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Der grosse Basar -- Buch von Daniel Cohn-Bendit - 500 Beiträge pro Seite


Nachstehend einige Ausschnitte aus dem Kapitel «Little Big Men», veröffentlicht auf Seite 139 bis 147 des genannten Buchs, im unveränderten Originalwortlaut:

«Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewegung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (...)

Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren - eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (...)


Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: "Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?" Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.»


Zu den ersten, die auf die pädophile Vergangenheit des Europa-Parlamentariers Cohn-Bendit aufmerk- sam geworden sind, gehörte der frühere deutsche Aussenminister Klaus Kinkel. Der Schwabe kämpft seit Jahren gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.

In einem am 31. Januar 2001 in der Berliner Tageszeitung «B.Z.» publizierten offenen Brief an Cohn- Bendit verlangte Kinkel «eine deutliche Klarstellung, dass es in Kontakt mit den Kindern nie zu unsitt- lichen Berührungen bei Ihnen oder durch Sie gekommen ist». Die Art und Weise, wie sich Cohn-Bendit mit dem so sensiblen Thema, bei dem es um eine zentrale Frage der Moral geht, auseinandersetzt, lasse sich, so Kinkel, «weder mit der damaligen Situation der antiautoritären Kindererziehung noch mit Naivität erklären». Wer Kronzeuge für die Achtundsechziger Generation sein wolle, müsse «schon ernstzunehmende Massstäbe an sich selbst anlegen und anlegen lassen».

In seinem ebenfalls in der genannten Berliner Zeitung veröffentlichten Antwortbrief erklärte Cohn-Bendit, dass ihm damals «das Problem nicht bewusst» gewesen sei. Man habe versucht, «in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren». Bei den geschilderten Sexszenen habe es sich um eine «ich-bezogene Selbstreflexion» gehandelt, mit der er habe «zuspitzen und provozieren» wollen. Dabei wolle er sich «als Tabubrecher profilieren».

Mit dieser Antwort hat Cohn-Bendit die von ihm verlangte Klarstellung, dass es nicht zu sexuellen Kontakten mit Kindern gekommen ist, offensichtlich nicht abgegeben. Dass es sich bei den Schilderun- gen seiner Sex-Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern nicht um Fiktion, um Phantasie oder um blosse Provokation handelte, zeigen die Inhaltsangaben auf dem Umschlag des Buches: Darin wird erklärt, dass Cohn-Bendits «Erzählungen und Reflexionen aus dem "Basar" gleichzeitig Bestandesaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre» sind, «lebendig geschriebene und spannende Berichte und Selbstdarstellungen von denen, die der Gesellschaft Widerstand entgegen- gesetzt haben».

Cohn-Bendits Stellungnahme tönt nach Rechtfertigung. Treffend hält Klaus Kinkel am 1. Februar 2001 in der Zeitung «B.Z.» in einer Replik zu Cohn-Bendits Reaktion fest, dass, wer nur einen kleinen Funken Verantwortung habe, in einer so ungeheuerlichen Sache nicht nach Rechtfertigung suchen dürfe. Der selbsterklärte grosse Moralisierer der Achtundsechziger habe sich mit seiner Reaktion jetzt entlarvt. Die schrecklichen, unter keinem Titel zu rechtfertigenden sexuellen Missbräuche von anvertrauten fünf- jährigen Kindern sind eines. Das andere ist das grosse Schweigen, das sich heute über diese furcht- baren Ereignisse ausbreitet. Bei der Beurteilung der Vergangenheit von linken Politikern werden beide Augen zugedrückt. Und diejenigen Tatsachen, deren Durchsickern an die Öffentlichkeit nicht verhindert werden kann, werden heroisch verniedlicht und mit den damaligen Zeitumständen erklärt. Die Geschichte der Achtundsechziger wird noch geschrieben werden müssen.

Vollständige Textangaben sind mir wegen unglaublicher Detailangabe nicht möglich.
Es ist erschreckend, dass eine Partei wie die Grünen vorgibt, in Sinne der Zukunft der Menschen zu handeln und dann solche Subjekte für Wahlen nominiert werden. Aber offenbar ist das Thema Käfighaltung wichtiger als der Schutz von Kindern.
Das Thema macht auch den Grünen Ärger.

Aber die Vorkämpfer der Basisdemokratie haben eine Diskussion abgewürgt. Auf ihrem Forum werden entsprechende Beiträge gelöscht, vor allem Zitate von Cohn-Bendit selbst. Dann wurde der Thread geschlossen. Das kennen wir hier ja auch.

Der Rest des Threads ist immer noch lesenswert:

http://www.gruene-fraktion.de/jsp/community/gf_forum.jsp?For…
Wie kann man nur so nachtragend sein!

Ich weiß es zwar nicht genau, aber
ich denke doch, dass Cohn-Bendit heute
nicht mehr mit Kindern rummacht und
auch keine Terroristen mehr verstecken tut.

Einmal muss doch auch Schluss sein mit
der Vergangenheit.

:laugh:
Man beachte das grosse Schweigen der Medien. DCB ist immerhin der Spitzenkandidat einer Regierungspartei für das Europäische Parlament.

Bei Hohmann haben sich die Medien auf alle Lebensfragmente (Freunde, frühere Reden, Nachbarschaft etc.) gestürzt um weitere "Belastungsargumente" zu sammeln.

Das Cohn-Bendit Kinder missbraucht hat (verklag mich doch) habe ich erst heute zufällig erfahren. Keine Reportage über die Kinder (heute sicher oftmals selbst Eltern) oder die damaligen Eltern (Vertrauensverhältnis aufgebaut).

Wer einmal Pädophil ist bleibt das sein Leben lang! Psychologen können nur den Trieb begrenzen! Einer wie Cohn-Bendit der schwärmerisch von "klitoralen Streichelorgien" bei 5-jährigen Mädchen erzählt muss man als das betrachten was er ist

Ein gestörter Pädophiler der dringendst ärztlicher Hilfe benötigt!
Wenn man so von Cohn-Bendits Vergangenheit liest, kann man nur hoffen, dass der einem nicht mal begegnet - das scheint auch für Erwachsene ein gefährliches Subjekt zu sein.

@goldless

Tja, das ist die gelebte Basisdemokratie der Grünen. Ich bin mal gespannt, was die zu Joschka früheren Aussagen mit Arafat zusammen schreiben würden, in denen es gegen Israel ging. Ob die Medien die auch so unaufhörlich bringen würden wie das Thema Hohmann?
Mal schauen ob man nicht doch etwas bewegen kann in D.
e.mails mit dem Text aus #1 sind verschickt an

-Kinderschutzbund
-mehrere SPD/CDU/CSU/FDP MDB´s
-Gruenen-Homepage (sofort gelöscht)?!?!?!?!?
-Focus/Stern

Ich fasse es immer noch nicht -
Ein bekennender Pädophiler ist Spitzenkandidat einer Regierungspartei und die Grünen wollen das Sexualstrafrecht ändern auf die Linie:
Freiwilliger Sex soll keine Altersbeschränkung mehr haben. Zur Erinnerung: Cohn-Bendits "Sexpartnerinnen" waren 4 - 5 Jahre alt!!!!!!!!!!!
hossinger,


das war eine ausgezeichnete Idee. Es wäre schön wenn du uns
über Reaktionen, falls es die überhaupt geben wird, informieren
würdest.

Fürchte nur, das Thema ist allen viel zu heiß.
!
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Vielleicht wäre es ja keine schlechte Idee, die Plakate die
uns in Kürze eine Wahl dieses "netten Onkels" schmackhaft
machen sollen mit Auszügen (natürlich ungekürzt) aus seinem
literarischen Meisterwerk zu verzieren.

Damit das auch der Letzte kapiert, wer da zur Wahl steht.

Ich persönlich wäre zu tatkräftiger und wirtschaftlicher
Hilfe gerne bereit.
Also ist diese Type ein Pädophiler, und als ob das nicht reichen würde ein Terroristenunterstützer - also ein Schwerkrimineller.
Geschützt vor der Justiz durch einflussreiche Freunde, ein beklopptes EU-Parlament und eine verschlafene Staatsanwaltschaft die sich lieber um Schwarzfahrer aus der U-Bahn kümmert.

Aber wenn ich mir dann das moralischen Gefasel der Grünen vor Augen halte in der Sache Hohmann, dann wird mir richtig übel. Egal wie man zur Hohmann-Rede steht, die Vorverurteilungsorgie und die Moralinschweren Gesichter mit dem sabbernd geäusserten Abscheu kann man angesichts dieses kriminellen Grünen-Günstlings nur noch als Hohn, Verarsche und blanken Zynismus werten.
Ein Haufen Pharisäer die sich im Grunde genommen alle der Beihilfe schuldig gemacht haben.

:(
#eviva
Kinkel hat ja bereits versucht die Sache zu publizieren, aber es fand sich ausser der BZ fast niemand der dieses "tabuthema" aufdeckt. Übrigens hat Cohn-Bendit während des jahrelangen Kindesmissbrauchs mit Aussenminister Fischer zusammengelebt. Wusste der davon? Bei der lockeren Art von DCB über die Straftaten zu reden - wahrscheinlich schon!

Cohn-Bendit ist ja unser Muster-Multikulti, waere vielleicht interssant wie die türkische Gemeinde über "Klitorale Orgien" mit Ihren Kindern denkt.

Alle die hier zustimmen können bei der Weiterverbreitung von #1 helfen. Der Zeitaufwand ist minimal, rechtliche Probleme unwahrscheinlich und ein Ergebnis im Interesse vieler - auch der Kinder die auf diese Art von TABUBRÜCHEN sicher gern verzichten!
!
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@farniente

Eigentlich solltest Du froh sein, dass so wenige sich dafür interessieren. Stell Dir vor, wieviel Schuld und und wir alle an der Sache haben, das Cohn-Bendit sicher nur ein Opfer der Umgebung und der Gesellschaft ist. Das würde wirklich Schuldgefühle in Dir wecken, dass dieser arme Mann, dem es eigentlich nur um das Wohlergehen der Menschen geht, eigentlich von uns allen so schlecht behandelt wurde, dass er so handeln musste.

Mittlerweile habe ich sowieso meine Problem damit, zu verstehen, was die Grünen wollen. Früher zu deren Grünungszeit waren das meist Idealisten, die sich einige Themen - dabei vor allem den Umweltschutz - auf die Fahne geschrieben hatten. Heutzutage kommen die mir extrem machtbesessen vor und haben eigentlich nur noch Spass daran, anderen das Leben schwer zu machen, wobei sie selbst die eigenen Vorteile immer weiter ausbauen und ausnutzen.
#19

du irrst!

cohn bendit und fischer waren nie linke.

cohn hatte es im zusammenhang mit der de gaulle-vertreibung zu seinem general massu ins saarland selbst eingeräumt.

fischer war im zusammenhang mit dem todesfall bei der frankfurter hausbesetzung 3 tage eingekastelt. jeder staatsanwalt hätte damals daraus eine mordanklage zimmern können.

allein, es geschah nichts! hatte fischer sich für die zukunft nützlich machen wollen?

so nützlich wie klaus urban, der die waffen vom "verfassungsschutz" der raf zulieferte, wie schily seinerzeit sich verplapperte.

was beide aber waren? sie waren struckturenzerstörer, damit hernach, milton friedman läßt grüßen, staatlichkeit leichter zu privatisieren sein würde."lumpenproletarier" (cohn war keiner)wollen nach oben, hier läßt schröder grüßen.

"kein deutscher sonderweg" sagte fischer später als außenminister. er weiß natürlich, daß der sonderweg im wesentlichen darin bestand, daß "oben und unten" sich schon zu preußens zeiten ziemlich nahe wahren, wärend in england die companys in 1853 400.000 londoner verhungern ließen, in einer zeit, als die halbe welt für "england" rackern mußte. denk mal an die sprichörtliche "englische krankheit"=rachitis - bis nach dem 2. weltkrieg.

nun können cohn und rebecca harms ja "grüne" gentechnologie durchsetzen. erika mann hat ja gezeigt wie frau "sozialistischen" software-patentschutz ins werk setzt.
!
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Das Delirium: Danys offener Latz


Im Mai 1968 hat Daniel Cohn-Bendit eine hübsche Figur gemacht, als er verschmitzt einem Pariser Polizisten ins Gesicht grinste. Das Schwarzweiß-Foto, das den sommersprossigen "Dany le Rouge" in dieser Pose auf den Barrikaden zeigt, gehört zu den "Mythen des Alltags" jener Zeit. Doch nicht Roland Barthes` gleichnamiges kleines Meisterwerk ziert das Foto. Dany lacht vielmehr auf einem Band der Seminare Jacques Lacans, der den Titel trägt L`envers de la psychanalyse, was soviel heißt wie "Jenseits der Psychoanalyse" - eine Variation auf Freuds Abhandlung Jenseits des Lustprinzips. Jenseits des Lustprinzips herrscht bekanntlich der Todestrieb, aber was herrscht jenseits der Psychoanalyse? Die Revolte. Und es ist durchaus eine lohnenswerte Frage, ob die 68er-Revolte eher auf Seiten des Todestriebs oder auf Seiten des Lustprinzips anzusiedeln ist beziehungsweise war.

