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Vossloh - Warum so optimistisch?

eröffnet am 16.07.02 14:54:06 von
pantarhei

neuester Beitrag 15.01.08 16:09:32 von
Marsdefender
Beiträge: 412
ID: 608.461
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 32.546


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pantarhei
schrieb am 16.07.02 14:54:06
Beitrag Nr. 1 (6.894.472)
16.07.2002


Vossloh erwartet Ergebnissteigerung
von 1,74 € auf 3,40 € je Aktie


Bahntechnologie durch bedeutende Akquisition gestärkt/Nachhaltig hohes Ergebnisniveau


Der Vossloh AG ist bei ihrer Neuausrichtung zu einem Verkehrstechnologie-Unternehmen ein entscheidender Schritt gelungen. Durch den Abschluss eines Vertrags zum Erwerb von 100 % der französischen Cogifer-Gruppe kann sich Vossloh zusätzlich als Systemanbieter und Dienstleister für die Schieneninfrastruktur positionieren, der in der Lage ist, Weichentechnologie nach allen weltweit geltenden Standards sowie Wartung und Instandhaltung von Bahnnetzen anzubieten. Der Kaufpreis für Cogifer beträgt 296 Mio. €. Im Gegenzug trennt Vossloh sich von seinem rund 45 % hohen Anteil an der österreichischen VAE AG, den die voestalpine Bahnsysteme GmbH zum Preis von 140 Mio. Euro übernehmen wird. Um sein derzeitiges Portfolio bei den Schienenfahrzeugsystemen zu erweitern, verhandelt Vossloh darüber hinaus über die Akquisition eines Unternehmens, das sich auf elektrische Komplettausrüstungen für öffentliche Verkehrsmittel spezialisiert hat. Der Verkauf der Lichttechnik und die Realisierung dieser Transaktionen führen u.a. zu einer Verdoppelung des ursprünglich für 2002 geplanten Ergebnisses je Aktie von 1,74 € auf 3,40 € (2001: 1,20 €).

Die Cogifer-Gruppe, die für das laufende Geschäftsjahr mit rund 2.350 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 331 Mio. € und ein EBIT von 27,3 Mio. € erwartet, gliedert sich in das Weichenbau-Unternehmen Cogifer SA und in die Gleisbau-Gesellschaft Cogifer TF. Die beiden Unternehmen erzielen einen etwa gleich hohen Umsatz.

Das Produktspektrum von Cogifer SA umfasst neben Standardweichen und Straßenbahnweichen vor allem Hochgeschwindigkeitsweichensysteme. Darunter befinden sich auch Weichen, auf denen der TGV den Geschwindigkeits-Weltrekord mit 501 km/h erzielt hat. Das Unternehmen kann aber auch Referenzprojekte auf Hochgeschwindigkeitsstrecken der Deutschen Bahn nachweisen.

Bei der Cogifer TF steht neben dem reinen Gleisbau die Gleisinstandhaltung im Vordergrund, die derzeit rund drei Viertel des Umsatzes ausmacht. Cogifer TF ist Marktführer bei Gleisbau und -instandhaltung in Frankreich, Belgien und Luxemburg. Darüber hinaus ist das Unternehmen neben der SNCF führend bei Industriebahnen in Frankreich und erfolgreich im Projektgeschäft mit Gleisanlagen für Straßenbahnen bzw. Stadtbahnsysteme in Europa.

Der Verkauf der Lichttechnik und die Realisierung der angekündigten Transaktionen führen im Geschäftsjahr 2002 zu einem Umsatz von voraussichtlich 703 Mio. € gegenüber ursprünglich geplanten 914 Mio. €. Der Konzernüberschuss dürfte sich in 2002 von ursprünglich erwarteten 25,0 Mio. € auf 48,9 Mio. € nahezu verdoppeln. Dies gilt auch für das Ergebnis je Aktie, das sich von 1,74 € auf 3,40 € entwickeln sollte. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2001 (1,20 €) entspricht diese Entwicklung sogar fast einer Verdreifachung. In den kommenden Jahren soll ein vergleichbar hohes Ergebnis erreicht werden. Im Jahr 2004 will der Konzern dieses Ziel aus einem Umsatz von knapp 1 Mrd. € allein aus der heutigen Bahntechnologie in voller Höhe operativ erzielen. „Auf dem Ergebnisniveau von 3,40 € je Aktie soll dann die weitere Entwicklung aufbauen, von der wir uns noch einiges versprechen“, so Schuchmann.

Nach Abschluss der geplanten Transaktionen wird das Eigenkapital mit 278,6 Mio. € rund 35 % der Bilanzsumme repräsentieren und damit auf dem Niveau des Vorjahres liegen, obwohl die Anteile Dritter weitestgehend entfallen. Die Netto-Finanzschulden, die sich in der bisherigen Planung für 2002 auf 222,2 Mio. € beliefen, sollten sich auf rund 196,0 Mio. € verringern. Beim Net Gearing wird damit eine Verbesserung von rund 74 % in 2001 auf nunmehr etwa 70 % erwartet.

