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Deutsche Unternehmer: die unfähigsten der Welt ( Seite 100)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.02.04 10:14:54
von
neuster Beitrag 03.10.04 00:26:15
von

Anzahl Beiträge: 2.254
Aufrufe gesamt: 20.620
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Diskussionsnr.: 824.239
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[ Seite: 12399100101224225226neuster Beitrag ]

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schrieb am 25.05.04 20:28:35
Beitrag Nr.991 
(13.225.027)
Antwort
Zitat
QCOM
für Dich, zum Üben :D

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schrieb am 25.05.04 20:39:20
Beitrag Nr.992 
(13.225.103)
Antwort
Zitat
rhum
glaubst Du allen Ernstes, unserer Wirtschaft ginge es einen Deut besser mit einer nach oben hin offenen Arbeitswoche, ca. 70/80 Arbeitsstunden, Aufhebúng des Kündigungsschutzes, keine Fortzahlung des Gehalts bei Krankheit und Verzicht auf alle sozialen Leistungen?
Ich bin der Meinung, dass dies unserer Wirtschafts nichts bringen würde, denn die meisten Manager würden die dadurch eingesparten Gelder für sich einsacken bzw. Investitionen tätigen, die sich als Flopp rausstellen.
Der Fisch fängt am Kopf zum Stinken an, und da sollte man mal aufräumen, diese verkrusteten Hierarchien gehören aufgeweicht und entfernt!
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schrieb am 25.05.04 20:50:43
Beitrag Nr.993 
(13.225.166)
Antwort
Zitat
und hier die nächste Hiobsbotschaft:

Bosch-Siemens-Hausgeräte will Preise erhöhen

Der weltweit drittgrößte Hausgeräte-Hersteller Bosch-Siemens will angesichts des andauernden Preisverfalls in der Branche weitere Stellen abbauen. Außerdem will das Unternehmen seine Großprodukte wegen der stark gestiegenen Stahl- und Kunststoffpreise in den nächsten Monaten verteuern.

HB MÜNCHEN. „Die Materialpreiserhöhungen sind so bedeutsam, dass wir uns gezwungen sehen, sie an den Markt weiterzugeben“, sagte BSH-Chef Kurt-Ludwig Gutberlet auf der Bilanzpressekonferenz in München. „Das wird sich im Laufe des zweiten Halbjahrs abspielen.“ Besonders betroffen seien Edelstahlgeräte, die um mindestens fünf Prozent teurer würden. Wie stark die Preise auch bei anderen Geräten angehoben würden, werde in den kommenden Wochen entschieden. Insbesondere die starke Nachfrage in China hat die Preise für Rohstoffe und damit auch für Stahl stark in die Höhe getrieben.

Gutberlet kündigte den Abbau weiterer Arbeitsplätze in Deutschland an, wollte aber keine Zahlen nennen. „Die Schwäche des deutschen Marktes trifft die deutschen Standorte überproportional, weil der deutsche Markt überwiegend von deutschen Standorten bedient wird.“ Derzeit beschäftigt das Gemeinschaftsunternehmen der Konzerne Bosch und Siemens weltweit gut 34 000 Mitarbeiter, davon in Deutschland knapp 15 000. Im vergangenen Jahr waren bereits rund 1 000 Stellen in Deutschland gestrichen worden. .... www.handelsblatt.com
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind

Roman Maria Koidl
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schrieb am 25.05.04 20:53:37
Beitrag Nr.994 
(13.225.180)
Antwort
Zitat
Fortsetzung des Handelsblatt-Artikels:

BSH-Arbeitsdirektor Wolfgang Dowie sagte, mit den Arbeitnehmervertretern werde derzeit darüber verhandelt, wie durch den Verzicht auf übertarifliche Zahlungen und durch eine schrittweise Verlängerung der Arbeitszeit möglichst viele Arbeitsplätze in den deutschen Werken gesichert werden könnten. Ein hypothetischer Abbau von 3000 Arbeitsplätzen sei vor einigen Wochen lediglich als denkbar schlechtestes Szenario ins Gespräch gebracht worden.

