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schrieb am 01.01.11 18:13:41
Antwort auf Beitrag Nr.:
40.102.594 von XIO am 05.09.10
16:19:23und wird weiter laufen....
schrieb am 25.01.11 10:03:14
Antwort auf Beitrag Nr.:
40.785.224 von XIO am 01.01.11
18:13:41was ist denn mit unserer Schoeller-bleckmann
los?
schrieb am 18.05.11 23:05:50
Warum steht dieser Thread eigentlich unter "deutsche Nebenwerte"
?
Sei´s drum: heute im DAF (Deutsches Anleger Fernsehen)
http://www.daf.fm ein Interview mit dem CEO von SBO
schrieb am 01.07.11 22:41:15
Heute erneut ein Interview mit dem CEO
http://www.daf.fm
schrieb am 17.01.12 19:37:22
Interview mit Schoeller-Bleckmann CEO zum vorläufigen
Jahresergebnis 2011
http://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=21297
schrieb am 18.01.12 09:53:27
Danke für die Infos.
Ist und bleibt ein Top Unternehmen.
schrieb am 08.03.12 10:57:57
08.03.2012
Ternitz/Wien, 8. März 2012. Die im ATX der Wiener Börse
notierte
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte im
Geschäftsjahr 2011
nahtlos an die gute Aufwärtsentwicklung des vorangegangenen
Geschäftsjahres
anschließen. Auftragseingang, Konzernumsatz, EBITDA und EBIT
überstiegen nicht
nur die Vorjahreswerte signifikant, sondern auch die
Vergleichswerte des
bisherigen Rekordjahres 2008.
Der Auftragseingang erreichte mit einer Steigerung von 28,4 % auf
MEUR 460,5
(nach MEUR 358,6 im Jahr 2010) einen neuen Höchststand. Der
Konzernumsatz konnte
2011 mit MEUR 408,6 gegenüber 2010 um 32,8 % (MEUR 307,7) angehoben
werden.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) lag mit
MEUR 125,0 um
46,9 % über dem Vorjahreswert von MEUR 85,1. Das operative Ergebnis
(EBIT)
betrug MEUR 90,2, eine Steigerung um 82,7 % gegenüber MEUR 49,4 im
Jahr 2010.
Die EBITDA-Marge konnte im Geschäftsjahr 2011 von 27,6 % auf 30,6 %
gesteigert
werden, die EBIT-Marge von 16,0 % auf 22,1 %. Das Jahresergebnis
nach Steuern
erreichte MEUR 53,4, plus 95,5 % gegenüber MEUR 27,3 im Jahr
2010.
Der Vorstand wird auf Basis des guten Ergebnisses der kommenden
Hauptversammlung
für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividendenerhöhung auf EUR 1,20
(nach zuletzt
EUR 1,00) je Aktie vorschlagen. Auf Basis des aktuellen
Börsenkurses ergibt das
eine Dividendenrendite von rund 1,8 %.
Marktentwicklung 2011
Die Oilfield Service-Industrie zeigte sich aufgrund der
ansteigenden Öl- und
Gasnachfrage von der globalen Konjunkturabschwächung im Jahr 2011
im
Wesentlichen unbeeindruckt. Die Ölnachfrage der Emerging Markets
konnte den
Nachfragerückgang der OECD-Länder überkompensieren. Zudem
verstärkten die
Ölgesellschaften 2011 ihre Investitionen in die Erschließung neuer
Öl- und
Gasvorkommen. Auch der weltweite Rig Count, die Maßzahl der
weltweit
eingesetzten Bohranlagen, stieg von Dezember 2010 bis Dezember 2011
um 12 %.