Was uns Deutschen zur Zeit die Zerreißprobe um Joschka Fischers Steinwurf aus dem Jahr 1973 auf einen Polizisten ist (wohl eher dem Todestrieb zuzurechnen), ist den Franzosen die Zerreißprobe um Daniel Cohn-Bendits unvorsichtiges, im Rausch der Diskurse gemachtes Bekenntnis, sich von Frankfurter Kita-Kindern gelegentlich den Hosenlatz geöffnet haben zu lassen (hier gab wohl eher das Lustprinzip den Ton an). Die Zeilen, aus Provokation geschrieben, wie Cohn-Bendit heute sagt, sind kürzlich von interessierter Seite wieder einmal exhumiert worden; sie stehen in dem Buch Le Grand Bazar, 1975 erschienen. In einem Jahrzehnt also, von dem heute plötzlich alle meinen, es sei ein einziges Delirium gewesen.

Wenn dem so war - was ja nicht stimmen muss -, dann wäre jedenfalls das Delirium das Objekt der Begierde gewesen, und der Steinwurf gegen die Staatsmacht oder das grenzüberschreitende, erotisch angehauchte Bekenntnis über die Verführbarkeit durch Kinder bloß Mittel zum Zweck jenes Deliriums; eines Deliriums, dem die intellektuellen Größen der Zeit - ob Foucault, Sartre oder Guattari - das Wort geredet haben. "Die Geschichte dieser Ideen-Bewegung ist noch zu schreiben", gibt Roger-Pol Droit nun in Le Monde zu bedenken.

Während bei uns die Gewaltfrage verniedlicht wird, indem man sie gar nicht mehr zulässt, schauen die französischen Medien der Sexualfrage direkt ins Auge. Nachdem Libération, die aus der 68er-Bewegung hervorgegangene Tageszeitung, sich jüngst einer kritischen Selbstbefragung unterzogen und festgestellt hat, dass auch in ihren eigenen Reihen die Grenzen zur Pädophilie nicht immer erkannt worden seien, stellt Le Monde ein Dossier zusammen, das auf beeindruckende Weise vernünftig ist: Die "Befreiung der Kinder", die "Anerkennung ihrer Sexualität", ihrer "Autonomie" - das seien die (naiven) Leitmotive gewesen, die das antiautoritäre Denken und Hoffen damals gelenkt hätten; wobei man sich auf vornehme Quellen berufen zu können glaubte, Freud & Marx. Genauso wie Cohn-Bendits jetzt ausgegrabenes "Bekenntnis", gehören die Kursbuch-Protokolle über Gutenachtrituale der Kommune-I-Leute mit WG-Kids in diesen Kontext. Heute pflegt man Kinder gern als Opfer zu sehen. Auch diese (hysterische) "Ideen-Bewegung" wird eines Tages geschrieben werden müssen. I.H.
Genau diese Leute haben die Rechtfertigung von Handlungen anderer, mit den jeweiligen Bedingungen in der relevanten Zeit, NIE akzeptiert und haben auf Bestrafung mit der JETZTZEIT-Justiz bestanden.

Mir wäre es völlig egal mit welchen Motiven ein 24-jähriger mit meiner 4-jährigen Tochter "klitorale Streichelorgien" vollführt!!!!!

Dieses Subjekt darf nicht an einer europäischen "liberalisierung" des Sexualstrafrechts mitarbeiten!:mad:
Cohn-Bendit bei Sabine Christiansen


"Ich würde selbstkritisch zu meiner Generation sagen: Wir haben den Kindergarten unterschätzt. Wir haben gesagt, da muss man spielen und spielen lernen. Wir haben unterschätzt, dass man im Kindergarten ganz anders auch schon Voraussetzungen schaffen kann fürs Lernen. Das kann man auch spielerisch machen."

Aus sabine-chistiansen.de
#27,
mit dem Unterschied der Situation zu Deutschland, daß M.J. durch eine Gesetzesänderung angeklagt werden kann, die es dem Staatsanwalt ermöglicht Strafanzeige zu stellen, ohne direkte Anzeige und Zeugenaussage eines "Opfers".




http://www.sabine-christiansen.de/2003/12/07/c_gast10.html
#28

gut, das ist der strafrechtliche Aspekt, aber Medien, die meinen aufklären zu müssen, müssten meiner Meinung nach das Thema Cohn-Bendit aufgreifen und publizieren, wenn sie glaubhaft bleiben wollen. Bisher scheint das in Deutschland ein Tabu zu sein im Gegensatz zur Schweiz und zu Frankreich.
Bei den Grünen gilt die Moral und der Anstand immer nur für die anderen. Ganz gerne beruft man sich darauf wenn man anderen Schaden zufügen kann.

Aber diese selbsternannten Gutmenschen vergessen daß
wer auf andere mit dem Finger zeigt, zeigt auch immer mit 4 Fingern auf sich selbst.

Das sieht man natürlich bei dieser Type etwas schlecht weil er die Hände noch unter dem Rock von kleinen Mädchen hat.
:( :(
Strafverfolgungshindernisse:

Verjährung (§§ 78 ff. StGB): sehr str., teilweise wird Strafaufhebungsgrund, teilweise wegen der " Doppelnatur", d.h. zugleich Strafaufhebungs- und Strafverfolgungshindernis, ein gemischtes Rechtsinstitut angenommen;
Immunität (Art. 46 I GG) als ein auf Zeit des Mandats begrenztes Prozeßhindernis; Exterritorialität, d.h. Befreiung der diplomatischen Vertreter eines anderen Landes von der Gerichtsbarkeit des Empfängerstaates (§§ 18 f GVG) u.a.
Erst gibt man seinen perversen Neigungen nach, dann verdient man noch Geld damit indem man darüber ein Buch schreibt, dann unterstützt man Terroristen auf der Flucht, bewegt sich frei und ungezwungen durch alle Talk-Shows, hat natürlich Immunität, und damit die nicht verloren geht und der Lebensunterhalt gesichert ist läßt man sich wieder nach Straßburg wählen,

irgendwie hofft man noch auf den Nobelpreis
(den haben schon ganz andere Pfeifen bekommen)

und - das ist sehr wichtig - man entrüstet sich lauthals über jeden wertkonservativen, absolut verabscheuungswürdigen und völlig unmoralischen "Normalpolitiker".

Meine Abscheu vor den Grünen hat einen Namen: Cohen-Bendit.
:(
!
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Also hossinger, alle Achtung.
Er kann Dich nicht anzeigen. Wegen was denn ? Verleumdung fällt doch weg. Bestreiten auch, oh, vielleicht wegen "Raubes" des Gedankengutes, Du weißt schon, Copyright und so.
Und farniente, schlimmer geht`s wirklich nicht.
Eigentlich will ich mich nicht jeden Tag mit diesem Sch...typ befassen. Ihr habt Euch auch etwas Ruhe verdient.



Eviva
@Eviva

Du magst ja richtig liegen, dass man sich nicht täglich mit Cohn-Bendit befassen sollte, aber er ist bei einer unserer Regierungsparteien Spitzenkandidat für die Europawahl und es wird ja immer mehr Gesetzgebung von Europa kommen.
Sollte dann die Ausfassung, die diese Person hat, wirklich ins Gesetzgebungsverfahren einfliessen? Also das wäre wirklich ein Horrorszenario sonders gleichen. Leider wird über solche Dinge die Öffentlichkeit nicht informiert bei uns (im Gegensatz zu Frankreich und der Schweiz), weil es offenbar brisante wichtigere Themen gibt, die hochgepusht werden.
@konns, ich lag lange Jahre falsch, weil ich mich von diesem scheußlichen Blender in Bezug auf ein paar *europäische* Tendenzen täuschen ließ !
Übrigens ist dieser Bütikofer, der doch das Bundesverdienstkreuz bekam, hinsichtlich Sex mit Kindern genauso krank, weil er diese Gesetzesvorgabe unterstützte, wie so einige andere auch.
Die "Kleine Familie" ist in der Evolution der Menschen
recht neu.

Wir haben ziemlich locker ueber Jahrmillionen in Sippen gelebt.
Freier Sex war selbstverstaendlich.
Wer eine Anziehung bemerkte, schlief mit dem neuen oder
alten Partner.
Frauen wussten oft nicht von wem das Kind war.
Das spielte auch keine Rolle, das Kind gehoerte der Sippe.
Die Sippe hatte die Verantwortung dafuer.

Das Leben war gewiss einfacher.
Die "Kleine Familie" schafft nur Neurosen,
die weitergegeben werden ueber Generationen.

Auch Perversionen sind eine Ausgeburt der Familie
und dem politisch kirchlichen Konzept dahinter.
In diesem Konzept reichen sich Kirche und Staat die
Haende.
@ Eviva

Ich verstehe daß Du genervt bist. Aber ich hole den Thread bei jeder Gelegenheit wieder hoch aus zwei Gründen:

1. Einem mißbrauchten Kind ist es ziemlich egal von wem es seinen Schaden fürs Leben hat, ob von einem "Prominenten" oder einem Otto Normaltäter, der natürlich mit der ganzen Verlogenheit und Scheinheiligkeit zu der diese Gesellschaft fähig ist, öffentlich zerlegt wird.

2. Ich weiß nicht warum ich mich in Dutzenden von Threads über die einzelnen Politikthemen aufregen soll. Wenn diese verlogenen Charakterdrecksäcke erst mal aus der Politik draussen wären hätten wir schon viel geschafft.

Solche Typen gehören nicht zu dem Problem, sie sind das Problem.

# 38 christkrishna

Entweder ich verstehe Dein Posting nicht oder Du hast etwas zu scharfes geraucht !!!!
Was hat die Sippe der Neandertaler mit dem Verhalten von Cohen-Bendit zu tun ?
Oder ist der Papst daran schuld wenn der Drecksack kleinen Kindern unter den Rock greift ?
Oder willste hier den großen Psychomacho mimen "Mutter Hure, Vater Trinker und die Gesellschaft ist an allem schuld !"

Verschon mich bloß mit so einem Mist !!Wer in Kindergärten kleine Kinder am Geschlechtsteil streichelt oder in Thailand die Not kleiner Kinderprostituierten ausnutzt ist eine Drecksau und gehört in den Knast. So einfach ist das !! Capisce !?!

:(
Was mich bei dem Thema so wütend macht ist die Tatsache, daß
diese Sauerei von der gesamten Journallie völlig ignoriert wird.

Ich meine, wir reden über einen wirklich Kriminellen. Wir
reden über ein absolut widerliches Verbrechen. Das zu Recht
normalerweise mit langjährigen Haftstrafen geahndet wird.

Aber diesem Typ wird der rote Teppich gerollt. Eigentlich
sollte er in Sack und Asche gehen, stattdessen tingelt er
durch die Talkshows. Und kassiert Beifall.

Wenn ich dagegen sehe, wegen welcher Nichtigkeiten Politiker
anderer Parteien, gerade in jüngerer Vergangenheit förmlich
hingerichtet wurden, dann verstehe ich diese Welt nicht mehr.

Verdammt noch mal, was kann man denn tuen, um diese ungesühnte
Straftat mal einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.

Die Mailaktionen von hossinger empfinde ich ja als einen wich-
tigen ersten Schritt. Aber sie scheinen den angeschriebenen
wohl "am Arsch vorbei" zu gehen.

Hat denn keiner eine Idee?
# farniente

Sexuelle Perversionen kommen aus der Unterdrueckung ganz
natuerlicher und normaler Sexualitaet.
Das ist nicht neu, oder?

Wer seine Sexualitaet frei ausleben kann, wird nie
und nimmer Interesse an den Dingen haben, die Dich so aufregen und so zerstoererisch fuer Kinder sind.

Jede Religion ist gegen die natuerliche Ausuebung von Sex.
Wird die Sexualitaet richtig gelebt, verschwindet sie nach
und nach in unserem Kulturkreis so zwischen 50 und 60.
Im Osten frueher.
Wer dann noch Sex im Kopf hat, gilt dort als dirty.

Sex unterdrueckt entfernt sich von seinem natuerlichen Zentrum und bewegt sich in den Kopf.
Das ist das Ergebnis jahrhundertelanger Unterdrueckung und
Verurteilung durch die Religionen.

Das ist doch so offensichtlich, ich weiss nicht warum du
dass nicht blickst?
komisch, wenn doch Cohn-Bendit eigentlich nun Opfer ist, dann verstehe ich wirklich nicht mehr, warum die Medien bei uns das totschweigen (im Gegensatz zum entlasteten Michael Jackson). Das wäre doch eine ideale Wahlkampfergänzung für den Grünen Europa Spitzenkandidaten. Er kann mit der Thematisierung der Vorgänge dann doch nur Punkte sammeln, als arme, unterdrückte Kreatur, die einfach so handeln musste.
Diese Erklärungsversuche sind schlicht absurd.
Eine Religion mag vielleicht Deiner Meinung nach etwas unterdrücken, tatsächlich liegt in keinem Bett ein Pfarrer oder Imam oder sonst ein Aufseher.

Weder haben sich sexuell freizügige Kulturen als kriminalitätsfrei erwiesen, noch kannst Du mir irgendeinen Kulturkreis benennen indem die Kriminalitätsrate wegen der Religion besonders hoch ist.

Religion wird momentan von besonders einfach denkenden Menschen auf Politik reduziert, wie wir es im Islam erleben, und in christlichen Ländern auf Sex, weil sich auf diesem Gebiet die Protagonisten solcher verquasten Theorien den schnellsten Zulauf geistig einfach strukturierter Menschen versprechen. Die schlagwortartigen imperativen "da gibt es keinen Widerspruch" - Denkverbote äußern sich dann bevorzugt im appelieren an niedrige Instinkte, wie "mein Bauch gehört mir" oder andere intellektuelle Meisterleistungen.

