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Effektengesellschaft! (Seite 140)

eröffnet am 12.12.03 11:55:46 von
Crowww

neuester Beitrag 03.05.05 12:26:36 von
HaraldSM
Beiträge: 1.477
ID: 803.784
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 44.237


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Crowww
schrieb am 06.04.05 20:00:33
Beitrag Nr. 1.391 (16.312.793)
BNP Paribas setzt in Deutschland auf organisches Wachstum

HAMBURG - Die französische Großbank BNP Paribas SA will in Deutschland nur aus eigener Kraft wachsen. Eine Übernahme etwa von HypoVereinsbank AG oder Commerzbank AG sei kein Thema, sagte der seit Februar amtierende Deutschlandchef Joachim von Schorlemer der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe). Damit nehme sie Deutschland von ihrer konzernweiten Zukaufsstrategie aus, hieß es in dem Bericht.
Zwar sei der Erwerb von deutschem Filialgeschäft nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber "das hängt von einer Vielzahl von Faktoren wie Preis, Opportunität und Integrationsfähigkeit ab", sagte von Schorlemer. Die Zurückhaltung begründete er mit der hohen Messlatte: "Fast alle unsere größeren Akquisitionen trugen bereits im ersten Jahr zum Konzerngewinn bei." Neben Cortal Consors wolle sich BNP Paribas in Deutschland auf das Münchener Gemeinschaftsunternehmen Dresdner Cetelem Kreditbank konzentrieren./

:(
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Crowww
schrieb am 06.04.05 23:19:03
Beitrag Nr. 1.392 (16.314.276)
Grundsatzbeschlüsse zur Stärkung der Sachsen LB
Maßnahmenpaket bestätigt; Weitere Schritte für besseres Rating eingeleitet
Die Anteilseigner der Sachsen-Finanzgruppe (SFG) haben in ihrer heutigen Sitzung in Dresden das Programm zur Stärkung der Sachsen-Finanzgruppe beschlossen. Die Anteilseigner gehen davon aus, dass die Umsetzung des Beschlusses das Rating der Sachsen LB positiv beeinflussen wird. Darüber hinaus verständigten sich die Anteilseigner darauf, ein Modell zur externen Kapitalzuführung zur Sachsen-Finanzgruppe zu erarbeiten. Die Mittel sollen zur Stärkung der Sachsen LB herangezogen werden. Konkret sollen eine Eigenoptimierung der Sachsen LB mit einem Potenzial von bis zu 10 Millionen Euro jährlich sowie ein Liquiditätsausgleich zwischen den SFG-Mitgliedsinstituten hergestellt werden. Die Gruppe wird die Risikostrategie kurzfristig vereinheitlichen. Die Risikotransparenz soll weiter erhöht werden.
Zur Kapitalaufstockung für die Sachsen LB erklärte Dr. Horst Metz, Sächsischer Staatsminister der Finanzen und Vorsitzender der Anteilseignerversammlung der SFG: "Die Anteilseigner sehen Handlungsbedarf, der Landesbank das von den Ratingagenturen geforderte harte Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Einzelheiten werden wir zeitnah in Gesprächen zwischen allen Beteiligten klären. Insgesamt ist das Schiff auf gutem Kurs. Nach einer für alle Beteiligten schwierigen Phase haben wir heute eine wichtige Hürde genommen. Gemeinsam mit dem Vorstand werden wir weitere Schritte unternehmen, um das Rating der Landesbank zu verbessern."
"Die heutige Grundsatzentscheidung ist auch ein positives Signal an die Kunden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sachsen LB", so Hans-Jürgen Klumpp, Sprecher des Vorstands der Sachsen LB und Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der SFG.
Die Anteilseignerversammlung hat den Vorstand beauftragt
ein Regelwerk zur verbindlichen Kooperation und einen Katalog von Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der SFG vorzulegen. Hierbei soll der Nutzen für die Gruppe transparent gemacht werden
sowie zusammen mit der Sachsen LB und einer namhaften Unternehmensberatung ein tragfähiges Geschäftsmodell für die Sachsen LB vorzulegen
ein Risikosteuerungssystem über alle SFG-Mitgliedsinstitute aufzubauen und
gemeinsam mit den Anteilseignern die Möglichkeiten einer direkten Kapitalzuführung zu prüfen
Mit Blick auf ein mögliches Zusammengehen der Sachsen LB mit geeigneten Partnern wird der Vorstand unter bankfachlichen Gesichtspunkten parallel eine Kooperation und/oder eine kapitalmäßige Verflechtung zur langfristigen Sicherung der Landesbank prüfen.
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Crowww
schrieb am 06.04.05 23:19:39
Beitrag Nr. 1.393 (16.314.280)
ein Regelwerk zur verbindlichen Kooperation und einen Katalog von Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der SFG vorzulegen. Hierbei soll der Nutzen für die Gruppe transparent gemacht werden.


