Was haltet ihr lieben von dieser Variante:
Ich wollte noch einmal das von cofete erwähnte Konstrukt von Günter
Herz aufgreifen, weil das gut und gerne die Lösung sein könnte.
Ich möchte zunächst meinen Senf dazu geben und im Anschluß stelle
ich die Beiträge rein.
Ganz dolle fand ich die Arbeit zu den "Vorbemerkungen":
Vorbemerkungen:
Günter Herz verfügt über ausreichende Mittel.
Günter Herz sucht nach Anlagemöglichkeiten.
Otto Gellert ist Intimus von Günter Herz.
Otto Gellert ist Gesellschafter der Warburg Bank.
Rainer Behne war Partner der Warburg Bank.
Otto Gellert kennt Vogel spätestens seit Mobilcom.
Otto Gellert arbeitet neuerdings mit einem Ex-Berater von Lazard
zusammen.
Lazard war von WCM beauftragt, Investoren zu finden (damals
einschließlich IVG).
Nun zitiert cofete aus dem Platow-Brief vom 1.9.04 wie folgt:
1. DAS PROBLEM: HSH SUCHT DEN EXIT
Im Platow-Brief hatte es dazu unter anderem geheißen:
„Mittlerweile ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden
Immobilien-AGs involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche
Ziele die HSH mit ihren Immobilien-Engagements
verfolgt...Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich
bei der Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank
kürzlich von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist
zu hören, die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell
13,7%) und Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu
übernehmen... Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von der
BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst (komplett)
übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen. Wahrscheinlich
fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren Vorgehen bei der
Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen Minderheitsaktionären zu
wecken...In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin
hartnäckig Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM,
Agiv und Lutz R. Ristows TAG Tegernsee einen großen
Immobilien-Konzern zu schmieden, um sich dann über die Börse aus
ihren Immobilien-Engagements zu verabschieden.“
Also Leute, habt ihr schon mal überlegt, warum keiner, aber auch
KEINER von den vielen Schweineblättchen und Lippschen
Romanschreibern auf diesen Gedanken kommt? In Foren kann und darf
man es schreiben und ich sage mal, Platow hat sich schon sehr weit
aus dem Fenster gelehnt!
NUR SCHEINBAR WISSEN ALLE SCHWEINEBLÄTTCHEN WIRKLICH NICHT MEHR UND
KÖNNEN DESHALB NICHT MEHR SCHREIBEN!
FRAGE:
WÄRE ES DENN NICHT ZU EINFACH WENN ES NUR DIE HSH WÄRE?
WAS, WENN DIE HSH DAS ALLES NUR IM AUFTRAG, SAGEN WIR MAL
HYPOTETISCH FÜR G.HERZ ERLEDIGT?
Es gäbe da auch gute Möglichkeiten der Meldepflicht zu entgehen,
wenn man die Definition von "Freefloat" mal genauen betrachtet:
Definition:
Freefloat
Definition: Freefloat (gem. Deutsche Börse)
Mit der Verkettung im Juni 2002 hat die Deutsche Börse die
Indexberechnung auf Free-Float-Gewichtung umgestellt. Gleichzeitig
wurde die Trennung der verschiedenen Aktiengattungen in allen
Indizes vorgenommen, d.h. alle Gattungen eines Unternehmens werden
seitdem getrennt betrachtet. Jeweils nur die größere bzw. liquidere
Gattung kann in einen Auswahlindex aufgenommen werden.Für die
Ermittlung des Streubesitzanteils (so genannter „Freefloat" ) für
die Gewichtung der jeweiligen Aktien-Gattung eines Unternehmens in
den Indizes gilt folgende Definition:
1. Alle Anteile eines Anteilseigners, die kumuliert mindestens 5
Prozent des auf eine Aktiengattung entfallenden Grundkapitals einer
Gesellschaft ausmachen, gelten als Festbesitz. Als Anteile eines
Anteilseigners gelten auch Anteile,
die die Familie des Anteilseigners besitzt,
für die ein Pooling vereinbart wurde, an dem der Anteilseigner
beteiligt ist,
die von einem Dritten für Rechnung des Anteilseigners verwaltet
oder verwahrt werden,
die einem Unternehmen gehören, das der Anteilseigner i.S.d. § 22
Abs. 3 WpHG kontrolliert.
2. Als Festbesitz gelten - unabhängig von der Höhe der Beteiligung
- auch alle Anteile eines Anteilseigners, die einer gesetzlichen
oder vertraglichen Sperrfrist von mindestens sechs Monaten
hinsichtlich ihrer Veräußerung durch den Anteilseigner unterliegen.
