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schrieb am 13.04.05 17:31:35
Privatisierung von Sparkassen in Schleswig-Holstein?
Die Sparkassen in Schleswig-Holstein sollen sich in Zukunft für
Beteiligungen von Privatpersonen und anderen Sparkassen öffnen
können. Das berichtet das "Handelsblatt". Bei ihren
Koalitionsgesprächen in Kiel hätten sich CDU und SPD prinzipiell
auf diese Neuerung geeinigt, hieß es aus Verhandlungskreisen.
Allerdings solle die Beteiligung auf weniger als 50 Prozent
begrenzt bleiben.
SPD beugt sich dem Druck der CDU
Eine private Beteiligung hatten die Sozialdemokraten in
Schleswig-Holstein bisher immer abgelehnt. Sie beugten sich nun dem
Druck der CDU, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf
Verhandlungskreise. Bereits vor der Landtagswahl hatte sich der
Spitzenkandidat der CDU, Peter Harry Carstensen, dafür eingesetzt,
Kunden aus der Region, Mitarbeitern und anderen Sparkassen
Beteiligungen zu ermöglichen. Künftig sollen Sparkassen und Träger
selbst entscheiden können, ob sie Privatpersonen oder andere
Sparkassen an ihrem Geldinstitut beteiligen.
Festhalten an öffentlich-rechtlicher Struktur
Die CDU stellte dem Bericht zufolge klar, dass sie die
öffentlich-rechtliche Strukur der Sparkassen beibehalten wolle. Es
gehe darum, die Ausstattung mit Eigenkapital zu verbessern. Nach
Ansicht des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein
ist dies jedoch nicht notwendig. Die "unterstellte Kapitalarmut"
gebe es nicht.
Bislang keine Sparkassen-Übernahmen
In der Vergangenheit waren bisher alle Versuche gescheitert, die
strikte Trennung von Privatbanken, Sparkassen und
Genossenschaftsbanken - als den drei Säulen des deutschen
Bankensystems - aufzuweichen. Sie gilt als eines der wesentlichen
Hemmnisse für eine Konsolidierung des Sektors in Deutschland.
Versuche privater Geldhäuser, Sparkassen zu übernehmen oder sich
daran zu beteiligen, waren im Sand verlaufen. So hatte das Land
Mecklenburg-Vorpommern vor mehr als einem Jahr den geplanten
Verkauf der Sparkasse Stralsund durch eine Verschärfung des
Landesgesetzes blockiert und damit einen Präzedenzfall verhindert.
schrieb am 15.04.05 00:20:31
Frankfurter Maklerschaft wird internationaler - Kreise
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Die Deutsche Börse wird am Freitag, den
15. April 2005, die Skontroführer über die vorläufige Neuverteilung
der Skontren im Frankfurter Parketthandel informieren.
Entsprechende Informationen aus Marktkreisen hat eine Sprecherin
der Deutsche Börse AG auf Anfrage von Dow Jones Newswires
bestätigt. Die Skontren werden künftig nach Leistung vergeben und
stärker branchen- und länderorientiert zusammgesetzt. Im Anschluss
an die Verteilung kann der Skotroführerausschuss zur Vergabe
Stellung nehmen, Ende April beschließt die Geschäftsführung der
Frankfurter Wertpapierbörse dann die endgültige Verteilung.
Umgesetzt wird die Neuverteilung der Skontren am 1. Juli.
Nach Informationen von Dow Jones Newswires haben mehrere der
bestehenden Skontroführer die Kriterien für die Berücksichtigung
bei der Neuverteilung der Skontren verfehlt und scheiden somit als
Skontroführer für den Aktienhandel in den Qualitätssegmenten Prime
Standard und General Standard am Frankfurter Parkett aus.
Demgegenüber haben nach Angaben aus den Kreisen drei neue Bewerber
für die Skontroführung die Kriterien erfüllt. Insgesamt wird sich
die Zahl der Skontroführer vermutlich nur wenig verändern. Die
Zusammensetzung werde aber mit den neuen Skontroführern
internationaler, heißt es in den Kreisen.
