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Größte deutsche Tageszeitung ist auch böse. Deshalb muss sie auch bestraft werden - 500 Beiträge pro Seite


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Was Bild(et) sich dieses Provinzblatt auch ein, Schröder und seine Super-Mannen zu kritisieren?

Wenn diese LAndeier und Newcomer keine Ahnung von Pressearbeit haben, dann müssen die vonm größten Kanzler aller Zeiten bestraft werden.

Ich denke, durch den Vertrauensentzug durch unseren Nationalhelden Gerd, wird ab morgen NIEMAND mehr die BILD kaufen. Das ist der Ruin dieses Blättchens. Es soll sich halt niemand mit Gerd dem Großen anlegen!!!
bin genau der Meinung des Kanzlers.

unter den Blättern scheint es sowieso einen Wettbewerb zu geben, wer am wenigsten Anstand und Wahrheitsnähe bietet.

dummes Zeug, Halbwahrheiten und Gehässigkeiten prägen die Presselandschaft.
:rolleyes:
Meines Erachtens vergisst das Kanzleramt, dass es sich beim Kanzler und dessen Amt um ein Staatsamt handelt. Und eine solche Willenserklärung ist höchstgradig bedenklich, da sich ein Staatsamt gegenüber einzelnen Presseorganen neutral verhalten muss.

Deutschland verkommt angesichts solcher Verlautbarungen immer mehr zur Bananenrepublik.
Auch bin ich sauer, wenn ich und meine Kumpels nun keine Kanzler-Interviews in meiner Lieblingszeitung, die ja Hillu auf den Klatschseiten immer so sympathisch rausgebracht hat, lesen kann. Man hätte ihrem Mann seine Partei ja fast wiedergewählt, aber so?

Ein echter Skandal.

;
@lilo,

Die Eltern sollen ja für 4,50 die Stunde arbeiten.

Kindergartenplätze, Horte, Betreungsstätten, dafür ist kein Geld da.

Aber fürs Image einer Behörde werden dreistellige Millionensummen ausgegeben.
@ Libertus

:laugh:

da kann man ausnahmsweise die Politik nicht verantwortlich machen:)

@ derdieSchnauzevollhat

bei uns Baden-Württemberg regiert die CDU und hat für soziale Einrichtungen, sei es nur ein paar tausend Euro, kein Geld übrig.

aber zum Wohnsitz von Erwin Teufel wurde extra eine Autobahnausfahrt gebaut
:eek:
@ Semikolon

meines Erachtens vergisst die Bild-Zeitung, dass es sich beim Kanzleramt um ein Staatsamt handelt.

wenn du mal Phoenix guckst, dann weisst du auch, wie geduldig Schröder bei Pressekonferenzen agiert.

man merkt aber schon bei diesen Konferenzen, dass einige Journalisten einen beschissenen Artikel schreiben werden, egal, was der Kanzler sagt.

diese Journalisten sind in meinen Augen Dreckschweine.

ich verlange eine korrekte Berichterstattung !!
Aktuelle Meldung der Agentur DEPPA/AFFIX:

Im Rahmen der Agenda 3020 wurde aus gegebenem Anlass eine BILDungsoffensive gestartet. Ziel ist es, dass alle Medien ihrem BILDungsauftrag zu genügen haben, und im Rahmen dessen ab 2005 mindestens 5 % ihrer Ausgabe den offiziellen Regierungserklärungen zu widmen haben.

Kommen die Medien diesem BILDungsauftrag nicht freiwillig nach, wird dafür am nächstem Jahr eine BILDungsabgabe eingeführt.

Zur Vorbereitung wurde schon mal ein Konsortium gebildet mit dem Namen SAMMEL-BILD, bestehend aus Roland Berger, McKinsey und Accenture, die eine Internetplattform entwickeln sollen, auf der alle Ausgaben aller Printmedien zu diesem Zwecke gescannt werden. Dafür wurden dem Konsortium SAMMEL-BILD schon mal vorab 2 Milliarden Euro für einen Erstauftrag überwiesen. Folgeaufträge sollen folgen.
Wenn halt alle die Blödzeitung lesen zeugt das ja auch schon davon, dass ein Großteil gar nicht über Politik informiert werden möchte.

Außerdem sollte der Kanzler nur noch gegen Bezahlung Interviews geben. :)

Und Alcopops sollte es umsonst geben. Anders hält man das ja kaum aus. :laugh:
Jau, wie in jedem "vernünftigen" Land wird nun auch bei uns in regierungstreue und unabhängige Medien getrennt.
Anderswo ist das Auftreten unabhängiger Medien ein Fortschritt, bei uns hingegen empfinden nun einige Protagonisten regierungstreue Medien als Fortschritt.

Ist der ehemalige Irakische Informationsminister immer noch ohne Job?
vor allem nachdem wir Deutschen und vor allem die Regierung die Amis ausgelacht haben, als die unterschiedliche Arten von Journalisten beim Irakkrieg "gebildet" haben, ist das jetzt eine absolute Spitzenleistung unserer Noch?)Regierenden :laugh: :laugh: :laugh:
Ist ja schon wie bei den Amis. Nur nichts kritisches schreiben, damit man den Job nicht verliert.

Schröder ist der schlechteste Kanzler der Nachkriegsgeschichte. Die rote Regierung wird doch nur durch unkritische Berichterstattung der öffentlich-unrechtlichen künstlich am Leben erhalten.

Bitte lieber Dr. Schröder, nimm deine Truppe und mach einen laaangen Urlaub. Aristide wartet schon. Wär doch schade um die schöne Glaskuppel, wenn der Reichstag brennt.


Ahhh, kurz abgefrustet, schon gehts mir besser. :laugh:
@ Lilo2010

genau, überall nur Verweigerer und Ignoranten.

Es ist doch zum Heulen. Da macht der Kanzler so eine gute Regierungsarbeit, wie wir ja auch schon in Thread: Rotgrüne Politik ist doch spitze - wem fallen vorteilhafte Maßnahmen ein? festgestellt haben, und die Presse haut ihn nur in die Pfanne. Kein Wunder, dass man jetzt die Presse bestrafen muss.

Und die Wirtschaft macht auch nicht, was sie soll. Trotz der guten politischen Investitionsfördernden Rahmenbedingungen (AfA-Kürzungen, Mindeststeuer, Begrenzung von Verlustabzug , Scheinselbständigkeit, Bürgerversicherung für Selbständige etc.) stellt sie nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung. deshalb musste jetzt ja auch sie ja auch bestraft werden, durch die Ausbildungsplatzabgabe. Thread: „Die Wirtschaft war böse, jetzt muss sie bestraft werden“ .

Denn, wer die geforderte Leistung verweigert, wird bestraft. Ist doch logisch, oder?

;
Ist schon komisch, dass ein Ex-Bild Journalist wie Anda so etwas für einen Kanzler verkünden muss, dessen Frau auch mal bei Bild war. Und dazu noch Schröders Freund, Rolf Kleine(Chef des Bild Hauptstadtbüros), dem man, hört man ihn bei Diskussionen, nicht unbedingt nachsagen kann, er bemüht sich nicht, Schröder gut aussehen zu lassen.

Bessere Rahmenbedingungen bei der Presse hatte vermutlich noch kein Politiker.

@Tshcakka,

genau, wir brauchen jetzt dringend nochmal 500 Mio Euro (auf Pump) um eine Elite-Uni zur Ausbildung von Schröder-Regierungs-embeddete Journalisten. Jawoll.

Heute, liebe Elite-Studenten lernen wir den politisch korrekten Aussagesatz mit unterschiedlichen Attributen. Wir fangen an:

Die Regierung von Kanzler Schröder ist super.
Die Regierung von Kanzler Schröder ist toll.
Die Regierung von Kanzler schröder ist dufte.
Die Regierung ...

;

Die Medien in der DDR hatten eine eindeutige Funktion: "Unsere Presse - die schärfste Waffe der Partei". So lautete der auf Lenin zurückgehende Leitsatz der SED-Führung. Die Medien waren nicht frei, sie hatten im Sinne des Sozialismus zu wirken.

Die Geschichte wiederholt sich.
Und nach der BILD wagt es jetzt sogar noch der Werberat, die Regierung zu kritisieren. So kann das wirklich nicht weitergehen!


WERBUNG OHNE MORAL

Werberat rüffelt die Bundesregierung


Jedes Jahr prangert der Deutsche Werberat groben Missbrauch in der Werbung an. Im vergangenen Jahr sorgten überraschenderweise nicht kommerzielle Kampagnen, sondern Spots von gemeinnützigen Vereinen, Gewerkschaften und der Bundesregierung für Beschwerden.

...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,288833,00.html
... damals, ja damals war die Medienlandschaft noch in Ordnung, oder BILD ich mir das bloß ein? ;) :look:

Doris Schröder-Köpf: Die "Kanzlerflüsterin" :laugh:

Sie ist Kanzlergattin von Beruf. Derzeit. Und weil so ein Arbeitsplatz im neuen Kanzleramt in Berlin nicht vorgesehen war, räumte Gerhard Schröder eines seiner Zimmer aus für Doris Schröder-Köpf. Durchschnittliche Wochenarbeitszeit: Rund 70 Stunden. Im Dienst der Republik und der Wohltätigkeit. Für - umsonst! Und - für Schröder.



