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Presse - Information
[LOGO] Automechanika 2004
Energiemanagement im Fahrzeug:
iQ Power mit Schlüsselrolle in Großprojekt von DaimlerChrysler
Ergebnisse des bedeutenden X-by-wire Projektes PEIT werden Ende
September 2004 offiziell vorgestellt
15.09.2004, Frankfurt - Dem Ziel von mehr Sicherheit bei
Nutzfahrzeugen und PKW ist die europäische Automobilindustrie einen
deutlichen Schritt weiter gekommen. Ende September 2004 stellt
DaimlerChrysler die Ergebnisse des über eine Dauer von drei Jahren
gelaufenen Groß-Projektes "PEIT" der fachbezogenen Öffentlichkeit
vor. Das von der Europäischen Union geförderte und von
DaimlerChrysler geführte Industrieprojekt mit insgesamt zwölf
beteiligten Unternehmen und Institutionen, gilt als eines der
bedeutendsten gemeinsamen Entwicklungsprojekte in der
internationalen Automobilindustrie zum Thema Fahrsicherheit und
X-by-wire. In diesem Projekt übernahm die Münchner iQ Battery
Research & Development GmbH (künftig: iQ Power Deutschland GmbH
), Engineeringtochter von iQ Power, eine wichtige Schlüsselrolle
mit der Verantwortung für das komplexe Gesamtkonzept für das
elektrische Energiemanagement.
Ziel des Projektes PEIT (Powertrain Equipped with Intelligent
Technologies, www.eu-peit.net) ist die Entwicklung neuer Grundlagen
und Technologien für nahezu "unfallfrei fahrende? Autos. In
gefährlichen Situationen sollen Fahrzeuge nicht nur entsprechend
reagieren, sondern auch gefährliche Situationen vorher erkennen und
Unfälle vermeiden. Technologieträger für das PEIT-Projekt
(www.eu-peit.net) ist ein schwerer Lastkraftwagen von
DaimlerChrysler.
Aufgabe des Projektes war es, für künftige Straßenfahrzeuge die
Drive-by-wire-Technologie beschleunigt voranzutreiben und zugleich
die Grundlagen für einen offenen europäischen Technologie-Standard
auf diesem bahnbrechenden Gebiet zu schaffen.
Ausfallsichere Stromversorgung und "intelligente Batterien" für
Drive-by-wire unerlässlich
Für den jederzeit sicheren Fahrzustand solcher
"Drive-by-wire"-Fahrzeuge ist eine ausfallsichere Stromversorgung
maßgeblich. Grundlage für ein sicherheitsrelevantes Gesamtkonzept
"Energiemanagement" sind daher zuverlässige Informationen über den
aktuellen Batteriezustand und die zur Verfügung stehende und
abrufbare elektrische Energiemenge, sowie eine redundante
Energieversorgung und eine ausfallsichere Datenkommunikation mit
dem Bordrechner. Kritische Energiesituationen und sich
abzeichnenden Batterieschwächen müssen Fahrer und Bordcomputer
frühzeitig gemeldet werden, um einen sicheren Fahrzustand zu
gewährleisten.
Die von iQ Power für das Projekt PEIT gelieferte Systemlösung
beruht auf dem vom Unternehmen entwickelten "Smart Energie
Management-System SEM? sowie auf dem Batterie-Energiemanager BEM?
und der von iQ Power entwickelten weltweit ersten "intelligenten"
Autobatterie MagiQ?, die mit Hilfe von Elektronik und Software
gesteuert wird.
"Wir sind stolz darauf, dass wir in dieses hochkarätige Konsortium
unsere Erfahrungen und unser umfangreiches Knowhow auf dem
neuartigen Gebiet Safe Energy einbringen konnten", sagt Günther
Bauer, Entwicklungs-Chef und Geschäftsführer der iQ Battery
Research & Development GmbH.
Nachfolgeprojekt SPARC: iQ Power mit Gesamtverantwortung für
Energiemanagement. Mitglied in der CORE-Group.
Bereits im Februar dieses Jahres begann noch vor Ablauf von PEIT
das Nachfolgeprojekt SPARC (Secure Propulsion using Advanced
Redundant Control, www.eu-sparc.net). Auch dieses Projekt steht
unter der Leitung von DaimlerChrysler. Aufgabe und Verantwortung
von iQ Power ist erneut die Gesamtverantwortung für das Thema
Energiemanagement. Wegen seiner Expertise wurde iQ Power von
DaimlerChrysler zum Mitglied in die CORE-Group des Projekts
berufen.
Das Gesamtbudget von SPARC von 14,2 Millionen Euro wird von der
Europäischen Union mit 6,5 Millionen Euro unterstützt. Zu den 22
Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die an dem Projekt
beteiligt sind, zählen unter anderem FIAT CRF, ENGINEERING CENTER
STEYR (MAGNA), HALDEX, KNORR BREMSE, MOTOROLA, MICHELIN, SIEMENS
VDO und SKF.
Ziel des Nachfolgeprojektes SPARC ist eine deutliche Verbesserung
der Sicherheit von Fahrzeugen im Straßenverkehr durch den Einsatz
intelligenter X-by-wire-Technologie im Antriebsstrang. Hierzu wird
eine Hard- und Software-Plattform als Referenz geschaffen. Sie ist
modular aufgebaut, so dass sie sowohl auf schwere Nutzfahrzeuge als
auch auf leichte Personenwagen skalierbar angewendet werden
kann.
Am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit wird SPARC ein komplettes
Konzept einer offenen Systemarchitektur für Fahrzeuge vorstellen,
in das die Softwarelösungen unterschiedlicher Partnerunternehmen
leicht integriert werden können. Im Rahmen des Projektes wird die
Technologie an zwei entsprechenden Fahrzeugen (Lastkraftwagen und
PKW) validiert werden. Das Projekt sieht vor, die entwickelte
Technologie in Serienfahrzeuge zu überführen. Es wird davon
ausgegangen, dass die Projektergebnisse die europäische
Technologieführerschaft für Fahrzeuge nach SPARC-Konzept
sicherstellt.
Weitere Informationen:
Peter E. Braun CEO
(Geschäftsleitung)
TEL 089 / 61 44 83 - 10
FAX 089 / 61 44 83 - 40
e-mail: peter.braun@iqbattery.com