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Verkehrsminister plant Neue TÜV Abzocke ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 14.01.04 09:48:16
von
neuster Beitrag 16.01.04 18:13:43
von

Anzahl Beiträge: 20
Aufrufe gesamt: 422
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 810.247
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[ Seite: 12neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 14.01.04 19:38:08
Beitrag Nr.11 
(11.844.479)
Antwort
Zitat
Unter Kohl wurde die Mineralölsteuer innerhalb von 3 Jahren um 60 Pfennige erhöht.
Avatar
schrieb am 14.01.04 20:01:00
Beitrag Nr.12 
(11.844.740)
Antwort
Zitat
#11

da will ich aber eine quelle haben, da ich das für ein gerücht halte mein lieber hega.
lt. meinen angaben war 1998 der spritpreis noch 98 pfennige pro liter.
und zu dieser zeit war die gute spd an der macht
Avatar
schrieb am 14.01.04 20:05:46
Beitrag Nr.13 
(11.844.808)
Antwort
Zitat
nicht benzinpreis war 98 auf 98 pf/l, sondern die steuern.
nach deinem posting müsste die cdu den steueranteil um knapp 2/3 erhöht haben innerhalb von 3 jahren
Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics
Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics

Nouriel Roubini
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schrieb am 14.01.04 20:29:27
Beitrag Nr.14 
(11.845.249)
Antwort
Zitat
Die Entwicklung der Mineralölsteuersätze auf Benzin und Diesel zeigen, dass vor allem Kohl /Waigel die Benzinpreise hochgetrieben haben.
Sie betrugen in Pfennigen je Liter:

1988: 53 Pfennige/Liter (gegenüber 1981 plus 2 Pfennige);

1998: 108 Pfennige/Liter (nach vier Erhöhungen um insgesamt 55 Pfennige durch Waigel);
2000: 120 Pfennige/Liter (nach zweimaliger Erhöhung um insgesamt 12 Pfennige). ]


siehe dazu
http://www.iivs.de/waldkrai/igruppe/spd/Benzinpreis.html
Avatar
schrieb am 14.01.04 20:38:06
Beitrag Nr.15 
(11.845.324)
Antwort
Zitat
@forsyth,
wenn ich mal kurz nachrechne, so stelle ich fest, dass unter Kohl die Mineralölsteuer innerhalb von 10 Jahren um sage und schreibe
103 Prozent erhöht wurde.
Da muss sich Rot/grün aber gewaltig anstrengen, um dieses Ziel zu erreichen
Avatar
schrieb am 14.01.04 21:03:45
Beitrag Nr.16 
(11.845.601)
Antwort
Zitat
Wie man doch vom TÜV zum Benzinpreis kommt:D

Währen die Prüfgebühren eine unternehmerische Entscheidung, gäbe es preislichen Wettbewerb. Ist aber nicht mehr, weshalb die Gebühren doch staatlich geregelt werden. Das ganze findet natürlich in "Cooperation" statt(gibts auch ein anderes Wort für)
Und ich gebe Kastor sehr recht, es ist eine Abzocke und das in erster Linie, weil der TÜV nur mangelhaft wirtschaftete in den zurückliegenden Jahren. Er stand sogar mal ganz dick in den roten Zahlen. Umgekehrt verhielt es sich mit den anderen Prüfgesellschaften, GTÜ KÜS etc, Dekra ist wiederum ein Sonderfall.
Das allein zeigt, das die Prüfgebühren sehr wohl kostendeckend, ja gewinnbringend sein können.

Was viel eher mal angesagt wäre, ist, das der TÜV mal lernt, sich als Dienstleister zu präsentieren. Nicht umsonst gibt es den Spruch:

Die Halbgötter der Mängel

Wenn man sich dann mal den Aufwand ansieht, der da betrieben wurde und wird, was alles krampfig versucht wurde, aus diesem Laden ein wettbewerbfähiges System zu machen, kann man sich nur den Bauch halten vor lachen.

Finde es schon gut, das Stolpe dagegen wettert, auch wenn er sonst nicht gerade einen guten Job macht(Maut)

Weiter ist auch der neue Prüfauftrag mal zu hinterfragen. Es ist doch merkwürdig, unsere Autos werden qualtativ immer besser, die Verkehrsregelungen und Sicherheitseinrichtungen führten zusammen mit der guten Technik zu einem Niedergang der Unfallstatistik, aber die Fahrzeugprüfungen werden immer weiter verschärft. Wo bitte ist der Bedarf??
Das ist auch nur Abzocke.
Avatar
schrieb am 15.01.04 08:12:37
Beitrag Nr.17 
(11.848.580)
Antwort
Zitat


#14,

deine Quelle ist ja sicherlich ebenso profund und unabhängig, wie z. B. die Homepage der Fa. Aral oder vergleichbarer multinationaler Rohöl orientierter Sozialverbände! :laugh: :laugh: :laugh:
Avatar
schrieb am 15.01.04 10:44:49
Beitrag Nr.18 
(11.850.117)
Antwort
Zitat
@Lifetrader,
holst du dir dein Wissen aus der Bildzeitung ?

