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Banken-Outsourcing bewegt Kapitalmärkte

Frankfurt / Main (ots) - 16. Februar 2004 -
Welchen Einfluss hat es auf den Aktienkurs, wenn ein
Financial-Service-Unternehmen eine Outsourcing-Vereinbarung mit einer
Servicegesellschaft eingeht? Mit dieser Fragestellung befasst sich
die neue Studie "Explaining Capital Market Succes of Financial
Services Outsourcing", die am 26. Februar auf der Frühjahrestagung
des E-Finance Lab in Frankfurt am Main vorgestellt wird. Das
E-Finance Lab ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung der
Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt, die
von Accenture, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, DAB Bank, IBM,
Microsoft, Siemens, T-Systems und IS.Teledata AG unterstützt wird.
"Die Reaktion der Kapitalmärkte auf Outsourcing-Deals in der
Finanzwelt ist von hoher Bedeutung, weil viele namhafte Institute
ihre `Fertigungstiefe` in den nächsten Jahren drastisch senken wollen
und daher geradezu eine Outsourcing- Flut zu erwarten ist", sagt
Prof. Dr. Mark Wahrenburg, Vorstand des E-Finance Lab.

Ein Schlüsselergebnis der Studie ist, dass Outsourcing nicht per
se die Aktienkurse hochschnellen lässt, sondern dass es von eine
ganzen Reihe unterschiedlicher Kriterien abhängt, ob die Aktionäre
die Transaktion positiv oder negativ bewerten. "Bei knapp einem
Drittel aller Outsourcing-Deals kommt es auf den Kapitalmärkten zu
einer Win- Win-Situation für beide Seiten", sagt Prof. Dr. Mark
Wahrenburg. In knapp zwei Drittel der Fälle steigt der Aktienkurs bei
mindestens einem der beteiligten Partner. Bei mehr als 10 Prozent der
Deals reagieren Kapitalmärkte prinzipiell verhalten sowohl für
Outsourcer als auch für Insourcer, hat die Analyse von 90 größeren
Financial- Services-Outsourcing-Vereinbarungen seit dem Jahr 2000
ergeben. Die Untersuchung hat in mehreren Fällen stark positive
Kursgewinne zutage gefördert. Signifikante Erfolgsfaktoren sind nach
Angaben der Studie insbesondere die Erfahrung des Insourcers, das
Transaktionsvolumen und der Zeithorizont der Vereinbarung. "Die
Studie zeigt, dass die Aktionäre nicht nach einer vorgefassten
generellen Meinung über Outsourcing urteilen, sondern fallweise sehr
genau unter die Lupe nehmen, wer sich mit wem unter welchen
Bedingungen verbündet", zieht Prof. Dr. Mark Wahrenburg ein Resümee.


Das E-Finance Lab, das Anfang 2003 seine Arbeit aufnahm, wird von
der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität
Darmstadt gemeinsam mit Accenture, Deutsche Bank, Deutsche Postbank,
IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG
getragen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist es,
die Industrialisierung in der Finanzwelt zu fördern. Unter Leitung
der Frankfurter Wirtschaftsprofessoren Wolfgang König, Bernd Skiera
und Mark Wahrenburg sowie des Darmstädter Informatik-Professors Ralf
Steinmetz identifizieren 15 Forscher Verbesserungspotenziale bei den
traditionellen Wertschöpfungsketten der Finanzbranche sowie den
Finanzprozessen von Unternehmen verschiedenster Branchen. Dabei
entwickeln und erproben sie auch Verfahren zur Gestaltung neuartiger
Finanzprodukte. Der Begriff E-Finance verdeutlicht, dass
Innovationen in der Finanzbranche über einen verstärkten Einsatz
moderner, netzbasierter Informations- und Kommunikationssysteme
möglich sind.
Online-Broker E*TRADE baut Reichweite aus: Neue E*TRADE-Repräsentanz ...


München (ots) - Nach dem großen Erfolg in Düsseldorf hat der
Online-Finanzdienstleister E*TRADE eine weitere Repräsentanz
eröffnet. Die neue Geschäftsstelle befindet sich direkt in der
Bayerischen Börse in München. Dort können sich Interessenten
unverbindlich über die Investment-Pakete von E*TRADE beraten lassen
und live die professionelle Handelssoftware Power E*TRADE Pro oder
Power E*TRADE CFD/FX/Future Trader testen. E*TRADE plant, in Kürze
weitere Repräsentanzen an anderen Börsen wie Frankfurt zu eröffnen.

"Obwohl wir ein Online-Anbieter sind und Kunden und Interessenten
eine kostenlose Hotline anbieten, ist uns der persönliche Kontakt zu
den Kunden sehr wichtig. Aufgrund der vielen Anfragen aus
Süddeutschland haben wir uns daher entschieden, diese Repräsentanz zu
eröffnen", sagte Dirk Piethe, Director Germany bei E*TRADE. "Wir
richten uns mit unserem Angebot in München besonders an aktive und
semi-professionelle Trader. Sie bewegen innerhalb kurzer Zeit hohe
Summen und brauchen dafür eine verlässliche Handelsplattform. Genau
für diese Klientel haben wir hervorragende Lösungen, die jetzt auch
in München getestet werden können", so Piethe weiter.

Interessenten erhalten weitere Informationen unter www.etrade.de
oder gebührenfrei bei der Info-Hotline von E*TRADE unter 0800-333
2001. E*TRADE ist auch auf der größten Messe für institutionelle und
private Anleger in Deutschland, Invest 2004 in Stuttgart, vertreten.
Vom 5. bis 7. März 2004 können alle E*TRADE-Produkte am Stand 408/5
im EUWAX Themenpark in Halle 5.0 live getestet werden.

Über E*TRADE

E*TRADE ist ein weltweiter Anbieter von Finanzdienstleistungen. In
Deutschland bietet E*TRADE Germany, eine Niederlassung der E*TRADE
Securities Ltd., den Handel mit deutschen und US-Aktien,
festverzinslichen Wertpapieren und Investmentfonds sowie FX, CFD und
Futures in einem Konto zu attraktiven Preisen an. Dazu hält E*TRADE
für seine Kunden professionelle Investment-Tools und ein umfassendes
Angebot an Kapitalmarkt-Informationen bereit.


ots Originaltext: E*TRADE
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
Baessler Kommunikation AG
Ingo Baessler
Tel. +49 (0)6127.9916-0
etrade@baessler-ag.de
ATOSS Software AG - Weitere hohe Ausschüttung geplant

München, 17.02.2004 - Aufsichtsrat und Vorstand der ATOSS Software AG haben auf der gestrigen Aufsichtsratssitzung beschlossen, den Aktionären zur ordentlichen Hauptversammlung am 22. April 2004 in München neuerlich eine Sonderdividende von 1,50 Euro je Aktie zur Abstimmung vorzuschlagen. Diese Sonderdividende wird aus der freien Kapitalrücklage entnommen und ist nach aktueller Kenntnis der Verwaltung für Aktionäre, die weniger als 1 Prozent der ATOSS-Aktien halten steuerfrei. Falls die Aktionäre dem Vorschlag der Verwaltung folgen, wird diese Sonderdividende am Tag nach der Hauptversammlung, also am 23.04.2003, erfolgen.

ATOSS hatte zuletzt am 30.12.2003 eine Ausschüttung von ebenfalls 1,50 Euro je Aktie durchgeführt, welche größtenteils aus einem positiven operativen Cash Flow im Geschäftsjahr 2003 generiert werden konnte. Die liquiden Mittel per 31.12.2003 betrugen nach dieser Ausschüttung in Höhe von insgesamt 5,7 Mio. Euro immer noch 31,9 Mio. Euro (Vj. 33,7), was einer Eigenkapitalquote von 87%entsprach.

Auch nach dieser erneuten Ausschüttung wird ATOSS zum Ende des laufenden Geschäftsjahres unter Einbeziehung des zu erwartenden positiven operativen Cash Flows und vorbehaltlich etwaiger Akquisitionen noch über liquide Mittel von rund 29 Mio. EUR verfügen.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 17.02.2004

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

ATOSS hatte im Januar 2003 eine Dividendenpolitik formuliert wonach zum einen grundsätzlich 30-50 % des Bilanzgewinns als Dividende und zum anderen eine Mindestdividende von 0,15 Euro in weniger erfolgreichen Jahren vorgesehen wurde. Für diese Mindestdividende von 0,15 Euro hatte die Gesellschaft im Rahmen ihrer mittelfristigen Liquiditätsplanung eine entsprechende Reserve gebildet.

Vor dem Hintergrund der stabilen Ertragskraft der Gesellschaft, die zumindest künftige Dividenden in Höhe der ursprünglich vorgesehenen Mindestdividende gesichert erscheinen lässt, hat sich die Gesellschaft entschlossen, die hierfür vorgesehene Liquiditätsreserve bereits in diesem Jahr auszuschütten und der Hauptversammlung einen entsprechenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten.

Aufsichtsrat und Vorstand der Gesellschaft haben bei der Entscheidung zudem berücksichtigt, dass eine nachhaltige Ausschüttungspolitik auch vor dem Hintergrund der weiter überhaus hohen Liquidität und der signifikanten positiven operativen Cash Flows der Gesellschaft keine Einschränkung für die Verfolgung der Wachstumsstrategie der Gesellschaft darstellt. Die Gesellschaft wird daher auch in künftigen Jahren eine Ausschüttung von 30-50% des versteuerten Jahresüberschusses zahlen. Den Aktionäre wird somit nicht nur eine Beteiligung an einem aussichtsreichen Technologieunternehmen mit allen damit verbundenen Wachstumschancen, sondern zugleich eine attraktive Dividendenrendite geboten.


Der Vorstand sieht ATOSS mit einer unverändert sehr komfortablen Kapitalausstattung in einer sicheren Position, um im Rahmen der andauernden Konsolidierung die Marktposition weiter zu verbessern. Insbesondere über einen offensiven Vertrieb und selektive komplementäre Zukäufe will der Münchner Softwarespezialist eine aktive Rolle im Marktbereinigungsprozess der kommenden Jahre übernehmen.
Commerzbank will SchmidtBank-Verhandlungen bis Mitte März abschließen


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbankwill die Gespräche für eineÜbernahme des Filialgeschäfts der Hofer SchmidtBank bis Mitte März abschließen. Dies sagte Finanzvorstand Eric Strutz am Mittwoch bei der Erläuterung der Geschäftszahlen für 2003 in Frankfurt.

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller sagte, dass die Gespräche auf"einem guten Wege"seien."Dieses Beispiel zeigt: Nachdem 2003 für uns das Jahr der Konsolidierung war, wird 2004 das Jahr des Aufbruchs mit kontrollierter Expansion", sagte Müller. Bei einer erfolgreichenÜbernahme würde sich Müller zufolge die Zahl der Privatkunden bei der Commerzbank um knapp zehn Prozent erhöhen.

Der Konzernchef sagte aber auch, dass die Kunden der SchmidtBank"in einem Gebiet ansässig sind, dass leider nicht zu den wirtschaftlich sprühenden Regionen Deutschland gehört". Trotzdem sei die SchmidtBank einer der wenigen Möglichkeiten, im Privatkundengeschäft zu wachsen./
Commerzbank will operatives Ergebnis markant steigern
Frankfurt/Main (ddp). Die Frankfurter Commerzbank plant derzeit keinen Zusammenschluss mit einem Wettbewerber. Vorstandssprecher Klaus-Peter Müller stellte am Mittwoch in Frankfurt am Main klar, dass es derzeit keine Fusionsverhandlungen gebe. Für "vernünftige Lösungen" im Interesse von Aktionären, Mitarbeitern und Kunden bleibe das Institut aber offen.
Nach abschreibungsbedingt hohen Verlusten im vergangenen Jahr will Müller das operative Ergebnis 2004 "markant verbessern". Für 2003 hatte die Commerzbank ein höheres operatives Ergebnis von 559 Millionen Euro gegenüber 192 Millionen Euro im Jahr 2002 ausgewiesen. Dennoch stieg der Verlust nach Steuern von knapp 300 Millionen Euro auf 2,32 Milliarden Euro, wie das Institut am Mittwochmorgen mitgeteilt hatte. Dabei lasteten Sonderaufwendungen von rund 2,4 Milliarden Euro für die im Herbst angekündigten Abschreibungen auf den Wertpapier- und Beteiligungsbesitz sowie Restrukturierungskosten auf dem Ergebnis.
Für 2004 erwartet Müller einen "signifikant höheren" Zinsüberschuss, steigende Provisionseinnahmen und ein besseres Handelsergebnis. Zum Wachstum soll auch die Übernahme des Filialgeschäfts der SchmidtBank beitragen, die Müller erstmals bestätigte. Beim Verwaltungsaufwand, der im Jahr 2003 bei 4,5 Milliarden Euro lag, erwartet der Vorstandssprecher einen leichten Anstieg. Für Ertragssteigerungen seien Investitionen nötig, begründete Müller dies.
Im vergangenen Jahr war der Verwaltungsaufwand um 12,5 Prozent gesunken. Gleichzeitig ging die Zahl der Beschäftigten um rund 4200 auf weltweit 32 377 Mitarbeiter zurück. Im laufenden Jahr werde es "wohl keinen weiteren Stellenabbau" mehr geben, kündigte Müller an.
Zahlen sind wirklich sehr erfreulich.
Meine aktuellen Hochrechnungen:

operative Tochter BEF:

3. Quartal 2003(netto) 260 000 EUR!
4. Quartal 2003(netto) 556 000 EUR!
1. Quartal 2004(est.) mind. 1 Mio. EUR (netto)!

s:cool:
Hallo,

der Ausblick ist gut, aber jetzt auch nicht überragend! Wenn ich das mal kurz überschlage, sagen die Zahlen doch folgendes:

Unter der Annahme, dass das gesamte Jahr 2004 so gut läuft wie die ersten sechs Wochen, kann man operativ circa 5,75 Mio. Euro erwirtschaften. Die Abschreibungen für Nasdaq Deutschland, Consors Capital von rund 2 Mio fallen 2004 auch nicht an, so dass das Konzernergebnis bestenfalls bei 8 Mio. liegen würde. Das ergibt ein KGV von ungefähr 13,5.

Mögliche Zusatzeinnahmen durch IPO`s sind hier zwar nicht berücksichtigt, aber es bestehen ja auch noch ersthafte Zweifel an der Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung. Und nach der Präsidentschaftswahl (2. Hälfte 2004) werden die amerikanischen Märkte meiner Meinung nach klar in Richtung Süden drehen.

Gruß,
HvH
Hallo SO,

für das Jahr 2003 ist das operative Ergebnis ausgeglichen. Im Vorjahr betrug es -2,3 Mio. EUR. Somit hat die BEG mit den Erträgen aus 2003 das Ergebnis um 2,3 Mio. verbessert.

Die Erträge sind in den ersten 6 Wochen 2004 auf dem Niveau der ersten 21 Wochen von 2003. Also um den Faktor 21/6 gleich 3,5 erhöht. Der Gewinnanstieg ist damit um den Faktor 2,5 höher.

2,3 Mio. EUR mal 2,5 ergeben somit ungefähr 5,75 Mio. EUR höhere Erträge als 2003.

Diese Rechnung ist dabei noch ziemlich optimistisch, da die ersten fünf Monate in 2003 besonders desaströs ausgefallen sind, d. h., im Ausblick der Adhoc werden die schlechten Anfangswochen 2003 mit den sehr guten Anfangswochen 2004 verglichen. Das ist natürlich eine etwas beschönigender Vergleich, denn ob das Jahr 2004 so positiv weiterlaufen wird, steht noch völlig in den Sternen. Und das Jahr 2003 ist ja nur deshalb halbwegs ordentlich verlaufen, weil das Q4/2003 fast alles herausgerissen hat.

Natürlich muss man folgendes berücksichtigen. Die Fantasie von Tradegate und neuer IPO`s findet noch gar keine Berücksichtigung. Des Weiteren befinden sich nunmehr keine Leichen mehr in der Bilanz der BEG. Das einzige Problem könnte noch die Ventegis AG sein, aber die ist meines Wissens auch schon voll abgeschrieben und könnte sich bei positiveer Marktentwicklung sogar zum Kursturbo für die BEG entwickeln.

Des Weiteren darf man die technische Verfassung des BEG nicht vergessen. Das GAP durch die Kapitalabsenkung verschleiert ein wenig den ungebrochenen Aufwärtstrend und die Tatsache, dass mit dem heutigen Ausbruch über 7 EUR ein neues Jahreshoch erreicht wurde. Das die Zahlen und der Ausblick doch etwas skeptisch gesehen werden, zeigen die fehlenden Umsätze und das Ausbleiben eines signifikaten Ausbruchs in den Bereich über acht Euro. Aber mal sehen. Vielleicht greifen ja heute noch ein paar zu.

