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    ernsthaftes WCM Diskussionsforum (Seite 1500)

    eröffnet am 02.09.03 13:39:05 von
    ntv25

    neuester Beitrag 17.10.14 17:17:49 von
    frank63
    Beiträge: 36.489
    ID: 771.068
    Aufrufe heute: 485
    Gesamt: 3.551.088


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    In dieser Diskussion gibt es 23 Top-Beiträge. Zur Top-Ansicht wechseln
    Avatar
    maeusefaenger
    schrieb am 18.09.04 15:48:47
    Beitrag Nr. 14.991 (14.322.810)
    Bin dabei. Wollte mich schon immer mal mit Boquoi darüber unterhalten ob sein Dauergrinsen von der Erstarrung im Tüfkühlfach kommt.....:laugh::laugh:

    Stücke hab` ich auch`n paar.:D:D
    Avatar
    minfb
    schrieb am 18.09.04 20:11:46
    Beitrag Nr. 14.992 (14.323.351)
    @kanckerseven:

    Und was bedeutet dies für uns Aktinäre wen eine riesige Immo-Bude entsteht?

    Wohin geht der Kurs von WCM und AGIV.
    Avatar
    KnackerSeven
    schrieb am 18.09.04 21:26:25
    Beitrag Nr. 14.993 (14.323.463)
    #14762 von minfb 18.09.04 20:11:46 Beitrag Nr.: 14.323.351 14323351
    Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben WCM BETEILIGUNGS-UND GRUNDBESITZ-AG

    @kanckerseven:

    Und was bedeutet dies für uns Aktinäre wen eine riesige Immo-Bude entsteht?

    Wohin geht der Kurs von WCM und AGIV.

    ++++++++++++++++++++++++++

    Auf`m Cent kann man das nie sagen :laugh: aber der, der jetzt die 100.000der Positionen kauft, weiß warum er das macht.
    Ich sage mal vorsichtig 2,xx und dann sehen wir mal weiter
    Avatar
    KnackerSeven
    schrieb am 19.09.04 14:03:26
    Beitrag Nr. 14.994 (14.326.695)
    Was haltet ihr lieben von dieser Variante:



    Ich wollte noch einmal das von cofete erwähnte Konstrukt von Günter Herz aufgreifen, weil das gut und gerne die Lösung sein könnte.

    Ich möchte zunächst meinen Senf dazu geben und im Anschluß stelle ich die Beiträge rein.

    Ganz dolle fand ich die Arbeit zu den "Vorbemerkungen":

    Vorbemerkungen:

    Günter Herz verfügt über ausreichende Mittel.
    Günter Herz sucht nach Anlagemöglichkeiten.
    Otto Gellert ist Intimus von Günter Herz.
    Otto Gellert ist Gesellschafter der Warburg Bank.
    Rainer Behne war Partner der Warburg Bank.
    Otto Gellert kennt Vogel spätestens seit Mobilcom.
    Otto Gellert arbeitet neuerdings mit einem Ex-Berater von Lazard zusammen.
    Lazard war von WCM beauftragt, Investoren zu finden (damals einschließlich IVG).


    Nun zitiert cofete aus dem Platow-Brief vom 1.9.04 wie folgt:

    1. DAS PROBLEM: HSH SUCHT DEN EXIT

    Im Platow-Brief hatte es dazu unter anderem geheißen:
    „Mittlerweile ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden Immobilien-AGs involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche Ziele die HSH mit ihren Immobilien-Engagements verfolgt...Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich bei der Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank kürzlich von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist zu hören, die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell 13,7%) und Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu übernehmen... Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von der BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst (komplett) übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen. Wahrscheinlich fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren Vorgehen bei der Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen Minderheitsaktionären zu wecken...In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin hartnäckig Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM, Agiv und Lutz R. Ristows TAG Tegernsee einen großen Immobilien-Konzern zu schmieden, um sich dann über die Börse aus ihren Immobilien-Engagements zu verabschieden.“




    Also Leute, habt ihr schon mal überlegt, warum keiner, aber auch KEINER von den vielen Schweineblättchen und Lippschen Romanschreibern auf diesen Gedanken kommt? In Foren kann und darf man es schreiben und ich sage mal, Platow hat sich schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt!

    NUR SCHEINBAR WISSEN ALLE SCHWEINEBLÄTTCHEN WIRKLICH NICHT MEHR UND KÖNNEN DESHALB NICHT MEHR SCHREIBEN!

