Verschwörungen
David Kelly ist die Schlüsselfigur zu Enttarnung der größten
Verschwörung aller Zeiten.
Was wir wissen ist nur die Spitze des Eisberges.
Erstmals gab es einen handfesten Beweis dafür, wie bestimmte Kreise
Politik „gestalten“
Dafür musste er sterben...
Was macht mich so sicher?
Dazu muss ich etwas ausholen...
Erst einmal dazu muß man wissen wie SIE denken. Gemeint ist die
Gruppe um das „Project for a New American Century“, einem
rechts-liberalen Think-Tank, also eine Denkfabrik, die politische
Ziele definiert. Das diese Ziele durchaus als faschistisch zu
bezeichnen sind steht auf einem anderen Blatt, jeder kann selbst
auf der Webseite nachlesen was SIE zu sagen haben, jeder kann mit
ein wenig Recherche herausfinden was die Mitglieder dieses Vereins
denken.
http://www.newamericancentury.org
Man könnte meinen, was eine Gruppe von „Crazys“, wie SIE in
Washington genannt werden, zu sagen hätte wäre für die politische
Willensbildung nicht so wichtig- merkwürdig ist nur wenn man
anschaut wer von den Mitgliedern durch die Bush-Wahl ( ??? ) ins
Amt und somit an die Macht gespült wurde, und wie sich die Welt
seitdem entwickelt hat- nämlich genauso wie von diesem Projekt
gefordert.
Das ist eigentlich nichts neues, polititische Think-Tanks die
maßgeblich die Meinung der politischen Akteure beeinflussen gab es
auch schon vorher- nur wurde noch nie so viel gelogen, gemordet und
was sonst noch wie seit dieser Kreis an der Macht ist.
Ihre Strategie ist: Unsere Interessen sind das wichtigste. Mache so
viel wie möglich davon öffentlich, dann ist es ungefährlicher. Nur
Beweise dafür, wie wir unsere Politik umsetzen, darf es nicht
geben. Es macht nichts, wenn es Kritiker gibt, so lange die
Mehrheit der Bevölkerung weiter unseren Kurs ( oder den Präsidenten
) stützt.
Was war nun das Ziel dieses Vereins?
Grundsätzlich sind folgende Punkte auf der Webseite zu finden:
(...) Das Projekt für das Neue Amerikanische Jahrhundert ist
eine gemeinnützige Organisation für Bildung, die sich für einige
fundamentale Vorhaben einsetzt: dass amerikanische Führerschaft
sowohl für Amerika und die Welt gut ist; dass so eine Führerschaft
militärischer Stärke, diplomatischer Energie und Treue zu
moralischen Prinzipien bedarf; und dass sich zu wenige politische
Führer heutzutage für eine Weltherrschaft einsetzen (...)
(...) Wir wollen uns für eine amerikanische Weltherrschaft
einsetzen und dafür Unterstützung gewinnen
(...) Nun, am Ende des 20. Jahrhunderts sind die Vereinigten
Staaten die vorherrschende Weltmacht. Nachdem Amerika den Westen im
Kalten Krieg zum Sieg geführt hat, steht es nun vor einer
Herausforderung und zugleich Gelegenheit: haben die Vereinigten
Staaten den Weitblick, auf den Erfolgen der vergangenen Jahrzehnte
aufzubauen? Sind die Vereinigten Staaten entschlossen, ein neues
Jahrhundert zu formen, das vorteilhaft für amerikanische Prinzipien
und Interessen ist?
Wir laufen Gefahr, diese Gelegenheit zu verschwenden und der
Herausforderung nicht gerecht zu werden. Wir leben vom Kapital
vergangener Regierungen -- sowohl deren militärische Investitionen,
als auch deren außenpolitischen Errungenschaften. Kürzungen in
Aussenpolitik und Verteidigung, Unaufmerksamkeit zu den Werkzeugen
der Staatskunst und wankelmütige Führerschaft machen es zunehmend
schwer, den amerikanischen Einfluß in der Welt aufrecht zu
erhalten. Ebenso bedrohen die Versprechungen von kurzfristigem
kommerziellen Nutzen strategische Überlegungen zu dominieren.
Folglich gefährden wir die Fähigkeiten der Nation, vorliegenden
Bedrohungen zu begegnen und möglicherweise größeren
Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. (...)
(...) wir müssen die Verantwortung für Amerikas einzigartige Rolle
übernehmen, indem wir eine Weltordnung schützen und ausbauen, die
unserer Sicherheit, unserem Wohlstand und unseren Prinzipien
freundlich gesinnt ist. (...)