Aber wer eine solche Neanderthaler-Logik braucht, der wird auch glauben daß ein Säufer zum Trinken begonnen hat weil er ein Problem lösen wollte.
Alkohol löst keine Probleme, er schafft Probleme.

Im Übrigen ist diese perverse Argumentiererei wie Du sie benutzt wirklich nicht neu. Hin und wieder, wie bei der Inquisition läuft dann dieses "physikalische Denken" Druck erzeugt Gegendruck und der braucht ein Ventil, schon mal auch in die andere Richtung. Religionen in ihrer ganzen Komplexität, ihren Philosophien, ethischen und moralischen Werten, einfach auf das zu reduzieren was einem gerade opportun erscheint ist mittelalterliches Denken.

Aber die Erfahrung lehrt uns daß uns die Erfahrung nichts lehrt. Warum soll es hier am Board anders sein ?
#43: Diese Thesen sind nicht nur nicht belegt, sie stehen auch im Widerspruch mit modernen Erkenntnissen der Psychologie und Psychiatrie. Krankhafte sexuelle Neigungen können sich durch stetes Testen gesellschaftlicher Normen entwickeln, wenn eine instabile Persönlichkeit vorliegt. Das Wegfallen von Normen führt also nicht etwa zur Entwicklung einer "gesunden" Sexualität, sondern zu einem Auseinanderentwickeln des Sexualverhaltens bei den Menschen, wo ein Teil sich weiter normal verhält und ein Teil sich in Richtung abnormen Verhaltens entwickelt. Was als abnorm und was als gesund zu gelten hat, ist immer willkürlich, weil die gesetzten Normen irgendwo dies abgrenzen müssen und der Übergangsbereich dann so behandelt wird wie die voll entwickelte Perversion. Das ist der Preis dafür, daß Neigungen, wie Pädophilie und Zoophilie, Lustmord und Vergewaltigung bekämpft werden. Viele Pädophile entwickeln diese Neigung nicht aus einer unterdrückten Sexualität heraus, sondern wegen interfamiliären Konflikten, z.B. einer übermächtigen Mutter. Die richtige Reaktion ist dann keinesfalls, Pädophilen freie Bahn zu lassen, sondern im Gegenteil frühzeitig enge Grenzen zu setzen, um dann zumindest Grenzpersönlichkeiten aufzufangen. Einige Menschen lassen sich aber nur durch langwierige Therapie oder sogar nur durch dauernde Sicherheitsverwahrung aufhalten. Das ist bedauerlich, aber ist nun einmal so unvermeidlich, wie die Möglichkeit des Auftretens anderer Erkrankungen.

Was übrigens die angeblich gesunde Sexualität des steinzeitlichen Menschen angeht, haben wir keine Daten darüber, wieviele Pädophile es im Neolithikum gab. Wir können aber sicher davon ausgehen, daß es welche gab, weil alle Perversionen auch krankhaft schon genetisch angelegt sein können oder durch prägende Einflüsse der Kindheit zum Ausbruch gebracht werden können. Man bedenke etwa, daß Männer genetisch dazu veranlagt sind, sich einen möglichst jung aussehenden Sexualpartner zu suchen. Genauso, wie einige Männer von diesem Schema abweichen, indem sie ältere Frauen bevorzugen, können einige Männer auch eine Überveranlagung haben und schon vorpubertäre Mädchen attraktiv finden. Es gibt auch Gruppen, die eine weite Verbreitung der Vergewaltigung in vorhistorischer Zeit ausmachen. Die Verbreitung von Zoophilie nötigte schon zu Beginn der historischen Zeit Religionsführer dazu, Gesetze dagegen zu formulieren.
!
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# 47

Danke Questorix für Deine Hilfe.
Die Würde des Menschen ist unantastbar !!

Wer ein kleines Kind sexuell mißbraucht tastet es aber nicht nur an, er zerstört die Seele.
:(

Gleichzeitig entschuldige ich mich bei allen hier für meine Wortwahl, aber diese Themen wühlen mich fürchterlich auf, ich bin teilweise richtig krank wenn ich soetwas höre oder lese.
174 StGB: Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen

(1) Wer sexuelle Handlungen 1. an einer Person unter 16 Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist, 2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist oder ihm im Rahmen eines Dienst- oder Ausbildungsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit der Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit oder

3. an seinem noch nicht achtzehn Jahre alten leiblichen oder angenommenen Kind vornimmt oder an sich vornehmen läßt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer unter den Voraussetzungen des Absatz 1 Nr.1 bis 3

1. sexuelle Handlungen vor dem Schutzbefohlenen vornimmt oder

2. den Schutzbefohlenen dazu bestimmt, daß er sexuelle Handlungen vor ihm vornimmt, um sich oder den Schutzbefohlenen hierdurch sexuell zu erregen, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft.
Ich bitte auch bei diesem sensiblen Thema die Grenzen des guten Geschmacks zu wahren.
Ich habe einige Postings gelöscht, in denen diese Grenzen deutlich überschritten wurden.

PolyMod.
PolyMod

Vielen Dank für Dein Posting. Das hat den Thread wieder hoch gebracht.
:D

Bezüglich der Postings und dem "Geschmack" denke ich irrst Du. Einige hier wollen ganz bewußt durch eine rüde Ausdrucksweise den Täter, seine Partei oder irgendjemand, der zu dieser skandalösen und mafiösen Omerta beiträgt, zwingen Anzeige zu erstatten. Das wäre eine gute Art und Weise diesen sauberen Herrn ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Nicht wegen seinem Geschwätz, wie bei Christiansen, sondern vor einem deutschen Gericht, für seine Taten.

Aber ich gehe davon aus daß Du schon auf der Seite der empörten Poster bist und halt nur die akademische Contenance und Etikette gewahrt haben möchtest.

Aber genau dahinter versteckt er sich.
Nun gut, solange Du diesen Thread hochbringst darfste weiterlöschen.

:D :D

Im Übrigen handelt es sich um ein Offizialdelikt und vielleicht liest hier auch ein anständiger Staatsanwalt mit, wer weiß.
farniente, wenn hier Beiträge stehen, die strafrechtlich relevant sind, dann trifft das WO genauso wie den User, der den Beitrag verfaßt. Durch das Löschen bringt sich WO juristisch auf die sichere Seite. Wenn Du Cohn-Bendit zu irgend etwas provozieren willst, dann darfst Du eben nicht ein beliebiges Diskussionboard dafür mißbrauchen, sondern mußt dem Herrn persönlich schreiben und Deine Vorwürfe machen oder sogar ihn selbst anzeigen. Es ist ein Mißverständnis, daß ein Diskussionsboard wie WO dazu da ist, "der Welt" etwas kundzutun. Das ist nur da, damit einzelne Menschen miteinander diskutieren und sich informieren können.
for4zim

Danke für das hochbringen des Threads.
:D

Du hast ja recht. Ich habe auch nicht geschrieben daß das meine Intention beim Posten ist, sondern daß hier einige unterwegs sind die ohnhin etwas tun.

Im Übrigen war mein Posting an den Mod scherzhaft gemeint. Meine persönliche Wortwahl wird bei solchen Themen immer sehr deutlich, ohne daß ich "der Welt etwas kundtun möchte". Ich denke, das ist aber meine persönliche Meinung, daß es an den Fakten nichts ändert, ob ich diesen sauberen Herrn mit deutlich gefühlsorientierten Vokabel belege oder ihm die lateinische Bezeichnung für seine Schweinereien zugestehe.

Mal ganz am Rande, verteidigst Du die Taten dieses Herrn etwa ? Wahrscheinlich nicht, Dein Posting ist nur etwas missverständlich.
:D
farniente, nein, ich verteidige Cohn-Bendit nicht. Ich bin der Meinung, daß man aufgrund seines Buches gegen ihn hätte tätig werden müssen. Ich weiß allerdings nicht, ob die Tat nicht schon verjährt ist und ob das Buch als Beweis ausreichen würde, wenn sich bisher keines der damaligen Kinder gemeldet hat. Ansonsten bin ich der Meinung, daß man Cohn-Bendit schlicht nicht wählen sollte (also auch seine Partei nicht), weil er sich nur durch Schwafeln, aber nicht durch irgendwelche Sachkenntnis hervortut. Das wird aber wohl die notorischen Grünen-Wähler nicht davon abhalten, es zu tun. Die beeindruckt ja noch nicht mal der Plutonium-Deal der Bundesregierung.
@for4zim

vielleicht werden doch irgendwann Medienvertreter auf das Thema aufmerksam und bringen mal was drüber.
das ist doch das eigentlich Traurige, dass wegen manchen Kleinigkeiten riesige Artikel verfasst werden und solche Dinge als unbedeutend angesehen werden.
@ # 48 for4zim

Ja, Deinem Posting kann ich schon zustimmen.
Aber nachdenklich macht einem das schon wenn man sieht wie man die Reputation eines Helmut Kohl vernichtet hat wegen ein paar Mark schwarzer Spendengelder, oder wie ein General abserviert wird ohne rechtliches Gehör, nur um zwei Beispiele zu nennen.

Es geht mir nicht um eine racheerfüllte Bestrafung eines Herr Cohn-Bendit, insofern dürften Deine juristischen Einwände auch greifen. Ich frage mich halt ob wir es uns leisten können und wollen eine politische Niete der darüberhinaus eine nicht erklärte oder aufgeklärte Vergangenheit hat, in ein europäisches Parlament zu schicken.
Angeblich strebt auch Dolly Buster einen Sitz in dieser Bude an (ich scherze nicht !). Für mich stellt sich irgendwann dann schon einmal die Frage nach dem Wert unserer sogenannten europäischen Demokratie, die eine Demokratie ohne Legitimation des Volkes zu werden scheint aber dafür eine starke Ähnlichkeit mit einem Pensionsfond bekommt.

Vielleicht ist es auch keine böse Absicht unserer Politiker und es hat Ihnen nur jemand den griechischen Begriff Demokratie falsch übersetzt ?
Cohn Bendit ist ein brillanter Diskussionsführer, didaktisch geschult, rhetorisch ausgebildet und ausgestattet mit einem nicht mehr zu überbietenden Selbstbewußtsein.

Im Grund genommen nichts anderes als ein Jakobiner, voll
gepropft mit Theorien, ohne praktische Erfahrung, eben wie unsere Unternehmensberater auch.

Graue Theorie, von Praxis Null Ahnung.

Leider werden solche Demagogen immer wieder gewählt, daher können wir uns nicht beschweren.

Solange das Wählervolk so leicht auf solche Leute hereinfällt, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, in der Praxis meist jämmerlich versagen, werden wir immer damit leben müssen.

Mit radikalen Ansichten kann man nur ins Chaos führen.


Eines haben diese Leute gemein: Ein ausgesprochenes Feeling für die Vermehrung der eigenen Pfründe.

Und ein Europa-Abgeordneter bringt doch schon was.

Ober der Cohn Bendit uns was bringt?
@ Schürger

Deine Beschreibung von Cohn-Bendit teile ich, wobei es solchen Mneschen auch zu eigen ist daß sie völlig unfähig sind zuzuhören. Das ist auch klar, da sie sonst in ihrer arroganten Selbstverliebtheit (Du nennst es Selbstbewußtsein) sonst aus dem Konzept kommen könnten.

In einem Punkt muß ich Dir jedoch ganz entschieden widersprechen.

Solch eine Type wird nicht gewählt weil das Wahlvolk dumm ist, sondern weil eine Partei einem vermutlichen Kinderschänder und Terroristenunterstützer einen sicheren Listenplatz eingeräumt hat.

Da liegt die Verantwortungslosigkeit eindeutig bei der Partei.
Und so ist die Frage nicht nur ob uns Cohn-Bendit etwas bringt, sondern ob ins die Grünen etwas bringen. Ich sehe das bei solchen Zusammenhängen mehr als rethorische Frage.
farniente,

die Grünen kommen um ihre Gallionsfiguren nicht herum, schließlich hat ein Bendit Seite an Seite an unserem Edelrevoluzzer Joschka gekämpft.

Das Schlimme ist, dass die Altparteien diese Sektion
vollkommen unterschätzt hat, als Spinner gebrandmarkt und nicht erkannt hat, dass ein Schröder mit ihnen seit langem gemeinsame Sache macht, um an die Macht zu kommen.

Wirtschaftspolitische Sprecher mit abgebrochenen Wiso-Studium, Adorno-Gasthörer, nie eine Prüfung absolviert, also nie auf die Nachhaltigkeit seines angelesenen Halbwissens geprüft, es gibt so viele Beispiele unter den
grünen Volksvertretern.
Am schlimmsten sind die Rechtsverdreher unter ihnen, die sich hinter Paragraphen verschanzen.

Überhaupt schlimm, dass so viele Juristen, Theoretiker mit
besonderer Empfänglichkeit für "neue" Ideen, die sie nicht nachvollziehen können, weil sie keine praktische Erfahrung haben, in der Politik agieren.
Die haben höchstens in einem Justizministerium noch was zu suchen, aber sonst nirgendwo etwas verloren.

Aber man hat sie ja beim Marsch durch die Institutionen gebraucht.

Aber sicher hast Du recht, man muss ja nur sein Kreuzchen
verweigern, dann nützt auch ein guter Listenplatz nichts.

