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schrieb am 01.08.10 15:09:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.909.393
von Hiberna am 01.08.10 14:58:18die von Dir
angesprochene Meldung ist aber erst nach der Hauptversammlung
herausgekommen, die den Squeeze-out beschlossen hat. Insofern kann
der einzige Aktionär, der Anfechtungsklage erhoben hat,
diesbezüglich noch keinen Widerspruch zu Protokoll gegeben haben
bei der Hauptversammlung.
Die Meldung ist aus dem Mai und die Hauptversammlung hat am 20.
April stattgefunden.
Meinst Du, daß trotzdem mit der Anfechtungsklage der Squeeze-out
gestoppt werden kann.
Der Anfechtungskläger kann auch keinen Widerspruch "diesbezüglich"
zu Protokoll gegeben haben, weil diese Meldung oder damit
zusammenhängende Dinge nicht auf der Tagesordnung der HV standen.
Er hat gegen den SQ-Beschluss Anfechtungsklage/Nichtigkeitsklage
erhoben. Mir wäre neu, dass man auf der HV bei Geltendmachung des
Widerspruchs zu Protokoll bereits einen Grund angeben muss.
schrieb am 18.08.10 08:32:33
"Gesundheitliche Gründe:
TA-Chef Feldmeier verlässt das Unternehmen
von Nadine Kasszian (nadine.kasszian@crn.de)
Share 22.07.2010
Gesundheitliche Gründe haben Robert Feldmeier, Vorstandssprecher
von Triumph-Adler dazu bewogen, das Unternehmen zu verlassen. Der
Stuhl des TA-Chefs wackelte allerdings stark. Takashi Kuki,
Managing Director der Kyocera Mita Corporation, wird seinen Posten
übernehmen.
Wie das Nürnberger Unternehmen TA-Triumph-Adler [1] meldet,
verlässt Vorstandssprecher Robert Feldmeier den Büro-Dienstleister
mit 53 Jahren aus gesundheitlichen Gründen. Wenn auch die genannten
Beweggründe für den Abgang überraschen, so kommt sein Rückzug nicht
aus heiterem Himmel.
Wie CRN berichtete, steht Feldmeier unter dem Verdacht des
Insider-Handels im Zusammenhang mit Übernahme von Triumph-Adler
durch Kyocera Mita [2]. Elf Mitarbeitern von Triumph-Adler wird
vorgeworfen Insider-Handel betrieben zu haben. Bundesweit wurden
nach Angaben des Unternehmens zehn Geschäfts- und Büroräume von der
Staatsanwaltschaft durchsucht. Im Mai ist TA wegen falscher
Bilanzen aufgefallen (CRN berichtete). Hinzukommt, dass TA schon
seit einiger Zeit rote Zahlen schreibt.
Es scheint als habe Kyocera Mita nun die Notbremse gezogen. Ab
sofort wird Takashi Kuki, derzeit Mitglied des Aufsichtsrats der
Gesellschaft, Managing Director der Kyocera Mita Corporation und
President der Kyocera Mita B.V., ab sofort den Vorstandsvorsitz
übernehmen und als CEO in den Vorstand entsandt. Neben dem CEO und
CFO wird zusätzlich die neue Position eines COO (Chief Operating
Officer) geschaffen. Künftiger COO wird Guiscardo Pin, derzeit
Managing Director der T-Systems Italia. Er wird in den Vorstand der
Gesellschaft spätestens zum 1. November 2010 eintreten.
Integration in Kyocera Mita vorantreiben
Wie TA meldet, unterstreicht Kyocera Mita als Hauptaktionär mit der
Entsendung von Takashi Kuki in den Vorstand der TA, welch wichtige
Rolle Triumph-Adler für den weiteren Ausbau des Geschäfts, vor
allem des Direktgeschäfts, in der Kyocera Mita-Gruppe spielen wird.
