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Seite 6.693 von 6.693

Solarenergie ist unschlagbar - Solarworld hat Potenzial ( Seite 6693)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 31.10.03 16:11:51
von
neuster Beitrag 07.03.12 09:16:08
von

Anzahl Beiträge: 66.926
Aufrufe gesamt: 3.639.450
Aufrufe heute: 5
Diskussionsnr.: 791.554

Solarworld

Chart
WKN: 510840
ISIN: DE0005108401
Symbol: SWV
1,45
 
-2,62 %
-0,039
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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schrieb am 15.12.11 22:03:33
Beitrag Nr.66921 
(42.488.471)
Antwort
Zitat
Das war alles nur von einem Tag. Unglaublich wieviele Menschen diese Aktie arm gemacht hat (und noch arm machen wird).;)
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schrieb am 23.02.12 22:39:38
Beitrag Nr.66922 
(42.799.624)
Antwort
Zitat
Solarworld rutscht 2011 in Verlustzone

Autor: dpa-AFX
23.02.2012, 19:34

BONN (dpa-AFX) - Die Krise in der Solarbranche und Wertberichtigungen auf veraltete Produktionsanlagen haben den Bonner Hersteller SolarWorld 2011 in die roten Zahlen rutschen lassen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stürzte von plus 193 Millionen Euro 2010 im vergangenen Jahr auf minus 233 Millionen Euro ab, wie SolarWorld am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Umsatz ging den Angaben zufolge um fast 20 Prozent von 1,32 Milliarden Euro auf 1,06 Milliarden zurück. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit globalen Überkapazitäten und dem daraus resultierenden Preisverfall bei Solarmodulen.

Ohne die Sondereffekte stand ein bereinigtes EBIT von operativ 24 Millionen Euro zu Buche. Die Dividende will das im TecDax gelistete Unternehmen von 19 Cent auf 9 Cent je Aktie kürzen. Im nachbörslichen Handel weitete die Solarworld-Aktie ihre deutlichen Tagesverluste aus./hff/DP/tw

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schrieb am 03.03.12 14:20:23
Beitrag Nr.66923 
(42.845.341)
Antwort
Zitat
SOLARWORLD (Intraday) - Käufer bleiben auf der Strecke

Autor: wo/bg
01.03.2012, 15:10

Solarworld - WKN: 510840 - ISIN: DE0005108401



Rückblick: Die Aktie von Solarworld erreichte am 18. Januar ein Hoch bei 4,45 Euro und lief danach zwischen diesem Hoch und einer Unterstützung bei 3,80 Euro seitwärts. Nach dem Bruch dieser Unterstützung bei 3,80 Euro am 23. Februar geriet der Wert deutlich unter Druck und fiel zunächst auf 3,28 Euro zurück. Dieses Tief durchbricht die Aktie im heutigen Handel und etabliert sich auch bereits darunter.

Charttechnischer Ausblick: Die Aktie von Solarworld dürfte auch weiterhin unter Verkaufsdruck stehen. Bei 3,10 Euro kann es zwar zu einer Erholung gen 3,28 Euro kommen, aber danach muss mit einem Rückfall gen 2,65 Euro gerechnet werden.

Sollte die Aktie aber doch noch über 3,28 Euro zurückkehren, dann wäre eine Rally gen 3,50 oder sogar 3,80 Euro möglich.


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Willi Grün
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schrieb am 03.03.12 14:22:31
Beitrag Nr.66924 
(42.845.348)
Antwort
Zitat
Startet nun eine Aufwärtsbewegung?

Autor: 4investors
02.03.2012, 14:30

Die Solarworld-Aktie gehört am Freitag zu den Verlierern des Tages im TecDAX. Das Papier verzeichnet ein Tagestief bei 3,10 Euro, von dem es sich im Tagesverlauf allerdings leicht erholen kann. Gegen 14 Uhr liegt das Papier bei Kursen um 3,14 Euro mit rund 2 Prozent im Minus.