Ehepaar Schröder am 4.5.2002 in Warnemünde


"Ich will Erfolg .... für mich und meinen Mann"
Sie ist die jüngste Kanzlergattin aller Zeiten und die erste, die nicht als Hausfrau in dieses Amt geraten ist. Sie wird "Kanzlerflüsterin" genannt, die "wichtigste Medienberaterin Schröders", und sagt selbst: "Ich möchte es gut machen. Ich will, dass diese Bundesregierung, mein Mann und ich Erfolg haben. Man kann Einfluss nehmen, und das haben bisher alle für die Zwecke genutzt, die ihnen am Herzen lagen."

Für Doris Schröder-Köpf hat die Arbeit als Kanzlergattin zwei Aspekte. Sie kann Spenden sammeln - bis zu einer Million Euro im Jahr für ihre sozialen Projekte. Und sie hat Zutritt. Wo sich die Türen für die gelernte Journalistin geschlossen haben, bleiben sie für die Gattin des Kanzlers offen.


Vom Mädcheninternat ins Kanzleramt
Geboren l963 in Neuburg an der Donau, aufgewachsen in Tagmersheim in Bayrisch-Schwaben, in eine bodenständige Familie hinein. Handfest, körperlich klein, eher zierlich. Und streng mit sich selbst, seit sie mit zehn Jahren ins Internat kam - in ein katholisches Mädcheninternat - weit weg von zuhause. "Wenn man da nur so mit Frauen zusammen ist, das ist schon eine eigene Welt, eine eigene Erfahrung. Da lernt man sehr gut, den Kopf oben zu tragen", sagt sie.


Sie wird Journalistin, volontiert nach dem Abi in Augsburg, arbeitet für "Bild" und "Express" in Bonn. Und sie weiß: Es gibt viel Platz in den Medien, der vor allem bunt gefüllt werden muss. Und darum achtet Doris Schröder-Köpf auf eine Grenze - zwischen öffentlich und privat.


Familienleben ist Privatsache
Hinter dieser Grenze, die sie selbst gesetzt hat, ist Klara. Die Tochter aus einer früheren Beziehung. Das Kind hat in den Medien nur einen Namen, kein Gesicht. Was bedeutet: Im Kanzleramt arbeitet eine Kanzlergattin, die ihre Fertigkeiten aus 16 Berufsjahren nicht zur Seite gelegt hat. Das weiß - nicht zuletzt - auch der Mann an ihrer Seite, Gerhard Schröder: "Meine Frau hat eine unglaubliche journalistische Erfahrung. Und sie weiß, wie`s geht. Ich hole mir gern einen Rat." Doris Schröder-Köpf unterbricht ihren Mann: "Er holt ihn sich, aber er beherzigt ihn nicht immer."

Doris Schröder-Köpf setzt Themen. In der Woche, in der das rot-grüne Gesetz zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verabschiedet wird, spricht sie sich für eine strengere Kindererziehung aus. Mitgefühl, Aufrichtigkeit und Anstand sind für sie keine konservativen Werte. Und irgendwann im Sommer öffnet sie einer bunten Illustrierten die Gartentür zum Grundstück in Hannover. "Rettet ihre Liebe seine Macht?" heißt die Geschichte nachher im Blatt. Der Kanzler ist zu sehen, seine Krawatte passt zum Kuchen. Aber die Grenze bleibt gewahrt: Tochter Klara bleibt anonym. Doris Schröder-Köpf - der Medienprofi im Kanzleramt.

Birgit Wentzien, SWR / Berlin-Korrespondentin

Quelle: http://wahl.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2301,OID108398…
Süddeutsche kommt auch auf den Index:


Kanzler und Außenminister

Freunde der Macht

Vor laufenden Kameras ließen sie sich nichts anmerken. Tatsächlich erlebten Gerhard Schröder und Joschka Fischer in den letzten Monaten ihre bislang schwerste Vertrauenskrise, wurde in Berlin gemunkelt. Nur das unbedingt Notwendige hätten die beiden rot-grünen Vormänner mit einander geklärt. Bei einem Vier-Augen-Gespräch wurde nun wohl Klartext geredet.
Von Nico Fried



Am Mittwoch der vergangenen Woche hatte der Bundesaußenminister nach längerer Zeit mal wieder einen Termin bei seinem Chef. Joschka Fischer und Gerhard Schröder wollten sich über Außenpolitisches unterhalten. Doch dann nahm das Vier-Augen-Gespräch einen überraschenden Verlauf.

Nach einiger Zeit sprachen der Kanzler und sein Vize plötzlich über ein anderes Thema: sich selbst. Offene Worte sollen da gefallen sein. Doch am Ende war die bisher schwerste Krise im Miteinander der zwei rot-grünen Vormänner einstweilen beigelegt.



"Da ist was zerbrochen"
Monatelang war das Verhältnis gelinde gesagt unterkühlt. Vor laufenden Kameras ließen sich Schröder und Fischer nichts anmerken, doch mehr als das unbedingt Notwendige wurde zwischen den beiden wohl nicht mehr geklärt. Das Geraune über eine Funkstille blieb unwidersprochen und fand alsbald Eingang in zahlreiche Medienberichte.

Anlass der Krise, die seit November schwelte, war zum einen der Zwist über den möglichen Verkauf der Hanauer Nuklearfabrik nach China, der bei einem Besuch Schröders in Peking ohne Absprache mit Fischer an die Öffentlichkeit kam und prompt in der Koalition für reichlich Wellengang sorgte.

Schröder wiederum schob schon seit längerem Verdruss, weil Fischer sich aus seiner Sicht zu sehr aus der Innenpolitik heraushielt und die Grünen nicht ausreichend im Griff habe. "Da ist etwas zerbrochen", konstatierte seinerzeit ein Koalitionsmitglied.



Treueschwur für 2006 schien vergessen
Fortan agierten der Kanzler und sein Vize in Parallelwelten. Der Treueschwur für die Bundestagswahl 2006 schien vergessen. Fischer nölte über die Elite-Unis der SPD, Schröder stoppte im Alleingang den Umbau der Pflegeversicherung. Fischer forderte per Interview eine Fortsetzung der Reformpolitik, Schröder moserte intern, die Grünen profilierten sich ohne Rücksicht auf die SPD.

Doch irgendwann muss beiden die alte Erkenntnis wieder gekommen sein, dass der eine ohne den anderen nichts ist. Ein erstes Signal gab Schröder, als er sich in einem Brief an die SPD-Basis zur rot-grünen Koalition "über 2006 hinaus" bekannte.

Beim Treffen am vergangenen Mittwoch revanchierte sich Fischer, indem er Schröder zum Auftritt in der Türkei gratulierte. Der Kanzler und sein Vize vereinbarten in ihrer Aussprache, künftig wieder schneller und öfter miteinander zu reden.



Atmosphärischer Umschwung
Der Verzicht des Kanzlers auf den SPD-Vorsitz soll zu einer Straffung der Regierungsarbeit genutzt werden, Fischer soll und will wieder mehr innenpolitische Verantwortung übernehmen. Selbst gemeinsame öffentliche Auftritte wie im Wahlkampf 2002 soll es wieder geben.

Seit jenem Mittwoch sind Indizien für einen atmosphärischen Umschwung unverkennbar. Schröder informierte Fischer am Samstag umgehend über seine Gespräche in Washington. Fischer kassierte am Montag im Parteirat wild entschlossen schwarz-grüne Gedankenspiele, die er bis dahin hatte treiben lassen.

Nun muss das Duo in den Praxistest: Neben Hanau drohen mit einem möglichen Kompromiss bei der Zuwanderung sowie in der Diskussion über den Emissionshandel Belastungsproben für die Koalition.
Die BLÖD-Zeitung ist in meinen Augen ein Blatt,
das von W***** für W**** gemacht wird.
Ich nehme es dem Schröder heute noch übel, dass er sich 1998 bei diesen Leuten eingeschleimt hat.:mad:
#39

Manchmal liegt so ein Teil in der S-Bahn herum.
Ich bin schließlich ein neugieriger Mensch.
Danach habe ich aber immer für mehrere Wochen genug davon und muss mir erst einmal gründlich die Hände waschen.


:eek:



Ähem:
Der letzte Satz bezieht sich - wohlgemerkt - auf die Lektüre der BLÖD-Zeitung!:D
#38,

des Kanzlers Doris hat dort früher mal in der Politikredaktion gew*****, wie du es so schön zu formulieren beliebtest. :laugh: :laugh: :laugh:

Bereite dich schon mal seelisch, moralisch und vor allen Dingen juristisch auf eine Unterlassungsklage aus dem Kanzleramt vor. :D
@konns: Genau, die Süddeutsche kommt dann auch auf den Index, der Frankfurter Rundschau soll ja eh von den Gewerkschaften übernommen werden, und da ein grosser Teil der restlichen Zeitungen in Deutschland eh schon der DDVG gehört, wäre doch gelacht, wenn die SPD nicht demnächst noch dem Silvio was vormachen könnte, was Medienmacht angeht.
@Eustach

du hast ja jut reden. Icke un meine Kumpels vonner 5Uhr-Schicht inner Auguste-Viktoria sind aber auf die Bild-Zeitung so kwasi anjewiesen. Wie auf die Butter auffe Stulle von Muttern. Wenn du mal bei uns unten in der dunklen Zeche am Flöz die Kohle ausbuddeln tätst, wärste auch froh an ner Zeitung mit etwas größren Buchstaben drauf und den vielen Bildchen und so.