Gruß,
HvH
Hallo HVH, (Achtung: Boardmail)

sehr guter Beitrag.

Meine Hoffnungen beruhen in erster Linie auf Tradegate. Nicht zu vergessen der lukrative IPO Markt. Tradegate hat mega-Potenzial und mit 1 bis 2 IPO´s durch die BEF in 2004 könnte ich sehr gut leben. Ventegis sehe ich keine Probleme machen, im Gegenteil, VEG1 ist profitabel. Beteiligungsquote über 68 Prozent. :kiss: BEG ist Fantasie pur!

sugar
Hallo,

die Aktienumsätze sind in Berlin im Januar 2004 im Vergleich zum Vormonat von 1,20 Mrd. auf 2,13 Mrd EUR gestiegen (+78%). Festverzinsliche von 2,19 auf 3,39 Mrd. EUR (+55%). Insgesamt +63%.

Gruß,
HvH
Ohne weiter Meldungen über einen neuen Orderflowprovider dürfte die Luft nach oben sehr gering sein ........ nach unten sowieso.


Finde es schon wieder sehr .........., daß H.T. zukünftige "zu erwartende" Verluste für die CCB schon wieder in 2003 eingearbeitet hat. Sollten hier keine anfallen wäre dies der nächste TURBO.


Nicht vergessen!
...warten auf den Durchbruch!

Bin auf die eigenen Finanzprodukte gespannt, die der Markt so noch nicht kennen soll! Da war doch mal die Rede von!!! Wenn die dann auch noch alle über Tradegate laufen...:kiss: :kiss: :kiss:

...wenn das keine Fantasie ist - crowww - (Luft nach oben sehr gering)?? - stimmt - weil es im Universum keine Luft mehr gibt!!!;)


sugar
Kein Interesse mehr an IBM

Von Alexandra Knape

Völlig überraschend platzten im vergangenen November die Outsourcing-Verhandlungen zwischen der Commerzbank und dem IT-Konzern IBM. War die BaFin daran schuld? Das Bankhaus dementiert.

Frankfurt - Mit einem Teil der EDV der Commerzbank scheint es zu hapern. Der SPIEGEL berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Ende vergangenen Jahres die mangelhafte Qualität des Back Office im Investmentbanking bemängelt habe. Das Blatt beruft sich dabei auf ein Vorstandsmitglied des Instituts.


Zu dieser Zeit stand die Commerzbank gerade in Verhandlungen mit dem IT-Konzern IBM , der die Betreuung des Rechenzentrums für das Investmentbanking übernehmen sollte. Doch die Verhandlungen scheiterten Ende November überraschend. Dabei waren die Gespräche schon weit fortgeschritten.

Branchenkenner sagten, es sei die Höhe des Preises gewesen, auf die man sich nicht habe einigen können. In dem Blatt heißt es jedoch, auf Grund der BaFin-Bemängelung seien die Gespräche abgebrochen worden. Die Commerzbank arbeite nun an der Beseitigung der Fehler in der Datenverarbeitung, um zu einem späteren Zeitpunkt die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Ein Commerzbank-Sprecher wollte den Bericht im Gespräch mit manager-magazin.de so nicht bestätigen. Zwar habe die BaFin tatsächlich einen kleinen Teil des Back Office im Investment Banking bemängelt. Aber die "Sache liegt mehrere Monate zurück". In anderen IT-Bereichen und der Abwicklung erhalte die Commerzbank Bestnoten.

Die Entscheidung des Bankhauses, die Verhandlungen mit IBM abzubrechen, beruhe aber nicht auf der Kritik der BaFin, unterstrich der Sprecher. Es sei derzeit auch nicht geplant, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

IBM sollte den ursprünglichen Plänen zufolge 400 Mitarbeiter von der Commerzbank im Zuge des Outsourcing-Auftrages übernehmen. Ziel des Bankhauses war es, durch das Auslagern eine Kostensenkung in zweistelliger Millionenhöhe zu erreichen.
Hallo,

der Adhoc kann man indirekt entnehmen, dass die BEG das 4. Quartal mit eine Überschuss von 2.186 TEUR!! abgeschlossen hat.

2004 hat bezüglich der Börsenumsätze noch besser abgeschitten, so dass von einem ähnlichen oder leicht besseren (trotz schlechterem Zinsergebnis durch die Kapitalausschüttung) für Q1/2004 ausgegangen werden kann. Sollte das Börsenjahr weiter so laufen wie bisher ist also mit einem Jahresüberschuss von ungefähr 8.000 TEUR auszugehen. Macht ein KGV von ungefähr 14. Ohne Tradegate, IPO Fantasie und Zusatzgeschäft als Emittent von Zertifikaten und strukturierten Finanzprodukten.

Wo seht ihr denn das Kursziel der BEG? 12€, 20€ oder noch mehr?

Gruß,
HvH
HVH

Muß dir ehrlich gesagt gestehen, daß ich unter 50 Euro keine BEG`s verkaufen werde, vermutlich sogar noch einiges aufstocken werde. Kann mir in den nächsten zwei bis drei Jahren solche Kurse vorstellen.

:)
möchte nur mal so am rande einwerfen, daß meiner meinung nach der stand der wirtschaftlichen erholung absolut irrelevant für die IPO tätigkeiten ist.
und zwar aus dem einfachen grund, daß eine wiederaufnahme des IPO-geschäfts einzig und allein vom börsenumfeld abhängt.
meine meinung.
und die börse kann auch haussieren ohne daß die wirtschaft boomt (was ja eh liquidität abziehen würde ;) )

na ja, ich halts da mit kostolany und george soros.

ist nur meine meinung -- :cool:

ps: ja, bin auch aktionär von BEG.
Siltronic mit erstem deutschem Börsengang seit 2002
Postbank folgt voraussichtlich im Frühsommer

Burghausen (pte, 20. Feb 2004 15:10) - Der Chipzulieferer Siltronic http://www.siltronic.de, Tochterunternehmen des Münchener Chemiekonzerns Wacker http://www.wacker.com , plant den Börsengang offenbar noch in der zweiten Märzhälfte dieses Jahres. Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) http://www.ftd.de heute, Freitag, unter Berufung auf Bankenkreise. Damit wäre Siltronic seit Herbst 2002 das erste deutsche Unternehmen, das an die Börse geht. Details dazu sollen in der kommenden Woche auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens bekannt gegeben werden.

Der Börsengang von Siltronic wäre dabei nur der Auftakt für weitere Aktienemissionen deutscher Unternehmen nach anderthalb Jahren Flaute. Neben dem Chipspezialisten X-Fab steht möglicherweise auch der Bankautomatenhersteller Wincor Nixdorf vor dem Börsengang. Die Aktien werden wahrscheinlich Mitte Mai gezeichnet, das Investitionsvolumen soll zwischen 0,5 und einer Mrd. Euro liegen, berichtet die FTD unter Berufung auf Finanzkreise weiter.

Der voraussichtlich größte Börsenkandidat, die Postbank, soll Bankenkreisen zufolge nicht erst wie ursprünglich geplant im Herbst, sondern schon im Frühsommer an die Börse gehen. Eine "Peer Group" europäischer Banken, unter anderem die Royal Bank of Scotland, zur Vorbereitung des Börsengangs sei bereits ausgewählt. Die Benennung einer solchen Vergleichsgruppe ist wichtig für die Beurteilung durch Analysten und Investoren, so die FTD.
Am 21. März ? - Schwerer Stand gegen Konkurrenz
Belgacom-Börsengang schneller als geplant

Die Börseneinführung des belgischen Telekomanbieters Belgacom dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Presseagentur für Finanznachrichten Bloomberg sprach gestern vom 21. März als Einführungsdatum.

Belgacom, die Banken, die die Aktie an die Börse bringen sollen, und der zuständige Föderalminister Johan Vande Lanotte (SP.A) wollten sich nicht zu den Gerüchten äußern. Die Informationen bezüglich einer Börseneinführung werden durch sehr strikte Vorgaben eines Kontrollausschusses für die Finanz-, Bank- und Versicherungssektoren geregelt.

Bloomberg meldete gestern, dass Belgacom Aktien im Wert von 3,5 Mrd. Euro an die Börse bringen will. Das wäre die größte Börseneinführung Europas der letzten drei Jahre.

Die Banken Goldman Sachs, Lehman Brothers, Morgan Stanley und UBS sollen die Einführung begleiten. Laut Bloomberg werden sie die Investoren in den kommenden zwei Wochen benachrichtigen. Am 21. März soll die Aktie dann an den Börsen gehandelt werden.

Wenn der Kalender bestätigt wird, würde Belgacom den Börsengang schneller wagen als geplant. Im Oktober war nämlich noch die Rede davon, dass der Telekomanbieter erst im zweiten Halbjahr 2004 den Schritt wagen will.

Da die Finanzmärkte aber nach oben tendieren, dürften die Belgacom-Bosse ihre damalige Einschätzung revidiert haben. Börsenanalysten sind zudem der Meinung, dass Belgacom einen schweren Stand gegen die Konkurrenten Deutsche Telekom und Telefonica haben wird, die auf ausländischen Märkten ein viel größeres Wachstumspotenzial besitzen.

Der Verwaltungsrat der Belgacom hat am Donnerstag die Bezeichnung von acht neuen Verwaltungsratsmitgliedern vorgeschlagen. Zu den Kandidaten zählen Maurice Lippens und Georges Jacobs. Die acht Personen wurden mit Blick auf den Börsengang ins Rennen geschickt.

Gleichzeitig genehmigte der Verwaltungsrat die konsolidierten Betriebszahlen des vergangenen Jahres. Der Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 5,45 Mrd. Euro an. Der Nettogewinn lag bei 172 Mio. Euro. 2002 waren es 1,14 Mrd. Euro. Der Rückgang ist durch die Übertragung des Pensionsfonds an die Föderalregierung zu erklären. Ohne diesen außergewöhnlichen Punkt wäre der Nettogewinn angestiegen, untermauerte Belgacom.
Hallo HVH,

vielen Dank für Ihre Boardmail. Wie man Ihren Ausführungen entnehmen kann, scheinen Sie umfassend über die Gesellschaft informiert zu sein. So soll es auch sein, wenn man Aktionär ist.

Sie fragten in einer der vorigen Beiträge nach einem Kursziel. Nun, wenn man das immer vorher wüßte?! Jedoch halte ich, je nach Marktumfeld, Kurse in diesem Jahr von 5-25 für möglich. Als entscheidendem Faktor würde ich dabei dem Newsflow eine wichtige Rolle zukommen lassen. Und da auch Übertreibungen an der Börse immer wieder vorkommen, dürfte gerade bei einem so engen Wert wie der BEG nach oben hin alles möglich sein.

Das Emittieren eigener Produkte und das anschließende handeln birgt eine sehr hohe Ertragskraft. Wenn die BEG da eine Nische besetzen könnte, und der Markt die Produkte gut annimmt, dann kann man damit viel Geld verdienen.

Auch die CCB, die momentan noch keine schwarzen Zahlen schreibt, birgt das Potenzial späterer außerordentlicher Erträge (Gestaltung des Kaufvertrages)!

Die BEG geht mit neuer Struktur und erheblichen Synergieeffekten (Ventegis) ins neue Jahr. Wenn man Holger Timm zitieren darf: "Die Aussichten auf wieder ertragsstärkere Jahre nicht die schlechtesten!"


Gruß,
s:cool:
ROUNDUP: Citigroup will südkoreanische KorAm Bank für 2,2 Mrd Euro übernehmen

SEOUL (dpa-AFX) - Im Zuge seiner globalen Expansionsstrategie will der weltweit größte Finanzkonzern Citigroup die südkoreanische KorAm Bank für mehr als zwei Milliarden Euro übernehmen. Ein entsprechendes Abkommen sei mit KorAm Bank sowie einem Investorenkonsortium unter der US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group und JP Morgan Corsair II unterzeichnet worden, teilte die US-Großbank am Montag in einer in Seoul veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit.

Citigroup wird den Angaben zufolge mindestens 80 Prozent an der sechstgrößten südkoreanischen Bank übernehmen. Der weltgrößte Finanzdienstleister übernimmt den 36,6-Prozent-Anteil des Investorenkonsortiums und hat sich zudem verpflichtet, zusätzlich mindestens 43,4 Prozent zu kaufen. Es soll aber ein Angebot für alle ausgegebenen Aktie gemacht werden. Der Gesamtwert dieser geplanten Transaktion beläuft sich den Angaben zufolgen auf 3,18 Billionen Won (etwa 2,2 Mrd Euro). Um die Übernahme der KorAm Bank hatte sich auch die Standard Chartered Bank (London) bemüht.

ANALYSTEN ZUVERSICHTLICH

Analysten zeigen sich zuversichtlich, dass die Transaktion zustandekommt. "Die Chancen stehen gut, da das Angebot finanziell vernünftig ist", sagte Cho Byung-Jun, Analyst bei Shinyoung Securities in Korea. Er erwartet schwierige Zeiten für die bisherigen heimischen Banken: "Die Citibank kann sich Kapital billiger beschaffen als die meisten südkoreanischen Banken - also wird sie auch bessere Konditionen anbieten können". Cho Byung-Jun zufolge könnten sich nun auch andere südkoreanische Banken als Folge der Transaktion auf die Suche nach einem starken ausländischen Partner begeben.

Im Li-Sung, Analyst bei Meritz Securities, betont, dass nationale Investoren die Transaktion wohl nicht stoppen könnten. Fast 90 Prozent der KorAm-Anteile seien in der Hand von ausländischen Investoren, deren erstes Ziel die Gewinnmaximierung sei.

Das Geschäft wäre die größte Investition eines ausländischen Unternehmens im südkoreanischen Finanzsektor. Zugleich wäre es die erste Übernahme einer Bank in dem ostasiatischen Land durch ein ausländisches Geldinstitut. Die US-Investmentgesellschaft Lone Star hatte im Oktober vergangenen Jahres 51 Prozent an der Korea Exchange Bank (KEB/Seoul) für 1,4 Billionen Won erworben.

REGULATIONSBEHÖRDEN MÜSSEN NOCH ZUSTIMMEN

Nach der bereits gegebenen Zustimmung der Verwaltungsräte von Citigroup und KorAm Bank muss die Übernahme des koreanische Instituts, die bis zum Juni dieses Jahres abgeschlossen werden soll, noch von den Regulationsbehörden gebilligt werden.

Der Zukauf in Korea ist nach eigener Darstellung der Citigroup Teil der Strategie, mit dem sich der Konzern den Zugang zu den aufstrebenden Märkten verschaffen will. "Korea kommt eine strategische Priorität zu", sagte der Citigroup-Vorsitzende Deryck Maughan. Aus der Kombination von KorAm und Citigroup werde eine führende lokale Bank mit "globalen Kapazitäten" geschaffen. Im vergangenen Jahr hatte die amerikanische Großbank 17,9 Milliarden Dollar oder um 17 Prozent mehr als im Jahr 2002 verdient.

Der Asien-Chef der Citigroup, Stephen Long, sagte am Montag, dass langfristig die bereits bestehenden südkoreanischen Aktivitäten des Konzerns mit der KorAm Bank verschmolzen werden sollen. Citibank ist seit 1967 in Südkorea und dort mit derzeit zwölf Filialen in drei Städten vertreten. Die KorAm Bank verfügt nach eigenen Angaben über Aktiva von 43 Billionen Won (etwa 29 Mrd Euro/36,8 Mrd Dollar). Die Geschäftsbank hat 222 Filialen im ganzen Land./



Die sollen mal besser in Deutschland zuschlagen.
Sehr schade, was derzeit mit Berliner Effektengesellschaft passiert. :(

Mein Durchschnittskurs ist dabei, unterschritten zu werden. Habe nicht vorgehabt, Verluste zu machen.
Wo doch viele andere Aktien explodieren.


stockrush :cry:
Deutsche Börse will in den OTC-Clearingmarkt einsteigen
2004 wird ein Ebit von mehr als 450 Mio. Euro angestrebt
Die Deutsche Börse will nach Angaben von Vorstandschef Werner Seifert in den OTC-Clearingmarkt für Fixed Income eintreten und 2004 vor Steuern und Zinsen (Ebit) mehr als 450 Mio. Euro verdienen.

Reuters berichtet, dass dieser Markt ein Geschäftsvolumen von jährlich mehr als drei Mrd. Euro habe. "Das ist ein riesiger Kuchen und wir werden uns ein Stück rausschneiden, welches diese Initiative hinsichtlich ihres gegenwärtigen Nettowertes so gross wie die Eurex-US-Initiative macht", sagte Seifert.


stockrush

Du nervst!
B&C Holding setzt ersten Schritt in Richtung Börsegang
Rechnungslegung wird auf IAS umgestellt - IPO 2005 für Vorstand Schmutzer ein Thema
Die B&C Holding dürfte schon fleissig am Basteln ihrer Börsestory sein. Die Holding stellt gerade die Rechnungslegung auf IAS um. Vorstand Schmutzer bestätigt, dass die Umstellung notwendig ist, um nächstes Jahr ein IPO durchzuführen.

