als 7 Länder.


DGAP-Ad hoc: GAP AG <DE0005801500> deutsch
Eisenach, Oberhaching und Helsinki, 16.07.2004 - Durch Zusammenschluss der IBM

GAP AG avanciert zum europaweiten Anbieter von IBM Applikationen

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GAP AG avanciert zum europaweiten Anbieter von IBM Applikationen

Eisenach, Oberhaching und Helsinki, 16.07.2004 - Durch Zusammenschluss der IBM
Technologien der GEDYS IntraWare GmbH und der TJ Group Plc avanciert die GAP AG
zum europaweiten Anbieter von Applikationen auf IBM Plattformen. Die
Vertragsunterzeichnung fand heute statt. Das Joint Venture erlangt rückwirkend
zum 1. Juli 2004 Wirksamkeit und wird zukünftig in Finnland, Schweden, Norwegen,

Großbritannien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA vertreten
sein.

Weitere Informationen zum Joint Venture werden in Kürze unter
http://www.gapag.de veröffentlicht.


Kontakt:
Public Relations: Kirstin Fischer, GEDYS IntraWare GmbH, Tel. +49 661 9642 619
oder kfischer@gedys-intraware.de

CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc, Tel. +358 205 5151 oder
anneli.koivunen@tjgroup.com

Chairman of the Board Tuomo Tilman, TJ Group Plc, e-mail: tuomo.tilman@
tjgroup.com

CEO Markus Ernst, GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, e-mail: ir@gapag.de



Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 16.07.2004
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart




DGAP Autor: import DGAP.DE, 17:42 16.07.04
Die adhoc der TJ Group. Schwarze Zahlen haben die offenbar auch noch nie gesehen. Aber zusammen sollen die jetzt Europameister werden. Die Börse hat schon überschweglich reagiert. Die Aktien der GAP, Globalware und TJ Group sind nicht weiter eingebrochen. Da die Beteiligungen in die GAP offensichtlich über eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage eingebracht werden sollen, muß zwingend vorher eine Hauptversammlung folgen. Die zulässigen Kapitalerhöhungen wurden vor kurzem mehr oder weniger ausgeschöpft.


TJ Group Plc


Stock Exchange Release
July 16, 2004 at 18:42 Finnish time
TJ Group and GEDYS IntraWare reach an agreement on combining their IBM technology solutions

TJ Group Plc and GEDYS IntraWare (owner of the GEDYS and IntraWare product lines) have today signed an agreement on combining their business operations based on IBM technology. The shareholders will be invited to a meeting to be held in August for making the decision about the final acceptance of the agreement. The company`s shareholders representing about 51 percent of the company`s share capital have indicated their support for the agreement.

The goal of the combination is the combining of operations with regard to development, marketing and sales of TJ Group`s CRM Suite, CMS Suite and Symfoni product lines, based on IBM Lotus Domino and IBM Websphere/J2EE Software servers, and the GEDYS IntraWare`s IBM Lotus Domino software products.

With the merger, the partners lay the foundation for an entity that is to become the leading European provider for solutions based on IBM/Lotus Domino technologies. It will be headquartered in Germany. Combining the strengths of both companies as regards intellectual property rights, copyrights, know-how as well as marketing and support activities leads to significant synergies. The combination will expand the portfolio of solutions as well as the international marketing structures within the scope of the agreement. Distribution companies and a combined partner network in Europe and the United States provide optimal customer service.

The combination optimizes sales activities and market visibility throughout Europe and will double the number of customers. Business activities therefore already include Scandinavia, Central Europe and Great Britain and plans include further expansion, in particular, into the other European countries.

The product development will be combined, reducing the costs in the areas of product development, maintenance and support. The combination will make the development of new technologies and products more cost effective and faster. Further development will be based on IBM`s latest technologies like IBM Websphere, IBM Lotus Workplace solutions and Eclipse. The product development will concentrate particularly on the development of applications, modules and interfaces for the transfer of data and configurations from existing software platforms to IBM`s new platforms. In this way, customers` current and future investments in IBM Lotus Domino technologies are secured.

In practice, the combination will be carried out in a way that TJ Group Plc will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiaries involved in the arrangement, TJ Group AS and TJ Group Holding AB, to GAP AG`s subsidiary GEDYS Internet Products NV and will receive, as a compensation, shares of GEDYS Internet Products NV so that after the share issue, TJ Group and GAP AG both own 50% of the shares and votes of GEDYS NV. Correspondingly, GAP AG will transfer, as capital contributed in kind, the subsidiary involved in the arrangement, GEDYS IntraWare GmbH, to TJ Group Plc`s subsidiary TJ Group Software House Holding Oy and will receive, as a compensation, shares of TJ Group Software House Holding Oy so that after the share issue, TJ Group Plc and GAP AG both own 50% of the shares and votes of TJ Group Software House Holding Oy. The purpose of the parties is that TJ Group Plc will sell its shares of the both subsidiaries mentioned above and will receive as a compensation a separately agreed number of GAP AG shares. GAP AG is listed in the Frankfurt stock exchange.

The net sales of TJ Group Holding AB and TJ Group AS in the financial year 2003 were EUR 4.24 million (EUR 7.00 million in 2002) and the operating result was EUR -0.94 million (EUR -2.30 million). At the end 2003, the value of these companies` cash and liquid current assets totaled EUR 0.48 million (EUR 0.69 million), the equity ratio was 22.4% (19.5%) and trade receivables were EUR 0.79 million (EUR 0.96 million). TJ Group Holding AB and TJ Group AS are focused on the sales of TJ Group CRM Suite and TJ Group CMS Suite and Symfoni software products. They act as representatives of TJ Group Software House Holding Oy through their own organization and their partners. At the end of 2003, these companies had 31 employees.

The business of TJ Group Software House Holding Oy commenced on 1 January 2004, wherefore there exist no figures for the financial year 2003. In the period 1 January–31 March 2004, TJ Group Software Holding Oy`s net sales were EUR 0.66 million and the operating result before charging of management costs was EUR -30 thousand. At the end March 2004, the value of the company`s cash and liquid current assets totaled EUR 0.30 million, the equity ratio was 65,4% and trade receivables were EUR 0.46 million. TJ Group Software House Holding Oy is a Nordic software development and marketing company. It provides cost-efficient and user-friendly solutions for Customer Relationship Management (CRM) and for Portals and Document Management. At the end of March 2004, the company had 21 employees in Helsinki and Oslo.

GEDYS IntraWare GmbH`s net sales in the financial period 1 January–31 December 2003 were EUR 2.45 million. The operating result was EUR 2.16 million and the net result was EUR 2.13 million. At the end of 2003, the company had 23 employees.

GEDYS Internet Products NV is a marketing company which manages country specific sales companies and partner sales companies. GEDYS IntraWare GmbH is focused on the development of software applications.

GAP AG`s net sales in the financial period 1 July–31 December 2003 were EUR 2.25 million. The operating result was EUR -0.97 million and the net result was EUR -1.35 million. At the end of 2003, the company had 18 employees.

GAP AG is a holding company in the above described joint venture between TJ Group Plc and GEDYS IntraWare.


TJ Group after the arrangement

After this, TJ Group will consist of the parent company TJ Group Plc and the fully owned companies Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, TJ Group e-Solutions GmbH, and TJ Group GmbH. Additionally, TJ Group Plc owns half of Morning Digital Design Oy, with Edita Oyj owning the other half, and half of GEDYS Internet Products NV and TJ Group Software House Holding Oy, with GAP AG owning the other half.

The renewed TJ Group`s business operations will focus, through its subsidiaries, on total deliveries and managing the entire life cycle of systems and its focus areas will be electronic document and business process management and customer-specific integration, CRM and other system solutions.

The business operations of the group`s subsidiaries are based on long-term cooperation with a large customer base. With centralized operation, the group can now channel its strong technical know-how and knowledge of various fields to benefit its customers even more than before.


For additional information, please contact:
Public Relations: Kirstin Fischer, GEDYS IntraWare GmbH
Tel. +49 3691 735 312 or kfischer@gedys-intraware.de

CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc
Tel. +358 205 5151 or anneli.koivunen@tjgroup.com

Chairman of the Board of Directors Tuomo Tilman, TJ Group Plc
Tel. +358 9 612 870 or e-mail: tuomo.tilman@tjgroup.com

CEO Markus Ernst GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
e-mail: ir@gapag.de


Distribution:
Helsinki Exchanges
Main media


TJ Group PLC
@jazzmusik
Die halten sich für einen der Welmarktführer im HLT-Bereich. Sie haben im Jahr 2003 sogar 75.000 Euro Umsatz gemacht. Nach der Tendenz der letzten Jahre sollte der Umsatz weiter fallen. Wenn das eintreten sollte, kann sich mal jeder selbst überlegen, wie lange man das durchhält.
Da gibts überhaupt kein Produkt mehr dass produziert wird und schon garnicht als Weltmarktführer. Das ist ne reine Selbstverwaltungseinheit, die nur noch ihre Manager eine zeitlang ernährt. Geld ist wahrscheinlich keins mehr da und wenn nicht bald eine neue AG mit Cashbestand zugeführt wird ist es wirklich zappenduster. Umsatz aus Verkäufen ist m.E. hier nicht mehr zu erwarten. Da der Mitarbeiterbestand nochmal reduziert wurde ist keiner mehr da der hier noch etwas produzieren geschweige denn verkaufen könnte.
@Abschaum
Das sehe ich auch so. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich irgendeine Firma von denen übernehmen läßt. Solche Altaktionäre wie bei der GAP gibt es nicht noch einmal. Außerdem müßte für die Finanzierung einer Übernahme ein entsprechender Nachweis erbracht werden. Ich glaube nicht, daß die Globalware noch mal einen Kredit bekommt, auch nicht auf den Cayman Islands. Zu verkaufen gibt es auch nichts. Marktwert des Anteils an GAP ist höchstens 2 Mio Euro. Selbst dieser Wert ist unrealisierbar. Und global words ist noch viel schlechter und damit unverkäuflich.
Wer ist denn nun bei dem sogenannten Joint Venture dabei? Da tauchen immer neue Namen auf, wie vbv vitamin-b venture GmbH. Allerdings fehlt der Hinweis auf den kommenden Europameister.


TJ Group Plc

Stock Exchange Release
August 12, 2004 at 17:00 Finnish time
Decisions of the Extraordinary Shareholders` Meeting

The Extraordinary Shareholders` Meeting held on 12 August 2004 made the following decisions:

1. The Shareholders` Meeting unanimously decided to approve the Joint Venture Agreement en-tered into and announced on 16 July 2004, by and among TJ Group Plc, GlobalWare AG, vbv vitamin-b venture GmbH and GAP AG für Applikationen und Produkte.

2. The Shareholders` Meeting unanimously decided to approve the Agreements regarding Credit Limit and Pledge of Shares entered into and announced on 24 June 2004, by and among TJ Group Plc and its main owners Messrs Tuomo Tilman and Jyrki Salminen.


TJ Group`s business operations are focused on total deliveries and managing the entire life cycle of systems. Its offering consists of digital document and business process management and customer-specific integration, CRM and other system solutions.
TJ Group consists of the Parent Company TJ Group Plc and its fully owned Subsidiaries Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, TJ Group e-Solutions GmbH, and TJ Group GmbH. In addition to the Subsidiaries, TJ Group Plc owns half of Morning Digital Design Oy, with Edita Oyj owning the other half, and half of GEDYS Internet Products NV and TJ Group Software House Holding Oy, with GAP AG owning the other half.
The group has about 160 employees. TJ Group Plc is listed on the main list of Helsinki Exchanges.


TJ Group Plc

Anneli Koivunen
CEO


CONTACT:
CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc
Tel. +358 205 5151
www.tjgroup.com


This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


DISTRIBUTION
Helsinki Exchanges
Main media
Alles vertrickt und vertrackt. Da ist jetzt TJ (wer auch immer das ist) Mitinhaber von Gedys NV. Was haben die denn dafür bezahlt? Und an wen? Die Firma besteht auch aus so vielen Beteiligungen, dass sich am besten keiner mehr auskennt. Und ein Joint Venture mit einer Firma die nix hat ist auch nicht hilfreich. Der Kurs der GW Aktie ist auch auf dem weg zum tatsächlichen wert. Aber wie immer, nach oben ist noch viel Luft.
VBV ist glaube ich ne Ott Finanzierungs GmbH.
@Abschaum
Vitamin B ist in der Tat die Beteiligungsgesellschaft, über die Ott bei der Globalware beteiligt ist.

Bezahlt hat die TJ Group wohl nichts. Woher soll es auch kommen? Die sind meines Erachtens auch reichlich klamm. Ein Blick auf den Börsenkurs sagt alles. Deshalb war die TJ Group sicherlich froh, ihren vermutlich am schlechtesten laufenden Geschäftsbereich in ein Joint Venture einbringen zu können. Bei einem Anteil von weniger als 50 % an der GAP muß dieser Anteil auch nicht vollkonsolidiert werden.
Um zu erfahren wer die TJ Group ist, könnte es hilfreich sein sich einmal die Internetseite des deutschen Ablegers anzusehen http://www.tjgroup.de :)
Was man dort zu lesen bekommt, sieht zumindest auf den ersten Blick um einiges seriöser aus als alles was man über die Globalware AG so erfahren kann.
Auf der Hauptseite http://www.tjgroup.com kann man dann noch folgendes lesen:

In 2004, TJ Group and GEDYS IntraWare combined their CRM software business. TJ Group transferred its subsidiaries TJ Group Software House Holding Oy (Finland), TJ Group AS (Norway), and TJ Group AB (Sweden) to Joint Venture company.

Es wurde also mit Manpower bezahlt ... wieso eigentlich bezahlt? Hier wird jetzt halt gemeinsam gearbeitet:D
@SVandrey
Daß TJ Group seriöser ist als Globalware, glaube ich auch. Das sieht man am ganzen Ablauf. So hat man z.B. die Zustimmung der Aktionäre zum Joint Venture bei einer HV eingeholt. Wenn man die Beteiligung wirklich ernst meinen sollte, würde man sich niemals mit der Rolle als Juniorpartner zufrieden geben.

Allerdings hat sich die TJ Group bei ihren Aktivitäten meines Erachtens völlig verzettelt. Schwarze Zahlen hat man auch bei der TJ Group vermutlich auch noch nie gesehen.
GedysIntraware kann man im CRM-Bereich getrost vergessen. Da hilft auch kein Joint Venture.

Marktführer bleiben momentan Siebel und SAP.

Ein Außenseiterwert mit vermutlich sehr guten Chancen ist salesforce.com (CRM). Der Wert ist allerdings erst kürzlich an die Nasdaq gegangen. salesforce.com hat jetzt schon Kunden, z.B. Cisco, die GedysIntraware nie bekommen wird.
Tatsächlich kommt da noch der zweite Auftrag, von dem im Geschäftsbericht die Rede war. Ich hatte das schon für eine Falschmeldung gehalten. Nur merkwürdig, daß der Auftraggeber keinen Namen hat. Beim ersten Auftrag konnte man immerhin einen nennen. Erfolge schließe ich bei der Globalware aus. Damit bleibt es auf jeden Fall bei einer Einnahme von maximal 500.000 Dollar. Da kann man wenigstens noch die Vorstandsgehälter bezahlen. Gute Nachrichten sind nicht mehr zu erwarten. Von weiteren möglichen Aufträgen war im Geschäftsbericht jedenfalls keine Rede.



DGAP-News: GlobalWare AG

GlobalWare AG baut Lizenzgeschäft für Sprachtechnologie aus

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GlobalWare AG baut Lizenzgeschäft für Sprachtechnologie aus

Eisenach, 17. August 2004 - Die GlobalWare AG verkauft eine Lizenz der Logos-
Technologie an eine amerikanische Technologie-Holding. Die Lizenz umfasst die
exklusiven Rechte für die semantische Analyse zur Erkennung des Inhaltes
einsprachiger elektronischer Dokumente. Der Kaufpreis gliedert sich in eine
erfolgs-unabhängige Komponente in Höhe von insgesamt 500.000 Dollar sowie eine
erfolgsabhängige Komponente in Form von Lizenzgebühren ab Beginn der
Produktvermarktung.

Die amerikanische Holding sublizenziert die Logos-Technologie zur Entwicklung
neuer Produkte an Unternehmen im Industrie- und Behördensektor. Am Verkauf der
durch Sublizenz entstehenden Produkte wird GlobalWare ebenfalls in Form von
Lizenzgebühren profitieren.

Im Rahmen eines aktuellen Projektes entwickelt ein Sublizenznehmer auf der Basis
der Logos-Technologie ein Produkt zur Erkennung der Inhalte von Internet-Seiten
und E-Mails. Der Prototyp wurde bereits fertiggestellt. Das Produkt soll
insbesondere zur semantischen Unterstützung für Suchmaschinen eingesetzt werden.

Auch in Zukunft wird sich die GlobalWare AG im Sprachtechnologiebereich
schwerpunktmäßig auf die Lizenzierung der Logos-Technologie konzentrieren. Mit
dem Abschluss dieser Lizenzierung ist bereits der zweite größere Lizenzvertrag
in diesem Jahr abgeschlossen worden.




