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Shareholder Value Beteiligungen ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 10.12.01 10:24:25
von
neuster Beitrag 30.04.02 22:15:55
von

Anzahl Beiträge: 30
Aufrufe gesamt: 1.757
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 519.316

Sharehold Val Bet.

Chart
WKN: 605996
ISIN: DE0006059967
Symbol: SVE
27,91
 
+0,40 %
+0,110
Xetra (EUR), 25.05.12 | 12:27
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[ Seite: 123neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 08.01.02 21:33:43
Beitrag Nr.21 
(5.286.589)
Antwort
Zitat
hallo nochmal.

babcock borsig ist ja heute um 8% gestiegen und wird wohl noch etwas weiter steigen nach dem einstieg des us-investors wyser pratte.

davon sollte s.v. ja profitieren, wäre interessantzu wissen, wie schwer b.b. im depot gewichtet ist....

christo
Aktie und Börse - 27 Jahre Spekulant: Erfahrungen und Tipps eines Börsianers
Aktie und Börse - 27 Jahre Spekulant: Erfahrungen und Tipps eines Börsianers

Jörn Düßmann
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Avatar
schrieb am 17.01.02 16:07:24
Beitrag Nr.22 
(5.360.333)
Antwort
Zitat
So. Zeit fuer eine kleine Zwischenbilanz.
Fazit: Der Wert haelt sich ganz gut im Markt.
Dass die Firma nicht alle Karten auf den
Tisch legt wurde hier bemaengelt.
SV AG begruendet es damit, dass man
Querschuessen aus dem Weg gehen will.
Naja, aber allzuviel Geheimnistuerei ist
sicher nicht gut.
Wer ist noch drin? Und was haltet ihr
mittel- und langfristig davon? (Kurzfristig
ist nicht gefragt.)

Gruss
T.
Avatar
schrieb am 24.01.02 16:45:41
Beitrag Nr.23 
(5.419.938)
Antwort
Zitat
Ich hab mir mal den Quartalsbericht 1/2002 angeguckt(Wieso eigentlich nicht 4/2001 ???????????????)

Inner Wert am 28 Dez.01 ist 19,29. Ich habe eigentlich einen höheren Inneren Wert erwartet! Das Managment hat aber die Liquidität aus der Kapitalerhöhung erstmal in Geldmarktfonds investiert, obwohl es super Einstiegskurse bei Aktien wie z.B. Renk gegeben hätte. Eigentlich war fast jede Aktie besser als der Geldmarkt.
Ich muß schon sagen sehr unglückliches Markttiming. Obwohl sie laut eigener Aussage eigentlich keine Markttimer sind. Und wenns sie nach dem Crash keine Aktien gekauft haben, wann wollen sie denn dann kaufen.

Ich denke aktuell wird der innere Wert so um die 20 Euro liegen. Ich halte Angesichts der bisher seit dem Börsengang gezeigten Leistung, der Illiquidität der Aktie, der jährlichen Gebührenbelastung und der Intransparenz des Portfolios einen Abschlag von etwas über 20% zum inneren Wert für Angebracht.

Es wurde ja behauptet das der Aktienclub aus dem die AG hervorging lange Zeit jährliche Reniditen von 30% erbracht hat. Kann man das irgendwo überprüfen?
Sind überhaupt noch die gleichen Leute am Drücker die auch den Aktienclub gelenkt haben.

Ausßerdem stört die jährliche Erfolgsbeteiligung von 10% des Anlageerfolgs der über 10%p.a. hinausgeht. Dabei spielt es keine Rolle ob Höchstkurse aus früheren Jahren überschritten werden. Dies kann das Managment dazu verleiten in übervolatile Werte zu investieren, um die Erfolgsbeteiligung abzukassieren.

Weiter stört mich das wenn ich als Privatanleger direkt in die Firmen investiere, in die auch SVB investiert hat, ich auf jeden Fall deutlich bessere Ein- und Ausstiegskurse als die SVB bekomme. Denn im Anlagefokus sind ja teilweise sehr illiquide Nebenwerte enthalten.