Mit Blick auf ein mögliches Zusammengehen der Sachsen LB mit geeigneten Partnern wird der Vorstand unter bankfachlichen Gesichtspunkten parallel eine Kooperation und/oder eine kapitalmäßige Verflechtung zur langfristigen Sicherung der Landesbank prüfen.
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dreigeh
schrieb am 07.04.05 10:16:52
Beitrag Nr. 1.394 (16.316.213)
ein kurzes zucken ist beim kurs immer mal wieder zu sehen.
leider nicht mehr.
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Crowww
schrieb am 08.04.05 00:29:37
Beitrag Nr. 1.395 (16.324.558)
04.04. 2005

Premiere für den sino x-trader_GO!
- Roland Klaus präsentiert die neue
Handelsplattform auf HTML-Basis
- Podiumsdiskussion mit sino Vorstand
Ingo Hillen und anderen
- Verlosung eines 2-Sterne-Dinners mit
Traderlegende Nick Leeson

Düsseldorf, 04. April 2005 - Zur Anlegermesse Invest in Stuttgart präsentiert die sino AG das neue Handelsfrontend, den sino x-trader_GO! Diese HTML-Version des sino x-trader_pro richtet sich an Heavy Trader, die ohne aufwändige Technik an jedem PC mit Web-Access zu attraktiven und fairen Konditionen handeln wollen.

Absolut professionelle Features kennzeichnen den sino x-trader_GO! ebenso wie das komfortable Handling: Kein Download, keine Installation, funktionssicher auch hinter Firewalls in Büros oder Hotels - ein Browser (MS Internet Explorer 6.0) reicht aus.

Als Bestandteil des »sino Heavy Trader Basispackage« stellt die neue Plattform ein attraktives Angebot auch und gerade für Einsteiger dar, die jetzt über die sino AG ein Handelskonto bei HSBC Trinkaus & Burkhardt bereits ab 10.000 € eröffnen können - sonst ab 25.000 €.

Als besonderes Angebot für Neukunden wird für die ersten 25 außerbörslichen Trades über Lang & Schwarz keine Provision berechnet - eine Gebührenersparnis von mindestens 220 €.

»Wir freuen uns, mit der Eigenentwicklung sino x-trader_GO! dem Wunsch vieler Heavy Trader zu entsprechen, schon ab einem Depotvolumen von 10.000 € die Vorteile von `High End Brokerage` nutzen zu können«, umreißt Matthias Hocke, Gründer und Vorstandsmitglied der sino AG, das neue Angebot.

Unübersehbar für sino x-trader_GO! Benutzer sind die speziellen Vorteile im außerbörslichen Handel: So zum Beispiel Limitorders im Direkthandel - handeln fast wie an der Börse, nur ohne Courtage. Außerdem bietet sino für drei der insgesamt 13 Emittenten von Optionsscheinen und Zertifikaten eine BluePartner Flatfee von 7,50 € (xGO! Standardprovisionen: Min. 8,80 €, 0,15% Provision, CAP 75,00 €). Exklusiv bei der sino AG werden außerbörsliche Aktiengeschäfte über Lang & Schwarz ganz ohne Courtage angeboten.