Ein Passus, den die Kyocera-Fachhändler nur sehr ungern hören
werden. Mit der Übernahme von TA hat Kyocera seinen deutschen
Händlern jedoch versichert, dass das Vertriebsmodell in Deutschland
indirekt bleiben werde (CRN berichtete), während TA natürlich auf
einen Strategiewechsel hofft. Die Reseller monieren allerdings auch
in Deutschland, dass es ihnen zum Teil schwer fällt, gegen die
Projektpreise von TA zu konkurrieren.
Kyocera scheint endlich klar geworden zu sein, dass die Turbulenzen
bei Triumph-Adler der Mutter irgendwann auch auf die Füße fallen
könnten. Deshalb wird Takashi Kuki dafür Sorge tragen, dass die
Integration in die Kyocera Gruppe fortgesetzt wird und die
Erfolgsrezepte der Kyocera Philosophie und Ethik zur Anwendung
kommen. »Nach dem krisenbedingten Rückgang bei Umsatz und Ergebnis
starten wir wieder zu nachhaltigem Umsatz- und Ergebniswachstum und
bauen dabei auf die Stärken des Unternehmens, der Mitarbeiter und
des Managements«, erklärte Katsumi Komaguchi, President der Kyocera
Mita Corporation.
Unrühmlicher Abgang für den »TA-Architekten«
Bevor Feldmeiers Ansehen zu bröckeln begann, war er eine angesehene
Persönlichkeit bei TA: Robert Feldmeier gilt als Architekt der TA
Triumph-Adler AG in ihrer jetzigen Form. Der studierte Ökonom und
frühere IBM-Manager verantwortete ab 1996 das Dokumentengeschäft
der TA Triumph-Adler AG und ab 2001 als Vorstand für Vertrieb und
Marketing den Geschäftsbereich »Imaging« (professionelle Hard- und
Softwarelösungen zum Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen,
Präsentieren und Archivieren) und baute diese Sparte der damals
noch breit diversifizierten Holdinggesellschaft Triumph-Adler in
Deutschland aus.
Dabei entwickelte und realisierte er ein auf professionellen
Lösungen und Dienstleistungen im Document Business fokussiertes
Geschäftsmodell für das Nürnberger Traditionsunternehmen. Er trieb
die Partnerschaft mit dem Kyocera Mita voran, erhielt darüber
Zugang zu der Produktpalette der Japaner mit ihrer kostengünstigen
Drucktechnologie und konnte TA Triumph-Adler damit erhebliche
Wettbewerbsvorteile verschaffen."
http://www.crn.de/channel/hersteller/artikel-84670-2.html
schrieb am 20.08.10 09:31:20
"Meldung vom 06.08.2010 13:08 Uhr
Ex-Chef von Bürodienstleister Triumph Adler kritisiert Anzeige
durch die Bafin
06.08.2010 Drucken | Versand | PDF | Bildexport | Vorlesen |
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NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der Ex-Chef des Bürodienstleisters Triumph
Adler hat die Anzeige der Finanzaufsichtsbehörde Bafin gegen ihn
kritisiert. Der Vorwurf, er habe Insiderhandel betrieben, sei
"völliger Blödsinn", sagte Robert Feldmeier der "Süddeutschen
Zeitung" (SZ/Freitag). Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft
Nürnberg-Fürth gegen den ehemaligen Unternehmenschef, der Ende Juli
das Amt niedergelegt hatte. Ihm wird vorgeworfen, Insiderwissen im
Zusammenhang mit der Übernahme durch den japanischen
Kyocera-Konzern im Herbst 2008 in finanzielle Vorteile verwandelt
zu haben. Knapp zwei Monate zuvor hatte Feldmeier zusammen mit
seiner Frau Aktien erworben, die mit dem Verkaufsangebot deutlich
gestiegen waren.
Neben Feldmeier wird gegen zehn weitere aktuelle oder ehemalige
Mitarbeiter von Triumph Adler und von Partnerunternehmen ermittelt.