Kontakt:
GlobalWare AG
Kirstin Fischer
Hospitalstraße 6
99817 Eisenach
Tel.: +49-3691-7353-0
Fax: +49-661-964299-619
e-mail: kfischer@globalware.ag
www.globalware.ag


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 17.08.2004
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WKN: 510450; ISIN: DE0005104509; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, München und Stuttgart
Die adhoc klingt, als ob sie mit Logos-Technologie erstellt wurde. Reichlich unverständlich! Der erste Absatz geht ja noch. Da ist vom Verkauf einer Lizenz an ein amerikanisches Technologieunternehmen die Rede. Schade, daß dieses Unternehmen keinen Namen hat.

Wenn man nun glaubt, daß dieses Unternehmen die Lizenz selbst nutzt, so täuscht man sich offensichtlich. Die Lizenz wird "sublizensiert". Ist das ein Begriff aus dem Sprachschatz von Logos?

Jetzt warte ich mal auf die revolutionären Neuerungen bei den Suchmaschinen. Ich bin mal gespannt, was man mit Logos-Technologie findet, was man mit google nicht finden kann.
@Dersico
Es ist in der Tat interessant, daß bei diesen "Erfolgsmeldungen" niemand kaufen will.

Die Globalware kauft keine eigenen Aktien zurück, wobei ich nicht genau weiß, ob die Aktionäre auf irgendeiner HV ein solches Programm genehmigt haben. Das ist aber egal, da der Globalware sowieso die Liquidität fehlt.

Aus dem Vorstand und dem Aufsichtsrat kauft allerdings auch niemand, ist wohl zu riskant.

Dasselbe gilt für die Großaktionäre. Die LVM hat offensichtlich bei dieser Beteiligung schon zuviel verloren.

Die Mitarbeiter, soweit noch vorhanden, kaufen aufgrund dieser Großaufträge auch nicht.

Da kann sich dann jeder selbst überlegen, was das heißt.
Was sin das für taxen ????
berlin 0,440 1.500 0,470 2.000 0,300 0 18. Aug 2004 - 09:08:03
düsseldorf 0,520 700 0,550 2.000 0,320 0 18. Aug 2004 - 09:08:03
münchen 0,34 0 1,20 1.000 - - 18. Aug 2004 - 09:12:13
@Dersico
GAP ist schwieriger zu beurteilen. Ich halte zwar nichts von der GedysIntraware, aber im Gegensatz zu global words werden doch tatsächlich Umsätze gemacht. Nur die Prognosen sind lächerlich. Das folgende stammt aus dem Halbjahresbericht von der TJ Group.

"TJ Group e-Solutions GmbH / Germany

TJ Group e-Solutions GmbH`s net sales for the review period (1 January–30 June 2004) were EUR 1.01 million. The operating result before charging of the management costs was EUR -0.19 million. The result before taxes, including the group management costs, was EUR -0.26 million.

The net sales for the second quarter of the review period (1 April–30 June 2004) were EUR 0.47 million and the operating result was EUR -77 thousand.

The operating result has improved by 34% compared to the previous quarter of the current review period.

The company started operation on 23 January 2004, so there are no comparison figures from the review period (1 January–30 June 2003) or first quarter (1 January–31 March 2003) of the previous year.

At the end of the review period, the company had 14 (0) employees.

TJ Group e-Solutions GmbH is focused on the sales of TJ Group CRM Suite and TJ Group CMS Suite software products. TJ Group e-Solutions GmbH acts as a representative of TJ Group Software House Holding Oy in Germany through its own organization and its partners. The company has an office in Stuttgart."

Hierbei handelt es sich um den Firmenteil, der in das Joint Venture eingebracht wird. Das sind 1 Mio Euro Umsatz im ersten Halbjahr. Zusammen können GedysIntraware und TJ Group froh sein, wenn sie 5 Mio Euro Umsatz erreichen. Das werden sie aber meines Erachtens bei weitem nicht schaffen.

Ende Juni war das Geschäftsjahr der GAP zu Ende. Im September oder Oktober sollte es den Geschäftsbericht geben. Dann wird man sehen, ob die Prognosen realistisch sind.
http://sdk.softbox.de/pdf/presse/2004/HV.pdf

Die SdK tritt nach eigenen Angaben bei den Hauptversammlungen gegen räuberische Großaktionäre auf. Da bin ich mal gespannt, ob dies auch für die GAP-HV gilt. Ich habe allerdings meine Zweifel, da einige dubiose Vorgänge in die Amtszeit ihres Sprechers Öfele als Aufsichtsratsvorsitzender bei der GAP AG fallen, so z.B. der völlig überteuerte Kauf der GedysIntraware von der Globalware.
Marktkapitalisierung 3,08 Mio EUR
Streubesitz 62,62%

Abschluss vom 01.01-30.06.2004 Globalware AG-Einzelgesellschaft- mit einem Überschuss von > 2,0 MIO

Das wäre ja ein KGV von 1,5 :-))
#539 Es geht um die Struktur der Bilanz.In welchem Verhätnis best.Kennzahlen zueinander stehen usw. Das alles vor dem Hintergrund der Geschichte von Inraware gibt Dir den Rest.Gruß
2.078.019,76 € Halbjahresüberschuß ?

Das wären ja fast 20 cent Gewinn je Aktie...

Wie wärs denn mit `ner Dividende von 10 cent für 2004 ?

Bei 34 cent Kaufpreis ne satte Rendite von 29,4 % ?!
:laugh::laugh::laugh::confused::confused::confused::laugh::confused:
Übernahme von was denn bitte? Ist ja schon alles verkauft und die unfähigen Manager will keiner. In der Kasse ist auch nix drin. Die Lizenzen laufen nicht und die Programme taugen anscheinend nichts. Was bitte soll da übernommen werden????:eek:
Falls die GlobalWare vom Kurszettel verschwinden sollte, dann durch eine Insolvenz und nicht durch eine Übernahme. Der derzeitige Aktienkurs spricht Bände. Wer sollte diesen Saftladen übernehmen? Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster etwa? Die wollen mit diesem Laden bestimmt nichts mehr zu tun haben. Warum ist wohl Jochen Herwig, Vorstand beim LVM, als Aufsichtsrat bei der Globalware ausgeschieden? Doch sicherlich, damit der LVM bei negativen Meldungen der Globalware nicht sofort in der Schußlinie steht.

Die vbv Vitamin-B Venture GmbH hat sicherlich auch kein Interesse. Deren Eigentümer Jörg Ott kassiert sein Vorstandsgehalt bei der Globalware. Er ist gleichzeitig Eigentümer der Geschäftsräume in Eisenach und erhält somit Mieteinnahmen. Das geht solange, bis das Vermögen der Globalware aufgebraucht ist.

Aber damit nicht genug. Ich empfehle, sich mal den Nachtragsbericht im Geschäftsbericht 2003 anzuschauen. Darin heißt es, daß die vbv Vitamin-B Venture GmbH die Rechte an den Forderungen der Gedys an deren Tochtergesellschaft Gedys Internet Products in Höhe von 1,5 Mio Euro erworben hat. Der Kaufpreis ist unbekannt. Viel kann es aber nicht gewesen sein. Denn wenn die Forderungen werthaltig gewesen wären, hätte der Insolvenzverwalter der Gedys die Forderungen sicher nicht verkauft. Diese Forderungen wurden von der vbv für 30.000 Euro an die Globalware verkauft, die nun Forderungen an die zuvor vom Insolvenzverwalter erworbene Tochtergesellschaft hatte. Diese wurden dann erlassen, sollen aber bei positivem Cash-Flow der Gedys Internet wieder aufleben. 30% dieser Verbindlichkeiten gehen dann an die vbv Vitamin-B. Da die Gedys Internet sowieso nicht zahlen kann, hat man sich die nächste Schweinerei ausgedacht. Die Gedys Internet Products wurde an die GAP AG verkauft. Wahrscheinlich sollen nun die Forderungen letztendlich von der GAP AG beglichen werden.

Die Aussagen im Halbjahresbericht 2004 der Globalware kann man getrost vergessen. Auf Seite 4 heißt es, daß die Globalware sich im Bereich Sprachtechnologie auf die Lizenzierung der Logos-Technologie konzentriert. Von Weiterentwicklung von Produkten und neuen Produkten ist jedenfalls keine Rede.

Da die Zahlen nicht testiert wurden, hat man bilanziert, wie es am besten in den Kram paßte. Deshalb gibt es auch keine Erklärungen. Die Umsätze wurden offensichtlich um einen Auftrag über 2,65 Mio Euro aufgeblasen, der überhaupt nicht sicher ist. Wenn dieser Auftrag storniert wird, so macht die Globalware im Gesamtjahr 2004 weniger Umsatz als im ersten Halbjahr. Dieser Umsatz taucht dann auch noch bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf. Selbst wenn der Auftrag nicht storniert weird, ändert sich nichts an der prekären Liquiditätslage, da in Aktien einer nicht börsennotierten Gesellschaft gezahlt werden wird. Wenn man das berücksichigt, ist das Umlaufvermögen viel geringer als die Verbindlichkeiten. Und daß das Anlagevermögen werthaltig ist, bezweifle ich. Die außerordentlichen Erträge in der Konzernbilanz stammen vermutlich aus Subventionszahlungen und aus dem Verkauf des Telematikgeschäfts. Letzteres läßt sich nicht wiederholen. Warum für die global words auch noch Subventionen gezahlt werden, ist mir sowieso ein Rätsel. Das wird sich nie rechnen. Bei solchen Fehlallokationen von Kapital ist jedenfall klar, warum die neuen Länder trotz Transferzahlungen nicht auf die Beine kommen.

Nachfolger von dem Aufsichtsrat Herwig wurde Arno Waschkau, angeblich ein Experte für Finanzen. Hierzu sollte man auch noch ein Wort verlieren. Dieser Experte war zuvor als Manager bei der Expo 2000, die finanziell ein Flop wurde. Das könnte man noch durchgehen lassen. Danach war er dann Finanzvorstand bei der Pixelnet, eine der Skandalfirmen am Neuen Markt, die in die Insolvenz ging. Auch als Aufsichtsrat bei Helkon hat er sicherlich nicht geglänzt.
Gegen den Joint Venture-Partner der GAP, die TJ Group, wird ermittelt. Da hat sich wohl ein Traumpaar gefunden. Anscheinend malte man im Jahr 2000 die Zukunft in rosigen Farben, aber dann kam es doch ganz anders. Aber verantwortlich für die Aussagen soll natürlich niemand sein. Da weiß man gleich, was man von den Aussagen im Jahr 2004 zum Joint Venture zu halten hat.


TJ Group Plc

Stock Exchange Release
August 28, 2004 at 17:00 Finnish time
TJ Group comments the article published in Helsingin Sanomat

On 28 August 2004, the Finnish daily newspaper Helsingin Sanomat reports that the police is investigating whether TJ Group Plc has committed a communication offence in connection with its share issue in the year 2000.

According to the information given to the company by the police, the matter is under new investigation, because the investigation period of five years is about to expire. TJ Group still has nothing to hide and will provide all assistance needed in order to clear up the matter.

The explicit view of TJ Group and the persons under police investigation is that nothing illegal has taken place and that the communications preceding the share issue four and a half years ago was based on the information about markets and the company`s development at that time.


TJ Group`s business operations are focused on total deliveries and managing the entire life cycle of systems. Its offering consists of digital document and business process management and customer-specific integration, CRM and other system solutions.
TJ Group consists of the Parent Company TJ Group Plc and its fully owned Subsidiaries Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, TJ Group e-Solutions GmbH, and TJ Group GmbH. In addition to the Subsidiaries, TJ Group Plc owns half of Morning Digital Design Oy, with Edita Oyj owning the other half, and half of GEDYS Internet Products NV and TJ Group Software House Holding Oy, with GAP AG owning the other half.
The group has about 160 employees. TJ Group Plc is listed on the main list of Helsinki Exchanges.


For further information, please contact:
CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc
Tel. +358 205 515 317
www.tjgroup.com


This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


Distribution:
Helsinki Exchanges
Main media
Die Globalware hat anscheinend heimlich GAP-Aktien verkauft (Geldsorgen?). Mit den in der Veröffentlichung angegebenne Stimmrechten war man auf der außerordentlichen GAP-HV vertreten. Nach der Übernahme im letzten Jahr hatte die Globalware noch einen Anteil von über 70% angegeben.


Veröffentlichung gem. § 25 Abs. 1 WpHG

Die GlobalWare AG, Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach, teilte uns gem. § 21
Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der GlobalWare AG an der
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte am 09.09.2004 die Schwelle
von 50% unterschritten hat und nun 35,27% beträgt.
Des Weiteren teilte uns die TJ Group Plc, Itämerenkatu 5, 00180 Helsinki,
Finnland, gem. § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der
TJ Group Plc an der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte am
09.09.2004 die Schwellen von 5%, 10% und 25% überschritten hat und nun
25,91% beträgt.
Ebenfalls teilte uns die vbv Vitamin-B Venture GmbH, Otto-Spesshardt-
Straße 16, 99817 Eisenach gem. § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil
der vbv Vitamin-B Venture GmbH an der GAP AG für GSM
Applikationen und Produkte am 09.09.2004 die Schwellen von 10% und 5%
unterschritten hat und nun 0,65% beträgt.
Oberhaching, den 10.09.2004
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte Der Vorstand
Bajuwarenring 12a, 82041 Oberhaching
Daß Widerspruch zu den Beschlüssen zu Protokoll gegeben wurde, wird nicht berichtet. So wie die Anfechtungsklagen nie gemeldet wurden, wahrscheinlich aus Gründen der Rechtssicherheit. Man fragt sich schon, ob das Aktiengesetz für GAP und Globalware nicht gilt. Ob das prognistizierte Ergebnis eintritt, wird man erst 2006 sehen. Ansonsten sollte man das mal mit den Werten aus der Wertindikation vergleichen, nach denen der Kaufpreis der GedysIntraware ermittelt wurde.


GAPAG: Außerordentliche Hauptversammlung der GAP AG

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Außerordentliche Hauptversammlung der GAP AG

Die außerordentliche Hauptversammlung der GAP AG folgte den Vorschlägen der
Verwaltung mit großer Mehrheit

Oberhaching, 22.09.2004 - Jörg Ott, Aufsichtsratsvorsitzender der GAP AG,
leitete die Versammlung und stellte nach Abschluss der Generaldebatte im Rahmen
der Abstimmung mit jeweils über 95% eine breite Zustimmung der anwesenden
Aktionäre zu allen Vorschlägen der Verwaltung fest.

Hannu Jokela, Chief Operating Officer, berichtete über das Software-Geschäft der
GAP AG. Insbesondere erläuterte Jokela die Vision, Mission und Strategie der
Gesellschaft, ihre Position als europäischer Marktführer im Bereich von
Applikationen auf der Basis von IBM/Notes-Domino und Websphere/J2EE Plattformen
auszubauen und zu festigen. In diesem Zusammenhang ging Jokela auf die Struktur
der Software Sparte innerhalb der GAP AG seit Abschluss des Joint Venture
zwischen TJ und GEDYS IntraWare ein. Die Produkt- und Entwicklungsstrategie, das
Angebot der Gesellschaft im Bereich der IBM-Technologien sowie ein
Marktüberblick waren weitere zentrale Themen der Präsentation. Die Notwendigkeit
der strukturellen Veränderungen innerhalb der GAP AG zur Weiterentwicklung der
Gesellschaft erläuterte Finanzvorstand Markus Ernst in seiner Rede. Ernst hob
deutlich hervor, dass damit nach Abschluss der Strukturmaßnahmen der Ausweis von
akzeptablen profitablen Jahresergebnissen gemeint sei und unterstrich dies im
Folgenden anhand von Finanzdaten der Gesellschaft.

Für das Geschäftsjahr 2005 prognostiziert die Gesellschaft einen Gesamtumsatz
(Lizenzen, Service, Wartung, sonstige Umsätze) in Höhe von 16,2 Mio. Euro und
erwartet einen positiven EBIT DA von 1,7 Mio. Euro und ein operatives
Jahresergebnis von 1,2 Mio. Euro. Die geographische Ergebnisverteilung wird wie
folgt erwartet: 44% Central Region, darunter auch Deutschland, 30% für die
Northern Region und 26% für United Kingdom. Mit geplanten Investitionen in Höhe
von insgesamt 1,1 Mio. Euro sowie den im Rahmen der Hauptversammlung
beschlossenen Kapitalmaßnahmen beabsichtigt die Gesellschaft die
Produktneuentwicklung auf der Basis der IBM Zukunftstechnologie der Websphere
Plattform weiterzuverfolgen, den Markteintritt in den osteuropäischen Ländern
einzuleiten, die Marktpräsenz in Frankreich auszubauen sowie die bestehende
starke Marktposition in Großbritannien als Grundlage für weiteres Wachstum im
englischen Markt zu nutzen.

