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schrieb am 20.04.12 17:17:36
Gibt es eine Neuigkeit? Die Kurse kommen doch merklich zurück
heute.
schrieb am 20.04.12 18:04:58
Das der Verkaufsdruck aus dem Urteil resultiert glaube ich
nicht.
Denn entschieden ist immer noch nichts. das Finanzamt wird sicher
nur auf Hinweis des AZ des FG-Urteils ein "Ruhen des Verfahrens"
mitmachen, aber keine Steuerfreiheit ermöglichen. Dazu muss der BFH
erst (richtig) entscheiden.
schrieb am 20.04.12 20:07:00
Die verfahrensmäßigen Konsequenzen aus dem nicht rechtskräftigen
Urteil für gleichgelagerte Fälle sind leicht abzusehen: IdR wird ja
die depotführende Bank KESt auf den Gewinn einbehalten. An deren
Praxis wird sich nichts ändern. Der Anleger muß dann in seiner
Steuererklärung im Wege der Veranlagung die aus seiner Sicht zuviel
gezahlte Steuer zurückfordern. Dagegen gibt es einen ablehnenden
Steuerbescheid, denn das Finanzamt bleibt an Tz. 319 des
BMF-Schreibens v. 22.12.2009 bis zu dessen formaler Aufhebung
gebunden. Auch daran wird sich bis zu einem rechtskräftigen Urteil
nichts ändern.
Nicht vergessen sollte man, dass die Verwaltungsauffassung (= kein
Bestandsschutz) im Verlustfall für den Anleger vorteilhaft ist und
idR bereits durch die depotführende Stelle im Wege der
Verlustverrechnung berücksichtigt wird. Daher wird es in toto wohl
zu "Cherry Picking" kommen: Anleger mit Verlusten aus Altbeständen
ín Genusscheinen/Wandelanleihen übernehmen die Verlustverrechnung
ihrer Depotbank unbeanstandet in ihrer Erklärung, Anleger mit
Gewinnen gehen in den Rechtsbehelf/Rechtsmittel - wie man sieht mit
recht guten Erfolgsaussichten.
Zitat von SAFE1Das
der Verkaufsdruck aus dem Urteil resultiert glaube ich nicht.
Denn entschieden ist immer noch nichts. das Finanzamt wird sicher
nur auf Hinweis des AZ des FG-Urteils ein "Ruhen des Verfahrens"
mitmachen, aber keine Steuerfreiheit ermöglichen. Dazu muss der BFH
erst (richtig) entscheiden.
schrieb am 30.04.12 10:48:29
Hallo - ich bin neugierig, was Dräger auf der kommenden HV zu den
Genüssen sagt. Vermutlich wird versprochen keine Erhöhung des
Preises zu machen - was denn sonst?
schrieb am 30.04.12 11:07:51
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.103.453 von Jakobus01 am 30.04.12
10:48:29Offensichtlich ist der Kursrückgang der letzten
Tage auf den Artikel in Euro am Sonntag zurückzuführen, wo
teilweise Gewinnmitnahmen empfohlen wurden (Kursziel ansonsten 250
Euro):
http://www.finanzen.net/eurams/bericht/Spezialwert-Draegerwerk-Genussschein-Weiter-aufwaerts-1792572
Würde etwa zeitlich genau passen.
Von der HV verspreche ich mir keine großen News zu den
Genussscheinen.
Vermutlich wird Dräger jetzt erst eine geraume Zeit versuchen, im
Stillen weiter zu sammeln. Besonders wenn der Kurs wie jetzt nur um
die 220 Euro steht und damit kaum über dem Angebot.
schrieb am 30.04.12 11:12:47
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.067.152 von Graustark am 20.04.12
17:17:36Mit dem Rückgang des Kurses und dem heute
erfreulichen Anstieg des Kurses der Vorzüge (gutes Quartalsergebnis
antizipierend ?) ist das Verhältnis des 555071 zur Vorzugsaktie
übrigens wieder auf rund 2,5 gesunken !
schrieb am 30.04.12 12:09:00
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.103.567 von SAFE1 am 30.04.12
11:12:47ja das könnte passen - aber die Genüsse
reagieren meistens zeitverzögert auf den Anstieg der Aktie
schrieb am 02.05.12 17:39:06
Es ist erstaunlich ruhig bei Dräger in den letzten Tagen, obgleich
morgen früh neue Zahlen kommen....
Schaun wir mal, ob es eine positive Überraschung gibt...
schrieb am 03.05.12 07:57:40
Erstes Quartal 2012: Dräger bleibt erfolgreich
- Umsatz weiter gewachsen
- EBIT–Marge auf 8,8 Prozent gestiegen
- Genussscheinrückkauf abgeschlossen
- Ausblick bestätigt
Lübeck – Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat im ersten Quartal
2012 Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter
gesteigert. Der Auftragseingang ging währungsbereinigt 2,4 Prozent
auf 550,9 Mio. Euro zurück, im Vorjahresvergleichszeitraum war er
um 13,4 Prozent angestiegen. Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um
3,6 Prozent auf 529,3 Mio. Euro. Die stärksten Wachstumstreiber
waren die Regionen Asien-Pazifik und Übriges Europa.
