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Space Park - Gigantische Investitonsruine in Bremen?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 24.08.04 12:28:21
von
neuster Beitrag 04.06.06 14:53:38
von

Anzahl Beiträge: 38
Aufrufe gesamt: 8.616
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Diskussionsnr.: 896.544
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[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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schrieb am 24.08.04 12:28:21
Beitrag Nr.1 
(14.124.492)
Antwort
Zitat
Unfassbar!!

nach nur einem halben Jahr Betriebszeit ist das Space Center im Space Park Bremen, nach eigener Werbung Europas größter IndoorThemenpark für Raumfahrt und Weltraum wohl pleite bzw. nicht überlebensfähig. 300 Mitarbeiter sollen bis Ende Oktober entlassen werden.
Darüberhinaus wurden von den Investoren (Dresdner Bank/Allianz) ca. 600 Mio Euro, davon 170 Mio Land Bremen,in den Space Park investiert, der auch über ein Einkaufszentrum mit 44.000 qm Verkaufsfläche verfügt, welches seit einem Jahr fertig erstellt ist aber weder vermarktet geschweige denn vermietet ist. :mad:

Man lasse sich das Investitonsvolumen und die nicht vermietete Einzelhandelsfläche auf der Zunge zergehen.




Im Space Center gehen die Lichter aus
300 Mitarbeiter ab Oktober ohne Job / Zukunft der 600-Millionen-Immobilie völlig ungewiss

Von unserem Redakteur
Jürgen Hinrichs Weser Kurier Online 24.08.04

Bremen. Aus, Ende und vorbei - der Space Park, eines der größten Investitionsprojekte in der Geschichte Bremens, ist endgültig gescheitert. Das Einkaufszentrum hat ohnehin nie einen Mieter gesehen, und das Space Center macht nun auch dicht. Gut 300 Mitarbeiter werden bis spätestens Ende Oktober ihren Job verlieren. Wie es danach weitergeht mit dem 600 Millionen Euro teuren Raumschiff in Gröpelingen, steht noch in den Sternen.

"Wir haben uns mit der Dresdner Bank auf einen geordneten Rückzug geeinigt", bestätigte gestern Abend Heiner Heseler aus der Senatskanzlei. "Irgendwann im Oktober" solle das Space Center geschlossen werden. Der Grund sind die zu geringen Besucherzahlen. Seit Öffnung der Weltraum-Sause vor einem Dreivierteljahr konnte vom amerikanischen Betreiber "ProFun" in keinem Monat auch nur annähernd kostendeckend gewirtschaftet werden. "Es hat ja keinen Sinn, wenn wir da immer wieder neu Geld hineinstecken", sagte Heseler dem WESER-KURIER.

Zuletzt hatten sich die Dresdner Bank als Eigentümer der Immobilie und der Bremer Senat vor zwei Wochen auf einen weiteren Zuschuss von einer halben Million Euro geeinigt. Ein Tropfen auf den heißen Stein, wie sich jetzt herausstellt. "ProFun" hatte nach den relativ guten Zahlen während der Sommerferien, als an Spitzentagen bis zu 4000 Menschen das Space Center besuchten, bereits angekündigt, dass es nun wohl wieder bergab gehe. Ursprünglich war pro Jahr mit 1,45 Millionen Besuchern gerechnet worden - eine Mondzahl, nachdem es mit dem Einkaufspark nichts geworden war.

Völlig offen ist, was mit dem Space Park in der Zukunft geschieht. Die Dresdner Bank bleibt vorerst Eigentümer und muss sich einen Käufer suchen. Im Gespräch sind auch hiesige Investoren. "Es gibt Leute in Bremen, die das Projekt unter bestimmten Bedingungen übernehmen würden", deutete Heseler an. Mehr wollte er noch nicht sagen: "Wir sind in Gesprächen." Zwei Namen werden in diesem Zusammenhang intern immer wieder genannt: Kurt Zech, der Baulöwe, und die Lürssen-Brüder, die in Bremen-Nord mit Schiffbau reich geworden sind.

Sollte es zu einer Bremer Lösung kommen, steht der Betreiber eines neuen Space Centers bereits fest: Es ist Carlo Petri, der mit großem Erfolg das "Universum" führt. Auch Petri indes wird ohne Nachbarn im Einkaufspark, die das Publikum ziehen, nicht auskommen.



