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►17.11.2003:actr&NoggerT`s Trading&Ausbruchskandiaten:Dax,Tec,Shorts,OS,Nemax,USA◄ ( Seite 6)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.11.03 14:44:35
von
neuster Beitrag 25.11.03 18:38:15
von

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schrieb am 16.11.03 21:22:06
Beitrag Nr.51 
(11.346.249)
Antwort
Zitat
@Tc;););););)
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schrieb am 16.11.03 21:29:02
Beitrag Nr.52 
(11.346.299)
Antwort
Zitat
Dow Jones-Analyse vom 15.11.2003

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart



In der vergangenen Woche setzte der Dow leicht zurück und verlor 41,1 Punkte. Das entspricht einem Wochenminus von 0,4 Prozent.

Damit bewegt sich der Index weiterhin in dem schmalen Widerstandsbereich unterhalb von 9830 Punkten, ohne dass sich bisher Kauf- oder Verkaufimpulse ergeben hätten.






Der MACD im unteren Schaubild verläuft noch immer knapp unter seiner Signallinie. Der Stochastik hingegen konnte nach oben drehen, was aus markttechnischer kurzfristig bullish zu werten ist. Ohne einen nachhaltigen Bruch der genannten Widerstandsmarke drängen sich allerdings keine Käufe auf. Das Bild würde sich eintrüben, wenn der Dow unter seinen Support bei ~9600 Punkten fiele.


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schrieb am 16.11.03 21:32:06
Beitrag Nr.53 
(11.346.331)
Antwort
Zitat
@ ACTR


;):)!!!



# In Gedanken,an Printmedien,sowie Dr.Good-sowie seine vormaligen Id`s!!!




Weihnachtsgeschenke per Online-Versand




"Wir bekommen E-Christmas"

Weihnachtsgeschäft im Internet wächst auf 2,5 Milliarden Euro
 


16. November 2003 Europas Verbraucher werden in diesem Jahr neun Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke im Internet ausgeben. "Damit haben die Europäer fast zu den Amerikanern aufgeschlossen, deren E-Commerce-Ausgaben im Weihnachtsgeschäft auf zwölf Milliarden Dollar geschätzt werden", sagt Hellen Umwando, Analystin beim Marktforschungsunternehmen Forrester Research. Rund 2,5 Milliarden Euro Weihnachtsumsatz werden die etwa 20 Millionen deutschen Internet-Einkäufer beisteuern, hat die Forrester-Forscherin herausgefunden.

"Billig-Reisen und Bücher werden die höchsten Umsätze bringen", erwartet Umwando. In Deutschland werden nach ihrer Schätzung Bücher für 425 Millionen Euro im Internet bestellt. Kleidungsstücke haben mit 347 Millionen Euro ebenfalls einen hohen Anteil am Weihnachtsgeschäft im Netz. Danach folgen Reisen mit 279 Millionen Euro Umsatz. Auch Meg Whitman, Vorstandsvorsitzende des Internet-Marktplatzes Ebay, ist überzeugt: "Wir bekommen E-Christmas in diesem Jahr."

Von diesem Geschäft werden neben den Marktführern Amazon und Ebay vor allem die deutschen Versandhändler profitieren. Nach Schätzungen des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels werden seine Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr Online-Geschenke für 1,6 Milliarden Euro versenden. Das entspricht bereits 40 Prozent des gesamten Weihnachtsgeschäftes der Anbieter wie Otto, Quelle oder Neckermann. "Die Produkte im Weihnachtsgeschäft kommen vor allem aus den Bereichen Technik, Schmuck und Mode", erwartet Verbandspräsident Rolf Schäfer. Als Geschenke-Renner zeichnen sich nach Ansicht des Verbandes Digitalkameras, DVD-Rekorder, Markenschmuck, Mode, der fünfte Band von Harry Potter, hochwertige Kaffee- und Espressomaschinen, Pokémon-Spielzeug sowie Spielekonsolen ab.