Ein Highlight für Kunden der sino AG ist die Verlosung eines 2-Sterne-Dinners im Düsseldorfer »Hummerstübchen« am 30. April 2005 mit Traderlegende Nick Leeson. Vor 10 Jahren hatte er mit waghalsigen Handelsstrategien und einer Verkettung von Verlusten dafür gesorgt, dass die englische Traditionsbank Barings für ein Pfund zu kaufen war. Alle sino Kunden, die außerbörslich handeln, können gewinnen. Medienpartner dieses Events ist das Anlegermagazin »Der Aktionär«.

Im weiteren Verlauf der Invest moderiert Roland Klaus, bekannt als Redakteur von n-tv und CNBC, die Präsentation aller funktionalen Details des sino x-trader_GO! am Samstag, 09. April 2005, 11.00 Uhr am sino Stand auf der Invest: 5.0.312.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion von Börse-Online mit führenden Vertretern des deutschen Online-Brokerage erläutert sino Gründer und Vorstand Ingo Hillen Angebote, Ziele und Strategien des Unternehmens. Dort steht er natürlich auch für Fragen zum sino x-trader_GO! zur Verfügung, Samstag 12.00 Uhr, auf der großen Aktionsbühne.






L&S muß Geld haben! ;)
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Crowww
schrieb am 08.04.05 00:33:58
Beitrag Nr. 1.396 (16.324.570)
sino AG: Tradezahlen im März auf hohem Niveau - Rekord im abgelaufenen Quartal
Düsseldorf (ots) -

- 70.102 ausgeführte Orders im März, erstmals über 2 Milliarden
Euro Handelsvolumen

- Neuer Rekord: Tradezahlen im abgelaufenen Quartal bei 205.083

Die Kunden der sino AG (Nachrichten) haben im März 2005 beim gehandelten
Wertpapiervolumen erstmals die Schallmauer von 2 Milliarden Euro
übertroffen (2.063.000.000 EUR). Insgesamt wurden über die sino AG in
diesem Monat 70.102 Orders ausgeführt. Dies sind 2,88% weniger als im
Februar 2005 (72.184) und 3,0% weniger als im März 2004.

Für das gesamte 1. Quartal 2005 wurde ein neuer Rekord bei der
Zahl der ausgeführten Orders aufgestellt: In den ersten drei Monaten
des Kalenderjahres wurden 205.083 Trades ausgeführt, ein Plus von
27,0% gegenüber dem letzten Quartal und ein Zuwachs von 6,9% zum
Vorjahresquartal.

Matthias Hocke, Gründer und Vorstand der sino AG: "Durch die
Einführung des sino x-trader_GO!, eines rein webbasierten Frontends
für Heavy Trader ab 10.000 Euro Eigenkapital, versprechen wir uns
mittelfristig deutliches Wachstumspotential bei Kunden- und
Tradezahlen. Als besonderes Angebot bieten wir Neukunden auf der
Invest in Stuttgart 25 Freitrades mit Aktien, Optionsscheinen und
Zertifikaten über Lang & Schwarz."

Die sino AG präsentiert den sino x-trader_GO! vom 8.-10. April auf
der Invest in Stuttgart. Samstag und Sonntag, jeweils um 11, 12 und
13 Uhr, moderiert Roland Klaus, bekannt als Redakteur von n-tv und
CNBC, die Präsentation aller funktionalen Details des sino
x-trader_GO! am sino Stand auf der Invest: Stand Nr. 5.0.312.


Die sino AG | High End Brokerage verfolgt nach dem Börsengang vom
27. September 2004 (WKN 576 550, XTP) eine aktive und transparente
Kommunikationspolitik und informiert monatlich über aktuelle
Orderzahlen - jeweils am 5. Börsentag des Monats.