Ob es zu dem Börsegang kommen wird, kann natürlich noch nicht bestätigt werden, die Vorbereitungen laufen aber und das sagt schon einiges.

B&C hält unter anderem nennenswerte Beteiligungen an den börsenotierten Firmen Lenzing, Semperit und Porr.
IPO von Auto-Teile-Unger wird immer konkreter
A.T.U-Geschäftsführer Werner Aichinger favorisiert einen Platz im Nebenwerteindex MDAX
Die in Weiden in der Oberpfalz ansässige A.T.U Auto-Teile-Unger hatte Mitte Jänner angekündigt, an die Börse zu wollen. Nun dürfte es bereits Schlag auf Schlag gehen. "Von unserer Grösse her sind wir ein Kandidat für den MDAX", sagte A.T.U-Geschäftsführer Werner Aichinger der FAZ (Montagausgabe).

2003 hat die Werkstattkette, die auch in Österreich tätig ist, den Umsatz nach vorläufigen Zahlen um acht Prozent auf 1,115 Mrd. Euro gesteigert. Der EBITDA beläuft sich laut Reuters bei etwa 14 Prozent vom Umsatz. "Der Börsegang macht uns kapitalkräftiger", sagte Aichinger. Dem Bericht zufolge soll er nach dem IPO den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Die Beteiligungsgesellschaft Doughty Hanson hatte A.T.U 2002 erworben. Damals hatte Doughty erklärt, A.T.U weiterzuentwickeln und binnen fünf Jahren an die Börse zu bringen.
Crowww,

Du willst provozieren. OK denn.

Ich lasse mir doch hier meinen Munds nicht verbieten !

Wer hier nervt bist allenfalls Du, der Tausende von copy und pastes hier reinstellt, die mit der Berliner Effektengesellschaft nichts oder nur bedingt was zu tun haben.

Das Board dient dem Meinungs - und Faktenaustausch.
Auch Aktien schönreden oder downpushen, sollte nicht im Interesse des W:O-Boards sein.

Keinesfalls sollte es ein Board für Monologe sein, deren Urheber an Profilneurose leiden.

Denke, das ist auch der Grund, warum einige das BEG Board verlassen haben. Schade eigentlich. :rolleyes:


stockrush :cool:
SR

DU bist ja der Schönste! Heulst den ganzen Tag rum ...... wieso steigt die Aktie nicht, wieso fällt die Aktie um 0,0......? Wenn man die normalen Kursbewegungen von Aktien nicht verkraftet, sollte man vielleicht überhaupt keine besitzen :rolleyes: . Es ist schon erstaunlich, daß gerade du die über den Sinn von Postings ausläßt, wo du doch noch nie etwas fundamentales zur BEG gepostet hast, nur Geheule. Solltest vielleicht mal die Ausführungen von HVH zum KGV der BEG lesen, welches sogar bei sehr gutem Börsenumfeld gerade mal bei ca. 14 liegen würde. Wieso sollte somit die Aktie z.Z. stark steigen?


Somit zählt hier Orderflow und IPO`s. Also haben Alle meine Postings etwas mit der BEG zu TUN. :cool:
Hallo,

ein technisch gutes Zeichen ist der sehr starke Rückgang des Volumens bei einem mäßigen Kursrückgang. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck fast vollständig abgebaut ist.

Kommen jetzt gute Meldungen aus dem Unternehmen - und vieles (Deutlicher Überschuss in Q1, IPO in 2004, Auftritt als Emittent von strukturierten Produkten, neuer Orderflow durch Cortal Kunden oder operative Partnerschaft, Anstieg der Transaktionszahlen auf Tradegate) deutet darauf hin -, könnte es bereits bis Juli/August 2004 einen deutlichen Anstieg des Kurses geben.

Gruß,
HvH
Habe ich zuvor vergessen:

Beim Zusammenschluss der BEG mit Consors sagte Holger Timm im Jahr 2000, dass Consors ein so starker Orderflow Provider sei, dass sich das Geschäftsmodell (Tradegate) alleine damit rechnen würde. Consors wickelte damals allein 12 Mio. Transaktionen pro Jahr ab!! Heute sieht die Online-Brokerage Welt zwar etwas anders aus, aber die comdirect wickelte 2003 ca. 6,5 Mio. Order und Consors ebenfalls 6 Mio. ab. Macht also circa 12 Mio. Der notwendige Orderflow für die Rentabilität von Tradegate ist also womöglich schon wieder erreicht. Über CAT-OS hängen angeblich ja auch noch andere Partner an dieser außerbörslichen Plattform, so dass ich guter Dinge für die Zukunft bin.

Gruß,
HvH
Hallo,

zur KGV-Berechnung von HVH sollte man (wenn man möchte) zum operativen Geschäft noch das EK der Gesellschaft (3,5 EUR/Aktie) hinzuaddieren. Das operative Geschäft wird gerade mal mit 3 EUR/Aktie bewertet. Bei einem KGV von 14 müßte die Aktie also bei ca. 10,50 EUR stehen. (Voraussetzung 8 Mio. Gewinn in 2004) !

Gruß,
s:kiss:
HvH



Wollte nur noch die beiden Gesetze erwähnen, welche auf den Weg gebracht werden sollen ........

1. Orderflow von Cortal für die BEG
2. Die Internalisierung soll auf europäischer Ebene transparenter gemacht werden, TRADEGATE ist da absolut Spitze
Commerzbank schluckt SchmidtBank um 60 Mio. Euro


Wien,24-02-04


Der Kauf der SchmidtBank durch die Commerzbank ist laut Finanzkreisen perfekt. Die Commerzbank, Deutschlands drittgrößtes Bankhaus, will mit der Übernahme der 70 Filialen des Hofer Instituts ihr Privatkundengeschäft ausbauen. Nach Angaben von Finanzexperten dürfte sie rund 60 Mio. Euro für den Kauf zahlen.

Auf einer Pressekonferenz morgen, Mittwoch, wollen Commerzbank-Finanzchef Eric Strutz und der Vorstandsvorsitzende der SchmidtBank, Paul Wieandt, die "aktuellen Entwicklungen" erläutern, hieß es. Auch der bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) soll daran teilnehmen. Eine offizielle Bestätigung für die seit längerem verhandelte Übernahme gab es heute noch nicht. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hatte zur Vorlage der Jahreszahlen in der vergangenen Woche bereits erklärt, die Verhandlungen seien auf gutem Wege.
`Börsen-Zeitung`: Belgacom plant bei Börsengang Erstlisting am 22. März

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der halbstaatliche belgische Telekomkonzern Belgacom plant einem Zeitungsbericht zufolge bei seinem Börsengang die Erstnotierung am 22. März. Die Roadshow werde wie das Bookbuilding am 8. März beginnen, schreibt die "Börsen-Zeitung" in ihrer Dienstagausgabe ohne Nennung einer konkreten Quelle. Die profitable Gruppe werde keine Kapitalerhöhung vornehmen.

Der belgische Staat, der derzeit 50 Prozent und eine Aktie hält, werde Mehrheitsgesellschafter bleiben. Minderheitsgesellschafter sind vor allem die US-amerikanische SBC Communications , die dänische TBC - an der SBC beteiligt ist - und die Singapore Telecom. Alle drei Unternehmen sind Telekomanbieter und halten kombiniert 47,5 Prozent an Belgacom. Zudem halten noch die Finanzinvestoren KBC, Dexia und Sofina Anteile.

Das Volumen der Emission dürfte sich inklusive Mehrzuteilungsoption auf 4,5 Milliarden Euro belaufen, schreibt die Börsen-Zeitung. Die Marktkapitalisierung werde auf rund 11 Milliarden Euro geschätzt. Belgacom selbst mache aus den Daten allerdings "ein Geheimnis"./



Bald kommt die Zeit der IPO`s auch bei uns! :lick:
Zur Übernahme der Schmidtbank durch die Commerzbank sollte man vielleicht erwähnen .......... Schmidtbank war die Mutter von Consors und dadurch dürften die Kontakte hier nochmal verstärkt werden .......... zudem haben die Cobank, die Comdirect und Consors ja schon bei der Nasdaq Deutschland zusammengearbeitet.

Her mit dem Orderflow! :D
Top Umsätze 25.02.2004
Aktien Volumen(in €)

KAIRE HOLDINGS INC. REGISTERED SHAR.. 2.060.261,00
KAZANSKOYE OAO ORGAN. SINTEZ REG.SH.. 186.878,00
OBDUCAT AB NAMN-AKTIER B SK -,10 105.066,00
PROVIDENTIAL HOLDINGS INC. REGISTER.. 95.839,00
NORTEL NETWORKS CORP. REGISTERED SH.. 84.710,00
AKBANK TUERK A.S. AKT.(SP.ADRS REG... 80.219,00
CITIGROUP INC. REGISTERED SHARES DL.. 39.630,00
Hallo,

Ironie des Schicksals wäre doch Folgendes. Nach dem Kauf der SchmidtBank durch die Commerzbank kommt es zur Übernahme der Commerzbank durch die BNP Paribas. Mittels Squeeze out wird die comdirect mit Cortal Consors verschmolzen und es entsteht der größte deutsche bzw. europäische Online-Broker. Nach ein paar Jahren der Konsolidierung wird dann das Online-Brokerage der BNP Paribas unter neuem Namen unter großem Tamtam und mit viel Profit wieder an die Börse gebracht. :D

Gruß
HvH
HvH

Das könnte jetzt von mir stammen, vor allem das mit der BNP und der Commerzbank.

Würde jedoch hoffen, das die Comdirect Börsennotiert bleibt und sich zu 15% an der BEG beteiligt! :lick:

Können ja beide ihre Abwicklung zusammenlegen.
MWB Wertpapierhandelshaus AG – "Profitable und schlagkräftige Truppe" - 26.02.2004
Wertpapierhandelshaus erzielte im Januar das beste Monatsergebnis seit drei Jahren

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)



Nach den tollen Tagen ist nun Katerstimmung angesagt. Nicht nur bei den Karnevalisten, sondern auch an der Börse. Der schwache ifo-Index und das zurückgehende Verbrauchervertrauen in den USA haben den Anlegern die Stimmung gründlich verdorben: Die skeptische Investorenlaune ließ den DAX am Aschermittwoch zeitweise auf ein neues Jahrestief absacken. Die Kursrückgänge seien aber keine Trendwende, beteuerten Analysten, die trotz allem Zweckoptimismus nach wie vor unter dem schwachen Börsenumfeld leiden. Das Schlimmste sei allerdings überstanden, meldet die MWB AG heute. Das Münchner Wertpapierhandelshaus hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 dank der allmählichen Belebung der Kapitalmärkte weniger Verlust als im Vorjahr gemacht.


"Strategische Entscheidung war richtig"

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich nach vorläufigen Zahlen auf minus 2,4 Mio. Euro verbessert - im Vorjahreszeitraum hatten die Münchner noch ein Minus von rund 6,1 Mio. Euro eingefahren. "Wir haben gegenüber Presse und Analysten immer betont, dass es bei MWB in 2003 noch zu keinem ausgeglichenen Ergebnis kommen wird", nahm Vorstandssprecher Thomas Posovatz zu den vorläufigen Zahlen Stellung. "Das Ergebnis ist ein Beweis dafür, dass die strategische Entscheidung richtig war, das Unternehmen weg von der Risiko- hin zur Provisionsorientierung auszurichten", betonte der Vorstandssprecher.


Der Provisionsüberschuss ist trotz der im Jahresverlauf zurückgehenden Umsätze bei den Auslandsaktien um 22 Prozent auf 1,08 Mio. Euro gestiegen. Allerdings hat das Handelsergebnis gelitten: Es legte nur leicht auf rund 3 Mio. Euro zu (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro).


Strikten Sparkurs fortgesetzt

MWB ist Skontroführer und Market Maker für in- und ausländische Aktien. Das Unternehmen besitzt Zulassungen an den Börsen München, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart. Außerdem sind die Münchner mit einer 60-prozentigen Beteiligung an der MWB Baden GmbH im Geschäftsfeld Privates Vermögensmanagement aktiv. MWB hat sich auf deutsche und schweizerische Small und Mid Caps spezialisiert. Aufgrund des schwachen Börsenumfelds hieß es in München in den vergangenen beiden Jahren vor allem eines: Sparen, Sparen, Sparen. So hat der Freimakler seine allgemeinen Verwaltungsaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der strikten Fortsetzung des Sparkurses bei relativ konstanten Personalkosten um fünf Prozent reduziert.


Großes Potenzial bei den "Institutional Sales"

Spannend könnte es für MWB im laufenden Geschäftsjahr vor allem im Geschäftsfeld "Institutional Sales" aufgrund der Spezialisierung auf Nebenwerte sowie der damit verbundenen Ausführung von Orders für kleine und mittlere Kreditinstitute werden. Denn hier ist das Outsourcing für die Banken besonders interessant, weil es nicht nur effizient ist, sondern sie damit auch auf langjährige Erfahrung der Spezialisten zurückgreifen können. "Wir planen, den Bereich in diesem Jahr zu einer profitablen und schlagkräftigen Truppe auszubauen", betonte Vorstandssprecher Posovatz. Weiteres Ertragspotenzial stecke in der Tatsache, dass das Unternehmen über ein absolutes Expertenwissen im Kerngeschäft Auslandsaktien verfüge.


Skaleneffekte bei steigenden Umsätzen

Die Stimmung in München ist mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2004 also durchaus positiv. "Wir besitzen ausreichend freie Kapazitäten, so dass sich bei anziehenden Umsätzen Skaleneffekte einstellen werden", so der Vorstandschef. MWB profitiert von der sich kontinuierlich aufhellenden Börsenstimmung. So haben die Wertpapierhändler im Januar 2004 das beste Monatsergebnis seit Januar 2001 erzielt. Aufgrund der Ertragspotenziale in den verschiedenen Geschäftsfeldern und der starken Eigenkapitalquote von fast 90 Prozent sehen Analysten ein "enormes Aufholpotenzial" für die MWB-Aktie. Sie halten ein kurzfristiges Kursziel von fünf Euro für angemessen. Davon ist der Anteilsschein bei einem derzeitigen Wert von 3,40 Euro allerdings noch weit entfernt. Die erfreuliche Entwicklung der vergangenen Monate - allein plus 20 Prozent in den letzten vier Wochen - untermauern aber die guten Aussichten für die künftige Entwicklung des MWB-Papiers.



MWB :laugh: :laugh: :laugh:
Die Ersten wagen sich an die Börse
Zwei Halbleiter-Unternehmen machen den Anfang - Investoren beobachten genau
von Karsten Seibel

Frankfurt/Main - Es wird ernst. Nachdem schon seit Wochen in der Öffentlichkeit zahlreiche Namen von Börsenaspiranten für 2004 kursierten, wagt sich das erste Unternehmen aus der Deckung: Der Halbleiterhersteller Siltronic will noch vor Ostern und damit spätestens Anfang April auf dem Kurszettel vertreten sein, sagte Vorstandschef Wilhelm Sittenthaler gestern im sächsischen Freiberg (siehe untenstehenden Bericht). Damit dürfte seinem Unternehmen allerdings nicht die Rolle des ersten Börsenneulings in Deutschland seit eineinhalb Jahren zukommen. Das ebenfalls in der Halbleiterbranche angesiedelte, aber wesentlich kleinere Unternehmen X-Fab steuert bereits auf Mitte März als Emissionstermin zu.


Nach Informationen aus Finanzkreisen veranstaltet X-Fab schon am Mittwoch nächster Woche seine Emissionspressekonferenz in Frankfurt - womit die heiße Phase beginnt. Auf einer solchen Veranstaltung werden in der Regel das genaue Datum des Börsengangs und die erwartete Preisspanne veröffentlicht. Danach begibt sich das Management auf die bis zu zwei Wochen dauernde Werbetour bei Investoren, die dann ihre Gebote für die Aktie abgeben, bevor der Emissionspreis festgesetzt wird und der Titel an der Börse notiert.


Mindestens 15 Börsengänge in diesem Jahr, lauten die Schätzungen der Experten - womit das Niveau zu Beginn der neunziger Jahre wieder erreicht wäre. Zu den Favoriten der kommenden Wochen gehören nach den beiden Halbleiterunternehmen der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf und die Werkstattkette Autoteile Unger (ATU). Zudem wollen auch der Armaturenhersteller Grohe und der Energieversorger EWE in den nächsten Monaten entscheiden, ob sie an die Börse gehen oder einen strategischen Investor für ihr Aktienpaket vorziehen. Vorläufiger Höhepunkt vor der Sommerpause soll im Juni der Börsengang der Postbank sein. Noch bleiben die Verantwortlichen des Unternehmens offiziell bei Herbst, doch wie zu hören ist, macht "die Vorbereitung große Fortschritte".


