der bericht zum 11.09. ist raus
CIA und FBI wegen 11. September unter Beschuss
Der US-Kongress hat dem Geheimdienst CIA und dem Bundeskriminalamt
FBI erneut schwere Versäumnisse und Fehler im Vorfeld der Anschläge
vom 11. September 2001 angelastet. Die Behörden hätten nur
unzureichend miteinander kommuniziert, einzelne Hinweise auf die
geplanten Attacken der Terrororganisation Al-Kaida nicht verknüpft
und "nicht aggressiv genug" Informationen gesammelt, stellt der
Kongress in seinem Abschluss-Untersuchungsbericht fest.
New York am 11. September 2001
Die "New York Times" berichtet, der Report zeige, dass die
Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September
hätten verhindert werden können, wenn sich CIA und FBI ausgetauscht
hätten. Der demokratische Senator Bob Graham betonte im US-Sender
CNN: Wenn die CIA und FBI diese Fehler vermieden hätten und
"verbunden mit etwas Glück ... hätten wir die Täter entdecken und
die Vorbereitung der Anschläge stören können, bevor sie uns
trafen." Graham wies zudem darauf hin, dass der Bericht große
Lücken aufweise. So fehlten etwa wesentliche Erkenntnisse über
Terrorunterstützung - und durch andere Staaten wie Saudi-Arabien.
Hier handele es sich um ein Vertuschungsmanöver des Weißen Hauses,
das sich "Peinlichkeiten" ersparen wolle, so Graham. Die
Bevölkerung aber habe ein Anrecht auf vollständige Informationen,
forderte der Demokrat.
Kontakte von FBI-Informant zu Saudi-Arabien weiter offen
Der 900 Seiten umfassende Bericht, der in Teilen bereits im
Dezember bekannt geworden war, wurde von einer gemeinsamen
Kommission des Abgeordnetenhauses und Senats erarbeitet. Bis heute
sollten Abschnitte unter Geheimhaltung bleiben, in denen es um die
Frage geht, ob die Attentäter Unterstützung von Saudi-Arabien
erhielten.
Der Bericht beschreibt Regierungskreisen zufolge Einzelheiten über
die Kontakte eines Informanten der Bundespolizei FBI mit zwei der
Attentäter. Ob der Informant Beziehungen mit der saudiarabischen
Regierung unterhielt, lasse der Bericht jedoch offen. Der
saudiarabische Botschafter in den USA, Prinz Bandar bin Sultan,
wies Andeutungen, Omar el Bajumi sei ein Agent Saudi-Arabiens, als
falsch zurück. Diese entbehrten jeder Grundlage.
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alles nur unvermögen

warum gibt es dann keine Ermittlungsverfahren gegen
die Verantwortlichen