Die Shareholdervaluebeteiligungen AG bleibt auch weiterhin auf meiner Watchlist. Ich werde aber aller Voraussicht nach, solange nicht investieren bis das Managment bewiesen hat das es überdurchschnittliche Erträge erwirtschaften kann.


M.f.G. thomtrader
Avatar
schrieb am 20.04.02 19:38:47
Beitrag Nr.24 
(6.196.166)
Antwort
Zitat
Aktionärsbrief 2/2002
Geschäftsentwicklung
Im ersten Quartal des Jahres setzten die Aktienmärkte ihre Ende 2001 begonnene Aufwärtsentwicklung
abgeschwächt fort. Mit einer Zunahme des inneren Werts pro Aktie um 3,1 % auf
19,87 € blieb die Shareholder Value Beteiligungen AG leicht hinter der Entwicklung des Marktes
zurück.
Wesentliche Ursache dafür war der Kurseinbruch bei Babcock Borsig, der nach dem völlig
überraschenden Verkauf der Mehrheit am aussichtsreichen Marine-Schiffbau eintrat. Wir sind
hier – wie viele andere Anleger auch – Opfer der Informationspolitik des Vorstandsvorsitzenden
geworden, der wiederholt den Erwerb von 100 % an HDW als rechtlich und wirtschaftlich
gesichert dargestellt hat. Der Kursverlust bei Babcock Borsig wirkt sich mit über einem Euro pro
Aktie bei der Shareholder Value Beteiligungen AG aus. Positiv war die Entwicklung bei Kiekert.
Hier hat der Großaktionär einen Squeeze-Out zu deutlich über den letzten Börsenkursen
liegenden Konditionen angekündigt. Größere Positionen des Portfolios sind Allianz Leben,
Kiekert, Renk, WMF und Comet.
Innerer Wert
Der innere Wert pro Aktie entwickelte sich wie folgt:
28. Dez. 2001 28. März 2002 Veränderung
innerer Wert 19,29 € 19,87 € + 3,1 %
SDAX 2.365,18 2.460,56 + 4,0 %
DAX 5.160,10 5.397,29 + 4,6 %
Ausblick
Trotz der für das zweite Halbjahr erwarteten konjunkturellen Wende besteht eine Anzahl von
Unsicherheitsfaktoren (Lohnrunde, Ölpreis, Zinsentwicklung), die eine breite Aufwärtsentwicklung
der Börsen eher unwahrscheinlich machen. Vor diesem Hintergrund setzen wir weiterhin auf
konsequentes Stock-Picking mit Investitionen in einzelne aussichtsreiche Unternehmen. Dabei
engagieren wir uns auch bei Gesellschaften mit Abfindungs- oder Übernahmephantasie. Durch
die zum Jahresanfang in Kraft getretene Squeeze-Out-Regelung ist dieses Feld stark verbreitert
worden. Der Squeeze-Out kann bei unterbewerteten Aktien durch die gesetzlich vorgeschriebene
Abfindung zu einer schnellen Hebung stiller Reserven führen.
Die Hauptversammlung der Shareholder Value Beteiligungen AG wird am 22. Mai 2002 um 17:00
Uhr stattfinden. Die Aktionäre werden die Einladung dazu sowie den Geschäftsbericht für das
Jahr 2001 im Laufe des Monats April über die Depotbanken erhalten.
Frankfurt am Main, den 3. April 2002
Der Vorstand

________________________________________________
Naja

M.f.G. thomtrader
Avatar
schrieb am 28.04.02 16:27:54
Beitrag Nr.25 
(6.279.435)
Antwort
Zitat
2001 war ein gutes Nebenwerte-Jahr, aber die Shareholder Value AG hat das Jahr im Minus abgeschlossen. Ein schwaches Ergebnis. Das 1. Quartal 2002 war ebenfalls schwach.

Der Reinfall mit Babcock Borsig ist peinlich. Wie kann man ein solches Risikopapier nur als größte Depotposition halten? Dass man trotz des weiter einbrechenden Konsums an der renditeschwachen WMF-Aktie festhält, ist mir auch unverständlich.

