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Hedgefonds verwalten - soweit mir bekannt ist - nur einen relativ
geringen Teil an liquidem Vermögen.
Ich habe da mal etwas von lediglich 2 % (in Worten: Zwei Prozent)
gelesen.
Ob das stimmt weiß ich nicht. Aber falls dem tatsächlich so sein
sollte, können Hedgefonds schwerlich für Kursverluste an den
Märkten verantwortlich gemacht werden.
Die Kritiker von Hedgefonds finden sich ohnehin hauptsächlich im
Lager der "schlauen" langfristig orientierten Anleger, die alles
was sich in einem Zeitrahmen von weniger als einem Jahr abspielt
für Zockerei halten.
Aber gerade die sollten doch dankbar sein, über einen durch die
Hedgefonds? hevorgerufenen (ungerechtfertigten?) Kursverfall.
Schließlich eine prima Gelegenheit zum verbilligen.
Hedgefonds fungieren für viele doch nur als Sündenbock.
Eigene Verluste resultieren schließlich immer aus dem Verschulden
Anderer.
Ich jedenfalls halte Hedgefonds durchaus für eine Alternative zu
gewöhnlichen Fonds, weil sie erheblich flexibler auf die
Gegebenheiten an den Märkten reagieren können.
Wer sein Geld in Fonds anlegen möchte, der sollte Hedgefonds nicht
grundsätzlich ablehnen, sondern ruhig mal einen genaueren Blick auf
diese Art von Fonds werfen.