[/b]Elliott Abrams, Gary Bauer, William J. Bennett, Jeb Bush, Dick
Cheney, Eliot A. Cohen, Midge Decter, Paula Dobriansky, Steve
Forbes, Aaron Friedberg, Francis Fukuyama, Frank Gaffney, Fred C.
Ikle , Donald Kagan, Zalmay Khalilzad, I. Lewis Libby, Norman
Podhoretz, Dan Quayle, Peter W. Rodman, Stephen P. Rosen, Henry S.
Rowen, Donald Rumsfeld, Vin Weber, George Weigel, Paul
Wolfowitz[/b]
Das mögen ja noch alle gut finden, das Wissen wie schlecht es
wirklich um die Supermacht bestellt ist, sowohl militärisch als
auch wirtschaftlich, muss uns aber im Hinterkopf bleiben. Die USA
sind schwer angeschlagen. Ihre Armee ist kaum noch dazu fähig,
weitere Kriege zu führen oder Krisenherde zu befrieden, fast alle
kampfbereiten Divisionen sind schon im Einsatz. Diese Einsätze
kosten ein schönes Stückchen Geld, zahlungskräftige Alliierte sind
kaum noch zu finden. Täglich brauchen die USA eine Kapitalzufuhr
von außen von 1,4 Mrd. Dollar, um das Handelsbilanzdefizit
auszugleichen, die Staatsschulden liegen bei 6,3 Bio. Dollar, das
Haushaltsdefizit allein dieses Jahr wird mit 400 Mrd. Dollar
geschätzt, auch die Wirtschaft und Unternehmen sind am Ende ihrer
Verschuldungsmöglichkeit angekommen. Die Diskrepanz zwischen Arm
und Reich wächst, obwohl allen der amerikanische Traum weiter
suggeriert wird, aber wie viel muss ein Arbeiter dafür heute schon
arbeiten, um allein seine Familie durchzubekommen, während Typen
wie Kenneth Lay von Enron nur beispielhaft für eine ganze Kaste von
Abzockern seine Firma und deren Angestellten um Milliarden
prellt?
Die USA sind also angeschlagen, Wirtschaftswachstum ist nur zu
generieren, wenn man von außen neue Schuldner zuführt, wenn man
weiter Kriegsinvestitionen ausweitet, oder wenn man Rohstoffe
okkupiert.
„Vital interest of the US“ kommt immer wieder in den Texten vom
PNAC vor, “lebenswichtige US-Interessen”.
Was versteht man wohl drunter? Öl? Sicher. Dollar? Sicher.
Weltmarktstellung und Gewinnmaximierung bestimmtet Konzerne.
Auch.
Es kommt IMO in dieser Begrifflichkeit alles zusammen.
Hauptsächlich geht es aber um Macht. Und diese Macht ist gefährdet,
das erkennt man beim PNAC sehr wohl. Und was macht man, um seine
Macht zu sichern?
Man setzt seine Ziele zur Machterhaltung durch.
Dazu mal kurzer Text:
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Politische Entscheidungsträger
Zentrale Akteure der Regierung Bush hatten bereits unter Präsident
Clinton eine Kampagne gegen den Irak betrieben und selbst einen
Krieg zu diesem Zweck nicht ausgeschlossen oder sogar darauf
gedrängt. Zu dieser Gruppe gehörten Vizepräsident Cheney,
Verteidigungsminister Rumsfeld, der stellvertretende
Verteidigungsminister Wolfowitz und andere. Ex-General Wayne
Downing (der schon an der Eroberung Panamas zum Sturz General
Noriegas 1989 mitwirkte) hatte bereits 1998 (mit Hilfe des früheren
CIA-Agenten Duane Clarridge, der unter Präsident Reagan eine
wichtige Rolle bei der Contra-Operation gegen Nicaragua gespielt
hatte) einen militärischen Angriffsplan gegen den Irak
ausgearbeitet und einem Kongressausschuss vorgestellt. Die
Clinton-Administration hatte diesen Plan abgelehnt, aber mit
Präsident Bush jr. gelangten seine wichtigsten Protagonisten in
Schlüsselpositionen der neuen Regierung. Zu den Lobbyisten einer
gewaltsamen Anti-Irak Politik bereits 1998 gehörten gehörten auch
Zalmay Khalilzad (der unter Bush ins Weiße Haus berufen wurde und
heute für den Kontakt zur irakischen Opposition zuständig ist),
Douglas Feith und Dov Zakheim (unter Bush im
Verteidigunsministerium) und Richard Armitage (der sich inzwischen
der lange etwas vorsichtigeren Position Außenminister Powells
angeschlossen hat), John Bolton und Paula Dobriansky, die alle ins
Außenministerium übernommen wurden. Downing wurde Koordinator des
Weißen Hauses für die Terrorbekämpfung, trat allerdings im Sommer
2002 wegen interner Streitigkeiten zurück.