Die Zeit scheint günstig wie lange nicht mehr: Freundliche Konjunkturaussichten und stabile Börsen lassen die Unternehmen wieder an eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung über die Aktienmärkte glauben. "Der Markt ist da. Die Akteure wollen das offene Emissionsfenster nicht verpassen", sagt Achim Schäcker, verantwortlich für Börsengänge bei Dresdner Kleinwort Wasserstein. Eile sei für einige Börsenkandidaten durchaus geboten, schließlich habe die Vergangenheit gezeigt, dass die hohe Aufnahmebereitschaft sehr rasch wieder sehr selektiv werden könne.


Noch müssen sich die Unternehmen darüber keine Sorgen machen, wie diese Woche gezeigt hat. So platzierte der Energieversorger RWE sein 56-Prozent-Paket an dem Bauunternehmen Hochtief ohne Probleme bei institutionellen Investoren und bekam fast eine Mrd. Euro in die Kasse. Die Hypo-Vereinsbank will durch eine Kapitalerhöhung sogar mehr als drei Mrd. Euro einsammeln. Auch kleinere Unternehmen wie der Laserspezialist Rofin Sinar oder die Deutsche Beteiligungs AG kündigten in den vergangenen Tagen Kapitalerhöhungen an.


Trotz des Hungers der Investoren nach neuen Anlagemöglichkeiten dürften die ersten Börsengänge keine Selbstläufer werden. "Wir werden sehr genau hinschauen, wie ist das Unternehmen aufgestellt, wer sind die Wettbewerber, welche Erfahrung hat das Management", sagt Jürgen Schillinger von der Fondsgesellschaft Union Investment. Wichtig ist für ihn auch die Frage: Warum kommt eine Platzierung gerade jetzt? Machen die Alteigentümer dies, weil sie befürchten, später weniger für ihre Aktien zu bekommen, oder weil sie das Geld dringend für das weitere Wachstum des Unternehmens brauchen.


Die größte Angst in den Emissionsabteilungen der Banken ist, dass einer der Börsenkandidaten den hohen Ansprüchen der Anleger nicht gerecht wird und die Platzierung fehlschlägt. "Die Preise dürfen gerade bei den ersten Börsengängen nicht überreizt werden", sagt Schäcker von Dresdner Kleinwort Wasserstein. Seine Faustformel: Der Wert des Unternehmens ist dann richtig angesetzt, wenn der Aktienkurs noch genug Luft hat, um in den ersten zehn Tagen um mindestens zehn Prozent zuzulegen.


Gefahr droht aber noch von anderer Seite: "Schwächere Wirtschaftszahlen und ein Ende der Reformbewegung in Deutschland dürften gerade die Lust ausländischer Investoren an Neuemissionen rasch wieder abflauen lassen", warnt Henning Gebhardt, Fondsmanager bei der Deutsche-Bank-Tochter DWS.


So bleibt abzuwarten, ob die beiden Technologiewerte X-Fab und Siltronic wirklich das Feld für eine zweistellige Zahl von Neuemissionen in diesem Jahr bereiten. Privatanleger können dem Treiben gelassen zuschauen. Institutionelle Investoren werden den Markt für sie erst einmal testen.
Dt. Börse: FWB ermöglicht Aktiengeschäfte über weitere Sammelbanken


Die Deutsche Börse AG gab am Freitag bekannt, dass die FWB Frankfurter Wertpapierbörse eine Regelung in der Börsenordnung geändert hat, welche die Abwicklung von Aktiengeschäften beim Zentralverwahrer Clearstream vorschreibt. Damit ist die Abwicklung von Börsengeschäften über jede in der Bundesrepublik Deutschland zugelassene Wertpapiersammelbank möglich.

Mit der Neuregelung hebt die FWB die durch die historische Entwicklung bedingte Alleinstellung des nationalen Wertpapierabwicklers auf, die faktisch in den meisten europäischen Märkte existiert. Wertpapiersammelbanken sind Spezialbanken, die die Girosammelverwahrung von Wertpapieren sowie den Wertpapiergiroverkehr durchführen und somit die stückelose Belieferung von börslichen und außerbörslichen Wertpapiergeschäften ermöglichen; die Anerkennung erfolgt auf Grundlage des Depotgesetzes durch die zuständigen Stellen der jeweiligen Bundesländer.

Die Aktie der Deutschen Börse notiert derzeit nahezu unverändert bei 46,28 Euro.



Weiß leider nicht ob dies Positiv oder Negativ ist.
27.02.2004 14:14

"Siltronic und X-Fab bieten Chancen"

Das Rennen beginnt: Mit Siltronic und X-Fab drängen gleich zwei deutsche Halbleitertitel an die Börse. Eine Chance für Privatanleger? boerse.ARD.de sprach mit Christian Schiffmacher, Chefredakteur des Magazins GoingPublic.


Siliziumscheiben - der Rohstoff der Chiphersteller


boerse.ARD.de: Herr Schiffmacher, im März eröffnen X-Fab und Siltronic den Emissionsreigen in Deutschland. Halten Sie die beiden Werte für interessant?

Schiffmacher: Grundsätzlich schon. Natürlich ist das auch eine Frage der Emissionspreise, die noch nicht fest stehen.




boerse.ARD.de: Was spricht für X-Fab?

Schiffmacher: X-Fab ist im stark wachsenden Foundry-Markt tätig – dahinter verbirgt sich die Auftragsfertigung für andere Chiphersteller. Die unabhängigen Marktforscher von Dataquest rechnen für diesen Markt bis 2008 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 23 Prozent pro Jahr. Allerdings sind die bereits börsennotierten Foundry-Unternehmen wegen solcher Wachstumserwartungen bereits recht teuer. Wir raten Anlegern, die Aktie zu zeichnen, wenn die Börsenbewertung des Unternehmens einen Wert von 450 Millionen Euro nicht überschreitet. Diesen Wert kann man noch nicht auf den Emissionspreis pro Aktie herunterbrechen, weil die genauen Konditionen wie die Aktienanzahl noch nicht fest stehen.

boerse.ARD.de: Was spricht für Siltronic?

Schiffmacher: Siltronic ist auch in einem sehr interessanten Markt tätig. Die Technologie der 300-Millimeter-Siliziumscheiben (Wafern) ist zukunftsweisend, und Siltronic ist hier mit nur zwei internationalen Wettbewerbern sehr gut aufgestellt. Allerdings muss man beachten, dass dieser Markt sehr zyklisch ist. Siltronic ist also gewiss keine Aktie für die langfristige Altersvorsorge! Informierten Anlegern, die auf Marktveränderungen rasch reagieren können, raten wir aber zum Zeichnen, wenn der Börsenwert bei der Emission 1,5 Milliarden Euro nicht überschreitet.



boerse.ARD.de: Bei beiden Gesellschaften kursierte ja die Behauptung, dass die Alteigner die Emission vorrangig dazu nutzen wollten, um Kasse zu machen.

Schiffmacher: Zumindest bei Siltronic kann man das nicht behaupten. Wie gestern zu hören war, soll der größte Teil der zu platzierenden Aktien aus einer Kapitalerhöhung stammen, also nicht aus dem Besitz der Konzernmutter Wacker. Für X-Fab lässt sich diese Behauptung auch noch nicht belegen, da die Konditionen noch nicht feststehen, zu denen sich der Finanzinvestor Elex von einem Teil seiner 91,1-prozentigen Beteiligung trennen will. Allerdings stört uns, dass nach einer Research-Richtlinie des Konsortialführers ING die Planzahlen des Unternehmens den Privatanlegern und der Presse vorenthalten werden sollen. Diese Ungleichbehandlung von Privatanlegern gegenüber den Fondsmanagern halten wir für moralisch höchst bedenklich. Dies führt bei der Emission von X-Fab dazu, dass der Verkäufer der Aktien, der Finanzinvestor Elex, die Planzahlen kennt, diese aber den potenziellen Käufern (den Privatanlegern) vorsätzlich vorenthalten werden.





Der Hype beginnt!
Neue China-Fonds in Berlin gefragt
Börse Berlin-Bremen

Kaum eingeführt zogen die über 100 neu in Berlin gelisteten Publikumsfonds bereits die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich, so die Börse Berlin-Bremen durch den "ots-Originaltextservice".

Gefragt gewesen sei vor allem der HSBC GIF Chinese Equity, für den das Orderbuch des Maklers gut gefüllt gewesen sei. Am zweiten Handelstag habe er bis zum späten Mittag bereits 27 Kursfeststellungen vorweisen können. Der Aktienfonds der HSBC Global Investment Fonds investiere nach Aussage der Kapitalanlagegesellschaft vor allem in große, liquide Titel, die sich in China engagieren würden. Der Kurs habe sich in Berlin um 1,7 Prozent verbessert.

Die Zusammensetzung des Fonds sei auf der Webseite http://www.boerse-berlin-bremen unter "Fonds" einzusehen. Für alle Fonds biete der Börsenplatz Berlin übrigens Einblick in die Maklerorderbücher. Dieser Realtime-Service sei kostenlos und auch für alle im Freiverkehr gehandelten Aktien verfügbar. Eine einmalige Registrierung auf dem Webportal http://www.boerse-berlin-bremen genüge. Das Demo-Orderbuch und die Orderbuch-Tour würden Privatanlegern den Einstieg in dieses Handelstool erleichtern.

Lebhaft gehandelt worden seien auch heute wieder die Aktien von Kaire Holdings, die bis zum frühen Nachmittag die meisten Preisfeststellungen auf sich hätten ziehen können. Allerdings hätten die Papiere heute um 0,88 Prozent verloren. Nach wie vor würden die Anleger auf die Zahlen für das vierte Quartal 2003 zu warten scheinen. Kursverluste im zweistelligen Prozentbereich habe heute Ambri Ltd. eingefahren.

Die Aktionäre von Datalogic Intl. hätten sich hingegen über einen Kurszuwachs von 12,1 Prozent freuen können. Ausgelöst worden sei der Kursanstieg eventuell durch eine bereits am 25. Februar veröffentlichte Meldung, in der das Unternehmen ein neues Telefonsystem vorgestellt habe. Nach Aussagen von Datalogic ermögliche das System, dass bis zu 24 Personen gleichzeitig miteinander telefonieren könnten. Zudem sei es sehr preisgünstig. So koste eine 30-minütige Telefonkonferenz mit 24 Teilnehmern in aller Welt nicht mehr als drei US-Dollar.

Neu in den HotStocks vertreten gewesen sei der deutsche Windkraft-Anbieter Nordex. In einer Ad hoc Mitteilung habe Nordex heute bekannt gegeben, dass sich das operative Geschäft der Nordex-Gruppe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs stabilisiert habe. Die Verbesserung des operativen Ergebnisses sei ein erstes Resultat der im Sommer 2003 eingeleiteten Restrukturierung.

Zurückgekehrt in die HotStocks Liste sei heute auch ein weiteres deutsches Unternehmen: EM.TV. Beim einstigen Börsenstar laufe heute die am 13. Februar verlängerte Frist für das Angebot an Anleihegläubiger ab. Es sei die zweite und vermutlich letzte Fristverlängerung gewesen. Die Aktionäre von EM.TV hätten Anfang Februar dem Sanierungsplan für das Unternehmen zugestimmt, die Zustimmung der Anleihegläubiger stehe jedoch noch aus. Offensichtlich hätten die Privatanleger aber einen positiven Ausgang erwartet. EM.TV hätten sich in Berlin um 10,5 Prozent verbessert.
Bist ein bisschen schwer von Begriff oder was??? :confused:


Wenn es den anderen Maklern schlecht geht oder diese ein ein neues Produkt auf den Markt bringen (z.B. Max-One) ist das doch sehr wichtig für die BEG. Fritz Nols z.B. ist Pleite, deren Umsatz verlagert sich jetzt zu den anderen Maklern. Bei MWB sieht es m.E. bald genauso aus wie Fritz Nols, dann können die vielleicht noch ihre Skontren verkaufen.

Der Markt der BEG teilt sich auf verschiedene Konkurrenten auf einmal Xetra und dann die Makler an den verschiedenen Börsen, dazu gehört natürlich auch MWB.




Schätze die BEG wickelt z.Z. vermutlich gerade mal 3-4% der Orders in Deutschland ab.
@ Crowww

Verstehe aber trotzdem nicht, was Siltronic undX-Fab mit
BEG zu tun hat.
Oder warum MWB das beste Monatsergebnis seit 3 Jahren erzielt hat.
Oder, oder, oder .......

Und wie hast du denn ermittelt, dass 3 - 4 % der Orders in Deutschland über BEG laufen sollen ?

Ich glaube ich muss bald auf einen Durchblickerlehrgang gehen ?

Gruß rsch
(der nicht viel versteht, aber an BEG glaubt und deshalb auch in BEG investiert hat)
Also!

Es geht nicht um Siltronic undX-Fab als Unternehmen, sondern um die IPO-Tätigkeit in Deutschland. Laut Aussage von H.T. auf dem Aktionärstreffen am 05.12.2003 in Berlin, stehen einige Unternehmen bereit, welche sich über die Consorscapitalbank an die Börse bringen lassen wollen. Jedoch kann oder sollte die BEG nicht den Anfang machen. wenn nun die ersten IPO`s an der börse erfolgreich verlaufen, dann kann es endlich losgehen. Mit einem IPO verdient die BEG ja gleich doppelt oder dreifach. Als Bank, als Makler und als (manchmal) Berater. Dazu kommt vielleicht noch eine Beteiligung.


MWB hat das beste Monatsergebnis seit drei Jahren ........, das heißt nicht viel, man hatte letztes Jahr immer noch einen Verlust in Höhe von 2,5 Mio Euro und sollte weiterer Orderflow auf Xetra oder Tradegate fließen, dann wird es für einen reinen Makler recht eng. Bei längeranhaltenden schlechtem Börsenumfeld ist MWB sowieso weg vom Fenster.

Das mit den 3 bis 4 Prozent erkäre ich später noch, denn meine Tochter ist gerade aufgewacht. :kiss:
Aktienumsatz im Januar um 36 Prozent gestiegen
03.02.2004

Deutsche Börse: Die Orderbuchstatistik, die in Einfachzählung alle Umsätze im Orderbuch von Xetra und dem maklergestützten Präsenzhandel ermittelt, weist für die deutschen Börsen für Januar einen Aktienumsatz von 97,9 Mrd. Euro aus - rund 36 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (Januar 2003: 71,9 Mrd. Euro). In deutschen Aktien wurden dabei 90,9 Mrd. Euro umgesetzt, in ausländischen Aktien 7 Mrd. Euro.

Nach der Gesamtumsatzstatistik wurden an allen deutschen Börsen im Januar 321 Mrd. Euro umgesetzt - rund 21 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (Januar 2003: 264,6 Mrd. Euro). Davon entfielen 258,7 Mrd. Euro auf Aktien, Optionsscheine und Exchange Traded Funds sowie 62,3 Mrd. Euro auf Renten.

Rund 97 Prozent des Handels in deutschen Aktien entfielen im Januar auf Xetra und das Parkett der FWB Frankfurter Wertpapierbörse. Bei den ausländischen Aktien liefen 83 Prozent des Umsatzes über Xetra und den Präsenzhandel der FWB. Im Januar wurden rund 6,7 Millionen Geschäfte auf Xetra getätigt - rund 13 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (Januar 2003: 5,9 Millionen Geschäfte).

Im Januar war die Aktie der Siemens AG auf Basis des Xetra-Liquiditätsmaßes (XLM) die liquideste Aktie im DAX® mit 6 bp für eine Auftragsgröße von 100.000 Euro. Im MDAX® führte Beiersdorf mit 24 bp. Liquidester aktienbasierter Exchange Traded Fund war der DAX EX mit 5 bp. XLM erfasst die Liquidität im elektronischen Wertpapierhandel auf Grundlage der impliziten Transaktionskosten und wird für den Roundtrip im Xetra-Orderbuch für alle Wertpapiere im fortlaufenden Handel in Basispunkten (1 bp = 0,01 Prozent) berechnet.

Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Januar war Deutsche Telekom mit 9 Mrd. Euro. Bei den MDAX-Werten lag Puma mit 404,3 Millionen Euro vorn, im Aktienindex SDAX® Holsten mit 52,6 Mio. Euro und bei den TecDAX® Werten Epcos mit 294,4 Millionen Euro. Umsatzstärkster Exchange Traded Fund war erneut der DAXEX mit rund 1,6 Milliarden Euro.




Habe vor kurzem mal eine Hochrechnung gemacht, finde diese im Moment nicht, vielleicht später, dabei standen nicht die Umsätze in Euro sondern die Anzahl der Trades.

