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    ■■ Die Goldgrube EADS ■■ - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 06.03.04 14:17:36 von
    Alechandro

    neuester Beitrag 19.05.04 18:50:16 von
    HSM
    Beiträge: 39
    ID: 831.099
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 2.235


    Beitrag schreiben Ansicht: 500 Beiträge pro Seite
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 06.03.04 14:17:36
    Beitrag Nr. 1 (12.352.055)








    Aktuelles Signal

    Der Kurs steigt schnell. Warten Sie auf einen Kursrückgang bis unter 17,89. Diese Kurskorrektur kann als Abwärtsübertreibung interpretiert werden und macht die Aktie zu einem interessanten Investment.

    Performance-Kommentar

    Die relative Performance der Aktie ist seit dem 31. Dezember niedriger als der Index CAC 40 INDEX.
    Die relative Performance der Aktie EuroAero Defence ist im Vergleich zum Index CAC 40 INDEX kleiner.

    Trend-Kommentar

    Der kurz-, mittel- und langfristige Trend ist aufwärts gerichtet. Die Aktie zeigt eine deutliche Stärke.



    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■

    --> 03.03.2004, 03.03

    Presse: Airbus wirbt um Auftrag von Indian Airlines für 43 Jets

    Neu Delhi (vwd) - Die Airbus SAS, Blagnac, wird möglicherweise Arbeiten im Volumen von 630 Mio USD nach Indien auslagern. Die Entscheidung mache das Unternehmen davon abhängig, dass es den Auftrag für 43 Flugzeuge im Wert von rund 2,1 Mrd USD von der staatseigenen Indian Airlines erhalte, schreibt die indische Zeitung "Business Standard" in ihrer Mittwochausgabe. Der Outsourcing-Vertrag würde sich über einen Zeitraum von 7 bis 10 Jahren erstrecken.
    vwd/11/DJ/3.3.2004/mi/bb


    --> 01.03.2004, 01.03.

    "WSJ": UPS verhandelt mit Airbus über Auftragsstornierung

    New York (vwd) - Die Airbus SAS, Blagnac, verliert unter Umständen einen Auftrag der United Parcel Services Inc (UPS), Atlanta, im Volumen von über 1,6 Mrd USD. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hat UPS sowohl Airbus als auch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney kürzlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie mindestens 20 von insgesamt 90 bestellten A300 nicht mehr benötige. Die mit dem Bau der Flugzeuge beauftragten Unternehmen wollten jedoch höchstens die Stornierung von 16 Maschinen akzeptieren, da mit dem Bau einiger Maschinen schon begonnen worden sei.

    Eine Sprecherin von Airbus bestätigte die Verhandlungen und schloss auch eine Umdisponierung nicht aus. Aus den Kreisen hieß es, der Auftrag an Airbus sehe keine Stornierungsmöglichkeit vor. UPS werde daher entweder auf andere Airbus-Typen ausweichen oder eine Vertragsstrafe zahlen müssen. Der US-Paketdienst verzeichnet schon seit einiger Zeit einen Rückgang des Luftfracht-Aufkommens.
    vwd/11/DJ/1.3.2004/cn/jhe


    --> 25.02.2004, 25.02.

    EADS: Anteil Asien/Pazifik am Ergebnis in 5 Jahren bei 20% (7%)

    Singapur (vwd) - Die Region Asien/Pazifik wird in den nächsten 5 Jahren 20% zum Umsatz der European Aeronautic Defence and Space Co (EADS),Amsterdam, beitragen. Diese Erwartung äußerte Co-CEO Philippe Camus am Mittwoch in Singapur. Bis 2015 werde der Anteil auf 30% steigen, 2002 lag er bei etwa 7%. Die Region werde zu einem Wachstumsmotor für die Weltwirtschaft, sagte Camus. Zum Umsatzwachstum von EADS in Asien werde vor allem die Bereiche Rüstung sowie der Verkauf von Airbus-Flugzeugen beitragen. Auf Airbus entfallen etwa 80% des Ergebnisses von EADS.
    vwd/DJ/25.2.2004/mi/nas


    --> 25.02.2004, 25.02.

    Goldman: Weniger Konkurrenz für EADS-Hubschrauber

    Goldman Sachs zufolge könnte EADS einem etwas freundlicheren Exportumfeld für den Militär-Hubschrauber "Eurocopter Tiger" entgegensehen. Grund sei die Streichung des "Comanche"-Helikopter-Programms von Boeing in den USA. Goldman Sachs erwartet, dass die US-Streichung begrenzte finanzielle Bedeutung für den Großteil der europäischen Rüstungsunternehmen haben wird.
    vwd/DJ/25.2.2004/gre/mod/gos


    --> 24.02.2004, 24.02

    Zeitung/EADS plant 6 Produktionsstandorte außerhalb Europas

    Hamburg (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS),Amsterdam, will nach Informationen der "Financial Times Deutschland" in 6 Ländern außerhalb Europas eine industrielle Produktion aufbauen. Der bisher vor allem in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien tätige Luft- und Raumfahrtkonzern müsse sich langfristig in industrieller Hinsicht globaler aufstellen, zitiert das Blatt am Dienstag den Co-Vorsitzenden Philippe Camus aus der neuen Ausgabe des Konzern-Mitarbeitermagazins.

    Auf einer Vorstandssitzung Anfang Februar seien daher 6 strategische Schlüsselländer definiert worden. Dort müsse EADS auch industrielle Produktionsstandorte betreiben - eine reine Vertriebspräsenz reicht nicht aus, habe Camus geschrieben. Die EADS nenne zwar offiziell nicht die Länderliste, heißt es in dem Bericht. Aus bisherigen Äußerungen sei aber abzuleiten, dass es sich um die USA, Russland, China, Indien, Japan sowie ein weiteres Land in Südostasien handele.
    vwd/ddp/24.2.2004/rio


    --> Aus der FTD vom 11.2.2004



    Boeing greift mit großem Jumbo Airbus an
    Von Gerhard Hegmann, München

    Der US-Luftfahrtkonzern Boeing nimmt einen neuen Anlauf für eine grundlegende Weiterentwicklung seines 35 Jahre alten Jumbo-Jet-Modells 747. Das neue und größere Modell 747 Advanced soll bis Ende des Jahrzehnts in Dienst gestellt werden.

    Es ist als Konkurrenz zum weltgrößten Passagierflugzeug A380 von Airbus gedacht. Die künftige 747 soll etwa 450 Passagieren Platz bieten und deutlich wirtschaftlicher sein als das doppelstöckige Airbus-Modell. Wie der US-Konzern am Dienstag auf Anfrage mitteilte, sollen die Gesamtkosten pro Flug um 23 Prozent günstiger sein als die der A380, bei zudem geringeren Sitzplatzkosten. Boeing will die wirtschaftlichen Vorteile dadurch erreichen, dass die Triebwerkstechnologie und andere Neuentwicklungen für das neue Boeing-Mittelklassemodell 7E7 auch bei der 747 Advanced zur Anwendung kommen. Die 7E7 soll 2008 in Dienst gestellt werden.

    Boeing gab die Pläne für den neuen Jumbo-Jet anlässlich des Jubiläums des 747-Erstflugs am 9. Februar 1969 bekannt und lässt damit die Pläne eines größeren Jumbo-Jets wieder aufleben. Bereits Ende der 90er Jahre gab es konkrete Vorschläge für eine 747X und 747X-Strech für bis zu 522 Passagiere. Weil sich damals kein Käufer fand, wurden die Pläne im März 2001 auf Eis gelegt. Stattdessen kündigte Boeing die Entwicklung eines superschnellen Flugzeugs (Sonic Cruiser) an, die jedoch auch gestoppt wurde.

    Ein Sprecher des europäischen Airbus-Konzerns, der 2003 erstmals mehr Flugzeuge auslieferte als Boeing, reagierte auf die US-Pläne gelassen. "Boeing wird auch mit dem x-ten Versuch, die 747 zu modernisieren, scheitern. Unsere A380 setzt die Maßstäbe in Effizienz und Komfort."


    Weniger Aufträge für die 747

    Der US-Konzern muss seit dem offiziellen Start des Airbus A380-Programms im Dezember 2000 mit deutlich sinkenden Aufträgen für sein Jumbo-Jet-Modell kämpfen. Zuletzt widersprach Boeing sogar aufkommenden Gerüchten über ein Aus für das einstige Vorzeigeprojekt, von dem bisher insgesamt 1341 Exemplare gebaut wurden. 2003 gingen allerdings nur noch vier Bestellungen für die 747 ein, die 1970 den Liniendienst aufnahm.


    Airbus konnte hingegen allein im vorigen Jahr 34 Festaufträge für sein mit 10,7 Mrd. $ Entwicklungskosten teuerstes und größtes Flugzeugprojekt verbuchen. Bisher hat Airbus 129 Festaufträge und Zusagen für die doppelstöckige A380 vorliegen, die im März 2006 erstmals den Liniendienst aufnehmen soll. Zu den Hauptverkaufsargumenten für die A380 gehört die komplette Neuentwicklung des Airbus-Flugzeugs im Vergleich zum jahrzehntealten 747-Modell.


    Die A380 hat bei einer üblichen Drei-Klassen-Einteilung 555 Sitzplätze, kann technisch aber bis zu 840 Passagiere transportieren. Das aktuelle Jumbo-Jet-Modell 747-400ER hat üblicherweise 416 Sitzplätze, fliegt bei einigen asiatischen Fluggesellschaften aber auch mit über 520 Passagieren. Boeing machte am Dienstag keine Detailangaben zu den Entwicklungskosten oder dem Zeitplan. Der neuen Boeing-Chef Harry Stonecipher gilt als renditebewusster Konzernlenker.


    Neue Positionierung des Jumbo

    Die Ankündigung einer 747-Advanced-Studie zeigt nach Ansicht von Branchenkennern den Willen von Boeing, das Jumbo-Jet-Modell weiter zu bauen und in der Sitzplatzkatagorie von 400 bis 500 Sitzen anzusiedeln. Damit würde die künftige 747 oberhalb des zweistrahligen Erfolgsmodells 777 positioniert.


    Zugleich wird die neue 747 von Boeing als besonders wirtschaftlich und umweltfreundlich angepriesen. So liegt den Angaben zufolge der Kerosinverbrauch pro Passagier um 14 Prozent unter dem aktuellen 747-Modell und der A380. Mit einer Geschwindigkeit von 0,86 Mach fliege das neue Modell etwas schneller als die A380 (0,85 Mach) und habe mit 14.800 Kilometern die gleiche Reichweite wie die A380. Weil im Unterschied zum Airbus A380 die neue 747 die bestehenden Flughafen-Infrastruktureinrichtungen wie Flugzeughallen und Abfertigungseinrichtungen verwenden kann, sei das wirtschaftliche Risiko für die Fluggesellschaften erheblich geringer, argumentiert Boeing.


    Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

    Alechandro :)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 06.03.04 14:27:46
    Beitrag Nr. 2 (12.352.086)
    Chart - 5 Jahre



    Chart - 6 Monate



    Chart - Intraday

    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 06.03.04 14:30:36
    Beitrag Nr. 3 (12.352.101)
    Vergleich Chart Boeing

    Chart - 5 Jahre



    Chart - 6 Monate



    Chart - Intraday

    Avatar
    HSM
    schrieb am 08.03.04 07:48:15
    Beitrag Nr. 4 (12.362.121)
    Servus Alechandro :)


    EADS übertrifft 2003 eigene Prognose

    AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigene Prognose übertroffen und die Erwartung für 2004 angehoben. Wegen der Umstellung der Rechnungslegung werde die Prognose für den Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 100 Millionen Euro auf nun 1,8 Milliarden Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Montag in Amsterdam mit. Der Umsatz werde bei 300 erwarteten Flugzeug-Auslieferungen stabil bleiben.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr kehrte EADS in die Gewinnzone zurück. Der Überschuss kletterte auf 152 Millionen Euro nach einem Verlust von 299 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT wuchs um 8 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro und lag damit leicht über den eigenen Erwartung.

    Die im MDAX notierte Gesellschaft schlägt eine Anhebung der Dividende auf 0,40 Euro je Aktie vor. Im Vorjahr schüttete EADS noch 0,30 Euro je Anteil aus./mur/mw
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 08.03.04 16:27:36
    Beitrag Nr. 5 (12.367.744)
    Hallo HSM :)

    auch ein Anhänger, der alten Ludwig Bölkow, DASA :D



    EURO STOXX 50 am Montag: Europa im Plus, EADS im Mittelpunkt

    Die europäischen Aktienmärkte präsentieren sich am Montag fester. Während der Dow Jones EURO STOXX 50 ein Plus von 0,61 Prozent auf 2.963 Punkte verbuchen kann, notiert der Dow Jones STOXX 50 einen Aufschlag von 0,56 Prozent auf 2.802 Zähler.

    Im Fokus steht heute EADS. Der weltweit zweitgrößte Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungskonzern, meldete, dass er sein Gewinnziel in 2003 erneut deutlich übertroffen hat. Das Konzern-EBIT (vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten) betrug 1,54 Mrd. Euro und lag damit weit über dem Ziel von rund 1,4 Mrd. Euro und um 8 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn belief sich auf 152 Mio. Euro nach einem Nettoverlust von 299 Mio. Euro im Vorjahr.Der Konzern erhöht seine EBIT-Prognose für 2004 von bislang 1,7 Mrd. Euro auf 1,8 Mrd. Euro und rechnet weiterhin mit einem positiven Free Cash-Flow vor Kundenfinanzierungen.

    Der spanische Festnetzanbieter Telefonica gab offiziell die Übernahme der Lateinamerika-Sparte der amerikanischen Telefongesellschaft BellSouth Corp. bekannt. Konzernangaben zufolge liegt der Kaufpreis bei insgesamt 5,85 Mrd. Dollar. Die Finanzierung der Übernahme der Mobilfunksparte von BellSouth in Lateinamerika erfolgt dabei durch Barmittelbestände der Mobilfunktochter Telefonica Moviles SA sowie durch Kredite, hieß es weiter.

    Der französische Pharmakonzern Aventis teilte hingegen den Verkauf des Asthma-Medikaments Azmacort an den amerikanischen Pharmakonzern Kos Pharmaceuticals mit. Konzernangaben zufolge lag der Verkaufspreis für die weltweiten Vermarktungsrechte des Präparats bei 200 Mio. Dollar. Des Weiteren wird der französische Pharmakonzern bei der Vermarktung von Azmacort, mit einem bestimmten Prozentsatz am Umsatz des Präparats beteiligt, hieß es.

    © finanzen.net
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 08.03.04 16:28:24
    Beitrag Nr. 6 (12.367.752)
    EADS: Haben kein Interesse an Snecma

    Paris (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) ist nach den Worten ihres Co-CEO Philippe Camus nicht an Teilen des staatlichen französischen Triebwerksherstellers Snecma interessiert. "Wir haben kein Interesse an Snecma", sagte Camus am Montag vor der Presse in Paris. Die französische Regierung hatte eine Veräußerung zumindest von Teilen des Unternehmens noch dieses Jahr avisiert.
    vwd/8.3.2004/rne/nas

    08.03.2004, 12:21
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 08.03.04 16:31:09
    Beitrag Nr. 7 (12.367.797)
    EADS erwartet 2004 Anziehen der Zivilluftfahrt

    Paris (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co NV, Amsterdam, rechnet im laufenden Jahr mit einer Konjunkturbelebung der Zivilluftfahrt. Die Passagierzahlen sollten 2004 weltweit um etwa 7% steigen, sagte EADS-Co-CEO Philippe Camus am Montag in Paris. In der Region Asien/Pazifik werde ein Anstieg der Passagierzahlen sogar um 14% erwartet. Zudem würden die durch die Flaute der Luftfahrt betroffenen Fluggesellschaften inzwischen ihre Profitabilität wieder verbessern. "Wir haben das Tal der Trauer durchschritten", sagte Camus.

    Allerdings werde sich die Konjunkturbelebung im Auftragseingang bei EADS erst 2005 niederschlagen. In der Vorhersage von Airbus, 2004 annähernd 300 Flugzeuge auszuliefern, sei eine Risikobewertung möglicher Abbestellungen enthalte.
    vwd/8.3.2004/rne/nas

    08.03.2004, 12:04
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 08.03.04 16:32:32
    Beitrag Nr. 8 (12.367.810)
    DGAP-Ad hoc: EADS übertrifft Gewinnziel für 2003: EBIT von Euro 1,54 Mrd. :)

    08.03.2004

    Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
    --------------------------------------------------------------------------------
    EADS übertrifft Gewinnziel für 2003: EBIT von Euro 1,54 Mrd.

    - EBIT (vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten) um
    8 Prozent gestiegen - Umsatz stabil bei Euro 30,1 Mrd.

    - Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen stieg von Euro 0,6 Mrd. auf Euro
    2,1 Mrd. und übertrifft deutlich die Erwartungen

    - Net Income von Euro 152 Mio.

    - Geschäftsergebnisse von Airbus besser als erwartet

    - Höherer Beitrag des EADS-Verteidigungsgeschäfts zu EBIT, Umsatz und
    Auftragsbestand
    - Auftragseingang auf Euro 61,2 Mrd. verdoppelt

    - Dividendenerhöhung von Euro 0,30 auf Euro 0,40 je Aktie vorgeschlagen

    - Mit Anwendung der IFRS-Regeln zur Aktivierung von Entwicklungskosten
    erhöht die EADS ihre EBIT-Prognose für 2004 auf rund Euro 1,8 Mrd.

    Amsterdam, 8. März 2004 - Die EADS (Börsenkürzel: EAD), das zweitgrößte Luft-,
    Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen der Welt, hat ihr Gewinnziel im Jahr
    2003 erneut deutlich übertroffen. Mit Euro 1,54 Mrd. lag das EBIT (vor Goodwill-
    Abschreibungen und außerordentlichen Posten) des Konzerns weit über dem zuvor
    formulierten Ziel von rund Euro 1,4 Mrd. und um 8 Prozent über seinem Wert von
    2002.

    Durch das solide Wachstum des Verteidigungsgeschäfts und die Geschäftsergebnisse
    von Airbus, die besser waren als erwartet, lag das EBIT der EADS klar über den
    Prognosen. Einen wesentlichen Anteil an der EBIT-Steigerung hatten das 40-
    prozentige Wachstum der Division Defence and Security Systems mit bedeutenden
    Ergebnisbeiträgen von Military Aircraft und MBDA, der Turnaround der Division
    Military Transport Aircraft dank verbesserter Ertragslage sowie der EBIT-Anstieg
    um 21 Prozent der Division Aeronautics als Folge der höheren Profitabilität von
    Eurocopter. Die Division Space verzeichnete wie erwartet ein EBIT von Euro -400
    Mio. nach Restrukturierungskosten von Euro 288 Mio. Das EBIT der EADS enthält
    auch einen höheren Beitrag aus der 46,03-prozentigen Beteiligung an Dassault
    Aviation.

    Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F&E) der EADS stiegen im Jahr 2003
    planmäßig auf Euro 2,2 Mrd. (2002: Euro 2,1 Mrd). Davon waren die Hälfte F&E-
    Kosten für die A380. Der 555-sitzige Super-Airbus soll 2006 erstmals
    ausgeliefert werden.

    Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen war deutlich positiv. Der kräftige
    Zuwachs von Euro 0,6 Mrd. in 2002 auf Euro 2,1 Mrd. in 2003 war Folge des
    stärkeren operativen Cash-Flows und höherer Kundenanzahlungen.

    Net Income von Euro 152 Mio.

    Die EADS erzielte 2003 ein positives Net Income von Euro 152 Mio. (2002:
    Euro -299 Mio.). Als Folge der industriellen Integration zur EADS-Gruppe sind
    seit dem Jahr 2000 regelmäßig Goodwill-Abschreibungen in die Konzernbilanz
    eingeflossen. Dank des verbesserten EBIT erhöhte sich das Net Income vor
    Goodwill-Abschreibungen und Einmaleffekten um 10 Prozent auf Euro 769 Mio.
    (2002: Euro 696 Mio.) bzw. Euro 0,96 je Aktie (2002: Euro 0,87).

    Ausblick

    Angesichts der EU-Rechtsvorschrift zur konsequenten Anwendung der IFRS-
    Rechnungslegung (International Financial Reporting Standards) bis spätestens
    2005 hat die EADS ihre Bilanzierungsgrundsätze für Entwicklungskosten voll auf
    die Norm IAS 38 umgestellt. Hiernach sind ausschließlich der Entwicklungsphase
    eines Projekts zuzurechnende Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als
    immaterielle Vermögenswerte zu aktivieren, während die Forschungskosten in der
    Gewinn- und Verlustrechnung in voller Höhe als Aufwand verbucht werden. Die
    Umstellung auf IAS 38 hat keinerlei Einfluss auf den Jahresabschluß der EADS für
    2003 und die Jahre davor. Für 2004 jedoch wird mit der Aktivierung von ca. Euro
    100 Mio. Entwicklungskosten gerechnet.

    Aus diesem Grund erhöht die EADS ihre EBIT-Prognose für 2004 von bislang Euro
    1,7 Mrd. auf Euro 1,8 Mrd.
    Für 2004 rechnet die EADS weiterhin mit einem positiven Free Cash Flow vor
    Kundenfinanzierungen. Das EADS-Management wird durch fortgesetzte
    liquiditätssichernde Maßnahmen darauf hinarbeiten, die Ausgaben für die A380-
    Investitionen und für das Programm Skynet 5 zu kompensieren. Mit einer weiterhin
    disziplinierten Finanzpolitik beabsichtigt die EADS das Volumen ihrer Brutto-
    Kundenfinanzierungen in der Zivilluftfahrt um nicht mehr als rund USD 900 Mio.
    zu erhöhen.

    Wie bereits angekündigt, erwartet die EADS für 2004 einen stabilen Umsatz,
    basierend auf der Annahme eines Wechselkurses von Euro 1 = USD 1,20. Airbus
    erwartet annähernd 300 Flugzeugauslieferungen im Jahr 2004. Beim
    Geschäftsvolumen rechnet der Konzern erneut mit Auftragseingängen über dem
    Umsatzniveau.

    Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 08.03.2004
    --------------------------------------------------------------------------------
    WKN: 938914; ISIN: NL0000235190; Index: MDAX
    Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
    Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

    080700 Mär 04
    Avatar
    borussia09
    schrieb am 10.03.04 17:02:00
    Beitrag Nr. 9 (12.393.321)
    Heute Kaufempfehlung im Effecten-Spiegel!
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 10.03.04 17:02:58
    Beitrag Nr. 10 (12.393.335)
    Servus Borussia :)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 10.03.04 17:04:10
    Beitrag Nr. 11 (12.393.351)
    LBBW erhöht EADS-Gewinnprognose 2004 auf 1,16 (0,99) EUR

    Einstufung: Bestätigt "Kaufen"
    Schätzung Gew/Aktie: 2004: Erhöht auf 1,16 (0,99) EUR
    2005: 1,51 EUR

    Die Analysten der LBBW (Landesbank Baden-Württemberg) sehen EADS auf "gutem Weg", die Profitabilität in den nächsten Jahren deutlich zu steigern. Das Unternehmen verfüge über marktführende Positionen in vielen Produktbereichen. Der hohe Auftragsbestand sichere den Umsatz in den nächsten Jahren. Zudem sind die Analysten der Ansicht, dass die operative Ergebnisprognose von EADS konservativ ist. Daher halten sie für möglich, dass diese im weiteren Jahresverlauf angehoben wird. Negativ auf den Aktienkurs auswirken könne sich hingegen eine weitere Dollarschwäche. +++ Andra Nöding vwd/10.03.2004/ann/fm/gos
    10.03.2004, 10:22


    EADS: 938914
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 13.03.04 19:59:02
    Beitrag Nr. 12 (12.423.034)
    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■

    --> Samstag, 6. März 2004

    Wechsel zu Airbus denkbar

    Die Fluggesellschaft Air Berlin plant einen Börsengang zur Finanzierung ihrer ehrgeizigen Pläne. Geschäftsführer und Miteigentümer Joachim Hunold sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", der Schritt sei in den nächsten zwölf bis 15 Monaten vorgesehen.

    Das Unternehmen wolle innerhalb von fünf Jahren 70 neue Flugzeuge bestellen und dafür vier Milliarden Dollar ausgeben. Die Maschinen sollten die bestehende Flotte von 44 Boeing-Flugzeugen ersetzen und ergänzen. Dabei könne er sich auch einen Wechsel von Boeing zum europäischen Flugzeughersteller Airbus vorstellen, sagte Hunold weiter.

    --> 08.03.2004, 08.03.

    Tabelle: EADS - Geschäftsjahr 2003

    Gesamtjahr (31.12.) 2003 2002
    Auftragsbestand (Mio) 179.280 186.339
    Auftragseingang (Mio) 61.150 31.009
    Umsatz (Mio) 30.133 29.901
    EBITDA (Mio) 3.137 3.031
    EBIT (Mio) 1.543 1.426
    F&E Kosten (Mio) 2.189 2.096
    Nettoergebnis (Mio) 152 (299)
    Nettoergebnis vor Goodwill
    und ao Posten (Mio) 769 696
    Ergebnis je Aktie 0,96 0,87
    Free Cash Flow vor
    Kundenfinanz (Mio) 2.143 578
    Nettoliquidität (Mio) 3.105 2.370

    - Alle Angaben in EUR.
    - Verluste stehen in Klammern.
    - Als EBIT weist die EADS den Gewinn vor Zinsen, Steuern,
    Goodwill-Abschreibungen und ao Posten aus.

    vwd/8.3.2004/rne/nas

    --> Mo, 8.3.2004, 8:52



    EADS trotzt der Luftfahrt-Krise

    Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat 2003 trotz der Branchenflaute in der zivilen Luftfahrt seinen Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Der zweitgrößte Flugzeugbauer der Welt erhöhte für dieses Jahr seine Gewinnprognose.

    Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Firmenwertabschreibungen und Sonderposten(Ebit) sei dank soliden Wachstums der zivilen Flugzeugsparte Airbus und des Verteidigungsgeschäfts im Jahresvergleich um acht Prozent auf 1,54 Mrd. Euro geklettert, teilte der Konzern am Montag mit.

    "Wir befinden uns nun am Wendepunkt und erwarten mittelfristig stärkeres Wachstum", sagten die beiden Co-Chefs Rainer Hertrich und Philippe Camus. "Der für 2005 erwartete Aufschwung der zivilen Luftfahrt ist in Reichweite."

    Airbus punktet gegen Boeing

    EADS hatte kürzlich zwei spektakuläre Erfolge gegenüber dem US-Erzrivalen Boeing erzielt: Die Flugzeugtochter Airbus lieferte im vergangenen Jahr mit 305 Maschinen erstmals mehr aus als die Amerikaner. Beim Bieterwettstreit um einen milliardenschweren Tankflugzeug-Auftrag der britischen Luftwaffe sicherte sich das EADS-Konsortium außerdem exklusive Verhandlungsrechte.


    Der anstehende britische Mega-Auftrag hat für die EADS strategische Bedeutung, weil die Europäer in den milliardenschweren Markt für Luftbetankungsflugzeuge einsteigen wollen. Boeing hat derzeit noch eine Fast-Alleinstellung auf dem Tanker-Markt, während Airbus erst im Dezember sein erstes Tankflugzeug A-310 MRTT (Multi Role Tanker Transport) vorstellte.

    Überschuss übertrifft die Erwartungen

    Unter dem Strich kehrte das Unternehmen in die Gewinnzone zurück: Der Überschuss lag 2003 bei 152 Mio. Euro, nach einem Verlust von 299 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten hatten mit einem Gewinn von nur 21 Mio. Euro gerechnet. EADS war 2002 wegen der Krise der Luftfahrtbranche, Abschreibungen und Problemen der verlustträchtigen Raumfahrtsparte tief ins Minus gerutscht.


    Der Umsatz sei 2003 leicht von 29,9 auf 30,13 Mrd. Euro gestiegen, teilte die im MDax und an der Pariser Börse notierte EADS weiter mit. Hauptstütze bleibt der Flugzeugbauer Airbus, der einen Umsatz von rund 19 Mrd. Euro beisteuerte, nach 19,5 Mrd. im Vorjahr. Der Auftragseingang verdoppelte sich auf 61,15 Mrd. Euro.

    Rüstungsgeschäft federt Flaute in der Zivilluftfahrt ab

    Der Auftragsbestand im Rüstungsgeschäft hat sich mit rund 46 Mrd. Euro ebenfalls verdoppelt. Neben dem britischen Tanker-Auftrag werden erste Umsätze aus der Entwicklung des Militär-Transporters A400M gebucht. Außerdem helfen die steigenden Stückzahlen bei der Produktion des Kampfhubschraubers Tiger, der Transporthubschraubers NH90 und bei Lenkwaffen. Zudem steht der Abschluss der zweiten Bauphase für den Eurofighter an. Das Rüstungsgeschäft ist für den Flugzeugkonzern wichtig, um die Schwankungen im konjunkturabhängigen zivilen Flugzeugbau abzufedern.


    Die Raumfahrtsparte bleibt allerdings das Sorgenkind des Konzerns. Sie weitete 2003 ihren Verlust auf 400 Mio. Euro aus, nach einem Minus von 268 Mio. Euro im Vorjahr. Nach einer Sanierung mit einem Abbau von 3300 Arbeitsplätzen sollte die Sparte eigentlich ein Null-Ergebnis vorlegen. Dei technischen Probleme der Ariane-Rakete sind aber offenbar noch nicht überwunden.


    Für 2004 erhöhte EADS seine Gewinnprognose und stellte nun ein Ebit von 1,8 Mrd. Euro nach bislang 1,7 Mrd. Euro in Aussicht. Der Konzern bekräftigte, der Umsatz solle 2004 stabil bleiben, ausgehend von einem Euro-Kurs von 1,20 $. Die in der Branche vielbeachtete Nettoliquidität sei auf 3,105 (2,370) Mrd. Euro gestiegen.

    --> 08.03.2004, 08.03.

    EADS/Camus: Großaktionäre werden Anteile nicht ändern

    Paris (vwd) - Die Großaktionäre der European Aeronautic Defence and Space Co, Lagardere und DaimlerChrysler werden nach Einschätzung des Co-CEO Philippe Camus auf absehbare Zeit ihre Anteile nicht ändern. "Die Großaktionäre haben keine Intention ihre Anteile zu ändern", sagte Camus auf der Bilanzpressekonferenz am Montag in Paris.
    vwd/8.3.2004/rne/nas

    --> 08.03.2004, 08.03.

    EADS/Hertrich: Auftrag 2. Tranche für Eurofighter im Sommer

    Paris (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS),Amsterdam, rechnet nach den Worten ihres Co-CEO Rainer Hertrich "noch vor der Sommerpause" mit dem Produktionsauftrag der Mitgliedsländer für die 2. Tranche für das militärische Kampflugzeug Eurofighter. Einschließlich der Modifizierungen für die volle Luft-Boden-Fähigkeit sollte der Entwicklungsvertrag zum Jahresende abgeschlossen sein, sagte Hertrich am Montag in Paris.

    Der 2. Abschnitt des Eurofighter-Vertrag läuft über insgesamt 236 Flugzeuge, die an Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien in den nächsten Jahren ausgeliefert werden. Insgesamt umfasst der Vertrag 620 Jagdflugzeuge. In einer Tranche waren 148 Flugzeuge vereinbart worden. Die Anteilseinger des Eurofighter-Konsortiums hatten erst vor wenigen Wochen dem Unternehmen größere Selbständigkeit eingeräumt, um die Effizienz zu steigern.
    vwd/8.3.2004/rne/nas

    --> 09.03.2004

    EADS wächst über Europa hinaus

    Von Dieter Fockenbrock

    Der europäische Luft-und Raumfahrtkonzern EADS geht in die USA. Von spektakulärer Verlagerung ist keine Rede, wohl aber von kleineren Zukäufen von Technologiefirmen oder von der Endfertigung vor Ort. Wäre EADS ein ganz normales Unternehmen, würden solche Nachrichten niemanden aufschrecken. Dass Konzerne Standorte außerhalb Europas aufbauen, ist Standard. EADS aber geht in die Höhle des Löwen.

    Ist den Europäern der Erfolg ihres Airbus gegen Boeing jetzt so zu Kopfe gestiegen, dass sie es nun sogar wagen, den einstigen Weltmarktführer in seinem Stammland anzugreifen? Selbst in der Militärtechnik geht das „alte Europa“ auf Verfolgungsjagd.

    Realistischer ist eine andere Erklärungsvariante: Das EADS-Management richtet sich auf harte Zeiten ein, auf einen anhaltend starken Euro und auf ein Marktwachstum, das vor allem außerhalb Europas stattfindet. Wer mit den USA ins Geschäft kommen will, der muss Präsenz zeigen. Ein ziviler Airbus lässt sich vielleicht noch als Exportschlager aus Europa verkaufen, sensible Militärtechnik dagegen nur mit eigener Fertigung im Land des Auftraggebers. Kein Verteidigungsminister der USA würde Waffen ausschließlich „Made in Europe“ bestellen. Hinzu kommt der starke Euro. Die eigene Produktion im Dollarraum aber mindert das Währungsrisiko. Und das drückt die EADS gewaltig. Für die europäischen Standorte gibt es deshalb keine Entwarnung – gerade weil Airbus und Co. so erfolgreich sind. Wachsen wird der EADS-Konzern weiter. Die neuen Jobs entstehen jedoch nicht in den Stammländern Deutschland oder Frankreich.