Der leichte Anstieg vom Tagestief ist charttechnisch durchaus bemerkenswert, denn damit könnte Solarworld ein wichtiges Kursziel erreicht haben. Dieses ergibt sich aus dem Doppeltop bei 4,4674,60 Euro und dem anschließenden Rutsch unter die Marke bei 3,75 Euro am 23. Februar. Damit ist der Bereich oberhalb von 3 Euro als mögliches Kursziel ins Visier gerückt – und damit vor allem zunächst die Unterstützung um 3,07/3,10 Euro.

Aus charttechnischer Sicht könnten sich damit bullishe Optionen für Solarworld ergeben, zumal eine kurzfristig überverkaufte Lage vorhanden ist. Eine technische Aufwärtsbewegung hätte damit eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Um 3,27/3,33 Euro und unterhalb von 3,57 Euro wären erste kleine Hürden vorhanden, während 3,75/3,85 Euro ein mögliches größeres Pullbackziel für Solarworld wäre.

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schrieb am 05.03.12 10:28:00
Beitrag Nr.66925 
(42.849.902)
Antwort
Zitat
Es kommt so, wie es kommen musste:

"Solarworld hat die Kampagne gegen uns nur gestartet, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind."



Jinko heizt Preiskampf auf deutschem Solarmarkt an

Exklusiv Chinesische Solarhersteller werden den deutschen Markt bald noch mehr als bisher dominieren: Der Billigheimer Jinko fürchtet die Kürzung der Solarförderung nicht im geringsten - und glaubt, dass die Gesetzesänderung Unternehmen wie Solarworld das Genick brechen wird. von Kathrin Werner Hamburg Ein chinesischer Neueinsteiger bremst die deutsche Solarindustrie aus. Während die Deutschen über die geplante Kürzung der staatlichen Fördersätze klagen, jeden Tag über das Ende des Solarmarkts, der Arbeitsplätze und der Energiewende mäkeln und Großdemos veranstalten, geben sich billigere Hersteller wie Jinko Solar selbstbewusst. Das Unternehmen mit Sitz in Schanghai fürchtet sich nicht vor der Gesetzesänderung. "Wir können die Förderkürzung problemlos kompensieren", :laugh: sagte Jinko-Vorstand Arturo Herrero der FTD. "Unser Geschäft in Deutschland wächst auch 2012."

Jinkos Aussage ist doppelt brisant: Zum einen zeigt sie, dass die Bundesregierung mit ihrem Ziel scheitern könnte, den hiesigen Solarmarkt nach dem Boom der vergangenen zwei Jahre abzukühlen. Zum anderen ist sie ein Hinweis darauf, dass künftig noch stärker als bisher chinesische Solarhersteller den deutschen Markt dominieren. Die Fördermilliarden der deutschen Stromverbraucher fließen schon jetzt zum Großteil nach China.
Nach Schätzungen kamen nur rund 15 Prozent der 2011 installierten Solaranlagen von deutschen Herstellern.:laugh: Durch die Kürzung der Solarförderung ...

Die Bundesregierung will die Einspeisevergütung, die Solaranlagenbesitzer pro Kilowattstunde Solarstrom erhalten, um 20 bis 30 Prozent senken. Deshalb müssen Investoren die Solartechnik günstiger einkaufen, damit sich deren Investition noch lohnt. Solaranlagen verursachen aber Kosten, neben den Solarmodulen etwa für Wechselrichter, Kabel, Haltevorrichtungen und Handwerkerstunden. Jinko rechnet damit, dass von Kürzungen acht bis zehn Prozent von Solarmodulbauern eingespart werden müssen. "Und wir können unsere Preise noch um acht bis zehn Prozent senken", so Herrero.
Sparen will der Konzern insbesondere beim Einkauf des Rohstoffs Silizium, der knapp ein Drittel der Kosten eines Solarmoduls ausmacht. Gleichwohl leidet Jinko wie alle unter dem heftigen Preisverfall. Zwar schreiben die Chinesen bislang Gewinne, die aber sinken. In den ersten neun Monaten 2011 waren es bei 956,5 Mio. Dollar Umsatz 72,5 Mio. Gewinn. Laut Deutsche-Bank-Analyst Vishal Shah könne Jinko die Kosten weiter senken. Ihr Vorteil sei, dass sie keine großen Lagerbestände hat, die sie wegen des Preisverfalls unter Produktionskosten verkaufen oder abschreiben müsse.]Deutsche Hersteller seien schlicht zu teuer, um mit den Chinesen mitzuhalten, sagte Herrero. "Solarworld hat die Kampagne gegen uns nur gestartet, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind." Der Bonner Konzern klagt in den USA und plant einen Prozess in der EU, um chinesische Solartechnik mit Importzöllen zu belegen. Solarworld wirft den Chinesen Dumping vor, weil sie von den chinesischen Staatsbanken vergünstigte Kredite erhielten.