Aber dazu wird es nicht kommen, dafür werden schon die Schwulen und Lesben sorgen, eine angeblich wichtige Klientel dieser Sektion.
Es gibt einige Tribals die in der Steinzeit leben.
In Indien wurden Beobachtungen angestellt,
die allerdings nun mehr als 30 Jahre alt sind.

Perversionen und Homosexualitaet sind dort voellig unbekannt.

Auch Buddha prangerte Eigentumsdelikte wiederholt an,
nicht aber sexuelle Vergehen.
Auch in anderen alten Schriften wie in den Veden,
werden Verbrechen erwaehnt,
jedoch keine aus einem pervertierten Verlangen heraus.

Es kann auch jeder bei sich selber feststellen,
wer seine Sexualitaet ohne Unterdrueckung lebt, oder gelebt hat,
wird keine "Ladung" oder Beduerfnis haben,
nach Abartigkeiten.

Das Beduerfnis nach Sex ist dann auf Genitalien und auf das
zu teilen verlangende Herzzentrum beschraenkt,
das ist ein natueliches, naturgewolltes Verlangen
Sexualitaet dagegen befindet sich im Kopf, in der Gesinnung.

Das Beduerfnis nach Sex beginnt naturgewollt
und endet ebenfalls naturgewollt.

Sexualitaet im Kopf mag niemals enden.

Verantwortlich dafuer sind die Religionen,
die es verstanden haben,
dem Sex zu unterdruecken und zu verurteilen.
Erst kreieren sie die Suende,
damit kommen sie ins Geschaeft und schaffen
Abhaengigkeit.

In Posting # 1 wurden Beobachtungen wiedergegeben,
aus der Situation heraus wie sie nunmal jetzt ist.
Die Alten die sich und das Leben kannten,
schufen in Indien Tempelanlagen mit allen nur erdenklichen
sexuellen Stellungen, in Gruppen, mit Kindern und Tieren.

Eigenartig?
Sexualitaet im Vorhof eines Tempels?

Der Sinn ist der, wer von sexuellen Phantasien geplagt wird, besucht diese Tempel, meditiert und besieht sich
diese Statuen und Abbildungen, die auch in seiner Phantasie gespeichert sind und Unrast geben.
Es ist ein Prozess, eine tiefe Reinigung,
eine Zurueckgehen zu seiner eigenen natuerlichen
Unschuld.

Nach und nach entspeichern sich diese Bilder, diese
Phantasien und der Sucher kann tiefer in den Tempel
schreiten, im innersten Schrein ist vollkommene
Stille, eine massive Buddhastatue, oder ein Shivalingam,
oder ein Tirthankara mag dort zu Frieden und Gelassenheit
inspirieren.
Nun kann die Meditation, die Versenkung in seine wahre
Natur sich ungestoert entfalten.
54, schürger:

"Aber dazu wird es nicht kommen, dafür werden schon die Schwulen und Lesben sorgen, eine angeblich wichtige Klientel dieser Sektion."


Seit Jahren bin ich von Geburt, aus Überzeugung, und von Trieb aus hetero.
Muß ich jetzt Nachteile befürchten? (Ich bin ein Mann und liebe eine Frau)
Questorix,

"Muß ich jetzt Nachteile befürchten?"

Ausdrücklich nein! Mußt du nicht befürchten, hast du schon.

Während für unglaubliche Beträge Treffpunkte für Schwule
und Lesben geschaffen werden, so, als sei das eine förderungswürdige
Bevölkerungsgruppe, kostet dein Hetero-Treff natürlich nach
wie vor Kohle (z.B. tanzen gehen). Und zwar richtig.

Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen Homosexuelle beiderlei
Geschlechts.

Aber warum müssen die mit Steuermitteln gefördert werden?

Kann mir das jemand erklären?
58

wer gemeinschaft zerstoeren will, muss vielfaeltig spalten. was meinst du, wieso man den toechtern der truemmerfrauen hat den feminismus beibringen muessen? weshalb schwarzer fuer ihren aufruf keine kinder zu kriegen das bundesverdienstkreuz erhalten hat?
!
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61, goldless:

"Obwohl, wundern würde es mich nicht. Friedman hat sein´s
ja auch für seine hervorragenden Leistungen um die Aussöhnung
zwischen Juden und Nichtjuden bekommen."



Sag bitte, daß die Begründung für das Bundesverdienstkreuz NICHT wahr ist!
Questorix,

leider kann ich deinem Wunsch nicht entsprechen.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an diesen Gentlemen
war für andere Verdienstkreuzträger übrigens Anlaß, ihres
zurückzugeben.

Ich versuche mal den Thread zu finden, in dem dieses Thema
war.
Habe gerade liebe Post von PolyMOD erhalten, der meine
Einschätzung der Qualität des Bundesverdienstkreuzes wohl
nicht teilt.

Gelbe Karte!! Und das Posting ist auch weg.

Ich versuche es daher mal mit anderen Worten.

Wenn es tatsächlich wahr ist, daß der Aufruf zur Kindervermeidung
mit dem Bundesverdienstkreuz honoriert wird, wenn es Tatsache
ist, daß ein Antigermanismus (als Pendant zum Antisemitismus)
mit dem Bundesverdienstkreuz honoriert wird, dann müssen
kritische Gedanken über den Wert dieser Auszeichnung ei-
gentlich erlaubt sein.

Antigermanismus ist übrigens, im Gegensatz zum Antisemitis-
mus nicht unter Strafe gestellt. Obwohl er, wie der Anti-
semitismus auch, eine Form der Volksverhetzung darstellt.

Die Bezeichnung Arschlochpreis nehme ich hiermit ausdrücklich zurück!

Bei den zitierten Ausgezeichneten handelt es sich ausdrücklich
nicht um Arschlöcher sondern um kühl kalkulierende, auf
den eigenen und den Vorteil bestimmter Gruppen bedachte
Personen des öffentlichen Lebens.

Also Personen, die in intelligenter Weise ihren persönlichen
Vorteil verfolgen. Und folglich keine Arschlöcher sein können.
Questorix,

Nachteile hast Du, wenn aus Deiner Beziehung Nachwuchs folgt.

Dann bist Du nicht mehr so flexibel, musst teilen, hast
Dir mögliche langfristige Probleme aufgehalst, freilich auch Freude.

Die Zeit des Verbotes für Homos ist ja nun durch die grüne Politik schon lang vorbei, von den anderen Parteien sofort aufgenommen wurde, um dem Zeitgeist zu entsprechen, wegen der Wählerstimmen.

Wenn man bedenkt, was die angerichtet haben, welche Zugeständnisse die erpresst haben und jetzt in Realos machen, dann steigt einem der Kamm.

Nie gab es so viele politische Kartenzinker.

Ich kann mich noch an die reine Lehre einer Ditfurt erinnern.
Die wird sich die Haare raufen, dass sie den Steigbügelhalter für diese Karrieristen gespielt hat.

Ihre Rhetorik war einmalig, die hat sogar einem Franz J.Strauß das Fürchten gelehrt.
@ goldless

Da du es unbedingt öffentlich diskutieren willst:

Selbstverständlich ist es erlaubt, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Einzelfall zu kritisieren. Pauschale Verunglimpfungen der Institution an sich werden aber nicht geduldet.

Noch ein paar zusätzliche Infos:
- Das Verdienstkreuz wurde nicht für einen Aufruf zur Kindervermeidung verliehen (wie du leicht durch einen Anruf beim Präsidialamt hättest erfahren können)
- für Antigermanismus gab es ebenfalls kein Verdienstkreuz
- Antisemitismus ist bei uns nicht strafbar, wie du durch Inspektion des StGB hättest herausfinden können.

Da du offenbar nach einer Sperre lechzt, kannst du sie haben.

PolyMod.
63, goldless:

Thread 754501? Genüßlich ist er mir runter. Offensichtlich waren die Moderatoren damals noch kulanter. Jetzt könnte dafür schon eine vorzeitige Schließung des Threads in Frage kommen.

Ich habe dort einen Beitrag gefunden, denn ich in den Hohmann-Thread kopieren werde.
66, PolyMod:


Die Sperrung von goldless ist ungerecht;

In den letzten 2 bis drei Wochen habe ich einige Deiner Aktionen beobachtet und kann darüber nur noch den Kopf schütteln. Wie glaubst Du soll denn eine fruchtbare Diskussion, und fruchtbar ist sie nur, wenn sie kontrovers ist, aussehen?

Indem nur Haltungen, Meinungen, Stellungnahmen nach Deinem Gusto zum Ausdruck kommen? Als Moderator empfehle ich Dir, Dein Fingerspitzengefühl zu verbessern.

Du sperrst den User "goldless", weil er hier in möglicherweise auch überzogener Form drei Begriffe anders und bewußt, um den Sarkasmus der Verleihung der BVK hervorzuheben, verkehrt dargestellt hat. Parallel einher ging aber auch eine Entschuldigung, und die hast Du unverständlicherweise total ignoriert.

Eigentlich erwarte ich von Dir, einmal über Deinen eigenen Schatten zu springen, eine Fehlentscheidung einzugestehen, (wie es andere Moderatoren vor Dir in den letzten 2 Wochen auch schon getan haben) und den User "goldless" wieder zu entsperren. Möglicherweise hätte Ich für Dich sogar einen "point of sympathy" übrig.

Noch eine Bitte am Rande: Wegen was genau hasz Du User "goldless" gesperrt.
Schürger, ich habe die Ditfurt erst kürzlich im TV gesehen.
Sie war damals meine Freundin nicht, und sie ist es auch heute noch nicht. Allerdings hatte ich in der Reportage den Eindruck, daß sie mit den Grünen/B90 nicht mehr viel gemeinsam hat. Ihre Linkslastigkeit war nicht zu übersehen.

Was mir allerdings Respekt abgenötigt hat: sie steht zu ihren Idealen und kann diese auch begründen. Ob man ihre Auffassung teilt, ist eine andere Frage.
Questorix,

von einer Entschuldigung habe ich nichts bemerkt. Vielmehr gab es neue Unterstellungen und Beleidigungen von Staatsorganen.

Im Übrigen diskutiere ich Sperren u.ä. nicht öffentlich.

PolyMod.
Um mal wieder zum Thema dieses Threads zu kommen:

Nr. 5, 23. Februar 2001

Pädophile Vergangenheit des Daniel Cohn-Bendit
Der Kinderschänder
Von Thomas Meier, Zürich

Erschreckende Tatsachen treten zutage, wenn man frühere Veröffentlichungen Daniel Cohn- Bendits genauer studiert. Der damalige militante Achtundsechziger, Wortführer der anti- autoritären Studentenbewegung in Frankreich und Deutschland und heutige prominente Grünen-Abgeordnete im Europa-Parlament, beschrieb in seinem Memoiren-Band «Der grosse Basar» ausführlich seine sexuellen Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern.

Der als einer der Führer der Studentenbewegung Ende der sechziger und der siebziger Jahre berühmt gewordene Politiker Daniel Cohn-Bendit, heute Europa-Abgeordneter der Grünen, hat im Jahre 1975 unter dem Titel «Der grosse Basar» ein heute in Vergessenheit geratenes Buch veröffentlicht, mit dem er nach eigenen Worten seine «Bestandsaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre» zu Papier brachte. Es ist der «Schweizerzeit» gelungen, ein Exemplar des längst vergriffenen Memoirenbands aufzutreiben. Was Cohn-Bendit darin niedergeschrieben hat, lässt jedem auch nur mit einer Spur von moralischem Anstand und sittlichem Empfinden ausgestatteten Leser den Atem stocken. Nachstehend einige Ausschnitte aus dem Kapitel «Little Big Men», veröffentlicht auf Seite 139 bis 147 des genannten Buchs, im unveränderten Originalwortlaut:

«Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewe- gung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (...)

Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren - eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (...)

Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: "Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?" Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestrei- chelt.»

Zu den ersten, die auf die pädophile Vergangenheit des Europa-Parlamentariers Cohn-Bendit aufmerk- sam geworden sind, gehörte der frühere deutsche Aussenminister Klaus Kinkel. Der Schwabe kämpft seit Jahren gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.

In einem am 31. Januar 2001 in der Berliner Tageszeitung «B.Z.» publizierten offenen Brief an Cohn- Bendit verlangte Kinkel «eine deutliche Klarstellung, dass es in Kontakt mit den Kindern nie zu unsitt- lichen Berührungen bei Ihnen oder durch Sie gekommen ist». Die Art und Weise, wie sich Cohn-Bendit mit dem so sensiblen Thema, bei dem es um eine zentrale Frage der Moral geht, auseinandersetzt, lasse sich, so Kinkel, «weder mit der damaligen Situation der antiautoritären Kindererziehung noch mit Naivität erklären». Wer Kronzeuge für die Achtundsechziger Generation sein wolle, müsse «schon ernstzunehmende Massstäbe an sich selbst anlegen und anlegen lassen».

In seinem ebenfalls in der genannten Berliner Zeitung veröffentlichten Antwortbrief erklärte Cohn-Bendit, dass ihm damals «das Problem nicht bewusst» gewesen sei. Man habe versucht, «in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren». Bei den geschilderten Sexszenen habe es sich um eine «ich-bezogene Selbstreflexion» gehandelt, mit der er habe «zuspitzen und provozieren» wollen. Dabei wolle er sich «als Tabubrecher profilieren».

