11.11.2004, 08:55 Uhr
DAX-Future, die Tagesextreme
S-T Systemtrade
Uwe Wagner, Trading-Experte bei der S-T Systemtrade AG, berichtet
von möglichen Positionierungen im DAX-Future (FDAX).
Der Profi-Trader konzentriert sich, eigenen Angaben zufolge,
innerhalb der Trading-Zone im FDAX (4.127 / 4.056,5) weiterhin auf
kurzfristige intraday-Handelsaktivitäten, welche im
Scalping-Bereich liegen. Weiterführende Neupositionierungen bzw.
overnight Positionen würden nicht aufgebaut (es sei denn, sie seien
Bestandteil eines trendfolgenden Handelssystems), da hier kein
akzeptables Chance-Risiko-Verhältnis unterstellt werden könne.
Sollten noch immer Long-Positionen bestehen, so Wagner weiter,
welche im Zusammenhang mit der Impulswende Mitte / Ende Oktober
aufgebaut wurden, könne man hierfür den Stop-Kurs knapp unterhalb
des berechneten minimalen Reaktionspotenzials beibehalten. Dies
wäre in etwa ein Kursniveau knapp unterhalb der 4.019.
Für das heutige Trading konzentriert sich Wagner auf die gestrigen
Tagesextreme. Eröffnet der FDAX oberhalb der 4.116,5, werde dieses
Niveau zum Short-Trigger mit Kurs-Ziel bei 4.087. Den Stop-Kurs
platziert der Profi-Trader bei 4.141 FDAX-Punkten. Eröffne der FDAX
unterhalb der 4.087, werde dieses Kursniveau zum Long-Trigger mit
Kurs-Ziel bei 4.117 und einem Stop-Kurs bei 4.062 FDAX-Punkten.
Im Falle eines Ausbruches aus der Trading-Range, könne man im
Grunde mit einem Rücksetzer rechnen, bevor der tragende Folgeimpuls
einsetzen sollte. Um wenigstens einen Fuß in der Tür zu haben, wird
der Handelsexperte, so dessen Angaben, im Falle einer
Überschreitung einer Bereichsgrenze eine erste Teilpositionierung
mit „Grenzverletzung“ durchführen, welche beibehalten würde, wenn
der Schlusskurs den Ausbruch bestätige.