Mit der Berufung einer solchen, homogenen Gruppe anti-irakischer
Aktivisten in die Regierung Bush war die Grundrichtung der Politik
gegenüber dem Persisch-Arabischen Golf bereits von Anfang an
vorentschieden. Allerdings gab es im Außenministerium und bei den
Spitzen des Militärs deutliche Bedenken gegen einen neuen
Irak-Krieg, der oft als nicht notwendig betrachtet wurde. Als nach
dem 11. September 2001 Präsident Bush die Position der
Anti-Irak-Falken um Cheney und Rumsfeld weitgehend übernahm, war
die Entscheidung zum Krieg praktisch – wenn auch nicht formell –
gefallen.
. . .
Hinter dem Auf-und-Ab der verschiedenen Begründungen der
US-amerikanischen Irakpolitik verbarg sich ihr Kern: nämlich eine
sehr frühe Entscheidung, die irakische Regierung zu stürzen und
eine pro-amerikanische an ihre Stelle zu setzen.
Die diversen Sachargumente waren dem erkennbar untergeordnet und
wurden instrumentell verwand, als Verkaufsargumente einer zuvor
entschiedenen Politik. Die Fragen der regionalen Stabilität oder
der Bewaffnung waren damit oft instrumentell – auch wenn man
unterstellte, dass all diese Fragen bei einem Sturz Saddam Husseins
sich von selbst erledigen würden.
aus:
http://www.jochen-hippler.de/Aufsatze/USA-Irak/usa-irak.html
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Hier mal ein Brief vom PNAC an President Clinton. Man achte vor
allem auf das Datum, und schaue sich dann die Forderungen mit der
tatsächlichen Entwicklung der Weltgeschichte an.
26. Januar 1998
Herrn
William J. Clinton
Präsident der Vereinigten Staaten
Washington, DC
Sehr geehrter Herr Präsident,
wir schreiben Ihnen in der Überzeugung, dass die gegenwärtige
amerikanische Irak-Politik nicht erfolgreich ist und dass wir im
Nahen Osten vielleicht schon bald einer ernsthafteren Bedrohung
gegenüberstehen als jeder anderen, die wir seit dem Ende des Kalten
Krieges erlebt haben. In Ihrer kommenden Rede zur Lage der Nation
haben Sie die Gelegenheit, einen klaren und entschiedenen Weg
aufzuzeigen, wie dieser Bedrohung zu begegnen ist. Wir bitten Sie
dringlich, diese Gelegenheit zu ergreifen und öffentlich eine neue
Strategie darzulegen, die die Interessen der Vereinigten Staaten
und unserer Freunde und Verbündeten in aller Welt sichern kann.
Diese Strategie sollte vor allem auf die Entmachtung des Regimes
von Saddam Hussein abzielen. Wir sind bereit, Sie bei diesem
schwierigen, aber notwendigen Unternehmen voll und ganz zu
unterstützen.
Die Politik der "Eindämmung" Saddam Husseins wurde in den letzten
Monaten ständig ausgehöhlt. Wie die jüngsten Ereignisse zeigten,
können wir uns nicht länger darauf verlassen, dass unsere Partner
in der Golfkriegskoalition auch weiterhin die Sanktionen
aufrechterhalten oder Saddam bestrafen, wenn er die UN-Inspektionen
blockiert oder ihnen ausweicht. Wir haben deshalb kaum noch die
Möglichkeit sicherzustellen, dass Saddam Hussein keine
Massenvernichtungswaffen produziert. Sogar falls eine
umfassende Inspektionstätigkeit wiederaufgenommen würde, was jetzt
außerordentlich unwahrscheinlich aussieht, lehrt uns die Erfahrung,
dass es schwierig, wenn nicht unmöglich ist, die irakische
Produktion chemischer und biologischer Waffen zu kontrollieren. Die
lange Zeitdauer, während der es den Inspektoren unmöglich sein
wird, zahlreiche irakische Anlagen zu besuchen, macht es noch
unwahrscheinlicher, dass sie alle Geheimnisse Saddams werden
aufdecken können. Das heißt im Ergebnis: In einer nicht allzu
fernen Zukunft werden wir keine Möglichkeit mehr haben, mit einem
vernünftigen Maß an Zuverlässigkeit festzustellen, ob der Irak
derartige Waffen besitzt oder nicht.
