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erste Klagewelle gegen deutsche Nutzer von Musiktauschbörsen

Diskussionsstatistik
eröffnet am 27.03.04 17:47:10
von
neuster Beitrag 27.05.04 11:54:35
von

Anzahl Beiträge: 34
Aufrufe gesamt: 1.303
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 840.732
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[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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schrieb am 27.03.04 17:47:10
Beitrag Nr.1 
(12.573.217)
Antwort
Zitat
"Es kann jeden treffen"
Die deutsche Musikindustrie will Musikpiraten verklagen

Die deutsche Musikindustrie bläst zum Generalangriff auf ihre Kunden. Eine erste Klagewelle gegen deutsche Nutzer von Musiktauschbörsen steht laut Financial Times Deutschland unmittelbar bevor. Bereits Mitte nächster Woche sollen die ersten Klagen rausgehen.

Der deutsche Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft hat das Vorgehen seines US-amerikanischen Schwesterverbandes RIAA offenbar genau studiert. Die rechtlichen Verhältnisse sind in Deutschland andere als in den USA. Doch das Motto und die Strategie der Musikindustriellen gleichen sich aufs Haar. "Es kann jeden treffen", wird die Botschaft sein, die die deutsche Musikindustrie auf dem Klageweg in die Köpfe der Freunde von Kazaa und Co. hämmern will. Und wie im US-amerikanischen Original soll auch in der bundesdeutschen Kopie zunächst gegen Musikpiraten vorgegangen werden, die urheberrechtlich geschützte Musikstücke in großem Stil in den Tauschbörsen anbieten.

Ganzer Artikel hier:
http://www.telepolis.de/deutsch/special/copy/17060/1.html
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schrieb am 27.03.04 18:14:53
Beitrag Nr.2 
(12.573.380)
Antwort
Zitat
Einschütterungsversuche der fetten Manager bei Bertelsmann.

Wo liegt denn der Unterschied zwischen einer Tauschbörse im Internet und einer Tauschbörse auf dem Flohmarkt.

Hätten die juristische Erfolge vorzuweisen, würden sie viel mehr Lärm machen.

Den fetten Manger gehen die Groupies aus. Keines mehr da das die Couch warm hält.:mad:

coke
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schrieb am 27.03.04 19:23:38
Beitrag Nr.3 
(12.573.807)
Antwort
Zitat
:laugh: :laugh: :laugh: Letztens haben sie ein paar Jungs geschnappt, die haben über 18.000 Raubkopien vertickt. Und was haben sie bekommen ??? 10.000€ Strafe und 6 Mon auf bewährung.... Ich denke mal, die ham´sich noch im Gerichtsgebäude halbtotgelacht...:laugh: :laugh: :laugh:

:confused: Und welche Strafe droht da dem Privatmann, der für sich ein paar Lieder zieht ??? Massive Geldstrafen i.H.v. 7 Oiro Füffzich ??? :confused: :laugh: :rolleyes:
Avatar
schrieb am 31.03.04 01:02:55
Beitrag Nr.4 
(12.602.875)
Antwort
Zitat
Tauschbörsen haben keinen Einfluss auf CD-Verkäufe

Eine neue empirische Studie von US-Wissenschaftlern widerlegt die Argumentation der Musikindustrie, während die deutsche Phonowirtschaft ihre erste Klagewelle gegen Tauschbörsenbenutzer startet

Tauschbörsen werden gerne von der Content-Branche als maßgeblicher Grund für den Rückgang der Gewinne und überdies als Bedrohung für die Kultur bezeichnet. Ob und wie das kostenlose Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Werken den Markt gefährdet, ist spätestens seit Napsters erstem Erfolg höchst umstritten, gleichwohl hat die Branche ungeheuren Druck auf die Politik ausgeübt, die bislang auch willig war, zum Schutz des Marktes schärfere Gesetze zu verabschieden. Nach einer Untersuchung von amerikanischen Wissenschaftlern könnte allerdings an der Schuldzuweisung an die Tauschbörsen im Internet wenig dran sein.

weiter:
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/17076/1.html
Avatar
schrieb am 31.03.04 01:15:37
Beitrag Nr.5 
(12.602.944)
Antwort
Zitat
INTERVIEW ZU DEN P2P-PROZESSEN
Wie teuer wird es denn nun?

Es ist soweit: Die Musikindustrie beginnt damit, Nutzer von P2P-Börsen zu verklagen. Soll die Abschreckung funktionieren, müssen die Strafen hoch genug ausfallen. Was da in Deutschland herauskommt, ist noch sehr fraglich, meint Joerg Heidrich, Experte für Medien- und Onlinerecht im SPIEGEL ONLINE-Interview.

weiter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,293096,00.html
Avatar
schrieb am 31.03.04 08:52:52
Beitrag Nr.6 
(12.604.052)
Antwort
Zitat
#5
Sehr schöner Artikel. Danke.

Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, wie die das machen wollten. Der Provider darf ja die Kundendaten nur an die Strafverfolgungsbehörden herausrücken. Also muss ja Strafantrag gestellt sein.
Dann müssen die ja erst mal BEWEISEN können, dass Person XY SELBST Filme/Musik gezogen hat, und dasss nicht ein Hacker dieselbe IP verwendet hat.
Und weiterhin müssen sie nachweisen können, ob, und in welchem Umfang etwas weiterverteilt wurde. Und DAS ist schlichtweg UNMÖGLICH !!!

:D Also Leute - saugt, was das Zeug hält !!! :laugh:
Avatar
schrieb am 31.03.04 18:35:36
Beitrag Nr.7 
(12.611.736)
Antwort
Zitat
KAZAA, KLAGE & CO
Lücken im Gesetz

Das Urheberecht wartet mit neuen Regelungen und Formulierungen auf, die in der Praxis Nutzer und Juristen gleichermaßen vor Fragen stellen. Weder bei CD-Kopien, noch bei den Klagen der Musikindustrie gegen P2P-Nutzer ist klar, wie die Gerichte entscheiden werden.

Am 19.9.2003 trat das neue Urheberrecht in Kraft und schränkte unter anderem das Recht zur Privatkopie ein: Der neue § 95a UrhG verbietet, zur Anfertigung von Kopien "wirksame technische Schutzmaßnahmen zu umgehen". Auch dürfen "offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen" nicht mehr für Privatkopien verwendet werden. Regelungen, die sich im Alltag als tückisch erweisen.

weiter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,293331,00.html
Avatar
schrieb am 31.03.04 18:41:06
Beitrag Nr.8 
(12.611.807)
Antwort
Zitat
fette frechheit der musikindustrie.

jahrelang haben die geschludert und die kohle verprasst.
dann haben sie den i-net zug verpasst.
nicht mal heutzutage können die sich auf einen nenner einigen,bzw.einen legalen einwandfreien techn.downloadzugang anbieten.

nun versuchen sie es über diese schiene.



warum soll man für eine CD XX € zahlen??
meist ist eh nur ein guter song drauf,der rest ist schrott.
Avatar
schrieb am 31.03.04 18:43:37
Beitrag Nr.9 
(12.611.839)
Antwort
Zitat
Klagewelle gegen Raubkopierer
68 deutsche Musiktauscher zittern

Jetzt ist auch in Deutschland Schluss mit dem fröhlichen Musiktauschen im Internet. In den nächsten Tagen sollen 68 Hardcore-Tauscher verklagt werden, kündigte der Branchenverband IFPI heute in Berlin an. Weitere Prozesse dürften folgen.

Die deutsche Musikindustrie startet erstmals Verfahren gegen Nutzer von Tauschbörsen. In einer ersten Klagewelle haben der Branchenverband (IFPI) und die von ihr beauftragte Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Rasch insgesamt 68 Strafanzeigen erstattet. "Nutzer von so genannten Tauschbörsen, die Musik illegal im Internet anbieten, müssen jetzt auch in Deutschland mit Rechtsverfahren rechnen", erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender des deutschen IFPI-Ablegers.

Es gebe im Internet millionenfach illegale Musikangebote. Die Phonowirtschaft könne dem nicht mehr tatenlos zusehen, während der Musikabsatz stark einbreche, betonte Gebhardt. "Wir gehen deshalb jetzt auch gegen diese illegalen Anbieter mit rechtlichen Schritten vor."

Mit Klagen hatte die Musikindustrie schon länger gedroht - in den USA laufen entsprechende Verfahren bereits seit Monaten. Hierzulande blieben Tauschbörsennutzer bislang jedoch ungeschoren. Die IFPI konzentrierte sich zunächst auf illegale Musikangebote auf Webseiten oder ftp-Servern. Nach eigenen Angaben wurden über 4000 Anbieter in den letzten Jahren belangt und "einige Millionen illegale Musikangebote" vom Netz genommen.

weiter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,293172,00.html
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schrieb am 31.03.04 18:54:31
Beitrag Nr.10 
(12.612.026)
Antwort
Zitat
CCC-BOYKOTTAUFRUF
"Musikindustrie verunglimpft ihre Kunden"

Die deutsche Musikindustrie tut es den Kollegen in den USA gleich und rückt den Benutzern von Tauschbörsen zu Leibe. Der Chaos Computer Club, stets Streiter für die so genannte Informationsfreiheit, ruft deshalb jetzt zum Boykott des Business auf

der Spiegel-Online-Artikel geht hier weiter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,293331,00.html

aber:
Die Webseite des CCC ist wegen des außerordentlich hohen Publikumsinteresses zurzeit nur sehr schwer erreichbar.

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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