Geschäftsverlauf 2011
Steigende Auftragsvolumina führten im Jahresverlauf zu einer immer
höheren
Kapazitätsauslastung. Der starke Auftragseingang der SBO betraf im
Wesentlichen
alle Segmente. Der Auftragsstand, der zu Jahresmitte 2011 noch MEUR
137,1
betrug, wuchs bis zum Jahresende auf MEUR 176,4 (plus 34,8 %
gegenüber Ende
2010) und reicht damit weit in das erste Halbjahr 2012 hinein. Das
wachsende
Auftragsvolumen wurde 2011 durch Personalaufstockungen,
entsprechende Ausweitung
des Schichtbetriebes und vermehrte Überstunden abgearbeitet.
Im Segment Hochpräzisions-Bohrstrangteile profitierte SBO von
seiner
Weltmarktführerschaft und vom Wachstum bei der Richtbohrtechnologie
(Directional
Drilling).
Bei Hochleistungsbohrmotoren konnte die SBO-Tochtergesellschaft
BICO ihre
Marktführerschaft mit dem neuen Hochleistungsbohrmotor "Spiro Star
Supreme"
weiter ausbauen. Hinzu kam die generell sehr starke Nachfrage nach
Bohrmotoren
in Nordamerika als Folge der zunehmenden Bohraktivitäten in
Schiefergesteinsformationen (Shale Drilling).
Knust-SBO Far East in Singapur nahm im Dezember 2011 planmäßig den
operativen
Betrieb auf. Sie wird ebenso wie die seit 2010 operative
SBO-Tochtergesellschaft
in Vietnam die wachsende lokale Nachfrage nach SBO-Produkten in
Fernost
abdecken.
Ausblick 2012
Laut Prognosen der OPEC und der International Energy Agency (IEA)
wird die
Ölnachfrage aus den Emerging Markets 2012 zu einem weiteren Anstieg
des
weltweiten Ölverbrauches führen.
Aus diesem Grund geht die Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
auch 2012
grundsätzlich von einer positiven Branchenkonjunktur aus, die an
die gute
Entwicklung im Jahr 2011 anschließen sollte.
Aufgrund des niedrigen Gaspreises in den USA erwartet SBO in dieser
Region einen
stabilen Rig Count, sofern die abnehmenden Gasbohrungen weiterhin
durch
vermehrte Ölbohrungen kompensiert werden. International sollten
sich vor allem
die zunehmenden Tiefseebohrungen beispielsweise in der Nordsee,
Brasilien oder
in West-Afrika positiv auf die Bohraktivität auswirken.
Gleichzeitig ist sich SBO aber auch der konjunkturellen
Unsicherheiten bewusst,
die im Falle einer nachhaltigen Verlangsamung, insbesondere in den
Emerging
Markets, auch auf die Oilfield Service-Industrie durchschlagen
könnten. Dieses
Szenario erscheint Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
derzeit jedoch
nicht als das Wahrscheinlichste. Die geringe OPEC Reservekapazität
sowie ein für
2012 erwarteter robuster Ölverbrauch sollten die Bohraktivität
weiterhin positiv
unterstützen.
Der langfristige Wachstumstrend für die Oilfield Service-Industrie
steht außer
Zweifel und wurde durch die erfreuliche Branchenentwicklung 2011
neuerlich unter
Beweis gestellt. Der kontinuierlich steigende globale Energiebedarf
trifft auf
rückläufige Förderraten der bestehenden Ölfelder. Neue Öl- und
Gasvorkommen zu
erschließen erfordert immer größeren technologischen Aufwand. Dies
ist und
bleibt der Wachstumsmotor der Schoeller-Bleckmann Oilfield
Equipment AG in den
kommenden Jahren.
Neue Großinvestition am Standort Ternitz
Aufgrund der positiven Marktaussichten hat der Vorstand der SBO ein
neues
Großinvestitionsprogramm für den Standort Ternitz beschlossen. Mit
einem
Investitionsaufwand von voraussichtlich rund MEUR 54 soll am
Werksgelände ein
neues Bearbeitungszentrum für amagnetische Oilfield
Service-Bohrstrangkomponenten errichtet werden. Die Investition
soll in
Schritten über einen Zeitraum von rund zwei Jahren realisiert
werden.
