Antwort auf Beitrag Nr.:
42.781.179 von schnobelloch am 21.02.12
10:23:20Von mir noch kurz, wieso die Quote deutlich über
30 % sein müßte:
Schreiben von Schmitt (Insolvenzplan) vom 3.6.07, Seite 16, sind
Gesamtansprüche von 511,9 Mio. da, vorhanden sind etwa 241 Mio.,
gibt eine Quote von (vorläufig) 47,1 %.
Die EDW-Ansprüche gleichen sich aus, da das, was die EDW zahlt, sie
von den Gläubigern übernimmt.
Natürlich muß man von der Quote das abziehen, was man schon von der
EDW bekommen hat.
Durch die Provisionen, die nicht abgezogen werden dürfen, werden
die Gesamtansprüche zwar steigen, es wird aber auch der Betrag
steigen, den der einzelne laut vorläufigem Insolvenzplan zu
bekommen hat.
Um nicht unnötig Staub aufzuwirbeln, vermute ich mal, daß Schmitt
die Berichtigung erst zusammen mit der 1. Auszahlung
verschickt.
Die 241 Mio. werden auch durch Zinsen weiter steigen und
insbesondere durch Steuererstattungsansprüche, wo der Schmitt
bekanntlich Prozesse führt.
Meiner Meinung nach sogar zweimal Steuererstattungsansprüche:
Den Schmitt mußte für die ganzen Zinsen sicher Zinsabschlagsteuer
zahlen, wobei er keine Freibeträge hatte.
Und diese Beträge kann der einzelne dann wieder vom Finanzamt
zurückholen, wenn es Bescheinigungen gibt.
Es sieht also gar nicht schlecht aus.