    Viel Spaß beim Lesen :)

    ciao

    alechandro
    Avatar
    HSM
    schrieb am 13.03.04 20:02:16
    Beitrag Nr. 13 (12.423.046)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 13.03.04 20:06:41
    Beitrag Nr. 14 (12.423.057)
    thx HSM :)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 14.03.04 12:26:41
    Beitrag Nr. 15 (12.425.429)
    kopiert aus dem Trading-Thread von HSM:

    Aktien im Test

    EADS: Gerüstet für mehr Profit

    Die Basis für profitables Wachstum ist gelegt, jetzt kann der
    Konzern die Ernte einfahren. Kurse um 17 Euro zum Einstieg nutzen.

    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 19.03.04 16:21:24
    Beitrag Nr. 16 (12.491.027)
    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■

    --> 15.03.2004

    EADS und Ministerium weisen Bericht über Eurofighter zurück

    München/Berlin (vwd) - Sowohl die EADS als auch das Bundesministerium für Verteidigung (BMV) haben einen Pressebericht über Verzögerungen bei der Pilotenausbildung für den Eurofighter wegen vermeintlicher technischer Probleme zurückgewiesen. "Wir weisen die Form der Darstellung zurück", sagte ein Sprecher der European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS),Amsterdam, am Montag auf Nachfrage. "Von einer Verzögerung kann keine Rede sein", erklärte ein BMV-Sprecher.

    Das Trainig der Piloten für den Eurofighter wird einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge nicht wie geplant in 2 Wochen, sondern erst Ende des Jahres beginnen, da bislang noch für den Flugbetrieb notwendige Leistungsnachweise fehlten.

    Nach übereinstimmender Darstellung von EADS und BMV ist die Ausbildung der Fluglehrer für den Eurofighter nahezu beendet. Die Luftwaffe prüfe derzeit, ob die Vorbereitung der Verlegung der bislang 7 Eurofighter von Manching bei München zum Flugplatz Rostock-Laage Mitte April abgeschlossen werden kann. Dort soll der Truppenversuch starten, bei dem die Flugzeuge unter Alltagsbedingungen getestet werden. Die Erfahrungen der bislang 10 ausgebildeten Piloten aus dieser Phase sollen dann in die so genannte lehrgangsgebundene Ausbildung, also die breite Piloten-Ausbildung, einfließen.

    EADS-Co-CEO Rainer Hertrich hatte auf der Bilanzpressekonferenz vergangene Woche erklärt, der Produktionsvertrag für die 2. Tranche des Eurofighter soll "noch vor der Sommerpause" abgeschlossen und die Modifizierungen des Flugzeugs für die volle Luft-Boden-Fähigkeit bis Jahresende vereinbart werden. Die 2. Tranche des Eurofighter-Vertrags beläuft sich auf insgesamt 236 Flugzeuge für Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien. Großbritannien hatte sich in den zurückliegenden Monaten für eine zeitliche Streckung des Programms aus finanziellen Gründen ausgesprochen.

    Die Anteilseigner am Eurofighter-Konsortium hatten vor wenigen Wochen dem Hersteller-Unternehmen größere Selbständigkeit eingeräumt und Führungspositionen neu besetzt, um die Effizienz des Programms zu erhöhen.


    --> 15.03.2004

    EADS liefert Helicopter-Schutzsysteme für 200 Mio EUR

    München (vwd) - Die Sparte Defence Electronics der European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, wird die Hubschrauber vom Typ Tiger und NH90 von insgesamt 6 Staaten mit Selbstschutzsystemen gegen Lenkflugkörper ausrüsten. Die Aufträge mit einer Laufzeit bis 2012 haben ein Volumen von 200 Mio EUR, teilte der Konzern am Montag mit. Ausgerüstet würden die bestellten Hubschrauber für Deutschland, Frankreich, Italien, Australien, Portugal und Finnland, hieß es weiter.

    EADS werde das System in einem Konsortium zusammen mit dem französischen Unternehmen Thales anbieten. Dabei werde ein Raketenwarnsystem sowie ein Laserwarnempfänger von EADS mit einem von Thales entwickelten Radarwarner und einem Zentralrechner kombiniert.


    --> Donnerstag 18. März 2004

    AUA verstärkt Flotte um zwei Airbus A319

    Wien, 18. Mär (Reuters) - Die Austrian Airlines AG (AUA) hat die ersten zwei der insgesamt sieben bestellten Airbus A319 in die Flotte integriert. Im Jahr 2004 werde noch ein weiterer Airbus den Flugbetrieb aufnehmen, drei weitere Jets würden im Jahr 2005 dazu kommen und der siebente Airbus werde im ersten Quartal 2006 ausgeliefert, teilte AUA am Donnerstag mit.
    AUA hatte im Herbst 2002 insgesamt sieben Airbus A319 bestellt. Dieser Airbus-Typ habe 126 Sitzplätze und eigne sich daher für Kurz- und Mittelstrecken. Für den Sommerflugplan 2004 verfüge die Austrian über insgesamt 25 Airbus-Modelle. (Reuters)


    --> 19.03.2004

    Update: Spirit Airlines ordert 35 Flugzeuge bei EADS-Tochter ...

    Die amerikanische Billigfluglinie Spirit Airlines hat am Freitag beim europäischen Flugzeughersteller Airbus, einer Tochtergesellschaft des Luft- und Raumfahrtkonzerns European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V., insgesamt 35 Flugzeuge im Gesamtwert von 2 Mrd. Euro geordert.

    Das Abkommen beinhaltet eine Option zum Kauf von weiteren 60 Maschinen. Im Falle der Ausübung der Zusatz-Kaufoption würde sich der Gesamtwert des Lieferabkommens auf bis zu 5 Mrd. Dollar belaufen, hieß es.

    Die Aktie von EADS notiert in Paris aktuell mit einem Minus von 1,15 Prozent bei 17,18 Euro.
    © finanzen.net


    Widerstandsmarke = ca. 19,13€
    Unterstützung = ca. 17,00€

    Viel Spass beim Lesen :)

    ciao alechandro
    Avatar
    nocherts
    schrieb am 19.03.04 18:04:53
    Beitrag Nr. 17 (12.492.325)
    :look:
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 19.03.04 18:06:17
    Beitrag Nr. 18 (12.492.341)
    Servus nocherts :)

    was guggst du? :D
    Avatar
    ErstesRobbenbaby
    schrieb am 20.03.04 02:14:05
    Beitrag Nr. 19 (12.497.535)
    Hallo Alechandro,
    warum schreibst Du nicht im EADS-Thread: European Aeronautic Defence and Space Company (EADS)? Dann wäre die Diskussion über Eads nicht so zersplittert und Du nicht so allein hier.

    MFG ErstesRobbenbaby
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 20.03.04 11:38:12
    Beitrag Nr. 20 (12.499.902)
    Moin ErstesRobbenbaby :),

    ist eine Überlegung Wert, aber der Thread soll auch gar nicht mit grossen Gesprächen vollgestopft werden, dient eher zur übersichtlichen Berichtserstattung ;) - aber ich kann schonmal in eurem Thread vorbeischauen :)

    gruß

    alechandro
    Avatar
    nocherts
    schrieb am 20.03.04 13:09:51
    Beitrag Nr. 21 (12.500.281)
    hi alech!


    ich versuche das hier gepostete zu verstehen:confused:
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 20.03.04 15:30:48
    Beitrag Nr. 22 (12.500.713)
    Hallo nocherts :),

    falls ich dir helfen kann sag bescheid ;)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 26.03.04 15:55:20
    Beitrag Nr. 23 (12.563.616)




    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■

    --> ftd.de, Fr, 19.3.2004, 20:27



    US-Fluggesellschaft Spirit gibt Großauftrag an Airbus
    Von Gerhard Hegmann, München

    Die US-Fluggesellschaft Spirit Airlines will ihre Flugzeugflotte auf Airbus-Modelle umstellen und bis zu 95 Maschinen bestellen. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von 5 Mrd. $.

    Wie die private Fluggesellschaft am Freitag mitteilte, wurde eine feste Zusage über 35 Modelle aus der A320-Familie im Gesamtwert von rund 2 Mrd. $ abgegeben. Für weitere 60 Maschinen wurde eine Option erteilt. Ein Airbus-Sprecher bestätigte am Freitag auf Anfrage eine entsprechende Absichtserklärung. Um den Großauftrag bewarb sich auch der US-Flugzeughersteller Boeing, sagte eine Spirit-Sprecherin auf FTD-Anfrage. Spirit hat derzeit eine Flotte mit 32 Boeing MD-80 Maschinen.

    Für Airbus ist die Spirit-Bestellung ein weiterer Erfolg auf dem von Boeing dominierten Markt der US-Fluggesellschaften. So erteilte im Frühjahr 2003 die US-Billigfluglinie Jet Blue dem europäischen Flugzeughersteller Airbus einen Milliardenauftrag über 65 Festbestellungen und eine Option auf weitere 50 Maschinen vom Typ A320.

    Die Festbestellung von Spirit bei Airbus teilt sich in 29 Maschinen vom Typ 319 mit üblicherweise 124 Sitzplätzen und 6 Maschinen vom Typ 321 mit 185 Plätzen, erläuterte die Spirit-Sprecherin. Als Antrieb wurde das V2500-Triebwerk des internationalen Konsortiums IAE ausgewählt, an dem auch der in Deutschland beheimatete Triebwerkshersteller MTU beteiligt ist. Die ersten Airbus-Maschinen sollen Anfang 2005 bei Spirit in Dienst gestellt werden und bis 2008 die gesamte MD-80 Flotte ersetzen.

    Die in Fort Lauderdale in Florida ansässige Fluggesellschaft ist in Privatbesitz, hat 2700 Beschäftigte und rangiert nach eigenen Angaben auf Platz 14 der US-Airlines. In den vergangenen fünf Jahren habe sich der Umsatz auf zuletzt 450 Mio. $ (2003) verdoppelt. Mit täglich 115 Flügen werden 16 Städte in den USA verbunden.



    --> 22.03.2004, 22.03

    "WSJ": EADS hat Chancen auf Tankflugzeug-Auftrag der US-Armee

    New York (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS),Amsterdam, hat offenbar Chancen, Betankungsflugzeuge für die US-Armee zu liefern. EADS sei von der US-Regierung ermutigt worden, nachdem ein ursprünglich an die Boeing Co, Chicago, vergebener Auftrag über 100 Tankflugzeuge im Februar vorläufig gestoppt wurde, zitiert das "Wall Street Journal" (WSJ) Ralph Crosby, Chairman von EADS Nordamerika. Als die Bestellung der Armee vor zwei Jahren bei Boeing erfolgte, sei EADS noch nicht zur Produktion von Betankungsflugzeugen bereits gewesen, mittlerweile jedoch schon, sagte Crosby weiter.

    Die US-Regierung überprüft den Boeing-Auftrag im Volumen von 17 Mrd USD, nachdem zwei Topmanager von Boeing entlassen wurden. Einer davon hatte vor seiner Zeit bei Boeing im Pentagon die Bestellung der Tankflugzeuge mitverhandelt.
    vwd/DJ/22.3.2004/tw/rio



    --> 22.03.2004

    EADS wird Schwergewicht

    Auf Platz eins im MDax wird nach Expertenmeinung voraussichtlich EADS sein, auf dem zweiten der in Irland ansässige deutsche Staatsfinanzierer Depfa Bank . Die EADS-Aktie wird nach Meinung des Aktienstrategen Georg Elsässer von HSBC Trinkaus & Burkhardt zugleich zu den größten Nutznießern der Neugewichtung gehören. "Die Aktie ist seit dem letzten Verkettungstermin von ihrem auf zehn Prozent gekappten Gewicht auf aktuell 8,6 Prozent gesunken. Aktuell wird sie selbst unter Einbeziehung ihres vollen Aktienanteils nicht mehr auf zehn Prozent kommen", sagte Elsässer.



