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schrieb am 09.05.12 11:24:35
Der Goldpreis fällt weiter, wohl doch ne Übertreibung im
Abbau.
GOLD / US DOLLAR (XAU/USD)
schrieb am 09.05.12 12:14:55
nee, Angst der Banken vor Griechenpleite
schrieb am 15.05.12 00:18:15
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.136.834 von Kursfreund am 08.05.12
17:46:51die preisfindung beim gold ist schon sehr
schwierig. aktuell kann er 1000 usd zu hoch sein oder aber auch
1000 usd zu tief.
wie soll man das edelmetal nun für die kommenden jahre richtig
bewerten?
ich sehe folgende risiken und chancen:
risiken
- downtrading (40%)
- halteverbot (physisch) durch zentralbanken für private anleger
(35%)
- globale rezession => liquiditätsarmut => notverkäufe
(5%)
- sonstige (20%)
chancen
- dollarschwäche (aufgrund der europathematik im moment kein thema;
allerdings ist der schuldenstand der usa extrem besorgniserregend;
abbau nur durch hyperinflation möglich (40%)
- währungsreform(en) (30%)
- physische nachfrage (industrie, schmuck, usw.) (10%)
- sonstige (20%)
fazit für mich persönlich:
gold bleibt wichtig und interessant im gewinnsinne. allerdings
aufgrund des sehr langen anlagezeitraumes bei obligationen auf gold
unbedingt emittentenrisiko beachten/überwachen. immer auch physisch
investieren.
links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gold
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard
http://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Woods-System
schrieb am 16.05.12 13:43:45
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.164.766 von pher1234 am 15.05.12
00:18:15ich frage mich immer wieder woher so viel
klugheit
muss wohl genetische ursachen haben
schrieb am 28.09.12 09:49:27
Ein kleiner Produzent fährt seine Goldproduktion rauf und
entwickelt sich prächtig!
Anaconda Mining:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1083231-33831-338…
schrieb am 05.11.12 19:27:46
05.11.2012 10:30 Uhr | Prof. Dr. Max Otte
Kommt die Inflation?
Seit Jahren geht es der Weltwirtschaft wie einem müden Wanderer,
der sich über einen steilen Berggrat höher schleppt. Jederzeit kann
sie abstürzen. Stürzt sie rechts ab, kommt die Inflation, links
lauert Deflation.
Viele konventionelle Ökonomen weisen darauf hin, dass derzeit keine
inflationären Gefahren drohen, weil die Geldmengen nicht wirklich
steigen. Zwar explodiert allenthalben die Geldbasis - die
Notenbankbilanzen - aber die großen Geschäftsbanken nehmen dieses
Geld in ihre Bilanzen, ohne es weiter zu verleihen. Als Folge
scheint von dieser expansiven Geldpolitik derzeit keine
inflationäre Wirkung auszugehen.
Diese Argumentation ist trügerisch. Sie wird oft von denselben
Ökonomen angewandt, die weder die Subprime- noch die Euro- und
Staatsschuldenkrise vorhergesehen haben. Auch damals war - im
Moment - "alles in Ordnung". Mit ihrem Vertrauen auf die Märkte
sind moderne Ökonomen wenig prädestiniert, objektiv nach vorne zu
blicken.
"Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen“, sagte
schon der Nobelpreisträger Milton Friedman. Es erscheint naiv zu
glauben, dass man die aufgeblähten Notenbankbilanzen auf Bedarf
wieder herunterfahren kann. Wir bekämpfen derzeit die Krise mit
demselben Mittel, mit dem wir sie verursacht haben: mehr Schulden,
mehr billiges Geld. Je länger dieser Teufelskreis andauert, umso
schwerer kann man ihn durchbrechen.
Irgendwann ist das Missverhältnis zwischen Zentralbankgeld,
Schulden und Bruttoinlandsprodukt dann so hoch, dass die Banken
beginnen werden, an der Zinsschraube zu drehen, weil ihre
Inflationserwartungen steigen. Wenn dann Inflationserwartungen
einmal in der Welt sind, können sie sich sehr schnell verstärken.
Und dann käme die "Ketchup-Inflation“: Man kann lange an der
Flasche schütteln - irgendwann kommt dann alles auf einen Schwung
heraus.
Aber wie gesagt, ganz sicher ist dies nicht. Es kann der Fall
eintreten, dass die inflationären Maßnahmen der Notenbanken trotz
der Wucht, mit der sie betrieben werden, versagen. Dann droht das
Abkippen in die Deflation.
Leider müssen wir mit dieser Unsicherheit seit Beginn der
Finanzkrise leben. Ich kann sie Ihnen nicht nehmen. Unsicherheit
macht unsicher. Anzuerkennen, dass wir darin leben, ist ein erster
wichtiger Schritt.
Das Restrisiko der Deflation heißt aber auch, dass Sie sich so
aufstellen müssen, dass eine Deflation Sie nicht umwirft: Nicht zu
viele Schulden in Relation zum Vermögen, Goldreserven, etwas
Liquidität sollten vorhanden sein.
Und nun fahre ich auf die Goldmesse, wo mich die "harte Szene“
erwartet. Dort werde ich eine Lanze für Aktieninvestments brechen,
denn für viele Goldfans ist das Teufelszeug.
Auf gute Investments, Ihr
© Prof. Dr. Max Otte
schrieb am 07.11.12 17:57:44
Neue Lizenz zum Geld drucken für Ben Bernanke
Mittwoch, den 07. November 2012 um 10:04 Uhr
Mit der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama dürfte Ben
Bernanke Chef der amerikanischen Notenbank bleiben und weiter Geld
drucken. Das ist gut für...
Barack Obama bleibt für weitere vier Jahre Präsident der
Vereinigten Staaten von Amerika. Was soll man davon halten?