Dies gilt nur für die Zeit während der Sperrfrist. Die Anteile
i.S.d. Satzes 1 zählen zu den Anteilen für die Berechnung nach
Ziffer 1.
3. Nicht als Festbesitz (so genannter „Freefloat ) gelten -
unabhängig von der Höhe der Beteiligung - alle Anteile, die von
Vermögensverwaltern und Treuhandgesellschaften,
Fonds und Pensionsfonds,
Unternehmensbeteiligungsgesellschaften,
Kapitalanlagegesellschaften oder ausländischen
Investmentgesellschaften in ihrem jeweiligen Sondervermögen
mit kurzfristigen Anlagestrategien gehalten werden.
Dies gilt nicht, soweit diese Anteile nach Ziffer 1 verwaltet oder
verwahrt werden oder für Wagniskapitalgesellschaften (sog. „Venture
Capital-Gesellschaften) oder ähnlichen Zwecken dienende Vermögen.
Die Anteile i.S.d. Satzes 1 zählen nicht zu den Anteilen für die
Berechnung nach Ziffer 1. Die Kriterien nach Ziffer 1 bis 3 finden
auch auf Aktiengattungen, die Fremdbesitzbeschränkungen
unterliegen, uneingeschränkt Anwendung.
Allen WCM-investierten empfehle ich zu halten!
Nun, das Problem warum es so lange dauert stellt sich mir so
dar:
Karlos zahlt seine Schulden nicht. Klar, warum auch, denn die
Banken haben ihm den Deal mit der IVG vermasselt. Nun dürfen die
Banken seine Aktien verscherbeln, denn seine Kredite sind ja mit
den Aktien besichert. Karlos weiß aber wie er es macht, dass er sie
wieder bekommt. Er hält einfach seine Hände auf (oder läßt sie
aufhalten) und sammelt sie zum Kurs von 1 € wieder ein und ist sein
Schuldenproblem los. Und die Banken spielen auf Zeit, denn dadurch
können sie die Aktionäre vergraulen und um WCM eine schlechte
Stimmung verbreiten.
Schulden sind deshalb weg, weil, wenn Karlos doch seine Schulden
später bezahlen wollte, müssten die Banken ihm seine Aktien zurück
geben!!!
Nun kommt der Investor ins Spiel, vielleicht G.Herz??? Er wird an
dem Unternehmen beteiligt und WCM... wird doch eine riesen
Immo-Bude, weil die HSH alles bereits für diesen Deal geparkt
hat!
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Nun noch einmal das was cofete schrieb:
#14718 von cofete 16.09.04 15:31:45 Beitrag Nr.: 14.308.409
14308409
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WCM BETEILIGUNGS-UND GRUNDBESITZ-AG
Da gar nichts passiert - eine Spekulation zur agiv (alle Angaben
ohne Gewähr):
Was wäre wenn sich ein ganz großer Fisch für die agiv
interessiert?
Spekulation:
Günter Herz wird Investor bei agiv und übernimmt die IVG-Anteile
der HSH. Die Gewerbeimmobilien der agiv werden später in die IVG
eingebracht oder in Zusammenarbeit mit Sal. Oppenheim/IVG einzeln
in Form von geschlossenen Immobilienfonds an Kapitalanleger
veräußert.
Vorbemerkungen:
Günter Herz verfügt über ausreichende Mittel.
Günter Herz sucht nach Anlagemöglichkeiten.
Otto Gellert ist Intimus von Günter Herz.
Otto Gellert ist Gesellschafter der Warburg Bank.
Rainer Behne war Partner der Warburg Bank.
Otto Gellert kennt Vogel spätestens seit Mobilcom.
Otto Gellert arbeitet neuerdings mit einem Ex-Berater von Lazard
zusammen.
Lazard war von WCM beauftragt, Investoren zu finden (damals
einschließlich IVG).