"Die positive Nachfrage und Markteinschätzung der Kunden veranlasst
uns zu
diesem Investitionsschritt. Wir schaffen damit die Voraussetzung
für weiteres
Wachstum in unserem Kerngeschäft", so SBO-Vorstandsvorsitzender
Gerald Grohmann.
Die neue Fertigungsstätte ermöglicht auch eine Entflechtung der
bestehenden
Betriebsstätten am Standort Ternitz, die vom Materialfluss und von
der Logistik
nicht mehr den gestiegenen Anforderungen gerecht wurden. Die
Finanzierung dieses
Großprojektes kann weitgehend aus dem Cashflow des Unternehmens
erfolgen.
schrieb am 21.04.12 11:58:18
Zitat von nazardMein
Eröffnungsposting vom 29.04.2002:
Einen Hinweis von mir verdient die Aktie der SCHOELLER-BLECKMANN AG
(WKN 907391). Die österreichische Gesellschaft hat sich seit Mitte
der 90er Jahre von einem niedergegangenen Stahlkonzern zu einem
hochspezialisierten Zulieferer für die Erdölförderung gewandelt,
wobei das Schwerpunktgeschäft auf dem vor politischen Krisen
vergleichsweise sicheren amerikanischen Kontinent liegt.
Der Konzern konnte seinen Umsatz 2001 gegenüber dem Jahr 2000 (und
dieses war schon ein Rekordjahr) um immerhin 27,7% von 169,5 Mio.
EUR auf 216,5 Mio. EUR steigern, der operative Gewinn vergrößerte
sich um 38,6% (von 26,4 Mio. EUR auf 36,6 Mio. EUR) und der Gewinn
pro Aktie erhöhte sich von 1,1 EUR auf 1,5 EUR. Wenn man bedenkt,
daß das Jahresergebnis 2001 eigentlich durch den 11. September, die
Rezession in Nordamerika und den zu der Zeit noch danieder
liegenden Ölpreis eigentlich hätte verhagelt sein müssen, tun sich
hier riesengroße Perspektiven auf.
Der Kurs bewegt sich derzeit um die 8,50 EUR auf niedrigem Niveau.
Selbst bei pessimistischen Ausblicken für die Zukunft, die
eigentlich nicht mehr gerechtfertigt sind, liegt damit das künftige
KGV um die 5!
Jetzt noch das Sahnehäubchen! Auf der am 26.04.2002 abgehaltenen
Hauptversammlung wurde entgegen der von Analysten erwarteten
Dividende von 0,30 EUR eine Dividende von 0,50 EUR vorgeschlagen
und angenommen. Dies ist eine Dividendenrendite von 5,8%, die
man bei einem Kauf vor dem Ex-Tag, dem 08.05.2002 gleich noch mit
einstreichen kann.
Hier ist auch noch der Chart der aus dem Dornröschenschlaf zu
erweckenden Aktie, an dem es auch technisch nichts zu bemängeln
gibt:
[IMG]http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00033287&mpid=2&tr=3y&ct=&ind1=rsi&ind2=sto&1020073933[/IMG]
Es grüßt Euch nazard,
der von dieser Aktie (ganz entgegen seiner sonstigen Nüchternheit)
ausdrücklich begeistert ist!
Guten Tag,
dieser Thread "feiert" in wenigen Tagen sein
zehnjähriges
Bestehen. Seit dieser Zeit habe ich auch die Aktie, damals zu
Kaufkursen deutlich unter 10,00 EUR im Depot. Ein Paradebeispiel
für die Buffet'sche Buy And Hold Strategie. Auch wenn derzeit von
Analysten SBO an sich kein Potenzial mehr gegeben wird und der
Bloomberg-Konsens bei 67,74 Euro liegt, bleibt die Aktie im
Depot.
