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First Love....... ( Seite 240)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 14.03.03 20:03:05
von
neuster Beitrag 17.06.04 15:41:40
von

Anzahl Beiträge: 2.709
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schrieb am 06.04.04 05:21:29
Beitrag Nr.2391 
(12.664.205)
verschwinde aus diesem Thread @Ruddy, bevor ich rot sehe.... :mad:
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schrieb am 06.04.04 05:58:37
Beitrag Nr.2392 
(12.664.218)
Avatar
schrieb am 06.04.04 07:09:34
Beitrag Nr.2393 
(12.664.257)
...und ich hasse Breitmaulfrösche.... :mad:
Der erfolgreiche Weg zum Partner der Träume: Die Verführung auf psychologischer Basis
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Enrico C. Mirano
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schrieb am 18.04.04 11:39:49
Beitrag Nr.2394 
(12.778.340)
vielleicht liest ja @mezza in diesem Thread...

ich will ihn nicht weiter auf die Folter spannen und erzähle ihm etwas von diesem besagten Dieter...

die 60er waren tolle Jahre... die Beatles waren wie ein Geschenk des Himmels, die Musik löste Gefühle aus die man bis dato nicht kannte von den deutschen Schlagern " heißer Sand... " ... und wie sie alle hießen...

ich war 16, fand´ mich schon immer unglaublich hässlich, wäre gerne Kind geblieben, hasste meine viel zu dicken Hüften, meine durch den Leistungssport viel zu dicken Oberschenkel...

wir hatten damals einen Kinderspielplatz bei uns in der Nähe, da spielten tagsüber Kinder, abends trafen sich dort die Jugendlichen der Umgebung...

ich hatte einen Freund ( also wirklich nur einen Freund... ) der Peter hieß und 2 Häuser von mir entfernt wohnte. Er hatte ein ganz schreckliches Elternhaus, sein Vater war so rabiat dass dort sogar mit Messern nach den Kindern geworfen wurde ( er hatte noch eine Schwester... ), ich konnte gar nicht glauben dass es so etwas gibt...

oft kam er einfach nur zum quatschen zu mir nach Hause weil er sehr unter seinem Zuhause litt... ich tröstete ihn und er war einfach nur froh dass ihm jemand zuhörte...

dieser Peter hatte einen Freund der Dieter hieß, eben dieser besagte Dieter...

Peter veranstaltete im Keller seines Hauses öfter Feten, mit unserer Musik... ( für unsere Eltern war das sogenannte "Urwaldmusik"... ) ... und lud eben auch seine Freunde ein...

er sagte schon vorher zu mir " Dieter wird Dir gefallen, aber er hat zur Zeit eine Freundin... "

schon vor der ersten Fete zu der dieser Dieter eben mit seiner Freundin kam, lernte ich ihn kennen... er stand mit Peter vor unserer Haustüre und quatschte mit ihm...
Peter sah´ mich am Fenster stehen und winkte mir zu, ich solle mal herunter kommen, er wolle mir jemanden vorstellen...

ich hatte ja schon gesagt, Dieter sah Rod Stewart sehr ähnlich... er gefiel mir sofort...
was mir weniger gefiel, dass er mich sofort anmachte...
es gefiel mir deshalb nicht, weil ich ja wusste dass er eine Freundin hatte... " na toll, hat eine feste Freundin und baggert offensichtlich jeden Rock an... " so dachte ich im Laufe des Gesprächs und fand ihn eigentlich zum Schluss nur noch zum kotzen... " so einen Mann will ich nie... " das war mir klar...

Dieter merkte wohl an meinen Reaktionen, dass er nicht sonderlich gut bei mir ankam, fragte aber trotzdem ob ich am Wochenende zu Peters Fete käme...natürlich wollte ich da hin, eigentlich auch schon wegen ihm... so sehr ich mich auch über mich selbst ärgerte...

im Weggehen hörte ich Peter noch zu Dieter sagen.. " die kriegst Du nie.... " ... und dachte noch " was soll denn der blöde Spruch... " ..nicht nur dass ich von diesem Dieter nichts wollte, es war mir klar... auch ich würde diesen Dieter nie "kriegen" ... er sah viel zu gut aus für eine Frau alleine, würde ständig Freundinnen nebenbei haben, mit so einem Kerl konnte man nur unglücklich werden, also bloß nicht verlieben und die Finger weg...