    --> 23.03.2004

    Airbus setzt trotz schwacher Aufträge Preiserhöhungen durch

    New York (vwd) - Die Airbus SAS, Blagnac, setzt trotz des schwachen Auftragseingangs Preiserhöhungen durch. Sein Unternehmen sei in der Lage, die Preise etwas über das Niveau anzuheben, auf dem sie sich vor den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 befunden hätten, sagte CEO Noel Forgeard am Dienstag. Executive Vice President John Leahy sagte, er rechne in diesem Jahr mit Aufträgen für 250 Flugzeuge. Ausgeliefert würden voraussichtlich rund 300 Flugzeuge. Allerdings zeichne sich in der Luftfahrt eine Erholung ab: Einige Fluggesellschaften hätten Airbus schon gebeten, bestellte Flugzeuge früher als vereinbart zu liefern.

    Leahy erwartet, dass sich der Markt für neue Flugzeuge schon im kommenden Jahr erholt. Wettbewerber Boeing Co, Chicago, prognostiziert diese Entwicklung erst für 2006.
    vwd/DJ/23.3.2004/cn/jhe



    --> 23.03.2004

    Airbus erwartet 2004 rund 250 Bestellungen

    Wie die Airbus Industries, 80-prozentige Tochter von EADS N.V., am Dienstag mitteilte, werden für das laufende Geschäftsjahr rund 250 Neubestellungen erwartet.

    Zur Auslieferung werden 2004 rund 300 Flugzeuge gelangen. Im letzten Jahr lieferte Airbus 305 Flugzeuge aus und übertraf damit erstmals den bisherigen Weltmarktführer Boeing. Nach Auskunft von John Leahy, Vice President von Airbus, entwickle sich das Jahr bisher sehr ruhig. Für 2005 rechnet er aber mit einer deutlichen Belebung der Nachfrage.

    Die Aktien von EADS schlossen heute in Frankfurt mit einem Plus von 2,11 Prozent bei 16,90 Euro.

    © finanzen.net



    --> 25.03.2004

    Airbus rechnet aus China in kommenden 20 Jahren mit 1.500 Flugzeugbestellungen

    SHANGHAI (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Airbus rechnet in den kommenden zwei Jahrzehnten mit einem boomenden chinesischen Flugzeugmarkt. Bis 2024 erwartet das Unternehmen rund 1.200 Bestellungen aus dem Reich der Mitte. Das sagte Olivier Andries, ein ranghoher Manager der EADS-Tochter , der Tageszeitung "China Daily" (Donnerstagausgabe).

    Der Marktanteil von Airbus dürfte in diesem Zeitraum nach Einschätzung Andries deutlich wachsen. "Es gibt keinen Zweifel, dass der Anteil von Airbus an der chinesischen Flotte von aktuell 30 auf dann 50 Prozent steigen kann", zitierte die Zeitung den Manager./FX/af/she

    © dpa



    --> 25.03.2004

    EADS gründet Gesellschaft in Russland

    Moskau (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS),Amsterdam, hat unter der Firmierung OOO EADS eine Gesellschaft nach russischem Recht gegründet. Damit sei der Weg frei für vermehrte Aktivitäten in Russland, sagte EADS-CEO Rainer Hertrich am Donnerstag bei der Eröffnung des Unternehmens. Das Gemeinschaftsprogramm zwischen der EADS und der russischen Luft- und Raumfahrtindustrie gehe "mit großen Schritten" voran. Airbus hat russische Luftfahrtunternehmen aufgefordert, Angebote für Zulieferungen im Wert von 10 Mio USD vorzulegen, wie der Präsident von EADS Russland, Wadim Wlasow, bekannt gab.

    In den kommenden Jahren sollen die russischen Fertigungskapazitäten für Airbus schrittweise bis zu einem Volumen von 40 Mio USD im Jahr ausgeweitet werden. "Das im vorigen Jahr eröffnete EADS Technology Office bewertet zurzeit über 40 Kooperationsvorhaben im Bereich Forschung und Technologie zwischen EADS und verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen in Russland", sagte Wlasow. Das in Moskau ansässige Engineering Centre ECAR ist das erste Airbus-Konstruktionszentrum in Europa außerhalb der Airbus-Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Es beschäftigt derzeit etwa 50 russische Ingenieure. Ihre Zahl soll sich bis Ende 2004 auf 100 erhöhen.

    Von ECAR würden bereits umfangreiche Arbeiten in den Bereichen Zellenstruktur, Belastungstests und Systemeinbauten vorgenommen. Die neue EADS-Gesellschaft in Russland werde die treibende Kraft hinter allen Aktivitäten der EADS-Gruppe im Land sein, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Sie werde vornehmlich Funktionen wie Geschäftsentwicklung, industrielle und technologie-relevante Kooperationen, Beziehungen zur Regierung und Marketing wahrnehmen.
    vwd/12/25.3.2004/sa/bb



    --> 26. März 2004



    Boeing attackiert Airbus

    Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing wirft seinem europäischen Konkurrenten Airbus Dumping vor.

    Airbus habe die ersten 129 Bestellungen für das Großraumflugzeug A380 mit Preisabschlägen von 40 Prozent erkauft, sagte Boeing-Vizepräsident Baseler dem "Guardian".

    Ein Airbus-Sprecher wies die Anschuldigung als "lächerlichen Quatsch" zurück. "Die Annahme, dass wir um die Welt ziehen und versuchen, das Flugzeug zu verschleudern, damit es abhebt, ist Unfug." Der A380 hat 555 Sitzplätze. 2006 will Singapore Airlines die ersten Maschinen in Dienst stellen.


    Viel Spaß beim Lesen :)

    alechandro
    Avatar
    nocherts
    schrieb am 28.03.04 11:37:27
    Beitrag Nr. 24 (12.576.844)
    Hits aus der zweiten Reihe
    Der MDax führt ein Schattendasein, schlägt jedoch alle anderen Börsenbarometer. Und auch in den USA gibt es Erfolg versprechende mittelgroße Werte
    von Frank Stocker

    Sie sind nicht Fisch und nicht Fleisch. Den einen sind sie nicht groß genug, den anderen versprechen sie nicht genug Wachstum. Die mittelgroßen Werte auf dem Börsenzettel in Frankfurt, vereint im MDax, fristen eher ein Schattendasein. Allerdings ein sehr Gewinn bringendes. Denn der MDax notiert derzeit nur knapp unter seinem Allzeithoch vom Herbst 2000 - und schlägt damit alle anderen Börsenbarometer. Der Dax liegt trotz der Rallye des letzten Jahres immer noch 50 Prozent unter seinem Höchststand vom März 2000. Und der TecDax müsste sich glatt verfünfzehnfachen, um die Spitzen seines Vorgängers Nemax zu erreichen.


    Einiges spricht dafür, dass sich der Erfolg der MDax-Aktien fortsetzt. "Diese Unternehmen heben sich bei den Gewinnerwartungen nicht stark von den Dax-Werten ab", sagt Heiko Bienek von Lupus Alpha, einer Fondsgesellschaft, die sich auf Nebenwerte spezialisiert hat. Für beide Segmente erwarten die Analysten in diesem Jahr Steigerungen von 30 bis 40 Prozent. "Allerdings habe ich wesentlich weniger Bauchschmerzen, wenn ich diese Erwartungen bei den MDax-Werten auf Plausibilität prüfe", so Bienek.

    Artikel erschienen am 28. März 2004
    So beginnt beim größten MDax-Wert, dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS, die Gewinnstory gerade erst und setzt sich bis 2006 fort.
    "Alleine wegen der Aufträge, die in dieser Branche auf Jahre im Voraus vergeben werden, kann hier gar nichts schief gehen", so Bienek. Auch das zweitgrößte Unternehmen, der Staatsfinanzierer Depfa, bietet eine enorme Wachstumsstory. "Das US-Geschäft soll von fünf auf 50 Milliarden Dollar wachsen", erklärt Bienek. Auch Puma, Hypo Real Estate und Heidelberger Cement sieht er unverändert auf dem Weg nach oben. Diese fünf Werte stehen allein schon für 40 Prozent der Marktkapitalisierung des MDax und bieten daher eine entsprechende Sicherheit. Die ist bei vielen Dax-Werten nicht gegeben, wenn man nur Volkswagen oder Daimler-Chrysler betrachtet.


    Doch nicht nur in Deutschland gibt es viele gute Unternehmen aus der zweiten Reihe. Rod Wright, Manager des Pioneer Mid Cap Value Fund, wirbt dafür, sich auch in Amerika stärker für dieses Segment zu interessieren. "Es gibt in den USA rund 150 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über zehn Milliarden Dollar", sagt er. In der Klasse darunter, zwischen einer und zehn Milliarden Dollar, sind es dagegen rund 1200. "Die Auswahl ist viel größer", so Wright. "Gleichzeitig vereinen diese Werte die guten Eigenschaften der ganz Großen mit jenen der kleinen Wachstumswerte", ist er überzeugt. Sie erfüllen einerseits die hohen Standards des Kapitalmarkts, bieten andererseits interessante Wachstumsperspektiven.


    Als Beispiel nennt er Footlocker. Die Kette beherrscht rund 35 Prozent des Schuhmarkts in den USA. Das Unternehmen ist so stark, dass es sich im vergangenen Jahr sogar mit dem Sportschuhhersteller Nike anlegen konnte. Footlocker wollte nur einen Erfolgsbringer in den Läden platzieren, Nike bestand darauf, dass das ganze Sortiment zu beziehen sei. Footlocker setzte sich schließlich durch.


    Ein weiteres Beispiel ist Phelps Dodge. Der weltweit zweitgrößte Kupferproduzent profitiert derzeit von der Hausse an den Rohstoffmärkten. Schließlich gehören auch Aktien zu Wrights Favoriten, die auf den ersten Blick kaum jemand kennt. So beispielsweise Yum, unter deren Dach sich so bekannte Marken wie Pizza Hut oder Kentucky Fried Chicken finden. Oder American Standard, ein Badausstatter, der in Europa unter dem Namen Ideal Standard firmiert. Das Problem bei den amerikanischen Werten ist natürlich das Währungsrisiko. Das kann auch Wright nicht ausschließen. "Doch wer mittelgroße Werte in Europa mag, sollte sie auch in Amerika mögen", sagt er.
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 28.03.04 13:16:15
    Beitrag Nr. 25 (12.577.222)
    Moin nocherts :)

    der Artikel hört sich gut an :look:
    Avatar
    nocherts
    schrieb am 28.03.04 21:39:44
    Beitrag Nr. 26 (12.579.278)
    :D



    :look:
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 02.04.04 10:44:22
    Beitrag Nr. 27 (12.631.031)
    Moin :)



    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■


    --> 26.03.2004 13:50 Uhr (sz)

    Forsetzung: Boeing gegen Airbus




    A380 — nur ein Dumpingvogel?