Die BEG wickelte damals ca. 400000 Trades im Monat ab, und dies waren damals rund 3%.


Laut Auflistung oben, kannst du dir doch selbst ein Bild machen.

Tradegate ca. 100000 Trades/Monat
Fast alle wichtigen Skontren in Berlin, welche ca. 0,8% der Umsatzes in Deutschland ausmacht.
600 Skontren in FRA meist in ausländischen Werten ca.2%.

Kann jedoch nochmal die Hochrechnung suchen.

Nicht vergessen MWB vielleicht 0,5% :laugh: :laugh: :laugh:
Blatt - Ackermann hat Gespräche mit Citigroup selbst initiiert
Samstag 28. Februar 2004, 16:41 Uhr

Frankfurt, 28. Feb (Reuters) - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann selbst soll einem Magazinbericht zufolge die im Januar im Sande verlaufenen Sondierungsgespräche über einen möglichen Verkauf der Deutschen Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) an die amerikanische Citigroup (NYSE: C - Nachrichten) Anzeige

initiiert haben.
Vor einigen Monaten sei Ackermann auf den Aufsichtsratschef der Citigroup, Sandy Weill, zugegangen und habe die Bedingungen für eine Übernahme eruiert, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag vorab ohne Quellen zu nennen. Die Gespräche seien so konkret gewesen, dass Ackermann auch Bundeskanzler Gerhard Schröder informiert habe. Dieser habe prinzipiell keine Einwände gehabt, wenn gewährleistet sei, dass die Europazentrale der Citigroup in Frankfurt am Main angesiedelt werde. Außerdem drängte er darauf, dass zusätzlich eine neue leistungsfähige Großbank nationalen Zuschnitts, etwa durch die Fusion von Commerzbank (Xetra: 803200.DE - Nachrichten - Forum) und Hypovereinsbank (Xetra: 802200.DE - Nachrichten - Forum) , entstehe, hieß es. Die Deutsche Bank wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren.

Mit der Situation vertraute Kreise hatten Reuters berichtet, Ackermann habe die Kontakte zur Citigroup im Januar abgebrochen, da er eine Übernahme durch das US-Institut politisch für nicht machbar hielt.
USA: Demnächst drei China-IPOs



Kommende Woche wagt in diesem Jahr mit dem Mobilfunkunternehmen Linktone das erste von drei chinesischen Technologieunternehmen in den USA den Börsengang. Linktone ist in Shanghai ansässig und vertreibt Klingeltöne und Spiele für Handys. Das Unternehmen will 6,06 Millionen Titel zu Stückpreisen zwischen 10 und 12 Dollar platzieren und damit rund 73 Millionen Dollar einnehmen.

Danach folgen im März noch die Titel von TOM Online und des Chipherstellers Semiconductor Manufacturing International. Die Aktien dürften auf beträchtliches Interesse stoßen, da die US-Investoren wieder bereit sind, beträchtliche Gelder in IPOs zu pumpen und China-Stories ebenso wie Technologiewerte ohnehin aktuell ein Revival erleben.



Das hat auch Einiges mit der BEG zu TUN!
Bei Banken-Fusionen drohen höhere Kosten für Private............................ - 29/02/2004 - 1:45


Bund der Sparer befürchtet: Anleger zahlen die Zeche
Bei Banken-Fusionen drohen höhere Kosten für Private
Berlin - Der internationale Konzentrationsprozess hat nach den Fusionswellen in den USA, Großbritannien und Frankreich nun auch Deutschland erreicht. Die Banken hier zu Lande wollen und müssen ihre Erträge verbessern, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Fast alle Beobachter gehen davon aus, dass sich in diesem Jahr vor allem das Spitzentrio - Deutsche Bank, Hypo-Vereinsbank (HVB) und Commerzbank - zu einem Strukturwandel gezwungen sehen wird. Das läuft entweder auf die Fusion zweier Institute untereinander hinaus, oder auf eine Übernahme von außen. In den letzten Tagen wurde spekuliert, dass die britischen Institute Barclays und Royal Bank of Scottland an einem Einstieg bei der HVB interessiert seien. Gleichzeitig machten Gerüchte über Kontakte zwischen der Deutschen Bank und der US-amerikanischen Citigroup die Runde. Wie auch immer das Endergebnis aussehen wird - zu befürchten ist, dass Anleger und Bankkunden die Zeche zahlen werden.


Das meint zumindest der Bund der Sparer (BDS). " Nur wenn der Bankkunde dann noch mehr als bisher Service und Entgelte vergleicht und sich konsequent gegen verbraucherunfreundliche Praktiken wehrt, können Nachteile verhindert werden" , sagt BDS-Chef Franz Herrmann. Denn weniger Spieler in der deutschen Bankenszene werden auch weniger Konkurrenz und mehr Marktmacht zur Folge haben. So werden Zinsen, Provisionen, Gebühren und sonstige Konditionen nicht unbeeinflusst bleiben. Sehr schön zu sehen ist das am Beispiel Großbritannien, wo sich ein - für die Banken - sehr gut funktionierendes Oligopol formiert hat. Alle beteiligten Institute meldeten für das vergangene Geschäftsjahr Rekordgewinne. Kosten und Gebühren für Privatkunden gehören gleichzeitig zu den ungünstigsten in ganz Europa.


Zumindest die Aktienmärkte scheinen schon auf so eine Entwicklung zu setzen: Der Börsenkurs der Deutschen Bank hat sich innerhalb Jahresfrist nahezu verdoppelt, die Marktkapitalisierung auf 36 Milliarden Euro zugenommen. Die Commerzbank verdreifachte trotz hoher Verluste ihren Börsenwert auf über neun Milliarden Euro, und die HVB erreichte mit rund elf Milliarden Euro sogar das 3,7fache.


Trotz des Kursauftriebs sind die Börsenwerte der deutschen Banken im Vergleich zu ausländischen Wettbewerbern aber nach wie vor so niedrig, dass Übernahmen aus dem Ausland drohen. Herrmann betont: " Auch wenn das den Politikern vor allem mit Rücksicht auf den kreditnehmenden deutschen Mittelstand keineswegs besonders angenehm wäre, so wagt man das doch nicht deutlich zu sagen." Bundesbankpräsident Ernst Welteke, der " kurzfristig mit Fusionen oder größeren Übernahmen" rechnet, zeigt sich " selbstverständlich offen für ausländische Angebote. Besonders für europäische."



Kosten kann man auch bei der Wertpapierabwicklung sparen.
Kreise - Fusion von Deutsche Bank und HSBC unwahrscheinlich
Sonntag 29. Februar 2004, 11:20 Uhr


London, 29. Feb (Reuters) - Die Deutsche Bank strebt nach Informationen aus Bankenkreisen wahrscheinlich keine Fusion mit der internationalen Großbank HSBC an.
Die britische Zeitung " Sunday Express" hatte zuvor unter Berufung auf Londoner Finanzkreise berichtet, Vertreter der Deutschen Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) Anzeige

aus Frankfurt seien in den vergangenen zwei Wochen zu Fusionsgesprächen auf hochrangiger Ebene in die britische Hauptstadt gereist. Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt und in London sowie eine HSBC (London: HSBA.L - Nachrichten) -Sprecherin in London nahmen am Samstag zu dem Bericht nicht Stellung. Aus Bankenkreisen verlautete dagegen, eine Fusion der beiden Finanzinstitute wäre äußerst unwahrscheinlich.

Die größte deutsche Bank hatte am 5. Februar erklärt, sie benötige kräftigere Gewinn, bevor sie sich ernsthaft mit einer größeren Fusion oder einer Übernahme befassen könne. Kurz zuvor hatte die Bank Sondierungsgespräche mit dem US-Institut Citigroup (NYSE: C - Nachrichten) abgebrochen. Aus mit der Situation vertrauten Kreisen erfuhr Reuters, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann habe die Kontakte zur Citigroup im Januar abgebrochen, da er eine Übernahme durch das US-Institut politisch für nicht machbar hielt.
Gesenkter Leitzins soll Europa beflügeln

veröffentlicht: 29.02.04 - 15:50


Der starke Euro gefährdet die wirtschaftliche Erholung in Europa. Führende deutsche Ökonomen fordern die Europäische Zentralbank (EZB) und die Politiker zum Handeln auf. Foto: AP
Berlin (rpo). Der starke Euro gefährdet die wirtschaftliche Erholung in Europa. Führende deutsche Ökonomen fordern die Europäische Zentralbank (EZB) und die Politiker zum Handeln auf. Die Euro-Aufwertung müsse angegangen werden.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält eine Senkung der Leitzinsen um bis zu einen halben Prozentpunkt "für richtig und zum jetzigen Zeitpunkt angebracht". DIW-Präsident Klaus Zimmermann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe), auch die EZB sehe, dass die wirtschaftliche Erholung in Europa gefährdet sei, wenn die Erstarkung des Euro über die realwirtschaftlichen Daten hinaus sich weiter fortsetzen sollte.

Deshalb gehe er davon aus, dass derzeit in der EZB ernsthaft über weitere Zinssenkungsschritte nachgedacht werde, fügte Zimmermann hinzu. Das sei auch deshalb möglich, weil die Preisstabilität nicht in Gefahr sei. Eine Zinssenkung wäre ein unübersehbares Signal an die internationalen Finanzmärkte, zu den realwirtschaftlichen Daten zurück zu kehren und die Aufwertung des Euro zu stoppen, sagte Zimmermann.


Vertreter der deutschen Wirtschaft forderten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit der Euro-Kurs sinkt und die Wirtschaft in Schwung kommt. "Wenn es keine EZB-Zinssenkung gibt und womöglich der Aufschwung in Gefahr gerät, müssen die wirtschaftspolitisch Verantwortlichen ein Signal setzen", verlangte Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, im "Tagesspiegel" (Samstagausgabe).

"Sie könnten zum Beispiel gemeinsam ihre Altersvorsorge-Systeme auf eine finanzierbare Basis stellen oder den Protektionismus im Agrarsektor beenden - das würde mittelfristig für mehr Dynamik und Investitionsbereitschaft in der Wirtschaft sorgen." Schröder und der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin haben nach Ansicht Walters mit ihren Äußerungen verhindert, dass die EZB in naher Zukunft die Zinsen senkt. Dabei wäre "grundsätzlich eine Zinssenkung wünschenswert und verkraftbar - auch angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks." Die EZB berät am Donnerstag über die Geldpolitik.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) riet Schröder, das Thema Wechselkurse nicht nur wie derzeit in den USA, sondern auch in Asien anzusprechen. "Es macht Sinn, auch mit Japan und China zu reden, damit der Euro nicht allein den Abwertungsdruck des Dollar schultern muss", sagte Axel Nitschke, Chefvolkswirt des Verbandes. Grundsätzlich sei es sinnvoll, die Wechselkurspolitik politisch zu begleiten, befand er.

Schröder (SPD) hatte bei seinem Besuch in den USA nach eigenen Angaben bei seinem Gespräch mit US-Präsident George W. Bush klargemacht, dass der Euro-Dollar-Wechselkurs beunruhigend sei. Der Präsident habe betont, sagte Schröder, dass er an einem starken und nicht an einem schwachen Dollar interessiert sei und dafür sorgen werde, dass die USA ihr Haushaltsdefizit, das nicht unwesentlich zu den Euro-Dollar-Irritationen betrage, abbauen werde. Der Kanzler hatte zuvor in einem Interview gemeinsame internationale Aktionen gegen die Dollar-Schwäche gefordert und der EZB deutlicher als bisher eine Zinssenkung nahegelegt. Es seien allein die Zentralbanken, die am Wechselkursverhältnis etwas ändern könnten.
Deutsche Börse: Aktienumsatz im Februar 50 Prozent über Vorjahr


Die Deutsche Börse AG teilte am Montag mit, dass der Aktienumsatz im Monat Februar deutlich gestiegen ist.

Die Orderbuchstatistik, die in Einfachzählung alle Umsätze im Orderbuch von Xetra und dem maklergestützten Präsenzhandel ermittelt, weist für die deutschen Börsen einen Aktienumsatz von 84,7 Mrd. Euro aus, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Zuwachs um 50 Prozent entspricht. In deutschen Aktien wurden dabei 79 Mrd. Euro umgesetzt, in ausländischen Aktien 5,7 Mrd. Euro.

Nach der Gesamtumsatzstatistik wurden an allen deutschen Börsen im Februar 294 Mrd. Euro umgesetzt. Davon entfielen 225,3 Mrd. Euro auf Aktien, Optionsscheine und Exchange Traded Funds sowie 68,7 Mrd. Euro auf Renten.

Die Aktie der Deutschen Börse steigt im Xetra-Handel aktuell um 1,32 Prozent auf 46,90 Euro.
Kreise - Siltronic-Börsengang wohl am 26. März
Dienstag 2. März 2004, 08:58 Uhr



München/Frankfurt, 02. Mär (Reuters) - Die Erstnotiz des Halbleiterzulieferers Siltronic auf dem deutschen Kurszettel könnte nach Angaben aus Frankfurter Finanzkreisen am 26. März erfolgen und ein Volumen von rund einer Milliarde Euro haben.
"Der 26. März steht im Raum", erfuhr Reuters am Dienstag aus den Kreisen. Es gebe aber noch keine hundertprozentige Festlegung. Die Preisspanne für die Aktien (Bookbuilding-Spanne) werde voraussichtlich am 15. März bekannt gegeben. Das Volumen der Transaktion ANZEIGE

bewege sich in einer Größenordnung von 800 Millionen Euro bis hin zu knapp einer Milliarde Euro. Ein Sprecher der Wacker-Tochter wiederholte lediglich, Siltronic wolle noch vor Ostern an die Börse. "Wir kommentieren diese Informationen nicht", fügte er hinzu.

Bereits letzte Woche hatte Siltronic als Untergrenze für das Emissionsvolumen eine halbe Milliarde Euro genannt und erklärt, der größte Teil der Transaktion werde aus einer Kapitalerhöhung kommen. Seit längerem wird aber über ein Volumen in Höhe von etwa einer Milliarde spekuliert. Der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" zufolge soll sich das Volumen der Kapitalerhöhung alleine auf rund 550 Millionen Euro belaufen. Der zusätzliche Anteil, der von der Muttergesellschaft verkauft werden soll, sei noch offen. Er hänge von der Bewertung der Siltronic-Aktien sowie der Nachfrage bei den Investoren ab.
Münchner Flughafen soll bis 2009 börsenreif sein

München (AP) Der Münchner Flughafen soll bis 2009 börsenreif sein. «Wir wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre die Kapitalmarktfähigkeit erreichen», sagte Michael Kerkloh, Geschäftsführer des Münchner Flughafenbetreibers FMG, der «Financial Times Deutschland» (Dienstagausgabe). «Wir müssen so ausgerichtet sein, dass die öffentlichen Anteilseigner nicht mehr bemerkbar sind.» Die Verluste des zweitgrößten deutschen Airports sollten so schnell wie möglich reduziert werden.

Am Flughafen München ist den Angaben zufolge der Bund mit 26 Prozent beteiligt, das Land Bayern mit 51 Prozent und die Stadt München mit 23 Prozent. Kerkloh rechnete nicht mit einer baldigen Privatisierung: «Ich kann nicht erkennen, dass es hier so schnell gehen wird wie beim Frankfurter Flughafen.

Der Münchner Airport hatte im vergangenen Sommer ein zweites Terminal eröffnet und so die Kapazität auf 50 Millionen Passagiere im Jahr verdoppelt. Wegen der hohen Investitionen verbuchte der Flughafen 2003 einen Verlust von 51 Millionen Euro. Bis 2008 rechnet das Unternehmen mit roten Zahlen.

Kerkloh sagte, durch stärkere Rationalisierungen solle das für das laufende Jahr erwartete Minus deutlich verringert werden. «Wir rechnen nun damit, 2004 bei einem Verlust von 60 Millionen Euro zu landen.» Im Sommer werde er dem Aufsichtsrat die Vorschläge des Sparprogramms «M-Power» vorlegen.

Durch höhere Produktivität solle bis 2008 eine Ergebnisverbesserung von 100 Millionen Euro erzielt werden, sagte der FMG-Geschäftsführer. Da der Flughafen weiter wachse, ist dies laut Kerkloh weitgehend ohne Entlassungen möglich. Die FMG beschäftigt 22.000 Mitarbeiter.
Presse: China 7 % Wachstum in diesem Jahr
Peking 02.03.04 (www.asia-economy.de)

Nach einer Mitteilung der ``China Daily`` soll das chinesische Bruttoinlandsprodukt nach einer Prognose des Ministers für Nationale Entwicklung und Reformen in diesem Jahr um 7% wachsen.
Die Schätzung basiere auf der günstigen nationalen und internationalen Wirtschaftslage.
2003 erreichte das BIP 9,1% und 2002 um 8% Anstieg.



