Der Bericht darf hier nicht fehlen....
IQ Power hat wieder Kraft getankt
Dortmund, 07.08.2008, Von Klaus Buske
Personell umstrukturiert, neues Eigenkapital erschlossen: Die IQ
Power AG, die in Dortmund (Auto-)Batterien der neuen Generation
fertigen will, hat wieder Kraft getankt. ...
Im März war Richtfest. Zum 1. September sollen die Mieter einziehen
ins Zentrum für Produktionstechnologie, in dessen unmittelbarer
Nähe die alten Hochöfen von der vergangenen Industriegeschichte
zeugen, die nun in einem neuen Kapitel fortgeschrieben werden soll.
(Foto: Mike Röser) (WAZ)
Im März war Richtfest. Zum 1. September sollen die Mieter einziehen
ins Zentrum für Produktionstechnologie, in dessen unmittelbarer
Nähe die alten Hochöfen von der vergangenen Industriegeschichte
zeugen, die nun in einem neuen Kapitel fortgeschrieben werden soll.
(Foto: Mike Röser)
... "Wir brauchen nun doch wieder mehr Platz im ZfP Zentrum für
Produktionstechnologie", bestätigte gestern Bob Sullivan, seit
einem Jahr Vorstandsvorsitzender der IQ Power AG, der WAZ. Bereits
am 1. September will IQ Power - so wie andere Nutzer - ins ZfP auf
Phoenix-West einziehen. Zu diesem Zeitpunkt soll der offizielle
Startschuss für das ZfP fallen. Im Moment wird mit Hochdruck an der
Fertigstellung des Hauses in Blickweite zur MST-Factory und den
alten Hochöfen auf Phoenix-West gearbeitet. Und es werden auch
schon Umzugskartons ins Haus getragen.
Noch eine Schotterstrecke ist die künftige Carlo-Schmidt-Allee, die
neue Straße, die von der Konrad-Adenauer-Allee abzweigen soll und
für die noch kein Straßenschild angebracht ist.
Der große Hoffnungsträger IQ Power wird auf absehbare Zeit keine
neue Fabrik auf Phoenix-West bauen können - 100 Mitarbeiter sollten
dort eigentlich Arbeit finden. Sullivan: "Wir wollen bis zum
Jahresende zehn neue Mitarbeiter in Dortmund einstellen, die im ZfP
Batteriesysteme endmontieren. Der Bau einer eigenen Fabrik in
Dortmund ist nicht auszuschließen, aber nicht absehbar. Wir müssen
letztlich dorthin gehen, wo der Bedarf gedeckt werden muss." Die
Rohlinge für die innovativen Autobatterien, die im Dortmunder ZfP
entstünden, lasse man in Italien fertigen.
"Etwa 70 Prozent der ZfP-Flächen sind vermietet. Wir verhandeln
aktuell mit weiteren Mietern", erklärt Guido Baranowski auf
Nachfrage der WAZ. Und noch eine gute Nachricht hält Baranowski
bereit - ohne allerdings bereits einen Namen nennen zu können: "Es
wird ein weiteres Unternehmen auf Phoenix-West bauen; ohne jede
öffentliche Förderung." Dieses Gebäude soll in unmittelbarer Nähe
des ZfP angesiedelt werden. Mit der Firma Raith ist der
Wirtschaftsförderung bereits eine Ansiedlung gelungen (die WAZ
berichtete).
Rund 25 Mio Euro kosten der Bau und die Einrichtung des ZfP, das
sei vielen Jahren geplant ist, eigentlich schon längst in Betrieb
sein sollte, aber nach dem Regierungswechsel von Rot-Grün zu
Schwarz-Gelb im Mai 2005 in NRW eine ganze Weile in der
Warteschleife routierte. Allein 11,6 Mio Euro sollen in Geräte und
Ausstattung investiert werden. Die Europäische Union hat mit ihrer
Förderung - ergänzt durch Landesmittel und auch einen
20-prozentigen Anteil der Stadt Dortmund - das ZfP-Projekt
ermöglicht. 10 200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sind im Haus
vorhanden.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/8/…