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Gute Aussichten für W.O.M.

eröffnet am 04.02.03 14:29:46 von
maulaff

neuester Beitrag 14.11.08 10:49:50 von
lump60
Beiträge: 277
ID: 691.688
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 22.782

30.07.12
13,69

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maulaff
schrieb am 04.02.03 14:29:46
Beitrag Nr. 1 (8.506.802)
W.O.M.: "Wir wollen schwarze Zahlen schreiben"
(Instock) W.O.M (World of Medicine) gehört zu den Medizintechnik-Unternehmen am Neuen
Markt/Prime Standard. Die Berliner haben sich auf die minimal-invasive Chirurgie mittels Laser
spezialisiert. Darunter fallen Operationstechniken, die den chirurgischen Eingriff dank spezieller
Geräte und Instrumente minimal und damit sehr schonend machen.
Instock sprach auf dem 3. MedTechDay mit dem Vorstandsvorsitzenden Peter Wiest und
Finanzvorstand Michael Ott über das schwierige Jahr 2002 und die kommenden Monate.

Instock:
Sie haben in Ihrem 2002-Geschäftsbericht ihren Umsatz von 31 Millionen Euro als erfreulich
bezeichnet. Zur Jahresmitte sprachen Sie noch 36 Millionen Euro Jahresumsatz. Was ist daran
nun erfreulich?
Wiest:
Das ist nach wie vor erfreulich, denn wir haben auf die Schwierigkeiten am Markt reagiert. Wir
haben unser Marketing- und Vertriebskonzept umgestellt und eine leichte Umsatzsteigerung
gegenüber dem Vorjahr erreicht. Unser Umsatz ist nicht wie bei zahlreichen anderen
Medizintechnik-Unternehmen um 30 bis 40 Prozent eingebrochen. Das ist eine sehr erfreuliche
Entwicklung. Bei dem was wir vorhatten - die Etablierung neuer Produkte am Markt und die
Installation neuer Vertriebswege - haben wir sehr viel gelernt. Wir werden unsere Umsatzziele
erreichen - nur nicht so kurzfristig. Es gibt eine Phasenverschiebung.

Instock:
Gibt diese Phasenverschiebung auch beim Gewinn?
Wiest:
Selbstverständlich. Wenn man den geplanten Umsatz nicht erzielt, gibt es auch beim Gewinn eine
Lücke.

Instock:
Die Mitte 2002 prognostizierten 1,5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen werden Sie
nicht erreichen?
Wiest:
Das werde ich jetzt nicht kommentieren. Wir sind gerade in der Endphase der Zusammenstellung
aller 2002-Zahlen. Wir hatten aber unsere Prognose schon auf minus 2 Millionen Euro reduziert.
Das ist die aktuelle Prognose.

Instock:
Sie sprachen von Umstellungen im Vertrieb. Welche waren das und wem waren die geschuldet?
Wiest:
Der Markt hat sich in letzter Zeit ganz gewaltig gedreht. Wir hatten beispielsweise 600
Interessenten für den Kauf von Lasern, doch innerhalb von vier, fünf Monaten kaufte niemand.
Dann fragt man sich, was da los ist. Unsere Analyse ergab: Das Produkt und der Preis sind gut
und die Kunden sind interessiert. Wir stellten jedoch fest, dass keiner mehr in Anlagevermögen
investiert. Es sind momentan nur noch Leasing-Modelle angesagt. Daraufhin haben wir unser
gesamtes Marketing-Konzept umgestellt. Wir stellen jetzt die Geräte in die Krankenhäuser und
bekommen pro Nutzung bereits in der Demonstrationsphase einen Kostendeckungsbeitrag. Dieser
Strategiewechsel ist uns möglich gewesen, weil wir über genügend Liquidität verfügen. Im vierten
Quartal hat sich dann was gedreht und wir haben einen sehr guten Umsatz erzielt. Auch der
Januar läuft schon gut. Die neue Strategie greift also bereits.