1. DAS PROBLEM: HSH SUCHT DEN EXIT
Im Platow-Brief hatte es dazu unter anderem geheißen:
„Mittlerweile ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden
Immobilien-AGs involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche
Ziele die HSH mit ihren Immobilien-Engagements
verfolgt...Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich
bei der Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank
kürzlich von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist
zu hören, die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell
13,7%) und Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu
übernehmen... Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von der
BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst (komplett)
übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen. Wahrscheinlich
fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren Vorgehen bei der
Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen Minderheitsaktionären zu
wecken...In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin
hartnäckig Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM,
Agiv und Lutz R. Ristows TAG Tegernsee einen großen
Immobilien-Konzern zu schmieden, um sich dann über die Börse aus
ihren Immobilien-Engagements zu verabschieden.“
2. INVESTORENSUCHE BEI DER AGIV
In einem der ersten Berichte stand zu lesen:
„Kreise: Neue AGIV-Aktionäre planen weitere Investitionen
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)-7.4.2004-Die potenziellen Aktionäre der
AGIV Real Estate AG, Hamburg, wollen nach Angaben aus Kreisen den
Ausbau des Immobilienunternehmens vorantreiben. Um dieses Ziel zu
erreichen, soll ein neuer Vorstandsvorsitzender bestellt werden,
erfuhr Dow Jones Newswires am Mittwoch aus Frankfurter
Finanzkreisen. Ihr gemeinsames Ziel sei es, ein " reinrassige"
große Immobilien-AG auf die Beine zu stellen. Dazu würde AGIV neues
Geld zur Verfügung gestellt, hieß es. Damit sollen weitere
Engagements im deutschen Immobilienbereich finanziert werden, wie
beispielweise ein Einstieg bei der IVG Immobilien AG, Bonn.“
IVG?
3. IVG
Vor der geplanten Zwangsversteigerung der IVG/Sirius-Anteile gab es
immer wieder Gerüchte über Interesse einer
„Unternehmerpersönlichkeit“. Zum Beispiel:
„Investoren ringen um Mehrheit an IVG
Von Gregory Lipinski, Handelsblatt
Um Europas größten Immobilienkonzern IVG ringen derzeit eine Reihe
von Investoren. Der Grund: Am Dienstag will der Versteigerer
Karl-Heinz Schmeigelt eine Mehrheitsbeteiligung von 50,54 %
verkaufen...Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, will ein
Bankenkonsortium bestehend aus HSH Nordbank sowie DZ Bank hierfür
ein Angebot unterbreiten. Die Banken wollen aber bereits kurze Zeit
später große Teile des IVG-Pakets an einen Investor mit
industriepolitischer Kompetenz weiterreichen, heißt es aus den
Kreisen...“
4. HERZ WILL BEI TUI NICHTS " REPARIEREN"
Meldung von Anfang dieser Woche:
„Herz will bei Tui nichts " reparieren"
HANDELSBLATT, 13.9.2004
beu/lip/ebe DÜSSELDORF. Der milliardenschwere Tchibo-Erbe Günter
Herz hat ein mögliches Interesse am deutschen Reisekonzern Tui
erneut deutlich von sich gewiesen: Er wolle sich " weder persönlich
noch finanziell verbrennen" , sagte Herz dem Handelsblatt. Er
bezeichnete Tui als " sehr komplexen Reparaturladen" , der mit viel
Arbeit auf Vordermann gebracht werden müsse: " Das ist für
jemanden, der viel Geduld hat und eine Lebensaufgabe sucht. Ich
habe damit nichts zu tun."
Der Hamburger Unternehmer wird immer wieder als potenzieller
Tui-Angreifer genannt, weil er bei seinem Tchibo-Ausstieg mit 4
Mrd. Euro abgefunden wurde und neue Anlagemöglichkeiten sucht.“
Dabei sind doch die Anlagemöglichkeiten schon seit Herbst 2003
definiert worden:
„Die Welt - Artikel erschienen am 27. Sep 2003
Günter Herz plant offenbar nicht den Kauf eines einzelnen
Unternehmens. Der Tchibo-Erbe, der sich gerade zusammen mit seiner
Schwester Daniela mit vier Mrd. Euro bei Tchibo hat ausbezahlen
lassen, will stattdessen Finanzanlagen, Beteiligungen und auch
Immobiliengeschäfte miteinander kombinieren...“
++++++++
1. Sep 2004 Platow-Brief
Agiv - Pahlke soll AR-Vorsitz übernehmen
Der kürzlich verstorbene ehemalige Bundeswirtschaftsminister Günter
Rexrodt hat auch bei der Agiv Real Estate eine tiefe Lücke
hinterlassen. Bis zuletzt führte der FDP-Politiker den Aufsichtsrat
der um ihr Überleben kämpfenden Hamburger Immobilien-Holding. Als
AR-Vorsteher war Rexrodt auch in die seit Monaten andauernde Suche
nach einem neuen Vorstandschef für die Agiv eingebunden. Zumindest
die Vakanz an der AR-Spitze soll nun bereits in den nächsten Tagen
wieder ausgefüllt werden. Wie aus Aufsichtsratskreisen zu hören
ist, soll Peter Pahlke zum neuen Vorsitzenden dieses Agiv-Gremiums
gewählt werden. Der ehemalige Vorstand der Landesbank
Schleswig-Holstein, die mittlerweile in der HSH Nordbank
aufgegangen ist, gehört dem AR bereits seit geraumer Zeit an.