"Die chinesischen Banken haben viel Geld, das stimmt", sagte Herrero. "Aber das Geld ist teuer." Chinesische Banken verlangten meist rund acht Prozent Zinsen. Von europäischen Banken bekomme Jinko Solar Kredite für rund vier Prozent. Jinko habe die niedrigsten Produktionskosten der Branche, sagte Herrero. "Aber das hat mit der Finanzierung nichts zu tun." Der Konzern produziert deutlich mehr als alle deutschen Hersteller und habe deshalb Skalenvorteile. Seit 2009 verdoppelte sich die Produktionskapazität jedes Jahr. 2011 hat Jinko elf Prozent mehr verkauft als im Vorjahr und ist jetzt Nummer sieben auf dem Weltmarkt, weit vor Deutschlands Branchenprimus Solarworld. Jinko ist im Mai 2010 als letzter chinesischer Hersteller an die Börse in New York gegangen. "Weil wir so jung sind, haben wir die neuesten Maschinen", sagte Herrero. "Mit ihnen produzieren wir günstiger."
Das schnelle Wachstum hatte im Herbst 2011 einen Dämpfer erhalten, als chinesische Behörden eine Produktionsstätte in der ostchinesischen Provinz Zhejiang vorübergehend schlossen. Dort sollen Fluoride in die Umwelt gelangt sein. Anwohner hatten das Werk gestürmt und Jinko vorgeworfen, am Fischsterben in einem Fluss schuld zu sein. :eek:
In Deutschland hat Jinko 2011 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 250 Megawatt (MW) verkauft und kommt so auf einen Marktanteil von erst rund drei Prozent. Allerdings ist der Markt äußert zersplittert. In diesem Jahr will Jinko hierzulande rund 300 MW verkaufen.
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schrieb am 07.03.12 09:16:08
Beitrag Nr.66926 
(42.862.590)
Antwort
Zitat
Solarkürzung Fraktionen von Union und FDP einig bei Solarförderung

Autor: dpa-AFX
06.03.2012, 17:20

BERLIN (dpa-AFX) - Der Weg für eine Kürzung der Solarförderung um 20 bis 30 Prozent zum 1. April ist frei. Die Fraktionen von Union und FDP einigten sich am Dienstag auf eine entsprechende Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Demnach sollen Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auch keinen Blankocheck für pauschale weitere Kürzungen bei erneuerbare Energien ohne Einbindung des Parlaments bekommen. Aber sie können bei einem Zubau von mehr als 3.500 Megawatt an neuen Solaranlagen pro Jahr mit weiteren Kürzungen gegensteuern.



'Angesichts der drastisch gefallenen Preise für Solaranlagen muss die Vergütung gesenkt werden. Sonst machen sich Investoren die Taschen voll', betonte der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch. Wichtig sei aber ein Vertrauensschutz für schon geplante Anlagen, die bis zum zunächst geplanten Stichtag 9. März nicht mehr zu installieren sind.



Die Änderungen sollen für Dachanlagen daher zum 1. April in Kraft treten. Solarparks würden nach dem von den Fraktionen eingebrachten Entwurf nun eine Vergütung nach altem Recht erhalten, 'wenn ein Aufstellungsbeschluss vor dem 1. März 2012 vorgelegen hat und die Anlage bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen wird', sagte Kauch./ir/DP/jha

[ Seite: 123669166926693neuster Beitrag ]

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