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Shareholder Value Beteiligungen

Diskussionsstatistik
eröffnet am 10.12.01 10:24:25
von
neuster Beitrag 30.04.02 22:15:55
von

Anzahl Beiträge: 30
Aufrufe gesamt: 1.757
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 519.316

Sharehold Val Bet.

Chart
WKN: 605996
ISIN: DE0006059967
Symbol: SVE
27,91
 
+0,40 %
+0,110
Xetra (EUR), 25.05.12 | 12:27
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[ Seite: 123neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 10.12.01 10:24:25
Beitrag Nr.1 
(5.079.829)
Antwort
Zitat
Guten Morgen!

In der Zeitung DIE WELT wird am 7.12. die Aktie der Shareholder Value Beteiligungen vorgestellt (WKN 605996).
Diese Beteiligungsgesellschaft ist aus einem Darmstaedter Aktienklub hervorgegangen. Kennt hier jemand diesen Klub, die Firma und/oder die Aktie.
Wer hat sich mit diesem Papier schon beschaeftigt oder besitzt es? Welche Meinungen gibt es dazu?
Ich bin selbst immer auf der Suche nach interessanten Alternativen und ueberlege eine kleine Investition in diese Aktie zu taetigen.

Gruß
T.
Die Buy-and-Hold-Bibel: Was Anleger für langfristigen Erfolg wissen müssen
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Gerd Kommer
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schrieb am 10.12.01 11:49:49
Beitrag Nr.2 
(5.080.437)
Antwort
Zitat
Heute plus 1,14%. Schwacher Handel. Naja, Aktie
kennt halt keiner...

toska
Avatar
schrieb am 10.12.01 13:56:21
Beitrag Nr.3 
(5.081.313)
Antwort
Zitat
Gefunden bei Handelsblatt.com:


Shareholder Value Beteiligungen AG setzt auf Nebenwerte

Erstmals notiert ein Investmentclub an der Börse


Am Stammtisch beschlossen sie, Neuland zu betreten. Das hieß: Investieren an der Börse. Am 28. Februar 1980 hoben elf Mitglieder unter Leitung des Bankers Günter Weispfenning in Darmstadt den Aktienclub R 3000 aus der Taufe. „ R stand für Risiko – das bedeuten Aktien ja immer“, sagt Weispfenning, „und 3 000 DM zahlte jeder anfangs ein

Die Darmstädter waren erfolgreich: Nach eigenen Angaben erzielten sie seither im Durchschnitt 30 Prozent Rendite pro Jahr. Als dann das Aktiendepot – mit Nebenwerten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich bestückt – auf 11 Mill. DM anschwoll, war ihnen klar, dass sie sich anders organisieren mussten.
Zumal das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen für Clubs mit einem Vermögen ab einer Million DM einen Anlageausschuss der Mitglieder vorschreibt. Doch die Darmstädter hatten zwar gemeinsam Informationen gesammelt, die Anlageentscheidungen aber dem börsenerfahrenen Clubleiter überlassen. Die etwa 70 Mitglieder wechselweise in einen Anlageausschuss zu berufen, „ist in der Praxis zu kompliziert gewesen“, erzählt Gründer Weispfenning.

Daher wurde beschlossen, das Kapital an die Clubmitglieder auszuschütten, um so das Gesamtvermögen unter die Grenze von einer Million DM zu drücken. Ralf Bieneck und Clubmitglied Reiner Sachs hoben dann die Beteiligungsgesellschaft Shareholder Value Beteiligungen AG als Vorstände aus der Taufe. An der neuen Gesellschaft beteiligten sich die Clubmitglieder. Weispfenning, der vor der Clubzeit bei der BHF-Bank, der Commerzbank und der Bayerischen Hpyotheken- und Wechselbank tätig war, rückte in den Aufsichtsrat der Beteiligungsgesellschaft. Bis heute berät er die AG, und der Vorstand entscheidet, in welche Aktien investiert wird.

„Der Investmentclub existiert weiter, aber wir nehmen keine neuen Mitglieder auf“, sagt Bieneck. Wie der 33jährige Aktienanalyst erklärt, verfolgt die im Freiverkehr notierte Shareholder Value Beteiligungen AG (Wertpapierkennnummer: 605996) die gleiche Strategie wie der Club: „Wir picken uns Nebenwerte heraus, die wir für unterbewertet halten, weil sie sich in speziellen Situationen befinden.“ Eine solche Situation könnten Großaufträge oder Fusionen sein. Oft handele es sich um Mittelständler, die in ihrem Segment Marktführer seien.

Small Caps stünden wegen ihrer begrenzten Marktkapitalisierung nicht im Blickfeld der Banken und anderer Großinvestoren – entsprechend würden sie von deren Analysten vernachlässigt, meint Bieneck. Das eröffne günstige Anlagemöglichkeiten. Dabei ist er sich bewusst, dass er in engen Märkten agiert, in denen die Aktienkurse auf kurze Sicht stark schwanken können.

Kurschancen für die Shareholder Value Beteiligungen AG verspreche deren besonderes Know-how, sagt Bienek. Die Erfolgsgeschichte des Clubs spreche für sich. Außerdem könne der Vorstand mit den Managern der Firmen direkt Kontakt aufnehmen. Den Vorteil gegenüber einem Fonds sieht Bienek darin, dass Fondsmanager oft zu Aktienverkäufen gezwungen seien, sobald Anleger ihre Anteile zurückgeben.