Komplettiert wird der Agiv-AR durch den Industriellen-Erben (Voith)
und Agiv-Großaktionär Alexander Knapp Voith.
Mit der Kür von Pahlke zum neuen AR-Chef zeigt die HSH Nordbank
etwas deutlicher Flagge bei der Agiv. Insidern gilt die Nordbank
seit geraumer Zeit als heimlicher Herr im Hause Agiv. So ist die
HSH Nordbank neben der BayernLB größter Kreditgeber der Agiv. Zudem
ist die Landesbank mit 5% an der Deutschen Real Estate, der
wichtigsten Agiv-Tochter, beteiligt und dort mit ihrem Vorstand
Peter Riecke auch im AR vertreten. Der vor einigen Monaten in den
Agiv-Vorstand eingezogene Hamburger Rechtsanwalt Helge Kolaschnik
gilt ebenfalls als Vertrauensmann der HSH Nordbank.
Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich bei der
Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank kürzlich
von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist zu hören,
die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell 13,7%) und
Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu übernehmen. Ein
Kenner der Szene kommentiert diesen Vorgang süffisant mit den
Worten, auch Behne und Knapp Voith seien schließlich gute Kunden
der HSH Nordbank. Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von
der BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst
(komplett) übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen.
Wahrscheinlich fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren
Vorgehen bei der Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen
Minderheitsaktionären zu wecken. Neben den Familien Knapp Voith und
Behne sind auch die abgabewillige EnBW (14,2%) sowie die WCM (7%)
an der Agiv beteiligt. Weitere mindestens 7% sollen sich in den
Händen der Familie von WCM-Großaktionär Karl Ehlerding
befinden.
Rätselraten um Immobilien-Imperium der HSH Nordbank. Mittlerweile
ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden Immobilien-AGs
involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche Ziele die HSH
mit ihren Immobilien-Engagements verfolgt. Mit 11,16% ist die HSH
nach Sal. Oppenheim
(25%) zweitgrößter Aktionär der Bonner Immobilien-Holding IVG. Die
von der HSH und Sal. Oppenheim übernommenen IVG-Aktien stammen aus
dem Besitz der insolventen WCM-Tochter Sirius, die das Paket an
ihre Gläubigerbanken, zu denen auch die HSH gehörte, verpfändet
hatte. Kurz zuvor gingen 60% der Berliner Wohnungsbaugesellschaft
Gehag (25 000 Wohnungen), die von der WCM im Rahmen eines
Wertpapierpensionsgeschäfts bei der HSH geparkt hatte, endgültig an
die Norddeutschen über.
Seit Abschluss der IVG-Transaktion halten sich trotz heftiger
Dementis hartnäckig Spekulationen, die HSH und Sal. Oppenheim
würden bei den Bonnern gemeinsame Sache machen. Sollte dies
zutreffen, wären sie zu einem Übernahmeangebot an den Streubesitz
der IVG verpflichtet. Das "manager-magazin" spekulierte denn auch
bereits im Frühjahr, die HSH könnte den Einstieg der Kölner bei der
IVG finanziert haben. Auch die BaFin ermittelte seinerzeit, konnte
jedoch bislang keine Belege für ein abgestimmtes Vorgehen von HSH
und Sal. Oppenheim finden. Uns sind hingegen Gerüchte zu Ohren
gekommen, der Voith-Clan könnte womöglich bei der Finanzierung des
Deals behilflich gewesen sein.
In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin hartnäckig
Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM, Agiv und
Lutz R.
Ristows TAG Tegernsee einen großen Immobilien-Konzern zu schmieden,
um sich dann über die Börse aus ihren Immobilien-Engagements zu
verabschieden. Eine solche Lösung ist jedoch mit zahlreichen
Fußangeln behaftet. Nicht zuletzt die derzeit schwache Verfassung
der Immobilien- und Kapitalmärkte dürfte zumindest momentan eine
solche Transaktion kaum erfolgversprechend erscheinen lassen. Zudem
hat die HSH erst kürzlich ihre Beteiligung an der TAG Tegernsee auf
4,82% zurückgefahren. Die Anteile gingen an Ristow.
+++++++++++++++++++++++++++
Gute Arbeit cofete