Die Kriterien setzen sich zum einen aus dem Marktanteil 2004
zusammen und zum anderen aus den Ergebnissen der fachlichen
Beurteilung aus einer Qualitätsmessung im Februar und März dieses
Jahres. Erfasst wurden unter anderem Spreads, also Differenz
zwischen Ankauf- und Verkaufkursen, Ausführungsgeschwindigkeit und
Volumina. Die Qualitätsmessung ging mit einem Viertel in die
Beurteilung ein, der Marktanteil aus 2004 zu drei Viertel. Ingesamt
habe die Performance-Messung überwiegend gute bis sehr gute
Ergebnisse erzielt, so die Kreise zu Dow Jones Newswires.
schrieb am 15.04.05 08:19:49
schrieb am 15.04.05 09:10:58
Bin mal gespannt was bei Baader abgeht, du weißt ja ....... nicht
gekauft sondern vergeben werden die Skontros.
schrieb am 15.04.05 09:22:18
Friedrich Merz wagt Börsengang
Der CDU-Politiker steht als Aufsichtsrat bei der Deutschen Börse AG
zur Verfügung - Breuer soll gehen
Frankfurt/Main - Nach der fehlgeschlagenen Übernahme der Londoner
Börse durch die Deutsche Börse halten die Spekulationen über
personelle Konsequenzen an. So steht der CDU-Politiker Friedrich
Merz nach eigenen Angaben für eine Aufsichtsratsposition bei der
Deutschen Börse zur Verfügung, lehnt aber eine Kampfabstimmung
gegen den amtierenden Gremiumschef Rolf Breuer ab. "Ich bin von TCI
und anderen Anteilseignern gefragt worden, ob ich als Aufsichtsrat
zur Verfügung stehen würde, wenn es einen freien Posten gäbe",
sagte Merz am Donnerstag. Wenn es eine freie Position gäbe, würde
er bereitwillig konstruktive Gespräche mit dem Unternehmen
eingehen. "Aber ich bin nicht bereit zu einer feindlichen Attacke
auf den Aufsichtsrat", fügte er hinzu.
Der Großaktionär der Deutschen Börse AG, der britische Hedge Fonds
TCI, hat am Donnerstag den Antrag auf die Abwahl von Rolf Breuer,
Aufsichtsratsvorsitzender der Börse, gestellt. Dies wäre auf der
Hauptversammlung am 25. Mai möglich und würde voraussichtlich auch
Konsequenzen für die Besetzung des Vorstandes haben. Der
Investment-Fonds TCI besitzt rund acht Prozent der Anteile der
Deutschen Börse AG. Merz ist nach eigenen Angaben in seiner
Eigenschaft als Anwalt in der Sozietät Mayer, Brown, Rowe & Maw
seit drei Wochen Berater von TCI.
Die Abwahl von Breuer soll als "Ergänzung eines
Tagesordnungspunktes am 25. Mai auf der Hauptversammlung (HV)
erfolgen". Vorangegangen war der Versuch einer "einvernehmlichen
Lösung" mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Börse, Werner
Seifert, und Breuer. Dies sei aber nicht möglich gewesen, betonte
Merz. Den Nachfolger von Breuer soll der Aufsichtsrat unmittelbar
nach dessen Abwahl aus seiner eigenen Mitte wählen, ergänzt der
CDU-Politiker.
Im Gespräch ist auch der Ex-Vorstand von Daimler-Chrysler, Manfred
Gentz. Mit ihm soll TCI-Chef Christopher Hohn bereits ausführliche
Gespräche geführt haben. In einer außerordentlichen HV noch in
diesem Jahr sollen dann bis zu acht Aufsichtsräte auf der
Kapitalseite ausgewechselt werden.
Als mögliche Kandidaten für den Aufsichtsrat hat Hohn schon im März
auch mit Merz gesprochen. Für ihn kam aber eine Gegenkandidatur
nicht in Frage, sagte Merz. Nach der Abwahl im Mai schloß Merz auf
einer außerordentlichen HV aber eine eigene Kandidatur nicht aus.
Merz hatte Ende 2004 auf sein Amt als stellvertretender
Fraktionschef der Union im Bundestag verzichtet.
Einvernehmliche Lösung gescheitert
schrieb am 15.04.05 18:12:13
Sieht bis jetzt nach einem starken Tag für Tradegate aus!
schrieb am 15.04.05 19:11:33
Habe es auch schon festgestellt.
schrieb am 15.04.05 19:16:48
Wann erwartest Du die schöne Nachricht Fachmann Crowww
schrieb am 15.04.05 21:33:58
Gehe von der nächsten oder übernächsten Woche aus.
Warte schon jeden Tag!
schrieb am 15.04.05 21:36:57
Ehrlich gesagt, ich auch!!!!! Schönes Wochenende
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