dann kam diese Fete und Dieter war mit seiner Freundin da... dieses Weib sah auch noch unverschämt gut aus musste ich zugeben, viel besser als ich .... sie konnte fabelhaft tanzen und das demonstrierten die beiden dann auch ausgiebig...

zwischendurch fragte Dieter mich ob ich mit ihm tanzen wolle, ich wollte nicht ... hatte irgendwie das Gefühl er wolle nur seine Freundin eifersüchtig machen ... meine Gefühle täuschen mich selten...

einen Korb zu bekommen hat ihm wohl nicht so gut gefallen ... demonstrativ ging er zu seiner Freundin und knutschte vor aller Augen mit ihr herum ... es war noch mehr als knutschen, aber das überlasse ich Deiner Fantasie lieber @mezza...

ich fand´ diesen Typ von Augenblick zu Augenblick widerlicher, irgendwann hat es mir gereicht und ich bin nach Hause gegangen...

was ich wahrscheinlich in diesem Augenblick nicht wahr haben wollte ... ich hatte mich verliebt in dieses Arschloch...

die Worte von Peter und mein Korb haben diesem Macho dann wohl doch keine Ruhe gelassen, ein paar Tage später kam er mit Peter zu mir nach Hause ... Peter kam ja öfter zu mir zum quatschen ... aber dass er diesen Idioten auch noch mitbrachte...

Dieter stand bei meinen Eltern im Flur, sieht an der Flurgarderobe einen Hut meiner Mutter hängen, setzt ihn sich auf und spricht mich dämlich an ... ich weiß es noch wie heute... :D ... er sah so was von bescheuert aus mit diesem Hut meiner Mutter dass ich laut loslachen musste...

Meine Mutter sieht ihn mit ihrem Hut auf dem Kopf ... und bekommt einen Tobsuchtsanfall... :D ... Dieter hatte ab diesem Tag Hausverbot bei meinen Eltern ...

Das machte ihm aber gar nichts .... ich weiß noch dass er diese Situation bravourös meisterte, während ich mich für meine absolut humorlose Mutter schämte...

Dann kam das nächste Wochenende, die nächste Fete bei Peter .... Dieter kam ohne seine Freundin, blablabla .... der Rest steht hier im Thread...

Letztendlich denke ich .... wichtig war ihm Peter zu zeigen, dass er doch alle kriegt die er haben will, so sehr sie sich auch am Anfang sträuben.... das hat er ja dann auch bewiesen...

Ich habe nie wieder etwas von ihm gehört, weiß noch dass er bei Ford in Köln arbeitete und 2 Jahre älter war als ich, weiter nichts...

Seinen Nachnamen weiß ich auch noch, wäre also vielleicht kein Problem ihn ausfindig zu machen wenn er denn überhaupt noch in Köln lebt...

Keine Ahnung ob er sich überhaupt noch an mich erinnern würde so wie ich mich an ihn, schließlich war ich nur eine kurze Begegnung in seinem wilden Leben .... aber eigentlich möchte ich ihn auch gar nicht wiedersehen .... es ist einfach vorbei und nur eine Erinnerung ist geblieben, wenn auch eine die ich offensichtlich nie vergessen habe...

So lieber/liebe @mezza , ich hoffe Dir geholfen zu haben .... mehr gibt es darüber nicht zu berichten....

Es war mir eine Freude.... :)
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schrieb am 18.04.04 11:56:59
Beitrag Nr.2395 
(12.778.596)
noch als kleine Anmerkung...

es fällt mir schwer ihn mir als verheirateten, treusorgenden Ehemann, wahrscheinlich noch mit einem Sack voll Kindern, vorzustellen ... das würde so gar nicht in meine Erinnerung passen...

da aber alle tollen Männer früher oder später dort enden...

auch schon ein Grund ihn nie wiedersehen zu wollen ... es wäre eine zu große Enttäuschung für mich, dann behalte ich lieber meine schöne Erinnerung, da bleibt er immer jung und... so wie er damals war.... :)
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schrieb am 18.04.04 13:27:43
Beitrag Nr.2396 
(12.780.057)
mit Schrecken denke ich daran dass er dann möglicherweise alt und grau vor mir stehen würde, vom Leben und seiner Ehe gezeichnet... und ich das Gefühl hätte ... " wo ist seine Seele von damals geblieben, wo seine leidenschaftlichen Gefühle für irgend jemanden, seine Ideale, seine Sehnsucht.... "