Mit dieser Antwort hat Cohn-Bendit die von ihm verlangte Klarstellung, dass es nicht zu sexuellen Kontakten mit Kindern gekommen ist, offensichtlich nicht abgegeben. Dass es sich bei den Schilderun- gen seiner Sex-Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern nicht um Fiktion, um Phantasie oder um blosse Provokation handelte, zeigen die Inhaltsangaben auf dem Umschlag des Buches: Darin wird erklärt, dass Cohn-Bendits «Erzählungen und Reflexionen aus dem "Basar" gleichzeitig Bestandesaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre» sind, «lebendig geschriebene und spannende Berichte und Selbstdarstellungen von denen, die der Gesellschaft Widerstand entgegen- gesetzt haben».

Cohn-Bendits Stellungnahme tönt nach Rechtfertigung. Treffend hält Klaus Kinkel am 1. Februar 2001 in der Zeitung «B.Z.» in einer Replik zu Cohn-Bendits Reaktion fest, dass, wer nur einen kleinen Funken Verantwortung habe, in einer so ungeheuerlichen Sache nicht nach Rechtfertigung suchen dürfe. Der selbsterklärte grosse Moralisierer der Achtundsechziger habe sich mit seiner Reaktion jetzt entlarvt. Die schrecklichen, unter keinem Titel zu rechtfertigenden sexuellen Missbräuche von anvertrauten fünf- jährigen Kindern sind eines. Das andere ist das grosse Schweigen, das sich heute über diese furcht- baren Ereignisse ausbreitet. Bei der Beurteilung der Vergangenheit von linken Politikern werden beide Augen zugedrückt. Und diejenigen Tatsachen, deren Durchsickern an die Öffentlichkeit nicht verhindert werden kann, werden heroisch verniedlicht und mit den damaligen Zeitumständen erklärt. Die Geschich- te der Achtundsechziger wird noch geschrieben werden müssen.

Weit über blosses wohlwollendes Schweigen hinaus geht das Schweizer Fernsehen DRS. Es hat den grünen Politiker Cohn-Bendit zum «Literatur-Papst» emporgejubelt und lässt ihn in der Sendung «Literaturclub» zehnmal jährlich aktuelle Bücher vorstellen. Erstaunlich, dass es sich das Deutsch- schweizer Fernsehen, sonst bei jeder Gelegenheit in der Rolle des Obmoralisierers der Nation, leisten kann, einen Pädophilen als Leiter einer Kultursendung zu beschäftigen.

Thomas Meier

http://www.schweizerzeit.ch/0501/kinder.htm
Pervertiertes Gewissen
In Frankreich steht Daniel Cohn-Bendit als Kinderschänder unter Beschuß
Philip Plickert
Auch in Frankreich verschärft sich die Debatte um die moralische Bewertung von "1968". Der Anführer der Studentenunruhen in Paris, Daniel Cohn-Bendit, muß sich seit kurzem Vorwürfen des sexuellen Mißbrauchs von Kindern erwehren. "Dany le rouge", wie die Linke den heutigen Europaabgeordneten der Grünen bewundernd nennt, hatte Anfang der siebziger Jahre in einem Frankfurter "Kinderladen" gearbeitet und darüber 1975 in seinem Buch "Der große Basar" berichtet. Das französische Magazin L’Express brachte letzte Woche Passagen aus dem Kapitel "Little Big Men", welche in der französischen Öffentlichkeit eine heftige Diskussion auslösten.

Cohn-Bendit schreibt dort: "Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten." Es sei eine "fantastische Erfahrung" mit den Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren gewesen. Er wollte unbedingt von den Kindern akzeptiert werden und habe alles getan, daß die Kinder "von mir abhängig wurden". "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet." Völlig klar: "Einige Kinder haben ihren Eltern oft beim Vögeln zugesehen." Cohn-Bendit fährt fort: "Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‘Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?’ Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch gestreichelt."

Schon Ende Januar verlangte der ehemalige deutsche Justiz- und Außenminister Klaus Kinkel in einem Offenen Brief in der Berliner Zeitung von Cohn-Bendit eine "deutliche Klarstellung, daß es im Kontakt mit den Kindern niemals zu unsittlichen Berührungen gekommen ist". In einer Antwort auf Kinkel erklärte Cohn-Bendit, es sei ihm damals "das Problem nicht bewußt gewesen", und bei den zitierten Passagen handele es sich um eine "ich-bezogene Selbstreflexion". Für die deutschen Medien war die Sache damit erledigt, anders in Frankreich, wo der Fernsehsender TF1 eine Diskussion eröffnete: "Hat Cohn-Bendit eine pädophile Vergangenheit?" Der rechtskonservative Politiker Philippe de Villiers konfrontierte Cohn-Bendit in einer Diskussion auf TF1 am Erscheinungstag von L’Express mit neuen Vorwürfen: "Cohn-Bendit und seine militanten Freunde von 68 stehen am Anfang einer übergroßen Toleranz und Nachsicht für Exzesse aller Art. Jene, die geschrieen haben, es sei ‘verboten zu verbieten’, indem sie das Ende aller Tabus und zuletzt der ‘sexuellen Repression’ gefordert haben, sie sind moralisch verantwortlich für Perversitäten und Mißbrauch, die wir heute feststellen."

Einen Moment lang konnte man den "roten Dany" erbleichen sehen, dann fand er zu seiner gewohnten Großmäuligkeit zurück. Er verteidigte sich, es sei "Unsinn", ihm den Mißbrauch von Kindern vorzuwerfen. Ehemalige Schützlinge und deren Eltern hätten ihm das bestätigt. Über den Text in "Der große Basar" könne man diskutieren. Die zitierten Passagen erschienen ihm heute "unerhört, schlecht geschrieben". Er spricht von einer "unerträglichen Leichtfertigkeit". Auf de Villiers’ Anschuldigungen antwortete er, man könne ihm lediglich seine Lust an der Provokation vorwerfen. De Villiers’ Rücktrittsforderung beschied er mit einem spitzen "Warum?" Trotzig bekennt er: "Ich lasse mich nicht totmachen."

Am 23. Februar veröffentlichte die linksliberale Tageszeitung Libération eine bemerkenswerte Selbstkritik. In den Jahren nach 1968 war Libération wichtigstes Sprachrohr der "sexuellen Revolution". Einiger pädophilenfreundlichen Artikel schäme man sich heute: So kam 1981 ein Kinderschänder anonym zu Wort. Ohne Bedauern berichtet er vom fortgesetzten Mißbrauch einer Fünfjährigen. Sie habe "gebrabbelt, wenn sie Lust verspürte". Der Journalist von Libération kommentierte damals, "wenn er von Kindern redet, dann leuchten seine dunkelgrauen Augen vor Zärtlichkeit". Die geistige Komplizenschaft gewisser linksliberaler Kreise für Pädophile findet der Autor von Libération heute "scheußlich".

1977 unterzeichneten französische Intellektuelle eine Petition für drei verurteilte Kinderschänder. Bernard Kouchner, André Glucksmann, der spätere Kulturminister Jack Lang und viele andere sahen "kein Verbrechen", da die Mädchen "einverstanden" gewesen seien: "Wenn man einer Dreizehnjährigen die Pille gibt – wofür denn sonst?" Und Jean-Paul Sartre, Michel Foucault, Roland Barthes, Simone de Beauvoir und Jacques Derrida machten kurz darauf in einer Resolution gegen das Mißbrauchsgesetz Front. Das "Recht des Kindes und des Erwachsenen, mit Personen ihrer Wahl Beziehungen zu unterhalten" müsse anerkannt werden. Bis Anfang der achtziger Jahre verharmlosten deutsche Grüne den Geschlechtsverkehr mit Kindern als "Stadtindianerprojekte".

Heute verweist Libération auf "den kollektiven Schwindel der Zeit". Es sei ein allgemeines Fieber gewesen. "Mit einem Kind schlafen? Eine Freiheit wie andere," habe es damals geheißen. Als Guru der "sexuellen Revolution" fungierte der marxistische Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Nach seiner Theorie resultiert aus der unterdrückten Sexualität ein "autoritärer Zwangscharakter", welcher die Basis für die Unterdrückung der Menschheit bilde. Ein Gegenmittel sei exzessive Promiskuität. "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment", lautete die Parole.

In der Tat haben, wie de Villiers sagt, die permissiven Ideen von 1968 "das Gewissen pervertiert" und damit in gewisser Weise auch Pädophilen – obwohl es die natürlich schon lange vorher gab – ein Alibi geliefert. Es ist höchste Zeit, die Schleier der Beschönigung zu zerreißen und dem Moralapostel Cohn-Bendit seinen Heiligenschein abzunehmen.
http://www.jf-archiv.de/archiv01/111yy33.htm
Michael Jackson und Daniel Cohn-Bendit, oder von den Vorrechten der politischen Kaste
Derzeit erregen die Kindersex-Vorwürfe gegen Michael Jackson die Gemüter, und böse Zungen witzeln schon, daß "Jacko" eine Kinder-Überraschung in der Hose habe, was zweifellos wirklich böse ist, denn auch für Prominente gilt bekanntlich das Prinzip der Unschuldsvermutung, d.h., wir sollten auch den gealterten Popstar mit der eingestürzten Nase nicht eines schweren Verbrechens beschuldigen, bis er von einem Gericht hierfür verurteilt worden ist. Doch wie wäre es, wenn ein Kindersex-Täter seine Taten in den Medien und sogar in einer Autobiographie ganz offiziell gesteht, aber nie verurteilt worden ist? Darf so jemand als Täter bezeichnet werden?

Widerwärtige Taten mit kleinen Mädchen
"Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenschlitz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln" schreibt Daniel Cohn-Bendit, der als Deutscher für die französischen Grünen im Europaparlament sitzt. "Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. [...] Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt. Da hat man mich der Perversion beschuldigt" (Quelle: Daniel Cohn-Bendit, "Damals im Kinderladen", in: "Das Da", Heft 8/1976), Zeilen also, die man als Geständnis werten kann, in aller Öffentlichkeit. Ganz wie viele Vergewaltiger argumentiert auch Cohn-Bendit mit der Schuld des Opfers: "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen" (a.a.O.). Was uns natürlich lehrt, daß nie der Täter schuld ist, sondern immer das Opfer für die Tat verantwortlich ist. Das ist wohl, was man im Strafrecht als "Täter-Opfer-Ausgleich" bezeichnet.

Dreifaches Tabu
Hätten wir eine faire Justiz, in der alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, wie Art. 3 Abs. 1 GG es fordert, dann wäre schon vor vielen Jahren durch ein Gericht zu prüfen gewesen, ob hier der Tatbestand des §176 Strafgesetzbuch (StGB) vorliegt, also der sexuelle Mißbrauch von Kindern, und wäre das Gericht zu dieser Auffassung gekommen, hätte es Cohn-Bendit zu bis zu fünf Jahren Haft oder einer Geldstrafe verurteilen müssen, ganz so, wie es Michael Jackson jetzt nach amerikanischem Recht droht. Cohn-Bendit scheint über solche Unbill aber erhaben zu sein, unterliegt er doch als Jude, als Europaabgeordneter mit entsprechender Immunität und als Mitglied der herrschenden politischen Kaste der "68er" einem dreifachen Tabu, das ihn offensichtlich nicht nur vor den gemilderten Härten der Strafverfolgung, sondern auch der gänzlich ungemilderten moralischen Ächtung, die Kinderschändern in unserer Gesellschaft zuteil wird, wirksam schützt.

Das Schweigen der Medien
Obwohl man in Google die Stichwörter "Cohn-Bendit" und "Kindersex" eingeben kann und sogleich zahlreiche Treffer findet (Probieren Sie es doch gleich mal aus!), also der hier beschriebene Sachverhalt schon seit langer Zeit weithin bekannt ist, erfreut sich "Danni" Cohn-Bendit weiter seines sicheren, hochbezahlten und gegen Strafverfolgung immunen Postens im Europaparlament. Während Florian Gerster derzeit möglicherweise über einen an sich lächerlichen Beratervertrag stolpert, weil er "nur" Geld in Öffentlichkeitsarbeit, also in den Schein statt in das Sein der Leistung der Bundesanstalt für Arbeit investiert hat, was indes auch Krankenkassen und Ministerien mit Versichertengeldern machen, scheint die Öffentlichkeit bei kriminellen Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in der Vergangenheit der Führungsmitglieder dieses Landes ebenso abgestumpft wie gegen Josef Fischers Straßenkämpfer-Vergangenheit, Schilys Historie als Anwalt der RAF-Terroristen oder die Ausbürgerungsforderungen des Maoisten Bütikofer.

Die versuchte Kulturrevolution
Experimente mit Kindern und der Pädagogik waren ein Steckenpferd der 68er, und die Folgen ihrer Schulreformen erleben wir heute in den Ergebnissen der Pisa-Studie, doch das hier geht weiter. Und es ist keine Stinkbombe, sondern ein Relikt eines brutalen Kollektivierungsversuches, einer versuchten Kulturrevolution, die bis heute weder aufgearbeitet wurde noch daß die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft gezogen wurden. Dabei wirkt das widerwärtige Gedankengut von damals nach, zersetzt bis heute die Gesellschaft. Und ist Basis der herrschenden Ideologie.

