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Shareholder Value Beteiligungen ( Seite 3)
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Sharehold Val Bet.
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schrieb am 08.01.02 21:33:43
hallo nochmal.
babcock borsig ist ja heute um 8% gestiegen und wird wohl noch
etwas weiter steigen nach dem einstieg des us-investors wyser
pratte.
davon sollte s.v. ja profitieren, wäre interessantzu wissen, wie
schwer b.b. im depot gewichtet ist....
christo
schrieb am 17.01.02 16:07:24
So. Zeit fuer eine kleine Zwischenbilanz.
Fazit: Der Wert haelt sich ganz gut im Markt.
Dass die Firma nicht alle Karten auf den
Tisch legt wurde hier bemaengelt.
SV AG begruendet es damit, dass man
Querschuessen aus dem Weg gehen will.
Naja, aber allzuviel Geheimnistuerei ist
sicher nicht gut.
Wer ist noch drin? Und was haltet ihr
mittel- und langfristig davon? (Kurzfristig
ist nicht gefragt.)
Gruss
T.
schrieb am 24.01.02 16:45:41
Ich hab mir mal den Quartalsbericht 1/2002 angeguckt(Wieso
eigentlich nicht 4/2001 ???????????????)
Inner Wert am 28 Dez.01 ist 19,29. Ich habe eigentlich einen
höheren Inneren Wert erwartet! Das Managment hat aber die
Liquidität aus der Kapitalerhöhung erstmal in Geldmarktfonds
investiert, obwohl es super Einstiegskurse bei Aktien wie z.B. Renk
gegeben hätte. Eigentlich war fast jede Aktie besser als der
Geldmarkt.
Ich muß schon sagen sehr unglückliches Markttiming. Obwohl sie laut
eigener Aussage eigentlich keine Markttimer sind. Und wenns sie
nach dem Crash keine Aktien gekauft haben, wann wollen sie denn
dann kaufen.
Ich denke aktuell wird der innere Wert so um die 20 Euro liegen.
Ich halte Angesichts der bisher seit dem Börsengang gezeigten
Leistung, der Illiquidität der Aktie, der jährlichen
Gebührenbelastung und der Intransparenz des Portfolios einen
Abschlag von etwas über 20% zum inneren Wert für Angebracht.
Es wurde ja behauptet das der Aktienclub aus dem die AG hervorging
lange Zeit jährliche Reniditen von 30% erbracht hat. Kann man das
irgendwo überprüfen?
Sind überhaupt noch die gleichen Leute am Drücker die auch den
Aktienclub gelenkt haben.
Ausßerdem stört die jährliche Erfolgsbeteiligung von 10% des
Anlageerfolgs der über 10%p.a. hinausgeht. Dabei spielt es keine
Rolle ob Höchstkurse aus früheren Jahren überschritten werden. Dies
kann das Managment dazu verleiten in übervolatile Werte zu
investieren, um die Erfolgsbeteiligung abzukassieren.
Weiter stört mich das wenn ich als Privatanleger direkt in die
Firmen investiere, in die auch SVB investiert hat, ich auf jeden
Fall deutlich bessere Ein- und Ausstiegskurse als die SVB bekomme.
Denn im Anlagefokus sind ja teilweise sehr illiquide Nebenwerte
enthalten.
Die Shareholdervaluebeteiligungen AG bleibt auch weiterhin auf
meiner Watchlist. Ich werde aber aller Voraussicht nach, solange
nicht investieren bis das Managment bewiesen hat das es
überdurchschnittliche Erträge erwirtschaften kann.
M.f.G. thomtrader
schrieb am 20.04.02 19:38:47
Aktionärsbrief 2/2002
Geschäftsentwicklung
Im ersten Quartal des Jahres setzten die Aktienmärkte ihre Ende
2001 begonnene Aufwärtsentwicklung
abgeschwächt fort. Mit einer Zunahme des inneren Werts pro Aktie um
3,1 % auf
19,87 € blieb die Shareholder Value Beteiligungen AG leicht hinter
der Entwicklung des Marktes
zurück.
Wesentliche Ursache dafür war der Kurseinbruch bei Babcock Borsig,
der nach dem völlig
überraschenden Verkauf der Mehrheit am aussichtsreichen
Marine-Schiffbau eintrat. Wir sind
hier – wie viele andere Anleger auch – Opfer der
Informationspolitik des Vorstandsvorsitzenden
geworden, der wiederholt den Erwerb von 100 % an HDW als rechtlich
und wirtschaftlich
gesichert dargestellt hat. Der Kursverlust bei Babcock Borsig wirkt
sich mit über einem Euro pro
Aktie bei der Shareholder Value Beteiligungen AG aus. Positiv war
die Entwicklung bei Kiekert.
Hier hat der Großaktionär einen Squeeze-Out zu deutlich über den
letzten Börsenkursen
liegenden Konditionen angekündigt. Größere Positionen des
Portfolios sind Allianz Leben,
Kiekert, Renk, WMF und Comet.