Das Geschäftsjahr wurde vor dem Hintergrund der Effizienz und Kosteneinsparung
dem Geschäftsjahr aller Konzerngesellschaften angeglichen. Der Ausrichtung der
Gesellschaft als europaweitem Lösungsanbieter trägt die Zusammensetzung des neu
gewählten Aufsichtsrates Rechnung.

Die Umsetzung des Joint Venture Vertrages führt zu Änderungen der
Aktionärsstruktur der GAP AG. In diesem Zusammenhang wurden bereits im Vorfeld
der Hauptversammlung Anteilsveränderungen gemeldet. Nach Abschluss der bereits
in Durchführung befindlichen Kapitalerhöhungen aus Bar- und Sachkapital
gestaltet sich die Aktionärsstruktur mit dem Abschluss des Joint Venture und des
damit verbundenen Aktienaustauschs zwischen GlobalWare und TJ Group wie folgt:
Die GlobalWare AG hält an GAP unmittelbar knapp 31% und an den operativen
Geschäftsbereichen jeweils 25%. TJ Group hält an GAP unmittelbar weniger als 30%
und an den operativen Geschäftsbereichen jeweils 25%. Die vbv Vitamin-B Venture
GmbH verfügt nach Abschluss der genannten Transaktionen, die zu einer Erhöhung
des Grundkapitals um 2 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro führen, wieder über mehr als
10% an der GAP AG.




Kontakt:
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Kirstin Fischer, Bajuwarenring 12a,
82041 Oberhaching, Tel.: +49-89-666695-370, http://www.gapag.de


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 22.09.2004
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Wertpapiere des Artikels:
GAP AG


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),12:46 22.09.2004
Ich mache mal paar Bemerkungen zu den auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 17.9.2004 bekanntgegebenen Strategie und den dort angegebenen Geschäftsdaten. Laut Herrn Jokela, inzwischen COO der Gesellschaft, will das Unternehmen gesamteuropäischer Anbieter von Business-Applikationen auf IBM-Plattformen und europäischer Marktführer werden. Letzteres werden sie bei dem Miniumsatz nie. Das dürfte ja wohl bereits allen klar sein. Von einer Strategie kann überhaupt keine Rede sein. Die Angaben waren inkonsistent. Hierbei wurde CRM als Wachstumsmarkt bezeichnet. Das ist zwar prinzipiell richtig, aber der Markt hat eine gewisse Reife erreicht, so daß nur wenige große Anbieter wie SAP wachsen. Dies wird zu Lasten der kleinen Anbieter gehen. Desweiteren ist mit einem Markteintritt Microsofts zu rechnen, dem gerade die kleinen Anbieter nichts entgegen zu setzen haben werden. Geplant sind die Geschäftsgebiete CRM, Portale und Dokumentenmanagement. Von einer Strategie kann auch hier keine Rede sein. Die TJ Group hatte entsprechende Produkte im Angebot, die jahrelang Verluste beschert haben die man über das Joint-Venture entsorgt hat. Gerade am Neuen Markt gab es eine Reihe von Unternehmen im Geschäftsgebiet Dokumentenmanagement, die weit bessere Startbedingungen hatten und die bereits gescheitert sind. Enstprechend sehen die Produktlinien aus, ein reines Sammelsurium. Da gibt es die Gedys-Produkte zu CRM, die Produkte der TJ Group zu CRM, die Produkte der TJ Group zum Dokumenten-Management und eine Reihe von Produkten (Symfoni), die die TJ Group bei einer Übernahme erworben hatte. Zunächst will man sich bei der Entwicklung auf neue Produkte der veralteten Notes-Technologie konzentrieren. Dann wurden allerdings neu zu erstellende J2EE-Anwendungen erwähnt. Es ist unklar, wer die mit dem vorhandenen Know How erstellen soll. Der zugehörige Komponenten-Transaktionsmonitor soll IBMs Webspehre sein. Dann will man Kunden unterstützen, die von Notes-Anwendungen auf J2EE-Anwendungen migrieren wollen. Das ist zwar erfolgsversprechend, aber gerade hier wird die Konkurrenz sehr groß sein. Warum sollte man gerade die GedysIntraware für diese Aufgabe wählen? Wenn diese Strategie richtig sein sollte, so ist die Entwicklung neuer Notes-Anwendungen umso unverständlicher. Es gibt zwei Tochter-Gesellschaften, die Gedys Software Holding und die Gedys Sales Holding, deren gemeinsame Eigentümer zu je 50 % die GAP AG und die TJ Group sind. Bis zum Jahresende sollen über Kapitalerhöhungen beide Gesellschaften zu 100 % der GAP AG gehören. Da wird man abwarten müssen, ob die entsprechenden Beschlüsse der Hauptversammlung wieder im Rahmen einer Anfechtungsklage einkassiert werden.

Auf der Hauptversammlung gab der Vorstandsvorsitzende Ernst die untestierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2003/2004 bekannt. Inwieweit er das durfte, lasse ich mal dahingestellt. Die Umsätze verringerten sich auf ca. 3,41 Mio Euro, Vorjahr 6,74 Mio Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich auf ca. -1,5 Mio Euro nach -2,67 Mio Euro. Das Jahresergebnis beträgt -2,15 Mio Euro nach -5,72 Mio Euro im Vorjahr, wobei die im letzten Jahr von der Adori veruntreuten ca. 3,1 Mio Euro enthalten waren. Nach Angaben von Herrn Ernst war der letztere Betrag 2,6 Mio Euro. Ich habe keine Ahnung, wie er darauf kommt. Das Jahresergebnis des CRM-Bereichs soll 800.000 Euro betragen haben. Die Ergebnisse beinhalten noch Erlöse von 600.000 Euro aus der Veräußerung des Telematik-Geschäfts. Dies muß bei den operativen Zahlen noch berücksichtigt werden.

Für das Geschäftsjahr 2005 werden 16,2 Mio Umsatz erwartet. Inwieweit der prognostizierte Umsatzanstieg erreichbar ist, sollte sich mal jeder selbst überlegen. Die Umsätze 2003/2004 beinhalten noch Umsätze aus dem Telematik-Geschäft. Sicher weiß erst mit dem Jahresabschluß 2005, der Mitte 2006 veröffentlicht wird, ob die Planungen erreicht wurden. Als geplantes EBITDA wurden 1,7 Mio Euro und als geplantes Ergebnis 1,1 Mio Euro angenommen. Wenn ich dann noch eine Steuerbelastung von 35 % berücksichtige, wäre das ein Gewinn von etwas über 700.000 Euro. Bis dahin sind mehrere Kapitalmaßnahmen geplant, wobei sich die Aktienzahl vermutlich auf ca. 12 Mio erhöht. Das KGV beträgt dann ca. 12. Das ist nicht wenig für eine Firma, die bisher alle ihre Prognosen verfehlt hat und dies immer in eine Richtung, nämlich negativ. Warum sollte eigentlich diese Prognose stimmen? Dafür spricht nichts. Mit den Prognosen ist man doch schon heruntergegangen. Auf der HV, die im November 2003 stattfand, wurde eine Wertindikation für die GedysIntraware vorgelegt. Darin wurde ein Umsatz für 2005 von 5,144 Mio Euro und ein Ergebnis von 2,36 Mio Euro prognostiziert. Inzwischen plant der Vorstand bei dreifachem Umsatz mit der Hälfte des Ergebnisses. Die Globalware hat in der Zwischenzeit Aktien der GAP abgegeben. Warum bloß? Nach der Übernahme wurden knapp über 70% gehalten. Inzwischen halten Globalware und TJ Group nur noch etwas über 60% der Aktien bezogen auf die Aktienanzahl vor den letzten Kapitalerhöhungen.
Bald ist Feierabend mit diesem Quatsch.Die liegen in den letzten Zuckungen.Da wird mit allen Tricks noch versucht die Todesglocke zu verzögern,aber der sensenmann ist unbestechlich.Sollen Ernst,Ott und Freunde noch ein bischen zappeln,aber zum Kauf Ihrer feinen Aktien werden Sie niemanden mehr verführen können.Langsam aber sicher werden wir uns N.N nähern:D
Es wird verzweifelt versucht, den Kurs auf einen Euro zu ziehen. Unter diesem Kurs ist nämlich keine Kapitalerhöhung möglich. Das erklärt die diversen Empfehlungen von Börsenbriefen. Die halte ich für Auftragsarbeiten.
Es ist doch völlig klar, daß die Anleger bei Globalware und GAP veräppelt werden. Es haben doch sicher schon Investoren bei der GAP unter Verwendung der auf der Homepage angegebenen Telefonnummer angerufen. Nur, da meldet sich nicht GAP, sondern die Freequent. GAP hat auch nicht, wie in adhocs behauptet, die ertragreichen Teile der Geschäftsgebiets Telematik behalten und nur die Verlustbringer verkauft. GAP beschäftigt in diesem angeblich so ertragreichen Bereich einen Mitarbeiter. Das spricht für sich. Das gesamte Telematikgeschäft wurde für 600.000 Euro an Freequent verkauft. Deren Geschäftsführer Römmen wurde nach der Übernahme der GAP zunächst bei der GAP eingestellt. Von vier Kaufangeboten hat man offensichtlich das niedrigste gewählt. Warum? In einem anläßlich der Übernahme 2003 vom damaligen Vorstand in Auftrag gegebenen Gutachten wurde der Wert der GAP AG mit ca. 12 Mio Euro festgestellt. Das mal zum Vergleich zu den 600.000 Euro, die man erhalten hat. Selbst wenn man die an die Globalware geflossennen 7 Mio Euro und die nicht verkaufte Tochtergesellschaft in Südafrika berücksichtigt, ist der Verkaufspreis äußerst niedrig. Die GAP AG hat auch keine Geschäftsräume in Oberhaching, zumindest keine, die man auffinden kann. Vielleicht muß man ja bei der Freequent suchen. Der Vorstand Ernst hat hierzu wissentlich auf der außerordentlichen Hauptversammlung falsche Angaben gemacht.
Hier mal was zu als Vergleich zu den Möchtegern-Europameister GedysIntraware. Salesforce.com ist später gestartet und trotzdem meilenweit voraus.

Aus der Finanz und Wirtschaft vom 13.10.2004

US-Internet-Dienstleister gewinnt Kunden – Neue On-demand-Plattform erfolgreich
Salesforce.com schart die Elite um sich

Zur Vangelis-Musik «The Conquest of Paradise» (die Eroberung des Paradieses), zu der sich auch der deutsche Boxer Henry Maske jeweils in den Ring begab, tritt Marc Benioff, CEO, Chairman und Gründer von Salesforce.com, ans Rednerpult. Der Titel unterstreicht die Ambitionen des Internet-Dienstleisters. In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal im Londoner Mandarin Oriental Hotel warten Kunden, Analysten und Journalisten auf Knockouts des ehemaligen Oracle-Managers. Doch der sonst so gewandte Redner, der für Tiraden gegen die Konkurrenz bekannt ist, bleibt sachlich und trocken.
«No Software» ist das Motto von Salesforce. Tatsächlich kommen die Kunden des US-Unternehmens ohne die Installation von Programmen auf ihrem Rechner aus. Stattdessen betreibt Salesforce für seine Kunden einen Rechner mit Datenbank, von dem sämtliche Informationen auf Knopfdruck zu haben sind. Spezialisiert ist die Gesellschaft auf Anwendungen im Bereich der Verwaltung und Analyse von Kundendaten (Customer relationship management, CRM).

Unangefochtener Marktführer

Die CRM-Lösung von Salesforce besticht durch ihre Umsetzung des On-demand-Gedankens. Via Internet erhält der Abonnent Zugang zu seinem CRM-Programm. Damit spart er sich den Kauf teurer Server sowie die Kosten für die Implementierung und die Wartung der Software. «Wir legen viel Wert auf die Integration mit bestehenden Lösungen», erläutert Unternehmensleiter Benioff.

Das Angebot von Salesforce überzeugt nicht nur auf dem Papier. Das 1999 gegründete Unternehmen ist rentabel und hat 12000 Kunden und 185000 Benutzer angeworben. Benioff weist darauf hin, dass das Produkt in elf Sprachen angeboten und bereits in 60 Ländern vertrieben wird. Damit ist der CRM-Spezialist im On-demand-Segment der unangefochtene Marktführer. Es ist beeindruckend, wie Salesforce in den schwierigen Jahren der Technologiekrise kontinuierlich gewachsen ist und in der Branche zum Vorzeigeunternehmen schlechthin geworden ist.

Salesforce tat sich anfänglich schwer damit, grosse IT-Gesellschaften von seiner Geschäftsidee zu überzeugen. An der Präsentation in London war das anders. Die auf Kundendienstzentren zugeschnittene Anwendung Supportforce.com wurde gemeinsam mit den Technologieschwergewichten Cisco Systems, Avaya und der Alcatel-Tochter Genesys dem Publikum vorgestellt. Die drei Unternehmen, die 70% des Call-center-Markts kontrollieren, sind davon überzeugt, dass das Internet die künftige Plattform für den Kundendienst ist. Ad Nederlof, der Chairman von Genesys, erklärt: «Zusammen mit Salesforce ist es einigen unserer Kunden gelungen, die Zahl der verarbeiteten Anrufe zu verdoppeln, ohne dass sie zusätzliches Personal einstellen mussten.»

Trotz des unternehmerischen Erfolgs und der beachtlichen Marktkapitalisierung von 2 Mrd.$ gehört Salesforce noch nicht zu den Grossen der Branche. Für das laufende Finanzjahr, das Ende Januar abgeschlossen wird, rechnet die UBS mit einem Umsatz von 172 Mio.$, für das kommende Jahr mit etwas mehr als 300 Mio.$.

Keine Eintagsfliege

Vom Produkt zeigen sich die meisten in London versammelten Kunden angetan. Dennoch ist hier und da Skepsis spürbar. Richard Berg, der als Unternehmensberater für seine Kunden die Salesforce-Lösung testet, merkt gegenüber «Finanz und Wirtschaft» an: «Ich mag die Idee. Doch die Frage ist, ob das Unternehmen finanziell solide genug ist, um langfristig im Rennen zu bleiben.»

Angesichts der Akzeptanz in der Branche stehen die Chancen für einen anhaltenden Erfolg gut. Auch die traditionellen Konkurrenten wie Siebel Systems sind sich bewusst, dass Salesforce keine Eintagsfliege ist. Dafür ist Marc Benioff ein Garant. Die Aktien haben seit dem Börsengang Mitte des Jahres deutlich zugelegt (vgl. Kursgrafik). Die führende Position im On-demand-Segment spricht für weitere Avancen. Jan Schwalbe, London
Da muss man ja ganz neidisch zu Salesforce.com. gucken.
Wenn es nur das einzige Problem wäre, die ursprünglich auf Lotus Notes ausgerichteten Produkte in reine Web-Dienste umzuwandeln...
Ob nun Software oder Internetdienste verkauft werden sollen (wobei es bei letzterem natürlich die im Artikel gut aufgeführten Vorzüge gibt): Keiner gibt gerne Geld aus für etwas das sich nicht (be)greifen lässt und was es doch eigentlich umsonst geben müsste ;). Wenn natürlich kein Geld und keine Entwickler da sind, um die Anforderungen des Marktes in den eigenen Produkten umzusetzten sieht es sehr schlecht aus. Dann wird die Vertriebsgesellschaft sich die Zeit vertreiben müssen, aber keine Produkte. Wenn das was vom Vorstand kommt, immer nur heiße Luft bleibt, wird es wirklich bald aus sein.

@SEAH (#558)
Was ist eigentlich der Grund für Deine stille Freude ?
Die Geschichten, die auf der außerordentlichen Hauptversammlung der GAP AG erzählt wurden, waren schon gut. Die Vertriebsmitarbeiter sollen laut Vorstand vor allem erfolgsabhängig vergütet werden. Das Gesamtgehalt soll sich dabei zu 30 Prozent aus fixen und zu 70 Prozent aus erfolgsbezogenen Komponenten zusammensetzen. Üblich sind 70 Prozent fix und 30 Prozent variabel. Immerhin stimmt die Aussage des Vorstandes mal ausnahmsweise. Allerdings bezweifle ich, daß man unter diesen Bedingungen gute Mitarbeiter halten wird. Sollte es wider Erwarten zu Umsatzsteigerungen kommen, so wird das unterproportional auf das Ergebnis durchschlagen.

Geschäftsführer der GEDYS IntraWare Vertriebs gmbH ist übrigens Ralf Geishauser, auch kein unbeschriebenes Blatt. Der war schon für die Fehlprognosen bei der Gedys verantwortlich. Die Sprüche haben sich nicht geändert. Damals wollte man Weltmeister werden, heute will man Europameister werden. Dabei spielen die noch nicht einmal in der dritten Liga. Hier das zugehörige Dokument.


Quelle http://www.geld-und-boerse.de/bor/neuemm/gedys38.html

Gedys Internet Products AG
Wachstum im Weltmaßstab geplant

Die Gedys Internet Products AG, Braunschweig, will den Erfolg auf dem heimischen Markt auch im Ausland umsetzen. Mit dem Erlös aus dem Börsengang soll die Internationalisierung finanziert werden.