... ich würde heulen, wenn vielleicht auch nur tief in mir drinnen.... und mich auf die Suche machen nach seiner Seele von damals .... die niemals verloren gehen darf....
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schrieb am 18.04.04 13:49:07
Beitrag Nr.2397 
(12.780.666)
es hat so etwas wie die Suche nach dem letzten Einhorn...

ich stelle euch gleich mal etwas dazu hier rein...
Avatar
schrieb am 18.04.04 13:52:22
Beitrag Nr.2398 
(12.780.706)


Peter S. Beagle: Das letzte Einhorn

"Peter S. Beagle ist ein wunderbarer Schriftsteller, ein feiner Kerl und ein Räuberprinz, darauf aus, die Herzen der Leser zu stehlen." Tad Williams

Es ist die phantastische Geschichte einer großen Suche: Das letzte Einhorn, ein Geschöpf von ursprünglicher Anmut, verläßt seinen in ewigem Frühling blühenden Fliederwald, begibt sich auf die Landstraße, dringt in die Zeit, um das Schicksal seiner entschwundenen Artgenossen zu erkunden.


Nachdem es aus der Gefangenschaft in Mammy Fortunas Mitternachtsmenagerie entfliehen konnte, beginnt eine wahrlich abenteuerliche Expedition, auf die es von Schmendrick, einem drittklassigen Zauberer, und von Molly Grue, der ehemaligen Lagergefährtin eines verhinderten Edelräubers, begleitet wird.

Das seltsame Trio muß bald erkennen, daß die Erkundungsfahrt nicht ohne Kampf und äußerste Gefahr beendet werden kann. Es gilt, dem Roten Stier zu begegnen, der unter König Haggards verfluchtem Schloß haust ...
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schrieb am 18.04.04 13:54:41
Beitrag Nr.2399 
(12.780.738)
Leseprobe....

Schmendrick kam kurz vor Tagesanbruch zurück, lautlos wie Wasser zwischen den Käfigen hindurchgleitend. Nur die Harpyie gab Laut, als er vorüberkam. "Ich konnte mich nicht früher freimachen", sagte er zum Einhorn, "sie hat Rukh befohlen, auf mich aufzupassen, und der schläft so gut wie nie. Aber ich habe ihm ein Rätsel aufgegeben, und er braucht immer die ganze Nacht, um eins zu lösen. Das nächste Mal erzähl` ich ihm einen Witz, das wird ihn eine ganze Woche beschäftigen."

Das Einhorn ließ den Kopf hängen. "Ich bin verzaubert", sagte es leise. "Warum hast du es mir nicht gesagt?"

"Ich dachte, du wüßtest es", sagte der Zauberer sanft. "Hast du dich denn gar nicht gewundert, daß die Zuschauer dich erkannten?" Er lächelte, was ihn ein wenig älter machte. "Nein, natürlich nicht. Darüber würdest du dich nie wundern!"

"Ich bin noch nie verzaubert gewesen", erwiderte das Einhorn. Es zitterte und bebte. "Nie gab es eine Welt, in der man mich nicht kannte."

"Ich weiß genau, wie dir zu Mute ist", pflichtet ihm Schmendrick augenblicklich bei. Das Einhorn sah ihn aus dunklen, unergründlichen Augen an, worauf er nervös lächelte und seine Hände betrachtete. "Selten der Mann, den man für das hält, was er wirklich ist. Die Welt steckt voller Fehlurteile. Ich allerdings habe auf den ersten Blick erkannt, daß du ein Einhorn bist, und ich bin mir gewiß, dein Freund zu sein. Und dennoch hältst du mich für einen Clown, einen Hanswurst, einen Verräter, und wenn du mich so siehst, muß ich auch einer sein. Der Bann, der auf dir liegt, ist nur ein Truggespinst und wird sich in Nichts auflösen, sobald du wieder frei bist, die Larve aber, die du mir aus Vorurteil aufgesetzt hast, die muß ich in deinen Augen für alle Zeiten tragen. Wir sind nicht immer, was wir scheinen, und selten nur, was wir erträumen. Aber irgendwo habe ich gehört und gelesen, daß vor langer, langer Zeit Einhörner wohl zu unterscheiden wußten zwischen lachendem Mund und Herzeleid, Hirngespinst und Wirklichkeit." Der Himmel färbte sich hell, und Schmendricks leise Stimme übertönte für kurze Zeit das Gekreische der Käfiggitter und das leise Rauschen der Harpyienschwingen.

