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schrieb am 08.10.03 08:54:15
*alle*
Es ist nun fast sonnenklar oder?
WCM wird übernommen? von Morgen St..... ##?
IVG ect. werden beglichen.
Nachrichten werden in den nächsten Tagen durchkommen.
Der Kurs wird heute bereits zulegen mit 100% Sicherheit!
Also last euch mal nicht Angst einjagen wenn bewust der Kurs
gedrückt werden soll !
KAUFEN !
schrieb am 08.10.03 08:55:44
*alle*
Habe gerade mit WCM telefoniert und mir wurde mitgeteilt wegen der
Übernahme können sie sich nicht äußern?
Ist das normal ! NEIN
schrieb am 08.10.03 08:58:03
*alle*
Habe ebenfalls ein Mail an Morgen St.... gemailt mit der Bitte den
termin der Mitteilung evtl bkanntzugeben!
Mach mir aber wennig Hoffnung das ich mitgeteilt bekommen wann das
sein wird *schade*
Bleibe dabei und habe Kauforder aufgegeben sofort!
schrieb am 08.10.03 08:59:41
*alle*
Habe E-Mail bekommen *g*
heute vielleicht schon die Übernahme? nein oder?
Macht nichts währe dabei mit 100%
schrieb am 08.10.03 09:00:50
*alle*
Ach war nur die Bestätigung des e-Mail absendung!
schrieb am 08.10.03 09:00:57
@ Art44
Du hast nicht ganz verstanden - DIE AUSSCHREIBUNG FÜR DIE IVG LÄUFT
BEREITS UND ES LIEGEN ERSTE VIELVERSPRECHENDE ANGEBOTE BEREITS VOR
!!!
Die Verlängerung dürfte somit nur pro forma sein und der Vertrag
zwischen Sirius und dem Bankenkonsortium bzw. der
Bürgschaftserklärung der WCM sieht offenbar die Verwertung durch
die Banken vor.
Im Artikel hieß es ja weiter, dass sich die
Ehlerding-Gläubiger-Banken GEGEN den Verkauf der IVG stemmen, was
mir jedoch nicht einleuchtet, da bei einem Verkauf die
Werthaltigkeit der WCM nicht beeinträchtigt wird.
Hier sind mal die beiden artikel von gestern, wobei ich nicht weiß,
ob sie schon jemand reingestellt hat:
[Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2003, Nr. 232, S.
16]
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Banken stunden Kredite an WCM
Investoren sollen bis zum 24. Oktober ein Angebot für IVG
abgeben
WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG, Frankfurt. Die Kredite an die
Beteiligungsgesellschaft Sirius, an der die WCM mit 87 Prozent
beteiligt ist, werden für einen Monat gestundet. Bis zum Ende
Oktober soll die WCM- Beteiligung am Immobilienunternehmen IVG, die
den Banken als Besicherung für die Sirius-Kredite dient, verwertet
werden. Eine weitere Verlängerung der Kredite werde es definitiv
nicht geben, ist aus Kreisen der beteiligten Banken zu erfahren.
Vielmehr habe der Konsortialführer, die DZ-Bank, zusammen mit der
HSH N Corporate Finance am vergangenen Donnerstag einen sogenannten
"Procedure-Letter" an die potentiellen Investoren geschickt, in dem
das Verfahren der Angebotsvergabe für die IVG-Beteiligung der WCM
geregelt ist. Bis zum 24. Oktober sollen die Interessenten ein
Angebot für diese Beteiligung abgeben, so ein Bankenvertreter.
Die Angebote, die dem Bankenkonsortium bisher vorlägen, seien
durchaus vielversprechend, heißt es weiter. Man rechne fest damit,
daß mit der Verwertung der IVG-Anteile die Kredite an Sirius
vollständig gedeckt werden könnten. Ein Angebot, das eine
Gesamtlösung für die WCM vorsähe, sei bis dahin nicht zu erwarten.
Schon aus Zeitgründen sei dies "absolut illusorisch", sagte ein
Bankenvertreter.
Die Kredite an die Sirius belaufen sich auf 602 Millionen Euro und
wurden der WCM-Tochtergesellschaft von einem Konsortium, bestehend
aus DZ-Bank, Landesbank Baden-Württemberg, HSH Nordbank, IKB sowie
WGZ-Bank, gewährt. WCM bürgt für diese Kredite, die zuletzt im
vergangenen Juli - offenbar unter großen Schwierigkeiten - bis Ende
September verlängert worden waren. Sirius selbst ist nicht in der
Lage, die Kredite zurückzuzahlen. Hätten die Banken die Kredite
fällig gestellt, wäre die mit mehr als 2,5 Milliarden Euro selbst
hochverschuldete WCM als Bürge in erhebliche Schwierigkeiten
geraten.