Beste Grüße
nazard
schrieb am 23.05.12 11:31:34
Quartalsbericht
23.05.2012
Ternitz/Wien, 23. Mai 2012. Die im ATX der Wiener Börse
notierte
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte im ersten
Quartal 2012 an
die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der vorangegangenen Quartale
anschließen.
Die Dynamik in der Oilfield Service-Industrie ermöglichte
All-Time-High
Quartalswerte bei Umsatz und Ergebnis.
So konnte der Umsatz im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum ersten
Quartal 2011
um 23,9 % von MEUR 97,3 auf MEUR 120,6 angehoben werden. Das
operative Ergebnis
(EBIT) stieg auf MEUR 28,1 (nach MEUR 20,0 im ersten Quartal 2011).
Das Ergebnis
vor Steuern legte von MEUR 17,3 um 49,3 % auf MEUR 25,8 zu, das
Ergebnis nach
Steuern von MEUR 11,6 um 54,1 % auf MEUR 17,8. Der Quartalsgewinn
je Aktie
betrug EUR 1,11 (nach EUR 0,72 im ersten Quartal 2011).
Auch der Auftragseingang lag im ersten Quartal 2012 mit MEUR 129,2
deutlich über
dem Vorjahresvergleichswert von MEUR 94,6 (plus 36,6 %). Dies
führte zu einem
Auftragsstand in Höhe von MEUR 192,9 per 31.03.2012 (plus 9,3 %
gegenüber MEUR
176,4 per 31.12.2011), der die allgemeine Zuversicht in der
Oilfield
Service-Industrie für die Entwicklung der kommenden Quartale
reflektiert.
"Die gute Auftrags- und Umsatzentwicklung betraf alle Segmente der
SBO
gleichermaßen. Dies führte zu einer sehr hohen Kapazitätsauslastung
an allen
Standorten, was infolge von Skaleneffekten das sehr erfreuliche
Quartalsergebnis
ermöglichte", erläutert Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender
der
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG, die erfolgreiche
Geschäftsentwicklung
im ersten Quartal.
Ausblick
Zum Ende des ersten Quartals 2012 zeigte sich die
Branchenkonjunktur der
Oilfield Service-Industrie anhaltend robust, es waren keine
Anzeichen einer
Änderung eines positiven Nachfragetrends erkennbar. Die stetig
wachsende
Nachfrage nach Öl und Gas und der stabile Ölpreis ermöglichen
den
internationalen Ölgesellschaften die unverminderte Fortsetzung
ihrer
Explorations- und Produktionsinvestitionen. Es wird erwartet, dass
die
weltweiten Ausgaben für Exploration und Produktion von 2011 auf
2012 um 10,5 %
auf ein neues Rekordhoch von 614 Mrd. USD anwachsen werden. Zudem
ist
angebotsseitig die aktuelle OPEC-Reservekapazität mit 2,4 Millionen
Barrel pro
Tag auf anhaltend niedrigem Niveau.
Sofern sich die Weltwirtschaft weiterhin stabil entwickelt, ist für
die
kommenden Monate eine Fortsetzung der guten Branchenkonjunktur zu
erwarten. Der
in Nordamerika anhaltende Wechsel von Gas- zu Ölbohrungen, die
schrittweise
zunehmende Bohraktivität im Golf von Mexiko sowie vermehrte
internationale
Tiefseeprojekte sollten sich positiv auf die Nachfrage nach SBO
Produkten
auswirken. Mögliche Unsicherheiten infolge geopolitischer
Ereignisse oder der
nach wie vor volatile Dollar-Euro-Wechselkurs sind jedoch zu
berücksichtigen.
SBO geht mit einem sehr erfreulichen Auftragsstand in das zweite
Quartal 2012.
Durch die Positionierung als Weltmarktführer bei
Hochpräzisionskomponenten und
Hochleistungsbohrmotoren für die Oilfield Service-Industrie sowie
durch eine
nachhaltige Wachstumsstrategie stellt SBO sicher, von der
positiven
Branchenentwicklung optimal zu profitieren.
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