Schuchmann zog das Fazit: „Viele reden über Neuausrichtung – wir setzen sie zügig und wertsteigernd um. Mit der Veräußerung der Lichttechnik haben wir die angekündigte Konzentration auf Verkehrstechnologie erreicht. Die avisierte Reinvestition des Veräußerungserlöses in den Ausbau der margenstärkeren und wachstumsträchtigeren Verkehrstechnologie läuft. Das Ergebnis je Aktie verdoppelt sich nahezu gegenüber dem bisherigen Plan für 2002, das Net-Gearing verbessert sich, die Eigenkapitalquote bleibt trotz des Wegfalls von Minderheitenanteilen stabil. Hinzu kommt eine Verbesserung der Risikoposition durch weniger volatile Geschäftsfelder und durch das Erreichen von kritischen Größen in den einzelnen Geschäftsfeldern.“ Der Konzernchef ergänzte, dass an dem Ziel, für die gesamte Vossloh-Gruppe bis 2004 eine Umsatzgrößenordnung von etwa 2 Mrd. € zu erreichen, festgehalten werde: „Sie können also in den kommenden beiden Jahren von weiteren wesentlichen Transaktionen ausgehen!


Werdohl/Düsseldorf, den 16. Juli 2002

Für eventuelle Rückfragen:
Andreas Bunse, Vossloh AG, Tel. 0 23 92-5 22 49
www.vossloh.com
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memyselfandi007
schrieb am 16.07.02 19:24:31
Beitrag Nr. 2 (6.897.460)
Wenn ich das richtig sehe, tauscht Vossloh also eine Minderheitsbeteiligung gegen eine Vollkonsolidierte Beteiligung. Da wundert es nicht, dass das Ergebnis pro Aktie plötzlich besser aussieht ....wurde denn VAE vorher anteilsmässig konsolidiert ?

Memy
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pantarhei
schrieb am 17.07.02 13:44:38
Beitrag Nr. 3 (6.904.371)
Hallo memyselfandi,

in der Empfehlung von Bankhaus Lampe habe ich die Antwort auf deine Frage fett hervorgehoben.

ciao
panta rhei

17.07.2002
Vossloh Outperformer
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie der Vossloh AG (WKN 766710) von Marktperformer auf Outperformer hoch.

Vossloh komme dem Ziel der Neuausrichtung des Konzerns zu einem Verkehrstechnikkonzern ein weiteres Stück näher. Wie jetzt habe mitgeteilt werden können, werde Vossloh die elsässische Cogifer-Gruppe zu 100% übernehmen und sich gleichzeitig von den Anteilen an der VAE AG (ca. 45%) trennen.

Trotz der wenigen Wettbewerber sollte es aufgrund des zeitgleichen Verkaufs zu keinen kartellrechtlichen Problemen kommen. Der Kaufpreis für die Franzosen werde sich dabei auf 296 Mio. Euro belaufen. Gleichzeitig werde der Verkauf der VAE-Anteile etwa 140 Mio. Euro in die Kasse bringen. Somit habe die bereits vor wenigen Wochen avisierte Verwendung des Lichttechnik-Erlöses sehr zeitnah neu investiert werden können.

Planmäßig solle die VAE nur noch bis Ende August in den Büchern von Vossloh stehen. Demgegenüber sei geplant, Cogifer bereits ab 1.9.2002 voll im Konzern zu konsolidieren. Die Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr sähen nun eine Umsatzhöhe von guten 700 Mio. Euro sowie ein EBIT von etwa 81 Mio. Euro vor.

Inklusive Veräußerungsertrag VAE sowie einem außerordentlichen Ergebnis durch den Lichttechnik-Verkauf plane die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von fast 50 Mio. Euro bzw. ein Ergebnis je Aktie von 3,40 Euro. Dies liege fast doppelt so hoch, wie von der Gesellschaft ursprünglich zu Jahresanfang auf Status Quo-Basis geplant bzw. von den Analysten nach dem Verkauf der Lichttechnik-Sparte prognostiziert. Einer der Hauptgründe für diese Ergebnisprognose liege hier jedoch darin, dass der VAE-Umsatz zwar zu 100% konsolidiert worden sei, der Jahresüberschuss jedoch lediglich zu 45% anteilsmäßig habe mit einbezogen werden können.

Weiterhin berichte das Management darüber, zur Zeit in Verhandlungen mit einem Unternehmen zu stehen, dass sich im Bereich der elektrischen Komplettausrüstung für öffentliche Verkehrsmittel spezialisiert habe. Nähere Angaben habe das Management aufgrund der derzeitigen Aktivitäten nicht machen wollen.

