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Neuste Beiträge aus: Gerichtsentscheid bringt Ölkonzern Yukos schwer in die Bredouille

Diskussionsstatistik
eröffnet am 19.04.04 23:33:21
von
neuster Beitrag 16.02.11 20:08:11
von

Anzahl Beiträge: 10.662
Aufrufe gesamt: 523.879
Aufrufe heute: 1
Diskussionsnr.: 848.908

YUKOS, NK ADR 4/

Chart
:
ISIN: US98849W1080
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schrieb am 16.02.11 20:08:11
Beitrag Nr.10662 
(41.053.174)
Antwort
Zitat
Welt, Geld, Held?

»Khodorkovsky« von Cyril Tuschi

...

http://www.neues-deutschland.de/artikel/190843.welt-geld-hel…
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schrieb am 16.02.11 20:06:54
Beitrag Nr.10661 
(41.053.156)
Antwort
Zitat
"Angst können nur Undemokraten haben vor diesem Film"

Früherer Yukos-Finanzcontroller Rieger lobt "Khodorkovsky"-Film

...

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1388570/

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schrieb am 16.02.11 20:04:08
Beitrag Nr.10660 
(41.053.130)
Antwort
Zitat
Ex-Yukos-Chef fürchtet "lebenslang"

Der Ex-Ölunternehmer kann sich seine Freilassung kaum noch vorstellen - "Putin will mich bis in alle Ewigkeit einsperren"

...

http://derstandard.at/1295570879652/Ex-Yukos-Chef-fuerchtet-…
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schrieb am 16.02.11 11:10:14
Beitrag Nr.10659 
(41.048.705)
Antwort
Zitat
Aktiv
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schrieb am 09.02.08 00:59:54
Beitrag Nr.10658 
(33.317.291)
Antwort
Zitat
Friday, January 25, 2008
Fall Aleksanjan: Erniedrigt, entwürdigt und langsam getötet



Eine schreckliche Geschichte spielt sich im Augenblick um den ehemaligen Anwalt von Mikhail Khodorkovsky, Vasilij Aleksanjan ab. Nach dem er im April 2006 im Zuge eines der Yukos Verfahren verhaftet wurde, sitzt er in Untersuchungshaft. Dabei ist erst jetzt öffentlich geworden, dass schon seit längerem bekannt ist, dass er an HIV erkrankt ist und die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Es ist auch seit über einem Jahr bekannt, dass er fast vollständig erblindet ist. Nach russischem Gesetz müsste er allein aufgrund der Blindheit frei sein, ganz zu schweigen von HIV. Aber anstatt ihn rauszulassen wird er in völlig verwahrlosten Bedingungen gehalten. So ist er seit seiner Verhaftung an vielen weiteren schweren Krankheiten erkrankt, darunter Tuberkulose, Entzündung der Leber und weitere. Diese lehrreiche Geschichte möchte ich hier aber näher beleuchten.

Vasilij Aleksanjan, der früher als Anwalt von Khodorkovsky verteidigt hatte, übernahm am 30. März 2006 den Posten des Vizepräsidenten von Yukos und wurde nur 6 Tage danach verhaftet. Drei Monate später wurde gegen ihn die Anklage erhoben, gemeinsam mit anderen Angehörigen der Gesellschaft "Tomskneft" sich das Eigentum dieser und einige Aktienpakete illegal angeeignet zu haben. Das Zentrum der medizinischen Rehabilitation der Föderalen JVA hat am 20. Juni 2006 festgestellt, dass Aleksanjan nach seiner Verhaftung auf einem Auge vollständig erblindet ist und auf die Sehstärke auf dem Anderen 0,01% beträgt. Nach russischen Gesetzen muss in diesem Fall die Untersuchungshaft in eine andere Form der Verwahrung umgewandelt werden. Aleksanjan blieb im Gefängnis.

Als im September 2006 von den Ärzten die Diagnose HIV positiv gestellt wurde, gab es nach russischem Gesetz nur zwei Möglichkeiten (ohne Berücksichtigung seiner Blindheit): Entweder Aleksanjan bleibt in Untersuchungshaft, die Bedingungen müssen aber so angepasst werden, so dass eine starke Antiretrovirustherapie durchgeführt werden kann, oder er geht für diese in ein Krankenhaus. Es wurde keine Therapie durchgeführt, die Bedingungen wurden nicht verbessert. Das Ergebnis ist, dass laut seiner Anwältin, Elena Lvova, die Konzentration der Immunzellen von 17% im September 2006 auf 4% im Oktober 2007 der Normalkonzentration gesunken ist. Durch die maroden Zustände im Gefängnis und die fehlende Immunität erkankte Aleksajan an vielen Krankheiten.

Aleksanjan hat wohl damals seine HIV Erkrankung nicht öffentlich machen wollen. Er befürchtete üble Nachrede und Zweifel an seiner "Moral". Er hatte offensichtlich noch die Hoffnung aus dem Gefängnis raus zu kommen. Nun ist ihm der Staatsanwalt, Vladimir Khomutovsky, zuvor gekommen und hat seine Krankheit ohne Einwilligung des Angeklagten öffentlich gemacht. Aber diese Erniedrigung ist offensichtlich weder die erste noch die letzte die Aleksanjan erleiden musste.

Wegen der fehlenden medizinischen Versorgung ihres Mandanten haben die Anwälte Aleksanjans das Europäische Gerichtshof für Menschenrechte(EPM) eingeschaltet. Dieses hat zum ersten mal am 27. November 2007 erlassen, den Häftling in eine stationäre Behandlung zu entlassen. Am 6. Dezember gab es einen zweiten Erklärung des Gerichts, dass der Angeklagte bis zum 10. Dezember in Behandlung entlassen werden muss. Als auch die zweite Forderung ignoriert wurde, hat das EPM am 21. Dezember zum dritten mal die medizinische Behandlung des Angeklagten gefordert und damit gedroht, im Falle einer Verschlechterung seines Zustandes oder seines Todes den Bruch der Artikel 2("Das Recht auf Leben") und des Artikel 3("Verbot von Folter") festzustellen. Selbst die dritte Forderung wurde bisher ignoriert.

Ich will mich nicht weiter in die Einzelheiten der juristischen Verfahren dieses Falls begeben. Unabhängig von der Schuld Aleksanjans an dem eigentlich vorgeworfenem Verbrechen, sind die Fakten zu seiner UHaft absolut offensichtlich. Wer zweifelt kann einen kurzen Teil des Auftritts von Aleksanjan vor dem Gericht am Ende dieses Posts ansehen.

Die menschliche Grausamkeiten dieses Falls ist aber fast unermesslich und sollten nicht verschwiegen werden. So transportierten die Behörden, die seit über einem Jahr von der Erkrankung des Häftlings wissen, Aleksanjan zusammen mit anderen an Infektionskrankheiten kranken Häftlingen. Er bekommt nicht einmal regelmäßig Besuch von seinem Arzt.

Aleksajan berichtet selbst, dass bei seinen Vernehmungen er vom Staatsanwalt erpresst worden sei. Es sei ihm angeboten worden, gegen die Unterschrift von belastenden Material gegen Lebedev und Khodorkovsky in die stationäre Behandlung entlassen zu werden. Es sei ihm selbst der komplizierte Mechanismus erklärt worden, wie dies von statten gehen sollte usw. Er habe aber abgelehnt. Er könne als halbtoter Mann nicht sein Leben so gegen das Leben von einigen anderen eintauschen. Im Moment läuft nömlich ein weiteres Verfahren gegen Khodorkovsky und Lebedev, bei den die beiden zu einer weiteren Strafe von bis zu 23 Jahren verurteilt werden könnten, an.