Klaro, dass man beim Tachebau da anners strukturiert is. Da kann man dann schön innen Spiejel sehn und nen Stern ankucken. Also für uns heißt das jetzt, nix iss mehr mit den dollen Kantzler-Interfwus. Sone schade aber auch.
Glück auf.

;
Oh Mann Eustach,

wusste ich doch, dass ich bei dir so nicht landen kann.
Mein Google hat es halt nur so übesetzt als ich
"Hochdeutsch in Wanne-Eikel-Deutsch" anklickte.

Kannstes bitte mal in korrektes Ruhrpott-Chinesisch transferieren und korrigieren?

;
Nix da, ich kann das nicht mehr :D

Ab und zu schnapp ich mir auch mal so eine Bild, wenn sie ein treusorgender Mitreisender im Zug vergisst.

Und dann "lese" ich immer ganz interessiert die erste Seite und die letzte Seite. Da wo sie was zu den hübschen Mädels schreiben :D

Gruß
Eustach :D
(der heute nochmal bestätigt bekommen hat, dass der Herr Dr. Kohl dem Spiegel nie ein Interview gegeben hat und sich auch erinnert, dass der Herr Augstein mal im Knast sitzen musste wegen jemandem, der irgendwann mal Ananas in Alaska züchten wollte)
Die Pressekonferenz jetzt mit Kohl zu seinem Buch zeigt wieder mal ganz schön, wo die Unterschiede der beiden Kanzler in der Medien"arbeit" stecken. Da versuchen die den anzupinkeln und der geht einfach zur Seite :laugh:
@Eustach,
den Augstein und sein Intellektuellen-Blatt interessiert ja kein bodenständiges Wesen. Aber mit der Bild-Zeitung sich anzulegen, sieht schon ein bisserl nach politischem Selbstmord aus, zumindest fürn SPD-Kanzler der breiten Masse. SPD, war das nichtmal sone Arbeiter-Partei? Oder wählt die jetzt nur noch die intellektuelle Elite (Lehrer z. B.)?

@Tschakka,
der Kohl ist das Anpissen von der Presse halt gewohnt. "Birne" hatte von Beginn an ja nur immer Häme aus allen Presserohren bekommen, egal was er gemacht oder nicht gemacht hat.
Der Schröder benimmt sich hingegen wie ein kleines beleidigtes Leberwürschtchen, das von einem seiner Freunde mal einen Schneeball an den Kopf geworfen bekam und jetzt meint, er zeigt es jetzt seinem Schneeball-Werfer-Kumpel, wenn er ihn nicht mehr zu seinem Kinder- Geburtstag einlädt.

;
Semi, die SPD ist heutzutage eine Partei intellektueller Denker, die standhaft glauben, dass sie Politik für die breite Masse machen würden. Bei einigen Vertretern könnte man beinahe vermuten, dass diese wiederum dies nicht glauben, sondern einfach nur behaupten, damit andere dies glauben.

Es zeigt einfach: Wer intellektuell ist, kümmert sich durch Unterstützung der SPD um den Kleinen Mann. Irgendwie hat man dabei nur vergessen, den Kleinen Mann mitzunehmen. Aber man hört ja häufiger von Kindern, die auf Autobahnraststätten zurückblieben...
jawoll Eustach,

der stormy teapot ist ganz deutlich zu sehen.

und für des, dass der altkandesbunzler Dr.Kohl garnie in den
spiegel geschaut hat, hat er ihn erstaunlich oft zitiert.

ah ja, der alaskische (?) ananaszüchter hatte auch noch eine
krasse metrikation für intellentunelle - ratten & schmeißfliegen;)

ciao
@ Semikolon #21

es kommt nicht nur auf den Umgangston an, sondern auch darauf, ob immer! nur die Hälfte berichtet wird.

jetzt trompetet schon Arbeitgeberpräsident Hundt, dass um Gottes willen die bisher gemachten Reformen nicht zurückgenommen werden dürfen !
... falls die CDU an die Macht kommt.

wenn du übrigens meinst, du weisst alles besser, dann geh doch selbst als Politiker.
du verdienst ganz toll und stehst im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

willste nicht ?

warum denn nicht ?
:laugh:

ist wohl doch kein Zuckerschlecken:)
@Lilo2000

Was der Arbeitgeber-Hundt erzählt ist mir in dem Zusammenhang relativ egal. Der ist genausowenig für die derzeitge Politik verantwortlich wie ich.

Es ging darum, was die Regierung bisher gutes geleistet hat, welches investitionsfreundliches Klima sie bisher geschaffen hat und wie sie sich in der Öffentlichkeit darstellt.

Und meine Meinung dazu kannst du schon in der Wahl meiner Überschriften ablesen:
Die derzeitig verantwortlichen Regierungspolitiker behandeln ihre Untertan wie kleine Kinder, die man glaubt abwatschen zu können, wenn sie nicht, wie gewollt parieren.
Und das Seltsame ist, die glauben noch ernsthaft, das sei eine förderliche Wirtschaftspolititk, (eine Abgabe nach der anderen einzuführen und eine Belastung nach der anderen zu diskutieren.)
Sowas gab es in der geballten Form noch in keiner BRD-West-Regierung. Solche Bevormunder, Weltverbesserer und autoritäre Besserwisser wie die von rotgrün hatten wir noch nie.

Das dahinter ein krankes (weil totalitäres) Staatsverständnis steht, sehen wohl außer mir nur wenige.

Nein, lilo in einer Politik, die den Weg zur Diktatur geht, wirst du mich nicht finden. Höchstens irgendwann auf der anderen Seite der Barrikaden.

;
Wer wie Schröder immer Wert darauf gelegt hat, dass die Medien alles über ihn berichten (ich erinnere mich noch vage, wie der mal vor laufenden Kameras Doris angerufen hat an deren Geburtstag), der braucht sich wirklich nicht wundern, wenn bei Misserfolgen die Medien ebenfalls berichten.
Und die Schuld an der negativen Presse hat erst einmal Schröder (davon abgesehen berichten auch Zeitungen, denen nicht nachgesagt wird, dass sie "rechts" sind, negativ über Schröder und dessen Versagen - was bleibt denen bei einer Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen denn übrig.

Kohl hat sich anders mit denen auseinandergesetzt und z.B. sein Privatleben nicht bewusst in den Medien ausgebreitet, wie Schröder das macht.

Vor einigen Monaten war eine Diskussion dran, die er zu irgendeiner Scheidung oder Trennung geführt hat vor Jahren: schon damals hat er versprochen, dass er sein Privatleben aus den Medien heraushalten will, gehalten hat er auch das Versprechen nicht.

Außerdem ist die Schuldzuweisung an Dritte nicht gerade seriös: Schröder baut den Mist schon ganz alleine und sollte dafür auch die Verantwortung tragen und nicht immer durch solche leicht durchschaubaren Aktionen versuchen, den "Schwarzen Peter" (nicht Gauweiler) an andere zu geben.
@ Semikolon

Schröder hat mit Sicherheit nix mit Diktatur am Hut.

Aber die ständige Madigmache durch die Presse kann dem Leser den Eindruck vermitteln, dass die Politiker nur Mist bauen und deshalb endlich mal der "starke Mann" gebraucht wird.:cool:

Mit Arbeitgeberpräsident Hundt meine ich:
Er weist mit Recht jetzt schon darauf hin, dass die CDU die Reformen nicht wieder rückgängig machen darf.
So schlecht sind die nämlich nicht, bloss die Presse berichtet ständig Halbheiten.

Also, wähle ruhig CDU, das ist gehupft wie gesprungen ... vielleicht ist es auch noch schlechter, wie Hundt schon befürchtet.

Und wenn es zu spät ist, willst du also den wilden Mann markieren ?

Du traust dir bloss nicht zu, mit rechtstaatlichen Mitteln deine Stimme zu erheben.

:O
@ konns

welche Misserfolge meinst du denn ?

zum Beispiel:
die angeblich handwerkliche Durchführung der Gesundheitsreform ?

tja, du wirst staunen ... diese Arbeit hatte die Bundesärztekammer übernommen und mal eben zwei Monaten einfach liegen lassen.
Nicht Ulla Schmidt hat geschlampt.
Wenn du einen Fernseher besitzt, dann versuche mal öfters Phoenix zu schauen.
Dort werden die Original-Debatten im Bundestag übertragen und wirklich hochkarätige TV-Diskussionen geführt.

seitdem ich weiss, dass die Bundesärztekammer einfach auf stur geschaltet hat, kotzen mich diese Abzocker nur noch an.
#59

Stimmt, ich hatte vergessen, dass diese Regierung wie eine Sonnenuhr zu sehen ist: nur die positiven Dinge gehen auf deren Kappe, aber die negativen nicht.

Also ganz einfach geht das: um nicht verantwortlich zu sein, beauftrage ich einfach irgendwen und, wenn die das nicht hinbekommen, bin ich aus dem Schneider und wenn sie es hinbekommen, habe ich gute Arbeit geleistet. Vorhin habe ich gehört, dass Schröder 15000 Euro Gehalt bekommt - ist das dann nicht etwas viel?
@Lilo

Schröder ist Sozi, die SPD bekennt sich in ihrem Grundsatzprogramm und in der aktiven Politik zum demokratischen Sozialismus. Sozialismus ist Kollektivismus und damit Unterdrückung des Indiviuums und der persönlichen Freiheit. Das meinte ich mit dem Weg zur Diktatur.

