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IBV-Deutschland-/LBB-Fonds - doch Ausschüttung?? ( Seite 10)
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schrieb am 18.03.04 17:15:36
#87 "Ich weis, dass der Kommentar jetzt vielleicht ein wenig blöd
ist." Ich finde den Kommentar alles andere als blöd.
#88 Die Besichtigung eines(!) Objektes nur von aussen hätte
wahrscheinlich genügt, um festzustellen was da für ein Schrott
versammelt ist.
Grüße K1
schrieb am 18.03.04 17:33:06
@ K1: Da muss ich Dich leider enttäuschen !
Als Anleger des LBB 9 hatte ich mir ein Objekt (Karlsruhe-Hagsfeld)
angeschaut, was mich nicht von der Investition abhielt. Allerdings
macht dieses Objekt auch bis heute keinen Ärger (Notwnendigkeit von
Garantiezahlungen) und tauchte auch noch in keiner
Objektverlagerungsliste auf
schrieb am 18.03.04 17:52:28
@WO:Surfer
seit wann liegt Karlsruhe in "Neu-Fünf-Land" ?
Grüße K1
schrieb am 18.03.04 17:56:42
@ K1: Ganz davon abgesehen, dass mir der Begriff "Neu-Fünf-Land"
nicht geläufig ist, halte ich es für relativ normal, dass ein
Anleger sich ein für Ihn relativ günstig gelegenes Objekt für einen
Test aussucht.
schrieb am 18.03.04 18:41:47
Thema Kondert:
Erst einmal Respekt für die offene, klare Darstellung der eigenen
Person.
Auch für mich bleibt aber ein Beigeschmack. Jeder kann Fehler
machen, aber Frau Kondert hat mehr als 10 Jahre gebraucht, den zu
erkennen?
Auf der anderen Seite: Natürlich kann ich einen Anwalt verstehen,
der sich Insiderwissen einkauft.
Unter dem Strich bleibt aber trotzdem eine "Geldmaschine", die nur
funktioniert, wenn sich viele Gesellschafter anwaltlich vertreten
lassen. Offensichtlich hat Frau Kondert dafür auch Werbung hier
gemacht.
Als klagewilliger Gesellschafter kann man auch andere Wege gehen
als den über AAA. Gerade größere Investoren sind, so meine Meinung,
besser bei einer individuellen Beratung als in einem Vereinsumfeld
aufgehoben.
Thema Objekte:
Grundsätzlich ist es natürlich richtig, Objekte vor Investment zu
besichtigen. Tut das jemand bei einem offenen Immobilienfonds? War
die Notwendigkeit bei den Mengenfonds einer deutschen Landesbank,
mit klaren AUssagen im Prospekt wirklich auch notwendig? Ich glaube
vor dem Hintergrund, das man eine Landesbank auch heute noch
haftbar machen kann, eher nicht.
Für andere Fonds, andere Anbieter oder andere Formulierungen im
Prospekt sehe ich das anders.
Thema ausfallende Ausschüttungen:
LBB 11 wird nach meiner Info auch nicht ausschütten können.
Thema Gräbner: Der kommt doch nicht voran und kam auch bei seinen
Schaul-Geschichten nie voran. Unter den Alternativen ist dann doch
AAA eindeutig am weitesten. Ob man sich aber auf einen einlassen
will, sollte jeder nach sorgfältiger Entscheidungsfindung gut
überdenken.
schrieb am 18.03.04 20:29:25
Die Guten und die Bösen
Hallo,
ich bin selbst Zeichner beim LBB 11 und IBV 3 und verfolge seit
geraumer Zeit die Diskussion. Hätte ich dies alles vorher gewusst,
hätte ich die Finger mit Sicherheit von diesen Anlagen gelassen.
Aber gerade diese Fonds wurden ja damals - im Vergleich zu vielen
anderen Fonds - als sehr sicher dargestellt und als Teil der
Altersvorsorge. Wären diese Fonds auch nicht von einer Landesbank
Berlin initiert gewesen, hätte ich das Angebot nicht angenommen.
Daher bin ich auch der Meinung, dass das Land Berlin für die damals
gemachten Versprechen und Sicherheiten stehen muß.
Die Fragen, die sich mir zur Zeit stellen, sind:
• Ist es jetzt schon sinnvoll sich einer Klage anzuschließen oder
sollte man die Prüfungen (die ja hoffentlich durchgeführt werden)
erstmal abwarten? Woher stammt die Zahl 650 Kläger - bei meinen
Telefonaten mit diversen im ManagerMagazin genannten Kanzleien
wurden mir ca. 50 Anleger/Kläger genannt!