Ich weiß nicht, wie Shareholder Value in der Vergangenheit durchschnittliche Jahresrenditen von 30% erzielt hat, aber heute scheinen solche Ergebnisse nicht mehr mehr möglich zu sein. Vielleicht verträgt sich der Schwerpunkt auf marktengen Nebenwerten nicht mehr mit dem gestiegenen Depotvolumen?
Avatar
schrieb am 28.04.02 16:44:34
Beitrag Nr.26 
(6.279.630)
Antwort
Zitat
Gut gebrüllt wegen Babcock, Mandrella. Aber hast nicht gerade du damals beispielsweise massiv in PA Power investiert bei denen sich heute alle fragen wie man so was machen konnte? Ganz einfach: Die Sache grenzt bei beiden Firmen an Betrug und gegen den können sich Anleger nun einmal nur schwer schützen; als Privatanleger oder professioneller Anleger, hier sitzen alle im selben Boot.

Das gute Nebenwertejahr 2001 kann ich nicht erkennen. Alle Indizes waren im Minus, SDAX, SMAX, MDAX. So schlecht finde ich das Ergebnis von Shareholder Value nicht.
Avatar
schrieb am 28.04.02 17:12:38
Beitrag Nr.27 
(6.279.910)
Antwort
Zitat
Wie groß ist denn das Volumen von Sharholder Value ??

Ciao Nick
Avatar
schrieb am 28.04.02 17:45:46
Beitrag Nr.28 
(6.280.186)
Antwort
Zitat
@M_Dupont
Ja, mein große PA-Power-Position war genauso riskant und dumm wie die große Babcock-Position von Shareholder Value. Doch, es war möglich, sich zu schützen - bei PA Power gab es z.B. Warnsignale, die von erfahreneren Investoren rechtzeitig erkannt wurden (hier im Board z.B. von goldmine und RCZ).

Wer Verluste mit betrügerischen Machenschaften von Unternehmensvorständen oder Geschäftspartnern erklärt, lenkt von eigenen Fehlern ab.

2001 war ein gutes Nebenwerte-Jahr, wenn man konsequentes Value-Investing betrieben hat, so wie Shareholder Value es für sich in Anspruch nimmt. Der Gesamtmarkt inklusive aller überbewerteten Aktien hat zwar schlecht abgeschnitten, aber viele unterbewertete Value-Aktien legten in 2001 kräftig zu.

@Big Nick
7 Mio. €
Avatar
schrieb am 30.04.02 16:18:32
Beitrag Nr.29 
(6.304.214)
Antwort
Zitat
IM Prinzip funktioniert Shareholder wie ein closed-end fund. In den USA sind etwa 15 % Discount auf den NAV üblich. Gegenüber einem closed-end fund hat shareholder aber noch einige Nachteile:
- geringes Handelsvolumen
- vergleichsweise hoher Spread
- unterdurchschnittliche Performance

Ich würde daher nur kaufen wenn es ein wirkliches Schnäppchen ist, d.h. bei einem Discount von mind. 30 % und wenn sich die Performance relativ zur Benchmark gebessert hat.

Im übrigen ist Babcock kein typischer Value-Wert sondern ein Zockerwert. Das habe ich zwar auch zu spät gemerkt, aber bei einem kleinen Depotanteil und SL war der Schaden nicht so groß. Von professionellen Anlegern erwarte ich mehr als was Shareholder bietet.
Avatar
schrieb am 30.04.02 22:15:55
Beitrag Nr.30 
(6.306.811)
Antwort
Zitat
Heute wurden Leute von Shareholder Value in München bei der Monachia HV gesichtet - mit einer grösseren Anzahl Aktien.
Bei Monachia sollen die noch vorhandenen rund 2000 Aktien per Ausschluss der Minderheitsaktionäre an den Mehrheitsaktionär übertragen werden. Inzwischen ist der Kurs bereits 3% über dem Abfindungspreis.
Auf der HV wurde deutlich, dass es wohl ein Spruchstellenverfahren geben wird. Auch eine Anfechtung einzelner HV-Beschlüsse scheint möglich. Ein Geschäft mit Chancen ohne Risiko für Minderheitsaktionäre. Nur eines ist dumm: Bis zu einem Nachbesserungsergebnis kann es Jahre dauern.

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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