Diese Methoden der Staatsanwaltschaft und Ermittler kennen wir. Jeder der schon mal in der DDR oder in anderen Staaten des Ostblocks mit den Beamten der Staatssicherheit in Berührung gekommen ist, kennt diese Praktiken. Wer will ist eingeladen in eins der ehemaligen Stasigefängnisse (z.B. Hohenschönhausen in Berlin) zu gehen, dort wird die Führung von ehemaligen Insassen durchgeführt. Oder glauben Sie Aleksajan lügt, wozu?

Ich glaube einem Mann, der nach dem offiziellen medizinischen Gutachten des regierungsfinanzierten Gefängnis Krankenhauses todkrank ist und ungeheuere Schmerzen erleiden muss. Auch zeigt für mich gerade die Tatsache, dass Aleksajan Mikhail Khodorkovsky nicht verkauft, nicht anschwärzt, dass Yukos tatsächlich ein für russische Verhältnisse sehr sauberer Verein war, in dem ehrliche Menschen gearbeitet haben müssen. Ein Mensch der so kurz vor dem Tod steht, braucht nicht zu lügen.

Ich hoffe nur, dass die Menschen die ihre Hände im Aleksanjans Bluts waschen, dafür irgendwann gerade stehen müssen.

Benutzte Quellen:
Seite von Mikhail Khodorkovsky
Izbrannoe.ru
Menschenrechtsorganisation HRO

http://dejarus.blogspot.com/2008/01/fall-aleksanjan-erniedri…
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schrieb am 11.01.08 16:32:25
Beitrag Nr.10657 
(33.021.885)
Antwort
Zitat
Yukos-Aktionäre verklagen Russland auf 50 Milliarden Dollar - "Business & FM"

17:38 | 11/ 01/ 2008

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MOSKAU, 11. Januar (RIA Novosti). Yukos-Aktionäre wollen von Russland 50 statt der bisherigen 33 Milliarden Dollar eintreiben, die früher vor dem Gerichtshof in Den Haag gefordert wurden.

Das berichtet das russische Wirtschaftsblatt „Business & Financial Markets“ am Freitag.

Die Juristen erklären eine dermaßen große Erhöhung der Forderung mit dem Börsengang 2006 von Rosneft, die das wichtigste Yukos-Unternehmen Juganskneftegas kurz vor ihrer Platzierung erwarb. Einer der Kläger ist der Rentenfonds der bankrotten Gesellschaft, der die Interessen von ehemaligen Mitarbeitern wahrnimmt. Doch die Marktteilnehmer halten das für eine spekulative Ausnutzung der Rentner.

Im kommenden Frühjahr soll das Arbitragegericht in Den Haag die Klagen von drei Aktionären der bankrotten Yukos, darunter des Rentenfonds der Holding „Veteran Petroleum Trust“, gegen den russischen Staat prüfen, dem "diskriminierende Handlungen und die Enteignung von Eigentum" vorgeworfen wird.

Der auf Zypern eingetragene „Veteran Petroleum Trust“ wurde von Yukos zwecks Rentenabsicherung der Mitarbeiter angelegt. Alle Aktiva des Rentenfonds wurden in die Wertpapiere der Erdölgesellschaft investiert. Das Portefeuille von „Veteran Petroleum Trust“ machte rund zehn Prozent des Yukos-Kapitals aus; aufgrund einer Schätzung der Rechtsanwaltssozietät Shearman & Sterling, die die Interessen von Yukos vertritt, macht das ungefähr fünf Milliarden Dollar. Die Zahl der Yukos-Mitarbeiter betrug mehr als 100 000.

Doch sind die Teilnehmer des einheimischen Rentenmarktes davon überzeugt, dass „Veteran Petroleum“ für die Yukos-Gruppe und nicht für die Sozialversorgung der Mitarbeiter benutzt wurde. "Ich zweifle, dass es im Fonds viele Rechnungen von durchschnittlichen Beschäftigten gab, eher diente er als Instrument der Verteilung der YUKOS-Aktiva unter deren Aktionären", sagte ein Gesprächspartner von "Business & Financial Markets".

"Wie internationale Erfahrungen lehren, erhöht das Investieren der Geldmittel in die Wertpapiere einer Muttergesellschaft wesentlich die Risiken, und im Falle dieses Fonds waren sie durch die Gesetzgebung keines einzigen Staates abgesichert", sagt Wadim Soskow, geschäftsführender Direktor von "Aton-Management". Er beurteilt diese Klage eher als einen politischen Schritt und als Spekulationsgeschäft für die Rentner.

Michail Teschernigowski, Chefanalyst der Anwaltsfirma "Vegas-Lex", ist seinerseits der Auffassung, dass die Klagen am ehesten ein Hilfsmittel seien. "Da Russland die Energie-Charta" (auf die sich die gegebene Verhandlung stützt) "nicht ratifiziert hat, ist es wenig wahrscheinlich, dass es einen positiven Gerichtsentscheid befolgen wird", so der Jurist. Er ist der Ansicht, dass dieser Entscheid in weiteren Verhandlungen des Falls Yukos beim Europäischen Gericht für Menschenrechte eine wesentliche Rolle spielen könne.

"Die Nichterfüllung der Beschlüsse bereits in dieser Instanz kann sich auf das internationale Prestige des Staates stark auswirken", sagte Tschernigowski.
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schrieb am 11.01.08 14:34:39
Beitrag Nr.10656 
(33.019.994)
Antwort
Zitat
aus is
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schrieb am 15.08.07 15:15:59
Beitrag Nr.10655 
(31.169.948)
Antwort
Zitat
HANDELSBLATT, Mittwoch, 15. August 2007, 14:00 Uhr
Zerschlagung

US-Immobilienfirma greift sich Yukos-Tochter

Die amerikanische Immobilienfirma Monte-Valle hat bereits zum dritten Mal eine Tochter des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos übernommen. Doch die Zukäufe bergen auch Risiken.

HB MOSKAU. Die US-Immobilienfirma Monte-Valle hat die Finanz-Tochter des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos, Yukos Finance, für 7,84 Milliarden Rubel (226,65 Mio Euro) ersteigert. Die russische Tochter Promneftstroi erhielt am Mittwoch den Zuschlag, wie die Nachrichtenagentur Agentur Interfax in Moskau meldete. Zuvor hatte Monte-Valle bereits Yukos-Stromunternehmen in Tambow und Belgorod für umgerechnet 100,1 Millionen Euro ersteigert. Der größte russische Ölförderer Rosneft, der die meisten Yukos-Vermögenswerte erworben hatte, nahm an der Auktion wider Erwarten nicht teil.

Die US-Firma hatte Promneftestroi erst vor kurzem vom staatlichen Ölförderer Rosneft gekauft. „Promneftstroi war eigens für die Teilnahme an der Auktion übernommen worden“, sagte Monte-Valle-Chef Steven Lynch in Moskau.

Yukos Finance hält unter anderem 49 Prozent der Anteile am slowakischen Pipelinebetreiber Transpetrol. Analysten warnen jedoch vor den Risiken des Kaufs, da ein Amsterdamer Gericht Yukos- Gläubigern Ansprüche gegen Yukos Finance zuerkannt hat, die auch nach der Auktion bestehen blieben. Zudem hatten Interfax zufolge ehemalige Yukos-Topmanager die Transpetrol-Aktien in einem von ihnen kontrollierten Fonds deponiert, um sie dem Yukos-Konkursverwalter zu entziehen.