BSH steigerte 2003 nach Firmenangaben das Ergebnis nach Steuern leicht auf 278 (Vorjahr 257) Mill. Euro, der Umsatz lag mit fast 6,3 Mrd. Euro praktisch auf Vorjahresniveau. In Deutschland verringerte sich der Umsatz allerdings um 2,9 Prozent, der Marktanteil verbesserte sich dagegen leicht auf 33,7 Prozent. Für dieses Jahr strebt das Unternehmen weitere Zuwächse bei Umsatz und Ertrag an.
---------------------

Und, wer soll die teuren Geräte kaufen?
Avatar
schrieb am 25.05.04 20:55:30
Beitrag Nr.995 
(13.225.191)
Antwort
Zitat
@Stella
#991

Irgendwie bist du Heute seltsam, springst von Thema zu Thema und ich frag mich, wie Du jetzt drauf kommst, das das meine Meinung ist?
Natürlich ist das nicht unser Allheilmittel. Es gibt nicht die eine Lösung, es kann nur ein großes Konzert von Maßnahmen sein, die umgesetzt werden, damit wir vom Kernproblem--->der perversen Staatsquote und---->dem überbordenden Wahnsinnsbürokratismus weg kommen

Dabei muß ein besonderes Augenmerk den unteren Einkommensschichten zukommen. Es ist pervers, was hier abgeht. Weiter unten haben wir ne Aufrechnung, auch in diesem Thread, ich machs aber nochmal.
Avatar
schrieb am 25.05.04 21:14:45
Beitrag Nr.996 
(13.225.331)
Antwort
Zitat
Steuer- und Abgabenbelastung in diesem unserem Lande:

Ermittlung des verfügbaren Realeinkommens und der Abgabenquote
Version für 2004
In dieser Fassung ist die vorgezogene Steuerreform mit lohn- und einkommensteuerlichen Entlasungen für 2004 berücksichtigt; ebenso aber die weiteren Kürzungen im Gesundheitswesen, die zu einer Mehrbelastung der Zwangsversicherten führen. Hier finden Sie mehr über die Mineralölsteuer; der BWL-Bote hat neue Schröder-Witze veröffentlicht, die gut hier dazupassen...

Auch der neue Finanzminister und die anderen Politiker im rot-grünen Gruselkabinett wollen nur unser Bestes... richtig, unser Geld. Bete und arbeite, denn andere wollen von Dir leben. Das Vorzeichen hat sich verändert, aber nicht die Sache. Früher waren es der böse Osten, oder der Sozialismus, und heute ist es der Ökologismus: Die Lüge ist eine andere, aber es ist immer noch eine Lüge. Und die sogenannte Steuerreform tut das Ihre, die Freiheiten weiter zu beschneiden. Hier sehen Sie eine kleine Modellrechnung unter der Annahme eines Arbeitnehmers mit folgenden persönlichen Daten: ledig, keine Kinder (=Steuerklasse I), Autofahrer. Bitte beachten Sie auch die untenstehenden Erläuterungen und weiteren Ausführungen:

Brutto-Monatsgehalt: 2.000,00 €
./. Lohnsteuer (Tabelle 2004): 266,63 €
./. Solidaritätszuschlag 5,5%: 14,66 €
./. AN-RV (BfA) 19,5%: 195,00 €
./. AN-KV (z.B. AOK) 14,8%: 148,00 €
./. AN-ALV 6,5%: 65,00 €
./. AN-PV 1,7%: 17,00 €
= Netto-Auszahlung: 1.293,71 €
./. Praxisgebühren (monatlich): 3,33 €
./. Sonst. Gesundheitskosten: 20,00 €
./. Kfz-Steuer (Schätzung): 30,00 €
./. Kfz-Versicherung (Schätzung): 60,00 €
= Netto minus direkte Abzüge: 1.180,38 €
./. USt. (MWSt.) 16% auf 75% der Ausgaben: 122,11 €
./. USt. (MWSt.) 7% auf 25% der Ausgaben: 19,31 €
./. Benzinsteuer 0,7210 €/Liter, 80 Liter Verbrauch: 57,68 €
./. Verbrauchssteuer (Schätzung): 100,00 €
./. AfA Auto 4 Jahre Nutzung, 8.000 € Neuwert: 166,67 €
= Verwertbares Realeinkommen: 714,62 €!!
= Brutto-Abgabenquote: 64,27%

Berufsgenossenschaft 10%: 200,00 €
= AG-SV inkl. BG: 625,00 €
= Gesamter Personalaufwand: 2.625,00 € XXXXXXXXXXX, siehe mein Kommentar !
= Real-Abgabenquote: 72,78%
(Weitere Modellrechnungen: Hohes Einkommen und Geringverdiener).
Erläuterungen zur vorstehenden Modellrechnung:: Die Arbeitnehmer-Sozialversicherungen sind die Renten-, die Kranken-, die Arbeitslosen- und die Pflegeversicherung. Die angegebenen Prozentsätze sind die ab Januar 2004 gültigen Beitragssätze. Der Beitragssatz der Krankenversicherung ist ein geschätzter Mittelsatz mehrerer Krankenversicherungen (infolge des Risikostrukturausgleiches sind die Unterschiede ohnehin minimal). Im Vergleich zur Vorjahresversion haben wir eine Senkung von 15% (2003) auf 14,8% (2004) als Modellannahme eingeführt; die von der Regierung angestrebten Beitragssätze unter 13% sind nirgendwo zu sehen und werden hier auch nicht verwendet. Die berechneten Abzüge sind jeweils die halben Beitragssätze, da der Arbeitgeber die andere Hälfte bezahlt, d.h., 195 € sind die Hälfte von 19,5% von 2.000 €.
Die Nettoauszahlung ergibt sich durch Subtraktion der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlages und der Arbeitnehmer-Sozialversicherung vom Bruttoentgelt.
Von der Nettoauszahlung ziehen wir zunächst ein Drittel der vierteljährlichen Praxis-Eintrittsgebühr, die ab 2004 eingeführt wird, sowie einen angenommen Wert für Medikamenten-Zuzahlungen ab. Wir nehmen dann an, daß der Arbeitnehmer ein Auto benötigt, um zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen. Die Kfz-Versicherung und die Kfz-Steuer sind daher notwendige Ausgaben zur Erhaltung der Einnahmen und gehören damit zu den Kosten. Da der Arbeitnehmer ihnen aufgrund des schlechten Zustandes und der ebenfalls hohen Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel realistischerweise nicht ausweichen kann, gehören sie auch in die Abgaben-Modellrechnung.
Gemäß des derzeitigen Warenkorbes des statistischen Bundesamtes gibt der Durchschnittsdeutsche ca. 25% seines Einkommens für Güter aus, die "nur" mit 7% Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) belastet sind (z.B. Bücher, unverarbeitete Lebensmittel, Kunstgegenstände). Der Rest wird für Güter und Dienstleistungen ausgegeben, die mit 16% Umsatzsteuer belastet sind. Um die Abgabenlast zu ermitteln, muß von 25% der Summe von 1.180,38 € muß also die Umsatzsteuer von 7% ermittelt werden und vom Rest die Umsatzsteuer zu 16%.

gekürzt, kannst Dir noch andere weitere perverse Beispielrechnungen anehen, hier der Link.

http://www.zingel.de/taxes.htm

Und jetzt der Kommentar von mir dazu:


2.625 E werden vom Unternehmen ausgezahlt, allerdings erst, nachdem die Mwst dadrauf abgeführt, vorher auh erwirtschaftet wird, sind wir bei:
3045 Euro
Da der Mitarbeiter ja auch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Krankheitslohnfortzahlung bekommen soll, kalkuliert man üblicherweise 14 Gehälter geteilt durch 12, sind wir bei:

3.552,50 EURO, die monatlich erwirtschaftet werden müssen, damit real

714 Euro in den Konsum gehen können.

Die Beispielrechnungen sind sehr knapp, Beispielsweise der Benzinverbrauch gleicht einem Wenigfahrer von ca 9000 KM/Jahr.
Und das ganze dann bisher noch ohne Arbeitsplatzkosten und Lohnnebenkosten aller Art.


Warum liegt nun der Kosum darnieder??? Furchtbar schwer zu erraten.
Avatar
schrieb am 25.05.04 21:18:12
Beitrag Nr.997 
(13.225.380)
Antwort
Zitat
@Rhum,
die Staatsquote ist ja offensichtlich dein Lieblingsthema. Du hast natürlich in gewisser Weise Recht. Die ist selbstverständlich zu hoch und zu viel Bürokratismus haben wir auch. Nur sind deine bisherigen Vorschläge, die Staatsquote zu senken, m.E. nicht zu gebrauchen. Die Lohnnebenkosten senken, heißt ja nicht, die Kosten senken, sondern eine einseitige Verlagerung auf den einzelnen Arbeitnehmer mit der Folge, dass für ihn noch weniger bleibt. Die Behauptung, er bekomme ja netto mehr ausgezahlt, ist reine Augenwischerei.
Das Problem liegt m.E. wo anderes. Es gibt zu viele Menschen in diesem unserem Lande, die gut und sehr gut verdienen ( ein Spruch von Pietschesrieder war ja, viel Geld ist viel da, nur wenig Geld ist knapp ), alle Segnungen des Staates in Anspruch nehmen, die sich aber leider an der Finanzierung unseres Gemeinwesens nicht beteiligen wollen, stattdessen in der Schweiz Nummernkonteneinrichten. Ich spreche von den Steuerhinterziehern und Schwarzgeldbesitzern. Ihnen haben wir auch die hohe Staatsquote zu verdanken.
Avatar
schrieb am 25.05.04 21:18:16
Beitrag Nr.998 
(13.225.382)
Antwort
Zitat
"...Bei Kühl- und Gefrierschränken hat die EU die neuen Klassen A+ und A++ eingeführt. Bei Waschmaschinen gibt es eine freiwillige Angabe für A+. „Die Angaben sind bei den Herstellern umstritten, weil es eine teure Investition darstellt“, sagt Claus Bartel vom Wuppertal Institut. Für Electrolux ist die neue Klassifizierung eine gute Werbung, die Schweden haben Ende Februar von der EU für vier ihre energiesparenden Kühlgeräte Preise erhalten. ..."

und die Deutschen Hausgerätehersteller haben diese Klassifizierung wegen der teuren Investition nicht angestrebt! Warum haben sie nicht ein paar hundert Mitarbeiter entlassen, dann hätte sich das schon gerechnet. Jetzt hat ein schwedisches Unternehmen auf dem Sektor die Nase vorne!
Avatar
schrieb am 25.05.04 21:21:35
Beitrag Nr.999 
(13.225.439)
Antwort
Zitat
rotgruen

Die Behauptung, er bekomme ja netto mehr ausgezahlt, ist reine Augenwischerei.

Deine Behauptung ist Müll. Jeder hat einen Arbeitsvertrag mit Brutto, in diesem beispiel 2000 Euro.
Ergo
Sie kriegen sehr wohl mehr ausgezahlt
Avatar
schrieb am 25.05.04 21:25:04
Beitrag Nr.1000 
(13.225.503)
Antwort
Zitat
rhum
meinst Du damit Brutto gleich Netto :confused:

[ Seite: 12399100101224225226neuster Beitrag ]

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