Vor zehn Jahren hat der heute 36jährige Ralf Geishauser das Unternehmen gegründet, jetzt will er mit Gedys in die Welt hinaus. "Die nächsten 15 Monate sind für den Markt Europa verplant Nach 18 Monaten werden wir von einem Wachstum im Weltmaßstab sprechen, sagte der ehemalige Informatikstudent der Braunschweiger TU selbstbewußt.

Voraussichtlich vom 27.09.99 an sollen die Gedys-Aktien am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Die Erlöse aus den Aktienverkäufen will das Softwarehaus zum größten Teil in den Ausbau von Filialen in Europa stecken. Das Unternehmen sieht sich für die ehrgeizigen Pläne bestens gerüstet. "Der Wert des Unternehmens liegt in den Millioneninvestitionen der vergangenen Jahre in Mitarbeiter und Produkte. Wir konnten nachhaltig zeigen, dass zumindest auf dem deutschen Markt unsere Produkte gut angenommen wurden."

Mit den Produkten schwimmt Gedys, wie Geishauser es ausdrückt, auf der "neuen deutschen Software- Welle". Der Informatiker Geishauser hat die Marktlücke in der Vereinfachung von Prozessabläufen in Unternehmen entdeckt. Gedys entwickelte Programme, die Arbeitsabläufe miteinander vernetzen, die sonst über viele Stationen und durch viele unterschiedliche Hände laufen. Diese so genannte Groupware ist anwendbar im Bereich Beschaffung, Personal, Korrespondenz, Organisation, Vertrieb. Ebenso können damit Formulare und Bestellungen ausgefüllt werden. Zeitraubende Routinetätigkeiten werden so minimiert. Die Partner von Gedys haben inzwischen die 10 unterschiedlichen Softwareprodukte in 500 Unternehmen eingeführt. Gedys kooperiert seit 6 Jahren mit der IBM-Tochtergesellschaft Lotus, die mit 41 % Marktanteil weltweit führend im Bereich Groupware ist.

Im Bereich "New Media" liegt der zweite Schwerpunkt des Unternehmen. Gedys entwickelt Software zur Verkaufsunterstützung via Computer, also Electronic-Commerce.

Das Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit einer Umsatzsteigerung von 50 % auf rund 18 (12,5) Mio. DM. Innerhalb der nächsten 4 Jahre soll der Umsatz auf 100 Mio. DM wachsen. Derzeit beschäftigt Gedys 110 Mitarbeiter. Um den sich abzeichnenden Personalbedarf decken zu können, sei in Dortmund eine Tochter gegründet worden, die geeignete Mitarbeiter suchen soll, so Geishauser.

Das Kapital der Aktiengesellschaft wurde vor kurzem auf 6 Mio. Euro erhöht. Nach dem Börsengang soll es auf 8,25 Mio. Euro aufgestockt werden. Mindestens 25 % des Grundkapitals müssen nach den Regeln des Neuen Marktes in Frankfurt in Streubesitz sein. Mit 27,27 % wird die vorgeschriebene Mindestgröße nicht wesentlich überschritten. Die Gründungsgesellschafter hätten sich verpflichtet, aus dem eigenen Bestand keine Aktien an den Markt zu geben. Geishauser: "Wir sind vom Erfolg unserer Arbeit so überzeugt, dass wir unsere Anteile auch künftig behalten wollen." Gleichzeitig würden die Altaktionäre auf die Option verzichten, neue Aktien zu erwerben.

Die DG Bank sieht den Börsengang der Gedys Internet Products AG optimistisch, wenngleich die Zeiten mehrfach überzeichneter Emissionen und gewaltiger Kurssprünge am Markt vorbei seien. Für Unternehmen der Bereiche Informationstechnik, Telekommunikation und Multimedia seien jedoch die Rahmenbedingungen unverändert gut, so Analysten des Bankhauses. Insofern werden beim Börsengang für Gedys keine Probleme erwartet. Mit dem Geschäftsbereich Groupware und New Media bediene das Softwarehaus einen Markt, der weiterhin von hohen Wachstumsraten geprägt sei, hieß es weiter.

Geschäftszahlen und Ausblick
Gedys Internet Products AG
in Mio. DM nach IAS (Verluste stehen in Klammern)

98 99e 00e 01e
Umsatz 12,47 18,03 42,55 84,5
Ergebnis d. G. 1,57 (7,9) 2,24 20,3
Jahresüberschuss 0,56 (4,03) (0,33) 9,8
(Quelle: Gedys)
@Unbeliever
Jetzt werden doch ähnliche Prognosen bei GAP abgegeben, z.B. eine Umsatzsteigerung auf ca. 16 Mio Euro. Die beruhen übrigens auf Angaben der GedysIntraware Vertriebsgesellschaft. Heute machen TJ Group und GedysIntraware zusammen nur ca. 6 Mio Euro Umsatz in diesem Bereich. Das Jahresergebnis soll dann ca. 1,2 Mio Euro betragen. Ich frage mich, wie hoch der Verlust sein wird, wenn der Umsatz unter 10 Mio Euro bleiben sollte.

Die Prognosen bei Intraware waren genauso miserabel wie bei Gedys. Anscheinend hat man bloß die erhaltenen Gelder aus dem Börsengang nicht ganz so schnell ausgegeben.
Ich kann mich noch erinnern wie für das Quartal 03/2002 der Break even versprochen(Intraware). Doch zuvor kam der Ott und dann alles anders. Verschmelzung mit GlobalWords, Kauf von Gedys und GAP, Umfirmierungen. Jetzt gehören (zumindest teilweise) 3 AGs zur Globalware und diverse GmbHs. Jede Menge Möglcihkeiten mit den Zahlen hin- und herzujonglieren...
Die Wahrheit werden wir wohl erst irgendwann im Frühjahr nächsten Jahres erfahren. Wenn das dann anstatt der 1,2 Mio Euro ein fettes Minus wie letztes Jahr gibt...
Die Konkurrenz ist ja auch noch da. SAP will wohl jetzt verstärkt in den CRM-Bereich dringen. Das kann noch heiter werden...
Man sollte nicht die Äußerungen von der Globalware nicht für bare Münze nehmen. Das kann zu bösen Überraschungen führen. Auch im letzten Jahr wurde von einem bevorstehenden Vertragsabschluß gesprochen, wie man der folgenden Meldung entnehmen kann. Seitdem hat man davon nichts mehr gehört. Der Abschluß eines weiteren Vertrages bedingt ja eigentlich, daß man schon einen Vertrag abgeschlossen hat. Auch daran kann man berechtigte Zweifel haben.


DGAP-News: IntraWare AG <INW>

IntraWare AG vor Vertragsabschluss mit amerikanischem Partner

Corporate-News übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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IntraWare AG vor Vertragsabschluss mit amerikanischem Partner

Weitere wesentliche Kooperation im Bereich Sprachtechnologie in Sicht

Petersberg, 07. Februar 2003. Die IntraWare AG, Anbieter von Customer- Relationship- Management- und Human-Language-Technology-Lösungen erwartet nach intensiven Verhandlungen kurzfristig den Abschluss eines weiteren Vertrages zur Integration ihrer Produkte in bestehende Informationssysteme im Bereich amerikanischer und europäischer Organisationen. Ziel der Vereinbarung mit dem Partner ist, die bestehenden Systeme des amerikanischen Partners um wesentliche Bestandteile wie Spracherkennung, insbesondere für arabische Sprachen und Informationsgewinnungssysteme zu erweitern. Nach Vertragsabschluss werden beide Partner direkt mit der Umsetzung beginnen. Beide beabsichtigen, die vorhandenen Kundenpotenziale gemeinsam zu nutzen.


Informationen zur IntraWare AG: Die IntraWare AG produziert und vermarktet eine integrierte Software-Lösung für ein umfassendes Geschäftsbeziehungsmanagement. Der integrierte Ansatz ermöglicht einem Unternehmen, die über alle Vertriebswege erfassten Daten über Kunden und Partner zu verwalten, zu synchronisieren und Aktivitäten zum Kunden zu koordinieren.

In der 1994 gegründeten IntraWare AG, mit Hauptsitz in Petersberg bei Fulda sind insgesamt 56 Mitarbeiter (Stand: 30.09.2002) beschäftigt. Den Vertrieb der Software-Lösungen prägt ein Netz von rund 50 Business Partnern mit den Schwerpunkten Implementierung und Consulting. Bisher wurden rund 241.000 Produktlizenzen verkauft. 2001 erzielte die IntraWare AG einen Konzern-Umsatz von rund 8,5 Mio. Euro. IntraWare ist seit 1997 nach DIN EN ISO-9001:1994 zertifiziert. Unter anderem setzen die folgenden Unternehmen die Lösungen der IntraWare AG ein: Birkart Globistics GmbH & Co. Logistik und Service KG, DaimlerChrysler, Degussa Hüls AG, Dr. August Oetker Nahrungsmittel, Freiberger Brauhaus, Papierfabrik Schoellershammer, TNT Logistics, Toshiba Europe, Veltins, Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie viele andere renommierte Unternehmen aus dem Mittelstand.

Kontakt: IntraWare AG - Kirstin Fischer - Brückenmühle 93 - 36100 Petersberg Tel.: 06 61/96 42 619 - Fax: 0661/96 42 99 619 E-Mail: kfischer@intraware.de - www.intraware.de


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 07.02.2003

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WKN: 510450; ISIN: DE0005104509; Index: Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München und Stuttgart

Autor: import DGAP.DE (© DGAP),09:37 07.02.2003
@ooy
Wenn ich Deine Threads zur Globalware so sehe, scheinst Du es zu sein, der die Kohle liegengelassen hat. Deine Aussagen zu GAP muß man auch relativieren. Der Kurs steht nicht höher als vor einem Jahr.
Florian Homm hatte die Übernahme der GAP AG durch die Globalware seinerzeit über den ARE Fund finanziert. Die Rückzahlung dieses Kredits war am 30.11.2003 fällig. Die Zahlung erfolgte aus den Barmitteln der GAP AG, die mit dem Verkauf der GedyIntraware an die GAP AG von der Globalware abgeräumt wurden. Ich halte es daher für zweifelhaft, daß Homm auch Aktien der Globalware als Zahlung akzeptiert hat, wie Betafaktor behauptet. Besonders viele Aktien können es eigentlich nicht gewesen sein. Sonst hätte Homm seinen Anteil melden müssen, falls er 5 % überschritten hätte. Aber mal angenommen, daß es stimmt. Dann ist es doch falsch zu glauben, daß diese Aktien aus reiner Rachsucht abgestoßen werden. Dann gibt es doch sicherlich einen Grund für die Unzufriedenheit und das ist bestimmt die unternehmerische Leistung, d.h. die erzielten Geschäftsergebnisse.


Globalware: Homm ausgestiegen?

Seit Wochen unter massivem Druck stehen die Anteilsscheine der
Globalware AG (DE0005104509; akt. Kurs: 0,30 EUR). Wie wir jetzt
aus Händlerkreisen hören, soll der auf Mallorca residierende Investor
Florian Homm seine Aktien über die Börse abgeben haben. Homm,
der derzeit wegen seines Engagements bei Borussia Dortmund in
den Schlagzeilen ist, finanzierte die GAP (DE0005801500; akt. Kurs:
0,64 EUR)-Übernahme und erhielt dafür u.a. Globalware-Aktien. Dem
Vernehmen nach sind sich Homm und die Globalware-Führung nicht
mehr grün. Die normalerweise sehr marktenge Aktie sollte ihren Boden
nun gefunden haben. Der Börsenwert beträgt derzeit nur noch
rund 2,7 Mio. EUR. Für Pennystock-Zocker einen Trade wert!

Quelle Betafaktor
Die sind schon lustig bei der GAP. Unwichtiges melden Sie sofort, wenn es in den Kram paßt. Viel interessanter ist doch der Deal mit der Freequent, der im April gemeldet wurde. Da ist, wie man so hört, einiges, um nicht zu sagen alles, schief gelaufen. Was sind denn nun die Auswirkungen auf die GAP AG?



DGAP-Ad hoc: GAP AG <DE0005801500>
Oberhaching, 01. November 2004 - Die im Juni dieses Jahres beschlossene


GAP AG - Barkapitalerhöhung eingetragen

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GAP AG - Barkapitalerhöhung eingetragen

Oberhaching, 01. November 2004 - Die im Juni dieses Jahres beschlossene
Barkapitalerhöhung um Euro 0,45 Mio. wurde am 21. Oktober 2004 im
Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde damit von
Euro 5,4 Mio. auf Euro 5,85 Mio., eingeteilt in 5,85 Mio. Stückaktien, erhöht.
Ein Antrag zur Zulassung der neuen Aktien zum Geregelten Markt (General

Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse wird in Kürze gestellt.



Kontakt:
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, D-82041 Oberhaching
e-mail: ir@gapag.de
Telefon: +49-89-666695-370

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 01.11.2004
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Auf der Homepage der GAP AG kann die alte Meldung aus dem April zum Verkauf des Telematikgeschäfts nicht mehr eingesehen werden. Warum? Aber ich helfe doch gerne. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung war von einem Kaufpreis von 600.000 die Rede. Was ist denn aus den 600.000 Euro geworden?


DGAP-Ad hoc: GAP AG
Finanzen.net

GAP AG - Maßnahmen zur weiteren Geschäftsentwicklung

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GAP AG - Maßnahmen zur weiteren Geschäftsentwicklung

Oberhaching, 22.04.2004 - Aus Gründen der Rechtssicherheit für die weitere
Entwicklung der Gesellschaft haben Vorstand und Aufsichtsrat der GAP AG für GSM
Applikationen und Produkte in Übereinstimmung beschlossen, die aus Sicht der
Gesellschaft unbegründeten Klagen gegen Beschlüsse der Hauptversammlung vom
27.11.2003 anzuerkennen. Der Entschluss zur Anerkennung wurde vor dem
Hintergrund gefasst, dass eine abschließende gerichtliche Entscheidung - selbst
im Rahmen eines Eilverfahrens - nicht vor Mitte des Jahres zu erwarten wäre.
Eine solche Verzögerung würde die weitere Entwicklung der Gesellschaft massiv
beeinträchtigen.

Vor dem Hintergrund der weiteren Geschäftsentwicklung der GAP AG liegt die
Konzentration auf den profitablen Geschäftsbereichen der Gesellschaft. In diesem
Zusammenhang verkauft die GAP AG erhebliche Teile des Telematik-Geschäftes mit
Wirkung zum 15.04.2004. Im Zuge des Verkaufes gehen die diesem Geschäftsbereich
zugehörigen Mitarbeiter sowie die zuzurechnenden finanziellen Verpflichtungen,
wie beispielsweise aus Miet- und Abnahmeverpflichtungen, an den Käufer über. Die
südafrikanische Tochtergesellschaft ist nicht Bestandteil der Transaktion und
verbleibt damit in der GAP-Gruppe.

Die GAP AG konzentriert sich ab sofort vollständig auf ihre profitablen
Geschäftsbereiche. Die GAP-Geschäftsbereiche bilden das Distributionsgeschäft
für Siemenskomponenten, das im Geschäftsjahr 2002/2003 einen wesentlichen Anteil
am Gesamtumsatz der GAP AG einnahm, sowie der Bereich IBM/Lotus-Notes-
Applikationen der GEDYS IntraWare GmbH, deren vorläufiges
9-Monatsergebnis zum 31.12.2003 Umsatzerlöse in Höhe von Euro 2,45 Mio. und ein
positives operatives Ergebnis in Höhe von rund Euro 0,75 Mio. ausweisen.

Die GEDYS IntraWare GmbH wurde um die Verbundverbindlichkeiten bereinigt in die
GAP-Gruppe integriert. Hieraus resultiert ein voraussichtlicher
Unternehmensgewinn der GEDYS IntraWare GmbH in Höhe von Euro 2,13 Mio.