42 Milliarden Euro Mineralölsteuer nimmt der Finanzminister jährlich ein.
Der Verbrauch von Mineralölprodukten ist in den vergangenen Monaten gesunken.
Wenn Deutschlands Autofahrer an der Zapfsäule stehen, tankt Finanzminister Hans
Eichel immer mit. 65 Cent pro Liter unverbleites Benzin fließen allein als Mineralölsteuer
in seine Kasse. Dazu kommen noch rund 15 Cent Ökosteuer und 16 Prozent
Mehrwertsteuer. Für den Liter Diesel sind dagegen nur 47 Cent Mineralölsteuern fällig.
Die Idee, den Steuersatz auf den Dieselkraftstoff zu erhöhen und damit dem Niveau
des Satzes auf das Normalbenzin näher zu rücken, hat Bundeskanzler Gerhard
Schröder im Juli vom Tisch gefegt: „Wir haben nicht vor, beim Dieselkraftstoff irgendetwas
zu verändern“.
Aus dem Verfeuern von Benzin, Diesel und Heizöl, Flüssig- und Erdgas fürs Fortkommen
und die warme Wohnung zieht der Staat die weitaus üppigsten Verbrauchssteuereinnahmen.
42,2 Milliarden Euro waren es 2002, fast das Achtfache des Aufkommens
von 1970. Gefahren wird immer und immer mehr - die Quelle sprudelt also
verlässlich. Allerdings zeigen die ökologische Steuerreform wie auch die konjunkturelle
Lage Wirkung: der Verbrauch an Mineralprodukten sinkt. Eine Milliarde weniger
erwartet Finanzminister Eichel in der Kasse für 2003.
In den siebziger Jahren gaben sich deutsche Finanzminister noch mit rund 40 Pfennig
(20,5 Cent) Mineralölsteuer auf Benzin zufrieden - seither langten sie mehrfach
zu.
Besonders kräftig bat die Bundesregierung unter CDU-Kanzler Helmut Kohl zur
Kasse: Im Juli 1991 stieg die Mineralölsteuer mit einem Schlag um 22 Pfennig (11,25
Cent) pro Liter Benzin auf 82 Pfennig (42 Cent). Der Sprung nach oben wurde damals
mit dem Aufbau Ost, den Kosten des Golfkriegs und dem Umweltschutz erklärt.
Zweieinhalb Jahre später holte sich Kohl einen Nachschlag von weiteren 16 Pfennig
(8,18 Cent). Jetzt wurden Milliarden zur Vereinigung der damaligen Bundes- und der
maroden DDR-Reichsbahn gebraucht.

Fünfmal gut drei Cent Ökosteuer hat die rot-grüne Koalition seit 1999 auf den Liter
Benzin gepackt. Dennoch wird auch Rabatt gewährt: den Fluggesellschaften etwa,
die keine Mineralölsteuer zahlen müssen. Oder dem Transportgewerbe, das aus
Wettbewerbsgründen jährlich 300 Millionen Euro Mineralölsteuer-Erstattung erhält.

Auch wenn Autofahrer gerne über die Abzocke aus Berlin schimpfen: Der Spritpreis
hat in der Vergangenheit laut ADAC stärker angezogen als die Mineralölsteuer.

Ein Sprecher des Automobilclubs von Deutschland (AvD) ergänzt: Auch wenn die Ölpreise
in Rotterdam steigen, verdienen multinationale Ölkonzerne gut dabei. Sie sind in
der Regel nicht nur Abnehmer, die ihre Tankstellen beliefern, sondern auch an der
Förderung, am Transport rund um den Globus und am Raffineriegeschäft beteiligt.
Nur die Tankstellenpächter ganz am Ende der Kette machten kein gutes Geschäft.
Erdöl ist der Treibstoff der Industriestaaten - das haben die Regierungen schon früh
ausgenutzt: 1879 führte das Deutsche Reich den Petroleumszoll ein, 1930 schlug die
Geburtsstunde der Mineralölsteuer. 1936 erstmals stark erhöht, wurde sie 1939 auf
Dieselöl, 1951 auf Produkte der Petrochemie und 1960 auf Heizöle ausgedehnt.
Gründe, in den Tank-Topf zu greifen, fanden sich auch früher: Das Verkehrsfinanzierungsgesetz
etwa legte 1955 fest, dass ein Teil der Mineralölsteuer dem Auf- und
Ausbau der Autobahnen dienen sollte. Das Netz stammte aus den 30ern - das Wirtschaftswunder
forderte breitere, schnellere und mehr Rollbahnen.
(KstA, 20.10.03)
Avatar
Studentenverbindung
schrieb am 15.01.04 16:06:15
Beitrag Nr.19 
(11.854.077)
Antwort
Zitat
@kastor,
in Deiner provokativen Überschrift ist etwas falsch:
Nicht Stolpe plant eine neue Abzocke, sondern der TÜV.
Avatar
schrieb am 16.01.04 18:13:43
Beitrag Nr.20 
(11.867.429)
Antwort
Zitat
Ganze vier Cent pro Liter sanken die Spritpreise im vergangenen Jahr. Satte 20 Cent legte der Euro im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Dollar zu. Außerdem ist der Irakkrieg und die damit verbundene Unsicherheit auf dem Ölmarkt beendet. Die Preispolitik der Mineralölkonzerne ist und bleibt eins der ganz großen Rätsel. Die Autofahrer - frustriert.

Quelle: WDR

[ Seite: 12neuster Beitrag ]

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