Die 1998 gegründete sino AG hat sich auf die Abwicklung von
Wertpapiergeschäften für die aktivsten und anspruchsvollsten
Privatkunden in Deutschland spezialisiert und entwickelte sich in
kurzer Zeit zum Synonym für High End Brokerage. Die aktuell 20
Mitarbeiter betreuen derzeit rund 350 Depots mit einem
durchschnittlichen Volumen von etwa. 220.000,- EUR. Aktionäre der
sino AG sind unter anderem die Gesellschaft für industrielle
Beteiligungen und Finanzierungen mbH, eine 100%ige Tochter der HSBC
Trinkaus & Burkhardt KGaA, sowie die beiden Vorstände. Die sino AG
hat im Geschäftsjahr 2003/2004 (01.10.2003-30.09.2004) einen
operativen Gewinn von 1,5 Millionen Euro erzielt.
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Crowww
schrieb am 08.04.05 00:36:47
Beitrag Nr. 1.397 (16.324.577)
comdirect: Zweistelliger Zuwachs bei Wertpapierorders im März - weniger Kunden

QUICKBORN - Die comdirect bank hat im Monat März zwar einen zweistelligen Zuwachs bei den Wertpapierorders erzielt, dafür aber einen Kundenrückgang verbucht. comdirect habe im März 563.815 Wertpapierorders ausgeführt und damit 11,5 Prozent mehr als im Februar, teilte der Broker am Donnerstag in Quickborn mit. Die Zahl der aufgegebenen Orders stieg gegenüber dem Vormonat von 672.521 auf 690.171. Dies entspricht laut comdirect einer Ausführungsquote von 81,7 Prozent.
Mit 606.862 Kunden zum Monatsende lag der Online-Broker unter dem Februar-Niveau von 621.414. Die Zahl der bei comdirect geführten Depots fiel von 539.407 auf 531.430. Die Girokonten stiegen im März von 92.577 auf 94.898.
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Crowww
schrieb am 08.04.05 00:42:30
Beitrag Nr. 1.398 (16.324.592)
Baader Wertpapierhandelsbank rechnet 05 ... (zwei)

Vorstandsvorsitzender Uto Baader kündigte weitere Akqusitionen unter Skontroführern vor allem in Frankfurt aber auch in Wien an. Das Unternehmen wolle eine " aktive Rolle im Konsolidierungsprozess" spielen, sagte Baader. Zugleich räumte er ein, dass die Möglichkeiten für Zukäufe auf dem deutschen Markt angesichts des Konzentrationsprozesses der vergangenen Jahre gesunken seien. Baader habe das Ziel erreicht, an der Frankfurter Börse die Nummer eins unter den Skontroführern zu sein. Diese Position solle verteidigt werden.

" Wir haben zusätzliche Wachstumschancen im Ausland. Wir denken an Plätze, wo wir stark sind und wo man uns schon seit langer Zeit kennt" , sagte Baader. Das Unternehmen ist bislang als einzigem ausländischem Handelsplatz an der Wiener Börse aktiv.

Im laufenden Geschäftsjahr werde das Institut darüber hinaus in das Management einzelner Hedgefonds einsteigen, stellte Baader weiter in Aussicht. " Das ist ein Zukunftsmarkt" , sagte der Vorstandsvorsitzende. Dabei könne sich das Unternehmen auf sein Know-how bei der Abwicklung von Transaktionen und ein Reporting-System stützen, das die Risikoabschätzung von Geschäften in Echtzeit ermögliche. Baader werde aber weiterhin nicht ins Asset Management einsteigen, erklärte der Vorstandsvorsitzende.
-Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires; +49 (0) 89 55 21 40 31,
rolf.neumann@dowjones.com
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Crowww
schrieb am 08.04.05 09:40:17
Beitrag Nr. 1.399 (16.325.817)
10 Uhr Performance Berliner Effektengesellschaft