Gegen die Verwertung der IVG-Beteiligung stemmen sich offenbar noch
diejenigen Banken, die als Kreditgeber des WCM-Großaktionärs Karl
Ehlerding engagiert sind. Der Hamburger Investor, dem mehr als 40
Prozent der WCM-Papiere gehören, steht mit rund 470 Millionen Euro
in der Kreide. Denn nach einem Herauslösen der IVG dürfte der
Aktienkurs der WCM nochmals erheblich unter Druck geraten. Das
Ehlerding- Konsortium, bestehend aus Vereins- und Westbank,
Bankgesellschaft Berlin, DZ-Bank, Helaba, Dresdner Bank und
WGZ-Bank, hatte die Kredite an den Hamburger Investor mit
WCM-Papieren besichert. Ohne die IVG- Beteiligung dürfte sich
weiterhin die Suche nach einem Investor, der die für Ende des
laufenden Jahres geplante Kapitalerhöhung der WCM in Höhe von
zwischen 400 und 500 Millionen Euro zeichnet, als schwierig
gestalten. Allerdings stecken in der Beteiligung des Unternehmens
an der Commerzbank in Höhe von 5,5 Prozent noch erhebliche
Reserven. Die Aktien stehen zu 7,50 Euro in den WCM-Büchern, ihr
aktueller Kurs liegt bei 13,90 Euro.
Georg Kanders, Analyst bei der West LB Panmure, beurteilt die
Verwertung der IVG-Beteiligung seitens der Banken positiv -
"vorausgesetzt, die Sirius-Kredite werden tatsächlich vollständig
abgedeckt", betont Kanders. Zwar sei "die Phantasie dann aus der
WCM-Aktie raus", andererseits bestehe aber auch kein Konkursrisiko
mehr. WCM selbst wollte sich zu Fragen um die Kredite an Sirius
nicht äußern. Es lägen dem Unternehmen weiterhin sechs Angebote
potentieller Investoren vor, sagte eine Sprecherin. (nr.)
[Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2003, Nr. 232, S.
24]
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Wege zum Gewinn
nr. Gute Nachrichten werde es bald geben, hatte das Beteiligungs-
und Immobilienunternehmen WCM noch am vergangenen Mittwoch
verlauten lassen. Wer hoffte, damit sei die Nachricht einer
Verlängerung der Kredite an die WCM-Tochtergesellschaft Sirius
gemeint, muß umdenken. Die offenbar bevorstehende Verwertung der
IVG-Anteile seitens der Banken ist jedoch dann keine schlechte
Nachricht, wenn damit die Schulden der WCM- Tochtergesellschaft
Sirius gedeckt würden. Dann wäre die WCM ein existentielles Risiko
los und könnte zumindest die Geschäfte fortführen. Andererseits
dürfte die Neigung eines Investors, die für Jahresende angekündigte
Kapitalerhöhung zu zeichnen, ohne die IVG-Beteiligung stark
gemindert sein - schließlich gilt diese als eine gewichtige Perle
im Portfolio der WCM. Um an frische Mittel zu kommen, bliebe dem
Unternehmen dann wohl nur ein Weg, nämlich der Verkauf des eigenen
Commerzbank-Anteils in Höhe von derzeit 5,5 Prozent oder von Teilen
desselben. Die Aktien des Kreditinstituts stehen zu 7,50 Euro in
den WCM- Büchern, somit stecken hier noch erhebliche Reserven - die
im Falle einer möglichen Übernahme der Commerzbank sicher nicht
schrumpfen würden. Auch wenn der Vorstandsvorsitzende Roland Flach
dies für den Moment ausschließt, wäre der Verkauf von
Commerzbank-Anteilen ein Weg, sein Unternehmen - wie von ihm
unverdrossen angekündigt - am Jahresende in die Gewinnzone zu
führen. Und das wäre wirklich mal wieder eine gute Nachricht aus
der WCM.
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schrieb am 08.10.03 09:03:35
@ Mäusefänger
wieso soll die IVG im Rahmen eines Bieterverfahrens unter Wert
verkauft werden ? Wie würdest Du denn sonst den Wert der IVG
feststellen ? durch theoretische Ergüsse doch wohl bestimmt nicht
???
Art
schrieb am 08.10.03 09:17:43
trodat2001 .... wie ernst kann man dich nehmen?
Also, ich habe auch ein Mail an Frau Moisl geschickt, denn WCM hat
ein Problem und das lautet:
Wenn schon die Banken die Kredite zum 31.10. fällig stellen, aber
WCM sagt bis Jahresende liegt hier ein Widerspruch vor!!!
Denn die Banken reskieren dass sie unglaubwürdig werden
Gruß Knacki
schrieb am 08.10.03 09:28:01
@Art:
Mir gefällt nicht, dass eine so kurze Frist gesetzt worden ist.
Aber Fristen kann man ja verlängern.
Klar ist mir jedenfalls, dass einigen Beteiligten nicht nur das
Händchen für`s verhandeln, sondern auch für`s moderieren fehlt.
Da nimmt es nicht Wunder, wenn Flach`s Kühlschrank bei ebay in
einer Versteigerung für 22 Euro verramscht wurde.
Und die Versand- bzw. Transportkosten trägt der Käufer.
maeusefaenger
schrieb am 08.10.03 09:37:05
#1491:
Versuchen wir eine Erklärung:
WCM hat mit den Banken eine Rahmenvereinbarung getroffen, wonach
grundsätzlich bis zum Jahresende Kredit gewährt wird.
Andererseits wurde vereinbart, dass die Kredite jeweils nur bis zum
jeweiligen Monatsende verlängert werden, da man sich als
Kreditgeber im Zuge der stattfindenden Verkaufsverhandlungen nicht
die Sicherheiten vermendeln lassen wolle.
Mit den beiden Kernaussagen kann dann jede Seite hausieren gehen.
Jeder behält auf seine Weise Recht.
Und Lipinski versteht es sowieso nicht.
maeusefaenger