Kontakt:
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, 82041 Oberhaching,
Tel.: 089-666695-0, e-mail: ir@gapag.de


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 22.04.2004
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

Quelle: Finanzen.net 22.04.2004 11:11:00
Bei der GAP AG nimmt man es nicht so genau mit den gesetzlichen Verpflichtungen. Unangenehme Tatsachen werden grundsätzlich nicht per adhoc gemeldet. So war die Gesellschaft nach §246 AktG verpflichtet, die Erhebung einer Anfechtungsklage und den Verhandlungstermin bekanntzugeben. Das scheint schwierig gewesen zu sein. Der Vorstand Ernst konnte sich auf der außerordentlichen Hauptversammlung partout nicht an den Termin erinnern. Die adhoc vom 22.4.2004 war Vernebelungstaktik. Von wegen Verzögerung. Nach meinen Informationen war bereits ein Termin vor dem 22.4.2004 festgesetzt. Die GAP hat noch vor diesem termin die Klagen anerkannt. Auch der Rücktritt der Aufsichtsratmitglieder Öfele und Bernardi wurde nicht per adhoc gemeldet. Dies wurde auf der außerordentlichen Hauptversammlung damit begründet, daß diese Vorgehensweise von der Bafin empfohlen wurde. Eine bessere Ausrede ist dem Ernst in dem Moment nicht eingefallen. Auf der nächsten Hauptversammlung sollte mal festgestellt werden, wie viele Strafzahlungen von der Bafin verhängt wurden. Es ist nicht einzusehen, daß diese von der Gesellschaft bezahlt werden, denn die Fehler wurden wissentlich vom Vorstand begangen.
Aus dem Geschäftsbericht 2003/2004 der GAP AG (Seite 17):

"Es wurde gegenüber dem Erwerber von wesentlichen Teilen des Telematik-Geschäftes der Eigentumsvorbehalt geltend gemacht und die Möglichkeit des Nutzens entzogen. Eine weitere Veräußerung dieses Geschäftes ganz oder in Teilen wird derzeit verhandelt. Sofern es der Gesellschaft nicht gelingt, die mietvertraglichen Verpflichtungen zu lösen ist mit einer zusätzlichen Ergebnisbelastung zu rechnen. Selbstverständlich werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft diese mögliche Belastung zu minimieren."

Sag ich doch! Und wo bleibt die adhoc? Die sogenante Veräußerung (Verramschung) hat doch inzwischen schon stattgefunden. Da bin ich mal gespannt, wie die Mietverpflichtungen gelöst werden sollen. So blöd wird der Vermieter nicht sein. Vorstand und Aufsichtrat der GAP AG haben ihre Unfähigkeit mal wieder unter Beweis gestellt. Das waren Stümper, das sind Stümper und das bleiben Stümper!
Mit den vom Vorstand prognostizierten Gewinnen wird das wohl nichts, denn die GAP AG muß sicher die Mietverpflichtungen übernehmen, die Freequent nicht zahlt. Diese werden auf Seite 38 mit 291361 Euro für ein Jahr beziffert. Nach der Rückabwicklung des Geschäfts mit der Freequent soll es zu Entlassungen gekommen sein. Inwieweit Arbeitsgerichtsprozesse anstehen werden, wird sich zeigen. Auch dies wird das Ergebnis belasten.
Aus dem Geschäftsbericht der GAP AG 2003/2004 (Seite 37).

"Ebenso sind in den Außerordentlichen Aufwendungen die Wertberichtigung zu Forderungem in Höhe von 637 TEUR enthalten, welche maßgeblich geprägt durch die Einzelwertberichtigung des Kaufpreises des Telematikgeschäftes war, da das Zahlungsverhalten des Käufers als schleppend bezeichnet werden konnte. Daneben zählten auch weiterzubelastende Kosten an den Käufer zu den außerordentlichen Aufwendungen, sowie Drohverlustrückstellungen."

Im Klartext heißt das, daß der Käufer nicht gezahlt hat. Das war dann aber auch schon auf der außerordentlichen Hauptversammlung der GAP AG im September bekannt. Da hat der Vorstandsvorsitzende Ernst noch von einem erfolgreichen Verkauf gesprochen. Das war ja wohl eine bewußte Lüge.

Zur Erinnerung: Den Geschäftsführer der Freequent Römmen, d.h. den sogenannten Käufer des Telematikgeschäfts, hatte der jetzige Vorstandsvorsitzende Ernst zur GAP geholt. Ihn qualifizierte nichts für diese Aufgabe (siehe Beitrag 441). Schon im Artikel über die Pleite der Fluglinie RAS, deren Geschäftsführer Römmen war, hieß es, er habe "nur einmal pro Woche hineingeschaut". Das wird bei der GAP AG nicht anders gewesen sein.
Hier kann man mal sehen, wie schnell die Prognosen des GAP-Vorstands überholt sind. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung im September wurden die folgenden vorläufigen Zahlen vom Vorstandsvorsitzenden Ernst bekanntgegeben.

"Gemäß den vorläufigen Zahlen verringerten sich die Umsatzerlöse im kürzlich zu Ende gegangenen Geschäftsjahr aufgrund des harten Wettbewerbs auf 3,41 (Vj.: 6,74) Mio. EUR bei einem von minus 2,865 auf minus 1,43 Mio. EUR verbesserten EBIT. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich laut Aussage von Herrn Ernst auf minus 1,48 nach minus 2,67 Mio. EUR im Vorjahr belaufen, und das Jahresergebnis wird bei minus 2,15 Mio. EUR nach 5,72 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2002/2003 liegen."
(Quelle GSC Research)

Laut Geschäftsbericht sieht es viel schlechter aus. Ich bin mal gespannt, ob der Vorstand mal für seine Falschaussagen haften muß. Der Jahresfehlbetrag beträgt 3,392 Mio Euro im Konzern und 2,503 Mio Euro in der AG. Dabei sind dann auch noch die außerordentlichen Beträge, wie bereits beschrieben, mehr als fragwürdig. Das ausgewiesene Ergebnis pro Aktie beträgt -0,63 Euro. Das sollte jeder mal mit dem Börsenkurs vergleichen.
Nach diesen Vorgaben bei der GAP prognostiziere ich mal knallrote Zahlen für das Konzernergebnis der Globalware im Geschäftsjahr 2004. Ich bin gespannt, wie lange die das ohne Barmittel noch durchhalten.
Eigentlich sollte man so einen Schwachsinn gar nicht kommentieren. Aus Focus Money (45/2004):

"GAP

Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht: Das mögen sich die wenigen Anleger denken, die das Schicksal der GAP AG noch verfolgen. Allein sechs Ad-hoc Meldungen und diverse Kapitalmaßnahmen verwirrten im vergangenen halben Jahr selbst informierte Beobachter. Die andere Seite der Medaille: Wo Verwirrung herrscht, liegen auch Chancen. Die Aktie ist auf Grund der unübersichtlichen Lage günstig bewertet.

Zur Historie: Das ursprüngliche Telematikgeschäft der GAP existiert nicht mehr. Das Unternehmen beschäftigt sich inzwischen ausschließlich mit Software zum Management der Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management, CRM). Dazu wurde das operative Geschäft der früheren Neue-Markt-Unternehmen Gedys und Intraware eingebracht. Deren Problem war unter anderem, dass sich die aufwändige Entwicklung eigener Software erst ab einer bestimmten Größenordnung lohnt. Deshalb werden jetzt die Kräfte der einstigen Konkurrenten gebündelt und um passende Produkte der finnischen TJ Group erweitert. Die Software basiert auf der IBM-Technologieplattform.

Genau hinschauen. Das Management plant für das neue Unternehmen 2005 einen Umsatz von 16,2 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 1,2 Millionen Euro. Derzeit sind offiziell lediglich 5,4 Millionen Aktien im Handelsregister eingetragen. Beim Kurs von 0,65 Euro ergäbe das ein spottbilliges Kurs-Gewinn Verhältnis (KGV) von drei."

Am meisten ist wohl der Autor des Artikels von den zahlreichen Adhoc-Meldungen und Kapitalmaßnahmen überrascht worden. Und in diesem Zustand der Verwirrung, schließt er dann, da er nichts verstanden hat, daß es sich um eine tolle Chance handeln muß. Am Ende des Artikels wird dann noch ein KGV von 3 berechnet, ohne bisherige und geplante Kapitalmaßnahmen zu berücksichtigen.
Bei der nächsten Hauptversammlung der GAP AG sollte mal das Verhältnis Globalware/GAP/Römmen unter die Lupe genommen werden. Interessant ist, daß als Käufer für die GAP AG jemand ausgewählt wurde, der gerade eine Fluglinie in den Konkurs geführt hatte und der auch gerade einen Privatkonkurs hingelegt hatte. Aber es geht noch weiter. Nach dem Kauf des Telematikgeschäfts wurde dieser Römmen auch noch zum Geschäftsführer der Intraware GmbH berufen.


IntraWare GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 07.04.2004 [...] 04. 2004 Veränderungen HRB 5776 -- 07. 04. 2004: IntraWare GmbH , Eisenach (Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach). Geschäftsführer: Markus Römmen, geb. 18. 03. 1966, Pfaffenhofen an der Ilm. Jörg Ott ist nicht mehr Geschäftsführer. Markus Römmen ist zum Geschäftsführer bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt ...

IntraWare GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 15.07.2004 [...] 07. 2004 Veränderungen HRB 5776 -- 15. 07. 2004: IntraWare GmbH , Eisenach (Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach). Geschäftsführer: Markus Ernst, geb. 29. 02. 1968, Fulda. Markus Römmen ist nicht mehr Geschäftsführer.
Markus Ernst ist zum Geschäftsführer bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt ...

Konkursverfahren 1
Markus Römmen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 01.10.2002 [...] Markus Römmen [...] [...] Originaldokument: 41061 Mönchengladbach Markus Römmen 41169 Mönchengladbach Holunderweg 38 32 IN 84/02 32 IN 84/02: Über das Vermögen des Markus Römmen , Kaufmann, Holunderweg 38, 41169 Mönchengladbach , wurde am 18.09.2002, 10.20 Uhr, [...]
Dieses Jahr sollte nach Angaben auf der außerordentlichen Hauptversammlung im September bei der GAP noch eine ordentliche Hauptversammlung stattfinden. Das wird dann wohl am 30.12. sein. Viele andere Termine bleiben sonst nicht mehr. Die letzte ordentliche Hauptversammlung wurde laut Vorstand Ernst u.a. angefochten, weil die Vorgaben der Satzung bez. des Termins nicht erfüllt wurden. Dafür sollte man als verantwortlicher Vorstand die Kosten selbst tragen müssen.
Das fällt ja dann in die Amtszeit des Vorstands Ernst und des Aufsichtsrat Ott. Damit ist klar, wie Römmen zur GAP kam.

GAP Systems GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 20.12.2003
Trefferumgebung
[...] Oberhaching ). Ausgeschieden Geschäftsführer: Pöttgen, Marion, geb. Betz, Fulda, *28.01.1972. Bestellt Geschäftsführer: Römmen, Markus, Pfaffenhofen an der Ilm, *18.03.1966, einzelvertretungsberechtigt [...]
19.11.2004
Manager-Magazin

URTEIL

Die Pleite des Aktionärsschützers

Von Martin Scheele


"Er ist einer der namhaftesten Anwälte, die sich für geprellte Kleinaktionäre stark machen und Verbesserungen des Kapitalanlagerechts einfordern. Jetzt zeigt sich: Andreas Tilp spekulierte selber am Neuen Markt - und ging in einem Fall unter. Er versucht, sein Geld wiederzubeschaffen. Bisher ohne Erfolg.


Hamburg - Kaum einem müssen die Gefahren des Neuen Marktes besser bewusst gewesen sein als Andreas Tilp. Der Rechtsanwalt ist einer der prominentesten Anlegerschützer Deutschlands. Tilp von der gleichnamigen Kanzlei vertrat beispielsweise klagende EM.TV-Aktionäre, aktuell zählen zu seinem Kundenkreis verärgerte Telekom-Anleger [€], die im Juni 2000 T-Aktien der dritten Tranche kauften und dem Telekomriesen falsche Angaben im Börsenprospekt vorwerfen.

Immer wieder mahnt der Jurist Verbesserungen im Kapitalanlagerecht an. "Bei unvollständigen oder fehlerhaften Ad-hoc-Mitteilungen brauchen wir härtere Sanktionen", forderte der Anleger-Anwalt beispielsweise. Das riskante Geschäft hielt den Robin Hood der Kleinanleger aber nicht davon ab, selber groß in den Neuen Markt zu investieren.

Im Mai 2000 kaufte der damals 36-Jährige vorbörslich nicht weniger als 15.000 Aktien des Neuen-Markt-Unternehmens Intraware, das internetfähige, plattformübergreifende Standardsoftware für das "Electronic Management" erstellte. Tilp bezahlte dafür genau 437.003,56 Euro. Sein Pech: Im Verlauf des Jahres verloren die Aktien etwa 90 Prozent an Wert.

Mitte 2001 reichte der Rechtsanwalt Prospekthaftungsklage gegen das Unternehmen ein. Er warf Intraware vor, dass der Börsenprospekt in wesentlichen Punkten unrichtig und unvollständig gewesen sei. Unter anderem beschuldigt er das Unternehmen der "fehlerhaften Darstellung von Umsatzprognosen im Prospekt", "fehlerhaften Darstellung der Risikofaktoren im Verkaufsprospekt", sowie der "fehlerhaften Darstellung der finanziellen Lage der Beklagten". Kurz, Tilp forderte sein Geld zurück - plus einem Zinsaufschlag von 5,4 Prozent.

Das Landgericht Frankfurt/Main schloss sich Tilps Meinung nicht an und wies die Klage am vergangenen Donnerstag in allen Punkten ab. Rechtskräftig ist das Urteil damit aber nicht. Tilp will auf Anfrage von manager-magazin.de auf jeden Fall Berufung einlegen. "Ich kämpfe in eigener Sache genauso wie in den Sachen unserer Mandanten - notfalls bis zum Bundesgerichtshof". "Denn auch ich bin Opfer einer Firma am Neuen Markt geworden". "Im Übrigen", so Tilp weiter "kann ich deswegen meine Mandanten optimal vertreten, weil ich mich mit Kapitalmärkten befasse."

Tilps Gang zum Oberlandesgericht beeindruckt die Gegenseite nicht. Sebastian Rakob, Rechtsanwalt von der internationalen Sozietät Clifford Chance, der Intraware vor dem Landgericht Frankfurt vertreten hat, sagt: "Die Klage von Herrn Tilp war von Anfang an unbegründet. Die von Herrn Tilp behaupteten Prospektunrichtigkeiten hat es nicht gegeben."



Ich glaube, dem Mann kann geholfen werden.
Nur ein Service und eine Meinung von
komp(l)ott
Das scheinen bei der Globalware und der GAP Schlamper zu sein. Die melden im April und im Juli einen Geschäftsführerwechsel bei der IntraWare GmbH. Dabei heißt die Gesellschaft inzwischen Gedys IntraWare GmbH.

Veränderung
IntraWare GmbH
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 30.10.2003
Trefferumgebung
[...] IntraWare GmbH [...]
[...] Originaldokument: 99974 Mühlhausen IntraWare GmbH Eisenach Hospitalstraße 6 HRB 5776 - 30. 10. 2003 Veränderungen HRB 5776 -- 30. 10. 2003: IntraWare GmbH , Eisenach (Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach). Mit Beschluss der [...]
[...] entsprechend Par. 1 des Gesellschaftsvertrages geändert worden. Neue Firma: Gedys IntraWare GmbH. [...]
@komplott
Den Verkaufsprospekt für die IntraWare beim Börsengang kann man noch einsehen http://www.hv-info.de/download/INTRAWARE_AG_VP_vollstaendig.…. Da kann sich mal jeder ein Bild machen, welche Fehler der Prospekt enthielt. Ich fürchte, daß GlobalWare längst insolvent ist, wenn zugunsten der Anleger entschieden wird.
Ott und Römmen haben gemeinsame Geschäfte gemacht. Soll so die GlobalWare ins Beteiligungsgeschäft einsteigen?



Löschung
Cosmarc GmbH
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 11.11.2004
Trefferumgebung
[...] (Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach ). Der Sitz ist nach Eisenach (jetzt: Amtsgericht Mühlhausen, HRB 6052, EBS Service GmbH) verlegt. Eisenach. [...]



Neueintragung
EBS Service GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 26.10.2004
Trefferumgebung
[...] durchzuführen. Stammkapital: 40 000,-- EUR. Geschäftsführer: Annemarie Petershagen, geb. 03. 01. 1967, Bremen, Jörg Ott, geb. 03. 02. 1964, Eisenach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der [...]
[...] Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Markus Römmen ist nicht mehr Geschäftsführer. Annemarie Petershagen und Jörg Ott wurden als neue Geschäftsführer bestellt. Annemarie Petershagen und Jörg Ott sind stets einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei der [...]



Veränderung
Cosmarc GmbH
Geschäftsführer ausgeschieden
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 08.11.2002
Trefferumgebung
[...] Cosmarc GmbH [...]
[...] Originaldokument: 41061 Mönchengladbach Cosmarc GmbH Mönchengladbach Holunderweg 38 HRB 6506 Veränderungen 08. November 2002 HRB 6506: Cosmarc GmbH , Mönchengladbach (Holunderweg 38). Ute Römmen geborene Westphal ist nicht [...]


Veränderung
Cosmarc GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 01.06.2001
Trefferumgebung
[...] Cosmarc GmbH [...]
[...] Originaldokument: 41061 Mönchengladbach Cosmarc GmbH Mönchengladbach Holunderweg 38 HRB 6506 - 01. 06. 2001 Veränderungen HRB 6506 -- 01. 06. 2001: Cosmarc GmbH , Mönchengladbach (Holunderweg 38). Ute Westphal, geboren 07. Mai 1968, [...]



