BLICKPUNKT/Siemens-Handy-Probleme dürfte 20 Mio EUR kosten
(korrigierte Fassung) Die Handy-Probleme von Siemens dürften
Analysten zufolge den Konzern rund 20 Mio EUR kosten. Das neue
Modell der 65er Baureihe kann auf Grund eines Softwarefehlers unter
Umständen bei Unterbrechung eines Gesprächs eine sehr laute Melodie
abspielen, die im Extremfall zu Hörschäden führen kann. Neben dem
Imageschaden werde die Siemens-Sparte ICM im 4. Quartal 2003/04
vermutlich nur ein Ergebnis von 124 Mio EUR erwartschaften anstatt
der zuvor geschätzten 144 Mio EUR, sagt Frank Rothauge, Analyst bei
Sal. Oppenheim, im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Die
Schätzungen für den Umsatz der Sparte reduziert er um 50 Mio EUR
auf 2,72 Mrd EUR für das 4. Quartal. Zwar werde der Bereich Handys
innerhalb der Sparte ICM nun vermutlich einen Verlust im 4. Quartal
erzielen, insgesamt werde ICM das Ergebnis jedoch verbessern, so
Rothauge. Er verweist auf die gesenkten Kosten an den deutschen
Standorten, die im 4. Quartal erstmals zum Tragen kommen. Das
Handy-Problem sei für den Siemens-Konzern kein sonderlich großer
Zwischenfall. Es handele sich um ein \"Einmalproblem\", dass sich
kurzfristig lösen lasse, sagt der Analyst. Er bestätigt seine
Kaufempfehlung für Siemens mit einem Fairen Wert von 66 EUR. +++
Vera Schrader Dow Jones Newswires/27.8.2004/ves/ros
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