Mehrere Marken

Die Versender sind meist mit mehreren Marken im Online-Geschäft unterwegs. Zum Beispiel hat Otto neben dem eigenen Angebot ein Spielzeuggeschäft (Mytoys.de), einen Markenartikler (Shopping24.de) und einen Billiganbieter (Discount24.de) im Internet. Die Versender gewinnen fast 15 Prozent ihrer Neukunden im Internet, hat der Branchenverband mit einer Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen herausgefunden. Im Durchschnitt erzielten die Katalogversender mit ihren Online-Kunden in den ersten neun Monaten des Jahres 275 Millionen Euro Umsatz.

Für das gesamte Jahr 2003 erwartet der Branchenverband einen Online-Umsatz von 3,6 Milliarden Euro, ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. In diesem Betrag sind aber nur physische Produkte erfaßt. Digitale Güter wie Software oder Musik und der gesamte Reisesektor bleiben ausgeblendet. Werden diese Umsätze mitgerechnet, steigt das E-Commerce-Volumen in Deutschland kräftig an. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels schätzt den Online-Umsatz in diesem Jahr auf elf Milliarden Euro; Forrester Research kommt in seiner Schätzung auf einen Gesamtwert von knapp 10 Milliarden Euro. Nicht nur im Weihnachtsgeschäft erzielen die Branchen Reise, Kleidung und Bücher die höchsten Online-Umsätze. Alle drei Branchen werden die Milliardengrenze in diesem Jahr überschreiten.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2003, Nr. 267 / Seite 19
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schrieb am 16.11.03 21:32:53
Beitrag Nr.54 
(11.346.337)
Antwort
Zitat
Nasdaq Composite-Analyse vom 15.11.2003

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit März 2003




Spürbare Kursverluste gleich zu Wochenbeginn machten eventuelle Hoffnungen auf einen Anstieg in Richtung 2100 Punkte schnell zunichte. Am Mittwoch bäumte sich der Index dann nochmal auf, die zweite Wochenhälfte führte die Notierung dann aber bis auf 1930 Zähler. Im Wochenvergleich ein Minus von 41 Punkten bzw. 2,1 Prozent.

Die im Langfristchart eingezeichnete Widerstandslinie bei rund 1930 Punkten, die sich von dem Hochpunkt im März 2002 herleiten lässt, bleibt damit hart umkämpft. Auch im mittleren Schaubild zeigt sich, dass der compx zunächst in die breite Widerstandszone eindringen konnte, dort aber erhebliche Schwierigkeiten hatte und nun schon fast wieder nach unten abgefallen ist. Jetzt ist auch die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die an dem Kursverlauf seit März anliegt, in Gefahr.






Im unteren Tageschart befindet sich die Notierung derzeit nur noch knapp über dieser Aufwärtstrendlinie, die an dem Verlaufstief von Ende Oktober anliegt. Zudem kann an die Hochpunkte seit September eine weniger stark aufwärts geneigte Trendlinie angelegt werden - damit ergibt sich möglicherweise ein bearisher Keil. Sollte der compx also die Aufwärtstrendlinie unterschreiten, die zu Wochenbeginn bei etwa 1920 Punkten verläuft, wäre nicht nur der Aufwärtstrend gebrochen, sondern auch eine chartttechnische obere Umkehrformation gegeben. Dann dürften für die kommenden Wochen die Bären das Geschehen dominieren.

Nachdem der Nasdaq in den vergangenen Wochen zahlreiche Möglichkeiten für ein Durchstarten nach oben nicht genutzt hat, ist jetzt erhöhte Wachsamkeit angesagt. In der kommenden Woche weiter bröckelnde Kurse liessen schnell dunkle Wolken aufziehen. Mittelfristig wäre dann der Bereich um 1700 Punkte anzuvisieren. Ein Kaufsignal entsteht erst, wenn das bisherige Jahreshoch bei 1992 Punkten geknackt wird.


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schrieb am 16.11.03 21:37:06
Beitrag Nr.55 
(11.346.376)
Antwort
Zitat
DAX-Analyse vom 15.11.2003
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab März 2003




Völlig unentschlossen innerhalb einer engen Bandbreite (3697/3813) bewegte sich der DAX in der Vorwoche. Die Notierung stiess weder in den Bereich des nächsthöheren Widerstands bei 3950 vor, noch kam sie der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie bei rund 3600 Punkten bedrohlich nahe. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein geringes Wochenplus von 15 Punkten bzw. 0,4 Prozent.