• Warum der 31.12.04? Viele Fonds sind doch älter als 4 Jahre!
Inwieweit ist auch der damalige Berater haftbar - schließlich
zeichnete sich das Drama zu Beginn 2001 schon ab.
• Warum ist der IBV 3 Fond in der Diskussion außen vor? Ist die
sogenannte Ausschüttungsgarantie weniger risikoreich?
• Wer sind die Guten und die Bösen? Inwieweit verfolgt der
Verwaltungsrat - wie teilweise vorgeworfen wird - nicht die
Interessen der Anleger? Stimmt das Gerücht, das die
IBV-Geschäftsführung, nicht 100% im Interesse der Anleger arbeitet
(Eventuell sollte die IBV mal Ihre Internetseite aktualisieren und
den Anlegern dort ein offenes Forum schaffen!!!)? Steht das Land
Berlin zu seiner Abschirmungsgarantie oder nicht? Stimmen die
Gerüchte, dass erste Zeichner auf die Aussschüttungen des Landes
Berlin (bzw. der LBB) klagen? Wieso habe ich beim AAA nach dem
ersten Kontakt den Eindruck, dass es dort eher um mein Geld
geht?
Nicht nur die Strukturen des LBB/IBAG/IBV-Komplexes sind für mich
völlig undurchsichtig - leider auch die vieler Beteiligter!
Insgesamt sollte ein offenes Forum für alle ca. 50.000 Anleger
geschaffen werden, wo man wirkliche und zuverlässige Informationen
erhält. Lobenswert finde ich in dieser Richtung die Seite
http://www.lbb-fonds-anlegerforum.de (habe ich eben zufällig
entdeckt).
schrieb am 18.03.04 22:23:01
@vonderstrasse:
In Sachen LBB 11 sitzen wir in einem Boot. Soweit vorab.
Einige Anmerkungen:
Auf der von dir beschriebenen Internetseite findest du die Angaben
zu den 650 Klagen unter Pressespiegel.
Allerdings wird das angebliche Forum dort schon seit ca. einem
halben Jahr "versprochen", allein es tut sich nichts. Hintergrund
hier dürfte auch sein, das dort ein Verein (dein) Geld sehen
will.
Verwaltungsrat: Du findest bei 11 und D 3 nahezu diegleichen
Herren. Dies sieht auch bei den anderen Fonds (konkret LBB 4 - 13
und IBV D 1 - 3) nicht anders aus. Wenn du die Berichte, geradebeim
11er, mal gelesen hättest, wäre dir eine (überraschende?)
Kehrtwendung des Verwaltungsrates aufgefallen. Ich gebe dir Recht,
dass man den Herren (konkret: Lange und Freisem als Mehrheit eines
VR) in der Vergangenheit nicht die richtige,
gesellschafterorientierte Einstellung nachsagen konnte. Wer
Gesellschafterversammlungen besucht hat, konnte das teilweise recht
deutlich erkennen, welcher Zirkus da gespielt wurde. Es scheint
sich aber der Wind gedreht zu haben und L + F scheinen derzeit die
Interessen der Gesellschafter nicht nur einzufordern sondern auch
durchzusetzen (Prüfungen). Allerdings tun sie das nicht aus eigenem
Antrieb, sondern weil eine Gruppe versierter Gesellschafter (oder
wie war das im Bericht formuliert?) sie unterstützt. Letzteres wäre
genauer zu definieren, scheint aber die richtige Wirkung zu
haben.
Die Geschäftsführung arbeitet aus meiner Sicht mit Sicherheit nicht
im Sinne der Anleger. Oder wie deutest du es, wenn bis heute keine
Geschäftsberichte 2002 vorliegen, aber mit einer Leistungsbilanz
angeblich Stand 2002 geworben wird?
Steht das Land zu den Garantien? Ja, das Gesetz ist beschlossen.
Nur zahlen tut es nicht. Muß es ja auch nicht (an die Fonds). Warum
allerdings der Garant (IBG für Mieten) nicht zahlt, das bleibt mir
ein Rätsel. Nur so viel: An Abrechnungsproblemen, wie von der IBV
behauptet, liegt es nicht. Kann es nicht liegen, denn ein
Generalmietvertrag sieht mit Sicherheit eine klare Zahlungspflicht
zu einem festen monatlichen Termin vor. Die Probleme mit den
Endmietern hat der Generalmieter, aber nicht die Fondsgesellschaft.