    FRAGE:
    WÄRE ES DENN NICHT ZU EINFACH WENN ES NUR DIE HSH WÄRE?


    WAS, WENN DIE HSH DAS ALLES NUR IM AUFTRAG, SAGEN WIR MAL HYPOTETISCH FÜR G.HERZ ERLEDIGT?


    Es gäbe da auch gute Möglichkeiten der Meldepflicht zu entgehen, wenn man die Definition von "Freefloat" mal genauen betrachtet:


    Definition:

    Freefloat
    Definition: Freefloat (gem. Deutsche Börse)
    Mit der Verkettung im Juni 2002 hat die Deutsche Börse die Indexberechnung auf Free-Float-Gewichtung umgestellt. Gleichzeitig wurde die Trennung der verschiedenen Aktiengattungen in allen Indizes vorgenommen, d.h. alle Gattungen eines Unternehmens werden seitdem getrennt betrachtet. Jeweils nur die größere bzw. liquidere Gattung kann in einen Auswahlindex aufgenommen werden.Für die Ermittlung des Streubesitzanteils (so genannter „Freefloat" ) für die Gewichtung der jeweiligen Aktien-Gattung eines Unternehmens in den Indizes gilt folgende Definition:

    1. Alle Anteile eines Anteilseigners, die kumuliert mindestens 5 Prozent des auf eine Aktiengattung entfallenden Grundkapitals einer Gesellschaft ausmachen, gelten als Festbesitz. Als Anteile eines Anteilseigners gelten auch Anteile,

    die die Familie des Anteilseigners besitzt,
    für die ein Pooling vereinbart wurde, an dem der Anteilseigner beteiligt ist,
    die von einem Dritten für Rechnung des Anteilseigners verwaltet oder verwahrt werden,
    die einem Unternehmen gehören, das der Anteilseigner i.S.d. § 22 Abs. 3 WpHG kontrolliert.


    2. Als Festbesitz gelten - unabhängig von der Höhe der Beteiligung - auch alle Anteile eines Anteilseigners, die einer gesetzlichen oder vertraglichen Sperrfrist von mindestens sechs Monaten hinsichtlich ihrer Veräußerung durch den Anteilseigner unterliegen. Dies gilt nur für die Zeit während der Sperrfrist. Die Anteile i.S.d. Satzes 1 zählen zu den Anteilen für die Berechnung nach Ziffer 1.

    3. Nicht als Festbesitz (so genannter „Freefloat ) gelten - unabhängig von der Höhe der Beteiligung - alle Anteile, die von

    Vermögensverwaltern und Treuhandgesellschaften,
    Fonds und Pensionsfonds,
    Unternehmensbeteiligungsgesellschaften,
    Kapitalanlagegesellschaften oder ausländischen Investmentgesellschaften in ihrem jeweiligen Sondervermögen


    mit kurzfristigen Anlagestrategien gehalten werden.



    Dies gilt nicht, soweit diese Anteile nach Ziffer 1 verwaltet oder verwahrt werden oder für Wagniskapitalgesellschaften (sog. „Venture Capital-Gesellschaften) oder ähnlichen Zwecken dienende Vermögen. Die Anteile i.S.d. Satzes 1 zählen nicht zu den Anteilen für die Berechnung nach Ziffer 1. Die Kriterien nach Ziffer 1 bis 3 finden auch auf Aktiengattungen, die Fremdbesitzbeschränkungen unterliegen, uneingeschränkt Anwendung.



    Allen WCM-investierten empfehle ich zu halten!
    Nun, das Problem warum es so lange dauert stellt sich mir so dar:
    Karlos zahlt seine Schulden nicht. Klar, warum auch, denn die Banken haben ihm den Deal mit der IVG vermasselt. Nun dürfen die Banken seine Aktien verscherbeln, denn seine Kredite sind ja mit den Aktien besichert. Karlos weiß aber wie er es macht, dass er sie wieder bekommt. Er hält einfach seine Hände auf (oder läßt sie aufhalten) und sammelt sie zum Kurs von 1 € wieder ein und ist sein Schuldenproblem los. Und die Banken spielen auf Zeit, denn dadurch können sie die Aktionäre vergraulen und um WCM eine schlechte Stimmung verbreiten.
    Schulden sind deshalb weg, weil, wenn Karlos doch seine Schulden später bezahlen wollte, müssten die Banken ihm seine Aktien zurück geben!!!
    Nun kommt der Investor ins Spiel, vielleicht G.Herz??? Er wird an dem Unternehmen beteiligt und WCM... wird doch eine riesen Immo-Bude, weil die HSH alles bereits für diesen Deal geparkt hat!