Nach russischen Agenturangaben war die russische Tochter von Monte-Valle im August 2003 in Russland eingetragen worden. Gründer und Generaldirektor ist der Amerikaner Lynch. Die Firma ist auf Immobiliengeschäfte spezialisiert. Näheres über Monte-Valle wurde zunächst nicht bekannt.

Quelle:www. handelsblatt.com/news vom 15.08.2007
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schrieb am 09.08.07 10:46:11
Beitrag Nr.10654 
(31.091.742)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.839.818 von hexalzeit am 25.07.07 10:20:52:( Mit diesen/m Russen macht man keine Geschäfte. Es sein denn man ist seinem Geld irgendwie böse. Auch aus anderen Russenwerten so schnell wie möglich raus. Wie die sich intern aufstellenm, konnte man in einem Fernsehbericht (Jugendlager mit Gehirnwäsche) vor Kurzem gut verfolgen. Da wird bei der russischen Jugend der Ganze Westen verteufelt. Ich jedenfals fühle mich mit diesen Menschen im Rücken allmählich ziemlich unwohl.:confused:
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schrieb am 08.08.07 00:30:53
Beitrag Nr.10653 
(31.072.820)
Antwort
Zitat
Panorama
EIL - Gericht verlängert Konkursverwaltung im Yukos-Konzern um drei Monate
15:50 | 07/ 08/ 2007



MOSKAU, 07. August (RIA Novosti). Das Schiedsgericht von Moskau hat am Dienstag die Konkursverwaltung des bankrott gegangenen Konzerns Yukos um drei Monate verlängert.

Damit hat das Gericht einem Gesuch des Konkursverwalters von Yukos, Eduard Rebgun, stattgegeben, der gebeten hatte, die Konkursverwaltung um drei bis sechs Monate zu verlängern.

Rebgun sagte, dass das für den Abschluss der notwendigen Schritte notwendig sei. Sollte ein vorfristiger Abschluss möglich sein, solle das gemacht werden




Wirtschaft
Yukos schuldet seinen Gläubigern über zwei Milliarden US-Dollar
18:02 | 07/ 08/ 2007



MOSKAU, 07. August (RIA Novosti). Dem bankrotten russischen Ölkonzern Yukos fehlen 2,2 Milliarden US Dollar für die Befriedigung der Forderungen aller Gläubiger.

Das sagte der Konkursverwalter von Yukos, Eduard Rebgun, am Dienstag zu Journalisten.

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schrieb am 27.07.07 01:50:36
Beitrag Nr.10652 
(30.869.566)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.863.812 von kosto1929 am 26.07.07 18:23:12nicht ganz deiner meinung.auch ohne öl war russland in der chruschtow zeit ein gegengewicht der weltpolitik der amis. das weltraumrennen , die nuklearen muskelspiele schon vergessen?

jelzin als säufer , hat eben die oligarchengeburt zu verantworten und sich bzw .seine familie reich gemacht und damit dem westen die tür aufgemacht. die haben zugeschlagen wie die wilden und wie BP zum beispiel, sich rechte an kowykta gesichert hatte.

putin muss man nicht mögen. ich wünschte mir jedoch so eine starke persönlichkeit nun auch bei uns.da laufen die besten unternehmen der regierung ins ausland , da die politiker von geiz nicht halt machen können.und und ......

aber zu sache . yukos gibs nicht mehr. der erbe heisst rosneft.
politik ist mir wurscht. ich möchte von gewiessen tatsachen von der börse profit machen.
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schrieb am 26.07.07 18:23:12
Beitrag Nr.10651 
(30.863.812)
Antwort
Zitat
Ich bin zwar nicht auf der Seite der Oligarchen, aber was Putin hier abzieht ist kriminell und grenzt an diktatorisches Gehabe.

Hätten die Russen kein Öl, dann wäre die politische Lage ganz anders für den Kreml.

So haben sie ihre Trumpfkarte in der Hand.

Ich kann nur hoffen, dass sie irgendwann ihre Quittung erhalten.

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schrieb am 25.07.07 16:49:01
Beitrag Nr.10650 
(30.846.454)
Antwort
Zitat
Montag, 25.06.2007
PricewaterhouseCoopers gibt Fehler bei Yukos-Audit zu
Moskau. Die amerikanische Consultingagentur PricewaterhouseCoopers (PWC) hat ihren Yukos-Audit zwischen den Jahren 1995 -2004 für ungültig erklärt und zurückgezogen. Zuvor hatten Behörden massiven Druck auf PWC ausgeübt.


„Wir haben in der vorletzten Woche dem Yukos-Präsidium schriftlich mitgeteilt, dass die PWC-Rechenschaftsberichte für Yukos zwischen 1995 -2004 nicht mehr als Bestätigung der Richtigkeit der Unternehmensfinanzabrechnung nach russischem und internationalen Standard gelten kann“, erklärte ein PWC-Sprecher der Tageszeitung „Wedomosti“. Laut seinen Angaben sind inzwischen neue Informationen aufgetaucht, die diesen Bericht zweifelhaft werden lassen.

Rechenschaftsbericht hätte heute anders ausgesehen

Die Staatsanwaltschaft habe die Consultingagentur mit neuen Materialien zum Yukos-Fall vertraut gemacht. Hätten wir diese Informationen vorher gehabt, wäre der Rechenschaftsbericht anders ausgefallen, sagte der PWC-Vertreter. Er gab an, dass sein Unternehmen von der ehemaligen Yukos-Führung getäuscht worden sei.

In dem Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Management der inzwischen bankrotten Ölgesellschaft und den russischen Steuerbehörden, hatten sich Yukos-Vertreter stets auf den Rechenschaftsbericht der international renommierten Consultingagentur berufen. Dieser Trumpf ist durch die Rücknahme des Audits nun dahin.

Ist PricewaterhouseCoopers vor dem staatlichen Druck eingeknickt?


Kritiker werfen PricewaterhouseCoopers allerdings nun vor, sich dem massiven Druck der russischen Behörden gebeugt zu haben. Im März hatten russische Steuerfahnder eine Razzia in den Büros von PWC durchgeführt. Den Auditoren wurde vorgeworfen, selbst Steuern in Höhe von umgerechnet 7,1 Mio. Euro hinterzogen zu haben. Russische Behörden drohten PWC ganz offen mit dem Lizenzverlust.

Quelle:http://www.aktuell.ru/russland/wirtschaft/pricewaterhousecoo…
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schrieb am 25.07.07 10:20:52
Beitrag Nr.10649 
(30.839.818)
Antwort
Zitat
:mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:


Politik - Russland
Putin leitet Yukos-Geld in Infrastruktur und Wohnungsbau

13:38 | 20/ 07/ 2007

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MOSKAU, 20. Juli (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz über die Änderung des föderalen Haushaltes für 2007 unterzeichnet.

Das teilte der Kreml-Pressedienst am Freitag mit.

Es ist geplant, die durch die Tilgung der Yukos-Schulden aus Steuern, Gebühren, sonstigen Zahlungen und Verzugsstrafen eingenommenen Mittel für die Entwicklung des Straßennetzes, die Generalüberholung von Mehrfamilienhäusern, den Umzug der Bewohner von baufälligen Wohnhäusern, die Finanzierung der Kern- und Strahlungssicherheit und für die Stärkung des Forschungspotentials auszugeben.


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schrieb am 03.07.07 22:05:40
Beitrag Nr.10648 
(30.477.462)
Antwort
Zitat
Übernahmen: Rosneft im Yukos-Haus
03.07.2007 | 20:08 | Von unserem Korrespondenten JENS HARTMANN (Die Presse)
Der russische Ölkonzern hat sich nun auch noch das ehemalige Yukos-Hauptquartier einverleibt.