Solche Entwicklungen geschehen im "demokratischen" Sozialismus ja schleichend, nicht plötzlich, und werden nicht nur von reinen Sozialisten gefördert, aber irgendwann in der Zukunft ist einmal der Punkt erreicht, wo man sich noch fragt, wo die Unterschiede zu dem Leben unter einer Diktatur sind: Horrende Steuer- und Abgabenzahlungen, Öko- EU- und sonstige immer zunehmende Bürokratie bis zum Gehtnichtmehr, Lauschangriff, totale Überwachung durch biometrischer Ausweis, Eichels Drang sämtliche Konten und Bankbewegungen zu erfassen etc. etc.
Gleichzeitig kaum mehr Gegenleistungen vom Staat, s. soziale Sicherung, Bildung, Straßen, innere und äußere Sicherheit etc. weissen den Weg.

Die erwähnten "Barrikaden" sind eine gängige Metapher, die nicht unbedingt nicht rechtsstaatliche Mittel implizieren oder gar einen Sturm der Bastille. Aber auch unser Rechtsstaat hat ein Widerstandsrecht in der Verfassung, soweit ich weiß. Man kann aber auch (noch) mit den Füßen abstimmen. Für mich persönlich ist diese Option wahrscheinlich zu spät.

Und noch einmal zu dem Hundt: Der Hundt will lediglich die von den rotgrünen geplanten Sozialänderungen (Verteilung der Lasten auf den Arbeitnhemer und Entlastung der Arbeitgeber) erhalten wissen. Der meinte keinenfalls einen Erhalt der Punkte, die ich ansprach (z. B. Zwangesversicherung von Selbständigen und bisher freien Angestellten in der GKV und RV, Scheinselbständigkeit, AfA-Einschränkungen Mindeststeuer für Unternehmen, Verlustabzugsbeschränkungen, Abschaltung der AKWs etc.) Das müßtest du mir ansonsten einmal zeigen.

;
@ ospower

"Vollblutmasochist" wenn man Phoenix anschaut

:laugh:

ja, ne trockene Angelegenheit, aber mir ist es lieber als der Mist in anderen Sendern.

z.B. "Ich bin ein Star ... holt mich hier raus":D

@Libertus

wenn in allen 30 Sendern nur Mist kommt, dann kann man meistens bei 3SAT oder Phoenix was interessantes anschauen.

was JETZT kommt, weiss ich nicht.
:laugh::)

@ konns

in anderen europäischen Ländern werden erheblich mehr Beratergehälter gezahlt als in Deutschland.
Leider wird dies in der Presse verschwiegen.

lies mal andere als deutsche Tageszeitungen oder schau dir 3SAT an, dort wird man besser informiert
Wenn Ulla Schmidt die Umsetzung der Gesundheistreform der Bundesärtzekammer überlassen hat, dann wäre das ein einmaliger Fall, da eine betroffene Partei für sie beschlossene Gesetze und Verordnungen umsetzt und die keinen Hehl daraus macht, dass sie die Interessen Ihrer Mitgleider vertritt:
Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung; sie vertritt die berufspolitischen Interessen der 383.342 Ärztinnen und Ärzte (Stand: 31.12.2002) in der Bundesrepublik Deutschland.

Ich bin gespannt, wenn das die Opposition mitbekommt, dass gar nicht Ulla Schmidt und deren Beamte das umgesetzt hat, sondern die Interessensvertretung der Ärzte. Und die Pharmalobby ist dann bei der nächsten Gesundheitsreform dran. usw usw
@Lilo

Wo hast du gelesen, dass die Bundesärztekammer die Durchführung der Gesundheitsreform übernommen haben soll?

Im Spiegel oder in der Bild? Oder wurde das in Phoenix übertragen?

Kennst du die Aufgaben der Ärztekammer? Z.B im Vergleich zu den Aufgaben der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) ?

;
@ konns


dass die Bundesärztekammer für die Umsetzung sorgen wollte, ist darauf zurückzuführen, dass diese Einrichtung mitreden durfte und mitreden WOLLTE bei der Gesundheitsreform.

Die Tatsache, dass die Bundesärztekammer ihre Aufgabe liegen gelassen hat, wurde unstreitig von mehreren Teilnehmern einer Diskussion mehrfach erwähnt.
@Lilo

Du bezeichnest die Bundesärztekammer als "Abzocker".

Wen zocken die denn ab?
Bist du da Mitglied? Zahlst du Beiträge zu einer der Landesärztekammern?
Dann kannst du ja mal reinstellen, was man als angestellter oder niedergelassener Arzt so zahlt.
Dann können wir uns ein Bild machen, ob du abgezockt wirst.

;
#65,

das ist nicht nur eine trockene angelegenheit, sondern eine überflüssige. die gleichen geisterdebatten wie im bundestag. institutionalisierte hofberichterstattung vom feinsten.

äusserst selten, mal gedankengänge ausserhalb der parteimeinungs-schemata zu finden.

und immer die gleichen pappnasen! von früh bis spät ... bla bla blub blub!

das selbe in den nachrichtensendungen. von früh bis spät verlautbarungsjournalismus. "schröder sachte, merkel meinte, stoiber meinte nicht bla bla ...

inszenierte politiker und funktionärstatements.

schau dir mal ausländische nachrichten- und diskussionssendungen an. die bestehen nicht zu 80% aus politikerstatements.

eine der wenigen guten diskussionssendungen die ich kenne, ist "hard talk" auf bbc. da gehts anders zur sache.

in anderen europäischen Ländern werden erheblich mehr Beratergehälter gezahlt als in Deutschland.
Leider wird dies in der Presse verschwiegen.


... z.b. in england ja. aber dabei nicht vergessen, dass die nicht annähernd so einen politischen bürokratenwasserkopf haben, wie hierzulande.

so und nu geh 3sat gucken, sonst verpasst noch was
:D
@ Semikolon

"Abzocker" ist für mich hier bei WO eine Abkürzung.

Es ist mir einfach zuviel, hier seitenlange Aufsätze über die Gehälter von Ärzten zu schreiben.

Sie wollen genausowenig auf ihre Pfründe verzichten wie es die Apotheker tun wollen sowie speziell die Zahntechniker.

Die Gesundheitsreform gefährdet die bisher nicht hinterfragte Gehaltsstruktur im Gesundheitswesen.

Deswegen hat die Bundesärztekammer schonmal stillen Widerstand geleistet und die von ihr selbst angenommene Aufgabe der praktischen Umsetzung der Gesundheitsreform einfach links liegen lassen.

Für das "Chaos" (das nach meiner Meinung gar nicht existierte) wurde dann die U.Schmidt von der Presse tagelang verprügelt.

Die Bundesärztekammer hat keine Silbe dazu gesagt.

Das ist ein ethischer Skandal.
In meinen Augen sind das "Feiglinge" und "Abzocker".

Oder wie soll man das bezeichnen ?

:confused:
@ Lilo
"Die Tatsache, dass die Bundesärztekammer ihre Aufgabe liegen gelassen hat, wurde unstreitig von mehreren Teilnehmern einer Diskussion mehrfach erwähnt."

Das ist für wieder mal der eindeutige Beleg, dass man nicht alles glauben solte, was im Fernsehen gesagt wird.

Die Bundesärztekammer ist nicht für die Verhandlungen und Abwicklungen mit den GKVen zuständig, sondern die KVen. Die Ärztekammer spricht natürlich da mit, da sie ja für solche Fragen, die den Berufsstand des Arztes allgemein betreffen, wie Weiterbildung und medizinisch notwendige Medikamenten etc. zuständig ist. (also als es um diese Positivliste ging, darf sie auch mitreden, entscheiden tut aber der Gesetzgeber und Ausführen die Kassen mit der KV.

Sie hat in Bezug auf Kassenabrechungen und solche Dinge die überwiegend die KVen betreffen (z.B. Praxisgebühr und Abwicklung) aber höchstens beratende Funktion.

;
@ ospower

es geht bloss darum, zu sehen und zu hören, was wirklich gesagt wurde.

was die Tagespresse schreibt kann man weitgehend vergessen.

Besser mal 3SAT schauen oder eine schweizer Zeitung lesen.
@ Semikolon

es ging um die praktische Umsetzung der Gesundheitsreform.

aber wenn du der Bundesärztekammer keine Nachlässigkeit zutraust, dann bleibst du eben bei deiner Meinung.

Mein Hinweis auf phoenix war bloss ein gutgemeinter Hinweis.

beste grüsse
lilo:)
@ Lilo

" Abzocker" ist für mich hier bei WO eine Abkürzung.

Es ist mir einfach zuviel, hier seitenlange Aufsätze über die Gehälter von Ärzten zu schreiben.


Erst bezeichnest du, ohne jeglichen Background, die Bundesärztekammer als Abzocker und jetzt meinst du die Ärzte?


Also langsam solltest du mal dein Disksussionsniveau kontrollieren. Vor allem vom Inhalt her.

Ist dir jetzt klar, dass Der Ärztekammer die Ärzte angehören und nur sie von ihrem Gehalt oder Einkommen dort verpflichtet sind einzuzahlen. Also wenn jemand abgezockt wird von der Ärztekammer sind es approbierte Ärzte, die dort Zwangsmitglied sind.