Experimente an Kindern
Mit Begeisterung stürzten sich damals die 68er in Experimente an ihren eigenen Kindern, welche sie nunmehr in alternative Kinderläden schickten, in denen eifrige Genossinnen und Genossen drangingen, aus den Kleinen neues Menschenmaterial zu züchten, entsprechend der marxistischen Ideologie durch Lernvorgänge, und Cohn-Bendit, Josef Fischers engster Kumpan und Kampfgenosse war einer der Erzieher. Ziel der Erziehung war, die Bindung an Vater und Mutter zu zerstören und durch ein Kollektiv als Bezugsperson zu ersetzen. So sollte die "autoritäre Familienfixierung" zerstört werden und damit die Keimzelle der Gesellschaft.

Befreite Sexualität
Angebliche Frühphasen der Sexualität wurden im Rahmen dieses Umerziehungskonzeptes gefördert, was auch einschloß, daß Kleinkinder die Räume mit Kot und Urin verschmieren und darin herumrutschen sollten. Der Analphase entwachsen, sollten die Kinder möglichst früh mit der Selbstbefriedigung beginnen. Die aus jener Zeit überlieferte Anfrage einer besorgten Mutter "Mein Kind ist schon vier und onaniert nicht richtig" läßt ahnen, welche seelischen Verkrüppelungen die Kinder jener Tage erdulden mußten. Und Cohn-Bendits Penis scheint auch dazugehört zu haben.

Die Spaßgesellschaft
Daß zum Erfolg Planung und Triebverzicht gehören, daß man Härten erdulden muß um im Konkurrenzwettbewerb zu bestehen, haben die Opfer der 68er-Erziehung nie gelernt, und es wundert nicht, daß wir heute eine Spaßgesellschaft haben, die die Triebbefriedigung im Hier und Jetzt wünscht. Willensschwach, infantil, bittere Früchte der Kulturrevolution. Kein Wunder, daß es kaum noch Kinder gibt: die Familie wurde zerstört, und mit ihr die Kultur, die einst die der Dichter und Denker war. Mit den bekannten Folgen für die Sozialversicherung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Ein Trauma der Gesellschaft, verdrängt wie alle Diktaturen, die Vergewaltigung einer ganzen Generation, mit einem Tabu belegt, bis heute. Und die Täter sind noch immer an der Macht. Es wird noch viele Jahre dauern, bis das Land sich von diesem Schrecken erholt hat. Signal der Erholung wird der Beginn der Aufarbeitung der Geschichte sein, und natürlich der Beginn der Verfolgung der Täter, die einst wie jetzt die alten Nazis in hohem Alter irgendwo aufgespürt und endlich inhaftiert werden. Doch dazu ist die ostalgische Gesellschaft noch lange nicht bereit, zu sehr sehnt sie sich schon jetzt wieder nach der Diktatur.

http://www.bwl-bote.de/20031126.htm
Es geht hier um politische Glaubwürdigkeit.

Etablieren konnten sich die Grünen nur, in dem sie Protestwählerschaft angesprochen haben.

Rotationsprinzip, Verzicht auf die Pfründe der Etablierten, die gegeißelt wurden.

Zurück zur Natur, mit dem Fahrrad in den Urlaub, so die reine Lehre.

Die Praxis stellt sich etwas anders dar.

Zwei Autos in der Garage, am Sitz kleben, in der Gegend herumjetten, auf Kosten des Steuerzahlers, usw. usw. usw.

Ich glaube, man kann diese Sektion unter der Rubrik
unglaubwürdig abhaken.

So richtig lustig könnte es werden, wenn die Interessenpartei der Rentner, die Grauen Panther, richtig zulegen.

Dann kommt Freude auf.
L`affaire Cohn-Bendit


Marc Reisinger, 25/2/2001


Bettina Röhl était une petite fille lorsque sa mère, Ulrike Meinhof, l`abandonna pour se lancer dans l`action terroriste, aux côtés d`Andreas Baader et de la Fraction Armée Rouge. L`aventure finit tragiquement en 1976 par la pendaison (spontanée ou provoquée) des deux terroristes emprisonnés. Bettina, devenue adulte, réclame aujourd`hui des comptes à sa mère - par personnes interposées. Elle confronte des hommes de pouvoir actuels, Joschka Fischer - ministre des Affaires Etrangères allemand - et Daniel Cohn-Bendit - député européen - avec leur passé soixante-huitard et leur complaisance pour certaines dérives.

Bettina Röhl publie sur son site internet des extraits d`un livre de Cohn-Bendit, paru en 1975 : "Il m`était arrivé plusieurs fois que certains gosses ouvrent ma braguette et commencent à me chatouiller. Je réagissais de manière différente selon les circonstances, mais leur désir me posait un problème. Je leur demandais : `Pourquoi ne jouez-vous pas ensemble, pourquoi vous m`avez choisi, moi, et pas les autres gosses ?` Mais s`ils insistaient je les caressais quand même" (Le Grand Bazar, Belfond 1975).


Cohn-Bendit est effondré lorsque la presse européenne commence à diffuser ce texte et à le questionner sur la pédophilie. Il reconnaît qu`il est "inadmissible" d`avoir écrit ces lignes "d`une inconscience insoutenable". Il évoque une période où l`on s`interrogeait sur la sexualité des enfants, à la lecture de Freud ou de Wilhem Reich. "Sachant ce que je sais aujourd`hui des abus sexuels, j`ai des remords d`avoir écrit tout cela". Cohn-Bendit semble sincèrement gêné, pas seulement pour lui, mais pour avoir traité ce problème avec légèreté.
L`abattement, les remords de Cohn-Bendit plaident en sa faveur, et devraient nous ramener vers le centre du débat. Il ne s`agit pas d`excuser ou de condamner Cohn-Bendit - comme la plupart ont tendance à le faire - mais de comprendre l`erreur qu`il admet lui-même. Il s`agit de comprendre les causes et surtout les conséquences de telles positions anciennes.

Les causes du faux-pas de Cohn-Bendit sont assez claires. En 1968, une jeune génération qui, historiquement, n`a jamais été aussi éduquée et aussi libre cherche à se libérer des conventions sociales, en prenant méthodiquement le contre-pied des idées reçues ("Il est interdit d`interdire"…).

Les conséquences de "l`erreur de Cohn-Bendit " (et de sa génération) sont moins connues. Elles commencent à peine à être perçues. L`idéologie de la libération sexuelles, du féminisme, etc., a occulté le problème de la pédophilie. La mouvance intellectuelle des années `70 croyait qu`il s`agissait d`une liberté supplémentaire à conquérir : libérer la sexualité des enfants - sans se rendre compte que la pédophilie consiste à livrer les enfants au désir sexuel des adultes.

C`est pourquoi, en 1977, une cinquantaine d`intellectuels de gauche signaient les yeux fermés un appel dans Le Monde pour libérer trois hommes accusés d`avoir eu des `relations sexuelles sans violence` avec des mineurs de moins de 15 ans, et d`avoir photographié leurs `jeux sexuels`. Parmi les signataires : Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre, Gilles Deleuze, Philippe Sollers, Bernard Kouchner, ainsi qu`un grand nombre de psychiatres et de psychanalystes.


La pensée de Mai `68 a donc laissé faire. Elle a servi de paravent aux "prédateurs", c`est-à-dire non pas ceux qui observaient les enfants toucher leur braguette avec perplexité, mais ceux qui se livraient à des viols d`enfants et même de nourrissons, tels qu`on les a découverts notamment sur les photographies du CD-Rom de Zandvoort.


Voir : www.pourlaverite.org : LIVRE NOIR

Je comprends la honte de Cohn-Bendit d`avoir pu inconsciemment ouvrir la voie à de tels agissements et j`espère que la gifle reçue à cette occasion lui permettra d`ouvrir les yeux sur une problème de société des plus graves. Grâce à "l`affaire Cohn-Bendit ", le public intellectuel comprendra peut-être enfin que la pédophilie est un problème social réel. Il semble que ce problème, qui était largement méprisé par les intellectuels, devienne tout à coup abordable.

Les affaires de pédophilie, principalement traitées par Paris Match, Marie Claire ou Détective, font cette semaine la une de L`Express, Le Monde et Libération. Détail significatif, Bernard Pivot a ouvert Bouillon de culture par des remarques pertinentes à ce sujet.

De même, Jean-Claude Guillebaud, journaliste au Nouvel Observateur, écrit à propos des années 70: "Des crétins dans le vent allaient jusqu`à vanter la permissivité en ce domaine, sans que cela ne suscite beaucoup de protestations. Je pense à ces écrivains qui exaltaient dans les colonnes de Libération ce qu`ils appelaient "l`aventure" pédophile".

Guillebaud fait allusion à Tony Duvert, Gabriel Matzneff et à d`autres écrivains. Tout récemment encore, Alain Robbe-Grillet déclarait à propos de la censure : "Cela s`est beaucoup accentué. Enfin, sur deux points surtout: les petites filles et les chambre à gaz. On n`a pas le droit d`écrire que les petites filles sont sexuellement attirantes et que les chambre à gaz n`ont pas existé" (Livre-Hebdo, janvier 2001).
Le quotidien Libération revient sur la période où il accordait complaisamment la parole à un pédophile décrivant des actes sexuels sur une petite fille de cinq ans, dans un article qui s`intitulait "Câlins enfantins" et était assorti du commentaire suivant : "Quand Benoît parle des enfants, ses yeux de pâtre grec s`embrasent de tendresse" (Libération 20/6/1981). "C`est terrible, illisible, glaçant" avoue Libération aujourd`hui (23/2/2001).

Certains ont tendance à se plaindre du tintamarre autour de l`affaire Cohn-Bendit et à accuser les médias. "Aller chercher le Fischer et le Cohn-Bendit d`il y a trente ans, c`est énorme" (Philippe Sollers). "J`ai envie de dire: oui je suis pédophile, oui je suis gay, oui je suis lesbenne. Toute cette affaire est dégueulasse pour Dany Cohn-Bendit, comme pour Joschka Fischer et je les soutiens. " (Romain Goupil). "L`Express confond débat et procès. Je n`achèterai plus ce journal" (Roland Castro).

De telles réactions donnent l`impression que Cohn-Bendit est la victime principale. Elles prolongent l`aveuglement du passé. Il serait temps, au contraire, de souligner que les vraies victimes sont les enfants, notamment parce que les violences sexuelles exercées contre eux n`ont pas été considérées comme un problème de société dans les années 1970-1980.

Nous disposons aujourd`hui des informations qui permettent de reconnaître l`importance du problème. Il est temps que ceux qui ont le progrès social en charge - les anciens activistes, devenus ministres et députés - s`occupent de l`abus sexuel des enfants, au-delà des remous créés par d`anciennes propos irréfléchis. Plutôt que d`en vouloir à la fille d`Ulrike Meinhof, il faut la remercier d`avoir mis les pieds dans le plat, et reconnaître qu`elle a raison de demander des comptes à la génération de ses parents, comme ceux-ci l`ont fait en leur temps. Devenir adulte, c`est apprendre à protéger l`enfance.
http://www.radicalparty.org/belgium/editoriaux/L`affaire_Coh…
Libertus,

es ist bekannt, dass Bendit so streng zwischen privat und öffentlich unterscheidet.

So hätte die Friedman-Geschichte nie öffentlich werden dürfen, weil sie niemandem was angeht.

Wenn ein Friedman jemand öffentlich vorführt, dass dieser dann auch privat einpacken kann, ist unwesentlich.

Bendit wäre nach meiner Einschätzung aber längst zur Rechenschaft gezogen, wenn er tatsächlich diese Neigungen hätte.

Bendit hat eben eine ganz besondere Sicht der Dinge, ein Freigeist, wie er sich nennt.

Es ist alles erlaubt, sofern es der Allgemeinheit nicht schadet.

Das seine Heilslehren nicht unbedingt so freie, selbsständige, selbstbewusste und vor allem widerstanddsfähige Jugendliche aufgezogen hat, beweisen die vielen Besuche beim Psychotherapeuten, die diese Erziehung jetzt aufarbeiten müssen.

Dass privates Handeln, die Einstellung zu privaten Dingen auch das Handeln in der Öffentlichkeit erklärt, ist ihm fremd.

Offenbar kann er da unterscheiden.

Sicher sind seine Einstellungen auch heute, in unserer so aufgeklärten Zeit, trotzdem Außenseiterstandpunkte, schlimm, wenn diese Eingang in die politische Entscheidungsfindung nehmen können.

Da stellt sich dann unmittelbar die Frage der Regierungsfähigkeit.
@ Schürger,

wie du sicherlich an meinem Nickname erraten kannst, liegt gerade mir die persönliche Freiheit am Herzen!
Aber, diese hört definitiv da auf, wo die des Nächsten anfängt.

zu Friedman: wenn er privat Drogen konsumiert ist das m.E. allein seine Sache, wenn er das gemeinsam mit Prostituierten tut (siehe auch Immendorf), die aus freien Stücken diesem Beruf nachgehen und auch freiwillig Drogen konsumieren, ist das ebenso deren private Sache. Wenn die Frauen jedoch zur Prostitution gezwungen und auch zum Drogenkonsum genötigt werden, dann ist das eine Straftat. Und die Ahndung einer solchen ist m.E. einer der wenigen Aufgaben eines Staates die ihm zustehen.

Wenn jemand mit erwachsenen Menschen seine Sexualität auslebt, meinetwegen auch öffentlich oder literarisch, dann ist das seine (ihre) Sache und völlig in Ordnung.
Aber sexuelle Handlungen mit Kindern vorzunehmen ist ein VERBRECHEN. Da hat jemand seine persönliche Freiheit weit überschritten und muss dafür bestraft werden.