Moskau. Der größte russische Erdölkonzern Rosneft hat nun auch noch die Moskauer Firmenzentrale der in Konkurs gegangenen Ölgesellschaft Yukos übernommen. Hatte Rosneft bei der Zwangauktion vor wenigen Wochen gegen eine Strohfirma namens Prana das Nachsehen, die völlig überraschend vier Mrd. Dollar für das Hauptquartier und ein Netz von Ölhandelsfirmen gezahlt hatte, sicherte sich Rosneft nun doch noch die Immobilie samt Inventar. Sie wurde Prana abgekauft. Über den Preis wurde nichts bekannt.
Das Wertvolle an den Aktiva dürfte weniger das 22-stöckige Hochhaus, sondern Konten von Traderfirmen sein, auf denen drei Mrd. Dollar liegen sollen. Die staatlich kontrollierte Ölgesellschaft Rosneft, die seit einem Jahr an den Börsen von London und Moskau notiert ist, hat Schulden von 25 Mrd. Dollar angehäuft und will für dieses Geschäft keine weiteren Kreditlinien aufnehmen.

Zu diesem Zweck verkaufte Rosneft 50 Prozent an der Ölfördertochter Tomskneft. Käufer ist die staatliche Vneshekonombank. Tomskneft gehörte früher zum Yukos-Imperium des Ölbarons Michail Chodorkowskij. Dieser, ein Erzfeind von Präsident Wladimir Putin, wurde wegen Steuerhinterziehung und schweren Betrugs verurteilt und verbüßt eine achtjährige Lagerhaft in Sibirien.

Trotzdem bleibt Rosneft größter Erbe von Yukos. Bei der Versteigerung der Konzern-Teile im April sicherte sich Rosneft die besten Stücke und stieg erst dadurch zum führenden Ölkonzern Russlands auf. Förderte Rosneft 2006 noch 85 Mio. Tonnen Öl und belegte damit hinter Lukoil Rang zwei in Russland, wird die Produktion dank der Zukäufe der Yukos-Aktiva auf rund 110 Mio. Tonnen steigen.


Unter Staatsfirmen aufgeteilt

Auch der Gasmonopolist Gazprom mischte bei der Zerschlagung mit: Er hat ein Vorkaufsrecht auf Anteile an den Yukos-Gastöchtern, die die italienischen Energiekonzerne ENI und Enel kauften. Und er steht laut Analysten hinter der russischen Unitex, die das Yukos-Tankstellennetz gekauft hat.

Rosneft erwirtschaftete im Vorjahr bei einem Umsatz von 33,1 Mrd. Dollar einen Reingewinn von 3,5 Mrd. Dollar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.07.2007)
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schrieb am 30.06.07 11:42:39
Beitrag Nr.10647 
(30.406.458)
Antwort
Zitat
Ende vom Yukos-Niedergang: Ausverkauf und Schuldentilgung - "B & F Markets"

15:00 | 29/ 06/ 2007

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MOSKAU, 29. Juni (RIA Novosti). Das Ölunternehmen Yukos hat jetzt seine Schulden beglichen: Sein gesamtes Eigentum wurde versteigert, der Erlös fließt auf die Konten der Gläubiger.

Sollten keine neuen Risiken entstehen, kann die Geschichte der Ölgesellschaft als abgeschlossen gelten, schreibt die Zeitung "Business & Financial Markets" am Freitag.

Nach Stand vom 11. Mai belief sich die Gesamtsumme der Yukos-Schulden auf 27,5 Milliarden Dollar, die gemäß 137 Forderungen von 63 Gläubigern ausgezahlt werden sollten. Die Versteigerung der Yukos-Vermögenswerte brachte 31,5 Milliarden Dollar.

"Nach dem Ausverkauf des Yukos-Eigentums sind die Schulden des Ölunternehmens praktisch beglichen", teilte Nikolai Winnitschenko, Direktor der russischen Strafvollzugsbehörde, am Donnerstag mit.

An den Staatshaushalt wurden bereits umgerechnet 5,8 Milliarden Dollar überwiesen, während das Ölunternehmen Rosneft 9,1 Milliarden Dollar erhielt. Das Finanzministerium rechnet damit, dass der Staatsetat bis zu 23 Milliarden Dollar kassieren wird.

"Das Ölunternehmen Yukos, dessen Börsengang Ende 2003 mit 27,75 Milliarden Dollar höher war als von Gasprom, hätte heute, ausgehend von der Aktiendynamik anderer Öl-Gesellschaften, rund 140 Milliarden Dollar gekostet", sagt Timur Chabizow, Analyst der Investmentgesellschaft Finam.

Diese Schätzung teilt auch Stanislaw Kleschtschow von der Bank VTB 24. "Eine Gesellschaft wie Yukos 2003 würde heute mehr als 100 Milliarden Dollar kosten", sagt er. "Immerhin sind die Öl-Barrelpreise in der Zwischenzeit von 30 auf 70 Dollar gestiegen."

:(
......und ich sitze auf einem Haufen wertlosen Yukos-Aktien
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schrieb am 28.06.07 23:52:07
Beitrag Nr.10646 
(30.379.977)
Antwort
Zitat
Donnerstag, 28.06.2007
Abramowitsch und Yukos schließen Frieden miteinander
Moskau. Die von Multimilliardär Roman Abramowitsch kontrollierte Holding Millhouse Capital und der Konkursverwalter des zerschlagenen Yukos-Konzerns haben eine außergerichtliche Einigung getroffen und damit einen lange währenden Streit um 3 Mrd. Dollar beigelegt.


2003 hatten der inzwischen in Haft sitzende Michail Chodorkowski und Roman Abramowitsch, damals noch Inhaber des Ölkonzerns Sibneft (heute „Gazprom neft“) eine Fusion ihrer Unternehmen vereinbart.

Yukos übernahm damals 92 Prozent der Sibneft-Aktien, während Millhouse Capital 26 Prozent der Yukos-Anteile und drei Milliarden Dollar erhielt. Bald darauf wurde Chodorkowski jedoch verhaftet und die Partnerschaft brach wieder auseinander.

In mehreren Prozessen holte sich Abramowitsch seine Sibneft–Aktien wieder zurück, die er später für 13 Mrd. Dollar an Gazprom verkaufte. Yukos klagte seinerseits vor einem Londoner Schiedsgericht auf Rückgabe der Geldzahlung sowie eine Milliarde Schadenersatz. Auch nach dem durch massive Steuernachforderungen und diverse Strafprozesse gegen die Yukos-Spitze herbeigeführten Konkurs hielt der Konkursverwalter Eduard Rebgun diese Forderungen noch aufrecht.

Wie die Zeitung „Wedomosti“ berichtet, haben Rebgun und Millhouse nun jedoch eine gütliche Einigung getroffen. Abramowitsch muss deshalb in Zukunft aufgrund dieser Forderungen keine eventuellen gerichtlichen Nachstellungen im westlichen Ausland mehr fürchten.

Ob oder in welcher Höhe dabei eine Zahlung an Yukos erfolgte, wurde bislang nicht bekannt. Dies dürfte jedoch später bei Vorlage des Abschlussberichts der Konkursverwaltung erfolgen.


Branchenkenner bezeichneten die Einigung gegenüber der Zeitung als „logisches Ende“ des Streits. „Niemand ist Yukos etwas schuldig und was und wem Yukos etwas schuldet, das hat der Staat festgelegt“, so ein russischer Analytiker. (ld/rufo/St.Petersburg)

Quelle: http://www.aktuell.ru/russland/news/abramowitsch_und_yukos_s…
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schrieb am 28.06.07 23:45:54
Beitrag Nr.10645 
(30.379.906)
Antwort
Zitat
Yukos "not rated"

28.06.2007
Alfa Bank

Moskau (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Alfa Bank haben ihr Rating für die Aktie von Yukos (ISIN US98849W1080 / WKN 632319) weiterhin außer Kraft gesetzt.