Und den Schwenk von dem Abzocken der Ärztekammer zu angeblich hohen Gehältern der Ärzte verstehe ich nicht.

In vielen Staaten West-Europas verdienen die Ärzte brutto mehr und netto deutlich mehr. Deshalb gehen auch viele ins Ausland, nachdem sie von unserem Bildungssystem dank der großartigen Sozialreformen kostenlos ihren Studium erhalten haben.

;
@ Semikolon

lass gut sein.
ich habe einfach keine Lust meine Zeit mit definitionsgetreuen wissenschaftlich untermauerten Texten zu bestreiten, die doch nicht genau gelesen werden.

bleib einfach bei deiner Meinung: Ärzte und Bundesärztekammer sind toll toll toll

:D

beste grüsse und tschüss
:)
lilo
#75

Also Lilo nochmals:

Es gibt
1.)die Ärztekammer(n) und es gibt
2.) die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Nur letztere (2.) ist Vertragspartner der GKVen, die Gesundheitreform betreffend. Die Gesundheitsreform betrifft nur Kassenpatienten (also Mitglieder der GKVen) nicht Privatpatienten. Die Ärztekammer ist aber für alle Ärzte zuständig, nicht nur für die Ärzte die in der kassenäztlichen Versorgung zuständig ist.
Deshalb ist eine wie und wo auch immer von dir gehörte Aussage die "Bundesärztekammer" hätte die handwerkliche Durchführung der Gesundheitsreform verschlampt absoluter Quatsch. Wenn, dann wäre es die KV gewesen, aber so etwas ist so oder so Unsinn, denn Verantwortung für die Durchführung von politischen Entscheidungen trägt immer die Politik. Und alles andere sind Kindereien al la "die waren ja schuld, nicht wir...."

#77
Mit wissenschaftlicher Defintitionstreue hat das gar nichts zu tun, Lilo. Lerne du mal, wenn du jemanden als Abzocker in einem öffentlichen Forum betitelst zu unterscheiden, was denn dieser jemand überhaupt ist und wie er sich finaziert. Man kann doch nicht über Dinge und Institutionen herziehen, die man noch nicht einmal annähernd kennt. Oder lernt man das so auf deiner Schule?

Frág am besten das nächste mal, bevor du wieder öffentlich Müll erzählst mal deinen Arzt oder Apotheker. Der kann die dann die Funtkion der Ärztekammer erklären. Vielleicht sogar noch besser als ich.

Ich wünsche dir einen schönen Abend.

;
@ Semikolon

ja, die armen Ärzte sind zu bedauern.
soviel Arbeit und sowenig Gehalt.

du gehörst offensichtlich dazu.

ich erzähle keinen Müll. das hättest du wohl gerne.
etwas mehr Selbstkritik würde der Ärzteschaft gut tun.



der Titel des Threads ging um Schröder und die Presse.

Tatsache ist, dass die Presse ungenau berichtet.

sowas würde sich keine wo-user gefallen lassen.
PS

@ Semikolon

es war und ist doch die Bundesärztekammer, die die praktische Umsetzung der Gesundheitsreform durchführen sollte.
mit wessen Hilfe bleibt denen überlasssen.
die sind ja sonst auch nicht auf den Kopf gefallen.

PSPS
ich war mit einem Arzt verheiratet.
also muss ich es doch wohl wissen, oder ?
ach Lilo sei doch wieder lieb,

ein Vorschlag:
Du überlegst dir das mit der Aussage, dass die Bundesärztekammer Abzocker sei in einer ruhigen Minute nochmal,
und ich schimpfe mit dir ein bisschen über die bösen Ärzte und die ungenaue Presse. Hm, wie wäre das?

;
Das ist schon praktisch, dass nun Betroffene Lobbygruppen selbst die Gesetze und deren Anwendung gestalten dürfen.

Ich bin gespannt, was die Verpackungsmittelindustrie bei der Reform des Dosenpfandes machen wird.
ja konns, schon seltsam das Ganze.

Irgendwie scheint die Bundesärztekammer selbst noch nichts von ihrer angeblichen Aufgabe "Durchführung der Gesundheitsreform die kassenärztlichen Versorgung gemäß SGB V betreffend" mitbekommen zu haben:

www.bundesaerztekamer.de

Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung; sie vertritt die berufspolitischen Interessen der 383.342 Ärztinnen und Ärzte (Stand: 31.12.2002) in der Bundesrepublik Deutschland. Als Arbeitsgemeinschaft der 17 deutschen Ärztekammern wirkt die Bundesärztekammer (BÄK) aktiv am gesundheitspolitischen Meinungsbildungsprozess der Gesellschaft mit und entwickelt Perspektiven für eine bürgernahe und verantwortungsbewusste Gesundheits- und Sozialpolitik.

Sicherung einer guten medizinischen Versorgung der Bevölkerung durch den ständigen Erfahrungsaustausch zwischen den Ärztekammern und der gegenseitigen Abstimmung ihrer Ziele und Tätigkeiten; Vermittlung des Meinungs- und Erfahrungsaustausches zwischen den Landesärztekammern;
Pflege des Zusammengehörigkeitsgefühls aller in Deutschland tätigen Ärzte und ihre Beratung und Unterrichtung bei wichtigen Vorgängen für Ärzte auf dem Gebiet des Gesundheitswesens und des sozialen Lebens;
Herbeiführung einer möglichst einheitlichen Regelung der ärztlichen Berufspflichten und Grundsätze für die ärztliche Tätigkeit auf allen Gebieten;
Wahrung der beruflichen Belange der Ärzteschaft in Angelegenheiten, die über den Zuständigkeitsbereich eines Landes hinausgehen. Kontakte zur Bundesregierung und Bundesrat sowie zu den politischen Parteien;
Vermittlung der Position der Ärzteschaft zu gesundheitspolitischen und medizinischen Fragen;
Förderung der ärztlichen Fortbildung;
Förderung der Qualitätssicherung;
Herstellung von Beziehungen zur medizinischen Wissenschaft und zu ärztlichen Vereinigungen des Auslandes;
Regelung insbesondere von

Berufsordnung: Regelt ethische und berufsrechtliche Pflichten der Ärzte untereinander und gegenüber den Patienten. Darunter fällt z.B. die Schweigepflicht des Arztes (der Arzt hat über das, was ihm in seiner Eigenschaft als Arzt von seinem Patienten anvertraut oder über ihn bekannt geworden ist, zu schweigen);
Weiterbildungsordnung: Definiert Inhalt, Dauer und Ziele der Weiterbildung und der Facharztbezeichnungen

;
@Semikolon
Nicht das du noch einen Thread „Lilo2000 ist auch böse“ eröffnest. :laugh:

So weit mir erinnerlich, sollte die Kassenärztliche Vereinigung den Einzug der
10Teuronen Eintrittsgeld beim Onkel Doktor regeln. Da hat die pragmatische Ulla
wohl vermutet dass andere auch das besser als sie selber regeln können.

Das betroffene mittlerweile an den entstehenden Gesetzen mitwirken wird mit deren
Sachverstand erklärt. So haben auch Vertreter der Banken über gesetzliche Änderungen
bezüglich der Haftung der Landeszentralbanken mitgewirkt. Verlange jetzt bitte keine
Einzelheiten. Sonst bekomme ich auch noch einen „ist auch böse“ Thread
Es hat aber laut Lilo2000 nicht die kassenärztliche Vereinigung, sondern die Bundesärztekammer mitgewirkt bzw. das Gesetz umgesetzt.

Daneben kann Lilo2000 eventuell (falls sie auch mal mit einem Steuerberater verheiratet war) mal erklären, warum Gregor Gysi in Diskussionen immer davon spricht, dass die SPD den Konzernen das größte Steuergeschenk der Geschichte gemacht hatte in Höhe von 23 Mrd Euro.
Eigentlich bin ich selten Gysis meinung, aber da hat er Recht und das Geld wurde, so wie es aussieht, zum Export der Arbeitsplätze genutzt.
huhu Leute :laugh:

ich sach nix mehr
:kiss:

übrigens bei phoenix kam vorhin der Vorschlag von Schröder:

die Frau Gesine Schwan persönlich.

die hat gelacht ... genauso wie die Partnerin vom Loriot.

das könnte ein Zwillingsschwester von ihr sein
:confused:
ich will mich ja jetzt nicht auch noch unbeliebt machen. Aber es muss wohl sein :D Da scheint mir etwas durcheinander zu gehen.

Die Bundesärztekammer hat ja nun mit der Umsetzung nichts zu tun.

Sie kann allenfalls an einer reibungsfreien Abwicklung des Geldeinzugs behilflich sein und dafür Vorschläge an die Ärzte unterbreiten.

Mitwirken sollte der Bundesausschuss Ärzte/Krankenkassen. Der ist dafür zuständig gewesen, die Richtlinien für die Einstufung der nur 1% abzudrückenden chronisch Kranken festzulegen. Dass das verspätet geschah hing nun sicherlich vor allem damit zusammen, dass aus dem Regierungslager die Einzelheiten des Gesetzes nicht früh genug vorlagen.
Nachtrag

Natürlich kassenärztliche Bundesvereinigung, nicht die Kammer :D



Liebe Leute von WO

Eure sch... Werbung geht mir allmählich ganz mächtig auf den Sack. Was soll der Müll!!!!!
Wenn das hier so weiter geht werden wir noch feststellen das der Fernsehdoktor Brinkmann
für die Gesundheitsreform zuständig war. Der Darsteller Wussow schiebt alles auf den
Drehbuchautor und erklärt, dass es im Übrigen schon in der BILD Zeitung stand das er
gedanklich etwas durch einander ist.