PRESTIGE-PROJEKT

Bremer Space Park vor dem Aus
Spiegel Online - 23.08.04

170 Millionen Euro vom Senat, Vorschusslorbeeren vom Regierungschef - das alles ist keine Erfolgsgarantie, wie sich in Bremen zeigt. Der mit Millionen-Investitionen errichtete Bremer Weltraum-Erlebnispark Space Center steht vor dem Aus.



AP
"Space Center" in Bremen: Besucherzahlen blieben weit unter den Erwartungen
Bremen - Ein Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte. Die Senatskanzlei habe die Fraktion darüber unterrichtet, dass das Zentrum spätestens Ende Oktober seine Tore schließen wird. Das 500-Millionen-Euro-Projekt war wegen geringer Publikumsresonanz in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Nach Absprache mit dem Hauptinvestor Dresdner Bank soll der Betrieb geordnet zu Ende geführt werden, hieß es in der Fraktion. Ein Insolvenzverfahren werde es nicht geben. Das Ende des Space Centers solle zugleich Auftakt für ein neues Investoren-Konzept sein, teilte ein Senatssprecher mit.

Der Erlebnispark galt als Prestige-Objekt der großen Koalition in Bremen. Eröffnet wurde er im Februar. Ehrgeizige Prognosen gingen von bis zu 1,4 Millionen Besuchern im Jahr aus. Da ein angegliedertes Einkaufszentrum mit einer Gesamtfläche von 44.000 Quadratmetern bis heute keine Mieter fand, blieben die angepeilten Besucherzahlen Wunschdenken.

Bei der offiziellen Eröffnung hatte Bürgermeister Henning Scherf (SPD) von einer Erfolgsgeschichte gesprochen. Das Projekt biete gute Chancen zur Entwicklung von Stadt und Region, hatten sowohl Scherf als auch der damalige Wirtschaftssenator Hartmut Perschau (CDU) erklärt.

Der "Space Park" hatte aus dem hoch verschuldeten Bremen ein galaktisches Ausflugsziel machen sollen. Doch das 500-Millionen-Projekt hatte von Anfang an Startprobleme. Die Besucherzahlen im größten Freizeit-Indoor-Park Europas waren weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Auch die direkt ans Center angrenzende Shopping-Mall ist ein "Problemprojekt" geworden. Es fand sich kein Mieter, der als Publikumsmagnet gedient hätte. Eine eigens von der Dresdner Bank eingesetzte Task Force sollte Rettung in letzter Minute bringen. Doch die Bemühungen erwiesen sich als aussichtslos. Deshalb fand auch kein kleinerer Gewerbetreibender den Mut, einen der 120 Läden auf der 44.000 Quadratmeter großen Fläche anzumieten. Und so bietet sich in diesem Teil des Universums an der Weser ein tristes Bild: Die Eingänge der "teuersten Ruine Deutschlands" ("Bild") wurden provisorisch zugemauert, der Besucher der Entertainment-Anlage läuft durch eine riesige, aber fast leere Halle.

Auch in der Bremer Bürgerschaft war das Projekt von Anfang an umstritten. Als Kritiker traten vor allem die oppositionellen Grünen auf. Kritisch hatte sich auch der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel geäußert. Der Mitte der neunziger Jahre konzipierte Park sei ein "riesiger Planungsirrtum". :laugh::mad::cry:

Dabei hatten Space Park" und "Space Center" Bremen zu mehr positiver Aufmerksamkeit verhelfen sollen. Seit Jahren überlebt das aus den Städten Bremen und Bremerhaven bestehende Mini-Bundesland (660.000 Einwohner) nur noch durch die über neun Milliarden Euro aus einem Nothilfeprogramm des Bundes, das aber Ende dieses Jahres ausläuft. :cry:
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schrieb am 24.08.04 12:40:38
Beitrag Nr.2 
(14.124.606)
Antwort
Zitat
"170 Millionen Euro vom Senat"...
Hoppla. :D
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schrieb am 24.08.04 12:47:33
Beitrag Nr.3 
(14.124.682)
Antwort
Zitat
# 2

jo aber die, muss man hier einschränken, sind eher für die Infrasturkturmassnahmen gelaufen.
Da sich auf dem Geländ direkt an der Weser die ehemalige Schiffswertft AG Weser befunden hat. Also Kosten für Rückbau der Werft, Sanierung, Kanalisation, neue Straßen etc.
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schrieb am 24.08.04 12:57:39
Beitrag Nr.4 
(14.124.780)
Antwort
Zitat
In der Zeit wo der Lebensstandard bei den Bürgern sinkt hätten auch die Eintrittspreise sinken müssen.
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schrieb am 24.08.04 13:15:21
Beitrag Nr.5 
(14.124.926)
Antwort
Zitat
# 4

könnte sicher ein Grund mit dafür sein, warum die Besucherresonanz niedrig war im Space Center, zumindestens niedriger als die zu optimistischen Prognosen

