schrieb am 13.03.03 01:30:11
Nen Freund von mir wurde von nem MLP-Berater sowas aufgeschwatzt.
ich hab mal nachgefragt und er hatte überhaupt keine Ahnung. Meinte
es würde so 50€ monatlich kosten.
Kann das gut sein oder ist das Abzocke ?
schrieb am 13.03.03 06:46:38
Was passiert wenn MLP z.B. pleite geht ?
schrieb am 13.03.03 07:29:19
@2teidie
Wenn Dein Freund nur den Beitrag von 50€ im Monat kennt, ist das
schon echt traurig. Bei `ner BU-Versicherung gibt es zu viele
Stellparameter, wie z.B. Laufzeit, Alter der Person, der Beruf an
sich, die Höhe der versicherten BU-Rente usw., als das man mit
Angabe der Beiträge eine vernünftige Einschätzung geben kann. Fakt
ist, dass es meist Sinn macht, die BU im Zusammenhang mit einer
Lebensversicherung oder betrieblichen Altersversorgung
abzuschließen, da sich so ein besseres "Preis-Leistungs-Verhältnis"
einstellt und man die Kosten nicht zweimal tragen muss.
Ich arbeite bei `nem Versicherer: gib mir mal das Geschlecht,
Geburtsdatum, Beruf und die versicherte Rente an und ich kann mal
gucken, in welchem Bereich ich hier landen würde.
Traurig ist aber, dass es immer noch Leute gibt, die sich was
verkaufen lassen, ohne überhaupt zu wissen, was dahinter steckt (es
heißt dann immer nur: "klang gut" ) - hat er zuviel Kohle, oder wie
? Er soll sich mal die ausgehändigte Police angucken, denn dort
stehen alle Parameter drauf. Sinn macht eine BU auf jeden Fall; sie
ist z.B. wichtiger als eine Standard-Unfallversicherung (jedenfalls
solang man nicht Schüler, Student oder arbeitslos ist).
schrieb am 13.03.03 08:15:39
Ich denke es ist besser die BU als eigenständiges Produkt
abzuschließen, den wenn ich eventuell aus finanziellen Gründen
einen Lebensversicherungsbeitrag nicht mehr bezahlen kann, ist bei
einem Koppelprodukt wie es dag vorschlägt auch die BU beitragsfrei
gestellt.
Als Tip von mir, Franke und Borneberg BU Bewertung anschauen und
anschließend die ersten fünf Gesellschaften anschreiben und um ein
Angebot bitten.
Weitere Fragen kann ich dir auch persönlich per mail
beantworten.
Gruß und immer am Ball bleiben.
schrieb am 13.03.03 09:03:28
Mit dem Argument bzgl. der Kopplung hast Du sicherlich recht, meine
Argumentation ging ebend mehr in Richtung Preis-Leistung.
Wo das Gewicht liegen soll, muss wohl jeder - auch nach seiner
beruflichen Situation - selber einschätzen.
schrieb am 13.03.03 16:46:15
"Ich denke es ist besser die BU als eigenständiges Produkt
abzuschließen, den wenn ich eventuell aus finanziellen Gründen
einen Lebensversicherungsbeitrag nicht mehr bezahlen kann, ist bei
einem Koppelprodukt wie es dag vorschlägt auch die BU beitragsfrei
gestellt."
sehe ich nicht so. denn im bu-fall muß du alle kosten aus dieser
bu-rente bezahlen. D.h. da die max. Höhe der Bu-rente dein jetziges
Einkommen sein darf, dies zu versichern aber sehr teuer ist, wirst
du idR einen geringeren Betrag als dein jetziges Einkommen als
BU-Rente vereinbaren.
so weit ok. denke aber auch an die altersvorsorge die du im bu-fall
bei einer s.o. vorgeschlagenen BU-leisten mußt (außer du willst
nicht vorsorgen). D.h. mit deiner BU-rente wirst du ganz schön
knapp haushalten müssen.
Darum gefällt mir eine RV mit BUZ besser als eine SBU, da hier der
Versicherer meine Altersvorsorge übernimmt und die RV im BU-Fall
bespart. Kostet natürlich mehr als eine BU.
Ob jetzt SBU oder RV mit BUZ - darüber läßt sich streiten.
Man soll ja auch nicht seine komplette AV über die angesprochene RV
aufbauen, sondern hier vielleicht ein Minimum an Vorsorge aufbauen,
das du dann auch im BU-Fall hast.
Zum vergleich nur über die Prämie stimme ich meinen Vorrednern zu.
Wichtig sind zuerst faire Vertragsbedingungen. Auf was man hier
achten muss siehe:
http://www.wdr.de/tv/plusminus/010828_2.html
viel spass damit, ohne fleiß kein preis
schrieb am 13.03.03 17:13:40
Makler-Tipp:
Grds. kein Kombi-Produkt!
Wenn hier ein Versicherer bereits ist die an-
geklingte RV oder KLV im BU-Fall von sich aus
weiterzuführen - also die Beiträge für dich zu
übernehmen, so läßt er sich das vorher auch gut
bezahlen.
Ferner: BU-Markt ist gehörig in Bewegung.
Ratings und Rankings ändern sich wöchentlich
aufgrund neuaufkommender Faktoren.
Franke & Bornberg hat sich z.B. in den letzten
Wochen auch durch die Umstellung Basis & Erweitert
extrem geändert. Die praktische Relevanz der neuen Kriterien wird
jedoch vielfach bezweifelt. Auch wenn
wir alle FFF-Versicherer im Boot haben sage ich, dass
sich das ganz schnell wieder ändern kann und die FFF´s
von 2002 wieder mit dabei sind. Momentan gewinnt man etwas
den Eindruck, als könnte man sich durch neue Kriterien
einen Zeitvorsprung bei F&B heruasholen, den man dann
in der Werbung als Alleinstellungsmerkmal vermarkten kann.
Je nach Berufsgruppe reicht es hier nicht mehr die
ersten 5 Versicherer anzuschreiben.
Zudem hängt das Ausloten der richtigen BU-Höhe auch an
einigen Faktoren.
(Bei Int./Vgl./Fragen etc. -> mail)
schrieb am 13.03.03 19:13:07
@Renton
welche Ratings meinst du denn außer dem von FB ?
"Die praktische Relevanz der neuen Kriterien wird jedoch vielfach
bezweifelt." von wem? gibts dazu beiträge in zeitschriften ?
Ich frage nach, da mich gerade die Aussagekraft der Ratings von
BU-Versicherungen interessiert.
Danke für die Infos
schrieb am 14.03.03 10:03:09
@ Latinum
Ratings: F&B, Assekurata, Finanztest, M & M
Prakt. Relevanz wird über die betroffenen Versicherer
(also die downgerateten) auch wenn den gut dastehenden
Versicherern bezweifelt.
schrieb am 14.03.03 17:42:36
Ich werd ihm mal sagen, dass er sich das hier mal angucken
soll.
Der hat wirklich absolut keine Ahnung und hat auch sowas gesagt wie
" Das klang gut "
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