Im Chart auf Wochenbasis bremste das obere Bollinger Band den Aufwärtsdrang, nachdem die Notierung in der Woche zuvor nach oben aus den Bändern ausbrach. Das Vorwochenhoch verfehlte der DAX um einen Punkt, damit zeichnet sich nun ein (schwacher) Widerstand bei 3814 Punkten ab. Die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die an den Tiefpunkten von März und Oktober anliegt, bildet derzeit mit der horizontalen Linie bei 3539 Zählern eine Kreuzunterstützung.






Auch im unteren kurzfristigen Schaubild wird die Seitwärtsbewegung der letzten zwei Wochen deutlich. Der Ausbruch über das Hoch von Anfang September verlief zwar dynamisch, anschließend verweilte der DAX aber auf diesem hohen Niveau. Der MACD behauptete immerhin sein Kaufsignal, der Stochastik drehte zuletzt inmitten des neutralen Bereichs nach oben und bietet wenig Hilfestellung.

Daher kann an dieser Stelle praktisch nur der Ausblick der Vorwoche wiederholt werden: Ein Anstieg bis auf 3950 Zähler ist möglich, mehr darf man aber kaum erwarten. Eine Korrektur zur kurzfristigen Marktbereinigung wäre gesund, die Marke von 3600 Punkten sollte dabei aber nicht wesentlich unterschritten werden.


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schrieb am 16.11.03 21:45:36
Beitrag Nr.56 
(11.346.453)
Antwort
Zitat
Alstom - `Queen Mary 2´-Unglück reißt maroden Konzern ein wenig mit in die Tiefe [16.11.2003 - 19:59]

Seite 1/1

Ein Unglück kommt selten allein. Alstom (914815), der französische Hersteller von Eisenbahnzügen, Energieanlagen und Schiffen, balanciert seit Monaten am Rande des Ruins. Den drohenden Untergang könnte nun auch noch der Unglücksfall im Trockendock der Alstom-Werft in Saint Nazaire beschleunigen: Bei dem Einsturz der Landungsbrücke des weltgrößten Passagierschiffs "Queen Mary 2" in Frankreich sind nach Angaben des Alstom-Konzerns mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das Schiff erhält in der Werft von Alstom für die Jungfernfahrt am 12. Januar den letzten Schliff.

Bei dem Unglück am Samstag war eine Metallbrücke im Trockendock des Hafens, das zum Werftgelände des Alstom-Konzerns gehört, zusammengebrochen. Etwa 40 Menschen stürzten gut 15 bis 20 Meter in die Tiefe. 12 waren sofort tot.

Abgesehen vom Imageschaden, werden in der Rechtsabteilung des Alstom-Konzerns bereits die Köpfe rauchen. Nach einer kurzen Schonfrist drohen dem maroden Konzern Schadensersatzklagen in astronomischer Höhe. Das Papier verlor schon im Freitagshandel 6,43 % auf 2,91 Euro (Jahresperformance: minus 41,80 %) und wird am Montag weiter unter Druck geraten.
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schrieb am 16.11.03 21:48:07
Beitrag Nr.57 
(11.346.476)
Antwort
Zitat
Aus der FTD vom 17.11.2003
Edelmetalle: Experten erwarten Gold-Anstieg über 400 Dollar-Marke
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Nach dem Anstieg auf neue Siebeneinhalb-Jahreshochs in der vergangenen Woche bleiben die Experten für das Gold auch in den kommenden Tagen optimistisch. Der Sprung über die Marke von 400 $ je Unze erscheint realistisch.