    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Nun noch einmal das was cofete schrieb:

    #14718 von cofete 16.09.04 15:31:45 Beitrag Nr.: 14.308.409 14308409
    Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben WCM BETEILIGUNGS-UND GRUNDBESITZ-AG

    Da gar nichts passiert - eine Spekulation zur agiv (alle Angaben ohne Gewähr):

    Was wäre wenn sich ein ganz großer Fisch für die agiv interessiert?

    Spekulation:

    Günter Herz wird Investor bei agiv und übernimmt die IVG-Anteile der HSH. Die Gewerbeimmobilien der agiv werden später in die IVG eingebracht oder in Zusammenarbeit mit Sal. Oppenheim/IVG einzeln in Form von geschlossenen Immobilienfonds an Kapitalanleger veräußert.


    Vorbemerkungen:

    Günter Herz verfügt über ausreichende Mittel.
    Günter Herz sucht nach Anlagemöglichkeiten.
    Otto Gellert ist Intimus von Günter Herz.
    Otto Gellert ist Gesellschafter der Warburg Bank.
    Rainer Behne war Partner der Warburg Bank.
    Otto Gellert kennt Vogel spätestens seit Mobilcom.
    Otto Gellert arbeitet neuerdings mit einem Ex-Berater von Lazard zusammen.
    Lazard war von WCM beauftragt, Investoren zu finden (damals einschließlich IVG).


    1. DAS PROBLEM: HSH SUCHT DEN EXIT

    Im Platow-Brief hatte es dazu unter anderem geheißen:
    „Mittlerweile ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden Immobilien-AGs involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche Ziele die HSH mit ihren Immobilien-Engagements verfolgt...Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich bei der Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank kürzlich von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist zu hören, die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell 13,7%) und Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu übernehmen... Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von der BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst (komplett) übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen. Wahrscheinlich fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren Vorgehen bei der Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen Minderheitsaktionären zu wecken...In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin hartnäckig Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM, Agiv und Lutz R. Ristows TAG Tegernsee einen großen Immobilien-Konzern zu schmieden, um sich dann über die Börse aus ihren Immobilien-Engagements zu verabschieden.“


    2. INVESTORENSUCHE BEI DER AGIV

    In einem der ersten Berichte stand zu lesen:
    „Kreise: Neue AGIV-Aktionäre planen weitere Investitionen
    FRANKFURT (Dow Jones-VWD)-7.4.2004-Die potenziellen Aktionäre der AGIV Real Estate AG, Hamburg, wollen nach Angaben aus Kreisen den Ausbau des Immobilienunternehmens vorantreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, soll ein neuer Vorstandsvorsitzender bestellt werden, erfuhr Dow Jones Newswires am Mittwoch aus Frankfurter Finanzkreisen. Ihr gemeinsames Ziel sei es, ein " reinrassige" große Immobilien-AG auf die Beine zu stellen. Dazu würde AGIV neues Geld zur Verfügung gestellt, hieß es. Damit sollen weitere Engagements im deutschen Immobilienbereich finanziert werden, wie beispielweise ein Einstieg bei der IVG Immobilien AG, Bonn.“

    IVG?


    3. IVG

    Vor der geplanten Zwangsversteigerung der IVG/Sirius-Anteile gab es immer wieder Gerüchte über Interesse einer „Unternehmerpersönlichkeit“. Zum Beispiel:

    „Investoren ringen um Mehrheit an IVG
    Von Gregory Lipinski, Handelsblatt
    Um Europas größten Immobilienkonzern IVG ringen derzeit eine Reihe von Investoren. Der Grund: Am Dienstag will der Versteigerer Karl-Heinz Schmeigelt eine Mehrheitsbeteiligung von 50,54 % verkaufen...Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, will ein Bankenkonsortium bestehend aus HSH Nordbank sowie DZ Bank hierfür ein Angebot unterbreiten. Die Banken wollen aber bereits kurze Zeit später große Teile des IVG-Pakets an einen Investor mit industriepolitischer Kompetenz weiterreichen, heißt es aus den Kreisen...“


    4. HERZ WILL BEI TUI NICHTS " REPARIEREN"

    Meldung von Anfang dieser Woche:

    „Herz will bei Tui nichts " reparieren"
    HANDELSBLATT, 13.9.2004

    beu/lip/ebe DÜSSELDORF. Der milliardenschwere Tchibo-Erbe Günter Herz hat ein mögliches Interesse am deutschen Reisekonzern Tui erneut deutlich von sich gewiesen: Er wolle sich " weder persönlich noch finanziell verbrennen" , sagte Herz dem Handelsblatt. Er bezeichnete Tui als " sehr komplexen Reparaturladen" , der mit viel Arbeit auf Vordermann gebracht werden müsse: " Das ist für jemanden, der viel Geduld hat und eine Lebensaufgabe sucht. Ich habe damit nichts zu tun."

