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Seite 270 von 436

IBV-Deutschland-/LBB-Fonds - doch Ausschüttung?? ( Seite 270)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 29.01.04 15:01:08
von
neuster Beitrag 23.05.12 12:56:15
von

Anzahl Beiträge: 4.351
Aufrufe gesamt: 999.364
Aufrufe heute: 35
Diskussionsnr.: 815.054
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[ Seite: 123269270271434435436neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 29.10.06 20:53:20
Beitrag Nr.2691 
(24.997.360)
Antwort
Zitat
Abschied von Wunschträumen. Willkommen in der Wirklichkeit.

Dieses Motto gilt nach den neueren Erkenntnissen wohl für alle Seiten in der Auseinandersetzung um unsere Fonds.

Die IBV muss wohl Abschied nehmen von verschiedenen Wunschvorstellungen. Eine Wunschvorstellung war wohl, dass man über die Verjährungsschiene die Prospekthaftungskläger völlig ausbremsen könnte. Eine weitere Wunschvorstellung war wohl, dass man die Verbleiber ohne Anfechtungsklagen um die Minderheitsschutzrechte betrügen könnte.

Aber auch auf Seiten der Anleger gilt es wohl, von einigen Wunschträumen Abschied zu nehmen. Die Prospekthaftungskläger können wohl nach neueren BGH-Enscheidungen mit einer Umschiffung der Verjährungsklippe rechnen. Dennoch bleiben die vor Gericht erstrittenen Abfindungen bisher deutlich hinter den Angeboten der Gegenseite auf Abfindung zurück. So berichtet die IBV auf ihrer Internetseite über einen Erfolg der Prospekthaftungskläger beim LBB 10 in Höhe einer Abfindung von 45,70 % der Einlage. Das Angebot der Gegenseite belief sich dagegen auf ca. 70 %. Solche "Erfolge" der Anleger lassen das Herz der Gegenseite wahrlich höher schlagen. Allerdings haben beide Seiten - sowohl der AAA als auch die IBV - es bisher vermieden, die Gründe der Entscheidung zu veröffentlichen. Allerdings läßt sich wohl absehen, dass man auf Seiten des AAA und dessen Kläger um eine Anrechnung der erhaltenen Steuervorteile nicht herum kommen wird.

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schrieb am 29.10.06 21:03:25
Beitrag Nr.2692 
(24.997.621)
Antwort
Zitat
Abschied von Wunschträumen. Willkommen in der Wirklichkeit (Fortsetzung).

Eine wesentliche Steigerung der Abfindungen auf dem Klageweg kann nur in der Anerkennung von Verzugszinsen als Schadensersatz für die Anleger durch die Gerichte erfolgen. Sollten einzelne Anleger Anlagen im Depot haben, die weitaus überdurchschnittliche Ergebnisse in den letzten Jahren erzielt haben, so wird sich dies auch in weit höheren Abfindungen für diese Anleger auszahlen.

Dennoch bleibt der Rechtsweg risikobehaftet. Es ist durchaus offen, ob die Prospekthaftungskläger ein höheres Ergebnis als die Abfindungsannehmer erzielen werden.

Vollkommen Hoffunungslos bleibt die Lage der "Verbleiber", die der Linie von ZZZ (von der IBV übersetzt als Zentrum zahnloser Zauderer) folgen. Hier ist man offenbar nicht einmal in der Lage, die notwendigen Anfechtungsklagen auf die Beine zu bringen. Man verläßt sich hier auf den AAA und auf von Lange bezahlte "Koordinatoren". Ein wahrlich trauriger Anblick.

Dennoch könnte sich diese Strategie, im Windschatten starker Anleger zu verharren, möglicherweise doch noch als erfolgreich erweisen. Das Verdienst für einen sochen Erfolg wäre aber sicherlich nicht das Verdienst von TSE.
Avatar
schrieb am 06.12.06 22:24:13
Beitrag Nr.2693 
(25.983.175)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.997.360 von kenkennard am 29.10.06 20:53:20hallo,

will das gute teil mal wieder aus versenkung holen.
heute gabs ja wieder mal post.
hab diese aber noch nicht gelesen.

viele grüße
h+t
Avatar
schrieb am 07.12.06 07:26:39
Beitrag Nr.2694 
(25.988.082)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.983.175 von HoppundTop am 06.12.06 22:24:13dann solltest Du das mal tun...
immerhin ein Schreiben von allen VR unterzeichnet...