Auch wenn sich bei Erreichen dieser psychologisch wichtigen Marke am Goldmarkt so etwas wie eine Eigendynamik entwickeln könnte, bleibt die weitere Entwicklung des US-Dollar ein maßgeblicher Einflussfaktor. Der nächste charttechnische Widerstand liegt bei 403 $, darüber wäre Luft bis zu den Höchstkursen von 1996, die bei 417 $ gelegen hatten. Angesichts des spekulativen Charakters der gegenwärtigen Rallye werden Gewinnmitnahmen früher oder später zu einer Gegenreaktion auf mindestens 392 $ führen, wo die nächste Unterstützungslinie verläuft. Allerdings ist der Zeitpunkt für diesen Rückschlag dafür völlig offen.

In der vergangenen Woche trieben ein anfänglich stärkerer Dollar, aber auch die neuen Anschläge im Mittleren Osten den Goldpreis an. In turbulenten Zeiten wird das Edelmetall in der Regel als sicherer Hafen gesucht. Insgesamt konnte das Metall gegenüber dem Tiefstkurs der Vorwoche um mehr als 20 $ zulegen. Hinter den Käufen steckten erneut spekulativ orientierte Hedgefonds.


Auch das Gold auf Euro-Basis stieg und erreichte vorübergehend die Marke von 340 Euro je Unze und damit das höchste Niveau seit Ende September. Privatanleger nutzten das hohe Niveau dann allerdings für Gewinnmitnahmen.



Platin erreicht 23-Jahreshoch


Platin konsolidierte sich erst einmal auf hohem Niveau, bevor es am Donnerstag zu weiteren Käufen kam. Mit 772 $ je Unze wurde dann aber ein 23-Jahreshoch erreicht. Durch die positive Entwicklung der vergangenen Woche ist das Metall aus dem, seit Juni bestehenden, aufwärts gerichteten Kanal nach oben ausgebrochen und befindet sich charttechnisch nun in einem noch steileren Trend. Der nächste Widerstand liegt bei 776 $, darüber gäbe es nichts, was einem weiteren Anstieg im Weg stehen würde. Früher oder später wird es aber auch hier zu Gewinnmitnahmen kommen, wobei die nächste Unterstützung bei 752,50 $ liegt. Möglich ist auch, dass die Minen versuchen werden, einen weitergehenden Anstieg durch Terminabgaben zu bremsen. Sie müssten sonst damit rechnen, dass die Industrie auf Ersatzstoffe für das Metall zurückgreift.


Silber war in der vergangenen Woche Vorreiter bei den Kursgewinnen. Es stieg auf mehr als 5,40 $ je Unze und erreichte beim täglichen Fixing ein neues Dreijahreshoch. Sofern der Goldpreis nicht unerwartet deutlich einbricht, sehen Händler Potential für einen Anstieg bis auf 5,55 $. Unterstützung findet Silber bei 5,20 $.


Wolfgang Wrzesniok-Roßbach ist Produktmanager Edelmetalle und Rohstoffe bei Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt
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schrieb am 16.11.03 21:56:54
Beitrag Nr.58 
(11.346.609)
Antwort
Zitat
@ ACTR


Weil wir mehrfach dieses Thema besprochen haben,möchte ich Dir dieses nicht vorenthalten:




Forrester Research-ist sehr anerkannt in den USA-veröffentlichte eine Studie,die besagt,dass bis zum Jahre 2015 3,3 Mio. Arbeitsplätze aus den USA nach Indien ausgelagert werden.Ein exemplarisches Beispiel aus der Vergangenheit/Gegenwart,im Juni 2003 waren es 25 - 30 Tsd. Jobs.


Begründung ist das vorzufindende Lohn/Gehaltsniveau in Indien:



->Hourly wages for selected occupations US and India, 2002-03


Occupation
US Wage
India wage


Telephone operator
$12.57
Under $1.00


Health record technologist/ Medical transcriptionist
$13.17
$1.50 - $2.00


Payroll clerk
$15.17
$1.50 -$2.00


Legal assistant/ Paralegal
$17.86
$6.00 -$8.00


Accountant
$23.35
$6.00 -$15.00


Financial researcher/ Analyst
$33.00 -$35.00
$6.00 -$15.00
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schrieb am 16.11.03 21:58:57
Beitrag Nr.59 
(11.346.633)
Antwort
Zitat
Winner der Woche im TecDAX: Wedeco +21%, FJH +20%, Süss MicroTec +13%, United +12%, AT&S +10% - T-Online und GPC bei den Verlierern [16.11.2003 - 17:44]

