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Seite 3 von 436

IBV-Deutschland-/LBB-Fonds - doch Ausschüttung?? ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 29.01.04 15:01:08
von
neuster Beitrag 23.05.12 12:56:15
von

Anzahl Beiträge: 4.351
Aufrufe gesamt: 999.364
Aufrufe heute: 35
Diskussionsnr.: 815.054
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[ Seite: 1234434435436neuster Beitrag ]

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schrieb am 18.02.04 08:45:22
Beitrag Nr.21 
(12.187.297)
Antwort
Zitat
Hallo,

habe gestern auch die Schreiben für den LBB 5+6 bekommen.

Was mich ein wenig wundert ist die 180 Grad Wende des
Hr. Lange. War doch in der Kommunikation und Zusammen-
arbeit bis zum Ende letzten Jahres als zum Besten be-
stellt, so hagelt es nun Kritik.

Weiterhin ist die Zurückhaltung bei den Ausschüttungen
erstaunlich mit dem berechtigten Hinweis einer möglichen
Gefährdung des Andienungsrechts.

Kommt mir alles sehr merkwürdig vor. Trotzdem kann eine
Überprüfung durch (unabhängige ?) Seite wohl nur sinnvoll
sein.

Gruß S.F.
Avatar
schrieb am 18.02.04 10:15:12
Beitrag Nr.22 
(12.188.393)
Antwort
Zitat
@all:
Bei allen Gesellschaften (mit den garantien; LBB 3 - 13 und IBV D 1-3) hat eine Gruppe von Zeichnern den bisher passiven Herrn Lange von den bei der IBV vorliegenden Problemen überzeugt.

Somit handelt dieser endlich, was nach meiner Auffassung schon vor 2 Jahren notwendig gewesen wäre.

Ich jedenfalls werde für die vorgeschlagenen Prüfungen stimmen und die IBV auch fragen (ist ja teilweise selbst mit bis zu 5-6% beteiligt), wie diese denn gedenkt abzustimmen. Es wird Zeit, das die IBV deutlich macht, ob sie konzerninteressen oder die der Zeichner vertritt.

Ich halte die Teilnahme an der Abstimmung für sehr wichtig, da ohne aktive Teilnahme der Gesellschafter kein Beschluß herbeigeführt werden kann. Und noch eines meine ich zu erkennen: Normalerweise muß es bei diesen Dingen eine aoGV geben. Offensichtlich war die IBV dazu innerhalb einer vertretbaren Frist nicht bereit, so daß nun im Umlaufverfahren hoffentlich zügig die Gesellschafter ihre Rechte durchsetzen können.
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schrieb am 18.02.04 12:38:12
Beitrag Nr.23 
(12.190.329)
Antwort
Zitat
Stimme hier ebenfalls dreimal mit "ja". Die Position der Gesellschafter kann dadurch nur gestärkt werden.
Avatar
schrieb am 18.02.04 20:50:37
Beitrag Nr.24 
(12.195.943)
Antwort
Zitat
So, habs auch bekommen....

Die Lange geht mir vielleicht was auf die Nerven. So eine larmoyante Diva. Dieser aufgeblasene Wichtigtuer kann nur andere schlechtmachen, aber kriegt selbst nichts hin.

Ich wette, der hats noch nicht mal geschafft, seine Berichte auf den jeweiligen fonds individuell zu machen. Wahrscheinlich sind sie alle wortwörtlich gleich. Und dieser Sprachstil mit Fettdruck und Unterstreichungen für die Blöden.... das ist ja schon schmerzgeldfähig...

Wo ist der denn überall Verwaltungsrat? Bei mir im 12er, leider, dann auch noch 5, 8, und 9 wie ich sehe. Und jedesmal 16 TEUR. Wahrscheinlich auch noch in anderen.


Beim 3er ist er nicht gewählt worden, da ist er beleidigt mit seinem Haufen aus der Gesellschafterversammlung geschnaubt... :laugh:

In den Berichten jammert er rum, er sei verunsichert, er habe keine Informationen und keine Unterstützung bekommen. Diese Pfeife. Jeder Gesellschafter hat Einsichtsrechte, und der Verwaltungsrat erst recht. Aber er kriegts nicht gebacken.

Die vorgeschlagenen Prüfungen sind ok, obwohl ich dachte, der Jahresabschluß wird sowieso geprüft (hab meine Unterlagen nicht da, ums nachzusehen). 2 + 3 sind gut formuliert. Die 100 TEUR dafür – sind die pro Fonds? Wahrscheinlich ja. Und wahrscheinlich sind davon 20 % weiche Kosten für die Vermittlung durch Herrn Lange.


