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INTRAWARE AG________mit neuem Namen in bessere Zukunft!? ( Seite 70)
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schrieb am 07.05.05 13:44:24
Inzwischen wurde tatsächlich der Geschäftsbericht der GAP AG für
das Rumpfgeschäftsjahr 2004 veröffentlicht. Die vollmundigen
Sprüche des Vorstands müssen mal wieder relativiert werden. Es
lohnt sich ein Vergleich mit den Ankündigungen.
Da geht es einmal um die GedysIntraware, die von der Globalware im
November 2003 an die GAP AG verkauft wurde. Zur Wertermittlung
machte die Globalware die fogenden Angaben zum Betriebsergebnis,
805.000 Euro für den Zeitraum 1.4. - 31.12.2003 und 1.634.000 Euro
für das Geschäftsjahr 2004. Das haben dann schon die Gutachter
nicht geglaubt und so haben sie den Wert für 2004 auf 1.350.000
Euro gekürzt. Und was wurde erreicht? Ca. 380.000 Euro im
Geschäftsjahr 2003 (ohne außerordentliche Erträge) und im
Geschäftsjahr 2004 ca. 525.000 Euro. 2004 ist das mal gerade gut
ein Drittel der eigenen Prognose. Was sagt das wohl über den
Kaufpreis aus? Die GedysIntraware hatte den Vertrieb ausgelagert.
Normalerweise müßte zur Beurteilung das Ergebnis des Vertriebs, der
GedysIntraware Vertriebsgesellschaft GmbH, berücksichtigt werden.
Die machte einen Verlust von ca. 337.000 Euro. Diese
Vertriebsgesellschaft wurde jetzt übernommen. Warum bloß? Erst
erzählt der Vorstand laufend, welche Vorteile es hat, daß der
Vertrieb ausgelagert wurde, und jetzt hat man wohl Panik gehabt,
daß man bald keinen Vertrieb mehr gehabt hätte.
4 der in den Konzernabschluß einbezogenen Tochterunternehmen sind
bilanziell überschuldet. 5 dieser Unternehmen haben 2004 Verluste
gemacht. Wenn man die Ergebnisse der Beteiligungen aufaddiert, so
ergibt sich insgesamt ein Verlust.
Das Ergebnis wurde durch Sonderfaktoren geschönt, z.B. durch die
Änderung der Abschreibungsregeln auf den Wert der GedysIntraware
GmbH, immerhin 660.000 Euro.
Ansonsten ist das Unternehmen nicht auf Rosen gebettet. Über 85%
des Anlagevermögens sind immaterielle Vermögensgegenstände. Da wird
dann offensichtlich irgendein Wert für die Beteiligungen
angenommen. Die Frage ist bloß, ob der realistisch ist und bei
einem Verkauf auch erzielt werden kann.
schrieb am 08.05.05 08:20:44
Kaum im Amt hat laut Geschäftsbericht der GAP AG zum Jahresende
2004 der Aufsichtsrat Toner das Weite gesucht. Eine Amtszeit von
lediglich 3 Monaten nach der Wahl ist schon ziemlich
rekordverdächtig. Die Veröffentlichung einer Adhoc-Meldung, wie in
solchen Fällen üblich, hielt man bei der GAP AG offensichtlich
nicht für nötig. Da waren wohl alle zu beschäftigt und hatten keine
Zeit für diesen "riesigen" Aufwand.
schrieb am 08.05.05 14:13:45
Fakt ist es das es bei der Gedys-Intraware gut läuft. Die
Veranstaltungen mit der IBM sprechen für eine positive
Zusammenarbeit, warten wir es einfach ab:-))
schrieb am 08.05.05 16:11:18
@Seah
Hier zählen nur die Fakten, und das sind einzig die Ergebnisse. Du
kannst ja gerne die bescheidenen Zahlen hernehmen. Wie hoch ist
denn das KGV? Ohne die Änderung der Abschreibungsregeln wäre das
Ergebnis übrigens negativ.