BundesGerd ist daraufhin sauer auf die Bild Zeitung, da er der Meinung war das die Gesundheitsreform von Ulla und Horst in einer wunderschönen Nacht geschmiedet wurde.

Nun gibt er der BILD keine Interviews mehr.

Das ruft dann ein einzelnes Satzzeichen auf den Plan und bei w:o wird ein Thread eröffnet.

Könnte man auch verfilmen.

:laugh: :laugh: :laugh:
@ Daniela

warum liest du denn Bildzeitung ?

lies doch lieber Kriminalromane; da wird wenigstens der Versuch gemacht, die sogenannte Wahrheit zu finden.
;)

was Gehässigkeit angeht und Pornografie (täglich auf Seite 1) gibt es nix Schlimmeres in Europa, ausser in England.

:(
hier wird ja wieder mal so getan, als wäre die Bildzeitung nur dafür da, dass sich doofe Arbeiter ihre Butterbrote darin einwickeln um dann beim Auspacken die nackten Mädels sehen zu können.

Komisch. Wo kommen denn dann diese enormen Stückzahlen her, die tagtäglich verkauft werden?
moin aek,

faszinierend dein numma 92, alder:cool:

alternativ zu einem film ist auch ein hypa-modernes
theaterstück mit viel nackerter haut und intellentunellen
dialogpausen vorstellbar:D

ciao
@lilo2020

Jetzt sei mal nicht so prüde. Wenn das Bild-Girl auf Seite 1 Pornographie sein soll, dann solltest du kein Freibad mehr besuchen. Außerdem ist das dazugestellte Textchen meist schon das genauerer Hingucken wert. Rein aus journalistischer sprachstilistischer Sicht natürlich.

@aekschoner,
Nett von dir, dass du bezüglich der armen Lilo hier Brücken bauen willst. Habe ich selbst aber doch auch schon vielfach. Ich schmiss ihr doch durch mein mehrfaches Nennen der Kassenärztlichen Vereinigung (statt der Ärztekammer) einen großen Rettungsanker zu. Wer weiß, warum sie diesen nicht aufgriff?
Nicht mal mein Angebot gemeinsam ein wenig über die bösen Ärzte zu schimpfen, griff sie bisher auf.

;
Lilo2000
Deine Fragen beantworte ich wie folgt:

Ich lese die Bildzeitung als leichte Lektüre insbesondere zum Frühstück, um mir mal so einen Gesamtüberblick zu verschaffen, was sich so in der Welt getan hat (insbesondere auch Sport), die leichtbekleideten Mädels in der Bild-Zeitung gefallen mir selbst und sehe dies nicht als Pornografie an(wir leben zum Glück im 21. Jahrhundert und nicht nehr im Mittelalter). Und was heißt Gehässigkeit ? Die Bildzeitung tritt bekanntlich für die Interessen der kleinen Leute ein und wer sich zum Beispiel für eine Umsatzsteuererhöhung ausspricht, wie zuletzt die SPD Simonis bzw. der CDU Merz, dann schießt die Bild-Zeitung sowohl gegen die SPD Simonis als auch auch gegen den CDU Merz und das ist das gute Recht einer freien Presse....und gerade der "kleine Mann" braucht zur Zeit eine Medienvertretung, der seine Interessen vertritt und das macht die Bild-Zeitung sehr gut und ist daher auch so erfolgreich.
Im übrigen lese ich nicht nur die Bildzeitung, sondern inbesondere auch Financial Times Deutschland, Süddeutsche Zeitung und das sind keine CDU Blätter...
Welche Zeitung liest Du überhaupt ?
Daniela, du bist aber belesen. Alle Achtung.
Ich lese meist nur unser Lokal-Blättchen, die Bild bekomme ich meist so irgendwie mal ins Büro. Wenn gerade irgendwelche Skandälchen laufen, ist sie auch herrlich zu lesen und zu sehen, wie die Bilderpsrache angewandt wird.
Die meisten anderen Nachrichten bekommt man ja auch gut übers Internet mit.
Am meisten manipuliert wird, aber nach wie vor im Fernsehen und vor allem in diesen achso toll recherchierten Magazinen. Das Fernsehen hat den Vorteil für den "Journalisten", dass kaum einer archiviert, was je über die Mattscheibe an Unsinn und Manipulation kroch. Und dass man als Berieselter keine Leserbriefe schreiben kann, bzw. sie wirkungslos wären.

;
Ja DBrix, mach dich nur lustig.

Ich bin auch empört, wie sich der höchste Vertreter der Arbeiterpartei und der sozialen Gerechtigkeit hierzulande aufführt. Auch wenn manche Oberlehrer berufsbedingt solchen Disziplinierungs- und Droh-Veranlagungen Verständnis entgegenbringen.

Aber auf der andeern Seite soll Schröder die kleinen Leute nur weiter vor den Kopf stoßen, umso schneller haben wir ihn los und umso deutlicher weht danach ein anderer Wind.

;
BILD schmäht Politiker: Heldentat, Anwältin der kleinen Leute.

Geschmähte Politiker motzen zurück: Schlimmer Angriff auf die Pressefreiheit.

Verzeihung; aber unter Logik verstehe ich etwas anderes.:look:
Dbrix
Wann hat denn Bild den Kanzler bös(er) behandelt?

Nur weil gerade keine Überschwemmungen mehr sind, mit denen er sich schön in Szene setzen kann, schmollt unser "Medien-Kanzler". Das ist ja das lächerliche. Zuvor sich nie zu schade zu sein für eine noch so affige Pose und ein Grinsen in eine Kamera und jetzt die Journalisten schelten. Ich erinnere mich noch, wie er dem völlig verdutzten Bush einen Händedruck abriß und in eine (vermutlich vorgewarnte) Kamera grinste, um dem dummen Michel zu zeigen, es sei mit den USA wieder alles in Ordnung.

Noch nie hatten wir einen solchen Show-Kanzler, noch nie einen, der sich so eitel aufführte und noch nie einen, der so wenig Selbstachtung hat, sich nicht wie ein beleidigtes Leberwürstchen aufzuführen, wenn es mal daran geht, in einer Krise, die er selber zu verantworten hat, seinen Mann zu stehen.

Er hatte uns doch um die Verantwortung für dieses Land gebeten, er wollte doch wiedergewählt werden. Jetzt soll er mal zeigen, dass er auch ein bisschen Wind aushält.
Er, der Medienstar.

;
Semikolon
So ist es; der Schröder sollte doch seine Klappe halten;
einmal hält die SPD unzählige Medienbeteiligungen, wo sie ihren Einfluß sehr stark gelten machen , desweiteren sitzen doch beim öffentlich rechtlichen Fernsehen die 2 großen Parteien SPD/CDU in den Rundfunkräten und bestimmen maßgeblich, in welcher Richtung die Wähler manipuliert werden sollen (so ist z.B. der westdeutsche Rundfunk von der SPD beeinflußt; der bayerische Rundfunk von der CSU).
Insofern hat die SPD überhaupt keinen Grund sich zu beschweren, da die SPD ständig in den Medien präsent ist; aber wahrscheinlich will die SPD am liebsten eine völlige Gleichschaltung der Medien, aber das würde der SPD so passen.
... jetzt wird`s wirklich lustig, und die Schlacht möge beginnen. :D

Regierungssprecher weist Boykottvorwurf zurück

Berlin (AP) Der Streit zwischen Bundesregierung und Journalisten nimmt an Schärfe zu. Während Regierungssprecher Béla Anda Vorwürfe der «Boykottpolitik» gegenüber unliebsamen Medien zurückwies, forderte die Bundespressekonferenz am Freitag nachdrücklich den freien Zugang zu Informationen ein. Zuvor hatten Chefredakteure von «Bild», «Stern» und Tageszeitungen den Verein der bundespolitischen Berichterstatter zum Protest gegen Andas Ankündigung aufgefordert, möglicherweise keine Reporter von «Bild» und «Stern» mehr auf Auslandsreisen des Kanzlers mitzunehmen.

Die Bundespressekonferenz wandte sich «mit allem Nachdruck gegen eine sich abzeichnende Praxis der Bundesregierung, Korrespondentinnen und Korrespondenten wegen der Berichterstattung ihrer Medien von Interviews sowie der Teilnahme an Informationsgesprächen und Auslandsreisen auszuschließen». Der Vorstand werde diese Position gegenüber Anda unmissverständlich zum Ausdruck bringen und ihn auffordern, zu der bewährten Praxis des freien Zugangs zu allen Informationsmöglichkeiten zurückzukehren.

Hintergrund ist der seit Wochen offen ausgetragener Streit zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder, Anda und den beiden Blättern. Das Kanzleramt vermutet laut Anda eine «Kampagne» zumindest der «Bild»-Zeitung gegen die Bundesregierung. Der «Stern» hatte vor zwei Wochen Andas Qualitäten als Regierungssprecher angezweifelt. In der Fernsehsendung «Monitor» am Donnerstagabend war der Streit ebenfalls thematisiert worden.