Zudem habe Vossloh in der letzten Woche im Bereich der Diesellokomotiven einen Großauftrag über zunächst 59 Loks im Wert von fast 100 Mio. Euro von der Schweizer Bundesbahn gewinnen können. Des weiteren bestehe noch eine Option über zusätzliche 37 Fahrzeuge sowie eine Nachrüstoption für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Schweizer Nachbarländer.

Die nun verkündete Akquisition komme für die Analysten nicht überraschend, da das Management bereits auf der Hauptversammlung im Juni avisiert habe, dass man in konkreten Verhandlungen mit potentiellen Übernahmekandidaten stehe. Die Analysten gingen davon aus, dass die nun angekündigte Übernahme im Bereich der Schienenfahrzeugsysteme wiederum sehr zeitnah erfolgen könne und würden in den nächsten Monaten hier positiven News-flow erwarten.

Auch diesmal habe das Management wieder bestätigt, bis 2004 den Konzernumsatz auf ca. 2 Mrd. Euro zu steigern. Mit der jetzt getätigten Akquisition werde man operativ bis zu diesem Zeitpunkt etwa eine Mrd. Euro erwirtschaften können, so dass in den nächsten 2 Jahren eine weitere Mrd. Euro hinzu gekauft werden müsse, was die Analysten insgesamt als ehrgeizig, jedoch durchaus realistisch ansehen würden. Der durch die Übernahme der Cogifer in Aussicht gestellte Sprung beim Jahresergebnis sollte ihres Erachtens die Aktie in den nächsten Wochen positiv beeinflussen.

Auf Basis eines bereinigten 2002er Gewinns je Aktie von knapp über 3 Euro sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe deutliches Kurspotential für den Wert und stufen die Vossloh-Aktie von derzeit Marktperformer auf Outperformer herauf, wenngleich sie sehen, dass das derzeitige Marktumfeld insgesamt recht schwierig ist. Das Kursziel erhöhe man aufgrund der nun vollzogenen Entwicklung und den positiven Aussichten wiederum leicht von 26 auf 28 Euro.
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memyselfandi007
schrieb am 17.07.02 14:35:47
Beitrag Nr. 4 (6.904.946)
hmmmm, dann sind also in den 3,40 Euro Gewinn auch die realisierten Gewinne aus beiden Verkäufen enthalten. Ob sich die Bereinigung bei den Lampe`s darauf bezieht ?

Ansonsten hat man mit einem Preis des 10fachen EBITs auch nicht ganz günstig eingekauft.

Na ja mal schauen, wenigstens kommt kurzfristig ein wenig Bewegung in den Laden....
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pantarhei
schrieb am 29.07.02 15:51:01
Beitrag Nr. 5 (6.992.707)
29.07.2002
Vossloh übergewichten
Independent Research

Die Analysten von Independent Research bewerten die Aktie der Vossloh AG (WKN 766710) mit "übergewichten".

Die präsentierten Halbjahreszahlen hätten bei Umsatz und EBIT die Erwartungen der Analysten erfüllt (jeweils noch inkl. Lichttechnik). Der Konzernüberschuss, u.a. durch ao. Effekte nach dem Verkauf der Lichttechnik (5,9 Mio. Euro) sei jedoch höher als von den Analysten geschätzt. So seien 13,1 Mio. Euro erreicht worden, die Analysten hätten, unter Berücksichtigung Sondereffekte Lichttechnik, nur 10,6 Mio. Euro erwartet

Der optisch hohe Konzerüberschuss sei jedoch im Verhältnis zum Vorjahr zu relativieren. Im Vorjahreszeitraum sei ein Konzernüberschuss von 12,0 Mio. Euro erzielt worden, im 1.Halbjahr 2002 von 13,1 Mio. Euro - inklusive der 5,9 Mio. Euro Sondereffekte im Zuge des Verkaufs der Lichttechniksparte. Rechne man diese heraus, ergäbe sich ein Konzernüberschuss von 7,2 Mio. Euro, der deutlich unter Vorjahr liege..

Die positiven Ertragseffekte durch die jüngsten Erwerbungen und der vermiedene Verlustbeitrag durch die Lichttechnik könnten sich erst im 2. Halbjahr in den Zahlen positiv auswirken. Vossloh habe im Zuge des Kaufes der Cogifer- Gruppe die Jahresplanung konkretisiert. Insgesamt sei festzuhalten, dass der Umbau von Vossloh in nicht erwarteter Geschwindigkeit voran gehe. Das Unternehmen habe sich gezielt auf die Aktivitäten im wachstumsstarken und höhermargigen Bereich der Verkehrstechnik konzentrieren wollen - diesem Ziel sei der Konzern mit der vollständigen Übernahme der Cogifer-Gruppe einen Schritt näher gekommen.