    Der Hamburger Unternehmer wird immer wieder als potenzieller Tui-Angreifer genannt, weil er bei seinem Tchibo-Ausstieg mit 4 Mrd. Euro abgefunden wurde und neue Anlagemöglichkeiten sucht.“

    Dabei sind doch die Anlagemöglichkeiten schon seit Herbst 2003 definiert worden:

    „Die Welt - Artikel erschienen am 27. Sep 2003
    Günter Herz plant offenbar nicht den Kauf eines einzelnen Unternehmens. Der Tchibo-Erbe, der sich gerade zusammen mit seiner Schwester Daniela mit vier Mrd. Euro bei Tchibo hat ausbezahlen lassen, will stattdessen Finanzanlagen, Beteiligungen und auch Immobiliengeschäfte miteinander kombinieren...“

    ++++++++

    1. Sep 2004 Platow-Brief
    Agiv - Pahlke soll AR-Vorsitz übernehmen

    Der kürzlich verstorbene ehemalige Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt hat auch bei der Agiv Real Estate eine tiefe Lücke hinterlassen. Bis zuletzt führte der FDP-Politiker den Aufsichtsrat der um ihr Überleben kämpfenden Hamburger Immobilien-Holding. Als AR-Vorsteher war Rexrodt auch in die seit Monaten andauernde Suche nach einem neuen Vorstandschef für die Agiv eingebunden. Zumindest die Vakanz an der AR-Spitze soll nun bereits in den nächsten Tagen wieder ausgefüllt werden. Wie aus Aufsichtsratskreisen zu hören ist, soll Peter Pahlke zum neuen Vorsitzenden dieses Agiv-Gremiums gewählt werden. Der ehemalige Vorstand der Landesbank Schleswig-Holstein, die mittlerweile in der HSH Nordbank aufgegangen ist, gehört dem AR bereits seit geraumer Zeit an. Komplettiert wird der Agiv-AR durch den Industriellen-Erben (Voith) und Agiv-Großaktionär Alexander Knapp Voith.

    Mit der Kür von Pahlke zum neuen AR-Chef zeigt die HSH Nordbank etwas deutlicher Flagge bei der Agiv. Insidern gilt die Nordbank seit geraumer Zeit als heimlicher Herr im Hause Agiv. So ist die HSH Nordbank neben der BayernLB größter Kreditgeber der Agiv. Zudem ist die Landesbank mit 5% an der Deutschen Real Estate, der wichtigsten Agiv-Tochter, beteiligt und dort mit ihrem Vorstand Peter Riecke auch im AR vertreten. Der vor einigen Monaten in den Agiv-Vorstand eingezogene Hamburger Rechtsanwalt Helge Kolaschnik gilt ebenfalls als Vertrauensmann der HSH Nordbank.

    Gleichwohl ist die Nordbank auffällig darum bemüht, sich bei der Agiv im Hintergrund zu halten. Als sich die ING BHF-Bank kürzlich von ihrer Agiv-Beteiligung (13,2%) trennte, soll, so ist zu hören, die HSH die beiden Großaktionäre Knapp Voith (offiziell 13,7%) und Rainer Behne (12,1%) gebeten haben, die Anteile zu übernehmen. Ein Kenner der Szene kommentiert diesen Vorgang süffisant mit den Worten, auch Behne und Knapp Voith seien schließlich gute Kunden der HSH Nordbank. Offensichtlich wollte die HSH Nordbank die von der BHF-Bank gehaltenen Agiv-Anteile nicht selbst
    (komplett) übernehmen, um der Meldepflicht zu entgehen. Wahrscheinlich fürchtet die HSH Nordbank bei einem offensiveren Vorgehen bei der Agiv Begehrlichkeiten bei den anderen Minderheitsaktionären zu wecken. Neben den Familien Knapp Voith und Behne sind auch die abgabewillige EnBW (14,2%) sowie die WCM (7%) an der Agiv beteiligt. Weitere mindestens 7% sollen sich in den Händen der Familie von WCM-Großaktionär Karl Ehlerding befinden.

