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Seite 180 von 268

MLP Fondspolice / Erfahrungen ( Seite 180)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.09.04 12:10:22
von
neuster Beitrag 15.05.12 15:37:28
von

Anzahl Beiträge: 2.676
Aufrufe gesamt: 420.770
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 904.677

MLP

Chart
WKN: 656990
ISIN: DE0006569908
Symbol: MLP
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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 123179180181266267268neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 07.07.08 12:19:00
Beitrag Nr.1791 
(34.449.780)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.449.493 von walter37 am 07.07.08 11:42:16walter37,

die Todesfalleistung kann man so minimal halten, daß diese wirklich nicht ins Gewicht fällt (ist ja auch ok - sonst wähle ich mir eine Ri-LV).

Nach meinem Wissen - man möge mich gegebenenfalls berichtigen - sind die Fonds auch Sondervermögen in Bezug auf die LV-Gesellschaft. Wenn man in die Bilanzen der LV-Gesellschaften schaut (z.B. MLP/HLE ...), dann erkennt man, daß es bei diesen Policen keine notwendigen Rückstellungen gibt wie z.B. damals bei der Mannheimer (jetzt Protektor).

Aufpassen sollte man natürlich im Bereich Kosten! Doch das kennen wir ja!

Laßt uns für die Kunden eine gute solide Police erarbeiten:

transparent
evtl. mit Kick-Back
passenden Kosten mit Unter-/Obergrenzen
verteilten Provisionen auf mindestens 5, besser 10 Jahre Laufzeit bei laufenden Zahlungen ...

:):):)


Dann haben alle etwas davon - außer AWD, DVAG, MLP (also die Strukturvertriebe im Sinne von HGB 84 und strukturiert) und allzu gierige Berater
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schrieb am 07.07.08 12:35:27
Beitrag Nr.1792 
(34.449.891)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.389.769 von interna am 27.06.08 14:16:57Hallo Interna,

ist zwar eine schöne übersichtliche Kostenstruktur und die Fondsauswahl ist nicht zu schlagen, aber im Vergleich zu den "normalen" Produkten am Markt nicht gerade ein Schnäppchen.

z.B.: Einmalbetrag 20 T€ Mann 40 Jahre alt, 20 LZ

durchschnittliche Kosten p.a. zwischen
0,42 % bei 0 % Wertentwicklung und
0,89 % bei 9 % Wertentwicklung

Zuzahlungen möglich Todesfallschutz in der Ansparphase Fondsguthaben, große und gute Fondsauswahl, Keine AA, shiften und switchen beliebig oft.

Übrigens gibt es auch noch kostengünstigere Produkte am Markt.

Bei laufenden Beitragszahlungen sind die durchschnittlichen Kosten p.a. etwas höher aber je nach Anbieter häufig noch unter den 0,9 bis 1,1 % von Dir genannten Kosten und immer ohne AA.

Mein Fazit zu den bisher genannten Daten: Bis auf die gute Fondsauswahl, nichts besonderes.

P.S.: Heidelberger Leben darf mir aufgrund vertraglicher Vereinbarungen nichts zu Kickbacks der Fonds sagen. Oppenheim hält sich noch bedeckt.

Avatar
schrieb am 07.07.08 12:38:47
Beitrag Nr.1793 
(34.449.915)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.449.891 von Donald17 am 07.07.08 12:35:27Hallo Donald17,

von den 1,1% - 1,3% sind die Kickbacks abzuziehen inkl. Betreuung. Lasse uns doch einen Thread dazu aufmachen - MLP paßt nicht zu dieser Art von kundenfreundlichen Policen. Quäle Oppenheim mal ein wenig!


Grüße - interna
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schrieb am 07.07.08 16:44:16
Beitrag Nr.1794 
(34.452.250)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.449.915 von interna am 07.07.08 12:38:47Kann man eigentlich die Kosten einer Stillegung einer FLV reduzieren? hat da jemand Erfahrungen? Bei mir würden die Stornokosten rund 950 Euro betragen (Abschluss 2002).
Avatar
schrieb am 08.07.08 10:51:26
Beitrag Nr.1795 
(34.458.147)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.452.250 von friedrichsfeld am 07.07.08 16:44:16Hallo friedrichsfeld,

wie wurdest Du im Jahr 2002 auf diese Kosten hingewiesen?


Viele Grüße - interna
Avatar
schrieb am 08.07.08 12:21:56
Beitrag Nr.1796 
(34.459.031)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.470 von TMMaster am 03.07.08 23:56:10Wir haben hier in Deutschland beim Vertrieb von Produkten wie Lebens- oder Rentenversicherungen die gleiche Situation wie die Amerikaner beim Vertrieb von Hypothekendarlehen.

Die Hypothekenvermittler in USA werden für jede vermittelte Hypothek bezahlt. Es gehört eine gewisse Charakterstärke dazu, einem Interessenten zu sagen, "Ich finde, es nicht in Deinem Interesse, diese Hypothek aufzunehmen". Denn wenn ein Vermittler das sagt, erhält er keine Provision.

Nach dem gleichen Prinzip läuft das Geschäft der Vermittler bei Mlp & Co, so daß viele subprime Produkte in den Kundenportfolios landen, deren Rendite nicht einmal die Inflationsrate ausgleicht.