Seite 1/3

Zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte hat das TecDDAX-Schwergewicht T-Online (555770) schwarze Zahlen geschrieben. Beim Überspringen der Gewinnschwelle half jedoch eine Wertzuschreibung über 34 Mio. Euro auf das 21-Prozent-Paket am Online-Broker comdirect bank (542800). Die Aktie von Europas größten Internet-Provider musste nach diesem Konstrukt mit einem Platz unter den Wochenverlierern (-6,84 %) vorlieb nehmen.

T-Online stand jedoch nicht nur wegen seiner Zahlen Mittelpunkt, sondern auch wegen des Gerüchts eines transatlantischen Bündnisses mit AOL. Gerüchte, von der SZ an die Öffentlichkeit gebracht, wurden in Windeseile vom Deutsche Telekom (555750)-Chef Kai-Uwe Ricke höchstpersönlich dementiert.

Die Grundstimmung unter den TecDAX-Werten blieb jedoch postiiv, so dass der Index mit einem kleinen Plus von 0,56 % auf 572 Punkte aus der Woche ging. Die große Schwester, die Nasdaq, büßte hingegen 2,05 % auf 1.930 Zähler ein.

1. Wedeco (514180) +21,38 % auf 17,75 Euro (+40,36 %)
Der US-Konzern ITT Industries will den chemiefreien Wasseraufbereiter Wedeco für rund 144 Mio. Euro übernehmen. ITT hatte bereits im Vorfeld 27,24 % an Wedeco von der GfS Finance GmbH erworben. Die ITT Industries bietet den Wedeco-Aktionären 18 Euro je Aktie in bar. Das entspricht einer Prämie von 36 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Xetra-Schlusskurs der vergangenen drei Monate vor der Bekanntgabe dieser Transaktion.

Das Übernahmeangebot katapultierte den Kurs der Wedeco-Aktie in dieser Woche um über 20 % nach oben. Können auch hier die Aktie auf eine Nachbesserung der Offerte spekulieren? Analysten raten einhellig, die Gewinne bei einem Kurs von 18 Euro mitzunehmen. ITT strebt allem Anschein nach einen Squeeze Out an, – die Möglichkeit, ab einer Beteiligung von 95 % die restlichen Altaktionäre abzufinden. Schließlich verlangen die Übernahmebedingungen, dass 95 % der Altaktionäre das Abfindungsangebot annehmen müssen.

Bei einem Freitagsschlusskurs von 17,75 Euro zu verkaufen, wäre dennoch töricht, - die 18 Euro erhält man schließlich sowieso.

+++ T-Com +++

. FJH (513010) +20,73 % auf 18,10 Euro (-6,55%)
Der Münchener Anbieter von Software für die Finanzbranche, FJH , hat erneut den Vorwurf der Falschbilanzierung zurückgewiesen und will mit der Münchener Staatsanwaltschaft umfassend kooperieren. Die Aktie von FJH war am vergangenen Freitag um bis zu 45 Prozent (12 Euro) eingebrochen, nachdem die Staatsanwaltschaft München bestätigt hatte, dass eine anonyme Strafanzeige gegen das Unternehmen eingegangen war. In ihr wird FJH Kursbetrug, Marktpreismanipulation, Betrug und unrichtige Darstellung der Gesellschaftsverhältnisse vorgeworfen.

Doch es wird auch in die Gegenrichtung ermittelt: Die anonyme Anzeige könnte ein zentrales Rädchen für die gewesen sein, die auf fallende Kurse der FJH-Aktie gesetzt haben, - sog. Shorties. Um Licht in dieses Dunkel zu bringen, wurde die deutsche Wertpapieraufsicht (BAFin) mit in den Fall einbezogen.

Die Anleger stimmten mit den Füssen ab und schenkten der FJH-Aktie 20,73 % des verlorenen Vertrauens zurück.