grüße

nanu
Avatar
lets.bury.it.com
schrieb am 11.12.06 19:49:41
Beitrag Nr.2695 
(26.110.236)
Antwort
Zitat
:look::look::look: Leute, jetzt mal ehrlich:

Wenn alle Verwaltungsräte, von AAA bis ZzZ inclusive Lange&Co. sich auf ein Rundschreiben einigen konnten, wenn in all unseren schönen garantiefonds sich der nebel langsam lichtet und das ganze gezwirbel von freunden und feinden, multiverwaltungsräten, abschaum und was es da alles gab in den hintergrund tritt weil die opposition sich letztlich in den entscheidenden punkten einig ist, dann heißt das doch was:

Der konzern, die berliner politik und die beraterkaste drumherum haben für all die zeichner, die aufgewacht sind und nicht klein beigeben, nicht nur keine lösung, sie haben ernsthafte probleme:D

Die 2 hautprobleme heissen: minderheitenschutz und garantien. Beides können sie letztlich nicht abschaffen.

Und die opposition weiß das!:p:D:p:D:p

Die strategie, die anleger weichzukochen und dann billig abzukochen, zu 52-80% der nominalen, mag für einen gewissen prozentsatz aufgehen.
man erreicht wohl 75%, in den fonds, bei denen die 10 jahre rum sind:rolleyes:

Ist das die lösung? gerade genau: nein:p

Man hat zwar nun für den teil, der sich billig hat abschütteln lassen, die garantien "neutralisiert" und muß sie wirtschaftlich nicht mehr bedienen (de facto muß man es nur noch für die restlichen sagen wir mal 25% tun).

Aber was nützt das bei immobilien a la northeim-südstadt, wenn man, in zwangsgemeinschaft zwischen fintec und zzz (die beiden gruppen werden, sein wir doch mal ehrlich, letztlich im grossen und ganzen übrigbleiben, die lange-kunden sollen ja annehmen und neuanlegen:laugh: ) weiterhin wirtschaftlicher eigentümer der topimmobilien an ausgesuchten standorten bleibt?

Es hilft nur graduell, das fondsproblem zu beherrschen, gelöst bekommt man es so nicht.

Aber ist es für die ZzZ-verbleiber, die user kenkennard glaubt, bashen zu müssen, nicht sogar gehupft wie gesprungen, ob das land berlin mit den restlichen anlegern den ausstieg sucht oder sie drinbleiben läßt?

denn im ersteren fall müßte man ihnen vernünftige, faire Kurse bieten (so ungefähr 150% dürften mittlerweile die region sein, in der man mal drüber reden kann), im zweiteren fall wird man gar nicht anders können als die ausschüttungen wiederaufzunehmen, weil alles andere der steuerzahler (dem wirtschaftlich die fintec gehört) und vor allem der klamme finanzsenator nicht akzeptieren würde:D

Ist doch eine super-interessenkongruenz (wie bei der telekom oder vw): der klamme staat ist, gemeinsam mit privaten, eigentümer, und drängt auf eine hohe dividende, um wenigstens laufende einnahmen hereinzuholen:lick:

Und aus dem investment kann der staat nur aussteigen wenn er sich mit den privaten mitinvestoren verständigt:kiss:

Ich verabschiede mich wieder aus dem forum, denn ich bin der meinung 'all is said and done', jedenfalls für den moment.

LBI
:cool:
Avatar
schrieb am 12.12.06 10:25:42
Beitrag Nr.2696 
(26.119.841)
Antwort
Zitat
mal was anderes:

hat jemand von euch einen Geschäftsbericht 2004 bzw. 2005 der LBB 4, 6 und 10? Mir fehlen diese noch, zumindest beim 2004-er wird´s doch langsam mal Zeit!

nanu
Avatar
schrieb am 12.12.06 12:28:23
Beitrag Nr.2697 
(26.122.232)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.119.841 von nanunana am 12.12.06 10:25:42Hallo,

@lets.bury.it.com in #2691
vollste Zustimmung!
kein Millimeter wird nachgegeben und kein € verschenkt.