Instock:
Verdienen Sie mit der neuen Vertriebsstrategie unter dem Strich mehr Geld?
Ott:
Bisher hatten wir etwa einen Deckungsbeitrag von 14.000 Euro pro Gerät. Bei der Bezahlung per
Nutzung der Geräte kann man durchaus innerhalb von drei Jahren das Dreifache des
Deckungsbeitrages erzielen. Die Refinanzierung des Lasers erfolgt über den Kauf des
Verbrauchsmaterials zur Anwendung des Lasers. Solche Verträge haben in der Regel eine
Laufzeit von drei Jahren. Der Laser ist nach acht, neun Monaten bezahlt und dann beginnt für uns
die Gewinnphase. Der Laser steht dem Anwender aber danach weiter zur Verfügung. Er benötigt
weiter die Verbrauchsmaterialen von uns. Es ist noch gar nicht ausgerechnet, wie lange am Ende
der Laser genutzt wird und wie viele Fälle dann behandelt werden. Das ist ein ganz
phantastisches Geschäft.
Wiest:
Die Schwierigkeit ist die Finnanzierung. Die können wir meistern, weil wir genügend Geld von den
Anlegern beim Börsengang bekommen haben. Eine kleine Firma schafft so etwas nicht mehr. Das
Gesundheitswesen hat gedreht, überall wird gekürzt. Man hat nur mit einem guten Produkt, von
dem Kassen, Ärzte und Patienten etwas haben, eine Chance auf dem Markt.

Instock:
Funktioniert dieses Modell auch in Volkswirtschaften wie China?
Wiest:
Es funktioniert dort nicht, weil wir nicht wissen, wie oft die Geräte eingesetzt werden. Doch der
größte Medizinmarkt ist derzeit die USA mit 52 Prozent Anteil am Weltmarkt und dort funktioniert es
perfekt. Vereinzelt haben wir solche Leasing-Geschäfte auch schon in Europa und in
Deutschland getätigt. Aber hier ist das noch nicht politisch gewünscht.

Instock:
Wie wird sich auch angesichts der vor kurzem erteilten FDA-Zulassung für Ihre
FREDDY-Technologie zur Entfernung von Gallensteinen in den USA Ihr Umsatz und Gewinn in
diesem Jahr entwickeln?
Ott:
Das ist sehr schwierig. Selbst große Unternehmen halten sich bei Prognosen sehr bedeckt. Wir
werden uns als Unternehmen selbstverständlich das Ziel setzen, 2003 weiter zu wachsen. Auf
der anderen Seite, sofern die Konjunktur am Boden bleibt, müssen wir auch bei einer
Umsatzstagnation schwarze Zahlen schreiben. Das ist die Aufgabe, die wir uns für 2003 gestellt
haben. Wir setzen selbstverständlich alles daran, deutlich stärker als der Markt zu wachsen. Wir
wollen in diesem Jahr auf EBIT-Basis schwarze Zahlen schreiben.


[ Dienstag, 04.02.2003, 11:58 ]
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maulaff
schrieb am 06.02.03 08:55:47
Beitrag Nr. 2 (8.525.945)
Immer noch aktuell
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wincor
schrieb am 06.02.03 09:09:30
Beitrag Nr. 3 (8.526.084)
glaub ich dir schon. nur hat die klitsche noch kein einziges mal ihre prognosen eingehalten.
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maulaff
schrieb am 03.03.03 11:34:20
Beitrag Nr. 4 (8.777.274)
Vielleicht halten sie die ja diesmal.
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maulaff
schrieb am 14.03.03 13:25:49
Beitrag Nr. 5 (8.889.980)
Na also wird doch - warten wir mal auf die Meldung, warums heut so brutal nach oben geht !!!
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aufsicht
schrieb am 14.05.03 19:26:08
Beitrag Nr. 6 (9.451.122)
Berlin, 14. Mai 2003
WORLD OF MEDICINE setzt im ersten Quartal 2003 Kostensenkung fort /
Wie erwartet schwache Nachfrage zum Jahresanfang / Erholung der Umsätze im zweiten Quartal erkennbar /

Nach einem starken Jahresendquartal 2002 entwickelten sich die Umsätze des Medizingeräteherstellers WORLD OF MEDICINE im ersten Quartal 2003 mit 6,5 Mio. € (Vorjahr: 8,3 Mio. €;) wie erwartet im saisonalen Verlauf sehr zurückhaltend. Bereinigt um Währungseffekte von rund 600 T€ und die Auslieferung eines Tenders im Vorjahr (500 T€;) betrug der Umsatzrückgang 9 %. Dank der in 2002 umgesetzten Einsparungsmaßnahmen konnten die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 7 % (217 T€;) reduziert werden. Das dennoch negative EBIT von – 814 T€ (Vorjahr: 499 T€;) wird verursacht durch das
niedrigere Umsatzniveau und damit fehlenden Kostendeckungsbeiträgen. Aus Währungssicherungsgeschäften ergab sich ein positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 70 T€.