Es ist ja schon auf jeden Fall richtig, hier genau und rechtzeitig hinzusehen. Ich hoff nur, wir kriegen die Gutachten dann in vollem Wortlaut. Aber wahrscheinlich wird Herr Lange eine Zusammenfassung zusammenschustern, in der das Wichtigste zuerst: Für unser Niveau verständlich aufbereitet ist!

@fondsfonds, ich hoff nur, daß da wirklich ein paar Profis dahinterstehen. Daß es keine aoGV gibt.. der Lange hätte eine verlangen können... aber vielleicht wär dann eine Diskussion über den Inhalt der Beschlußanträge gekommen, und das wollten sie vermeiden... deshalb das Risiko im Umlaufverfahren vermeiden... und dann spielt ja der Faktor Zeit auch noch ne Rolle. Und wühl ich mal durch deine spam für einen Zwischenbericht.

Grüsse

teeth
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schrieb am 20.02.04 10:00:17
Beitrag Nr.25 
(12.213.124)
Antwort
Zitat
Im manager magazin, aktuelle Ausgabe 03/2004, findet sich ein fundierter Bericht zum Thema LBB- und IBV-Fonds, der soziale Wohnungsbau darf natürlich auch nicht fehlen.

Da wird die ganze Lage mal ungeschminkt dargestellt. Meines Erachtens eine Pflichtlektüre für jeden Anleger.
Avatar
schrieb am 20.02.04 10:34:53
Beitrag Nr.26 
(12.213.617)
Antwort
Zitat
Avatar
schrieb am 22.02.04 09:50:30
Beitrag Nr.27 
(12.225.559)
Antwort
Zitat
http://www.tagesspiegel.de

...bietet im Archiv unter Suchbegriff Bankgesellschaft eine ganz interessante aktuelle Berichtersattung, auch schon bezogen auf den Artikel im M-M.
Avatar
schrieb am 23.02.04 07:48:03
Beitrag Nr.28 
(12.229.236)
Antwort
Zitat
Berlin-Anlegern drohen massive Verluste Immobilienfonds der Bankgesellschaft schütten Garantie-Dividenden nicht aus – weil das Land nicht zahlen will

Berlin (ball/dr). Zahlreiche Immobilienfonds der Bankgesellschaft Berlin können die garantierten Dividenden an ihre Anleger offenbar nicht zahlen. Bankenkreise bestätigten am Freitag dieser Zeitung, dass Anleger, die in den neunziger Jahren in Fonds der Landesbank Berlin und der Immobiliengesellschaft der Bank investiert hatten, vorerst nicht mit Geld rechnen können. Der Grund: Finanzsenator Thilo Sarrazin prüft die Ansprüche der Fonds ausführlich – und überweist der Bank kein Geld. Betroffen sind mindestens vierzig Fälle, es geht um ein Volumen von rund 100 Millionen Euro.

Das Land Berlin hatte nach dem Bankenskandal die Risiken aus dem Immobiliendienstleistungsgeschäft der Bankgesellschaft übernehmen müssen. Bis zum Jahr 2032 haftet das Land bis zur Höhe von insgesamt 21,6 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren erstmals Zahlungen für die Fonds fällig geworden. Bisher hat das Land Garantiezahlungen von rund 14 Millionen Euro geleistet.

Betroffen sind die spektakulärsten Geldanlageformen, die die Bankgesellschaft ihren Kunden in den neunziger Jahren anbot: Wer in bestimmte Fonds investierte, bekam nicht nur üppige Steuergutschriften, sondern auch über bis zu 25 Jahre garantierte Dividendenzahlungen. Jetzt sind viele dieser Fonds klamm, weil sich die Geschäftserwartungen nicht erfüllten und weil die Dividendenversprechen sich als nicht marktgerecht erweisen. Nach den Vereinbarungen zur Rettung der Bankgesellschaft müsste Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) einspringen.

Sarrazin allerdings prüft ausführlich und langatmig – so langsam, dass die Rechtsanwälte der Fondszeichner jetzt Alarm schlagen. Sie fürchten, dass die betroffenen Fonds in die Insolvenz rutschen. „Die Zahlungsverzögerung ist eine politische Strategie, die Fonds auszuhungern und aus den Verpflichtungen herauszukommen“, wirft Wolfgang Schirp dem Senat vor. Der Rechtsanwalt vertritt Fondszeichner, die auf ihr Geld warten.