Nach einem Bericht von Vedemosti hätten der Schiedsmanager Rebgun und Millhouse Capital kürzlich einen gütlichen außergerichtlichen Vergleich im Hinblick auf die langjährig bestehenden Forderungen von Yukos vor internationalen Gerichten an Millhouse Capital unterzeichnet. Dabei gehe es um die fehlgeschlagene Fusion zwischen Yukos und Sibneft in 2003.

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Es seien nur wenige Details über das Abkommen bekannt geworden. Es sei aber unwahrscheinlich, dass der verbliebene Restwert von Yukos in Folge des Deals eine wesentliche Steigerung erfahre.

Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Alfa Bank für die Yukos-Aktie weiterhin keine Anlageeinschätzung und raten Investoren sich von dem Titel fernzuhalten. (28.06.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Avatar
schrieb am 27.06.07 10:57:43
Beitrag Nr.10644 
(30.344.267)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.344.234 von hexalzeit am 27.06.07 10:56:01ich meine Aktienanteile
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schrieb am 27.06.07 10:56:01
Beitrag Nr.10643 
(30.344.234)
Antwort
Zitat
Hallo,

was passiert nun mit der Yukos-Anteile ???
Avatar
schrieb am 26.06.07 19:54:01
Beitrag Nr.10642 
(30.332.971)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.325.740 von hexalzeit am 26.06.07 14:58:48June 26, 2007Print | E-mail | Home YUKOS HQ Goes Back on the Block
// Rosneft wants to buy it from Prana
Rosneft may still move into YUKOS headquarters. The state oil company reported that negotiations have begun with the new owners of the building, the mysterious OOO Prana. Moreover, Rosneft is willing to buy the other assets sold in the same lot as the building for 100 billion rubles. If Rosneft gets a serious discount, it will be obvious that the results of the auction were not related to the market value of the assets. The difference from the starting price (22 billion rubles) corresponds to the sum of YUKOS claims against companies belonging to Roman Abramovich, whose involvement in the transaction was reported by Kommersant sources. After Prana's victory, the sides began to discuss a settlement.
Rosneft president Sergey Bogdanchikov announced yesterday that the company had begun negotiations with Prana on the acquisition of YUKOS assets that were auctioned off in lot 13 at the beginning of May. “We are holding negotiations with the owners or executives of Prana. To tell the truth, we are not especially interested in who they are, and we intend to acquire a significant part of the assets [of YUKOS, purchased by Prana],” Interfax news agency quotes Bogdanchikov as saying. He emphasized that it was a matter of buying YUKOS assets, not assets of Prana itself.

At Rosneft, they declined to say exactly what assets were of interest. A Kommersant source at YUKOS said that the purchase of the company's former headquarters on Dubininskaya St. in Moscow is under discussion. Bogdanchikov said that, besides the building, several thousand railway tanker cars, money in the sum of several hundred million dollars, unreturned VAT in approximately the same volume and several hundred thousand tons of petroleum products. “Just the YUKOS-M trading house comes in at over $1 billion, plus the filling stations in Moscow and Moscow Region,” Bogdanchikov said. Prana representatives refuse to talk to the press, so Bogdanichikov's words could not be confirmed with them.

The Rosneft president did not say what sum would be offered in the deal, but he confirmed that it would include “a profit within the limits accepted in the company.” Rosneft bid up to 100 billion rubles in the auction for lot 13. Experts were amazed at the outcome of that auction, which inexplicably totaled 100.09 billion rubles ($3.9 billion) after starting at 22 billion rubles.

Research by Kommersant published on May 31 suggests that thee may be $2 billion in the accounts of subsidiary companies that were included in the lot. Since the time of the auction, though, another theory has been advanced, that is, that the huge price was paid because that money had to be transferred to YUKOS.

Two weeks ago, a source close to the presidential administration told Kommersant what that could be necessary for. He said that the deal was financed by Russian billionaire, Governor of Chukotka and former owner of Sibneft (now known as Gazprom Neft) Roman Abramovich. According to the source, Abramovich returned to YUKOS the $3 billion that it paid for 20 percent of Sibneft in 2003 as part of the unification of the companies. At the end of 2003, after the beginning of the Russian authorities attack on YUKOS and its stockholders, Abramovich cancelled the deal, which was already in its final stages. Then, hoping for money with which to pay tax demands, YUKOS insisted on a reverse exchange, especially since a mirror deal was required to split the companies up. Sibneft shareholders did not agree to it though. Kommersant's source said that “Roman Abramovich remained in debt, even though YUKOS, along with the Gazprom Neft stock, was subject to expropriation.” Kommersant was unable to confirm those claims. Millhouse Capital, which manages Abramovich's assets, firmly denies any relationship to Prana or the deal to obtain YUKOS assets.

Yesterday Kommersant learned of events that may serve as indirect confirmation of the involvement of Abramovich structures in the sale of lot 13. Sources say that, after the sale of the lot at the end of May, a settlement between YUKOS and several offshore companies that represented the interests of Millhouse Capital. YUKOS filed suit in the London International Arbitration Court in 2004 to demand that Sibneft shareholders buy 20 percent of that company and return $3 billion. In addition, YUKOS insisted that compensation for the failed deal to form YukosSibneft included a provision for the party that rejected the deal to pay $1 billion to the other.

It seems unlikely that YUKOS will receive that money. Kommersant has learned that the agreement being hammered out includes a renouncement of all mutual claims, with YUKOS remaining the owner of Sibneft stock. (In April, it was sold to Gazprom along with other YUKOS assets.) Sibneft shareholders will not return money to the company. Neither YUKOS nor Millhouse Capital would comment on the progress of arbitration proceedings yesterday. If a settlement is reached, and Rosneft is able to buy the main assets from lot 13 significantly more cheaply that for 100.09 billion rubles, the theory of Abramovich's “debt” will receive further confirmation. The fact that Kommersant showed the involvement of structures close to Gazprom in the deal on May 16 and June 13 is not contradictory. They could take part in the settlement as the new owners of Sibneft.
Dmitry Butrin, Olga Pleshanova, Denis Rebrov
All the Article in Russian as of June 26, 2007

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schrieb am 26.06.07 19:53:11
Beitrag Nr.10641 
(30.332.948)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.325.740 von hexalzeit am 26.06.07 14:58:48Moskaus OB will Yukos-Fonds für Instandsetzung von Wohnungen verwenden
18:46 | 26/ 06/ 2007



MOSKAU, 26. Juni (RIA Novosti). Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow hat gefordert, die Mittel aus dem Fonds des bankrotten Ölkonzerns Yukos nur für die vollständige Wiederinstandsetzung alter bzw. hinfälliger Wohnungen zu verwenden.

Nach dem früher herausgegebenen Gesetz über Änderungen am Staatshaushalt für dieses Jahr sollen die 400 Milliarden Rubel (11,5 Milliarden Euro:eek:), die Yukos dem Staat schuldet, an die Staatskasse überwiesen werden.

„Die Bestimmung über den Fonds sieht die Möglichkeit vor, diese Mittel für fremdartige Tätigkeiten einzusetzen. Dies muss kategorisch ausgeschlossen werden. Der Fonds muss ausschließlich für die Kapitalrenovierung von Wohnungen da sein“, sagte Luschkow am Dienstag in einer Sitzung der Moskauer Stadtregierung. Er verwies darauf, dass die Mittel des Fonds sonst „nicht mehr für die Instandsetzung, sondern für fremdartige Zwecke verwendet werden könnten“.