Neueintragung
Cosmarc GmbH
Geschäftsführer berufen
Dumrath&Fassnacht HR-Datenbank 05.10.2000
Trefferumgebung
[...] Cosmarc GmbH [...]
[...] Gegenstand die Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie die Übernahme von deren Geschäftsführung [...]
[...] Originaldokument: 41061 Mönchengladbach Cosmarc GmbH Mönchengladbach Holunder Weg 38 HRB 6506 - 05. 10. 2000 Neueintragungen HRB 6506 -- 05. 10. 2000: Cosmarc GmbH , Mönchengladbach (Holunder Weg 38). Gegenstand des Unternehmens: die Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie die Übernahme von deren Geschäftsführung. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten [...]
Der Käufer scheint Probleme zu haben. Der Kaufpreis wird bis 2009 abgestottert. Jetzt hat man sicherlich schon eine Ausrede, wenn man im kommenden Jahr die Prognosen nicht einhalten kann.



Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: GAP AG - Verkauf Symfoni-Produktlinie

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: GAP AG - Verkauf Symfoni-Produktlinie

GAP AG verkauft Symfoni-Produktlinie für 1,75 Mio. Euro

Oberhaching, 06. Dezember 2004 - Die GAP AG für GSM Applikationen und
Produkte verkauft ihre Symfoni-Produktlinie mit Vertragsschluss vom
03.12.2004, 21:57 Uhr. Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,75 Mio. Euro. Der

Betrag wird in jährlichen Tranchen bis 2009 gezahlt. GAP reduziert somit die
Kosten einer - ausschließlich auf den norwegischen Markt ausgerichteten -
Entwicklung und konzentriert ihre Produktentwicklung auf die Standorte in
Deutschland und Finnland. Ebenfalls Bestandteil des Verkaufes ist die
norwegische Entwicklungsgesellschaft GEDYS Software AS mit Sitz in Oslo, die
10 Mitarbeiter beschäftigt. Die verkaufte Gesellschaft wird ihren Namen im
Januar 2005 ändern.

Gemäß der Vertriebs-Strategie des GAP-Konzerns, wird neben eigenen regionalen
Vertriebsgesellschaften, auch durch länderspezifische Vertriebspartner eine
europaweite Marktpräsenz sicher gestellt. Durch bestehende Verträge mit den
Erwerbern der norwegischen Einheit, wird die GAP AG ihre IBM-Applikationen
auch weiterhin im norwegischen Markt vertreiben.



Kontakt
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, D-82041 Oberhaching
e-mail: ir@gapag.de


WKN: 580150; ISIN: DE0005801500
Zulassung der Aktie: FWB Frankfurter Wertpapierbörse, General
Standard/Geregelter Markt

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 06.12.2004
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),18:16 06.12.2004
Kaum gekauft, auch schon weitergegeben, und dann auch noch mit Verlust, zwar einem kleinen, aber immerhin. Das nennt man Strategie.

http://www.ementor.com/templates/PressRelease.aspx?id=8181

In Kürze läuft die Haltefrist des Verkäufers der Symfoni-Produkte für Aktien der TJ Group ab. Momentan steht, besser liegt, der Kurs der TJ Group noch bei 14 Cents. Bald ist der Kurs dann unterirdisch.
GAP gegen Kagerer, Hesse &Co, die zweite

Am 16.12.2004 fand die Fortsetzung der Klage GAP gegen Kagerer und Hesse vor dem Landgericht München statt. Im Sommer waren Vergleichsgespräche gescheitert. Die GAP AG hat daraaufhin die Klage ausgeweitet. Sie geht jetzt auch gegen die Ex-Aufichtsräte der GAP AG Kößler und Körber.

Vorab informiere ich nochmal über den Verlauf der ersten Verhandlung, die am 13.11.2003 stattfand.

In der Amtszeit der Beklagten wurde ein Darlehen in Höhe von ca. 2,8 Mio Euro an die Wiman und in Höhe von ca. 250.000 Euro an die Access Seven GmbH ausgegeben. Streitwert ist 3.090.600 Euro. Kernpunkt des Verfahrens ist, ob die Darlehensausgabe mit oder ohne Sicherheiten erfolgte.

Seit 14.3.2003 ist bekannt, daß die Wiman die Kredite vermutlich nicht zurück zahlen kann.

Der Kredit an die Wiman wurde angeblich durch Aktien der Wiman gesichert. Eine Verwertung war praktisch nicht möglich, da Wiman nicht an einer Börse notiert war. Der Vertreter der Gap trug vor, daß nach seinen Informationen die Wiman insolvent wäre. Herr Kagerer verneinte, Beirat der Wiman zu sein. Daher wisse er nichts von einer Insolvenz.

Als weitere Sicherheit dienten Patente der Wiman. Der Vertreter der Gap trug vor, daß die Patente nicht der Wiman, sondern Herrn Altvater gehörten. Diese Patente sollen inzwischen ausgelaufen sein.

Der Kredit an die Access Seven GmbH wurde angeblich mit Forderungen der Access Seven GmbH an Dritte gesichert. Die Liste der Forderungen wurde dem Gericht nicht vorgelegt und soll nachgereicht werden.

Nun zum Ergebnis. Es soll eine gütliche Einigung versucht werden. Evtl., so meinte der Richter, zahlen Versicherungen.

Nun gab es also eine Fortsetzung am 16.12.2004. Die Verhandlung dauerte 10 Minuten. Die GAP AG war durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Ott vertreten. Von den Beklagten war niemand anwesend.

Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt im Fall Adori. Die Klage der GAP AG wird nicht ausgesetzt, um das Ende der Ermittlungen und des Strafverfahrens abzuwarten.

Für den ausgezahlten Kredit an die Wiman wurden Patente als Sicherheit gegeben. Die Frage, die nun geklärt werden muß, lautet, ob die Patente bei der Erteilung und über die Laufzeit des Kredits werthaltig gewesen ist. Für den Kredit an die Access Seven gibt es vielleicht eine Lösung. Der wurde nicht erwähnt.

Der Richter war der Auffassung, daß die Beklagten die Werthaltigkeit der Sicherheiten zu beweisen haben. Dazu ist eine Gutachten unabdingbar. Die Kosten für den Vorschuß für das Gutachten, geschätzt 40.000 bis 50.000 Euro haben dann nach §93 AktG und §254 BGB die Beklagten zu übernehmen.

Zunächst muß jetzt über den Beweisgang entschieden werden. Der Richter meinte daher, daß es nicht vor 2006 zur nächsten Verhandlung kommen werde. Der Aufsichtsratsvorsitzende der GAP AG Ott war davon nicht begeistert. Der Richter wies ihn dann darauf hin, daß man als Kläger in einem solchen Verfahren einen langen Atem haben müsse.

Hier stimmt allerdings das Rechtssystem nicht. Wenn das so weiter geht, wird keine Entscheidung vor 2007 gefällt. Ausgereicht wurden die Kredite Ende 2002. Wiman ist in Kürze zwei Jahre insolvent. Werthaltig sind die Patente sowieso nicht. Dann würden die Beklagten sie ja für die geforderte Summe übernehmen.
Zumindest ist klar, warum die von der GAP AG Beklagten nicht zur Verhandlung erschienen sind. Bei dem Frankfurter Notar handelt es sich um Hubert Hesse.


Haffa will offenbar vor Bundesverfassungsgericht ziehen

München (ddp.vwd). EM.TV-Gründer Thomas Haffa will offenbar seine Verurteilung durch den ersten Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) wegen geschönter Halbjahreszahlen des Unternehmens nicht akzeptieren. «Jetzt sind wir so weit, dann werden wir vermutlich auch vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Wir warten nur noch auf das schriftliche Urteil», sagte Haffa nach der Zurückweisung des Revisionsantrages durch den BGH dem Nachrichtenmagazin «Focus». Er habe diese Tat einfach nicht begangen, betonte er.

Der frühere EM.TV-Vorstandsvorsitzende Thomas Haffa und sein Bruder Florian als einstiger Finanzvorstand waren im April 2003 vom Landgericht München wegen falscher Darstellung der Unternehmenslage zu Geldstrafen von 1,2 Millionen beziehungsweise 2400 00 Euro verurteilt worden.

Daneben muss Thomas Haffa 2,5 Millionen Euro Prozesskosten aus eigener Tasche zahlen. Gleiches gilt für möglichen Schadenersatz, der laut «Focus» jetzt auf ihn zukommen könnte. Denn der BGH hat erstmals die Revision von 41 Anlegern zugelassen, die 500 000 Euro von Haffa fordern.

Inzwischen sitzen nach Stadtplan-Erbe Alexander Falk zwei weitere Manager von Unternehmen des früheren Börsensegments Neuer Markt hinter Gittern, schreibt das Magazin weiter. Die Staatsanwaltschaft München habe den Vorstandschef des Regensburger Telekom-Dienstleisters Adori, Martin Kagerer, einen weiteren Adori-Manager aus Wiesbaden und einen Frankfurter Notar verhaftet. «Die drei sitzen wegen des Verdachts der Untreue seit 23. November in U-Haft», bestätigte Münchens Oberstaatsanwalt Stephan Reich. Sie sollen angeschlagene Firmen mit hohen Barreserven systematisch aufgekauft und Werte ins Ausland transferiert haben. ddp.vwd/hpn
@Daxianer04
Nichts. Bei der Art von Geschäften, die zwischen GlobalWare und GAP AG gelaufen sind, verwundert das auch nicht. Da nutzt es auch nichts, daß die GAP AG den Ex-Vorstand Kagerer und die Ex-Aufsichtsräte Hesse, Körber und Kössler auf Schadensersatz von ca. Mio Euro verklagt hat. Die muß man erstmal bekommen und sollte der Fall wirklich eintreten, so wird das Geld schnell wieder weg sein. Sicher hat die GlobalWare dann noch eine tolle GmbH im Angebot. Der GlobalWare nutzt das allerdings auch nichts. Die Verbindlichkeiten sind zu hoch.
Jetzt werden die Gesetzes- und Satzungsverstöße offensichtlich. Die Hauptversammlung hat laut Aktiengesetz und Satzung in den ersten 8 Monaten nach Geschäftsjahresschluß stattzufinden. Das ist also Ende Februar. Einen Monat vor Ende der Hinterlegungsfrist muß eingeladen werden. Da noch kein Termin bekannt ist, wird das nichts mehr. Mal sehen, was das Bafin dazu sagt.
@Kalchas
Nach über einem Jahr schaue ich ma wieder hier rein. Du bist ja immer noch nahezu alleinunterhalter. Warum eröffnest du eigentlich keinen GAP-Thread, da du eh fast ausschließlich über GAP schreibst (das war ja damals schon so) Vielleicht würdest du dann auch Leute finden, die mit diskutieren. Intraware scheint ja niemanden mehr zu interessieren und daß du über GAP schreibst kann so ja niemand wissen.

Gruß
Kaktus
@Kaktus
Die Informationen über Globalware und GAP gehören zusammen. Es war doch immer von der Globalware-Gruppe die Rede, und da gehört GAP dazu. Den Vorteil eines einzigen Threads sehe ich darin, daß die Informationen gebündelt sind. Wo sollte denn ein GAP-Thread starten? Ohne die Vorgeschichte wäre das unverständlich.

Ich habe auch schon in GAP-Threads auf diesen Thread hingewiesen. Wer in GAP investieren will, sollte den Großaktionär kennen. Dann sollte auch dieser Thread von denjenigen, die sich dafür interessieren, gefunden werden.

Ich kommentiere hier einige Vorgänge. Ich gebe normalerweise keine Handlungsempfehlungen. Der Leser muß die Beiträge selbst bewerten und dann handeln.
Tatsächlich! Es soll noch eine Hauptversammlung bei der GAP AG geben. Diese Meldung ist eine Bankrotterklärung erster Güte. Mich interessiert herzlich wenig, was Vorstand und Aufsichtsrat beschließen. Das Gesetz sieht nicht vor, daß Hauptversammlungen zusammengelegt werden. Laut Aktiengesetz hat die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2003/2004 bis zum 28.2.2004 stattzufinden. Da eine Hauptversammlung abgehalten werden muß, gibt es keine unnötigen Kosten.


GAP AG - Hauptversammlung

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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GAP AG - Hauptversammlung

Oberhaching, 31. Januar 2005 - Um das Unternehmen nach Abschluss des Joint
Venture erstmals in seiner neuen Struktur mit betriebswirtschaftlichen Daten
präsentieren zu können und unnötige Kosten von der Gesellschaft abzuwenden,
hat der Vorstand beschlossen, die sich auf das Geschäftsjahr 2003/2004
beziehende Hauptversammlung, mit der Hauptversammlung zum Rumpfgeschäftsjahr

2004 zusammenzufassen. Die Hauptversammlung findet am 06. Juli 2005 statt.





Kontakt:
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, D-82041 Oberhaching
e-mail: ir@gapag.de
Telefon: +49-3691-886923


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 31.01.2005
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WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),14:32 31.01.2005
Und was gibt es Neues vom Joint Venture Partner der GAP? Mal sehen, wie lange es den Laden noch gibt. Falls die geforderten Summen gezahlt werden müssen, ist der Laden sicher pleite. Insofern paßt der Partner gut zur GlobalWare. Was wird denn aus dem Joint Venture nach der Rücktrittswelle? Fragen über Fragen.



TJ Group Plc


Stock Exchange Release
January 27, 2005 at 15:45 Finnish time
TJ Group`s suspected security markets information offence in 2000 to be tried in court

TJ Group Plc has been informed today that State Prosecutor Ritva Sahavirta, after consideration, has decided to raise charges against the company`s Board of Directors at that time, CFO and some others in relation to suspected security markets information offence concerning the company`s share issue in the year 2000 and subsequent communications.

A claim for a fine imposed on a corporation, amounting to 200,000 euros, and a claim for ordering the alleged criminal benefit of 39,396,600 euros to be paid to the state have been made against the company. The company contests all parts of the claims.

Of the accused, Tuomo Tilman, Jyrki Salminen and Bo Eklund have announced that they will withdraw from their duties in the current Board of Directors of TJ Group. Tilman is currently the Chairman of the Board of Directors, Salminen and Eklund members.

TJ Group Plc considers that the claims made are unfounded and totally excessive and emphasises that no claims have been made against the company`s subsidiaries which continue independently their activities.



CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc
Tel. +358 205 515 317


This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


DISTRIBUTION
Helsinki Exchanges
Main media
schön, dass es nicht nur GAP gibt.
GLOBALWARE hat sehr interessante Produkte zu bieten, die die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse ermöglichen. Damit besitzt GLOBALWARE verkaufsfähige Produkte, bei welchen kaum noch grosse Entwicklungskosten zu erwarten sind.
Jedes Unternehmen dieser Welt versucht Geschäftsprozesse zu verbessern bzw. kostengünstiger zu halten.

Werden wir im Jahr 2005 ein vernünftiges Wirtschaftswachstum/Konsumentenverhalten haben, wird auch deutlich mehr investiert werden - und das wird einen Investitionsschub auslösen - mit steigenden Umsätzen für GLOBALWARE.

Setzt GLOBALWARE nur 1 Mio. EUR 2005 mehr um, dann wird auch anständig verdient; die Aufwände für die Produkte sind weitgehend abgeschrieben - die Erlöse gehen zum grossen Teil in den Deckungsbeitrag und damit in den Gewinn.

Der Preis des Unternehmens, die Marktkapitalisierung von ca. 2,8 Mio EUR ist äusserst gering für die Produktrechte und damit verbundenen Perspektiven, die GLOBALWARE hat.

MEINE MEINUNG: GLOBALWARE IST SEHR GÜNSTIG BEWERTET.
@marketanalyst
Du machst Deinem Berufsstand alle Ehre. Ich empfehle einfach mal einen Blick auf die Homepage http://www.globalware.ag. Produkte werden da erst gar nicht erwähnt. Du scheinst die Änderung des Geschäftszwecks nicht mitbekommen zu haben. Diese Änderung des Geschäftszwecks ist doch ein Indiz, daß man auf der ganzen Linie gescheitert ist.

(von der Homepage der GlobalWare)

"Unternehmensprofil

Die GlobalWare AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf Leverage Buy-Outs (Übernahmen), Marktkonsolidierung und Zusammenschlüsse in ihren Zielmärkten konzentriert. Der Fokus liegt insbesondere in der Akquisition europäischer Firmen, die sich in einer wirtschaftlich schwierigen Phase befinden. Dabei liegen die Stärken auf der Identifizierung unterbewerteter Firmen und der Fähigkeit, diese durch passende Strategien zu entwickeln. Die Gesellschaft konzentriert sich insbesondere auf High-Tech-Märkte und innovative Technologien."

Vielleicht kann man ja noch unterbewertete Firmen identifizieren. Zum Erwerb fehlt aber sicherlich das nötige Kleingeld. Deshalb wurde auch seit der Ankündigung keine einzige Firma erworben. Nach der Beschreibung des Geschäftszwecks müßte sich die GlobalWare selbst übernehmen.

Die Produkte, von denen Du redest, liegen bei der GedysIntraware und somit bei der GAP.
@ Kalchas
Logos gehört wohl noch zur Globalware.