Hoffentlich geht das noch eine Zeit so weiter, in chinesischen Aktien wird z.Z. richtig Geld verdient. Vor allem in Berlin.
Hongkong: Chinas Versicherer Ping An bereitet IPO vor
Hongkong 02.03.04 (www.asia-economy.de)

Wie ``Dow Jones Newswires`` mitteilt, hat heute die Ping An Insurance Group Co. Ltd. seinen Antrag zum Gang an die Hongkonger Börse eingereicht. Den Informationen zu Folge soll dieser Ende April bzw. Anfang Mai statt finden.

Das Volumen des Börsenganges des zweitgrößten Lebensversicherers Chinas wird mit 1,9 Mrd. US-$ angegeben. Als Konsortialführer werden BOC International, Goldman Sachs, HSBC sowie Morgan Stanley genannt
Berlin, 27.02.2004 : Neue China-Fonds in Berlin: Anleger haben die Qual der Wahl - Berliner Börse verstärkt Fondshandel


Mit dem Listing von 104 neuen Publikumsfonds verstärkt Berlin massiv das Angebot international investierender Fonds. Mit diesem Neuzuwachs werden jetzt knapp 300 Publikumsfonds angeboten, die von Anlegern am Berliner Börsenplatz ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden können. Im Hinblick auf Umfang, Themen und Umsätze ist der Fondshandel in Berlin konkurrenzlos. Das Umsatzvolumen der Publikumsfonds im Januar in Berlin von über 192 Mio. Euro ist das höchste seit Einführung des börslichen Fondshandels im vergangenen Mai.

Das Thema China, das von Berlin bereits im Aktienbereich erfolgreich besetzt ist, spielt bei den neuen Fonds eine wichtige Rolle. Nun können Investoren, die gegenüber einer Einzelanlage Fonds bevorzugen, auch China-Fonds über die Börse Berlin handeln. Unter 16 neuen Fonds mit Investitionsausrichtung Asien sind sieben reine China-Fonds. Dazu gehören prominente Anbieter und Produkte, wie der Activest Lux Greater China, Baring Hongkong China, DIT-China, DWS Mandarin, Fidelity FDS Greater China, HSBC GIF Chinese Equity und der Templeton China A.

Auch der Service rund um das Thema Fonds wurde in Berlin erweitert. Auf dem Webportal www.boerseberlinbremen.de unter der Rubrik Fonds wird eine Zusammenfassung der häufig gestellten Fragen mit Antworten („Ihre Fragen“) zur Verfügung gestellt. Neben umfangreichen Produktinformationen können Anleger dort ihr Wissen rund um den börslichen Fondshandel erweitern.

Der Einblick in die Makler-Orderbücher mit aktuellen Kauf- und Verkaufpreisen wird auch für alle neuen Publikumsfonds geboten. Für Anleger, die den Orderbuch-Service noch nicht genutzt haben, gibt es Unterstützung. Sie können mitkommen auf eine Orderbuch-Tour, die ihnen alle Facetten und Möglichkeiten des Orderbuch-Service aufzeigt. Mit einem Klick auf den Button „Orderbuch-Tour“ (www.boerseberlinbremen.de / Demoversion Orderbuch) begleitet sie ein Orderbuch-Tutorial Schritt für Schritt, angefangen von der Registrierung bis hin zum Ordern, durch die Details des Orderbuches.
Hallo,

das nun maxblue als weiterer Liquidity Provider auf der Homepage von Tradegate präsent ist, finde ich Klasse. Jetzt müsste nur noch die comdirect auftauchen und dann wird diese Handelsplattform und damit die BEG auch bald von den Printmedien entdeckt werden. Und dann sind steigende Kurse vorprogrammiert. Man stellt ja jetzt schon an den geringen Umsätzen fest, dass so gut wie kein Verkaufsdruck mehr besteht. Ich glaube, da fischen nur noch ein paar gut informierte Investoren nach und nach die Stücke ab.

Weiß eigentlich jemand, warum in letzter Zeit die Börse München so stark von Cortal Consors promotet wird? So toll ist max-one doch nun wirklich nicht, aber im letzten Investors Guide wurde ein langer Artikel zu Max-One veröffentlicht und im Konto und Depotzugang wird München immer als Alternative zu Tradegate und Xetra angegeben.

Gruß,
HvH
Mehr feindliche Übernahmen geplant

Druck auf Unternehmen wächst


Die weltweit führende Investmentbank Morgan Stanley geht davon aus, dass künftig immer mehr Unternehmen versuchen werden, Konkurrenten feindlich zu übernehmen. In dieser Hinsicht werde sich die nächste Fusions- und Übernahmewelle deutlich vom Boom Ende der 90er Jahre unterscheiden. "Ich rechne mit wesentlich mehr feindlichen Übernahmeversuchen als damals", sagte der Chef des M&A-Geschäft in Deutschland und Österreich von Morgan Stanley, Dieter Turowski, der "Berliner Zeitung". Der Grund sei, dass vielen Unternehmen heute bewusst sei, dass sie mit freundlichen Annäherungen keinen Erfolg hätten. "Unsere Kunden jedenfalls sind tendenziell viel aggressiver geworden", sagte Turowski.



Fusionen wecken Aktionärsfantasien

Der Investmentbanker rechnet noch im Lauf des Jahres mit einer großen Fusion in der europäischen Finanzbranche. "In der europäischen Bankenlandschaft gibt es einen riesigen Konsolidierungsbedarf. Hier wird sicherlich etwas passieren", betonte Turowski. Auf die Frage, ob dies noch 2004 der Fall sein werde, sagte er: "Davon bin ich überzeugt".

Insgesamt sei die Bereitschaft von Unternehmen, an eine Übernahme oder an eine Fusion zu denken, "geradezu sprunghaft gestiegen". Das hänge mit den wieder gestiegenen Aktienkursen und den niedrigen Zinsen zusammen, aber auch mit dem "immensen Druck der Anleger". Da die Gesellschaften ihnen nicht ständig spektakuläre Gewinnsprünge versprechen könnten, müssten sie sich etwas einfallen lassen, um ihnen neuen Stoff für Wachstumsfantasien zu liefern. "Und dazu eignet sich eine Fusion oder eine Übernahme natürlich hervorragend", sagte Turowski.
HvH,

die Antwort ist eine einfache Rechnung: Für Consors ist es billiger, wenn die Kunden über München handeln. MaxOne verursacht weniger Teilausführungen, die dazu noch billiger sind als die Teilausführungen an allen anderen deutschen Präsenzbörsen.

Eine Teilausführung - die Kosten werden im Normalfall nicht an den Kunden weitergegeben - kostet bei einer Standardaktie in München inkl. Umsatzsteuer EUR 1,72, an allen anderen Präsenzbörsen rund EUR 2,69. Es ist also 1 EUR pro Teilausführung zu sparen. Wenn man von normalerweise 1,5 Teilausführungen ausgeht (in München etwas weniger), ist mehr als EUR 1,50 pro Order für Consors nur dadurch zu sparen, wenn der Kunde in München statt in Frankfurt ordert. Bei den Ordervolumina von Consors macht das schon eine ganze Menge aus.
Börse Berlin-Bremen: Trotz Druck der Wallstreet Kursgewinne am Berliner Handelsplatz

Während gestern die Börsen in Asien noch im Plus geschlossen hatten, unterschritten die Indizes heute die Vortageszahlen. In Japan fiel der Nikkei-Index um 0,1 Prozent, in Hongkong schloss der Hang Seng Index um 2,02 Prozent niedriger. Ursache dürften die negativen Vorgaben der Wallstreet gewesen sein. Offensichtlich hat der Anstieg des US-Dollars zusammen mit der Sorge der Anleger vor einer Zinsanhebung in den USA die US-amerikanischen Wertpapiermärkte belastet. Die Aussagen des US-Notenbankchefs Alan Greenspan, der eine Zinserhöhung in den USA in Aussicht gestellt hatte, lösten nach Meinung von Marktteilnehmern an den amerikanischen Börsen überraschend starke Reaktionen aus. Der Dow Jones verlor 0,81 Prozent, die Nasdaq schloss um 0,88 Prozent niedriger. Der Leitzins in den USA ist derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit 1958. Das setzte heute auch den DAX leicht unter Druck. Hinzu kamen noch eher enttäuschende Konjunkturdaten für Deutschland und die Eurozone. Ebenfalls ein Minus vor der Zahl verzeichneten die russischen Indices: Der RTX verlor um 0,16 Prozent, der RTS um 0,36 Prozent.

In Berlin startete der Handel in die Wochenmitte ruhig. Die HotStocks Liste umfasste überwiegend alte Bekannte aus den vergangenen Tagen, die jedoch in der Mehrheit Kursgewinne verbuchen konnten. So legten die Aktien des schwedischen Nanotechnologie- Konzerns Obducat AB (WKN 922 032) bei regem Handel und hohem Handelsvolumen um 5,3 Prozent zu. Die Aktien von Ambri Ltd. (WKN 938 156) verteuerten sich von 0,244 EUR um 2,5 Prozent auf 0,250 EUR. Und auch die ADRs des russischen Unternehmens Kazanorgsintez (WKN 920 948) konnten eine Kursverbesserung von 4,0 Prozent für sich verzeichnen.

Neu in den HotStocks war heute die Realtos Grund- und Beteiligungs AG (WKN 720 580) mit Sitz in Ammerland am Starnberger See. Der Kurs der Realtos-Aktien war nach Ansicht von Marktteilnehmern aufgrund eines Zeitungsartikels Mitte Februar unter Druck geraten. Die Aktie notiert inzwischen wieder fester und konnte heute in Berlin einen Zuwachs von 19,2 Prozent verbuchen.

Um 4,2 Prozent ging es für die Aktien der Steag Hamatech AG (WKN 730 900) nach oben. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz 2003 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent und das Ergebnis vor Steuern um 19 Prozent verbessern. Steag Hamatech stellt Anlagen für die Produktion optischer Speichermedien her. Ebenfalls im Plus (4,7 Prozent) waren heute die Aktien der Shinsei Bank (853 140). Damit setzte sich in Berlin ein Trend fort, der bereits an der japanischen Börse zu beobachten war. Dort nahm die Shinsei Bank heute gemessen am Volumen den zweiten Platz unter den Umsatzspitzenreitern ein, der Wert der Aktien stieg um 2,06 Prozent.
(Quelle: Börse Berlin-Bremen)
Commerzbank steigt aus X-Fab-Börsengang aus

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" ist die Commerzbank aus dem Konsortium für den Börsengang des Chipherstellers X-FAB ausgestiegen. Das Institut habe sich nicht mit dem Konsortialführer ING-BHF-Bank über die Bewertung einigen können, hieß es.

Die Preisvorstellungen der ING-BHF-Bank seien eindeutig zu hoch gewesen, so ein Commerzbank-Sprecher zur "Financial Times Deutschland". Zu dem geplanten Preis habe man die Aktien nicht reinen Gewissens anbieten können, hieß es.

Schon von mehreren Seiten kam bereits Kritik auf. Einige Analysten halten die Preisspanne für zu teuer und raten daher von einer Zeichnung ab. Zudem wird dem Unternehmen fehlende Transparenz vorgeworfen, da bislang noch kein Ausblick gegeben wurde.



Klingt nicht so gut für den ersten deutschen Börsengang.
Mitteldeutsche Fahrradwerke bald an der Börse
DÜSSELDORF - Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet hat, wollen die Mitteldeutschen Fahrradwerke (Mifa) im Mai an die Börse gehen.

Die Mifa hat im vergangenen Jahr mehr als 500.000 Fahrräder hergestellt und soll laut eigenen Angaben der größte Fahrradhersteller Deutschlands sein. Vor allem setzen sie ihre Produkte über die Handelsketten wie Aldi oder Real und diversen Versandhäusern ab. Allein 75 Prozent gingen an die bereits genannten Ketten, die restlichen 25 Prozent versuchten sie über den Fachhandel zu vermarkten.
Wenn ich an die Spread`s bei den IPO´s im vorbörslichen Handel denke und dazu noch das perfekte Instrument (Tadegate Anbindungen ohne Ende). Dann .............


KGV bald nur noch bei 8!
XFA 636458 -X-FAB SEMICONDUC.FOUNDRIES AG-

BID Size BID ASK ASK Size
500 11.200 11.600 500


Mo-Fr 08:00-22:00 letzte Umsätze

Nominale Kurs Datum

200 11.600 2004-03-03 17:27:56
500 11.600 2004-03-03 16:55:48
300 12.300 2004-03-03 16:26:10
1000 11.600 2004-03-03 15:48:17
65 12.400 2004-03-03 15:41:50
1000 11.600 2004-03-03 14:39:11
1000 12.000 2004-03-03 14:28:28
5000 13.000 2004-03-03 12:35:11
1000 13.000 2004-03-03 12:01:59
1000 14.000 2004-03-03 11:08:50


Wert online handeln über: CortalConsors, maxblue, comdirect
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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BaFin beantragt Insolvenzverfahren für Fritz Nols GES AG

Gemäß § 46b Abs. 1 Satz 4 und 5 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) hat die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Schreiben vom
3.3.2004 beantragt, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fritz Nols
Global Equity Services AG, Gervinusstraße 18 - 22, 60322 Frankfurt am Main, HRB
43902, zu eröffnen.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 04.03.2004
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WKN: 507090; ISIN: DE0005070908; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart

041349 Mär 04
AKTIE IM FOKUS: Fusionsspekulation treiben Deutsche Bank hoch

NEW YORK (dpa-AFX) - Anhaltende Spekulationen über eine Übernahme der Deutschen Bank durch den US-amerikanischen Marktführer Citigroup haben die Aktien der Deutschen Bank in New York zeitweise um mehr als 8 Prozent verteuert.
Bis 19.50 Uhr legten die Aktien um 7,09 Prozent auf 93,90 Dollar zu, während sie im Frankfurter Partketthandel 8,21 Prozent auf 77,07 Prozent gewannen.

"Es gibt ein Gerücht, Citigroup wird 90 Euro für eine Deutsche-Bank-Aktie bieten", sagte ein Aktienhändler in Frankfurt. Ein Sprecher von Deutschlands größter Bank wollte die Gerüchte oder die Kursbewegung nicht kommentieren. Bereits Anfang Februar wurde aus Kreisen bekannt, dass Citigroup und Deutsche Bank bereits verschiedene Optionen einer Zusammenarbeit durchgespielt haben.
Spütz schüttet 4,65 Euro Dividende aus, Beteiligung an Twister

Die Spütz AG teilte am Donnerstag mit, dass für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 4,65 Euro je Aktie ausgeschüttet werden soll.

Vorstand und Aufsichtrat werden der Hauptversammlung eine Dividende dieser Höhe vorschlagen. Der Bilanzgewinn des Unternehmens lag 2003 bei 23,16 Mio. Euro.

Außerdem gab das Unternehmen bekannt, sich mit 12,5 Prozent an der Twister Gruppe aus den Niederlanden zu beteiligen. Twister ist ein Dienstleister für Medienunternehmen und Fernsehsender. Die Twister Gruppe arbeite profitabel und lasse hohes Wachstum erwarten.




?????
Spütz notiert in Frankfurt mit einem Plus von 0,11 Prozent bei 9,07 Euro.:confused:
Chinesische Linktone feiert erfolgreiches Börsendebüt an der NASDAQ


NEW YORK (dpa-AFX) - Der chinesische Technologieunternehmen Linktone hat am Donnerstag ein erfolgreiches Börsendebüt an der New Yorker NASDAQ gefeiert. Die Papiere des Anbieters von Geschäfts- und Unterhaltungsinformationen per Mobilfunk stiegen zeitweise um mehr als 30 Prozentüber den Ausgabepreis von 14 Dollar. Gegen 19.30 Uhr kostete eine Aktie 17,90 Dollar, ein Plus von knapp 28 Prozent.

Der Konzern wollte früheren Angaben zufolge mehr als sechs Millionen American Depositary Shares (ADS) am Markt platzieren. ADS sind von US-amerikanischen Banken ausgegebene Hinterlegungsscheine nichtamerikanischer Aktien und werden an einer US-Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt. Konsortialführer für den Börsengang sind die Banken CS First Boston, JP Morgan, Piper Jaffray und CLSA Asia-Pacific Markets.

Mit dem Verkauf von Spielen und diversen SMS-Angeboten für Handynutzer erzielte Linktone im vergangenen Jahr einenÜberschuss von 3,6 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 16,6 Millionen Dollar. Der chinesische Handymarkt gilt alsäußerst lukrativ und wachstumsstark.