In der Regel bezahlen Besucher aber gern ne Mark mehr, wenn dafür auch etwas besonderes geboten wird. Sowohl von der Qualität der Attraktionen, des Entertainments bzw. Edutainments. Jedenfalls ist das mein Erfahrungwert. In der Regel benötigen "neue" Freizeitparks und Anlagen eine gewisse Anlaufphase bis sich diese rechnen und die Qualität (mangelnde Qualität) sich herumgesprochen hat.

Ich tippe eher auf falsche Standortwahl und auf Marketingdefizite. Desgleichen betreffend die 44.000 qm leer stehenden Einzelhandelsflächen.
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schrieb am 24.08.04 14:11:21
Beitrag Nr.6 
(14.125.430)
Antwort
Zitat
Die sollten endlich mal verstehen das wir keinen blöden Amis sind,so was geht in Amerika aber nicht in Bremen.
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schrieb am 24.08.04 14:24:23
Beitrag Nr.7 
(14.125.556)
Antwort
Zitat
# 6

wer die ?

- Investoren
- Betreiber
- Land Bremen

wollen doch alle nur Knete sehen. Die einen über Mieten, die anderen über Umsätze und jene über Steuern - nimm es wie Du willst.

Wurde halt kein funktionierndes Teilelement des Wirtschaftskreislaufes. Die erfolgten Investionen, die sind natürlich im übertragenden Sinne nicht weg, sondern absolut uneffektiv und uneffizient verwendet worden.
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schrieb am 24.08.04 17:09:49
Beitrag Nr.8 
(14.127.374)
Antwort
Zitat
Wieder einmal spielten öffentlich Bedienstete "Unternehmer".
Wenn es nicht klappt zahlt eben der Steuerzahler.

Aber was rede ich, ich wohne ja auch in einer SPD-Stadt.
Nicht das die anderen viel besser wären, aber schneller als die Sozis kann man das Geld eigentlich nur in der Spielbank loswerden.
Die optimieren eben ihre "cash-burn-rate".
Avatar
schrieb am 24.08.04 18:52:59
Beitrag Nr.9 
(14.129.165)
Antwort
Zitat
Das Bremer Space Center steht vor dem Aus
FAZ net 24.08.04

24. August 2004 Sechs Monate nach seiner Eröffnung steht das Bremer Space Center wegen mangelnden Besucherzuspruchs bereits wieder vor dem Aus. Der Bremer Senat ist nicht bereit, weitere Mittel in den defizitären Raumfahrt-Vergnügungspark zu stecken. Ziel sei aber, ihn mit einem neuen Konzept weiterzuführen, in das auch das angrenzende, noch immer leer stehende Einkaufszentrum eingeschlossen werden soll.


Das Space Center war mit etwa 170 Millionen Euro Landeszuschüssen für Infrastruktur errichtet worden. Es war immer wieder von den negativen Schlagzeilen des angegliederten Space Parks getroffen worden: Das Einkaufszentrum mit 44.000 Quadratmetern war Voraussetzung für die angepeilte Besucherzahl von 1,4 Millionen Besuchern im Jahr. Doch die Shoppingmeile steht seit ihrer Eröffnung leer, weil sich keine Mieter fanden.

Noch geöffnet bis Ende Oktober

Die Dresdner Bank will sich offenbar aus dem Projekt insgesamt zurückziehen. Wann die bisherige Betreiberfirma, das amerikanische Unternehmen Pro Fun, den Park genau schließt, ist noch offen. Dies sei zurzeit in der Diskussion, sagte der Erfinder des Parks und dessen Sprecher, Wolfgang Wilke. Am Montag hatte die Senatskanzlei die Schließung bis spätestens Ende Oktober angekündigt. 300 Mitarbeiter warten jetzt auf ihre Kündigung. Mit einem „geordneten Rückzug“ soll die Tür für einen Neustart mit neuen Investoren offen bleiben.

Am Entertainment-Konzept habe es nicht gelegen, erklärt der Center-Manager Wolfgang Wilke die Gründe des Scheiterns: „Man hat unseren Betriebsmittelkredit von 10 Millionen Euro wieder eingestampft und uns damit den Teppich unter den Füßen weggezogen“, kritisiert er den Bremer Senat und den Hauptinvestor des Space Parks, die Dresdner Bank.