    Rätselraten um Immobilien-Imperium der HSH Nordbank. Mittlerweile ist die HSH Nordbank bei fast allen bedeutenden Immobilien-AGs involviert. Bislang bleibt jedoch im Dunkeln, welche Ziele die HSH mit ihren Immobilien-Engagements verfolgt. Mit 11,16% ist die HSH nach Sal. Oppenheim
    (25%) zweitgrößter Aktionär der Bonner Immobilien-Holding IVG. Die von der HSH und Sal. Oppenheim übernommenen IVG-Aktien stammen aus dem Besitz der insolventen WCM-Tochter Sirius, die das Paket an ihre Gläubigerbanken, zu denen auch die HSH gehörte, verpfändet hatte. Kurz zuvor gingen 60% der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gehag (25 000 Wohnungen), die von der WCM im Rahmen eines Wertpapierpensionsgeschäfts bei der HSH geparkt hatte, endgültig an die Norddeutschen über.

    Seit Abschluss der IVG-Transaktion halten sich trotz heftiger Dementis hartnäckig Spekulationen, die HSH und Sal. Oppenheim würden bei den Bonnern gemeinsame Sache machen. Sollte dies zutreffen, wären sie zu einem Übernahmeangebot an den Streubesitz der IVG verpflichtet. Das "manager-magazin" spekulierte denn auch bereits im Frühjahr, die HSH könnte den Einstieg der Kölner bei der IVG finanziert haben. Auch die BaFin ermittelte seinerzeit, konnte jedoch bislang keine Belege für ein abgestimmtes Vorgehen von HSH und Sal. Oppenheim finden. Uns sind hingegen Gerüchte zu Ohren gekommen, der Voith-Clan könnte womöglich bei der Finanzierung des Deals behilflich gewesen sein.

    In der Immobilien-Szene halten sich denn auch weiterhin hartnäckig Spekulationen, die HSH könnte versuchen, aus IVG, WCM, Agiv und Lutz R.
    Ristows TAG Tegernsee einen großen Immobilien-Konzern zu schmieden, um sich dann über die Börse aus ihren Immobilien-Engagements zu verabschieden. Eine solche Lösung ist jedoch mit zahlreichen Fußangeln behaftet. Nicht zuletzt die derzeit schwache Verfassung der Immobilien- und Kapitalmärkte dürfte zumindest momentan eine solche Transaktion kaum erfolgversprechend erscheinen lassen. Zudem hat die HSH erst kürzlich ihre Beteiligung an der TAG Tegernsee auf 4,82% zurückgefahren. Die Anteile gingen an Ristow.

    +++++++++++++++++++++++++++




    :D

    Gute Arbeit cofete
    Avatar
    maeusefaenger
    schrieb am 19.09.04 15:24:22
    Beitrag Nr. 14.995 (14.327.282)
    Was ich davon halte:

    zit.:"Schulden sind deshalb weg, weil, wenn Karlos doch seine Schulden später bezahlen wollte, müssten die Banken ihm seine Aktien zurück geben!!!"


    Unfug.
    Es müßte dann ausdrücklich vereinbart worden sei, dass nach der Verwertung des Sicherungsmittels, der Aktien also, die Banken auf alle Forderungen gegen den Schuldner aus der ursprünglichen Verbindlichkeit verzichten.

    Eine derartige Vereinbarung halte ich für unwahrscheinlich. Leider!

    Fest steht, dass es jemanden gibt, der große Stückzahlen bereit ist aufzunehmen und fest steht, dass die Stimmung für unterkapitalisierte- und Immobilienwerte aufgrund der schwachen Konjunktur und der Kopfschmerzen vom letzten Boom am Boden ist.
    Bei WCM kommt noch ein mittelmäßiges Management hinzu, welches durch die von ihm im wesentlichen mitgeschaffenen Umstände in die Passivität getrieben worden ist.
    Daher bestehen von offizieller Seite keine Interessen an WCM Aktien, sondern nur Vorbegalte aufgrund der mangelhaften Transparenz und des bereits erwähnten Managements.