Mit dem Handy-Portal Tom Online und dem Chip-Hersteller Semiconductor Manufacturing International wollen noch im März zwei weitere chinesische Unternehmen den Sprung auf das New Yorker Börsenparkett wagen./
Chinesen wollen die Wall Street erobern

Mit zweistelligem Wachstum lässt China die USA weit hinter sich. Nun bekommt auch die Wall Street die Konkurrenz aus Asien zu spüren: Gleich drei chinesische Unternehmen wagen jetzt den Sprung an die US-Börse. Den Auftakt macht das Technologieunternehmen Linktone.



AP
Chinesischer Drache: Investoren haben Milliarden nach Asien umgeschichtet. Nun kommt China an die Wall Street
New York - Der Anbieter von Geschäfts- und Unterhaltungsinformationen per Mobilfunk hat "erst" 270 Millionen Kunden und startet als erster das Aktiengeschäft. Das Handy-Portal Tom Online wagt in der nächsten Woche den Sprung auf das Börsenparkett. Der Chip-Hersteller Semiconductor Manufacturing International folgt in der zweiten Märzhälfte.

Die Wall Street kann nach Einschätzung von Kevin Haroff, der für die Anwaltskanzlei Squire, Sanders & Dempsey Börsengänge chinesischer Unternehmen verfolgt, auf hohe Renditen bei gesunkenen Risiken hoffen. "Die chinesische Regierung setzt ihre Bemühungen fort, das aufsichtsbehördliche, finanzielle und Handelsumfeld transparenter zu gestalten", sagte Haroof. "Das hat einen direkten und positiven Effekt auf die Risiken für Geschäfte in diesem Land."

Linktone: Riesiger Handy-Markt bietet Chancen

Mit Linktone wagt das erste Technologieunternehmen seit dem IPO des Online-Reiseanbieters Ctrip.com im Dezember den Sprung an die Börse. Der Konzern will mehr als sechs Millionen Aktien zum Preis von 10 bis 12 Dollar am Markt platzieren und damit rund 73 Millionen Dollar in die Kassen bringen. Konsortialführer sind die Banken Credit Suisse First Boston, JP Morgan, Piper Jaffray und CLSA Asia-Pacific Markets.

Mit dem Verkauf von Spielen und diversen SMS-Angeboten für Handynutzer erzielte Linktone im vergangenen Jahr einen Überschuss von 3,6 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 16,6 Millionen Dollar. Ihre Dienstleistungen bietet die Firma für insgesamt 5,6 Millionen Kunden von China Mobil, China Unicom und weiteren Providern an.

Der chinesische Handymarkt gilt als äußerst lukrativ und wachstumsstark. Zwar zählen die Mobilfunkanbieter bereits rund 270 Millionen Kunden. Doch im bevölkerungsreichsten Land der Welt nutzt damit nur jeder fünfte Einwohner ein Handy. Das sei die niedrigste Marktdurchdringung in ganz Asien, wie aus dem Schreiben von Linktone an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Tom Online bringt Werbung aufs Display

Auch die in Peking beheimatete Firma Tom Online setzt auf den boomenden Mobilfunkmarkt. Der Konzern macht Geschäfte mit Produkten, Dienstleistungen und Online-Werbung, die von seinem Internetportal auf Handys übertragen werden. Tom Online will 11,25 Millionen American Depositary Shares (ADS) zum Preis von 13,56 bis 15,56 Dollar anbieten.

Die Preisfestsetzung ist für diesen Freitag geplant, die Erstnotiz an der Nasdaq unter dem Kürzel "TOMO." in der kommenden Woche. ADS sind von US-amerikanischen Banken ausgegebene Hinterlegungsscheine nichtamerikanischer Aktien und werden an einer US-Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt.

SMIC will 1,4 Milliarden Dollar einsammeln

Semiconductor Manufacturing International (SMIC) bietet bei ihrem Börsengang sogar mehr als 86 Millionen ADS an. Die Preisspanne beträgt 15,50 bis 17,50 Dollar je Aktie. Das Shanghaier Unternehmen rechnet mit Einnahmen von etwa 1,4 Milliarden Dollar aus dem Börsengang, den CS First Boston federführend begleitet. Der Handel an der New York Stock Exchange soll am 17. März unter dem Kürzel "SMI." beginnen.
Auslandsbanken verstärken Deutschland-Aktivitäten

Frankfurt (vwd) - Die ausländischen Banken verstärken nach Bekundung ihres Verbandes seit Herbst vorigen Jahres wieder ihre Aktivitäten in Deutschland. Wie Peter Coym in seiner Funktion als Vorsitzender des Vorstandes des Verbandes der Auslandsbanken in Deutschland e.V. am Donnerstag in Frankfurt bei der Jahrespressekonferenz sagte, hat sich der Trend gedreht. Aus Abwanderungen in den Jahren 2001 und 2002 seien Zugänge auch in Form von Verlagerungen von Aktivitäten von London nach Frankfurt geworden, und zwar auch im Investmentbanking.

Das gehe über die bekannten Zukäufe (ABN Amro Bank/Delbrück und Bethmann Maffei sowie ING/DiBa) hinaus, so Coym, der hauptberuflich Vorstandsmitglied der Lehman Brothers Bank AG in Frankfurt ist. "Seit Herbst vergangenen Jahres registrieren wir ein wieder spürbares Interesse an einer erstmaligen Ansiedelung in Deutschland bzw an einer Stärkung des vorhandenen Engangements", sagte Coym. Es gebe von zahlreichen Instituten klare Absichtserklärungen, durch Akquisititionen ihre eigene Marktposition auszubauen.

Dass es bis heute nicht zu mehr Übernahmen von deutschen Kreditinstituten gekommen sei, liege weniger am mangelnden Interesse ausländischer Banken als vielmehr am fehlenden Angebot geeigneter Übernahmekandidaten bzw an fehlender Bereitschaft deutscher Institute zu derartigen Fusionen, meint Coym. Deshalb wählten die Auslandsbanken meist den Weg des Wachstums durch eigene Verstärkung.

Die ganz großen Übernahmen von deutschen Instituten durch Auslandsbanken fehlen nach den Worten von Coym wohl vor allem deshalb, weil es sich dabei um breit aufgestellte Universalbanken handelt, die nicht im Fokus der Auslandsbanken lägen. Diese folgten vielmehr dem Prinzip, solche Geschäftsfelder verstärkt zu bearbeiten, aus denen sich deutsche Banken entweder zurückziehen oder in denen in der Vergangenheit nicht immer eine klare Strategie der nationalen Player erkennbar war.

So seien die Auslandsbanken in den letzten Jahren erfolgreich in Bereiche des traditionellen deutschen Privatkundengeschäftes und des Kreditgeschäftes des Mittelstandes vorgedrungen, und zwar mit innovativen Produktiideen. Ende 2003 gab es in Deutschland - nach der Statistik der Deutschen Bundesbank -
internationale Finanzhäuser mit 165 operativen Einheiten mit Vollbanklizenz, hiervon waren 80 Tochtergesellschaften und 85 Filialen. Hinzu kamen noch 22 Kapitalanlagegesellschaften, vier Immobilienfinanzierugsgesellschaften sowie 64 Repräsentanzen ausländischer Banken.

Nach Schätzungen des Verbandes der Auslandsbanken sind circa 90 ausländische Finanzdienstleistungsinstitute mit Sitz in Deutschland aktiv, so dass die Gesamtzahl aller ausländischen Institute in Deutschland etwa 345 betrage. Die Marktanteile der Auslandsbanken in Deutschland sind unterschiedlich. Sie sind sehr hoch bei den Börsenumsätzen mit 37% an der Frankfurter Wertpapierbörse und 84% bei der Eurex, im Bundesanleihekonsortium kommen die Auslandsbanken auf einen Anteil von über der Hälfte, so Coym.

Die Reformpolitik der Bundesregierung und die Reformmaßnahmen am Finanzplatz Deutschland unterstützen die Auslandsbanken, ihr Verbandsvorsitzender merkte aber dazu an: "Finanzplatzinititiativen sind sicherlich grundsätzlich zu begrüßen. Entscheidend sind letztlich die konkreten Umsetzungsergebnisse. Sie entscheiden über den Erfolg solcher Initiativen. Hier muss man bedauerlicherweise konzidieren, dass auch im vergangenen Jahr mehr geredet als gehandelt worden ist."

Lobend äußerte sich Coym über das deutsche Investmentmodernisierungsgesetz, als problematisch nannte der er dagegen die bevorstehende Neuregelung des steuerlichen Dotationskapitals für Betriebsstätten ausländischer Banken; zwar sei zu begrüßen, dass sich nunmehr nach über drei Jahren Stillstand überhaupt etwas bewege, mit der nun im Entwurf vorglegte Regelung drohe Deutschland aber gegenüber seinen wichtigste Mitbewerbern stark an Attraktivität zu verlieren. Das Bundesfinanzministerium sollte die Regelung nach Meinung von Coym noch einmal im Interesse des Standortes Deutschland überarbeiten.
AUSLANDSBANKEN

Auf der Suche nach Übernahmekandidaten



Frankfurt a. M. · 4. März · dpa · Ausländische Banken finden hier zu Lande nicht genügend Kandidaten für Übernahmen oder Zusammenschlüsse. Zwar sei bei internationalen Finanzhäusern seit Herbst 2003 ein "spürbar steigendes Interesse" am Ausbau ihrer Deutschland-Geschäfte zu bemerken, doch fehle es am Angebot und der Bereitschaft deutscher Institute zu Fusionen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Auslandsbanken in Deutschland, Peter Coym. Ein Problem sei dabei die breite Aufstellung der deutschen Institute.

"Ausländische Banken müssten Bereiche übernehmen, die sie gar nicht brauchen." Stattdessen würden die Finanzinstitute versuchen, aus eigener Kraft in der Bundesrepublik zu wachsen, sagte Coym, der bei der hiesigen Tochter der US-Bank Lehman Brothers im Vorstand sitzt. Der Trend, Stellen abzubauen oder nach London zu verlagern, habe sich umgekehrt. Ausländische Häuser würden wieder Beschäftigte, zum Beispiel im Investmentbanking, einstellen oder nach Frankfurt versetzen.

Coym begrüßte Reformen wie das neue Investmentgesetz, das mit Hedge Fonds eine risikoreiche Anlageform ermöglicht. Allerdings gebe es in Deutschland immer noch eine Tendenz zur Überregulierung.
DATALOGIC INTERNATIONAL INC. REGIST.. 931.204,00
INVESTNET INC. REGISTERED SHARES DL.. 614.815,00
AALBERTS INDUSTRIES N.V. AANDELEN A.. 334.334,00
ALTANA AG AKTIEN O.N. 176.859,00
OBDUCAT AB NAMN-AKTIER B SK -,10 173.897,00
KAIRE HOLDINGS INC. REGISTERED SHAR.. 148.477,00
KAZANSKOYE OAO ORGAN. SINTEZ REG.SH.. 99.768,00


In Berlin ziehen die Umsätze in immer mehr ausgefallenen Werten an. Hier wird richtig Geld verdient.
Wechsel zu Airbus denkbar
Air Berlin will an die Börse

Die Fluggesellschaft Air Berlin plant einen Börsengang zur Finanzierung ihrer ehrgeizigen Pläne. Geschäftsführer und Miteigentümer Joachim Hunold sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", der Schritt sei in den nächsten zwölf bis 15 Monaten vorgesehen.

Das Unternehmen wolle innerhalb von fünf Jahren 70 neue Flugzeuge bestellen und dafür vier Milliarden Dollar ausgeben. Die Maschinen sollten die bestehende Flotte von 44 Boeing-Flugzeugen ersetzen und ergänzen. Dabei könne er sich auch einen Wechsel von Boeing zum europäischen Flugzeughersteller Airbus vorstellen, sagte Hunold weiter.

Zugleich kündigte Hunold an, innerhalb von Deutschland künftig schärfer in Konkurrenz zur Lufthansa zu gehen. Da diese derzeit verstärkt touristische Ziele wie Mallorca anfliege, müsse sich Air Berlin überlegen, ob man nicht umgekehrt mehr in den Lufthansa-Kernmarkt gehen werde.

Im vergangenen Jahr war Air Berlin mit 9,6 Millionen Passagieren unter den deutschen Airlines auf dem zweiten Platz hinter der Lufthansa gelandet.
Saarland will Sparkassen-Verkauf zulassen


Nach den gescheiterten Plänen für einen Verkauf der Sparkasse Stralsund will nun das Saarland die sieben Sparkassen im Land für eine Beteiligung von Dritten öffnen. Nach den Plänen von Landes-Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi soll das novellierte Sparkassengesetz sowohl ein Verschmelzen von Sparkassen mit Genossenschaftsbanken als auch eine Beteiligung von Privatbanken ermöglichen.

Georgi sagte in einem Interview der "Börsen-Zeitung": "Nach meiner Überzeugung müssen Beteiligungen Dritter an Sparkassen möglich sein, damit das Eigenkapital der Sparkassen gestärkt werden kann." Die öffentlichen Hände seien dazu finanziell nicht in der Lage. Nach dem Gesetzentwurf erlaube das Modell der Sparkassen-AG eine Beteiligung von bis zu 49 Prozent. Eine Reform des Sparkassengesetz werde es aber vor den saarländischen Landtagswahlen im September nicht geben.

Der geplante Verkauf der Sparkasse Stralsund war in der vergangenen Woche endgültig gescheitert. Am Donnerstag hatte die Hansestadt ihre Verkaufsbemühungen beendet, während das Land Mecklenburg-Vorpommern das Sparkassengesetz verschärfte, um jede Möglichkeit eines Sparkassenverkaufs zu verbauen. Stralsund wollte mit dem Verkauf die leeren Kassen der Kommune auffüllen.
Deutsche Bank - Neue Übernahmegerüchte

Die Übernahmegerüchte um die Deutsche Bank reissen nicht ab. Presseberichten zufolge sei die

J.P. Morgan Chase & Co an dem Frankfurter Finanzinstitut interessiert. Die US-Bank habe beim deutschen Finanzministerium angefragt, ob seitens der Regierung Widerstände gegen eine Übernahmeofferte zu erwarten seien, so das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf Bundesbankkreise.

Die Anlager lassen sich von den anhaltenden Spekulationen jedoch offenbar nicht mehr beeindrucken. Die Aktien der Deutschen Bank liegen mit 0,16 % im Plus bei 75,10 Euro.
Das Technologieunternehmen Sulfurcell will Module für die photovoltaische Energiegewinnung zu attraktiven Preisen anbieten und der Solartechnologie zu mehr Wirtschaftlichkeit verhelfen. Als weltweit erstes Unternehmen hat Sulfurcell begonnen, eine Pilotproduktion für Solarmodule aus dem Halbleiter Kupfer-Indium-Sulfid (CIS) aufzubauen. Das Sulfurcell-Team überführt eine Technologie in die industrielle Anwendung, die in jahrelanger Laborarbeit am Hahn-Meitner-Institut in Berlin entwickelt wurde. Der innovative Einsatz des Naturelements Schwefel charakterisiert die Technologie und prägt den Firmennamen, in den die lateinische Bezeichnung für Schwefel – sulfur – eingegangen ist.

Sulfurcell veredelt Glasscheiben und verarbeitet sie zum stromerzeugenden Solarmodul. Den Kern des Moduls bildet eine dünne CIS-Schicht, die genauso viel Sonnenlicht absorbiert wie das hundert Mal dickere Silizium eines konventionellen Moduls. Der Einsatz von Schwefel ermöglicht es, ein CIS-Solarmodul mit einem Drittel weniger Fertigungsschritten und zwei Drittel weniger Energie herzustellen als ein herkömmliches Modul.

Hinter Sulfurcell steht ein Konsortium aus Unternehmern, Investoren und Technologiepartnern. Wichtige Partner sind M+W Zander, Tochterunternehmen der Jenoptik AG, und Vattenfall Europe, Deutschland drittgrößter Stromproduzent. Das Land Berlin unterstützt das Entwicklungsprojekt von Sulfurcell über das Umweltentlastungsprogramm (75% EFRE kofinanziert). In den Jahren 2003 bis 2006 investieren die Partner 16 Mio. Euro.

Die Produktionsstätte von Sulfurcell liegt an Berlins modernem Wissenschafts- und Technologiestandort Adlershof. Bis zu zwanzig Mitarbeiter werden an der Entwicklung des Produktionsprozesses arbeiten. Im Jahr 2006 will Sulfurcell CIS-Module auf den Markt bringen und die Produktionskapazitäten ausbauen.
Die haben jetzt endlich einen eigenen Internetauftritt.


Und die Partner!