"Ich glaube, daß du mein Freund bist", sagte das Einhorn. "Wirst du mir helfen?"

"Wenn nicht dir, dann niemandem", antwortete er. "Du bist meine letzte Hoffnung."

Nacheinander erwachten winselnd, zitternd und niesend die armseligen Tiere der Mitternachtsmenagerie. Das eine hatte von Steinen und Käfern geträumt und von zarten Blättern; ein anderes war im Traum in sonnenheißem, hohem Gras umhergestreift; ein drittes hatte sich in Blut und Schlamm gewälzt. Und eines hatte davon geträumt, wie eine gute Hand es liebevoll hinter den Ohren kraulte. Die Harpyie schlief nie; sie saß jetzt da und starrte in die Sonne, ohne zu blinzeln. Schmendrick flüsterte: "Wenn sie sich zuerst befreit, sind wir verloren!"


In der Nähe hörten sie Rukh rufen - seine Stimme klang immer, als sei sie in der Nähe -: "Schmendrick! He, Schmendrick! Ich hab`s! Es ist eine Kaffeekanne! Stimmt`s?" Der Zauberer empfahl sich und flüsterte zum Abschied: "Heute Nacht! Trau mir, bis es dunkel wird." Und mit flatternden Rockschößen stob er davon, und wieder schien es so, als ließe er einen Teil von sich zurück.

Gleich darauf galoppierte Rukh am Käfig vorbei, eine geballte Ladung Ehrgeiz und Begeisterung. In ihrem Wagen verborgen, summte Mammy Fortuna Elis Lied:
Heut ist gestern, kalt ist heiß,
alles Hohe zieht`s hernieder.
Rätsels Lösung niemand weiß -
was vergangen, kehrt nicht wieder.

Die ersten Zuschauer schlenderten herbei; Rukh lockte sie, indem er wie ein eiserner Papagei "Kreaturen der Nacht!" schrie, und Schmendrick stand auf einer Kiste und zauberte. Das Einhorn sah ihm sehr aufmerksam zu, zweifelte in zunehmendem Maße - nicht an seiner Aufrichtigkeit, sondern an seiner Geschicklichkeit. Aus einem Schweinsohr machte er ein ganzes Schwein, aus einem Glas Wasser eine Handvoll Wasser, aus einer Pikfünf eine Piksieben, und ein Karnickel verwandelte er in einen Goldfisch, der augenblicklich ertrank. Nach jedem mißglückten Trick warf er einen raschen Blick zum Einhorn herüber, und seine Augen sagten: "Oh, aber wenigstens du weißt, was ich wirklich wollte." Einmal verwandelte er eine verwelkte Rose in ein Samenkorn. Das gefiel dem Einhorn, selbst als es sich als Rettichsamen entpuppte.
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schrieb am 18.04.04 14:28:11
Beitrag Nr.2400 
(12.781.180)
...und nun kann @mezza meinetwegen wieder einen Thread eröffnen, sich wie Bolle amüsieren, blöde Fragen stellen, mich zitieren.... mir egal...


vielleicht habe ich mit allem was ich gepostet habe meine Träume verraten, aber noch lange nicht aufgegeben...

und ich weiß es sind nicht nur meine Träume...

alle anderen Männer können mir absolut gestohlen bleiben... jammert mal über euer beschissenes Eheleben von dem ihr euch nicht trennen könnt, jammert über eure Kinder die euch Zeit und Geld rauben, jammert darüber dass man ja angeblich nichts ändern kann, flieht von einem Gefängnis in´s nächste was euch angeblich Freiheit verspricht, Freiheit die ihr ja eigentlich offensichtlich gar nicht wollt ... ich trauere nicht einem von euch wirklich hinterher ... aber auch nur deshalb weil ich euch nie wieder sehen werde in eurer Erbärmlichkeit.... und auch nicht mehr sehen möchte....

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