Wenn aber jemand das Ganze "nur" zu provokativen Zwecken veröffentlicht, dann sagt das alles über dessen Geisteshaltung (-zustand?) aus. Soll so jemand Deutschland in Deinem Namen in Europa vertreten?
Libertus,

nach meiner Einschätzung sind ein Bendit, ein Fischer u.a.
lange nicht so liberal, wie sie sich darstellen, im Gegenteil, eher sogar sehr intolerant Andersdenkenden gegenüber.

Das gehört aber gerade zur Liberalität, die Freiheit, anders zu sein, zu denken und zu handeln, sofern es dem nächsten nicht schadet.

Ihre Vergangenheit hat bewiesen, wie sie mit Andersdenkenden umspringen.
Schürger,

mir ist schon lange klar, dass diese Herren ihre Liberalität nur vortäuschen.

Ich fand die Ideale der Grünen auch mal recht unterstützenswert, aber mittlerweile haben die Neostalinisten das Sagen in dieser Partei.

Erschreckend, dass die immer noch auf 10% der Stimmen bauen können. Wie blind sind die Leute denn?
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Nr. 7, 16. März 2001

Pädophilie als politisches Instrument
Bittere Früchte der Achtundsechziger
Von Christa Meves, Uelzen (Deutschland)

Der heute verbreitete Kindesmissbrauch ist eine Frucht der Achtundsechziger-Bewegung. Zu dieser erschreckenden Erkenntnis gelangt Christa Meves, die prominente und im deutschen Sprachraum führende Kinderpsychologin, in einem aktuellen, nachstehend ungekürzt abge- druckten Aufsatz.

Bereits vor dreissig Jahren hat Christa Meves vor den gefährlichen Experimenten der Achtundsechziger mit der Sexualität von Kindern gewarnt. Die dramatische Zunahme der polizeilich festgestellten sexuel- len Übergriffe gegen Kinder in den letzten Jahren lässt Meves` frühere Warnungen als visionäre Voraus- sage einer bedenklichen moralischen Entwicklung erscheinen. Wahrheit scheibchenweise - das lässt sich bei den hochrangigen Akteuren der Diskussion über die Vergangenheit der Achtundsechziger durchaus verstehen. Warum sollten sie der neugierigen Öffentlichkeit eigentlich auch mehr Einzelheiten über ihre Umtriebe von einst, diesen Staat und sein «Establishment» zugunsten eines neu zu instal- lierenden «Arbeitsparadieses» abzuschaffen, freiwillig zur Verfügung stellen? Und abgesehen davon, dass sich in den letzten Wochen erwies, wie schön fest die Sättel der zur Macht gekommenen einsti- gen Kommunarden nun bereits installiert sind, könnte durch zuviel Bekenntnisfreude die neue Möglich- keit, nun nicht mehr als APO, sondern jetzt mit der Staatsmacht selbst eher vorsichtig zum Arbeiter- paradies vorzustossen, doch eventuell gefährdet werden. Vor allem muss versucht werden, in der Gesellschaft die blauäugige Vorstellung zu verstärken, es hätte sich in den Köpfen und Herzen der Alt- Achtundsechziger «Wandlung» vollzogen - hin zu vollreifem Realitätssinn, weg von schlagkräftigen «Jugendsünden».

Soweit so einsichtig. Aber dann gibt es immer wieder Querschläge, z. B. aus der ausländischen Presse, die naturgemäss frei ist von deutscher linker Meinungsdiktatur. So erschienen z. B. im Londo- ner «The Observer» ebenso wie in der «Schweizerzeit» ausführliche Darstellungen über Cohn-Bendits Erlebnisschilderungen in seinem Buch: «Der grosse Basar» über seine zweijährige Dienstzeit in einem Frankfurter Kindergarten, sprich «Kinderladen». Hier beschreibt der heutige Europa-Abgeordnete in unverblümter Offenheit seine pädophilen Erfahrungen mit den kleinen Mädchen dort.

«Neue Sexualmoral»
Durch Veröffentlichungen dieser Art entsteht zwar - soweit dergleichen überhaupt zu einem öffentlichen Thema wird - so etwas wie Erstaunen oder auch unwirksame (weil dem Kleinbürgertum zuzurechnende) moralische Entrüstung. Aber dem lässt sich leicht beikommen: Der Wandlungsstrategie gemäss braucht man nur zu erklären (O-Ton Cohn-Bendit): «Das hätte nie geschrieben werden dürfen.» Und doch wäre tiefere Forschung, wäre Vergangenheitsbewältigung angezeigt, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen; denn dieser Schoss ist fruchtbar noch und lässt sich durch Verkleidung mit Massanzügen und feingeknöpften Westen nicht zudecken.

Schliesslich trieb den Kommunarden Cohn-Bendit ja nicht eine subjektive pädophile Lust zu dem zwei- jährigen Dienst im Kinderladen, sondern, wie er selbst bekundet, war die «Schaffung einer neuen Sexualmoral» ein gewichtiger Pfeiler des heeren Marsches durch die Institutionen. Dabei war das Programm der Erziehung der Kinder zur «polymorph-perversen Sexualität» ein Teil der Realisierung des marxistischen Menschenbildes: Der an sich gute Mensch sollte befreit von der bourgeoisen Eierschale Familie und befreit von der repressiven Beeinflussung durch autoritäre Erzieher zu seinem Eigentlichen gebracht werden: Zum Lernen, zum Praktizieren von Sexualität ab dem Säuglingsalter, um die junge Generation von ihren hinderlichen Wurzeln durch beschränkte Eltern zu befreien und sie damit als «revolutionäres Potential» für die Gesellschaftsveränderung benutzen zu können.

Das waren die drei gezielten Stossrichtungen: Gewinnung der Arbeiter durch Überzeugungsarbeit mit Hilfe der Einschleusung von «Revoluzzern» in die Betriebe, Entmachtung der Universitäten durch Eroberung der Geisteswissenschaften mit Hilfe der Durchsetzung von Mitbestimmung der Studenten sowie die Gewinnung der jungen Generation durch Sexualisierung von Kindesbeinen an.

Es ist also unzureichend, im Hinblick auf die hier voll als politisches Instrument gedachte Pädophilie allein subjektive Neigungen der einzelnen Akteure zu unterstellen - die Pädophilie war hingegen ein fester Bestandteil des ideologischen Konzepts, und die Verwirklichung dieses Programms vor allem trieb Cohn-Bendit in den Frankfurter Kinderladen.

Politisches Instrument
Man könnte dergleichen nun wirklich getrost ad acta legen, wenn dieser Programmpunkt des Marsches durch die Institutionen nicht im Laufe der vergangenen 30 Jahre solche verheerenden Auswirkungen gehabt hätte und ohne jede Einsicht in die Zusammenhänge im Mainstream auch fortlaufend weiterhin hat; denn wenn unverblümte Programmschriften nun auch nicht mehr nötig sind, wenn schliesslich sogar die Forderung nach Pädophilie aus dem grünen Parteiprogramm verschwunden ist, wenn es auch durch die epidemische Zunahme der Sexualverbrechen an Kindern nun als letzte Tat der CDU-Regierung zu einer späten Verschärfung der die Pädophilie eingrenzenden Gesetze gekommen ist, so ist die Tendenz zur Sexualisierung der Kinder in den elektronischen Medien, der Schulsexualerziehung, den Aufklärungsbroschüren der Regierung doch weiterhin ungebrochen. Bevor dieser Zusammenhang nicht ins gesellschaftliche Bewusstsein tritt, kann der Marsch zur Verwirklichung der sozialistischen Einheits- gesellschaft Europas nicht gestoppt werden.

Schlimme Folgen
Von der seriösen Entwicklungspsychologie her lässt sich erkennen, dass in der jungen Generation durch diese unsägliche Ideologie viel Schaden entstanden ist; denn Sex von Kindheit an macht ja nicht frei, sondern birgt die Gefahr der Fesselung an den Grosstrieb in sich - vor allem im männlichen Geschlecht.

Deshalb konnte man die Entwicklung zu einem seelisch kranken Kinderschändertum als Frucht dieser indoktrinierenden Fehlentwicklung von der Warte der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie aus wohl voraussagen, und ich habe meine Prognose - 1971 für das Ende des Jahrhunderts erstellt - vor allem publiziert, um wenigstens dann mit Hilfe der verheerenden Folgen auf späte Einsicht zu hoffen. Die Stunde der Wahrheit sollte jetzt schlagen, wenn wir nicht erneut fürchten wollen, dass abermals die verdummten Kälber ihre Verderber selber wählen.

Christa Meves


Pädophlie im Dienste eines Marxisten der solche Sauereien als politisches Kampfmittel benutzt.
Je mehr man sich mit dieser Type beschäftigt um so mehr Magenschmerzen bekommt man. Die Grünen stellen Leute auf einen sicheren Listenplatz die im politischen "Kampf" vor nichts zurückschrecken. :(
Im Spiegel darf sich Cohn-Bendit wieder großsprecherisch äußern, selbst wenn er zur Sache eigentlich nichts zu sagen hat.
Man kann übrigens einen Leserbrief schreiben und die Spiegel-Leute mal fragen, warum sie einen Pädophilen Raum in ihrem Blatt geben.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,278441,00.h…
@84 stirner
Ein solcher Leserbrief würde mit Sicherheit nicht veröffentlicht werden und auch keine Recherche der Spiegel-Redaktion mit sich bringen. Schließlich sind die Vorgänge bekannt... es interessiert nur niemanden mehr.

Seid Augsteins Tod hat sich die Qualität des Spiegel erheblich verschlechtert. Neutraler Journalismus ist vom Spiegel nicht mehr zu erwarten. Es hat einen eindeutigen Linksruck gegeben. Schade, aber vielfach zu beobachten...:rolleyes:
@all
Ich kann mich wirklich nur wundern, dass dieser Thread immer wieder nach unten durchgereicht wird. Es scheint niemanden zu interessieren, von WEM sie in Europa "vertreten" werden. Was ist das für ein Volk, dass solche Geisteskinder als Landesvertreter billigt?:( :( :( :( :( :( :( :( :(
also über die Übergriffe von US Priestern wurde schon ausführlich berichtet.
Warum unsere Medien Cohn-Bendit nicht aufgreifen, ist ein Rätsel unserer Zeit, insbesondere da dieses Subjekt zukünftig Gesetze auf europäischer Ebene mitentscheiden soll (von daher kann man froh sein, wenn es mit dem vereinten Europa letztendlich nicht klappt, weil das muss man sich nicht antun).
Ich habe mich wegen Cohn-Bendit auch an mehrere Zeitungen und andere Organe gewendet. Jedoch habe ich von diesen bis Heute keine Reaktion gesehen.
Ich frage mich wo die Pressefreiheit geblieben ist. Es traut sich keine Zeitung dieses Thema aufzugreifen.
Dabei wurde dieses Thema sogar in einer polnischen Zeitung aufgegriffen. Alle reden darüber nur die deutschen Medien nicht.
@ stirner

Das war zwar nicht vor meiner Zeit - aber so sehr interessieren mich die seltsamen Phantasien und z.T. Handlungen von Politikern und Priestern auch nicht. Kann also sein, dass mir dies entgangen ist.
Als pädophiler Politiker ist ja Cohn-Bendit eine Ausnahmeerscheinung. Pädophile katholische Priester gibt/gab es sehr viele.

Ich interessiere mich schon für Leute, die öffentlich Moral predigen, und heimlich - oft mit Billigung ihrer sozialen Umgebung - dagegen verstoßen. Das läßt einen Blick auf die verlogene Tiefenstruktur unserer Gesellschaft zu.

Das Schweigen der Medien, Kinderschützer und auch der Feministinnen im Fall Cohn-Bendit halte ich für ziemlich bemerkenswert.
stirner,

allerdings! Das ist es. Unsere Presse, die eigentlich
jeden Furz zum Skandal hochspielt schweigt ein Verbrechen
tot. Noch dazu ein so widerliches!

Warum?

Ich habe die Antwort nicht. Aber es ist mehr als merkwürdig.

Wenn es auf breiter Basis publik werden soll, dann müssen
wir das wohl selber machen.

Hat eigentlich jemand das Buch? Und ist es möglich die
betreffenden Seiten im vollständigen Originaltext zu be
kommen?
@ stirner

Öffentlich Moral predigen und heimlich dagegen verstoßen: Das kannst du z.B. entsprechend ,,tätigen" Priestern vorwerfen. Bei Cohn-Bendit liegt die Sache ja wohl etwas anders...
@all
Daß unsere Presse linkslastig ist dürfte mittlerweile den meisten klar sein.
Genauer gesagt "linkslastig und korrupt". Vielleicht sollte ich statt "korrupt" lieber "für bestimmte Ziele vereinnahmt" schreiben.

Der Fall Hohmann war bei weitem das krasseste was ich in dieser Beziehung erlebt habe!
Objektive Bericherstattung - Fehlanzeige!
Im Internet konnte - wer wollte - sich schlau machen.
Aber die gelenkte Masse hat sich schon vorher festgelegt.

Das ist alles kein Zufall, sondern gezielte Agitation linker Kreise.
Ziel ist die Großindustrie, die konservativen Werte, die Marktwirtschaft, die Gesellschaft schlechthin.