Viele Grüße
H+T
Avatar
schrieb am 13.12.06 23:22:55
Beitrag Nr.2698 
(26.163.558)
Antwort
Zitat
Geschäftsbericht 2004& 2005 liegt auch weder für ibv International 1 USA noch für BB Fonds InternationalI UK nicht vor :rolleyes:


Die Tage kam ein Schreiben, wonach die Lage beim USA Fond insgesamt zufriedenstellend sei und in zwei Raten(30.11.2006 4% und 04/2007 2,5%) ausgeschüttet werden sollen. Weitaus Interessanter scheint der Umstand, daß die Madison Real Estate bereits 16,3% (5,3 Mio$) und eine EBH Beteiligungen GmbH 2% (0,65 Mio$) hält. Weiterhin "liegen Kaufgesuche von einem Investor zu einem Kurs von 82% (Madison bietet zurzeit 75%) in Höhe von ca 5,0Mio. USD vor". Objekte sind zu 97 bzw 100% vermietet.
Ausschüttungen von 98-2005 i.H.v. 57,5% (Plan 63%).

Mein persönliches Fazit: Fühl mich mit Madison Real Estate an Bord
nicht unwohl, wenngleich sie freilich nicht meine Interessen vertreten. Daß derzeit noch ein zweiter Investor 82% bietet und offenbar insgesamt 3 größere Anteileigner investieren/wollen spricht für sich. Negativ ist die €/$ Bilanz, aber wenn ich sehe wie andere "Rundumsorglos" Fonds laufen und Anleger gezielt zermürbt werden, kann ich mich hier überglücklich schätzen.


In einem zweiten Brief ist die steuerliche Situation bez. Ausschüttungen für den UK I zugesandt worden. Schüttet derzeit (wurde vor nem halben Jahr angekündigt Ankündigung) ca 3,5% aus (soll 7%). Daß es bei der Ausschüttung zu deutlichen Einschnitten kommt war aber schon aus dem Bericht füt 2003 ersichtlich, da die Mieteinkünfte einfach nicht kostendeckend waren, Ausschüttungen aus der Liquiditätsreserve bedient wurden.

Fazit: Bis auf den IBV Verschnitt sind die Immo-Preise in GB seit 98 gnadenlos in die Höhe geschnellt. Nur die besseren Plattenbauten (gibt es dafür eigentlich einen englischen Begriff?) mit hohem Weichkostenanteil haben sich nicht berappelt. Dafür hab ich ja wenigstens die Garantieausschüttung eingekauft (Umsonst war das ja nicht...), welche durch die langfristige Ausschüttung zumindest den wirtschaftlichen Erfolg sicherstellen. :D
Hoffe, daß die Sache zumindest +-0 aufgeht, mit Chance und Wechselkursgewinnen vielleicht sogar nach Inflation.


Würde mich freuen, wenn sich vielleicht der ein oder andere "Exot", der Anteile an diesen Fonds besitzt mal zu Wort melden würde. Speziell beim UK Fonds warte ich auf aktualisierte Daten, denn in 3 Jahren kann sich wirtschaftlich ja doch das ein oder andere ändern...
Avatar
schrieb am 15.12.06 12:02:19
Beitrag Nr.2699 
(26.201.347)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.119.841 von nanunana am 12.12.06 10:25:42@nanunana: Es ist durchaus richtig, daß der eine oder andere Geschäftsbericht mehr als nur überfällig ist. Es ist schon beachtlich, was sich hier unser "erfahrenster Initiator geschlossener Immo-Fonds" (O-Ton Webseite) mit "langjähriger Erfahrung" leistet. Insbesondere, wenn man bedenkt, daß es DAX-Konzerne mit ihren weltweiten Aktivitäten schaffen, innerhalb von 28 Tagen eine Bilanz vorzulegen. Deswegen: Es könnte ja sein, daß in diesen GBs das eine oder andere steht, was man vorläufig ungern veröffentlichen würde. Was das wohl sein mag? Sicher hat es nichts damit zu tun, daß der gleiche Konzern, der uns rechtswidrig die GBs vorenthält, der ist, der uns aktuell "Abfindungs-" Angebote für unsere Fondsanteile vorlegt. :laugh::laugh::laugh:
Avatar
schrieb am 15.12.06 14:25:21
Beitrag Nr.2700 
(26.204.339)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.201.347 von Ostrakismos am 15.12.06 12:02:19@kismo
das bestätigt meine Einschätzung, daß man - sofern man keine Not hat zu verkaufen - alleine um des Überraschungsfaktors willen zwingend an Bord sprich in der Gesellschaft drin bleiben sollte...

grüße ;)

nanu

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