    Der Kampf um die Marktführerschaft geht in eine neue, schmutzige Runde. Jetzt wirft Boeing den Europäern vor, den neuen Überjumbo A380 nur mit Hilfe von Dumpingpreisen und Subventionsverschwendungen in den Markt zu drücken. Airbus weißt den Vorwurf als "lächerlich" zurück.

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat seinem europäischen Konkurrenten Airbus nach einem Zeitungsbericht Dumping-Praktiken beim Verkauf des neuen Großraumflugzeugs A380 vorgeworfen. Wie der in London erscheinende Guardian unter Berufung auf den für Marketing zuständige Boeing-Vizepräsident Randy Baseler berichtete, soll Airbus die ersten 129 Bestellungen für den 555-Sitzer mit Preisabschlägen von 40 Prozent ergattert haben. Airbus wies die Anschuldigungen nach dem Bericht als "lächerlich" zurück.

    Kostendeckung unmöglich?

    Von dem Großraumflugzeug würden niemals genügend gebaut, um die staatlichen Zuschüsse von 3,5 Milliarden US-Dollar zurückzahlen zu können, zitiert der Guardian Baseler weiter. Die weltweite Nachfrage nach solchen Maschinen sei mit 320 Stück deutlich geringer als die von der EADS-Tochter angegebenen 1138 Flugzeuge. Es sei für Airbus geradezu unmöglich, die Marke von 250 verkauften A380 zu erreichen, um die Kosten zu decken.

    Ein Airbus-Sprecher bezeichnete nach den Angaben des Guardian die Aussagen Baselers als "absoluten Quatsch". "Die Annahme, dass wir um die Welt ziehen und versuchen, das Flugzeug zu verschleudern, damit es abhebt, ist Unfug", zitierte die Zeitung einen Insider.

    Das neue Großraumflugzeug ist eines der Schlüsselmodelle von Airbus. 2006 soll bei Singapore Airlines der erste A380 in Dienst gestellt werden. Airbus hatte seinen US-Wettbewerber im vergangenen Jahr erstmals bei den Auslieferungen überflügelt.



    --> 01.04.2004, 01.04. (vwd)

    Presse/DaimlerChrysler und Lagardere bleiben EADS-Aktionäre

    München (vwd) - Die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, und die Lagardere SCA, Paris, bleiben auf absehbare Zeit Aktionäre der European Aeronautic Defence and Space Co (EADS), Amsterdam. Wie Manfred Bischoff, Co-Chairman von EADS und Vertreter von DaimlerChrysler, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte, haben die beiden Hauptaktionäre derzeit keine Pläne, sich von ihrer EADS-Beteiligung zu trennen.

    Wenn EADS dauerhaft Umsatzrenditen von über 8% erreiche, seien dies Margen, die sowohl im Automobilbau als auch im Mediengeschäft nur selten erreicht würden. Die Erträge aus den EADS-Beteiligungen könnten dazu beitragen, die Kerngeschäfte der Hauptaktionäre zu unterstützen, um dort weiteres Wachstum zu ermöglichen. Zu den Zukunftsaussichten von EADS sagte Bischoff, die Restrukturierung der Raumfahrt sei in vollem Gange, und EADS hoffe, dort in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Im Bereich Verteidigung komme das Unternehmen langsam wieder zu vertretbaren Ergebnissen, und auch für den zivilen Sektor sei er optimistisch.
    vwd/11/1.4.2004/cn/bb



    --> 01.04.2004, 01.04. (vwd)

    FR/EADS und DCN erhalten Rüstungsauftrag über 260 Mio EUR

    Paris (vwd) - Die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS),Amsterdam, und die Direction des Constructions Navales (DCN) haben vom französischen Verteidigungsministerium einen Auftrag über 260 Mio EUR erhalten. Der Auftrag beziehe sich auf die Wartung von seegestützten Raketen des Typs M45, teilte DCN am Donnerstag mit. vwd/DJ/1.4.2004/cn/mim



    --> 02.04. / 00:20

    EADS will Flugzeugbauer „Irkut“ kaufen

    Moskau. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will ein größeres Aktienpaket an dem russischen Flugzeugbauer „Irkut“ erwerben. „Irkut“ baut u.a. Teile des Kampfflugzeuges SU, aber auch das Wasserflugzeug Be-200. Schon seit 2001 besteht eine enge Kooperation beim Bau dieses Amphibienflugzeuges zwischen den beiden Luftfahrtkonzernen.

    „Irkut“ ging am Freitag mit 23 Prozent seiner Aktien an die Börse. EADS-Chef Rainer Hertrich, der am Donnerstag das Interesse von EADS bestätigte, spekuliert allerdings auf ein anderes Paket. Welchen genauen Anteil der Airbus-Hersteller an dem sibirischen Flugzeugwerk erwerben will, bleibt vorerst geheim. Nach russischem Recht können ausländische Unternehmen an strategisch wichtigen russischen Firmen allerdings maximal 25 Prozent erwerben.

    Das Gemeinschaftsprojekt Be-200 wollen die beiden Konzerne auf dem Weltmarkt platzieren. Die Lizenz dafür soll in den nächsten eineinhalb Jahren erworben werden. Das Amphibienflugzeug wird vor allem für die Brandbekämpfung verwendet, weil es während des Fluges Wasser aus einem Gewässer aufnehmen. Auch das russische Katastrophenschutzministerium hat einige Exemplare davon gekauft.





    Analystenmeinungen:

    01.04.2004 - WGZ-Bank / "reduzieren"
    01.04.2004 - Independent Research / "halten"



    Viel Spass beim Lesen :)

    so long

    alechandro
    Avatar
    taurust
    schrieb am 05.04.04 16:17:47
    Beitrag Nr. 28 (12.657.593)
    Flieg Rakete flieg
    Avatar
    tempic
    schrieb am 05.04.04 18:01:57
    Beitrag Nr. 29 (12.658.928)
    hallo,
    ist es euch auch einmal aufgefallen, daß es in paris jedesmal kurz vor börsenschluss noch einmal ein kauf/verkaufs-volumen von über 200.000 aktien gibt???

    nachzusehen (jeden tag) beim intraday-chart von comdirect

    hat jemand eine ahnung was das bedeutet??
    Avatar
    HSM
    schrieb am 12.04.04 12:47:26
    Beitrag Nr. 30 (12.720.847)
    Airbus erhält Großauftrag über 21 Flugzeuge aus China

    Wie die chinesische Fluggesellschaft China Southern bereits am Freitag vergangener Woche mitteilte, hat sie beim europäischen Flugzeugbauer Airbus 21 Jets der A320-Familie fest bestellt.

    Die Maschinen mit einem Gesamtwert von rund 1,2 Mrd. Dollar sollen in den Jahren 2005 und 2006 ausgeliefert werden.

    China Southern, die größte chinesische Fluggesellschaft, hat bereits 20 Airbus-Maschinen in Betrieb und ist mit diesen eigenen Angaben zufolge sehr zufrieden. Aus diesem Grund sei die Entscheidung auch für Airbus und nicht für Boeing gefallen, hieß es als Begründung aus China.

    Die Aktie von EADS N.V., der Muttergesellschaft von Airbus, notierte am Donnerstag zuletzt bei 19,20 Euro.
    Avatar
    HSM
    schrieb am 15.04.04 08:24:36
    Beitrag Nr. 31 (12.749.295)
    "FT": EADS steht vor einem Milliardenauftrag durch die Nato

    LONDON (dpa-AFX) - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Gewinn eines milliardenschweren Auftrags. Die Nato werde voraussichtlich neue Überwachungsflugzeuge bei einem Konsortium um EADS bestellen, schreibt die "Financial Times" (Donnerstagausgabe). Der Auftrag könnte einen Gesamtwert von vier Milliarden Euro haben und wäre der größte Rüstungsauftrag des Bündnisses seit Jahrzehnten.

    Die offizielle Entscheidung falle zwar erst im Mai. Die Nato-Mitglieder hätten aber nur noch bis zu diesem Freitag Zeit, Einwände gegen die Vergabe zu formulieren. Das hätten Vertreter der Nato und der beteiligten Unternehmen bestätigt, schreibt die Zeitung.

    Mit der Auftragsvergabe an EADS ginge der amerikanische Rüstungskonzern Raytheon leer aus, der ebenfalls ein Angebot abgegeben habe. Raytheon werfe Nato-Beamten vor, dem Druck der US-Regierung nachgegeben zu haben. Washington habe EADS unterstützt, weil mit Northrop Grumman ein US-Konzern an dem Konsortium ist, schreibt das Blatt unter Berufung auf Diplomaten. Northrop Grumman baut für die US-Luftwaffe bereits das fliegende Bodenüberwachungssystem J-Stars./rw/sk
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 15.04.04 12:08:40
    Beitrag Nr. 32 (12.751.809)
    #31

    wenn das funzt - dann sehe ich schon wieder Kurse über 20€ :)
    Avatar
    Alechandro
    schrieb am 16.04.04 15:06:15
    Beitrag Nr. 33 (12.765.652)
    ■■ Wichtigste Meldungen der letzten Tage ■■


    --> 12.04.2004


    Airbus erhält Großauftrag über 21 Flugzeuge aus China

    Wie die chinesische Fluggesellschaft China Southern bereits am Freitag vergangener Woche mitteilte, hat sie beim europäischen Flugzeugbauer Airbus 21 Jets der A320-Familie fest bestellt.

    Die Maschinen mit einem Gesamtwert von rund 1,2 Mrd. Dollar sollen in den Jahren 2005 und 2006 ausgeliefert werden.

    China Southern, die größte chinesische Fluggesellschaft, hat bereits 20 Airbus-Maschinen in Betrieb und ist mit diesen eigenen Angaben zufolge sehr zufrieden. Aus diesem Grund sei die Entscheidung auch für Airbus und nicht für Boeing gefallen, hieß es als Begründung aus China.

    Die Aktie von EADS N.V., der Muttergesellschaft von Airbus, notierte am Donnerstag zuletzt bei 19,20 Euro.

    © finanzen.net



    --> 13.04.2004

    Kreise - Branson tendiert für US-Fluglinie zu Order bei Airbus

    Chicago, 13. Apr (Reuters) - Die vom Chef der Fluggesellschaft Virgin Atlantic, Richard Branson, geplante neue US-Fluglinie tendiert nach Angaben aus Kreisen zur Bestellung ihrer Flugzeuge beim europäischen Hersteller Airbus.

    Die geplante Fluggesellschaft, deren Name noch nicht bekannt ist, habe dem Airbus-Konkurrenten Boeing erklärt, dass er für den Auftrag aus dem Rennen sei, hieß es am Dienstag in den Kreisen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Nun werde zunächst exklusiv mit Airbus über die Lieferung von 20 bis 30 Flugzeugen für den im Laufe des Jahres 2005 erwarteten Start der Fluglinie weiterverhandelt.

    Das bedeute aber nicht, dass Boeing für immer aus dem Wettbewerb um den Auftrag sei, hieß es weiter. Ein Airbus-Sprecher bestätigte lediglich, dass Verhandlungen mit Virgin liefen, aber es gebe keinen Abschluss. Eine Stellungnahme von Boeing war zunächst nicht zu erhalten. Der Auftrag der neuen US-Linie Bransons wäre die vermutlich größte Bestellung von neuen Flugzeugen in den USA in diesem Jahr.