Der Oberbürgermeister äußerte zugleich, dass es schwierig sein werde, das Geld aus dem Yukos-Fonds zu beziehen. „Eine Unzahl von Formalitäten hindert daran, diesen Prozess einzuleiten…“, so Luschkow.
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schrieb am 26.06.07 14:58:48
Beitrag Nr.10640 
(30.325.740)
Antwort
Zitat
26.06.2007 11:11
Rosneft kauft ehemalige Yukos-Tankstellen für 21,2 Mrd RUB

MOSKAU (Dow Jones)--Der staatliche russische Ölkonzern Rosneft kauft für 21,2 Mrd RUB (umgerechnet 612 Mio Euro) fast 600 Tankstellen und zahlreiche andere Vermögenswerte des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos. Ihre 100-prozentige Tochter Neft-Aktiv erwerbe von Unitex 495 Tankstellen und die damit verbundene Infrastruktur im europäischen Teil Russlands sowie in Südrussland, teilte Rosneft am Dienstag mit. Unitex hatte die Yukos-Vermögenswerte bei Auktionen ersteigert.

Zudem habe das Unternehmen 100 weitere Tankstellen und Mehrheitsanteile an Öl- und Energieunternehmen gekauft, so Rosneft. Zuvor hatte die Wirtschaftszeitung Vedomosti berichtete, Rosneft wolle auch dem relativ unbekannten Unternehmen Prana andere frühere Yukos-Vermögenswerte abkaufen. Auch Prana hatte Rosneft im Mai bei Auktionen von Yukos-Vermögenswerten überboten.

Rosneft hatte an den meisten Yukos-Versteigerungen teilgenommen und deren verbliebene Produktionsstätten in den Regionen Samara und Tomsk gekauft. Diese fördern täglich insgesamt etwa 420.000 Barrel Öl.

Webseite: http://www.rosneft.ru

-Von Elena Murina, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,
unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/pia/jhe -0-

Quelle:http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vwdnews/0,2828,tic…
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schrieb am 26.06.07 14:52:43
Beitrag Nr.10639 
(30.325.591)
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Skandal um Yukos

"PriceWaterhouseCoopers verrät seine Kunden"
Die russische Justiz hat die Ölfirma Yukos zerschlagen - offiziell wegen Betrug und Steuerhinterziehung. Dabei bescheinigten renommierte Wirtschaftsprüfer den früheren Managern einwandfreie Buchführung. Bis jetzt.

Von Daniel Brössler

So heftig die Angriffe auch waren, so schwer die Vorwürfe auch wogen: Die früheren Manager des Yukos-Konzerns konnten sich stets auf die Berichte der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) stützen.

Während Russlands Justiz die Ölfirma Yukos und vor allem seinen zu achtjähriger Lagerhaft verurteilten Chef Michail Chodorkowskij als Betrüger und Steuerhinterzieher darstellte, verwies das Unternehmen stets auf die Berichte der PwC-Rechnungsprüfer, die einwandfreie Buchführung bescheinigen.

Damit ist es nun vorbei. In Briefen an die Mitglieder des Yukos-Vorstandes teilte die russische PwC-Filiale mit, dass sie alle Rechnungsprüfungsberichte der Jahre 1995 bis 2004 zurückziehe.

Die Entscheidung sei gefallen, nachdem man Kenntnis von neuen Informationen erhalten habe, "welche, hätten sie vorgelegen, die Prüfberichte hätten beeinflussen können‘‘, teilte PwC in einer dürren Presseerklärung mit. Die Mitteilungen des früheren Yukos-Managements seien möglicherweise nicht richtig gewesen.

Kam der Sinneswandel unter Druck zustande?

Ob wirklich neue Informationen den Sinneswandel bewirkt haben, bezweifelt zum Beispiel der wissenschaftliche Leiter der Moskauer Wirtschaftshochschule, Jewgenij Jassin. PwC habe "unter Druck staatlicher Strukturen in Russland‘‘ gehandelt, sagte er am Montag dem Sender Echo Moskwy.

Der Druck auf die Firma war in jüngster Zeit tatsächlich erheblich. So sah sich PwC in Russland selbst einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung ausgesetzt. PwC verlor in drei Instanzen und musste 290 Millionen Rubel (8,3 Millionen Euro) nachzahlen.

Außerdem muss sich PwC wegen angeblicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Yukos verantworten. Für den 18. Juli ist in diesem Fall ein Berufungsverfahren angesetzt.

Wissenschaftler Jassin hält es für offensichtlich, dass PwC sich mit der russischen Regierung geeinigt habe. Für den Beweis hält er, dass die Buchprüfer nach wie vor Aufträge von Gazprom und der Sberbank erhielten, beides Konzerne unter staatlicher Kontrolle.

"PwC hat sich von seinem guten Ruf verabschiedet‘‘, meint auch der Wirtschaftsexperte Michail Deljagin: "PricewaterhouseCoopers verrät seine Kunden.‘‘

Das Unternehmen selbst bekennt sich in seinem Verhaltenskodex freilich zur Unabhängigkeit und zum Schutz der Interessen seiner Auftraggeber. Das im Internet abrufbare Dokument enthält auch zehn Fragen, die sich jeder Mitarbeiter vor einer Entscheidung stellen sollte. Die zehnte lautet: "Kannst Du nachts schlafen?‘‘

(SZ vom 26.06.2007)

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/420/120269/
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schrieb am 23.06.07 15:32:18
Beitrag Nr.10638 
(30.200.355)
Antwort
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21. Juni 2007, 19:02 Uhr
Von Manfred Quiring.
Wahlkampf

"Russland braucht einen Machtwechsel"

Die gegenwärtigen Machthaber in Russland gehören abgelöst, auch wenn der Präsident selbst die Bühne verlässt; das Land brauche vor allem einen Wechsel in der Wirtschaftspolitik, meint Viktor Geraschtschenko, Mitglied des Yukos-Aufsichtsrats.

Viktor Geraschtschenko, der bereit ist, für die Vereinigte Bürgerfront des Ex-Schachweltmeisters Gari Kasparow als Präsidentschaftskandidat in den Wahlkampf zu ziehen. Geraschtschenko ist Mitglied des Yukos-Aufsichtsrats und ehemaliger Chef der sowjetischen und russischen Zentralbank. Mit ihm sprach Manfred Quiring.

WELT ONLINE: Herr Geraschtschenko, was hat Sie dazu bewogen, sich für einen Präsidentschaftswahlkampf zur Verfügung zu stellen?

Viktor Geraschtschenko: Ich wollte gar nicht, das Leben hat mich dazu gezwungen.