GlobalWare verkauft umfangreiche Entwickler-Lizenz


04.05.2004



Eisenach, 04. Mai 2004 – Der Technologiekonzern GlobalWare AG, hat eine umfangreiche Entwicklerlizenz der LOGOS-Technologie an Net2Voice im Wert von 2,65 Mio. Euro verkauft. Die Gesellschaft, mit Sitz in McLean, Virginia, entwickelt und vermarktet multilinguale sprachunterstützte Software-Lösungen für Multimedia, Internet und Telefonie sowie Übersetzungstechnologien und Spracherkennungsmodule auf der Basis von Transfersystemen.

Ziel des Erwerbs der Entwicklerlizenz ist die Integration der Datenbanken und Regelsysteme in die von Net2Voice und verbundenen Unternehmen entwickelten Informationsgewinnungs- und Übersetzungstechnologien. Die Entwicklerlizenz ermöglicht den Zugriff auf die umfangreichen europäischen Wörterbuch-Datenbanken. Die Urheberrechte an der LOGOS-Technologie verbleiben im GlobalWare-Konzern. Zusätzlich haben Net2Voice und GlobalWare ein Profit-Sharing vereinbart, wodurch dem Verkäufer 80% und dem Vertragspartner 20% der Lizenzgebühren aus dem Verkauf von LOGOS-System-basierten Lösungen zufließen.

Die Lizenzvereinbarung beinhaltet weitere Abkommen. So wird der GlobalWare-Konzern an der Weiterentwicklung der Technologie durch Net2Voice profitieren. Die Vereinbarung legt fest, dass die Vertragsparteien die Weiterentwicklung abstimmen und sich gegenseitig über deren aktuellen Stand regelmäßig informieren. Weiterhin erhalten GlobalWare und Net2Voice Zugriff auf die LOGOS-Technologie-basierten Neuentwicklungen. Unter Verwendung dieser Technologie planen die Gesellschaften die Erschließung neuer Geschäftsfelder, wie zum Beispiel für semantische SPAM-Filter-Lösungen (Filter auf der Basis des Inhaltes der Email), sowie deren gemeinsame Vermarktung.

Der Kaufvertrag legt fest, dass im Rahmen einer 9-monatigen Evaluationsphase vorerst die Einsatzmöglichkeiten in bestehende und neue Produktlinien geprüft und bewertet werden sollen. Auf der Basis der Ergebnisse (Qualität und Performance) soll dann die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden. Aufgrund der hochkomplexen sprachtechnologischen Zusammenhänge, die nur empirisch ermittelt werden können, haben die Parteien auch eine Einstellungsklausel für das Projekt in den Vertrag aufgenommen. Mit erfolgreichem Abschluss des Projektes wird die vereinbarte Gegenleistung fällig.

Über die Logos-Technologie:
Die Logos-Technologie ermöglicht für Dokumente in elektronischer Form eine hohe maschinelle Übersetzungsqualität und -geschwindigkeit, wobei die lernfähige Software auch in der Lage ist, Terminologie verschiedenster Branchen adäquat zu interpretieren und entsprechend zu übersetzen.
@Seah
Ist schon etwas vom Kaufpreis eingegangen? Warum werden die tollen Produkte auf der Hompage nicht mehr erwähnt? Das war ja früher mal anders. Und was soll dann der geänderte Geschäftszweck? Der Aktienkurs ist ja wohl kein Zufall.
#593 Kaktus-Jones und Kalchas:

Kaktus-Jones erwähnte, Kalchas sein nahezu ein "Alleinunterhalter". Dem schliesse ich mich an. Es wundert mich schon etwas, dass ewig viele Postings von Kalchas stammen - und ausschliesslich negative Meinungen, Berichte oder Halbwahrheiten über Globalware.

Ich finde es auch nicht besonders hilfreich von Kalchas persönlich ironisch angegriffen zu werden im Sinne "ich mache meinem Berufstand alle Ehre" - Was ich hier privat von mir verlauten lasse, hat nichts mit meinem Beruf zu tun, und da habe ich gute Zeugnisse.

Zum Thema: Mir ist es persönlich wurscht, ob Globalware Produktrechte selbst besitzt oder über Unternehmen, an denen Globalware beteiligt ist. Es ist aber sicher: Löst sich der Investitionsstau auf, so wird auch Globalware davon profitieren.

#602 von Kalchas an SEAH:

Es ist äusserst schwach zu behaupten "Der Aktienkurs ist ja wohl kein Zufall". Das ist eine abgetroschene Floskel. Betrachten wir Elexis WKN 508500, die waren vor 5 Jahren bei 9,5 EUR, Januar 2003 bei 0,25 EUR und diese Woche hatten sie die 10 EUR Marke überschritten. ES GEHT DOCH!!!

Ein bekannter Investor hat sein Geheimnis seines Reichtumes gelüftet, er sagte, er hätte Aktien gekauft, die weniger als 1 Dollar gekostet hätten - sogar jene insolventer Unternehmungen - und er hat in einem Jahr durchschnittlich 40 % Gewinn gemacht.

ERGEBNIS: ICH HABE MIR 10000 GLOBALWARE GEKAUFT - KOSTET JA NICHT VIEL. UND DIE HALTE ICH JETZT EINFACH MAL 2-3 JAHRE - FALLS GLOBALWARE ÜBER 5 EUR GEHT, BIN ICH KALCHAS DANKBAR, DASS ER SCHON SO LANGE DEN KURS SO SCHÖN HERUNTERGEREDET HAT. DA HAT KALCHAS MIR DANN EINEN GUTEN DIENST ERWIESEN.
@marketanalyst
Du kannst meinethalben die ganze GlobalWare kaufen. Laß Dich bloß nicht abhalten. Nur zu. Ganz nebenbei. Zum Aktienkurs habe ich nur selten, soweit ich mich erinnere eigentlich nie, etwas gesagt. Mich interessieren hier nur die unternehmerischen Vorgänge, und die im gesamten GlobalWare-Verbund.
Löblich,
dass wenigstens ein User Intraware nicht aus dem Blickfeld verschwinden lässt, also Bravo für Kalchas und seine richtigen und wichtigen Beiträge.
INW war schon immer ein Spielplatz (ausschließlich) für Zocker und die Threads dominiert durch Pusherbeiträge eines möglicherweise kollusiven Umfelds.
Dass INW Überlebenschancen hat, glaube ich persönlich nicht, die Zukunft wird es zeigen.

komp(l)ott
#604 kalchas
Mich wundert es doch sehr, dass jemand NUR AUS INTERESSE über GLOBALWARE jahrelang schreibt. Ich kenne viele Leute, die in Aktien erfolgreich investiert haben, und die haben dann sich für die Aktie auch interessiert - aber niemanden, der eine Aktie unattraktiv hält und troztdem darüber sich informiert. KALCHAS IST EINE AUSNAHME - WENN ER WEITER SO DEN KURS DRÜCKT, KANN ICH MIR NOCH EIN PAAR AKTIEN MEHR LEISTEN; WIE GESAGT - SIND JA NICHT TEUER.

#605 komplott
Es ist wirklich wichtig, dass es solche Leute wie Kalchas gibt, die sich mit dem Unternehmen beschäftigen und auch ihre (negative) Meinung dazu schreiben. Dies bewirkt, dass viele kurzfristige Zocker frustriert die Aktie verkaufen, der Kurs sinkt, und nur ein "harter Kern" übrig bleibt. Ich denke, Kalchas hat da ganze Arbeit geleistet. Und irgendwann werden wir (ähnlich wie bei Elexis geschehen) dann wieder schöne Kurse sehen.
@marketanalyst
Sei doch froh, daß Du die Informationen frei Haus gelieferst bekommst, und noch mit Quellenangaben. Wenn Du die nicht brauchst, ignoriere die einfach und kauf einfach weiter. Nur zu! Ein Marktanalyst schreibt doch auch nicht nur zu Aktien, die er interessant findet. GlobalWare, GAP, Adori etc., sowie die Typen, die dahinterstehen, interessieren mich nun mal. Adori ist bereits pleite und nun interessiert mich, wie es bei der GlobalWare weitergeht. Inzwischen wurden auch bereits der ehemalige Vorstandsvorsitzende und ein Aufsichtsrat der Adori verhaftet. Ansonsten bin ich Dir keine Rechenschaft schuldig. Du solltest bei Deinen Beiträgen einfach bei den Fakten bleiben. Nur da hast Du bis jetzt gar nichts zu bieten. Was hat Elexis mit GlobalWare zu tun? Warum sollte GlobalWare von der Auflösung irgendeines Investitionsstaus profitieren? Und vor allem, warum sollte das sicher sein? Sicher ist da schon mal gar nichts. Einen Rat gebe ich Dir noch. Wenn Du Perlen suchst, darfst Du nicht im Sperrmüll wühlen, denn da wirst Du selten eine finden.
zu #607 von Kalchas:
Es wurden schon einige Kunstwerke (Perlen?) im Sperrmüll gefunden

- und was bezeichnet Kalchas als Sperrmüll?
Eine unterbewertete Aktie? Mag er das doch tun, ich würde vielleicht ein insolventes Unternehmen mit Sperrmüll vergleichen (da holen sich aber dann auch irgendwelche intelligente Leute noch das Brauchbare).

GLOBALWARE IST DEFINITIV KEIN SPERRMÜLL!
Hier mal die Zahlen zum Eigenkapital des GlobalWare-Konzerns aus dem Geschäftsbericht 2003, dem letzen testierten Bericht übrigens.

Grundkapital 9.071.747 Euro
Kapitalrücklage 33.092.253,27 Euro
Ergebnisvortrag -35.407.178,05 Euro
Jahresergebnis -6.026.270,55 Euro
Währungsausgleichsposten 267.206,35 Euro
Anteile in Fremdbesitz 1.369.891,69 Euro

also gesamt 2.367.649,71 Euro

Sehr gut ist hier auch die unternehmerische Leistung der letzten Jahre zu sehen. Die Verluste betragen über 41 Mio Euro.
zu Kalchas #609

Den Jahresbericht 2004 haben auch andere Konzerne noch nicht vorgelegt, GLOBALWARE wird diesen vorlegen.

Die kummulierten Verluste der letzten Jahre amüsieren mich - falls sie Kalchas Aussage untermauern sollen "GLOBALWARE ist nichts Wert".
Jedes Unternehmen schreibt in der INVESTITIONSPHASE Verluste, und kann sich dies auch erlauben, solange genügend Liquitität verfügbar ist. (die Deutsche Telekom ist da ein leuchtendes Beispiel)

Was mich interessiert ist die Liquitität.

Übrigens finde ich es immer interessanter: Kalchas argumentiert jetzt sogar mit Zahlen aus 2003 und davor.

KALCHAS! WEITER SO! DANN KAUFE ICH MIR VON MEINEM NÄCHSTEN GEHALT NOCH MAL EIN PAAR GLOBALWARE AKTIEN.
Der Joint-Venture-Partner der GAP hat 2004 weiter Verluste gemacht http://www.tjgroup.com.



TJ Group Plc


Stock Exchange Release
February 9, 2005 at 08:30 Finnish time
TJ Group Annual Report 1 January–31 December 2004

· Net sales decreased by 28%; EUR 17.32 million (EUR 24.09 million)
· Operating result improved by 54%; Operating profit/loss EUR -2.65 million (EUR -5.81 million)
· Result before taxes improved by 44%; EUR -4.83 million (EUR -8.56 million)
· Equity ratio 17% (37%), shareholders` equity/share EUR 0.02 (EUR 0.06)
· Earnings per share EUR -0.03 (EUR -0.05)
· Total costs decreased by 31% to EUR 23.04 million (EUR 33.56 million)
· The operating result for the last quarter improved by 117%; EUR 0.12 million (EUR -0.71 million in Q4/2003)

The operating result of the group turned to positive for the last quarter of the year.

The operating result for the entire year improved compared to the corresponding period of the previous year (1 January–31 December 2003).


CHANGES IN THE GROUP STRUCTURE AND THEIR EFFECTS

On 15 July 2004, TJ Group Plc and GEDYS IntraWare signed an agreement on combining their software business operations based on IBM technology.

The TJ Group Plc`s entire CRM business outside of Finland and one Finnish subsidiary that was focused on the CRM business, TJ Group Software House, were transferred to the joint venture that was founded based on the agreement.


THE NET SALES AND RESULT DEVELOPMENT

TJ Group`s net sales for the financial period 1 January–31 December 2004 decreased by 28% and were EUR 17.32 million (EUR 24.09 million). The net sales of the group`s companies in Finland decreased by 3% and were EUR 13.85 million (EUR 14.33 million) and the net sales of companies outside of Finland decreased by 64% to EUR 3.47 million (EUR 9.76 million).

TJ Group`s operating result improved by 54% compared to the previous financial period. The company has achieved this primarily by following its strategy of cutting costs and developing the profitable units.

TJ Group`s operating result in the financial period still showed a loss of EUR 2.65 million, but the loss is smaller than in the corresponding financial period of the previous year, when the operating result showed a loss of EUR 5.81 million.

The result before extraordinary expenses and taxes improved by 44% to EUR -3.37 million (EUR -6.04 million). The result before taxes improved by 44% to EUR -4.83 million (EUR -8.56 million).

The salary and personnel costs for the financial period decreased by 30% or EUR 4.60 million and were EUR 10.72 million, which is 62% of the net sales (64%). The net sales per person in the financial period were EUR 97 thousand (EUR 90 thousand).

Other operating costs for the financial period decreased by 3% and were EUR 5.37 million (EUR 5.55 million). The total costs for the period were EUR 23.04 million (EUR 33.56 million).





THE LAST QUARTER OF 2004

The operating result of the last quarter of 2004 was positive, EUR 0.12 million. The net sales for the last quarter of the financial period (1 October–31 December 2004) were EUR 4.19 million. In the corresponding quarter of the previous financial period (1 October–31 December 2003), the net sales were EUR 7.58 million. The net sales of the group`s companies in Finland were EUR 3.82 million (EUR 4.27 million) and companies outside of Finland EUR 0.37 million (EUR 3.31 million).

The last quarter`s result before extraordinary items and taxes was EUR -0.25 million. In the corresponding quarter of the previous financial period (1 October–31 December 2003), the result before extraordinary items and taxes was EUR -0.71 million. The result before taxes was EUR -1.72 million (EUR -1.51 million).

The result before extraordinary items and taxes has improved by 64% compared to the corresponding quarter of the previous financial period and 64% compared to the previous quarter of the closed financial period.


BUSINESS OPERATIONS

The first two quarters of the financial period (1 January–31 December 2004)
During the first two quarters of the financial period (1 January–31 December 2004), TJ Group`s business took place under the TJ Group name in Finland, Germany, Norway, Sweden, and Switzerland.

During the first two quarters of the financial period, TJ Group had 100% ownership in Finnish subsidiaries Documenta Oy, Key Partners Oy, PlanMill Ltd, and TJ Group Software House Holding Oy, which has companies with business operations in Finland (TJ Group Software House Oy) and Norway (TJ Group Software House AS). Additionally, TJ Group had a 50% ownership in Morning Digital Design Oy. Each of these companies focused on their own area of expertise.

During the first two quarters of the financial period, TJ Group had 100% ownership outside of Finland also in subsidiaries TJ Group AB in Sweden, TJ Group AS in Norway, TJ Group GmbH in Germany (Dresden), and TJ Group e-Solutions in Germany (Stuttgart). These companies had their business focus in distribution and sales of solutions based on TJ Group Software House Holding Oy´s product portfolio.

The company sold its products and services also through partner companies. During the first two quarters of the financial period, TJ Group had 7 partners in the Nordic Countries, 17 in other parts of Europe, 2 in the United States, and 1 in Australia.

The last two quarters of the financial period (1 January–31 December 2004)
Part of TJ Group Plc`s product-based CRM business was transferred, in accordance with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, to the partial ownership company founded by these companies.

Due to this corporate arrangement, TJ Group Plc`s business operations on the last two quarters of the financial period differ partly from the first two quarters of the financial period.

During the last two quarters of the financial period, TJ Group has had business operations under the TJ Group name in Germany in addition to Finland.

At the end of the financial period, TJ Group had 100% ownership in Finnish subsidiaries Documenta Oy, Key Partners Oy, and PlanMill Ltd, and the German subsidiary TJ Group GmbH.

At the end of the financial period, TJ Group also had 50% ownership in the Finnish participating interest companies Morning Digital Design Oy and GEDYS Software Holding Oy (previously TJ Group Software House Holding Oy). Additionally, at the end of the financial period, TJ Group had 25.91% ownership in German GAP AG. Each of these companies focus on their own area of expertise.

The company sells its products and services also through partner companies. During the last two quarters of the financial period, TJ Group had 5 partners in the Nordic Countries and 15 in other parts of Europe.

Documenta Oy

Documenta Oy`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 6.43 million (EUR 3.23 million). The operating result was EUR 0.75 million (EUR 0.19 million), which is 12% of the net sales (6%). The result before taxes was EUR 3 thousand.