Eine Zusammenarbeit mit «Bild» werde es in Zukunft nicht mehr geben, hatte Anda dort erklärt. «Der Bundeskanzler selbst hat seine Schlüsse daraus gezogen, aus der Art und Weise, wie er und seine Politik dargestellt wird, nämlich, dass es mit der `Bild`-Zeitung keine Interviews mehr geben wird.» Es gebe «nicht den Hauch einer Chance auf eine faire und adäquate Berichterstattung». Ob «Bild»-Mitarbeiter künftig auf Auslandsreisen des Kanzlers mitgenommen würden, sei «eine offene Frage».

«Stern» und «Bild» beschwerten sich bei der Bundespressekonferenz, bei den jüngsten Reisen sei ihren Mitarbeitern der Mitflug «aus Platzgründen verweigert» worden. Anda habe mit seinen Äußerungen «nicht nur seine Kompetenzen als Beamter überschritten, sondern zugleich die Freiheit der Berichterstattung in Frage gestellt». Unterzeichnet ist das Schreiben von den Chefredakteuren von «Stern» und «Bild» sowie von «Tagesspiegel», «Tageszeitung», «Berliner Zeitung» und «Financial Times Deutschland».

Anda erklärte, von einem Boykott könne keine Rede sein. Die «Bild»-Zeitung sei seit der Regierungsübernahme Schröders 1998 «bei mindestens 25 Kanzlerreisen an Bord» gewesen. Vor Ort stehe jedem Korrespondenten der Zugang zu den offenen Presseterminen frei, und ein Korrespondent des Springer-Verlages habe auch an einem Schröder-Termin in den USA teilgenommen. Außerdem sei bei der USA-Reise der Büroleiter der «Bild am Sonntag» an Bord gewesen und habe sowohl für «Bild» als auch für «Bild am Sonntag» berichtet.

«Einen Anspruch auf Mitreise kann es schon aus Platzgründen nicht geben», erklärte Anda. Daher bleibe es eine «offene Frage, wer auf den Kanzlerreisen wird mitreisen können». «Von einer `Bestätigung`, dass die jüngsten `Ausladungen` eine Reaktion auf kritische Berichterstattung in den betroffenen Medien gewesen seien ..., kann also keine Rede sein.» Anda bekräftigte seine Aussage in dem «Monitor»-Bericht, dass die «Bild»-Berichterstattung «eine Mischung aus Häme, aus Hetze, aus Verächtlichmachung der Akteure garniert mit Halbwahrheiten» sei.

http://www.bundesregierung.de/Regierung/-,1847/Bundespressea mt.htm

http://www.bundespressekonferenz.de/

Quelle: http://de.news.yahoo.com/040305/12/3x1ex.html
@ Daniela

ich lese die Stuttgarter Zeitung und gleichzeitig die Stuttgarter Nachrichten.

wobei letztere der verlängerte Arm der Bild-Zeitung darstellt, bloss ein bisschen mehr Text :D

@ Semikolon

ich will nackte Schwänze sehen auf Seite 1 der Bild-Zeitung.

was dagegen ? :laugh:

warum müssen es immer Frauen sein ?
im übrigen gibts da einen Jugendschutzparagraphen, der den freien Zugang zu solchen Darstellungen verbietet.
Lilo, du als Ex-Arzt-Frau müßtest doch schon einmal den ein oder anderen nackten Schweif gesehen haben, so dass du so etwas nicht noch der Bild-Zeitung auch noch als Bildungsauftrag aufbürdest.

Wieso greift eigentlich das Jugendschutzgesetz bei den deutschen öffentlichen Freibädern nicht, wenn du dich schon über ein paar barbusige Bild-Girls aufregst?

;
@lifetrader,

also dieser Regierungssprecher wird ja immer lächerlicher.

Zuerst der Bild und der anderen Presse den großen Oberlehrer-Max markierem und jetzt wieder den Schwanz einziehen, sobald mal ein bischen die Gegenwind kommt.

"Von einer `Bestätigung`, dass die jüngsten `Ausladungen` eine Reaktion auf kritische Berichterstattung in den betroffenen Medien gewesen seien ..., kann also keine Rede sein"


Meine Güte. Das ist Dilettantismus pur.

Aber solange es für einen guten Zweck ist.

Bitte, lieber Kanzler Schröder, lass diesen Bela Anda so lange es geht, im Amt.

;
!
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@ Tschakka

vielen Dank:laugh:

und was ist mit von vorne :confused:

@ Semikolon

Stichwort Bildzeitung und tägliche pornographische Abbildung.

ich finde das peinlich.

wenn du es nicht peinlich findest, dann schlage ich dich mal als Nacktmodell vor.
;)
zu #115

warum sind die "Schreiberlinge" empört ?
:eek:

die sollen sich einfach was ausdenken.
machen sie ja sonst auch.
:mad:

diese Gestörten müssen endlich mal an selbst spüren, was sie anderen zumuten
:laugh:
@Lilo

was du findest und nicht findest wissen wir jetzt, oder nicht, oder etwa doch?

Einmal willst du Nacktheit, dann wieder keine, dann Schwänze, dann soll ich mich ausziehen. Also, bitte, was willst du jetzt?

;
Also Lilo, galubst du nicht langsam du vergreifst dich am Ton?

Wo sind die Schreiberlinge gestört? Und denken sich gar was aus?

Nenne mir mal einen Beitrag von der Bild, wo die Ärztekammmer als "Abzocker" bezeichnet wird.
Oder, wo der Ärztekammer Fehler bei der "handwerklichen Durchführung der Gesundheitsreform" vorgehalten wird.

Und eine große Tageszeitung, ein Millionenblatt, nur
wegen dem Ablichtens einer einzigen frivolen und meist auch sehr gutgebauten Dame auf der Titelseite in den Schmutz zu ziehen, ist doch auch nicht fair.

;
Lilo 2000 ist doch 2000 mal putzig. Zumindest empfinde ich das so.

Lilo2000 eine Frage an dich sei mir gestattet: Wie verhütest du, so das denn
erforderlich sein sollte?

ich will nackte Männer sehen, und zwar genauso oft wie Frauen.

Das glaube ich dir gerne.

:laugh: :laugh: :laugh:
Lilo, das mit dem Frauenarzt war jetzt echt ein Hammer.

Mein Urologe fährt nur Manta.
Dafür hängen in seiner Praxis aber ein paar der hübschen Bild-Pinups an der Wand. Was hängt denn so bei deinem Gyn?

;
@ Semikolon

bei meinem Gyn hängt Werbung für die CDU.

ehrlich.
man kann auch sagen, da hängen klare Anweisungen, die SPD NICHT zu wählen.
:confused:

PS
das mit dem Jaguar ist keine Geschichte. das stimmt wirklich.
@Lilo
Und vermutlich rennst du da jedes Quartal hin, um deine Ärzte-Aversion so richtig bestätigt zu bekommen. Und vermutlich läßt du dich von ihm auch jedesmal sein neues Auto und seine Lederbezüge zeigen, dass du da so gut informiert bist.

Scheint wohl der/die einzige Gyn im Einzugsgebiet der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten zu sein, oder stehst du auf solche Praktiken?

;
@ Semikolon

wieso soll das der einzige Gyn sein ?

da gibts hunderte, die alle gut leben:);)

ausserdem sieht er sehr gut aus und intelligent ist er auch.
vor allem weiss er zu schätzen, dass ich ihn nicht anschmachte.

sehr angenehm, sachlich nüchtern und sympathisch.
Dann ist ja auch alles im Lot, Lilo.
Und so lange du deinem Gyn nicht deine seltsamen Ansichten über die "Abzocke der Ärztekammer" erklärst, wird dein Gyn mit den CDU-Plakaten sicher noch angenehm, sachlich, nüchtern und sympathisch zu dir bleiben, und er wird dir sicher noch die eine oder andere Spritztour in seinem Jaguar gönnen.

;
Hier noch ein längerer, aber sehr lesenswerter Bericht aus der Süddeutschen über diese Sache. Wird uns der geliebte Kanzler doch bald nicht mehr zur Verfügung stehen?



Politik und Medien
Eine verlorene Liebe
Der Medienkanzler Gerhard Schröder entzaubert sich selbst – er kämpft gegen das System, das ihn groß gemacht hat.

Von Hans-Jürgen Jakobs
Am Anfang war das Bild. Zwei wichtige Männer standen lächelnd mit ihren Frauen vor der schönen Saarschleife und symbolisierten der Welt: Wir zwei werden es schaffen. Und die Welt verstand, dass Oskar Lafontaine und Gerhard Schröder sich wirklich zusammengerauft hatten, um die Republik zu übernehmen. Was für eine Verheißung!

Dem fotografierten Wander-Idyll aus dem August 1997 sind noch viele Inszenierungen des Systems Schröder gefolgt. Erst einmal nach der Wahl 1998 in der Machtzentrale angekommen, zeigte sich der Sozialdemokrat in Gala sogar im Brioni-Anzug – eine, wenn auch verunglückte, Botschaft an die Neue Mitte: Seht, wir steigen auf und genießen das Leben.

Später war der Kanzler Held eines amerikanisch gestalteten Jubel-Parteitags. Oder der nette Grüßonkel in Wetten, dass...? Oder vorderster Kämpfer gegen die Oder-Flut.

