Hier ein Fall wo die Empfehlung der Hamburger Sparkasse durch die
Fakten umgestoßen wird.
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Hamburger Sparkasse: SGL Carbon halten
11.08.2005 (10:00)
Die Analysten der Hamburger Sparkasse empfehlen die Aktie von SGL
Carbon (News/Kurs/Chart/Board) (ISIN DE0007235301/ WKN 723530) zu
halten.
Die SGL Carbon AG sei ein Graphit- und Kohlenstoffproduzent mit
teilweise weltweit führenden Marktpositionen. Der größte
Geschäftsbereich Carbon and Graphite (Umsatzanteil 1. Halbjahr
2005: 60%) produziere hauptsächlich Graphitelektroden für die
konjunktursensible Stahlindustrie. In der Sparte SGL Technologies
(15,75%) würden u. a. Brennstoffzellen-Komponenten und
Carbon-Keramik-Bremsscheiben gefertigt.
Die Halbleiter- und Chemieindustrie sowie der Maschinenbau würden
vom Geschäftsbereich Spezialgraphite (Specialties: 24%) beliefert.
Hier sei auch vor Verkauf der Korrosionsschutz-Sparte das
Prozesstechnologie-Geschäft eingegliedert worden. Das Unternehmen
habe seine Bilanz saniert. Die Eigenkapitalquote liege bei
24,3%.
Die abgeschlossene Restrukturierung sowie die gestiegene Auslastung
hätten ein deutlich verbessertes Ergebnis ermöglicht. Kurzfristig
könnten Produktionskürzungen javascript

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bedeutender Stahlkocher den Graphit- und Elektrodenabsatz
beeinträchtigen.
Insgesamt bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse erneut
ihre "halten"-Empfehlung für die SGL Carbon-Aktie.
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Und jetzt zur Realität meine Damen und Herren.
http://www.ftd.de/ub/in/18080.html
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Stahlkonjunktur beschert deutschen Produzenten üppige Erträge
Die beiden größten deutschen Stahlkonzerne ThyssenKrupp und
Salzgitter haben dank einer kräftigen Stahlnachfrage die
Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. ThyssenKrupp kämpft
allerdings in einer seiner Konzernsparten mit Ertragsproblemen.
Mit seinem guten Stahlgeschäft konnte ThyssenKrupp im abgelaufenen
dritten Quartal 2004/05 Einbrüche in der Autosparte ausgleichen.
Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wies das Segment
Automobilzulieferung mit 20 Mio. Euro ein deutlich geringeres
Vorteuerergebnis als im Vorjahreszeitraum mit 81 Mio. Euro. Im
Spartenergebnis sei eine Sonderabschreibung von 28 Mio. Euro
enthalten, hieß es. ThyssenKrupp hatte im Frühjahr angekündigt, für
den Umbau des problematischen Amerika-Geschäfts im laufenden Jahr
bis zu 100 Mio. Euro auszugeben.
Belastet von dem Einbruch in der Autosparte lag der Gewinn vor
Steuern aus dem fortgeführten Geschäft auf Konzernebene mit 529
Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 537 Mio. Euro. Analysten
hatten im Schnitt nur 394 Mio. Euro erwartet. Der Umsatz stieg nach
Unternehmensangaben Angaben zufolge um zwölf Prozent auf 11,3 Mrd.
Euro.
Gewinntreiber Stahlgeschäft
In der umsatzstärksten und ertragreichsten Unternehmenssparte Stahl
verdiente ThyssenKrupp im dritten Quartal 401 Mio. Euro nach 347
Mio. Euro im Vorjahr. Größtenteils sei die gute Entwicklung in der
Sparte Flachstahl erzielt worden, hieß es im Zwischenbericht. Dort
stieg der Gewinn um 56 Prozent auf 305 Mio. Euro. Der trotz
rückläufiger Versandmengen erzielte Zuwachs sei auf höhere
Durchschnittserlöse zurückzuführen.
Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr präzisierte
ThyssenKrupp die Prognose: Der Vorstand erwartet nun einen Anstieg
des Vorsteuerergebnisses auf rund 1,7 Mrd. Euro. Bislang hatte der
Konzern nur angekündigt, den Vorjahresgewinn von 1,45 Mrd. Euro zu
übertreffen.
Salzgitter wächst im Stahl- und Röhrengeschäft
Wie ThyssenKrupp profitierte auch der Stahl- und Röhrenkonzern
Salzgitter im ersten Halbjahr von der anhaltend robusten
Stahlkonjunktur. Der Gewinn vor Steuern legte kräftig auf 463,4
Mio. Euro nach 81,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum zu. Der Umsatz
stieg in den ersten sechs Monaten auf 3,63 Mrd. Euro von 2,77 Mrd.
Euro im Vorjahr. Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern übertraf
damit die Prognosen der Analysten. Nach Steuern wies Salzgitter
einen Gewinn von 332,7 Mio. Euro nach 57,7 Mio. Euro im Vorjahr
aus.
Für das gesamte Jahr 2005 rechnet Salzgitter nun mit einem
Vorsteuerergebnis im Bereich von 600 Mio. Euro. Bislang hatte der
Konzern lediglich von einem Ergebnis im dreistelligen
Millionenbereich gesprochen.
Das Röhrengeschäft trug bei einem von 459 Mio. Euro auf 705 Mio.
Euro gestiegenen Umsatz einen Vorsteuergewinn von 157,7 (25,5) Mio.
Euro zum Konzernergebnis bei.
reuters, 09:17 Uhr
© 2005 Financial Times Deutschland, © Illustration: ThyssenKrupp,
AP