Diese Unsicherheit wird von ganz allein eine gewichtige
Destabilisierung im gesamten Nahen Osten zur Folge haben. Man
braucht kaum noch hinzuzufügen, dass die Sicherheit der
amerikanischen Truppen in der Region, ebenso die der Truppen
unserer Freunde und Verbündeten wie Israels und der gemäßigten
arabischen Staaten sowie ein bedeutsamer Teil der Welt-Ölvorräte in
Gefahr gebracht werden, falls Saddam die Fähigkeit erwirbt,
Massenvernichtungswaffen zu verschießen, was er
höchstwahrscheinlich tun wird, wenn wir auf unserem gegenwärtigen
Weg weitergehen. Wie Sie zu Recht erklärt haben, Herr Präsident,
wird die Sicherheit der Welt im ersten Teil des 21. Jahrhundert
weitgehend davon bestimmt, wie wir mit dieser Bedrohung
umgehen.
Angesichts der Größe der Bedrohung ist die derzeitige Politik, die,
um erfolgreich zu sein, von der Standfestigkeit unserer Partner in
der Koalition und von Saddams Husseins Kooperationswilligkeit
abhängt, auf gefährliche Weise unzulänglich. Einzig annehmbar ist
eine Strategie, die die Möglichkeit ausschaltet, dass der Irak
Massenvernichtungswaffen anwendet oder mit ihrer Anwendung droht.
Das bedeutet, in kurzer Frist zur Durchführung einer militärischen
Aktion bereit zu sein, da die Diplomatie offenkundig versagt hat.
Langfristig bedeutet es, Saddam Hussein und sein Regime zu
entmachten. Das ist es, was jetzt das Ziel der amerikanischen
Außenpolitik werden muss.
Wir bitten Sie dringend, diese Ziel deutlich zu nennen und die
Aufmerksamkeit Ihrer Regierung darauf auszurichten, eine Strategie
zur Entmachtung von Saddams Regime ins Werk zu setzen. Dies wird
eine umfassende Zusammenarbeit unserer diplomatischen, politischen
und militärischen Bemühungen erfordern. Obwohl wir uns der Gefahren
und Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Politik voll bewusst
sind, glauben wir, dass die Gefahren dann, wenn wir diese Politik
nicht umsetzen, bei weitem größer sind. Wir glauben, dass die
Vereinigten Staaten schon aufgrund der jetzigen UN-Resolutionen die
Autorität haben, die nötigen Maßnahmen - auch militärische
Maßnahmen - zu ergreifen, um
unsere vitalen Interessen in
der Golfregion zu schützen. In jedem Fall kann die amerikanische
Politik nicht weiterhin von einem irregeleiteten Beharren auf
Einstimmigkeit im UN-Sicherheitsrat behindert werden.
Wir bitten Sie dringend, entschieden zu handeln. Wenn Sie jetzt
handeln, um die Bedrohung der Vereinigten Staaten oder ihrer
Verbündeten mit Massenvernichtungswaffen zu beenden, so handeln Sie
im fundamentalsten Interesse der nationalen Sicherheit unseres
Landes. Wenn wir einen Kurs der Schwäche und des
Sich-treiben-Lassens akzeptieren, gefährden wir unsere Interessen
und unsere Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen
Elliott Abrams Richard L. Armitage William J. Bennett
Jeffrey Bergner John Bolton Paula Dobriansky
Francis Fukuyama Robert Kagan Zalmay Khalilzad
William Kristol Richard Perle Peter W. Rodman
Donald Rumsfeld William Schneider, Jr. Vin Weber
Paul Wolfowitz R. James Woolsey Robert B. Zoellick
Übersetzung: Fritz R. Glunk
Nun, ich denke das warum ist nun allen klar, es geht um Macht,
Geld, Öl, wie immer halt. Doch die Frage des wie ist interessant.
Wie bringe ich mein Volk dazu, meine Ziele zu unterstützen, damit
wir sie verwirklichen können?
Schauen wir in die Geschichte.
Entweder Mark Twain:
Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die
Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird
glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen.
Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der
anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst
davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist, und Gott dafür
danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung
besser schlafen kann.
Oder einem anderen „großen Feldherrn“
"Ja, natürlich wollen die Menschen keinen Krieg. Warum sollte
auch ein armer Bauer sein Leben riskieren wollen, wenn alles was er
dabei gewinnen könnte, darin besteht, in einem Stück auf seinen
Bauernhof zurückzukommen. Natürlich wollen die normalen Menschen
keinen Krieg; weder in Russland, noch in England oder Amerika und
auch nicht in Deutschland. Das ist bekannt. Aber, schliesslich sind
es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen und es ist
immer einfach die Menschen hinter sich zu bringen, egal ob es sich
um eine Demokratie handelt, oder eine faschistische Diktatur, oder
ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur. Stimme oder nicht,
die Menschen können immer dazu gebracht werden, den Führern zu
folgen. Das ist einfach. Alles was man dazu tun muss, ist, den
Menschen zu erzählen sie würden angegriffen und die Pazifisten
beschuldigen, dass es ihnen an Patriotismus mangele und sie das
Landes in Gefahr bringen. Das funktioniert in allen Ländern
gleich."