    Wann die neue Gesellschaft ihren Betrieb aufnimmt, ist allerdings noch ungewiss. Branson muss zunächst den US-Behörden noch einen Geschäftsplan vorlegen. Beobachter gehen davon aus, dass dies erst nach den Präsidentenwahlen in den USA im November passieren wird. Der Geschäftsplan muss auch die Einhaltung der Vorschriften für den Anteilsbesitz ausländischer Eigentümer an US-Fluggesellschaften sowie der Sicherheitsvorschriften dokumentieren.

    Die Regierung von US-Präsident George W. Bush würde die Regeln gerne lockern, die den Anteil ausländischer Investoren an US-Fluggesellschaften auf 49 Prozent des Kapitals und 25 Prozent der Stimmrechte begrenzen. Der Kongress hatte sich aber unter dem Druck von Gewerkschaften und aus Furcht vor steigendem ausländischem Einfluss auf US-Fluglinien gegen jede Änderung gesperrt. Unklar ist noch die genaue Stückzahl der Maschinen aus der A-320-Familie von Airbus, deren Bestellung die geplante Gesellschaft in Betracht zieht.

    (Reuters)



    --> 14.04.2004

    Cathay Pacific bestellt Flugzeuge bei Boeing und Airbus

    Die in Hong Kong ansässige Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways Ltd. gab am Mittwoch bekannt, dass sie zwei Flugzeuge vom Typ Boeing 777-300 geordert hat. Des Weiteren bestellte die Fluggesellschaft bei Airbus, einer Tochtergesellschaft des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, sechs Maschinen vom Typ A330-300.

    Damit wird die Flotte von Cathay Pacific Airways auf insgesamt 94 Maschinen erweitert. Die Flugzeuge sollen im Zeitraum von 2005 bis 2007 geliefert werden.

    Die Aktie von Cathay Pacific verliert in Frankfurt aktuell 2,34 Prozent auf 1,67 Euro. Die Aktei von EADS notiert in Paris aktuell mit einem Minus von 1,71 Prozent bei 19,54 Euro. Die Aktie von Boeing beendete den Handel an der NYSE bei 41,78 Dollar.

    © finanzen.net



    --> 15.04.2004

    Presse: EADS steht kurz vor einem Milliardenauftrag

    Das Luft- und Raumfahrtunternehmen EADS steht nach Informationen der "Financial Times Deutschland" kurz vor dem Gewinn eines Großauftrags. Dem Bericht zufolge werde die NATO voraussichtlich neue Überwachungsflugzeuge bei einem Konsortium um EADS bestellen. Das Auftragsvolumen wird auf rund 4 Mrd. Euro beziffert, so die "Financial Times Deutschland". Die offizielle Entscheidung soll im Mai fallen, hieß es.

    © BörseGo



    --> 15.04.2004

    Fortsetzung: EADS steht vor Milliardendeal



    Der europäische Luft-und Raumfahrtkonzern EADS könnte bald einen der größten Rüstungsaufträge erhalten, den die Nato seit Jahrzehnten vergeben hat. Einem Zeitungsbericht zufolge geht es dabei um rund vier Milliarden Euro.

    London - Das Militärbündnis will voraussichtlich seine neuen Überwachungsflugzeuge bei einem von EADS geführten Konsortium bestellen, berichtet die "Financial Times". Die offizielle Entscheidung falle zwar erst im Mai, die Nato-Mitglieder hätten aber nur noch bis Freitag Zeit, Einwände gegen die Vergabe zu formulieren. Das hätten Vertreter der Nato und der beteiligten Unternehmen bestätigt, schreibt die Zeitung.

    Der "FT" zufolge unterstützt die USA die Auftragsvergabe, weil unter anderem das US-Unternehmen Northrop Grumman an dem Konsortium beteiligt sei. Der Konzern baut für die US-Luftwaffe bereits das fliegende Bodenüberwachungssystem J-Stars. Mit der Auftragsvergabe an EADS ginge der amerikanische Rüstungskonzern Raytheon allerdings leer aus, der ebenfalls ein Angebot abgegeben hatte. Raytheon hat sich nach Angaben der Zeitung bereits über führende Nato-Beamte beklagt, weil diese dem Druck der US-Regierung nachgegeben haben sollen. "Es scheint, als sei die Entscheidung mit unnötiger Schnelligkeit und Hast durchgedrückt worden", zitiert die "FT" Raytheon-Chef John Cronin.

    (spiegel-online)



    --> 16.04.2004

    EADS erhält Milliardenauftrag

    Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat einen Großauftrag vom australischen Verteidigungsministerium erhalten. Danach wurden 5 Tankflugzeuge vom Typ A330 MRTTs bestellt. Die Auslieferung der ersten Maschine ist für 2007 vorgesehen.

    Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,2 Mrd. Euro.

    © BörseGo



    --> 16.04.2004

    Analysten bewerten Auftrag für EADS positiv

    EADS und die australische Qantas haben einen Auftrag der Australian Air Force im Wert von 2 Mrd AUD erhalten. Dies sei eine recht positive Nachricht für EADS, da es nicht sonderlich viele Aufträge für Luft-Luft-Betankungsflugzeuge außerhalb der USA gebe, sagt ein Analyst. Obwohl der Auftrag relativ klein sei, könnte er dazu beitragen, Airbus zu einer wirklichen Konkurrenz zu Boeing auf diesem Markt werden zu lassen. Mit Großbritannien und Australien als Kunden biete EADS offensichtlich ein konkurrenzfähiges Produkt auf dem internationalen Markt für Betankungsflugzeuge an, fügt Sandy Morris von ABN Amro hinzu.

    Der EADS-Auftrag für 5 neue Luft-Luft-Betankungsflugzeuge im Wert von 2 Mrd AUD scheine die Präferenz der britischen Regierung beim Auftrag für A330-Betankungsflugzeuge zu bestätigen, ergänzt ein weiterer Analyst. Das Geschäft sei hinsichtlich des wesentlich größeren britischen Auftrags für Betankungsflugzeuge vielversprechend.
    Dow Jones Newswires/16.4.2004/reh/bek/rz



    Viel Spaß beim Lesen :)

    alechandro
    Avatar
    HSM
    schrieb am 19.04.04 12:38:35
    Beitrag Nr. 34 (12.788.558)
    EADS: Outperform (Goldman Sachs)

    In ihrer Studie vom 19. April bewertet Goldman Sachs die Aktie des niederländischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit "Outperform".
    EADS habe mit der australischen Luftwaffe einen Vertrag über die Lieferung von Tankflugzeugen in der Größenordnung von 1,2 Mrd. Euro. Zusätzlich sei heute bekannt geworden, dass die NATO ein 4. Mrd. Euro Auftrag an EADS vergeben habe. Für die Analysten bedeute vor allem der australische Kontrakt einen Triumph über Boeing.

    Für Goldman Sachs bleibe EADS der Top-Pick im europäischen Luft- und Raumfahrtsektor. Sie sehen den fairen Wert der Aktie bei über 20 Euro.

    Analyst: Goldman Sachs
    Rating des Analysten: Outperform
    Avatar
    tradingfuchs
    schrieb am 19.04.04 20:38:31
    Beitrag Nr. 35 (12.793.934)
    Nach einer längeren Schwächephase ist der mittelfristige Trend nun wieder aufwärts gerichtet.

    Auch wenn die technische Bewertung momentan ein neutrales Bild liefert,
    könnten kurzfristig noch einmal Gewinnmitnahmen dominieren.
    Zu Beginn des Monats war der Kursanstieg im historischen Vergleich als deutlich übertrieben einzuschätzen,
    die technische Reaktion hierfür steht wahrscheinlich noch aus.

    Auf Sicht von 10 Tagen ist das Chance-Risiko-Verhältnis im Marktvergleich jedoch recht positiv,
    s. http://www.traducer.de/star/include/chart4ba.htm


    Gruß tf
    Avatar
    HSM
    schrieb am 09.05.04 11:33:24
    Beitrag Nr. 36 (13.042.195)
    EADS: Profit-Jumbo im Anflug (EuramS)

    Es ist das faszinierendste Flugzeugprojekt der Welt. In einem Jahr soll der Riesenflieger Airbus A380 erstmals abheben - die EADS-Aktie schon vorher


    Eigentlich gibt es ihn noch gar nicht. Dennoch ist unstrittig, wer der Star der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) sein wird, die morgen in Berlin ihre Tore öffnet. Der A380, das neue Riesenflugzug des europäischen Flugzeugbauers Airbus, elektrisiert knapp ein Jahr vor seinem Jungfernflug Luftfahrtprofis, Liebhaber und Ferienflieger gleichermaßen.

    Und auch die Aktionäre des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, der mit 80 Prozent Hauptanteilseigner von Airbus ist. Denn für sie ist entscheidend, ob der Super-Jumbo ein Erfolg wird. Falls ja, dann dürfte sich das Unternehmen im zivilen Flugzeugbau auf Jahre hinaus die Spitzenposition vor dem Erzrivalen Boeing gesichert haben. "Derzeit ist der A380 vor allem ein gewaltiges Investitionsprogramm", sagt Rainer Hertrich, einer der beiden gleichberechtigten EADS-Chefs. Eine Milliarde Euro investiert der Konzern jährlich in die Entwicklung des Fliegers. Doch das soll sich in zwei Jahren gründlich ändern. Läuft alles nach Plan, wird im Frühjahr 2006 der erste A380 an Singapore Airlines übergeben. "Wir wollen von der 30- zur 40-Milliarden Company werden", verspricht Hertrich. "Und das nicht erst in zehn Jahren." Der A380 soll daran - neben dem Militärgeschäft - entscheidenden Anteil haben. Angepeilt ist ferner, in allen Unternehmensbereichen operativ, also vor Zinsen und Steuern, mindestens zehn Prozent des eingesetzten Kapitals zu verdienen. Hertrich: "Das geht nicht so schnell, ist aber ebenfalls erreichbar."

    Noch liegt der A380 voll im Plan. Mit inzwischen 129 Festbestellungen ist die Produktion schon jetzt auf Jahre ausgelastet. Allein 43 Flieger, darunter zwei Frachtmaschinen, hat die Fluglinie Emirates aus Dubai bestellt und ist damit derzeit der größte Abnehmer, gefolgt von der Lufthansa mit 15 Bestellungen. Elf Airlines stehen derzeit auf der Kundenliste. "Wir rechnen damit, dass pro Jahr eine neue dazukommt", sagt Gustav Humbert, Chief Operating Officer bei Airbus.

    Die Wachablösung im Geschäft mit den supergroßen Passagiermaschinen steht unmittelbar bevor. Das geben auch die Bestellzahlen für den einzigen Konkurrenten, die Boeing 747-400 zu erkennen. Über Jahrzehnte hatten die Amerikaner mit ihrem Jumbo-Jet den Markt beherrscht. Die 747, in den 60er-Jahren erstmals verkauft, hatte ein Monopol. Nahezu jede Fluggesellschaft, die interkontinentale Verbindungen im Angebot hatte, musste Jumbos haben. Konnte Boeing 1997 noch 159 Bestellungen akquirieren, waren es im Jahr 2000, dem letzten vor dem Start des A380-Programms, noch 77, im vergangenen Jahr ganze 37.