Weder Besuchermagnet noch Jobmaschine

Zwölf Jahre hat Wilke gegen viele Widerstände in Bremen für das Projekt gekämpft, das als Besuchermagnet und Jobmaschine in der Hansestadt wirken sollte. Die Hoffnung aufgeben will er jedenfalls nicht. Erwogen werde etwa eine Wiedereröffnung im nächsten Jahr als Saisonbetrieb von März bis Oktober.

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt werden mit 520 Millionen Euro beziffert. Etwa 300 Millionen Euro entfallen auf die Immobilie sowie 70 Millionen auf die Ausstattung des Space Centers. 150 Millionen investierte die Stadt Bremen in die Vorbereitung des früheren Werftgeländes für die neue Nutzung und die Infrastruktur.

Streit im Bremer Senat

Bürgermeister Scherf, der sich derzeit im Urlaub befindet, ist noch nicht über die bevorstehende Schließung informiert. Zusammen mit dem vor kurzem aus Gesundheitsgründen :rolleyes: zurückgetretenen Wirtschaftssenator Hartmut Perschau (CDU) hatte Scherf vor der Bürgerschaftswahl 2003 das Vorhaben trotz massiver Kritik der Grünen als wichtiges Zukunftsprojekt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze verteidigt. Für die Grünen als einziger Oppositionsfraktion in der Bremischen Bürgerschaft trägt Scherf die "politische Verantwortung" für die nun entstandene Lage. "Das Projekt zeigt die gigantomanische :rolleyes: Wirtschaftspolitik der großen Koalition", kritisierte die grüne Fraktionsvorsitzende Karoline Linnert. Es sei jedoch "in Ordnung, daß sich der Senat nun dazu entschlossen hat, keine weiteren Gelder mehr fließen zu lassen". Der nun vereinbarte Weg, weiter nach Investoren und neuen Nutzungsmöglichkeiten zu suchen, sei "alternativlos". Ein Abriß des riesigen Gebäudes sei zu kostspielig.

Auch die CDU-Bürgerschaftsfraktion hofft weiter auf eine Fortführung des Projekts durch Bremer Investoren. Die bisherigen Verhandlungen seien bisher von allen Beteiligten positiv begleitet worden, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Kastendiek. Auch der Bremer SPD-Vorsitzende Carsten Sieling glaubt nicht an das endgültige Aus für den "Space Park". Die Dresdner Bank werde schon aus rechtlichen Gründen an dem Projekt festhalten, da sonst die Rückzahlung öffentlicher Zuschüsse drohe. Als Grund für das bisherige Scheitern des Vorhabens nannte Sieling die "völlige Fehleinschätzung des Marktes" Mitte der neunziger Jahre. "Statt eines Einkaufscenters mit Rakete haben wir nun eine Rakete ohne Einkaufscenter.":laugh:
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schrieb am 24.08.04 19:04:56
Beitrag Nr.10 
(14.129.242)
Antwort
Zitat
Kommentar
Staat und Kapital

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2004, Nr. 197 / Seite 8


24. August 2004 holl.
Für Bremens Bürgermeister Scherf ist der Space Park nur noch ein "Albtraumprojekt". Der einzigen Oppositionspartei im hochverschuldeten Stadtstaat, den Grünen, erschien das mit reichlich Steuergeldern errichtete Einkaufszentrum mit angeschlossener Weltraumkirmes schon seit langem als ein "Dokument des Größenwahns" der seit neun Jahren regierenden großen Koalition. Für die an der Finanzierung beteiligte Dresdner Bank entwickelt sich das mit etwa 400 Millionen Euro errichtete und seit Eröffnung leerstehende Gebäude zu einer grandiosen Fehlinvestition. Mit der nun verkündeten Schließung des Space Centers, das einziger Mieter des Space Parks ist, beginnt die letzte Episode in der Geschichte einer von Illusionen und Schönfärbereien geprägten "public-private partnership". Diese auf englisch so sympathisch klingende Beschwörung einer gewinnbringenden Allianz zwischen Staat und Kapital hat nicht nur in Bremen Politiker dazu verleitet, einen scheinbar visionären Weg des wirtschaftlichen Aufschwungs zu beschreiten. Doch bei der Bewilligung öffentlicher Zuschüsse in dreistelliger Millionenhöhe sollten nicht Visionen den Ausschlag geben, sondern kaufmännisches Denken in guter hanseatischer Tradition.

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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