Außerdem, wem gehört denn inzwischen die GedyIntraware? Die wurde
doch an die GedysSoftware Holding Oy übertragen. Bloß, an dieser
Gesellschaft ist die GAP AG nur zu 50 % beteiligt. Hierbei sollte
man auch noch berücksichtigen, daß der Anteil an der GedysSoftware
Holding Oy im letzten Jahr auch noch auf Kredit erworben wurde.
Es sieht ja so aus, daß noch einige Kapitalmaßnahmen ausstehen.
Deshalb ist es doch völlig offensichtlich, daß der Aktienkurs durch
windige Empfehlungen auf über einen Euro gezogen werden sollte.
schrieb am 10.05.05 18:22:04
Geht es den selbsternannten Weltmarktführern bei der GedysIntraware
bald an den Kragen?
Finanz und Wirtschaft vom 30.04.2005
Optimistischer Softwaregigant
Der gemessen an der Marktkapitalisierung weltgrösste
Technologiekonzern setzt zum Wochenende einen willkommenen
Farbtupfer: Microsoft verdoppelte im vergangenen Quartal den Gewinn
auf 2,6 Mrd.$ oder 23 Cent pro Anteilschein, nachdem im
Vorjahreszeitraum beträchtliche Summen für die Beilegung von
Kartell- und Patentrechtsfällen angefallen waren. Das
Umsatzwachstum von 5% auf 9,6 Mrd.$ blieb zwar knapp hinter den
Erwartungen zurück, zu begeistern vermochte indes der rosige
Ausblick für das kommenden Rechnungsjahr, das im Juli beginnt. Für
2006 prognostiziert der Softwareriese aus Redmond eine
Absatzsteigerung von 11% auf 43,3 bis 44,1 Mrd.$, was klar über den
Erwartungen liegt und die Perspektiven der Branche aufhellt.
Erfolge verbucht die Gesellschaft speziell im Segment
Server-Software, das erneut im zweistelligen Prozentbereich
gewachsen ist und mittlerweile ein Viertel des Konzernumsatzes
erwirtschaftet. Gut läuft das Geschäft auch in den Sparten mobile
Kommunikation und Unterhaltung, wo Microsoft künftig für
TV-Dienstleistungen mit den Telecomkonzernen Verizon und Bell South
kooperiert. Das Nachfolgemodell der gefragten Spielkonsole Xbox
soll noch im Mai vorgestellt werden. Stagnierend entwickeln sich
hingegen die Kernbereiche PC-Betriebssysteme und Office-Programme,
die für mehr als die Hälfte des Umsatzes aufkommen.
Nachdem Microsoft zeitweilig mit der Übernahme von SAP, dem
deutschen Hersteller betriebswirtschaftlicher Software,
geliebäugelt hatte, wurde diese Woche nun eine Zusammenarbeit
angekündigt. Unter dem Namen Mendocino will man Applikationen
entwickeln, die beide Programmwelten miteinander verbinden und die
marktbeherrschende Stellung des Konglomerats aus Oracle und
Peoplesoft aufbrechen sollen. Ein weiterhin unberechenbarer Faktor
in der Erfolgsrechnung von Microsoft bleibt allerdings das
Betriebssystem Longhorn, dessen Markteinführung sich immer weiter
verzögert.
Die Aktien Microsoft zogen nach der Resultatpublikation im
nachbörslichen Handel an und eröffneten am Freitag 2% im Plus. Mit
einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 für das Rechnungsjahr 2006 sind
sie günstig bewertet und weisen im schwankungsanfälligen
Tech-Sektor defensiven Charakter auf. CG
schrieb am 11.05.05 07:53:18
Wie wäre es mit IBM?:-))
schrieb am 12.05.05 09:44:57
@Seah
Ich verstehe Deine Bemerkung nicht. Du solltest den
Geschäftsbericht der GAP zur Hand nehmen und den Begriff Microsoft
suchen. Und dann liest Du einfach, was da steht.
schrieb am 23.05.05 11:21:42
laut plan kommen am donnerstag zahlen.
mal sehen, ob ein wenig umsatz in die aktie kommt.