Finanzsenator Sarrazin dagegen verweist auf gültige Verträge und erklärt, die betroffenen Anleger sollten sich zunächst mit ihren Ansprüchen an die Bankgesellschaft wenden. So sehen es die Verträge vor. Sarrazin: „Der Bankkonzern prüft eigenverantwortlich, ob und in welcher Höhe dort Fondsgarantieansprüche bestehen. Er ist selbst verpflichtet, festgestellte Zahlungen zu leisten.“ Die Bankgesellschaft wollte sich auf Anfrage nicht zu der Angelegenheit äußern.

Vor kurzem hatte der Finanzsenator gesagt, dass 2003 kein Steuergeld für die Fonds aufgebracht werden musste. Erst 2004 würden voraussichtlich 145 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt gezahlt, um die Finanzrisiken der Fonds abzusichern. 2005 steige der Bedarf auf 330 Millionen Euro. Das sind weit weniger Steuergelder, als im Landeshaushalt veranschlagt werden. Dort sind jährlich 300 Millionen Euro eingestellt, damit die Anleger ihr Geld bekommen, auch wenn die Immobilienfonds Verluste machen.

Aus Kreisen der Bankgesellschaft werden Informationen, wonach die Einnahmen der umstrittenen Fonds um 40 Prozent unter den Erwartungen lägen, als hanebüchen bewertet. Dagegen wollte sich die für die Verwaltung der Fonds zuständige Bankentochter zu den Ertragszahlen nicht äußern. Im Internet (www.ibv.de) ist jedoch für jeden Fonds eine detaillierte wirtschaftliche Bilanz für die Jahre 2001 und 2002 zugänglich. Schlecht stehen die Immobilienfonds LBB4 bis LBB9 da. Diese hatten im Jahr 2002 zwischen rund 12 Millionen Euro und 31 Millionen Euro weniger Mieten eingenommen, als ursprünglich prognostiziert.

Gerüchte über angebliche Insolvenzen der Fonds, halten Experten allerdings für übertrieben. Allenfalls müssten Anleger eine gewisse Zeit auf ihre Ausschüttungen warten. Dasselbe gilt für die Banken, von denen die meisten Fonds auch Geld bekommen haben: Fast 90 Prozent dieser Kredite haben die Fonds von dem Konzern der Bankgesellschaft selbst erhalten. Eng könnte es allerdings in einem Fall werden: beim Fonds IBV Deutschland1, bei dem die Anleger bis heute auf Ausschüttungen warten.


...habs mal reingestellt, solange es noch kostenlos ist....

es ist gut, daß da etwas in Bewegung kommt, und ich denke nach wie vor, die Chancen der Zeichner sind ausgezeichnet.

Aber der oben von Schirp genannte Zusammenhang zwischen Abschirmung und Zahlungssituation ist so nicht gegeben. Anspruchsgegner der Fonds ist die IBB als Generalmieter, maximal die Bankgesellschaft. Auf jeden Fall nicht das Land Berlin. Sarrazin hat da absolut recht. Und der Schirp als RA müßte das selbstverständlich auch wissen. Schirp betreibt hier einseitige Stimmungsmache wider besseres Wissen.

Das heißt natürlich nicht, daß man abwarten muß. Es muß gegen die IBB geklagt werden, je eher, desto besser.

die gleiche Situation ist das schwingen mit dem Schreckgespenst "Insolvenz", ohne im mindesten auf den Aspekt "Personengesellschaft" einzugehen.
Avatar
schrieb am 23.02.04 08:16:19
Beitrag Nr.29 
(12.229.357)
Antwort
Zitat
@teeth

Thema Insolvenz, Personengesellschaft:

Ist aus meiner Sicht zu vernachlässigen.

2 Gründe:
1. Komplementär (Person) kann schon in absehbarer Zeit kündigen. Somit haben wir in absehbarer Zeit nur noch eine GmbH als Komplementär.

2. Fehlende Liquidität (Thema Verpfändungen). Hierbei mag es (noch?) Gesellschaften geben, bei denen noch keine Verpfändungen der Liqui-Reserve bekannt sind. Da die GF aber die Auffassung vertritt, diese selbständig vornehmen zu dürfen, wird das wohl demnächst geschehen (Druck der finanzierenden Banken).
Avatar
schrieb am 23.02.04 17:49:32
Beitrag Nr.30 
(12.235.430)
Antwort
Zitat
@Teeth:

Nach meinem Kenntnisstand sind zunächst Tochtergesellschaften der Bankgesellschaft Berlin Anspruchsgegner für Generalmiete und Mietgarantien, und somit auch indirekt die Bankgesellschaft Berlin.

Aber: das Land Berlin als "Muttergesellschaft" der Bankgesellschaft Berlin haftet für diese, falls ihr das Geld ausgeht (Stichwort: Gewährsträgerhaftung).

[ Seite: 1234434435436neuster Beitrag ]

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