Kann sie gar nicht haben. Trotzdem wird die Generalmiete
offensichtlich nicht gezahlt (oder versteht jemand die offiziellen
Verlautbarungen anders?).
Auf Ausschüttungen klagen... das geht nicht. Man kann nur auf die
Einhaltung von Verträgen klagen. Beim D 3 wäre das die
Ausschüttungsgarantie. Und die ist doch gekommen. Bei den anderen
Fondsgesellschaften ergibt sich die Ausschüttung grundsätzlich aus
Einnahmen und Ausgaben. Sofern es dort Abweichungen zum Plan gibt,
kann man die geplanten Ausschüttung an sich nicht einklagen.
AAA - Geld: Die wollen/sollen für dich arbeiten. Klagen, beweisen,
dein Geld retten. Erwartest du das umsonst?
Abschließend: Offenes Forum für 50.000 halte ich für Blödsinn. Mein
Realismus sagt mir, das die meisten Gesellschafter nicht verstehen
können, worum es eigentlich geht. Die Diskussionen drohen dann
unglaublich auszuufern.
schrieb am 19.03.04 08:46:24
@WO:Surfer
mit "Neu-Fünf-Land" (Neue Bundesländer=Ex-DDR) habe ich lediglich
die von kickaha und Dir (#88) verwendete Zitierung (wertungsfrei)
wiederholt. Ein größerer Teil der Problemimmobilien dürfte
unbestritten auch im Osten liegen.
Selbstverständlich wird es nur wenige Anleger geben, die vor
Zeichnung alle Objekte besichtigt haben, das ist letztlich auch
Zeitverschwendung. Aber ein gründlicher Blick in den
Emissionsprospekt und ein wenig Erfahrung hätten wohl auch genügt
("Plattenbau" und dazu die Preise etc.). Klar, die "Garantie" hat
das alles überschattet, ich war damals um die Zeit von LBB 2-5 auch
am überlegen. Man schaue sich übrigens (@kickaha hat es in #87 nett
beschrieben) von der GUB zu dem Schrott an. Alles GUB Doppelplus
++, kann man auch heute noch von der IBV Webseite
runterladen...
Nachher ist man bekanntlich immer schlauer. Keine Angst, ich habe
einen ähnlichen Fehler früher gemacht (damlas war ich wirklich jung
und unerfahren ;-)), allerdings versuche ich dem alten Strukki
Spruch zu entgehen, dass grundsätzlich jeder Anleger mindestens 2x
abgezockt werden kann, nämlich 1x beim Verkauf der Anlage und das
2.Mal wenn die Anlage den Bach runter gegangen ist und "gerettet"
werden soll ;-) Also Augen auf!
Grüße K1
schrieb am 19.03.04 09:23:00
Die GUB stand ja mit Ihrem +++ nicht alleine. Zu Zeiten der
Zeichnungsentscheidung hatte die LBB nur positive Presse. Da kann
man in jedes Heft etc. hineinschauen. Weiß es einer besser, kann er
mich ja hier wiederlegen.
schrieb am 19.03.04 09:47:53
@WO:Surfer
es kommt mir irgendwie vor, als ob wir aneinander vorbei reden. War
#99 jetzt auf meine #98 bezogen - wenn ja wo ist der Widerspruch
(ausser dass die GUB ++ vergeben hat und nicht +++ wie Du
schreibst)?
Meine Formulierung dazu, dass man "nachher immer schlauer ist"
bezog sich darauf, dass man eben nicht alles glauben soll, was die
Allgemeinheit "Presse" schreibt und sagt, sondern sich auch eigene
Gedanken macht und versucht Dinge zu durchdenken. Dann kann man zu
gleichen oder abweichenden Schlüssen kommen. Besonders wichtig ist
dabei aus gemachten Fehlern zu lernen.
Und ein aus der Vergangenheit bekanntes Phänomen ist halt, dass
die, die ein Mal bei der Anlage abgezockt werden dazu neigen sich
nicht ausreichend vorsichtig genug zu verhalten wenn es um die
Rettung der Anlage geht und leicht ein 2. Mal abgezockt werden.
Zur ÄT und Frau K. (ich durfte ihre Arbeit ja noch in der Zeit
verfolgen als sie einen anderen Anfangsbuchstaben hatte, also schon
ein wenig her) will ich erst mal keine weitere Stellung nehmen,
vielleicht wird es ja was - ich schaue mir das aber lieber aus der
Entfernung an.
Grüße K1
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