Die Aktie steht derzeit bei 18 Euro, emittiert wurde sie zu 20 Euro. Der Umsatz der Titel der Gesellschaft ist mit 2000 Stück seit dem Börsengang am 26. Oktober aber bislang gering. „Wir werben ohnehin um langfristig orientierte Anleger“, kommentiert Bienek. Rund 450 000 Aktien wurden ausgegeben. 98 Prozent der Anteilseigner halten eine Beteiligung von weniger einem Prozent, und kein einzelner Aktionär besitzt mehr als 5 % der Anteile. Vorstand und Aufsichtsrat sind auch selbst bei ihrem Unternehmen engagiert.

Derzeit liegt das Depotvolumen bei 16 bis 17 Millionen DM. Zu den 10 bis 15 Werten darin zählen Koenig & Bauer, Babcock-Borsig, Allianz Leben, WMF, die schweizerische Aktie Comet und die MAN- Tochter Renk. Mehr will Vorstand Bieneck nicht verraten – „sonst könnten andere Marktteilnehmer unsere Strategie konterkarieren.“ Quartalsberichte und den inneren Wert der Aktie veröffentlicht die Gesellschaft vierteljährlich. Abrufbar sind die Informationen auch im Internet unter www.shareholder.de.

Ob das Modell „Investmentclub geht an die Börse“ in Deutschland Schule macht? Bieneck ist skeptisch: Das Clubvermögen müsse hoch sein, der Verwaltungsaufwand mäßig – und jemand müsste sich privat zuvor so stark engagiert haben wie Weispfenning. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Shareholder Value AG ihrem Namen Ehre macht und ihren Aktionären Gewinne beschert.



____________________________________________________________


http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buil…


Klingt interresant. Die Website funktioniert leider nicht. Sonst ist auch nichts im Web darüber zu finden. Kann einer der Welt-Artikel hier reinstellen?



M.f.G. thomtrader
Avatar
schrieb am 10.12.01 15:54:37
Beitrag Nr.4 
(5.082.252)
Antwort
Zitat
Hier der WELT-Artikel:

http://www.welt.de/daten/2001/12/07/1207fi300771.htx?search=shareholder

Er ist inhaltlich ziemlich identisch mit dem vom Handelsblatt.
Wuerde mich freuen, wenn jemand herausfindet ob die doch vielleicht
einen funktionierenden WWW-Auftritt haben.
Eine Google-Recherche von mir in der Richtung blieb ohne
Ergebnis.

T.
Avatar
schrieb am 10.12.01 16:05:28
Beitrag Nr.5 
(5.082.338)
Antwort
Zitat
Jetzt hab ich sie:

www.shareholdervalue.de

(Mann, wie mach ich das jetzt zum Link? Ich hab mal wieder
keine Ahnung!)

Gruß
T.
Avatar
schrieb am 11.12.01 13:43:32
Beitrag Nr.6 
(5.090.653)
Antwort
Zitat
Der Netzauftritt ist voll trocken.
Infos pur. Eigentlich ne gute Sache.
Ich nehme mir jetzt mal die
Geschäftsberichte vor. Ausserdem
moechte ich dann mal wissen, in
welchen Werten die eigentlich
investiert sind.

Toska
Avatar
schrieb am 11.12.01 20:02:55
Beitrag Nr.7 
(5.093.839)
Antwort
Zitat
@T.Krger:
danke für die Adresse :)

einen Link erstellst du so:
http://www.shareholdervalue.de





@toska:

Das Portfolio werden die erst im Geschäftsbericht 2001 veröffentlichen, und der erscheint erst im Frühjahr 2002.


M.f.G. thomtrader" target="_blank" rel="nofollow">dann die adresse(mit htttp://www.)dann [/url dann eckige Klammer zu.
(die eckigen Klammern erstellst du mit der AltGr-Taste und 8 bzw. 9)

Näheres im Einsteigerforum von wo

http://www.shareholdervalue.de





@toska:

Das Portfolio werden die erst im Geschäftsbericht 2001 veröffentlichen, und der erscheint erst im Frühjahr 2002.


M.f.G. thomtrader
Avatar
schrieb am 11.12.01 21:32:47
Beitrag Nr.8 
(5.094.691)
Antwort
Zitat
Das Portfolio wird nicht veröffentlicht - siehe oben.

Der NAV dürfte inzwischen wieder über 20€ liegen. Solange kein Geschäftsbericht vorliegt und nichts über Ausschüttungspolitik etc. bekannt ist, wird die Aktie wohl weiter mit einem Abschlag notieren. Man muss bei den dünnen Börsenumsätzen ja auch befürchten, bei einem erneuten, rezessionsbedingten Rückgang des inneren Wertes nicht rechtzeitig verkaufen zu können.

Auf jeden Fall ein interessanter Wert für die Watchlist.
Avatar
schrieb am 11.12.01 21:50:58
Beitrag Nr.9 
(5.094.862)
Antwort
Zitat
Depot per 30.9.

Eff Eff
Masch.Hermle
Jagenberg
Kiekert
VTG
Markt und Kühlhallen
Babcock Borsig
Rosenthal
Jil Sander
Köbau Vz.
M-Tech
WMF
Renk
Allianz Leben
Comet

Das Depot gefällt mir gut. Seit 30.9. kann aber viel passiert sein. Halte besonders viel von M-Tech, Allianz Leben und Hermle. WMF ist zwar billig, waren es immer und bleiben es wohl auch. Eff Eff ist ein squeeze-out Kandidat. Frage mich warum C. Schenck nicht mehr dabei ist.
Avatar
schrieb am 11.12.01 22:16:46
Beitrag Nr.10 
(5.095.051)
Antwort
Zitat
Hallo!

Die Geschichte ist spannend, und da handeln auch wirkliche Profis. Gibt den Jungs aber etwas Zeit.


Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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