Der "SZ" sagte Feldmeier, die Bafin stelle ihn leichtfertig und zu
Unrecht an den Pranger. Er habe das Aktiengeschäft vorschriftsmäßig
als "director's dealing" im Bundesanzeiger angezeigt. Die Bafin
wies gegenüber der Zeitung die Vorwürfe zurück - sie sei
verpflichtet, Hinweisen auf Insidergeschäfte
nachzugehen./juw/wiz/she"
http://www.cio.de/news/wirtschaftsnachrichten/2242955/
schrieb am 01.09.10 07:20:09
"Triumph Adler hofft 2011 auf schwarze Null
31.08.10 | 17:05 Uhr
NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der Bürodienstleister Triumph Adler (TA) sieht
realistische Chancen, die Verlustzone zu verlassen. Zum Ende des
Geschäftsjahres am 31. März 2011 wolle man "wieder eine schwarze
Null in Sichtweite" haben, sagte Finanzvorstand Bernd Köhler nach
Angaben eines Sprechers auf der Hauptversammlung am Dienstag in
Nürnberg. Zwischen April und Juli 2010 verzeichnete das Unternehmen
unter dem Strich zwar noch einen Verlust von 3,1 Millionen Euro.
Der Umsatz dagegen stieg um 8,6 Prozent auf 75,9 Millionen Euro.
Zugleich sorgten Ermittlungen wegen des Verdachts auf
Insiderhandels für Schlagzeilen.
Triumph Adler hofft 2011 auf schwarze Null:
NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der Bürodienstleister Triumph Adler (TA) sieht
realistische Chancen, die Verlustzone zu verlassen. Zum Ende des
Geschäftsjahres am 31. März 2011 wolle man "wieder eine schwarze
Null in Sichtweite" haben, sagte Finanzvorstand Bernd Köhler nach
Angaben eines Sprechers auf der Hauptversammlung am Dienstag in
Nürnberg. Zwischen April und Juli 2010 verzeichnete das Unternehmen
unter dem Strich zwar noch einen Verlust von 3,1 Millionen Euro.
Der Umsatz dagegen stieg um 8,6 Prozent auf 75,9 Millionen Euro.
Zugleich sorgten Ermittlungen wegen des Verdachts auf
Insiderhandels für Schlagzeilen. Triumph Adler hatte am Dienstag
zum letzten Mal zur Hauptversammlung geladen: Derzeit läuft der
sogenannte Squeeze-out, bei dem die verbliebenen Kleinaktionäre aus
dem Unternehmen gedrängt werden sollen. Der japanische Konzern
Kyocera Mita hält bereits jetzt mehr als 95 Prozent an TA und will
nun auch die verbleibenden Anteile des Lieferanten von Druck-,
Kopier- und Faxsystemen übernehmen. "Die Eintragung des Beschlusses
ins Handelsregister steht derzeit noch aus", berichtete Köhler.
Wie ein Sprecher am Dienstag betonte, werde Triumph Adler damit
zwar von der Börse gehen, der Name und die Marke blieben jedoch
erhalten. Kyocera Mita ist einer der weltweit führenden Hersteller
von Kopiersystemen und Laserdruckern und wichtiger Lieferant für
TA. Den Kleinaktionären war eine Barabfindung von 1,90 Euro je
Aktie angeboten worden. Das Unternehmen schreibt seit 2008 rote
Zahlen.
Ende Juni war bekanntgeworden, dass gegen Mitarbeiter und ehemalige
Beschäftigte von TA wegen Insiderhandels ermittelt wird. Nach
Angaben der Staatsanwaltschaft vom Juni stehen elf Beschuldigte im
Verdacht, ihr Insiderwissen im Zusammenhang mit der Übernahme von
TA durch Kyocera im Herbst 2008 in finanzielle Vorteile verwandelt
zu haben."
http://www.ad-hoc-news.de/triumph-adler-hofft-2011-auf-schwarze-null--/de/News/21577262
schrieb am 19.10.10 13:50:07
Verfahren TA Triumph-Adler AG: Die Eintragung des
Squeeze-Out-Beschlusses in das Handelsregister ist erfolgtNürnberg,
den 13. Oktober 2010 – Der Beschluss der außerordentlichen
Hauptversammlung der TA Triumph-Adler AG vom 20.04.2010 über die
Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der TA
Triumph-Adler AG auf die Hauptaktionärin Kyocera Mita Corporation
gem. § 327a ff. AktG wurde am 13. Oktober 2010 in das
Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Mit der Eintragung
des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister sind kraft
Gesetzes alle Aktien der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung der
Barabfindung in Höhe von 1,90 EUR je Aktie auf die Kyocera Mita
Corporation übergegangen.