    Nichtsdestotrotz ist die Aktie ein klarer Kauf, zumal Flach spätestens ab nächstem Jahr merken wird, dass er haftet.:D
    Avatar
    maeusefaenger
    schrieb am 19.09.04 16:13:23
    Beitrag Nr. 14.996 (14.327.398)
    Hinzu kommt:

    Die Schulden von WCM sind nicht weg!:D
    Avatar
    maeusefaenger
    schrieb am 19.09.04 16:59:18
    Beitrag Nr. 14.997 (14.327.734)
    BaFin schließt Sixt-Verfahren gegen Homm ab - Bußgeld für Fondsmanager

    BONN (dpa-AFX) - Der Fonds-Manager Florian Homm ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin wegen Manipulation der Aktie des Autovermieters Sixt mit einer Geldbuße belegt worden. Das sagte eine BaFin-Sprecherin am Donnerstag in Bonn. Zur Höhe des Bußgeldes machte die BaFin keine Angaben.

    Nach Abschluss des Ordnungswidrigkeitsverfahrens stehe fest, dass Homm in einer von ihm maßgeblich beeinflussten Studie des Schweizer Vermögensverwalters United Zürichfinance (UZF) durch gezielte Falschdarstellung über angebliche Bilanzrisiken bei Sixt versucht habe, den Aktienkurs zu beeinflussen, um Gewinne zu erzielen. Homm soll an UZF beteiligt sein.

    Deutschlands größter Autovermieter Sixt, im SDAX notiert, wollte zunächst Schadenersatz von Homm verlangen. Der Hedge-Fonds-Manager unterschrieb schließlich eine Unterlassungserklärung. Mit der Geldbuße sei das Verfahren abgeschlossen, sagte die BaFin-Sprecherin. Strafrechtlich werde der Fall nicht verfolgt./tb/hi

    Quelle: dpa-AFX
    Avatar
    BlackCarlos
    schrieb am 19.09.04 17:06:14
    Beitrag Nr. 14.998 (14.327.784)
    und was hat sich seit Dez 2003 geändert?
    Datum Name Insider Stellung Art Anzahl Kurs Volumen Erläuterung
    29.12.2003 John Frederik Ehlerding S K 1.333.333 1,02 1.360.000
    23.12.2003 Karl Philipp Ehlerding AR K 2.200.000 1,01 2.222.000
    23.12.2003 John Frederik Ehlerding S K 12.211.436 1,02 12.455.665
    23.12.2002 Ingrid Ehlerding S SBM 52.272.233 0,00 0 Frau Ingrid Ehlerding hat die angegebenen Aktien am 23. Dezember 2002 gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in die IEH Holding Verwaltungs GmbH & Co. KG eingebracht. Frau Ingrid Ehlerding ist alleinige Gesellschafterin der IEH Holding Verwaltungs GmbH & Co. KG.
    Avatar
    ivanberlin
    schrieb am 19.09.04 20:27:48
    Beitrag Nr. 14.999 (14.328.892)
    eigentlich müßten sich jetzt die überlegungen auf den avisierten klöckner zusammenschluß richten...::look:

    weil dies ist wohl die wahrscheinlichste und realste veränderung die auf uns zukommen wird.

    aus wcm aktionärsicht wäre es sicherlich wissenswert,
    welche variante der fusion bzw. des zusammengehens die beste performance hat?

    gibt es meinungen dazu?
    Avatar
    Pfandbrief
    schrieb am 19.09.04 23:21:08
    Beitrag Nr. 15.000 (14.330.037)
    Es wird folgendermaßen laufen

    1. eine NewCo wird gegründet und mit Minimumkapital ausgestattet

    2. die NewCo beschließt eine Kapitalerhöhung gegen sacheinlage

    3. Allen WCM und Klöckner Aktionären wird angeboten, ihre Aktien gegen Aktien der NewCo in einem bestimmten Verhältnis zu tauschen

    4. hoffentlich machen das fast alle

    5. wenn nicht, tja

    6. wenn die NewCo 95 % an WCM oder 95 % an Klöckner schafft, kann der Rest rausgesqueezt werden

    7. die NewCo bekommt einen sinnigen neuen Namen und wird börsengelistet

    8. alles wird plötzlich gut :D

    Alternativ könnte man auch auf die NewCo verzichten, und nur den Klöckner Aktionären WCM Aktien (KE gegen Sacheinlage) anbieten. Das wäre vll. etwas einfacher, könnte aber sich den KLK Minderheitsaktionären optisch etwas schlechter präsentieren.

    Wie genau man es macht, ist letztlich zweitrangig, es sind nur zwei Dinge wichtig

    A. Es darf kein Bargeld fließen, haben wir ja nix.
    B. Das Bewertungsverhältnis WCM zu KLK Aktien bei der Einbringung. Der Markt spielt ja dzt. auf ein Verhältnis 1:10.