Glaubt hier wirklich einer die Herren Fischer, Trittin oder Cohn-Bendit hätten ihre Überzeugungen an den Parlaments-Garderoben abgegeben?
Wenn ja dann sind sie erst recht unglaubwürdig.

Die Medien machen sich zum Affen und das ist der eigentliche Skandal!

Aldy
Libertus,

wo kann man das Buch kaufen?

Ich denke es wird nicht mehr verlegt.

Übrigens habe ich Bedenken. Nach all den Andeutungen, wie
unser Danny-Boy in seinem Buch ins Detail gehen soll, wirst
du wohl gesperrt, wenn du den Versuch unternimmst den Text
vollständig hier reinzusetzen.
@102 goldless
Ich erhalte die deutschsprachige Ausgabe von 1975.
Da ich unter anderem mit Büchern handle ist das kein Problem für mich. Es sind auch Ausgaben zwischen 1968 bis 1975 in französisch, spanisch und niederländisch zu erhalten.

Die entsprechenden Passagen werde ich auf einer meiner HPs einstellen und hier einen Link reinstellen. Damit dürfte WO kein Problem mehr damit haben, oder?
!
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@105 Semikolon
Natürlich hat das unbedingt mit dem Zhema dieses Threads zu tun, denn es geht auch um die Scheuklappenmentalität dieser Gesellschaft. Hier eine Quelle zu diesem Bereich des Themas:

Chronologie: Bekannt gewordene Missbrauchsfälle
durch römisch-katholische Priester in Deutschland
Hamburg/Mainz. Fälle sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester werden meistens erst bekannt, wenn sie strafrechtliche Konsequenzen haben. Einige Fälle der vergangenen Jahre in Deutschland, die überregional Aufsehen erregt haben:

1993: Ein 44 Jahre alter Pfarrer aus dem hessischen Kreis Bergstraße wird wegen sexueller Nötigung zweier Mädchen zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt. Er soll zwei damals 14 und 16 Jahre alte Schwestern in vier Fällen missbraucht haben. Der Priester hatte die Taten vor Gericht gestanden.

1994: Ein Pfarrer aus Krefeld wird wegen sexuellen Missbrauchs an einem neunjährigen Jungen zu vier Jahren Haft verurteilt.

1995: Gegen einen 44 Jahre alten Pfarrer aus Gilching bei München wird wegen des Besitzes von Kinderpornos auf Videokassetten ermittelt. Der Pfarrer wird vom Dienst suspendiert.

1995: Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus Hildesheim wird in den Ruhestand versetzt. Er gab zu, sich an mehreren minderjährigen Jungen vergangen zu haben. Es gab kein kirchliches Gerichtsverfahren, da die Taten verjährt waren.

1996: Ein 47 Jahre alter Pfarrer von Wangen/Allgäu verzichtet nach Vorwürfen sexueller Verfehlungen auf sein Pfarramt. Das Ordinariat hatte ihn bereits beurlaubt. Ein Gerichtsverfahren wird eingestellt.

1996: Ein 65 Jahre alter katholischer Priester aus Haren im Emsland wird zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt. Der inzwischen pensionierte und in einem Kloster lebende Pfarrer soll sich acht Jahre lang in 225 Fällen an 14 Messdienern und Erstkommunikanten vergangen haben.

1998: Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus dem oberschwäbischen Bergatreute wird wegen sexuellen Missbrauchs zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 5 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Er soll im Religionsunterricht mehrfach die zehn bis zwölf Jahre alten Mädchen belästigt haben.

1999: Ein 39 Jahre alter Pfarrer aus dem schwäbischen Ort Wald wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Ihm wird sexueller Missbrauch in 59 Fällen vorgeworfen. Opfer waren zwei Jungen und ein Mädchen im Alter von elf bis 14 Jahren.

2000: Ein katholischer Pfarrer aus dem Landkreis Coburg wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 60-Jährige soll sich an drei Jungen im Alter von neun und elf Jahren vergangen haben. Ein Vater hatte ihn im Weihnachtsgottesdienst des Missbrauchs seines Sohnes bezichtigt.

2000: Ein 45 Jahre alter Priester aus Südbaden wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Pater einer konservativen Bruderschaft hatte sich an zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren sexuell vergangen und einen von ihnen zum Oralverkehr gezwungen.

April 2002: Ein 40-jähriger Pfarrer aus Sandberg (Bayern) erstattet bei der Polizei Selbstanzeige, dass er einen Jungen sexuell missbraucht hat. Die Diözese Würzburg entbindet den Mann von seinen priesterlichen Pflichten mit sofortiger Wirkung und informiert die römischen Behörden - das erste Mal, dass ein solcher Rapport an den Vatikan öffentlich bekannt wird.

Juli 2002: Das Bistum Mainz beurlaubt einen Priester aus dem Kreis Groß-Gerau in Hessen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen. Der Priester soll sein Unwesen über Jahre hinweg getrieben haben. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann kündigt an, den Vorwürfen rasch und intensiv nachgehen zu wollen.

http://www.ikvu.de/missbrauch/


Wenn ich die internationale Liste hier reinstellen wollte, würde ich diesen Thread sprengen. Die ganze widerliche Liste ist zu finden unter:
http://www.catholicsforchoice.org/SexAbuseChart.htm

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#101

propaganda fuer den raubtierkapitalismus ist also "linkslastig".
dann muesste propaganda fuer den sozialismus rechtslastig sein.

ob saban, schaechter, "bild" das auch wissen?

aber wenn denen krieg, angriffskrieg, wie frieden vorkommt, hunger und not menschenrechte sind, ist es denen wohl klar.
#84,98

oeffentlichkeit herzustellen, hiesse dem "antisemitismus vorschub zu leisten" so wird die nichtverfolgung von straftaten intern zumeist begruendet.
( clintons erste amtshandlung waren begnadiungen in einigen faellen, in denen unverstaendige richter verurteilt
hatten.)

vor vielen jahren war es bei uns noch anders:
danny dattel, raddreher bei der herrstatt-bank konnte nicht angeklagt werden wegen des kz-syndroms; er war 1947 geboren. bei einer anklage waere eine gefaengnisstrafe verwirkt gewesen, tatbestand war klar, schuldhaftes verhalten auch.
Libertus,

ich bin ebenfalls gespannt, wie sich die Dinge bei Cohn-Bendit im Original darstellen...

Ohne vom Thema ablenken zu wollen:

Heute widmet die FR eine ganze Seite (,,Thema des Tages") dem Thema Pädophilie ohne den Fall Cohn-Bendit zu erwähnen.
Anlass ist die Haftentlassung eines Pädophilen durch das Münchener Oberlandesgericht mit der schier unglaublichen Begründung, die Kinder hätten doch freiwillig mitgemacht.
________________________________________________

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/th…

Wo der Täter Betroffener heißt
Richterspruch zu Pädophilen-Fall erregt Empörung
VON IRIS HILBERTH (MÜNCHEN)


Den Teufel an der Hand - Zeichnung eines sexuell missbrauchten Kindes

Der Fall eines Münchner Pädophilen, der im Stadtteil Hasenbergl zahlreiche Kinder sexuell missbraucht hat, hat hohe Wellen geschlagen. Der Rentner hatte sich das Vertrauen vor allem allein erziehender sozial schwacher Mütter erschlichen und ihnen angeboten, auf ihre Kinder "aufzupassen". In seiner Wohnung hatte er die Mädchen und Jungen begrapscht und pornografische Fotos und Videos von ihnen angefertigt. Die Empörung war vor allem groß, weil das Oberlandesgericht München (OLG) den in erster Instanz vom Amtsgericht München zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilten 64-Jährigen wieder aus der Haft entlassen hatte.

Die Begründung des zuständigen Senats am Oberlandesgericht rief Opferverbände wie Eltern aber auch Politiker auf den Plan. "In den Missbrauchsfällen handelte der Angeklagte jeweils nicht gegen den Willen der Kinder", heißt es da, und weiter: "Vielmehr waren die Kinder auf Grund bereits bestehender Verwahrlosungstendenzen infolge fehlender erzieherischer Einwirkung ihrer Eltern erkennbar selbst an den vorgenommenen sexuellen Handlungen interessiert." Der Angeklagte habe dies nur ausgenutzt, ohne hierbei irgendwelchen körperlichen oder psychischen Druck auszuüben. "Seinen Taten fehlt jegliche aggressive Tendenz."

Die Richter haben ihren Beschluss zur Haftentlassung auf fünf Seiten begründet. Dort tragen sie die Überzeugung vor, dass die missbrauchten Kinder "durch die angeklagten Vorfälle über ihre bereits ohnehin vorhandene Milieuschädigung hinaus keine erkennbare weitere psychische Schädigung erlitten haben".

Die Richter teilen die Kinder also in Menschen erster und zweiter Klasse auf. Bei den einen ist es Missbrauch und bei den anderen eh schon egal. So kommen sie zu dem Schluss, dass sich bei den betroffenen Kindern vom sozialen Brennpunkt Hasenbergl "die angeklagten Taten im unteren Bereich der weiten Bandbreite der möglichen Tatbestandsverwirklichung bewegen". Und daraus folgern sie: wenn er es noch mal macht, ist doch nicht so schlimm: "Eine erneute Straffälligkeit in diesem unteren Bereich der Skala möglicher Tatbestandsverwirklichung eines sexuellen Missbrauchs von Kindern stellt jedoch nach Auffassung des Senats keine erhebliche rechtswidrige Tat i.S. des § 63 StGB dar, die die Anordnung einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus als verhältnismäßig erscheinen ließe." Für Straftaten im höheren Bereich sehe der Senat keine Anhaltspunkte.

"Es geht um die Verhältnismäßigkeit", sagt die Gerichtssprecherin, die sei schließlich immer zu prüfen. Hat der Mann also verhältnismäßig eigentlich kaum etwas getan? "Wir hatten neulich einen Fall, da hat ein Vater seine vierjährige Tochter mehrmals vergewaltigt, das ist ja wohl wesentlich gravierender", argumentiert die Sprecherin. Die Richter schlussfolgern jedenfalls, dass "angesichts des in vollem Umfang geständigen Angeklagten unter diesen Umständen der weitere Vollzug des Haftbefehls nicht mehr verhältnismäßig wäre".

Erstaunlicherweise ist der Senat davon überzeugt, dass sich der Täter künftig nicht mehr an Kindern vergehen wird. Ein Gutachter war nämlich zu einem ganz anderen Schluss gekommen und hatte sehr wohl festgestellt, dass der Rentner "eine Gefahr darstellt". Das hat das OLG auch zur Kenntnis genommen, wischt die Bedenken aber vom Tisch: "Unabhängig davon, ob die Wiederholungsgefahr bei dem 64-jährigen, bislang nicht vorbestraften Angeklagten, hinsichtlich gleich oder ähnlich gelagerter Taten tatsächlich so hoch einzuschätzen ist, wie dies der Sachverständige in seinem schriftlichen Gutachten ohne nähere Einzelausführung getan hat, fehlt es jedenfalls an der geforderten Erheblichkeit der zu erwartenden Straftaten." Eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus dürfe als "tiefer Eingriff in die Lebensverhältnisse des Betroffenen" nicht angeordnet werden.

Auch kommt das Gericht zu dem erstaunlichen Schluss, dass der Angeklagte durch die nun erstmals erlebte mehrmonatige Untersuchungshaft "ernsthaft beeindruckt" sei, dass er sich in Zukunft straffrei führen werde.

Davon war das Landgericht München wohl nicht überzeugt. Die Staatsanwaltschaft beantragte Ende der vergangenen Woche die einstweilige Unterbringung des 64-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik.

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KRIMINELL
Laut Paragraf 176 des Strafgesetzbuchs wird, "wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen lässt,... mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". Ebenso wird demnach bestraft, "wer ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen lässt".

Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe droht demjenigen, der "erstens sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt, zweitens ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen an sich vornimmt, oder drittens auf ein Kind durch Vorzeigen pornografischer Abbildungen" oder ähnliches einwirkt. Schwerer sexueller Missbrauch liegt vor, wenn ein über 18-Jähriger "mit dem Kind den Beischlaf vollzieht" oder ähnliche sexuelle Handlungen vornimmt, die Tat von mehreren begangen wird oder der Täter das Kind "in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung" bringt oder in den vergangenen fünf Jahren wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist. mk

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eigentlich komisch, dass WO so reagiert - aber es ist erstaunlich, dass sowieso nur rechtsradikale, also keine linksradikalen Inhalte verboten sind:

"Bitte beachten sie folgende Regeln beim Schreiben Ihres Beitrages:

1. Man sollte auch im Internet auf rechtliche Bestimmungen achten. Das Verbreiten von Falschmeldungen etc. ist auch im Internet strafbar und wird ggf. entsprechend geahndet.

2. Beleidigungen, sexuelle Anspielungen, rechtsradikale Inhalte etc. sind zu unterlassen.

3. Gerade im Internet ist das Recht auf Meinungsfreiheit von großer Bedeutung. Versuchen Sie deshalb niemandem Ihre Meinung aufzuzwingen.

4. Der Missbrauch des Brokerboards als Werbefläche für Webseiten oder Diensten ist nicht gestattet."
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@ konns,

wenn ich linksradikale Inhalte finde, werde ich diese ebenfalls löschen. Du darfst mich gerne auf entsprechende Postings aufmerksam machen... ;)

PolyMod.

Jetzt bitte ich aber, diese Diskussion (wenn erwünscht) im W:0-feedbach-Forum weiter zu führen.