Hermann Göring während des Kriegsverbrecherprozesses in Nürnberg,
1946 (Deutsch nach einer englischsprachigen Quelle)
Nun, man war durch die „Wahl“ G.W. Bush an der Macht, aber wie kann
man seine Ziele durchsetzen, wenn man nicht angegriffen wird?
Man inszeniert einfach einen Angriff! Dabei ist es ziemlich egal ob
man selbst dahintersteckt, andere dazu bringt in dem man sie
provoziert, oder einfach seine Geheimdienste dies steuern
lässt.
Fakt, der von Wolfowitz im Frühjahr 2001 so sehr ersehnte Angriff
auf die USA kam, am 11.9.2001.
Es muss ein großer Tag für diese Gruppe gewesen sein- endlich
konnte sie ihre schon lange geplanten Ziele verwirklichen, die
Pläne dafür lagen schon bereit. Erstmal Afghanistan, dort gab es
das Problem das die Ölpipeline von Unocoal nicht gebaut werden
konnte- Rumms, nimmt man einfach den seit Jahren zum Feindbild
Nummer eins aufgebauschten Osama, und vermutet ihn ihn Afghanistan
( nein, nicht vermutet, man ließ ihn vorher dorthin ausreisen! )
und auf Grund des weltweiten Verständnis die Täter vom 11.9 zur
Strecke zu bringen geschieht dies eben auch. Das man vorher,
während und wahrscheinlich auch nachher Geschäfte mit Bin Laden
machte, wen störts? So lange die Medien darüber nicht berichten
kann man vereinzelte „Nachfrager“ als Spinner abtun...
Voller Erfolg für den PNAC. Nebenbei schaffte man noch ein paar
Grundrechte ab, der Patriot Act wurde vom Kongress ohne groß
nachzudenken einfach verabschiedet, weil in solchen Krisenzeiten es
sehr einfach möglich ist, zu polarisieren. „Wer nicht für uns ist,
ist gegen uns!“, welcher Kongressabgeordnete ist denn nicht
patriotisch?
Das wichtiger Ziel, welches schon lange feststand, war aber immer
noch der Irak. Wie kann man dem beikommen?
Als erstes versucht man Verbindungen zu Bin Laden
herzustellen...
Beim ersten Mal behauptete man, Atta hätte in Prag konspirative
Treffen mit einem irakischen Geheimdienstoffizier gehabt.
Dummerweise haben sowohl CIA als auch tschechischer Geheimdienst
dementiert. Und der Irak hat`s natürlich auch abgestritten.
Der zweite Versuch war dann zu behaupten, die Al-Quaida hätte mit
Saddams Unterstützung Ausbildungslager im Irak. Das war so absurd,
dass man die Behauptung irgendwann zurückgezogen hat, zumal Saddam
mit Islamisten nichts am Hut hat, sie eher eine Bedrohung für seine
Regierung sind.
Und jetzt der dritte Versuch. Tony Blair versprach Ende Januar
„Beweise“ für die Verbindung Osama- Saddam
Es kam- nichts. Statt dessen ein wahrer Ritt durch alle Argumente,
als man merkte die Weltgemeinschaft würde dieses Mal nicht
mitspielen.
Das taktische Problem einer Politik des Krieges bestand in zwei
Punkten. Einmal ist der gewaltsame Sturz einer Regierung durch eine
andere aus guten Gründen völkerrechtswidrig. Alles andere würde zu
anarchischen Verhältnissen in den internationalen Beziehungen
führen: wenn Regierungen sich gegenseitig stürzen dürften, falls
sie mit ihren Politiken nicht einverstanden sind, wäre geregelte
Diplomatie kaum noch möglich, es herrschte das Gesetz des
Dschungels. Zweitens, und damit verbunden, bestand das Problem in
einer möglichst breiten Koalitionsbildung für den Krieg, wie sie im
Irak-Krieg 1991 erfolgreich von Präsident Bush (Vater) zustande
gebracht worden war. Eine solche Koalitionsbildung war bei einem
völkerrechtswidrigen Vorgehen schwieriger als mit einer zumindest
akzeptablen juristischen Begründung. Da Artikel 51 der UNO-Charta
(Selbstverteidigungsrecht aufgrund eines erfolgten oder unmittelbar
bevorstehenden Angriffs) offensichtlich bezüglich eines Krieges
gegen den Irak nicht glaubwürdig war, fokussierten sich die
Notwendigkeiten der Koalitionsbildung wie auch die einer plausiblen
völkerrechtlichen Begründung auf den UN-Sicherheitsrat.