Viele dieser bedauernswerten Kunden werden im Alter große Probleme bekommen, in der Qualität, wie sie jetzt die Subprime Schuldner in den USA haben.

Von daher beschreiben wir hier lediglich die Symptome dieser Branche die durch Fehlanreize motiviert verkauft.
Avatar
schrieb am 08.07.08 12:43:01
Beitrag Nr.1797 
(34.459.228)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.459.031 von walter37 am 08.07.08 12:21:56ich fürchte dieser Vergleich ist leider richtig - und frage nochmal ob jemand einen Tipp hat wie man Stornokosten möglicherweise mindern kann.

# Interna:
Ich wurde m M. seinerzeit korrekt beraten - zumindest werfe ich dem Berater nicht vor mich wissentlich wegen seiner Provision falsch beraten zu haben. Sowohl bei Heidelberger Leben als auch bei MLP ist man nach wie vor überzeugt von der Qualität meiner Geldanlage.
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schrieb am 08.07.08 18:58:15
Beitrag Nr.1798 
(34.463.666)
Antwort
Zitat

Die SDK warnt vor MLP :eek::eek::eek:

Das ist ja schon interessant. Was nun. Steht MLP vor der insolvenz???? :cry::cry: Demnächst verkaufen wahrscheinlich die Hedgefonds. :keks:

Jetzt muß sich JEDER sein eigenes Bild machen. Vielleicht RAUS SOLANGE es noch über 1 Euro geht.

Aber jeder muß selber entscheiden. Nur wenn die SDK (Schutzgemeinschaft der Kleinanleger) :eek: schon auf PROBLEME :cry: hinweist, da wird schon was dran sein, oder?

Wirecard: Weiter zahlreiche offene Fragen

Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. wird einen umfassenden Fragenkatalog an die Wirecard AG übergeben, um Klarheit in den offenen Bilanzierungsfragen zu schaffen. Dieser Fragenkatalog wird in den nächsten Tagen auch auf der SdK-Homepage www.sdk.org veröffentlicht.

Die Diskussion um die Wirecard ist nach der Hauptversammlung der Gesellschaft am 24. Juni 2008 entstanden, da aus der Sicht der SdK zahlreiche Fragen nicht aussagekräftig beantwortet wurden. Die Gesellschaft weist nach Ansicht der SdK ein schwaches Bilanzbild auf, denn fast die gesamte Aktivseite der Bilanz besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen. Wie und durch welche Geschäfte die Gewinne entstehen, bleibt aus der Sicht der SdK auch nach der Lektüre des Geschäftsberichts weitgehend unklar. Fraglich ist insbesondere, wie hoch der internationale Ergebnisanteil des in Deutschland verbotenen Gamblinggeschäfts ist. Auch die Cashflow-Rechung ist unserer Meinung nach völlig unzureichend. Trotz eines EBIT von 33,1 Mio. Euro musste die Gesellschaft keine Steuern zahlen, sondern konnte sogar einen Steuerertrag in Höhe von 0,6 Mio. Euro verbuchen.
Ein Teil des vom Unternehmen ausgewiesenen Wachstums stammt aus Akquisitionen in Gibraltar und Dublin. Die Hintergründe zu diesen Akquisitionen sind zu hinterfragen, denn die Antworten, die Anleger hierzu erhalten haben, waren aus der Sicht der SdK völlig ungenügend. Insgesamt ist fraglich, welche Risikostruktur die Gesellschaft tatsächlich ausweist und welche Bewertung somit gerechtfertigt ist.

Mit der Veröffentlichung des Fragenkatalogs bemüht sich die SdK um eine sachliche Diskussion und Transparenz. In einer Pressemitteilung vom 27. Juni 2008 hatte Wirecard der SdK vorgeworfen, dass sich die SdK von Hedgefonds hat instrumentalisieren lassen. Das ist falsch. Das Argument, Hedgefonds steckten hinter einem Kursverfall, wurde auch schon in zahlreichen anderen Fällen wie Infomatec, Metabox, MLP :eek::eek: oder Thielert, bei denen die SdK frühzeitig :eek::eek:auf Probleme hingewiesen hat, zu Unrecht bemüht.

Wirecard weist derzeit eine Bewertung von 600 Mio. Euro aus, was aufgrund der fundamentalen Daten auch schon ohne Berücksichtigung der Probleme sehr ambitioniert erscheint.

Unabhängig von der Beantwortung der Fragen rät die SdK Anlegern daher, Abstand von der Aktie zu nehmen.

Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
München, 08. Juli 2008


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schrieb am 08.07.08 19:00:40
Beitrag Nr.1799 
(34.463.700)
Antwort
Zitat

SDK- was für ein Haufen :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Das grenzt schon an Satire.

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schrieb am 09.07.08 08:13:23
Beitrag Nr.1800 
(34.466.640)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.463.700 von Quantin_jai_kwa am 08.07.08 19:00:40So wie sich das liest, ist MLP nur als Vergleich von früher genommen worden.

Die meisten Probleme ließen sich lösen, wenn die Kunden ein wenig mehr aufpassen würden, wer als Berater vor einem sitzt. Durch ganz wenige Fragen würde man viele Risiken ausschalten und sich solche Probleme wie bei der Fondspolice von MLP/HLE vom Hals halten.


Grüße - intern

[ Seite: 123179180181266267268neuster Beitrag ]

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