«Naja, es ist zu hoffen, dass er mehr erreicht als in den letzten
vier Jahren. Vor allem muss er die Blockierung in Washington
überwinden können», sagt Benno Galliker, Anlageexperte der Luzerner
Kantonalbank (LUKB) in einer ersten Einschätzung vom Mittwoch.
Inflationsgefahr steigt
Ben Bernanke dürfte Chef der amerikanischen Notenbank (Federal
Reserve, Fed) bleiben und somit wohl auf unbestimmte Zeit weiter
Geld drucken. «Dies dürfte positiv für Aktien, Gold und sonstige
reale Werte sein», so Galliker weiter.
Mit der Ausweitung der Geldmenge steigt allerdings auch die
Inflationsgefahr.
schrieb am 23.12.12 20:34:30
21.12.2012 09:09 Uhr | GoldMoney
Weltuntergangsstimmung bei Gold und Silber
Viele Marktbeobachter werden in den letzten Handelstagen verwundert
auf die Edelmetallcharts geblickt haben. Schließlich ist es gerade
einmal eine Woche her, dass die Fed sich zum Ankauf von
Schuldinstrumenten in Höhe von einer Billion US-Dollar pro Jahr
entschlossen hat und außerdem stehen die USA vor der sogenannten
"fiskalischen Klippe“ und möglichen Abstufungen durch die
Ratingagenturen. Dennoch durchbrach der Goldpreis die Unterstützung
bei 1.700 $ und markierte am Dienstag bei 1.660 $ ein
3-Monats-Tief. Silber wurde noch stärker in Mitleidenschaft gezogen
und fiel im gestrigen Handel bis auf 31 $.
Es werden viele Gründe dafür angeführt, warum die Metalle sich
trotz der überwältigenden monetären Fundamentaldaten und trotz
eines fallenden Dollar Index‘, steigender Ölpreise und einem
robustem Aktienmarkt so viel Schwäche zeigen. Bilanzbereinigung zum
Jahresende, Hoffnungen auf eine Lösung bei der fiskalischen Klippe
und auch die Hochstufung von Griechenlands Kreditwürdigkeit. All
dies scheint aber nicht maßgeblich zu sein. Wahrscheinlicher ist
es, dass einige große Marktakteure versuchen, den dünnen
Vorweihnachtshandel für sich auszunutzen. Wie Alasdair Macleod in
seinem jüngsten Hintergrundartikel herausstellt, halten die großen
Banken eine hohe Shortposition in den Metallen. Dies gibt ihnen den
Anreiz, so viele Longs wie möglich aus dem Markt zu treiben, bevor
die Positionen glattgestellt werden, in dem man Stopp-Loss Orders
kassiert.
Leider wird diese Volatilität wohl auch in den letzten vier
Handelstagen des Jahres nicht abebben. Für alteingesessene
Edelmetallinvestoren sollte das aber nichts neues sein. Sie werden
sich beispielsweise an den Dezember des letzten Jahres erinnern,
als Gold um 200 $ einbüßte und Silber ganze 6 $ nachgab, nur um im
Januar genauso schnell wieder anzusteigen. Als Kontraindikator ist
es diesbezüglich gar nicht einmal schlecht zu sehen, wie viel Angst
bereits schon wieder im Goldmarkt herrscht und dass die Medien sich
in Schadenfreude üben.
Vergessen wir nicht, dass die Schuldenprobleme der
Industrienationen 2012 in keiner Weise gelöst wurden und sich die
Lage 2013 wohl noch weiter zuspitzen wird. Unter diesem Hintergrund
kann man die Preisschwäche der letzten Tage sogar als willkommene
Möglichkeit sehen, um noch ein paar glänzende Weihnachtsgeschenke
zu Rabattpreisen zu erhaschen, falls diese noch nicht besorgt
wurden.
© GoldMoney News Desk
www.GoldMoney.com/de
schrieb am 25.01.13 10:30:55
Rohstoffe Gold: Optimismus bei Morgan Stanley
Autor: Jörg Bernhard
25.01.2013, 08:03 | 448 Aufrufe | 0 | druckversion
Die Analysten von Morgan Stanley trauen dem gelben Edelmetall laut
einer aktuellen Studie in diesem Jahr viel zu. Treffen ihre
Prognosen ein, würde Gold den 13. Jahresgewinn in Folge
erzielen.
So erwarten die Morgan-Stanley-Analysten Richardson und Crane für
das erste Quartal einen durchschnittlichen Goldpreis in Höhe von
1.715 Dollar. Dieser soll sich dann im zweiten Quartal auf 1.745
Dollar und in Q3 2013 auf 1.800 Dollar erhöhen. Im vierten Quartal
soll sich sogar ein Durchschnittspreis von 1.830 Dollar einstellen.
Damit tritt die Investmentbank der verbreiteten Ansicht entgegen,
dass ein Ende der quantitativen Lockerungsmaßnahmen seitens der
US-Notenbank Fed in diesem Jahr bevorstünde. Das Protokoll der
Fed-Sitzung vom Dezember lieferte Hinweise, dass dies unter den
Notenbankern diskutiert wurde. Des Weiteren erwartet Morgan Stanley
eine anhaltend hohe Goldnachfrage von Finanzinvestoren und diversen
Notenbanken. Letztere erhöhten 2012 ihre Bestände netto so stark
wie seit 48 Jahren nicht mehr. Und auch „ganz normale Anleger“
dürften weiterhin dem gelben Edelmetall treu bleiben. 2013 rechnen
die Analysten von Morgan Stanley bei physisch besicherten
Goldprodukten mit Nettozuflüssen in Höhe von 100 Tonnen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen
Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am
aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 0,20 auf 1.669,70
Dollar pro Feinunze.
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