Also musste schon vorher eine neue Sicherheitsdoktrin her, die bei
Gefahr zu Präventivschlägen ermächtigen sollte. Ein Bruch des
Völkerrechts, ein Bruch sämtlichen normalen Rechtsverständnisses
war das zwar, aber was war schon die UN, außer einer
„Schwätzerbude“ ( C. Rice, witzig die Ähnlichkeit zu Hitlers
Einstellung zum Völkerbund! )
Diese Doktrin wurde im Herbst 2002 herausgegeben.
Dazu noch schnell die UN vorab „entmächtigen“
Die zivilen Spitzen des Verteidigungsministeriums (Rumsfeld und
Wolfowitz) hatten sich im Sommer 2002 bereits unmißverständlich für
ein unilaterales Vorgehen (ergänzt durch eine Koalition der
Bereiten) ausgesprochen und die Kooperation der UNO für entbehrlich
erklärt, um die eigenen Entscheidungen nicht von denen anderer
abhängig zu machen. Präsident Bush teilte und teilt diese
Grundeinstellung: “Wenn wir handeln müssen, werden wir handeln. Und
dazu brauchen wir wirklich nicht die Zustimmung der Vereinten
Nationen.“
Der US-Kongress stimmte dieser Position zu und erteile Präsident
Bush im Oktober 2002 eine Blankoermächtigung für einen – auch
unilateralen – Krieg. Er ermächtigte den Präsidenten, “die
Streitkräfte der Vereinigten Staaten so einzusetzen, wie er es für
notwendig und angemessen halt, um die Nationale Sicherheit der
Vereinigten Staaten gegen die fortbestehende Bedrohung durch den
Irak zu verteidigen.“
Und los geht’s!
„Wenn Saddam Hussein erklärt, dass er Massenvernichtungswaffen
besitzt und die Resolutionen der Vereinten Nationen verletzt, dann
werden wir wissen, dass Saddam Hussein die Welt wieder betrogen
hat. … Falls er erklärt, keine zu besitzen, dann werden wir wissen,
dass er die Welt erneut irreführt.“
Anders ausgedrückt: die Resolution 1441 sollte aus Washingtoner
Perspektive den Irak in eine ausweglose Situation bringen: gestand
man den Besitz verbotener Waffen ein, wäre dies ein Kriegsgrund.
Tat man es nicht, war dies um so schlimmer: dann war Krieg
gerechtfertigt, weil der Irak sie verschwieg. Eine Option, die
Bush-Administration im Rahmen der Resolution zufrieden zu stellen,
gab es deshalb für den Irak nicht und sollte es auch nicht
geben.
Durch diesen taktischen Versuch einer Kriegslegitimierung entstand
allerdings ein neues Problem: die tatsächlichen Kriegsgründe
konnten auf der UNO-Ebene nicht offen thematisiert werden, weil der
Sturz einer fremden Regierung durch Gewalt und das Politikziel der
Dominanz im Persisch-Arabischen Golf und dem Nahen und Mittleren
Osten („Neuordnung der Region“) bedauerlicherweise außerhalb der
UNO-Charta begründet waren, und derem Geist und zum Teil Buchstaben
widersprachen.
Eben deshalb sah sich die Bush-Administration gezwungen, ein so
buntes und widersprüchliches Potpourri an Politikbegründungen
vorzutragen: für den UNO-Sicherheitsrat mußte man die Frage der
Beseitigung der irakischen Massenvernichtungswaffen und die
Durchsetzung von UNO-Resolutionen betonen, gelegentlich
angereichert durch unbewiesene Behauptungen, die Bagdad eine
Zusammenarbeit mit internationalen, islamistischen Terrorgruppen
unterstellten. Für die heimische (und z.T. internationale
Öffentlichkeit) konnten dann alle Register der Überregung und
Überzeugung gezogen werden: der Irak als Gefahr für die Nationale
Sicherheit der USA, der Irak als Bedrohung der Region, die
Befreiung des irakischen Volkes, der Sturz einer Diktatur, der
Kampf gegen einen zutiefst bösartigen Mann, die Demokratisierung
der Gesamtregion Naher Osten.
Für die internationale Koalitionsbildung und den UN-Sicherheitsrat
waren und blieben allerdings die Fragen entscheidend, die in der
UNO-Resolution 1441 festgeschrieben waren: die Beseitigung der
irakischen ABC-Waffen und ihrer Trägersysteme und die
Kooperationsbereitschaft des irakischen Regimes mit den
Inspekteuren.
