schrieb am 02.10.03 12:36:53
Pressemitteilung
Insolvenzverfahren bei Hein Gericke eröffnet
Sanierungsmaßnahmen unmittelbar vor erfolgreichem Abschluss
Düsseldorf,Oktober 2003
Durch seine heutigen Beschlüsse hat das Amtsgericht Düsseldorf das
Insolvenzverfahren über die Vermögen der Hein Gericke-Holding GmbH,
der Hein Gericke Vertriebs GmbH und der Paul A. Boy GmbH eröffnet.
Rechtsanwalt Dr. Biner Bähr, Partner der White & Case Insolvenz
GbR, wurde jeweils zum Insolvenzverwalter bestellt. Die Unternehmen
der Hein-Gericke-Gruppe gelten weltweit als führende Anbieter von
Motorradbekleidung und Motorradzubehör. Allein in Deutschland
betreiben sie mehr als 100 Verkaufsshops („Hein Gericke“ und „Go To
Helmstudio“).
Dr. Bähr liegen bereits werthaltige und bindende Übernahmeangebote
von drei potentiellen Investoren vor. Diese zielen auf eine
uneingeschränkte Fortführung aller Unternehmensbereiche der Hein
Gericke-Gruppe einschließlich diverser ausländischer
Tochtergesellschaften ab. Vorausgegangen waren intensive
Verhandlungen mit amerikanischen, englischen und deutschen
Interessenten. Gemeinsam mit einem Gläubigerausschuss wird Dr. Bähr
bereits in der kommenden Woche eine Entscheidung treffen, welcher
Investor den Zuschlag erhält.
„Neben einem angemessenen Kaufpreis und einem schlüssigen
Fortführungsmodell ist dabei für mich auch entscheidend, dass alle
Investoren zugesichert haben, die meisten Arbeitsplätze bei Hein
Gericke dauerhaft zu erhalten. Der Standort in Düsseldorf ist damit
gesichert.“, so Bähr.
Eine Entscheidung über den Insolvenzantrag der Hein
Gericke-Konzernmutter, der EUROBIKE Aktiengesellschaft, steht noch
aus. Die Gespräche über einen Gesamtverkauf inklusive der POLO
EXPRESSVERSAND Gesellschaft für Motorradbekleidung und Sportswear
mbH & Co Kommanditgesellschaft aus Düsseldorf sind noch nicht
abgeschlossen. Insbesondere bestehen unterschiedliche
Rechtsauffassungen mit dem Minderheitsgesellschafter, wer Inhaber
der Geschäftsanteile ist.
Bähr dazu: „Die von mir angesprochenen Investoren stehen auch hier
zu einer umfassenden Lösung bereit. Nur ein wirtschaftlich
vernünftiges Ergebnis ist im Interesse der Gesamtgläubiger.“
Dr. Biner Bähr ist im Rheinland und Ruhrgebiet als
Insolvenzverwalter tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung
bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen. Er hat bereits
mehrere Insolvenzplanverfahren erfolgreich durchgeführt. Vor kurzem
war ihm bei der Börsenmakler Schnigge Aktiengesellschaft erstmals
in Deutschland die insolvenzrechtliche Sanierung einer
Wertpapierhandelsbank gelungen. In den Insolvenzverfahren über die
Hein Gericke-Gruppe wird Dr. Bähr von den Rechtsanwälten Florian
Gantenberg und Matthias Grau unterstützt.
White & Case Insolvenz GbR ist ein Teil der White & Case
LLP, eine der führenden internationalen Anwaltssozietäten, die in
Europa und in den entscheidenden wirtschaftlichen Zentren der Welt
mit 1.600 Anwälten an 38 Standorten in 26 Ländern präsent ist. In
Deutschland verfügt White & Case über 180 Rechtsanwälte und
Steuerberater in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main und
Hamburg [www.whitecase.de].
Die White & Case Insolvenz GbR ist mit fünf Insolvenzverwaltern
an den Standorten Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main und
Hamburg tätig. Zum Kerngebiet der White & Case Praxis gehört
die Beratung von Restrukturierungen und Sanierungen im Rahmen von
Insolvenzverfahren.
schrieb am 02.10.03 12:45:24
Wenn ich das richtig lese, steht da was von Asset-Deal
Gruß
Eustach

(der sich natürlich auch verlesen haben könnte)
schrieb am 02.10.03 12:47:05
"Neben einem angemessenen Kaufpreis und einem schlüssigen
Fortführungsmodell ist dabei für mich auch entscheidend, dass alle
Investoren zugesichert haben, die meisten Arbeitsplätze bei Hein
Gericke dauerhaft zu erhalten. Der Standort in Düsseldorf ist damit
gesichert.“, so Bähr."
Du Hirsch bei einem Fortführungsmodell ist es KEIN ASSET DEAL
SONDERN DIE FORTFÜHRUNG DER EUROBIKE AG
schrieb am 02.10.03 12:48:48
Im Vorfeld war aber ein fetter Verkauf zu 25 Cent. Komisch liest
sich das aber.
schrieb am 02.10.03 12:48:53
Dr. Bähr liegen bereits werthaltige und bindende Übernahmeangebote
von drei potentiellen Investoren vor. Diese zielen auf eine
uneingeschränkte Fortführung aller Unternehmensbereiche der Hein
Gericke-Gruppe einschließlich diverser ausländischer
Tochtergesellschaften ab. Vorausgegangen waren intensive
Verhandlungen mit amerikanischen, englischen und deutschen
Interessenten. Gemeinsam mit einem Gläubigerausschuss wird Dr. Bähr
bereits in der kommenden Woche eine Entscheidung treffen, welcher
Investor den Zuschlag erhält.
Bähr dazu: „Die von mir angesprochenen Investoren stehen auch hier
zu einer umfassenden Lösung bereit. Nur ein wirtschaftlich
vernünftiges Ergebnis ist im Interesse der Gesamtgläubiger.“
Gruß
Eustach

(der da nix von Aktionären liest)
schrieb am 02.10.03 12:52:45
Du Hirsch, da steht was von einer Fortführung der HeinGericke
Gruppe und nicht von der Eurobike AG
Gruß
Eustach

(der schon lesen kann)
schrieb am 02.10.03 13:02:04
Eine Entscheidung über den Insolvenzantrag der Hein
Gericke-Konzernmutter, der EUROBIKE Aktiengesellschaft, steht noch
aus. Die Gespräche über einen Gesamtverkauf inklusive der POLO
EXPRESSVERSAND Gesellschaft für Motorradbekleidung und Sportswear
mbH & Co Kommanditgesellschaft aus Düsseldorf sind noch nicht
abgeschlossen. Insbesondere bestehen unterschiedliche
Rechtsauffassungen mit dem Minderheitsgesellschafter, wer Inhaber
der Geschäftsanteile ist.
Eustach, wenn du noch einmal falschmeldungen verbreitest um andere
zu verunsichern lasse ich dich sofort von meinem Freund MOD
schrieb am 02.10.03 13:05:14
Was wolltest du sagen, Euro Bankier ?
Gruß
Eustach

(der immer noch lesen kann)
schrieb am 02.10.03 13:09:17
Zitat aus der Pressemeldung vom Insolvenzverwalter
"Gemeinsam mit einem Gläubigerausschuss wird Dr. Bähr bereits in
der kommenden Woche eine Entscheidung treffen, welcher Investor den
Zuschlag erhält."
Wann kommender Woche wird es spannend Mo-Fr alles möglich
Hochspannung. Eventuell schon am Montag ????
Krimi Pur
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