    Kein Wunder: Der europäische Riesenvogel ist seinem in die Jahre gekommenen US-Konkurrenten in so ziemlich allen Belangen überlegen. Das Flugzeug

    • kann mehr Gewicht aufnehmen (560 Tonnen gegenüber 397 Tonnen),

    • benötigt weniger Treibstoff (Verbrauch: 2,9 Liter Kerosin pro 100 Flugkilometer und Passagier),

    • verursacht weniger Lärm,

    • hat eine höhere Reichweite (15000 Kilometer gegenüber 13500)

    • und fasst dennoch mehr Passagiere (555 gegenüber 412) als die 747-400.

    Nach Unternehmensangaben summieren sich diese Vorteile für die Fluggesellschaften zu einer Kostenersparnis pro Sitz von rund 15 Prozent gegenüber dem Konkurrenzprodukt. Bei einer Lebensdauer von 20 Jahren und mehr ist das für die Airlines deutlich wichtiger als der einmal zu zahlende Kaufpreis. Zudem verspricht der A380, in dem die Fluggäste erstmals in zwei kompletten Etagen sitzen, wesentlich mehr Platz und Komfort. Wobei die Innenausstattung von den Kunden natürlich individuell ausgewählt werden kann. Ob Bar, Fitnessraum oder Shoppingcenter - alles ist möglich.

    Der Airbus A380 ist kein Schnäppchen. Laut Katalog sind für eine Maschine 285 Millionen Dollar fällig. Eine Boeing 747-400 kostet dagegen zwischen 185 und 211 Millionen. Zwar sind in der Branche üppige Rabatte üblich. Doch Humbert versichert: "Wir machen keine Kampfpreise." Der A380 soll sich vielmehr in absehbarer Zeit in eine Geldmaschine verwandeln. "Es ist wie bei Autos: Mit einer S-Klasse können Sie auch höhere Margen erzielen als mit einem VW-Polo", so der Airbus-Vize.

    Bis kassiert werden kann, sind freilich noch einige Hindernisse zu überwinden. Denn derzeit existiert der Vogel nur in Einzelteilen. Erst vor wenigen Wochen wurden die Komponenten des ersten A380 fertiggestellt und ins französische Toulouse transportiert, wo sie ab Ende Mai zusammenmontiert werden. Humbert versichert aber: "Wir sind voll im Plan." Mittlerweile seien alle Teile vor Ort. In der französischen Industrie-Metropole hat der Konzern eigens eine Werkshalle von gigantischen Ausmaßen errichtet, die Regierungs-Chef Pierre Raffarin am Freitag eingeweiht hat: 46 Meter ist sie hoch, die Grundfläche, 490 mal 250 Meter, entspricht mehr als 16 Fußballfeldern.

    Richtig ernst wird es mit dem ersten Testflug, der für Anfang 2005 geplant ist: Dann erst zeigt sich, ob Airbus seine ehrgeizigen Versprechungen tatsächlich einhalten kann.


    EADS/AIRBUS Warten auf den A380

    Wachstumsimpulse sind für EADS in diesem Jahr vornehmlich vom Militärgeschäft zu erwarten, das auf 30 Prozent des Konzernumsatz ausgebaut werden soll. Zuletzt wurden eine Reihe lukrativer Aufträge an Land gezogen, etwa für Tankflugzeuge. Resultat: Zwar liegt der Konzern insgesamt gemessen am Umsatz mit 30,1 Milliarden Euro noch deutlich hinter Boeing (44,8 Milliarden), doch verfügen die Europäer schon jetzt über das dickere Auftragsbuch. Bestellungen im Wert von 179,3 Milliarden Euro warten darauf, abgearbeitet zu werden (Boeing: 92,9 Milliarden).

    Hauptumsatz- und Ertragsbringer bleibt die zivile Luftfahrt mit der 80-ProzentTochter Airbus, die im vergangenen Jahr erstmals mehr Flugzeuge auslieferte als Boeing. Konzernchef Hertrich hat den US-Rivalen fest im Visier: "In zehn Jahren wollen wir so groß wie Boeing sein." Zugleich, so verspricht er, werde die Profitabilität deutlich gesteigert. "Unser Ziel ist eine Ebit-Marge von zehn Prozent."

    Doch das ist Zukunftsmusik: 2004 wird eine Zeit des Übergangs. Für dieses Jahr lesen sich die Prognosen bescheidener. So soll der Umsatz unverändert bei etwa 30 Milliarden Euro liegen, das Ergebnis vor Steuern (Ebit) um 20 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro steigen.

    Starker Kursanstieg

    Die Aktie von EADS hat seit der letzten EURO-Empfehlung im März um gut 20 Prozent zugelegt. Mit einem geschätzten 2004er-KGV von 45 ist das Papier damit alles andere als billig, Konkurrent Boeing ist nur halb so hoch bewertet. Die Phantasie rührt vornehmlich vom A380 her, der ab 2006 zu einem deutlichen Ertragsanstieg führt. Allein eine Milliarde Euro im Jahr wendet der Konzern derzeit für die Entwicklung des Flugzeugs auf. Kosten, die dann entfallen. Damit bleibt die Aktie langfristig kaufenswert. Da die Aktie im Vorfeld der Luftfahrtmesse ILA stark gestiegen ist, sollten Anleger Kursrückschläge in den Bereich von 19 Euro abwarten.

    Zeitplan bis jetzt eingehalten

    Bislang verläuft der Bau des A380 nach Plan. In den vergangenen Wochen wurden die Einzelteile für das erste Serienflugzeug nach Toulouse transportiert. Dort beginnt Ende des Monats die Endmontage. Ein Jahr wird es dauern, bis der erste A380 erstmals abheben wird, ein weiteres Jahr ist für Tests vorgesehen. Die Übergabe der ersten Maschine an Singapore Airlines ist im zweiten Quartal 2006 geplant.
    Avatar
    HSM
    schrieb am 11.05.04 22:05:52
    Beitrag Nr. 37 (13.079.354)
    EADS steigt bei russischem Flugzeugbauer Irkut ein

    HAMBURG (dpa-AFX) - Der europäische Luftfahrtkonzern EADS plant eine Kapitalbeteiligung am zweitgrößten russischen Flugzeugbauer Irkut Corp. "Wir sind uns im Grundsatz über eine Beteiligung zwischen fünf und zehn Prozent einig", sagte Irkut-Präsident Alexey Fedorov der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe). Das Unternehmen ist seit März als erster russischer Luftfahrtkonzern an der Moskauer Börse notiert.

    Der Vollzug der Transaktion sei bis Jahresende zu erwarten. "Dem Einstieg müssen jetzt noch die beteiligten Regierungen zustimmen", sagte Fedorov. Vereinbart sei auch, dass ein EADS-Vertreter in den Irkut-Aufsichtsrat komme. Die Zusammenarbeit erstrecke sich auf zivile und militärische Projekte. Die Transaktion soll im vierten Quartal über eine spezielle Kapitalerhöhung ohne allgemeines Bezugsrecht erfolgen, so Fedorov. Irkut wird aktuell an der Börse mit knapp 510 Millionen Dollar bewertet, ein Zehn-Prozent-Paket würde 51 Millionen Dollar kosten, schreibt die Zeitung./rw/mw
    Avatar
    HSM
    schrieb am 12.05.04 07:53:06
    Beitrag Nr. 38 (13.083.557)
    EADS steigert Gewinn im ersten Quartal

    Berlin, 12. Mai (Reuters) - Der europäische Luftfahrt- und Raumkonzern EADS hat im ersten Quartal 2004 seinen operativen Gewinn deutlich gesteigert, die Erwartungen der Analysten aber knapp verfehlt.
    Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Goodwill-Abschreibungen und Einmalposten (Ebit) sei um 52 Prozent auf 198 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem noch stärkeren Anstieg der wichtigsten Ertragsgröße auf 223 Millionen Euro gerechnet. Das Konzernergebnis sei in den ersten drei Monaten auf 49 (Vorjahreszeitraum: 28) Millionen Euro gewachsen. Experten hatten hier ein Minus von 15 Millionen Euro erwartet. Das Bild ist aber verzerrt, weil seit Januar wegen einer Bilanzumstellung der Firmenwert (Goodwill) beim Konzerngewinn nicht mehr regelmäßig abgeschrieben worden sei, hieß es.

    Der Umsatz stieg den Angaben zufolge im ersten Quartal um neun Prozent auf 6,031 (5,520) Milliarden Euro, was den Erwartungen der Analysten entsprach. Der Auftragseingang sei hingegen um 37 Prozent auf 3,411 Milliarden Euro gesunken. Beim wichtigsten Ertragsbringer, dem Flugzeugbauer Airbus, seien die Auftragseingänge um 69 Prozent auf 1,068 Milliarden Euro gesunken. Die Orderbücher in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie sind üblicherweise Schwankungen unterworfen, weil sich Großaufträge verschieben können. Das Rüstungsgeschäft verzeichne üblicherweise gegen Ende des Jahres die meisten Umsätze und Gewinne, teilte EADS mit.

    EADS bekräftigte zudem ihre Prognose, 2004 das Ebit auf 1,8 Milliarden Euro zu steigern. Der Umsatz solle 29 Milliarden bis 30 Milliarden Euro betragen, kündigte das Unternehmen weiter an. Die mittelfristigen Wachstumsperspektiven seien positiv, da eine weitere Entspannung im zivilen Luftfahrtmarkt zu beobachten sei, die sich 2005 beschleunigen dürfte. Das Unternehmen setzt große Hoffnungen in das geplante Großraumflugzeug A380, das ab 2006 ausgeliefert werden soll.

    Wichtigster Ertragsbringer war auch diesmal der Flugzeugbauer Airbus, der 2003 erstmals den US-Erzrivalen Boeing bei den Auslieferungen überholt hatte. Das Ebit bei Airbus sei im ersten Quartal auf 224 (166) Millionen Euro gestiegen, teilte die in Deutschland im MDax notierte EADS mit. Airbus sei zuversichtlich, 250 Neuaufträge für 2004 zu bekommen. Die Raumfahrtsparte, die in der Sanierung steckt, habe ihren operativen Verlust auf elf (minus 21) Millionen Euro verringert. Der Bereich soll 2004 die Gewinnschwelle erreichen. Auch das Verteidigungssystemgeschäft habe in den ersten drei Monaten einen operativen Verlust erwirtschaftet, und zwar von 51 (minus 54) Millionen Euro.
    Avatar
    HSM
    schrieb am 19.05.04 18:50:16
    Beitrag Nr. 39 (13.183.154)
    EADS

    Intradaykurs: 20,26 Euro

    Diagnose: Die EADS Aktie brach im April 2004 aus einer Bullflag nach oben aus und erreichte anschließend ein Hoch bei 22,06 Euro. Ausgehend von diesem Hoch korrigierte die Aktie bis zum Aufwärtstrend seit dem Tief aus dem März 2003. Dieser Trend testete die am Montag erfolgreich. Seit gestern zieht die Aktie wieder an und bricht heute aus dem Downtrend, der sich innerhalb der Korrektur entwickelt hatte nach oben aus.

    Prognose: Die Aktie hat nun wahrscheinlich die Korrektur beendet, so dass die Voraussetzung für einen Anstieg bis zum Ziel aus der Bullflag bei 25 Euro geschaffen sind. Wichtige Hürde auf dem Weg dorthin ist noch das letzte Hoch bei 22,06 Euro