Als sich die irakische Regierung aufgrund des militärischen Drucks
der USA und ihrer internationalen Isolierung gezwungen sah, die
Resolution 1441 tatsächlich umzusetzen und schrittweise praktisch
alle Forderungen der UNO-Inspekteure zu erfüllen (Interviews von
Fachleuten unter bestimmten Bedingungen, Nachweis von in den 90er
Jahren zerstörten Kampfstoffe und Einrichtungen, Zerstörung von
Raketen, deren Reichweite die festgelegten Grenzen geringfügig
überstieg, Überflugrechte für U-2 Spionageflugzeuge, etc.),
gerieten die USA in eine Zwangslage: die Resolution 1441 konnte so
zwar zur zwangsweisen Abrüstung des Irak führen, aber nicht zum
Sturz der irakischen Regierung und zur Rechtfertigung des Krieges
dienen.
Diese Entwicklung führte dazu, daß Washington den
UNO-Sicherheitsrat, seine Mitglieder und die UNO-Inspekteure massiv
unter Druck setzte. Diplomaten der meisten Länder im Sicherheitsrat
wurden vom US-Geheimdienst NSA abgehört (Dienst- und
Privattelefone), ihre e-mail abgefangen und ausgewertet.
Die UNO-Inspekteure wurden mit gefälschten Geheimdienstdokumenten
versorgt, die ein irakisches Atomwaffenprogramm belegen sollten,
aber von der UNO bald als Fälschungen entlarvt wurden. Mohamed El
Baradei (Chef der Internationalen Atomenergiebehörde und neben Hans
Blix einer der beiden UN-Chefinspekteure) beschwerte sich darüber
im UNO-Sicherheitsrat und in der Presse.
Washington begann parallel zu seinen massiven Versuchen, die
Abstimmung im Sicherheitsrat durch Drohungen und Lockungen zu
beeinflussen eine Kampagne der Diskreditierung der UNO: Condolezza
Rice warf dem Sicherheitsrat „Appeasement“ vor, also eine
Beschwichtigungspolitik, wie sie der britische Ministerpräsident
Chamberlain 1938 gegenüber der Nazi-Diktatur betrieben hatte.
Präsident Bush nannte den Prozeß der UNO-Inspektionen im Irak eine
„willkürlich Farce“. Er fuhr fort: “Wenn es um unsere Sicherheit
geht, brauchen wir niemandes Zustimmung.”
Die Diskussionen im Sicherheitsrat über eine Verlängerung der
UNO-Inspektionen kommentierte Bush mit den abfälligen Worten: „Das
sieht aus wie die Wiederholung eines schlechten Films. Und ich bin
nicht daran interessiert, ihn zu sehen.“
Und ein Diplomat des UNO-Sicherheitsrates berichtete von einem
Gespräch mit einem US-Kollegen: „Sie werden nicht entscheiden, ob
es im Irak Krieg geben wird oder nicht. … Das ist unsere
Entscheidung, und wir haben sie bereits getroffen. Sie ist
endgültig. Die einzige Frage ist, ob der (Sicherheits-)Rat dem
zustimmt oder nicht.“
Der Undersecretary of State John Bolton informierte die russische
Regierung im gleichen Sinne.
Solche Formen der offenen Mißachtung des UNO-Sicherheitsrates
erfolgten ausgerechnet durch die Regierung, die ihren Krieg gegen
den Irak mit der Geringschätzung des Sicherheitsrates durch Bagdad
begründete.
Die US-Argumentation für einen Krieg gegen den Irak überzeugte nur
Regierungen, die gern überzeugt werden wollten, die aus Gründen
ihrer Sonderbeziehungen zu den USA (etwa Großbritannien) unabhängig
von der Irak-Frage auf jeden Fall an der Seite Washingtons stehen
wollten, die wegen ihrer Hoffnungen auf einen NATO-Beitritt ihr
Verhältnis zu den USA nicht belasten durften (so Staaten Ost- und
Ostmitteleuropas), oder sie sonstwie vom Wohlwollen der
US-Regierung abhängig waren. Gerade Entwicklungsländer erinnerten
sich nur zu gut an die prekäre Situation des Yemen, der 1990 im
Sicherheitsrat gegen die Ermächtigung zum Krieg gestimmt hatte und
sich von einem US-Diplomaten sagen lassen mußte: „Das wird die
teuerste NEIN-Stimme, die Sie je abgegeben haben.“
Drei Tage später strich Washington seine gesamte Entwicklungshilfe
an den Yemen, rund 70 Mill. Dollar – viel Geld für ein armes
Entwicklungsland.