tb
schrieb am 24.05.05 21:29:09
Ich habe damit schon gerechnet. Auf diese Stümper ist Verlaß. Die
sind und bleiben unfähig. Es war mal wieder zu kompliziert, den
Jahresabschluß zu liefern. Und die Hauptversammlung soll auch nicht
stattfinden. Ja, warum denn bloß? Nun mal Klartext und zur Bilanz
des Schreckens. Die Globalware soll als Einzelgesellschaft 2004
einen Umsatz von 2,70 Mio Euro Umsatz gemacht haben. Im ersten
Halbjahr waren es 2,66 Mio Euro. Da sind im zweiten Halbjahr doch
glatt noch 40.000 Euro dazugekommen. Damit weiß nun jeder, was von
global words zu halten ist. Das Jahresergebnis soll 500.000 Euro
betragen haben. Zum Halbjahr hat man ein Ergebnis von 2,078 Mio
Euro ausgewiesen. Dann muß es ja im zweiten Halbjahr ein Minus von
über 1,5 Mio Euro gegeben haben. Mit den im letzten Jahr per Adhoc
bejubelten Logos-Lizenzgeschäften handelt es sich doch wohl
eindeutig um Anlegertäuschung. Im Konzern sieht es genauso übel
aus. Der Umsatz im ersten Halbjahr betrug 6,4 Mio Euro. Für das
Gesamtjahr wurden jetzt 6 Mio Euro ausgewiesen. Auch sehr
interessant und dies ganz ohne Erläuterung, wie man den negativen
Umsatz im zweiten Halbjahr erwirtschaftet hat. Zum Ergebnis hat man
mal lieber keine Aussage gemacht. Ich nehme eigentlich nie
Wertungen vor, aber zu einer solchen Adhoc kann ich nur sagen
"Strong Sell" und sonst gar nichts.
Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
Jahresabschluss 2004, HV
GlobalWare AG: Jahresabschluss 2004 und HV
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Eisenach, 24. Mai 2005 - Die Beschlussfassung des Aufsichtsrats
über die
Billigung des Jahresabschlusses sowie des Konzernabschlusses der
GlobalWare AG
für das Geschäftsjahr 2004 (01. Januar bis 31. Dezember 2004) wird
Anfang
Juni 2005 erfolgen. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes
wird
unverzüglich nach Billigung erfolgen. Die terminliche Veränderung
beruht auf
der Komplexität des Abschlusses und der damit einhergehenden
Verzögerung bei
der Umsetzung der Konsolidierung, so dass bereits absehbar ist,
dass der
Prüfungsbericht nicht vor Ende Mai vorliegen wird.
Die dadurch bedingte Verschiebung der Veröffentlichung zwingt
die
Gesellschaft, ihre Hauptversammlung, die für den 7. Juli 2005
vorgesehen war,
zu verlegen. Nach Festlegung eines neuen Termins wird dieser
umgehend auf der
Homepage der Gesellschaft veröffentlicht.
Die GlobalWare AG hat im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 2,7
Mio. Euro
(Vorjahr 0,8 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das Ergebnis der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit der GlobalWare AG beläuft sich im Geschäftsjahr
2004 auf
0,5 Mio. Euro (Vorjahr: -6,6 Mio. Euro) im gleichen Zeitraum ergibt
sich ein
Jahresüberschuss in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio.
Euro).
Nach vorläufigen Berechnungen beläuft sich der Konzernumsatz im
Geschäftsjahr
2004 auf rund 6 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Auf dieser
Basis erwartet
die Gesellschaft auch im Konzern ein positives Jahresergebnis.
Kontakt:
GlobalWare AG, Kirstin Fischer, Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach,
Deutschland
Tel.: +49-3691-7353-0, Fax: +49-661-964299-619, e-mail:
kfischer@globalware.ag, http://www.globalware.ag
ISIN: DE0005104509, DE0003301826
WKN: 510450, 330182
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard);
Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, München und Stuttgart
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.05.2005
Autor: import DGAP.DE (© DGAP),19:12 24.05.2005
schrieb am 25.05.05 00:41:31

... jeder Beitrag aber auch jeder zu INW ist negativ !
Selbst wenn du einen 50% oder 100%ige Tradingchance bei INW hättest
schreibst du negativ ?
Du musst auch mal positiv denken und evtl. alte Streitigkeiten
ablegen !
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