WELT ONLINE: Können Sie das etwas konkreter erklären?
Geraschtschenko: Fünf Monate lang haben sie mit mir debattiert, dass es notwendig sei. Die Dreiervereinigung Michail Kasjanow (Ex-Premier), Gari Kasparow (Ex-Schachweltmeister) und Eduard Limonow (Anführer der verbotenen Nationalbolschewisten) hat ja durchaus etwas Künstliches. Die Vereinigte Bürgerfront kam zu dem Schluss, dass ich mehr Chancen habe als Kasjanow. Die endgültige Entscheidung fällt Ende Juni.
WELT ONLINE: Haben Sie darüber mit Kasjanow gesprochen?
Geraschtschenko: Ich habe ihm meine Wertschätzung als Finanzexperte ausgedrückt und ihm versichert, dass alles davon abhängt, wer letztlich als der bessere Kandidat bestimmt wird. Ich werde ihm kein Messer in den Rücken stoßen. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass es überhaupt nichts bringt, wenn jeder einzeln antritt.
WELT ONLINE: ¿ was die Opposition zersplittern würde.
Geraschtschenko: Ja, dann bekommt jeder von uns vielleicht fünf oder sieben Prozent, einer erreicht möglicherweise sogar die Stichwahl. Aber diese gewinnt dann der Kandidat der Partei der Macht. Von irgendwelchen Veränderungen zum Besseren braucht man dann nicht mehr zu reden.
WELT ONLINE: Was ist zu tun?
Geraschtschenko: Ich sage nur eins: Ihr müsst einen gemeinsamen Kandidaten aufstellen. Ihr müsst von euren Programmen die linken und rechten Neigungen abschneiden und einen gemeinsamen Nenner finden, die Machthaber müssen abgelöst werden. Die entscheidende Frage ist doch: Brauchen wir Veränderungen oder nicht? Ich meine, wir brauchen sie.
WELT ONLINE: Mit welchem Ziel?
Geraschtschenko: Die Macht muss demokratischer werden. Sie darf nicht nur auf die Oligarchen setzen, die sich durchgesetzt haben und in vielem den Ton angeben, sondern auf die normale Entwicklung des Wirtschaftslebens, auf ausländische Investitionen. Investoren sollten nicht fürchten müssen, dass man mit ihnen so verfährt wie beispielsweise mit Yukos.
WELT ONLINE: Im Moment sieht es aber nicht nach einem Einheitskandidaten der Opposition aus?
Geraschtschenko: Ja, Kasjanow ist von seiner Partei vorgeschlagen worden, Grigori Jawlinski von seiner Jabloko-Partei. Ich werde formal Ende Juni vorgeschlagen. Das alles geschieht jetzt unter dem Eindruck der Parlamentswahlen im Dezember. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass sie früher oder später einen gemeinsamen Kandidaten aufstellen.
WELT ONLINE: Hätten Sie Ambitionen?
Geraschtschenko: Das muss nicht unbedingt ich sein, ich bin nicht unbedingt der Beste. Aber ich könnte eine Kompromissfigur sein.
WELT ONLINE: Welche Probleme müssen aus Ihrer Sicht in erster Linie angegangen werden?
Geraschtschenko: Neben dem Wohnungsproblem brennt das Rentenproblem auf den Nägeln. Die Renten vieler Menschen bei uns liegen unterhalb des Existenzminimums. Dabei haben wir die nötigen Ressourcen. Auch glaube ich nicht, dass sich gegenwärtig die besten Leute an der Macht befinden. Mehr als 9000 kommen aus einer einzigen Stadt (Anm. der Redaktion: Gemeint ist Putins Geburtsstadt St. Petersburg), leben in den anderen Städten nur Dummköpfe?
WELT ONLINE: Sie kritisieren die gegenwärtige Führung für ihre Wirtschaftspolitik, die auf immer stärkere Einmischung des Staates in die Wirtschaft hinausläuft.
Geraschtschenko: Der Einfluss des Staates muss nicht unbedingt durch die direkte Einmischung realisiert werden. Aber der Staat muss die Bedingungen für eine echte Konkurrenz schaffen. Unser Problem besteht doch darin, unter anderem auch im Wohnungssektor, dass es keine Konkurrenz gibt.
WELT ONLINE: Sie sind seit drei Jahren Aufsichtsratsvorsitzender von Yukos.
Geraschtschenko: Mitglied des Aufsichtsrats mit der Option, zum Vorsitzenden gewählt zu werden.
WELT ONLINE: Wollten Sie Yukos retten?
Geraschtschenko: Das Yukos-Management hat mich im Juli 2004 in der Hoffnung gerufen, dass die Obrigkeit bereit ist, mit mir zu verhandeln und das Yukos-Problem zu lösen. Und da dachte ich – warum nicht? Das wird interessant. Umso mehr als ich nach einem halben Jahr in der Duma erkannte, dass das ein Panoptikum ist, wo man nichts tun kann.
WELT ONLINE: Aber diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt.
Geraschtschenko: Ich habe immer gesagt: Zerstört das Unternehmen nicht. Yukos war 2005 an erster Stelle bei der
Schlagworte
Viktor Geraschtschenko Yukos Russland Gari Kasparow
Erdölverarbeitung. Aber als Chodorkowski seine Aktienanteile zur Begleichung der Steuernachforderungen anbot, sagte mir Igor Schuwalow, Putins Mitarbeiter für die Kontakte zu den G7, „wir trauen Chodorkowski nicht“. Die Steuerschuld hätte auch durch eine Kapitalerhöhung beglichen werden können.
WELT ONLINE: Und weshalb wird der Konzern trotzdem zerstört?
Geraschtschenko: Ehrlich gesagt, ich glaube, dass es sich um eine persönliche Vendetta handelt.


KOMMENTARE
Benz meint:
22-06-2007, 12:50 Uhr
Es ist wenig wahrscheinlich, dass eine Administration wie die Putins, die beste Kennzahlen vorzuweisen hat und seit ihrem Amtsantritt Jahr fuer Jahr 7 Prozent Wirtschafstwachstum generiert hat, von den Waehlern abgewiesen wird. Erfolgreiche Regierungen werden nun mal nicht abgewaehlt, das ist ein grundlegendes, in allen Laendern gueltiges Prinzip.

Das sollte man auch in der russischen Opposition wissen. Doch anstatt diesen simplen Tatbestand anzuerkennen, spricht die Opposition lieber von nichts anderem als angeblichen Demokratiedefiziten. Meiner Meinung sind diese Leute einfach schlechte Verlierer, die es nicht verkraften koennen, dass sie in Russland von niemandem gewaehlt werden.
physiko meint:
22-06-2007, 11:23 Uhr
Toller Informationsgewinn, dieser Beitrag. Nun warte ich gespannt auf das Interview mit Iwan Iwanowitsch Iwanow, einem stämmigen Bauern aus dem Ural. Er will es dem Putin einmal so richtig geben und hat sicherlich große Chancen, der neue Präsident von Russland zu werden. Das Interview mit Welt-online wird ihm bestimmt dabei helfen, oder?

Quelle: http://www.welt.de/politik/article964480/Russland_braucht_ei…
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schrieb am 19.06.07 21:32:44
Beitrag Nr.10637 
(30.028.025)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.027.851 von speku@1 am 19.06.07 21:25:58500,000 tons of petroleum and accounts receivable worth more than $1 billion

:confused:500.000t*1000/159 l *50$ =175m$???
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schrieb am 19.06.07 21:25:58
Beitrag Nr.10636 
(30.027.851)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.289.766 von raubritterloulou am 13.05.07 13:17:36Yukos Former Employee Works for Mysterious Prana
The mysterious Prana that outbid state-run Rosneft at the tender for Yukos real estate and paid $3.9 billion for it apparently has lots of secrets. Not long ago, for instance, it emerged that Prana employs Olga Surikova, who had once worked in Yukos.
Prana had outbid Neft Aktiv, which is the subsidiary of Rosneft subsidiary, in the three-hour struggle for the Yukos assets auctioned via Lot 13. And it was exactly Ms Surikova that received documents confirming Prana's title to them. She acted under the power of attorney given by Prana General Director Vladimir Esakov.

Of interest is that, before the auction, the 22-storey headquarters of Yukos close to Paveletsky Railway Station, Moscow, had been generally thought the most valuable asset. Later on, however, Rosneft President Sergey Bogdanchikov acknowledged that the lot also included a few thousand tank cars, some cash, outstanding VAT of hundreds of million dollars, 500,000 tons of petroleum and accounts receivable worth more than $1 billion.