Damals war die sowjetische Zustimmung unter anderem mit massiven
Getreidelieferungen auf Kredit (1 Mrd. US-Dollar) und das
chinesische Stillhalten damit erkauft worden, das Land aus der
internationalen Isolation zu befreien, in die es nach dem Massaker
auf dem Platz des Himmlischen Friedens geraten war. Der damalige
US-Außenminister James Baker beschrieb den Prozess
rückblickend:
„Ich habe mich persönlich mit allen meinen Gegenübern im UN
Sicherheitsrat getroffen. Das war ein komplizierter Prozess des
Zuredens, Ziehens, Drohens, und gelegentlich des Stimmenkaufs.“
Auch diesmal wurden alle Register der Einflußnahme gezogen –
innerhalb und außerhalb des Sicherheitsrates. So wurden der Türkei
6 Mrd. Dollar an nichtrückzahlbaren Finanzhilfen und bis zu 24 Mrd.
Dollar an zusätzlichen Krediten versprochen, falls sie
US-Kampftruppen von ihrem Staatsgebiet aus gegen den Irak operieren
ließ.
Der britische Observer formulierte:
„Der Kampf um die unentschiedenen Sechs (also die sechs Länder, die
den Krieg zwar ablehnten, aber offenen Widerstand für riskant
hielten) war von Drohungen und gutem Zureden, vom Bespitzeln von
UN-Vertretungen durch die USA und unverhohlenen Bestechungen
bestimmt. Erfahrene Diplomaten erlebten erschreckt oder unter
Druck, wie Amerika eine Offensive zur Einschüchterung der Nationen
begann, die es für eine Mehrheit im Sicherheitsrat braucht, um den
Weg zum Krieg freizumachen.“
Wichtigstes Kriterium waren die Massenvernichtungswaffen, die lt.
Tony Blair in 45 Minuten Einsatzbereit waren. Die Quelle, ein
angebliches Dossier vom Geheimdienst, schrieb man aus dem Internet
ab, einer Studienarbeit eines Exilirakers Anfang der 90’er. Auch
Bush war nicht verlegen, vor allem die Massenvernichtungswaffen als
Grund für den Irakkrieg anzugeben.
Zwar hatte man die vorher noch selbst geliefert, ( und dem Gegner
ja auch gleich, Iran-Contra-Affäre! )
Doch nun war Saddam ja auf einmal gefährlich, obwohl die
tausendfachen Vergasungen uns Massenmorde seines Regimes vorher
niemand juckten. Die Glaubwürdigkeit des ganzen steht und fällt mit
dem Argument Massenvernichtungswaffen. Und dann kommt so ein Brite
daher, der dummerweise auch noch Ahnung vom Fach hat, und dem BBC
auch noch erzählt:
die Regierung sei "besessen davon, Geheimdienstinformationen
über unmittelbare Bedrohungen durch den Irak zu finden". Weiter
hieß es: "Sie suchten verzweifelt nach Informationen, sie übten
Druck aus, um Informationen zu bekommen, die veröffentlicht werden
konnten." Die Stellungnahme zu den Massenvernichtungswaffen seien
"außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit" gewesen
Gut für uns, das die BBC sauber und seriös gearbeitet hat, schlecht
für alle Lügner, traurig für das Opfer, der zwischen die Fronten
geratenene Kelly wurde höchstwahrscheinlich von bestimmten Kreisen
beseitigt ( ach war es Selbstmord?

Stimmt ja, wie bei Barschel! )
Das Lügengebäude ist schon so öffentlich, das es mich wundert wie
sehr sich die Falken immer noch halten können. Wir brauchen nur
etwas investigativen, massenmedienfreien- Journalismus, der sich
traut die richtigen Fragen zu stellen, und die
Wolfowitz-Verschwörung ist am Ende.
Denkt an Eisenhower:
" In den Beratungen der Regierung müssen wir auf illegitime
Einfüsse achten, seien sie nun vom militärisch-industriellen
Komplex gewollt oder nicht! Das Risiko gegen uns gerichteter
Entwicklungen einer usupierten Macht besteht und wird weiter
bestehen. Wir dürfen niemals das Gewicht einer solchen Vereinigung
unsere Freiheit oder den demokratischen Prozeß bedrohen lassen. Wir
dürfen nichts als gegeben voraussetzen. Nur Wachsamkeit und
bürgerliches Bewußtsein vermögen das Gleichgewicht zwischen dem
Einfluß der gigantischen industriellen Maschinerie und der
militärischen Verteidigung sowie unseren Methoden und unseren
friedlichen Zielen zu garantieren, so dass Sicherheit und Freiheit
gleichermaßen gedeihen können."
Dwight Eisenhower, Farewell Adress, 17.1.1961
http://www.jochen-hippler.de/Aufsatze/USA-Irak/usa-irak.html
http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Februar2003/PNAC.html
http://www.vsp-vernetzt.de/soz/992007.htm
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/USA/doktrin-…
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/irak/14123/1.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,238643,00.html