3. Süss MicroTec (722670) +12,87 % auf 11,40 Euro (+327 %)
Ein Plus von 13 % reichte vor 2 Wochen noch für den absoluten Spitzenplatz, in dieser Woche für den zweiten Rang. Der Hersteller von Fertigungs-und Prüfgeräten im Chipbereich hatte vor zwei Wochen beschlossen, eine Wandel- und Optionsanleihe im Gesamtbetrag von 11.642.000 Euro auszugeben. Aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen und der hohen Aktienkursschwankungen ist das Kapitalmarktumfeld für Wandelanleihen sehr günstig.

In dieser Woche profitierte Süss MicroTec u.a. von der neuesten Studie des Marktforschungsinstituts Gartner Request. Danach kann sich die Halbleiterindustrie über einen Auftragsanstieg um 11,7 Prozent freuen. Das gesamte Umsatzvolumen soll sich somit zum Jahresende auf 156 Milliarden Dollar belaufen. Für das kommende Jahr sehen die Analysten einen deutlich stärkeren Anstieg um 20 Prozent auf 210 Mrd. Dollar.


4. United Internet (508903) +11,23 % auf 22,08 Euro (+230,83%)
Nach anfänglichen Verlusten haben die Aktien von United Internet den Sprung in die Gewinnzone geschafft und mit 4,21 % auf 21,77 Euro deutlich zugelegt. Grund: Die Zahlen für das dritte Quartal sind besser als erwartet ausgefallen. Zudem hob der Internetdienstleister seine Jahresprognose für das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 57 auf 62 Mio. Euro an. Hintergrund ist nach Auskunft des Unternehmens der anhaltende Wachstumstrend des Produktgeschäftes. Seit einigen Wochen ist United Internet mit einer kleinen Mannschaft nun auch in den USA aktiv. Wie der Konzern mitteilte, lag die Zahl der Kunden-Bestellungen in den USA nach den ersten sechs Wochen seit dem Start bei 42.700.

Ähnlich wie der deutsche Internet-Marktführer T-Online setzt auch United Internet auf die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen. In den ersten neun Monaten stieg die Zahl der DSL-Kunden um 240.000 auf 540.000 Kunden.

5. AT&S +10,48 % auf 13,70 Euro (+50,55%)
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stuften die Aktie der österreichischen AT&S mit "kaufen" ein. AT&S habe im 1. Halbjahr sowohl eine Verbesserung des Umsatzes (+18 %) als auch des operativen Ergebnisses (+29 %) erzielt. Die Nachfrage nach HDI-Leiterplatten übersteigt bereits die Kapazitäten der beiden HDI-Werke Leoben und Shanghai. Das Management sehe die höhere Nachfrage über das Weihnachtsgeschäft hinausgehend bis ins 1. Quartal 2004. Mit der erfolgreichen Expansion nach China hat der europaweit führende Leiterplattensteller schnell und knallhart auf die geänderten schwierigen Marktbedingungen reagiert. Dazu wurden die Werke in Augsburg und in Ungarn geschlossen.


Die Winner der Woche im TecDAX:

1. Wedeco +21,38 %* auf 17,75 Euro (+40,36%)**
2. FJH +20,73 % auf 18,10 Euro (-6,55%)
3. Süss MicroTec +12,87 % auf 11,40 Euro (+327%)
4. United Internet +11,23 % auf 22,08 Euro (+230,83%)
5. AT&S +10,48 % auf 13,70 Euro (+50,55%)
* Wochenplus
** Performance seit 1.1.03

Die Loser der Woche im TecDAX:

1. Drägerwerk (555063) -7,63 % auf 44,80 Euro (+148,14 %)
2. Jenoptik (622910) -6,84 % auf 9,12 Euro (-2,02 %)
3. T-Online (555770) -6,84 % auf 10,83 Euro (+103,01 %)
4. Software -5,00 % auf 19,00 Euro (+115,09 %)
5. GPC Biotech (585150) -3,57 % auf 8,37 Euro (+167,09 %)
* Wochenplus
** Performance seit 1.1.03








Avatar
schrieb am 16.11.03 22:07:56
Beitrag Nr.60 
(11.346.724)
Antwort
Zitat
Gute Nacht:):):)


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