Die Berliner Effektengesellschaft AG konnte heute Morgen um 8,43% auf 3,73 Euro zulegen.Das Unternehmen fungiert als reine Finanzholding mit verschiedenen Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die umfassende Dienstleistungen zwischen Emittent und Kapitalmarkt anbieten. Die Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG ist vornehmlich als preisfeststellender Börsenmakler (Skontroführer) an den Börsen zu Berlin und Frankfurt tätig - eine Zulassung besteht auch für die Börse Stuttgart. Ihren Geschäftsschwerpunkt haben die beiden Unternehmen auf dem Freiverkehrmarkt (hier wird auch die Funktion des Betreuers im Handelssystem XETRA ausgeübt) gelegt.

Ende 2000 führten beide Gesellschaften das elektronische Maklerbuch für insgesamt nahezu 6.000 in- und ausländische Aktien. Zur Gruppe gehört ferner die Consors Capital Bank AG (früher Berliner Effektenbank AG), die zum 1. Juli 1998 die Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften erhalten hat. Das Institut versteht sich als private Investmentbank, die sich auf die Geschäftsfelder Private Banking (Vermögensverwaltung und -beratung sowie Aktienplazierung), Corporate Finance (Emissions- und Emissionsfolgegeschäft) und Financial Market Service (Servicespektrum von Abrechnung/Clearing über Depot- und Bestandsführung bis hin zu Corporate Actions) beschränkt.

Die Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG ist auf Geschäfte im Vorfeld des Börsengangs spezialisiert. Angeboten werden Finanzierungen im Rahmen der Umstrukturierung und Bridgefinanzierungen für die Projektlaufzeit des Börsengangs. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahre 1986 durch den Börsenmakler Holger Timm. Sie konzentrierte sich, neben der allgemeinen Börsenmaklertätigkeit, zunächst auf den Ausbau des Freiverkehrs an der Berliner Wertpapierbörse. In wechselnder Rechtsform wurde die Gesellschaft zügig ausgebaut. Seit 1993 wurde das Marktsegment Freiverkehr durch die inzwischen unter Berliner Freiverkehr (Aktien) GmbH firmierende Gesellschaft ständig erweitert und erneuert. So wurden die Zulassungsbedingungen entscheidend mitgeprägt und verändert und auf die Erweiterung der Handelszeiten hin gewirkt. Um den Herausforderungen für die sich schnell wandelnden Märkte besser gerecht zu werden, gründete die Gesellschaft im März 1997 eine eigene Emissionsberatungsgesellschaft; zugleich erfolgte die Umwandlung der Rechtsform in eine AG.

Am 17. Juni 1997 wurde die frühere Berliner Freiverkehr (Aktien) AG erstmals an der Börse notiert. 1998 wurde die Umfirmierung der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG in Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG vollzogen. Das vorläufige Jahresergebnis 2004 wies einen Verlust von rund 896.000 EUR aus. Nach dem III. Quartal betrug der Verlust 829.000 EUR. Im Vorjahr wurde mit - 5.416 EUR ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen.

Da für 2004 in den Konsolidierungskreis auch die Consors Capital Bank AG und die Ventegis Capital AG neu einbezogen wurden, sind alle Zahlen des Vorjahres kaum vergleichbar. Die wichtigsten Kennzahlen im Konzern haben sich daher erheblich verändert, die Zins- und Provisionsergebnis konnten um 47% auf 6,3 Mio. EUR und das Ergebnis aus den Finanzgeschäften um 26% auf 7,2 Mio. EUR gesteigert werden. Die Ergebnisbeiträge der einzelnen Konzerngesellschaften nach Steuern lauten: Berliner Freiverkehr (Aktien) AG: + 532.986 EUR, Consors Capital Bank AG: + 89.417 EUR, Ventegis Capital AG: - 579.846 EUR.