Das Analystenteam hätte nicht erwartet, dass Vossloh es in so kurzer Zeit gelinge, den Konzern deutlich zu repositionieren. Die Firma habe zuletzt eine Umsatzplanung für dieses Jahr von 703 Mio. Euro bei einem erwarteten EPS von 3,40 Euro angegeben. Vossloh sei auf Basis der aktuellen Werte mit einem KGV 2003 von unter 7 attraktiv bewertet.

Die Analysten von Independent Research empfehlen die Vossloh-Aktie überzugewichten.
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Fanessa
schrieb am 29.07.02 19:01:10
Beitrag Nr. 6 (6.994.236)
Hi,

".....Derzeit verhandelt der Konzern über den Erwerb eines Unternehmens, das elektrische Komplettausrüstungen für öffentliche Verkehrsmittel liefert...."

hat Jemand die Spur einer Idee, wer resp. was das sein könnte?
Mir fällt in der Branche nur Schaltbau ein, halte das aber für wenig wahrscheinlich.

mfg

Fanny
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Agio
schrieb am 03.08.02 18:51:19
Beitrag Nr. 7 (7.035.780)
aus der aktuellen Capital-Depesche


Vossloh (WKN766710, Kurs 24 Euro) ging bereits 1990 an den Kapitalmarkt. Seit dieser Zeit kam es zu kräftigem Wachstum und einem radikalen Umbau innerhalb des Konzerns. Jüngstes Beispiel: Das Management verkaufte im Mai die wenig rentable Lichttechniksparte an die japanische Matsushita Electric. Dies spülte rund 66 Mio. Euro in die Kasse und senkte zudem den Schuldenstand um rund 106 Mio. Euro. Nun konzentriert sich das M-Dax-Unternehmen ausschließlich auf den Bereich Eisenbahn- und Verkehrstechnik. Dies beweist auch der kürzlich erfolgte Kauf des weltweit zweitgrößten Weichenherstellers, der französischen Cogifer. Zudem steht im laufenden Quartal der Kauf eines Spezialisten für elektronische Komplettausstattungen von öffentlichen Verkehrsmitteln bevor. Die Zahlen des ersten Halbjahres können sich sehen lassen: Der Umsatz stieg um 7 % auf 305 Mio. Euro und das Ebit wuchs um 29% auf 22,2 Mio. Euro. Im laufenden Jahr strebt das Management einen Gewinn pro Aktie von 3,40 Euro (Vorjahr: 1,20 Euro) an. Damit ist Vossloh mit einem extrem niedrigen 2002er KGV von 7 bewertet. Wir empfehlen Käufe im Bereich des aktuellen Kursniveaus. Den Stopp platzieren Anleger bei 20 Euro.

Gruß Agio
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Fanessa
schrieb am 04.08.02 17:25:53
Beitrag Nr. 8 (7.039.355)
Ja Agio,

nur um meine Frage hast Du einen ganz weiten Bogen geschlagen:
Wer oder was könnte das sein???

mfg

Fanny
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Agio
schrieb am 04.08.02 17:40:10
Beitrag Nr. 9 (7.039.419)
Hallo Fanny,

natürlich beschäftigt mich die Frage, aber ich weiß ja selbst nichts. Ich habe mir sogar die Mühe gemacht und bei Vossloh konkret nach Schaltbau angefragt - doch die mauern was das Zeug hält. Passen würde das schon, zumal Schaltbau auf Dauer Teile seiner Beteiligungen abverkaufen muss um die Liquidität in den Griff zu bekommen - dies wurde auch von Schaltbau nie bestritten. Da Schaltbau derzeit keine Kapitalerhöhung durchführen kann, spricht alles für einen Beteiligungsverkauf.

Gruß Agio
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pantarhei
schrieb am 19.08.02 14:36:08
Beitrag Nr. 10 (7.155.047)
Bahn rechnet mit Hochwasser-Schaden in dreistelliger Mio. Höhe
Die Deutsche Bahn ist wohl das durch das Hochwasser in Ostdeutschland am meisten betroffene Unternehmen. Am Wochenende sprach Bahn-Chef Mehdorn von einem Schaden in Höhe von rund 500 Mio. Euro. Zwischenzeitlich soll dieser sogar noch höher liegen.

Die Bahn überlegt deshalb, einige der beschädigten Strecken nicht wieder aufzubauen, sondern still zu legen. Einzelheiten sind hierzu allerdings noch nicht bekannt.

Mehdorn rechnet zudem damit, dass der Wiederaufbau mindestens ein Jahr dauern wird. Die Normalität wird sogar erst wieder in rund 18 Monaten eintreten.