Das war der Medienkanzler Gerhard Schröder, wie er die Mediengesellschaft verstand. Er sorgt für die Zukunft, und die Fernsehsender und Zeitungsreporter für seine glanzvolle Gegenwart. Alles schien machbar in der sozialdemokratischen Musterwelt.

Hatten nicht auch Tony Blair und seine „spin doctors“ mit der Methode Medienmanipulation ein Land wie Großbritannien erobert?

Heute, sechs Jahre danach, tritt ein anderer Kanzler auf. Verbittert. Desillusioniert. Um sich schlagend. Einer, der sogar glaubt, es könne ihm nutzen, den georteten Feind Bild-Zeitung aus der Axel Springer AG mit einem Interview-Boykott zu belegen.

Szenen eines Zwangsmanagements
Die Bengels von der Boulevardpresse, aber auch vom frech gewordenen Stern, bekamen bei der jüngsten Auslandsreise – offiziell aus „Platzgründen“ – keine Sitze im Kanzlerflugzeug mehr. Ausgeladen?

Regierungssprecher Béla Anda, ein früherer Bild-Redakteur, bekräftigte im TV-Politmagazin Monitor, Schröder werde Bild keine Interviews mehr geben: „Nicht mehr sinnvoll.“

Es sind Szenen eines Zwangs-Managements wie bei dem Vorgänger Helmut Kohl, der jahrelang den Spiegel mied. Ersatzweise ärgert Schröder die Bild-Leute mit einer bevorzugten Behandlung von Bild am Sonntag, die er, anders als Bild, mit auf die Reise nahm.

Bild, Bams und Glotze
Dabei hatte Schröder noch zu Beginn seiner ersten Amtszeit locker mit den Journalisten von Bild kooperiert. Es gab menschelnde Geschichten aus dem Hause Schröder über ein neues Auto und einen neuen Hund, die glückliche Mutter und die glückliche Ehefrau; hässliche politische Angriffe unterblieben.

Dann aber kam der Bundestagswahlkampf 2002 – und der Medienkanzler, der die Themenagenda so gern kontrollieren möchte, musste sich über Privataffären-Geschwätz ärgern, über angeblich gefärbte Haare und über Berichte, die nach seiner Meinung dem Gegenkandidaten Edmund Stoiber schmeichelten.

Das sei eine „infame Kampagne“ gewesen, urteilte der Kanzler später über Bild und sagte gleich nach der Wahl in der SPD–Fraktion: „Behandelt sie so, wie sie uns behandelt haben.“ Schlagt also zurück!

Gleichzeitig aber treibt eine solche Disziplinierungs-PR die Redaktionen der Republik zur Solidarisierung. Kein Journalist mag es, wenn unliebsamer Journalismus abgedreht werden soll.


So wandten sich nun die Chefredakteure von Stern, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Financial Times Deutschland und taz zusammen mit Bild-Chefredakteur Kai Diekmann per Brief an den Vorsitzenden der Bundespressekonferenz (BPK).

Regierungssprecher Anda habe in Monitor bestätigt, dass die jüngsten Ausladungen von Bild und Stern „eine Reaktion auf kritische Berichterstattung in den betroffenen Medien gewesen sind“. Damit habe er „nicht nur seine Kompetenzen als Beamter überschritten, sondern zugleich die Freiheit der Berichterstattung in Frage gestellt“. Anda solle „seine Boykottpolitik umgehend beenden“.

Fazit der Chefredakteure: „Was in diesen Tagen Reportern von Stern und Bild im Umgang mit der Bundesbehörde Presse- und Informationsamt passiert, kann jedem anderen Journalisten im Falle missliebiger Berichterstattung ebenfalls passieren.“

Der attackierte Anda verweist im Antwortbrief darauf, dass Bild seit Januar 1999 „bei mindestens 25 Kanzlerreisen an Bord“ gewesen sei – so oft wie kein anderes Medium. Im Rahmen der Gleichbehandlung vor Ort stünde allen Korrespondenten der Zugang zu offenen Presseterminen frei – „von einem Boykott kann also keine Rede sein“. Über die Passagiere im Kanzlerjet sei von Fall zu Fall zu entscheiden.

„Der Medienkanzler entzaubert sich selbst“, kommentiert der Hamburger Medienwissenschaftler Siegfried Weischenberg die Lage. Er spricht von „enttäuschter Liebe“. Das zielt auf die oft kolportierte, freilich nie offiziell bestätigte These Gerhard Schröders, er brauche zum Regieren nur „Bild, BamS und Glotze“.

In dieser Logik muss Bild Schuld sein, wenn Wahl- und Umfrageergebnisse sinken. Es gebe offenbar, so Weischenberg, in der Regierung eine sehr naive Vorstellung von Boulevard-Journalismus.

Eher lahm
Sicher: Bild-Chef Diekmann mag Kohl mehr als Schröder. Er macht auch „Kampagnen“ – pro Dieter Bohlen und gegen Eva Herman, zur Dschungel-Show oder zu einer „sündigen Film-Diva“.

Die letzte politische Kampagne aber war erkennbar eine für Schröders Steuerreform, worüber sich CDU-Stratege Roland Koch ziemlich geärgert hat. Tatsächlich ist Bild im Umgang mit handwerklichen Pfuscharbeiten der Bundesregierung eher noch lahm im Vergleich zu Organen, die einst zum Freundesmilieu des SPD-Kanzlers gehörten: Zeitschriften wie der Stern, in dem der Berliner Büroleiter Ulrich Jörges jüngst über drei Seiten hinweg eine atemlose Anti-Schröder-Suada publizierte.

Oder der Spiegel, der dem Kanzler in schöner Regelmäßigkeit staatstragende Interviews ermöglichte, zu Karneval allerdings dessen Kabinett („Lachnummer Deutschland“ ) in enge Verbindung zu Narrenklubs brachte.

Es ist nicht viel geblieben von der subtil-freundlichen Kontrolle über die Medienlandschaft, die sich Schröder vorgenommen hatte. Der Kanzler kümmerte sich, als der rechtskonservative Rupert Murdoch die vielen Fernsehsender des insolventen Leo Kirch übernehmen wollte.

Der Kanzler förderte vor der Wahl ein TV-Duell, bei dem sich die Journalisten in ein unjournalistisches Fragekorsett zwängen ließen. Der Kanzler interessierte sich selbst für ein neues politisches Monatsmagazin namens Cicero.

Die Frau als Kommunikatorin
Nun aber ist ihm im deutschen Mediensystem als bon ami vielleicht am ehesten noch WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach geblieben, sein erster Kanzleramtschef, der Blair stets als Vorbild im Blick hatte.

Die so wichtige Kommunikationsarbeit liegt de facto auch bei seiner Frau Doris Schröder-Köpf – jedenfalls nach den Erzählungen vieler, die sich mit den Usancen bei Hofe auskennen.

Sie war Boulevard-Journalistin bei Bild in Bonn, beim Express und arbeitete für Focus. Sie kennt sich aus im Geschäft – und doch macht ihr Mann kaum verzeihliche PR-Fehler. Dazu gehört, dass Schröder gegen wüste Behauptungen vom getönten Kanzlerhaar vor Gericht zog.

Bilder, Themen, Sieger
Nach Stand der Dinge hat Doris Schröder-Köpf nach wie vor über Back-Channels Kontakte zu Bild, aber selbst diese Nähe zu den Ex-Kollegen macht das Debakel nicht kleiner.

Die Republik erlebt die Polit-Soap vom Machtverlust in der Qualität einer trivialen Fernsehserie, die ja tatsächlich auch vom ZDF (Das Bundeskanzleramt) geplant wird; sie gleicht in Tempo und Würze dem abgesetzten Lustspiel vom Aufstieg einer machiavellistischen Polit-Truppe aus Hannover.

Schröder glaubte, durch und mit den Medien regieren zu können; jetzt, wo ihm auch treueste Wegbegleiter verloren gehen sind, bleibt nur der Augenblick der Leere vor dem Einsetzen des Abspanns eines Kinofilms.

Vielleicht zirkulieren bald Verschwörungstheorien. Oder Dolchstoßlegenden.

Böse Bild!
Wie stark die Beziehungen der rot-grünen Politiker selbst zu ihnen wohl gesonnenen Journalisten gelitten haben, zeigt die Debatte um die Autorisierung von Interviews.

Der Sprecher des Noch-SPD-Generalsekretärs Olaf Scholz hatte einem taz-Interviewer ganze Fragen aus dem vorgelegten Text gestrichen. Es werde häufig das Falsche in solchen Interviews verarbeitet und dann auch noch eingespeist in die Verwertungsmaschine der Nachrichtenagenturen, klagen PR-Chefs der Berliner Koalition.

Beliebt ist hier der Vorwurf einer „virtuellen Politikwelt“ in den Medien, die Gerüchte und Nuancen aufbauschten, um für einen Tag ein Thema zu haben. Wie schön war da doch die Zeit, als wichtige Journalisten noch Seit’ an Seit’ mit dem Kanzler die Neue Mitte abschritten.

Nun schlägt das System zurück. Schröder fehlen die Bilder, die Themen, die Sieger. Der sparsame Hans Eichel mit seinen Sparschweinchen auf dem Schreibtisch - längst ein „blanker Hans“ auf Abruf.

Der eiserne Otto Schily, der die Kriminellen in Schach hält – ein zunehmend kauziger 71-Jähriger, der mit der Standortfrage BKA überfo