Wie bereits bei der Vorstellung des Jahresabschlusses angekündigt hat der Vorstand daher in 2003 das Kostensenkungsprogramm mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 1 Mio. € fortgesetzt. Gleichzeitig hat WORLD OF MEDICINE die Neuordnung im Vertrieb konkretisiert. In Zukunft werden Vertrieb und Marketing in fünf „Business Units“ arbeiten, die regional zugeordnet sind. Dadurch stehen mehr Mitarbeiter in direktem Kontakt zu den Händlern und Großkunden.

WORLD OF MEDICINE rechnet im zweiten Quartal mit einer zurückhaltenden, jedoch anziehenden Umsatzentwicklung. Im zweiten Halbjahr wird aufgrund saisonaler Effekte eine Erholung der Umsätze zumindest auf Vorjahresniveau erwartet. Diese ist Voraussetzung für das Erreichen des Turn-around im laufenden Geschäftsjahr. Die fortlaufenden Kostensenkungsmaßnahmen unterstützen die Rückkehr in die Gewinnzone, die auf Quartalsbasis jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten ist. Das Erreichen der gesetzten Ziele ist mit Risiken behaftet. Diese liegen in der schwer zu prognostizierenden Entwicklung des konjunkturellen Umfelds und regionalen Unsicherheiten, z.B. durch SARS in Asien.

3-Monatsbericht 2003 (138 KB)


http://www.world-of-medicine.com/wom/deutsch/newsflash.htm
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Insider2003
schrieb am 13.06.03 08:30:11
Beitrag Nr. 7 (9.737.439)
!
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maulaff
schrieb am 13.06.03 10:22:36
Beitrag Nr. 8 (9.738.659)
Berlin, 13. Juni 2003)
Die im Prime Standard gelistete W.O.M. WORLD OF MEDICINE AG hat einen
exklusiven Vertriebsvertrag mit einem kalifornischen Unternehmen
unterzeichnet.

Der Vertrag umfasst den Vertrieb des von der FDA (Food and Drug
Administration) zugelassenen und patentierten Gamma Finder® - der
ersten und bisher einzigen kabellosen Sonde zur Lokalisierung von
Krebs an Lymphknoten.

Mit Hilfe dieses Gerätes können die befallenen Lymphknoten im
Körpergewebe lokalisiert werden, so dass gesunde Knoten nicht mehr
pauschal entfernt werden müssen.

Unser Vertriebspartner verpflichtet sich zu einem garantierten
Mindestabnahmevolumen von 7,6 Mio. US$ innerhalb der nächsten fünf
Jahre. Die Exklusivität erstreckt sich ausschließlich auf die
Anwendungen bei Brust- und Hautkrebs in den USA und Kanada.

Der amerikanische Partner entwickelt, produziert und vertreibt
minimal invasive Geräte zur Diagnose von Brust- und Hautkrebs. Das
Produktportfolio wird durch den Gamma Finder® von WORLD OF MEDICINE
und die zugehörigen Verbrauchsmaterialien hervorragend ergänzt. Die
hohe Vertriebskompetenz des Partners ermöglicht es, die Bearbeitung
des wichtigen US-Marktes zu forcieren. WORLD OF MEDICINE erschließt
derzeit weitere Anwendungsmöglichkeiten für den Gamma Finder® an
anderen Organsystemen.

Die W.O.M. WORLD OF MEDICINE AG

Der Vorstand

Ende der Ad-hoc-Mitteilung euro adhoc 13.06.2003
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maulaff
schrieb am 25.11.03 17:25:57
Beitrag Nr. 9 (11.441.926)
Die Aussichten werden immer besser !!!
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maulaff
schrieb am 11.05.04 14:17:41
Beitrag Nr. 10 (13.073.468)
Nach wie vor sehr interessante Entwicklung