


Leute, jetzt mal ehrlich:
Wenn
alle Verwaltungsräte, von AAA bis ZzZ inclusive
Lange&Co. sich auf ein Rundschreiben einigen konnten, wenn in
all unseren schönen garantiefonds sich der nebel langsam lichtet
und das ganze gezwirbel von freunden und feinden,
multiverwaltungsräten, abschaum und was es da alles gab in den
hintergrund tritt weil die opposition sich letztlich in den
entscheidenden punkten einig ist, dann heißt das doch was:
Der konzern, die berliner politik und die beraterkaste drumherum
haben für all die zeichner, die aufgewacht sind und nicht klein
beigeben, nicht nur keine lösung, sie haben ernsthafte
probleme
Die 2 hautprobleme heissen: minderheitenschutz und garantien.
Beides können sie letztlich nicht abschaffen.
Und die opposition weiß das!



Die strategie, die anleger weichzukochen und dann billig
abzukochen, zu 52-80% der nominalen, mag für einen gewissen
prozentsatz aufgehen.
man erreicht wohl 75%, in den fonds, bei denen die 10 jahre rum
sind
Ist das die lösung? gerade genau: nein
Man hat zwar nun für den teil, der sich billig hat abschütteln
lassen, die garantien "neutralisiert" und muß sie wirtschaftlich
nicht mehr bedienen (de facto muß man es nur noch für die
restlichen sagen wir mal 25% tun).
Aber was nützt das bei immobilien a la northeim-südstadt, wenn man,
in zwangsgemeinschaft zwischen fintec und zzz (die beiden gruppen
werden, sein wir doch mal ehrlich, letztlich im grossen und ganzen
übrigbleiben, die lange-kunden sollen ja annehmen und
neuanlegen

) weiterhin wirtschaftlicher eigentümer der topimmobilien an
ausgesuchten standorten bleibt?
Es hilft nur graduell, das fondsproblem zu beherrschen, gelöst
bekommt man es so nicht.
Aber ist es für die ZzZ-verbleiber, die user kenkennard glaubt,
bashen zu müssen, nicht sogar gehupft wie gesprungen, ob das land
berlin mit den restlichen anlegern den ausstieg sucht oder sie
drinbleiben läßt?
denn im ersteren fall müßte man ihnen vernünftige, faire Kurse
bieten (so ungefähr 150% dürften mittlerweile die region sein, in
der man mal drüber reden kann), im zweiteren fall wird man gar
nicht anders können als die ausschüttungen wiederaufzunehmen, weil
alles andere der steuerzahler (dem wirtschaftlich die fintec
gehört) und vor allem der klamme finanzsenator nicht akzeptieren
würde
Ist doch eine super-interessenkongruenz (wie bei der telekom oder
vw): der klamme staat ist, gemeinsam mit privaten, eigentümer, und
drängt auf eine hohe dividende, um wenigstens laufende einnahmen
hereinzuholen
Und aus dem investment kann der staat nur aussteigen wenn er sich
mit den privaten mitinvestoren verständigt
Ich verabschiede mich wieder aus dem forum, denn ich bin der
meinung
'all is said and done', jedenfalls für den
moment.
LBI