Das Ergebnis der Consors Capital Bank lag deutlich über den konzerninternen Planungen, das Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft Ventegis Capital AG unter den Erwartungen, weil ein geplantes Exit nicht mehr im Geschäftsjahr 2004 durchgeführt werden konnte. Bei der Wertpapierhandelsbank Berliner Freiverkehr (Aktien) AG haben sich im IV. Quartal bei ruhigem Geschäft keine nennenswerten Veränderungen gegenüber dem Ergebnis zum III. Quartal mehr ergeben. Das Konzernergebnis resultiert überwiegend aus planmäßigen Goodwill- Abschreibungen auf die Tochtergesellschaft Berliner Freiverkehr (Aktien) AG sowie den allgemeinen Verwaltungskosten der Finanzholding, die kein eigenes operatives Geschäft betreibt.
Der Kursanstieg heute Morgen könnte mit der baldigen Bekanntgabe des endgültigen Jahresergebnisses in Zusammenhang stehen.
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Crowww
schrieb am 08.04.05 15:37:42
Beitrag Nr. 1.400 (16.329.995)
Anteilseigner treffen Grundsatzbeschlüsse für Stärkung der Sachsen LBMaßnahmenpaket bestätigtWeitere Schritte für besseres Rating eingeleitet Die Anteilseigner der Sachsen-Finanzgruppe (SFG) haben in ihrer heutigen Sitzung in Dresden das Programm zur Stärkung der Sachsen-Finanzgruppe beschlossen. Die Anteilseigner gehen davon aus, dass die Umsetzung des Beschlusses das Rating der Sachsen LB positiv beeinflussen wird. Darüber hinaus verständigten sich die Anteilseigner darauf, ein Modell zur externen Kapitalzuführung zur Sachsen-Finanzgruppe zu erarbeiten. Die Mittel sollen zur Stärkung der Sachsen LB herangezogen werden. Konkret sollen eine Eigenoptimierung der Sachsen LB mit einem Potenzial von bis zu 10 Millionen Euro jährlich sowie ein Liquiditätsausgleich zwischen den SFG-Mitgliedsinstituten hergestellt werden. Die Gruppe wird die Risikostrategie kurzfristig vereinheitlichen. Die Risikotransparenz soll weiter erhöht werden. Zur Kapitalaufstockung für die Sachsen LB erklärte Dr. Horst Metz, Sächsischer Staatsminister der Finanzen und Vorsitzender der Anteilseignerversammlung der SFG: „Die Anteilseigner sehen Handlungsbedarf, der Landesbank das von den Ratingagenturen geforderte harte Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Einzelheiten werden wir zeitnah in Gesprächen zwischen allen Beteiligten klären. Insgesamt ist das Schiff auf gutem Kurs. Nach einer für alle Beteiligten schwierigen Phase haben wir heute eine wichtige Hürde genommen. Gemeinsam mit dem Vorstand werden wir weitere Schritte unternehmen, um das Rating der Landesbank zu verbessern.“ „Die heutige Grundsatzentscheidung ist auch ein positives Signal an die Kunden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sachsen LB“, so Hans-Jürgen Klumpp, Sprecher des Vorstands der Sachsen LB und Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der SFG. Die Anteilseignerversammlung hat den Vorstand beauftragt ein Regelwerk zur verbindlichen Kooperation und
einen Katalog von Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der SFG vorzulegen. Hierbei soll der Nutzen für die Gruppe transparent gemacht werden; sowie
zusammen mit der Sachsen LB und einer namhaften Unternehmensberatung ein tragfähiges Geschäftsmodell für die Sachsen LB vorzulegen,
ein Risikosteuerungssystem über alle SFG-Mitgliedsinstitute aufzubauen und
gemeinsam mit den Anteilseignern die Möglichkeiten einer direkten Kapitalzuführung zu prüfen.
Mit Blick auf ein mögliches Zusammengehen der Sachsen LB mit geeigneten Partnern wird der Vorstand unter bankfachlichen Gesichtspunkten parallel eine Kooperation und/oder eine kapitalmäßige Verflechtung zur langfristigen Sicherung der Landesbank prüfen.