EBIT-Marge legt auf 8,8 Prozent zu
Im ersten Quartal 2012 erzielte Dräger ein Bruttoergebnis von 264,7
Mio. Euro (3 Monate 2011: 251,8 Mio. Euro), das damit leicht
unterproportional zum Umsatz um 12,9 Mio. Euro zulegte. Bei den
Funktionskosten stiegen insbesondere die Aufwendungen für Forschung
und Entwicklung (FuE) deutlich um 22,8 Prozent an. Die FuE-Quote
kletterte auf 8,7 Prozent des Umsatzes.
„Auch wenn ein strenges Kostenmanagement für alle operativen
Prozesse weiterhin eine Kernaufgabe im Unternehmen bleibt, geben
wir 2012 noch einmal weit mehr für Forschung und Entwicklung und
für die IT aus als im Vorjahr. Denn damit wollen wir den Boden für
nachhaltiges Wachstum bereiten, und wir wollen zugleich auch den
relativen Ertrag nachhaltig steigern“, so Stefan Dräger,
Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.
Das Konzern-EBIT erhöhte sich auf 46,8 Mio. Euro (3 Monate 2011:
42,6 Mio. Euro) und die EBIT-Marge stieg von 8,5 auf 8,8
Prozent.
Das Ergebnis nach Ertragssteuern wuchs um 9,4 Prozent auf 25,4 Mio.
Euro (3 Monate 2011: 23,2 Mio. Euro).
Genussscheinrückkauf abgeschlossen
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hatte am 15. Februar 2012 die
Inhaber der Genussscheine der Serien A, D und K dazu aufgefordert,
Angebote zum Verkauf ihrer Genussscheine zu einem Kurs von 210,00
Euro zu unterbreiten. Im Rahmen der Angebotsperiode vom 20. Februar
2012 bis 19. März 2012 wurden insgesamt 581.474 Genussscheine (41,1
Prozent) erworben und im April eingezogen. Dies entspricht einem
Rückkauf-Volumen von insgesamt 122,1 Mio. Euro. Infolge des
Rückkaufs verringerte sich die Eigenkapitalquote zum 31. März auf
32,9 Prozent (31. Dezember 2011: 34,5 Prozent).
Ausblick bestätigt
Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Dräger weiterhin, in
Auftragseingang und Umsatz mindestens so schnell zu wachsen wie die
Weltwirtschaft insgesamt (IWF-Prognose vom April 2012: +3,5
Prozent). Dabei erwartet Dräger eine Konzern-EBIT-Marge zwischen
8,0 Prozent und 9,5 Prozent (2011: 9,5 Prozent).
Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer sich stabilisierenden
Wirtschaft in Europa, einer anhaltenden Konjunkturerholung in
Nordamerika, eines sich fortsetzenden Marktwachstums in den
Schwellenländern sowie gleichbleibender
Wechselkursverhältnisse.
Für das Geschäftsjahr 2013 geht Dräger in beiden
Unternehmensbereichen – vorausgesetzt, die positive Entwicklung in
den relevanten Märkten setzt sich weiter fort – von einem über der
Marktentwicklung liegenden Umsatzwachstum und einer Steigerung der
EBIT-Marge des Konzerns gegenüber 2012 aus.
schrieb am 03.05.12 07:58:32
Kennzahlen für die ersten drei Monate 2012 (Mio. Euro)
Q1 2012 Q1 2011 Veränderung währungs-bereinigt
Auftragseingang 550,9 553,6 -0,5 % -2,4 %
Medizintechnik 348,6 357,1 -2,4 % -4,1 %
Sicherheitstechnik 209,9 204,0 +2,9 % +0,8 %
Umsatz 529,3 500,3 +5,8 % +3,6 %
Medizintechnik 337,6 321,6 +5,0 % +2,8 %
Sicherheitstechnik 199,5 185,9 +7,3 % +5,3 %
EBIT 46,8 42,6 +9,8 %
Medizintechnik 28,2 30,6 -8,0 %
Sicherheitstechnik 27,4 21,6 +26,9 %
EBIT-Marge 8,8 % 8,5 %
Ergebnis nach Ertragsteuern 25,4 23,2
+9,4 %
EPS Vorzugsaktie 1,47 1,22 +20,5 %
EPS Stammaktie 1,45 1,20 +20,8 %
EPS Vorzugsaktie1
Vollausschüttung 1,12 0,87 +28,8 %
EPS Stammaktie2
Vollausschüttung 1,10 0,85 +29,5 %
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