Prana paid in whole for the bid in late May. In the next move, Yukos Receiver Eduard Rebgun and Prana General Director Vladimir Esakov sealed the delivery-acceptance report and Yukos former employee Olga Surikova showed up to fetch documents confirming the ownership. The analysts speculate that the secret beneficiaries of Prana picked out Surikova because she had long worked in Yukos, and therefore, was well-aware of the assets auctioned via Lot 13.
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raubritterloulou
schrieb am 13.05.07 13:17:36
Beitrag Nr.10635 
(29.289.766)
Antwort
Zitat

4 Milliarden Dollar für Yukos-Turm
Der Konzernsitz geht in einer Versteigerung an eine unbekannte Firma

Die russische Firma Prana hat den Hauptsitz des bankrotten Erdölkonzerns Yukos für ein Vielfaches des Schätzwertes ersteigert. In Moskau wird gerätselt, wer hinter ihr steht.




Klaus-Helge Donath, Moskau


Für 100,09 Milliarden Rubel hat der Firmensitz des ehemaligen Erdölkonzerns Yukos am Freitag den Besitzer gewechselt. Die umgerechnet 4 Milliarden Dollar waren mehr als das Vierfache des Mindestgebotes. Den Zuschlag erhielt nach 707 Geboten die Firma Prana. Mitbieter Neft-Aktiv, eine Tochtergesellschaft des grössten staatli- chen Ölkonzerns Rosneft, stieg nach dreieinhalb Stunden aus. Bis zum Äussersten hätte Neft-Aktiv mitgeboten, meinte Rosnefts Pressesekretär Nikolai Manwelow nach der Rekord-Versteigerung. Der Preis für das Hauptquartier des vom Kreml in den Ruin getriebenen Yukos-Konzerns soll der höchste gewesen sein, der jemals für einen Bürokomplex in Europa geboten wurde.

Immobilienmakler halten den Kaufpreis für weit über dem Wert. Eine Milliarde Dollar wäre noch zu vertreten gewesen, meint Alexander Blochin von der AK Bars Finans. Den Komplex hatte der vor zwei Jahren wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilte Ölmagnat Michail Chodorkowski 2003 errichten lassen. Zu der nicht direkt im Zentrum Moskaus gelegenen Liegenschaft gehören noch einige kleinere Gebäude und ein Forschungszentrum, wofür sich ursprünglich auch der Konzern Norilsk Nickels interessiert haben soll. Das sibirische Buntmetall- Unternehmen dementierte indes, mit dem Käufer Prana Geschäftsbeziehungen zu unterhalten.

Wer hinter der Firma stecken könnte, gibt Beobachtern des russischen Finanz- und Energiemarktes Rätsel auf. Das russische Firmenverzeichnis Spark enthält einige Dutzend Unternehmen desselben Namens, die für einen Deal dieser Grössenordnung jedoch nicht in Frage kommen. Auch Immobilienhändler dürften nicht zu den Käufern gehören. Experten vermuten, nur einer der führenden Energiekonzerne könne die Immobilie erworben haben, etwa der staatliche Gasriese Gazprom oder die russisch-englische TNK-BP. Gazprom war nach der Versteigerung bemüht, jeden Verdacht von sich zu weisen. Die Prana gehöre nicht zur Unternehmensgruppe Gazprom, liess die Zentrale mitteilen.

Es sei nicht auszuschliessen, dass das Gebäude dennoch in den Besitz des Ölkonzerns Rosneft gelange, sagen Beobachter. Schliesslich habe Rosneft den Preis als einziger Konkurrent mit in die Höhe getrieben. Vielleicht wolle der Kreml ausländischen Yukos-Aktionären auch ein Signal senden, wie hoch der Konzern noch im Kurs stehe. Diese hatten sich wiederholt beklagt, Yukos- Vermögenswerte seien zu Schleuderpreisen veräussert worden. Verfahren von Minderheitsaktionären sind in den USA noch hängig. Bei der Auktion von Yuganskneftegaz, einem Filetstück des Yukos-Konzerns, erhielt auch ein unbekannter Bieter den Zuschlag, der später an Rosneft überging.

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raubritterloulou
schrieb am 13.05.07 13:13:43
Beitrag Nr.10634 
(29.289.709)
Antwort
Zitat
...in Russland und USA sind die Yukosaktien stark gestiegen!! (USA 73% am Freitag).
Avatar
schrieb am 12.05.07 00:21:43
Beitrag Nr.10633 
(29.278.073)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.272.968 von speku@1 am 11.05.07 17:43:29Hi speku

(falls die Aktionäre ausgezahlt werden):confused:

was ich euch auch wünsche.ABER:

14:34 | 11/ 05/ 2007



MOSKAU, 11. Mai (RIA Novosti). Nach dem Bankrott des Ölkonzerns Yukos ist der größte Teil seiner Konkursmasse bereits unter den Hammer gekommen. Somit wurde die Umverteilung des Großeigentums im Öl- und Gassektor abgeschlossen, die neuen Spielregeln wurden aufgestellt.
Als klarer Sieger der Versteigerungen ist das Staatsunternehmen Rosneft hervorgegangen, das vier von den bisher zehn Auktionen gewonnen hat und zum Marktführer bei der Ölförderung und -verarbeitung avancierte, berichtet die russische Tageszeitung „Wedomosti“ vom Freitag.

Vor der Übernahme des Förderunternehmens Yuganskneftegas im Jahr 2004, das ebenfalls zu Yukos gehörte, rangierte Rosneft unter allen russischen Ölförderern lediglich auf Platz acht.

Die Versteigerung des Yukos-Vermögens brachte nur wenig Überraschungen. Yukos-Gasunternehmen und 20 Prozent der Anteile an Gasprom Neft wurde von den italienischen Firmen Eni und Enel ersteigert. Zuvor hatten sie jedoch Gasprom das Optionsrecht auf die Übernahme dieser Aktiva gewährt. Das einzige große Los, das möglicherweise nicht an eine Staatsfirma gegangen ist, sind die 537 Yukos-Tankstellen mit einem Gesamtwert von mehr als fünf Milliarden Rubel (mehr als 140 Millionen Euro), die am Donnerstag von der Firma Junitex für 12,4 Milliarden Rubel (mehr 350 Millionen Euro) ersteigert wurden. Doch hinter Junitex kann die Gasprombank stehen. Falls dem so ist, gehören alle strategisch wichtigen Yukos-Öl- und Gasaktiva nun den beiden Staatsfirmen, Rosneft und Gasprom.

Die Ergebnisse der Yukos-Versteigerung bestätigen den weltweiten Trend, wonach die Staatsunternehmen ihre Beteiligung am Öl- und Gassektor kontinuierlich ausbauen - und nicht nur in Russland. Dabei greift man zu unterschiedlichen Mitteln. Die jüngsten Versteigerungen sind eine Besonderheit des russischen Staatskapitalismus. Staatsfirmen und ihre Partner steigen preiswert und ohne langes Feilschen in den Markt ein, während alle anderen Unternehmen unter den Bedingungen des traditionellen Kapitalismus arbeiten und sich dem harten Wettbewerb stellen müssen.


@speku
die roten zeilen - da wo eventuell andere ansprüche an yukos aktiva haben, wie z.B.: MENATEP , werden von den beiden staatsunternehmen dubiös an andere versteigert.
man nennt es wie eben oben gelesen STAATSKAPITALISSMUS.

mir sagt das nur - die russen habens gelernt und zwar v. westkapitalismus. nur meine M.

SWE und gruss

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