Die Börsennotierung der Aktien der Gesellschaft wird damit
voraussichtlich in Kürze eingestellt. Der bis dahin noch
stattfindende Börsenhandel ist nur ein Handel mit den
Barabfindungsansprüchen der Minderheitsaktionäre.
Die Modalitäten der Auszahlung der festgelegten Barabfindung werden
von der Kyocera Mita Corporation gesondert veröffentlicht.
schrieb am 25.01.11 15:18:52
Robert Feldmeier, der frühere Vorstandssprecher von Triumph-Adler
war angeblich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Unternehmen
ausgeschieden. Nun hat er wieder einen neuen Vorstandsposten bei
einem anderen Unternehmen gefunden gemäß
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-01/19154870-smiles-ag-robert-feldmeier-neuer-vertriebsvorstand-016.htm
Interessant ist auch der nachfolgende Artikel, in welchem zu den
Insidervorwürfen Stellung genommen wird:
" Triumph-Adler: Staatsanwälte jagen Börsentrickser
Samstag 30.10.2010, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Axel Spilcker
Google
In der Affäre um Insiderhandel mit Aktien der Triumph-Adler AG (TA)
scheint der ehemalige Konzernchef Robert Feldmeier im Vergleich zu
seinem Vorgänger ein kleines Licht gewesen zu sein. Laut den
Ermittlungen der Nürnberger Staatsanwaltschaft soll der einstige
Vorstandsvorsitzende des Bürotechnikunternehmens, Dietmar Scheiter,
knapp 737 000 Euro mit illegalen Aktiengeschäften verdient haben.
Sein Nachfolger Feldmeier soll mit Hilfe seiner Frau gerade einmal
23 000 Euro erzielt haben.
Unter Verdacht stehen auch zwei frühere Finanzvorstände. Sie sollen
ihr Wissen über ein Übernahmeangebot des japanischen Konzerns
Kyocera im Herbst 2008 versilbert haben.
Die Firmenleitung hatte, so die Ermittler, Mitte September und
November 2008 zwei negative Gewinnprognosen lanciert. Prompt sackte
der Kurs der Wertpapiere. Am 24. September 2008 orderte Feldmeiers
Frau mehr als 20 000 Aktien zum Stückpreis von 76 Cent. Daraufhin
überwies Firmenlenker Feldmeier ihr 30 000 Euro mit dem
Verwendungszweck „bekannt“. Nachdem die Übernahmemitteilung der
Japaner veröffentlicht worden war, kassierte das Ehepaar Ende
Januar 2009 je Aktie 1,90 Euro."
http://www.focus.de/finanzen/news/marktplatz-triumph-adler-staatsanwaelte-jagen-boersentrickser_aid_567272.html
schrieb am 25.01.11 17:42:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.920.930
von Hiberna am 25.01.11 15:18:52Hallo
Hiberna,
"Die Firmenleitung hatte, so die Ermittler, Mitte September und
November 2008 zwei negative Gewinnprognosen lanciert. Prompt sackte
der Kurs der Wertpapiere. Am 24. September 2008 orderte Feldmeiers
Frau mehr als 20 000 Aktien zum Stückpreis von 76 Cent. Daraufhin
überwies Firmenlenker Feldmeier ihr 30 000 Euro mit dem
Verwendungszweck „bekannt“. Nachdem die Übernahmemitteilung der
Japaner veröffentlicht worden war, kassierte das Ehepaar Ende
Januar 2009 je Aktie 1,90 Euro."
Erst jetzt wird mir einiges klar, da auch ich beim Rutsch
verkaufte!
schrieb am 21.06.11 17:20:13
einen weiteren interessanten Artikel zu den Ermittlungen über den
Insiderhandel bei Triumph-Adler gibt es unter
http://www.artline.de/tl_files/CCP/PDF/Externe-Artikel/2010-…
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