Innerer Wert
Der innere Wert pro Aktie entwickelte sich wie folgt:
28. Dez. 2001 28. März 2002 Veränderung
innerer Wert 19,29 € 19,87 € + 3,1 %
SDAX 2.365,18 2.460,56 + 4,0 %
DAX 5.160,10 5.397,29 + 4,6 %
Ausblick
Trotz der für das zweite Halbjahr erwarteten konjunkturellen Wende
besteht eine Anzahl von
Unsicherheitsfaktoren (Lohnrunde, Ölpreis, Zinsentwicklung), die
eine breite Aufwärtsentwicklung
der Börsen eher unwahrscheinlich machen. Vor diesem Hintergrund
setzen wir weiterhin auf
konsequentes Stock-Picking mit Investitionen in einzelne
aussichtsreiche Unternehmen. Dabei
engagieren wir uns auch bei Gesellschaften mit Abfindungs- oder
Übernahmephantasie. Durch
die zum Jahresanfang in Kraft getretene Squeeze-Out-Regelung ist
dieses Feld stark verbreitert
worden. Der Squeeze-Out kann bei unterbewerteten Aktien durch die
gesetzlich vorgeschriebene
Abfindung zu einer schnellen Hebung stiller Reserven führen.
Die Hauptversammlung der Shareholder Value Beteiligungen AG wird am
22. Mai 2002 um 17:00
Uhr stattfinden. Die Aktionäre werden die Einladung dazu sowie den
Geschäftsbericht für das
Jahr 2001 im Laufe des Monats April über die Depotbanken
erhalten.
Frankfurt am Main, den 3. April 2002
Der Vorstand
________________________________________________
Naja
M.f.G. thomtrader
schrieb am 28.04.02 16:27:54
2001 war ein gutes Nebenwerte-Jahr, aber die Shareholder Value AG
hat das Jahr im Minus abgeschlossen. Ein schwaches Ergebnis. Das 1.
Quartal 2002 war ebenfalls schwach.
Der Reinfall mit Babcock Borsig ist peinlich. Wie kann man ein
solches Risikopapier nur als größte Depotposition halten? Dass man
trotz des weiter einbrechenden Konsums an der renditeschwachen
WMF-Aktie festhält, ist mir auch unverständlich.
Ich weiß nicht, wie Shareholder Value in der Vergangenheit
durchschnittliche Jahresrenditen von 30% erzielt hat, aber heute
scheinen solche Ergebnisse nicht mehr mehr möglich zu sein.
Vielleicht verträgt sich der Schwerpunkt auf marktengen Nebenwerten
nicht mehr mit dem gestiegenen Depotvolumen?
schrieb am 28.04.02 16:44:34
Gut gebrüllt wegen Babcock, Mandrella. Aber hast nicht gerade du
damals beispielsweise massiv in PA Power investiert bei denen sich
heute alle fragen wie man so was machen konnte? Ganz einfach: Die
Sache grenzt bei beiden Firmen an Betrug und gegen den können sich
Anleger nun einmal nur schwer schützen; als Privatanleger oder
professioneller Anleger, hier sitzen alle im selben Boot.
Das gute Nebenwertejahr 2001 kann ich nicht erkennen. Alle Indizes
waren im Minus, SDAX, SMAX, MDAX. So schlecht finde ich das
Ergebnis von Shareholder Value nicht.
schrieb am 28.04.02 17:12:38
Wie groß ist denn das Volumen von Sharholder Value ??
Ciao Nick
schrieb am 28.04.02 17:45:46
@M_Dupont
Ja, mein große PA-Power-Position war genauso riskant und dumm wie
die große Babcock-Position von Shareholder Value. Doch, es war
möglich, sich zu schützen - bei PA Power gab es z.B. Warnsignale,
die von erfahreneren Investoren rechtzeitig erkannt wurden (hier im
Board z.B. von goldmine und RCZ).
Wer Verluste mit betrügerischen Machenschaften von
Unternehmensvorständen oder Geschäftspartnern erklärt, lenkt von
eigenen Fehlern ab.
2001 war ein gutes Nebenwerte-Jahr, wenn man konsequentes
Value-Investing betrieben hat, so wie Shareholder Value es für sich
in Anspruch nimmt. Der Gesamtmarkt inklusive aller überbewerteten
Aktien hat zwar schlecht abgeschnitten, aber viele unterbewertete
Value-Aktien legten in 2001 kräftig zu.
@Big Nick
7 Mio. €
schrieb am 30.04.02 16:18:32
IM Prinzip funktioniert Shareholder wie ein closed-end fund. In den
USA sind etwa 15 % Discount auf den NAV üblich. Gegenüber einem
closed-end fund hat shareholder aber noch einige Nachteile:
- geringes Handelsvolumen
- vergleichsweise hoher Spread
- unterdurchschnittliche Performance
Ich würde daher nur kaufen wenn es ein wirkliches Schnäppchen ist,
d.h. bei einem Discount von mind. 30 % und wenn sich die
Performance relativ zur Benchmark gebessert hat.
Im übrigen ist Babcock kein typischer Value-Wert sondern ein
Zockerwert. Das habe ich zwar auch zu spät gemerkt, aber bei einem
kleinen Depotanteil und SL war der Schaden nicht so groß. Von
professionellen Anlegern erwarte ich mehr als was Shareholder
bietet.
schrieb am 30.04.02 22:15:55
Heute wurden Leute von Shareholder Value in München bei der
Monachia HV gesichtet - mit einer grösseren Anzahl Aktien.
Bei Monachia sollen die noch vorhandenen rund 2000 Aktien per
Ausschluss der Minderheitsaktionäre an den Mehrheitsaktionär
übertragen werden. Inzwischen ist der Kurs bereits 3% über dem
Abfindungspreis.
Auf der HV wurde deutlich, dass es wohl ein Spruchstellenverfahren
geben wird. Auch eine Anfechtung einzelner HV-Beschlüsse scheint
möglich. Ein Geschäft mit Chancen ohne Risiko für
Minderheitsaktionäre. Nur eines ist dumm: Bis zu einem
Nachbesserungsergebnis kann es Jahre dauern.
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