The net sales for the last quarter of the financial period (1 October–31 December 2004) were EUR 2.01 million (EUR 1.25 million). The operating result was EUR 0.82 million (EUR 0.35 million), which is 40% of the net sales (28%).

The company employed an average of 59 (37) persons during the financial period.

On 1 January 2004, Documenta Oy took over the sales of the TJ Group CRM Suite product family in Finland and some maintenance and support services from the TJ Group Plc subsidiary TJ Group Services Oy, which was closed down. 23 employees were transferred from TJ Group Services to Documenta.

Documenta Oy is a company specializing in digital document handling and work process intensification. It offers information technology based software, maintenance, operation service and integration solutions for companies and public administration. Documenta is responsible for selling the TJ Group CRM Suite product family in Finland directly and through its business partners.

Key Partners Oy

Key Partners Oy`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 6.29 million (EUR 8.46 million). The operating result was EUR 1.56 million (EUR 1.90 million), which is 25% of the net sales (22%). The result before taxes was EUR 3 thousand.

The net sales for the last quarter of the financial period (1 October–31 December 2004) were EUR 1.65 million (EUR 2.12 million). The operating result was EUR 0.43 million (EUR 0.53 million), which is 26% of the net sales (25%).

The company employed an average of 59 (94) persons during the financial period.

Key Partners Oy is an independent IT service company and its core expertise includes system and service integration, system architecture, project management, and customer-specific deliveries of entire systems. The company`s goal is to support its customers` business by producing high quality deliveries of information systems and integrations.

PlanMill Ltd

PlanMill Ltd`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 0.98 million (EUR 0.87 million). The operating result was EUR 31 thousand (EUR -67 thousand), which is 3% of the net sales (-8%). The result before taxes was EUR 29 thousand.

The net sales for the last quarter of the financial period (1 October–31 December 2004) were EUR 0.37 million (EUR 0.28 million). The operating result was EUR 95 thousand (EUR 58 thousand), which is 26% of the net sales (21%).

The company employed an average of 11 (11) persons during the financial period.

PlanMill Ltd is a developer and provider of PSA (Professional Services Automation) solutions. Browser-based PSA solutions by PlanMill help project-oriented organizations to improve the control of personnel, projects and business processes, which in turn improves their productivity and profitability. The company has offices in Helsinki (Finland) and St. Gallen (Switzerland). The company has a network of authorized resellers in Austria, Germany and Switzerland.

GEDYS Software Holding Oy

GEDYS Software Holding Oy`s (TJ Group Software House Holding Oy until 27 July 2004) net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 1.44 million. The operating result before charging of the group management costs was EUR -87 thousand, which is -6% of the net sales.

The company started its operation on 1 January 2004, so there are no comparison figures from the previous financial period.

In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, the business operations of GEDYS Software Holding Oy were transferred to the partial ownership company founded by these companies.

TJ Group Limited / United Kingdom

TJ Group Limited`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 7 thousand (EUR 56 thousand). The operating result was EUR -56 thousand (EUR -0.23 million), which is -800% of the net sales (-414%).
The company`s business operations were closed down on 31 March 2004.

TJ Group AS / Norway

TJ Group AS`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 0.67 million (EUR 3.22 million). The operating result before charging of the management costs was EUR -0.32 million (EUR -0.54 million), which is -48% of the net sales (-17%). The result before taxes, including the group management costs, was EUR -0.32 million.

In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, TJ Group AS was transferred to GEDYS Internet Products NV as capital contributed in kind.

TJ Group AB / Sweden

TJ Group AB`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 0.50 million (EUR 1.02 million). The operating result before charging of the group management costs was EUR -0.11 million (EUR -0.46 million), which is -23% of the net sales (-46%).

In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, TJ Group AB was transferred to GEDYS Internet Products NV as capital contributed in kind.

TJ Group GmbH / Germany

TJ Group GmbH`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 1.36 million (EUR 5.53 million). The operating result before charging of the group management costs was EUR -0.30 million (EUR -0.75 million), which is -22% of the net sales (-14%). The result before taxes, including the group management costs, was EUR 57 thousand.

The net sales for the last quarter of the financial period (1 October–31 December 2004) were EUR 0.37 million (EUR 1.94 million). The operating result before charging of the group management costs was EUR
-0.20 million (EUR -0.45 million), which is -54% of the net sales (-23%).

The company employed an average of 14 (37) persons during the financial period.

As of 23 January 2004, TJ Group Plc divided its German operations into two companies by founding a new subsidiary, TJ Group e-Solutions GmbH, and transferring its CRM business operations to this company. The transfer of part of the business operations into the new company affects the figures for TJ Group GmbH.

TJ Group GmbH is responsible for developing and selling the TJ Group CAI Suite products for international market and ebVokus products to local German market. The company has an office in Dresden.

TJ Group e-Solutions GmbH / Germany

TJ Group e-Solutions GmbH`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 1.01 million. The operating result before charging of the group management costs was EUR -0.19 million, which is -19% of the net sales. The result before taxes, including the group management costs, was EUR -0.26 million.

The company started operation on 23 January 2004, so there are no comparison figures from the financial period of the previous year (1 January–31 December 2003).

In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, the business operations of TJ Group e-Solutions GmbH were transferred to the partial ownership company founded by these companies.

TJ Group GmbH / Switzerland and Austria

TJ Group GmbH`s net sales for the financial period (1 January–31 December 2004) were EUR 0 (EUR 0.12 million). The operating result was EUR -20 thousand (EUR -0.26 million). The result before taxes, including the group management costs, was EUR -20 thousand.

The company`s operation was discontinued on 31 March 2004. During the period of 1 April–31 December 2004,,the company`s software solutions were sold in Switzerland and Austria by the company`s partners.


SIGNIFICANT EVENTS IN THE FINANCIAL PERIOD

Part of TJ Group, TJ Group Software House Holding Oy started its operation on 1 January 2004. Its business included TJ Group`s customer relationship management products TJ Group CRM Suite and TJ Group CMS Suite and Ementor`s CRM product line. In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, the business operations of the company were transferred to the partial ownership company founded by these companies. The company`s name was changed to GEDYS Software Holding Oy on 27 July 2004.

On 23 January 2004, TJ Group founded a new subsidiary in Germany, TJ Group e-Solutions GmbH, and transferred part of its product-based CRM business into it. In connection with the mutual arrangement of TJ Group Plc and GEDYS IntraWare GmbH announced on 16 July 2004, the business operations of the company were transferred to the partial ownership company founded by these companies.

On 27 April 2004, TJ Group and GEDYS IntraWare signed a letter of intent on combining their software business operations based on IBM technology.

On 24 June 2004, TJ Group Plc announced that the company and its two major owners had agreed on a credit limit of two million euros on market terms. With the credit limit, the company ensures the realization of the corporate arrangement with GAP AG, announced on 27 April 2004, and the development of the company`s operations after that.

Anneli Koivunen, the Managing Director of the group`s subsidiary Key Partners Oy, was appointed as the new CEO of TJ Group as of 1 July 2004. The previous CEO of the group, Mikko Setälä, continues as a deputy member of the TJ Group Plc`s Board of Directors.

On 15 July 2004, TJ Group Plc and GEDYS IntraWare signed an agreement on combining their software business operations based on IBM technology. The TJ Group Plc`s entire CRM business outside of Finland and one Finnish subsidiary that was focused on the CRM business, TJ Group Software House, were transferred to the joint venture that was founded based on the agreement.

On 12 August 2004, the Extraordinary Shareholders` Meeting decided unanimously to approve the Joint Venture Agreement entered into and announced on 16 July 2004, by and among TJ Group Plc, GlobalWare AG, vbv vitamin-b venture GmbH, and GAP AG für Applikationen und Produkte.

On 12 August 2004, the Extraordinary Shareholders` Meeting decided unanimously to approve the Agreements regarding Credit Limit and Pledge of Shares entered into and announced on 24 June 2004, by and among TJ Group Plc and its main owners Messrs Tuomo Tilman and Jyrki Salminen.

On 6 October 2004, the company announced that some members of the current management, who were in the company`s management in the spring of 2000, had been arrested for interrogation. The basis for the action was a suspected information offense related to the securities market. The matter was related to the preliminary investigation concerning a possible information offense related to the share issue and sale of the year 2000.

On 7 October 2004, the company announced that the persons arrested for interrogation had been released.


FINANCING AND INVESTMENTS

The value of TJ Group`s cash and liquid current assets totalled EUR 2.10 million (EUR 2.94 million) at the end of the financial period. The equity ratio of the group was 17% (37%).

TJ Group`s sales receivables at the end of the financial period were EUR 2.54 million (EUR 5.10 million).

In the financial period, the group`s gross investments totalled EUR -0.88 million (EUR 2.04 million), which equals to -5% (8%) of the net sales. The product development costs have not been activated in the balance sheet, but have been registered as costs in the profit and loss statement at the time they incurred.

Of the credit limit agreed on 24 June 2004, EUR 1 million has been used by 31 December 2004 and EUR 1 million remains unused.


INTRODUCING FINANCIAL STATEMENT COMPLYING WITH THE IFRS REGULATIONS

TJ Group Plc will implement the closing of accounts in compliance with the IFRS regulations at the beginning of 2005. Also the interim reports for 2005 will be written in compliance with the IFRS regulations.


PERSONNEL AND MANAGEMENT TEAM

At the end of the financial period, the group had 133 (231) employees. 118 (171) of these worked in Finland and 15 (59) outside of Finland. The group employed an average of 178 (267) persons during the financial period.

The Management Team of TJ Group consists of CEO Anneli Koivunen and Group Controller Kimmo Hietala.


BOARD OF DIRECTORS AND AUDITORS

At the end of the financial period on 31 December 2004, TJ Group Plc`s Board of Directors included four members and two deputy members: Chairman Tuomo Tilman, Bo Eklund, Jyrki Salminen, Kari Salo, and deputy members Markku Montonen and Mikko Setälä.

Auditing has been done by Ernst Young Oy Authorised Public Accounting Firm, with Stig-Erik Haga as the principal accountant.

More detailed descriptions of the members of the group`s Board of Directors and Management Team and the CEO`s of the subsidiaries can be found on the company`s web sites at www.tjgroup.fi and www.tjgroup.com.


CORPORATE GOVERNANCE

TJ Group Plc has Corporate Governance description drawn up according to the instructions of the Helsinki Exchanges. It explains, for example, the rights of TJ Group owners, arrangements for Shareholders` Meeting and matters discussed in the meeting, selection and operating methods of the Board of Directors, appointment and responsibilities of the CEO, and management of the TJ Group subsidiaries.

The Corporate Governance of the group can be found on the company`s web site at www.tjgroup.fi and www.tjgroup.com.


JUDICIAL DECISIONS AND ACTIONS

On 16 September 2004, the Helsinki Court of Appeal gave a judgement by which it confirmed Espoo district court`s judgement of 9 October 2001 to dismiss the claim against TJ Group Plc. The Court of Appeal lowered the amount adjudged by the district court to be paid by the claimants to TJ Group as compensation for legal costs from EUR 127,297 to EUR 98,415. The claim was related to the certain clerical errors in the offering circular for the share issue in February 2000 and the alleged effect on the investment decision of three Finnish companies.

The preliminary investigation by the police department of Helsinki concerning the possible information offense related to the share issue and sale of the year 2000 had not been finished by the end of the financial period.


SHARES AND SHARE CAPITAL

TJ Group Plc`s share capital at the end of 2004 was EUR 2,569,853.92, and the total number of shares was 128,492,696. The nominal value of a share was EUR 0.02.

The highest TJ Group share price in the financial period was EUR 0.41 and the lowest EUR 0.16. The average share price was EUR 0.26 and the closing price EUR 0.16. The absolute trade of the share in the Helsinki Exchanges was EUR 9.3 million and 31.2 million shares.

At the end of 2004, the foreign holding of TJ Group shares was 4.9 percent.


THE SHARE HOLDING AND WARRANTS OF THE BOARD OF DIRECTORS AND THE MANAGEMENT

On 31 December 2004, the members and deputy members of the TJ Group`s Board of Directors and the CEO owned a total of 63,282,775 TJ Group shares, that is, 49.3 percent of the company`s share capital and votes, and 1,836,480 TJ Group warrants, that is, 1.4 percent of the company`s share capital and votes.

The company complies to and adapts the Guidelines for Insiders drawn up by the Helsinki Exchanges.


THE CURRENT AUTHORIZATIONS OF THE BOARD OF DIRECTORS

On 26 March 2004, the Annual Shareholders` Meeting authorized the Board of Directors to decide, within one year, on the increase of share capital by issuing of new shares, to grant option rights, or to take convertible loans in one or several installments. In the issuing of new shares or granting of option rights or taking of convertible loans, a right can be given to subscribe for a total of not more than 25,698,539 new shares, the book value equivalent of which is EUR 0.02 per share. On the basis of the authorization, the share capital may be increased by a maximum of EUR 513,970.78.

At the end of the financial period, the Board of Directors does not have the authorization for share repurchase or transfer.


WARRANT PROGRAMS

The purpose of the TJ Group warrant programs is to encourage the company`s employees to do their job in such a way that the company`s business will operate and develop according to the strategies.

On 24 September 2004, the company announced that the Warrants 2003 A (1,112,000 units) and Warrants 2003 B (887,000 units) are to be quoted on the main list of the Helsinki Exchanges on 28 September 2004 and are to be listed as TJ Group Warrant 2003 A (FI0009609804) and as TJ Group Warrant 2003 B (FI0009609812).

For more information on TJ Group`s warrant programs, see the company`s web site at www.tjgroup.fi and www.tjgroup.com.


EVENTS AFTER THE FINANCIAL PERIOD

On 27 January 2005, the company announced that it had been informed that State Prosecutor Ritva Sahavirta, after consideration, has decided to raise charges against the the company`s Board of Directors at that time, CFO and some others in relation to suspected security markets information offence concerning the company`s share issue in the year 2000 and subsequent communications. In the release, the company also stated that a claim for a fine imposed on a corporation, amounting to 200,000 euros, and a claim for ordering the alleged criminal benefit of 39,396,600 euros to be paid to the state have been made against the company. The company also stated that the accused Board members Tuomo Tilman, Jyrki Salminen and Bo Eklund had announced that they will withdraw from their duties in the current Board of Directors of TJ Group.

On 3 February 2005, the company announced that a member of the TJ Group Plc`s Board of Directors, Bo Eklund had announced that he will resign from the Board of Directors and the resignation will take effect immediately. The rest of the Board of Directors will continue their duties until the next Shareholders` Meeting.


NEAR-TERM OUTLOOK

The markets are showing improvement in demand, although IT investments will remain moderate. The customers are interested in solutions for self-service and electronic client transactions. Multinational providers are strengthening their position in the Finnish IT outsourcing markets as large and mid-sized companies continue to outsource their IT services.


DISTRIBUTION OF DIVIDEND

The company`s Board of Directors will propose to the Annual Shareholders` Meeting that no dividend be paid for the financial period and that the company`s loss of EUR 8,48 million be booked against retained earnings.


PRESS CONFERENCE

TJ Group will hold a press conference for the press and analysts today, Wednesday, 9 February 2005, at 10:00. The press conference will be held in the TJ Group main office in Ruoholahti. The address is Itämerenkatu 5, 00180 Helsinki. TJ Group`s CEO Anneli Koivunen will be present.


Helsinki, 9 February 2005

The Board of Directors of TJ Group Plc

Tuomo Tilman, Chairman of the Board
Jyrki Salminen
Kari Salo


CONTACT:
CEO Anneli Koivunen, TJ Group Plc
Tel. +358 205 5151



This is a translation of the original Finnish release. In case the translation differs in meaning from the Finnish version, the Finnish version takes precedence.


DISTRIBUTION:
Helsinki Exchanges
Main media


APPENDICES:
Consolidated profit and loss statement
Consolidated profit and loss statement by quarter
Consolidated balance sheet
Consolidated cash flow statement
Consolidated cash flow statement by quarter
Figures by company
Figures by company by quarter
Key figures


The figures in the annual report are not audited.

In addition to the accounts of the parent company, the financial report of TJ Group Plc consolidates the accounts of Documenta Oy, Planmill Ltd, Key Partners Oy, and Key Partners Projektit Oy for the period of 1 January–31 December 2004. The accounts for GEDYS Software Holding Oy, GEDYS Software AS, GEDYS Software Oy, TJ Group AB, TJ Group Holding AB, TJ Solutions AB, Kompetensbolaget PMV AB (merged in 2003), Leylock Data AB (merged in 2003), TJ Group AS, TJ Group GmbH, TJ Group e-Solutions GmbH, TJ Group Switzerland GmbH, TJ Group A/S, TJ Group Americas Inc, and TJ Group Limited have been consolidated for the period of 1 Jan–30 June 2004.

The figures for Morning Digital Design Oy and GEDYS Software Holding Oy (ownership 50% in each) have been consolidated in the annual report by using the equity method. The figures for GAP AG (ownership 25.91%) have not been consolidated as they would not have a significant effect on the operating result and financial position of the group.