Hinter Sulfurcell steht ein Konsortium aus Unternehmern, Investoren und Technologiepartnern. Wichtige Partner sind M+W Zander, Tochterunternehmen der Jenoptik AG, und Vattenfall Europe, Deutschland drittgrößter Stromproduzent. Das Land Berlin unterstützt das Entwicklungsprojekt von Sulfurcell über das Umweltentlastungsprogramm (75% EFRE kofinanziert). In den Jahren 2003 bis 2006 investieren die Partner 16 Mio. Euro.
Trittin: Deutschland soll Weltspitze bei Solarindustrie werden

Berlin (dpa) - Deutschland soll nach dem Willen von Umweltminister Jürgen Trittin in der Solarenergie die Nummer eins in der Welt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich Wissenschaft und Industrie jetzt auf eine bessere Zusammenarbeit verständigt, sagte Trittin am Mittwoch in Berlin. Bereits jetzt liege die deutsche Solarstromindustrie in Europa auf Platz eins, in der Welt hinter Japan und vor den USA auf Platz zwei.

In 20 Jahren werde der Umsatz der Solar-Branche weltweit über 100 Milliarden Euro betragen und damit etwa in der Höhe liegen wie heute die Halbleiterfertigung, sagte Trittin. " Der Ausbau der erneuerbaren Energien bringt neue zukunftsfähige Arbeitsplätze, schützt das Klima und stärkt den Innovationsstandort Deutschland." Aus derzeit etwa 10.000 Arbeitsplätzen der Solarbranche in Deutschland sollen bis 2006 etwa 25.000 werden.

Die Photovoltaik, also die Stromgewinnung aus Sonnenlicht, hat sich weltweit von etwa 100 Megawatt im Jahr 1997 auf etwa 600 Megawatt 2003 entwickelt. " Bis 2050 können rund 30 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs durch Solarenergie gedeckt werden" , schätzt Joachim Luther, der Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme. Der Schwerpunkt liege dabei eindeutig in den Entwicklungsländern und könne dort einen erheblichen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.

In Deutschland wird die Forschung zur Photovoltaik derzeit mit etwa 27 Millionen Euro pro Jahr durch das Umweltministerium gefördert. In Japan und den USA liege die Förderung mit 75 Millionen Euro wesentlich höher, betont die Industrie.



SO

200 BEG`s habe ich mir heute auch noch gegönnt.
NUTRACEA REGISTERED SHARES O.N. 852.219,00
DATALOGIC INTERNATIONAL INC. REGIST.. 506.579,00
AALBERTS INDUSTRIES N.V. AANDELEN A.. 178.012,00
ARGENTINIEN, REPUBLIK DL-BONDS 2001.. 137.500,00
GAZPROM NAM.AKT.(SP.ADRS REG.S)10/R.. 137.420,00
KAIRE HOLDINGS INC. REGISTERED SHAR.. 101.594,00
PACIFIC INTERNET LTD. SHARES SD 1 91.295,00


Immer neue Hotstocks.
Post bestätigt mögliches Vorziehen des Börsengang der Postbank


BONN (dpa-AFX) - Post-Chef Klaus Zumwinkel hat bekräftigt, dass der geplante Börsengang der Postbank noch vor dem Herbst stattfinden könnte. Bei der Präsentation der Jahresbilanz 2003 sagte der Vorstandschef am Dienstag in Bonn, die Postbank werde schneller als geplant an die Börse gehen, wenn es gelinge, die Vorbereitungsarbeiten wie die Buchprüfung rechtzeitig abzuschließen./
Hallo crowww,

bist du nicht ein wenig zu stark auf die BEG fixiert. Ich meine selbst wenn das Unternehmen fundamental gut aussieht, könnte es sich dennoch nicht einem allgemeinen Abwärtstrend entziehen. Und der steht meines Erachtens spätestens nach der HV Saison bevor.

Daher könnte es sich als Bumerang erweisen, sich bereits jetzt mit BEG-Aktien einzudecken. Es hört sich sowieso nach einer ungesunden Übergewichtung von BEG in deinem Depot an. Auch das Vorziehen des IPO bei der Postbank werte ich eher negativ. Ich glaube dem Konsortialführer läuft die Zeit weg, weil er ebenfalls von einer deutlichen Korrektur der Märkte ausgeht. Und bei fallenden Kursen ist es halt schwer die Aktien zu platzieren.

Ein Wegfall der Speku-Steuer ist sehr sehr unwahrscheinlich. Aber selbst dann würde er keinen großen Einfluss auf das Trading-Verhalten der Privatinvestoren haben. Erstens, weil das Volumen nur steigt, wenn die Leute Gewinne machen und zweitens, weil die meisten Privatleute ihre Speku-Steuern eh nicht angeben (nach einer Studie fast 90%).

Gruß,
HvH
Top Umsätze 10.03.2004
Aktien Volumen(in €)
NUTRACEA REGISTERED SHARES O.N. 1.190.982,00
DATALOGIC INTERNATIONAL INC. REGIST.. 172.037,00
KAIRE HOLDINGS INC. REGISTERED SHAR.. 169.859,00
GENERAL ELECTRIC CO. REGISTERED SHA.. 153.600,00
AALBERTS INDUSTRIES N.V. AANDELEN A.. 145.738,00
ALSTOM S.A. ACTIONS PORT. EO 1,25 134.120,00
BERLINER VOLKSBANK GENUSSSCH.AUSG.1.. 126.500,00
Aus der FTD vom 9.3.2004
Chinas IPOs locken Anleger und Banken
Von Christiane Kühl, Peking, und Francesco Guerrera, Hongkong

Das Interesse der Anleger an Börsengängen chinesischer Firmen ist trotz einer Flut anstehender Initial Public Offerings (IPO) ungebrochen.


So wird Chinas größter Chiphersteller Semiconductor Manufacturing International (SMIC) seine für Mitte März geplante Aktienemission wegen des großen Ansturms um gut zwölf Prozent oder rund 600 Millionen Aktien auf 5,15 Milliarden Stück aufstocken. Damit wird das Unternehmen beim Börsengang in New York und Hongkong bis zu 1,8 Mrd. $ einnehmen. Das wäre im Jahr 2004 weltweit das bisher drittgrößte IPO.

Getragen von einer Hausse der China-Titel streben chinesische Firmen in diesem Jahr zahlreicher als je zuvor an die internationalen Börsen. IPOs im Gesamtvolumen von mehr als 20 Mrd. $ sind geplant oder bereits abgeschlossen. Das sind fast dreimal so viel, wie 2003 in Hongkong an die Börse gekommen waren.



Größte Neuemission in der Geschichte Chinas


Die China Construction Bank, eine der vier großen Staatsbanken, strebt Ende des Jahres oder Anfang 2005 den Gang an die Börsen in New York, Hongkong und im Heimatland an. "Wenn die Bedingungen günstig sind, werden wir alles versuchen, damit es klappt", hatte Bankpräsident Zhang Enzhao jüngst in Peking gesagt. Analysten erwarten ein Emissionsvolumen von 5 bis 10 Mrd. $ - und damit die größte Neuemission in der Geschichte der Volksrepublik.


Weitere milliardenschwere Börsengänge planen Chinas zweitgrößte Versicherung Ping An, der zweitgrößte Festnetzanbieter China Netcom, der größte Kohleproduzent Shenhua Group und mit rund 1 Mrd. $ das einzige private Kreditinstitut des Landes, die Minsheng Bank.


Das frische Kapital brauchen die Firmen vor allem, um Expansionen zu finanzieren. Nach Ansicht von Experten haben sie gute Aussichten, das Geld zu bekommen. Denn trotz der gewaltigen Emissionswelle reißt das Interesse der Investoren nicht ab. Ein Grund: Laut Analysten ist derzeit sehr viel Liquidität im Markt.



HSBC baut Vertretung aus


Die Erstemission von SMIC etwa war sechsfach überzeichnet, obwohl die Firma erst im vergangenen Quartal erstmals Gewinn machte. Die Preisspanne liegt bei 2,41 bis 2,72 Hongkong-Dollar je Aktie. Handelsdebüt ist am 17. März in New York, am Tag darauf in Hongkong.


Vom IPO-Boom in China und von einem erwarteten Aufschwung im Fusions- und Übernahmegeschäft (M&A) will auch die britische Großbank HSBC profitieren. Deshalb baue sie ihre Aktivitäten vor Ort finanziell und personell aus, sagten die zuständigen Bereichsleiter Stuart Gulliver und John Studzinksi gegenüber der FT. HSBC setze auf M&A-Aktivität und Börsengänge vor allem in den Sektoren Finanzen, Energie, Telekom und Industrie.
IPO Porträt/Siltronic wählt günstigen Zeitpunkt für Börsengang

München/Frankfurt (vwd) - Mit dem Münchner Halbleiterzulieferer Siltronic AG steht im laufenden Jahr der 2. Börsenkandidat in den Startlöchern. Die Erstnotiz der Wacker-Tochter an der Frankfurter Börse ist laut Finanzkreisen bislang für den 26. März geplant. Die Spanne für das Preisbildungsverfahren (Bookbuilding) soll dem Vernehmen nach voraussichtlich am 15. März veröffentlicht werden. Der Börsengang des Herstellers von Siliziumscheiben (Wafer) dürfte nach Einschätzung von Marktbeobachtern unter einem besseren Stern als der des Erfurter Chiproduzenten X-FAB stehen, dessen Börsengang teilweise von Dissonanzen begleitet wird.

Angesichts der starken Volatilität in der Chipbranche hat Siltronic beim Börsengang offenbar in erster Linie institutionelle Investoren im Auge. Das Emissionsvolumen dürfte nach Angaben aus Finanzkreisen zwischen 800 Mio und einer Mrd EUR liegen. Grundlage hierfür ist ein Unternehmenswert, der in Analystenkreisen auf bis zu 2 Mrd EUR geschätzt wird. Siltronic wird nach eigenen Angaben der überwiegende Teil des Emissionserlöses von mindestens 500 Mio EUR zufließen, der für den Schuldenabbau sowie für Investitionen in die kapitalintensive Produktion von 300-Millimeter-Wafern verwenden werden soll.

Analysten rechnen 2004 noch mit roten Zahlen

Der restliche Teil des Erlöses geht der Mutter Wacker Chemie GmbH zu, die sich auf das Kerngeschäft Chemie konzentrieren will. Wie viele Anteile der Konzern letztlich behalten wird, steht noch nicht fest. Die zu platzierenden Aktien stammen größtenteils aus einer Kapitalerhöhung. Siltronic hat sich angesichts des Aufschwungs in der Halbleiterbranche - der laut Analysten zumindest noch 2005 anhalten wird - keinen schlechten Zeitpunkt für den Börsengang ausgesucht. Allerdings rechnen Experten nicht damit, dass das Unternehmen - das eine Aufnahme in den TecDAX anstrebt - im laufenden Jahr bereits schwarze Zahlen schreiben wird.

So ist in einer Analysten-Studie beispielsweise von einem Verlust von etwa 23 Mio EUR die Rede. Angesichts des erwarteten Preisanstiegs dürfte das Unternehmen jedoch im Laufe des Geschäftsjahres 2004 zumindest die Gewinnzone erreichen, heißt es in der Analyse weiter. Auch der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Sittenthaler hat die Erwartungen bislang ein wenig gedämpft, aber angesichts des verbesserten Marktumfeldes zumindest "spürbar bessere Zahlen" in Aussicht gestellt. Ob man im Gesamtjahr 2004 bei einem stagnierenden Umsatz schwarze Zahlen schreiben werde, hänge jedoch maßgeblich von der Entwicklung des Euro-Wechselkurses ab.

Siltronic sieht sich weltweit auf Rang 3

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Siltronic bei einem Umsatz von 877 (928) Mio EUR unter dem Strich einen Verlust von 66,7 (3,3) Mio EUR ausgewiesen. Neben dem Preisdruck und hohen Restrukturierungskosten hat dem Halbleiterzulieferer dabei auch der schwache Dollar zu schaffen gemacht, der mit rund 50 Mio EUR zu Buche geschlagen ist. Siltronic liegt nach eigenen Angaben in der Branche mit einem Marktanteil von 15% hinter den japanischen Konkurrenten Shin-Etsu und Sumco an 3. Stelle. Lediglich diese 3 Unternehmen könnten in großem Umfang Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 Millimetern als Grundlage für die Chipproduktion anbieten, hieß es.

Siltronic beschäftigt etwa 6.200 Mitarbeiter und beliefert weltweit nahezu alle führenden Halbleiterhersteller wie Intel oder Infineon Technologies. Derzeit plant das Unternehmen den Bau eines weiteren Werkes, vermutlich in Asien. Die neue Produktionsstätte im sächsischen Freiberg soll zudem im Juni offiziell eröffnet werden. Marktforscher rechnen 2004 mit einer deutlich anziehenden Wafer-Nachfrage. Im vergangenen Jahr stieg der Branchenumsatz insgesamt um gut 5% auf 5,8 Mrd USD.

Dass sich die Turbulenzen um den Börsengang von X-FAB negativ auswirken könnten, glauben die beiden Konsortialführer Deutsche Bank und Morgan Stanley im übrigen nicht. Man rechne im Prinzip nicht mit Rückwirkungen, hieß es.
HvH

Stimmt! Kann leider nicht Anders, die Sucht!!!

ca. 85% meines Depots besteht aus BEG`s, dazu kommen hin und wieder Unilever,Ventegis, Harmony, Südzucker, Infineon, SBC, Loewe, Mologen, Solon und Deutsche Telekom. Habe dieses Jahr schon die 100 Trade Marke überschritten, natürlich meist mit Consors und über Tradegate. Bis zum Ende der HV Saison ist ja noch ein bisschen, habe meine BEG`s ja auch erst wieder seit ca. 1/2 Jahr im Depot, davor war ich komplett draußen. Persönlich denke ich, daß vor der PWahl in den USA die Börsen stabil bleiben. Dazu kann die BEG ja auch bei fallenden Kursen Geld verdienen, jedes Monat zählt. Vielleicht gaht ja der eine oder andere Makler noch in die Pleite, wenn es erst mal wieder nach unten geht.

Mir ist eigentlich egal was der Konsortialführer der Postbank denkt, die irren sich ja MEIST.

Habe viele Bekannte welche ein Jahr warten zu verkaufen, wegen der Steuer. M.E. würde ein Abschaffung einiges bringen. Eine Studie kann auch falsch sein.

Aber du weißt ja auf was ich setze.


Comdiret, Wachstum Consors, IPO, bla bla bla.

Du hast es ja hier schon einige Male hier schön gepostet.
mal ganz ohne scheiss, aber wenn du 85% deines depots in eine EINZIGE aktie stecktst, bist du EXTREM risikofreudig.
anders ausgedrückt, du verwettest dein depot darauf, daß bei dem unternehmen keiner der verantwortlichen gegen die streubesitz-aktionäre arbeitet.

das ist entweder sehr naiv oder sehr -- ähm -- fanatisch?

dieses vertrauen in fremde menschen ist schon beachtenswert. außergewöhnlich.

anders ausgedrückt, su solltest echt streuen. warum traust du einem kleinen, dir wohl recht frmden personenkreis so viel an? das ist gefährlich, wir haben es hier mit egoistischen homo sapiens sapiens zu tun .... glaub ich o_O
Hallo,

auf jeden Fall ging es gestern erst einmal 6,7% runter. Und heute werden die Märkte wieder schwach sein.

Das Vertrauen in die BEG ist begründet, weil sich der Vorstand bisher immer fair gegenüber den freien Aktionären verhalten hat. Außerdem macht der Konzern wieder Gewinn und hat auch für schlechte Zeiten vorgesorgt. Aber ein Unternehmen hat auf viele Dinge einfach keinen Einfluss. Geht der Gesamtmarkt runter, können sich dem Sog auch die guten Unternehmen nicht entziehen. Oder was passiert, wenn der Vorstand aus gesundheitlichen Gründen oder wegen eines Unfalls ausscheiden muss? Gerade bei Familienunternehmen ist so etwas ein Risiko.

Gruß
HvH
der gesamtmarkt ist ein relativ begrenztes risiko. relativ.
aber alles auf *ein* unternehmen zu setzen, selbst wenn es denn recht human -- soweit --war, ist was anderes ...

meine meinung.
Seit ca. sieben Jahren fahre ich regelmäßig zur HV und meist auch zum Aktionärstreffen nach Berlin. In all diesen Jahren habe ich noch nie den Eindruck gewonnen das HT den Streubesitz benachteiligen will. Es läuft vielmehr darauf hinaus, daß HT nur dann gewinnt, wenn die Firma hohe Gewinne erziehlt und diese danach ausschüttet. HT hat vor einigen Jahren sogar mal fast komplett auf sein Gehalt verzichtet, waren denke ich nur 50000 Euro. Welche Firma ist dazu noch so Aktionärsfreundlich und hält ein Aktionärstreffen ab, bei welchem sich der Vorstand persönlich mit seinen Aktionären unterhält.

Wenn man sich das Unternehmen fundamental betrachtet kann man nur kaufen. Der Orderflow von Consors wächst und wächst.

BL

Ich bin FANATISCH, habe in letzter Zeit acht Bekannte von mir bei Consors angemeldet. Zusammen halten wir schon ca. 0,3%!

:rolleyes: